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title: "Bebauungsplan 189: Bettingen Bebauungsplan Chrischona (Gebiet)"
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# Bebauungsplan 189: Bettingen Bebauungsplan Chrischona (Gebiet)

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Raum- und Bauordnung / Energie / Umweltschutz BeE 731.150.189
Bebauungsplan 189: Bettingen Bebauungsplan Chrischona (Gebiet)
(BP 189)
Vom 2. Dezember 2008 (Stand 5. September 2022)
Gemeindeversammlungsbeschluss vom 2. Dezember 2008 / 1. Dezember 2009 1)
Die Gemeindeversammlung Bettingen, gestützt auf §§ 101 und 103 des Bau- und Planungsgesetzes
vom 17. November 1999 2), beschliesst:
Für den Text des Bebauungsplans siehe den Anhang.
Link zu den Bebauungsplänen und Dokumenten in OEREBlex im Geoportal:
https://oereblex.bs.ch/api/geolinks/289.html *
1) Vom Bau- und Verkehrsdepartement genehmigt am 1. 7. 2009 / 14. 1. 2010.
2) SG 730.100
Raum- und Bauordnung / Energie / Umweltschutz BeE 731.150.189
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
02.12.2008 15.01.2010 Erlass Erstfassung KB 29.08.2009
26.04.2022 05.09.2022 Ingress geändert KB 31.08.2022
26.04.2022 05.09.2022 Anhang 01 Inhalt geändert KB 31.08.2022
Raum- und Bauordnung / Energie / Umweltschutz BeE 731.150.189
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Erlass 02.12.2008 15.01.2010 Erstfassung KB 29.08.2009
Ingress 26.04.2022 05.09.2022 geändert KB 31.08.2022
Anhang 01 26.04.2022 05.09.2022 Inhalt geändert KB 31.08.2022
Spezielle Bauvorschriften / Bebauungspläne BeE 731.150.189
Bettingen
Bebauungsplan St. Chrischona (Gebiet) Chrischonarain / Hohe Strasse
Gemeindeversammlungsbeschluss vom 2. Dezember 2008 / 1. Dezember 2009 / 26. April 2022 1)
Die Gemeindeversammlung Bettingen, gestützt auf §§ 101 und 103 des Bau- und Planungsgesetzes
vom 17. November 1999 2), beschliesst:
I.
Der Bebauungsplan Nr. 730.150.002 der Gemeinde Bettingen vom 30. September 2008 wird für
verbindlich erklärt.
II.
Für das im Bebauungsplan Nr. 730.150.002 als Geltungsbereich bezeichnete Gebiet werden folgende
Bauvorschriften erlassen:
1.
Auf das Ortsbild um die Chrischonakirche ist besondere Rücksicht zu nehmen. Bei allen Bauten, Anlagen
und Aussenräumen ist hinsichtlich ihrer Lage, Grösse und Gestaltung mit grösster Sorgfalt vorzugehen.
2.
Innerhalb der Zone 2a gelten nachstehende Regelungen:
a) Die Bestimmungen betreffend Ausnutzungs- und Freiflächenziffer sind nicht anwendbar.
b) Zwischen Bauten auf der gleichen Parzelle darf der zonengemässe Gebäudeabstand bis zu
einem minimalen Lichteinfallwinkel von 60° reduziert werden.
c) Für betriebsnotwendige Bauten und Anlagen der Pilgermission St. Chrischona und des Diakonissen-Mutterhauses kann ausnahmsweise von der zulässigen Gebäudehöhe, Geschosszahl und Gebäudelänge abgewichen werden.
d) Gegenüber den Allmendparzellen Nr. 9051 und 9100 (Chrischonarain) ist ein Grenzabstand
von 10 Metern einzuhalten.
3.
Der Nutzungszweck der Grundstücke in der Zone Nöl wird wie folgt festgelegt:
– Gebiet E 3)
Hauptnutzung: Betreuung, Pflege
Nebennutzung (untergeordnet): Bildung, Kultur
Weitere Nebennutzungen im öffentlichen Interesse sowie Mantelnutzungen, welche der
Hauptnutzung dienlich sind, können zugelassen werden, sofern sie die Hauptnutzung nicht
beeinträchtigen.
– Gebiet F Sendeanlagen
1) Vom Bau- und Verkehrsdepartement genehmigt am 1. Juli 2009 / 14. Januar 2010 / 8. August 2022.
2) SG 730.100
3) Gebiet E in der Fassung vom 26.04.2022, in Kraft seit 05.09.2022 (KB 31.08.2022)
Spezielle Bauvorschriften / Bebauungspläne BeE 731.150.189
– Gebiet G Wasserversorgung
4.
Zur Förderung der Energieeffizienz gelten in den Zonen 2a und Nöl folgende zusätzliche Regeln:
a) Bei Neubauten ist der MINERGIE- oder ein gleichwertiger Standard einzuhalten.
b) Dem MINERGIE-Standard entsprechende Umbauten sowie dem MINERGIE-P- oder MI-
NERGIE-ECO-Standard entsprechende Neubauten in der Zone 2a dürfen die zulässige Bruttogeschossfläche um bis zu 10 % überschreiten, sofern die seitlichen Grenzabstände gemäss
BPG § 30 Abs. 2f. eingehalten werden.
5.
In der Zone Grünanlagen dürfen keine das Landschaftsbild störenden Bauten, Anlagen und
Terrainveränderungen erstellt werden.
6.
In der Landwirtschaftszone sind aus Gründen des Landschafts-, Ortsbild- und Aussichtsschutzes jegliche
Bauten, Anlagen und Terrainveränderungen untersagt.
7.
Der Gemeinderat ist ermächtigt, Abweichungen von diesen Bauvorschriften zuzulassen, sofern das
Siedlungs- und Landschaftsbild nicht beeinträchtigt wird.
III.
Die speziellen Bauvorschriften Nr. 155 vom 23. April 1998 werden aufgehoben.
Dieser Beschluss ist zu publizieren. Er wird sofort nach der Genehmigung durch das Bau- und
Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt wirksam. 4)
Link zu den Bebauungsplänen und Dokumenten in OEREBlex im Geoportal:
https://oereblex.bs.ch/api/geolinks/289.html
4) Wirksam, mit Ausnahme von Ziff. 4 lit. b, seit 2. 7. 2009; Ziff. 4 lit. b wirksam seit 15. 1. 2010.
