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title: "Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege"
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# Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege

## Art. 1 {#art_1}

Grundsatz
1 Dieses Gesetz regelt das Verfahren in den Verwaltungssachen, die in die
Zuständigkeit der Verwaltungs- und Verwaltungsrechtspflegebehörden fallen.
2 Im Übrigen findet es auf die Angelegenheiten des Sozialversicherungsrechts Anwendung, die in die Zuständigkeit des Sozialversicherungsgerichts
fallen. *
3 Vorbehalten bleiben die besonderen Bestimmungen des Verwaltungsrechts und des Sozialversicherungsrechts. *

## Art. 2 {#art_2}

Ausnahmen
1 Dieses Gesetz findet keine Anwendung:
a) auf erstinstanzliche Verwaltungsverfügungen, die ihrer Natur nach auf
der Stelle zu treffen und sofort zu vollziehen sind. Vorbehalten bleiben
die Artikel 62 und 63;
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
b) * auf das Verfahren vor den Steuerbehörden;
c) * wenn der Rechtsweg an den Grossen Rat oder ein anderer Rechtsweg
offen steht.
1.2 Begriffe

## Art. 3 {#art_3}

Verwaltungsbehörden
1 Als Verwaltungsbehörden gelten die Organe der Verwaltung des Kantons,
der Bezirke und der Gemeinden sowie der öffentlichrechtlichen Körperschaften und Anstalten.
2 Als solche gelten auch Privatpersonen und private Organisationen, die mit
der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben betraut sind.

## Art. 4 {#art_4}

Verwaltungssachen
1 Verwaltungssachen sind solche, die durch eine Verwaltungsbehörde oder
durch das Kantonsgericht in Anwendung öffentlichen Rechts des Bundes,

## Art. 5 des Kantons oder der Gemeinde durch Verfügung erledigt werden. * {#art_5}

Verwaltungsverfügungen
1 Als Verfügungen im Sinne von Artikel 4 dieses Gesetzes gelten die Anordnungen der Behörden im Einzelfall, die zum Gegenstand haben:
a) Begründung, Änderung oder Aufhebung von Rechten oder Pflichten;
b) Feststellung des Bestehens, Nichtbestehens oder Umfanges von
Rechten oder Pflichten;
c) Abweisung von Begehren auf Begründung, Änderung, Aufhebung oder
Feststellung von Rechten oder Pflichten, oder Nichteintreten auf solche Begehren.
2 Als Verfügungen gelten auch die in Artikel 38 Absatz 1 Buchstabe a und b
vorgesehenen Vollstreckungsverfügungen, Zwischenverfügungen, Einspracheentscheide, Beschwerdeentscheide, Entscheide im Rahmen einer Revision und die Erläuterung. *
3 Erklärungen von Behörden über Ablehnung oder Erhebung von Ansprüchen, die auf dem Klageweg zu verfolgen sind, gelten nicht als Verfügungen.
4 Das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer Verfügung (Art. 34)
gilt als Verfügung.

## Art. 6 {#art_6}

Parteifähigkeit
1 Als Parteien gelten: *
a) * natürliche oder juristische Personen, deren Rechte oder Pflichten die
zu erlassende Verfügung berührt oder berühren kann;
b) * eine Behörde, eine Person oder eine andere Organisation, soweit sie
durch Gesetz zur Beschwerde berechtigt sind.
2 Allgemeine Verfahrensgrundsätze
2.1 Zuständigkeit

## Art. 7 {#art_7}

Prüfung von Amtes wegen
1 Die örtliche, sachliche und funktionelle Zuständigkeit der Behörde wird
durch die Gesetzgebung bestimmt. *
2 Die Begründung einer Zuständigkeit durch Einverständnis zwischen Behörde und Partei ist ausgeschlossen.
3 Die Behörde prüft ihre Zuständigkeit von Amtes wegen. Erachtet sie ihre
Zuständigkeit als zweifelhaft, so pflegt sie darüber ohne Verzug einen Meinungsaustausch mit der Behörde, deren Zuständigkeit in Frage kommt.
Wenn sie sich als unzuständig erachtet, überweist sie die Sache ohne Verzug der zuständigen Behörde und benachrichtigt hievon die Interessierten. *

## Art. 8 {#art_8}

Streitigkeiten
1 Die Behörde, die sich als zuständig erachtet, stellt dies durch Verfügung
fest, wenn eine Partei die Zuständigkeit bestreitet (Art. 42 Bst. a).
2 Die Behörde, die sich als unzuständig erachtet, tritt durch Verfügung auf
die Sache nicht ein, wenn eine Partei die Zuständigkeit behauptet (Art.
42 Bst. a).

## Art. 9 {#art_9}

Gerichtshof der Kompetenzkonflikte
1 Streitigkeiten über die Zuständigkeit der letztinstanzlichen Verwaltungsbehörde, oder des Kantonsgerichtes werden durch den Gerichtshof der Kompetenzkonflikte endgültig entschieden. *
2.2 Ausstand

## Art. 10 {#art_10}

1 Personen, die eine Verfügung zu treffen oder diese vorzubereiten haben,
treten in Ausstand, wenn sie:
a) in der Sache ein persönliches Interesse haben;
b) mit einer Partei in gerader oder in der Seitenlinie bis zum dritten Grad
verwandt oder verschwägert oder durch Ehe, Verlobung oder Kindesannahme verbunden sind;
c) Vertreter einer Partei sind oder für eine Partei in der gleichen Sache
tätig waren;
d) * wenn ein Verwandter oder ein Verschwägerter, bis einschliesslich
zweiten Grades, als Anwalt, Vertreter oder Beauftragter einer der Parteien handelt;
e) aus andern Gründen befangen sein könnten.
2 Das Mitglied einer Kollegialbehörde, dessen Departement oder Gerichtshof
die angefochtene Verfügung erlassen hat, begibt sich für den Entscheid dieser Behörde in den Ausstand. Bei Gleichheit der Stimmen fällt das präsidierende Mitglied den Stichentscheid. *
3 Ist der Ausstand eines Mitgliedes einer Kollegialbehörde streitig, so entscheidet diese Behörde unter Ausschluss des betreffenden Mitgliedes. In
den übrigen Fällen entscheidet die ordentliche Beschwerdeinstanz (Art. 42
Bst. b). *
2.3 Vertretung und Verbeiständung, Vereinigung und Trennung von

## Art. 11 Verfahren {#art_11}

Freiwillige Vertretung und Zustellungsdomizil
1 Die Partei kann sich auf jeder Stufe des Verfahrens vertreten lassen, wenn
sie nicht von Gesetzes wegen oder aus Verfahrensgründen persönlich zu
handeln hat. Sie kann sich auch verbeiständen lassen.
2 Die Behörde kann den Vertreter auffordern, sich durch schriftliche Vollmacht auszuweisen. Kommt er der Aufforderung nicht nach, setzt sie ihm eine kurze Nachfrist mit der Androhung, dass bei nicht fristgemässer Nachreichung der Vollmacht auf seine Eingabe nicht eingetreten werde. *
3 Parteien mit Wohnsitz oder Sitz im Ausland haben auf Verlangen der Behörde in der Schweiz ein Zustellungsdomizil zu bezeichnen. Zustellungen an
Parteien, die dieser Auflage nicht Folge leisten, können unterbleiben oder
durch Publikation im Amtsblatt erfolgen. Vorbehalten bleibt der Artikel 30. *
Art. 11a * Bezeichneter Vertreter oder Beauftragter
1 Gegenteilige Bestimmungen der Spezialgesetzgebung vorbehalten, können die Parteien zur Wahrnehmung gemeinsamer Rechtsinteressen, welche
auf demselben Sachverhalt beruhen, gemeinsam handeln. Es muss ein Vertreter bezeichnet werden; ansonsten gilt der erste der Unterzeichneter als
Vertreter.
2 Wenn zahlreiche Personen gemeinsam oder einzeln zur Wahrnehmung
der gleichen Interessen handeln, können sie verpflichtet werden, einen oder
mehrere gemeinsame Vertreter für das Verfahren zu bezeichnen.
Art. 11b * Vereinigung und Trennung
1 Die Behörde kann von Amtes wegen oder auf Gesuch hin die Vereinigung
von Verfahren anordnen, die auf dem gleichen Sachverhalt oder auf gleicher
rechtlicher Grundlage beruhen.
2 Sie kann, aus Gründen der Zweckmässigkeit, die Trennung der Verfahren
bis zum Abschluss der Untersuchung anordnen.
2.4 Fristen

## Art. 12 {#art_12}

Arten
1 Gesetzlich bestimmte Fristen können nur dann verkürzt oder erstreckt werden, wenn das Gesetz es vorsieht.
2 Behördlich angesetzte Fristen können auf schriftliches Gesuch erstreckt
werden, wenn vor Ablauf der Frist darum nachgesucht wird. *
3 Wiederherstellung einer Frist kann erteilt werden, wenn der Betroffene binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses schriftlich aus zureichenden
Gründen darum ersucht.

## Art. 13 {#art_13}

Versäumnis
1 Die Behörde, die eine Frist ansetzt, droht gleichzeitig die Folgen der Versäumnis an. Im Versäumnisfall treten nur die angedrohten Folgen ein.

## Art. 14 {#art_14}

Einhaltung
1 Gelangt die Partei rechtzeitig an eine unzuständige Behörde, so gilt die
Frist als gewahrt.
2 Wird in einer Verfügung irrtümlich eine längere als die gesetzliche Frist
angegeben, so erwächst der Partei kein Nachteil, sofern sie die angegebene
Frist einhält.

## Art. 15 {#art_15}

Berechnung *
1 Bei der Berechnung der Frist wird der Tag, an dem sie zu laufen beginnt,
nicht mitgezählt. Die Frist endet um Mitternacht des letzten Tages.
2 Es gelten folgende Feiertage: *
a) * die vom Bundesrecht festgesetzten Tage;
b) * die im kantonalen Gesetz über die Ruhe an Sonn- und Feiertagen und
in dessen Ausführungsreglement festgesetzten Tage;
c) * der 2. Januar, der Ostermontag, der Pfingstmontag und der 26. Dezember.
3 Eingaben, die den Poststempel des letzten Tages der Frist tragen, gelten
als fristgerecht eingereicht.
4 Im Übrigen sind die Bestimmungen des Obligationenrechts (Art. 77 ff.) anwendbar.
2.5 Rechtshilfe

## Art. 16 {#art_16}

1 Die Verwaltungsbehörden des Kantons und der Gemeinden sind verpflichtet, dem Kantonsgericht kostenlos die Auskünfte zu erteilen und die Aktenstücke herauszugeben, die es verlangt. *
2 … *
2.6 Ermittlung des Sachverhalts
2.6.1 Im Allgemeinen

## Art. 17 {#art_17}

Grundsatz
1 Die Behörde ermittelt den Sachverhalt von Amtes wegen, ohne an die Vorbringen und Beweisanträge der Parteien gebunden zu sein.
2 Die Parteien sind berechtigt, am Beweisverfahren teilzunehmen und Beweismittel anzubieten. Diese werden berücksichtigt, soweit sie zur Abklärung des Sachverhalts geeignet erscheinen.

## Art. 18 {#art_18}

Mitwirkung
1 Die Parteien sind verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken: *
a) * in einem Verfahren, das sie durch ihr Begehren einleiten;
b) * in einem andern Verfahren, soweit sie darin selbständige Begehren
stellen;
c) * soweit ihnen nach Gesetz eine weitergehende Auskunfts- oder Offenbarungspflicht obliegt.
2 Wenn ein Verfahren nicht im öffentlichen Interesse liegt und die Partei ihre
Mitarbeit verweigert, teilt ihr die Behörde mit, dass der Entscheid aufgrund
der Akten ohne ergänzende Untersuchung getroffen wird. *
Art. 18a * Auskunftsperson und Zeuge
1 Die Verwaltungsbehörde kann Auskunftspersonen einvernehmen und
muss über deren Aussagen eine Aktennotiz erstellen. Gegebenenfalls kann
ein Protokoll abgefasst werden. Wenn die einvernommene Person ein Recht
zur Verweigerung der Aussage hat, so ist sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie nicht verpflichtet ist, zu antworten.
2 Lässt sich der Sachverhalt auf andere Weise nicht hinreichend abklären,
so können:
a) der Staatsrat oder der Departementsvorsteher durch einen geeigneten, juristisch geschulten Beamten der Staatskanzlei oder einer anderen Dienststelle;
b) eine Rekurskommission durch eines ihrer Mitglieder, das über eine juristische Ausbildung verfügt, oder ihren juristischen Sekretär die Einvernahme von Zeugen anordnen.
3 Eine förmliche Zeugeneinvernahme ist gegeben, wenn der Zeuge auf das
Recht der Zeugnisverweigerung aufmerksam gemacht, zur wahrheitsgemässen Aussage ermahnt und auf die strafrechtlichen Folgen des falschen
Zeugnisses gemäss dem Schweizerischen Strafgesetzbuch (Art. 307 und
309 StGB) hingewiesen wurde.
4 Das Kantonsgericht verhört die Zeugen nach den Regeln der Zivilprozessordnung.
2.6.2 Rechtliches Gehör

## Art. 19 {#art_19}

Grundsatz
1 Die Parteien haben Anspruch, von der zuständigen Behörde schriftlich
oder mündlich angehört zu werden, bevor die Verfügung ergeht.
2 Kann eine unbestimmte Zahl von Personen durch eine Verfügung berührt
werden, so kann die Behörde zu ihrer Anhörung vor Verfügungserlass das
Gesuch oder den Verfügungsentwurf im Amtsblatt veröffentlichen, mit Angabe des Ortes, wo die Akten eingesehen werden können. Die Behörde setzt
eine angemessene Frist zur Erhebung von Einwendungen unter Hinweis auf
die Verwirkungsfolgen. Vorbehalten bleibt die Spezialgesetzgebung, welche

## Art. 20 eine öffentliche Vernehmlassung vorschreibt. * {#art_20}

Recht der Parteien
1 Die Parteien sind zu Augenscheinen und Zeugeneinvernahmen zu laden.
Sie können durch die Behörde Fragen an die Zeugen stellen lassen.
2 Sofern der Schutz wichtiger öffentlicher oder privater Interessen es verlangt, können Zeugen unter Ausschluss der Parteien befragt und kann diesen die Einsichtnahme in die Einvernahmeprotokolle verweigert werden. Artikel 26 ist alsdann anwendbar.
3 Wenn es die Natur der Sache erfordert, kann der Augenschein in Abwesenheit der Parteien durchgeführt werden.

## Art. 21 {#art_21}

Ausnahme
a) Fakultative Anhörung
1 Die Behörde braucht die Parteien nicht anzuhören: *
a) * wenn sie Vollstreckungsmassnahmen erlässt;
b) * wenn sie Zwischenverfügungen erlässt, die nicht selbständig durch
Beschwerde anfechtbar sind;
c) * wenn die Verfügung den Begehren der Parteien voll entspricht;
d) * wenn die Verfügung durch Einsprache angefochten werden kann.

## Art. 22 {#art_22}

b) Dringlichkeit
1 In dringenden Fällen kann die Behörde von einer Anhörung der Parteien
absehen.
2 Die Anhörung ist nachzuholen, sofern sie im Beschwerdeverfahren verlangt wird.

## Art. 23 {#art_23}

Anhörung der Gegenpartei und Würdigung der Parteivorbringen
1 In einer Sache mit widerstreitenden Interessen mehrerer Parteien hört die
Behörde jede Partei zu den erheblichen Vorbringen einer Gegenpartei an.
2 Die Behörde würdigt alle erheblichen rechtzeitigen Vorbringen der Parteien
sowie verspätete Parteivorbringen, die ausschlaggebend erscheinen.

## Art. 24 {#art_24}

Nachträgliche Abänderung
1 Eine Verfügung, die die Rechtslage für eine Partei festlegt, darf nachträglich zu deren Ungunsten weder durch die verfügende noch durch eine andere Behörde ohne vorgängige Anhörung der Partei geändert werden.
2.6.3 Akteneinsicht

## Art. 25 {#art_25}

Grundsatz
1 Die Partei oder ihr Vertreter hat Anspruch darauf, die Akten des fraglichen
verwaltungsrechtlichen Verfahrens am Sitz der Behörde oder bei einer von
dieser bezeichneten Amtsstelle einzusehen, sofern die Übermittlung keinen
unverhältnismässigen Aufwand verursacht. *
2 Sie kann grundsätzlich gegen Entgelt die Ausstellung von Kopien verlangen. *
3 Wird die Partei von einem Anwalt vertreten, der in einem kantonalen Anwaltsregister oder in der öffentlichen Liste eingetragen ist, kann die Akte auf
Anfrage und gegen Bezahlung eines berechneten Pauschalbetrags zur Einsichtnahme an seine Kanzlei geschickt werden. *

## Art. 26 {#art_26}

Ausnahmen
a) Geheime Akten
1 Erfordern wesentliche öffentliche oder private Interessen die Geheimhaltung eines Aktenstückes gegenüber einer Partei, so erwägt die Behörde die
Möglichkeit, dieses Aktenstück dem Vertreter der Partei vertraulich zu eröffnen.
2 Die Behörde kann sich darauf beschränken, den wesentlichen Inhalt des
Aktenstückes mündlich oder schriftlich bekanntzugeben.
3 Wird einer Partei die Einsichtnahme in ein Aktenstück verweigert, so darf
auf dieses zum Nachteil der Partei nur abgestellt werden, wenn ihr die Behörde von seinem für die Sache wesentlichen Inhalt mündlich oder schriftlich
Kenntnis und ihr ausserdem Gelegenheit gegeben hat, sich zu äussern und
Gegenbeweismittel zu bezeichnen.

## Art. 27 {#art_27}

b) Amtliche Untersuchungen
1 Die Behörde kann die Einsichtnahme in die Akten aussetzen, wenn die
Durchführung einer noch nicht abgeschlossenen amtlichen Untersuchung
dies erfordert.
2 Die Einsichtnahme in die von der Partei selbst eingereichten Rechtsschriften und Akten darf nicht verweigert werden.
2.6.4 Subsidiär anwendbares Recht
Art. 28 *
1 Betreffend den Beweis sind subsidiär anwendbar: *
a) die Bestimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung;
b) die Bestimmungen der Schweizerischen Strafprozessordnung für ausgesprochene Strafverfügungen.
2.7 Vorsorgliche Massnahmen
Art. 28a *
1 Die Behörde oder ihr Präsident trifft von Amtes wegen oder auf Begehren
die notwendigen vorsorglichen Massnahmen, um einen tatsächlichen oder
rechtlichen Zustand zu erhalten oder um gefährdete Interessen zu wahren.
3 Das Verfahren vor den Verwaltungsbehörden
3.1 Die Verfügung

## Art. 29 {#art_29}

Begründung und Eröffnung
1 Die Behörde eröffnet die Verfügung den Parteien schriftlich. Die Verfügung
ist diesfalls als solche zu bezeichnen, auch wenn sie in Briefform eröffnet
wird. *
2 Erfordert es die Natur der Sache, kann die Verfügung mündlich eröffnet
werden. Sie ist schriftlich zu bestätigen, wenn der Betroffene, welcher über
sein Recht bei der mündlichen Eröffnung informiert wurde, es innert fünf Tagen verlangt. *
3 Die schriftliche Verfügung ist in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht zu begründen. Sie ist zu datieren und zu unterzeichnen. Sie hat eine Belehrung
über das zulässige ordentliche Rechtsmittel mit Einschluss der Frist zu enthalten.
4 Die Rechtsmittelfrist läuft von der schriftlichen Eröffnung oder Bestätigung
an.

## Art. 30 {#art_30}

Amtliche Publikation
1 Die Behörde eröffnet ihre Verfügung durch Publikation im Amtsblatt gegenüber einer Partei, deren Identität, Wohnsitz oder Aufenthalt nicht bekannt ist
und die keinen erreichbaren Vertreter hat.
2 Die Publikation im Amtsblatt kann auch in einer Sache erfolgen, die eine
grosse Zahl Interessierter betrifft. Den Parteien, die am Verfahren teilgenommen haben, ist jedoch die Verfügung einzeln zu eröffnen.

## Art. 31 {#art_31}

Mangelhafte Eröffnung
1 Aus mangelhafter Eröffnung darf den Parteien kein Nachteil erwachsen.

## Art. 32 {#art_32}

Widerruf und Abänderung
1 Soweit besondere Vorschriften, die Natur der Sache, der Grundsatz von
Treu und Glauben oder andere allgemein anerkannte Rechtsgrundsätze
nicht entgegenstehen, kann die Behörde von Amtes wegen oder auf Gesuch
hin: *
a) * eine mangelhafte Verfügung zurücknehmen, wenn wichtige öffentliche
Interessen, die nicht anders wahrgenommen werden können, es gebieten;
b) * rechtskräftige Verfügungen abändern oder widerrufen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen infolge einer wesentlichen Änderung der
Rechts- oder der Sachlage nicht mehr erfüllt sind.
2 Eine Verfügung kann widerrufen werden, auch wenn sie formell in
Rechtskraft erwachsen ist. *
3 Die Partei hat Anspruch auf Entschädigung, sofern sie durch den Widerruf
oder die Abänderung einen Schaden erleidet, für den sie die Verantwortung
nicht zu tragen hat. Geltendmachung und Verjährung des Anspruchs richten
sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Verantwortlichkeit der

## Art. 33 öffentlichen Gemeinwesen und ihrer Amtsträger. * {#art_33}

Wiedererwägungsgesuch
1 Ein Wiedererwägungsgesuch ist jederzeit zulässig. Es hemmt den Fristenlauf nicht. *
2 Die Behörde ist nur verpflichtet, eine Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen, wenn: *
a) * sich die Sachlage seit der ersten Verfügung wesentlich geändert hat;
b) * der Gesuchsteller erhebliche Tatsachen oder Beweismittel anruft, die
er im früheren Verfahren nicht geltend machte, weil er dazu nicht in
der Lage war oder dafür keine Veranlassung bestand.
3 … *

## Art. 34 {#art_34}

Rechtsverweigerung und -verzögerung
1 Das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer Verfügung kann jederzeit bei der ordentlichen Rechtsbehörde angefochten werden (Art. 5 Abs.
4). *
2 Heisst die Beschwerdeinstanz die Rechtsverweigerungsbeschwerde gut,
weist sie die Sache mit verbindlichen Wegleitungen an die Vorinstanz zurück.
3 Erleidet eine Partei durch die unrechtmässige Verzögerung Schaden, hat
sie Anspruch auf Entschädigung. Geltendmachung und Verjährung des Anspruchs richten sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Verantwortlichkeit der öffentlichen Gemeinwesen und ihrer Amtsträger. *
3.1.1 Einspracheverfahren *
3.1.1.1 Im Verwaltungsrecht *
Art. 34a * Grundsätze
1 Die Gesetzgebung bestimmt die Fälle, in welchen die Einsprachen gegen
eine Verfügung gegeben sind.
2 Einsprache kann bei der Behörde, die den Entscheid ausgesprochen hat,
innert 30 Tagen nach dessen Eröffnung erhoben werden.
3 Der Betroffene ist in der Verfügung auf die Möglichkeit der Einsprache hinzuweisen.
Art. 34b * Legitimation
1 Einsprache kann erheben, wer zur Beschwerde befugt ist (Art. 44).
Art. 34c * Form
1 Die Einsprache ist schriftlich einzureichen und unter Angabe allfälliger Beweismittel kurz zu begründen.
Art. 34d * Aufschiebende Wirkung
1 Die Einsprache hat aufschiebende Wirkung.
Art. 34e * Einspracheentscheid
1 Die Behörde unterzieht ihre Verfügung einer neuen, in tatsächlicher und
rechtlicher Hinsicht freien Prüfung.
2 Sie kann den Entscheid nur unter den in Artikel 61 Absätze 2 und 3 aufge -
führten Bedingungen zum Nachteil des Einsprechers abändern.
3 Der Weiterziehung mit der Beschwerde unterliegt nur der Einspracheentscheid.
Art. 34f * Rückzug
1 Die Einsprache kann so lange zurückgezogen werden, als die Behörde
darüber nicht entschieden hat.
Art. 34g * Verweisung
1 Auf das Einspracheverfahren sind im übrigen die allgemeinen Bestimmungen (Art. 7-31) anwendbar.
3.1.1.2 Im Verwaltungsstrafrecht *
Art. 34h * Sachliche Zuständigkeit
1 Die kantonale oder kommunale Gesetzgebung kann eine Verwaltungsbehörde mit der Verfolgung und Beurteilung von Übertretungen beauftragen.
2 Die zuständige Verwaltungsbehörde muss sich zugunsten der Untersuchungsbehörde am Begehungsort für unzuständig erklären: *
a) * wenn sie aufgrund des Sachverhalts auf eine Straftat im Sinne eines
Verbrechens oder Vergehens schliesst;
b) * …
c) * wenn der Geschädigte seine Rechte im Strafverfahren geltend macht.
Art. 34i * Verfahren
1 Die Schweizerische Strafprozessordnung ist für die Verfolgung und die Beurteilung einer bundesrechtlichen Übertretung anwendbar.
2 Die Artikel 34j und folgende des vorliegenden Gesetzes sind auf die Verfolgung und die Beurteilung einer kantonalen Übertretung anwendbar.
Art. 34j * Summarisches Verfahren
a) Grundsatz
1 Strafverfügungen können ohne vorherige Anhörung des Beschuldigten in
Form eines summarisch begründeten Strafbescheids ergehen, sofern:
a) der Sachverhalt sich als ausreichend abgeklärt erweist;
b) die strafbare Handlung mit einer Busse bis 5'000 Franken geahndet
werden kann.
2 Der Strafbescheid ist nicht gebührenpflichtig.
Art. 34k * b) Einsprache - Berufung
1 Der Beschuldigte kann gemäss den Bestimmungen der Artikel 34a bis 34g
gegen den Strafbescheid Einsprache erheben. *
2 Unterlässt er die Einsprache oder zieht er sie zurück, steht der Strafbescheid einem vollstreckbaren Urteil gleich.
3 Einzig der Einspracheentscheid ist mit Berufung bei einem Richter des
Kantonsgerichts anfechtbar. *
Art. 34l * Ordentliches Verfahren
1 Sind die Voraussetzungen für ein summarisches Verfahren (Art. 34j Abs. 1)
nicht erfüllt, hat die Behörde nach den allgemeinen Bestimmungen des vorliegenden Gesetzes oder der Sondergesetzgebung zu verfahren. Ihr Entscheid unterliegt der Berufung an einen Richter des Kantonsgerichts. *
Art. 34m * Berufungsverfahren
1 Die Schweizerische Strafprozessordnung regelt das Berufungsverfahren
unter Vorbehalt nachfolgender Bestimmungen:
a) nur der Verurteilte kann Berufung einlegen;
b) die Berufungserklärung ist innert 30 Tagen nach Zustellung des Entscheids beim zuständigen Richter zu hinterlegen;
c) der zuständige Richter teilt der Verwaltungsbehörde die Berufungserklärung mit und gewährt ihr eine Frist zur Hinterlegung des Aktendossiers und Einreichung ihrer Bemerkungen, welche ihrerseits dem Berufungskläger unter Fristansetzung zur Stellungnahme mitgeteilt werden;
d) er vervollständigt die Untersuchung, wenn es ihm notwendig erscheint;
e) mit Einverständnis des Berufungsklägers entscheidet er ohne Verhandlungen;
f) er kann den Entscheid bestätigen oder mildern.
Art. 34n * Bekanntmachung
1 Auf Gesuch hin kann jede sich über ein rechtmässiges Interesse ausweisende Person Kenntnis vom Dispositiv des Strafbescheids oder der Strafverfügung, gemäss den von der Verwaltungsbehörde festgelegten Modalitäten,
erhalten.
3.2 Feststellungsverfahren

## Art. 35 {#art_35}

1 Die in der Sache zuständige Behörde kann über den Bestand, den Nichtbestand oder den Umfang öffentlich-rechtlicher Rechte oder Pflichten von
Amtes wegen oder auf Begehren eine Feststellungsverfügung treffen.
2 Dem Begehren um eine Feststellungsverfügung ist zu entsprechen, wenn
der Gesuchsteller ein schutzwürdiges Interesse glaubhaft macht.
3 Keiner Partei dürfen daraus Nachteile erwachsen, dass sie im berechtigten
Vertrauen auf eine Feststellungsverfügung gehandelt hat.
3.3 Vollstreckung

## Art. 36 {#art_36}

Voraussetzungen
1 Eine Verfügung kann vollstreckt werden, wenn sie mit keinem Rechtsmittel
mehr angefochten werden kann, oder wenn dem Rechtsmittel keine aufschiebende Wirkung zukommt oder die ihm zukommende aufschiebende
Wirkung entzogen wird. *
Art. 36a * Zuständige Behörde
1 Die erstinstanzliche Behörde vollstreckt die von ihr erlassenen Verfügungen selber und die in derselben Sache ergangenen Beschwerdeentscheide.
2 Sie ist befugt, die Vollstreckung einer ihr unterstellten Behörde zu übertragen.

## Art. 37 {#art_37}

Zwangsmittel
a) Betreibung
1 Verfügungen auf Geldzahlung oder Sicherheitsleistung sind auf dem Weg
der Schuldbetreibung nach dem Bundesgesetz über Schuldbetreibung und
Konkurs zu vollstrecken. Sie stehen vollstreckbaren Urteilen im Sinne von
Artikel 80 jenes Gesetzes gleich.
2 … *
Art. 38 b) andere Zwangsmittel
1 Um andere Verfügungen zu vollstrecken, ergreift die Behörde folgende
Massnahmen: *
a) * die Ersatzvornahme durch die zuständige Behörde selbst oder durch
einen beauftragten Dritten auf Kosten des Verpflichteten. Die Kosten
sind durch besondere Verfügung festzusetzen;
b) den unmittelbaren Zwang gegen die Person des Verpflichteten oder an
seinen Sachen;
c) die Strafverfolgung, soweit das Gesetz die Strafe vorsieht;
d) * die Strafverfolgung nach Artikel 292 StGB, soweit wegen Ungehorsams keine andere Strafbestimmung zutrifft.
2 Bevor die Behörde zu einem Zwangsmittel greift, fordert sie den Verpflichteten zur Erfüllung auf und räumt ihm hierzu eine angemessene Frist ein.
Liegt Gefahr im Verzug, ist die Verfügung sofort zu vollstrecken.

## Art. 39 {#art_39}

c) Verhältnismässigkeit
1 Die Behörde darf sich keines schärferen Zwangsmittels bedienen, als es
die Verhältnisse erfordern.
3.4 Rückerstattung

## Art. 40 {#art_40}

1 Die Behörde erstattet von sich aus zurück, was nicht geschuldet war oder
zuviel entrichtet worden ist.
2 Sowohl die Behörde als auch der Bürger können verlangen, dass zurückerstattet werde, was irrtümlich geleistet worden ist. Das Rückerstattungsbegehren muss, bei Folge der Verwirkung, innert Jahresfrist seit Entdeckung
des Irrtums, spätestens aber innert zehn Jahren seit der irrtümlichen Leistung, gestellt werden. Der Entscheid der Behörde unterliegt der Beschwerde. *
3 Der zurückzuerstattende Betrag ist ab Begehren zum gesetzlichen Ansatz
verzinsbar. *
4 Das Beschwerdeverfahren vor den Verwaltungsbehörden
4.1 Anfechtbare Verfügungen

## Art. 41 {#art_41}

Vor-, End- und Zwischenverfügungen
1 Endverfügungen unterliegen der Beschwerde. Vor- und Zwischenverfügungen sind zusammen mit der Endverfügung anzufechten.
2 Vor- oder Zwischenverfügungen, die einen nicht wieder gutzumachenden

## Art. 42 Nachteil bewirken können, sind selbständig anfechtbar. * {#art_42}

Beschwerde gegen Zwischenverfügungen
1 Als selbständig anfechtbare Zwischenverfügungen im Sinne von Artikel 41,
Absatz 2 gelten insbesondere Verfügungen über:
a) die Zuständigkeit (Art. 7 und 8);
b) den Ausstand (Art. 10);
c) die Sistierung des Verfahrens;
d) die Ermittlung des Sachverhalts (Art. 17 bis 28);
e) vorsorgliche Massnahmen, namentlich die Verweigerung oder der Entzug der aufschiebenden Wirkung (Art. 51 und 52);
f) die unentgeltliche Rechtspflege (Art. 93).

## Art. 43 {#art_43}

Zulässigkeit der Verwaltungsbeschwerde
1 Vor den Verwaltungsbehörden kann Beschwerde erhoben werden, sofern
kein anderer Rechtsmittelweg an das kantonale Versicherungsgericht oder
an den Grossen Rat oder kein anderer Rechtsweg offen steht.
2 Fehlt eine ausdrückliche gesetzliche Bestimmung ist der Staatsrat Beschwerdeinstanz. *
4.2 Beschwerdelegitimation

## Art. 44 {#art_44}

Legitimation der Betroffenen
1 Zur Beschwerde ist berechtigt: *
a) * wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat;
b) * jede andere Person, Organisation oder Behörde, sofern das Gesetz
sie hierzu ermächtigt.
2 Zur Beschwerde ist nicht berechtigt, wer von der Möglichkeit, vor der untern Instanz zu handeln, keinen Gebrauch gemacht hat.
3 Die Beschwerdeberechtigung ist von der Beschwerdeinstanz von Amtes
wegen zu prüfen.
Art. 45 * …
4.3 Beschwerdefrist, Beschwerdegründe und Beschwerdeschrift

## Art. 46 {#art_46}

Beschwerdefrist
1 Die Beschwerde ist innert dreissig Tagen, gegen eine Zwischenverfügung
(Art. 41 und 42) innert zehn Tagen, seit der Eröffnung der Verfügung einzureichen.
2 Die abweichenden Bestimmungen des bisherigen kantonalen Rechts werden aufgehoben, ausgenommen in Wahl- und Abstimmungssachen. *
3 Vorbehalten bleiben Artikel 14 Absatz 2 und Artikel 34 Absatz 1. *

## Art. 47 {#art_47}

Beschwerdegründe
1 Der Beschwerdeführer kann mit der Beschwerde die Rechtsverletzungen
sowie die Unzweckmässigkeit der Verfügung rügen.
2 Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts, die Verletzung einer wesentlichen Verfahrensvorschrift sowie die Überschreitung
oder der Missbrauch des Ermessens gelten als Rechtsverletzungen.
3 Die Rüge der Unzweckmässigkeit ist unzulässig, wenn die Angelegenheit
in den autonomen Bereich der Gemeinde oder eines Gemeindeverbandes
fällt. *
4 Neue Begehren, Tatsachenbehauptungen und Beweisanträge sind zulässig.

## Art. 48 {#art_48}

Beschwerdeschrift
1 Die Beschwerdeschrift ist der Beschwerdeinstanz in sovielen Doppeln einzureichen, als Interessierte bestehen.
2 Die Beschwerdeschrift hat eine gedrängte Darstellung des Sachverhalts
und der Begründung unter Angabe der Beweismittel sowie die Begehren zu
enthalten. Sie ist vom Beschwerdeführer oder seinem Vertreter zu unterzeichnen und zu datieren.
3 Eine Ausfertigung der angefochtenen Verfügung und die als Beweismittel
angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit der Beschwerdeführer sie in
Händen hat.
Art. 49 Verbesserung
1 Genügt die Beschwerde diesen Anforderungen nicht oder lassen die Begehren oder die Begründung des Beschwerdeführers die nötige Klarheit vermissen und stellt sich die Beschwerde nicht als offensichtlich unzulässig heraus, so räumt die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze
Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerdeschrift ein. *
2 Sie verbindet die Nachfrist mit der Androhung, dass nach unbenütztem Ablauf der Frist aufgrund der Akten entschieden oder, wenn Begehren, Begründung oder Unterschrift fehlen, auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. *
Art. 50 Verlangte Ergänzung
1 Dem Beschwerdeführer kann auf begründetes Verlangen eine angemessene Nachfrist zur Beschwerdeergänzung eingeräumt werden.
4.4 Wirkung der Beschwerde und Instruktion
Art. 51 Aufschiebende Wirkung
1 Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung.
2 Hat die Verfügung nicht eine Geldleistung zum Gegenstand, so kann die
Vorinstanz aus hinreichenden Gründen einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung ganz oder teilweise entziehen; dieselbe Befugnis steht
der Beschwerdeinstanz oder, wenn es sich um eine Kollegialbehörde handelt, ihrem Vorsitzenden nach Einreichung der Beschwerde zu. *
3 Die Beschwerdeinstanz oder ihr Vorsitzender kann von Amtes wegen oder
auf Begehren hin die einer Beschwerde von der Vorinstanz entzogene aufschiebende Wirkung wieder herstellen. *
4 Ergibt sich der Entzug der aufschiebenden Wirkung aus dem Sachentscheid, kann das Begehren um Wiederherstellung nur zusammen mit der
Beschwerde gegen diesen Entscheid oder später gestellt werden. Dieses
Begehren oder die selbständige Beschwerde gegen die Zwischenverfügung
betreffend Verweigerung oder Entzug der aufschiebenden Wirkung haben
keine aufschiebende Wirkung und sind ohne Verzug zu entscheiden. *
5 Wird einerseits die aufschiebende Wirkung willkürlich entzogen oder andererseits ein Begehren um aufschiebende Wirkung oder eine selbständige
Beschwerde gegen eine Zwischenverfügung betreffend Verweigerung oder
Entzug der aufschiebenden Wirkung willkürlich abgewiesen oder verspätet
entschieden, haftet für den daraus erwachsenen Schaden die Körperschaft
oder autonome Anstalt, in deren Namen die Behörde verfügt hat. *
Art. 52 * …
Art. 53 Beschwerdeinstruktion
a) Zuständige Behörde
1 Die Beschwerdeinstruktion kann nicht einer Behörde anvertraut werden,
die an der Erarbeitung der angefochtenen Verfügung mitgewirkt hat.
2 Die Instruktion der Verwaltungssachen, welche beim Staatsrat als Beschwerdeinstanz hängig sind, obliegt der Staatskanzlei oder einer andern
vom Staatsrat bezeichneten Amtsstelle. Diese führt von Amtes wegen die
Untersuchung durch und stellt nach deren Abschluss dem Staatsrat Antrag.
Art. 54 b) Anhörung der Vorinstanz
1 Erweist sich die Beschwerde nicht als offensichtlich unzulässig, so stellt die
Beschwerdeinstanz sie der Behörde oder Amtsstelle, gegen deren Verfügung sie sich richtet, zur Vernehmlassung zu mit der Aufforderung, ihre Akten einzusenden. Allfälligen anderen Parteien gibt sie von der Beschwerde
Kenntnis und setzt ihnen Frist zur Vernehmlassung. *
2 Die Vernehmlassungen werden dem Beschwerdeführer zu Kenntnis gebracht. *
Art. 55 c) Schriftenwechsel und gütliche Verständigung
1 Die Beschwerdeinstanz lädt, sofern sie es als tunlich erachtet, die Parteien
zu einem weitern Schriftenwechsel ein. Sie verursacht in geeigneten Fällen
eine gütliche Verständigung.
Art. 56 d) Anwendbares Recht
1 Die allgemeinen Verfahrensgrundsätze, insbesondere die Bestimmungen
über die Ermittlung des Sachverhalts (Art. 17-28a) sind anwendbar. *
2 Die Beschwerdebehörde stellt den Parteien die Aktennotiz oder das Protokoll über die Einvernahme von Auskunftspersonen zu, wenn diese zu den
Akten gelegt werden, nachdem die Parteien ins Dossier Einsicht genommen
haben. *
Art. 57 Neue Verfügung
1 Die Vorinstanz kann die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen.
2 Sie teilt ihre neue Verfügung ohne Verzug der Beschwerdeinstanz und den
Parteien mit.
3 Die Beschwerdeinstanz setzt die Behandlung der Beschwerde fort, soweit
diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegenstandslos geworden ist.
Art. 58 Rückzug der Beschwerde
1 Die Beschwerde kann zurückgezogen werden, solange in der Sache selbst
nicht entschieden ist.
4.5 Beschwerdeentscheid
Art. 59 Erledigung im Vorprüfungsverfahren
1 Die Beschwerdeinstanz kann durch summarisch begründeten Entscheid
auf eine offensichtlich unzulässige Beschwerde nicht eintreten oder eine offensichtlich unbegründete Beschwerde abweisen; im zutreffenden Fall kann
sie auf die Begründung des angefochtenen Entscheides verweisen. *
Art. 60 Sachentscheid
1 Tritt die Beschwerdeinstanz auf die Sache ein, entscheidet sie in der Sache selbst oder weist diese mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz
zur Neuentscheidung zurück.
2 Es kann den Parteien nur das Judikatum zugestellt werden; diese Ausfertigung enthält die Bezeichnung der Beschwerdebehörde, der Parteien und ihrer Vertreter, das Dispositiv, das Datum und den Ort des Entscheides sowie
die Unterschrift des Präsidenten. Das Judikatum erwächst 30 Tage nach Zustellung in Rechtskraft, wenn innert dieser Frist keine der Parteien schriftlich
einen ausgefertigten Entscheid mit Motiven und Erwägungen verlangt; gegebenenfalls beginnt die Beschwerdefrist mit Zustellung des ausgefertigten
Entscheides zu laufen. *
3 Die Behörde richtet sich im übrigen nach den Artikeln 29 und 30 betreffend
die Begründung und Zustellung. *
Art. 61 Entscheidungskompetenz
1 Die Beschwerdeinstanz ist an die Begehren der Parteien und deren Begründung nicht gebunden. Sie kann die angefochtene Verfügung zugunsten
einer Partei ändern.
2 Zuungunsten einer Partei kann sie die angefochtene Verfügung ändern,
soweit die Verfügung rechtswidrig ist oder auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des Sachverhalts beruht.
3 Beabsichtigt die Beschwerdeinstanz, die angefochtene Verfügung zuungunsten der beschwerdeführenden Partei zu ändern, so bringt sie diese Absicht der Partei zur Kenntnis und räumt ihr Gelegenheit zur Gegenäusserung
ein.
Art. 61a * Entscheidungsfrist
1 Die Beschwerde ist innert der Frist von sechs Monaten, gerechnet ab deren Hinterlegung, zu entscheiden.
2 Diese Frist kann nur verlängert werden, wenn dies durch Umstände, welche ausserhalb des Tätigkeitsbereichs der Behörde liegen, gerechtfertigt ist
(Expertise, usw.).
4.6 Revision
Art. 62 Gründe
1 Die Beschwerdeinstanz zieht ihren Beschwerdeentscheid von Amtes wegen oder auf Begehren einer Partei in Revision, wenn ihn ein Verbrechen
oder Vergehen beeinflusst hat.
2 Ausserdem zieht sie ihn auf Begehren einer Partei in Revision, wenn die
Partei:
a) neue erhebliche Tatsachen oder Beweismittel vorbringt, oder
b) nachweist, dass die Beschwerdeinstanz aktenkundige, erhebliche Tatsachen übersehen hat, oder
c) nachweist, dass die Beschwerdeinstanz die Bestimmungen betreffend
den Ausstand (Art. 10) oder die Ermittlung des Sachverhalts (Art. 17
bis 28a) verletzt hat.
3 Gründe im Sinne von Absatz 2 gelten nicht als Revisionsgründe, wenn die
Partei sie im Rahmen des Verfahrens, das dem Beschwerdeentscheid voranging, oder auf dem Wege einer Beschwerde, die ihr gegen den Beschwerdeentscheid zustand, hätten geltend machen können.
4 Ausserdem ist die Revision zulässig, wenn der Europäische Gerichtshof für
Menschenrechte, das Ministerkomitee des Europarates oder eine andere
anerkannte europäische Instanz eine Individualbeschwerde wegen Verletzung der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten und deren Protokolle gutgeheissen hat und eine
Wiedergutmachung nur durch eine Revision möglich ist. *
Art. 63 Begehren
1 Das Revisionsbegehren ist der Beschwerdeinstanz innert 90 Tagen seit
Entdeckung des Revisionsgrundes, spätestens aber innert zehn Jahren seit
Eröffnung des Beschwerdeentscheides schriftlich einzureichen.
2 Nach Ablauf von zehn Jahren seit Eröffnung des Beschwerdeentscheides
ist ein Revisionsbegehren nur aus dem Grunde von Artikel 62 Absatz 1 zulässig.
3 Auf Inhalt, Form, Verbesserung und Ergänzung des Revisionsbegehrens

## Artikel 48 bis finden die {#art_48bis}

50 Anwendung; die Begründung hat insbesondere
den Revisionsgrund und die Rechtzeitigkeit des Revisionsbegehrens darzutun. Dieses hat auch die Begehren für den Fall eines neuen Beschwerdeentscheides zu enthalten.
4.7 Erläuterung und Berichtigung *
Art. 64 *
1 Die Beschwerdeinstanz erläutert auf schriftliches Begehren einer Partei
den Beschwerdeentscheid, der unter Unklarheiten oder Widersprüchen des
Dispositivs oder zwischen diesem und der Begründung leidet.
2 Eine neue Rechtsmittelfrist beginnt nur im Falle der Erläuterung und mit ihrer Zustellung zu laufen.
3 Von Amtes wegen oder auf schriftliches Begehren einer Partei, kann die
Beschwerdeinstanz Redaktions- und Rechnungsfehler oder andere Versehen in ihrem Entscheid jederzeit berichtigen.
5 Die Rechtspflege durch das Kantonsgericht *
5.1 Organisation des Kantonsgerichtes *
Art. 65 * Verwaltungs-, Steuer- und Sozialversicherungsgerichtsbarkeit *
1 Das kantonale Verwaltungsgericht bildet eine Abteilung des Kantonsgerichts: die öffentlichrechtliche Abteilung.
1bis Das kantonale Steuergericht bildet eine Abteilung des Kantonsgerichts:
die steuerrechtliche Abteilung. Sie setzt sich zusammen aus Richtern,
Ersatzrichtern und Beisitzern. *
2 Das kantonale Versicherungsgericht bildet eine Abteilung des Kantonsgerichts: die sozialversicherungsrechtliche Abteilung.
3 Ein Einzelrichter der öffentlichrechtlichen und der sozialversicherungsrechtlichen Abteilungen kann in folgenden Fällen allein entscheiden: *
a) bei Beschwerden gegen einen Departementsentscheid;
b) bei Beschwerden gegen Verfahrensentscheide;
c) bei Beschwerden gegen vorsorgliche Massnahmen, Vor- oder Zwischenentscheide, die selbständig anfechtbar sind.
3bis Ein Einzelrichter der steuerrechtlichen Abteilung kann in folgenden Fällen
allein entscheiden: *
a) bei Beschwerden gegen Verfahrensentscheide;
b) bei Beschwerden gegen vorsorgliche Massnahmen, Vor- oder Zwischenentscheide, die selbständig anfechtbar sind.
4 …
Art. 66 * Gerichtsorganisation
1 Die Bestimmungen des Gesetzes über die Gerichtsbehörden und des
Vollzugsdekretes sind anwendbar, in Bezug auf: *
a) die Richter, die Gerichtsschreiber, die Weibel und das Kanzleipersonal;
b) * die Arbeitsweise der öffentlichrechtlichen, der steuerrechtlichen und
der sozialversicherungsrechtlichen Abteilung;
c) die Oberaufsicht durch den Grossen Rat;
d) die finanzielle Autonomie.
Art. 67 * …
Art. 68 * …
Art. 69 * …
Art. 70 * …
Art. 71 * …
5.2 Das Kantonsgericht als Beschwerdeinstanz *
5.2.1 Verwaltungsgerichtsbarkeit
Art. 72 Zuständigkeit
1 Unter Vorbehalt anders lautender gesetzlicher Bestimmungen beurteilt das
Kantonsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen letztinstanzliche
Verfügungen der Verwaltungsbehörden (Art. 3) in Verwaltungssachen (Art. 4
und 5). *
Art. 73 Kompetenzdelegation
1 In Verwaltungssachen, die der Staatsrat nach dem bisherigen Recht (1. Januar 1978) als einzige Verwaltungsinstanz entscheidet, die aber nach dem
Inkrafttreten dieses Gesetzes letztinstanzlich in die Zuständigkeit des
Kantonsgerichts fallen, wird die erstinstanzliche Entscheidbefugnis an die
sachlich zuständigen Departemente übertragen, soweit nicht die Kantonsverfassung die alleinige Zuständigkeit des Staatsrates vorsieht. *
Art. 73a * Direkte Beschwerde
1 Hat der Staatsrat in einer Sache, die der Beschwerde an das Kantonsgericht unterliegt, der Vorinstanz ausserhalb eines Beschwerdeverfahrens wegen Rechtsverweigerung (Art. 34) oder ausserhalb eines Rückweisungsverfahrens (Art. 60 Abs. 1) eine Weisung erteilt, dass oder wie sie verfügen soll,
so hat er eine an ihn gerichtete Beschwerde dem Kantonsgericht zur direkten Behandlung zu überweisen. Dieses überprüft in diesem Fall die Rüge
der Unzweckmässigkeit, wenn der Staatsrat sie hätte überprüfen können.
2 Steht gegen den Beschwerdeentscheid des Staatsrates der Rechtsmittelweg an das Kantonsgericht offen, kann der Staatsrat mit Zustimmung des
Beschwerdeführers und ohne einen Entscheid zu fällen, die Streitsache zur
direkten Behandlung dem Kantonsgericht überweisen:
a) wenn lediglich Rechtsfragen streitig sind (Art. 78 Bst. a);
b) wenn die Unzweckmässigkeit geltend gemacht wird und diese Rüge
beim Kantonsgericht zulässig ist (Art. 78 Bst. b)
Art. 74 Unzulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde
a) Wegen Zuständigkeit einer anderen Instanz
1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist unzulässig, wenn die Angelegenheit der Kompetenz des Grossen Rates oder der sozialversicherungsrechtlichen Abteilung untersteht oder wenn ein anderer ordentlicher Rechtsweg
besteht. *
a) * …
b) * …
Art. 75 b) Nach dem Gegenstand der Verfügung
1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist unzulässig:
a) * gegen Verfügungen über die Genehmigung von Erlassen;
b) * …
c) * …
d) * gegen Verfügungen betreffend die Aufsicht über kantonale Behörden;
e) gegen die Bewilligung oder Verweigerung von Beiträgen, Krediten, Garantien, Entschädigungen und anderen öffentlichrechtlichen Zuwendungen, auf die kein Rechtsanspruch besteht;
f) * …
g) * gegen die Entscheide in Sachen Gesundheitsplanung;
h) * gegen Verfügungen über die Ernennung, die Beförderung und die Versetzung von Amtsträgern.
Art. 76 c) Nach Sachgebieten
1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist unzulässig:
a) * gegen Verfügungen betreffend die innere Sicherheit des Kantons;
b) * …
c) * …
d) * …
e) * …
f) * …
g) * …
h) * gegen Entscheide des Grossen Rates auf dem Gebiete des Strassenbaus, wenn es um die Klassierung von Strassen geht;
i) * …
k) * …
l) auf dem Gebiete des Steuerrechts gegen Verfügungen über die Indexierung auf kommunaler Ebene (Art. 178 des Steuergesetzes), über
den Beitritt zu einem Steueraufteilungsabkommen oder betreffend den
Verteilungsmodus (Art. 186 des Steuergesetzes) und über die Abgabe
der Rechnungen und des Voranschlages (Art. 231 des Steuergesetzes).
m) * …
Art. 77 d) nach dem verfahrensrechtlichen Inhalt
1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist unzulässig:
a) gegen Zwischenverfügungen und Entscheide über Rechtsverweigerungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerden, wenn gegen die Endverfügung die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig ist;
b) gegen Verfügungen über Verfahrenskosten und Parteientschädigungen, wenn in der Hauptsache die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig ist;
c) gegen Verfügungen über die Vollstreckung von Verfügungen, soweit
nicht die Verletzung von Artikel 39 (Grundsatz der Verhältnismässigkeit) gerügt wird;
d) gegen Verfügungen über den ganzen oder teilweisen Widerruf von
Verfügungen, gegen welche die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig ist.
Art. 77a * e) Ausnahme von der Unzulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde
1 In den in Artikel 75 und 76 genannten Fällen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde dennoch zulässig, wenn das Bundesrecht ein oberes Gericht als
ummittelbar dem Bundesgericht vorangehende Instanz verlangt.
Art. 78 Verfahren
a) Beschwerdegründe
1 Der Beschwerdeführer kann mit der Beschwerde rügen:
a) Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch
des Ermessens und unrichtige oder unvollständige Feststellung des
rechtserheblichen Sachverhalts;
b) die Unzweckmässigkeit:
1. von Verfügungen über die Zulassung zu öffentlichen Anstalten,
2. von Verfügungen über den Schutz der Minderjährigen,
3. von Verfügungen über die Zulassung zu öffentlichen Anstalten,
4. von Verfügungen, die an eine Bundesbehörde mit unbeschränkter Kognitionsbefugnis weitergezogen werden können,
4.bis * von Verfügungen der Steuerbehörden,
5. von andern Verfügungen, sofern das Gesetz es vorsieht.
Art. 79 b) Entscheidkompetenz
1 Das Kantonsgericht darf weder über die Begehren des Beschwerdeführers
hinausgehen noch die angefochtene Verfügung zu dessen Nachteil ändern. *
2 Es wird durch die Begründung der Begehren des Beschwerdeführers nicht
gebunden. *
3 Das Vorbringen neuer tatsächlicher und rechtlicher Gründe ist zulässig, sofern dies durch das Gesetz nicht ausdrücklich ausgeschlossen wird. *
4 … *
Art. 79a * c) Stillstand der Fristen
1 Gesetzlich oder richterlich bestimmte Fristen stehen still:
a) * vom siebten Tage vor Ostern bis und mit dem siebten Tage nach Ostern;
b) vom 15. Juli bis und mit dem 15. August;
c) * vom 18. Dezember bis und mit dem 5. Januar.
Art. 80 d) Verweisung
1 Auf das Beschwerdeverfahren sind die nachfolgenden Bestimmungen analog anwendbar:
a) * Beschwerdelegitimation: Art. 44;
b) Beschwerdefrist: Art. 46;
c) Beschwerdeschrift: Art. 48 bis 50;
d) * Wirkung und Instruktion der Beschwerde: Artikeln 51 und 53 bis 58;
e) * Zulässigkeit der Beschwerde und Beschwerdeentscheid: Artikeln 59,
60 und 61a;
f) * Erläuterung und Berichtigung: Artikel 64.
2 Bezüglich Begründung und Eröffnung des Entscheids sind die Artikel 29
und 30 anwendbar. Sofern ein ordentliches Rechtsmittel an eine Bundesinstanz besteht, ist es anzugeben.
Art. 81 e) Subsidiär anwendbares Recht
1 Im Übrigen finden die Bestimmungen der Zivilprozessordnung subsidiäre
Anwendung.
5.2.2 Steuer- und Sozialversicherungsgerichtsbarkeit *
Art. 81a * Zuständigkeit
1 Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Beschwerden auf dem Gebiet des Steuer- und des Sozialversicherungsrechts. *
2 Unter Vorbehalt spezieller Bundes- oder kantonaler Vorschriften findet das
Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit analog Anwendung.
3 Die steuer- und die sozialversicherungsrechtliche Abteilung sind nicht an
die Begehren der Parteien gebunden. Sie können den Entscheid zum Nachteil des Beschwerdeführers ändern oder ihm mehr als verlangt gewähren.
Sie müssen in diesem Fall den Parteien die Möglichkeit geben, sich zur Sache zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen. *
5.3 Das Kantonsgericht als einzige Instanz *
5.3.1 Öffentlichrechtliche Klage *
Art. 82 Zuständigkeit
a) Zulässigkeit der Klage
1 Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Klagen in öffentlichrechtlichen Streitigkeiten vermögensrechtlicher Art, die nicht Gegenstand einer an
dieses Gericht weiterziehbaren Verfügung (Art. 41 und 72) sein können. *
Art. 83 b) Einzelfälle
1 Die verwaltungsrechtliche Klage an das Kantonsgericht ist insbesondere
zulässig: *
a) in vermögensrechtlichen Streitigkeiten zwischen öffentlich-rechtlichen
Körperschaften;
b) in vermögensrechtlichen Streitigkeiten aus Konzessionen und verwaltungsrechtlichen Verträgen bei denen eine öffentlich-rechtliche Korporation oder Anstalt Partei ist;
c) * …
d) in Streitigkeiten über die Bestimmung der Gemeindegrenzen unter
Vorbehalt der Zuständigkeit des Grossen Rates zur Zuteilung von Gebieten;
e) * …
f) * …
g) * in anderen Angelegenheiten, die das Kantonsgericht als einzige Instanz beurteilt, soweit es ein kantonales Gesetz vorsieht;
h) * in andern öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten, für deren Beurteilung
das Bundesrecht eine kantonale Gerichtsbehörde als erste Instanz
vorsieht.
Art. 84 c) Vorbehalt zugunsten der Zivilgerichtsbarkeit
1 In folgenden Fällen ist die Zuständigkeit der Zivilgerichte vorbehalten:
a) * Streitigkeiten über Schadenersatz, Genugtuungs- und Regressansprüche aus der Verantwortlichkeit der öffentlichen Gemeinwesen und ihrer
Amtsträger;
b) * Streitigkeiten vermögensrechtlicher Art zwischen dem Notar und den
Parteien, im Rahmen einer öffentlichen Verurkundung sowie Streitigkeiten zwischen dem Nachführungsgeometer und Dritten im Rahmen
seiner amtlichen Tätigkeit; vorbehalten bleiben die Befugnisse, welche
die Sondergesetzgebung der Verwaltungsbehörde überträgt;
c) Streitigkeiten zwischen Staat oder Gemeinden und den Unternehmern
oder Lieferanten öffentlicher Arbeiten über den Sinn und die Ausführung der getroffenen Vereinbarungen.
Art. 85 Verfahren
a) analog anwendbares Recht
1 Auf die verwaltungsrechtliche Klage sind die Bestimmungen über die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor dem Kantonsgericht analog anwendbar,
unter Vorbehalt: *
a) * spezieller gegenteiliger Bestimmungen;
b) * der Artikel 86 und 87 des vorliegenden Gesetzes.
Art. 86 b) Verständigungsversuch
1 Der mit der Instruktion der Streitsache betraute Richter kann von sich aus
oder auf Begehren einer Partei eine gütliche Verständigung suchen.
Art. 87 c) Verfahren *
1 In einfachen Fällen kann das Kantonsgericht folgendes summarisches Verfahren einhalten: *
a) es lädt die Partei mit eingeschriebenem Brief unter Angabe des Grundes kurzfristig vor;
b) grundsätzlich entscheidet es aufgrund der mit der Klage oder in der
Sitzung eingereichten Belegen; nötigenfalls kann es die Akten ergänzen, namentlich Parteien oder Zeugen befragen und Belege verlangen;
c) es hält in der Regel unter Beizug des Gerichtsschreibers Sitzung; es
entscheidet kurzfristig auch in Abwesenheit der Parteien;
d) der Entscheid führt kurz den Gang des Verfahrens, die wichtigen Vorbringen der Parteien, den Sachverhalt und die Begründung an;
e) der in Abwesenheit der Parteien gefällte Entscheid wirkt nicht wie ein
Säumnisurteil.
5.3.2 Sozialversicherungsrechtliche Klage *
Art. 87a * Verfahren
1 Das öffentlichrechtliche Klageverfahren ist für die Beurteilung der sozialversicherungsrechtlichen Klagen vor der sozialversicherungsrechtlichen Abteilung analog anwendbar.
6 Kosten und Parteientschädigung
Art. 88 Kosten
a) Im Allgemeinen
1 Wer eine Amtshandlung veranlasst oder verlangt, hat die von der Behörde
festgesetzte Gebühr zu entrichten. Er kann zum vollen oder teilweisen
Ersatz der Auslagen verpflichtet werden.
2 Haben mehrere Parteien gemeinsam gehandelt, haften sie für die Kosten
solidarisch, soweit die Behörde nichts anderes verfügt. Diese Bestimmung
ist auf den Fall der gemeinsamen Vertretung (Art. 11a) und den Fall der Vereinigung von Verfahren (Art. 11b) anwendbar. *
3 … *
4 Die Barauslagen umfassen die Expertenhonorare, Zeugengelder sowie die
übrigen durch die Instruktion der Sache verursachten Kosten. *
5 Für unnötigen Aufwand hat in jedem Fall der Verursacher einzustehen,
selbst wenn er in der Sache obsiegt. *
6 Bedingt die Erhebung von Beweisen verhältnismässig hohe Kosten, so
kann die Behörde deren Abnahme davon abhängig machen, dass die Partei
innert Frist die Kosten vorschiesst. *
Art. 89 b) Im Beschwerdeverfahren
1 Im Beschwerdeverfahren hat in der Regel die unterliegende Partei die
Kosten zu tragen. Unterliegt sie nur teilweise, so werden die Kosten ermässigt. *
2 Ausnahmsweise können die Kosten ganz oder teilweise erlassen werden. *
3 … *
4 Den Behörden des Bundes, des Kantons und der Gemeinden, die in ihrem
amtlichen Wirkungskreis und ohne dass es sich um ihr Vermögensinteresse
handelt, als Parteien oder Vorinstanzen in einem Verfahren auftreten, werden in der Regel keine Kosten auferlegt. *
Art. 90 Kostenvorschuss
1 Die Beschwerdeinstanz oder die von ihr mit der Instruktion der Sache
betraute Amtsstelle kann vom Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss
verlangen. Sie setzt ihm hierzu eine Frist von 30 Tagen und droht ihm an, im
Säumnisfall auf die Beschwerde nicht einzutreten. *
Art. 91 Parteientschädigung
1 Ausser den Fällen, für die Artikel 88 Absatz 5 anwendbar ist, gewährt die
Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei auf Begehren die Rückerstattung der notwendigen Kosten, die ihr entstanden sind
(Auslagen). *
2 Die Entschädigung wird im Dispositiv beziffert und der Staats- und
Gemeindekasse auferlegt, soweit sie aus Billigkeitsgründen nicht der unterliegenden Partei auferlegt werden kann.
3 Den Behörden oder mit öffentlichen Aufgaben betrauten Organisationen,
welche obsiegen, darf in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden.
Art. 92 Kosten und Parteientschädigung vor dem Kantonsgericht als
einziger Instanz
1 Von öffentlichen Körperschaften wird weder ein Kostenvorschuss noch eine Kostenbürgschaft verlangt. *
Art. 93 * …
Art. 94 * …
7 Schluss- und Übergangsbestimmungen
Art. 95 Aufhebung
1 Alle diesem Gesetze widersprechenden Bestimmungen sind aufgehoben,
namentlich:
a) das Gesetzt betreffend Organisation und Amtsbefugnisse des Gerichtes über Verwaltungsstreitigkeiten vom Dezember 1877;
b) der Beschluss über das Verwaltungsverfahren vor dem Staatsrat und
seinen Departementen vom 11. Oktober 1966.
2 Dieses Gesetz und die zugehörigen Ausführungserlasse sind anwendbar
anstelle von Bestimmungen, die durch sie aufgehoben werden und auf die in
der geltenden Gesetzgebung verwiesen wird.
Art. 96 * Abänderungen und Anpassungen von Gesetzen
1 Die folgenden Gesetzestexte werden wie folgt angepasst und abgeändert:
a) Gesetz über die Gerichtsbehörden vom 13. Mai 1960;
b) Gesetz, abgeändert am 6. Oktober 1976, über die Organisation des
Gerichtshofes, der über die Kompetenzkonflikte zwischen der Verwaltungs- und Gerichtsbehörde zu entscheiden hat vom 25. Mai 1877;
c) Steuergesetz vom 10. März 1976;
d) Gesetz über den Anwaltsberuf und den gerichtlichen und administrativen Rechtsbeistand vom 29. Januar 1988;
e) Gesetz über die Gemeindeordnung vom 13. November 1980.
Art. 97 Übergangsbestimmungen
1 Im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes bereits angehobene Verfahren werden in der Instanz, wo sie hängig sind, nach den Bestimmungen
des bisherigen Rechts zu Ende geführt.
2 Das Beschwerdeverfahren richtet sich nach dem neuen Recht.
Art. 98 Inkrafttreten
1 Der Staatsrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes.
2 Dieses Gesetz wird der Volksabstimmung unterstellt.
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation
06.10.1976 02.01.1978 Erlass Erstfassung RO/AGS 1976 f 285 | d
291, 1977 f 175 | d 138
13.11.1980 01.01.1981 Art. 10 Abs. 1, d) geändert RO/AGS 1980 f 23 | d 25
13.11.1980 01.01.1981 Art. 75 Abs. 1, a) aufgehoben RO/AGS 1980 f 23 | d 25
13.11.1980 01.01.1981 Art. 75 Abs. 1, d) geändert RO/AGS 1980 f 23 | d 25
29.01.1988 01.09.1989 Art. 93 aufgehoben RO/AGS 1989 f 12 | d 11
28.06.1989 01.01.1991 Art. 83 Abs. 1, e) aufgehoben RO/AGS 1990 f 6 | d 6
16.05.1991 01.01.1993 Art. 2 Abs. 1, c) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 4 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 5 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 6 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 6 Abs. 1, a) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 6 Abs. 1, b) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 7 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 7 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 9 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 10 Abs. 1, d) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 10 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 10 Abs. 3 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 11 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 11 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 11a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 11b eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 12 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 16 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 16 Abs. 2 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 18 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 18 Abs. 1, a) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 18 Abs. 1, b) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 18 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 18a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 19 Abs. 2 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 21 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 21 Abs. 1, a) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 21 Abs. 1, b) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 21 Abs. 1, c) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 21 Abs. 1, d) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 25 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 25 Abs. 2 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 28a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 29 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 29 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 32 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 32 Abs. 1, a) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 32 Abs. 1, b) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 32 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 32 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 33 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 33 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 33 Abs. 2, a) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 33 Abs. 2, b) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation
16.05.1991 01.01.1993 Art. 33 Abs. 3 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 3.1.1 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 3.1.1.1 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34b eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34c eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34d eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34e eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34f eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34g eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 3.1.1.2 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34h eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34i eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34k eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 34l eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 36 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 36a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 37 Abs. 2 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 38 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 38 Abs. 1, a) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 38 Abs. 1, d) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 40 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 40 Abs. 3 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 41 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 43 Abs. 2 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 44 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 44 Abs. 1, a) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 44 Abs. 1, b) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 45 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 46 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 46 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 47 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 49 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 49 Abs. 2 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 51 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 51 Abs. 4 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 51 Abs. 5 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 52 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 54 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 54 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 56 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 56 Abs. 2 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 59 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 60 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 60 Abs. 3 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 61a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 62 Abs. 4 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 4.7 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 64 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 5 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 5.1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 65 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 66 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation
16.05.1991 01.01.1993 Art. 67 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 68 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 69 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 70 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 71 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 5.2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 72 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 73 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 73a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 74 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 74 Abs. 1, a) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 74 Abs. 1, b) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 75 Abs. 1, a) wieder in Kraft RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 75 Abs. 1, c) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 75 Abs. 1, f) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 75 Abs. 1, g) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 76 Abs. 1, a) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 76 Abs. 1, d) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 76 Abs. 1, e) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 76 Abs. 1, f) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 76 Abs. 1, g) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 76 Abs. 1, m) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 79 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 79 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 79 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 79 Abs. 4 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 79a eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 80 Abs. 1, a) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 80 Abs. 1, d) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 80 Abs. 1, e) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 80 Abs. 1, f) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Titel 5.3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 82 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 83 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 83 Abs. 1, c) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 83 Abs. 1, f) aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 83 Abs. 1, g) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 83 Abs. 1, h) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 84 Abs. 1, a) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 84 Abs. 1, b) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 85 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 85 Abs. 1, a) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 85 Abs. 1, b) eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 87 Titel geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 87 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 88 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 88 Abs. 4 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 88 Abs. 5 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 88 Abs. 6 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 89 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 89 Abs. 2 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 89 Abs. 3 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 89 Abs. 4 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 90 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 91 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation
16.05.1991 01.01.1993 Art. 92 Abs. 1 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 94 Abs. 3, b) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 94 Abs. 3, c) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 94 Abs. 3, d) geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 96 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
16.05.1991 01.01.1993 Art. 18 Abs. 1, c) eingefügt RO/AGS 1992 f 27 | d 17
09.02.1996 01.12.1996 Art. 75 Abs. 1, f) geändert RO/AGS 1996 f 98 | d 101
24.03.1998 01.01.1999 Art. 28 Abs. 1 geändert RO/AGS 1998 f 85 | d 92
24.03.1998 01.01.1999 Art. 79a Abs. 1, a) geändert RO/AGS 1998 f 85 | d 92
24.03.1998 01.01.1999 Art. 79a Abs. 1, c) geändert RO/AGS 1998 f 85 | d 92
14.05.1998 01.01.1999 Art. 88 Abs. 3 aufgehoben RO/AGS 1998 f 149 | d 161
14.05.1998 01.01.1999 Art. 89 Abs. 3 aufgehoben RO/AGS 1998 f 149 | d 161
14.05.1998 01.01.1999 Art. 92 Abs. 1 geändert RO/AGS 1998 f 149 | d 161
14.05.1998 01.01.1999 Art. 94 aufgehoben RO/AGS 1998 f 149 | d 161
23.06.1998 01.07.1998 Art. 75 Abs. 1, c) aufgehoben RO/AGS 1998 f 165 | d 178
27.06.2000 01.01.2001 Art. 34h Abs. 2 geändert BO/Abl. 28/2000, 51/2000
27.06.2000 01.01.2001 Art. 34k Abs. 1 geändert BO/Abl. 28/2000, 51/2000
27.06.2000 01.01.2001 Art. 34l Abs. 1 geändert BO/Abl. 28/2000, 51/2000
27.06.2000 01.01.2001 Art. 34m eingefügt BO/Abl. 28/2000, 51/2000
14.09.2006 01.01.2007 Art. 34h totalrevidiert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
14.09.2006 01.01.2007 Art. 34i totalrevidiert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
14.09.2006 01.01.2007 Art. 34k totalrevidiert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
14.09.2006 01.01.2007 Art. 34l Abs. 1 geändert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
09.11.2006 01.07.2007 Art. 1 Abs. 2 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 1 Abs. 3 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 2 Abs. 1, c) geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 65 totalrevidiert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 66 Abs. 1, b) geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 72 Abs. 1 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 74 Abs. 1 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 75 Abs. 1, a) geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 75 Abs. 1, b) aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 75 Abs. 1, f) aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 75 Abs. 1, g) geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 75 Abs. 1, h) eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 76 Abs. 1, a) geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 76 Abs. 1, b) aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 76 Abs. 1, c) aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 76 Abs. 1, h) geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 76 Abs. 1, i) aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 76 Abs. 1, k) aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 76 Abs. 1, m) aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 77a eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Titel 5.2.2 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 81a eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Titel 5.3.1 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Titel 5.3.2 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
09.11.2006 01.07.2007 Art. 87a eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
13.03.2008 01.10.2008 Art. 51 Abs. 3 geändert BO/Abl. 14/2008, 35/2008
13.03.2008 01.10.2008 Art. 51 Abs. 4 geändert BO/Abl. 14/2008, 35/2008
16.03.2008 01.10.2008 Art. 51 Abs. 5 geändert BO/Abl. 14/2008, 35/2008
11.02.2009 01.01.2011 Art. 15 Titel geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 15 Abs. 2 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation
11.02.2009 01.01.2011 Art. 15 Abs. 2, a) eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 15 Abs. 2, b) eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 15 Abs. 2, c) eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 28 totalrevidiert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34h Abs. 2, a) geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34h Abs. 2, b) geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34h Abs. 2, c) eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34i totalrevidiert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34j eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34k Abs. 3 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34l Abs. 1 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34m totalrevidiert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
11.02.2009 01.01.2011 Art. 34n eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
12.11.2015 01.04.2016 Art. 25 Abs. 3 eingefügt BO/Abl. 49/2015, 13/2016
12.05.2016 01.01.2018 Art. 34h Abs. 2, b) aufgehoben BO/Abl. 24/2016, 40/2017
11.03.2022 01.01.2024 Art. 2 Abs. 1, b) geändert RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 65 Titel geändert RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 65 Abs. 1bis eingefügt RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 65 Abs. 3 geändert RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 65 Abs. 3bis eingefügt RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 66 Abs. 1 geändert RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 66 Abs. 1, b) geändert RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 78 Abs. 1, b), 4.bis eingefügt RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Titel 5.2.2 geändert RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 81a Abs. 1 geändert RO/AGS 2022-102
11.03.2022 01.01.2024 Art. 81a Abs. 3 geändert RO/AGS 2022-102
16.11.2023 01.01.2025 Art. 37 Abs. 2 aufgehoben RO/AGS 2024-095
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation
Erlass 06.10.1976 02.01.1978 Erstfassung RO/AGS 1976 f 285 | d
291, 1977 f 175 | d 138
Art. 1 Abs. 2 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 1 Abs. 3 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 2 Abs. 1, b) 11.03.2022 01.01.2024 geändert RO/AGS 2022-102
Art. 2 Abs. 1, c) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 2 Abs. 1, c) 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 4 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 5 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 6 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 6 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 6 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 7 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 7 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 9 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 10 Abs. 1, d) 13.11.1980 01.01.1981 geändert RO/AGS 1980 f 23 | d 25
Art. 10 Abs. 1, d) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 10 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 10 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 11 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 11 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 11a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 11b 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 12 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 15 11.02.2009 01.01.2011 Titel geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 15 Abs. 2 11.02.2009 01.01.2011 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 15 Abs. 2, a) 11.02.2009 01.01.2011 eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 15 Abs. 2, b) 11.02.2009 01.01.2011 eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 15 Abs. 2, c) 11.02.2009 01.01.2011 eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 16 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 16 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 18 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 18 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 18 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 18 Abs. 1, c) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 27 | d 17
Art. 18 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 18a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 19 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 21 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 21 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 21 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 21 Abs. 1, c) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 21 Abs. 1, d) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 25 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 25 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 25 Abs. 3 12.11.2015 01.04.2016 eingefügt BO/Abl. 49/2015, 13/2016
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation
Art. 28 11.02.2009 01.01.2011 totalrevidiert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 28 Abs. 1 24.03.1998 01.01.1999 geändert RO/AGS 1998 f 85 | d 92
Art. 28a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 29 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 29 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 32 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 32 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 32 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 32 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 32 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 33 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 33 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 33 Abs. 2, a) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 33 Abs. 2, b) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 33 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 3.1.1 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 3.1.1.1 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34b 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34c 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34d 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34e 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34f 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34g 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 3.1.1.2 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34h 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34h 14.09.2006 01.01.2007 totalrevidiert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
Art. 34h Abs. 2 27.06.2000 01.01.2001 geändert BO/Abl. 28/2000, 51/2000
Art. 34h Abs. 2, a) 11.02.2009 01.01.2011 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34h Abs. 2, b) 11.02.2009 01.01.2011 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34h Abs. 2, b) 12.05.2016 01.01.2018 aufgehoben BO/Abl. 24/2016, 40/2017
Art. 34h Abs. 2, c) 11.02.2009 01.01.2011 eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34i 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34i 14.09.2006 01.01.2007 totalrevidiert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
Art. 34i 11.02.2009 01.01.2011 totalrevidiert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34j 11.02.2009 01.01.2011 eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34k 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34k 14.09.2006 01.01.2007 totalrevidiert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
Art. 34k Abs. 1 27.06.2000 01.01.2001 geändert BO/Abl. 28/2000, 51/2000
Art. 34k Abs. 3 11.02.2009 01.01.2011 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34l 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 34l Abs. 1 27.06.2000 01.01.2001 geändert BO/Abl. 28/2000, 51/2000
Art. 34l Abs. 1 14.09.2006 01.01.2007 geändert BO/Abl. 38/2006, 52/2006
Art. 34l Abs. 1 11.02.2009 01.01.2011 geändert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34m 27.06.2000 01.01.2001 eingefügt BO/Abl. 28/2000, 51/2000
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation
Art. 34m 11.02.2009 01.01.2011 totalrevidiert BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 34n 11.02.2009 01.01.2011 eingefügt BO/Abl. 13/2009; RO/AGS
Art. 36 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 36a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 37 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 37 Abs. 2 16.11.2023 01.01.2025 aufgehoben RO/AGS 2024-095
Art. 38 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 38 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 38 Abs. 1, d) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 40 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 40 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 41 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 43 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 44 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 44 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 44 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 45 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 46 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 46 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 47 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 49 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 49 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 51 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 51 Abs. 3 13.03.2008 01.10.2008 geändert BO/Abl. 14/2008, 35/2008
Art. 51 Abs. 4 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 51 Abs. 4 13.03.2008 01.10.2008 geändert BO/Abl. 14/2008, 35/2008
Art. 51 Abs. 5 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 51 Abs. 5 16.03.2008 01.10.2008 geändert BO/Abl. 14/2008, 35/2008
Art. 52 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 54 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 54 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 56 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 56 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 59 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 60 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 60 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 61a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 62 Abs. 4 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 4.7 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 64 16.05.1991 01.01.1993 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 5 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 5.1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 65 16.05.1991 01.01.1993 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 65 09.11.2006 01.07.2007 totalrevidiert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 65 11.03.2022 01.01.2024 Titel geändert RO/AGS 2022-102
Art. 65 Abs. 1bis 11.03.2022 01.01.2024 eingefügt RO/AGS 2022-102
Art. 65 Abs. 3 11.03.2022 01.01.2024 geändert RO/AGS 2022-102
Art. 65 Abs. 3bis 11.03.2022 01.01.2024 eingefügt RO/AGS 2022-102
Art. 66 16.05.1991 01.01.1993 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 66 Abs. 1 11.03.2022 01.01.2024 geändert RO/AGS 2022-102
Art. 66 Abs. 1, b) 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 66 Abs. 1, b) 11.03.2022 01.01.2024 geändert RO/AGS 2022-102
Art. 67 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation
Art. 68 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 69 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 70 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 71 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 5.2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 72 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 72 Abs. 1 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 73 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 73a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 74 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 74 Abs. 1 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 74 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 74 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 75 Abs. 1, a) 13.11.1980 01.01.1981 aufgehoben RO/AGS 1980 f 23 | d 25
Art. 75 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 wieder in Kraft RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 75 Abs. 1, a) 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 75 Abs. 1, b) 09.11.2006 01.07.2007 aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 75 Abs. 1, c) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 75 Abs. 1, c) 23.06.1998 01.07.1998 aufgehoben RO/AGS 1998 f 165 | d 178
Art. 75 Abs. 1, d) 13.11.1980 01.01.1981 geändert RO/AGS 1980 f 23 | d 25
Art. 75 Abs. 1, f) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 75 Abs. 1, f) 09.02.1996 01.12.1996 geändert RO/AGS 1996 f 98 | d 101
Art. 75 Abs. 1, f) 09.11.2006 01.07.2007 aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 75 Abs. 1, g) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 75 Abs. 1, g) 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 75 Abs. 1, h) 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 76 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 76 Abs. 1, a) 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 76 Abs. 1, b) 09.11.2006 01.07.2007 aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 76 Abs. 1, c) 09.11.2006 01.07.2007 aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 76 Abs. 1, d) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 76 Abs. 1, e) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 76 Abs. 1, f) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 76 Abs. 1, g) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 76 Abs. 1, h) 09.11.2006 01.07.2007 geändert BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 76 Abs. 1, i) 09.11.2006 01.07.2007 aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 76 Abs. 1, k) 09.11.2006 01.07.2007 aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 76 Abs. 1, m) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 76 Abs. 1, m) 09.11.2006 01.07.2007 aufgehoben BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 77a 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 78 Abs. 1, b), 4.bis 11.03.2022 01.01.2024 eingefügt RO/AGS 2022-102
Art. 79 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 79 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 79 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 79 Abs. 4 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 79a 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 79a Abs. 1, a) 24.03.1998 01.01.1999 geändert RO/AGS 1998 f 85 | d 92
Art. 79a Abs. 1, c) 24.03.1998 01.01.1999 geändert RO/AGS 1998 f 85 | d 92
Art. 80 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 80 Abs. 1, d) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 80 Abs. 1, e) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 80 Abs. 1, f) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 5.2.2 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Titel 5.2.2 11.03.2022 01.01.2024 geändert RO/AGS 2022-102
Art. 81a 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation
Art. 81a Abs. 1 11.03.2022 01.01.2024 geändert RO/AGS 2022-102
Art. 81a Abs. 3 11.03.2022 01.01.2024 geändert RO/AGS 2022-102
Titel 5.3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 5.3.1 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 82 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 83 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 83 Abs. 1, c) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 83 Abs. 1, e) 28.06.1989 01.01.1991 aufgehoben RO/AGS 1990 f 6 | d 6
Art. 83 Abs. 1, f) 16.05.1991 01.01.1993 aufgehoben RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 83 Abs. 1, g) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 83 Abs. 1, h) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 84 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 84 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 85 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 85 Abs. 1, a) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 85 Abs. 1, b) 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 87 16.05.1991 01.01.1993 Titel geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 87 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Titel 5.3.2 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 87a 09.11.2006 01.07.2007 eingefügt BO/Abl. 48/2006, 22/2007
Art. 88 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 88 Abs. 3 14.05.1998 01.01.1999 aufgehoben RO/AGS 1998 f 149 | d 161
Art. 88 Abs. 4 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 88 Abs. 5 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 88 Abs. 6 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 89 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 89 Abs. 2 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 89 Abs. 3 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 89 Abs. 3 14.05.1998 01.01.1999 aufgehoben RO/AGS 1998 f 149 | d 161
Art. 89 Abs. 4 16.05.1991 01.01.1993 eingefügt RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 90 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 91 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 92 Abs. 1 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 92 Abs. 1 14.05.1998 01.01.1999 geändert RO/AGS 1998 f 149 | d 161
Art. 93 29.01.1988 01.09.1989 aufgehoben RO/AGS 1989 f 12 | d 11
Art. 94 14.05.1998 01.01.1999 aufgehoben RO/AGS 1998 f 149 | d 161
Art. 94 Abs. 3, b) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 94 Abs. 3, c) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 94 Abs. 3, d) 16.05.1991 01.01.1993 geändert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
Art. 96 16.05.1991 01.01.1993 totalrevidiert RO/AGS 1992 f 17 | d 17
