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title: "Verordnung über die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung"
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provisions: 9
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# Verordnung über die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung

## § 1 {#par_1}

Geltungsbereich
1 Diese Verordnung regelt den Vollzug der Verordnung des SBFI über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung vom 9. April
2025 2) betreffend Lernbereiche, Lehrpläne und Qualifikationsverfahren im Fach
Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung an den gemäss § 15 GBW bezeichneten Berufsfachschulen.

## § 2 {#par_2}

Lernbereiche
1 Die Lernbereiche Sprache und Kommunikation sowie Gesellschaft sind im Unterricht und im Rahmen der Gesamtheit der Leistungsnachweise gleichwertig zu behandeln.

## § 3 {#par_3}

Kantonale Lehrpläne
1 Die kantonalen Lehrpläne im Fach Allgemeinbildung in den zwei-, drei- und vierjährigen beruflichen Grundbildungen sind in den Anhängen 1–3 geregelt. Sie gelten
auch für die Nachholbildung.
1) SAR 422.200
2) SR 412.101.241
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
422.214
2 Die kantonalen Lehrpläne decken rund 80 % der Unterrichtszeit im Fach Allgemeinbildung ab. Rund 20 % der Unterrichtszeit werden von den Berufsfachschulen
für Vertiefungen und aktuelle Themen verwendet.
2. Qualifikationsverfahren

## § 4 {#par_4}

Leistungsnachweise
1 In den Lernbereichen Sprache und Kommunikation sowie Gesellschaft werden
mindestens je drei Leistungsnachweise pro Semester benotet.
2 Leistungsnachweise sind mehrheitlich lernbereichsübergreifend zu erbringen. Sie
können mündlich oder schriftlich durchgeführt werden.
3 In den drei- und vierjährigen beruflichen Grundbildungen gelten zudem folgende
Vorgaben für Leistungsnachweise:
a) Zur Vorbereitung auf die Schlussprüfung wird mindestens einmal pro Schuljahr ein schulintern einheitlicher, lernbereichsübergreifender Leistungsnachweis benotet.
b) Im zweitletzten Semester wird die Schlussarbeit geschrieben; weitere Leistungsnachweise sind nicht zu erbringen. Im Semesterzeugnis wird der Vermerk «Schlussarbeit» eingetragen.
4 In der zweijährigen beruflichen Grundbildung wird angestrebt, einmal pro Schuljahr einen schulintern einheitlichen, lernbereichsübergreifenden Leistungsnachweis
zu benoten.
5 Die Abteilung Berufsbildung und Mittelschule erstellt zu den Leistungsnachweisen
eine Wegleitung zuhanden der Berufsfachschulen.

## § 5 {#par_5}

Schlussarbeit
a) Rahmenbedingungen
1 Sowohl die mündliche Präsentation als auch das anschliessende Prüfungsgespräch
dauern jeweils rund 10 Minuten pro lernende Person.
2 Die Berufsfachschulen legen fest:
a) mögliche Sozialformen zur Erarbeitung der Schlussarbeit (Einzel-, Partner-
oder Gruppenarbeit),
b) Anzahl Lektionen des ordentlichen Unterrichts, die für die Erarbeitung der
Schlussarbeit eingesetzt werden können, im Rahmen einer kantonalen Bandbreite von 24–30 Lektionen,
c) strukturelle und formale Gestaltungsrichtlinien zur Erstellung der Schlussarbeit,
d) Abgabetermin und Modalitäten.
3 Die Abteilung Berufsbildung und Mittelschule erstellt eine einheitliche Prüfungswegleitung zuhanden der Berufsfachschulen.
422.214

## § 6 {#par_6}

b) Bewertung
1 Bei der Bewertung der Schlussarbeit werden die einzelnen Teile wie folgt gewichtet:
a) Erarbeitung: 20 %
b) Produkt: 40 %
c) mündliche Präsentation (½) und vertiefendes Prüfungsgespräch (½): 40 %
2 Die Lernenden dokumentieren den Erarbeitungsprozess und das Produkt nach Vorgabe der Berufsfachschule schriftlich. Es ist ein Eigenanteil von mindestens 50 %
nachvollziehbar auszuweisen.

## § 7 {#par_7}

Schlussprüfung
1 Die Schlussprüfung wird schriftlich durchgeführt.
2 Aus wichtigen Gründen, insbesondere medizinischer Art oder als Nachteilsausgleich, kann die Prüfung auf begründetes Gesuch hin mündlich durchgeführt werden.
3 Die Berufsfachschulen legen jährlich in Absprache untereinander einheitlich fest:
a) Prüfungsteile und -formen,
b) Arten von Aufgabenstellungen und deren Anforderungsniveau (Taxonomiestufen),
c) Einsatz erlaubter Hilfsmittel,
d) Notenschlüssel.
4 Die Abteilung Berufsbildung und Mittelschule erstellt eine einheitliche Prüfungswegleitung zuhanden der Berufsfachschulen.
3. Übergangs- und Schlussbestimmungen

## § 8 {#par_8}

Übergangsbestimmungen
1 Für Lernende, welche die berufliche Grundbildung vor dem Schuljahr 2026/27 begonnen haben, gelten die bisherigen Lehrpläne (Anhänge 4–6) und das bisherige
Recht wie folgt weiter:
a) bei zweijährigen Grundbildungen bis 31. Dezember 2029,
b) bei dreijährigen Grundbildungen bis 31. Dezember 2030,
c) bei vierjährigen Grundbildungen bis 31. Dezember 2031.
2 Für Lernende, die ab dem Schuljahr 2026/27 eine verkürzte berufliche Grundbildung beginnen, gelten die bisherigen Lehrpläne (Anhänge 4–6) und das bisherige
Recht wie folgt weiter, sofern der Abschluss erfolgt
a) bei zweijährigen Grundbildungen vor dem 31. Dezember 2027,
b) bei dreijährigen Grundbildungen vor dem 31. Dezember 2028,
c) bei vierjährigen Grundbildungen vor dem 31. Dezember 2029.
422.214

## § 9 {#par_9}

Inkrafttreten
1 Diese Verordnung tritt am 1. August 2026 in Kraft.
Aarau, 27. Mai 2027 Regierungsrat Aargau
Landammann
ATTIGER
Staatsschreiberin
FILIPPI
422.214
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle
27.05.2026 01.08.2026 Erlass Erstfassung 2026/05-16
422.214
Änderungstabelle - Nach Paragraph
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle
Erlass 27.05.2026 01.08.2026 Erstfassung 2026/05-16
ANHANG 1 ZUR VERORDNUNG ÜBER DIE ALLGEMEINBILDUNG IN DER BERUFLICHEN GRUNDBILDUNG (V ABU) VOM 27. Mai 2026 [SAR 422.214]
Aargauer Schullehrplan Allgemeinbildung
Zweijährige Grundbildung
Gültig ab Schuljahr 2026/27
2 von 21
Erläuterungen zum Lehrplan ABU
Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Lernenden und werden in der Leitidee kurz umrissen. Sie decken 80 % der Unterrichtszeit ab. Die restliche Zeit
steht Aktualitäten und Vertiefungen zur Verfügung.
Die Kompetenzbereiche Gesellschaft und Sprache & Kommunikation sind zu je 50 % zu gewichten. Die Kompetenzen im Bereich Gesellschaft sind im Lehrplan verbindlich ausgewiesen, die Kompetenzen im Bereich Sprache & Kommunikation, die Schlüsselkompetenzen und die digitalen Kompetenzen können unter Berücksichtigung der im Lehrplan ausgewiesenen Förderfokusse von der Lehrperson frei gewählt werden. Welche Kompetenzbereiche in den einzelnen Themen zu berücksichtigen sind ist dem Lehrplan zu entnehmen. Die einzelnen Kompetenzbereiche beziehen sich auf den eidgenössischen Rahmenlehrplan. Bei Unklarheiten zu
Begrifflichkeiten ist dieser zu konsultieren.
Der Kompetenzerwerb entsteht durch Wiederholung und Übung im Sinne eines spiralförmigen Aufbaus über alle Lehrjahre. Die normative Sprachkompetenz wird handlungsorientiert und bedarfsgerecht in allen Bildungsjahren gefördert und kann folgender Matrix entnommen werden:
.
3 von 21
Die aufgeführten Lektionenzahlen verstehen sich als Empfehlung.
Die Zusammenarbeit Allgemeinbildung und Berufskunde wird nach Möglichkeit bei der Semesterplanung berücksichtigt.
Aufteilung Lehrplanthemen auf Lehrjahre
1. Lehrjahr T1 / Ich übernehme neue Rollen T2 / Ich treffe Entscheidungen
2. Lehrjahr T3 / Ich lebe selbständig T4 / Ich gestalte meine Zukunft
Der Lehrplan wurde erarbeitet durch die Strategiegruppe Allgemeinbildung des Kantons Aargau und ABU-Lehrpersonen der Aargauer Berufsfachschulen.
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1. Ich übernehme neue Rollen
Leitidee Ich stehe am Anfang meiner beruflichen Grundbildung. Ich erlebe viele neue Situationen im Betrieb und in der Schule und muss mich in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Ich begegne unterschiedlichen Erwartungen und ich realisiere, dass sich meine Rolle verändert – im Team, in meiner Familie und in
meinem Freundeskreis. Dabei entdecke ich immer mehr, wer ich bin und was mir wichtig ist. Ich nehme wahr, dass ich Teil meiner Gemeinde und der Gesellschaft bin.
Zeitbudget 48 Lektionen
Lebensbezüge 1.1 Ich komme im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule zurecht und kenne die wichtigsten Rechte, Pflichten und Abläufe.
1.2 Ich erkenne Konflikte in der Schule, im Betrieb und in meinem Umfeld und reagiere konstruktiv.
1.3 Ich reflektiere meine Rolle in meinem Umfeld und befasse mich mit verschiedenen Wertvorstellungen.
1.4 Ich erkenne, dass ich Teil meiner Wohnortgemeinde bin, und wie ich mich in der Gemeinde orientieren kann.
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1.1 Ich komme im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule zurecht und kenne die wichtigsten Rechte,
Pflichten und Abläufe.
• Ich analysiere die Inhalte meines Lehrvertrags und meiner Lohnabrechnung, damit ich meine Rechte und
Pflichten im Berufsalltag bewusst wahrnehme und korrekt anwende.
Lehrvertrag (Vertragsparteien, Dauer, Lohn, Arbeitszeit, Ferien, Abzüge, Brutto-
/Nettolohn, Rechte und
Pflichten), Schulordnung
Schulordnung und Lehrvertrag lesen, Organigramm
verstehen
Formelle E-Mail, Reflexionen zum Lehrstart
Relevante Informationen aus
Lehrvertrag und Organigramm herausfiltern
Pflichten und Termine in
Schule und Betrieb einhalten
Digitale Ordnungssysteme
Betriebliche Dokumente
(Lehrvertrag, Lohnabrechnung) korrekt ablegen
Lernplattformen und E-Mail
für schulische Kommunikation einsetzen
• Ich nutze das Organigramm meines Betriebes und die
Organisationsstrukturen meiner Berufsfachschule, um
die richtigen Ansprechpersonen für meine Anliegen zu
finden und mit diesen adressatengerecht zu kommunizieren.
Strukturen und Abläufe im
Lehrbetrieb (z. B. Organigramm, Zuständigkeiten)
Interaktion schriftlich
Anliegen im Betrieb formulieren
Arbeitsgerät einrichten
Nutzung der ICT-Struktur
der Berufsfachschule
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1.2 Ich erkenne Konflikte in der Schule, im Betrieb und
in meinem Umfeld und reagiere konstruktiv.
• Ich setze Konfliktlösungsstrategien ein und halte mich
an vereinbarte Teamregeln, um Meinungsverschiedenheiten mit Teamkollegen fair zu lösen und ein konstruktives Miteinander zu fördern.
Rolle im Team, konstruktives Verhalten bei Konflikten,
Umgang mit Erwartungen
Rezeption mündlich
Feedback annehmen
Konfliktgespräch strukturieren, Ich-Botschaften formulieren
Teamfähigkeit
Im Konflikt kooperativ Lösungen suchen, aktives Zuhören, Ich-Botschaften,
Kompromissbereitschaft,
Dienstweg einhalten
Kollaborative Tools (Chat,
Cloud) für die Teamarbeit
nutzen, Digitale Kommunikationsregeln beachten (z.
B. E-Mail-Etikette)
• Ich erkenne Konfliktsituationen und nutze Kommunikationsregeln, um in Gesprächen ruhig zu bleiben und respektvoll auf unangemessenes Verhalten zu reagieren.
Kenntnis von Anlaufstellen,
rechtliche Grundlagen bei
Konflikten
Teamdiskussion
Auf Sichtweisen anderer eingehen, respektvoll reagieren
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1.3 Ich reflektiere meine Rolle in meinem Umfeld und
mache mir Gedanken zu Wertvorstellungen.
• Ich vergleiche meine eigene Sicht auf meine Rollen mit
Rückmeldungen von anderen, um meine Stärken zu
nutzen und mich gezielt weiterzuentwickeln.
Rückmeldungen reflektieren,
Rollenverständnis im Betrieb und im Umfeld
Zusammenarbeit im Betrieb
als Teil der betrieblichen Organisation
Rückmeldung erfassen
Eigene Wertvorstellungen im
Betrieb und Umfeld reflektieren
Digitale Reflexions-Instrumente (z. B. Lernjournal,
Feedback-Apps) anwenden, Online-Recherche zu
Wertediskussionen / Regeln
für Gruppenarbeiten nutzen
• Ich setze mich mit den unterschiedlichen Wertvorstellungen in meiner Klasse auseinander und vergleiche sie
mit den Grundrechten in der Schweiz, um zu verstehen,
wie gemeinsame Grundrechte ein respektvolles Zusammenleben ermöglichen.
Interkultureller Austausch,
Leben in einer heterogenen
Schweiz
Grundrechte, BV, Demokratie, Rechtsstaat
Interaktion schriftlich
Anliegen im Betrieb formulieren
Diskussion über Werte,
Gruppenregeln entwickeln
Den eigenen Vorurteilen bewusst werden
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1.4 Ich erkenne, dass ich Teil meiner Wohnortgemeinde
bin, und wie ich mich in der Gemeinde orientieren kann.
• Ich recherchiere Informationen auf den digitalen Plattformen meiner Gemeinde und prüfe, wie ich diese für die
zuverlässige Organisation meiner Alltagsabläufe nutzen
kann.
Strukturen und Angebote
der Gemeinde, Mitwirkungsmöglichkeiten im lokalen
Umfeld
Beitrag über Interessensgruppe verfassen, kurze
Präsentation
Website/Online-Portal der
Gemeinde nutzen (Abfallkalender, Termine etc.)
• Ich setze mich mit den Zielen und Angeboten einer Interessensgruppe in meiner Gemeinde auseinander, erkläre, welche Aufgaben die Gemeinde im föderalistischen System übernimmt, und beurteile, wie und wo ich
mich sinnvoll engagieren kann.
Einbindung in Vereine oder
Gruppen, aktives gesellschaftliches Leben
Gespräch mit Person aus einer Interessensgruppe
(Sportverein, Musikverein,
Feuerwehr, Ortspartei etc.)
Aktiv am gesellschaftlichen
Leben teilnehmen
Office Programme nutzen
Digitale Beiträge (z.B. Fotos,
Kurzbericht) zu einer Interessensgruppe verfassen
und teilen
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2. Ich treffe Entscheidungen
Leitidee Mit zunehmendem Alter gewinne ich neue Entscheidungsfreiheiten, sei es im Umgang mit Geld, beim Abschluss von Verträgen oder bei Konsumentscheidungen. Gleichzeitig wirken soziale Gruppen, persönliche Gewohnheiten und digitale Medien auf meine Entscheidungen ein. Ich lerne, Entscheidungen zu
treffen, die zu meinen Werten passen, meine Gesundheit berücksichtigen und langfristige Folgen einbeziehen. Freiheit bedeutet für mich, Verantwortung zu
übernehmen.
Zeitbudget 48 Lektionen
Lebensbezüge 2.1 Ich erhalte meinen ersten Lohn und setze diesen verantwortungsbewusst ein.
2.2 Ich treffe bewusste Kaufentscheidungen.
2.3 Ich entwickle ein Bewusstsein für die Folgen riskanten Handelns.
2.4 Ich bewege mich verantwortungsvoll in der digitalen Welt.
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2.1 Ich erhalte meinen ersten Lohn und setze diesen
verantwortungsbewusst ein.
• Ich organisiere den Überblick über meine finanziellen
Verpflichtungen und definiere meine persönlichen Sparziele, um ein realistisches Budget zu erstellen.
Budget, fixe / variable Kosten, Lohnabrechnung
Lehrlingslohn und Abgaben
Fachliteratur verstehen
Budget erstellen
Finanzübersicht gewinnen,
langfristige finanzielle Ziele
setzen
Office-Programme / Schulspezifische Programme
Budgettabelle
Digitales Ordnungssystem
Dokumente organisieren (Inbox, Cloud)
• Ich wähle für meine unterschiedlichen Zahlungsbedürfnisse passende Zahlungsmittel aus, damit ich finanzielle
Risiken vermeiden kann.
Zahlungsmittel
Fachliteratur verstehen
Argumentieren
• Ich nutze rechtliche Grundlagen, so dass ich einfache
Rechtsfälle zum Thema Kaufvertrag lösen kann.
Kaufrecht (Vertragsschluss,
Mängelrechte, Rücktrittsrechte)
Fachliteratur verstehen
Reklamations-E-Mail
Informationen organisieren
(Mindmap)
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2.2 Ich treffe bewusste Kaufentscheidungen.
• Ich erkenne meine zugrundeliegenden Bedürfnisse hinter konkreten Kaufwünschen, damit ich selbstbestimmte
Entscheidungen treffen kann.
Selbstreflexion eigener Konsummuster
Meinungsorientiert kommunizieren (reflektieren, kommentieren)
Eigene Bedürfnisse erkennen
Umfragetools
• Ich wähle für einen konkreten Kaufwunsch eine für mich
passende Finanzierungsart, damit ich die langfristigen
Kosten der gewählten Finanzierungsart realistisch einschätzen und Verschuldung verhindern kann.
Finanzierungsmodelle (Barkauf, Ratenkauf, Leasing,
Kredit), Zinsen, Verschuldung
Konsumkreditgesetz, Folgen
einer Betreibung
Fachliteratur verstehen
Faktenorientiert kommunizieren (beschreiben, zusammenfassen)
Informationen bewerten
(Vertragsbestimmungen prüfen)
Langfristige Folgen von Finanzierungsentscheidungen
verstehen
Vergleichsportale
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2.3 Ich entwickle ein Bewusstsein für die Folgen riskanten Handelns.
• Ich überprüfe meinen Lebensstil und leite daraus konkrete Massnahmen für mein psychisches und körperliches Wohlbefinden ab, damit ich eigenverantwortlich
dafür sorgen kann.
Eigenverantwortung für Gesundheit
Suchtverhalten
Fernsehsendung / Podcast
verstehen
Meinungsorientiert kommunizieren (reflektieren, kommentieren)
Reflexionen zur physischen
und psychischen Gesundheit
Online-Umfragen
• Ich ermittle mein Risikoverhalten und erkenne die rechtlichen Konsequenzen von Fahrlässigkeit, so dass ich
die Folgen meines Handelns abschätzen und verantwortungsvoll mit Risiken umgehen kann.
Folgen von (Grob)Fahrlässigkeit (Strafrecht, Regress), Motorfahrzeughaftpflichtversicherung, Kaskoversicherungen
Verantwortung gegenüber
anderen bei Risikohandlungen (Rasen, Alkoholkonsum am Steuer)
Persönliches Risikoverhalten erkennen
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2.4 Ich bewege mich verantwortungsvoll in der digitalen
Welt.
• Ich gestalte meine Online-Präsenz bewusst und beachte
dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen und Sicherheitsaspekte, damit ich meine digitale Identität verantwortungsvoll aufbaue.
Bewusstsein über die eigene
Wirkung nach aussen, Cybermobbing
Sicherheitseinstellungen von
Sozialen Medien
Fernsehsendung / Podcast
verstehen
Datensicherheit und Urheberrecht gewährleisten
Recht am eigenen Bild
• Ich unterscheide zwischen vertrauenswürdigen und unzuverlässigen Informationen, um mich vor Manipulation
zu schützen.
Meinungsorientiert kommunizieren (argumentieren)
Informationen bewerten
(Fake News erkennen), Fakten von Meinungen unterscheiden
• Ich beurteile Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von KI-
Tools für verschiedene Aufgaben, so dass ich diese gezielt, aber verantwortungsvoll einsetze.
Chancen und Grenzen von
KI
Interaktion digital
Mit KI interagieren
Datensicherheit und Urheberrecht gewährleisten
Transparenz bei KI-Nutzung
(Quellenangabe)
Gezieltes und verantwortungsbewusstes Prompten
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3. Ich lebe selbständig
Leitidee Ich beschäftige mich mit verschiedenen Möglichkeiten, das eigene Leben und Wohnen zu gestalten, und setze mich mit den damit verbundenen Verantwortlichkeiten auseinander. Dabei erkenne ich die Bedeutung von Sicherheit in unterschiedlichen Lebenssituationen. So entwickle ich ein grundlegendes
Verständnis dafür, wie individuelle Lebensformen, Wohnformen und Absicherungen zusammenwirken und meinen Lebensalltag beeinflussen.
Zeitbudget 48 Lektionen
Lebensbezüge 3.1 Ich setze mich mit verschiedenen Lebensformen auseinander.
3.2 Ich beschäftige mich mit verschiedenen Wohnformen und den damit verbundenen Rechten und Pflichten.
3.3 Ich achte darauf, dass ich im Krankheitsfall oder bei Schäden gut versichert bin.
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3.1 Ich setze mich mit verschiedenen Lebensformen
auseinander.
• Ich setze mich mit gesellschaftlich geprägten Rollenbilder und Verantwortlichkeiten im Privaten auseinander,
damit ich einschätzen kann, welche Rolle für mich persönlich in Zukunft passend sein könnte.
Rollenbilder
Sicherheitseinstellungen von
Sozialen Medien
Podcast, Radiosendung,
Filmbericht zu Rollenbilder
Mitgestaltung des Zusammenlebens
• Ich analysiere verschiedene Lebensformen in Bezug auf
die rechtlichen, finanziellen, organisatorischen Aspekte,
um zu erkennen, welche Möglichkeiten mir offenstehen.
Gesetze zu Ehe, Konkubinat, Lebensformen
Gesetzestexte in vereinfachter Form lesen und verstehen
Lebensformen analysieren
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3.2 Ich beschäftige mich mit verschiedenen Wohnformen und den damit verbundenen Rechten und Pflichten.
• Ich überlege mir, welche Wohnform am besten zu meiner Lebenssituation passt und ich informiere mich über
den Wohnungsmarkt, um eine passende Wohnung zu
finden.
Wohnformen (z.B. WG, Genossenschaftswohnungen)
Wohnungsmarkt, Budget,
Bewerbungsstrategien
Doku Wohnform
Budgetplan, Wohnungsbewerbung, Bewerbungsformular
Mitgestaltung des Zusammenlebens
Onlinesuche
E-Mail schreiben
• Ich nutze rechtliche Grundlagen, so dass ich künftige
Herausforderungen im Mietalltag lösen kann.
Solidarmiete und Untermiete, Mietvertrag, Rechte
und Pflichten Mängelliste
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3.3 Ich achte darauf, dass ich im Krankheitsfall oder bei
Schäden gut versichert bin.
• Ich prüfe, welches Krankenkassenmodell am besten zu
meiner aktuellen Lebenssituation passt und vergleiche
verschiedene Möglichkeiten, wie ich bei den Krankenkassenprämien sparen kann.
Krankenkassenprämien spa-
Gesetzliche Vorgaben Krankenkasse, Privathaftpflicht
und Hausratsversicherung
Entscheidungen begründen
Angebote recherchieren
Entscheidungen auf Lebenssituation abstimmen
Krankenkassen und Modellwahl begründen
beim Aufschreiben des Argumentes, Schadensfälle
aus dem Alltag zuordnen
• Ich fasse zusammen, was die Privathaftpflicht- und die
Hausratsversicherung abdecken, um einschätzen zu
können, wann diese Versicherungen für meine persönliche Lebenssituation sinnvoll sind.
Finanzielle Absicherung gegen Risiken
Schadensfälle aus dem Alltag zuordnen
Eigene Absicherung planen
Fallbeispiele lösen
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4. Ich gestalte meine Zukunft
Leitidee Mit dem Abschluss meiner Ausbildung beginne ich einen neuen Lebensabschnitt. Ich plane meine berufliche und persönliche Zukunft, informiere mich gezielt über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich bewältige den Umgang mit Behörden selbstständig. Zugleich denke ich über meine Rolle in der Gesellschaft nach und überlege, wie ich zu einer nachhaltigen und gerechten Welt beitragen kann.
Zeitbudget 48 Lektionen
Lebensbezüge 4.1 Ich stehe vor dem Ende meiner Ausbildung und plane meine nächsten beruflichen Schritte.
4.2 Ich komme mit Behörden in Kontakt und finde mich in der Vielfalt von Formularen und Zuständigkeiten zurecht.
4.3 Ich konsumiere Güter und Dienstleistungen und untersuche die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt.
19 von 21
4.1 Ich stehe vor dem Ende meiner Ausbildung und
plane meine nächsten beruflichen Schritte.
• Ich analysiere meine Interessen, Stärken, Schwächen
und vergleiche diese mit meinen beruflichen Zielen, um
meine berufliche Entwicklung effektiv zu planen.
Stärke-Schwächen-Profil
Vergleich Voraussetzungen
und eigene Ressourcen
• Ich plane die nächsten Schritte meiner beruflichen Laufbahn und erstelle die dazu nötigen Bewerbungsunterlagen und bereite mich auf ein Bewerbungsgespräch vor.
Arbeitsmarkt, Stellensuche,
Weiterbildungsmöglichkeiten
Rollenspiel Bewerbungsgespräch
Bewerbungsdossier zusammenstellen
Überzeugender Auftritt im
Bewerbungsgespräch
Bewerbungsunterlagen online einreichen
Bewerbungsgespräch simulieren, Motivationsschreiben
überarbeiten
• Ich nutze rechtliche Grundlagen, so dass ich künftige
rechtliche Herausforderungen im Arbeitsalltag und bei
Arbeitslosigkeit lösen kann.
Arbeitsrecht, EAV, Rechte &
Pflichten, RAV, Sozialversicherungsrecht
Rezeption schriftlich / bildlich
Infos RAV, Muster Arbeitsvertrag
Bspw. digitales Plakat erstellen
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4.2 Ich komme mit Behörden in Kontakt und finde mich
in der Vielfalt von Formularen und Zuständigkeiten zurecht.
• Ich erkenne die Notwendigkeit der Steuererhebung als
zentrale Grundlage staatlicher Finanzierung und untersuche, wie Steuergelder eingesetzt werden.
Staatsaufgaben, Steuerarten, politische Mitbestimmung, Links-Rechts-
Schema
Fachliteratur
Gezieltes und verantwortungsbewusstes Prompten
• Ich organisiere meine benötigten Unterlagen für das
Einreichen einer Steuererklärung und fülle das Formular
vollständig und korrekt aus.
Persönliche Dokumente für
die Steuererklärung zusammenstellen
Rezeption schriftlich und
Informationen der Behörden
verstehen
Effizienter Einsatz von KI,
präzise Prompts
Office Programme nutzen
Formulare herunterladen,
korrekt und vollständig ausfüllen, fristgerecht bei Steuerabteilung einreichen
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4.3 Ich konsumiere Güter und Dienstleistungen und untersuche die Auswirkungen auf Menschen und Umwelt.
• Ich treffe Konsumentscheidungen, indem ich Produkte
und Dienstleistungen nach Preis, Qualität, Herkunft und
ökologischen sowie sozialen Auswirkungen vergleiche
und eine begründete Wahl treffe.
Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch, soziale Standards, Tieflohnarbeitskräfte
Gesetzliche Vorgaben Krankenkasse, Privathaftpflicht
und Hausratsversicherung
Dilemma Diskussion
Erklärvideo erstellen
Nachhaltigkeitsbewusst-
Eigene Handlungsmöglichkeiten erkennen, vernetzt
und systematisch denken
Verschiedene Perspektiven
beim Konsum berücksichtigen, Widersprüchlichkeit
aushalten
Persönlichen Fussabdruck
berechnen
• Ich beurteile Auswirkungen meines Konsums auf die
Umwelt und wende in meinem Umfeld konkrete, nachhaltige Alternativen an.
Nachhaltigkeit, Wegwerfkultur, Kreislaufwirtschaft, Regionalität, Klimawandel, ökologischer Fussabdruck,
Konsumlabels
Rezeption audio-visuell
Dokumentationen über den
Zusammenhang von Konsum und Umweltbelastung
Anpassungsfähigkeit
Routinen erkennen und
überdenken
Multimedia Programme
Erklärvideo, Audioaufnahme, Video-Blog, digitale
Collage
ANHANG 2 ZUR VERORDNUNG ÜBER DIE ALLGEMEINBILDUNG IN DER BERUFLICHEN GRUNDBILDUNG (V ABU) VOM 27. Mai 2026 [SAR 422.214]
Aargauer Schullehrplan Allgemeinbildung
Dreijährige Grundbildung
Gültig ab Schuljahr 2026/27
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Erläuterungen zum Lehrplan ABU
Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Lernenden und werden in der Leitidee kurz umrissen. Sie decken 80 % der Unterrichtszeit ab. Die restliche Zeit
steht Aktualitäten und Vertiefungen zur Verfügung.
Die Kompetenzbereiche Gesellschaft und Sprache & Kommunikation sind zu je 50 % zu gewichten. Die Kompetenzen im Bereich Gesellschaft sind im Lehrplan verbindlich ausgewiesen, die Kompetenzen im Bereich Sprache & Kommunikation, die Schlüsselkompetenzen und die digitalen Kompetenzen können unter Berücksichtigung der im Lehrplan ausgewiesenen Förderfokusse von der Lehrperson frei gewählt werden. Welche Kompetenzbereiche in den einzelnen Themen zu berücksichtigen sind ist dem Lehrplan zu entnehmen. Die einzelnen Kompetenzbereiche beziehen sich auf den eidgenössischen Rahmenlehrplan. Bei Unklarheiten zu
Begrifflichkeiten ist dieser zu konsultieren.
Der Kompetenzerwerb entsteht durch Wiederholung und Übung im Sinne eines spiralförmigen Aufbaus über alle Lehrjahre. Die normative Sprachkompetenz wird handlungsorientiert und bedarfsgerecht in allen Bildungsjahren gefördert und kann folgender Matrix entnommen werden:
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Die aufgeführten Lektionenzahlen verstehen sich als Empfehlung. Im dritten Bildungsjahr sollen die Lernenden in der Lage sein, die Schlussarbeit inhaltlich und formal
selbständig zu erstellen und zu präsentieren.
Die Zusammenarbeit Allgemeinbildung und Berufskunde wird nach Möglichkeit bei der Semesterplanung berücksichtigt.
Aufteilung Lehrplanthemen auf Lehrjahre
1. Lehrjahr T1 / Ich beginne einen neuen Lebensabschnitt T2 / Ich übernehme finanzielle Verantwortung
T 3 / Ich bewege mich online und offline
2. Lehrjahr T4 / Ich wähle Mobilitätsformen bewusst T5 / Ich finde meine Werte und gestalte die Gesellschaft mit
T6 / Ich wohne selbständig und lebe respektvoll
3. Lehrjahr Schlussarbeit T 7 / Ich plane meine Zukunft
Der Lehrplan wurde erarbeitet durch die Strategiegruppe Allgemeinbildung des Kantons Aargau und ABU-Lehrpersonen der Aargauer Berufsfachschulen.
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1. Ich beginne einen neuen Lebensabschnitt
Leitidee Der Beginn meiner beruflichen Grundbildung ist ein wichtiger Schritt in ein neues Lebenskapitel. Ich übernehme neue Aufgaben und trage Verantwortung
im Lehrbetrieb und in der Schule. Dabei kenne ich die Bedeutung des Lehrvertrags und weiss, welche Rechte und Pflichten sich daraus ergeben. Im Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen lerne ich, ihren Erwartungen gerecht zu werden und Konflikte fair zu lösen. Ich vereinbare Arbeit, Schule und
Freizeit sinnvoll und achte dabei bewusst auf Erholung und eine gute Balance.
Zeitbudget 30 Lektionen
Lebensbezüge 1.1 Ich komme im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule zurecht und kenne die wichtigsten Regeln und Abläufe.
1.2 Ich übe, mich im Team einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden sowie bei Konflikten konstruktiv zu reagieren.
1.3 Ich wende Lernstrategien zielführend an.
1.4 Ich lerne Arbeit, Schule und Freizeit in eine gute Balance zu bringen und achte dabei auf meine physische, psychische und soziale Gesundheit.
1.5 Ich habe einen Lehrvertrag abgeschlossen und leite daraus meine Rechte und Pflichten ab.
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1.1 Ich komme im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule zurecht und kenne die wichtigsten Regeln und
Abläufe.
• Ich bin Teil einer heterogenen Klasse und gehe mit dieser Vielfalt konstruktiv um.
• Ich erkenne meine neue Rolle als Lernende / als Lernender und verstehe die damit verbundenen Erwartungen.
Rolle im Betrieb / Schule
Schulordnung, Arbeitsrecht
Fragen und antworten
Linearer Bericht
Präsentation
Vielfalt in der Klasse anerkennen und tolerieren
Arbeitsgerät einrichten
Nutzung der ICT-Struktur
der Berufsschule
Digitales Ordnungssystem
Ordnerstruktur Struktur anlegen
Tools für Kommunikation
und Zusammenarbeit im Betrieb und in der Schule (z. B.
Chat, Cloud)
1.2 Ich übe, mich im Team einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden sowie bei Konflikten konstruktiv zu reagieren.
• Ich reflektiere, weshalb Zusammenarbeit im Team wichtig ist und bringe mich konstruktiv ein.
• Ich kommuniziere adressatengerecht – mündlich wie
schriftlich – und formuliere dabei die Inhalte auch aus
der Perspektive anderer.
• Ich beurteile Konfliktsituationen in Schule, Betrieb oder
Umfeld und wende passende Strategien an.
Sich in ein Team integrieren,
Perspektivenwechsel vollziehen
Fehlverhalten hat Konsequenzen
Konfliktgespräch, Ich-Botschaften
Adressatengerecht schriftlich kommunizieren
In einem Team einen Auftrag lösen
Teamfähigkeit
Eine spezifische Rolle in einem Team einnehmen
Anpassungsfähigkeit
Sich bewusst im Team integrieren
Sich in eine andere Rolle
versetzen und deren Sichtweise nachvollziehen können
Textverarbeitungsprogramm, E-Mail
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1.3 Ich wende Lernstrategien zielführend an.
• Ich organisiere mein Lernen effizient und wende passende Lernstrategien an.
• Ich setze KI gezielt als Lernunterstützung ein und gehe
dabei bewusst mit möglichen Risiken um.
Persönliche Lernstrategien
entwickeln
Anwenden von technischen
Hilfsmitteln
Visualisieren, Konzeptkarte,
Mindmap etc.
tion digital
Prompten
Arbeiten mit KI als Lernhilfe
Teams, Moodle etc.
KI als Lernhilfe
1.4 Ich lerne Arbeit, Schule und Freizeit in eine gute Balance zu bringen und achte dabei auf meine physische,
psychische und soziale Gesundheit.
• Ich analysiere meine Lebensgestaltung in Bezug auf
Freizeit, Beruf und Schule.
• Ich unterscheide physische, psychische und soziale Gesundheit sowie deren Wechselwirkung.
• Ich setze mich mit meiner Gemeinde auseinander und
erkenne die Bedeutung von Freizeitangeboten für die
Bevölkerung.
Den eigenen Tagesablauf in
Bezug auf gesundheitliche
Aspekte analysieren
Freizeitangebote in der Gemeinde
Erstellen von Tabellen und
Grafiken
Einfacher Fachartikel lesen
Interview z. B. mit Vorstandsmitglied eines Vereins
Freizeitangebote präsentie-
Eine sinnvolle Freizeitgestaltung unter Berücksichtigung
der eigenen Gesundheit planen
Organisation der eigenen
Zeit
Excel (Tabelle und Grafik),
Powerpoint (z. B. Pecha Kucha Methode)
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1.5 Ich habe einen Lehrvertrag abgeschlossen und leite
daraus meine Rechte und Pflichten ab.
• Ich analysiere meinen Lehrvertrag und leite daraus
Rechte und Pflichten ab.
• Ich nehme Herausforderungen im Lehrverhältnis früh
wahr und kann konstruktiv damit umgehen.
Rechte und Pflichten im
Lehrvertrag (OR)
Lehrvertrag verstehen, bei
Fehlentwicklungen agieren
Regelung Berufsbildung
Filmmaterial analysieren
Einfache Fälle lösen
Vertrag lesen und verstehen, Zeitungsartikel lesen
Ich informiere mich über
Rechte und Pflichten im OR
Dokumentieren im Textverarbeitungsprogramm
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2. Ich übernehme finanzielle Verantwortung
Leitidee Mit dem ersten Lohn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Ich verdiene mein eigenes Geld und übernehme finanzielle Verantwortung. Dabei hilft mir ein
durchdachtes Budget. Gleichzeitig stehe ich täglich vor Konsumentscheidungen. Ich wäge ab, wie ich bezahle und welche wirtschaftlichen, ökologischen
und sozialen Konsequenzen jede Wahl hat. Über meinen Betrieb informiere ich mich, um zu realisieren, wie ich als Produzentin zum wirtschaftlichen Nutzen beitrage.
Zeitbudget 30 Lektionen
Lebensbezüge 2.1 Ich erhalte meinen ersten Lohn und gehe verantwortungsbewusst mit diesem um.
2.2 Ich treffe bewusste Konsumentscheidungen.
2.3 Ich informiere mich über meinen Betrieb und verschiedene Formen von Arbeit.
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2.1 Ich erhalte meinen ersten Lohn und gehe verantwortungsbewusst mit diesem um.
• Ich werte meine Lohnabrechnung aus und vollziehe die
Bedeutung der Lohnabzüge sowohl für mich persönlich
als auch für die Gesellschaft nach.
• Ich erstelle auf der Basis meiner fixen und variablen
Kosten sowie meiner Einnahmen ein realistisches
Budget, das mir persönliche Sparziele ermöglicht.
• Ich reflektiere meinen aktuellen Umgang mit Geld in Bezug auf mein Budget und verschiedene Zahlungsmittel.
Lohn, Budget, Sparen, Investieren
Ziele und Festsetzung der
Lohnabzüge
Umgang mit Geld
ZGB 323, Pflichten der Eltern
Rezeption schriftlich / bildlich
Nicht-linearer Text (Vertrag)
Nicht-linearer Text
(Budgettabelle), Linearer
Text (Erläuterung, Reflexion)
An informalen Gesprächen
teilnehmen (Austausch zum
Budget)
Informationen auswählen,
bewerten
Finanzielle Ziele setzen
Budgettabelle erstellen/bearbeiten, Textverarbeitungsprogramm
2.2 Ich treffe bewusste Konsumentscheidungen.
• Ich reflektiere, welche Faktoren mich bei einem Kaufentscheid beeinflussen.
• Ich beurteile die wirtschaftlichen, ökologischen, ethischen und rechtlichen Auswirkungen von Konsumentscheidungen und argumentiere für oder gegen einen
Entscheid.
Bedürfnisse, Werbung,
Preis, Zahlungsmöglichkeiten, Schulden
Auswirkungen von Konsum,
externe Kosten
Bedürfnisse, Gruppendruck,
finanzielle Mittel als Voraussetzung zu gesellschaftlicher
Teilhabe
Rezeption schriftlich / bildlich / audiovisuell
Dokumentationen, nicht-lineare Texte (Diagramm) verstehen
Faktenorientiert kommunizieren (Zielkonflikte beschreiben)
Informationen bewerten,
auswählen
Ethische Grundlage für eigenes Handeln entwickeln
(Kaufentscheidungen kritisch hinterfragen)
Umgang mit materiellen
Ressourcen
Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen, einfaches
Prompting, Ressourcenbe-
Datensicherheit gewährleisten
Sicher digital bezahlen
Digitales, kollaboratives
Dokumente teilen, gemeinsam bearbeiten
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Kaufverträge, Zahlungsverpflichtungen, Betreibung
mündlich
Meinungsorientiert kommunizieren (Argumentieren)
2.3 Ich informiere mich über meinen Betrieb und verschiedene Formen von Arbeit.
• Ich untersuche welche Aufgaben und Leistungen meiner
Abteilung zur Wertschöpfung beitragen.
• Ich sammle Ideen, wie Arbeitsabläufe verändert werden
könnten, und präsentiere mögliche Verbesserungen.
• Ich analysiere, welche Formen von Arbeit es innerhalb
und ausserhalb meines Betriebes gibt (z. B. Erwerbsarbeit, Haus-, Betreuungs- und Familienarbeit, Freiwilligenarbeit) und reflektiere deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung.
Wirtschaftskreislauf, Formen
von Arbeit, Wertschöpfung,
Unternehmensprozesse,
Produktivität
Rolle im Betrieb
Nicht-linearer Text (Organigramm)
Dokumentation (Prozessanalyse), Reflexion
Faktenorientiert kommunizieren (erklären, zusammenfassen, präsentieren)
Informale Gespräche (Austausch mit Vorgesetzten und
Kolleginnen)
Betriebliche Informationen
sammeln
Eigene Arbeitsleistung reflektieren
Prompting, Überarbeitung
von Texten
Digitales Ordnungssystem
Dokumente sinnvoll benennen und speichern
Einfache Prozesse visualisieren
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3. Ich bewege mich online und offline
Leitidee Ich bewege mich in einer digitalen und analogen Welt. Dabei lerne ich, Informationen bewusst und kritisch zu hinterfragen. Durch soziale Netzwerke und
digitale Medien bin ich mit anderen Menschen vernetzt und erlebe neue Formen der Kommunikation und des Austauschs. In sozialen Kontexten übernehme ich Verantwortung für mich und andere, indem ich Risiken erkenne und sicher sowie respektvoll handle. Kunst und Kultur zeigen mir, wie wichtig
Offenheit und Wertschätzung für gesellschaftliche Güter und Traditionen sind.
Zeitbudget 30 Lektionen
Lebensbezüge 3.1 Ich begegne unterschiedlichen Medieninhalten und eigne mir Methoden zur Inhaltsüberprüfung an.
3.2 Ich bin über soziale Netzwerke und digitale Medien mit anderen vernetzt.
3.3 Ich übernehme Verantwortung für mich und andere und weiss, wie ich in sozialen Kontexten richtig reagiere.
3.4 Ich setze mich mit Kunst und Kultur auseinander und finde heraus, welchen Stellenwert Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft einnehmen.
12 von 25
3.1 Ich begegne unterschiedlichen Medieninhalten und
eigne mir Methoden zur Inhaltsüberprüfung an.
• Ich wende Methoden zur Informationsüberprüfung an
und schätze den Wahrheitsgehalt von Medieninhalten
ein.
• Ich begründe die Vertrauenswürdigkeit von Medien anhand festgelegter Kriterien.
Massenmedien, Informations-Manipulation, Algorithmen
Onlinevideo
Kriterienliste, Argumentation
Kritische Prüfung von Quellen, Faktenchecks, Vergleich
von Informationsquellen
Begründung eigener Einschätzungen
Videoanalyse
Datensicherheit und Urheberrecht gewährleisten
Schutz persönlicher Daten,
Urheberrechte
Bilderkennung, KI-Faktencheck-Tools
3.2 Ich bin über soziale Netzwerke und digitale Medien
mit anderen vernetzt.
• Ich untersuche problematische Situationen in sozialen
Medien und schlage geeignete Lösungsansätze vor.
• Ich überprüfe und passe die Sicherheitseinstellungen
meiner sozialen Netzwerkkonten an, um meine Privatsphäre und persönlichen Daten vor Missbrauch zu
schützen.
Moralisches Urteilen und
Handeln im Internet, Cybermobbing, Ausgrenzung, Datenschutz, Identitätsdiebstahl, Betrug
Gruppenverhalten, Rollen im
digitalen Raum, Medienidentität
Funktionsweisen und Sicherheitsaspekte digitaler
Plattformen (z. B. Sichtbar-
Fallstudien
Problemlösung, Empfehlung
tion schriftlich
Social-Media-Kommentar
oder Dialog überarbeiten,
gemeinsame Lösungsstrategie formulieren (z. B. ignorieren, sachlich antworten,
melden)
Persönliche Werte hinterfragen, Privatsphäre
Perspektivenwechsel, Verständnis, Ausgrenzung erkennen und dagegenhalten
Begründung eigener Empfehlung, respektvoll diskutie-
Datensicherheit und Urheberrecht gewährleisten
Schutz persönlicher Daten,
Urheberrechte
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keit und Kontrolle von Inhalten, Datenschutz, Schutzmassnahmen)
3.3 Ich übernehme Verantwortung für mich und andere
und weiss, wie ich in sozialen Kontexten richtig reagiere.
• Ich identifiziere Risiken in sozialen Kontexten und formuliere geeignete Strategien, um diesen zu begegnen.
• Ich entwickle Handlungsempfehlungen für Kolleginnen
und Kollegen anhand realer Fallbeispiele und ziehe daraus Schlüsse für mein eigenes Handeln.
Risiken, Verantwortung für
sich und andere, Moral
Soziales Handeln, Identitätsentwicklung
Webseiten, Zeitungsartikel
Guide mit Empfehlungen
tion digital
Diskussion realer Fallbeispiele, Zusammenarbeit in
einem digitalen Tool
Persönliche Werte hinterfragen und Perspektiven erweitern
Toleranz und Offenheit,
Konsensfindung, soziale
Verantwortung
Informationssammlung,
Textverarbeitung
Ideensammlung, Zusammenarbeit, Abstimmung
3.4 Ich setze mich mit Kunst und Kultur auseinander
und finde heraus, welchen Stellenwert Kunst und Kultur
in unserer Gesellschaft einnehmen.
• Ich setze mich mit verschiedenen Formen von Kunst
und Kultur auseinander und reflektiere deren Bedeutung
im Alltag.
• Ich plane und führe den Besuch eines Kulturguts durch,
dokumentiere diesen und beurteile anschliessend die
gesellschaftliche Bedeutung des Kulturguts.
Auseinandersetzung mit Kulturgut (z. B. Kunstwerk, Statue, Kirche)
Eigene Haltung gegenüber
Kulturgütern reflektieren
Erlebnisbericht, Dokumentation
Planung und Organisation,
zielgerichtetes Handeln
Bedeutung von Kulturgütern,
kulturelles Erbe, Traditionen
Ambiguitätstoleranz, Umgang mit Widersprüchen,
Kontroversen und Pluralität
Textverarbeitung
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4. Ich wähle Mobilitätsformen bewusst
Leitidee Mobilität prägt meinen Alltag und ist wichtig für Arbeit, Freizeit und Reisen, doch sie belastet Umwelt und Budget. Ich prüfe, ob ein eigenes Auto sinnvoll ist
oder ob Alternativen wie Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel besser zu mir passen. In einer Gruppe plane ich einen Ausflug, bei dem Reiseweg,
Budget und Umweltbelastung berücksichtigt werden. Um Mobilität sicher zu gestalten, setze ich mich mit Gefahren im Strassenverkehr auseinander und
schärfe mein Bewusstsein für verantwortungsvolles Handeln. Ich suche kreative, nachhaltige Lösungen für umweltfreundliche Mobilität mithilfe unternehmerischen Denkens.
Zeitbudget 20 Lektionen
Lebensbezüge 4.1 Ich habe verschiedene Möglichkeiten, mich fortzubewegen und entscheide bewusst, welche ich nutze.
4.2 Ich erlebe, dass Unfälle Menschen unterschiedlich betreffen können.
4.3 Ich plane gemeinsam mit anderen Ausflüge und achte dabei auf umweltfreundliche Möglichkeiten.
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4.1 Ich habe verschiedene Möglichkeiten, mich fortzubewegen, und entscheide bewusst, welche ich nutze.
• Ich vergleiche verschiedene Mobilitätsmöglichkeiten und
beziehe dabei sowohl Kosten als auch ökologische Auswirkungen in meine Entscheidung ein.
• Ich beurteile, welche Mobilitätsmöglichkeit für meine aktuelle Situation am sinnvollsten ist, indem ich sowohl
Kosten als auch die ökologischen Auswirkungen vergleiche und gebe darauf basierend eine fundierte Empfehlung ab.
• Ich prüfe, wie ich durch mein Mobilitätsverhalten den
ökologischen Fussabdruck verringern kann, und entwickle dafür konkrete Ansätze.
Nachhaltigkeit, CO2-Ausstoss, ökologischer Fussabdruck
Budget, fixe und variable
Kosten, Kosten / Nutzen
Versicherungen, Kaufvertrag, Leasing, Individualverkehr, öffentlicher Verkehr,
Carsharing
Rezeption mündlich /
schriftlich
Auftrag, Fachtext
Kostenaufstellung (Tabelle,
Grafik), Empfehlung
Informationsbeschaffung
und -bewertung im Internet
(z. B. zu Autopreisen, Versicherungen)
Pro- und Kontraargumente
abwägen, überzeugend argumentieren
Nachhaltigkeitsbewusst-
Ökonomisch und ökologisch
nachhaltig handeln
z. B. Excel für Kostenaufstellung
4.2 Ich erlebe, dass Unfälle Menschen unterschiedlich
betreffen können.
• Ich analysiere Unfallereignisse im Strassenverkehr und
schätze deren Folgen aus Sicht verschiedener Beteiligter ein.
• Ich protokolliere einen Unfall übersichtlich, indem ich die
wichtigsten Fakten und Unfallfolgen klar und nachvollziehbar festhalte.
• Ich setze mich mit meinem eigenen Verhalten im Strassenverkehr auseinander, identifiziere mögliche Risiken
und reflektiere, wie ich mein Unfallrisiko verringern
kann.
Risikoverhalten, soziale Verantwortung
Zivilrechtliche, strafrechtliche, administrativrechtliche
Folgen
Unfallprotokoll, Reflexion
Sich über finanzielle und
strafrechtliche Folgen informieren
Unfallprotokoll
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4.3 Ich plane gemeinsam mit anderen Unternehmungen
und achte dabei auf umweltfreundliche Möglichkeiten.
• Ich plane in der Gruppe ein abwechslungsreiches Reiseprogramm, das die Interessen aller Teilnehmenden
berücksichtigt und umweltfreundliche Alternativen einbezieht.
• Ich erstelle in der Gruppe eine realistische, detaillierte,
vollständige Kostenzusammenstellung für die Unternehmung und halte mit einer einfachen Buchhaltung die effektiven Kosten fest.
Unterschiedliche Interessen
berücksichtigen
Eine Unternehmung nachhaltig planen
Buchungsplattformen / Vergleichsportale
Budget, (Reise-)Versicherungen
Budget erstellen, Reiseplanung zusammenstellen
Interessen anderer miteinbeziehen, Gruppenarbeit
Informationen zusammentragen
Verschiedene Perspektiven
berücksichtigen
Buchungsplattformen / Vergleichsportale
Reiseplanung, Kostenaufstellung
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5. Ich finde meine Werte und gestalte die Gesellschaft mit
Leitidee Ich stehe an der Schwelle zum Erwachsensein und übernehme Schritt für Schritt mehr Verantwortung für mein Leben. Ich will meine neuen Rechte und
Pflichten verstehen – von der Steuererklärung bis zur politischen Mitbestimmung. In einer Welt der Informationsflut lerne ich, mich zu orientieren, Quellen
kritisch zu prüfen und mir eine fundierte eigene Meinung zu bilden. Ich möchte verstehen, wie Demokratie funktioniert, meine eigene Haltung weiterentwickeln und meinen Platz in der Gesellschaft aktiv mitgestalten.
Zeitbudget 40 Lektionen
Lebensbezüge 5.1 Ich werde volljährig und ermittle meine neuen Rechte und Pflichten.
5.2 Ich orientiere mich in der Informationsflut und bilde mir eine eigene Meinung.
5.3 Ich verstehe, wie Demokratie funktioniert und entwickle meine eigene politische Haltung.
5.4 Ich gestalte die Gesellschaft aktiv mit und nutze meine Mitbestimmungsrechte.
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5.1 Ich werde volljährig und ermittle meine neuen
Rechte und Pflichten.
• Ich erkläre meine wichtigsten Rechte und Pflichten ab
18 Jahren und beurteile deren Auswirkungen.
• Ich vergleiche die Erwartungen meiner Erziehungsberechtigten, der Gesellschaft und mir selbst und formuliere daraus einen begründeten Standpunkt zu meiner
Rolle als erwachsene Person.
• Ich fülle die Steuererklärung korrekt aus und informiere
mich über die rechtlichen Rahmenbedingungen des
Steuersystems.
Rechte und Pflichten ab
18 Jahren, Steuerpflicht,
Steuererklärung
Volljährigkeit, Umgang mit
Fremd- und Selbstansprüchen
Interaktion / Kollaboration
mündlich
Diskussion, Befragung
Storyboard, Checkliste
Podcast
Rechte und Pflichten recherchieren
Anpassungsfähigkeit
Mit veränderten Lebenskontexten umgehen
Vollständige Unterlagen,
Fristen einhalten
Audioproduktion, Schnittprogramme, digitale Formulare
ausfüllen
Digitales Ordnungssystem
Dokumente digital und analog organisieren
5.2 Ich orientiere mich in der Informationsflut und bilde
mir eine eigene Meinung.
• Ich finde verschiedene Informationsquellen zu einem aktuellen Thema und beurteile ihre Glaubwürdigkeit.
• Ich fasse unterschiedliche Meinungen zusammen und
vergleiche ihre Argumente.
• Ich begründe meine eigene Meinung mit nachvollziehbaren Argumenten und vertrete sie respektvoll im Gespräch.
• Ich reflektiere, wie Medien, Freunde oder Familie meine
Meinung beeinflussen.
Informationsquellen kritisch
beurteilen
Medienkompetenz, sich eine
Meinung bilden
Informationsquellen vergleichen
Rezeption audio-visuell
Medien vergleichen
Argumente entwickeln und
vertreten
Recherche
Sich mit Werten auseinandersetzen und eine eigene
Haltung entwickeln
Argumente klar und überzeugend präsentieren
Quellen finden, Argumente
beurteilen
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5.3 Ich verstehe, wie Politik funktioniert und entwickle
meine eigene politische Haltung.
• Ich erkläre, wie die schweizerischen politischen Institutionen (Gewaltentrennung), Prozesse (Demokratie) und
das Organisationsprinzip (Föderalismus) miteinander
vernetzt sind und zeige auf, welche Handlungsspielräume für mich als Bürgerin oder Bürger bestehen, um
aktiv an gesellschaftlichen Prozessen zu partizipieren.
• Ich vergleiche die Werte und Positionen verschiedener
Parteien mit meinen eigenen und leite daraus meine politische Haltung ab.
Demokratie, Gewaltentrennung, Föderalismus, Parteien
Eine politische Orientierung
ableiten
Wertevergleich eigene Position vs. Parteien, Reflexion
Erkennen von politischen
Handlungsspielräumen
Eigene politische Haltung
weiterentwickeln
5.4 Ich gestalte die Gesellschaft aktiv mit und nutze
meine Mitbestimmungsrechte.
• Ich entwickle Ideen, was ich in unserer Gesellschaft verändern würde, und zeige einen möglichen demokratischen Weg auf.
• Ich untersuche Meinungen und Verhaltensweisen von
Mitmenschen
Politische Mitgestaltung und
Mitbestimmung
Ein eigenes Engagement
entwickeln
Recherche
Fragen formulieren, Beschreibung der Ergebnisse
Interaktion digital
Umfrage
Politische Teilhabe
Gesellschaftliche Mitgestaltung
Umfrage erstellen und auswerten
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6. Ich wohne selbständig und lebe respektvoll
Leitidee Ich bereite mich darauf vor, auf eigenen Beinen zu stehen: eine Wohnung finden, Versicherungen abschliessen und mit anderen Menschen zusammenleben oder eine Partnerschaft eingehen. Ich möchte verstehen, welche Rechte und Pflichten ich als Mieterin oder Mieter habe, wie ich mich richtig versichere
und wie ich Beziehungen respektvoll und gleichberechtigt gestalte. Dabei setze ich mich mit meinen eigenen Vorstellungen von Zusammenleben auseinander und überlege, wie ich meine Werte im Alltag leben kann.
Zeitbudget 30 Lektionen
Lebensbezüge 6.1 Ich finde eine Wohnung und gestalte mein Zuhause selbstständig.
6.2 Ich sichere mich ab und übernehme Verantwortung für meine Gesundheit und mein Eigentum.
6.3 Ich gestalte Beziehungen respektvoll und gleichberechtigt.
6.4 Ich gehe respektvoll mit Vielfalt um und stehe gegen Diskriminierung ein.
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6.1 Ich finde eine Wohnung und gestalte mein Zuhause
selbstständig.
• Ich recherchiere Wohnungsangebote und beurteile, ob
sie zu meinem Budget passen.
• Ich erkläre die wichtigsten Punkte aus einem Mietvertrag (Kündigungsfrist, Nebenkosten, Kaution) und erkenne meine Rechte und Pflichten als Mieterin oder
Mieter.
Wohnung suchen, Budget
erstellen
Mietrecht
Eigene finanzielle Möglichkeiten (begrenzte Mittel)
kennen und nachhaltig einsetzen
Informationen recherchieren,
gewichten und selektionie-
Kriterien festhalten
Bedürfnisse beschreiben
Ratschläge geben
Wohnung suchen, Mietrecht
Budget erstellen / einhalten,
Verantwortung übernehmen
6.2 Ich sichere mich ab und übernehme Verantwortung
für meine Gesundheit und mein Eigentum.
• Ich vergleiche verschiedene Krankenkassenmodelle und
Zusatzversicherungen und begründe, welche Lösung für
meine Lebenssituation am besten passt.
• Ich prüfe, wann welche Versicherung sinnvoll ist.
• Ich bereite mich auf herausfordernde Lebensereignisse
wie Krankheit, Unfall, Trennung oder Tod vor, um in
schwierigen Zeiten handlungsfähig und abgesichert zu
bleiben.
Versicherungen wählen
Kranken-, Haftpflicht-, Hausratversicherung
Finanzielle Konsequenzen
Informationen recherchieren,
gewichten und selektionie-
Informationen dokumentieren, Kriterien festhalten
Argumentieren und begründen
Versicherungen recherchieren und abschliessen
Schwierige Zeiten meistern
Wissen aneignen
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6.3 Ich gestalte Beziehungen respektvoll und gleichberechtigt.
• Ich beschreibe, welche Werte und Erwartungen für mich
in Freundschaft, Partnerschaft und Familie wichtig sind,
und begründe meine Haltung.
• Ich erkläre den Unterschied zwischen Ehe und Konkubinat und beurteile, welche rechtlichen und persönlichen
Konsequenzen beide Lebensformen haben.
• Ich benenne Situationen, in denen Ungleichheit, Druck
oder Abhängigkeit entstehen, und formuliere Strategien
für einen respektvollen und fairen Umgang.
Freundschaft, Partnerschaft,
Familie, Gleichberechtigung
Beziehung leben und Individuum sein, Kommunikationsmodelle
Ehe und Konkubinat
Informationen recherchieren
und festhalten
Diskussion
Werte und Erwartungen festhalten, Strategien formulie-
Rechte und Pflichten in einer
Beziehung
Verschiedene Bedürfnisse
kennen und respektieren
Diversität aushalten und respektieren
Sich zu gleichen Teilen einbringen
Wissen aneignen und überprüfen
6.4 Ich gehe respektvoll mit Vielfalt um und stehe gegen
Diskriminierung ein.
• Ich analysiere Situationen, in denen Menschen wegen
ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder
Identität benachteiligt oder beleidigt werden, und beurteile, wie ich in solchen Momenten reagieren kann.
• Ich benenne Formen von Gewalt oder Diskriminierung –
zum Beispiel in der Familie, in Beziehungen, in der
Schule oder online – und formuliere konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Grenzen zu setzen oder Hilfe zu
holen.
Benachteiligung und Diskriminierung
Zivilcourage und Haltung
zeigen
Rechtliche Konsequenzen
kennen
Rezeption audio-visuell
Informationsquelle (Film,
etc.) auswerten
Kriterien festhalten
Ideen entwickeln
Rechtliche Konsequenzen
kennen
Verschiedene Lebensentwürfe kennen und respektieren, eigene Haltung entwickeln
Diversität aushalten und respektieren
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7. Ich plane meine Zukunft
Leitidee Ich stehe am Übergang vom Abschluss meiner beruflichen Grundbildung zum Einstieg in die Arbeitswelt und übernehme neue, verantwortungsvolle Rollen,
sowohl privat wie auch beruflich in der Gesellschaft. Dabei setze ich mich mit veränderten Erwartungen und Verpflichtungen auseinander, entwickle meine
Identität weiter und plane meine nächsten Schritte. Ich informiere mich über arbeitsrechtliche und finanzielle Veränderungen, prüfe Entwicklungsmöglichkeiten und denke darüber nach, wie ich in meinem Umfeld Probleme oder Bedürfnisse erkennen und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen entwickeln kann.
Zeitbudget 30 Lektionen
Lebensbezüge 7.1 Ich plane meine nächsten Schritte in der Berufswelt nach Abschluss des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses.
7.2 Ich lerne mit meinen neuen finanziellen Möglichkeiten umzugehen.
7.3 Ich informiere mich über die Zukunft meines Berufes und bereite mich darauf vor, auch in veränderten Lebenssituationen – etwa bei Krankheit oder
Arbeitslosigkeit – abgesichert zu sein.
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7.1 Ich plane meine nächsten Schritte in der Berufswelt
nach Abschluss des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses.
• Ich analysiere meine Interessen sowie Stärken und vergleiche diese mit meinen beruflichen Zielen.
• Ich plane die nächsten Schritte meiner beruflichen Laufbahn und erstelle die dazu nötigen Unterlagen, mithilfe
derer ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereite.
• Ich wende neue Medien zur Gestaltung und Durchführung des Bewerbungsprozesses an.
• Ich nutze rechtliche Grundlagen, so dass ich künftige
Herausforderungen im Arbeitsalltag und bei Arbeitslosigkeit lösen kann.
Persönlichkeitsentwicklung,
Selbstbild
Stellensuche, Bewerbungsstrategien, Lebenslauf, Motivationsschreiben, Arbeitsmarkt
Obligationenrecht, Arbeitsgesetz, Einzelarbeitsvertrag,
Gesamtarbeitsvertrag,
Rechte und Pflichten
Lesetext, Arbeitsvertrag, Gesamtarbeitsvertrag
Interaktion mündlich /
schriftlich / digital
E-Mail, (Online-)Bewerbungsgespräch, Soziale
Netzwerke
Venn-Diagramm, Reflexion,
Bewerbungsunterlagen, Tabelle
Ressourcenmanagement,
Selbstwirksamkeit, Zukunfts-
und Laufbahnplanung
Recherche von Neuerungen,
Rechte und Pflichten
Bewerbungsunterlagen,
Grafik
Rechtschreibkorrektur-programme
7.2 Ich lerne mit meinen neuen finanziellen Möglichkeiten umzugehen.
• Ich erläutere meine Bedürfnisse anhand meiner neuen
finanziellen Möglichkeiten.
• Ich erarbeite ein detailliertes und realistisches Budget
für meine neue Lebenssituation.
Persönliche Werte, Lebensstil, Eigenständigkeit
Konsumverhalten, Budgetierung, ökonomische Entscheidungen, nachhaltiger
Umgang mit Geld
Budget, Dokumentation, Reflexion
Präsentation, Diskussion,
Beratungsgespräch, Interview
Planung, Prioritäten setzen
Ressourcenmanagement,
Umgang mit Unsicherheiten
Tabellenkalkulation, Präsentationswerkzeug
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7.3 Ich informiere mich über die Zukunft meines Berufes und bereite mich darauf vor, auch in veränderten
Lebenssituationen – etwa bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit – abgesichert zu sein.
• Ich ordne zukünftige Entwicklungen meines Berufes ein
und reflektiere, welche Kompetenzen und Qualifikationen zukünftig gefragt sein könnten.
• Ich vergleiche die verschiedenen Säulen der Vorsorge
der Schweiz und beurteile, wie verschiedene Lebenssituationen meine Vorsorge beeinflussen.
Rollenfindung, Persönlichkeitsentwicklung, Anpassungsfähigkeit
Technischer Fortschritt, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Chancen und Risiken
Arbeitslosigkeit, Sozialversicherungen, Dreisäulenprinzip
Vergleich, Zeitstrahl, Prognose
Umgang mit Unsicherheiten,
Vorsorge
Recherche relevanter Informationen
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation
Vermitteln von Inhalten, anschauliche Darstellung
ANHANG 3 ZUR VERORDNUNG ÜBER DIE ALLGEMEINBILDUNG IN DER BERUFLICHEN GRUNDBILDUNG (V ABU) VOM 27. Mai 2026 [SAR 422.214]
Aargauer Schullehrplan Allgemeinbildung
Vierjährige Grundbildung
Gültig ab Schuljahr 2026/27
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Erläuterungen zum Lehrplan ABU
Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Lernenden und werden in der Leitidee kurz umrissen. Sie decken 80 % der Unterrichtszeit ab. Die restliche Zeit
steht Aktualitäten und Vertiefungen zur Verfügung.
Die Kompetenzbereiche Gesellschaft und Sprache & Kommunikation sind zu je 50 % zu gewichten. Die Kompetenzen im Bereich Gesellschaft sind im Lehrplan verbindlich ausgewiesen, die Kompetenzen im Bereich Sprache & Kommunikation, die Schlüsselkompetenzen und die digitalen Kompetenzen können unter Berücksichtigung der im Lehrplan ausgewiesenen Förderfokusse von der Lehrperson frei gewählt werden. Welche Kompetenzbereiche in den einzelnen Themen zu berücksichtigen sind ist dem Lehrplan zu entnehmen. Die einzelnen Kompetenzbereiche beziehen sich auf den eidgenössischen Rahmenlehrplan. Bei Unklarheiten zu
Begrifflichkeiten ist dieser zu konsultieren.
Der Kompetenzerwerb entsteht durch Wiederholung und Übung im Sinne eines spiralförmigen Aufbaus über alle Lehrjahre. Die normative Sprachkompetenz wird handlungsorientiert und bedarfsgerecht in allen Bildungsjahren gefördert und kann folgender Matrix entnommen werden:
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Die aufgeführten Lektionenzahlen verstehen sich als Empfehlung. Im vierten Bildungsjahr sollen die Lernenden in der Lage sein, die Schlussarbeit inhaltlich und formal
selbständig zu erstellen und zu präsentieren.
Die Zusammenarbeit Allgemeinbildung und Berufskunde wird nach Möglichkeit bei der Semesterplanung berücksichtigt.
Aufteilung Lehrplanthemen auf Lehrjahre
1. Lehrjahr T1 / Ich beginne einen neuen Lebensabschnitt T2 / Ich übernehme finanzielle Verantwortung
2. Lehrjahr T 3 / Ich bewege mich online und offline T4 / Ich wähle Mobilitätsformen bewusst
3. Lehrjahr T5 / Ich finde meine Werte und gestalte die Gesellschaft mit T6 / Ich wohne selbständig und lebe respektvoll
4. Lehrjahr Schlussarbeit T 7 / Ich plane meine Zukunft
Der Lehrplan wurde erarbeitet durch die Strategiegruppe Allgemeinbildung des Kantons Aargau und ABU-Lehrpersonen der Aargauer Berufsfachschulen.
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1. Ich beginne einen neuen Lebensabschnitt
Leitidee Der Beginn meiner beruflichen Grundbildung ist ein wichtiger Schritt in ein neues Lebenskapitel. Ich übernehme neue Aufgaben und trage Verantwortung
im Lehrbetrieb und in der Schule. Dabei kenne ich die Bedeutung des Lehrvertrags und weiss, welche Rechte und Pflichten sich daraus ergeben. Im Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen lerne ich, ihren Erwartungen gerecht zu werden und Konflikte fair zu lösen. Ich vereinbare Arbeit, Schule und
Freizeit sinnvoll und achte dabei bewusst auf Erholung und eine gute Balance.
Zeitbudget 43 Lektionen
Lebensbezüge 1.1 Ich komme im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule zurecht und kenne die wichtigsten Regeln und Abläufe.
1.2 Ich übe, mich im Team einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden sowie bei Konflikten konstruktiv zu reagieren.
1.3 Ich wende Lernstrategien zielführend an.
1.4 Ich lerne Arbeit, Schule und Freizeit in eine gute Balance zu bringen und achte dabei auf meine physische, psychische und soziale Gesundheit.
1.5 Ich habe einen Lehrvertrag abgeschlossen und leite daraus meine Rechte und Pflichten ab.
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1.1 Ich komme im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule zurecht und kenne die wichtigsten Regeln und
Abläufe.
• Ich bin Teil einer heterogenen Klasse und gehe mit dieser Vielfalt konstruktiv um.
• Ich erkenne meine neue Rolle als Lernende / als Lernender und verstehe die damit verbundenen Erwartungen aufgrund des Arbeitsrechts.
• Ich untersuche das Nachhaltigkeitskonzept an meiner
Berufsschule und leite daraus Konsequenzen für mein
eigenes Handeln ab.
Rolle im Betrieb / Schule
Schulordnung, Arbeitsrecht
Nachhaltigkeitskonzept an
der Berufsschule
Fragen und antworten
Linearer Bericht
Präsentation
Vielfalt in der Klasse anerkennen und tolerieren
Nachhaltigkeitsbewusst-
Nachhaltiger Umgang
Arbeitsgerät einrichten
Nutzung der ICT-Struktur
der Berufsschule
Digitales Ordnungssystem
Ordnerstruktur Struktur anlegen
Tools für Kommunikation
und Zusammenarbeit im Betrieb und in der Schule (z. B.
Chat, Cloud)
1.2 Ich übe, mich im Team einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden sowie bei Konflikten konstruktiv zu reagieren.
• Ich reflektiere, weshalb Zusammenarbeit im Team wichtig ist, und bringe mich konstruktiv ein.
• Ich kommuniziere adressatengerecht – mündlich wie
schriftlich – und formuliere dabei die Inhalte auch aus
der Perspektive anderer.
• Ich beurteile Konfliktsituationen in Schule, Betrieb oder
Umfeld und wende passende Strategien an.
• Ich analysiere Kommunikationsmodelle und setze sie
bewusst ein.
Sich in ein Team integrieren,
Perspektivenwechsel vollziehen
Fehlverhalten hat Konsequenzen
Konfliktgespräch, Ich-Botschaften
Adressatengerecht schriftlich kommunizieren, Analyse
Kommunikationsmodelle
In einem Team einen Auftrag lösen
Teamfähigkeit
Eine spezifische Rolle in einem Team einnehmen
Anpassungsfähigkeit
Sich bewusst im Team integrieren
Sich in eine andere Rolle
versetzen und deren Sichtweise nachvollziehen können
Textverarbeitungsprogramm, E-Mail
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1.3 Ich wende Lernstrategien zielführend an.
• Ich organisiere mein Lernen effizient und wende passende Lernstrategien an.
• Ich setze KI gezielt als Lernunterstützung ein und gehe
dabei bewusst mit möglichen Risiken um.
• Ich verstehe, wie KI-Wissen generiert wird und leite daraus einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr ab.
Persönliche Lernstrategien
entwickeln
Anwenden von technischen
Hilfsmitteln
Umgang mit Fehlinformation
von KI
Inputartikel z. B. zum Thema
Lernen / KI
Visualisieren, Konzeptkarte,
Mindmap etc.
tion digital
Prompten
Arbeiten mit KI als Lernhilfe
Effizientes Lernen
Teams, Moodle etc.
KI als Lernhilfe
1.4 Ich lerne Arbeit, Schule und Freizeit in eine gute Balance zu bringen und achte dabei auf meine physische,
psychische und soziale Gesundheit.
• Ich analysiere meine Lebensgestaltung in Bezug auf
Freizeit, Beruf und Schule.
• Ich unterscheide physische, psychische und soziale Gesundheit sowie deren Wechselwirkung.
• Ich setze mich mit meiner Gemeinde auseinander und
erkenne die Bedeutung von Freizeitangeboten für die
Bevölkerung.
Den eigenen Tagesablauf in
Bezug auf gesundheitliche
Aspekte analysieren
Freizeitangebote in der Gemeinde
Erstellen von Tabellen und
Grafiken
Einfacher Fachartikel lesen
Interview z. B. mit Vorstandsmitglied eines Vereins
Freizeitangebote präsentie-
Eine sinnvolle Freizeitgestaltung unter Berücksichtigung
der eigenen Gesundheit planen
Organisation der eigenen
Zeit
Excel (Tabelle und Grafik),
Powerpoint (z. B. Pecha Kucha Methode)
7 von 28
1.5 Ich habe einen Lehrvertrag abgeschlossen und leite
daraus meine Rechte und Pflichten ab.
• Ich analysiere meinen Lehrvertrag und leite daraus
Rechte und Pflichten ab.
• Ich nehme Herausforderungen im Lehrverhältnis früh
wahr und kann konstruktiv damit umgehen.
Rechte und Pflichten im
Lehrvertrag (OR)
Lehrvertrag verstehen, bei
Fehlentwicklungen agieren
Regelung Berufsbildung
Filmmaterial analysieren
Einfache Fälle lösen
Vertrag lesen und verstehen, Zeitungsartikel lesen
Ich informiere mich über
Rechte und Pflichten im OR
Dokumentieren im Textverarbeitungsprogramm
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2. Ich übernehme finanzielle Verantwortung
Leitidee Mit dem ersten Lohn beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Ich verdiene mein eigenes Geld und übernehme finanzielle Verantwortung. Dabei hilft mir ein
durchdachtes Budget. Gleichzeitig stehe ich täglich vor Konsumentscheidungen. Ich wäge ab, wie ich bezahle und welche wirtschaftlichen, ökologischen
und sozialen Konsequenzen jede Wahl hat. Über meinen Betrieb informiere ich mich, um zu realisieren, wie ich als Produzentin zum wirtschaftlichen Nutzen beitrage.
Zeitbudget 43 Lektionen
Lebensbezüge 2.1 Ich erhalte meinen ersten Lohn und gehe verantwortungsbewusst mit diesem um.
2.2 Ich treffe bewusste Konsumentscheidungen.
2.3 Ich informiere mich über meinen Betrieb und verschiedene Formen von Arbeit.
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2.1 Ich erhalte meinen ersten Lohn und gehe verantwortungsbewusst mit diesem um.
• Ich werte meine Lohnabrechnung aus und vollziehe die
Bedeutung der Lohnabzüge sowohl für mich persönlich
als auch für die Gesellschaft nach.
• Ich erstelle auf der Basis meiner fixen und variablen
Kosten sowie meiner Einnahmen ein realistisches
Budget, das mir persönliche Sparziele ermöglicht.
• Ich reflektiere meinen aktuellen Umgang mit Geld in Bezug auf mein Budget und verschiedene Zahlungsmittel.
Lohn, Budget, Sparen, Investieren
Ziele und Festsetzung der
Lohnabzüge
Umgang mit Geld
ZGB 323, Pflichten der Eltern
Rezeption schriftlich / bildlich
Nicht-linearer Text (Vertrag)
Nicht-linearer Text
(Budgettabelle), Linearer
Text (Erläuterung, Reflexion)
An informalen Gesprächen
teilnehmen (Austausch zum
Budget)
Informationen auswählen,
bewerten
Finanzielle Ziele setzen
Budgettabelle erstellen / bearbeiten, Textverarbeitungsprogramm
2.2 Ich treffe bewusste Konsumentscheidungen.
• Ich reflektiere, welche Faktoren mich bei einem Kaufentscheid beeinflussen.
• Ich beurteile die wirtschaftlichen, ökologischen, ethischen und rechtlichen Auswirkungen von Konsumentscheidungen und argumentiere für oder gegen einen
Entscheid
• Ich entwickle Ideen, wie Konsum nachhaltig gestaltet
werden kann und erkenne, welche Regeln und Entscheidungen der Politik nachhaltigen Konsum fördern.
Bedürfnisse, Werbung,
Preis, Zahlungsmöglichkeiten, Schulden
Auswirkungen von Konsum,
externe Kosten, Fussabdruck, Nachhaltigkeit
Bedürfnisse, Gruppendruck,
finanzielle Mittel als Voraussetzung zu gesellschaftlicher
Teilhabe
Rezeption schriftlich / bildlich / audiovisuell
Dokumentationen, nicht-lineare Texte (Diagramm) verstehen
Faktenorientiert kommunizieren (Zielkonflikte beschreiben, Kreislaufwirtschaft darstellen)
Informationen bewerten,
auswählen
Ethische Grundlage für eigenes Handeln entwickeln
(Kaufentscheidungen kritisch hinterfragen)
Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen, einfaches
Prompting, Ressourcenbe-
Datensicherheit gewährleisten
Sicher digital bezahlen
Digitales, kollaboratives
Dokumente teilen, gemeinsam bearbeiten
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Kaufverträge, Zahlungsverpflichtungen, Betreibung
Gesetzlicher Rahmen
mündlich
Meinungsorientiert kommunizieren (Argumentieren)
Nachhaltigkeitsbewusst-
Vernetzt denken, um Handlungsmöglichkeiten für nachhaltige Entwicklung abzuleiten
2.3 Ich informiere mich über meinen Betrieb und verschiedene Formen von Arbeit.
• Ich untersuche welche Aufgaben und Leistungen meiner
Abteilung zur Wertschöpfung beitragen.
• Ich sammle Ideen, wie Arbeitsabläufe verändert werden
könnten, und präsentiere mögliche Verbesserungen.
• Ich analysiere, welche Formen von Arbeit es innerhalb
und ausserhalb meines Betriebes gibt (z. B. Erwerbsarbeit, Haus-, Betreuungs- und Familienarbeit, Freiwilligenarbeit) und reflektiere deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung.
Wirtschaftskreislauf, Formen
von Arbeit, Wertschöpfung,
Unternehmensprozesse,
Produktivität
Digitalisierung, KI
Rolle im Betrieb
Nachhaltigkeit im Betrieb
Nicht-linearer Text (Organigramm)
Dokumentation (Prozessanalyse), Reflexion
Faktenorientiert kommunizieren (erklären, zusammenfassen, präsentieren)
Informale Gespräche (Austausch mit Vorgesetzten und
Kolleginnen)
Betriebliche Informationen
sammeln
Eigene Arbeitsleistung reflektieren
Verbesserungsideen sammeln
Prompting, Überarbeitung
von Texten
Digitales Ordnungssystem
Dokumente sinnvoll benennen und speichern
Einfache Prozesse visualisieren
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3. Ich bewege mich online und offline
Leitidee Ich bewege mich in einer digitalen und analogen Welt. Dabei lerne ich, Informationen bewusst und kritisch zu hinterfragen. Durch soziale Netzwerke und
digitale Medien bin ich mit anderen Menschen vernetzt und erlebe neue Formen der Kommunikation und des Austauschs. In sozialen Kontexten übernehme ich Verantwortung für mich und andere, indem ich Risiken erkenne und sicher sowie respektvoll handle. Kunst und Kultur zeigen mir, wie wichtig
Offenheit und Wertschätzung für gesellschaftliche Güter und Traditionen sind.
Zeitbudget 43 Lektionen
Lebensbezüge 3.1 Ich begegne unterschiedlichen Medieninhalten und eigne mir Methoden zur Inhaltsüberprüfung an.
3.2 Ich bin über soziale Netzwerke und digitale Medien mit anderen vernetzt.
3.3 Ich übernehme Verantwortung für mich und andere und weiss, wie ich in sozialen Kontexten richtig reagiere.
3.4 Ich setze mich mit Kunst und Kultur auseinander und finde heraus, welchen Stellenwert Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft einnehmen.
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3.1 Ich begegne unterschiedlichen Medieninhalten und
eigne mir Methoden zur Inhaltsüberprüfung an.
• Ich wende Methoden zur Informationsüberprüfung an
und schätze den Wahrheitsgehalt von Medieninhalten
ein.
• Ich begründe die Vertrauenswürdigkeit von Medien anhand festgelegter Kriterien.
Massenmedien, Informations-Manipulation, Algorithmen
Onlinevideo
bildlich oder multimedial
Kriterienliste, Argumentation, Video
Kritische Prüfung von Quellen, Faktenchecks, Vergleich
von Informationsquellen
Begründung eigener Einschätzungen
Multimediaprogramme
Videoanalyse, Videobearbeitung
Datensicherheit und Urheberrecht gewährleisten
Schutz persönlicher Daten,
Urheberrechte
Bilderkennung, KI-Faktencheck-Tools
3.2 Ich bin über soziale Netzwerke und digitale Medien
mit anderen vernetzt.
• Ich untersuche problematische Situationen in sozialen
Medien und schlage geeignete Lösungsansätze vor.
• Ich überprüfe und passe die Sicherheitseinstellungen
meiner sozialen Netzwerkkonten an, um meine Privatsphäre und persönlichen Daten vor Missbrauch zu
schützen.
• Ich entwickle kreative Massnahmen, um für einen respektvollen Umgang in sozialen Medien zu sensibilisieren.
Moralisches Urteilen und
Handeln im Internet, Cybermobbing, Ausgrenzung, Datenschutz, Identitätsdiebstahl, Betrug
Gruppenverhalten, Rollen im
digitalen Raum, Medienidentität
Funktionsweisen und Sicherheitsaspekte digitaler
Plattformen (z. B. Sichtbar-
Fallstudien
Problemlösung, Empfehlung, Blogbeitrag, Plakat
tion schriftlich
Social-Media-Kommentar
oder Dialog überarbeiten,
gemeinsame Lösungsstrategie formulieren (z. B. ignorieren, sachlich antworten,
melden)
Persönliche Werte hinterfragen, Privatsphäre
Perspektivenwechsel, Verständnis, Ausgrenzung erkennen und dagegenhalten
Begründung eigener Empfehlung, respektvoll diskutie-
Datensicherheit und Urheberrecht gewährleisten
Schutz persönlicher Daten,
Urheberrechte
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keit und Kontrolle von Inhalten, Datenschutz, Schutzmassnahmen)
3.3 Ich übernehme Verantwortung für mich und andere
und weiss, wie ich in sozialen Kontexten richtig reagiere.
• Ich identifiziere Risiken in sozialen Kontexten und formuliere geeignete Strategien, um diesen zu begegnen.
• Ich entwickle Handlungsempfehlungen für Kolleginnen
und Kollegen anhand realer Fallbeispiele und ziehe daraus Schlüsse für mein eigenes Handeln.
• Ich überprüfe meine Handlungsempfehlungen mithilfe
einer geeigneten Methode und entwickle diese weiter.
Risiken, Verantwortung für
sich und andere, Moral
Soziales Handeln, Identitätsentwicklung
Webseiten, Zeitungsartikel
Guide mit Empfehlungen,
Umfrage
tion digital
Diskussion realer Fallbeispiele, Zusammenarbeit in
einem digitalen Tool
Persönliche Werte hinterfragen und Perspektiven erweitern
Toleranz und Offenheit,
Konsensfindung, soziale
Verantwortung
Informationssammlung,
Textverarbeitung
Ideensammlung, Zusammenarbeit, Abstimmung
3.4 Ich setze mich mit Kunst und Kultur auseinander
und finde heraus, welchen Stellenwert Kunst und Kultur
in unserer Gesellschaft einnehmen.
• Ich setze mich mit verschiedenen Formen von Kunst
und Kultur auseinander und reflektiere deren Bedeutung
im Alltag.
• Ich plane und führe den Besuch eines Kulturguts durch,
dokumentiere diesen und beurteile anschliessend die
gesellschaftliche Bedeutung des Kulturguts.
• Ich produziere ein eigenes Kulturgut.
Kunstformen, Auseinandersetzung mit Kulturgut (z. B.
Kunstwerk, Statue, Kirche)
Eigene Haltung gegenüber
Kulturgütern reflektieren
Erlebnisbericht, Dokumentation
Planung und Organisation,
zielgerichtetes Handeln
Bedeutung von Kulturgütern,
kulturelles Erbe, Traditionen
Ambiguitätstoleranz, Umgang mit Widersprüchen,
Kontroversen und Pluralität
Textverarbeitung
Visualisierungen
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4. Ich wähle Mobilitätsformen bewusst
Leitidee Mobilität prägt meinen Alltag und ist wichtig für Arbeit, Freizeit und Reisen, doch sie belastet Umwelt und Budget. Ich prüfe, ob ein eigenes Auto sinnvoll ist
oder ob Alternativen wie Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel besser zu mir passen. In einer Gruppe plane ich einen Ausflug, bei dem Reiseweg,
Budget und Umweltbelastung berücksichtigt werden. Um Mobilität sicher zu gestalten, setze ich mich mit Gefahren im Strassenverkehr auseinander und
schärfe mein Bewusstsein für verantwortungsvolles Handeln. Ich suche kreative, nachhaltige Lösungen für umweltfreundliche Mobilität mithilfe unternehmerischen Denkens.
Zeitbudget 43 Lektionen
Lebensbezüge 4.1 Ich habe verschiedene Möglichkeiten, mich fortzubewegen und entscheide bewusst, welche ich nutze.
4.2 Ich erlebe, dass Unfälle Menschen unterschiedlich betreffen können.
4.3 Ich plane gemeinsam mit anderen Ausflüge und achte dabei auf umweltfreundliche Möglichkeiten.
4.4 Ich hinterfrage aktuelle Mobilitätsmöglichkeiten und entwickle innovative Ideen für nachhaltige Mobilität.
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4.1 Ich habe verschiedene Möglichkeiten, mich fortzubewegen, und entscheide bewusst, welche ich nutze.
• Ich vergleiche verschiedene Mobilitätsmöglichkeiten und
beziehe dabei sowohl Kosten als auch ökologische Auswirkungen in meine Entscheidung ein.
• Ich beurteile, welche Mobilitätsmöglichkeit für meine aktuelle Situation am sinnvollsten ist, indem ich sowohl
Kosten als auch die ökologischen Auswirkungen vergleiche und gebe darauf basierend eine fundierte Empfehlung ab.
• Ich prüfe, wie ich durch mein Mobilitätsverhalten den
ökologischen Fussabdruck verringern kann, und entwickle dafür konkrete Ansätze.
• Ich bereite meine Analyse und Empfehlungen klar und
verständlich auf und veranschauliche sie mit geeigneten
Visualisierungen.
Nachhaltigkeit, CO2-Ausstoss, ökologischer Fussabdruck
Budget, fixe und variable
Kosten, Kosten / Nutzen
Versicherungen, Kaufvertrag, Leasing, Individualverkehr, öffentlicher Verkehr,
Carsharing
Rezeption mündlich /
schriftlich
Auftrag, Fachtext
Kostenaufstellung (Tabelle,
Grafik), Empfehlung
Informationsbeschaffung
und -bewertung im Internet
(z. B. zu Autopreisen, Versicherungen)
Pro- und Kontraargumente
abwägen, überzeugend argumentieren
Nachhaltigkeitsbewusst-
Ökonomisch und ökologisch
nachhaltig handeln
z. B. Tabellenkalkulation für
Kostenaufstellung, Grafik
4.2 Ich erlebe, dass Unfälle Menschen unterschiedlich
betreffen können.
• Ich analysiere Unfallereignisse im Strassenverkehr und
schätze deren Folgen aus Sicht verschiedener Beteiligter ein.
• Ich untersuche die internen und externen Kosten von
Verkehrsunfällen und entwickle Präventionsmassnahmen.
• Ich protokolliere einen Unfall übersichtlich, indem ich die
wichtigsten Fakten und Unfallfolgen klar und nachvollziehbar festhalte.
Risikoverhalten, soziale Verantwortung
Zivilrechtliche, strafrechtliche, administrativrechtliche
Folgen
Gesundheitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche
Folgen
Unfallprotokoll, Reflexion
Sich über finanzielle und
strafrechtliche Folgen informieren
Unfallprotokoll
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• Ich setze mich mit meinem eigenen Verhalten im Strassenverkehr auseinander, identifiziere mögliche Risiken
und reflektiere, wie ich mein Unfallrisiko verringern
kann.
4.3 Ich plane gemeinsam mit anderen Unternehmungen
und achte dabei auf umweltfreundliche Möglichkeiten.
• Ich plane in der Gruppe ein abwechslungsreiches Reiseprogramm, das die Interessen aller Teilnehmenden
berücksichtigt und umweltfreundliche Alternativen einbezieht.
• Ich erstelle in der Gruppe eine realistische, detaillierte,
vollständige Kostenzusammenstellung für die Unternehmung und halte mit einer einfachen Buchhaltung die effektiven Kosten fest.
• Ich präsentiere die Planung, die Kostenübersicht und
das nachhaltige Reiseprogramm und gehe dabei auch
auf die wichtigsten Herausforderungen und Lernerfahrungen des Gruppenprozesses ein.
Unterschiedliche Interessen
berücksichtigen
Eine Unternehmung nachhaltig planen
Buchungsplattformen / Vergleichsportale
Budget, (Reise-)Versicherungen
Budget erstellen, Reiseplanung zusammenstellen
Produktion mündliche
Präsentation
Interessen anderer miteinbeziehen, Gruppenarbeit
Informationen zusammentragen
Verschiedene Perspektiven
berücksichtigen
Buchungsplattformen / Vergleichsportale
Reiseplanung, Kostenaufstellung, Präsentation
4.4 Ich hinterfrage aktuelle Mobilitätsmöglichkeiten und
entwickle innovative Ideen für nachhaltige Mobilität.
• Ich erkenne Probleme und Herausforderungen in der
Mobilität meines Umfelds und untersuche diese nach
ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Kriterien.
• Ich entwickle eine innovative Lösung (z. B. ein Produkt
oder ein Konzept), die Bedürfnisse mit Nachhaltigkeit
verbindet, und beurteile deren Machbarkeit und Wirkung.
Nachhaltigkeit in der Mobilität
Kosten-Nutzen-Analyse, Geschäftsmodell, Design-Thinking
Rezeption mündlich
Bedürfnisse erfassen
Konzeptpapier, Produktbeschreibung, Skizze
Pitch-Präsentation
Innovative Lösungen entwickeln
Nachhaltigkeitsbewusst-
Umweltaspekte berücksichtigen
Konzepte erstellen, Daten
auswerten
Prototyp, Visualisierungen
gestalten
Online-Tools für Teamarbeit
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• Ich präsentiere meine Lösung überzeugend und adressatengerecht und reflektiere, wie unternehmerisches
Denken zu nachhaltiger Mobilität beitragen kann
Ideenentwicklung
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5. Ich finde meine Werte und gestalte die Gesellschaft mit
Leitidee Ich stehe an der Schwelle zum Erwachsensein und übernehme Schritt für Schritt mehr Verantwortung für mein Leben. Ich will meine neuen Rechte und
Pflichten verstehen – von der Steuererklärung bis zur politischen Mitbestimmung. In einer Welt der Informationsflut lerne ich, mich zu orientieren, Quellen
kritisch zu prüfen und mir eine fundierte eigene Meinung zu bilden. Ich möchte verstehen, wie Demokratie funktioniert, meine eigene Haltung weiterentwickeln und meinen Platz in der Gesellschaft aktiv mitgestalten.
Zeitbudget 43 Lektionen
Lebensbezüge 5.1 Ich werde volljährig und ermittle meine neuen Rechte und Pflichten.
5.2 Ich orientiere mich in der Informationsflut und bilde mir eine eigene Meinung.
5.3 Ich verstehe, wie Demokratie funktioniert und entwickle meine eigene politische Haltung.
5.4 Ich gestalte die Gesellschaft aktiv mit und nutze meine Mitbestimmungsrechte.
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5.1 Ich werde volljährig und ermittle meine neuen
Rechte und Pflichten.
• Ich erkläre meine wichtigsten Rechte und Pflichten ab
18 Jahren und beurteile deren Auswirkungen.
• Ich vergleiche die Erwartungen meiner Erziehungsberechtigten, der Gesellschaft und mir selbst und formuliere daraus einen begründeten Standpunkt zu meiner
Rolle als erwachsene Person.
• Ich fülle die Steuererklärung korrekt aus und informiere
mich über die rechtlichen Rahmenbedingungen des
Steuersystems.
Rechte und Pflichten ab
18 Jahren, Steuerpflicht, direkte und indirekte Steuern,
Steuererklärung
Volljährigkeit, Umgang mit
Fremd- und Selbstansprüchen
Interaktion / Kollaboration
mündlich
Diskussion, Befragung
Storyboard, Checkliste, Leitfaden
Podcast
Rechte und Pflichten recherchieren
Anpassungsfähigkeit
Mit veränderten Lebenskontexten umgehen
Vollständige Unterlagen,
Fristen einhalten
Audioproduktion, Schnittprogramme, digitale Formulare
ausfüllen
Digitales Ordnungssystem
Dokumente digital und analog organisieren
5.2 Ich orientiere mich in der Informationsflut und bilde
mir eine eigene Meinung.
• Ich finde verschiedene Informationsquellen zu einem
gesellschaftlichen Thema und beurteile ihre Glaubwürdigkeit.
• Ich vergleiche unterschiedliche Positionen zu einem gesellschaftlichen Thema und begründe meine eigene Haltung mit überprüfbaren Argumenten.
• Ich reflektiere, wie Medien, Freunde oder Familie meine
Meinung beeinflussen.
• Ich präsentiere meine Sichtweise klar, strukturiert und
adressatengerecht.
Informationsquellen kritisch
beurteilen
Medienkompetenz, sich eine
Meinung bilden
Informationsquellen vergleichen
Rezeption audio-visuell
Medien vergleichen
Argumente entwickeln und
Sichtweise präsentieren
Recherche
Sich mit Werten auseinandersetzen und eine eigene
Haltung entwickeln
Argumente klar und überzeugend präsentieren
Quellen finden, Argumente
beurteilen
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5.3 Ich verstehe, wie Politik funktioniert und entwickle
meine eigene politische Haltung.
• Ich erkläre, wie die schweizerischen politischen Institutionen (Gewaltentrennung), Prozesse (Demokratie) und
das Organisationsprinzip (Föderalismus) miteinander
vernetzt sind und zeige auf, welche Handlungsspielräume für mich als Bürgerin oder Bürger bestehen, um
aktiv an gesellschaftlichen Prozessen zu partizipieren.
• Ich setze mich mit den Menschenrechten und ihren
Grundlagen auseinander und beurteile deren Bedeutung
für mein eigenes Leben und meinen Alltag.
• Ich vergleiche die Werte und Positionen verschiedener
Parteien mit meinen eigenen und leite daraus meine politische Haltung ab.
• Ich begründe meine politische Orientierung mit nachvollziehbaren Argumenten und überprüfbaren Quellen.
Demokratie, Gewaltentrennung, Föderalismus, Menschenrechte, Parteien
Eine politische Orientierung
ableiten
Wertevergleich (eigene Position vs. Parteien), Reflexion
Erkennen von politischen
Handlungsspielräumen
Eigene politische Haltung
weiterentwickeln
Argumente klar und überzeugend präsentieren
5.4 Ich gestalte die Gesellschaft aktiv mit und nutze
meine Mitbestimmungsrechte.
• Ich entwickle Ideen, was ich in unserer Gesellschaft verändern würde und zeige einen möglichen demokratischen Weg auf.
• Ich untersuche Meinungen und Verhaltensweisen von
Mitmenschen
• Ich reflektiere meine persönlichen Handlungsmöglichkeiten und formuliere konkrete Schritte, wie ich zur Mitgestaltung der Zukunft beitragen kann.
Politische Mitgestaltung und
Mitbestimmung
Ein eigenes Engagement
entwickeln
Recherche
Fragen formulieren, Beschreibung und Interpretation der Ergebnisse
Interaktion digital
Umfrage
Politische Teilhabe
Gesellschaftliche Mitgestaltung
Umfrage erstellen und auswerten
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6. Ich wohne selbständig und lebe respektvoll
Leitidee Ich bereite mich darauf vor, auf eigenen Beinen zu stehen: eine Wohnung finden, Versicherungen abschliessen und mit anderen Menschen zusammenleben oder eine Partnerschaft eingehen. Ich möchte verstehen, welche Rechte und Pflichten ich als Mieterin oder Mieter habe, wie ich mich richtig versichere
und wie ich Beziehungen respektvoll und gleichberechtigt gestalte. Dabei setze ich mich mit meinen eigenen Vorstellungen von Zusammenleben auseinander und überlege, wie ich meine Werte im Alltag leben kann.
Zeitbudget 43 Lektionen
Lebensbezüge 6.1 Ich finde eine Wohnung und gestalte mein Zuhause selbstständig.
6.2 Ich sichere mich ab und übernehme Verantwortung für meine Gesundheit und mein Eigentum.
6.3 Ich gestalte Beziehungen respektvoll und gleichberechtigt.
6.4 Ich setze mich mit Sexualität, Intimität und Verantwortung auseinander.
6.5 Ich gehe respektvoll mit Vielfalt um und stehe gegen Diskriminierung ein.
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6.1 Ich finde eine Wohnung und gestalte mein Zuhause
selbstständig.
• Ich recherchiere Wohnungsangebote und beurteile, ob
sie zu meinem Budget passen.
• Ich erkläre die wichtigsten Punkte aus einem Mietvertrag (Kündigungsfrist, Nebenkosten, Kaution) und erkenne meine Rechte und Pflichten als Mieterin oder
Mieter.
• Ich gestalte meinen Wohnraum so, dass er zu meinen
Bedürfnissen passt, und übernehme Verantwortung für
Ordnung, Nachhaltigkeit und Sauberkeit.
Wohnung suchen und einrichten, Budget erstellen
Mietrecht
Eigene finanzielle Möglichkeiten (begrenzte Mittel)
kennen und nachhaltig einsetzen
Nachhaltiges Wohnen
Informationen recherchieren,
gewichten und selektionie-
Kriterien festhalten
Bedürfnisse beschreiben
Ratschläge geben
Wohnung suchen, Mietrecht
Budget erstellen / einhalten,
Verantwortung übernehmen
Multimediaprodukt (Video,
Podcast etc.) erstellen
6.2 Ich sichere mich ab und übernehme Verantwortung
für meine Gesundheit und mein Eigentum.
• Ich vergleiche verschiedene Krankenkassenmodelle und
Zusatzversicherungen und begründe, welche Lösung für
meine Lebenssituation am besten passt.
• Ich prüfe, wann welche Versicherung sinnvoll ist.
• Ich bereite mich auf herausfordernde Lebensereignisse
wie Krankheit, Unfall, Trennung oder Tod vor, um in
schwierigen Zeiten handlungsfähig und abgesichert zu
bleiben.
Risiko vs. Absicherung, Versicherungen wählen
Kranken-, Haftpflicht-, Hausratversicherung
Finanzielle Konsequenzen
Informationen recherchieren,
gewichten und selektionie-
Informationen dokumentieren, Kriterien festhalten
Argumentieren und begründen
Versicherungen recherchieren und abschliessen
Schwierige Zeiten meistern
Wissen aneignen und überprüfen
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6.3 Ich gestalte Beziehungen respektvoll und gleichberechtigt.
• Ich beschreibe, welche Werte und Erwartungen für mich
in Freundschaft, Partnerschaft und Familie wichtig sind,
und begründe meine Haltung. Ich setze mich mit Geschlechterrollen im Kontext von Gleichberechtigung und
Chancengleichheit auseinander.
• Ich erkläre den Unterschied zwischen Ehe und Konkubinat und beurteile, welche rechtlichen und persönlichen
Konsequenzen beide Lebensformen haben.
• Ich benenne Situationen, in denen Ungleichheit, Druck
oder Abhängigkeit entstehen, und formuliere Strategien
für einen respektvollen und fairen Umgang.
• Ich formuliere konkrete Beispiele, wie ich Gleichberechtigung, gegenseitige Unterstützung und Respekt in meinen Beziehungen lebe.
Freundschaft, Partnerschaft,
Familie, Gleichberechtigung
Beziehung leben und Individuum sein
Ehe und Konkubinat
Informationen recherchieren
und festhalten
Werte und Erwartungen festhalten, Strategien formulietion digital
Konkrete Beispiele formulieren und vergleichen
Rechte und Pflichten in einer
Beziehung
Verschiedene Bedürfnisse
kennen und respektieren,
Diversität aushalten und respektieren
Sich zu gleichen Teilen einbringen
Wissen aneignen und überprüfen
6.4 Ich setze mich mit Sexualität, Intimität und Verantwortung auseinander.
• Ich reflektiere den Zusammenhang zwischen Sexualität,
Verantwortung und gegenseitigem Einverständnis.
• Ich formuliere, wie ich meine eigenen Grenzen wahre
und die Grenzen anderer respektiere.
• Ich recherchiere, wo und wie ich Unterstützung finde,
wenn ich Fragen, Unsicherheiten oder Probleme in diesem Bereich habe.
Verantwortung übernehmen
Gemeinsame und individuelle Bedürfnisse kennen und
respektieren
Rechtliche Konsequenzen
kennen
Rezeption mündlich
Zuhören und reflektieren
Eine Haltung vertreten
Informationen festhalten
Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit Sexualität
/ Intimität
Verschiedene Bedürfnisse
kennen und respektieren
Wissen aneignen und überprüfen
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Diversität aushalten und respektieren
6.5 Ich gehe respektvoll mit Vielfalt um und stehe gegen
Diskriminierung ein.
• Ich analysiere Situationen, in denen Menschen wegen
ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder
Identität benachteiligt oder beleidigt werden, und beurteile, wie ich in solchen Momenten reagieren kann.
• Ich benenne Formen von Gewalt oder Diskriminierung –
zum Beispiel in der Familie, in Beziehungen, in der
Schule oder online – und formuliere konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Grenzen zu setzen oder Hilfe zu
holen.
• Ich entwickle eigene Ideen, wie ich in meinem Umfeld
zu einem sicheren, offenen und diskriminierungsfreien
Zusammenleben beitrage – z. B. durch Projekte, Aktionen oder bewusstes Verhalten im Alltag.
Benachteiligung und Diskriminierung
Zivilcourage und Haltung
zeigen
Rechtliche Konsequenzen
kennen
Rezeption audio-visuell
Informationsquelle (Film
etc.) auswerten
Kriterien festhalten
Ideen entwickeln
Ideen und Projekte präsentieren
Rechtliche Konsequenzen
kennen
Verschiedene Lebensentwürfe kennen und respektieren, eigene Haltung entwickeln, Diversität aushalten
und respektieren
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7. Ich plane meine Zukunft
Leitidee Ich stehe am Übergang vom Abschluss meiner beruflichen Grundbildung zum Einstieg in die Arbeitswelt und übernehme neue, verantwortungsvolle Rollen,
sowohl privat wie auch beruflich in der Gesellschaft. Dabei setze ich mich mit veränderten Erwartungen und Verpflichtungen auseinander, entwickle meine
Identität weiter und plane meine nächsten Schritte. Ich informiere mich über arbeitsrechtliche und finanzielle Veränderungen, prüfe Entwicklungsmöglichkeiten und denke darüber nach, wie ich in meinem Umfeld Probleme oder Bedürfnisse erkennen und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen entwickeln kann.
Zeitbudget 43 Lektionen
Lebensbezüge 7.1 Ich plane meine nächsten Schritte in der Berufswelt nach Abschluss des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses.
7.2 Ich lerne mit meinen neuen finanziellen Möglichkeiten umzugehen.
7.3 Ich informiere mich über die Zukunft meines Berufes und bereite mich darauf vor, auch in veränderten Lebenssituationen – etwa bei Krankheit oder
Arbeitslosigkeit – abgesichert zu sein.
7.4 Ich erkenne in meinem Umfeld Bedürfnisse oder Probleme und überlege, wie ich diese wirtschaftlich lösen und damit einen Mehrwert schaffen kann.
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7.1 Ich plane meine nächsten Schritte in der Berufswelt
nach Abschluss des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses.
• Ich analysiere meine Interessen sowie Stärken und vergleiche diese mit meinen beruflichen Zielen.
• Ich plane die nächsten Schritte meiner beruflichen Laufbahn und erstelle die dazu nötigen Unterlagen, mithilfe
derer ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereite.
• Ich wende neue Medien zur Gestaltung und Durchführung des Bewerbungsprozesses an.
• Ich nutze rechtliche Grundlagen, so dass ich künftige
Herausforderungen im Arbeitsalltag und bei Arbeitslosigkeit lösen kann.
Persönlichkeitsentwicklung,
Selbstbild
Stellensuche, Bewerbungsstrategien, Lebenslauf, Motivationsschreiben, Arbeitsmarkt
Digitale Median, Online-Bewerbung, Datenschutz, Digitalisierung
Obligationenrecht, Arbeitsgesetz, Einzelarbeitsvertrag,
Gesamtarbeitsvertrag,
Rechte und Pflichten
Lesetext, Arbeitsvertrag, Gesamtarbeitsvertrag
Bewerbungsgespräch
Venn-Diagramm, Reflexion,
Bewerbungsunterlagen, Tabelle
Interaktion digital / schriftlich
E-Mail, Online-Bewerbungsgespräch, soziale Netzwerke
Ressourcenmanagement,
Selbstwirksamkeit, Zukunfts-
und Laufbahnplanung
Recherche von Neuerungen,
Rechte und Pflichten
Digitales Bewerbung, Bewerbungsplattformen, Online-Präsenz
Bewerbungsunterlagen,
Grafik
Datensicherheit und Urheberrecht gewährleisten
Schutz persönlicher Daten,
Urheberrechte
Rechtschreibkorrekturprogramme
7.2 Ich lerne mit meinen neuen finanziellen Möglichkeiten umzugehen.
• Ich erläutere meine Bedürfnisse anhand meiner neuen
finanziellen Möglichkeiten.
• Ich erarbeite ein detailliertes und realistisches Budget
für meine neue Lebenssituation.
• Ich entwickle eine fiktive Darstellung, um das Thema
Budget im Kontext meines neuen Lebensabschnittes zu
thematisieren.
Persönliche Werte, Lebensstil, Eigenständigkeit
Konsumverhalten, Budgetierung, ökonomische Entscheidungen, nachhaltiger
Umgang mit Geld
Budget, Dokumentation, Reflexion, Geschichte
Podcast, Video
Präsentation, Diskussion,
Planung, Prioritäten setzen
Ressourcenmanagement,
Umgang mit Unsicherheiten
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationswerkzeug
Vermitteln von Inhalten, anschauliche Darstellung
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Beratungsgespräch, Interview
7.3 Ich informiere mich über die Zukunft meines Berufes und bereite mich darauf vor, auch in veränderten
Lebenssituationen – etwa bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit – abgesichert zu sein.
• Ich ordne zukünftige Entwicklungen meines Berufes ein
und reflektiere, welche Kompetenzen und Qualifikationen zukünftig gefragt sein könnten.
• Ich untersuche meine Bedürfnisse und Wünsche, vergleiche diese mit verschiedenen beruflichen Möglichkeiten und entwickle darauf basierend einen persönlichen
Karriereplan für die nächsten fünf bis zehn Jahre.
• Ich vergleiche die verschiedenen Säulen der Vorsorge
der Schweiz und beurteile, wie verschiedene Lebenssituationen meine Vorsorge beeinflussen.
• Ich erstelle einen Leitfaden für meine Vorsorge und
passe ihn an mögliche Veränderungen in meinem Leben an.
Rollenfindung, Persönlichkeitsentwicklung, Anpassungsfähigkeit, berufliche
Möglichkeiten
Technischer Fortschritt, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Chancen und Risiken
Arbeitslosigkeit, Sozialversicherungen, Dreisäulenprinzip
Vergleich, Zeitstrahl, Prognose
Flyer, Podcast, Video, Blog
Umgang mit Unsicherheiten,
Vorsorge
Recherche relevanter Informationen
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation
Vermitteln von Inhalten, anschauliche Darstellung
7.4 Ich erkenne in meinem Umfeld Bedürfnisse oder
Probleme und überlege, wie ich diese wirtschaftlich lösen und damit einen Mehrwert schaffen kann.
• Ich identifiziere ein Problem oder ein Bedürfnis in meinem Umfeld und entwickle daraus eine innovative Geschäftsidee mit Kundennutzen.
• Ich analysiere den Markt, die Zielgruppe und die Konkurrenz und beurteile die Chancen und Risiken meiner
Idee.
Geschäftsmodelle, Marktanalyse, Finanzplanung
Innovationen Digitalisierung
Marktanalyse, Wettbewerbsrecherche
Businessplan
Pitch-Präsentation, Prototyp
Innovative Geschäftsideen
entwickeln
Teamfähigkeit
Gemeinsam Ideen entwickeln, Rollen verteilen
Informationen recherchieren,
Businessplan
(Pitch)-Präsentation, Visualisierungen
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• Ich erstelle ein Businessplan mit allen relevanten Elementen und berechne die finanzielle Machbarkeit.
• Ich präsentiere meine Geschäftsidee überzeugend und
reflektiere unternehmerische Kompetenzen.
auswählen, bewerten und
organisieren
Geschäftsidee überzeugend
begründen
Aargauer Schullehrplan
Allgemeinbildung
Lehrplan
2-jährige berufliche Grundbildung EBA
Erarbeitet von der Strategiegruppe Allgemeinbildung des Kantons Aargau und weiteren
Lehrpersonen der Aargauer Berufsfachschulen, erlassen vom Regierungsrat des Kantons Aargau
Gestaltung
Schule für Gestaltung Aargau, Vera Reifler
Stand 1. August 2022
Einleitung/Erläuterungen zum Lehrplan ABU
Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Lernenden und werden in der Leitidee kurz umrissen.
Sie decken 70% der Unterrichtszeit ab. Die restliche Zeit steht Aktualitäten und Vertiefungen zur Verfügung.
Die Kompetenzbereiche Sprache & Kommunikation, Selbst-, Sozial und Methodenkompetenzen, IKT-
Kompetenzen werden beiden Lehrjahren zugeordnet. Ziel ist, der Lehrperson möglichst viele Freiheiten in
Integration sowie Gestaltung der Kompetenzförderung zu gewähren. Der Kompetenzerwerb entsteht
durch Wiederholung und Übung im Sinne eines spiralförmigen Aufbaus über beide Lehrjahre.
Die normative Sprachkompetenz wird handlungsorientiert und bedarfsgerecht in beiden Bildungsjahren
gefördert.
Die aufgeführten Lektionenzahlen verstehen sich als Empfehlung.
Im zweiten Bildungsjahr sollen die Lernenden in der Lage sein, die Vertiefungsarbeit inhaltlich und formal
selbständig zu erstellen und zu präsentieren.
IKT-Kompetenzen
IKT-Kompetenzen können je nach Berufsfeld auch fächerübergreifend gefördert werden.
Die Auswahl der IKT-Kompetenzen richtet sich nach den Anforderungen an die Vertiefungsarbeit.
Die Schulung der einzelnen IKT-Kompetenzen ist nicht mit einem Lehrjahr abgeschlossen, sondern als spiralförmiger Prozess zu verstehen.
Legende
G = Lernbereich Gesellschaft SSM = Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen
S&K = Lernbereich Sprache & Kommunikation IKT = Informations- und Kommunikationskompetenzen
Aufteilung Lehrplanthemen auf Lehrjahre
1. Lehrjahr: T1 / Ins Berufsleben einsteigen T2 / Mit Geld umgehen T3 / Verantwortung übernehmen
2. Lehrjahr: T4 / In die Zukunft aufbrechen Vertiefungsarbeit
Lernbereich Sprache & Kommunikation,
Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen,
Informations- und Kommunikationskompetenzen
• Kann ein einfaches Interview planen, durchführen und auswerten.
• Kann einfache formelle E-Mails gestalten und formulieren.
• Kann in Texten die Hauptaussage verstehen und in eigenen Worten mündlich oder schriftlich
zusammenfassen.
• Kann den Arbeitsplatz oder einen Ablauf verständlich beschreiben.
• Kann in verschiedenen Situationen angemessen kommunizieren.
• Kann ein einfaches Thema verständlich präsentieren.
• Kann gehörte Informationen verstehen und wiedergeben.
• Kann einen Text kommentieren.
• Kann einfache persönliche Ziele formulieren.
• Kann einen Bericht verfassen.
• Kann eine einfache Stellungnahme verfassen.
• Kann sich aktiv an Sachdiskussionen beteiligen.
• Kann ein Bewerbungsschreiben adressatengerecht formulieren und gestalten.
• Kann verschiedene Kommunikationsregeln in Gesprächen und Diskussionen umsetzen.
• Kann eine Konfliktlösestrategie anwenden.
• Kann im Internet gezielt nach Informationen suchen.
• Kann eine Lesetechnik zweckgerichtet anwenden.
• Kann eine Lerntechnik anwenden.
• Kann eigene Verhaltensweisen reflektieren.
• Kann die Vertiefungsarbeit planen.
• Kann ein Gespräch vorbereiten und sich überzeugend präsentieren.
• Kann mit Hilfe einer Vorlage einen Geschäftsbrief verfassen.
• Kann mit Rechtschreibhilfen Texte überprüfen.
IKT-Kompetenzen • Kann die eigene Hardware und die Infrastruktur der Schule nutzen (z. B. auf Daten zugreifen,
drucken und scannen).
• Kann Office-Anwendungen oder Ähnliches installieren und bedarfsgerecht einsetzen.
• Kann die grundlegenden Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms bedarfsgerecht
anwenden.
• Kann eine der Situation angepasste Präsentation erstellen (z. B. PowerPoint).
• Kann Dateien an geeigneten Orten speichern.
• Kann eine übersichtliche Ordnerstruktur pflegen.
• Kann Passwörter sicher aufbewahren.
• Kann einen Text lesefreundlich gestalten (z. B. Schriftart, Schriftgrösse, Zeilenabstand).
• Kann Inhalte (z. B. Bilder) in ein Text-Dokument einfügen.
• Kann eine Kopfzeile und eine Fusszeile bearbeiten.
• Kann die Vertiefungsarbeit den Vorgaben entsprechend verfassen und gestalten.
1. Lehrjahr Thema 1: Ins Berufsleben einsteigen
Leitidee Ich bin neu in der beruflichen Grundbildung und werde mit vielen neuen Situationen
im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule konfrontiert.
Bei Konflikten lerne ich Strategien und Anlaufstellen kennen, die mir helfen, mit Schwierigkeiten
konstruktiv umzugehen.
Ich lerne die wichtigsten Rechte und Pflichten als Berufslernende/-r kennen.
Ich setze mich mit meinem Lehrbetrieb auseinander.
Zeitbudget 18 Lektionen (G, S&K, SSM) + 6 Lektionen (IKT)
Rollenverständnis
Berufsfachschule
Kann seine verschiedenen Rollen im Lehrbetrieb, an der Berufsfachschule und im privaten Bereich definieren und daraus eigene
Ziele ableiten.
• Erwartungen, Rollen, Konflikte, persönliche Ziele
• Verhalten (Selbstkompetenz, Sozialkompetenz)
Kann den Stellenwert der Berufsfachschulen in der beruflichen
Grundbildung erkennen.
• Triales Berufsbildungssystem (Betrieb, überbetriebliche Kurse,
Berufsfachschule)
• Stützkurse, Förderkurse
Kann Zweck und Inhalte des ABU-Unterrichts erklären. • Lehrplanthemen, Ziele und Kompetenzen, Qualifikationsverfahren (Erfahrungsnote, Vertiefungsarbeit)
Lehrvertrag/
Personenrecht
Kann Form, Inhalt und Auswirkungen des Lehrvertrags
beschreiben.
• Vertragsformen (formlos, mündlich, schriftlich)
• Volljährigkeit, Urteilsfähigkeit, Handlungsfähigkeit
Kann die wichtigsten Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
aufzählen.
• Rechte und Pflichten
Kann einfache Rechtsfälle mit geeigneten Hilfsmitteln nachvollziehen.
• Zum Beispiel Zivilgesetzbuch, Obligationenrecht
Lehrbetrieb Kann die eigene Tätigkeit in der betrieblichen Organisation
einordnen.
• Organigramm Betrieb, Aufgabenbeschrieb im Betrieb 6
Kann in Konfliktsituationen angemessen reagieren. • Konfliktlösestrategien
• Schulische und ausserschulische Beratungsstellen
1. Lehrjahr Thema 2: Mit Geld umgehen
Leitidee Ich verdiene mein eigenes Geld und setze mich mit meiner Lohnabrechnung und meinem
Konsumverhalten auseinander.
Ich erfahre die wichtigsten Merkmale des Kaufvertrags und überlege mir, wie ich meine
Wünsche finanzieren kann. Zudem vergleiche ich verschiedene bargeldlose Zahlungsmittel
miteinander.
Schliesslich lerne ich, wie ich Schulden vermeiden kann, aber auch wie ich mit Schulden
umgehen kann.
Zeitbudget 22 Lektionen (G, S&K, SSM) + 6 Lektionen (IKT)
Konsumangebot Kann das eigene Konsumverhalten reflektieren und an
einem Beispiel beschreiben.
• Persönliches Konsumverhalten
• Vergleich verschiedener Konsumangebote
• Nachhaltiger Konsum
• Grundbedürfnisse und Wahlbedürfnisse
Kaufvertrag Kann Entstehung und Wirkung des Kaufvertrags beschreiben. • Ablauf Kaufvertrag inklusive Störungen
• Onlineshopping
• Alltagsrelevante Fallbeispiele
Kann die Chancen und Risiken des bargeldlosen Zahlungsverkehrs
beurteilen.
• Debitkarte, Kreditkarte und andere Zahlungsmittel
• Online-Banking, Dauerauftrag, Lastschriftverfahren
Finanzierung Kann die eigene Lohnabrechnung verstehen und überprüfen. • Bruttolohn, Nettolohn
• Sozialversicherungen (AHV / IV / EO / ALV)
Kann verschiedene Finanzierungsarten unterscheiden und
beurteilen.
• Leasing, Barkredit, Ratenzahlung
Kann Ursachen und Folgen von Verschuldung erkennen und
Massnahmen ableiten.
• Schuldenfallen, Prävention, Budget, Schuldenberatung,
Betreibung, Rechtsvorschlag, Schuldensanierung
1. Lehrjahr Thema 3: Verantwortung übernehmen
Leitidee Ich bin Teil einer multikulturellen und mobilen Gesellschaft. Ich übernehme Verantwortung
für mein eigenes Leben, aber auch für das Leben anderer Menschen und für die Umwelt.
Ich setze mich mit meiner Gesundheit auseinander und lerne, welche Verhaltensweisen meine
Gesundheit positiv oder negativ beeinflussen können.
Ich befasse mich mit dem Thema Mobilität und deren Folgen für die Umwelt, die Gesellschaft
und mich selber.
Ich erfahre, wie ich Verantwortung für die Umwelt übernehmen kann.
In unserer Kommunikationsgesellschaft bin ich verschiedenen Beeinflussungen ausgesetzt.
Auch ich beeinflusse andere Menschen – bewusst oder unbewusst.
Medien haben in unserem Leben eine enorme Bedeutung. Ich befasse mich mit der Vielfalt
der Medien und schätze deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft wie auch auf mein eigenes
Leben ein.
Zeitbudget 24 Lektionen (G, S&K, SSM) + 6 Lektionen (IKT)
Gesundheit Kann abschätzen, was für die eigene Gesundheit wichtig ist. • Work-Life-Balance, Stressoren
• Bewegung und Ernährung
• Umgang mit Sucht
Mobilität Kann das eigene Mobilitätsverhalten beschreiben und reflektieren. • Öffentlicher/individueller Verkehr: Vorteile und Nachteile
• Persönliches Mobilitätsverhalten
Kann die finanziellen Folgen und die rechtlichen Konsequenzen
der eigenen Mobilität einschätzen.
• Konsequenzen bei Fehlverhalten im Strassenverkehr
• Risikomanagement
• Motorfahrzeughaftpflichtversicherung, Regress,
Kaskoversicherung, Unfallversicherung
Ökologie Kann die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns anhand eines
konkreten Beispiels erklären.
• Zum Beispiel Umgang mit Abfall, Energiesparen, Naturschutz 3
Massenmedien Kann verschiedene Arten von Medien aufzählen und unterscheiden. • Printmedien, digitale Medien, Radio, TV 9
Kann die Wirkung von Massenmedien und sozialen Medien
• Vierte Gewalt
• Chancen und Risiken
Kann Manipulationsmittel der sozialen Medien erkennen. • Fake News
• Überprüfung von Informationsquellen
2. Lehrjahr Thema 4: In die Zukunft aufbrechen
Leitidee Ich stehe vor dem Abschluss meiner beruflichen Grundbildung. Ich mache mich mit den
Anforderungen an eine Stellenbewerbung vertraut und ich kenne die wichtigsten Rechte und
Pflichten als Arbeitnehmer/-in. Ich setze mich auch mit dem Thema Arbeitslosigkeit
auseinander.
Ich ziehe früher oder später von zu Hause aus. Ich beschäftige mich mit den Rechten und
Pflichten, wenn ich eine Wohnung miete und befasse mich mit meinem Versicherungsschutz.
Vielleicht ziehe ich mit meiner Partnerin/meinem Partner zusammen und setze mich mit
einer allfälligen Heirat mit ihren wichtigsten rechtlichen Konsequenzen auseinander. Vielleicht
wünsche ich mir auch eine andere Form des Zusammenlebens.
Zudem setze ich mich mit der Steuererklärung auseinander.
Schliesslich erfahre ich, wie die Schweiz politisch aufgebaut ist und ich lerne, wie ich in der
Schweiz mitbestimmen kann.
Zeitbudget 51 Lektionen (G, S&K, SSM) 06 Lektionen (IKT)
Stellenbewerbung Kann sich auf dem Stellenmarkt selbständig bewerben. • Stellensuche, Bewerbungsarten, Bewerbungsunterlagen,
Vorstellungsgespräch
Einzelarbeitsvertrag Kann wesentliche Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis
verstehen.
• Wesentliche Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
• Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Arbeitslosigkeit Kann bei Arbeitslosigkeit angemessen reagieren und Leistungen
der Arbeitslosenversicherung nennen.
• Regionale Arbeitsvermittlung (RAV)
• Beitragszeit, Bezugsdauer, Taggeld, Einstelltage
• Kurzarbeit
Wohnen Kann sich mit dem selbständigen Wohnen auseinandersetzen. • Wohnformen, Wohnungssuche, Umzug 15
Kann wesentliche Grundlagen des Mietrechts verstehen. • Mietvertrag
• Wesentliche Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
• Mietantritt und Mietende
Zusammenleben Kann wesentliche Versicherungsarten unterscheiden.
Kann Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Formen
des Zusammenlebens nennen.
• Solidaritätsprinzip
• Hausratversicherung, Privathaftpflichtversicherung
• Krankenversicherung
• Konkubinat, Ehe, eingetragene Partnerschaft
• Rechtliche und finanzielle Folgen
• Verlobung, Wirkungen, Auflösung
Steuern Kann die für die Steuererklärung relevanten Dokumente
zusammenstellen.
• Lohnausweis, Steuerbescheinigungen, Berufsauslagen 3
Politisches System
Schweiz
Kann die Grundzüge des politischen Systems der
Schweiz erklären.
• Demokratie, Menschenrechte, Föderalismus, Parteien 9
Kann Mitbestimmungsmöglichkeiten im
schweizerischen Staatssystem unterscheiden.
• Stimmrecht und Wahlrecht
• Referendum und Initiative
Aargauer Schullehrplan
Allgemeinbildung
Lehrplan
3-jährige berufliche Grundbildung EFZ
Erarbeitet von der Strategiegruppe Allgemeinbildung des Kantons Aargau und weiteren
Lehrpersonen der Aargauer Berufsfachschulen, erlassen vom Regierungsrat des Kantons Aargau
Gestaltung
Schule für Gestaltung Aargau, Vera Reifler
Stand 1. August 2022
Einleitung/Erläuterungen zum Lehrplan ABU
Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Lernenden und werden in der Leitidee kurz umrissen.
Sie decken 70% der Unterrichtszeit ab. Die restliche Zeit steht Aktualitäten und Vertiefungen zur Verfügung.
Die Kompetenzbereiche Sprache & Kommunikation, Selbst-, Sozial und Methodenkompetenzen,
IKT-Kompetenzen werden jeweils einem kompletten Lehrjahr zugeordnet. Ziel ist, der Lehrperson möglichst
viele Freiheiten in Integration sowie Gestaltung der Kompetenzförderung zu gewähren. Der Kompetenzerwerb entsteht durch Wiederholung und Übung im Sinne eines spiralförmigen Aufbaus über alle Lehrjahre.
Die normative Sprachkompetenz wird handlungsorientiert und bedarfsgerecht in allen Bildungsjahren
gefördert.
Die aufgeführten Lektionenzahlen verstehen sich als Empfehlung.
Im dritten Bildungsjahr sollen die Lernenden in der Lage sein, die Vertiefungsarbeit inhaltlich und formal
selbständig zu erstellen und zu präsentieren.
IKT-Kompetenzen
IKT-Kompetenzen können je nach Berufsfeld auch fächerübergreifend gefördert werden.
Die Auswahl der IKT-Kompetenzen richtet sich nach den Anforderungen an die Vertiefungsarbeit.
Die Schulung der einzelnen IKT-Kompetenzen ist nicht mit einem Lehrjahr abgeschlossen,
sondern als spiralförmiger Prozess zu verstehen.
Legende
G = Lernbereich Gesellschaft SSM = Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen
S&K = Lernbereich Sprache & Kommunikation IKT = Informations- und Kommunikationskompetenzen
Aufteilung Lehrplanthemen auf Lehrjahre
1. Lehrjahr: T1 / Ins Berufsleben einsteigen T2 / Mit Geld umgehen T3 / In einer globalisierten Welt leben
2. Lehrjahr: T4 / Verantwortung übernehmen T5 / Beeinflussen und beeinflusst werden T6 / Im Staat mitbestimmen
3. Lehrjahr: T7 / Von zu Hause ausziehen T8 / Die Zukunft planen Vertiefungsarbeit
1. Lehrjahr
• Kann ein einfaches Interview planen, durchführen und auswerten.
• Kann einfache formelle E-Mails gestalten und formulieren.
• Kann einfache Geschäftsbriefe gestalten und formulieren.
• Kann in Texten die Hauptaussage verstehen und in eigenen Worten weitergeben.
• Kann einfache Texte mündlich und schriftlich zusammenfassen.
• Kann den Arbeitsplatz präzise beschreiben.
• Kann einen Vorgang präzise beschreiben.
• Kann in Gesprächen Gefühle ausdrücken und auf Gefühlsäusserungen anderer reagieren.
• Kann ein einfaches Thema verständlich präsentieren.
• Kann verschiedene Kommunikationsregeln in Gesprächen und Diskussionen umsetzen.
• Kann eine Konfliktlösestrategie anwenden.
• Kann das Selbstbild mit einem Fremdbild vergleichen.
• Kann im Internet gezielt nach Informationen suchen.
• Kann eine Lesetechnik zweckgerichtet anwenden.
• Kann eine Lerntechnik anwenden.
IKT-Kompetenzen • Kann die eigene Hardware und die Infrastruktur der Schule nutzen (z. B. auf Daten zugreifen,
drucken und scannen).
• Kann die eigene Hardware und die eigene Software schützen.
• Kann Backups durchführen.
• Kann Office-Anwendungen installieren und bedarfsgerecht einsetzen.
• Kann die grundlegenden Funktionen von Word bedarfsgerecht anwenden.
• Kann eine der Situation angepasste Präsentation erstellen (z. B. PowerPoint).
• Kann Dateien an geeigneten Orten speichern.
• Kann eine übersichtliche Ordnerstruktur pflegen.
• Kann eine PDF-Datei erstellen und die Funktion Kommentar bedarfsgerecht nutzen.
• Kann mit Hilfe einer Suchmaschine gezielt nach Informationen suchen.
• Kann Passwörter sicher aufbewahren.
1. Lehrjahr Thema 1: Ins Berufsleben einsteigen
Leitidee Ich bin neu in der beruflichen Grundbildung und werde mit vielen neuen Situationen im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule konfrontiert.
Ich vergleiche meine eigenen Erwartungen mit den Erwartungen, die an mich gestellt werden.
Bei Konflikten lerne ich Strategien kennen, wie ich reagieren kann.
Ich erfahre die wichtigsten Merkmale des Rechtssystems in der Schweiz wie auch meine Rechte
und Pflichten als Berufslernende/-r.
Ich setze mich mit meinem Lehrbetrieb und seinem Umfeld auseinander.
Zeitbudget 21 Lektionen (G, S&K, SSM) + 6 Lektionen (IKT)
Berufsfachschule Kann den Stellenwert der BFS in der beruflichen Grundbildung
erklären.
• Triales Berufsbildungssystem (Betrieb, überbetriebliche Kurse,
Berufsfachschule)
Kann Zweck und Inhalte des ABU-Unterrichts erklären. • Lehrplanthemen, Ziele und Kompetenzen, Qualifikationsverfahren (Erfahrungsnote, Vertiefungsarbeit, Schlussprüfung)
Rechtssystem Kann die Grundlagen des Schweizer Rechtssystems erläutern. • Hierarchie der Rechtsnormen (Bundesverfassung, Gesetze,
Verordnungen)
• Rechtsgrundlagen (Recht, Sitte, Moral)
Kann die wesentlichen Begriffe des Personenrechts erklären. • Natürliche und juristische Personen
• Rechtsfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Handlungsfähigkeit,
Volljährigkeit
Lehrvertrag Kann Form, Inhalt und Auswirkungen des Lehrvertrags
beschreiben.
• Vertragsformen (formlos, mündlich, einfache und qualifizierte
Schriftlichkeit, öffentliche Beurkundung)
• Zwingendes und dispositives Recht
Kann die wichtigsten Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
aufzählen.
• Rechte und Pflichten
Kann einfache Rechtsfälle mit Hilfe des ZGB/OR einschätzen. • Zivilgesetzbuch, Obligationenrecht
Lehrbetrieb Kann den Lehrbetrieb als Teil der Volkswirtschaft einordnen. • Wirtschaftssektoren 6
Kann die eigene Tätigkeit in der betrieblichen Organisation
einordnen.
• Organigramm Betrieb, Aufgabenbeschrieb im Betrieb
Kann in Konfliktsituationen angemessen reagieren. • Konfliktlösestrategien
• Schulische und ausserschulische Beratungsstellen
1. Lehrjahr Thema 2: Mit Geld umgehen
Leitidee Ich verdiene mein eigenes Geld und setze mich mit meiner Lohnabrechnung und meinem
Konsumverhalten auseinander.
Ich erfahre die wichtigsten Merkmale des Kaufvertrags und überlege mir, wie ich meine
Wünsche finanzieren kann. Zudem vergleiche ich verschiedene bargeldlose Zahlungsmittel
miteinander.
Schliesslich lerne ich, wie ich Schulden vermeiden kann, aber auch wie ich mit Schulden
umgehen kann.
Zeitbudget 27 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Konsumangebot Kann aufgrund eines Modells eigene Bedürfnisse benennen
und einordnen.
• Grundbedürfnisse und Wahlbedürfnisse 6
Kann soziale, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen
des eigenen Konsumverhaltens an einem Beispiel beschreiben
und beurteilen.
• Vergleich verschiedener Konsumangebote
• Nachhaltiger Konsum
• Persönliches Konsumverhalten
Kaufvertrag Kann Entstehung und Wirkung des Kaufvertrags beschreiben. • Ablauf Kaufvertrag inklusive Störungen
• Onlineshopping
• Alltagsrelevante Fälle
Kann die Chancen und Risiken des bargeldlosen Zahlungsverkehrs
beurteilen.
• Debitkarte, Kreditkarte und andere Zahlungsmittel
• E-Banking, Dauerauftrag, Lastschriftverfahren
Finanzierung Kann die eigene Lohnabrechnung nachvollziehen. • Bruttolohn, Nettolohn, Sozialversicherungsabzüge 12
Kann verschiedene Finanzierungsarten unterscheiden und
beurteilen.
• Leasing, Barkredit, Ratenzahlung
Kann ein Budget erstellen und eine Ausgabenkontrolle
über einen Zeitraum führen.
• Fixe Kosten, variable Kosten, Rückstellungen
Kann Ursachen und Folgen von Verschuldung erkennen
und Massnahmen ableiten.
• Schuldenfallen, Prävention, Betreibung, Rechtsvorschlag,
Schuldensanierung
1. Lehrjahr Thema 3: In einer globalisierten Welt leben
Leitidee Die Welt, in der ich lebe, rückt kulturell, politisch und wirtschaftlich immer enger zusammen,
und zwar in meiner Freizeit wie auch an meinem Arbeitsplatz.
Ich lerne Grundbegriffe und Mechanismen der Wirtschaft kennen. Ich befasse mich mit den
Ursachen und Auswirkungen der Globalisierung und ich erkenne die Bedeutung der UNO
wie auch von Nichtregierungsorganisationen.
Zeitbudget 27 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Einfacher und
erweiterter
Wirtschaftskreislauf
Kann den einfachen und erweiterten Wirtschaftskreislauf erklären. • Einfacher Wirtschaftskreislauf (Konsumenten, Produzenten,
Geldstrom und Güterstrom, Produktionsfaktoren)
• Erweiterter Wirtschaftskreislauf (Banken, Staat, Ausland)
Kann an Beispielen marktwirtschaftliche Mechanismen erkennen. • Preisbildung, Gesetze von Angebot und Nachfrage, Markt
• Bruttoinlandprodukt
Kann die verschiedenen Konjunkturphasen unterscheiden. • Konjunkturzyklus (Aufschwung, Hochkonjunktur, Rezession,
Depression)
Globalisierung Kann Hintergründe der Globalisierung erklären. • Definition Globalisierung
• Kommunikation, Transportmöglichkeiten, Handelsschranken
Kann ökonomische, ökologische und kulturelle Auswirkungen
der Globalisierung anhand von Beispielen aufzeigen.
• Kultur, Wirtschaft, Umwelt, Migration
• Chancen und Risiken
Kann die Auswirkungen der Globalisierung aus ethischer Sicht
hinterfragen.
• Zielkonflikte (zum Beispiel Wirtschaft versus Umwelt)
• Soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit
Internationale
Organisationen
Kann die Hauptziele der UNO nennen. • Weltfrieden, Wahrung Menschenrechte 5
Kann Ziele und Tätigkeitsbereiche einer Nichtregierungsorganisation beschreiben.
• Beispiel einer NGO, Möglichkeiten und Grenzen
2. Lehrjahr
• Kann eine grafische Darstellung beschreiben und interpretieren.
• Kann einfache persönliche Ziele formulieren.
• Kann ein Werk oder ein kulturelles Ereignis beschreiben und kommentieren.
• Kann einen Bericht verfassen.
• Kann ein Thema wirkungsvoll präsentieren.
• Kann Texte mündlich und schriftlich zusammenfassen.
• Kann eine einfache Stellungnahme verfassen.
• Kann eigene Verhaltensweisen reflektieren.
• Kann verschiedene Internetquellen vergleichen und beurteilen.
• Kann eine Umfrage vorbereiten, durchführen und auswerten.
• Kann eine weitere Lerntechnik anwenden.
IKT-Kompetenzen • Kann Informationen in geeigneter Form grafisch darstellen.
• Kann einen Text lesefreundlich gestalten (z. B. Schriftart, Schriftgrösse, Zeilenabstand).
• Kann Inhalte (z. B. Bilder) in ein Word-Dokument einfügen.
• Kann einfache Format-Vorlagen (Word) anwenden.
• Kann ein automatisiertes Inhaltsverzeichnis erstellen.
• Kann eine Kopfzeile und eine Fusszeile bearbeiten.
• Kann die Funktion Tabulatoren nutzen.
2. Lehrjahr Thema 4: Verantwortung übernehmen
Leitidee Ich bin Teil einer multikulturellen und mobilen Gesellschaft. Ich übernehme Verantwortung
für mein eigenes Leben, aber auch für das Leben anderer Menschen und für die Umwelt.
Ich setze mich mit meiner Gesundheit auseinander und lerne, welche Verhaltensweisen meine
Gesundheit positiv oder negativ beeinflussen können.
Ich befasse mich mit dem Thema Mobilität und deren Folgen für die Umwelt, die Gesellschaft
und mich selber.
Ich erfahre, wie ich Verantwortung für die Umwelt übernehmen kann und beschäftige mich
mit dem Klimawandel.
Ich erkenne, dass es für das friedliche Zusammenleben in einer heterogenen Gesellschaft
verbindliche Regeln braucht und setze mich mit verschiedenen Wertvorstellungen auseinander.
Zeitbudget 27 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Gesundheit Kann die Bedeutung von Ernährung, Bewegung und Hygiene
für die eigene Gesundheit beurteilen.
• Work-Life-Balance
• Stressoren
• Ernährungsformen
Kann das Suchtpotential von Substanzen und Verhaltensweisen
beurteilen und den eigenen Umgang mit Sucht reflektieren.
• Legale und illegale Suchtmittel
• Suchtverhalten
• Beratungsstellen
Mobilität Kann den Stellenwert von Mobilität beschreiben und das eigene
Mobilitätsverhalten reflektieren.
• Öffentlicher und individueller Verkehr
• Mobilität in der Schweiz
Kann die finanziellen und rechtlichen Folgen der eigenen Mobilität
• Motorfahrzeughaftpflichtversicherung, Regress,
Kaskoversicherung, Bonus, Malus
• Unfallversicherung
Ökologie Kann Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels beschreiben. • Treibhauseffekt und die Folgen im Alltag 9
Kann die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns anhand eines
konkreten Beispiels erklären.
• Zum Beispiel Umgang mit Abfall, Energiesparen, Naturschutz
• Ökologischer Fussabdruck
Zusammenleben mit
anderen Menschen
Kann die Notwendigkeit gesellschaftlichen Miteinanders
begründen.
• Wertvorstellungen, Milizsystem, Freiwilligenarbeit 3
2. Lehrjahr Thema 5: Beeinflussen und beeinflusst werden
Leitidee In unserer Kommunikationsgesellschaft bin ich verschiedenen Beeinflussungen ausgesetzt.
Auch ich beeinflusse andere Menschen – bewusst oder unbewusst.
Medien haben in unserem Leben eine enorme Bedeutung. Ich befasse mich mit der Vielfalt der
Medien und schätze deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft sowie auf mein Leben ein.
Zeitbudget 18 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Massenmedien Kann verschiedene Massenmedien und soziale Medien aufzählen
und unterscheiden.
• Printmedien, auditive Medien, audio-visuelle Medien, digitale
Medien, öffentlich-rechtliche und private Medien
Kann die Wirkung von Massenmedien und sozialen Medien
• Vierte Gewalt, Chancen und Risiken
Kann Werthaltungen und Manipulationsmittel der Massenmedien
und sozialen Medien erkennen.
• Fake News, Überprüfung von Informationsquellen
Kunst Kann sich anhand eines Werks mit Kunst auseinandersetzen. • Zum Beispiel Musik, Literatur, bildende und darstellende Kunst 6
2. Lehrjahr Thema 6: Im Staat mitbestimmen
Leitidee Ich lebe in einem demokratischen Staat. Ich kann einerseits mitwirken und die Gegenwart
und Zukunft der Schweiz beeinflussen, andererseits habe ich auch Pflichten.
Ich befasse mich mit den wichtigsten staatspolitischen Merkmalen der Schweiz und vergleiche
die grundlegenden politischen Haltungen. Ich bilde mir eine Meinung zu den grössten Parteien.
Weiter erfahre ich, wie ich am politischen Prozess in der Schweiz teilnehmen kann.
Ich erkenne, wie die Schweiz sich finanziert und setze mich mit der Steuererklärung auseinander.
Schliesslich erkenne ich die Bedeutung der Zusammenarbeit der Schweiz mit internationalen
Organisationen in Europa, aber auch weltweit. So lerne ich die wesentlichen Merkmale
der EU kennen.
Zeitbudget 30 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Aufgaben und
Strukturen des Staats
Kann wesentliche Merkmale der Demokratie nennen. • Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Menschenrechte,
Volkssouveränität
Kann wesentliche Merkmale des Bundesstaats Schweiz nennen. • Halbdirekte Demokratie
• Föderalismus
• Aufgaben der Staatsgewalten auf den drei Ebenen
Kann anhand von Beispielen direkte und indirekte Steuern
unterscheiden.
• Kantonssteuer, Gemeindesteuer, Bundessteuer
• Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer
Kann eine Steuerklärung ausfüllen. • Vermögen, Einkommen, Abzüge
• Steuerprogression
Politische
Meinungsbildung und
Mitbestimmung
Kann die grossen Parteien nennen und ihre wichtigsten Ziele
sowie Positionen zu Sachfragen unterscheiden.
• Links-Rechts-Schema
• Smartspider
• Regierungsparteien
Kann die politischen Rechte unterscheiden. • Stimmrecht
• Wahlrecht (aktiv, passiv, streichen, kumulieren, panaschieren)
• Initiativrecht, Referendumsrecht (fakultativ, obligatorisch)
Schweiz
Europa
Welt
Kann das Hauptziel der EU nennen und das Verhältnis der Schweiz
zur EU beschreiben.
• Friedensicherung durch wirtschaftliche und politische
• Bilaterale Verträge zwischen Schweiz und EU
• Freier Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen
und Kapital
3. Lehrjahr
• Kann ein Interview planen, durchführen und auswerten.
• Kann eine überzeugende Argumentation aufbauen.
• Kann sich aktiv an Sachdiskussionen beteiligen.
• Kann einen Text kommentieren.
• Kann eine E-Mail und/oder einen Geschäftsbrief formulieren und gestalten.
• Kann ein Bewerbungsschreiben adressatengerecht formulieren und gestalten.
• Kann eine Inhaltsangabe verfassen.
• Kann anhand eines Modells persönliche und berufliche Ziele formulieren.
• Kann eine weitere Lerntechnik anwenden.
• Kann die Vertiefungsarbeit planen und ein eigenes Konzept ausarbeiten.
• Kann ein Gespräch vorbereiten und sich überzeugend präsentieren.
IKT-Kompetenzen • Kann eine einfache Excel-Tabelle bedarfsgerecht erstellen.
• Kann eine Excel-Tabelle in ein passendes Diagramm umwandeln.
• Kann die Vertiefungsarbeit den Vorgaben entsprechend verfassen und gestalten.
3. Lehrjahr Thema 7: Von zu Hause ausziehen
Leitidee Ich ziehe früher oder später von zu Hause aus und trage Verantwortung für mein eigenes Leben.
Ich mache mir Gedanken zu verschiedenen Wohnformen. Vielleicht ziehe ich mit meiner
Partnerin/meinem Partner zusammen und setze mich mit einer allfälligen Heirat mit ihren
wichtigsten rechtlichen Konsequenzen auseinander. Vielleicht möchte ich aber auch lieber
im Konkubinat leben und erfahre mögliche Vorteile wie auch Nachteile.
Ich beschäftige mich mit den Rechten und Pflichten, wenn ich eine Wohnung miete, und kann
auch die finanziellen Folgen eines eigenen Haushalts einschätzen.
Weiter befasse ich mich mit meinem Versicherungsschutz und lerne die wichtigsten Merkmale
der Krankenversicherung, Privathaftpflichtversicherung und der Hausratversicherung kennen.
Zeitbudget 24 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Zusammenleben Kann verschiedene Formen des Zusammenlebens unterscheiden. • Eingetragene Partnerschaft, Konkubinat, Ehe 9
Kann Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Formen
des Zusammenlebens nennen.
• Rechtliche und finanzielle Folgen
• Verlobung, Wirkungen, Auflösung
Kann wesentliche Merkmale des Güterrechts insbesondere
der Errungenschaftsbeteiligung nennen.
• Ordentlicher Güterstand, Eigengut, Errungenschaft
Versicherungen Kann die Grundlagen des Versicherungswesens beschreiben. • Solidaritätsprinzip
• Versicherungsarten (Haftpflichtversicherungen,
Sachversicherungen und Personenversicherungen),
• Obligatorische und freiwillige Versicherungen
Kann wesentliche Merkmale der Krankenversicherung beschreiben. • Police, Franchise, Selbstbehalt, Leistungen, Sparmodelle
• Grundversicherung und Zusatzversicherungen
• Unterschied Krankheit und Unfall
Kann wesentliche Merkmale der Privathaftpflichtversicherung
sowie der Hausratversicherung beschreiben.
• Leistungen, Selbstbehalt
• Unterdeckung, Überdeckung, Diebstahl
Wohnen Kann das selbständige Wohnen planen. • Wohnformen, Wohnungssuche, Haushaltsbudget, Umzug 6
Kann wesentliche Grundlagen des Mietrechts nennen. • Mietvertrag
• Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
3. Lehrjahr Thema 8: Die Zukunft planen
Leitidee Ich stehe vor dem Abschluss meiner beruflichen Grundbildung. Ich nehme eine Standortbestimmung vor und mache mir Gedanken zu meiner beruflichen Zukunft.
Ich mache mich mit den Anforderungen an eine Stellenbewerbung vertraut und ich kenne
die wichtigsten Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer/-in. Ich setze mich auch mit
dem Thema Arbeitslosigkeit auseinander.
Schliesslich beschäftige ich mich mit der Altersvorsorge. Ich lerne die wichtigsten Merkmale
des Dreisäulenprinzips kennen.
Zeitbudget 27 Lektionen (G, S&K, SSM)
Weiterbildung und
Stellensuche
Kann Laufbahnmöglichkeiten nennen und einschätzen. • Weiterbildungsmöglichkeiten 12
Kann sich auf dem Stellenmarkt selbständig bewerben. • Stellensuche, Bewerbungsarten, Bewerbungsunterlagen,
Vorstellungsgespräch
Arbeitnehmer/-in Kann die rechtlichen Folgen des Einzelarbeitsvertrags
und des Gesamtarbeitsvertrags beschreiben.
• Rechte und Pflichten der Vertragsparteien 12
Kann einfache Rechtsfälle mit Hilfe der gesetzlichen Grundlagen
• Obligationenrecht, Arbeitsgesetz, Gesamtarbeitsvertrag
Kann wesentliche Elemente der Vorsorge erklären. • Dreisäulenprinzip
Arbeitslosigkeit Kann bei Arbeitslosigkeit angemessen reagieren. • Regionale Arbeitsvermittlung (RAV) 3
Übersicht «Sprache & Kommunikation»
Thema Lehrjahr
1 2 3
Bericht ×
Bewerbung ×
Beschreibung × ×
Diskussion × ×
E-Mail/Geschäftsbrief × ×
Inhaltsangabe (Zusammenfassung) ×
Interview × ×
Kommentar/Stellungnahme × ×
Kommunikation × ×
Präsentation × × ×
Umfrage ×
Zieleformulierungen × ×
Zusammenfassung × ×
Aargauer Schullehrplan
Allgemeinbildung
Lehrplan
4-jährige berufliche Grundbildung EFZ
Erarbeitet von der Strategiegruppe Allgemeinbildung des Kantons Aargau und weiteren
Lehrpersonen der Aargauer Berufsfachschulen, erlassen vom Regierungsrat des Kantons Aargau
Gestaltung
Schule für Gestaltung Aargau, Vera Reifler
Stand 1. August 2022
Einleitung/Erläuterungen zum Lehrplan ABU
Die Themen orientieren sich an der Lebenswelt der Lernenden und werden in der Leitidee kurz umrissen.
Sie decken 70 % der Unterrichtszeit ab. Die restliche Zeit steht Aktualitäten und Vertiefungen zur Verfügung.
Die Kompetenzbereiche Sprache & Kommunikation, Selbst-, Sozial und Methodenkompetenzen,
IKT-Kompetenzen werden jeweils einem kompletten Lehrjahr zugeordnet. Ziel ist, der Lehrperson möglichst
viele Freiheiten in Integration sowie Gestaltung der Kompetenzförderung zu gewähren. Der Kompetenzerwerb entsteht durch Wiederholung und Übung im Sinne eines spiralförmigen Aufbaus über alle Lehrjahre.
Die normative Sprachkompetenz wird handlungsorientiert und bedarfsgerecht in allen Bildungsjahren
gefördert.
Die aufgeführten Lektionenzahlen verstehen sich als Empfehlung.
Im vierten Bildungsjahr sollen die Lernenden in der Lage sein, die Vertiefungsarbeit inhaltlich und formal
selbständig zu erstellen und zu präsentieren.
IKT-Kompetenzen
IKT-Kompetenzen können je nach Berufsfeld auch fächerübergreifend gefördert werden.
Die Auswahl der IKT-Kompetenzen richtet sich nach den Anforderungen an die Vertiefungsarbeit.
Die Schulung der einzelnen IKT-Kompetenzen ist nicht mit einem Lehrjahr abgeschlossen,
sondern als spiralförmiger Prozess zu verstehen.
Legende
G = Lernbereich Gesellschaft SSM = Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenzen
S&K = Lernbereich Sprache & Kommunikation IKT = Informations- und Kommunikationskompetenzen
Aufteilung Lehrplanthemen auf Lehrjahre
1. Lehrjahr: T1 / Ins Berufsleben einsteigen T2 / Mit Geld umgehen T3 / In einer globalisierten Welt leben
2. Lehrjahr: T4 / Verantwortung übernehmen T5 / Beeinflussen und beeinflusst werden
3. Lehrjahr: T6 / Im Staat mitbestimmen T7 / Von zu Hause ausziehen
4. Lehrjahr: T8 / Die Zukunft planen Vertiefungsarbeit
1. Lehrjahr
• Kann ein einfaches Interview planen, durchführen und auswerten.
• Kann einfache formelle E-Mails gestalten und formulieren.
• Kann einfache Geschäftsbriefe gestalten und formulieren.
• Kann in Texten die Hauptaussage verstehen und in eigenen Worten weitergeben.
• Kann einfache Texte mündlich und schriftlich zusammenfassen.
• Kann den Arbeitsplatz präzise beschreiben.
• Kann einen Vorgang präzise beschreiben.
• Kann in Gesprächen Gefühle ausdrücken und auf Gefühlsäusserungen anderer reagieren.
• Kann ein einfaches Thema verständlich präsentieren.
• Kann verschiedene Kommunikationsregeln in Gesprächen und Diskussionen umsetzen.
• Kann eine Konfliktlösestrategie anwenden.
• Kann das Selbstbild mit einem Fremdbild vergleichen.
• Kann im Internet gezielt nach Informationen suchen.
• Kann eine Lesetechnik zweckgerichtet anwenden.
• Kann eine Lerntechnik anwenden.
IKT-Kompetenzen • Kann die eigene Hardware und die Infrastruktur der Schule nutzen (z. B. auf Daten zugreifen,
drucken und scannen).
• Kann die eigene Hardware und die eigene Software schützen.
• Kann Backups durchführen.
• Kann Office-Anwendungen installieren und bedarfsgerecht einsetzen.
• Kann die grundlegenden Funktionen von Word bedarfsgerecht anwenden.
• Kann eine der Situation angepasste Präsentation erstellen (z. B. PowerPoint).
• Kann Dateien an geeigneten Orten speichern.
• Kann eine übersichtliche Ordnerstruktur pflegen.
• Kann eine PDF-Datei erstellen und die Funktion Kommentar bedarfsgerecht nutzen.
• Kann mit Hilfe einer Suchmaschine gezielt nach Informationen suchen.
• Kann Passwörter sicher aufbewahren.
1. Lehrjahr Thema 1: Ins Berufsleben einsteigen
Leitidee Ich bin neu in der beruflichen Grundbildung und werde mit vielen neuen Situationen im Lehrbetrieb und in der Berufsfachschule konfrontiert.
Ich vergleiche meine eigenen Erwartungen mit den Erwartungen, die an mich gestellt werden.
Bei Konflikten lerne ich Strategien kennen, wie ich reagieren kann.
Ich erfahre die wichtigsten Merkmale des Rechtssystems in der Schweiz wie auch meine Rechte
und Pflichten als Berufslernende/-r.
Ich setze mich mit meinem Lehrbetrieb und seinem Umfeld auseinander.
Zeitbudget 24 Lektionen (G, S&K, SSM) + 6 Lektionen (IKT)
Berufsfachschule Kann den Stellenwert der BFS in der beruflichen Grundbildung
erklären.
• Triales Berufsbildungssystem (Betrieb, überbetriebliche Kurse,
Berufsfachschule)
Kann Zweck und Inhalte des ABU-Unterrichts erklären. • Lehrplanthemen, Ziele und Kompetenzen, Qualifikationsverfahren (Erfahrungsnote, Vertiefungsarbeit, Schlussprüfung)
Rechtssystem Kann die Grundlagen des Schweizer Rechtssystems erläutern. • Hierarchie der Rechtsnormen (Bundesverfassung, Gesetze,
Verordnungen)
• Rechtsgrundlagen (Recht, Sitte, Moral)
Kann die wesentlichen Begriffe des Personenrechts erklären. • Natürliche und juristische Personen
• Rechtsfähigkeit, Urteilsfähigkeit, Handlungsfähigkeit,
Volljährigkeit
Kann einfache alltagsbezogene Rechtsfälle mit Hilfe des ZGB/OR
• Zivilgesetzbuch, Obligationenrecht
Lehrvertrag Kann Form, Inhalt und Auswirkungen des Lehrvertrags
beschreiben.
• Vertragsformen (formlos, mündlich, einfache und
qualifizierte Schriftlichkeit, öffentliche Beurkundung)
• Zwingendes und dispositives Recht
Kann die wichtigsten Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
aufzählen.
• Rechte und Pflichten
Kann einfache Rechtsfälle mit Hilfe des ZGB/OR einschätzen. • Zivilgesetzbuch, Obligationenrecht
Lehrbetrieb Kann den Lehrbetrieb als Teil der Volkswirtschaft einordnen. • Anspruchsgruppen, Umweltsphären
• Wirtschaftssektoren
Kann die eigene Tätigkeit in der betrieblichen Organisation
einordnen.
• Organigramm Betrieb, Aufgabenbeschrieb im Betrieb
Kann in Konfliktsituationen angemessen reagieren. • Konfliktlösestrategien
• Schulische und ausserschulische Beratungsstellen
Rollenverständnis Kann seine verschiedenen Rollen im Lehrbetrieb, an der
Berufsfachschule und im privaten Bereich definieren und daraus
eigene Ziele ableiten.
• Erwartungen, Rollen, Konflikte, persönliche Ziele 3
1. Lehrjahr Thema 2: Mit Geld umgehen
Leitidee Ich verdiene mein eigenes Geld und setze mich mit meiner Lohnabrechnung und meinem
Konsumverhalten auseinander.
Ich erfahre die wichtigsten Merkmale des Kaufvertrags und überlege mir, wie ich meine
Wünsche finanzieren kann. Zudem vergleiche ich verschiedene bargeldlose Zahlungsmittel
miteinander.
Schliesslich lerne ich, wie ich Schulden vermeiden kann, aber auch wie ich mit Schulden
umgehen kann.
Zeitbudget 27 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Konsumangebot Kann aufgrund eines Modells eigene Bedürfnisse benennen und
einordnen.
• Maslowsche Bedürfnispyramide 6
Kann soziale, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen
des eigenen Konsumverhaltens an einem Beispiel beschreiben und
beurteilen.
• Vergleich verschiedener Konsumangebote
• Nachhaltiger Konsum
• Persönliches Konsumverhalten
Kaufvertrag Kann Entstehung und Wirkung des Kaufvertrags beschreiben. • Ablauf Kaufvertrag inklusive Störungen
• Onlineshopping
• Alltagsrelevante Fälle
Kann die Chancen und Risiken des bargeldlosen Zahlungsverkehrs
beurteilen.
• Debitkarte, Kreditkarte und andere Zahlungsmittel
• E-Banking, Dauerauftrag, Lastschriftverfahren
Finanzierung Kann die eigene Lohnabrechnung nachvollziehen. • Bruttolohn, Nettolohn, Sozialversicherungsabzüge 12
Kann verschiedene Finanzierungsarten unterscheiden und
beurteilen.
• Leasing, Barkredit, Ratenzahlung
Kann ein Budget erstellen und eine Ausgabenkontrolle über
einen Zeitraum führen.
• Fixe Kosten, variable Kosten, Rückstellungen
Kann Ursachen und Folgen von Verschuldung erkennen und
Massnahmen ableiten.
• Schuldenfallen, Prävention, Betreibung, Rechtsvorschlag,
Schuldensanierung
1. Lehrjahr Thema 3: In einer globalisierten Welt leben
Leitidee Die Welt, in der ich lebe, rückt kulturell, politisch und wirtschaftlich immer enger zusammen,
und zwar in meiner Freizeit wie auch an meinem Arbeitsplatz.
Ich lerne Grundbegriffe und Mechanismen der Wirtschaft kennen. Ich befasse mich mit den
Ursachen und Auswirkungen der Globalisierung und ich erkenne die Bedeutung der Welthandelsorganisation wie auch von Nichtregierungsorganisationen.
Zeitbudget 27 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Einfacher und
erweiterter
Wirtschaftskreislauf
Kann den einfachen und erweiterten Wirtschaftskreislauf erklären. • Einfacher Wirtschaftskreislauf (Konsumenten, Produzenten,
Geldstrom und Güterstrom, Produktionsfaktoren)
• Erweiterter Wirtschaftskreislauf (Banken, Staat, Ausland)
Kann an Beispielen marktwirtschaftliche Mechanismen erkennen. • Preisbildung, Gesetze von Angebot und Nachfrage, Markt
• Bruttoinlandprodukt, Inflation, Deflation
Kann die verschiedenen Konjunkturphasen unterscheiden. • Konjunkturzyklus (Aufschwung, Hochkonjunktur, Rezession,
Depression)
Globalisierung Kann Hintergründe der Globalisierung erklären. • Definition Globalisierung
• Kommunikation, Transportmöglichkeiten, Handelsschranken,
Liberalisierung, Protektionismus
Kann ökonomische, ökologische und kulturelle Auswirkungen
der Globalisierung anhand von Beispielen aufzeigen.
• Kultur, Wirtschaft, Umwelt, Migration
• Chancen und Risiken
Kann die Auswirkungen der Globalisierung aus ethischer Sicht
hinterfragen.
• Zielkonflikte (zum Beispiel Wirtschaft versus Umwelt)
• Soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit
Internationale
Organisationen
Kann Ziele und Tätigkeitsbereiche der Welthandelsorganisation
beschreiben.
• Handelspolitik, Möglichkeiten und Grenzen 5
Kann Ziele und Tätigkeitsbereiche einer Nichtregierungsorganisation beschreiben.
• Beispiel einer NGO, Möglichkeiten und Grenzen
2. Lehrjahr
• Kann eine grafische Darstellung beschreiben und interpretieren.
• Kann einfache persönliche Ziele anhand eines Modells formulieren.
• Kann ein Werk oder ein kulturelles Ereignis beschreiben und kommentieren.
• Kann eine Erzählung verfassen.
• Kann einen Bericht verfassen.
• Kann ein Thema wirkungsvoll präsentieren.
• Kann anspruchsvolle Texte mündlich und schriftlich zusammenfassen.
• Kann eine einfache Stellungnahme verfassen.
• Kann eigene Verhaltensweisen reflektieren.
• Kann verschiedene Internetquellen vergleichen und beurteilen.
• Kann eine Umfrage vorbereiten, durchführen und auswerten.
• Kann eine weitere Lerntechnik anwenden.
IKT-Kompetenzen • Kann Informationen in geeigneter Form grafisch darstellen.
• Kann einen Text lesefreundlich gestalten (z. B. Schriftart, Schriftgrösse, Zeilenabstand).
• Kann Inhalte (z. B. Bilder) in ein Word-Dokument einfügen.
• Kann einfache Format-Vorlagen (Word) anwenden.
• Kann ein automatisiertes Inhaltsverzeichnis erstellen.
• Kann eine Kopfzeile und eine Fusszeile bearbeiten.
• Kann die Funktion Tabulatoren nutzen.
2. Lehrjahr Thema 4: Verantwortung übernehmen
Leitidee Ich bin Teil einer multikulturellen und mobilen Gesellschaft. Ich übernehme Verantwortung
für mein eigenes Leben, aber auch für das Leben anderer Menschen und für die Umwelt.
Ich setze mich mit meiner Gesundheit auseinander und lerne, welche Verhaltensweisen meine
Gesundheit positiv oder negativ beeinflussen können.
Ich befasse mich mit dem Thema Mobilität und deren Folgen für die Umwelt, die Gesellschaft
und mich selber.
Ich erfahre, wie ich Verantwortung für die Umwelt übernehmen kann und beschäftige mich
mit dem Klimawandel.
Ich erkenne, dass es für das friedliche Zusammenleben in einer heterogenen Gesellschaft
verbindliche Regeln braucht und setze mich mit verschiedenen Wertvorstellungen und deren
gesetzlichen Grundlagen auseinander.
Zeitbudget 39 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Gesundheit Kann die Bedeutung von Ernährung, Bewegung und Hygiene
für die eigene Gesundheit beurteilen.
• Work-Life-Balance
• Stressoren
• Ernährungsformen
Kann das Suchtpotential von Substanzen und Verhaltensweisen
beurteilen und den eigenen Umgang mit Sucht reflektieren.
• Legale und illegale Suchtmittel
• Suchtverhalten
• Beratungsstellen
Mobilität Kann den Stellenwert von Mobilität in der Freizeit beschreiben. • Öffentlicher und individueller Verkehr
• Mobilität in der Schweiz
Kann die Folgen von Mobilität für die Umwelt und die Gesellschaft
beschreiben.
• Externe Effekte (Umweltbelastung, Klimawandel)
• Umweltpolitische Instrumente (Lenkungsmöglichkeiten,
Verursacherprinzip)
Kann das eigene Mobilitätsverhalten reflektieren. • Öffentlicher Verkehr versus individueller Verkehr
• Vorteile und Nachteile
Kann die finanziellen und rechtlichen Folgen der eigenen Mobilität
• Risikomanagement
• Motorfahrzeughaftpflichtversicherung, Regress,
Kaskoversicherung, Bonus, Malus
• Unfallversicherung
• Strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen, Administrativverfahren
Ökologie Kann Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels beschreiben. • Treibhauseffekt und die Folgen im Alltag 12
Kann die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns anhand eines
konkreten Beispiels erklären.
• Zum Beispiel Umgang mit Abfall, Energiesparen, Naturschutz
• Ökologischer Fussabdruck
Zusammenleben mit
anderen Menschen
Kann die Notwendigkeit gesellschaftlichen Miteinanders
begründen.
• Milizsystem, Freiwilligenarbeit 9
Kann die Wertvorstellungen der eigenen sozialen Gruppe
mit den Vorstellungen anderer Gruppen vergleichen.
• Kulturen, Religionen, Ethnien, Peergroups
Kann in Wertekonflikten die allgemeinen Regeln der Schweizer
Gesellschaft und die Grundrechte als Basis für ein friedliches
Zusammenleben anwenden.
• Wertvorstellungen
• Bundesverfassung (Grundrechte)
• EMRK (Menschenrechte)
2. Lehrjahr Thema 5: Beeinflussen und beeinflusst werden
Leitidee In unserer Kommunikationsgesellschaft bin ich verschiedenen Beeinflussungen ausgesetzt.
Auch ich beeinflusse andere Menschen – bewusst oder unbewusst.
Ich beschäftige mich mit dem Thema Kommunikation und lerne ein Kommunikationsmodell
kennen. Medien haben in unserem Leben eine enorme Bedeutung. Ich befasse mich mit
der Vielfalt der Medien und schätze deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft sowie auf
mein Leben ein.
Auch die Werbung kann mich beeinflussen. Ich erfahre, wie Werbung auf mein Konsumverhalten einwirken kann.
Künstlerinnen und Künstler wollen mit ihren Werken Ideen vermitteln und Einfluss nehmen.
Ich setze mich mit ausgewählten Werken und Kunstschaffenden auseinander und versuche,
deren Aussagen zu interpretieren.
Zeitbudget 39 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Kommunikationsmodelle
Kann ein Kommunikationsmodell erklären und anwenden. • 4-Ohren-Modell von Schulz von Thun 9
Kann zwischen verbalen und nonverbalen Kommunikationsformen
unterscheiden.
• Haltung, Mimik, Gestik
Massenmedien Kann verschiedene Massenmedien und soziale Medien aufzählen
und unterscheiden.
• Printmedien, auditive Medien, audio-visuelle Medien,
digitale Medien, öffentlich-rechtliche und private Medien
Kann die Wirkung von Massenmedien und sozialen Medien
• Vierte Gewalt, Chancen und Risiken
Kann Werthaltungen und Manipulationsmittel der Massenmedien
und sozialen Medien erkennen.
• Fake News, Überprüfung von Informationsquellen
Werbung Kann erklären, wie Werbung Bedürfnisse schafft und beeinflusst. • Arten der Werbung
• AIDA-Prinzip
Kunst Kann künstlerische Ausdrucksformen unterscheiden. • Musik und Literatur
• Bildende und darstellende Kunst
Kann sich anhand eines Werks mit Kunstepochen oder aktueller
Kunst auseinandersetzen.
• Motive, Strömungen
3. Lehrjahr
• Kann ein anspruchsvolles Interview planen, durchführen und auswerten.
• Kann eine Erörterung verfassen.
• Kann sich aktiv an Sachdiskussionen beteiligen.
• Kann einen anspruchsvollen Text kommentieren.
• Kann ein anspruchsvolles Thema wirkungsvoll präsentieren.
• Kann eine anspruchsvolle E-Mail und/oder einen anspruchsvollen Geschäftsbrief formulieren
und gestalten.
• Kann wirkungsvoll argumentieren.
• Kann sich mit verschiedenen Rollen und Haltungen auseinandersetzen.
• Kann eine weitere Lerntechnik anwenden.
IKT-Kompetenzen • Kann eine einfache Excel-Tabelle bedarfsgerecht erstellen.
• Kann eine Excel-Tabelle in ein passendes Diagramm umwandeln.
3. Lehrjahr Thema 6: Im Staat mitbestimmen
Leitidee Ich lebe in einem demokratischen Staat. Ich kann einerseits mitwirken und die Gegenwart
und Zukunft der Schweiz beeinflussen, andererseits habe ich auch Pflichten.
Ich befasse mich mit den wichtigsten staatspolitischen Merkmalen der Schweiz und vergleiche
die grundlegenden politischen Haltungen. Ich bilde mir eine Meinung zu den grössten Parteien.
Weiter erfahre ich, wie ich am politischen Prozess in der Schweiz teilnehmen kann.
Ich erkenne, wie die Schweiz sich finanziert und setze mich mit der Steuererklärung auseinander.
Schliesslich erkenne ich die Bedeutung der Zusammenarbeit der Schweiz mit internationalen
Organisationen in Europa, aber auch weltweit. So lerne ich die wesentlichen Merkmale
der EU und der UNO kennen.
Zeitbudget 39 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Aufgaben und
Strukturen des Staats
Kann wesentliche Merkmale der Demokratie nennen. • Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Menschenrechte,
Volkssouveränität
Kann wesentliche Merkmale des Bundesstaats Schweiz nennen. • Halbdirekte Demokratie
• Föderalismus
• Aufgaben der Staatsgewalten auf den drei Ebenen
Kann anhand von Beispielen direkte und indirekte Steuern
unterscheiden.
• Kantonssteuer, Gemeindesteuer, Bundessteuer
• Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer
Kann eine Steuerklärung ausfüllen. • Vermögen, Einkommen, Abzüge
• Steuerprogression
Kann Beispiele für die Verwendung der Steuereinnahmen
auf den drei Ebenen nennen.
• Bund, Kantone und Gemeinden
Politische
Meinungsbildung
und Mit bestimmung
Kann die grossen Parteien nennen und ihre wichtigsten Ziele
sowie Positionen zu Sachfragen unterscheiden.
• Links-Rechts-Schema
• Smartspider
• Regierungsparteien
Kann die politischen Rechte unterscheiden. • Stimmrecht
• Wahlrecht (aktiv, passiv, streichen, kumulieren, panaschieren)
• Initiativrecht, Referendumsrecht (fakultativ, obligatorisch)
Schweiz
Europa
Welt
Kann das Hauptziel der EU nennen und das Verhältnis der Schweiz
zur EU beschreiben.
• Friedensicherung durch wirtschaftliche und politische
• Bilaterale Verträge zwischen Schweiz und EU
• Freier Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und
Kapital
Kann Hauptziele und Instrumente der UNO nennen und die Rolle
der Schweiz beschreiben.
• Weltfrieden, Wahrung Menschenrechte
• Sicherheitsrat, Vetorecht, Generalversammlung, Sonder- und
Unterorganisationen
• Embargo
• Neutralität Schweiz
3. Lehrjahr Thema 7: Von zu Hause ausziehen
Leitidee Ich ziehe früher oder später von zu Hause aus und trage Verantwortung für mein eigenes Leben.
Ich mache mir Gedanken zu verschiedenen Wohnformen. Vielleicht ziehe ich mit meiner
Partnerin/meinem Partner zusammen und setze mich mit einer allfälligen Heirat mit ihren
wichtigsten rechtlichen Konsequenzen auseinander. Vielleicht möchte ich aber auch lieber
im Konkubinat leben und erfahre mögliche Vorteile wie auch Nachteile.
Ich beschäftige mich mit den Rechten und Pflichten, wenn ich eine Wohnung miete, und kann
auch die finanziellen Folgen eines eigenen Haushalts einschätzen.
Weiter befasse ich mich mit meinem Versicherungsschutz und lerne die wichtigsten Merkmale
der Krankenversicherung, der Privathaftpflichtversicherung und der Hausratversicherung
kennen.
Zeitbudget 39 Lektionen (G, S&K, SSM) + 3 Lektionen (IKT)
Schwerpunkt Ziele Begriffe/Inhalte Zeit
Zusammenleben Kann verschiedene Formen des Zusammenlebens unterscheiden. • Eingetragene Partnerschaft, Konkubinat, Ehe 12
Kann Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Formen
des Zusammenlebens nennen.
• Rechtliche und finanzielle Folgen
• Verlobung, Wirkungen, Auflösung
Kann wesentliche Merkmale des Güterrechts insbesondere
der Errungenschaftsbeteiligung nennen.
• Ordentlicher Güterstand, Eigengut, Errungenschaft
Versicherungen Kann die Grundlagen des Versicherungswesens beschreiben. • Solidaritätsprinzip
• Versicherungsarten (Haftpflichtversicherungen,
Sachversicher ungen und Personenversicherungen),
• Obligatorische und freiwillige Versicherungen
Kann wesentliche Merkmale der Krankenversicherung beschreiben. • Police, Franchise, Selbstbehalt, Leistungen, Sparmodelle
• Grundversicherung und Zusatzversicherungen
• Unterschied Krankheit und Unfall
Kann wesentliche Merkmale der Privathaftpflichtversicherung
sowie der Hausratversicherung beschreiben.
• Leistungen, Selbstbehalt
• Unterdeckung, Überdeckung, Diebstahl
Wohnen Kann das selbständige Wohnen planen. • Wohnformen, Wohnungssuche, Haushaltsbudget, Umzug 12
Kann wesentliche Grundlagen des Mietrechts nennen. • Mietvertrag
• Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
4. Lehrjahr
• Kann ein Bewerbungsschreiben adressatengerecht formulieren und gestalten.
• Kann sich mit einem einfachen literarischen Text auseinandersetzen.
• Kann eine Inhaltsangabe verfassen.
• Kann anhand eines Modells persönliche und berufliche Ziele formulieren.
• Kann die Zeit bei einer anspruchsvollen Arbeit sinnvoll einteilen.
• Kann die Vertiefungsarbeit planen und ein eigenes Konzept ausarbeiten.
• Kann ein Gespräch vorbereiten und sich überzeugend präsentieren.
• Kann eigene Stärken und Schwächen benennen.
IKT-Kompetenzen • Kann die Vertiefungsarbeit den Vorgaben entsprechend verfassen und gestalten.
4. Lehrjahr Thema 8: Die Zukunft planen
Leitidee Ich stehe vor dem Abschluss meiner beruflichen Grundbildung. Ich nehme eine Standortbestimmung vor und mache mir Gedanken zu meiner beruflichen Zukunft.
Ich mache mich mit den Anforderungen an eine Stellenbewerbung vertraut und ich kenne
die wichtigsten Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer/-in. Ich setze mich auch mit
dem Thema Arbeitslosigkeit auseinander.
Schliesslich beschäftige ich mich mit der Altersvorsorge. Ich lerne die wichtigsten Merkmale
des Dreisäulenprinzips kennen.
Zeitbudget 42 Lektionen (G, S&K, SSM)
Weiterbildung und
Stellensuche
Kann Laufbahnmöglichkeiten nennen und einschätzen. • Weiterbildungsmöglichkeiten 12
Kann sich auf dem Stellenmarkt selbständig bewerben. • Stellensuche, Bewerbungsarten, Bewerbungsunterlagen,
Vorstellungsgespräch
Arbeitnehmer/-in Kann die rechtlichen Folgen des Einzelarbeitsvertrags
und des Gesamtarbeitsvertrags beschreiben.
• Rechte und Pflichten der Vertragsparteien 21
Kann einfache Rechtsfälle mit Hilfe der gesetzlichen Grundlagen
• Obligationenrecht, Arbeitsgesetz, Gesamtarbeitsvertrag
Kann die verschiedenen Interessen von Arbeitgeberverbänden
und Arbeitnehmerverbänden unterscheiden.
• Berufstypische Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände
Kann wesentliche Elemente der Vorsorge erklären. • Dreisäulenprinzip
Arbeitslosigkeit Kann bei Arbeitslosigkeit angemessen reagieren. • Regionale Arbeitsvermittlung (RAV) 9
Kann wesentliche Merkmale der Arbeitslosenversicherung nennen. • Beitragszeit, Bezugsdauer, Taggeld, Einstelltage, Kurzarbeit
Übersicht «Sprache & Kommunikation»
Thema Lehrjahr
1 2 3 4
Bericht ×
Bewerbung ×
Beschreibung × ×
Diskussion × ×
E-Mail/Geschäftsbrief × × ×
Erörterung (Pro-Contra-Analyse) ×
Erzählung (über erlebte Situation berichten) ×
Inhaltsangabe (Zusammenfassung literarischer Text) ×
Interview × ×
Kommentar/Stellungnahme × ×
Kommunikation × ×
Präsentation × × ×
Umfrage ×
Zieleformulierungen × ×
Zusammenfassung × ×
