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title: "Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)"
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# Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)

## Art. 1 {#art_1}

1 Die Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel (Viehhandelskonkordat)
vom 13. September 19431) wird aufgehoben.

## Art. 2 {#art_2}

1 Die Verteilung des Vermögens des Viehhandelskonkordats erfolgt
a. zu 50% nach den je Kanton bzw. Fürstentum Liechtenstein einbezahlten
Kautionsgebühren der Jahre 2002 bis 2012, und
b. zu 50% nach der Anzahl Grossvieheinheiten je Kanton bzw. Fürstentum
Liechtenstein gemäss offizieller Statistik des Bundes für das Jahr 2012.
2 Der Anteil jedes Kantons bzw. des Fürstentums Liechtenstein ergibt sich aus
dem Durchschnitt der Prozentsätze gemäss Absatz 1 lit. a und b.
3 Innert 60 Tagen seit Inkrafttreten dieser Vereinbarung werden aus dem Vermögen des Viehhandelskonkordats 4,5 Millionen Franken auf die Kantone und
das Fürstentum Liechtenstein gemäss ihrem prozentualen Anteil verteilt. Das
Restvermögen wird verteilt, sobald feststeht, dass keine Forderungen gegenüber dem Viehhandelskonkordat mehr bestehen.
4 Zuständig für den Vollzug von Absatz 3 ist der Vorort des Viehhandelskonkordats.
5 Die Kantone bzw. Fürstentum Liechtenstein melden dem Vorort des Viehhandelskonkordats die erforderlichen Angaben für die Überweisung.

## Art. 3 {#art_3}

1 Für das Zustandekommen dieser Vereinbarung braucht es die Genehmigung
des zuständigen Organs aller Kantone und des Fürstentums Liechtenstein.2)
1) BL: SGS 562.2, GS 19.63
2) Vom Landrat des Kantons Basel-Landschaft genehmigt am 27. November 2014.
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses GS 2016.015
2 562.22
2 Die Kantone und das Fürstentum Liechtenstein informieren den Vorort des
Viehhandelskonkordats unter Beilage des Beschlussprotokolls über ihren entsprechenden Beschluss.
3 Die Konferenz des Viehhandelskonkordats wird ermächtigt, nach Eingang der
Genehmigungen der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein das Zustandekommen dieser Vereinbarung festzustellen und den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vereinbarung festzulegen.3)
3) Im Rahmen der 103. Konferenz des Viehhandelskonkordats am 10. Dezember 2015 unter Vorbehalt festgestellt und auf
den 1. März 2016 in Kraft gesetzt (siehe Anhang 2). Gemäss Schreiben vom 24. Februar 2016 rechtskräftig zustandege -
kommen (siehe Anhang 3). Beschlüsse der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein siehe Anhang 4.
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses GS 2016.015
3 562.22
Änderungstabelle - Nach Beschlussdatum
Beschlussdatum Inkraft seit Element Wirkung Publiziert mit
12.06.2014 01.03.2016 Erlass Erstfassung GS 2016.015
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses GS 2016.015
4 562.22
Änderungstabelle - Nach Paragraf
Element Beschlussdatum Inkraft seit Wirkung Publiziert mit
Erlass 12.06.2014 01.03.2016 Erstfassung GS 2016.015
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses GS 2016.015
Erlasstitel Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den
Viehhandel vom 13. September 1943)
SGS-Nr. 562.22
GS-Nr. 2016.015
Erlassdatum 12. Juni 2014 (LRV 2014-322, vom Landrat genehmigt am
27. November 2014
In Kraft seit 1. März 2016
> Übersicht Systematische Gesetzessammlung des Kantons BL
Hinweis: Die Links führen in der Regel zum Landratsprotokoll (2. Lesung),
woselbst weitere Links auf die entsprechende Landratsvorlage, auf den Kommissionsbericht an den Landrat und das Landratsprotokoll der 1. Lesung zu finden
sind. > Mehr
Änderungen / Ergänzungen / Aufhebungen (chronologisch absteigend)
Datum GS-Nr. In Kraft seit Bemerkungen
VIEHHANDELSKONKORDAT
CONCORDAT SUR LE COMMERCE DU BETAIL
CONCORDATO SUL COMMERCIO DEL BESTIAME
Vorort
Direction
Direzione
Anwesend sind:
Vorstand
Vorort
Bundesamt für
Lebensmittelsicherheit
und Veterinärwesen
PROTOKOLL
der 103. Konferenz des Viehhandelskonkordats
vom 10./11. Dezember 2015 im Kanton Schw¡z
Regierungsrätin Susanne Hochuli, Präsidentin
Regierungsrätin Esther Gassler
Markus Notter, Sekretär
Brigitte Mächler, Kassier
Dr. med. vet. Josef Schmidt, Vizedirektor
Dr. Kaspar Jörger, Mitglied Geschäftsleitung
Zürich
Bern
Luzern
Urkantone
Glarus
zug
Solothurn
Schaffhausen
AppenzellAI/AR
St. Gallen
Graubünden
Aargau
Thurgau
Tessin
Wallis
Neuchatel
Dr. med. vet. Regula Vogel, Kantonstierärãin
Dr. med. vet. Reto Wyss, Kantonstierarzt
Dr. med. vet. Norbert Stäuber, Stv. Kantonstierazt
Dr. med. vet. Otto lneichen, Kantonstierará
Dr. med. vet. Andreas Ewy, Kantonstierarzt
Dr. med. vet. Jakob Hösli, Kantonstierará
Gabriel Schweg ler, Sachbearbeiter Viehha ndel
Dr. med. vet. Doris Bürgi, Kantonstieräztin
Dr. med. vet. Otto Maissen, Stv. Kantonstierarzt
Dr. med. vet. Peter Uehlinger, Kantonstierazt
Dr. med. vet. Sascha Quaile, Kantonstierarzt
Dr. med. vet. Albert Fritsche, Kantonstierarzt
Markus Jenni, Sachbearbeiter Viehhandel
Dr. med. vet. Rolf Hanirnann, Kantonstierazt
Dr. med. vet. Erika Wunderlin, Kantonstierärztin
Dr. med. vet. PaulWitzig, Kantonstierarzt
Dr. med, Tullio Vanzetti, Kantonstierará
Dr. med. vet. Jerôme Barras, Kantonstierará
Dr. med. vet. Pierre-François Gobat, Kantonstierarzt
Jura
Liechtenstein
Schweiz.
Viehhändlerverband
-2-
Dr. med. vet. Anne Ceppi, Kantonstierärztin
Dr. med. vet. Peter Malin, Landestierazt
Otto Humbel, Präsident
Peter Bosshard, Geschäftsführer
Traktanden
1. Begrüssung
2. Protokollder 102. Jahreskonferenz vom 12. Juni 2014im Kanton Solothurn
3. Jahresberich|20l4
4. Jahresrechnung 2014
5. Aufhebung des Viehhandelskonkordats:
- Feststellung des Zustandekommens der Aufhebungsvereinbarung
- lnkraftsetzung
- Vollzug
6, Verschiedenes und Umfrage
1. Begrüssung
Die Präsidentin heisst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 103. und wohl letzten Jahresversammlung des Viehhandelskonkordats im Kanton Schwyz herzlich willkommen. Sie begrüsst insbesondere Frau Regierungsrätin Esther Gassler, Vorstandsmitglied, Dr. Andreas Ewy, Kantonstierarzt der Urkantone, der - mit Unterstützung des AlþKantonstieraztes der Urkantone Dr. Sepp
Risi- für die Organisation der diesjährigen Jahreskonferenz besorgt war. Die Präsidentin begrüsst
im Weiteren vom Schweizerischen Viehhändlerverband den Präsidenten Otto Humbel und den Geschäftsführer Peter Bosshard sowie die Herren Dr. Josef Schmidt und Dr. Kaspar Jörger vom Bundesamt für Lebensmittels icherheit und Veterinä rwesen (BLV).
Entschuldigt haben sich die Regierungsrätinnen und Regierungsräte Petra Steimen Rickenbacher
(Schwyz), Yvonne von Deschwanden (Nidwalden), Damian Gisler (Uri), Thomas Weber (Basel
Landschaft), Thomas Heiniger (Zürich), Laurent Favre (Neuenburg), Michel Rerat (Genf), Jacquelin de Quattro (Vaud), Lukas Engelberger (Basel Stadt), Marie Garnier (Fribourg), Stefan Müller
(Appenzell Innenhoden) sowie veschiedene Kantonstieräztinnen und Kantonstieräzte.
Es werden keine Einwände zur Traktandenliste erhoben.
2. Protokollder 102. Jahreskonferenz vom 12. Juni2014 im Kanton Solothurn
Das Protokollwird genehmigt und verdankt,
3. Jahresbericht 2014
Der Jahresbericht 2014wird genehmigt und verdankt.
-3-
4. Jahresrechnung 2014
Díe Jahresrechnung 2O14wird genehmigt und verdankt.
5. AufhebungdesViehhandelskonkordats
- Feststellung des Zustandekommens der Aufhebungsvereinbarung
- lnkraftsetzung
- Vollzug
Der Sekretär informiert über den Stand des Beitrittverfahrens, Demnach haben 23 Kantone und
das FÜrstentum Liechtenstein der Aufhebung des Mehhandelskonkordats rechtskräftig zugestimmt. lm Kanton Waadt hat der Grosse Rat am 17. November 2015 der Aufhebung zugestimmt,
Allerdings läuft noch die Referendumsfrist bis im Februar 2016. lm Kanton St. Gallen wurde die
Aufhebung am 2. Dezember 2015 ebenfalls beschlossen. Auch hier läuft - bis gegen Ende Januar
2016 - die Referendumsfrist. lm Kanton Tessin wurde die Aufhebung am 23. November 2015 beschlossen. Die Referendumsfrist läuft bis 11. Januar 2016. Dies hat zur Konsequenz, dass das
Zustandekommen und das lnkrafttreten der Aufhebungsvereinbarung nur unter Vorbehalt beschlossen werden kann (Ziffer 3 des Antrags).
Aufgrund dieser Vezögerungen hat der Vorstand die Anträge leicht modifiziert (den Teilnehmenden wird ein Dokument mit den modfizierten Anträge verteilt). Antrag 2 sieht neu eine lnkraftsetzung auf den 1. Män 2016 (statt 1. Januar 20f 6) vor. ln Antrag 2 wird zudem auch noch die Aufhebung des von der Konkordatskonferenz beschlossenen Reglements über die Kautionen im
Viehhandel vom 16. Oktober 1944 beantragt. ln Antrag 4.1 wird im Übrigen die Auszahlung des
Konkordatsvermögens (Phase l) neu bis spätestens Ende Mäz 2016 (statt Ende Februar 2016)
vorgeschlagen.
ln Bezug auf die hängigen Kautionsfälle informiert der Sekretär, dass die beiden den Kanton Zug
betreffenden Kautionsfälle erledigt sind und keine Zahlungen des Viehhandelskonkordats auslösen. Der Fall Ím Kanton Jura dtirfte sich ebenfalls erledigen, weil der Schuldner gemäss Auskunft
des kantonalen Veterinärdienstes nie im Besitz eines Viehhändlerpatents war und somit auch nicht
versichert seín kann. Die Abklärungen sind hier allerdings noch nicht abgeschlossen.
Die Konkordatskonferenz stimmt allen Anträgen einstimmig zu.
Beschluss:
1.
Das Zustandekommen der lnterkantonalen Vereinbarung zut Aufhebung des Viehhandelskonkordats (lnterkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. Sepiember 1943)wird
festgestellt.
2.
Die lnterkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (lnterkantonalen
Übereinkunft überden Viehhandel vom 13. September 1943)wird auf den 1. Mär-2016 in Kraft
gesetzt. Das Reglement über die Kautionen im Viehhandel vom 16. Oktober 1944 wird aufgeho.
ben.
3.
Die Ziffem 1 und 2 gelten unter dem Vorbehalt, dass sämtliche Kantone und das Fürstentum
Liechtenstein die lnterkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (lnterkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) rechtskräftig ratifiziert
haben.
4.
Der Vorort des Viehhandelskonkordats wird mit dem Vollzug wie folgt beauftragt:
(1) Auszahlung des Konkordatsvermögens gemäss Anhang 2 spätestens per Ende Mä¡22016.
(2) Auszahlung des Restvermögens nach Begleichung der offenen Forderungen.
(3) Genehmigung des Jahresberichts 2015 und der Jahresrechnung 2015 auf dem Zirkularweg
bis spätestens Mitte 2016.
(4) Schlussrevision auf dem Zirkularweg inklusive Erteilung der Décharge an den Vorstand und
den Vorort.
(5) lnformation der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein über den Abschluss der Vollzugsarbeiten,
6. Verschiedenes und Umfrage
Auf ein entsprechendes Votum von Rolf Hanimann beschliesst die Konferenz, die Geschichte des
Viehhandelskonkordats der Jahre 1993 - 2015, als Ergänzung zum bereits bestehenden Rückblick
auf die historische und rechtliche Entwicklung des Konkordates aus dem Jahr 1993, noch aufarbeiten zu lassen und die dafür notwendigen finanziellen Mittel einzusetzen. Der Vorstand beziehungsweise der Vorort wird beauftragt, das Notwendige zu veranlassen.
Nach der Jahresversammlung begrüsst KantonstieraztDr. Andreas Ewy die Teílnehmenden, Prof
Tobias Straumann referiert zum Thema "Viehhandel in der lnnerschweiz: Ein historischer Rückblick". Das Bankett findet im Restaurant Rigi Kulm statt. Die Präsidentin Susanne Hochuli spricht
zur Versammlung. Am zweiten Tag stehen die Fahrt nach Vitznau, eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, der Besuch der Firma Victorinox in Brunnen sowie das Mittagessen im Restaurant
"Waldstätterhof' auf dem Programm.
Aarau, 18. Dezember 2015 Für getreues Protokoll
Markus Notter, Sekretär
VIEHHANDELSKONKORDAT Vorort
CONCORDAT SUR LE COMMERCE DU BETAIL Direction
CONCORDATO SUL COMMERCIO DEL BESTIAME Direzione
An die
dem Viehhandelskonkordat
angeschlossenen Kantone und
das Fürstentum Liechtenstein
Aarau, 24. Februar 2016
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonalen
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)
Sehr geehrte Regierungsrätinnen und Regierungsräte
Sehr geehrte Staatsrätinnen und Staatsräte
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen
Ich darf Ihnen mitteilen, dass die Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
(Interkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) rechtskräftig zustande gekommen ist. Die Aufhebung des Viehhandelskonkordats tritt gemäss Beschluss der Konferenz vom 10. Dezember 2015 am 1. März 2016 in Kraft.
In der Beilage lasse ich Ihnen die unterschriebene Fassung der Aufhebungsvereinbarung sowie eine Übersicht der Beschlüsse der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein zuhanden Ihrer Akten zukommen.
Die Auszahlung der Anteile aus dem Konkordatsvermögen (Phase I) wird bis Ende März 2016 erfolgen. Die
letzten Arbeiten werden im Verlauf dieses Jahres abgeschlossen und das nach Begleichung der offenen
Forderungen verbleibende Restvermögen anschliessend ebenfalls verteilt (Phase II).
Ich danke Ihnen für die konstruktive Mitwirkung bei der Aufhebung des Viehhandelskonkordats.
Freundliche Grüsse
VIEHHANDELSKONKORDAT
Die Präsidentin
Susanne Hochuli
Regierungsrätin
Beilagen
- Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonalen Übereinkunft
über den Viehhandel vom 13. September 1943) vom 12. Juni 2014 (unterzeichnete Fassung)
- Beschlüsse der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
Kopie
— Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte sowie Landestierarzt des Fürstentums Liechtenstein
Interkantonale Vereinbarung
zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)
Vom 12. Juni 2014
Die Kantone und das Fürstentum Liechtenstein
vereinbaren:
Art. 1
Die Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel (Viehhandelskonkordat) vom 13. September 1943 wird aufgehoben.
Art. 2
1 Die Verteilung des Vermögens des Viehhandelskonkordats erfolgt
a) zu 50 % nach den je Kanton bzw. Fürstentum Liechtenstein einbezahlten Kautionsgebühren der Jahre 2002 bis 2012, und
b) zu 50 % nach der Anzahl Grossvieheinheiten je Kanton bzw. Fürstentum Liechtenstein gemäss offizieller Statistik des Bundes für das Jahr 2012.
2 Der Anteil jedes Kantons bzw. des Fürstentums Liechtenstein ergibt sich aus dem Durchschnitt der Prozentsätze gemäss Absatz 1 lit. a und b.
3 Innert 60 Tagen seit Inkrafttreten dieser Vereinbarung werden aus dem Vermögen des
Viehhandelskonkordats 4.5 Millionen Franken auf die Kantone und das Fürstentum Liechtenstein gemäss ihrem prozentualen Anteil verteilt. Das Restvermögen wird verteilt, sobald
feststeht, dass keine Forderungen gegenüber dem Viehhandelskonkordat mehr bestehen.
4 Zuständig für den Vollzug von Absatz 3 ist der Vorort des Viehhandelskonkordats.
5 Die Kantone bzw. Fürstentum Liechtenstein melden dem Vorort des Viehhandelskonkordats
die erforderlichen Angaben für die Überweisung.
Art. 3
1 Für das Zustandekommen dieser Vereinbarung braucht es die Genehmigung des zuständigen Organs aller Kantone und des Fürstentums Liechtenstein.
-2-
2 Die Kantone und das Fürstentum Liechtenstein informieren den Vorort des Viehhandelskonkordats unter Beilage des Beschlussprotokolls über ihren entsprechenden Beschluss.
3 Die Konferenz des Viehhandelskonkordats wird ermächtigt, nach Eingang der Genehmigungen der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein das Zustandekommen dieser Vereinbarung festzustellen und den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vereinbarung festzulegen.
Konferenz
des Viehhandelskonkordats
Die Präsidentin Der Sekretär
Susanne Hochuli
Regierungsrätin
Markus Notter
Beilage
— Beschlüsse der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
VIEHHANDELSKONKORDAT Vorort
CONCORDAT SUR LE COMMERCE DU BETAIL Direction
CONCORDATO SUL COMMERCIO DEL BESTIAME Direzione
22. Februar 2016
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonalen
Übereinkunft über den Viehhandel
vom 13. September 1943) vom 12. Juni 2014;
Beschlüsse der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein zur Aufhebung des
Viehhandelskonkordats
Kanton Beschluss
1 Aargau Regierungsratsbeschluss vom 24. Juni 2015
2 Appenzell Innerhoden Grossratsbeschluss vom 24. Oktober 2014
3 Appenzell Ausserhoden Beschluss des Kantonsrats vom 27. Oktober 2014
4 Bern Regierungsratsbeschluss vom 13. Mai 2015
5 Basel Landschaft Landratsbeschluss vom 27. November 2014
6 Basel Stadt Regierungsratsbeschluss vom 19. August 2014
7 Fribourg Verordnung Staatsrat vom 2. Dezember 2014
8 Genöve Ratification du Conseil d'Etat du 17 september 2014
9 Glarus Regierungsratsbeschluss vom 9. September 2014
10 Graubünden Regierungsratsbeschluss vom 30. September 2014
11 Jura Arrätö du Parlement du 28 janvier 2015
12 Luzern Kantonsratsbeschluss vom 22. Juni 2015
13 Neuenburg Däcret du Grand Conseil du 1' septembre 2015
14 Nidwalden Landratsbeschluss vom 4. Februar 2015
15 Obwalden Kantonsratsbeschluss vom 12. März 2015
16 St. Gallen Kantonsratsbeschluss vom 2. Dezember 2015
17 Schaffhausen Kantonsratsbeschluss vom 16. Februar 2015
18 Solothurn Kantonsratsbeschluss vom 10. Dezember 2014
19 Schwyz Kantonsratsbeschluss vom 22. April 2015
20 Tessin Decreto del Gran Consiglio de 23 novembre 2015
21 Thurgau Regierungsratsbeschluss vom16. Dezember 2014
22 Uri Landratsbeschluss vom 19. November 2015
23 Vaud Arrätä du Conseil d'Etat du 10 fövrier 2016
24 Wallis Beschluss des Grossen Rats vom 27. April 2015
25 Zug Kantonsratsratsbeschluss vom 27. August 2015 (Ablauf
Referendumsfrist 3. November 2015)
26 Zürich Beschluss des Kantonsrats vom 2. März 2015
27 Fürstentum Liechtenstein Beschluss der Regierung des Fürstentums Liechtenstein
vom 9. Dezember 2014
VIEHHANDELSKONKORDAT Vorort
CONCORDAT SUR LE COMMERCE DU BETAIL Direction
CONCORDATO SUL COMMERCIO DEL BESTIAME Direzione
22. Februar 2016
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonalen
Übereinkunft über den Viehhandel
vom 13. September 1943) vom 12. Juni 2014;
Beschlüsse der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein zur Aufhebung des
Viehhandelskonkordats
Kanton Beschluss
1 Aargau Regierungsratsbeschluss vom 24. Juni 2015
2 Appenzell Innerhoden Grossratsbeschluss vom 24. Oktober 2014
3 Appenzell Ausserhoden Beschluss des Kantonsrats vom 27. Oktober 2014
4 Bern Regierungsratsbeschluss vom 13. Mai 2015
5 Basel Landschaft Landratsbeschluss vom 27. November 2014
6 Basel Stadt Regierungsratsbeschluss vom 19. August 2014
7 Fribourg Verordnung Staatsrat vom 2. Dezember 2014
8 Geneve Ratification du Conseil d'Etat du 17 September 2014
9 Glarus Regierungsratsbeschluss vom 9. September 2014
10 Graubünden Regierungsratsbeschluss vom 30. September 2014
11 Jura Arrete du Parlement du 28 janvier 2015
12 Luzern Kantonsratsbeschluss vom 22. Juni 2015
13 Neuenburg Decret du Grand Conseil du 1er septembre 2015
14 Nidwaiden Landratsbeschluss vom 4. Februar 2015
15 Obwalden Kantonsratsbeschluss vom 12. März 2015
16 St. Gallen Kantonsratsbeschluss vom 2. Dezember 2015
17 Schaffhausen Kantonsratsbeschluss vom 16. Februar 2015
18 Solothurn Kantonsratsbeschluss vom 10. Dezember 2014
19 Schwyz Kantonsratsbeschluss vom 22. April 2015
20 Tessin Decreto del Gran Consiglio de 23 novembre 2015
21 Thurgau Regierungsratsbeschluss vom 16. Dezember 2014
22 Uri Landratsbeschluss vom 19. November 2015
23 Vaud Arrete du Conseil d'Etat du 10 fevrier 2016
24 Wallis Beschluss des Grossen Rats vom 27. April 2015
25 Zug Kantonsratsratsbeschluss vom 27. August 2015 (Ablauf
Referendumsfrist 3. November 2015)
26 Zürich Beschluss des Kantonsrats vom 2. März 2015
27 Fürstentum Liechtenstein Beschluss der Regierung des Fürstentums Liechtenstein
vom 9. Dezember 2014
KANTON AARGAU
PROTOKOLL DES REGIERUNGSRATS
Sitzung vom 24. Juni 2015 Versand: 1. Juli 2015
Regierungsratsbeschluss Nr. 2015-000713
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943); Genehmigung; Grossratsbeschluss über die Ausübung des Viehhandels; Vollziehungsverordnung über die Ausübung
des Viehhandels; Aufhebung; Einführungsgesetz zum Tierseuchengesetz (EG TSG; Verord
nung über den Bezug von Patent- und Umsatzgebühren im Viehhandel; Änderung; Verab
schiedung und Inkraftsetzung; Ermächtigung an Departement Gesundheit und Soziales; Auf
trag an Rechtsdienst des Regierungsrats
Departement Gesundheit und Soziales/Vortrag vom 5. Juni 2015
Beratungsergebnis
Es wird danach gefragt, ob der auf den Kanton Aargau entfallende Anteil von Fr. 315'000.- aus der
Auflösung des Konkordatsvermögens zwingend (gemäss § 16 Abs. 2 Einführungsgesetz zum Tier
seuchengesetz [EG TSG]) der Rücklage für die Tierseuchenbekämpfung gutgeschrieben werden
müsse. Das Departement Gesundheit und Soziales wird dazu ausserhalb des vorliegenden Ge
schäfts antworten.
Es werden die im Entwurf vorliegende Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandels
konkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) genehmigt
und das Departement Gesundheit und Soziales zur Unterzeichnung ermächtigt.
2.
Der Grossratsbeschluss über die Ausübung des Viehhandels vom 17. November 1943 wird auf den
1. Januar 2016 aufgehoben.
3.
Die Vollziehungsverordnung über die Ausübung des Viehhandels vom 26. November 1943 wird auf
den 1. Januar 2016 aufgehoben.
Beschluss
1.
4.
Es werden die im Entwurf vorliegende Änderung des Einführungsgesetzes zum Tierseuchengesetz
(EG TSG) vom 6. Mai 2008 verabschiedet und auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt.
5.
Es werden die im Entwurf vorliegende Änderung der Verordnung über den Bezug von Patent- und
Umsatzgebühren im Viehhandel vom 17. Januar 1972 verabschiedet und auf den 1. Januar 2016 in
Kraft gesetzt.
6.
Beschlussziffer 2-5 gelten unter dem Vorbehalt, dass die Interkantonale Vereinbarung zur Aufhe
bung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. Sep
tember 1943) zustande kommt.
Der Rechtsdienst des Regierungsrats wird nach entsprechender Mitteilung des Departements Ge
sundheit und Soziales mit der Publikation in der Gesetzessammlung beauftragt.
Dr. Peter Grünenfelder
Staatsschreiber
Verteiler
• Mitglieder des Regierungsrats
• Staatsschreiber
• Departement Gesundheit und Soziales
• Departement Volkswirtschaft und Inneres
• Departement Bildung, Kultur und Sport
• Departement Finanzen und Ressourcen
• Departement Bau, Verkehr und Umwelt
• Staatskanzlei
• Rechtsdienst des Regierungsrats
7.
2 von 2
EINGEGANGEN
21 Okt. 20»
Grosser Rat
Sekretariat Ratskanzlei
Marktgasse 2
9050 Appenzell
Telefon 071 788 93 11
Telefax 071 788 93 39
info@rk.ai.ch
www.ai.ch
h)C5T
KANTON
APPENZELL INNERRHODEN
Ratskanzlei, Marktgasse 2, 9050 Appenzell
Konferenz des Viehhandelskonkordats
Frau Regierungsrätin
Susanne Hochuli
5001 Aarau
Appenzell, 28. Oktober 2014
Aufhebung der Interkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel
(Viehhandelskonkordat)
Sehr geehrte Frau Regierungsrätin
Der Grosse Rat hat sich an seiner letzten Sitzung vom 24. Oktober 2014 mit der Aufhebung der
Interkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel (Viehhandelskonkordat) befasst und dieser
zugestimmt.
In der Beilage übermitteln wir Ihnen den Grossratsbeschluss zur Aufhebung der Interkantonalen
Übereinkunft über den Viehhandel (Viehhandelskonkordat).
Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und grüssen Sie freundlich.
Grosser Rat
Der Präsident:
Thomas Mainoerger
Kopie zur Kenntnis an:
Land- und Forstwirtschaftsdepartement Appenzell I.Rh., Marktgasse 2, 9050 Appenzell
AI 012.22-13.1.12-10868 1-1
1 916.910
Grossratsbeschluss
zur Aufhebung der Interkantonalen Übereinkunft über
den Viehhandel (Viehhandelskonkordat)
vom 24. Oktober 2014
Der Grosse Rat des Kantons Appenzell I. Rh.,
gestützt auf Art. 27 Abs. 3 der Kantonsverfassung vom 24. Wintermonat 1872,
Die Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel (Viehhandelskonkordat) vom
13. September 1943 wird aufgehoben.
Die Standeskommission wird ermächtigt, die Interkantonale Vereinbarung zur Auf
hebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Vieh
handel vom 13. September 1943) zu unterzeichnen.
Dieser Beschluss tritt nach Annahme durch den Grossen Rat und der Zustimmung
zur Aufhebung durch alle Kantone und das Fürstentum Liechtenstein in Kraft.
Appenzell, 24. Oktober 2014
I.
II.
III.
Namens des Grossen Rates
Der Präsident: Der Ratschreiber:
AI 013.12-5.86-8513 1-1
Appenzell Ausserrhoden Kantonskanzlei Regierungsgebäu
9102 Herisau
Tel. 071 353 61 11
Fax 071 353 68 64
kantonskanzlei@ar.ch
www.ar.ch
Kantonskanzlei, 9100 Herisau Roger Nobs
Ratschreiber
Tel. 071 353 63 51
roger.nobs@ar.ch
Vorort des Viehhandelskonkordat
c/o Departement Gesundheit und Soziales
5001 Aarau
Herisau, 13. Januar 2015
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats; Beschluss des
Kantonsrates von Appenzell Ausserrhoden
Sehr geehrte Damen und Herren
Der Kantonsrat von Appenzell Ausserrhoden hat an seiner Sitzung vom 27. Oktober 2014 die Interkantonale
Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel
vom 13. September 1943) genehmigt. Nach Art. 3 Abs. 2 informieren die Kantone bzw. das Fürstentum Liech
tenstein den Vorort über den Beschluss unter Beilage des offiziellen Beschlussprotokolls.
Als Beilage stellen wir Ihnen das Amtsblatt vom 31. Oktober 2014 zu. Der entsprechende Beschluss des Kan
tonsrates ist auf Seite 1148 f. veröffentlicht.
Wir danken Ihnen für Ihre Kenntnisnahme.
Seite 1/1
1 ©Nicht in der BSG
13. Regierungsratsbeschluss
Mai betreffend die Genehmigung der interkantonalen
2015 Vereinbarung zur Aufhebung der Interkantonalen
Übereinkunft über den Viehhandel
(Viehhandelskonkordat)
Der Regierungsrat des Kantons Bern,
gestützt auf Artikel 88 Absatz 4 der Kantonsverfassung1',
1. Die im Anhang wiedergegebene interkantonale Vereinbarung vom
12. Juni 2014 zur Aufhebung der Interkantonalen Übereinkunft über
den Viehhandel vom 13. September 1943 (Viehhandelskonkordat)
wird genehmigt.
2. Die Volkswirtschaftsdirektion teilt diesen Genehmigungsbeschluss
sowie die erforderlichen Angaben für die Überweisung des Vermö
gensanteils des Kantons Bern dem Vorort des Viehhandelskonkor
dats mit.
3. Die Volkswirtschaftsdirektion teilt den Beschluss der Konferenz des
Viehhandelskonkordats betreffend den Zeitpunkt des Inkrafttretens
der in Ziffer 1 genannten Aufhebungsvereinbarung der Staatskanz
lei mit.
4. Der Beschluss des Grossen Rates vom 8. November 1943 über die
Neuordnung im Viehhandel21 ist nach Inkrafttreten der in Ziffer 1 ge
nannten Aufhebungsvereinbarung aus der BSG zu entfernen.
Bern, 13. Mai 2015 Im Namen des Regierungsrates
Die Präsidentin: Egger-Jenzer
Der Staatsschreiber: Auer
BSG 101.1
21 BSG 916.71
946 BAG 15-45
Iv
Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
Kanton Basel-Landschaft
Liestal
4410 Liestal, Bahnhofetr. 5, Postfach
Telefon 061 552 56 03
Telefax 061 552 69 44 Viehhandelskonkordat
Vorort
5000 Aarau
AVS, V
e_mail: silvio.fareri@bl.ch enst
11. Dezember 2014 TWA/JF/IB Z014
Nr,
Geht h.i:
Viehhandelskonkordat, Aufhebungsvereinbarung, Zustimmung
Sehr geehrte Frau Kollegin, liebe Susanne
Der Regierungsrat und abschliessend der Landrat des Kantons Basel-Landschaft haben der
Interkantonalen Vereinbarung vom 12. Juni 2014 zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
(Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) am 27. No
vember 20141 zugestimmt.
Gerne erwarten wir vom Vorort zu gegebener Zeit die Vereinbarung zur Unterzeichnung.
Freundliche Grüsse
Volkswirtschafts- und
Ge tion Basel-Landschaft
Thomas Weber, Regierungsrat
s. Beilage: Auszug aus dem Protokoll der Landratssitzung vom 27. November 2014
2256 Auszug aus dem Protokoll der Landratssitzung vom 27. November 2014
Regierungsrat Anton Lauber (CVP) konnte heute viele
ernsthafte, originelle und belustigende Äusserungen zur
Kenntnis nehmen. Er stört sich an derTatsache, dass nun
eine intensive Debatte über mutmasslich verbrecherische
Regierungsräte geführt werde, obwohl im Grunde genom
men eine Ruhegehaltsordnung zur Diskussion stehe. Im
Zentrum dieses Dekrets steht nicht unbedingt die Frage,
welche Verfehlungen ein Regierungsrat allenfalls begehen
könnte und wie § 8 dann anzuwenden sei. Die Regierung
verwahrt sich gegen Andeutungen, die Regierungsmit
glieder seien unvermittelbar, sie müssten durchgefüttert
werden oder sie seien grundsätzlich potenziell kriminell.
Das vorliegende Dekret ist gemäss Anton Lauber
sinnvoll und die Regierung würde damit im Vergleich zur
alten Regelung auf Vieles verzichten. Die vorgesehenen
Neuerungen sind durchaus vertretbar, das Dekret ist ad
äquat für die Anforderungen an einen Regierungsrat. Eine
Regierungsrätin oder ein Regierungsrat gibt den bisheri
gen Beruf auf und wechselt in ein öffentliches Amt. In
diesem Amt kann er oder sie aus den unterschiedlichsten
Gründen massiv in Kritik geraten. Gerade aus diesem
Grund setzt die Regierung ein Fragezeichen hinter die
sehr offene Formulierung von § 8. Wann genau liegt eine
schwere Amtspflichtverletzung vor oder wann führt ein
Verbrechen oder Vergehen ausserhalb des Amtes zu
einem Rücktritt?
Auch die Gerichte würden sich eine ähnliche Rege
lung, wie sie nun für den Regierungsrat ausgearbeitet
wurde, wünschen, jedoch nimmt Anton Lauber zur Kennt
nis, dass die Personalkommission diesen Teil aus der
Vorlage herausgestrichen habe mit dem Auftrag, dem
Landrat zu einem späteren Zeitpunkt allenfalls eine Sepa
ratvorlage zu unterbreiten. Für den Regierungsrat spielt es
keine grosse Rolle, ob das Postulat 2007/284 stehen
bleibt oder abgeschrieben wird.
Zusammenfassend bezeichnet Anton Lauber das
vorliegende Dekret als gutes und modernes Gesetz, wel
ches mit den gesetzlichen Bestimmungen in anderen Kan
tonen vergleichbar ist. In diesem Sinne dankt er für die
positive Aufnahme des Gesetzes.
Balz Stückelberger (FDP) gibt Peter H. Müller zur Ant
wort, er könne sich selbst nicht beurteilen und werde sich
davor auch hüten. Er sei der Ansicht, die besten Juristen
würden nicht immer nur juristisch denken.
Landratspräsidentin Myrta Stohler (SVP) lässt über den
Antrag der SP-Fraktion abstimmen, die Absätze 4 und 5
ersatzlos aus § 8 zu streichen.
://: Der Landrat beschliesst mit 51:30 Stimmen bei 1 Ent
haltung, § 8 Absätze 4 und 5 zu streichen.
[Namenliste einsehbar im Internet; 10.50]
§ § 9 u n d 1 0 keine Wortbegehren
D. keine Wortbegehren
§§ 11 bis 17 (mit Anhang) keine Wortbegehren
- Rückkommen
Es wird kein Rückkommen verlangt.
- Beschlussfassung
://: Das Dekret über die berufliche Vorsorge für Mitglieder
des Regierungsrates und über die Lohnleistungen
beim Ausscheiden aus dem Amt wird mit 81:0 Stim
men verabschiedet.
[Namenliste einsehbar im Internet; 10.52]
://: Mit 45:38 Stimmen schreibt der Landrat das Postulat
2007/284 ab.
[Namenliste einsehbar im Internet; 10.53]
Beilage 1; Dekretstext
Für das Protokoll:
Andrea Maurer, Landeskanzlei
Nr. 2380
8 2014/322
Berichte des Regierungsrates vom 23. September
2014 und der Volkswirtschafts- und Gesundheitskom
mission vom 19. November 2014: Aufhebung des
Viehhandelskonkordats (interkantonale Obereinkunft
über den Viehhandel vom 13. September 1943)
Kommissionspräsidentin Regula Meschberger (SP) ver
zichtet an dieser Steile auf eine weitere Stellungnahme,
für Fragen jedoch steht sie zur Verfügung.
Andreas Giger (SP) informiert, die SP-Fraktion werde der
beantragten Aufhebung einstimmig zustimmen.
://• Eintreten auf die Vorlage ist unbestritten.
- Detailberatung Landratsbeschluss
Titel und Ingress keine Wortbegehren
f
I. keine Wortbegehren
- Rückkommen
Es wird kein Rückkommen verlangt.
- Beschlussfassung
://: Der Landrat stimmt dem unveränderten Landratsbe
schluss und damit der Aufhebung des Viehhandels
konkordats mit 68:0 Stimmen zu.
[Namenliste einsehbar im Internet; 10.55]
Landratsbeschluss
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
vom 27. November 2014
Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft beschliesst:
Die interkantonale Vereinbarung vom 12. Juni 2014 zur
Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Obereinkunft über den Viehhandel vom 13. September
1943) wird genehmigt.
N:\lka\Wp\LrtPtkSir_2014-11-27_ptk.wpd - [10.10.01]
Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt EINGEGANGEN
-2Sep.20ft
Tel: +41 61 267 80 54
Fax: +41 61 267 85 72
Rathaus, Marktplatz 9
CH-4001 Basel
ucrr Vorort des Viehhandelskonkordats
Regierungsrätin Susanne Hochuli
5001 Aarau
E-Mail: staatskanzlei@bs.ch
www.regierungsrat.bs.ch
Basel, 27. August 2014
Regierungsratsbeschluss vom 26. August 2014
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943); Ratifizierung
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Frau Regierungsrätin
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt stimmt mit Regierungsratsbeschluss vom 19. August
2014 der Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats zu.
Mit freundlichen Grüssen
Im Namen des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt
Barbara Schüpbach-Guggenbühl
Staatsschreiberin
ASF2014 091
Verordnung
vom 2. Dezember 2014
Inkrafttreten:
01.01.2015
über den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung
zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
Der Staatsrat des Kantons Freiburg
gestützt auf die Artikel 111 Abs. 2 und 114 Abs. 2 der Verfassung des
Kantons Freiburg vom 16. Mai 2004;
auf Antrag der Direktion der Institutionen und der Land- und
Forstwirtschaft,
Art 1 Beitritt
1 Der Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung des
Viehhandelskonkordats vom 13. September 1943 (die
Aufhebungsvereinbarung) wird genehmigt.
2 Die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft
übeimittelt diese Verordnung, sobald sie genehmigt worden ist, dem Vorort
des Viehhandelskonkordats.
Art. 2 Anteil am Konkordatsvermögen
1 Der dem Kanton Freiburg zustehende Anteil am Konkordatsvermögen
(Vermögensanteil) geht zur Hälfte an . die von der
Nutztierversicherungsanstalt (Sanima) verwalteten Versicherungskassen
und zur Hälfte an das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen.
2 Der Vermögensanteil wird ausschliesslich für die Finanzierung von
Massnahmen zur Tierseuchenbekämpfung verwendet.
ASF2014 091
Art 3 Inkrafttreten ,
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft,
Der Präsident: Die Kanzlerin:
B. VONLANTHEN D. GAGNAUX-MOREL
ROF 2014_091
Ordonnance
du 2 decembre 2014
Entrde en vigueur:
01.01.2015
portant adhesion ä la Convention intercantonale
de dissolution du concordat sur Ie commerce du betail
Le Conseil d'Etat du canton de Fribourg
Vu les articles III al. 2 et 114 al. 2 de Ia Constitution du canton de
Fribourg du 16 mai 2004 ;
Sur la proposition de la Direction des institutions, de l'agriculture et des
forets,
Arrete:
Art. 1 Adhäsion
1 L'adhdsion ä la Convention intercantonale de dissolution du concordat du
13 septembre 1943 sur le commerce du bötail (la Convention de dissolution)
est approuvee.
2 La Direction des institutions, de l'agriculture et des forets transmet la
präsente ordonnance, dds son adoption, ä la direction du concordat sur le
commerce du betail.
Art 2 Part du capital
1 La pari du capital disponible du concordat sur le commerce du betail qui
revient au canton de Fribourg (pari du capital) est attribude pour moitid aux
caisses d'assurance gdrdes par l'Etablissement d'assurance des animaux de
rente (Sanima) et pour moitid au Service de la sdcuritd alimentaire et des
affaires vdtdrinaires.
2 La pari du capital est strictement rdservde au financement de mesures de
lutte contre les dpizooties.
ROF 2014 091
Art. 3 Entr6e en vigueur
La präsente ordonnance entre en vigueur le 1er janvier 2015.
Le President: La Chancelidre :
B. VONLANTHEN , D. GAGNAUX-MOREL
RfiPUBLIQUE ET CANTON DE GENfeVE
Geneve, le 17 septembre 2014
EINGEGANGEN
22, Sep. 20rt
Le Conseil d'Etat
7164-2014 per Concordat sur le
commerce du betail
Madame Susanne Hochuli
Presidente et Conseillere d'Etat
5001 Aarau
Concerne : Convention intercantonaie de dissoiution du Concordat sur le commerce
de betail (Convention intercantonaie sur le commerce de betail du
13 septembre 1943); ratification
Madame la Presidente, Madame la Conseillöre d'Etat,
Le rapport relatif ä i'objet cite en titre nous est bien parvenu et a retenu notre meilleure
attention.
Notre Conseil approuve le projet de dissoiution dudit Concordat et de la Convention
intercantonaie.
Les Services cantonaux competents vous transmettront les indications necessaires au
versement du capital qui revient au canton de Geneve.
En vous remerciant de l'attention que vous porterez ä ce courrier, nous vous prions de croire,
Madame la Presidente, Madame la Conseillere d'Etat, ä l'expression de nos salutations
distinguees.
AU NOM DU CONSEIL D'irTAT
La chanceliere: Le pr6sident:
Anja Wydi
kantongiarus
Regierungsrat
Rathaus
8750 Glarus
DGS eingegangen
11Sep. 2014
Rechtsdienst
Auszug aus dem Protokoll

## § 4 Dienstag, 9. September 2014 / {#par_4}

Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
(Interkantonale Ubereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943);
Ratifizierung
Das Departement Finanzen und Gesundheit legt dem Regierungsrat am 3. September 2014
folgenden Antrag vor (vgl. Beilage).
Beschluss
1. Die Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
(Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) wird
genehmigt.
2. Die kantonale Verordnung betreffend die Ausübung des Viehhandels vom
19. November 1943 wird mit Inkrafttreten der Interkantonalen Vereinbarung gemäss
Ziffer 1 aufgehoben.
3. Der Vermögensanteil des Kantons Glarus ist auf das Konto 87-78-5 zu Gunsten
Staatskasse des Kantons Glarus, 8750 Glarus, zu überweisen.
4. Mitteilung an (mit Einzahlungsschein):
- Vorort des Viehhandelskonkordats, c/o Departement Gesundheit und Soziales,
Bachstrasse 15, 5001 Aarau
D< eiber:
lic. iur. Hansjörg Dürst
Ins Amtsblatt (nach Genehmigung durch alle Kantone und das Fürstentum Liechtenstein)
In die Gesetzessammlung (nach Genehmigung durch alle Kantone und das Fürstentum
Liechtenstein)
Auszug an:
«r Vorort des Viehhandelskonkordats
- Departement Finanzen und Gesundheit
- Hauptabteilung Gesundheit
- Kantonstierärztlicher Dienst
- Rechtsdienst
- Staatskasse
- Finanzkontrolle
Die Regierung La regenza II Governo
des Kantons Graubünden dal chantun Grischun del Cantone dei Grigioni
ES Sitzung vom
30. September 2014
Mitgeteilt den
30. September 2014
Protokoll Nr.
Genehmigung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
Mit Beschluss des Kleinen Rats des Kantons Graubünden vom 29. Dezember 1943,
Prot. Nr. 3813, wurde die kantonale Verordnung über den Viehverkehr (Viehhandels
patent) erlassen. Gemäss Art. 3 dieser per 1. Januar 1944 in Kraft getretenen Ver
ordnung (AGS 1935-1945, S. 688 und 690) ist der Kanton Graubünden der Interkan
tonalen Übereinkunft über den Viehhandel (Viehhandelskonkordat) vom 13. Septem
ber 1943 beigetreten.
Mit dem Viehhandelskonkordat sollte eine einheitliche Ordnung des Viehhandels ge
währleistet werden. Es regelt den Begriff des Viehhandels, die Bewilligungspflicht
sowie die Zuständigkeit, die Voraussetzungen und das Verfahren im Zusammenhang
mit der Patenterteilung und des -entzugs. Ein wichtiges Element des Konkordats
rechts sind die Gebühren. Viehhändler sind zum einen verpflichtet, dem zuständigen
Kanton jährlich für die Erteilung des Viehhandelspatents eine Grundgebühr sowie ei
ne Umsatzgebühr zu entrichten. Zum anderen müssen die Viehhändler jährlich eine
Kaution bestellen. Diese Kaution kann entweder beim Konkordat oder bei der Kautionsversicherungs-Genossenschaft des Schweizerischen Viehhändlerverbands ge
leistet werden. Das Konkordat wie die Genossenschaft haben hier eine versiche
rungsähnliche Funktion. So dient die Kaution der Sicherstellung von zivil- und öffent
lich-rechtlichen Ansprüchen gegen den Viehhändler aus dem Viehhandel. Für die
beim Konkordat versicherten Viehhändler wird die Kaution, die sich nach dem Um
satz richtet, von den Kantonen zugunsten des Konkordats erhoben. Per Ende 2014
weist das Konkordat ein Vermögen von 4,8 Millionen Franken aus.
Heute hat sich die Bedeutung des Viehhandelskonkordats stark relativiert. Die Pa
tentpflicht und die Voraussetzungen der Patenterteilung und des Patentenzugs sind
im eidgenössischen Tierseuchengesetz bzw. in der Tierseuchenverordnung (TSV)
geregelt. Zudem entspricht eine staatliche Versicherung in der vorliegenden Art nicht
mehr dem Aufgabenverständnis eines modernen Staats. Diese Aufgabe kann bei
Bedarf auch vom Berufsverband oder der Versicherungsbranche übernommen wer
den.
Mit der Aufhebung des Viehhandelskonkordats fällt auch die rechtliche Grundlage für
die Erhebung der Patentgebühren weg. Der Schweizerische Viehhändlerverband
strengte schon länger eine Abschaffung der Umsatzgebühren an. Die Kantone zeig
ten Bereitschaft, Lösungen zu suchen, unter der Voraussetzung, dass den Kantonen
für die Einnahmen aus den Umsatzgebühren (ca. 3 Millionen Franken) ein Besitz
stand in geeigneter Form zuerkannt werde. In der Folge wurde mit der Revision des
Tierseuchengesetzes (Art. 56a) per 1. Januar 2014 eine Schlachtabgabe (als Ablö
sung der Umsatzgebühren) eingeführt, deren Erträge vom Bund für die Tierseuchen
prävention, nämlich für nationale Programme zur Überwachung von Tierseuchen,
eingesetzt werden. Dadurch werden die Kantone in diesem Umfang von rund
3 Millionen Franken von der Finanzierung dieser Programme entlastet (BBI 2011
7027, 7040).
Der Wegfall der rechtlichen Grundlage für die Erhebung der Grundgebühren hat für
den Kanton Graubünden keine Auswirkungen. Im 2013 beliefen sich die entspre
chenden Einnahmen auf 4 300 Franken (21 Grossviehhandelspatente ä 200 Franken
und ein Kleinviehhandelspatent ä 100 Franken). Diese Beträge werden auch in Zu
kunft erhoben für die Erteilung der Viehhandelspatente; es handelt sich dabei neu
um Staatsgebühren, deren rechtliche Grundlagen im kantonalen Gesetz über die
Verwaltungsrechtspflege zu finden sind.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aus heutiger Betrachtung im Wesentlichen
folgende Gründe gegen eine Weiterführung des Konkordats sprechen:
• Die heute bestehende Regelung des Viehhandels im Bundesrecht (Art. 34 ff.
TSV) ist ausreichend. Die Kantone werden weiterhin die Viehhandelspatente
erteilen und dafür eine Gebühr erheben können.
• Die Umsatzgebühren als wichtige Einnahme der Kantone werden (indirekt)
durch die Schlachtabgabe gemäss Art. 56a des Tierseuchengesetzes gleich
wertig ersetzt, indem der daraus erzielte Erlös in einer vergleichbaren Grössenordnung zur Entlastung der Kantone eingesetzt wird.
• Die Aufrechterhaltung einer interkantonalen Kautionsversicherung in der Art,
wie sie dem Konkordatsrecht zugrunde liegt, ist nicht mehr zeitgemäss und
kann als solche keine Aufgabe des Staates sein. Sie ist deshalb ersatzlos auf
zuheben. Ein allfälliger Bedarf kann auf Verbandsebene oder gar durch ein
privatrechtliches Versicherungsmodell abgedeckt werden.
Das Viehhandelskonkordat enthält keine Bestimmungen zum Vorgehen bei einer
Aufhebung. Jeder Kanton bzw. das Fürstentum Liechtenstein kann unter Beachtung
einer einjährigen Kündigungsfrist auf Ende eines Jahres vom Konkordat zurücktre
ten. Im Kontext der Aufhebung des Viehhandelskonkordats geht es aber nicht allein
um die Aufhebung an sich, sondern zusätzlich darum, das Konkordatsvermögen von
rund 4,8 Millionen Franken gemäss einem Verteilschlüssel auf die Mitglieder des
Konkordats zu verteilen. Deshalb ist es zweckmässig, wiederum mittels interkantona
ler Vereinbarung das Viehhandelskonkordat aufzuheben und gleichzeitig die Vertei
lung des Konkordatsvermögens zu regeln (zum Verteilschlüssel s. Art. 2 des Ent
wurfs für eine interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkor
dats und Ziff. 3.3, Seite 5 des Berichts dazu, wonach dem Kanton Graubünden
3,61 % des Vermögens zukommt).
Diese neue interkantonale Vereinbarung muss von allen Mitgliedern des Viehhan
delskonkordats, d.h. durch die nach dem jeweiligen kantonalen Recht bzw. dem
Recht des Fürstentums Liechtenstein zuständige Behörde (Exekutive oder Legislati
ve) genehmigt werden. Da die Regierung damals den Beitrittsbeschluss zum Kon
kordat gefällt hat, ist sie auch für die Auflösung desselben bzw. für die Genehmigung
des Aufhebungskonkordats zuständig.
Die Regierung beschliesst:
1. Die interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (in
terkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) ge
mäss Entwurf vom 10. Juli 2014 wird genehmigt.
2. Mitteilung an den „Vorort des Viehhandelskonkordats", c/o Departement Gesund
heit und Soziales, Bachstrasse 15, 5001 Aarau; an das Departement für Volks
wirtschaft und Soziales sowie an das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tier
gesundheit.
Namens der Regierung
Der Präsident: Der Kanzleidirektor:
Dr. M. Cavigelli Dr. C. Riesen
JUBAilCH «EpUBUOIHE CT CMWH P8 JUS*. PARLEMENT
(aa)
\i 1 6 ?o
Arret§
concernant l'approbation de la Convention intercantonaie de
dissoiution du Concordat sur le commerce de betail (Conven
tion intercantonaie du 13 septembre 1943 sur ie commerce de
betail)
du 28 janvier 2015
Le Parlement de la Republique et Canton du Jura,
vu Particle 84, lettre b, de la Constitution cantonale1'),
vu Particle premier, alin6a 1, de la loi du 20 decembre 1979 sur l'approbation
des traites, concordats et autres Conventions2),
Article 1  La Convention intercantonaie du 12 juin 2014 de dissoiution
du Concordat sur le commerce de betail (Convention intercantonaie du 13 sep
tembre 1943 sur le commerce de bötail) est approuvee.
Elle est publice en annexe au präsent arräte.
Art. 2 L'arrete du 30 novembre 1978 concernant une nouvelle räglementation
du commerce de betail (Convention intercantonaie du 13 septembre 1943 sur
le commerce de bail) est abroge.
Art. 3 Le Gouvernement fixe Pentree en vigueur du präsent arräte.
arräte :
1) RSJU 101
2> RSJU 111.1
Nr. 26 vom 27. Juni 2015 2001
Ablauf der Referendumsfrist: 26. August 2015
Für das Referendum sind 3000 Unterschriften von Stimmberechtigten
oder Begehren von 21 Gemeinden erforderlich.
Nr. 933
Dekret
über die Genehmigung des Beitritts des Kantons
Luzern zur Interkantonalen Vereinbarung
zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
vom 22. Juni 2015*
Der Kantonsrat des Kantons Luzern,
nach Einsicht in die Botschaft des Regierungsrates vom 13. Januar 2015 \
1. Der Beitritt des Kantons Luzern zur Interkantonalen Vereinbarung vom 10. Juli
2014 zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft
über den Viehhandel vom 13. September 1943)2 wird genehmigt.
2. Der dem Kanton Luzern zustehende Anteil am Konkordatsvermögen ist zweck
gebunden für Massnahmen der Tierseuchenbekämpfung einzusetzen.
3. Das Dekret ist mit der interkantonalen Vereinbarung zu veröffentlichen.
Es unterliegt dem fakultativen Referendum.
Luzern, 22. Juni 2015
Im Namen des Kantonsrates
Der Präsident: Franz Wüest
Der Staatsschreiber: Lukas Gresch-Brunner
*K 2015 2001
1 Erscheint in den Verhandlungen des Kantonsrates 2015
2 K 2015 2002
LOIS ET DECRETS PUBLIES DANS LA FEUILLE OFFICIELLE
Le Grand Conseil de la Republique et Canton de Neuchätel,
vu l'article 56a de la loi sur les epizooties (LFE), du 1er juillet 1966;
vu le concordat intercantonal sur le commerce du betail, du 13 septembre 1943;
sur la proposition du Conseil d'Etat, du 6 juillet 2015,
decrete:
Article 1  La Republique et Canton de Neuchätel adhere ä la Convention
intercantonale de dissolution du Concordat sur le commerce du betail (Concordat
intercantonal sur le commerce du betail du 13 septembre 1943), du 12 juin 2014.
Art. 2 1Le present decret est soumis au referendum facultatif.
2Le Conseil d'Etat pourvoit, s'il y a lieu, ä sa Promulgation et ä son execution. II en fixe la
date d'entree en vigueur.
Neuchätel, le 1er septembre 2015
Feuille officielle numero 37, du 18 septembre 2015
Referendum facultatif:
* delai d'annonce prealable: 8 octobre 2015
• delai de depöt des signatures: 17 decembre 2015
Decret
portant adhesion de la Republique et Canton de Neuchätel
ä la Convention intercantonale de dissolution
du Concordat sur le commerce du betail
Au nom du Grand Conseil:
La presidente, La secretaire generale,
V. PANTILLON J. PUG
CONSEIL D'ETAT
Arrete promulguant divers actes legislatifs
Le Conseil d'Etat de la Republique et Canton de Neuchätel,
vu l'article 74, lettre g, de la Constitution de la Republique et Canton de
Neuchätel (Cst. NE), du 24 septembre 2000;
vu l'article 316 de la loi d'organisation du Grand Conseil (OGC), du 30
octobre 2012;
sur la proposition de sa presidente,
arrete:
Article unique Les actes legislatifs suivants sont promulgues:
1. Loi portant modification de la loi de sante (LS) (Planification et liste
hospitaliere), du 1er septembre 2015.
L'entree en vigueur est fixee avec effet au 1er janvier 2016.
2. Decret portant octroi d'un credit-cadre de 1.510.000 francs pour le
remplacement et l'assainissement d'installations de chauffage dans
plusieurs bätiments cantonaux, du 1er septembre 2015.
3. Decret portant octroi de quatre credits-cadre d'un montant total de
61.500.000 francs, destines au cautionnement du fonds de roulement
des institutions sociales, des institutions d'education specialisee, des
organismes de soutien et des ecoles specialisees, du 1er septembre
2015.
4. Decret portant adhesion de la Republique et Canton de Neuchätel ä la
Convention intercantonale de dissolution du Concordat sur le commerce
du betail, du 1er septembre 2015.
L'entree en vigueur est fixee avec effet au 1er novembre 2015.
Neuchätel, le 21 octobre 2015
Au nom du Conseil d'Etat:
La presidente, La chanceliere,
M. MAIRE-HEFTI S. DESPLAND
(Loi et decrets publies dans la Feuille officielle N° 37, du 18 septembre
2015)
KANTON LANDRAT
NIDWALDEN
LANDRATSSEKRETARIAT Dorfplatz 2,6371 Stans
Telefon 041 618 79 04, www.nw.ch
CH-6371 Stans, Dorfplatz 2, Postfach 1246 STK
Viehhandelskonkordat
Vorort
Frau Regierungsrätin Susanne Hochuli
5001 Aarau
DGS 2 2. April 2015 / $
V
Armin Ebertl
Telefon 041 618 78 01
staatskanzlei@nw.ch
Stans, 16. April 2015
Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordate
Sehr geehrte Frau Regierungsrätin
Der Landrat des Kantons Nidwaiden hat an seiner Sitzung vom 4. Februar 2015 dem Beitritt
zur Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) zugestimmt.
Die Referendumsfrist ist am 13. April 2015 unbenutzt abgelaufen. Der Beschluss des Land
rates ist somit am 14. April 2015 in Kraft getreten.
Freundliche Grüsse
LANDRATSSEKRETARIAT
lic. iur. Armin Eberli
Landratssekretär
Beilage:
Landratsbeschluss vom 4. Februar 2015
z.K. an:
- Gesundheits- und Sozialdirektion
1/1
Landratsbeschluss
über den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung zur
Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September
1943)
vom 4. Februar 20151
Der Landrat von Nidwaiden,
gestützt auf Art. 60 Abs. 2 und Art. 52a Abs. 1 Ziff. 1 der Kantonsverfas
sung,
1.
Der Kanton Nidwaiden tritt der Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhe
bung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft vom 13.
September 1943 über den Viehhandel) bei.
2.
1 Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum.
2 Er tritt gemäss Art. 24 des Wahl- und Abstimmungsgesetzes3 in Kraft.
Stans, 4. Februar 2015 LANDRAT NIDWALDEN
Landratspräsident
Walter Odermatt
Landratssekretär
Armin Eberii
Datum der Veröffentlichung: 11. Februar 2015
Letzter Tag der Referendumsfrist: 13. April 2015
1 A 2015, 216
2 NG 132.2
Kanton
Obwalden
Regierungsrat
z TbJoi- Zutl&i/yb
CH-6061 Samen. Postfach 1562. Staatskanzlei
A-Post
Vorort des Viehhandelskonkordats
c/o Departement Gesundheit
und Soziales
Regierungsrätin Susanne Hochuli
Präsidentin
5001 Aarau
Referenz/Aktenzeichen: 2015-0144
Unser Zeichen: so
Samen, 17. März 2015
Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
Sehr geehrte Frau Präsidentin
Sehr geehrte Damen und Herren
Wir teilen Ihnen mit, dass der Kantonsrat des Kantons Obwalden am 12. März 2015 der Vereinbarung
zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats zugestimmt hat.
Wir danken für Ihre Kenntnisnahme.
Freundliche Grüsse
Im Mamon Hoc Roniori innerste
Landammann Landschreiber
Kopie geht an:
- Finanzdepartement
- Rechtsdienst
Regierungsrat
c/o Staatskanzlei STK
Postadnesse: Postfach 1562,6061 Samen
Tel. 041 666 62 03, Fax 041 660 65 81
staatskanzlei@ow.ch
www.ow.ch
Kantonsratsbeschluss
über die Aufhebung des Viehhandelskonkordats
vom 12. März 2015
Der Kantonsrat des Kantons Obwalden,
gestützt auf Artikel 70 Ziffer 13 der Verfassung des Kantons Obwalden vom
19. Mai 1968\
1.
Der Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkor
dats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September
1943) wird zugestimmt.
2.
Der Regierungsrat wird mit dem Vollzug beauftragt.
Samen, 12. März 2015 Im Namen des Kantonsrats
Der Ratspräsident: Hans-Melk Reinhard
Die Ratssekretärin: Nicole Frunz Wallimann
Geht gemäss Vollzuasbeschiuss des Reaierunasrats vom 17. März 2015 an:
- Vorort des Viehhandelskonkordats
- Laboratorium der Urkantone
- Finanzdepartement
- Volkswirtschaftsdepartement
- Gesundheitsamt
- Finanzkontrolle
Samen, 17. März 2015 Staatskanzlei
1GDB 101.0
Signatur OWSTK.1961
Regierung des Kantons St.Ga!len u u ,
Protokoll der Regierung des Kantons St.G^llen
Sitzung vom: 2. Februar 2016 / Nr. 060 /
Referendumsvorlagen aus der Novembejrsession 2015: Feststellung
der Rechtsgültigkeit und Festlegung des Vollzugsbeginns
Auszug an: Gesundheitsdepartement / St / RELEG (2) / DfpR (2) / RATSD / GSMat /
Zugestellt am: 5. Februar 2016
Unter Bezugnahme auf den Vollzugsbeschluss im Nachgang zur Novembersession 2015
(RRB 2015/768) sowie in Anwendung von Art. 28 und 29 des Gesetzes über Referendum
und Initiative (sGS 125.1) bzw. Art. 6 Ziff. 1 des Gesetzes über die Gesetzessammlung und
das Amtsblatt (sGS 0.1) beschliesst die Regierung folgende Erklärung:
1. Nachdem innerhalb der Referendumsfrist vom 22. Dezember 2015 bis 1. Februar
2016 keine Volksabstimmung verlangt wurde, wurden folgende Erlasse am 2. Februar
2016 rechtsgültig:
- VIII. Nachtrag zum Staatsverwaltungsgesetz:
- X. Nachtrag zum Staatsverwaltungsgesetz;
- V. Nachtrag zum Veterinärgesetz:
- Kantonsratsbeschluss über die Genehmigung des Regierungsbeschlusses über
den Beitritt des Kantons St.Gallen zur Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung
des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom
13. September 1943).
2. a) Folgende Erlasse werden rückwirkend ab 1. Januar 2016 angewendet:
- VIII. Nachtrag zum Staatsverwaltungsgesetz;
- V. Nachtrag zum Veterinärgesetz;
- Kantonsratsbeschluss über die Genehmigung des Regierungsbeschlusses
über den Beitritt des Kantons St.Gallen zur Interkantonalen Vereinbarung zur
Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den
Viehhandel vom 13. September 1943).
b) Der X. Nachtrag zum Staatsverwaltungsgesetz wird ab 1. Juni 2016 angewendet.
3. Veröffentlichung von Feststellung der Rechtsgültigkeit sowie Festlegung des
Vollzugsbeginns im Amtsblatt und in der Gesetzessammlung (im Anschluss an die
Pub / Dv / KOM / PPC
Erlasse).
RR-232_RRB_2016_080_ mk_1916 docx
Beschluss 15-17
betreffend Genehmigung des Beitritts zur
Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung
des Viehhandelskonkordats
(Interkantonale Übereinkunft über den
Viehhandel vom 13. September 1943)
vom 16, Februar 2015
Der Kantonsrat Schaffhausen
I.
Der Beitritt des Kantons Schaffhausen zur Interkantonalen Verein
barung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13, September 1943) wird
genehmigt.
II.
1 Der Beschluss tritt am 16, Februar 2015 in Kraft.
2 Der Beschluss sowie die Vereinbarung sind im Amtsblatt zu veröf
fentlichen und in die kantonale Gesetzessammlung aufzunehmen.
Schaffhausen, 16. Februar 2015 Im Namen des Kantonsrates
Der 1. Vizepräsident:
Walter Vogelsanger
Die Sekretärin:
Janine Rutz
Regierungsrat ^ K A N T O N s o ! o t h u r n
Rathaus / Barfüssergasse 24
4509 Solothurn
www.so.ch
An den
Vorort des Viehhandelskonkordates
5001 Aarau
26. Mai 2015
Vereinbarung zur Aufhebung der interkantonalen Übereinkunft über den
Viehhandel (Viehhandelskonkordat)
Mitteilung an den Vorort
Sehr geehrte Frau Regierungsrätin
Sehr geehrte Damen und Herren
Mit Schreiben vom 10. Juli 2014 ersuchen Sie uns um Genehmigung der Vereinbarung zur
Aufhebung des Viehhandelskonkordates durch das zuständige Organ.
Der Kantonrat des Kantons Solothurn hat nach Kenntnisnahme von Botschaft und Entwurf
des Regierungsrates die Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordates am
10. Dezember 2014 genehmigt, die Referendumsfrist zu diesem Beschluss ist am 10. April
2015 unbenutzt abgelaufen.
In der Beilage übermitteln wir Ihnen den diesbezüglichen Beschluss des Kantonsrates.
Wir bitten Sie, die Überweisung des Vermögensanteils gemäss Vereinbarung auf das Konto
bei der Baloise Bank SoBa AG in Solothurn, IBAN CH56 0833 4000 0S12 1579 A (Vermerk
Tierseuchenkasse KK1015040) zu gegebener Zeit vorzunehmen und danken Ihnen dafür.
Mit freundlichen Grüssen
IM NAMEN DES REGIERUNGSRATES
Roland Heim
Landammann
Andreas Eng
Staatsschreiber
Beilage: Kantonsratsbeschluss SGB 146/2014
Kantonsratsbeschluss
l "3, K A N T 0 N solothum
Vom 10. Dezember 2014
Nr. SGB 146/2014
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkanto
nale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) - Genehmigung
Der Kantonsrat von Soiothurn, gestützt auf Artikel 35 Absatz 1 Buchstabe d KV, Artikel 36 Ab
satz 1 Buchstabe b und Artikel 72 Absatz 1 KV, nach Kenntnisnahme von Botschaft und Entwurf
des Regierungsrates vom 23. September 2014 (RRB Nr.2014/1712), beschliesst:
1. Die Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung der interkantonalen Übereinkunft über den
Viehhandel (Viehhandelskonkordat) vom 13. September 1943 wird genehmigt.
2. Der Regierungsrat wird ermächtigt, die Genehmigung der Interkantonalen Vereinbarung zur
Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel
vom 13. September 1943) dem Vorort mitzuteilen, die Vereinbarung zu unterzeichnen und zu
vollziehen.
Im Namen des Kantonsrats
Peter Brotschi Fritz Brechbühl
Präsident Ratssekretär
Dieser Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum.
Verteiler
Volkswirtschaftsdepartement (2)
Amt für Landwirtschaft
Amt für Landwirtschaft, Veterinärdienst
Finanzdepartement
Amt für Finanzen
Staatskanzlei (ENG, STU, ROL)
GS
BGS
Amtsblatt (Referendum)
Kantonale Finanzkontrolle
Parlamentsdienste (1105/2014)
VERSENDET AH 1B. ÄU6,2015
Regierungsrat des Kantons Schwyz
kantonschwyzö Oa °
Beschluss Nr. 703/2015
Schwyz, 11. August 2015 / ah
Kantonsratsbeschluss zum Beitritt des Kantons Schwyz zur Interkantonalen Vereinbarung zur
Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom
13. September 1943)
Rechtskrafterklärung
An seiner Sitzung vom 22. April 2015 hat der Kantonsrat den Beitritt des Kantons Schwyz zur
Interkantonalen Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordates (Interkantonale Über
einkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) beschlossen. Der Beschluss wurde im
Amtsblatt Nr. 18 vom 1. Mai 2015 unter dem Hinweis auf das Referendum veröffentlicht. Die
60-tägige Referendumsfrist ist unbenutzt abgelaufen.
Gestützt auf § 4 Abs. 1 des Kantonsratsbeschlusses bestimmt der Regierungsrat den Zeitpunkt
des Inkrafttretens.
Beschluss des Regierungsrates
1. Der Kantonsratsbeschluss zum Beitritt des Kantons Schwyz zur Interkantonalen Verein
barung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Vieh
handel vom 13. September 1943) vom 22. April 2015 wird auf den 1. September 2015 in Kraft
gesetzt.
2. Veröffentlichung der Rechtskrafterklärung im Amtsblatt.
3. Zustellung: Kantonsregierungen der Urkantone; Vorort des Viehhandelskonkordats.
4. Zustellung elektronisch: Sekretariat des Kantonsrates; Departement des Innern; Rechts
und Beschwerdedienst; Laboratorium der Urkantone; Redaktion Amtsblatt; Redaktion Gesetz
sammlung.
- 2 -
Kantonsratsbeschluss zum Beitritt des Kantons Schwyz zur Interkantonalen
Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)
(Vom 22. April 2015)
Inkraftsetzung
Der Regierungsrat in Betracht,
dass der Kantonsratsbeschluss zum Beitritt des Kantons Schwyz zur Interkanto
nalen Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale
Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) vom 22. April
2015 im Amtsblatt Nr. 18 vom 1. Mai 2015, Seiten 962 ff., unter Hinweis auf
§ 35 der Kantonsverfassung veröffentlicht worden war,
dass die Referendumsfrist unbenützt abgelaufen ist,
Der Kantonsratsbeschluss zum Beitritt des Kantons Schwyz zur Interkantonalen
Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Über
einkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) vom 22. April 2015
wird auf den 1. September 2015 in Kraft gesetzt.
Schwyz, 11. August 2015 Im Namen des Regierungsrates:
Der Landammann.- Andreas Barraud
Der Staatsschreiber: Dr. Mathias E. Brun
i
Repubblica e Cantone
Ticino
Iii
Bollettino ufficiale delle leggi
Volume 142
Bellinzona, 15 gennaio 1/2016
Legge
sulla responsabilitä civile degli enti pubblici e degli agenti pubblici
del 24 ottobre 1988; modifica
(del 23 novembre2015)
IL GRAN CONSIGLIO
DELLA REPUBBLICA E CANTONE TICINO
- vista Tiniziativa Parlamentäre elaborata 18 febbraio 2014 di Andrea Giudici;
- visto il messaggio 14 aprile 2015 n. 7083 del Consiglio di Stato;
- visto il rapporto 2 settembre 2015 n. 7083R della Commissione della legislazione,
d e c r e t a :
I.
La legge sulla responsabilitä civile degli enti pubblici e degli agenti pubblici del 24 ot
tobre 1988 e modificata come segue:
Art 5 'In caso di decisione amministrativa o giudiziaria Tente pubblico risponde del
danno cagionato solo per grave violazione di un dovere primordiale della funzione.
2Non e dato risarcimento nel caso in cui il danno avrebbe potuto essere evitato se il danneggiato avesse fatto uso dei rimedi di diritto a sua disposizione.
3Se il danno e cagionato dalla mancata o ritardata adozione di una decisione ammini
strativa o giudiziaria, la responsabilitä dell'ente pubblico e retta dalTart. 4.
Art 25 cpv. 2
2Abrogato
II.
Trascorsi i termini per Tesercizio del diritto di referendum, la presente modifica di legge
e pubblicata nel Bollettino delle leggi e degli atti esecutivi ed entra immediatamente in
vigore.
Bellinzona, 23 novembre 2015
Per il Gran Consiglio
II Presidente: L. Pagani II Segretario generale: G. Buzzini
I SERVIZI DEL GRAN CONSIGLIO, visto il regolamento sulle deleghe del 24 agosto
1994, ordinano la pubblicazione della presente modifica di legge nel Bollettino ufficiale
delle leggi (ris. 12 gennaio 2016 n. 1)
Per i Servizi del Gran Consiglio
II Segretario generale: G. Buzzini
1 /2016 Bollettino ufficiale delle leggi 15 gennaio 2
Legge
sulla gestione e sul controllo finanziario dello Stato (LGF)
del 20 gennaio 1986; modiflca
(del 24 novembre 2015)
IL GRAN CONSIGLIO
DELLA REPUBBLICA E CANTONE T1CINO
visto il messaggio 2 settembre 2015 n. 7118 del Consiglio di Stato,
d e c r e t a :
I.
La legge sulla gestione e sul controllo finanziario dello Stato (LGF) del 20 gennaio
1986 e cosi modificata:
Art 36a cpv. 3 e 10
3Su specifico incarico del Consiglio di Stato o della Commissione della gestione e delle
finanze del Gran Consiglio, il Controllo cantonale delle finanze puö svolgere mandati:
a) riguardanti i Comuni, in collaborazione con la Sezione degli enti locali;
b) di natura tecnico-finanziaria, in collaborazione con un perito esterno.
I0I1 Controllo cantonale delle finanze elabora annualmente il proprio programma
d'attivitä e il rapporto dell'attivitä svolta che trasmette per discussione al Consiglio di
Stato e alla Commissione della gestione del Gran Consiglio.
II.
Trascorsi i termini per l'esercizio del diritto di referendum, la presente modifica di legge
e pubblicata nel Bollettino ufficiale delle leggi e degli atti esecutivi ed entra in vigore il
1. gennaio 2016.
Bellinzona, 24 novembre 2015
Per il Gran Consiglio
B Presidente: L. Pagani II Segretario generale: G. Buzzini
I SERVIZI DEL GRAN CONSIGLIO, visto il regolamento sulle deleghe del 24 agosto
1994, ordinano la pubblicazione della presente modifica di legge nel Bollettino ufficiale
delle leggi (ris. 12 gennaio 2016 n. 2)
Per i Servizi del Gran Consiglio
II Segretario generale: G. Buzzini
Decreto legislativo
concernente la ratifica dell'Accordo intercantonale per la revoca
del Concordato sul commercio del bestiame (Convenzione intercantonale
sul commercio del bestiame del 13 settembre 1943) del 12 giugno 2014
(del 23 novembre 2015)
IL GRAN CONSIGLIO
DELLA REPUBBLICA E CANTONE TICINO
visto il messaggio 30 settembre 2015 n. 7123 del Consiglio di Stato,
d e c r e t a :
plNGEG EH
DGS 19. Dez. 2014
z TjÜtf-/- Thurgau
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau
V
Protokoll vom 16. Dezember 2014 Nr. 922
Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Inter
kantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)
Gemäss § 1 des Gesetzes über die Ausübung des Viehhandels vom 19. Oktober 1935
(RB 916.48) ist der Regierungsrat ermächtigt, den Beitritt des Kantons Thurgau zur in
terkantonalen Übereinkunft betreffend die Ausübung des Viehhandels vom 1. Juli 1927
- heute: Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel (Viehhandelskonkordat) vom
13. September 1943 (RB 916.49) welche einen integrierenden Bestandteil dieses Ge
setzes bildet, zu erklären. Das Viehhandelskonkordat trat nach der Genehmigung durch
den Bundesrat und nach den erforderlichen Beitrittserklärungen auf den 1. Januar 1944
in Kraft und ist für alle Kantone und das Fürstentum Liechtenstein verbindlich.
Mit Schreiben vom 17. Januar 2014 des Vorortes des Viehhandelskonkordats wurde
den Kantonen sowie dem Fürstentum Liechtenstein ein Entwurf vom 11. Dezember
2013 für eine interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
zur Vernehmlassung unterbreitet. Diese Vernehmlassung ergab, dass neben dem Kan
ton Thurgau weitere 23 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein die Aufhebung des
Viehhandelskonkordats und die vorgeschlagene Verteilung des Konkordatsvermögens
ausdrücklich und vorbehaltlos unterstützten. Mit Schreiben vom 10. Juli 2014 des Voror
tes des Viehhandelskonkordats werden nun die Kantone und das Fürstentum Liechten
stein um Genehmigung eines Entwurfs vom 10. Juli 2014 für eine interkantonale Ver
einbarung zur Aufhebung des Viehhandeiskonkordats beziehungsweise um Ratifizie
rung dieser Vereinbarung durch das zuständige Organ ersucht.
Nach § 36 Abs. 2 der Thurgauer Kantonsverfassung (KV; RB 101) beschliesst der
Grosse Rat über Staatsverträge und Konkordate, soweit nicht der Regierungsrat zu
ständig ist. Staatsverträge und Konkordate sind in ihrer Wirkung Gesetzen gleichge
stellt. Gemäss § 43 Abs. 2 KV beschliesst der Regierungsrat mit Bund, Kantonen oder
Staaten Vereinbarungen, die zum Gesetzesvollzug notwendig sind oder zu deren Abschluss ihn das Gesetz ermächtigt. Inhalt und Umfang der Ermächtigung müssen im
Gesetz bestimmt werden (§ 43 Abs. 3 KV). § 1 des Gesetzes übe,r die Ausübung des
Viehhandels stellt eine gesetzliche Grundlage dar, die den Regierungsrat zum Ab-
2/2
Thurgau
schluss des Viehhandelskonkordats ermächtigt. Damit ist der Regierungsrat aber auch
für die Aufhebung des Viehhandelskonkordats zuständig.
Mit dem Entwurf vom 10. Juli 2014 für eine interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung
des Viehhandeiskonkordats vom 13. September 1943 wird die vorgeschlagene Aufhe
bungsvereinbarung gemäss Entwurf vom 11. Dezember 2013, mit welcher sich der Re
gierungsrat in seiner Vernehmlassung vom 25. März 2014 einverstanden erklärte (RRB
Nr. 250 vom 25. März 2014), unverändert übernommen. Auch soll das Konkordatsver
mögen, das per Ende 2013 rund 4.8 Mio. Franken betrug, weiterhin so verteilt werden,
wie in der Vernehmlassung vorgeschlagen wurde. Demzufolge kann der Kanton Thur
gau aufgrund des für ihn vorgesehenen Verteilschlüssels von 7.36% mit rund 350'000
Franken rechnen. Dieser Vermögensanteil ist auf das Konto Nr. 3940.4309.000 zuguns
ten des thurgauischen Tierseuchenfonds zu überweisen. Der interkantonalen Vereinba
rung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats im Sinne des Entwurfs vom 10. Juli
2014 kann somit zugestimmt werden.
Auf Antrag des Departementes für Inneres und Volkswirtschaft
beschliesst der Regierungsrat:
1. Der interkantonalen Vereinbarung vom 10. Juli 2014 zur Aufhebung des Viehhan
delskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. Septem
ber 1943) wird zugestimmt.
2. Der dem Kanton Thurgau zustehende prozentuale Anteil am Konkordatsvermögen ist
auf das Konto Nr. 3940.4309 zugunsten des thurgauischen Tierseuchenfonds zu
überweisen.
3. Mitteilung an:
- Vorort des Viehhandelskonkordats, c/o Departement Gesundheit und Soziales,
Frau Regierungsrätin Susanne Hochuli, Präsidentin, Bachstrasse 15, 5001 Aarau
- Veterinäramt
- Landwirtschaftsamt
- Staatskanzlei (zur Publikation im Amtsblatt, nach Ratifizierung durch alle Kantone)
- Departement für Inneres und Volkswirtschaft (2, mit den Akten)
Für richtige Ausfertigung
LANDRATS-SESSION vom 19. November 2014
Sitzung des Landrats vom Mittwoch. 19. November 2014, 08.00 Uhr, im Rathaus zu
Altdorf
Vorsitz: Landratspräsident Markus Holzgang, Altdorf
Protokoll: Ratssekretärin Kristin Arnold Thalmann, Altdorf
Entschuldigungen: Dr. Heiner Göldi, Schattdorf
Roland Poletti, Schattdorf
Remo Christen, Hospental (Nachmittag)
Frau Landammann Dr. Heidi Z'graggen (ab 16.00 Uhr)
Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind (ab 16.00 Uhr)
Beratungsaeaenstände
Siehe Beilage
1 Einberufung des Landrats vom 3. Oktober 2014 (bereinigte Traktandenliste, Stand
29. Oktober 2014)
Geschäfte
1. Neue parlamentarische Vorstösse
1.1 Allfällige Einreichung und Begründung neuer parlamentarischer Vorstösse
2. Detailberatunq und Beschlussfassunq
2.1 Änderung der Gewässernutzungsverordnung (Verfahren und Entscheid bei
Konkurrenzsituationen)
Baukommission und Regierungsrat Markus Züst, Vorsteher der Baudirektion, Altdorf
2.2 Revision der Verordnung über die Fischerei (Publikation von Bewilligungen)
Gesundheits-, Sozial- und Umweltkommission und Regierungsrätin Barbara Bär,
Vorsteherin der Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion, Altdorf
2.3 Änderung der Kantonalen Landwirtschaftsverordnung
Volkswirtschaftskommission und Regierungsrat Urban Camenzind, Vorsteher der
Volkswirtschaftsdirektion, Bürglen
2.4 Beschluss über den Kredit für das Strassenbauprogramm (Periode 2015 bis 2020;
Umsetzung der West-Ost-Verbindung)
Baukommission und Regierungsrat Markus Züst, Vorsteher der Baudirektion, Altdorf
2.5 Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
(Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)
Volkswirtschaftskommission und Regierungsrat Urban Camenzind, Vorsteher der
Volkswirtschaftsdirektion, Bürglen
2.6 Rechenschaftsbericht über die kantonale Verwaltung des Kantons Uri für die Jahre
2012 und 2013
Staatspolitische Kommission und Frau Landammann Dr. Heidi Z'graggen, Vorsteherin
des Landammannamts, Erstfeld
2.7 Rechenschaftsbericht über die Rechtspflege im Kanton Uri in den Jahren 2012 und
Staatspolitische Kommission und Obergerichtspräsident Rolf Dittli, Altdorf
3. Schriftliche jährliche Berichterstattung der Kommissionen: mit Diskussion
3.1 Interparlamentarische Geschäftsprüfungskommission des Konkordats der
Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht (ZBSA)
4. Parlamentarische Vorstösse
4.1 Motion Christian Arnold, Seedorf, zu Anpassung der kantonalen Waldverordnung;
Beratung und Beschlussfassung über die Erheblichkeit
4.2 Motion Andreas Bilger, Seedorf, zu Schaffung eines Gemeindegesetzes; Beratung und
Beschlussfassung über die Erheblichkeit
4.3 Interpellation Paul Jans, Erstfeld, zu Besetzung der Alarm- und Einsatzzentrale in
Flüelen; eventuelle Beratung
4.4 Motion Alois Arnold (1965), Bürglen, zu Änderung des Konkordats betreffend
Laboratorium der Urkantone; Beratung und Beschlussfassung über die Erheblichkeit
5. Fragestunde
6. Begehren um Entlassung als Mitglied des Landrats
6.1 Entlassungsbegehren Paul M. Furrer, Erstfeld
Eröffnung der Sitzung
Landratspräsident Markus Holzgang, Altdorf, begrüsst zur November-Session. Er erwähnt
die gemeinsame Sitzung der Paritätischen Kommission Brückenschlag Uri/Zürich und die
Vorbereitungen zum geplanten Anlass mit dem Gemeinderat Zürich im 2015.
Weiter hält er fest, dass Veränderung dann nachhaltig ist, wenn sie von einer möglichst
breiten Basis akzeptiert wird. Wichtig zur Schaffung von Akzeptanz sind Aufklärung,
Transparenz und Kommunikation. Damit eröffnet er die Sitzung.
Geschäftsliste
Die Geschäftsliste wird genehmigt.
Diese Direktive wird vom Rat mit 45:14 Stimmen (1 Enthaltung) abgelehnt.
In der folgenden Abstimmung über den Antrag, die Vorlage mit den bereinigten
Direktiven zurückzuweisen, beschliesst der Rat mit 45:13 Stimmen (2 Enthaltungen)
die Rückweisung. Damit entfällt die Schlussabstimmung und das Geschäft wird mit
folgenden Direktiven zurückgewiesen:
1. Der Regierungsrat hat mit der Vorlage zum Beschluss über den Kredit für das
Strassenbauprogramm aufzuzeigen, wie das Strassenunterhaltsprogramm in
den nächsten vier Jahren aussieht. Es soll aufgezeigt werden, welche
Massnahmen einen direkten Zusammenhang mit der West-Ost-Verbindung
haben und was das in Bezug auf die Kosten bedeutet.
2. Die Vorlage an den Landrat muss aufzeigen, welche flankierenden
Massnahmen (FlaMa) aufgrund der Handlungsweisung im Richtplan im Sinne
einer minimalen Ausbauvariante umgesetzt werden müssen. Zudem ist
aufzuzeigen, wann die FlaMa umgesetzt werden sollen (zeitlich) und welche
finanziellen Auswirkungen diese haben (Kosten FlaMa und ohnehin-Kosten).
Ordnunqsantraa
Christian Arnold, Seedorf, beantragt, die Traktanden 2.6, 2.7 und 3.1 am Ende der
Session zu behandeln respektive diese Traktanden - je nach Zeitbedarf - auf die
Dezember-Session zu verschieben.
Dem Ordnungsantrag wird mit 51:7 Stimmen (2 Enthaltungen) zugestimmt.
2.5 Nr. 112 L-102 Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
(Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943)
Siehe Beilagen
17 Bericht und Antrag des Regierungsrats vom 16. September 2014
18 Antrag der landrätlichen Volkswirtschaftskommission vom 29. Oktober 2014
2.51 Eintreten
Celine Huber, Altdorf, beantragt, auf das Geschäft einzutreten. Den gleichen Antrag
stellt Alois Arnold (1965), Bürglen.
Eintreten gilt als beschlossen.
2.52 Detailberatunq
Keine Bemerkungen, die zu Beschlüssen führen.
2.53 Beschluss
Der Landrat beschliesst mit 59:1 Stimmen (0 Enthaltungen):
1. Dem Beschluss über die Genehmigung zur Interkantonalen Vereinbarung zur
Aufhebung des Viehhandelskonkordats (Interkantonale Übereinkunft über den
Viehhandel vom 13. September 1943) wird zugestimmt.
2. Der Regierungsrat wird mit dem Vollzug beauftragt.
2.6 Rechenschaftsbericht über die kantonale Verwaltung des Kantons Uri für die Jahre
2012 und 2013
Das Geschäft unter diesem Traktandum wird auf die Dezember-Session verschoben.
2 7 Rechenschaftsbericht über die Rechtspflege im Kanton Uri in den Jahren 2012 und
Das Geschäft unter diesem Traktandum wird auf die Dezember-Session verschoben.
3. Schriftliche jährliche Berichterstattung der Kommissionen: mit Diskussion
3.1 Interparlamentarische Geschäftsprüfunqskommission des Konkordats der
Zentralschweizer BVG- und Stiftunqsaufsicht (ZBSA)
Das Geschäft unter diesem Traktandum wird nach Traktandum 5 beraten.
4. Parlamentarische Vorstösse
4.1 Nr. 113 L-272 Motion Christian Arnold. Seedorf, zu Anpassung der kantonalen
Waldverordnuno: Beratung und Beschlussfassunq über die Erheblichkeit
ARRfiTft 916.91
porlant adhesion du Canton de Vaud ä la Convention
intereantonale de dissolulion du Concordat sur le
commerce de betail (Convention intereantonale sur le
commerce de betail du 13 septembre 1943)
du 12 juin 2014
du 10 fevrier 2016
LE CONSE1L DEXA! DU CANTON DE VAUD
vu le decret du Grand Conseil. du 17 novembre 2015 autorisant le (Tonseil
d'Etai k adlidrer a la Convention intereantonale de dissolulion du Concordat
sur le commerce de betail (Convention intereantonale sur le commerce de
betail du 13 septembre 1943) du 12 juin 2014
vu le prdavis du Departement du territoire^de renvironnement
* Le Conseil d'Etat, au nom du Canton de Vaud, declare adherer ä la
Convention intereantonale de dissolulion du Concordat sur le commerce de
betail (Convention intereantonale sur le commerce de betail
du 13 septembre 1943) du 12 juin 2014,
5 Le Departement du territoire et de l'envirojmeiiieiit est Charge de Texecution
du present arrete qui entre en vigueur le 1er fevrier 2016.
Donne, sous le sceau du Conseil d'Etat. ä Lausanne, le 10 fevrier 2016,
arrele
Art 1
Art 2
Le President: Le chancelier:
P.-Y, Maülard V, Grandjean
CANTON DU VALAIS
KANTON WALLIS
Prdsldence du Conseil d'Etat
Chancellerle d'Etat
Präsidium des Staatsrates
Slaatskanzlet
2015.03865
Extrait du proces-verbal des s6ances du Conseil d'Etat
vu la loi abrogeant la loi d'adhösion au concordat sur l'exercice intercantonal du commerce
de bötail, adoptee par le Grand Conseil le 27 avril 2015;
sur la proposition du Departement de la sante, des affaires sociales et de la culture,
le Conseil d'Etat
p o r t e
un arröte fixant au 1ef novembre 2015 l'entree en vigueur de la loi abrogeant la loi
d'adhesion au concordat sur l'exercice intercantonal du commerce de betail du 27 avril
2015.
S6ance du ^ t OCT. 2015
Pour copie conforme,
Le chancelier d'Etat
JA
Distribution 3 extr. DSSC'
1 extr. CHE
1 extr. ACF
1 extr. IF
Kanton Zug Kopie an: G51144 / VETD / LCDA
Auszug aus dem KR-Protokoll vom Donnerstag, 27. August 2015 (Vormittag)
Zeit: 08.30 Uhr bis 11.55 Uhr
TRAKTANDUM 7
220 Interkantonale Vereinbarung zur Aufhebung des Viehhandelskonkordats
(Interkantonale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943):
2. Lesung
Vorlage: 2493.4 -14969 (Ergebnis der 1. Lesung im Kantonsrat).
Der Vorsitzende hält fest, dass auf die zweite Lesung keine Anträge eingegangen
sind.
SCHLUSSABSTIMMUNG
Der Rat stimmt der Vorlage mit 71 zu 0 Stimmen zu.
Es liegen keine parlamentarischen Vorstösse zum Abschreiben vor. Damit ist die
ses Geschäft für den Kantonsrat erledigt.
Amtsblatt
des
=•Kantons Zürich
Erlasse des Kantonsrates
Beschluss des Kantonsrates
über den Beitritt zur Interkantonalen Vereinbarung
vom 12. Juni 2014 zur Aufhebung des Viehhandels
konkordats
(vom 2. März 2015)
Der Kantonsrat,
gestützt auf § 16 des Gesetzes über den gewerbsmässigen Viehhandel
vom 2. April 1922, nach Einsichtnahme in den Antrag des Regierungs
rates vom 24. September 2014,
I. Der Kanton Zürich tritt der Interkantonalen Vereinbarung vom
12. Juni 2014 zur Aufhebung des Viehhandclskonkordats (Interkanto
nale Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September 1943) bei.
II. Der Beschluss untersteht nicht dem fakultativen Referendum.
III. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Ver
öffentlichung an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons
Zürich Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss
einen Antrag und die Begründung enthalten.
Im Namen des Kantonsrates
Die Präsidentin: Die Sekretärin:
Brigitta Johner Barbara Bussmann
00103897
Amtsblatt des Kailtons Zürich, Nr. 9, Freitag, 06. Man 2015
Rubrik: Rechtsetzung und politische Rechte Meldungsnummer: 00103897
•Amtsblatt
des
•-Kantons J
Dem fakultativen Referendum unterstehende Erlasse
Gesetz
über den gewerbsmässigen Viehhandel
(vom 2. März 2015)
Der Kantonsrat,
nach Einsichtnahme in den Antrag an den Regierungsrat vom 24. Sep
tember 2014,
I. Das Gesetz über den gewerbsmässigen Viehhandel vom 2. April
1922 wird aufgehoben.
II. Diese Gesetzesaufhebung untersteht dem fakultativen Refe
rendum.
Im Namen des Kantonsrates
Die Präsidentin: Die Sekretärin:
Brigitta Johner Barbara Bussmann
Datum der Veröffentlichung: Freitag, 6. März 2015
Ablauf der Referendumsfrist: Dienstag, 5. Mai 2015
00103901
Amtsblatt des Kantons Zürich, Nr. 9, Freitag, 06. Man 2015
Rubrik: Rechtsetzung und politische Rechte Meldungsnummer: 00103901
DES FÜRSTENTUMS LIECHTENSTEIN
Zu den Akten
Vaduz, 10. Dezember 2014
LNR 2014-1663 BNR 2014/1649
REG 9167/1
Aufhebung der Interkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel
Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 9. Dezember 2014 folgende Entscheidung getrof
fen:
1. Liechtenstein stimmt der Interkantonalen Vereinbarung vom 12. Juni 2014 zur Auf
hebung der Interkantonalen Übereinkunft über den Viehhandel vom 13. September
2. Die Verordnung betreffend die Abänderung der Verordnung vom 17. Dezember 2002
über die Einhebung von Gebühren nach der Lebensmittel- und Tierseuchengesetzge
bung wird genehmigt und erlassen.
3. Der Rechtsdienst der Regierung wird beauftragt, für die Publikation der Verordnung
im Liechtensteinischen Landesgesetzbiatt besorgt zu sein.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme verbleiben wir :
1943 zu.
mit vorzüglicher Hochachtung
ÖivJi» Ausfertigung stimmt
mit dein Protokoll cier
Regiatvnöss'tzung
REGIERUNG
C " ENSTEIN
vom:
übereiR
Der Regierungssekretär
Regierungsgebäude I Peter-Kaiser-Platz 1 I Postfach 684 I 9490 Vaduz I Liechtenstein I T +423 236 61 11
REGIERUNG
DES FÜRSTENTUMS LIECHTENSTEIN
Geht an
Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen, Postplatz 2, Postfach 37, 9494 Schaan
Rechtsdienst der Regierung, Peter-Kaiser-Platz 2, Postfach 684, 9490 Vaduz
Zur Information
Ministerium für Gesellschaft, Regierungsgebäude, Peter-Kaiser-Platz 1, Postfach 684,
9490 Vaduz
Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur, Regierungsgebäude, Peter-Kaiser-Platz 1,
Postfach 684, 9490 Vaduz
Amt für Auswärtige Angelegenheiten, Heiligkreuz 14, Postfach 684,9490 Vaduz
