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provisions: 24
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# Landwirtschaftsverordnung

## § 1 {#par_1}

Vollzugsbereich
1 Diese Verordnung enthält Bestimmungen zum Vollzug folgender Erlasse:
1. Bundesgesetz über die Landwirtschaft1) und dazugehörige Verordnungen des
Bundes
2. kantonales Landwirtschaftsgesetz2)

## § 2 {#par_2}

Departement
1 Das Departement für Inneres und Volkswirtschaft (DIV) ist zuständiges Departement.

## § 3 {#par_3}

Landwirtschaftsamt
1 Soweit nichts anderes bestimmt ist, obliegt der Vollzug dem Landwirtschaftsamt.
§ 4 * BBZ Arenenberg
1 Die Zuständigkeit im Bereich Beratung sowie im fachtechnischen Vollzug der Produktionstechnik obliegt dem Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg (BBZ
Arenenberg).
2 Das BBZ Arenenberg führt Fachstellen und Betriebe.

## § 5 {#par_5}

Gemeindestelle für Landwirtschaft
1 Jede Politische Gemeinde führt eine Gemeindestelle für Landwirtschaft und meldet
die zuständige Person dem Landwirtschaftsamt.
1) SR 910.1
2) RB 910.1
* Änderungstabelle am Schluss des Erlasses
2 Die Gemeindestelle leistet Unterstützung bei der Betriebsstrukturdatenerhebung,
beim Pflanzenschutz und bei der Kontrolle der Produktionsvorschriften. *
2. Produktion und Absatz

## § 6 {#par_6}

Unterstützung von Organisationen
1 Als Branchen- und Selbsthilfeorganisationen werden namentlich unterstützt:
1. * Agro Marketing Thurgau AG
2. Maschinen- und Betriebshelferringe

## § 7 {#par_7}

Produkteförderung

## § 7des {#par_7des}

Gesetzes sind beim Landwirtschaftsamt einzureichen.
2 Über Beiträge entscheidet das Departement auf Antrag des Landwirtschaftsamtes.

## § 9 § 8 * … {#par_9}

Kennzeichnung
1 Das Departement erlässt die notwendigen Vorschriften zum Vollzug der Bestimmungen über die Kennzeichnung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und ihren
Verarbeitungsprodukten.
2 Vorbehalten bleiben die Bestimmungen der Lebensmittelgesetzgebung.
3. Beratung und Betriebe *

## § 10 {#par_10}

Aufgaben des BBZ Arenenberg
1 Das BBZ Arenenberg erfüllt seine Aufgaben gemäss Leistungsauftrag. *

## § 11 {#par_11}

Dienstleistungen
1 Die Dienstleistungen des BBZ Arenenberg stehen auch Einzelpersonen oder Gruppen von Personen zur Verfügung. *
§ 12 * Betriebe
1 Dem BBZ Arenenberg sind das Napoleonmuseum mit Schlosspark, ein Gastgewerbe, zwei landwirtschaftliche Betriebe, ein obstbaulicher Betrieb und eine Gärtnerei
angegliedert. *
2 Diese dienen insbesondere der Aus- und Weiterbildung, der angewandten Forschung, der Beratung sowie als Anschauungsobjekte für die Öffentlichkeit.
4. Tierzucht und Tiergesundheit

## § 14 § 13 * … {#par_14}

Gesundheitsdienste
1 Zuständig für die Belange der Gesundheitsdienste ist das Veterinäramt.
2 Die Kosten der Gesundheitsdienste für Nutztiere werden dem Tierseuchenfonds
belastet.
5. Pflanzenschutz und Pflanzenschutzfonds
5.1. Pflanzenschutz
§ 15 * Vollzug, Aus- und Weiterbildung
1 Der fachtechnische Vollzug obliegt dem Pflanzenschutzdienst des BBZ Arenenberg, soweit nichts anderes bestimmt ist. *
2 Der Pflanzenschutzdienst sorgt insbesondere auch für die Aus- und Weiterbildung
der Mitglieder der Schätzungskommission und der kontrollierenden Personen. *

## § 16 {#par_16}

Kontrollierende Personen
1 Die kontrollierenden Personen haben im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit Zutritt zu
allen Grundstücken.
2 Für die Kontrolle kann der Pflanzenschutzdienst oder eine andere für den Vollzug
zuständige Stelle nebenamtliche Personen beiziehen. *
3 Für die Kontrollen im Siedlungsgebiet stellen die Gemeinden geeignetes Personal
zur Verfügung.

## § 17 {#par_17}

Anordnungen der Flurkommission
1 Die Flurkommission kann gegenüber Grundeigentümern und Grundeigentümerinnen sowie Bewirtschaftenden Anordnungen zur Bekämpfung unerwünschter Pflanzen wie Ackerkratzdisteln, Blacken, Flughafer, Quecken und Neophyten treffen, sofern Kulturen auf andern Grundstücken beeinträchtigt oder unmittelbar von Schaden

## § 18 bedroht sind. * {#par_18}

Schadorganismen und Wirtspflanzen *
1 Der Pflanzenschutzdienst kann weitere, im Bundesrecht nicht geregelte Schadorganismen und Wirtspflanzen bezeichnen, die zu überwachen oder zu bekämpfen
sind. *
2 Für die Kontrolle und für die Überwachung oder Bekämpfung der Quarantäneorganismen, geregelten Nicht-Quarantäneorganismen, potenziellen Quarantäneorganismen und weiteren Schadorganismen sowie deren Wirtspflanzen sind zuständig: *
1. * die Bewirtschaftenden für ihre Kulturen
2. * das kantonale Tiefbauamt entlang von Kantonsstrassen
3. * die Gemeinde im öffentlichen Raum des Siedlungsgebietes und entlang von
Gemeindestrassen
3a. * die Eigentümer und Eigentümerinnen sowie die Besitzer und Besitzerinnen
für ihre Grundstücke im Siedlungsgebiet
4. die nebenamtlichen Kontrolleure und Kontrolleurinnen für die landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen sowie für das übrige Gebiet
§ 18a * Überwachung und Bekämpfung des Feuerbrandes
1 Der Anbau und das Anpflanzen der in Anhang 4 zu dieser Verordnung genannten
Wirtspflanzen des Feuerbrandes sind im gesamten Kantonsgebiet verboten.
2 Innerhalb von Gebieten mit geringer Prävalenz sind alle Wirtspflanzen intensiv zu
überwachen und es ist der Feuerbrand zu bekämpfen. Als Bekämpfungsmassnahme
kann der Pflanzenschutzdienst insbesondere anordnen, dass befallene oder positiv
getestete Pflanzenteile durch Rückschnitt beziehungsweise Rückriss entfernt und
sachgerecht vernichtet werden. *
3 Als Gebiete mit geringer Prävalenz gelten, *
1. * die im Anhang 5 zu dieser Verordnung aufgeführten Politischen Gemeinden
und
2. * einzelne wertvolle Bestände von Wirtspflanzen des Feuerbrandes im übrigen
Kantonsgebiet, die auf Gesuch des Pflanzenschutzdienstes vom Bundesamt
für Landwirtschaft als Gebiete mit geringer Prävalenz anerkannt worden sind.
4 … *
§ 18b * Überwachung und Bekämpfung des Erdmandelgrases
1 Jedes landwirtschaftlich genutzte Grundstück, das von Erdmandelgras befallen ist,
ist dem Pflanzenschutzdienst zu melden. *
2 Meldepflichtig sind die Bewirtschaftenden und die Grundeigentümerinnen und
Grundeigentümer.
3 Wer Vorbeuge- und Bekämpfungsmassnahmen ergreift, hat den Pflanzenschutzdienst vorgängig einzubeziehen. *
4 Die befallenen Grundstücke werden im ThurGIS öffentlich einsehbar eingetragen.
5.2. Pflanzenschutzfonds

## § 19 {#par_19}

Zweck
1 Der Pflanzenschutzfonds dient der Deckung von Schäden gemäss § 14 Abs. 1 des
Gesetzes1) sowie der Finanzierung von Vorbeuge- und Bekämpfungsmassnahmen.

## § 20 {#par_20}

Beitragseinzug, gesamter Beitrag
1 Der Regierungsrat entscheidet entsprechend dem Fondsbestand über die Aufnahme
und Einstellung des Beitragseinzuges sowie die Höhe des gesamten Beitrages.
2 Die Beiträge des Kantons, der Gemeinden und der Bewirtschaftenden betragen je
ein Drittel des gesamten Beitrages.

## § 21 {#par_21}

Beiträge der Gemeinden
1 Die Beiträge der einzelnen Gemeinden bemessen sich nach der Wohnbevölkerung.

## § 22 {#par_22}

Beitragspflicht
1 Beitragspflichtig sind Bewirtschaftende mit einer Nutzfläche von mindestens einer
Hektare bei landwirtschaftlich und gartenbaulich genutztem Boden sowie 0,5 Hektaren bei Spezialkulturen wie Obst, Reben und Beeren.

## § 23 {#par_23}

Beiträge der Bewirtschaftenden
1 Die Beiträge der einzelnen Bewirtschaftenden bemessen sich nach der Nutzfläche.
2 Für Spezialkulturen im Sinne des Bundesrechtes werden entsprechend der Ertragskraft höhere Beiträge erhoben.

## § 24 {#par_24}

Ausschluss des Entschädigungsanspruchs
1 Ein Entschädigungsanspruch ist ausgeschlossen für:
1. Bewirtschaftende, die ihr Land in der jährlich stattfindenden landwirtschaftlichen Betriebsstrukturerhebung nicht deklariert haben
2. Bewirtschaftende, die beim letzten Beitragseinzug nicht beitragspflichtig waren oder keine Beiträge geleistet haben
3. Schäden an Zier- und Wildpflanzen

## § 25 {#par_25}

Schätzungskommission
1 Zur Ermittlung der Schäden wählt das Departement auf Amtsdauer eine aus fünf
Mitgliedern bestehende Schätzungskommission.
1) RB 910.1
2 Die Kommission konstituiert sich selbst und kann in besonderen Fällen weitere
Fachleute beiziehen.

## § 26 {#par_26}

Schadenvergütung
1 Über die Vergütung von Schäden entscheidet das Landwirtschaftsamt auf Antrag

## § 27 der Schätzungskommission oder des Pflanzenschutzdienstes. * {#par_27}

Kürzung oder Verweigerung
1 Das Landwirtschaftsamt kürzt oder verweigert die Vergütung von Schäden nach
Massgabe von § 15 Abs. 2 des Gesetzes.
2 Der Regierungsrat bezeichnet die gefährdeten Gebiete und die anfälligen Kulturen.

## § 28 {#par_28}

Zahlungen an Vorbeugung und Bekämpfung
1 Über Zahlungen an Vorbeuge- und Bekämpfungsmassnahmen entscheidet das
Landwirtschaftsamt auf Antrag des Pflanzenschutzdienstes. *
2 Massgebend sind die Bestimmungen und Ansätze des Bundes und, soweit solche
fehlen, diejenigen des Kantons. *
3 Die kantonalen Bestimmungen und Ansätze werden vom Landwirtschaftsamt erlassen beziehungsweise festgelegt. *
6. Vollzug von Bundesrecht
6.1. Direktzahlungen und Kontrollen *
§ 29 * Direktzahlungen
1 Das Landwirtschaftsamt führt die notwendigen Erhebungen und Berechnungen
durch und besorgt die Auszahlungen.
§ 30 * Kontrollen
1 Das Landwirtschaftsamt ist die Koordinationsstelle gemäss Art. 7 der eidgenössischen Verordnung über die Koordination der Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben (VKKL)1). *
2 Die Kontrollstelle für Ökomassnahmen und Labelproduktion (KOL) des Landwirtschaftsamtes oder andere vom Landwirtschaftsamt beauftragte Kontroll- oder Inspektionsstellen führen die vom Bund vorgeschriebenen Kontrollen durch. *
1) SR 910.15
3 Die betreffenden Stellen setzen die kontrollierenden Personen ein und sorgen für
deren Aus- und Weiterbildung.
§ 30a * Externe Kontrollkosten
1 Die externen Kontrollkosten der KOL gemäss § 19 Abs. 2 des Gesetzes werden mit
Pauschalbeträgen abgegolten.
2 Für die Kontrolle des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN) wird pro Jahr ein
Pauschalbetrag in der Höhe von zwei Promille der für dieses Jahr brutto berechneten
Direktzahlungen erhoben, mindestens aber Fr. 100 pro Betrieb und Jahr.
3 Zusätzlich werden Pauschalbeträge von je Fr. 20 pro Jahr und Direktzahlungsart
für die Kontrollen von angemeldeten Programmen für folgende Direktzahlungsarten
erhoben:
1. Beitrag für extensive Produktion von Getreide, Sonnenblumen, Eiweisserbsen,
Ackerbohnen und Raps
2. Beitrag für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion
3. Tierwohlbeitrag BTS pro Tiergattung (maximal zwei Tiergattungen pro
Betrieb)
4. Tierwohlbeitrag RAUS pro Tiergattung (maximal zwei Tiergattungen pro
Betrieb)
5. Beitrag für emissionsmindernde Ausbringverfahren
6. Beitrag für schonende Bodenbearbeitung
4 Für zusätzliche Kontrollen gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. a VKKL, die aufgrund von
Mängeln bei früheren Kontrollen durchgeführt werden, wird ein Pauschalbetrag von
Fr. 250 erhoben.
6.2. Weinwirtschaft
§ 31 * Vollzug
1 Der fachtechnische Vollzug sowie der Vollzug der Bestimmungen über die
kontrollierte Ursprungsbezeichnung (Appellation d’origine contrôlée, AOC) obliegt
gemäss Leistungsvereinbarung zwischen den Kantonen Schaffhausen, Thurgau und
Zürich der Fachstelle Rebbau SH-TG-ZH. Die Fachstelle erlässt im Auftrag des
Landwirtschaftsamtes die entsprechenden Weisungen. *
2 Die Buch- und Kellerkontrolle obliegt der Kontrollstelle gemäss Art. 36 der Verordnung über den Rebbau und die Einfuhr von Wein1). *
1) SR 916.140
§ 32 * Rebbaukataster
1 Die Fachstelle führt im Auftrag des Landwirtschaftsamtes den Rebbaukataster.
2 Flächen werden aus dem Kataster gelöscht, wenn sie seit mehr als zehn Jahren
nicht mehr bestockt sind. *
§ 33 Neuanpflanzungen *
1 Neuanpflanzungen von Reben für die Weinerzeugung auf einer Fläche von mindestens 100 m² bedürfen einer Bewilligung. Gesuche um Erteilung einer Bewilligung
sind spätestens sechs Monate vor der Neuanpflanzung bei der Fachstelle einzureichen. *
2 Neuanpflanzungen von Reben auf einer Fläche von mindestens 100 m², die nicht
der Weinerzeugung dienen, sowie Neuanpflanzungen von Reben auf einer Fläche
von mindestens 100 m² und höchstens 400 m², deren Produkte ausschliesslich für
den Eigenverbrauch der bewirtschaftenden Person bestimmt sind, sind nicht bewilligungspflichtig, sind aber spätestens sechs Monate vor der Neuanpflanzung der Fachstelle zu melden. *
3 Die Fachstelle holt die Stellungnahmen der Berufsorganisationen ein, prüft die Gesuche und stellt beim Landwirtschaftsamt Antrag, ob das Gesuch gutzuheissen oder
abzuweisen sei. *
4 Das Landwirtschaftsamt hört das Amt für Raumentwicklung an und entscheidet anschliessend über die Gesuche. *
5 Das Landwirtschaftsamt regelt die Bewilligungskriterien. *
§ 34 Erneuerungen
1 Erneuerungen von Rebflächen sind bis spätestens 31. Mai der Fachstelle zu melden. *
§ 35 Weinlesekontrolle
1 Bei der Weinlesekontrolle hat die Einkellerin oder der Einkellerer die einzelnen
Traubensorten zu erfassen und diese der Fachstelle nach deren Vorgaben innert einer
Frist von sieben Tagen nach dem Erntetermin zu übermitteln. Die Trauben werden
gewogen. *
2 Die Fachstelle überwacht die Weinlesekontrolle, setzt die kontrollierenden Personen ein und sorgt für deren Aus- und Weiterbildung. *
3 Die Kosten der Überwachung trägt das Landwirtschaftsamt. *
§ 36 * Kontrollierte Ursprungsbezeichnung
1 Wird Wein aus dem Kanton Thurgau mit der kontrollierten Ursprungsbezeichnung
bezeichnet, ist die kontrollierte Ursprungsbezeichnung Thurgau zu verwenden.
2 Als kontrollierte Ursprungsbezeichnung Thurgau werden folgende Bezeichnungen
anerkannt:
1. kontrollierte Ursprungsbezeichnung Thurgau,
2. * KUB Thurgau,
3. * AOC Thurgau oder
4. * Appellation d’origine contrôlée Thurgau.
5. * …
3 Der Wein kann neben der kontrollierten Ursprungsbezeichnung Thurgau mit einer
Zusatzbezeichnung gemäss § 36a Ziff. 2 oder Ziff. 3 versehen werden.
§ 36a * Gebietsbezeichnungen
1 In den Anhängen zu dieser Verordnung werden festgelegt:
1. * …
2. Zusatzbezeichnungen zur kontrollierten Ursprungsbezeichnung Thurgau nach
Gemeinden, ehemaligen Gemeinden oder Ortsteilen (Anhang 2)
3. Zusatzbezeichnungen zur kontrollierten Ursprungsbezeichnung Thurgau nach
Reblagen (Anhang 3)
§ 36abis * Weinspezifische Begriffe
1 Es werden folgende Begriffe definiert:
1. Auslese: Wein mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung, der aus Trauben
überdurchschnittlicher Qualität stammt oder einem speziellen Kelterungsverfahren unterzogen wurde. Die Kriterien sind zu dokumentieren.
2. Reserve / Réservé / Riserva: Wein mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung,
der nach einem Reifungsprozess von mindestens 18 Monaten ab dem 1. Oktober des Erntejahres für Rotweine beziehungsweise von 12 Monaten ab dem
1. Oktober des Erntejahres für Weissweine auf den Markt gelangt.
3. Spätlese: Wein mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung aus Trauben, deren
natürliches Mostgewicht mindestens 3 °Oe über dem Betriebsdurchschnitt der
Weinbezeichnung der verwendeten Sorten liegt. Als Weinbezeichnung gilt die
kontrollierte Ursprungsbezeichnung, gegebenfalls ergänzt mit einer Zusatzbezeichnung gemäss § 36a Abs. 1 Ziff. 2 (Anhang 2) oder Ziff. 3 (Anhang 3).
4. * Vin doux naturel: Likörwein nach Massgabe von Art. 84 der Verordnung des
EDI über Getränke1). Jede Anreichung beziehungsweise Konzentration ist verboten.
5. * Roséwein mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung: Roséwein, der mit höchstens 10 Prozent Schweizer Weisswein verschnitten ist.
1) SR 817.022.12
6. * Schaumweine und Perlweine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung:
Schaumweine und Perlweine, die aus Trauben, Traubenmost oder Stillweinen
hergestellt werden, welche die Bestimmungen für Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung erfüllen.
7. * Likörwein mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung: Likörwein, der mit
höchstens 10 Prozent Schweizer Traubengut verschnitten ist, das zur Herstellung des Traubenmosts, Weins, neutralen Alkohols oder Destillats verwendet
wird.
§ 36b * Meldepflicht
1 Wein erzeugende Betriebe, die die kontrollierte Ursprungsbezeichnung verwenden
wollen, haben sich bis spätestens 31. März des betreffenden Jahres bei der Fachstelle
anzumelden. *
2 Will der angemeldete Betrieb die kontrollierte Ursprungsbezeichnung nicht mehr
verwenden, hat er sich bei der Fachstelle abzumelden. *
§ 36c * Anbaumethoden, Weinbereitung
1 Als Anbaumethoden sind Stickelbau, Drahtbau und Terrassenanlagen zugelassen.
2 Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung dürfen maximal um 1.5 Volumenprozent auf maximal 15 Volumenprozent angereichert werden. *
3 Der Gehalt an flüchtiger Essigsäure darf folgende Werte nicht überschreiten, wobei
1 Milliäquivalent 0.06 Gramm pro Liter flüchtiger Säure entspricht: *
1. 18 Milliäquivalent pro Liter bei teilweise vergorenem Traubenmost sowie bei
Weisswein und Roséwein
2. 20 Milliäquivalent pro Liter bei Rotwein
3. 30 Milliäquivalent pro Liter bei Süsswein
4. 35 Milliäquivalent pro Liter bei Eiswein
4 Zur Bereitung von Weinen mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung sind die Verfahren erlaubt, die im Anhang 9 der Verordnung des EDI über Getränke aufgelistet
und in dessen Anlagen 1 bis 16 geregelt sind. *
5 Die Süssung von Weinen mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung ist zugelassen,
wenn die Bedingungen nach Anhang 9 der Verordnung des EDI über Getränke1) erfüllt sind. *
§ 36d * Mischverhältnis
1 Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung Thurgau müssen aus dem Kanton
Thurgau stammen. *
1) SR 817.022.12
2 Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung Thurgau können zusätzlich die Bezeichnung nach einer Gemeinde, einer ehemaligen Gemeinde oder einem Ortsteil
gemäss Anhang 2 tragen. In diesem Fall müssen 60 Prozent des Weines aus der
betreffenden Gemeinde, ehemaligen Gemeinde oder dem betreffenden Ortsteil und
der restliche Teil aus den übrigen Gebieten des Kantons Thurgau stammen. *
3 Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung Thurgau können zusätzlich die Bezeichnung nach einer Reblage gemäss Anhang 3 tragen. In diesem Fall muss der
Wein aus dieser Reblage stammen. *
4 Vorbehalten bleibt die Regelung des Verschnitts nach Art. 27d der Verordnung
über den Rebbau und die Einfuhr von Wein (Weinverordnung)1). Als Verschnitt gilt
die gesamte Menge zugeführten Weines einer anderen Herkunft. *
§ 36e * Analyse und sensorische Prüfung
1 Weine, die eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung beanspruchen, werden einer
Analyse und sensorischen Prüfung unterzogen. Analyse und Prüfung erfolgen am
verkaufsfertigen Wein und gelten für das betreffende Los.
2 Die Analyse umfasst mindestens den Alkoholgehalt und die gesamte schweflige
Säure gemäss den Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung. *
3 Die sensorische Prüfung umfasst Aussehen, Geruch, Geschmack und Gesamteindruck nach dem 100-Punkteschema. Die Mindestpunktzahl beträgt 65 Punkte. *
4 Die Betriebe sind verpflichtet, ihre Weine kostenlos zur Verfügung zu stellen.
5 Die Analyse und die sensorische Prüfung werden durch eine vom Landwirtschaftsamt beauftragte Stelle durchgeführt. *
§ 36f * Ergebnis der Prüfung, Ausschluss
1 Die Fachstelle eröffnet den Betrieben die Ergebnisse der Analyse und der sensorischen Prüfung und ordnet die gestützt auf die vorliegende Verordnung erforderlichen weinrechtlichen Massnahmen mittels Entscheid an. *
2 Genügt ein Los Wein den weinrechtlichen Anforderungen gemäss der vorliegenden
Verordnung nicht, kann es von der Verwendung der kontrollierten Ursprungsbezeichnung ausgeschlossen werden. *
3 Der Entscheid der Fachstelle kann mit Einsprache an das Landwirtschaftsamt weitergezogen werden.
§ 36g * Kostenpflicht, Gebührentarif
1 Das Analyse- und Prüfungsverfahren für Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung ist kostenpflichtig. Die Kosten werden mit dem Entscheid der Fachstelle
gemäss § 36f Abs. 1 in Rechnung gestellt. *
1) SR 916.140
2 Das Landwirtschaftsamt erlässt einen Gebührentarif. *
§ 36h * Grenzübergreifende Rebflächen
1 Bei Rebflächen, die sich über die Kantonsgrenze hinaus erstrecken, kann das Departement die Verwendung der kontrollierten Ursprungsbezeichnung Thurgau für
die ganze Rebfläche bewilligen, sofern eine entsprechende geografische Einheit gegeben ist und der betroffene Nachbarkanton zustimmt.
§ 36i * Wein mit Fantasiebezeichnung
1 Fantasiebezeichnungen für Wein sind zulässig, sofern sie keine Ursprungs- oder
Herkunftsbezeichnungen vortäuschen und die Anforderungen der eidgenössischen
Lebensmittelgesetzgebung eingehalten sind.
2 Nicht zulässig sind insbesondere geografische Bezeichnungen, Abbildungen oder
Begriffe mit Ähnlichkeiten zu Zusatzbezeichnungen gemäss § 36a Ziff. 2 und
Ziff. 3. *
§ 37 * Rebsortenliste, Mengenbegrenzung und Mindestzuckergehalt
1 Die Fachstelle führt die Liste der zugelassenen Rebsorten. *
2 Das Landwirtschaftsamt legt bis spätestens 30. Juni jeden Jahres die Höchstmengen und die Mindestzuckergehalte fest. *
3 Die Festlegung erfolgt auf Antrag der Fachstelle, welche die Berufsorganisationen
anhört.
6.3. Investitionskredite und Betriebshilfe
§ 38 Vollzugsübertragung
1 Der Vollzug der Bestimmungen über die Gewährung von Investitionskrediten und
Betriebshilfedarlehen gemäss der Verordnung über die Strukturverbesserungen in
der Landwirtschaft (Strukturverbesserungsverordnung, SVV)1) und der Verordnung
über die sozialen Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft (SBMV)2) wird der Genossenschaft für landwirtschaftliche Investitionskredite und Betriebshilfe (GLIB)
übertragen. *
2 Das Departement beaufsichtigt den Vollzug und kann Weisungen erteilen.
1) SR 913.1
2) SR 914.11
§ 39 Leistungsvereinbarung
1 Das Departement schliesst mit der GLIB eine Leistungsvereinbarung ab.
2 Die Leistungsvereinbarung bedarf der Genehmigung durch den Regierungsrat.
§ 40 Kantonsvertretung
1 Dem Kanton ist im Vorstand der GLIB eine angemessene Vertretung einzuräumen.
2 Der Regierungsrat bezeichnet die den Kanton vertretenden Personen.
§ 41 Genehmigungs- und Mitteilungspflicht
1 Die Statuten der GLIB bedürfen der Genehmigung durch den Regierungsrat.
§ 42 Personelles
1 Die Anstellungs- und Besoldungsbedingungen richten sich nach den Bestimmungen für das Staatspersonal.
§ 43 * Haftung
1 Die Haftung der GLIB sowie die Verantwortlichkeit ihrer Organe und Angestellten
richten sich nach dem Gesetz über die Verantwortlichkeit (Verantwortlichkeitsgesetz)1).
§ 43a * Betriebshilfe
1 Bewirtschaftenden von landwirtschaftlichen Betrieben können Betriebshilfedarlehen im Betrag von Fr. 20'000 bis Fr. 200'000 gewährt werden.
7. Schlussbestimmungen
§ 44 * Übergangsbestimmung
1 Weine aus bis und mit im Jahr 2013 geernteten Trauben dürfen nach dem bisherigen Recht erzeugt und vermarktet werden. *
2 Sie dürfen noch bis zur Erschöpfung der Bestände an die Konsumenten und Konsumentinnen abgegeben werden.
1) RB 170.3
§ 44a * Übergangsbestimmung zur Änderung von Anhang 2
1 Mit der Zusatzbezeichnung «Diessenhofen» zur kontrollierten Ursprungsbezeichnung Thurgau dürfen auch Weine vermarktet und verkauft werden, die aus bis und
mit im Jahr 2024 geernteten Trauben aus Gailingen hergestellt werden.
§ 45 …
Änderungstabelle - Nach Paragraph
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Amtsblatt
Erlass 10.04.2001 01.05.2001 Erstfassung ABl. 16/2001
Erlasstitel 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 4 07.03.2006 01.01.2006 geändert ABl. 10/2006
§ 4 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 5 Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 5 Abs. 2, 1. 23.09.2014 01.10.2014 aufgehoben ABl. 39/2014
§ 5 Abs. 2, 2. 23.09.2014 01.10.2014 aufgehoben ABl. 39/2014
§ 6 Abs. 1, 1. 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 8 11.12.2007 01.01.2008 aufgehoben ABl. 50/2007
Titel 3. 07.03.2006 01.01.2007 geändert ABl. 10/2006
§ 10 Abs. 1 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 11 Abs. 1 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 12 07.03.2006 01.01.2007 geändert ABl. 10/2006
§ 12 Abs. 1 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 12 Abs. 1 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 13 23.09.2014 01.10.2014 aufgehoben ABl. 39/2014
§ 15 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 15 Abs. 1 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 15 Abs. 2 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 16 Abs. 2 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 17 Abs. 1 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18 08.12.2020 12.12.2020 Titel geändert ABl. 50/2020
§ 18 Abs. 1 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18 Abs. 2 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18 Abs. 2, 1. 17.11.2009 01.01.2010 geändert ABl. 47/2009
§ 18 Abs. 2, 1. 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18 Abs. 2, 2. 17.11.2009 01.01.2010 geändert ABl. 47/2009
§ 18 Abs. 2, 2. 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18 Abs. 2, 3. 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18 Abs. 2, 3a. 08.12.2020 12.12.2020 eingefügt ABl. 50/2020
§ 18a 17.11.2009 01.01.2010 geändert ABl. 47/2009
§ 18a Abs. 2 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18a Abs. 2, 1. 08.12.2020 12.12.2020 aufgehoben ABl. 50/2020
§ 18a Abs. 2, 2. 08.12.2020 12.12.2020 aufgehoben ABl. 50/2020
§ 18a Abs. 3 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18a Abs. 3, 1. 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18a Abs. 3, 2. 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18a Abs. 4 08.12.2020 12.12.2020 aufgehoben ABl. 50/2020
§ 18b 25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
§ 18b Abs. 1 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 18b Abs. 3 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 26 Abs. 1 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 28 Abs. 1 08.12.2020 12.12.2020 geändert ABl. 50/2020
§ 28 Abs. 2 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Amtsblatt
§ 28 Abs. 3 25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
Titel 6.1. 17.11.2009 01.01.2010 geändert ABl. 47/2009
§ 29 17.11.2009 01.01.2010 geändert ABl. 47/2009
§ 30 17.11.2009 01.01.2010 geändert ABl. 47/2009
§ 30 Abs. 1 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 30 Abs. 1 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 30 Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 30 Abs. 2 15.12.2015 01.01.2016 geändert ABl. 51/2015
§ 30a 15.12.2015 01.01.2016 eingefügt ABl. 51/2015
§ 31 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 31 Abs. 1 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 31 Abs. 1 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 31 Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 31 Abs. 2 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 32 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 32 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 32 Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 32 Abs. 2 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 33 25.06.2019 01.07.2019 Titel geändert ABl. 26/2019
§ 33 Abs. 1 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 33 Abs. 2 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 33 Abs. 3 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 33 Abs. 4 25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
§ 33 Abs. 5 25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
§ 34 Abs. 1 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 35 Abs. 1 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 35 Abs. 2 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 35 Abs. 2 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 35 Abs. 3 25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
§ 36 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 36 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36 Abs. 2, 2. 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36 Abs. 2, 3. 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36 Abs. 2, 4. 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36 Abs. 2, 5. 23.09.2014 01.10.2014 aufgehoben ABl. 39/2014
§ 36a 11.12.2007 01.01.2008 eingefügt ABl. 50/2007
§ 36a 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36a Abs. 1, 1. 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36a Abs. 1, 1. 25.06.2019 01.07.2019 aufgehoben ABl. 26/2019
§ 36abis 23.09.2014 01.10.2014 eingefügt ABl. 39/2014
§ 36abis Abs. 1,
4.
25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 36abis Abs. 1,
5.
25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
§ 36abis Abs. 1,
6.
25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Amtsblatt
§ 36abis Abs. 1,
7.
25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
§ 36b 11.12.2007 01.01.2008 eingefügt ABl. 50/2007
§ 36b 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36b Abs. 1 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 36b Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 eingefügt ABl. 39/2014
§ 36c 11.12.2007 01.01.2008 eingefügt ABl. 50/2007
§ 36c 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36c Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36c Abs. 2 11.06.2024 01.08.2024 geändert ABl. 24/2024
§ 36c Abs. 3 23.09.2014 01.10.2014 eingefügt ABl. 39/2014
§ 36c Abs. 4 23.09.2014 01.10.2014 eingefügt ABl. 39/2014
§ 36c Abs. 4 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 36c Abs. 5 25.06.2019 01.07.2019 eingefügt ABl. 26/2019
§ 36c Abs. 5 11.06.2024 01.08.2024 geändert ABl. 24/2024
§ 36d 11.12.2007 01.01.2008 eingefügt ABl. 50/2007
§ 36d 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36d Abs. 1 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36d Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36d Abs. 2 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 36d Abs. 3 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36d Abs. 4 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36d Abs. 4 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 36e 11.12.2007 01.01.2008 eingefügt ABl. 50/2007
§ 36e Abs. 2 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36e Abs. 3 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36e Abs. 3 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36e Abs. 5 23.09.2014 01.10.2014 eingefügt ABl. 39/2014
§ 36e Abs. 5 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 36f 11.12.2007 01.01.2008 eingefügt ABl. 50/2007
§ 36f Abs. 1 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36f Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36g 11.12.2007 01.01.2008 eingefügt ABl. 50/2007
§ 36g Abs. 1 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36g Abs. 2 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
§ 36h 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 36i 11.12.2007 01.01.2008 geändert ABl. 50/2007
§ 36i Abs. 2 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 37 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 37 Abs. 1 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 37 Abs. 2 25.06.2019 01.07.2019 geändert ABl. 26/2019
§ 38 Abs. 1 05.09.2023 09.09.2023 geändert ABl. 36/2023
§ 43 09.12.2003 01.06.2004 geändert ABl. 50/2003
§ 43a 05.09.2023 09.09.2023 eingefügt ABl. 36/2023
§ 44 22.06.2010 01.07.2010 geändert ABl. 25/2010
§ 44 Abs. 1 23.09.2014 01.10.2014 geändert ABl. 39/2014
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Amtsblatt
§ 44a 08.12.2020 12.12.2020 eingefügt ABl. 50/2020
Anhang 1 23.09.2014 01.10.2014 Name und Inhalt
geändert
ABl. 39/2014
Anhang 1 25.06.2019 01.07.2019 aufgehoben ABl. 26/2019
Anhang 2 23.09.2014 01.10.2014 Name und Inhalt
geändert
ABl. 39/2014
Anhang 2 25.06.2019 01.07.2019 Inhalt geändert ABl. 26/2019
Anhang 2 08.12.2020 12.12.2020 Inhalt geändert ABl. 50/2020
Anhang 2 25.10.2022 01.01.2023 Name und Inhalt
geändert
ABl. 43/2022
Anhang 3 25.06.2019 01.07.2019 Inhalt geändert ABl. 26/2019
Anhang 3 08.12.2020 12.12.2020 Inhalt geändert ABl. 50/2020
Anhang 3 25.10.2022 01.01.2023 Inhalt geändert ABl. 43/2022
Anhang 4 08.12.2020 12.12.2020 Inhalt geändert ABl. 50/2020
Anhang 5 08.12.2020 12.12.2020 Name und Inhalt
geändert
ABl. 50/2020
Anhang 2
Zusatzbezeichnungen zur kontrollierten Ursprungsbezeichnung
Thurgau nach Gemeinden, ehemaligen Gemeinden oder
Ortsteilen
Kontrollierte Ursprungsbezeichnung
Thurgau gemäss § 36 Abs. 2
Zusätzliche Bezeichnung nach Gemeinden, ehemaligen Gemeinden oder
Ortsteilen1)
Thurgau Amlikon
Götighofen
Hüttwilen
Iselisberg
Nussbaumen
Ottenberg
Ottoberg
1) Ausserhalb der Zusatzbezeichnungen gilt die Bezeichnung der Politischen Gemeinde.
Anhang 3
Zusatzbezeichnungen zur kontrollierten Ursprungsbezeichnung
Thurgau nach Reblagen
Politische
Gemeinde
Reblage Fläche
(Aren)
Flurname oder geographische Lage
Aadorf Ettenhausen 23 Räbe, Rebbergstrasse
Amriswil Egg
Schloss Hagenwil
Bäärehalde, südlich Egg
Huswis, Iifang, nordwestlich Hagenwil
Basadingen-
Schlattingen
Schlattinger
Rodebärg
Basadingen
Halde, Heerenberg, nordöstlich
Schlattingen
Guggebüel
Berlingen Sändere
Sändli
Wisli
Sändere, südlich Berlingen
Unders Sändli
Wisli, südlich Berlingen
Diessenhofen St. Katharinental 48 Chlosterlinde, westlich Diessenhofen
Erlen Götighofer
Türmliwy
131 Talacker, Räbe, westlich Buchackern
Ermatingen Klingler 177 Chlingler, Mistschütti,
östlich Ermatingen
Schlossgut
Arenenberg
52 Arenenbergstrasse/
Avenue d'Ermatingen
Westerfeld 258 Westerfeld, Hauptstrasse Ermatingen-
Mannenbach
Buuwäg 196 Buuwäg, westlich Triboltingen
Eschenz Freudenfels 125 Freudefelser Räbbärg, Räbenacker
Entenstall 210 Äntestall
Frauenfeld Guggenhürli 15 Guggehüürli, Mühletobelstrasse
Holderberg 106 Holderbärg, nördlich Lüdem
Bannhalde 46 Mülitöbeli, südwestlich Bannhalde
Politische
Gemeinde
Reblage Fläche
(Aren)
Flurname oder geographische Lage
Herdern Kalchrain 316 Räbbärg, südöstlich Kalchrain
Schloss Herdern 303 Räbbärg, Schlosswis, südlich Schloss
Herdern, Scharlachbärg
Hüttwilen Guggenhüsli 5261) Oberi und Underi Halde, Grueb, Lussi
Stadtschryber 8101) Stadtschriiber, Heerewingerte
St. Anna-
Ölenberg
187 Ölebärg, westlich Nussbaumen
Chindsruet-
Chardüsler
507 Chindsruet, Morge, nordwestlich
Nussbaumen
Steinegger Rai 4791) Staanegger Raa, südlich Schloss
Steinegg
Kradolf-
Schönenberg
Buhwil 3 Buhwil, Guggenbühl
Lommis Kalthäusern
Steig
Weingarten
nördlich Kalthäusern
Konstanzer, Staag, westlich Zezikon
nördlich Weingarten
Märstetten Schnellberg 108 Schnellberg, südöstlich Ottoberg
Müllheim Wiigärtler 14 Weingarten, nördlich Müllheim
Neunforn Junker Benedikt 48 Grübel, Hardbuck, westlich Oberneunforn
Trottenhalde 4761) Stuele, Loo, Labi
Landvogt 58 Obere Landvogt, nördlich
Niederneunforn
Chrachenfels 364 Chrachefels, Seiler
Fahrhof 7601) Vogelsang, Wiibärg
Süssenberg 139 Süessebärg, Chrachefels, südlich
Oberneunforn
Pfyn Dettighofen
Fröhlichshalde
111 Fröölichshalde, südlich Dettighofen
1) Die Auslese der besten Trauben aus diesen Reblagen ergibt den Lagenwein.
Politische
Gemeinde
Reblage Fläche
(Aren)
Flurname oder geographische Lage
Salenstein Arenenberg 309 Arenenberg, Buu, Morgegoob,
Langräbe, westlich Schule
Arenenberg
Hinderburger 39 Hinderburg, Räbhuus, westlich
Schloss Salenstein
Steckborn Jochental 113 Jochental, südlich Schweizerland
Tal 286 Tal, nordöstlich Steckborn
Stettfurt Schloss Sonnenberg
100 Sunebärg, südlich Schloss Sonnenberg
Sonnenberg 223 Hummebärg, südlich Freudenberg
Sulgen Hohenfels 120 Hofels, südlich Gutbertshausen
Buchenberg 374 Buechebärg, nördlich Götighofen
Schützenhalde 831) Schlibrig, Halde, nördliche Weinmoos
Tägerwilen Nüüsatz 22 Nüüsatz, nordwestlich Tägerwilen
Uesslingen-
Buch
Steigässli 41811) Iselisberg, Älikerbärg, Staagässli,
nördlich und östlich Dietingen
Zehntewy 480 Zehntenhof, Chälchler, westlich
Iselisberg
Trottehöfler 337 Gentsche, Staagässli, westlich Trottenhof
Warth-
Weiningen
Kartause Ittingen 210 Mülizälg, Chänzeli, Hase, östlich und
südwestlich Kartause Ittingen
Kartause Ittingen/
Kirchwingert
215 Halde, Warth, nordöstlich Kartause
Ittingen
Kartause Ittingen/
Warthwingert
500 Noodli, Wartwinget, Ruuchhalde,
östlich Kartause Ittingen
Kartause Ittingen/
Rooswies
219 Rooswis, südlich Kartause Ittingen
1) Die Auslese der besten Trauben aus diesen Reblagen ergibt den Lagenwein.
Politische
Gemeinde
Reblage Fläche
(Aren)
Flurname oder geographische Lage
Weininger Ochsenfurt
327 Jungfrau, Schalmenbuck, östlich und
südwestlich Schalmenbuck
Weinfelden Scherbengut 91 Schlipfenberg, nördlich Schlipfenberg
Thurberg 50 Hindere Berg, Thurberg, südwestlich
Restaurant Thurberg
Chlosterwingert 302 Schmälzler, Sunehalde, Bühl, südöstlich Schloss Weinfelden
Straussberg 531) Straussberg, östlich Straussberg
Sunnehalde 450 Mittlere Berg, Vordere Berg, südlich
Restaurant Thurberg
Schlossgut
Bachtobel
539 Bachtobel, obere Chlägge, östlich und
südlich Bachtobel
Bachtobel 1401 Bachtobel, Chääsli, Eeinger, Enggässli, Trottehof, Hindere Berg, nordwestlich Weinfelden
Schloss Weinfelden
142 Schlosshalde, südlich Schloss Weinfelden
Hagholz 311 Hagholz, Läderlitorggel, Chleeli,
westlich Schloss Weinfelden
Schmälzler 134 Schmälzler, nördlich Weinfelden
1) Die Auslese der besten Trauben aus diesen Reblagen ergibt den Lagenwein.
Anhang 4
Wirtspflanzen des Feuerbrandes gemäss § 18a Abs. 1
Verboten sind der Anbau und das Anpflanzen folgender Gattungen und Arten:
Cotoneaster Ehrh. (Stein-, Zwergmispel)
Photinia davidiana und Photinia nussia (Stranvaesia)
Anhang 5
Politische Gemeinden als Gebiete mit geringer Prävalenz gemäss
§ 18a Abs. 3 Ziff. 1
Altnau
Amriswil
Arbon
Berg
Berlingen
Birwinken
Bottighofen
Bürglen
Dozwil
Egnach
Erlen
Ermatingen
Eschenz
Felben-Wellhausen
Frauenfeld
Gottlieben
Güttingen
Hefenhofen
Herdern
Hohentannen
Homburg
Hüttlingen
Hüttwilen
Kemmental
Kesswil
Kreuzlingen
Langrickenbach
Lengwil
Mammern
Märstetten
Müllheim
Münsterlingen
Pfyn
Raperswilen
Roggwil
Romanshorn
Salenstein
Salmsach
Sommeri
Steckborn
Sulgen
Tägerwilen
Uttwil
Wäldi
Warth-Weiningen
Weinfelden
Wigoltingen
Zihlschlacht-Sitterdorf
