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title: "Einfacher Bebauungsplan Terrassenweg 8"
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# Einfacher Bebauungsplan Terrassenweg 8

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Fontana
Landschaftsarchitektu r
Murbacherstrasse 34
CH 4056 Baset
T +41 61 308 99 99
F +41 61 308 99 98
mait@fontana- [a.ch
www.fontana- [a.ch
Bauherrschaft
Roger Samuelsson
c/o Snowflake Management AG
Baarerstrasse 65
6300 Ztg
ort/Datum |u Lr? 3 'Dq ''1t*
Name f-\//tl-d,t 1-lvh
unterschrift f,-!. .(
Architekt Landschaftsarchitelät
WiederkehrAntoschArchitektenAG FontanaLandschaftsarchitekturGmbH
Chamerstrasse 22 Murbacherstrasse 34
630OZug 4056 Basel
ort/Datum ? r,1-9 0q "19 8aset,2e.04.2022
Name f,-O L\ükitv A1.tp&{t Massimo Fontana
unterschrift'f, ,A- P(. ftacrkza
Bearbeitung RA
Kontrolliert
Datum 20.05.2021
Rev. 29,04.2022
Format ,{3
Projekt Nr. 349
PlanNr. 349-33-020
Datei 349-33-mastefle-220429-tm
Umbau / Erweiterung mit Einstellhalle
und Nebengebäude, Oberägeri
Richtprojekt
Freiraumplan
Massstab l:500
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Gestaltungsbereich
Bestandesbauten
Umbau
Alisbach
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Heckenskulptur
Blütenmeer
Sträucher
Blütenkissen
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Asphaltbelag
Ortbetonbelag gewaschen
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Natursteinplatten
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PLANUNGSBERICHT
Einfacher Bebauungsplan Umbau / Erweiterung mit Einstellhalle und Nebengebäude
Einfamilienhaus Terrassenweg 8,6315 Oberägeri, GS 713
Berichterstattung nach Aft. 47 der Raumplanungsverordnung (RPV)
20. Mai 2021 / revidiert 29. April 2022 (nur Seite 1 / Titelbild mit Bebauungsplanperimeter)
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PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 vom 2O.O5.2O21 Seite 1 von I
Verfasser:
Einfacher Bebauungsplan
Wiederkehr Antosch Architekten
mail@wa-architekten.ch
Richtprojekt
Wiederkehr Antosch Architekten
mai l@wa-architekten.ch
Umgebungskonzept
Fontana Landschaftsarchitektur
mail@fontana-la.ch
Titelbild: Auszug GIS Kanton Zug mit Bebauungsplanperimeter
PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 vom 20.05.2421 Seite 2 von I
lnhaltsverzeichnis
1.1
1.2
3.1
3.2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.9.1
2.9.2
2.9.3
2.9.4
nd
Architektur 4
Anlass und
Perimeter / Eigentumsverhältni
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Nutzu
Erschl
Wohnkomfort / Wohnhyg
Ökologische Qua
Umweltfreund I iche Energieversorg
Entsorgu
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Einordnung ins Landschaftsbi
Einordnung ins Ortsbild mit Sichtverbind
Gartenan
Spielflächen /Freizeit und Erhol
Festlegungen des Einfachen Bebauungspla
Baubereich und Umgebungsgesta
lnformationsinh
4 Begründung wesentlicher Vorzüge und zulässiger
Abweichungen gegenüber der Einzelbauweise-7
4.1WesentlicheVorzügegegenüberderEinzelbauweise-7
4.2ZulässigerAbweichungsspielraumgegenüberderEinzelbauweise-7
5 Beilagen zum Planungsbericht 7
PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 vom 20.O5.2021 Seite 3 von I
1. Ausgangslage
'l .1 Anlass und Zielsetzung
lm Jahr 2020 entschloss sich der Eigentümer, das Bestandsgebäude aus dem Jahr 1977 zu erweitern,
Umzubauen und umfangreich zu Sanieren. Mit der Erstellung des einfachen Bebauungsplanes soll die
städtebauliche, architektonische und nutzungsmässige Qualität gesichert werden.
1.2 Perimeter / Eigentumsverhältnisse
Die Liegenschaft Terrassenweg B liegt in der Wohnzone26.lm Südosten wird das Grundstück von Wald
und Alisbach gesäumt und orientiert sich hangseitig in Richtung Agerisee. Erschlossen wird das
Grundstück im Nordwesten über den Terrassenweg und im Südwesten über die Rämslistrasse
Der Bebauungsplanperimeter umfasst nachfolgendes Grundstück.
Grundstück (GS) Nr Eigentum Fläche
7"13 Privateigentum 3'716 m2
Die Bauparzelle GS Nr. 713 weist nach Abzug der Wald und Gewässerflächen eine anrechenbare
Landfläche von 3'010m2 in der Wohnzone 2b auf.
2. Richtprojekt
2.1 Städtebau
Das gegen Süden exponierte Grundstück mit Blick auf den Agerisee, erstreckt sich von der Rämslistrasse
bis lroch zum Alisbachweg. Die Adresse und Haupterschliessung erfolgt über den mittig gelegenen
Terrassenweg. Westlich des Grundstücks schliesst das Wohnquartier an und im Osten wird das
Grundstück Jurch das steil abfallende und baumbestandene Alisbachtobel begrenzt. Das Gebäude nähert
sich dank seiner Lage im Hang in Höhe und Volumen der quartierstypischen Bebauung an. Der
architektonische Ausdruck orientiert sich an den umliegenden Gebäuden. Hier finden sich
quartierstypische Merkmale wie Staffelungen, Rücksprünge, Terrassen, grosszügige Fenster im Ausdruck
des Gebäudes wieder. Die Ausrichtung des Gebäudes ändert sich im Zuge des Umbaus und Erweiterung
nicht und so wird die bereits gewachsene Struktur des Quartiers nicht verändert.
2.2 Architektur
An das vorhandene Gebäude schliesst der Projektvorschlag an und entwickelt sich aus der bestehenden
Kubatur. Der oberirdische <Fussabdruck> des bestehenden Gebäudes bleibt grösstenteils erhalten. Das
Gebäude tritt zum Terrassenweg mit einem homogenen Fassadenbild in Erscheinung. Durch den Rückbau
des hervorspringenden, runden Treppenhauses und der Begradigung der rückseitigen Aussenwand wird
die Gebäudeform beruhigt. ln Richtung Süd-Westen öffnet sich das Gebäude mit grossen Glasflächen und
Terrassen. Das in den Hang eingebettet Gebäudevolumen geht fliessend in Richtung Wald und Alisbach
über.
Das bestehende Obergeschoss wird um einen Wohnraum erweitert. Hierfür wird das bestehende
Walmdach zurückgebaut. Der Rückbau bietet die Möglichkeit für das neu zu erstellen Dach, sich an die
Dachlandschaften der benachbarten Gebäude zu orientieren. Es kann eine grosszügige, teilweise
gedeckte Terrasse angeboten werden, von der ein direkter Zugang zum Garten ermöglicht wird. Auch
Li"t"t ". die Chance, den bestehenden Gebäudeteil im Waldabstand mit einem begrünten Flachdach zu
gestalten und diesen in die Landschaft einzubinden. Das Gebäude wird über einen gedeckten
Zugangsb"reich erschlossen, welcher auch als Autoabstellplatz genutzt werden kann. Anschliessend
g"Lngt man in den zentralen, offenen lnnenhof mit einer Autodrehscheibe in der Mitte. Die angrenzenden
naurä erhalten alle in den Boden absenkbare Fenster und somit entsteht die wOglichkeit, alle Räume frei
zu betreten.
PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 VOM 20.05.2021 Seite 4 von 8
Die neuen Gebäudeteile wie die Autosammlung im Erdgeschoss, die terrassierte Autohalle an der
Rämslistrasse und das Kino werden unter der Erde platziert, sodass diese von aussen nicht in Erscheinung
treten und dadurch die Volumetrie des Gebäudes erhalten bleibt.
lm zylindrischen Baukörper an der Rämslistrasse befindet sich die Zufahrt für die terrassierte Autohalle
und im oberen Geschoss eine Gästewohnung ohne direkten Zugang zum Gebäude. Dachaufbauten auf
dem Flachdach sind möglich, z. B. technische Aufbauten, Liftüberfahrten, horizontaler Sonnenschutz,
Oblichter mit Verschattungsanlagen, Chemin6eabzugsrohre.
2.3 Nutzung
Die Gebäude dienen ausschliesslich dem Wohnen. Die Autohallen werden ausschliesslich für die private
Autosammlung genutzt (keine öffentliche Nutzung).
2.4 Erschliessung
Die obere Autosammlung ist über die Rämslistrasse erschlossen. Autoaufzüge im lnneren des Gebäudes
verbinden die unter Autosammlung mit der oberen Autosammlung, sodass diese nicht nur über den
Terrassenweg, sondern auch über die Rämslistrasse angebunden werden kann.
Das Grundstück ist im Bereich des Terrassenwegs und der Rämslistrasse an bestehende Wanderwege und
einem Fusswegnetz angeschlossen. Eine arealinterne öffentliche Fussgängerverbindung gibt es keine. Das
Projekt erfüllt die Vorgaben der Norm SIA 500 <Hindernisfreie Bautenn.
2.5 Wohnkomfort / Wohnhygiene
Ein hoher Wohnkomfort wird durch grosszügige Räume mit grossen Fensterflächen gewährleistet. Die auf
die Bewohner abgestimmte Raumabfolge ermöglichen ein behagliches Wohnen. Die hochwertige
Ausstattung und eine technische lnfrastruktur auf höchstem Niveau tun ihr übriges.
Alle Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume haben mindestens eine lichte Höhe von 2,4Q m und eine
Fensterfläche von insgesamt je mindesten 10 % der Bodenfläche. Keine Wohn- oder Schlafräume sind
ausschliesslich nach Norden orientiert.
2.6 ökologische Qualität
Der Ökologie will der Umbau Rechnung tragen. Die in Anspruch genommen Fläche wird durch begrünte
Dächer der Natur sozusagen <rückgeführt>. Die Orientierung der Hauptwohnrichtung nach Südwesten
erlaubt mit ihren grosszügigen Fensterflächen die passive Nutzung der Sonnenenergie in den
Wohnräumen. Zu hohe Wärmeeinträge werden durch entsprechende Verschattungssysteme und
hochwertigen Fenstern verhindert (sommerlicher Wärmeschutz). Bei der Auswahl der Baumaterialien wird
bei der Herstellung, dem Transport und der Bearbeitung auf einen geringen Energieaufwand geachtet
(graue Energie). Die Transportwege werden möglichst kurzgehalten (lokal). Bei den Baustoffen selbst wird
darauf geachtet, dass diese, wenn möglich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und aus
nachhaltiger Bewirtschaftung stammen. Die Sanierung ermöglicht das Gebäude auf den neuesten Stand
der Bautechnik zu bringen und hilft somit, den CO2-Ausstoss zu verringern (Minergie-Standard).
2,7 Umweltfreundliche Energieversorgung
Auf dem Baufeld befindet sich bestehende Erdsonden, welche im neuen Energiekonzept als Quellenergie
fürs Heizen sowie Kühlen wiederverwendet werden. Zur weiteren Abdeckung des Heizenergiebedarf wird
zusätzlich eine modulierende Pellets-Anlage installiert, um die Wärme bedarfsgerecht bereitzustellen. Die
verschiedenen Abwärmen aus der Weinkühlung, der Kühlung Fitness und der Entfeuchtungswärme aus
der Abluft Schwimmhalle wird mittels oben beschriebener Wärmepumpe zum Heizen genutzt. Aus diesen
Energiequellen wird die Wärme resp. Kälte für die verschiedenen Verbraucher bereitgestellt. Dabei wird
heizungsseitig ein Hochtemperaturnetz für das Warmwasser vorgesehen und für die restlichen
Verbraucher ein Niedertemperaturnetz erstellt, um einen möglichst effizienten Betrieb der Wärmepumpe
zu gewährleisten. lm Sommer ist das Free-Cooling mittels Erdsonden vorgesehen, welche die
Grundlastabdeckung gewährleisten sowie eine Regeneration der Sonden ermöglicht. Die Wärme wird über
eine Fussbodenheizung eingebracht. ln der Schwimmhalle selbst wird die gewünschte Temperatur mittels
dem Lüftungsgerät erreicht. Die Kälteabgabe erfolgt über eine Systemdecke um ein behagliches Klima in
den Sommermonaten zu gewährleisten.
PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 vom 20.O5.2O21 Seite 5 von 8
2.8 Entsorgung
Die Entsorgung des Abfalls wird nach den Vorgaben der ZEBA geplant.
2,9 Freiraumgestaltung
Das in den Hang gebaute Gebäude ist eingebettet in ein Blütenmeer, ein Kontinuum aus einheimischen
Stauden, Gräsern und blühenden Kleinsträuchern. lm Kontext des Hanges und der Südexposition wird
bewusst auf eine trockenheitsresistente Pflanzung gesetzt. Die Mischung aus einheimischen und
trockenwarmen Staudenfluren sowie macchiaartigen Gesellschaften charakterisieren das Blütenmeer.
Zum Wald hin wandelt es sich zu einem artenreichen und ökologisch wertvollen Saum.
2.9.1 Einordnung ins Landschaftsbild
lm Kontrast zur offen und blütenreichen Gartenlandschaft stehen die grossen Buchen des Alisbachtobles.
Sie sind nicht nur dezenter Hintergrund für die Gartenanlage, sondern vielmehr ein integraler Bestandteil
des Tobels. Aus ökologischen und ästhetischen Gründen werden Neophyten, Gartenabfälle und Bauschutt
aus dem Tobel entfernt.
2.9.2 Einordnung ins Ortsbild mit Sichtverbindungen
Die unterschiedlichen Höhen sowie die bänderartige Anordnung im Blütenmeer sind die Basis für eine
starke räumliche Staffelung. ln Gruppen gepflanzte Grosssträucher und einzelne pittoresk gewachsene
Solitärbäume setzen lokale Akzente im sonst fliessenden Raum. Position und Höhenlage der Bäume sind
so gewählt, dass spezifische Ausblicke auf die Berge und den Agerisee hervorgehoben werden. Die
Architektur nimmt sich hier zurück und stellt die Landschaft in den Vordergrund, welche das Gebäude
umspielt.
2.9.3 Gartenanlagen
Zur Gewährleistung der Privatsphäre wird die Gartenlandschaft durch eine skulptural geformte Hecke
eingefasst. Sie bildet den spannungsvollen Rahmen, der je nach Lage und Topografie präsent oder absent
ist und so dezent Ein- und Ausblicke organisiert. Die direkt an das Gebäude angelagerten Höfe, Terrassen
und Treppen sind alle architektonisch und mineralisch geprägt und stehen im bewussten Kontrast zur
weichen und fliessenden Gartenlandschaft.
2.9.4 Spielflächen/Freizeit und Erholung
Das Freiraumkonzept <<Vom Garten zur Landschaft>, wie auch das Gebäude selbst mit seiner Wellness-
/Poollandschaft und Fitnessbereich bietet ausreichend Platz und Möglichkeiten zur Erholung und
Freizeitgestaltung.
3 Festlegungen des Einfachen Bebauungsplan Umbau / Erweiterung mit Einstellhalle und
Nebengebäude Einfamilienhaus Terrassenweg 8, 6315 Oberägeri, GS 713
Der vorliegende einfache Bebauungsplan wurde in Abstimmung mit der Bauherrschaft erarbeitet.
Verbindlicher Bestandteil bilden die Bestimmungen und der Planungsbericht mit dem zugehörigen
Situationsplan und Schemaschnitt im Massstab 1:500.
3.1 Baubereich und Umgebungsgestaltung
Die Baubereiche sowie die Umgebungsgestaltung sind im Bebauungsplan festgelegt. Die Bestimmungen
halten fest, dass die Pläne des Richtprojekts für die Beurteilung der kubischen Gliederung und der
gestalterischen Qualität der Bauten, Anlagen sowie der Umgebung wegleitend sind. Kleinere
Abweichungen sind zulässig sofern qualitativ insgesamt wiederum eine gleichwertige und überzeugende
Lösung resultiert.
3,2 lnformationsinhalt
Als lnformationsinhalt sind die Grenzen, Abstandslinien und Planungsbereiche abgebildet.
PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 vom 2O.O5.2O21 Seite 6 von 8
4 Begründung wesentlicher Vorzüge und zulässiger Abweichungen gegenüber
der Einzelbauweise
4.1 Wesentliche Vorzüge gegenüber der Einzelbauweise
Gemäss 5 32 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes können Bebauungspläne von den ordentlichen
Bauvorschriften abweichen, wenn sie wesentliche Vorzüge gegenüber der Einzelbauweise aufweisen
a) besonders gute architektonische Gestaltung der Bauten und Anlagen sowie der Freiräume
b) besonders gute städtebauliche Einordnung in das Siedlungs- und Landschaftsbild.
Mit dem einfachen Bebauungsplan Terrassenweg B können wesentliche gestalterische und städtebauliche
Vorzüge erreicht werden. Weitere Vorteile sind:
. Besonders gute ortsbauliche lntegration (Setzung, Kubische Gliederung, Höhenlage und
Volumetrie) mit Orientierung an bestehenden Strukturen.
. Durch die Eingliederung in die Landschaft und die Berücksichtigung der bestehenden Topografie
entsteht eine besonders hohe Freiraumqualität.
Besondere Berücksichtigung der ökologischen Qualitäten. Wärmeeinträge werden effizient
genutzt. Es werden lokale Baumaterialien verwendet, die wo immer möglich aus nachwachsenden
Rohstoffen und nachhaltiger Bewirtschaftung stammen. Die Sanierung ermöglicht das Gebäude
auf den neuesten Stand der Bautechnik zu bringen und hilft somit, den CO2-Ausstoss zu
verringern (M inergie-Standard).
4.2 Zulässiger Abweichungsspielraum gegenüber der Einzelbauweise
Beim einfachen Bebauungsplan sind die Abweichungsmöglichkeiten von der Einzelbauweise
in $ 32 bis Abs. 3 PBG abschliessend definiert:
a) Die Geschosszahl darf um ein Geschoss erhöht werden.
b) Das Nutzungsmass darf um maximal 20 % erhöht werden.
c) Die arealinternen Grenz- und Gebäudeabstände dürfen unterschritten werden.
d) Die maximal zulässige Gebäudelänge darf um höchstens 50 % überschritten werden.
Aufgrund des Nachweises der besonders guten architektonischen Gestaltung der Bauten und Anlagen
sowie der Freiräume und der besonders guten städtebaulichen Einordnung in das Siedlungs- und
Landschaftsbild werden nachfolgende Abweichungsmöglichkeiten in Anspruch genommen:
Tabelle 2: Abweichungen gemäss ! 32bis Abs. 3 Bst. B PBG
Bauordnung Einzelbauweise Einfacher Bebauungsplan
a) Geschosszahl 3 Vollgeschosse
b) Ausnützungsziffer 0.48
c)Gebäudelänge 42.30 m
Que//e; Bauordnung Oberägeri
5 Beilagen zum Planungsbericht
Einfacher Bebauungsplan Wiederkehr Antosch Architekten, 20 Mai 2021
Richtprojekt, Wiederkehr Antosch Architekten, 20 Mai 2Q21
Ric htproje kt, Fontana La ndschaftsarch ite ktur, 20 M ai 2021
Freiraumplan Fontana Landschaftsarchitektur, 20 Vai 2O21
2 Vollgeschosse + Attikageschoss
o.4
30.00 m
PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 vom 2O.O5.2O21 Seite 7 von 8
BAUHERR UND GRUNDEIGENTÜMER
Roger Samuelsson c,/o Snowflake Management AG
Baarerstrasse 65, 6300 Zug
ARCHITEKT
Wiederkehr Antosch Architekten AG
Chamerstrasse 22, 63QO Zug
Tel.041 7280630
PLANUNGSBERICHT EINFACHER BEBAUUNGSPLAN GS 713 vom 2O.O5.2O21 Seite 8 von 8
