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# Strassenverordnung

## Art. 1 {#art_1}

Bestandteile der öffentlichen Strasse
1 Bestandteile der öffentlichen Strasse sind namentlich
a Fahrbahn einschliesslich Bus- und Radstreifen, Gehwege, Parkplätze,
Grünstreifen, Fuss- und Radwege entlang der Strasse, Ausweichstellen,
Plätze, Haltebuchten und Wendeschleifen,
b Strassenkörper, Strassenentwässerungsanlagen, Kunstbauten, Verkehrsinseln, bauliche Anlagen zur Verkehrsberuhigung,
c Beleuchtungsanlagen, Signale und Markierungen, Einrichtungen für die
Verkehrssteuerung, Verkehrsregelung und Verkehrslenkung,
d Schutzbauten und Sicherheitsanlagen wie Zäune,
e Anlagen für den Immissionsschutz,
f Böschungen, deren Unterhalt nicht dem Anstösser zugemutet werden
kann, Bepflanzungen, Strassen- und Alleebäume.
2 Besondere Regelungen für gemeinsame Bauteile, wie beispielsweise mit Eisenbahnanlagen, bleiben vorbehalten.

## Art. 2 {#art_2}

Gemeindestrassen
1 Gemeindestrassen sind öffentliche Strassen der Einwohnergemeinden und
der Gemischten Gemeinden sowie deren Unterabteilungen.
1) BSG 732.11
2) BSG 761.11
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
08-124
732.111.1 2

## Art. 3 {#art_3}

Register der Gemeindestrassen
1 Die Gemeinden führen das Register der Gemeindestrassen und der Privatstrassen im Gemeingebrauch parzellengenau als Plan oder Liste.

## Art. 4 {#art_4}

Strassennamen
1 Die Gemeinden bestimmen die Namen der Strassen und die zugehörigen
Hausnummern.
2 Sie arbeiten bei der Hausnummerierung mit der Gebäudeversicherung zusammen.
3 Sie sorgen dafür, dass die Nachführungsgeometerin oder der Nachführungsgeometer die für die Aufgabenerfüllung nötigen Daten erhält.

## Art. 5 {#art_5}

Vermarkung
1 Das zuständige Gemeinwesen hat die öffentlichen Strassen in der Regel zu
vermarken und in das Grundbuch aufnehmen zu lassen.
2 Bestandteile ausserhalb der Strassenparzelle können mit Dienstbarkeiten gesichert werden.
3 Bei Kreuzungen unter Strassen wird die höher eingereihte Strasse, bei Kreuzungen mit Eisenbahnen die Bahnanlage durchgehend vermarkt.

## Art. 6 {#art_6}

Änderung von Hoheit und Eigentum
1 Eine Änderung der Einreihung einer Strasse bedarf der Zustimmung der
Standortgemeinden. Von der Zustimmung darf nur abgesehen werden, wenn
durch die bisherige Einreihung übergeordnete Aufgaben, insbesondere das
Funktionieren des übergeordneten Strassennetzes, vereitelt würden oder wenn
eine Kantonsstrasse nicht mehr überwiegend Kantonsstrassenfunktion hat.
1a Die Strasse wird in der Regel in werkmängelfreiem Zustand und entschädigungslos übergeben. *
1b Wird die Strasse nicht in werkmängelfreiem Zustand übergeben, einigen sich
die bisherige und die neue Trägerschaft vor der Änderung der Einreihung über
die Höhe der Entschädigung. Kommt keine Vereinbarung zustande, entscheidet der Regierungsrat. *
2 Der Regierungsrat verfügt die Änderungen in der Strasseneinreihung und ihren Zeitpunkt. *
3 Nach dem Eintritt der Rechtskraft dieser Verfügung sorgt das Tiefbauamt für
den grundbuchlichen Nachtrag der Eigentumsänderungen.
3 732.111.1
4 Die als Folge der Änderung der Strasseneinreihung entstehenden Handänderungskosten werden von den beteiligten Gemeinwesen je zur Hälfte getragen.

## Art. 7 {#art_7}

Konfliktlösung in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit
1 Können sich die Beteiligten im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit über wesentliche Themen der Projektierung, des Baus, des Betriebs und
des Unterhalts von Kantonsstrassen nicht einigen, so entscheidet die Bau- und
Verkehrsdirektion nach Anhörung beider Seiten endgültig. *
2 Das Strassenplanverfahren bleibt vorbehalten.

## Art. 8 {#art_8}

Partnerschaftliche Koordination von Bauarbeiten an Kantonsstrassen
1 Plant der Kanton Bauarbeiten an einer Kantonsstrasse, so informiert er die
Standortgemeinde rechtzeitig darüber und sorgt für eine optimale Koordination
mit anderen Bauarbeiten im öffentlichen Raum, insbesondere mit Arbeiten an
Werkleitungen.

## Art. 9 {#art_9}

Verkehrsmanagement
1 Bei der Ausgestaltung des Verkehrsmanagements auf Kantonsstrassen werden die Standortgemeinden und Planungsregionen oder Regionalkonferenzen
einbezogen.
2 Die Unterstellung von Gemeindestrassen, von Privatstrassen im Gemeingebrauch sowie von Zugängen und Zufahrten unter kantonales Verkehrsmanagement bedarf der Zustimmung der Standortgemeinden und der Planungsregionen oder Regionalkonferenzen. Von der Zustimmung darf nur abgesehen werden, wenn ohne die Unterstellung übergeordnete Aufgaben, insbesondere das
Funktionieren des übergeordneten Strassennetzes, vereitelt würden.

## Art. 10 {#art_10}

Versorgungsrouten
1 Bezeichnung
1 Die Kantons- und Gemeindestrassen, die als Versorgungsrouten für Ausnahmetransporte von unteilbaren Lasten dienen, werden im Anhang 1 bezeichnet. *
2 Massgebend für die Zulässigkeit von Veränderungen an Versorgungsrouten
sind die technischen Normen für Ausnahmetransporte sowie folgende Merkmale:
732.111.1 4
Versorgungsroute
Durchfahrtsbreite (B) in Metern
Lichte Höhe (H)
in Metern
Tragfähigkeit (G)
in Tonnen Gesamtgewicht
Achslast (A) in
Tonnen *
Typ I A * 6,50 * 5,20 * 480 30
Typ I B * 6,50 * 5,20 * 320 20
Typ II A * 5,00 * 5,20 * 240 20
Typ II B * 5,00 * 4,80 * 240 20
Typ III 4,50 * 4,80 * 90 12
Typ IV A * 4,50 * 4,50 * 90 12
Typ IV B * 4,50 * 4,50 * 50 12
3 Der Begriff des Gesamtgewichts in Absatz 2 versteht sich ohne Zugfahrzeuge.
4 Die Aufnahme einer Strasse in den Anhang 1 oder die Zuordnung einer
Strasse zu einem anderen Routentyp erfordert die Zustimmung der
Standortgemeinde. Vorbehalten sind Fälle, in denen der Schutz erheblicher öffentlicher Interessen, insbesondere die Sicherstellung des erforderlichen Versorgungsnetzes, eine einseitige Anordnung durch den Kanton zwingend erfordert. *

## Art. 11 {#art_11}

2 Offenhaltung
1 Versorgungsrouten sind dauernd offen zu halten.
2 Der Strassennetzplan zeigt den Stand der Umsetzung des Versorgungsroutenplans gemäss Anhang 1 zu dieser Verordnung. *
3 Bauten an Versorgungsrouten, welche das vorgeschriebene Lichtraumprofil,
die Linienführung, das Längenprofil oder die Tragfähigkeit von Versorgungsrouten beeinträchtigen könnten, bedürfen der Zustimmung des Tiefbauamts.
4 Das Tiefbauamt führt die Aufsicht über das Netz der Versorgungsrouten. Es
ist befugt, alle Massnahmen zu treffen, welche zur dauernden Offenhaltung der
Versorgungsrouten notwendig sind. Es kann nötigenfalls auf Kosten der oder
des Pflichtigen zur Ersatzvornahme schreiten.
5 732.111.1

## Art. 12 {#art_12}

Historische Verkehrswege
1 Das Tiefbauamt ist kantonale Fachstelle für den Schutz historischer Verkehrswege.
2 Landerwerb, Enteignung, Eigentumsbeschränkungen

## Art. 13 {#art_13}

Landerwerb
1 Die zuständige Strassenbaubehörde entscheidet, ob das für öffentliche
Strassen erforderliche Land freihändig, durch Enteignung oder durch Landumlegung erworben wird.
2 Wird in grossem Umfang landwirtschaftliches Kulturland benötigt, so ist die
Landumlegung die Regel.
3 Kantonsstrassen
Art. 13a * Nachführung und Anpassung des Strassennetzplans
1 Das Tiefbauamt führt den Strassennetzplan nach und gibt die Nachführungen
regelmässig bekannt.
2 Inhaltliche Anpassungen beschliesst der Regierungsrat.
Art. 13b * Bewilligungsfreie Vorhaben
1 Folgende Vorhaben benötigen unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3 keine Bewilligung:
a Anpassung von Bestandteilen der Strasse an neue Normen und Vorschriften,
b leicht entfernbare bauliche Massnahmen (Provisorien),
c Anpassung der Strasse innerhalb der vorhandenen Verkehrsfläche mit
Elementen wie Schutzinseln, Bodenwellen und dergleichen,
d Vervollständigung, Ersatz und technische Veränderungen von Beleuchtungsanlagen,
e Sanierung von Strassenentwässerungen zum Erhalt ihrer Funktionalität,
f Anlagen des Verkehrsmanagements,
g Anpassung von Bushaltestellen an die Mindestanforderungen von hindernisfreien Verkehrsanlagen,
h Gehwegüberfahrten,
i Geländer und Absturzsicherungen,
k kantonseigene Photovoltaik-Anlagen an der Strasseninfrastruktur.
732.111.1 6
2 Hat ein Vorhaben gemäss Absatz 1 wesentliche Auswirkungen auf Raum
und Umwelt, ist es bewilligungspflichtig.
3 Die Bewilligungsfreiheit entbindet nicht von der Einhaltung der anwendbaren
Vorschriften und der Einholung anderer Bewilligungen.

## Art. 14 {#art_14}

Vereinfachtes Strassenplanverfahren für kleine Vorhaben
1 Bei kleinen Vorhaben genügt die Veröffentlichung. Ein Mitwirkungsverfahren
ist nicht erforderlich. *
1a Kann der Kreis der Einspracheberechtigten eindeutig bestimmt werden und
sind keine wesentlichen öffentlichen Interessen berührt, genügt anstelle der
Veröffentlichung die schriftliche Mitteilung an die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, die betroffenen Gemeinden sowie die einspracheberechtigten Verbände über das Vorhaben und die Einsprachemöglichkeit. *
2 Als kleine Vorhaben gelten *
a * die bauliche Umgestaltung einer Strasse,
b bauliche Massnahmen für Verkehrsversuche,
c * die Ergänzung der Strasse mit Anlagen des Lärmschutzes, der Beleuchtung, der Entwässerung und dergleichen,
d * das Anbringen von Schutzinseln und dergleichen, wenn damit eine Verbreiterung der Strasse verbunden ist,
e * die Neuanlage und der Ausbau von Gehwegen,
e1 * die Verbreiterung einer Strasse für das Anbringen von Radstreifen,
f das Anbringen von Schutzvorkehren gegen Naturgefahren,
g * alle weiteren Vorhaben von vergleichbarer Bedeutung.

## Art. 15 {#art_15}

Änderungen vor dem Erlass des Strassenplans
1 Werden öffentlich aufgelegte Strassenpläne vor dem Erlass geändert, ohne
dass zusätzlich öffentliche oder wesentliche nachbarliche Interessen berührt
werden, so genügt die Mitteilung an die betroffenen Grundeigentümerinnen
und Grundeigentümer, an die betroffenen Gemeinden sowie die Einsprecherinnen und Einsprecher unter Hinweis auf die erneute Einsprachemöglichkeit.

## Art. 16 {#art_16}

Regelungen des Strassenplans
1 Der Strassenplan enthält insbesondere Festlegungen über
a die Neuanlage, den Ausbau, die Umgestaltung oder die Aufhebung einer
Strasse,
b die Bestandteile einer Strasse,
7 732.111.1
c die Anpassung benachbarter Grundstücke, insbesondere ihrer Zu- und
Ausfahrten, an die Erfordernisse aller Strassenbenützer,
d die Anpassung rückwärtiger Sammelstrassen und die Beschränkung der
Einmündungen auf bestimmte Anschlussstellen,
e die zum Strassenbau und -unterhalt erforderlichen Entwässerungsanlagen, Materialentnahmestellen, Arbeits-, Einrichtungs- und Lagerplätze
und die Zufahrten,
f Infrastrukturanlagen des strassengebundenen öffentlichen Verkehrs, soweit diese nicht Gegenstand eines bundesrechtlichen Plangenehmigungsverfahrens sind,
g die Enteignung von Flächen und Rechten, die zur Leistung von Realersatz benötigt werden,
h Baulinien.

## Art. 17 {#art_17}

Baustandard
1 Ziel und Prozess
1 Ziel eines Strassenbauvorhabens ist grundsätzlich die Erreichung des Referenzstandards.
2 Der Handlungsbedarf und der Standard für ein Strassenbauvorhaben werden
in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachstellen, Regionen, Gemeinden und weiteren Interessierten festgelegt.

## Art. 18 {#art_18}

2 Referenzstandard
1 Der Referenzstandard wird für die Bereiche Strategien, Verkehrssicherheit,
Verkehrsanlage, Betriebsqualität und Städtebau sowie unter Berücksichtigung
der Aspekte Umwelt und Kosten insbesondere wie folgt bestimmt:
a Kantonsstrassen Kategorien A und B: zwei Fahrspuren, bei Knoten Qualitätsstufe «ausreichend» im Sinne der Normen des Schweizerischen Verbandes der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS-Normen),
b Kantonsstrassen Kategorie C: eine bis zwei Fahrspuren,
c Öffentlicher Verkehr: Einhaltung der Fahrplanzeiten,
d leichter Zweiradverkehr längs: in Abhängigkeit von durchschnittlichem
täglichem Verkehr (DTV), Begegnungsfall und Schulwegen,
e leichter Zweiradverkehr quer: in Abhängigkeit von DTV, Schulwegen,
f Fussgänger längs: in Abhängigkeit von DTV, Anzahl Fussgängerinnen
und Fussgänger, von Schulwegen,
g Fussgänger quer: in Abhängigkeit von DTV, Anzahl Fussgängerinnen und
Fussgänger, von Schulwegen,
732.111.1 8
h Strassenzustand: Zustand nach 15 Jahren bei einer Lebensdauer von 25
Jahren,
i Verkehrssicherheit: keine anlagebedingten Unfälle mit Schwerverletzten
oder Toten,
k Höchstgeschwindigkeit: Einhaltung zu 85 Prozent.
2 Der Referenzstandard fördert die Entwicklung des Ortsbildes und den Städtebau. Er zielt darauf ab, die Trennwirkung zu reduzieren, die gewachsenen und
neuen Wegbeziehungen sowie die Weiterentwicklung der kulturellen und kommerziellen Zentrumsbereiche der Ortschaften und Quartiere zu unterstützen.
3 Gemeindevorschriften werden soweit möglich berücksichtigt.

## Art. 19 {#art_19}

3 Prozessschritte
1 Gestützt auf ein Verkehrs-, Betriebs- und Gestaltungskonzept werden Lösungsvarianten untersucht, es wird ein Massnahmenkonzept für die Projektierung festgelegt, und der Wirkungsnachweis wird erbracht. Gestützt auf das
Massnahmenkonzept wird das Strassenprojekt erarbeitet.

## Art. 20 {#art_20}

Standard für den betrieblichen Unterhalt
1 Kantonsstrassen sind nach Möglichkeit dauernd sicher befahrbar zu halten.
2 Vorbehalten sind insbesondere Naturereignisse, Unfälle und Wintersperren.

## Art. 21 {#art_21}

Winterdienst
1 Der Winterdienst umfasst die Schneeräumung, den Schutz vor Schneeverwehungen und die Glatteisbekämpfung.
2 Die Fahrbahn der in Anhang 2 genannten Kantonstrassen und kantonalen
Radwegen wird nach Möglichkeit schnee- und eisfrei gehalten (Schwarzräumung). *
3 Auf den übrigen Kantonsstrassen und den kantonalen Velowegen wird ein
grösstenteils schnee- und eisfreier Zustand der Fahrbahn angestrebt. *
4 Das Tiefbauamt entscheidet über die Prioritäten. *
Art. 21a * Nächtliche Beschränkung des Winterdienstes
1 Der Winterdienst wird auf allen Kantonsstrassen ab 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr
auf das Notwendigste beschränkt.
2 Auf Strecken mit öffentlichem Verkehr gilt die Beschränkung zwischen dem
letzten und dem ersten regulären Kurs gemäss geltendem Angebotsbeschluss.
9 732.111.1
3 Für Kurse ausserhalb des Angebotsbeschlusses wird kein Winterdienst
betrieben.
Art. 21b * Wintersperre
1 Die Grimsel- und die Sustenpassstrasse, die Strecke Schwarzenbühl – Untere Gantrischhütte in der Gemeinde Rüschegg sowie der Übergang über den
Chasseral sind im Winter gesperrt.
2 Das Tiefbauamt legt den Zeitpunkt der Schliessungen und Öffnungen sowie
die Orte fest, ab welchen die Strassen gesperrt sind.

## Art. 22 {#art_22}

Erteilung von Bewilligungen auf Kantonsstrassen
1 Auf Kantonsstrassen bedarf die Erteilung einer Bewilligung für gesteigerten
Gemeingebrauch oder für die Sondernutzung der Zustimmung der Standortgemeinde. Von der Zustimmung kann nur abgesehen werden, wenn der Anlass,
für den die Bewilligung verlangt wird, von übergeordnetem Interesse ist.
4 Übrige Strassen und Wege
4.1 Strassen
Art. 22a * Bewilligungsfreie Vorhaben
1 Folgende Vorhaben benötigen unter Vorbehalt der Absätze 2 und 3 keine Bewilligung:
a Anpassung von Bestandteilen der Strasse an neue Normen und Vorschriften,
b leicht entfernbare bauliche Massnahmen (Provisorien),
c Anpassung der Strasse innerhalb der vorhandenen Verkehrsfläche mit
Elementen wie Schutzinseln, Bodenwellen und dergleichen,
d Vervollständigung, Ersatz und technische Veränderungen von Beleuchtungsanlagen,
e Sanierung von Strassenentwässerungen zur Erhaltung ihrer Funktionalität,
f Anlagen des Verkehrsmanagements,
g Anpassung von Bushaltestellen an die Mindestanforderungen von hindernisfreien Verkehrsanlagen,
h Gehwegüberfahrten,
i Geländer und Absturzsicherungen,
k gemeindeeigene Photovoltaik-Anlagen an der Strasseninfrastruktur.
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2 Hat ein Vorhaben gemäss Absatz 1 wesentliche Auswirkungen auf Raum
und Umwelt, ist es bewilligungspflichtig.
3 Die Bewilligungsfreiheit entbindet nicht von der Einhaltung der anwendbaren
Vorschriften und der Einholung anderer Bewilligungen.

## Art. 23 {#art_23}

Baubewilligungsverfahren *
1 Eine Baubewilligung genügt für die folgenden kleinen Strassenbauvorhaben:
a die Neuanlage und den Ausbau von Detailerschliessungsstrassen,
b die Neuanlage und den Ausbau von Fuss-, Geh- und Radwegen,
c die Verbreiterung einer Strasse für das Anbringen von Radstreifen,
d * die bauliche Umgestaltung einer Strasse,
e * die Ergänzung der Strasse mit Anlagen des Lärmschutzes, der Beleuchtung, der Entwässerung und dergleichen,
f * das Anbringen von Schutzinseln und dergleichen, wenn damit eine Verbreiterung der Strasse verbunden ist,
g das Anbringen von Schutzvorkehren gegen Naturgefahren,
h bauliche Massnahmen für Verkehrsversuche,
i die Aufhebung einer Strasse,
k die Aufhebung oder Änderung der Widmung,
l * alle weiteren Vorhaben von vergleichbarer Bedeutung.

## Art. 24 {#art_24}

Änderung einer Kantonsstrasse mit einer kommunalen Überbauungsordnung
1 Untergeordnete Anpassungen an einer Kantonsstrasse können mit einer
kommunalen Überbauungsordnung erfolgen, sofern die kommunale Planung
diese Anpassungen erfordert.
4.2 Fuss- und Wanderwege

## Art. 25 {#art_25}

Kantonaler Sachplan des Wanderroutennetzes
1 Inhalt und Wirkung
1 Der kantonale Sachplan des Wanderroutennetzes enthält die Hauptwanderrouten und die Ergänzungsrouten.
2 Hauptwanderrouten schliessen in der Regel an Haltestellen des öffentlichen
Verkehrs an und müssen mindestens eine der folgenden Anforderungen erfüllen:
a Sie sind Bestandteil der nationalen oder kantonalen Fernrouten.
11 732.111.1
b Sie gewährleisten eine möglichst direkte Verbindung von Ort zu Ort oder
einen Weg von Tal zu Tal.
c Sie führen zu oder entlang von Stellen mit besonderer landschaftlicher,
kultureller oder naturkundlicher Bedeutung.
d Sie sind Wege von historischer Bedeutung.
3 Ergänzungsrouten müssen eine der folgenden Anforderungen erfüllen:
a Sie verbinden Hauptwanderrouten untereinander.
b Sie verbinden Stellen mit besonderer landschaftlicher, kultureller oder naturkundlicher Bedeutung mit den Hauptwanderrouten.
c Sie verbinden Hauptwanderrouten mit Haltestellen des öffentlichen Verkehrs.
4 Der kantonale Sachplan enthält Qualitätsanforderungen an Wanderwege. Er
zeigt auf, welche Wanderwege neu zu erstellen, zu verlegen oder aufzuheben
sind.

## Art. 26 {#art_26}

2 Zuständigkeit und Verfahren
1 Das Tiefbauamt erarbeitet den Entwurf des Sachplans und führt die Mitwirkung durch.
2 Verfahren und Wirkung richten sich nach der Baugesetzgebung.
3 Bei geringfügigen Änderungen des Sachplans kann auf die Mitwirkung verzichtet werden. *
Art. 26a * 3. Nachführung und Anpassung
1 Das Tiefbauamt führt den Sachplan periodisch nach.
2 Inhaltliche Anpassungen beschliesst der Regierungsrat.

## Art. 27 {#art_27}

Kommunale Planung der Fuss- und der Wanderwege
1 Die Gemeinden legen das Fuss- und das Wanderwegnetz in ihrer Richt- oder
Nutzungsplanung fest.
2 Planungsgrundlagen sind namentlich
a die Fuss- und Wanderweggesetzgebung,
b der kantonale Sachplan des Wanderroutennetzes,
c die Ziele und Konzepte der eigenen Ortsplanung sowie jener der benachbarten Gemeinden.
732.111.1 12

## Art. 28 {#art_28}

Wirkung der Planungen
1 Auf die in der kantonalen und kommunalen Planung bezeichneten Wege ist
die Fuss- und Wanderweggesetzgebung anwendbar.

## Art. 29 {#art_29}

Überprüfung der Planungen
1 Die Pläne der Fuss- und Wanderwegnetze sind regelmässig veränderten Verhältnissen anzupassen.

## Art. 30 {#art_30}

Freie Begehbarkeit
1 Die Gemeinden sorgen dafür, dass die Fuss- und Wanderwege frei und möglichst gefahrlos begehbar sind.
2 Soweit nötig, erwerben sie die Rechte für die Benutzung von Wegen, die über
privaten Grund führen.

## Art. 31 {#art_31}

Kantonale Fachstelle
1 Das Tiefbauamt ist kantonale Fachstelle für Fuss- und Wanderwege im Sinne
des Bundesrechts.
2 Es ist insbesondere zuständig für *
a die Aufsicht über die Fuss- und Wanderwege,
b die Koordination der Wanderwegplanungen,
c die Information und Beratung der Gemeinden und Regionen bei der Planung, der Anlage und der Erhaltung sowie beim Ersatz von Fuss- und
Wanderwegen,
d das Erstellen von Arbeitshilfen und Merkblättern,
e die Kennzeichnung von Wanderwegen.

## Art. 32 {#art_32}

Zusammenarbeit
1 Kanton und Gemeinden arbeiten beim Vollzug der Fuss- und Wanderweggesetzgebung untereinander und mit dem Verein Berner Wanderwege BWW zusammen.
2 Das Tiefbauamt kann die Aufgaben gemäss Artikel 31 Absatz 2 Buchstaben b
bis e mit einem Leistungsvertrag an den Verein Berner Wanderwege BWW

## Art. 33 übertragen. * {#art_33}

Erhebliche Eingriffe ins Fuss- und Wanderwegnetz
1 Erhebliche Eingriffe ins Fuss- und Wanderwegnetz im Sinne des Bundesrechts sind baubewilligungspflichtig, sofern der Eingriff nicht in einer Überbauungsordnung festgelegt wird.
13 732.111.1
2 Die Bewilligungs- oder Planerlassbehörde entscheidet
a über die Zulässigkeit des Eingriffs,
b über die Leistung angemessenen Ersatzes und dessen Kostentragung.
3 Bei erheblichen Eingriffen ins Fuss- und Wanderwegnetz stützt sich die Bewilligungs- oder Planerlassbehörde auf einen Fachbericht des Tiefbauamts.
4.3 Velowege *
Art. 33a * Kantonaler Sachplan Velowegnetz
1. Inhalt
1 Der kantonale Sachplan Velowegnetz legt die Velowege mit kantonaler Netzfunktion für den Veloalltags- und für den Velofreizeitverkehr fest. Dazu gehören
a die kantonalen Velowege gemäss Artikel 45 Absatz 2 Buchstaben a und b
SG,
b die Ersatzverbindungen im Sinne von Artikel 49 Absatz 1a SG,
c die wichtigen kommunalen Velowege auf Gemeinde- und Privatstrassen
gemäss Artikel 45 Absatz 2 Buchstabe c SG,
d die wichtigen Mountainbike-Routen gemäss Artikel 45 Absatz 2 Buchstabe d SG.
2 Der Sachplan zeigt auf, welche kantonalen Velowege oder Ersatzverbindungen neu zu erstellen, zu verlegen oder aufzuheben sind.
3 Er enthält Qualitätsanforderungen an kantonale Velowege und Ersatzverbindungen.
4 Er definiert die Kriterien zur Festlegung als wichtige kommunale Velowege
und als wichtige Mountainbike-Routen.
Art. 33b * 2. Zuständigkeit und Verfahren
1 Das Tiefbauamt erarbeitet den Entwurf des Sachplans und führt das Mitwirkungsverfahren durch.
2 Bei geringfügigen Änderungen des Sachplans kann auf die Mitwirkung verzichtet werden.
3 Verfahren und Wirkung richten sich nach der Baugesetzgebung.
Art. 33c * 3. Nachführung und Anpassung
1 Das Tiefbauamt führt den Sachplan periodisch nach.
2 Inhaltliche Anpassungen beschliesst der Regierungsrat.
732.111.1 14
Art. 33d * Kommunale Planung der Velowege
1 Die Gemeinden legen das kommunale Velowegnetz in ihrer Richt- oder Nutzungsplanung fest.
2 Die Pläne zeigen auf, welche kommunalen Velowege neu zu erstellen, zu
verlegen oder aufzuheben sind.
3 Planungsgrundlagen sind namentlich
a die Veloweggesetzgebung,
b der kantonale Sachplan des Velowegnetzes,
c die regionalen Velonetzplanungen,
d die Ziele und Konzepte der eigenen Ortsplanung sowie jener der benachbarten Gemeinden.
Art. 33e * Wirkung der Planung
1 Auf die in der kantonalen und kommunalen Planung bezeichneten Wege ist
die Veloweggesetzgebung anwendbar.
Art. 33f * Überprüfung der Planung
1 Die Pläne der Velowegnetze sind regelmässig veränderten Verhältnissen anzupassen.
Art. 33g * Freie Befahrbarkeit
1 Das zuständige Gemeinwesen sorgt dafür, dass die Velowege frei und möglichst gefahrlos befahrbar sind.
2 Soweit nötig erwirbt es die Rechte für die Benutzung der Wege, die über privaten Grund führen.
Art. 33h * Kantonale Fachstelle
1 Das Tiefbauamt ist kantonale Fachstelle für Velowege im Sinne des Bundesrechts.
2 Es ist insbesondere zuständig für
a die Aufsicht über die Velowege,
b die Koordination der Planung der Velowegnetze,
c die Information und Beratung der Gemeinden und Regionen bei der Planung, der Anlage und der Erhaltung sowie beim Ersatz von Velowegen,
d das Erstellen von Arbeitshilfen und Merkblättern,
e die Signalisation der Velowege mit kantonaler Netzfunktion.
15 732.111.1
Art. 33i * Zusammenarbeit
1 Kanton und Gemeinden arbeiten beim Vollzug der Velogesetzgebung untereinander und mit geeigneten Fachorganisationen wie Pro Velo, BEBike oder
SchweizMobil zusammen.

## Artikel 33h {#art_33h}

Absatz 2 Buchstaben
b bis e mit einem Leistungsvertrag an geeignete Fachorganisationen übertragen.
Art. 33k * Erhebliche Eingriffe ins Velowegnetz
1 Erhebliche Eingriffe ins Velowegnetz im Sinne des Bundesrechts sind baubewilligungspflichtig, sofern der Eingriff nicht in einer Überbauungsordnung festgelegt wird.
2 Die Bewilligungs- oder Planerlassbehörde entscheidet
a über die Zulässigkeit des Eingriffs,
b über die Leistung angemessenen Ersatzes und dessen Kostentragung.
3 Bei erheblichen Eingriffen ins Velowegnetz stützt sich die Bewilligungs- oder
Planerlassbehörde auf einen Fachbericht des Tiefbauamts.
5 Finanzierung von Kantons- und Gemeindestrassen sowie
Beiträge
Art. 34 * …
5.1 Kredite *

## Art. 35 {#art_35}

Objektkredite des Grossen Rates
1 Eine Kapazitätssteigerung im Sinne von Artikel 55 SG3) gilt als wesentlich,
wenn die Verkehrsfläche für den motorisierten Individualverkehr vergrössert
wird, insbesondere durch Anbringen einer weiteren Fahrspur.

## Art. 36 {#art_36}

Budgetkredit für den betrieblichen Unterhalt *
1 Der betriebliche Unterhalt der Kantonsstrassen wird aus einem Budgetkredit
finanziert und in der Laufenden Rechnung abgerechnet. *
2 Er umfasst insbesondere die Reinigung einer Strasse, die Grünpflege und
den Winterdienst, die Instandhaltung sowie Kleinreparaturen.
3) BSG 732.11
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## Art. 37 {#art_37}

Projektierungskredit, Delegation der Aufgabenbefugnis
1 Die Bau- und Verkehrsdirektion bewilligt Ausgaben für die Kosten der
Projektierung von Strassenbauten bis zu einer Höhe von einer Million Franken. *
5.2 Staatsbeiträge *

## Art. 38 {#art_38}

Beiträge an Park-and-ride- sowie Bike-and-ride- Anlagen
1 Beitragsberechtigt sind Park-and-ride- oder Bike-and-ride-Anlagen, *
a * die dem Umsteigen auf ein öffentliches Verkehrsmittel dienen,
b * die sich in der Nähe einer regelmässig bedienten Haltestelle eines öffentlichen Verkehrsmittels befinden,
c * für die ein Bedarfsnachweis erbracht ist,
d * deren Bestand langfristig gesichert ist.
2 Beiträge werden ausgerichtet an die Investitionen für Park-and-ride- und Bikeand-ride-Anlagen folgender Trägerinnen und Träger: *
a * Gemeinden,
b * Transportunternehmungen, die nach der Gesetzgebung über den öffentlichen Verkehr abgeltungsberechtigt sind,
c * gemischtwirtschaftliche Unternehmungen, die mit Leistungsauftrag arbeiten,
d * Private, die mit Leistungsauftrag arbeiten.
3 Anrechenbar sind die reinen Baukosten sowie die Kosten für Betriebseinrichtungen, sofern die Anlage hauptsächlich der kombinierten Mobilität dient.
Art. 38a * Beiträge an Planungsregionen bzw. Regionalkonferenzen
1 Regionale Strassenplanungen können den motorisierten Individualverkehr,
das Verkehrsmanagement, die kombinierte Mobilität oder den Fuss- und Veloverkehr betreffen.
2 Die Beitragshöhe bemisst sich nach dem kantonalen Interesse.
6 Strassenbenutzung

## Art. 39 {#art_39}

Schlittelwege
1 Die für Verkehrsmassnahmen zuständige Behörde kann bestimmte Strassen
als Schlittelwege bezeichnen.
2 Sie trifft gleichzeitig die dafür erforderlichen Sicherheitsmassnahmen.
17 732.111.1

## Art. 40 {#art_40}

Abstellen von Fahrzeugen
1 Die Gemeinden können Vorschriften erlassen über das Parkieren auf öffentlichen Strassen im Gemeindegebiet.
Art. 40a * Nutzungsgebühren
1 Folgende ober- und unterirdischen Nutzungen von Kantonsstrassen sind wie
folgt gebührenpflichtig:
a Parkierfläche für gewerbliche Anlässe und sportliche Veranstaltungen
CHF 5/m²/Tag
b Bauplatzinstallation und Lagerplätze wie Baracken, Mulden, Gerüste, Materialablagerungen und dgl. CHF 5/m²/Woche
1. Beanspruchungen bis 24 Stunden sind gebührenfrei.
2. Für länger dauernde Beanspruchungen werden ganze Wochen verrechnet.
c Fest zugeteilte Flächen für Gewerbe
1. Verkaufsstände, Verkaufsobjekte und dgl. CHF 200/m²/Jahr
2. Restaurationsbetriebe, Bars und dgl. CHF 100/m²/Jahr
d Benutzung von Leerrohren durch Dritte CHF 35/m (einmalig)
e Temporäre Erdanker, Nägel und dgl. CHF 40/Stück (einmalig)
f * Unterirdische Leitungen ausgenommen Fernwärmeleitungen sowie öffentliche Wasser- und Abwasserleitungen
1. einzelne Leitungen CHF 20/m (einmalig)
2. Kabelkanäle und dgl. CHF 30/m (einmalig)
3. Kabelblöcke CHF 50/m (einmalig)
g Nutzung von kantonalen Strassenentwässerungsanlagen durch Dritte
1. Anschluss von Oberflächenwasser wie Strassen-, Dach- oder Vorplatzwasser CHF 35/m² (einmalig), mindestens aber CHF 2000
2. Anschluss von Brunnen- oder Quellenwasser (Reinabwasser)
CHF 5000 (einmalig)
2 Für öffentliche Parkplätze auf Kantonsstrassen, die durch die Gemeinde bewirtschaftet werden, legt die Gemeinde die Gebühren unter Berücksichtigung
von Artikel 71a Absatz 1 SG fest. Der jährliche Reinertrag wird zwischen
Kanton und Gemeinde hälftig geteilt.
3 Folgende ober- und unterirdischen Nutzungen von Kantonsstrassen sind gebührenfrei:
a gewerbliche und nicht gewerbliche Anlässe,
b Parkierfläche für nicht gewerbliche Anlässe,
c sportliche Veranstaltungen,
732.111.1 18
d Bau und Betrieb von Bauten und Anlagen zur Nutzung von erneuerbarer
Energie.
7 Verkehrsmassnahmen
7.1 Geltungsbereich

## Art. 41 {#art_41}

1 Die Bestimmungen dieses Abschnittes gelten für die öffentlichen Strassen im
Sinne von Artikel 1 Absatz 2 der Verkehrsregelverordnung des Bundes vom
13. November 1962 (VRV)4) .
7.2 Anordnung

## Art. 42 {#art_42}

Anordnung von Verkehrsmassnahmen
1 Grundsatz
1 Verkehrsmassnahmen im Sinne des Strassenverkehrsgesetzes des Bundes
vom 19. Dezember 1958 (SVG)5) werden durch die zuständige Behörde gemäss Artikel 43 bis 45 verfügt, angeordnet, geändert oder aufgehoben.
2 Vorbehalten bleiben die Befugnisse der Polizeiorgane von Kanton und
Gemeinden sowie der Strassenbaubehörden bezüglich vorübergehender Verkehrsanordnungen und -umleitungen sowie der erforderlichen Signalisation.
3 Verkehrsmassnahmen, die länger als acht Tage beibehalten werden sollen,
müssen von der zuständigen Behörde gemäss Artikel 43 bis 45 verfügt oder
angeordnet werden.

## Art. 43 {#art_43}

2 Kantonsstrassen
1 Verkehrsmassnahmen auf Kantonsstrassen und auf deren Verzweigungen
mit anderen öffentlichen Strassen verfügt das Tiefbauamt.
2 Berührt eine Verkehrsmassnahme Aufgabenbereiche anderer Direktionen, so
ist deren Stellungnahme einzuholen.

## Art. 44 {#art_44}

3 Gemeinde- und Privatstrassen
1 Die zuständige Gemeindebehörde verfügt
a Verkehrsmassnahmen auf Gemeindestrassen sowie auf Einmündungen
von Privatstrassen in Gemeindestrassen,
4) SR 741.11
5) SR 741.01
19 732.111.1
b die Verkehrssicherheit gewährleistende Verkehrsmassnahmen auf öffentlichen Verkehrsflächen privater Eigentümerinnen und Eigentümer, nach
deren vorgängiger Anhörung.
2 Folgende Verkehrsmassnahmen bedürfen der Zustimmung des Tiefbauamts,
sofern sie länger als 60 Tage beibehalten werden:
a Regelung der Vortrittsverhältnisse,
b Fahrverbote,
c Mass- und Gewichtsbeschränkungen,
d Geschwindigkeitsbeschränkungen,
e Markierung von Parkfeldern auf Hauptstrassen.
3 Keiner Zustimmung des Tiefbauamts bedürfen Verkehrsanordnungen im Zusammenhang mit Baustellen von einer Dauer bis sechs Monaten. *

## Art. 45 {#art_45}

Wegweisung
1 Die für den Erlass von Verkehrsmassnahmen zuständige Behörde ist auch
zuständig für die Wegweisung. Die Absätze 2 bis 5 bleiben vorbehalten.
2 Die Wegweisung, die notwendigerweise nach einem lokalen oder regionalen
Gesamtplan erfolgt wie insbesondere die touristische Signalisation, bedarf auf
allen Strassen der Zustimmung des Tiefbauamts.
3 Wird die Wegweisung gemäss Artikel 115 der Signalisationsverordnung des
Bundes vom 5. September 1979 (SSV)6) privaten Organisationen übertragen,
so erteilt das Tiefbauamt die erforderlichen Weisungen.
4 Die zuständigen Behörden der Gemeinden sind in ihrem Gebiet innerhalb der
Ortschaftstafeln auf allen Strassen zuständig für die Wegweisung zu wichtigen
örtlichen Verkehrspunkten, Parkplätzen und Betrieben. Für die Wegweisung
auf Kantonsstrassen ist die Zustimmung des Tiefbauamts erforderlich.
5 Die zuständigen Behörden der Gemeinden berücksichtigen bei Betriebswegweisern folgende Grundsätze:
a Für das Anbringen von Betriebswegweisern ist ein öffentliches Interesse
erforderlich.
b Zonen- oder quartierbezogenen Sammelwegweisern ist gegenüber der
Kennzeichnung einzelner Betriebe der Vorzug zu geben.
6) SR 741.21
732.111.1 20

## Art. 46 {#art_46}

Bewilligung für motorfahrzeugfreie Tage
1 Berühren befristete Verkehrsmassnahmen im Zusammenhang mit örtlichen
oder regionalen motorfahrzeugfreien Tagen das Kantons- oder Durchgangsstrassennetz, so ist eine Bewilligung des Tiefbauamts erforderlich. Dieses zieht
für die Beurteilung die Kantonspolizei bei.
2 Die Bewilligung wird nur erteilt, sofern die öffentlichen Interessen an einem
ungehinderten Verkehrsfluss nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Zu berücksichtigen sind namentlich der Aufwand für die Durchführung der Verkehrsmassnahmen, die Dauer und der Zeitpunkt der Sperren, die Zumutbarkeit der
Umwegfahrten sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt.
3 Das begründete Gesuch ist mindestens drei Monate im Voraus einzureichen.
Das Tiefbauamt erlässt Weisungen für die einzureichenden Gesuchsunterlagen.
4 Die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller tragen die durch das Vorhaben
entstehenden Kosten insbesondere für die erforderlichen Abklärungen, die Umsetzung der Verkehrsmassnahmen und den Ordnungsdienst.

## Art. 47 {#art_47}

Ausnahmebewilligungen
1 Die Behörde, welche die Verkehrsmassnahme verfügt hat, kann im Einzelfall
aus wichtigen Gründen Ausnahmen bewilligen.
2 Von der Bewilligungspflicht ausgenommen sind unumgängliche Fahrten der
öffentlichen Dienste wie der Polizei, der Feuerwehr, der Sanität oder des
Strassenunterhalts.
7.3 Signalisation

## Art. 48 {#art_48}

Begriff
1 Signale im Sinne dieser Verordnung sind Tafeln, Ampeln, Markierungen,
Schranken, Leit- und andere Einrichtungen, die dazu dienen, den Verkehr auf
öffentlichen Strassen zu regeln oder zu leiten und die Verkehrsteilnehmenden
zu warnen, zu orientieren oder sie zu einem bestimmten Verhalten zu verpflichten.

## Art. 49 {#art_49}

Zuständigkeit für Anbringung und Unterhalt
1 Signale werden durch die für den Erlass der entsprechenden Verkehrsmassnahme zuständige Behörde oder mit deren Ermächtigung angebracht und unterhalten.
21 732.111.1
2 Die vorübergehende Wegweisung für Veranstaltungen und private Anlässe aller Art ist auf allen Strassen mit Ausnahme der Nationalstrassen sowie der
kantonalen Autobahnen und Autostrassen der zuständigen Behörde der
Gemeinden vorbehalten. Für die vorübergehende Wegweisung auf Kantonsstrassen ist die Zustimmung des Tiefbauamts erforderlich.
3 Wo Private ermächtigt sind, Signale auf öffentlichen Strassen anzubringen,
können die für Verkehrsanordnung zuständigen Behörden Weisungen über die
Art und Weise der Anbringung erlassen. Werden Signale von Verbänden planmässig für mehrere Strassen angebracht, so bedarf der Plan der Zustimmung
des Tiefbauamts.
4 Die zuständigen Behörden der Gemeinden erlassen Weisungen für die Signalisation auf Privatstrassen.

## Art. 50 {#art_50}

Baustellen
1 Baustellen werden vom zuständigen Bauunternehmen nach den Vorschriften
und Weisungen des Bundes sowie den Anordnungen der nach Artikel 49 Absatz 1 zuständigen Behörden signalisiert. Vorbehalten bleibt die Bewilligung
der zuständigen Behörde für die Benutzung des öffentlichen Grundes für Baustelleneinrichtungen.
2 Die Signalisation der Baustellen steht unter der Aufsicht der Polizeiorgane
von Kanton und Gemeinden.

## Art. 51 {#art_51}

Kosten
1 Die Signalisationskosten tragen
a die Strasseneigentümerin oder der Strasseneigentümer,
b in Abweichung von Buchstabe a, jene, die die Signalisation erforderlich
machen, insbesondere durch Hinzufügen einer neuen Verzweigung oder
Ausfahrt, sowie jene, in deren überwiegendem Interesse die Signalisation
erfolgt.
2 Auf öffentlichen Verkehrsflächen privater Eigentümerinnen und Eigentümer
tragen die Gemeinden die Kosten der Signalisation insoweit, als sie diese verfügt oder angeordnet haben.
3 Die Regeln über die Kostentragung erstrecken sich auf die Kosten für die Anbringung und den Unterhalt sowie die Entfernung der Signale.
732.111.1 22

## Art. 52 {#art_52}

Entfernung
1 Unbefugt angebrachte, zwecklos gewordene oder sonst den Vorschriften
nicht oder nicht mehr entsprechende Signale sind von den gemäss Artikel 49
zuständigen Behörden zu entfernen, nicht zweckmässig unterhaltene zu ersetzen.
2 Einzelne Betriebswegweiser sind bei der Anordnung einer zonen- oder quartierbezogenen Sammelwegweisung zu entfernen.
3 Müssen Signale aus den in den Absätzen 1 und 2 genannten Gründen entfernt werden, so haben die an der Signalisierung Interessierten keinen Anspruch auf Entschädigung.

## Art. 53 {#art_53}

Ersatzvornahme
1 Die zuständige Behörde ordnet bei Missachtung der Vorschriften schriftlich
und unter Androhung der Ersatzvornahme auf Kosten des Pflichtigen die Herstellung des rechtmässigen Zustandes innert angemessener Frist an.
2 Wird der Anordnung nicht Folge geleistet, so sorgt die zuständige Behörde
unter Anzeige an den Pflichtigen selbst für den Vollzug der Anordnung. Anschliessend verfügt sie die Erstattung der entstandenen Kosten durch den
Pflichtigen.

## Art. 54 {#art_54}

Aufsicht
1 Das Tiefbauamt übt die Aufsicht über die Signalisation aus.
8 Öffentliche Strassen und benachbartes Grundeigentum

## Art. 55 {#art_55}

Bauten und Anlagen längs öffentlicher Strassen
1 Bauten und Anlagen längs öffentlicher Strassen sind so zu erstellen, dass sie
dem Erddruck und den Beanspruchungen durch den Verkehr sowie den
Strassenunterhalt standhalten, insbesondere auch jenen durch den Winterdienst.
Art. 55a * Künstliche Entwässerung
1 Die Eigentümerin oder der Eigentümer der Strasse erstellt und unterhält die
Strasseneinlaufschächte und Ableitungen bis zur öffentlichen Kanalisationsleitung.
23 732.111.1

## Art. 56 {#art_56}

Strassenabstände
1 Einfriedungen, Zäune
1 Für Einfriedungen und Zäune bis zu einer Höhe von 1,2 Metern gilt ein
Strassenabstand von 0,5 Metern ab Fahrbahnrand.
2 Höhere Einfriedungen und Zäune sind um ihre Mehrhöhe zurückzuversetzen.
3 An unübersichtlichen Strassenstellen dürfen Einfriedungen und Zäune die
Fahrbahn um höchstens 0,6 Meter überragen.
4 Für gefährliche Einfriedungen und Zäune wie nicht genügend geschützte Stacheldrahtzäune gilt ein Strassenabstand von 2 Metern ab Fahrbahnrand bzw.
0,5 Metern ab Gehweghinterkante.
Art. 56a * 1a Freitragende Gebäudeteile
1 Freitragende Gebäudeteile in einer Höhe von mindestens 4,50 Metern über
der Fahrbahn der öffentlichen Strasse dürfen bis 2 Meter in den Bauverbotsstreifen hineinragen.
2 Bei Versorgungsrouten ist die vom Regierungsrat vorgeschriebene Mindesthöhe einzuhalten.

## Art. 57 {#art_57}

2 Pflanzen
1 Für hochstämmige Bäume und für Wald gelten folgende, ab Mitte der Pflanzstelle gemessenen Strassenabstände:
a entlang von Strassen im Siedlungsgebiet 3 Meter ab Fahrbahnrand bzw.
1,5 Meter ab Gehweghinterkante,
b entlang von Kantonsstrassen ausserorts 5 Meter ab Fahrbahnrand,
c entlang von Gemeindestrassen und Privatstrassen im Gemeingebrauch
ausserorts 4 Meter ab Fahrbahnrand,
d bei selbstständigen Radwegen ausserorts 3 Meter ab Wegrand.
2 Für die übrigen Bäume, Hecken, Sträucher, landwirtschaftlichen Kulturen und
dergleichen gelten die Vorschriften über Einfriedungen. Artikel 56 Absatz 3 gilt
auch für bestehende solche Pflanzen.
3 Keine Abstandsvorschriften gelten für Pflanzen, die Bestandteile einer
Strasse sind (Hecken, Bäume, Alleen und dergleichen).

## Art. 58 {#art_58}

3 Strassenreklamen
1 Strassenreklamen haben folgende Abstände zum Fahrbahnrand einzuhalten:
a parallel zur Strassenachse gestellt 1 Meter,
732.111.1 24
b in anderem Winkel zur Strassenachse gestellt 3 Meter.
2 Unabhängig von der Bewilligungspflicht dürfen Strassenreklamen nur ausserhalb von Strassen, Rad- und Gehwegen aufgestellt werden.

## Art. 59 {#art_59}

4 Gemeindevorschriften
1 Die Gemeinden können in Nutzungsplänen oder in Reglementen gegenüber
Gemeindestrassen und gegenüber Privatstrassen im Gemeingebrauch andere
Abstände vorschreiben.
9 Nationalstrassen

## Art. 60 {#art_60}

Leistungsvereinbarung *
1 Die Bau- und Verkehrsdirektion ist zuständig für den Abschluss von Leistungsvereinbarungen über Unterhalt und Betrieb der Nationalstrassen. *
2 Das Tiefbauamt ist zuständig für die Anpassung und Ergänzung von bestehenden Leistungsvereinbarungen. *
Art. 60a * Übrige Aufgaben
1 Das Tiefbauamt erfüllt die übrigen vom Bund den Kantonen zugewiesenen
Aufgaben.
Art. 60b * Nebenanlagen
1 Soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt, ist auf die Nebenanlagen
von Nationalstrassen die kantonale Strassengesetzgebung anwendbar.
10 Übergangs- und Schlussbestimmungen

## Art. 61 {#art_61}

Vorläufige Bezeichnung des Fuss- und Wanderwegnetzes
1 Als Bestandteile des Fuss- und Wanderwegnetzes im Sinne von Artikel 16
Absatz 1 des Bundesgesetzes über Fuss- und Wanderwege vom 4. Oktober
1985 (FWG)7) gelten bis zum Inkrafttreten der Pläne gemäss Artikel 25 und 27
a Wanderwege gemäss kantonalem Richtplan des Wanderroutennetzes,
b Fusswege, die der Kanton und die Gemeinden zur allgemeinen Benützung erstellt haben,
c Fusswege privater Eigentümer, die dem Gemeingebrauch gewidmet sind,
d Fusswegnetze, die in Überbauungsordnungen oder Strassenplänen vorgesehen sind.
7) SR 704
25 732.111.1
2 Die Gemeinden erlassen die nötigen Pläne spätestens anlässlich der nächsten ordentlichen Revision ihrer Ortsplanung.

## Art. 62 {#art_62}

Änderung von Erlassen
1 Folgende Erlasse werden geändert:
1. Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE):8)
2. Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV):9)
3. Verordnung vom 26. März 1997 über die Statistik (Statistikverordnung;
SV):10)
4. Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV):11)
5. Verordnung vom 16. Mai 1990 über die Umweltverträglichkeitsprüfung

## Art. 63 (KUVPV):12) {#art_63}

Aufhebung von Erlassen
1 Folgende Erlasse werden aufgehoben:
1. Verordnung vom 27. April 1988 zur vorläufigen Regelung der Einführung
des Bundesgesetzes über Fuss- und Wanderwege im Kanton Bern (EV/
FWG) (BSG 705.111),
2. Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Delegation der Ausgabenbefugnis für die Projektierung von Strassenbauten (BSG 732.120.1),
3. Verordnung vom 19. Dezember 1979 über die Offenhaltung der Versorgungsrouten für Ausnahmetransporte (BSG 732.123.31),
4. Verordnung vom 20. Oktober 2004 über die Strassensignalisation (KSSV)
(BSG 761.151).

## Art. 64 {#art_64}

Inkrafttreten
1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2009 in Kraft.
Bern, 29. Oktober 2008 Im Namen des Regierungsrates
Die Präsidentin: Egger-Jenzer
Der Staatsschreiber: Nuspliger
8) 152.221.191
9) BSG 154.21
10) BSG 621.5
11) BSG 721.1
12) Aufgehoben durch V vom 14.10.2009 über die Umweltverträglichkeitsprüfung, BSG 820.111
732.111.1 26
Änderungstabelle - nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
29.10.2008 01.01.2009 Erlass Erstfassung 08-124
27.10.2010 01.01.2011 Anhang 1 Inhalt geändert 10-95
13.11.2019 01.01.2020 Art. 7 Abs. 1 geändert 19-070
13.11.2019 01.01.2020 Art. 10 Abs. 1 geändert 19-070
A" / "Durchfahrts-
A" / "Lichte Höhe
B" / "Durchfahrts-
B" / "Lichte Höhe
/ "Durchfahrtsbreite (B) in Metern"
/ "Durchfahrtsbreite (B) in Metern"
Tabelle, "Typ III" /
"Durchfahrtsbreite
(B) in Metern"
27 732.111.1
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
Tabelle, "Typ III" /
"Lichte Höhe (H)
A" / "Durchfahrts-
A" / "Lichte Höhe
B" / "Durchfahrts-
B" / "Lichte Höhe
13.11.2019 01.01.2020 Art. 10 Abs. 4 geändert 19-070
13.11.2019 01.01.2020 Art. 11 Abs. 2 geändert 19-070
13.11.2019 01.01.2020 Art. 37 Abs. 1 geändert 19-070
13.11.2019 01.01.2020 Art. 60 Abs. 1 geändert 19-070
13.11.2019 01.01.2020 Anhang 1 Inhalt geändert 19-070
16.11.2022 01.01.2023 Art. 36 Titel geändert 22-099
16.11.2022 01.01.2023 Art. 36 Abs. 1 geändert 22-099
20.12.2023 01.02.2024 Art. 6 Abs. 1a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 6 Abs. 1b eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 6 Abs. 2 geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 13a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 13b eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 1 geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 1a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 2 geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 2, a geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 2, c geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 2, d geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 2, e geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 2, e1 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 14 Abs. 2, g geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 21 Abs. 2 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 21 Abs. 3 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 21 Abs. 4 eingefügt 24-002
732.111.1 28
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
20.12.2023 01.02.2024 Art. 21a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 21b eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 22a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 23 Titel geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 23 Abs. 1, d geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 23 Abs. 1, e geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 23 Abs. 1, f geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 23 Abs. 1, l geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 26 Abs. 3 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 26a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 31 Abs. 2 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 32 Abs. 2 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Titel 4.3 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33b eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33c eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33d eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33e eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33f eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33g eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33h eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33i eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 33k eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 34 aufgehoben 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Titel 5.1 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Titel 5.2 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 1 geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 1, a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 1, b eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 1, c eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 1, d eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 2 geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 2, a geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 2, b geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 2, c geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38 Abs. 2, d geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 38a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 40a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 44 Abs. 3 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 55a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 56a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 60 Titel geändert 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 60 Abs. 2 eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 60a eingefügt 24-002
20.12.2023 01.02.2024 Art. 60b eingefügt 24-002
29 732.111.1
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
20.12.2023 01.02.2024 Anhang 2 eingefügt 24-002
17.09.2025 01.01.2026 Anhang 1 Inhalt geändert 25-077
17.09.2025 01.01.2026 Anhang 2 Inhalt geändert 25-077
Tabelle, "Typ I A"
umbenannt 26-049
Tabelle, "Achslast
(A) in Tonnen"
eingefügt 26-049
Tabelle, "Typ I B"
umbenannt 26-049
umbenannt 26-049
geändert 26-049
umbenannt 26-049
geändert 26-049
A"
umbenannt 26-049
B"
umbenannt 26-049
26.08.2026 01.10.2026 Art. 40a Abs. 1, f geändert 26-049
26.08.2026 01.10.2026 Anhang 1 Inhalt geändert 26-049
26.08.2026 01.10.2026 Anhang 2 Name geändert 26-049
732.111.1 30
Änderungstabelle - nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Erlass 29.10.2008 01.01.2009 Erstfassung 08-124
Art. 6 Abs. 1a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 6 Abs. 1b 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 6 Abs. 2 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 7 Abs. 1 13.11.2019 01.01.2020 geändert 19-070
Art. 10 Abs. 1 13.11.2019 01.01.2020 geändert 19-070
Tabelle, "Typ I A"
26.08.2026 01.10.2026 umbenannt 26-049
A" / "Durchfahrts-
A" / "Lichte Höhe
Tabelle, "Achslast
(A) in Tonnen"
26.08.2026 01.10.2026 eingefügt 26-049
Tabelle, "Typ I B"
26.08.2026 01.10.2026 umbenannt 26-049
B" / "Durchfahrts-
B" / "Lichte Höhe
26.08.2026 01.10.2026 umbenannt 26-049
/ "Durchfahrtsbreite (B) in Metern"
31 732.111.1
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
26.08.2026 01.10.2026 geändert 26-049
26.08.2026 01.10.2026 umbenannt 26-049
/ "Durchfahrtsbreite (B) in Metern"
26.08.2026 01.10.2026 geändert 26-049
Tabelle, "Typ III" /
"Durchfahrtsbreite
(B) in Metern"
Tabelle, "Typ III" /
"Lichte Höhe (H)
A"
26.08.2026 01.10.2026 umbenannt 26-049
A" / "Durchfahrts-
A" / "Lichte Höhe
B"
26.08.2026 01.10.2026 umbenannt 26-049
B" / "Durchfahrts-
732.111.1 32
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
B" / "Lichte Höhe
Art. 10 Abs. 4 13.11.2019 01.01.2020 geändert 19-070
Art. 11 Abs. 2 13.11.2019 01.01.2020 geändert 19-070
Art. 13a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 13b 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 14 Abs. 1 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 14 Abs. 1a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 14 Abs. 2 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 14 Abs. 2, a 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 14 Abs. 2, c 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 14 Abs. 2, d 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 14 Abs. 2, e 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 14 Abs. 2, e1 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 14 Abs. 2, g 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 21 Abs. 2 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 21 Abs. 3 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 21 Abs. 4 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 21a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 21b 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 22a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 23 20.12.2023 01.02.2024 Titel geändert 24-002
Art. 23 Abs. 1, d 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 23 Abs. 1, e 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 23 Abs. 1, f 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 23 Abs. 1, l 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 26 Abs. 3 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 26a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 31 Abs. 2 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 32 Abs. 2 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Titel 4.3 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33b 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33c 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33d 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33e 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33f 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33g 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33h 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33i 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 33k 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 34 20.12.2023 01.02.2024 aufgehoben 24-002
Titel 5.1 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
33 732.111.1
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 36 16.11.2022 01.01.2023 Titel geändert 22-099
Art. 36 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-099
Art. 37 Abs. 1 13.11.2019 01.01.2020 geändert 19-070
Titel 5.2 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 38 Abs. 1 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 38 Abs. 1, a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 38 Abs. 1, b 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 38 Abs. 1, c 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 38 Abs. 1, d 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 38 Abs. 2 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 38 Abs. 2, a 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 38 Abs. 2, b 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 38 Abs. 2, c 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 38 Abs. 2, d 20.12.2023 01.02.2024 geändert 24-002
Art. 38a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 40a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 40a Abs. 1, f 26.08.2026 01.10.2026 geändert 26-049
Art. 44 Abs. 3 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 55a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 56a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 60 20.12.2023 01.02.2024 Titel geändert 24-002
Art. 60 Abs. 1 13.11.2019 01.01.2020 geändert 19-070
Art. 60 Abs. 2 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 60a 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Art. 60b 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Anhang 1 27.10.2010 01.01.2011 Inhalt geändert 10-95
Anhang 1 13.11.2019 01.01.2020 Inhalt geändert 19-070
Anhang 1 17.09.2025 01.01.2026 Inhalt geändert 25-077
Anhang 1 26.08.2026 01.10.2026 Inhalt geändert 26-049
Anhang 2 20.12.2023 01.02.2024 eingefügt 24-002
Anhang 2 17.09.2025 01.01.2026 Inhalt geändert 25-077
Anhang 2 26.08.2026 01.10.2026 Name geändert 26-049
1 732.111.1-A1
Anhang 1 zu Artikel 10
(Stand 01.10.2026)
Versorgungsrouten
Der Begriff des Gesamtgewichts versteht sich ohne Zugfahrzeuge (Art. 10
Abs. 3 SV).
KW = Kraftwerk
UW = Unterwerk
1. Versorgungsrouten Typ I A und Typ I B
Die nachgenannten Strassenstrecken müssen durchgehend mindestens eine
Durchfahrtsbreite von 6,50 m, eine lichte Höhe von 5,20 m und eine Tragfähigkeit
für 480 t Gesamtgewicht und 30 t Achslast bei Typ I A bzw. für 320 t Gesamtgewicht und 20 t Achslast bei Typ I B aufweisen:
Typ I A:
1.1 (Auhafen – Balsthal SO) – Niederbipp – Wiedlisbach – Umfahrung Attiswil –
(Solothurn – Grenchen) – Arch – Rüti bei Büren – Oberwil bei Büren –
(Schnottwil SO) – Wengi – Rapperswil – Lätti (Brücke über die T6) – Schönbrunnen – Münchenbuchsee – Zollikofen, Bernstrasse – Worblaufen – Bern,
Tiefenaustrasse – Henkerbrünnliplatz (manövrieren) – Neubrückstrasse –
Bremgartenstrasse – Murtenstrasse – neue Murtenstrasse – Gäbelbach –
Frauenkappelen – Heggidorn – Gümmenen – Kriechenwil – (Gurmels FR).
1.2 Anschluss Route 1.1 – KW Mühleberg.
1.3 Bern, Güterbahnhof Weyermannshaus – Bahnstrasse – Murtenstrasse –
Anschluss Route 1.1.
1.4 Wimmis, Bahnhof – UW Wimmis.
1.5 UW Deisswil – Bernstrasse – Bolligenstrasse – Verzweigung Rothus –
Bolligenstrasse – Worblentalstrasse – UW Worblaufen – Anschluss Route
1.1.
1.6 Anschluss Route 1.8 – Krauchthal, Hub – Lutzere – UW Habstetten – Bolligen, Bolligenstrasse – Anschluss Route 1.5.
1.7 (Solothurn – Biberist SO) – Bätterkinden – Schönbühl – Schönbrunnen –
Schüpfen – Lyss, Bernstrasse – Lyss, Kirchenfeldstrasse – Aarberg – Kallnach – (Fräschels FR).
1.8 (Birrfeld – St. Urban LU) – Roggwil – Kaltenherberg – Langenthal, Murgenthalstrasse – Aarwangenstrasse – Bahnhofstrasse – Bützbergstrasse –
Ringstrasse – Industrieplatz – Bleienbachstrasse – Thörigen – Wynigen –
UW Bickigen – Burgdorf, Wynigenstrasse – Sägegasse – Emmentalstrasse –
2 732.111.1-A1
Oberburgstrasse – Oberburg – Krauchthalstrasse – Krauchthal – Lindental –
Boll – Stettlen – Bernstrasse – Anschluss Route 1.5.
1.9 Anschluss Route 1.8 – Kaltenherberg – Langenthal, Bern-Zürich-Strasse –
Anschluss Route 1.11.
1.10 (Gunzgen – Wolfwil SO) – Schwarzhäusern – Holzhäusern – Niederbipp –
Anschluss Route 1.1.
1.11 Langenthal, Güterbahnhof – Dammstrasse – Bützbergstrasse – Anschluss
Route 1.9.
Typ I B:
1.12 Biel, Bözingen (Industriegleis Ost, Gassmann/SABAG) – Längfeldweg – Johann-Renfer-Strasse – Anschluss Route 1.13.
1.13 Biel, Bahnhof Mett – Jakobstrasse – Längfeldweg – Länggasse – Solothurnstrasse – (Trolleybus-Fahrleitung, H = 4,80 m) – Johann-Renfer-Strasse –
Anschluss Route 1.12.
1.14 Anschluss Route 4.53 – N8, Anschluss Unterbach – Kantonsstrasse 11 entlang Aare – Meiringen – Willigen – Kirchet – Anschluss Route 2.5.
1.15 Anschluss Route 4.31 – Bürenstrasse – UW Pieterlen.
1.16 Interlaken Ost, Bahnhof – Anschluss Interlaken-Ost – Anschluss Route 4.53.
2. Versorgungsrouten Typ II A und Typ II B
Die nachgenannten Strassenstrecken müssen durchgehend mindestens eine
Durchfahrtsbreite von 5,00 m, eine lichte Höhe von 5,20 m für Typ II A bzw. von
4,80 m für Typ II B und eine Tragfähigkeit für 240 t Gesamtgewicht und 20 t
Achslast aufweisen:
Typ II A:
2.1 (Biberist – Gerlafingen SO) – KW Wiler b. U. – Wiler b. U. – Landshut – UW
Utzenstorf.
Typ II B:
2.2 Anschluss Route 2.5 – UW Innertkirchen I und II – KW Innertkirchen I.
2.3 Anschluss Route 1.14 – KW Innertkirchen II.
2.4 Anschluss Route 1.14 – Sustenpassstrasse – KW Hopflauenen – Sustenpassstrasse – KW Fuhren.
2.5 Anschluss Route 1.14 – Grimselstrasse – KW Handegg I, II und III (H = 4,35
m) – Grimselstrasse – KW Grimsel I und II (H = 4,35 m).
2.6 Interlaken West, Güterbahnhof – Waldeggstrasse – Matten, Wychelstrasse
– Hauptstrasse – Rugenstrasse – UW Wilderswil.
3 732.111.1-A1
2.7 Anschluss Route 4.32 – Brückstrasse – Mittelstrasse – UW Steffisburg.
2.8 Anschluss N6 Rubigen – Belpstrasse/Thunstrasse – Münsingen, Thunstrasse/Bernstrasse – UW Wichtrach – Wichtrach, Bahnhof –
Thunstrasse/Bernstrasse – Anschluss N6 Kiesen.
2.9 Bern, Güterbahnhof – Bahnstrasse – Weyermannsstrasse – Friedbühlstrasse – Schlossstrasse – Freiburgstrasse – Turnierstrasse – Weissensteinstrasse – Turnierstrasse – Köniz, Könizstrasse – Schwarzenburgstrasse – UW Gasel.
2.10 Anschluss Route 1.1 – Niederbottigenstrasse – Riedbachstrasse – UW
Riedbach.
2.11 Anschluss N6 Rüfenacht – Worbstrasse – Worb, Worblenstrasse – Rubigenstrasse – Richigenstrasse – Richigen – Grosshöchstetten, Bernstrasse –
UW Grosshöchstetten – Grosshöchstetten, Bahnhof.
2.12 Anschluss Route 2.11 – Zäziwil – Signau, Umfahrung – Schübpach, Eggiwilstrasse – UW Emmenmatt – Emmenmatt, Bahnhof.
2.13 Lyss, Bahnhof – Steinweg – Bielstrasse – Hauptstrasse – Anschluss
Route 1.7.
2.14 Brügg, Bahnhof – Bahnhofstrasse – Hauptstrasse – Orpundstrasse – Zihlwil
– Orpund – Meinisberg – Anschluss Lengnau N5, Kreisverkehr – Anschluss
Route 4.31.
2.15 Anschluss N5, Biel Süd – Portstrasse – Erlenstrasse – Ringstrasse, KW/UW
Brügg (H = 4,50 m).
2.16 Anschluss Route 1.13 – Längfeldweg – UW Mett.
2.17 (La Chaux-de-Fonds NE) – La Cibourg – Umfahrung Pont de l’Horloge für
beide Richtungen (Richtung Saint-Imier via Gegenfahrbahn in verbotener
Fahrtrichtung) – Renan – UW Saint-Imier.
2.18 Anschluss N16 Loveresse – Reconvillier, Bahnhof.
2.19 Anschluss N16 Loveresse – Bévilard – Rue de Champoz – UW Sorvilier.
2.20 (Marin NE) – Nationalstrasse N20 – (Sugiez FR).
2.21 Anschluss Route 1.9 – Bützberg, Kreisverkehr Zürichstrasse/Bützbergstrasse – Herzogenbuchsee – Oberönz – UW Herzogenbuchsee – Bettenhausen – Anschluss Route 1.8.
2.22 Anschluss Route 1.8 – Lotzwilstrasse – UW Lotzwil – Madiswil – UW Lindenholz.
2.23 Anschluss Route 2.21 – Wanzwil – Röthenbach – Inkwil – (Subingen –
Deitingen SO) – UW Wangen.
2.24 UW Wattenwil – Burgistein/Wattenwil, Bahnhof – Mühlethurnen – Rümligen
– Toffen – UW Belp – Anschluss Route 2.25.
2.25 Bern, Güterbahnhof Weyermannshaus – Bahnstrasse – Murtenstrasse –
Zieglerstrasse – Eigerplatz – Seftigenstrasse – Wabern – Umfahrung Kehrsatz – UW Belp.
2.26 Anschluss Route 2.9 – Köniz, Könizstrasse – Stationsstrasse – Schwarzenburgstrasse – Bündenackerstrasse – Wabersackerstrasse – UW Köniz.
4 732.111.1-A1
2.27 Anschluss Route 1.7 – Kreisel Sandstrasse/Hindelbankstrasse – Sand – UW
Schönbühl.
2.28 Anschluss Route 1.8 – Oberburg – Hasle – Lützelflüh, Goldbach – Ramsei –
UW Sumiswald – Sumiswald Grünen, Bahnhof.
2.29 Anschluss Route 1.10 – KW/UW Bannwil.
2.30 Anschluss Route 1.8 – Oberburg, Bahnhof.
2.31 Anschluss Route 1.8 – Boll – UW Worb – Anschluss Route 2.11.
2.32 Anschluss Route 2.7 – Alpenbrücke – General-Wille-Strasse – Burgerstrasse – Weststrasse – Anschluss N6 Thun-Süd.
2.33 (Rougemont VD) – Saanen – UW Gstaad.
2.34 Anschluss Route 2.20 – Gals – UW Erlach.
2.35 Anschluss Route 1.11 – Langenthal, Bützbergstrasse – Hasenmattstrasse –
Aarwangenstrasse – Anschluss Route 1.8.
2.36 Anschluss Route 4.41 – Lyssach, Emmentalstrasse – Schachenstrasse –
Burgdorf, Buchmattstrasse – UW Burgdorf.
2.37 Anschluss Route 2.25 – Belp, Steinbachstrasse – Rubigenstrasse – Viehweidstrasse – Anschluss N6 Rubigen – Anschluss Route 2.8.
2.38 Anschluss Route 2.11 – Anschluss N6 Muri – Muri, Feldstrasse – Tannackerstrasse – Worbstrasse – UW Gümligen.
2.39 Anschluss Route 1.1 – Bern, Engehaldenstrasse – UW Engehalde.
2.40 (Gänsbrunnen SO) – Grandval – Anschluss N16, Moutier Nord.
2.41 Anschluss Route 2.42 – Kreisel Feldstrasse – Bernstrasse – Steffisburg,
Bahnhof.
2.42 Anschluss Route 2.7 – Kreisel Feldstrasse – Feldstrasse – Stockhornstrasse
– Anschluss Route 2.47.
2.43 Anschluss Route 4.41 – Alchenflüh, Bernstrasse – Kirchberg, Solothurnstrasse – Utzenstorf, Poststrasse – Unterdorfstrasse – Anschluss Route 2.1.
2.44 Anschluss Route 2.41 – Aarestrasse – Glättemühleweg – Aarefeldstrasse –
Anschluss Route 2.7.
2.45 Anschluss Route 1.8 – Heimiswilstrasse – UW Heimiswil.
2.46 Anschluss Route 1.1 – Industriestrasse – Grenze SO – Moosmattweg –
Sandgrubenweg – UW Niederbipp.
2.47 Anschluss Route 2.41 – Bernstrasse – Anschluss Route 2.42.
2.48 Anschluss Route 1.7 – Austrasse – UW Kappelen.
3. Versorgungsrouten Typ III
Die nachgenannten Strassenstrecken müssen durchgehend mindestens eine Durchfahrtsbreite von 4,50 m, eine lichte Höhe von 4,80 m sowie eine Tragfähigkeit für 90
t Gesamtgewicht und 12 t Achslast aufweisen:
5 732.111.1-A1
3.1 Anschluss Route 2.9 – Loryplatz – Schwarztorstrasse – Sulgeneckstrasse –
EWB – UW Monbijou.
3.2 Bern, Sulgeneckstrasse – EWB – Bundesgasse – Effingerstrasse – Loryplatz – Anschluss Route 3.1.
3.3 Anschluss Route 2.25 – Bern, Eigerplatz – Eigerstrasse – Monbijoubrücke –
Kirchenfeldstrasse – Thunstrasse – Ostring – Gantrischstrasse – UW
Schosshalde – Bürglenstrasse – Laubeggstrasse – Papiermühlestrasse –
UW Wankdorf – Papiermühlestrasse – Papiermühle – Anschluss Route 1.5.
3.4 Anschluss Route 1.1 – Bern, Tiefenaustrasse – Felsenaustrasse – KW Felsenau.
3.5 Bern, Wankdorfplatz – Winkelriedstrasse – Standstrasse – Nordring – Lorrainebrücke – Schützenmattstrasse – Henkerbrünnliplatz – Anschluss
Route 2.39.
3.6 Anschluss Route 2.10 – Kreisverkehr Riedbachstrasse – Niederbottigenstrasse (Unterführung H = 4,50 m) – Bottigenstrasse – Bernstrasse –
Stöckackerstrasse – UW Holligen – Stöckackerstrasse – Bethlehemstrasse
– Bernstrasse – Weissensteinstrasse – Anschluss Route 2.9.
3.7 Anschluss Route 1.1 – Energiezentrale Bern Forsthaus.
3.8 Anschluss Route 4.10 – Gwattstrasse – Seestrasse – Bahnhofstrasse –
Aarestrasse – Scheibenstrasse – KW Thun.
3.9 Anschluss Route 2.32 – Thun, Mittlere Strasse – Stockhornstrasse – Thun,
Güterbahnhof.
4. Versorgungsrouten Typ IV A und Typ IV B
Die nachgenannten Strassenstrecken müssen durchgehend mindestens eine
Durchfahrtsbreite von 4,50 m, eine lichte Höhe von 4,50 m und eine Tragfähigkeit
für 90 t Gesamtgewicht und 12 t Achslast bei Typ IV A bzw. für 50 t Gesamtgewicht und 12 t Achslast bei Typ IV B aufweisen:
Typ IV A:
4.1 (Nationalstrasse N5, Solothurn SO) – Leuzigen – (Grenchen SO) – Lengnau
– Anschluss Route 4.31.
4.2 Anschluss Route 4.53 – Ausfahrt Brienz– UW Aaregg.
4.3 Anschluss Route 4.26 (N8) – Leissigen-West – Leissigen – UW Leissigen –
Leissigen-Ost – Anschluss Route 4.26 (N8).
4.4 Anschluss Route 4.25 – Lötschbergstrasse – UW Frutigen – KW/UW Kandergrund – Bunderholz – UW Mitholz – UW Kandersteg.
4.5 Anschluss Route 4.10 – Simmentalstrasse – Anschluss Route 1.4.
4.6 Zweisimmen – Anschluss Route 4.7 – Thunstrasse – KW Laubegg.
6 732.111.1-A1
4.7 Zweisimmen – Anschluss Route 4.40 – Saanenmöser – Saanen – Anschluss Route 2.33.
4.8 Zweisimmen – Anschluss Route 4.40 – St. Stephan – UW Lenk.
4.9 Anschluss Route 2.33 – Grund b. Gstaad – KW Innergsteig.
4.10 Anschluss Route 2.32 – Thun, Weststrasse – Adlerstrasse – Buchholzstrasse – Strättligenstrasse – UW Buchholz – Strättligenstrasse – Thun,
Bahnhof Gwatt – Spiez, Hauptstrasse – KW/UW Spiez – Spiez, Thunstrasse
– Spiez, Bahnhof.
4.11 Anschluss Route 2.42 – Thun, Bernstrasse – Burgstrasse – Hofstettenstrasse – UW Oberhofen.
4.12 Anschluss Route 2.24 – Rümligen – Riggisberg – Wislisau – UW Schwarzenburg.
4.13 Anschluss Route 4.16 – Portstrasse – UW Madretsch – Brüggstrasse – UW
Biel SBB.
4.14 Anschluss Route 2.20 – Ins – Moosgasse – Brüttelen – KW/UW Hagneck.
4.15 Anschluss Autobahn N16 – Anschluss Frinvillier – Frinvillier – Orvin – UW
Lamboing.
4.16 Anschluss Route 2.15 – Anschluss N5, Biel Süd – Portstrasse – Aegertenstrasse – Bielstrasse – Gurnigelstrasse – Guido-Müller-Platz – Aarbergstrasse – Ländtestrasse – UW Ländte.
4.17 Anschluss an Route 1.13 – Längfeldweg – Poststrasse – Gottstattstrasse –
Ohm-Weg – UW Brühl.
4.18 Anschluss Route 4.30 – Ausfahrt Tavannes – Tunnel de la Rochette – Anschluss Route 4.51.
4.19 (La Chaux-de-Fonds NE) – La Ferrière – (Les Bois JU – Le Noirmont –
usine électrique de la Goule).
4.20 Anschluss Route 2.21 –Oberönz – Seeberg – St. Niklaus – Umfahrungsstrasse Kirchberg – Motel – Kreuzung (Kreisverkehr) – Hindelbank – Schönbühl – Anschluss Route 2.27.
4.21 Anschluss Route 2.23 – Röthenbach – Umfahrung Wangen a.A. – Brücke
über Nationalstrasse N1 – Wiedlisbach – Anschluss Route 1.1.
4.22 Anschluss Route 1.8 – Roggwil – UW Roggwil.
4.23 Anschluss Route 2.36 – UW Burgdorf SBB.
4.24 Nationalstrasse N6, Wankdorf, Verzweigung N1/N6 – Thun – Spiez –
Wimmis, Simmenfluhtunnel.
4.25 Anschluss Route 4.26 – Anschluss Spiez – Frutigen (N6) – Frutigen, Bahnhof – Frutigen, Lötschbergstrasse – Helkenstrasse – UW Frutigen SBB.
4.26 Nationalstrasse N8, Spiez – Krattigen – Anschluss Interlaken West.
4.27 Interlaken West, Güterbahnhof – Anschluss Interlaken West – Anschluss
Unterbach – Brienzwiler – Brünig (Lungern OW).
4.28 (Nationalstrasse N1, Oensingen SO) – Niederbipp – (Kriegstetten SO) –
Kirchberg – Schönbühl – Wankdorf, Verzweigung N1/N6, – Neufeld, Verzweigung N1/N12 – (Kerzers FR).
7 732.111.1-A1
4.29 Nationalstrasse N12, Verzweigung N1/N12 – (Flamatt FR).
4.30 Nationalstrasse N16, Biel, Verzweigung N5/N16 – Tavannes – (Moutier JU)
– Roches – (Choindez JU).
4.31 Anschluss Route 1.12 – Nationalstrasse N5 – Einfahrt Richtung Biel – Anschluss Route 1.15, Lengnau.
4.32 Anschluss N6 Thun Nord – Glattmühleviadukt – Anschluss Route 2.7.
4.33 Anschluss Route 1.13 – Biel, Bözingenstrasse – Seevorstadt – Twann (via
Tunnel) – La Neuveville (via Autobahn) – (Le Landeron NE).
4.34 Anschluss Route 4.27 – Ausfahrt Brienz – Hauptstrasse – Rothornstrasse –
UW Brienz.
4.35 Anschluss Route 4.34 – Kantonsstrasse 6/11 – Anschluss Unterbach.
4.36 Anschluss Route 4.9 – Grubenstrasse – UW Saanen.
4.37 Anschluss an Route 1.13 – Solothurnstrasse – UW Bözingenfeld.
4.38 Reconvilier, Bahnhof – UW Reconvilier.
4.39 Anschluss N16 La Heutte – Reuchenette, Bahnhof – alte Kantonsstrasse
(Richtung Biel) – Rue de Châtillon – UW Reuchenette.
4.40 Zweisimmen, Güterbahnhof – Lenkstrasse – UW Zweisimmen.
4.41 Wimmis, Bahnhof – KW Simmenfluh – Simmentalstrasse – KW Erlenbach.
4.42 Anschluss Route 4.5 – Industriestrasse – UW Lattigen.
4.43 Anschluss Route 1.7 – Niederried – KW Radelfingen – UW Niederried.
4.44 Anschluss Route 1.7 – Bargen – KW/UW Aarberg.
4.45 Anschluss Route 1.9 – Aarwangenstrasse – UW Hard – Aarwangen –
KW/UW Wynau/Schwarzhäusern.
4.46 Anschluss Route 2.17 – Route de Tramelan – UW Saint-Imier (La Goule) –
Route de Tramelan – Mont-Crosin – Montagne du Droit – UW Mont Crosin.
4.47 Anschluss Route 1.7 – KW/UW Kallnach.
4.48 Anschluss Route 2.23 – Herzogenbuchsee, Byfangstrasse – Niederönz, Industriestrasse – UW, Niederönz – Niederönz, Mühlestrasse – Herzogenbuchsee, Farnsbergstrasse – Anschluss Route 2.21.
4.49 Anschluss Route 4.48 – Niederönz, Byfangweg – UW Wanzwil.
4.50 Anschluss N6 Thun-Nord – Gurnigelstrasse – Zelgstrasse, Uttigenstrasse –
UW Oberi Allmend.
4.51 Tavannes, Bahnhof – Rue de Tramelan – Tramelan – Les Reussilles – UW
Tramelan.
4.52 Anschluss Route 1.7 – Schüpfen, Fluerain – UW Seewil.
Typ IV B:
4.53 Anschluss Route 4.7 – Schönried – Schiltmoos – Egg – Anschluss
Route 4.36.
4.54 Anschluss Route 2.41 – Steffisburg, Bernstrasse – Heimberg – Anschluss
Route 2.8.
8 732.111.1-A1
4.55 Anschluss Route 1.10 – Rufhausenstrasse – KW/UW Wynau/Schwarzhäusern.
4.56 (Grenchen SO) – Lengnau, Bahnhof – Bürenstrasse – Anschluss
Route 1.15.
4.57 Anschluss Moutier Nord N16 – (Moutier JU) – Roches – (Choindez JU).
4.58 Anschluss Route 2.12 – UW Emmenmatt – (Wiggen LU).
4.59 Anschluss Route 2.6 – Wilderswil – Zweilütschinen – KW Lütschental/Burglauenen – UW Grindelwald.
4.60 Anschluss Route 4.25 – Frutigen – UW Adelboden.
4.61 Anschluss Route 4.59 – KW Zweilütschinen – KW/UW Lauterbrunnen.
4.62 Anschluss Route 2.32 – Anschluss N6 Thun Süd – Allmendingen – Stäghalten – UW Amsoldingen.
4.63 Erlenbach i. S. – Anschluss Route 4.41 – Boltigen – KW Laubegg.
4.64 Anschluss Route 2.22 – UW Lindenholz – Rohrbach – UW Huttwil.
1 732.111.1-A2
Anhang 2 zu Artikel 21
(Stand 01.01.2026)
Schwarzräumung
Liste der Kantonsstrassen und kantonalen Radwege, die nach Möglichkeit
schnee– und eisfrei gehalten werden.
Kantonsstrasse bzw.
kantonaler
Radweg Nr.
Strecke
1 Kantonsgrenze FR, Biberen – Rizenbach – Gümmenen –
Mühleberg – Frauenkappelen – Bern – Zollikofen – Schönbühl – Umfahrung Kirchberg – Seeberg – Herzogenbuchsee – Langenthal – Kantonsgrenze AG
1.2 Anschluss A1 (AZUE) bis Kreisel Solothurn (Umfahrung
Kirchberg)
5 Kantonsgrenze SO – Attiswil – Wiedlisbach – Oberbipp –
Niederbipp – Kantonsgrenze SO
5 Biel – Pieterlen – Lengnau – Kantonsgrenze SO
6 Kantonsgrenze JU (Choindez) – Roches – Kantonsgrenze
JU (Moutier)
6 Kantonsgrenze JU (Moutier) – Court – Sonceboz – Péry,
Anschluss Nationalstrasse A16
6 Biel (Bellevue) – Anschluss Nationalstrasse A16 (Taubenloch)
6 Biel – Brügg – Aegerten – Studen – Worben – Lyss – Suberg – Schüpfen – Münchenbuchsee – Zollikofen, Anschluss Kantonsstrasse Nr.1
6 Worblaufen, Kreisel Kantonsstrasse Nr. 1 – Bern Wankdorfplatz
6 Thun, Mönchplatz – Spiez, Kreisel Spiezmoos
6 Heimberg, Ganderkreisel – Thun, Berntor
10 Kreisel Scheyenholz – Worb – Richigen – Grosshöchstetten
– Zäziwil – Signau – Langnau – Kantonsgrenze LU
11 Wimmis, Anschluss Nationalstrasse A6 – Zweisimmen
2 732.111.1-A2
Kantonsstrasse bzw.
kantonaler
Radweg Nr.
Strecke
11 Spiez, Anschluss Nationalstrasse A6 – Kreisel Spiezmoos
12 Schönbühl, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 1 – Jegenstorf –
Fraubrunnen – Bätterkinden – Kantonsgrenze SO
J18 Kantonsgrenze NE – La Cibourg – La Basse–Ferrière –
Kantonsgrenze JU
22 Wiedlisbach, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 5 – Wangen a.
A. – Herzogenbuchsee, Anschluss Kantonsstrasse Nr. H1
22 Kantonsgrenze FR – Aarberg – Lyss – Büren a. A. – Kantonsgrenze SO
23 Kirchberg, Anschluss A1 – Burgdorf – Hasle b. B. – Ramsei
– Sumiswald – Häusernmoos – Huttwil – Kantonsgrenze LU
30 Kantonsgrenze JU – Grandval – Kantonsgrenze SO
J30 Sonceboz, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 6 – St–lmier – La
Cibourg, Anschluss Kantonsstrasse Nr J18
183 Kantonsgrenze FR, Sensegraben Sodbach – Schwarzenburg – Riggisberg – Kirchenthurnen
221 Belp – Toffen – Seftigen – Heimberg, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 6
221 Thun, Berntor – Gunten, Anschluss Kantonsstrasse
Nr. 1108
221 Thun, Allmendstrasse – Bypass Thun Nord – Steffisburg,
Anschluss Kantonsstrasse Nr. 229.4
221.2 Bern, Anschluss Kantonsstrasse A 12 – Wabern – Belp –
Rubigen, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 6
229 Anschluss Autobahnzubringer A6 – Kiesen – Oberdiessbach – Konolfingen – Grosshöchstetten – Biglen – Hasle b.
B., Anschluss Kantonsstrasse Nr. 23
229.4 Thun, Berntor – Steffisburg, Anschluss Kantonsstrasse Nr.
232 Bern, Anschluss Nationalstrasse A12 – Köniz – Schwarzenburg
235.2 Frinvillier, Verbindung zwischen den Anschlüssen an die
Nationalstrasse A16 (Bergspur – Talspur)
3 732.111.1-A2
Kantonsstrasse bzw.
kantonaler
Radweg Nr.
Strecke
237.1 Ins – Brüttelen – Hagneck – Täuffelen – Mörigen – Sutz –
Ipsach – Nidau
242, 251 Kirchberg, Anschluss Kantonsstrasse Nr. H1 – Utzenstorf –
Bätterkinden
243 Ramsei, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 23 – Langnau, Anschluss Kantonsstrasse Nr. H10
244 Niederbipp, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 5 – Aarwangen
– Langenthal, Anschluss Kantonsstrasse Nr. H1
244 Langenthal – Madiswil – Huttwil, Anschluss Kantonsstrasse
Nr. 23
248 Kantonsgrenze JU – Tramelan – Tavannes, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 6
252 Lätti, Anschluss Nationalstrasse A6 – Lätti, Anschluss Kantonsstrasse Nr. 6
252 Pieterlen – Anschluss Nationalstrasse A5 – Büren a. A.
252.2 Arch – Anschluss Nationalstrasse A5 bis Kantonsgrenze
SO (Kantonsgrenze Mitte Brücke über Aare Anschluss Nationalstrasse A5 ist Kt. SO)
1326 Biel (Reuchenettestrasse), Anschluss Lienhardstrasse –
Biel (Solothurnstrasse), Anschluss Kantonsstrasse Nr. 5
2101 Radweg Heimberg – Steffisburg
2201 Radweg Wankdorf – Ittigen – Zollikofen
2203 Radweg Umfahrung Ostermundigen
2204 Radweg entlang Tiefenaustrasse Worblaufen – Bern
2403 Radweg Bäriswil – Hindelbank
2404 Radweg Bützberg – Langenthal und Langenthal Kreisel
Hard – Kreisel Dreilinden
2402 Radweg Lützelflüh – Hasle–Rüegsau
2301 Rad– und Fussweg Lyss – Worben
2302 Rad– und Fussweg Lyss – Hardern
2303 Rad– und Fussweg Nidau – Bellmund
