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title: "Fischereiverordnung"
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provisions: 10
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# Fischereiverordnung

## Art. 1 {#art_1}

Regierungsrat
1 Der Regierungsrat ist Aufsichtsbehörde. Er erlässt Ausführungsbestimmungen über die Ausübung der Fischerei und regelt darin insbesondere
die Patentgebühren, den Einsatz der Berufs- und Angelfischergeräte, die
Kontroll- und Meldepflichten, die besonderen Vorschriften bei einer Übertragung der fischereilichen Teilnutzung gemäss Absatz 2 sowie die Fangstatistik. Er kann im Interesse der Fischerei einschränkende oder besondere Vorschriften erlassen. *
2 Der Regierungsrat kann durch Vereinbarung die fischereiliche Teilnutzung einzelner Seen an die Einwohnergemeinden übertragen. Diese können die ihnen übertragenen Befugnisse ganz oder teilweise an Dritte weitergeben. Folgende Aufgaben können übertragen werden: *
a. der Verkauf von Patenten für einzelne Seen;
b. die Organisation des Laichfischfangs;
c. die Überwachung von Brut- und Aufzuchtanlagen;
d. der Einkauf und Einsatz der Besatzfische;
e. die Auswertung der Statistiken über Fang und Besatz sowie über die
erteilten Patente;
f. die Kontrolle der Fischenden und die Verwarnung von Fehlbaren.
3 Er ist überdies zuständig für:
a.–b. * …
1) GDB 651.2
OGS 1997, 109
c. die Bestimmung der zum Fischfang zulässigen Geräte nach Art und
Anzahl sowie die Regelung der Verwendung von Köderfischen;
d. die Errichtung, Erweiterung, Einschränkung, Verlegung oder Aufhebung von Schonrevieren;
e. die Festlegung der Fangzahl und die Bestimmung der Höchstzahl
der ausstellbaren Patente, insbesondere an ausserkantonale Bewerber und Bewerberinnen;
f. den Erlass von Vorschriften über den Fang von Fischen, Krebsen
und Fischnährtieren;
g. den Erlass zusätzlicher Schutzvorschriften, insbesondere über die
Lebensräume von gefährdeten Fisch- und Krebsarten;
h. die Abgrenzung zwischen See- und Fliessgewässerfischerei;
i. alle weiteren Massnahmen, die den Fischereibetrieb unter Berücksichtigung des Tier- und Umweltschutzes sicherstellen;
k. * die Regelung der Anforderungen an den Sachkunde-Nachweis und
die Anerkennung von Ausweisen. Er kann bei Tageskarten und Ferienpatenten anstelle des Sachkunde-Nachweises andere geeignete
Massnahmen vorsehen.
Art. 2 * Zuständiges Departement
1 Dem zuständigen Departement obliegt:
a. die Wahl der Fischereikommission;
b. der Erlass von Dienstvorschriften für die freiwillige Fischereiaufsicht;
c. die Festlegung der Entschädigung bei Beeinträchtigung der Fischerei oder des Fischbestandes;
d. die Bestimmung des Wertersatzes für Fische;
e. die Bestimmung der Schontage und Schonzeiten, der Fangmindestmasse und bei ausserordentlichen Verhältnissen, wie Vergiftungen,
Seuchen usw., des Fangverbots für betroffene Gewässer oder einzelne Fisch- und Krebsarten;
f. nach Anhörung der betroffenen Departemente und einer Abwägung
der Gesamtinteressenlage die Bezeichnung der Fisch- bzw. Nichtfischgewässer;
g. * die Erteilung der fischereirechtlichen Bewilligung2);
h. * die Festlegung der Entschädigung für die freiwillige Fischereiaufsicht.
2) Art. 8 BGF, SR 923.0

## Art. 3 {#art_3}

Amt für Landwirtschaft und Umwelt *
1 Soweit weder Bundesrecht noch kantonales Recht ein anderes Organ
als zuständig erklären, vollzieht das Amt für Landwirtschaft und Umwelt
die Vorschriften über die Fischerei. *
2 Es ist insbesondere zuständig für: *
a. * …
b. die Instruktion und Beaufsichtigung der Fischereiaufsicht;
c. die Erteilung, Verweigerung oder den Entzug von Patenten;
d. den Einkauf und Einsatz der Besatzfische und das Abfischen der
Gewässer;
e. die Erteilung der Bewilligung für den Laichfischfang, den Verkauf
von Brutmaterial oder Jungfischen;
f. die Förderung, Erhaltung oder Wiederherstellung der natürlichen Artenvielfalt sowie die Erhaltung lokaler Rassen;
g. die Auswertung der Statistiken über Fang und Besatz sowie über die
erteilten Patente;
h. die Erhebung über die Zusammensetzung der Fischbestände und
die Bezeichnung der Gewässerabschnitte mit gefährdeten Beständen;
i. den Einzug verbotener und widerrechtlich verwendeter Fanggeräte
und die Verwertung widerrechtlicher Fänge;
k. das Festlegen der besondern Vorschriften für Kollektiv-Tageskarten
im Einzelfall;
l. * die Genehmigung von Bewirtschaftungsplänen sowie die Überwachung der Fischeinsätze und deren Auswirkungen auf die Gewässerökologie und den Naturschutz bei einer Übertragung der fischereilichen Teilnutzung an eine Einwohnergemeinde;
m. * die Anordnung von fischereipolizeilichen Massnahmen bei Krebspest (Art. 289 Abs. 3 TSV3)).4)
3) SR 916.401
4) Bst. m eingefügt als Bst. l durch das Veterinärgesetz vom 2. Dezember 2010 (OGS
2010, 75), berichtigt durch Beschluss der Redaktionskommission vom 29. März

## Art. 4 {#art_4}

Fischereikommission
1 Die Fischereikommission besteht aus fünf bis sieben Mitgliedern. Sie
wird durch den Leiter oder die Leiterin der zuständigen Fachstelle präsidiert. Die amtliche Fischereiaufsicht nimmt an den Sitzungen mit beratender Stimme teil. Die Berufs- und Angelfischerkreise, die Fischereivereine
und die Naturschutzinteressen sollen in der Kommission vertreten sein.
Die Fischereivereine haben für ihre Vertretung das unverbindliche Vorschlagsrecht. *
2 Die Fischereikommission berät den Regierungsrat und das zuständige
Departement in allen wichtigen Bereichen der Fischerei, insbesondere in
Fragen der Bewirtschaftungsplanung.
2. Fischereiberechtigung
Art. 5 * Allgemeine Bestimmungen für die Patenterteilung
1 Das Patent wird auf eine bestimmte Person ausgestellt und ist nicht
übertragbar. Je Angelfischer oder -fischerin wird je Patentart gleichzeitig
nur ein Patent erteilt.
2 Mit Ausnahme der Kinderpatente werden Patente nur Personen erteilt,
die den Nachweis erbracht haben, dass sie über ausreichende Kenntnisse über Fische und die tierschutzgerechte Ausübung der Fischerei verfügen (Sachkunde-Nachweis). *
3 Kindern wird bis zum Ende des Kalenderjahres, in welchem sie das
12. Altersjahr erreichen, ein Kinderpatent erteilt. Sie dürfen nur in Seen
und nur in Begleitung einer erwachsenen Person, die ein eigenes Patent
besitzt, fischen. *
4 Jugendlichen wird bis zum Ende des Kalenderjahres, in welchem sie
das 16. Altersjahr erreichen, ein Jugendpatent erteilt. Das Jugendpatent
berechtigt nur zum Fischen in Seen. Jugendliche mit einem Jahrespatent
dürfen ohne zusätzliches Patent in Begleitung einer erwachsenen Person,
die ein Patent für Fliessgewässer besitzt, auch in Fliessgewässern fischen. Es darf – ausgenommen im Sewensee – insgesamt nur mit einer
Rute gefischt werden und die Fänge sind im Patent der erwachsenen Person statistisch zu erfassen. *
5 Personen gelten fischereirechtlich ab Beginn des Kalenderjahres, in welchem sie das 17. Altersjahr erreichen, als Erwachsene.

## Art. 6 {#art_6}

Patentarten
1 Es gibt folgende Patentarten:
a. Patent- und Stellvertretungspatent für die Berufsfischerei;
b. Schonzeitpatent für den Laichfischfang;
c. Jahrespatent für Fliessgewässer und Seen;
d. Jahrespatent für Fliessgewässer;
e. Jahrespatent für Seen;
f. * …
g. * Ferienpatent für Fliessgewässer und Seen;
h. * Ferienpatent für Fliessgewässer;
i. * Ferienpatent für Seen;
k. * Tageskarte für Seen;
l. * Kollektiv-Tageskarte für Fliessgewässer oder Seen;
m. * Zusatzpatent für Gäste.

## Art. 7 {#art_7}

Patent und Stellvertretungspatent für die Berufsfischerei sowie Schonzeitpatent *
1 Das Patent für die Berufsfischerei berechtigt zum gewerbsmässigen
Fischfang in den Seen; es verpflichtet zur Ausübung des Laichfischfangs.
Für den Sarnersee können für die Berufsfischerei zwei Patente, für den
Alpnachersee ein Patent ausgestellt werden. *
2 Das Patent für die Berufsfischerei gilt für ein Kalenderjahr.
3 Die Erteilung des Patentes für die Berufsfischerei setzt den eidgenössischen Fachausweis für die Berufsfischerei oder das Diplom als Fischereiwirtschaftsmeister oder Fischereiwirtschaftsmeisterin einer anerkannten
Fischereischule voraus.
4 In begründeten Fällen darf einer qualifizierten Person für befristete Einsätze ein Stellvertretungspatent für die Berufsfischerei erteilt werden.
5 Personen, die über ein Patent für die Berufsfischerei verfügen, dürfen
unter ihrer Aufsicht und Verantwortung auch Hilfskräfte einsetzen.
6 Das Schonzeitpatent berechtigt zum Laichfischfang der entsprechenden
Fischart. Es darf nur fachkundigen Personen erteilt werden.
Art. 8 * Jahrespatent *
1 Das Jahrespatent berechtigt zum Fischfang in den Seen und/oder
Fliessgewässern. Es darf nur Personen mit gesetzlichem Wohnsitz in der
Schweiz oder Feriengästen, welche im Kanton über Wohneigentum, ein
längerfristiges Mietverhältnis oder einen festen Standplatz auf einem
Campingplatz verfügen, erteilt werden.
2 Das Jahrespatent für Seen gilt für das Kalenderjahr, das Jahrespatent
für Fliessgewässer kann zeitlich eingeschränkt werden.
3 … *
Art. 8a * Zusatzpatent für Gäste
1 Das Zusatzpatent für Gäste berechtigt den Inhaber oder die Inhaberin
eines Jahrespatents, mit einem Gast zu fischen. Der Gast darf nur Geräte
benutzen, die auch für das Jahrespatent erlaubt sind.
2 Das Zusatzpatent für Gäste kann nur von erwachsenen Personen gemäss Art. 5 Abs. 5 dieser Verordnung erworben werden. Je Inhaber oder
Inhaberin eines Jahrespatents wird höchstens ein Zusatzpatent für Gäste
abgegeben.
3 Der Gast muss vom Inhaber oder von der Inhaberin eines Jahrespatents
begleitet werden und untersteht dessen oder deren Verantwortung und
Kontrolle.
4 Bei der Fliessgewässerfischerei dürfen der Inhaber oder die Inhaberin
eines Jahrespatents und der Gast insgesamt nur mit einer Rute angeln. In
Abweichung davon darf der Gast im als Fliessgewässer geltenden Sewensee eine eigene Angelrute benutzen.
5 Bei der Seefischerei muss der Gast vom selben Boot aus angeln wie der
Inhaber oder die Inhaberin eines Jahrespatents.
6 Die Fänge des Inhabers oder der Inhaberin eines Jahrespatents und des
Gastes müssen in die Fischfangstatistik des Jahrespatents eingetragen
werden und dürfen zusammen die zahlenmässige Fangbeschränkung gemäss Art. 15 der Ausführungsbestimmungen über die Fischerei 5) nicht
überschreiten.
Art. 9 Ferienpatent *
1 Das Ferienpatent berechtigt zum Fischfang in den Seen und/oder Fliessgewässern für eine begrenzte Zeit. Es wird wochenweise ausgestellt. *
5) GDB 651.211
2 Für das Fischen in den Fliessgewässern legt der Regierungsrat Beginn
und Abgabe der Ferienpatente fest.
Art. 10 Tageskarte *
1 Die Tageskarte berechtigt zum Fischfang in den Seen an einem bestimmten Tag.
Art. 11 Kollektiv-Tageskarte *
1 Die Kollektiv-Tageskarte wird für besondere Anlässe mit mindestens
zehn teilnehmenden Personen ausgestellt. Sie gestattet den gemeldeten
Personen den Fischfang in einem bestimmten See oder Fliessgewässer. *
2 Das Amt für Landwirtschaft und Umwelt kann insbesondere zeitliche,
örtliche und mengenmässige Einschränkungen sowie die Fanggerätschaften und die Höchstzahl der Personen festlegen. *
Art. 12 Tageskarte für den Eugenisee *
1 Die Tageskarte für den Eugenisee kann in der Zeit vom 1. April bis
31. Oktober ausgestellt werden. Sie berechtigt zum Fischfang an einem
bestimmten Tag im Eugenisee. *
2 Der Regierungsrat erlässt über die Fischerei im Eugenisee besondere
Vorschriften.
Art. 13 Patentverweigerung
1 Kein Patent erhalten Personen, welche:
a. die Voraussetzungen für die Patenterteilung nicht erfüllen;
b. mit einem Fischereiverbot gemäss dem Bundesgesetz über die Fischerei6) oder einer Administrativmassnahme nach Art. 39 f. dieser
Verordnung belegt sind;
c. die Bussen und Kosten wegen Missachtung der Fischereigesetzgebung nicht bezahlt haben.
2 Das Patent kann einer Person verweigert werden, wenn sie:
a. frühere Patentgebühren nicht bezahlt hat;
b. die geforderte Fischereistatistik nicht abgegeben hat;
6) Art 19 BGF, SR 923.0
c. wegen Widerhandlung gegen Vorschriften der Fischereigesetzgebung in Strafuntersuchung steht.
Art. 14 Uferbegehungsrecht
1 Fischereiberechtigte sind befugt, zur Ausübung der Fischerei das Ufer
und das Flussbett sowie Wald, Weide und Wiesland zu betreten und zu
begehen. Als Ufer gilt die natürliche Uferlinie. Vorbehalten bleiben bundesrechtliche Vorschriften sowie die Schutz- und Nutzungsbestimmungen
in Naturschutzzonen.
2 Eingefriedete Grundstücke, Hofräume und Gärten sowie Wiesland an
Privatgewässern dürfen nur mit Einwilligung des Grundeigentümers oder
der Grundeigentümerin betreten werden.
3. Patentgebühren
Art. 15 Gebührenrahmen
1 Für die Berufsfischerei werden Gebühren in nachstehendem Rahmen
erhoben (Beträge in Fr.):
a. Patent- und Stellvertretungspatent 100.– bis 3 000.–
b. Schonzeitpatent für den Laichfischfang 50.– bis 200.–
2 Der Gebührenrahmen für die Angelfischerei beträgt:
a. Jahrespatente 20.– bis 400.–
b. Ferienpatente (je Woche) 20.– bis 150.–
c. Tageskarten 10.– bis 100.–
d. * …
e. * Zusatzpatent für Gäste 50.– bis 100.–
3 Für die Verweigerung oder den Entzug von Patenten wird eine Entscheidgebühr nach dem Allgemeinen Gebührengesetz7) erhoben. *
Art. 16 Zuschlag bei Wohnsitz ausserhalb des Kantons
1 Erwachsene und Jugendliche mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons haben höchstens die dreifache Gebühr zu bezahlen.
7) GDB 643.1
2 Personen mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons, die nachweisen, dass
sie während mindestens 15 Jahren im Kanton gewohnt haben, bezahlen
höchstens die eineinhalbfache Gebühr. *
Art. 17 Gebührenfestlegung und -verwendung
1 Der Regierungsrat legt die Gebühren für die Patente in den Ausführungsbestimmungen über die Fischerei fest.
2 Von den Patenteinnahmen ist ein angemessener Teil für die Fischerei,
den Fisch- und Krebseinsatz, die Aufzucht von Jungfischen, die Verbesserung der Lebensbedingungen der Wassertiere, fischereibiologische Abklärungen sowie die Wiederherstellung zerstörter Lebensräume einzusetzen. Der Kantonsrat legt den Betrag jährlich im Staatsvoranschlag fest.
4. Fanggeräte und -methoden
Art. 18 * Erlaubte Geräte und Methoden
1 Für den Fischfang sind grundsätzlich die in dieser Verordnung erwähnten Fanggeräte und Fangmethoden erlaubt. Vorbehalten bleiben abweichende und ergänzende Bestimmungen für Gewässer mit nachgewiesenen Sonderrechten.
Art. 19 Gerätschaften der Berufsfischerei
1 Zulässig für die Berufsfischerei sind:
a. * ...
b. die Köderflasche, das Quadrat- und Speisenetz;
c. die Reuse;
d. das Grundnetz;
e. das Spiegelnetz;
f. das Schwebnetz, das Land- und Schwebgarn.
2 Verwendung, Art und Anzahl der Berufsfischergerätschaften werden
durch den Regierungsrat festgelegt.
Art. 20 Gerätschaften der Angelfischerei
a. Seefischerei
1 Bei der Seefischerei sind erlaubt: *
a. die Flug-, Spinn-, Grund- und Zapfenfischerei mit höchstens zwei
Angelruten;
b. die Hegenen- und Juckerfischerei mit höchstens zwei Ruten;
c. die Tiefseeschleike und Einzelschnüre.
2 Das Boot ist gemäss den Vorschriften der Binnenschiffahrtsverordnung8)
zu kennzeichnen.
3 … *
Art. 21 b. Fliessgewässerfischerei
1 In fliessenden Gewässern ist das Fischen mit einer von Hand geführten
Angelrute und der einfachen Angel gestattet.
2 Für die Fliegenfischerei ist der Gebrauch von höchstens einer natürlichen oder künstlichen Fliege mit einfacher Angel erlaubt.
Art. 22 * Beaufsichtigung
1 Die Angelfischergerätschaften sind dauernd zu beaufsichtigen.
Art. 23 Bestimmungen für die Berufs- und Angelfischerei
1 Das Unterfangnetz (Feumer) darf für jede Art der Fischerei nur als Hilfsgerät zur Landung angehakter oder im Netz verfangener Fische verwendet werden.
2 Die Benützung des Gaffs ist verboten.
3 Der Regierungsrat ist ermächtigt, andere Gerätschaften zuzulassen oder
zu verbieten.
8) Art. 31, SR 747.201.1
5. Schutzvorschriften
Art. 24 Schonzeiten und Fangmindestmasse
1 Die Schonzeiten sowie die Fangmindestmasse richten sich grundsätzlich nach den Bestimmungen der Verordnung zum Bundesgesetz über die
Fischerei9). Das zuständige Departement bestimmt die Schontage und
Schonzeiten sowie die Fangmindestmasse.
Art. 25 Fangzahlbeschränkung
1 Der Regierungsrat bestimmt Art und Anzahl Fische, die je Tag und fischereiberechtigte Person gefangen werden dürfen.
Art. 26 Zeitliche und örtliche Einschränkungen
1 Der Regierungsrat kann die Fischerei, insbesondere zur Nachtzeit, zeitlich einschränken und Schontage festlegen. Ebenso kann er bei Vorrang
anderer Interessen örtliche Einschränkungen erlassen.
Art. 27 * Krebse, Fischnährtiere und Köderfische
1 Der Regierungsrat regelt den Fang von Krebsen sowie den Fang und
die Verwendung von Fischnährtieren und Köderfischen.
6. Massnahmen zur Hebung des Fischbestands
Art. 28 Laichfischfang und Brutmaterial
1 Das Fangen von Laichfischen und Veräussern von Brutmaterial und
Jungfischen aus Gewässern des kantonalen Fischereiregals ist grundsätzlich verboten.
2 Das Amt für Landwirtschaft und Umwelt kann im Interesse der nachhaltigen Nutzung der Bestände fachkundigen Personen den Laichfischfang
gestatten sowie den Verkauf von Brutmaterial oder Jungfischen bewilligen. *
3 Es setzt hierfür im Rahmen des Bundesgesetzes über die Fischerei die
Bedingungen und Auflagen fest. *
9) SR 923.01
Art. 29 Fischeinsatz
1 Der Fischeinsatz in den Gewässern des kantonalen Fischereiregals obliegt dem Amt für Landwirtschaft und Umwelt. Bei einer Übertragung der
fischereilichen Teilnutzung einzelner Seen an eine Einwohnergemeinde
genehmigt das Amt für Landwirtschaft und Umwelt die Bewirtschaftungspläne. *
2 Der Kanton kann Fischbrut- und Aufzuchtanlagen betreiben. Er kann an
Anlagen Dritter für die Aufzucht von Fischen Beiträge gewähren.
3 Der Fischeinsatz muss die natürliche Artenvielfalt und die Erhaltung lokaler Rassen berücksichtigen.
Art. 30 Spezialfänge
1 Das Amt für Landwirtschaft und Umwelt ist ermächtigt, durch Erteilung
von Sonderbewilligungen Massnahmen zu treffen, die geeignet sind, den
Bestand bestimmter Fischarten zu regulieren. *
Art. 31 Verbesserung und Wiederherstellung der Lebensräume
1 Der Regierungsrat kann zur Verbesserung des Lebensraums der
Wassertiere sowie zur lokalen Wiederherstellung zerstörter Lebensräume
im Rahmen des Staatsvoranschlags Beiträge gewähren.
Art. 32 Schonreviere
1 Der Regierungsrat kann zur Aufzucht und Laichgewinnung sowie aus
Gründen des fischereilichen Artenschutzes einzelne Gewässer oder
Gewässerabschnitte als Schonreviere bezeichnen.
Art. 33 Entschädigung bei Beeinträchtigung
1 Bei Beeinträchtigungen der Fischerei oder des Fischbestands durch
Wasserwerke, Kiesausbeutungen, Anlagen, Ableitungen, Trockenlegung
von Gewässern, technische Eingriffe, Gewässerverunreinigungen und
dergleichen ist der Verursacher oder die Verursacherin entschädigungspflichtig.
2 Diese Entschädigungen sind ausschliesslich für die Belange der Fischerei zu verwenden.
7. Fischereiaufsicht
Art. 34 * Fischereiaufsicht *
1 Zur Ausübung der Fischereiaufsicht bei den Gewässern des kantonalen
Fischereiregals sind verpflichtet: *
a. die amtliche Fischereiaufsicht;
b. die Polizeiorgane;
c. die Wildhut;
d. die freiwillige Fischereiaufsicht.
Art. 35 Amtliche Fischereiaufsicht
1 Die amtliche Fischereiaufsicht wird durch das Amt für Landwirtschaft
und Umwelt angestellt. Sie wird durch den Departementsvorsteher oder
die Departementsvorsteherin vereidigt. *
2 … *
Art. 36 Freiwillige Fischereiaufsicht
1 Das zuständige Departement kann eine freiwillige Fischereiaufsicht aus
geeigneten Personen bestellen. *
2 Die freiwillige Fischereiaufsicht unterstützt die amtliche Fischereiaufsicht
bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
Art. 37 Kontrolle
1 Fischereiberechtigte haben bei der Ausübung der Patentfischerei das
Patent auf sich zu tragen und es auf Verlangen den Organen der Fischereiaufsicht sowie andern Fischereiberechtigten vorzuweisen. *
2 Zusammen mit dem Fischerpatent muss die persönliche Identitätskarte
oder ein gleichwertiger amtlicher Ausweis vorgewiesen werden können.
3 Die Organe der Fischereiaufsicht sind bei Verdacht auf Widerhandlung
gegen die Fischereigesetzgebung berechtigt, allfällige Verstecke, wie Behälter, Taschen, Geräte, Motorfahrzeuge usw., zu kontrollieren. *
4 Verbotene Fanggeräte sind einzuziehen. Widerrechtlich erzielte Fänge
sind zugunsten des Staates oder der Geschädigten zu verwerten.
8. Administrativmassnahmen
Art. 38 Meldung von Widerhandlungen
1 Rechtskräftige Strafurteile wegen Widerhandlung gegen die Fischereigesetzgebung sind dem zuständigen Departement zu melden.
Art. 39 * Entzug des Patents
1 Das Amt für Landwirtschaft und Umwelt kann einer Person das Patent
entziehen, wenn sie Vorschriften der Fischereigesetzgebung verletzt. Das
Patent kann im Weiteren entzogen werden, wenn zur Ausübung der Fischerei andere Vorschriften verletzt werden, wie insbesondere Fahrverbote oder Bestimmungen über den Schutz von Tieren und Pflanzen oder
den Umweltschutz. In leichten Fällen kann eine Verwarnung ausgesprochen werden. *
Art. 40 Dauer des Patententzugs
1 Die Dauer des Patententzugs richtet sich nach der Schwere der Widerhandlung. Der Patententzug kann mit einer anschliessenden Verweigerung von höchstens einem Jahr verbunden werden.
9. Rechtsschutz
Art. 41 Rechtsmittel
1 Gegen Verfügungen und Entscheide des Amts für Landwirtschaft und
Umwelt kann innert 20 Tagen beim zuständigen Departement und gegen
Verfügungen und Entscheide des Departements innert 20 Tagen beim
Regierungsrat Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist schriftlich einzureichen und hat einen Antrag mit Begründung zu enthalten. *
10. Übergangs- und Schlussbestimmungen
Art. 42 Übergangsrecht
1 Berufsfischereiberechtigte nach bisherigem Recht erfüllen auch ohne
Fachausweis oder Diplom nach Art. 7 Abs. 3 dieser Verordnung weiterhin
die fachlichen Voraussetzungen für die Patenterteilung.
2 Personen, die in den Jahren 2004 bis 2008 mindestens ein Jahrespatent
gelöst haben, erfüllen den Sachkunde-Nachweis nach Art. 5 Abs. 2 dieser
Verordnung. *
Art. 43 Aufhebung bisherigen Rechts
1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung wird die Fischereiverordnung
vom 29. Januar 197610) aufgehoben.
Art. 44 Inkrafttreten
1 Der Regierungsrat bestimmt nach der Genehmigung durch den Bund11),
wann diese Verordnung in Kraft tritt12). Sie unterliegt dem fakultativen Referendum.
10) OGS 1976, 65, OGS 1989, 35
11) Vom Eidgenössischen Departement des Innern am 7. November 1997 genehmigt
12) Vom Regierungsrat auf 1. Januar 1998 in Kraft gesetzt
Informationen zum Erlass
Ursprüngliche Fundstelle: OGS 1997, 109
geändert durch
- Nachtrag vom 25. Oktober 2002, vom Eidgenössischen Departement für
Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt am 13.
Januar 2003, in Kraft seit 1. Januar 2003 (OGS 2002, 58),
- das Allgemeine Gebührengesetz vom 21. April 2005, in Kraft seit 1. Juli
2005 (OGS 2005, 29),
- das Gesetz über die Bereinigung der amtlichen Gesetzessammlung
(Bereinigungsgesetz II) vom 15. März 2007, in Kraft seit 1. August 2007
(OGS 2007, 13),
- Nachtrag vom 11. September 2008, in Kraft seit 1. Januar 2009 (OGS
2008, 70),
- Nachtrag zum Fischereigesetz vom 28. Januar 2010, vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
(UVEK) genehmigt am 28. Oktober 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011
(OGS 2010, 2 und 9),
- das Veterinärgesetz vom 2. Dezember 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011
(OGS 2010, 75, OGS 2011, 3)
- Nachtrag vom 11. September 2014 (OGS 2014, 36; Botschaft und Vorlage des Regierungsrats vom 17. Juni 2014; Sitzung des Kantonsrats
vom 11. September 2014 [23.14.03]), vom Eidgenössischen Departement
für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt am
12. Dezember 2014 (OGS 2014, 60), in Kraft seit 1. Januar 2015 (OGS
2014, 45),
- Nachtrag vom 17. Dezember 2018 (OGS 2018, 48), Botschaft und Vorlage des Regierungsrats vom 13. November 2018, Kantonsratssitzungen
vom 5. und 17. Dezember 2018 (22.18.06), in Kraft seit 1. Januar 2019
(OGS 2019, 6)
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
18.12.1997 01.01.1998 Erlass Erstfassung OGS 1997, 109
25.10.2002 01.01.2003 Art. 1 Abs. 3, a. aufgehoben OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 2 totalrevidiert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 3 Abs. 2 geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 4 Abs. 1 geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 5 Abs. 2 geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 5 Abs. 3 geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 5 Abs. 4 geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 6 Abs. 1, g. eingefügt OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 6 Abs. 1, h. geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 6 Abs. 1, i. geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 6 Abs. 1, k. geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 6 Abs. 1, l. geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 8 totalrevidiert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 9 Abs. 1 geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 12 Abs. 1 geändert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 27 totalrevidiert OGS 2002, 58
25.10.2002 01.01.2003 Art. 36 Abs. 1 geändert OGS 2002, 58
21.04.2005 01.07.2005 Art. 15 Abs. 3 geändert OGS 2005, 29
15.03.2007 01.08.2007 Art. 2 Abs. 1, g. eingefügt OGS 2007, 13
15.03.2007 01.08.2007 Art. 3 Abs. 2, a. aufgehoben OGS 2007, 13
11.09.2008 01.01.2009 Art. 1 Abs. 3, b. aufgehoben OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 1 Abs. 3, k. eingefügt OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 2 Abs. 1, h. eingefügt OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 4 Abs. 1 geändert OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 5 totalrevidiert OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 6 Abs. 1, f. aufgehoben OGS 2008, 70

## Art. 8 {#art_8}

Titel geändert OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 8 Abs. 3 aufgehoben OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 11 Abs. 1 geändert OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 15 Abs. 2,
d.
aufgehoben OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 16 Abs. 2 eingefügt OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 19 Abs. 1,
a.
aufgehoben OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 20 Abs. 1 geändert OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 20 Abs. 3 eingefügt OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 22 totalrevidiert OGS 2008, 70
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
11.09.2008 01.01.2009 Art. 39 totalrevidiert OGS 2008, 70
11.09.2008 01.01.2009 Art. 42 Abs. 2 eingefügt OGS 2008, 70
28.01.2010 01.01.2011 Art. 1 Abs. 1 geändert OGS 2010, 2
28.01.2010 01.01.2011 Art. 1 Abs. 2 geändert OGS 2010, 2
28.01.2010 01.01.2011 Art. 3 Abs. 2, l. eingefügt OGS 2010, 2
28.01.2010 01.01.2011 Art. 7 Abs. 1 geändert OGS 2010, 2
28.01.2010 01.01.2011 Art. 18 totalrevidiert OGS 2010, 2
28.01.2010 01.01.2011 Art. 29 Abs. 1 geändert OGS 2010, 2
28.01.2010 01.01.2011 Art. 34 totalrevidiert OGS 2010, 2
02.12.2010 01.01.2011 Art. 3 Abs. 2,
m.
eingefügt OGS 2010, 75
11.09.2014 01.01.2015 Art. 3 Titel geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 3 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 3 Abs. 2 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 6 Abs. 1, l. geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 6 Abs. 1,
m.
eingefügt OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 7 Titel geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 8 Titel geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 8a eingefügt OGS 2014, 36

## Art. 9 {#art_9}

Titel geändert OGS 2014, 36

## Art. 10 {#art_10}

Titel geändert OGS 2014, 36

## Art. 11 {#art_11}

Titel geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 11 Abs. 2 geändert OGS 2014, 36

## Art. 12 {#art_12}

Titel geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 15 Abs. 2,
e.
eingefügt OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 20 Abs. 3 aufgehoben OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 28 Abs. 2 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 28 Abs. 3 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 29 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 30 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 34 Titel geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 34 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 35 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 35 Abs. 2 aufgehoben OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 37 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 37 Abs. 3 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 39 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
11.09.2014 01.01.2015 Art. 41 Abs. 1 geändert OGS 2014, 36
17.12.2018 01.01.2019 Art. 4 Abs. 1 geändert OGS 2018, 48
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Erlass 18.12.1997 01.01.1998 Erstfassung OGS 1997, 109
Art. 1 Abs. 1 28.01.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 2
Art. 1 Abs. 2 28.01.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 2
Art. 1 Abs. 3, a. 25.10.2002 01.01.2003 aufgehoben OGS 2002, 58
Art. 1 Abs. 3, b. 11.09.2008 01.01.2009 aufgehoben OGS 2008, 70
Art. 1 Abs. 3, k. 11.09.2008 01.01.2009 eingefügt OGS 2008, 70
Art. 2 25.10.2002 01.01.2003 totalrevidiert OGS 2002, 58
Art. 2 Abs. 1, g. 15.03.2007 01.08.2007 eingefügt OGS 2007, 13
Art. 2 Abs. 1, h. 11.09.2008 01.01.2009 eingefügt OGS 2008, 70
Art. 3 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Art. 3 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 3 Abs. 2 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 3 Abs. 2 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 3 Abs. 2, a. 15.03.2007 01.08.2007 aufgehoben OGS 2007, 13
Art. 3 Abs. 2, l. 28.01.2010 01.01.2011 eingefügt OGS 2010, 2
Art. 3 Abs. 2,
m.
02.12.2010 01.01.2011 eingefügt OGS 2010, 75
Art. 4 Abs. 1 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 4 Abs. 1 11.09.2008 01.01.2009 geändert OGS 2008, 70
Art. 4 Abs. 1 17.12.2018 01.01.2019 geändert OGS 2018, 48
Art. 5 11.09.2008 01.01.2009 totalrevidiert OGS 2008, 70
Art. 5 Abs. 2 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 5 Abs. 3 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 5 Abs. 4 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 6 Abs. 1, f. 11.09.2008 01.01.2009 aufgehoben OGS 2008, 70
Art. 6 Abs. 1, g. 25.10.2002 01.01.2003 eingefügt OGS 2002, 58
Art. 6 Abs. 1, h. 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 6 Abs. 1, i. 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 6 Abs. 1, k. 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 6 Abs. 1, l. 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 6 Abs. 1, l. 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 6 Abs. 1,
m.
11.09.2014 01.01.2015 eingefügt OGS 2014, 36
Art. 7 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Art. 7 Abs. 1 28.01.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 2
Art. 8 25.10.2002 01.01.2003 totalrevidiert OGS 2002, 58
Art. 8 11.09.2008 01.01.2009 Titel geändert OGS 2008, 70
Art. 8 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Art. 8 Abs. 3 11.09.2008 01.01.2009 aufgehoben OGS 2008, 70
Art. 8a 11.09.2014 01.01.2015 eingefügt OGS 2014, 36
Art. 9 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Art. 9 Abs. 1 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 10 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Art. 11 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Art. 11 Abs. 1 11.09.2008 01.01.2009 geändert OGS 2008, 70
Art. 11 Abs. 2 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 12 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Art. 12 Abs. 1 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 15 Abs. 2,
d.
11.09.2008 01.01.2009 aufgehoben OGS 2008, 70
Art. 15 Abs. 2,
e.
11.09.2014 01.01.2015 eingefügt OGS 2014, 36
Art. 15 Abs. 3 21.04.2005 01.07.2005 geändert OGS 2005, 29
Art. 16 Abs. 2 11.09.2008 01.01.2009 eingefügt OGS 2008, 70
Art. 18 28.01.2010 01.01.2011 totalrevidiert OGS 2010, 2
Art. 19 Abs. 1,
a.
11.09.2008 01.01.2009 aufgehoben OGS 2008, 70
Art. 20 Abs. 1 11.09.2008 01.01.2009 geändert OGS 2008, 70
Art. 20 Abs. 3 11.09.2008 01.01.2009 eingefügt OGS 2008, 70
Art. 20 Abs. 3 11.09.2014 01.01.2015 aufgehoben OGS 2014, 36
Art. 22 11.09.2008 01.01.2009 totalrevidiert OGS 2008, 70
Art. 27 25.10.2002 01.01.2003 totalrevidiert OGS 2002, 58
Art. 28 Abs. 2 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 28 Abs. 3 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 29 Abs. 1 28.01.2010 01.01.2011 geändert OGS 2010, 2
Art. 29 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 30 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 34 28.01.2010 01.01.2011 totalrevidiert OGS 2010, 2
Art. 34 11.09.2014 01.01.2015 Titel geändert OGS 2014, 36
Art. 34 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 35 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 35 Abs. 2 11.09.2014 01.01.2015 aufgehoben OGS 2014, 36
Art. 36 Abs. 1 25.10.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 58
Art. 37 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 37 Abs. 3 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 39 11.09.2008 01.01.2009 totalrevidiert OGS 2008, 70
Art. 39 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 41 Abs. 1 11.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 36
Art. 42 Abs. 2 11.09.2008 01.01.2009 eingefügt OGS 2008, 70
