---
title: "Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich"
id: 6a53e7ff-d203-4449-a018-efdc48e4d841
authority: be
place: "Bern"
applies_also_from: [ch]
kind: ordinance
in_force: true
number: "631.111"
publisher_url: https://www.belex.sites.be.ch/data/631.111/de
solon_url: https://solon.orangecat.ch/law/6a53e7ff-d203-4449-a018-efdc48e4d841
language: de
in_force_from: 2026-10-23
date_basis: retrieved
status: consolidated
source_url: https://www.lexfind.ch/tol/20650/de
read_on: 2026-10-23
sha256: 8cb3f0a25257e1c278d221934c6a37c2655a6115a832547e3290a852e7744cf2
provisions: 29
---

# Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich

## Art. 1 {#art_1}

Gegenstand
1 Diese Verordnung enthält die Ausführungsbestimmungen zum FILAG, soweit
nicht besondere Verordnungen bestehen.

## Art. 2 {#art_2}

Ordentliche Gemeindesteuern
1 Als ordentliche Steuern gelten:
a Einkommenssteuer (ohne die Lotterie-, Grundstückgewinn- und aperiodische Jahressteuer) und Vermögenssteuer von den natürlichen Personen,
b Gewinn- und Kapitalsteuer von den juristischen Personen,
c Kapitalsteuer für Holding- und Domizilgesellschaften,
d Quellensteuer auf dem Einkommen von bestimmten natürlichen und juristischen Personen.
2 Die Finanzverwaltung legt gestützt auf die Angaben der Steuerverwaltung
und nach Anhörung der Gemeinden jährlich die für den Vollzug massgebenden
ordentlichen Gemeindesteuern fest. Die Finanzverwaltung kann auf begründetes Gesuch der Gemeinde hin den massgebenden ordentlichen Gemeindesteuerertrag korrigieren.
3 Wertberichtigungen und Rückstellungen werden nicht berücksichtigt, ausgenommen Rückstellungen für Ansprüche anderer Gemeinden aus Steuerteilungen.
1) BSG 631.1
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
01-60
631.111 2

## Art. 3 {#art_3}

Liegenschaftssteuern
1 Die harmonisierte Liegenschaftssteuer wird jährlich durch die Finanzverwaltung gestützt auf die amtlichen Werte der Gemeinden ermittelt.

## Art. 5 Art. 4 * … {#art_5}

Wohnbevölkerung
1 Die für den Vollzug massgebende Wohnbevölkerung nach dem zivilrechtlichen Wohnsitzprinzip wird jährlich durch die Finanzverwaltung bei den
Gemeinden erhoben. Diese wird ermittelt, indem der Bevölkerungsstand am
letzten Kalendertag jedes Monats addiert und diese Summe durch zwölf dividiert wird.

## Art. 6 {#art_6}

Schülerzahlen *
1 Die für den Vollzug massgebenden Schülerzahlen werden durch das Generalsekretariat der Bildungs- und Kulturdirektion bei den Schulen erhoben. Es

## Art. 7 erlässt Weisungen bezüglich der Erfassung. * {#art_7}

Verkehrsangebot
1 Das Verkehrsangebot einer Gemeinde wird gemäss der Verordnung vom 23.
August 1995 über die Beiträge der Gemeinden an die Kosten des öffentlichen
Verkehrs (KBV)2) bestimmt.
2 Finanzausgleich

## Art. 8 {#art_8}

Vollzug
1 Der für den Vollzug des Disparitätenabbaus massgebende Satz beträgt 37
Prozent. *
2 Der für den Vollzug der Mindestausstattung massgebende harmonisierte
Steuerertragsindex (HEI) beträgt 86. *
3 Der für den Vollzug des Finanzausgleichs massgebende Harmonisierungsfaktor beträgt 1,65. *
4 Der für den Vollzug des Finanzausgleichs massgebende harmonisierte Liegenschaftssteuersatz beträgt 1,25 Promille. *
5 Die Finanzverwaltung verfügt die Ausgleichsleistungen und Zuschüsse jährlich bis Ende September.
2) BSG 762.415
3 631.111
3 Massnahmen für besonders belastete Gemeinden
3.1 Gemeinden mit Zentrumsfunktionen

## Art. 9 {#art_9}

Festlegung
1 Der Regierungsrat legt jährlich bis Ende September fest:
a * den für den Vollzug des Finanzausgleichs nach Abzug der pauschalen
Abgeltung massgebenden Anteil der erfassten Zentrumslasten der
Gemeinden mit Zentrumsfunktionen und
b * den Zuschuss an die Gemeinden Bern, Biel und Thun zur teilweisen Abgeltung der Zentrumslasten.

## Art. 10 {#art_10}

Berichterstattung
1 Die Gemeinden Bern, Biel und Thun erstatten dem Regierungsrat jeweils bis
Ende Juni des Vollzugsjahres Bericht über Leistungen, Wirkungen, Aufwendungen und Erträge des dem Vollzugsjahr vorangegangenen Jahres.
2 Die Berichterstattung erfolgt nach den einheitlichen Vorgaben des Regierungsrates für die Aufgabenbereiche privater Verkehr, öffentliche Sicherheit,
Gästeinfrastruktur, Sport, soziale Sicherheit und Kultur. *
3.2 Gemeinden mit übermässigen geografisch-topografischen Lasten *

## Art. 11 {#art_11}

Massgebende Kriterien für Zuschüsse *
1 Massgebende Kriterien für einen Zuschuss sind eine überdurchschnittliche
Fläche pro Einwohner und die Strassenlänge pro Einwohner einer Gemeinde. *

## Art. 12 {#art_12}

Zuschuss Fläche
1 Einen Zuschuss erhalten Gemeinden, deren Fläche pro Einwohner grösser ist
als 80 Prozent des Medians aller Gemeinden. *
2 Massgebend ist die Gesamtfläche gemäss der Arealstatistik Schweiz des
Bundesamtes für Statistik.
3 Die Berechnung des Zuschusses erfolgt gemäss der im Anhang wiedergegebenen Formel A.

## Art. 13 {#art_13}

Zuschuss Strassenlänge
1 Einen Zuschuss erhalten Gemeinden, deren Strassen pro Einwohner länger
sind als 80 Prozent des Medians aller Gemeinden. *
631.111 4
2 Massgebend ist die Länge der 10-m-Strassen, 6-m-Strassen, 4-m-Strassen
und 3-m-Strassen gemäss der Einstufung durch das Bundesamt für Landestopographie, ausgenommen die National- und Kantonsstrassen. *
3 Die Berechnung des Zuschusses erfolgt gemäss der im Anhang wiedergegebenen Formel B.

## Art. 14 {#art_14}

Gewichtung und Maximum der Zuschüsse *
1 Die Zuschüsse gemäss Artikel 12 und 13 werden je hälftig gewichtet. *
2 Die Summe der Zuschüsse gemäss Artikel 12 und 13 beträgt höchstens 1200
Franken pro Einwohner. *
3 Die Finanzverwaltung verfügt die Zuschüsse jährlich bis Ende September. *
3.3 Gemeinden mit sozio-demografischen Lasten *

## Art. 15 {#art_15}

Festsetzung des Zuschusses
1 Massgebend für einen Zuschuss sind folgende Faktoren: *
a * der Anteil an Arbeitslosen an der Wohnbevölkerung,
b * der Anteil an Ausländerinnen und Ausländern an der Wohnbevölkerung,
c * der Anteil an EL-Bezügerinnen und -bezügern an der Wohnbevölkerung,
d * der Anteil an anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen an
der Wohnbevölkerung.
2 Die Faktoren gemäss Absatz 1 werden in einem Soziallastenindex abgebildet,
der periodisch aktualisiert wird. *
3 Für die Berechnung der Faktoren sind die folgenden Grundlagen massgebend: *
a für die Anzahl der Arbeitslosen die Arbeitslosenstatistik des Staatssekretariats für Wirtschaft,
b für die Anzahl der Ausländerinnen und Ausländer die Daten der ständigen
Wohnbevölkerung des Bundesamtes für Statistik,
c * für die Anzahl der EL-Bezügerinnen und -bezüger die Daten der Ausgleichskasse des Kantons Bern,
d * für die Anzahl der anerkannten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen
die Daten des Staatssekretariats für Migration.
4 Die für die Berechnung massgebende Wohnbevölkerung bestimmt sich nach
Artikel 5. *
5 Die Berechnung des Zuschusses erfolgt gemäss der im Anhang wiedergegebenen Formel C. *
5 631.111
6 Die Finanzverwaltung verfügt die Zuschüsse jährlich bis Ende September. *
4 Lastenausgleich
4.1 Allgemeines *

## Art. 16 {#art_16}

Ermittlung der Gemeindeanteile
1 Das Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination, das Amt für
zentrale Dienste der Bildungs- und Kulturdirektion, das Amt für Integration und
Soziales sowie das Amt für Sozialversicherungen teilen der Finanzverwaltung
die für die Ermittlung der Gemeindeanteile erforderlichen Berechnungsgrundlagen mit. *
2 Die Gemeindeanteile werden berechnet *
a * durch das Amt für zentrale Dienste der Bildungs- und Kulturdirektion für
den Lastenausgleich Lehrergehälter,
b * durch das Amt für Integration und Soziales für den Lastenausgleich
Soziales,
c * durch das Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination für den
Lastenausgleich Öffentlicher Verkehr,
d * durch die Finanzverwaltung für die Lastenausgleiche neue Aufgabenteilung, Ergänzungsleistungen und Familienzulagen für Nichterwerbstätige.
3 Allfällige geleistete Akontozahlungen sind bei der Abrechnung zu berücksichtigen. Restzahlungen aufgrund der Abrechnung können mit Akontozahlungen
des laufenden Jahres verrechnet werden.

## Art. 17 {#art_17}

Verfügende Behörde
1 Das Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination verfügt die
Gemeindeanteile für den Lastenausgleich öffentlicher Verkehr bis spätestens
Ende August des Folgejahres. Die Verrechnung der Differenz zwischen den
geleisteten Akontozahlungen und dem effektiv geschuldeten Betrag gemäss
Schlussabrechnung erfolgt mit der zweiten Akontozahlung des Folgejahres. *
2 Das Amt für zentrale Dienste der Bildungs- und Kulturdirektion verfügt die
Gemeindeanteile für den Lastenausgleich Lehrergehälter bis spätestens Ende
Oktober des Jahres, in dem das abzurechnende Schuljahr zu Ende geht.3) *
3 Das Amt für Sozialversicherungen verfügt die Gemeindeanteile für die Lastenausgleiche Ergänzungsleistungen und Familienzulagen für Nichterwerbstätige bis spätestens Ende Mai des Folgejahres. *
3) In Kraft am 1.8.2012
631.111 6
4 Das Amt für Integration und Soziales verfügt die Gemeindeanteile für den
Lastenausgleich Soziales bis spätestens Ende Mai des Folgejahres. *
5 Die Finanzverwaltung verfügt die Gemeindeanteile für den Lastenausgleich
neue Aufgabenteilung bis spätestens Ende Mai. *
4.2 Lehrergehälter Kindergarten und Volksschule *
Art. 17a * Verteilung der Aufwendungen nach Schülerzahl
1. Berechnung
1 Die Aufwendungen nach Artikel 24 Absatz 4 FILAG werden nach Massgabe
der Schülerzahlen auf die Gemeinden verteilt. Kinder, die eine Privatschule besuchen, werden nicht berücksichtigt.
2 Die Verteilung erfolgt für alle Schulstufen gesondert nach den Aufwendungen
für den Regelschulunterricht und nach den Aufwendungen für die einfachen
sonderpädagogischen und unterstützenden Massnahmen. *
3 50 Prozent der Aufwendungen für den Regelschulunterricht werden nach der
mit dem Schullastenindex gewichteten Schülerzahl, die übrigen Aufwendungen
nach der ungewichteten Schülerzahl verteilt. *
4 75 Prozent der Aufwendungen für die einfachen sonderpädagogischen und
unterstützenden Massnahmen werden nach der mit dem Schulsozialindex
gewichteten Schülerzahl, die übrigen Aufwendungen nach der ungewichteten
Schülerzahl verteilt. *
5 Die Berechnung erfolgt gemäss der im Anhang wiedergegebenen Formel D.
Art. 17b * 2. Schullastenindex
1 Massgebend für den Schullastenindex sind folgende Faktoren:
a die Strassenlänge pro Einwohner,
b die Anzahl Schülerinnen und Schüler pro Einwohner,
c die Anzahl Schülerinnen und Schüler pro Fläche.
2 … *
3 Die Berechnung erfolgt gemäss der im Anhang wiedergegebenen Formel E.
7 631.111
Art. 17c * 3. Schulsozialindex
1 Der Schulsozialindex entspricht demjenigen nach Anhang 3 der Verordnung
vom 19. September 2007 über die einfachen sonderpädagogischen und unterstützenden Massnahmen im Regelschulangebot (VMR)4). *
Art. 17d * Ausnahmeregelung
1 Betragen die Aufwendungen einer Gemeinde gemäss Artikel 24 Absatz 6 FI-
LAG unter Einschluss der Gehaltskostenanteile gemäss Artikel 24b und 24e FI-
LAG mehr als 400 Franken pro Einwohner, kann die Bildungs- und Kulturdirektion den Kantonsanteil erhöhen. *
2 Ein höherer Kantonsanteil kann insbesondere bewilligt werden, wenn
a die Gemeinde aufgrund ihrer Lage im Sprachgebiet eine eigene Schule
führt,
b die Gemeinde bei der Strassenlänge pro Einwohner gemäss Artikel 13
und der Fläche pro Einwohner gemäss Artikel 12 Werte aufweist, die über
denjenigen von 85 Prozent aller Gemeinden des Kantons liegen, oder
c der Anteil der Schülerinnen und Schüler an der Bevölkerung einer
Gemeinde einen Wert aufweist, der über demjenigen von 85 Prozent aller
Gemeinden des Kantons liegt.
3 Die Erhöhung des Kantonsanteils beträgt höchstens 70 Prozent der den Wert
gemäss Absatz 1 übersteigenden Aufwendungen.

## Art. 18 {#art_18}

Budgetierung und Akontozahlungen
1 Für die Gemeindeanteile beim Lastenausgleich Lehrergehälter sind für das
laufende Jahr monatliche Akontozahlungen zu leisten. Die Rechnungsstellung
erfolgt durch das Amt für zentrale Dienste der Bildungs- und Kulturdirektion. *
2 Für die sich im laufenden Jahr aus der Abrechnung des Lastenausgleichs
Fürsorge voraussichtlich ergebenden Guthaben der Gemeinden bzw. Forderungen des Kantons sind bis Ende Juni Akontozahlungen zu leisten. Diese betragen maximal zwei Drittel des letzten Guthabens bzw. der letzten Forderung.
Die Ermittlung des Guthabens bzw. der Forderung erfolgt durch das Amt für Integration und Soziales. *
4) BSG 432.271.1
631.111 8
3 Vom voraussichtlichen Gemeindeanteil beim Lastenausgleich öffentlicher
Verkehr leisten die Gemeinden per Ende Februar und per Ende August des
laufenden Jahres eine Akontozahlung im Umfang von je 50 Prozent. Die Rechnungsstellung erfolgt durch das Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination. *
4 Die Finanzverwaltung teilt den Gemeinden jeweils die für die Berechnung des
voraussichtlichen Gemeindeanteils des Folgejahres notwendigen Angaben mit.
5 Verweigerung von Zuschüssen

## Art. 19 {#art_19}

Verweigerung der Mindestausstattung *
1 Gemeinden, die sich in einer sehr guten finanziellen Situation befinden, kann
die Mindestausstattung ganz oder teilweise verweigert werden. Ob sich eine
Gemeinde in einer sehr guten finanziellen Situation befindet, wird aufgrund folgender Kennzahlen bestimmt: *
a * Zinsbelastungsanteil,
b * Nettozinsbelastungsanteil,
c * Bruttoverschuldungsanteil und
d * Eigenkapital bzw. dem Bilanzfehlbetrag pro Einwohner.
2 Die Kennzahlen werden standardisiert und in einem Kennzahlenmix zusammengefasst. *
3 Die Mindestausstattung wird ab einem Wert des Kennzahlenmixes kleiner als
-1,60 bis zum Wert -3,00 linear gekürzt. *
4 Die Berechnung der Kennzahlen, des Kennzahlenmixes und des Kürzungsfaktors erfolgt gemäss der im Anhang wiedergegebenen Formel F. *

## Art. 20 {#art_20}

Verweigerung des geografisch-topografischen Zuschusses *
1 Der geografisch-topografische Zuschuss wird ab einem HEI von 140 bis zu einem HEI von 160 linear gekürzt. Bei einem HEI grösser als 160 wird der Zuschuss vollumfänglich verweigert. *
2 Die Berechnung des Kürzungsfaktors erfolgt gemäss der im Anhang wiedergegebenen Formel G. *
Art. 21–23 * …
9 631.111
6 Verschiedene Bestimmungen

## Art. 24 {#art_24}

Ausgleich bei Zusammenlegung von Gemeinden
1 Gemeinden, die durch eine Zusammenlegung bei der Mindestausstattung
oder bei den Massnahmen für besonders belastete Gemeinden finanzielle Einbussen erleiden, kann die Differenz während einer Übergangszeit ausgeglichen werden. *
2 Der Regierungsrat legt auf Antrag der Direktion für Inneres und Justiz und der
Finanzdirektion fest: *
a * den Ausgleich von finanziellen Einbussen infolge einer Zusammenlegung
bei der Mindestausstattung und beim geografisch-topografischen Zuschuss,
b die projektbezogenen Zuschüsse an zusammenlegungswillige Gemeinden.
3 Die finanziellen Einbussen infolge Zusammenlegung von Gemeinden gemäss
Absatz 2 Buchstabe a werden wie folgt ausgeglichen: *
a im ersten bis fünften Jahr zu 100 Prozent,
b im sechsten und siebten Jahr zu 75 Prozent,
c im achten und neunten Jahr zu 50 Prozent,
d im zehnten Jahr zu 25 Prozent.
4 Ein projektbezogener Zuschuss an zusammenlegungswillige Gemeinden
kann an die Kosten der Abklärungen, der Vorbereitungsarbeiten und der Umsetzung ausgerichtet werden.

## Art. 25 {#art_25}

Fälligkeit und Verzugszinse
1 Die sich aus dieser Verordnung ergebenden Verpflichtungen der Gemeinden
und des Kantons sind innert 30 Tagen seit Eröffnung der Verfügung oder der
Abrechnung zur Zahlung fällig.
2 Bei verspäteter Zahlung ist ein Verzugszins geschuldet. Es gilt der gleiche
Zinssatz wie bei Verzugs- bzw. Vergütungszinsen auf Steuerbeträgen.

## Art. 26 {#art_26}

Gemeindefinanzstatistik
1 Die Gemeinden liefern der Finanzverwaltung die Daten der Jahresrechnung
(Laufende Rechnung, Investitionsrechnung, Bestandesrechnung) als elektronische Datei sowie eine Kopie der Original-Gemeinderechnung jeweils laufend
bis spätestens Ende Juni des darauffolgenden Jahres. *
631.111 10
2 Ergeben sich durch die Genehmigung der Jahresrechnung Änderungen gegenüber den abgelieferten Daten, sind diese der Finanzverwaltung durch die
Gemeinden mitzuteilen.
7 Übergangs- und Schlussbestimmungen

## Art. 27 {#art_27}

Steuerbelastungsverschiebung
1 Der Gemeinderat informiert das für die Festlegung des Voranschlages und
der Steueranlage zuständige Organ über die Herleitung der neuen Steueranlage und über die neue Belastung durch Kantons- und Gemeindesteuern. Er
zeigt die Entwicklung des Finanzhaushaltes ohne die Wirkungen des FILAG
auf.
2 Der Gemeinderat unterbreitet den Voranschlag und die Steueranlage den
Stimmberechtigten zur Kenntnisnahme, falls er gemäss Artikel 44 Absatz 3 FI-
LAG5) für die Festlegung zuständig ist. Er informiert die Stimmberechtigten im
Sinne von Absatz 1.

## Art. 28 {#art_28}

Sonderfallregelungen
1 Die Gutschriften und Zahlungen der Sonderfallregelungen werden unter Vorbehalt von Absatz 2 von der Finanzverwaltung im ersten Jahr des Inkrafttretens
des FILAG bis spätestens am 30. November einmalig für die gesamte Geltungsdauer festgesetzt.
2 Die Gutschriften und Zahlungen werden während der Geltungsdauer neu festgesetzt, wenn folgende Berechnungsfaktoren verändert werden:
a der Prozentsatz des Disparitätenabbaus gemäss Artikel 8 Absatz 1,
b die Mindesthöhe des HEI bei der Mindestausstattung gemäss 8 Absatz 2,
c die massgebenden Zentrumslasten der Gemeinden mit Zentrumsfunktionen gemäss Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a oder
d der Zuschuss an die Gemeinden Bern, Biel und Thun zur Abgeltung der
Zentrumslasten gemäss Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe b .
3 Der Wegfall der Investitionsbeiträge der Gemeinden an die Kantonsstrassen
wird bei der Berechnung der Sonderfallregelungen nicht berücksichtigt. *
5) BSG 631.1
11 631.111

## Art. 29 {#art_29}

Jahressteuern infolge Übergang zur jährlichen Veranlagung
1 Jahressteuern gemäss Artikel 273 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000
(StG)6), welche sich aus dem Übergang zur jährlichen Veranlagung ergeben,
gelten als ordentliche Gemeindesteuern im Sinne von Artikel 2.

## Art. 30 {#art_30}

Ermittlung der Wohnbevölkerung für das Jahr 2001
1 Für das Jahr 2001 ist die Wohnbevölkerung massgebend, wie sie auf der
Grundlage des Bevölkerungsstands des letzten Quartals 2001 in Anwendung
von Artikel 5 dieser Verordnung ermittelt wird.

## Art. 31 {#art_31}

Änderung von Erlassen
1 Folgende Erlasse werden geändert:
1. Verordnung vom 29. Juni 1983 über See- und Flussufer7):
2. Wasserbauverordnung vom 15. November 19898):
3. Verordnung vom 23. August 1995 über die Beiträge der Gemeinden an
die Kosten des öffentlichen Verkehrs9):
4. Kantonale Gewässerschutzverordnung vom 24. März 199910):

## Art. 32 {#art_32}

Aufhebung eines Erlasses
1 Die Verordnung vom 20. Mai 1992 über den Finanzausgleich (FAV; BSG
631.111) wird aufgehoben.

## Art. 33 {#art_33}

Inkrafttreten
1 Die Artikel 5, 27 und 30 dieser Verordnung treten am 1. Oktober 2001, die übrigen Artikel am 1. Januar 2002 in Kraft.
T1 Übergangsbestimmung der Änderung vom 26.10.2011 *
Art. T1-1 *
1 Zur Umstellung der Abrechnungsperiode auf das Schuljahr erstellt das Amt
für zentrale Dienste der Erziehungsdirektion für den Lastenausgleich Lehrergehälter eine zusätzliche Abrechnung per 31. Juli 2012.
6) BSG 661.11
7) BSG 704.111
8) BSG 751.111.1
9) BSG 762.415
10) BSG 821.1
631.111 12
T2 Übergangsbestimmungen der Änderung vom 02.04.2014 *
Art. T2-1 *
1 Die Gemeindestrassenlängen werden bei der Berechnung des geografischtopografischen Zuschusses nach dem Inkrafttreten dieser Änderung wie folgt
gewichtet:
a im ersten Jahr: Strassenlängen nach neuer Klassierung zu einem Drittel
und Strassenlängen nach bisheriger Klassierung zu zwei Dritteln.
b im zweiten Jahr: Strassenlängen nach neuer Klassierung zu zwei Dritteln
und Strassenlängen nach bisheriger Klassierung zu einem Drittel.
2 Massgebend für die Gemeindestrassenlängen nach bisheriger Klassierung ist
der Stand per 30. Juni 2013 der Gemeindestrassen erster bis dritter Klasse gemäss der auf dem Strassendatensatz 2008 basierenden Einstufung durch das
Bundesamt für Landestopografie.
T3 Übergangsbestimmungen der Änderung vom 26.10.2016 *
Art. T3-1 *
1 Die finanzielle Situation von Gemeinden im Sinne von Artikel 19 berechnet
sich wie folgt:
a Im Vollzugsjahr 2017 gilt Anhang 1 Buchstabe F für die Grundlagenjahre
2014 und 2015 in der Fassung vor dem Inkrafttreten dieser Änderung
(Fassung gemäss HRM1) und für das Grundlagenjahr 2016 in der Fassung nach Inkrafttreten dieser Änderung (Zahlen gemäss HRM2).
b Im Vollzugsjahr 2018 gilt Anhang 1 Buchstabe F für das Grundlagenjahr
2015 in der Fassung vor dem Inkrafttreten dieser Änderung (Fassung gemäss HRM1) und für die Grundlagenjahre 2016 und 2017 in der Fassung
nach Inkrafttreten dieser Änderung (Zahlen gemäss HRM2).
Bern, 22. August 2001 Im Namen des Regierungsrates
Der Präsident: Luginbühl
Der Staatsschreiber: Nuspliger
13 631.111
Änderungstabelle - nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
22.08.2001 01.10.2001 Erlass Erstfassung 01-60
27.11.2002 01.01.2003 Art. 6 Abs. 1 geändert 03-5
27.11.2002 01.01.2003 Art. 16 Abs. 1 geändert 03-5
27.11.2002 01.01.2003 Art. 17 Abs. 2 eingefügt 03-5
27.11.2002 01.01.2003 Art. 18 Abs. 1 geändert 03-5
26.10.2011 01.01.2012 Art. 4 aufgehoben 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Art. 6 Titel geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Art. 6 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 8 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 8 Abs. 2 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 8 Abs. 3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 8 Abs. 4 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 9 Abs. 1, a geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 9 Abs. 1, b geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 10 Abs. 2 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Titel 3.2 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 11 Titel geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 11 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 12 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 13 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 14 Titel geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 14 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 14 Abs. 2 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 14 Abs. 3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Titel 3.3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 1, a eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 1, b eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 1, c eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 2 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 4 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 5 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 15 Abs. 6 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Titel 4.1 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 16 Abs. 2 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 16 Abs. 2, a eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 16 Abs. 2, b eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 16 Abs. 2, c eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 16 Abs. 2, d eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 17 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Art. 17 Abs. 2 geändert 11-123 | 12-12
631.111 14
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
26.10.2011 01.01.2012 Art. 17 Abs. 3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 17 Abs. 4 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 17 Abs. 5 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Titel 4.2 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Art. 17a eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Art. 17b eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Art. 17c eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Art. 17d eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Titel geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 1, a geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 1, b geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 1, c geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 1, d eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 2 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 19 Abs. 4 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 20 Titel geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 20 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 20 Abs. 2 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 21 aufgehoben 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 22 aufgehoben 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 23 aufgehoben 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 24 Abs. 1 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 24 Abs. 2, a geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 24 Abs. 3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 26 Abs. 1 geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 28 Abs. 3 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Titel T1 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. T1-1 eingefügt 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Anhang 1 Inhalt geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.08.2012 Anhang 1 Inhalt geändert 11-123 | 12-12
26.10.2011 01.01.2012 Art. 16 Abs. 1 geändert 11-129
26.10.2011 01.01.2012 Art. 17 Abs. 3 geändert 11-129
25.04.2012 01.08.2012 Art. 14 Abs. 3 geändert 12-39
25.04.2012 01.08.2012 Art. 15 Abs. 6 geändert 12-39
02.04.2014 01.01.2015 Art. 13 Abs. 2 geändert 14-37
02.04.2014 01.01.2015 Titel T2 eingefügt 14-37
02.04.2014 01.01.2015 Art. T2-1 eingefügt 14-37
29.10.2014 01.01.2015 Art. 16 Abs. 1 geändert 14-100
29.10.2014 01.01.2015 Art. 16 Abs. 2, c geändert 14-100
29.10.2014 01.01.2015 Art. 17 Abs. 1 geändert 14-100
29.10.2014 01.01.2015 Art. 18 Abs. 3 geändert 14-100
26.10.2016 01.01.2017 Titel T3 eingefügt 16-067
15 631.111
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
26.10.2016 01.01.2017 Art. T3-1 eingefügt 16-067
26.10.2016 01.01.2017 Anhang 1 Inhalt geändert 16-067
24.10.2018 01.01.2019 Art. 15 Abs. 1, c geändert 18-071
24.10.2018 01.01.2019 Art. 15 Abs. 1, d eingefügt 18-071
24.10.2018 01.01.2019 Art. 15 Abs. 3, c geändert 18-071
24.10.2018 01.01.2019 Art. 15 Abs. 3, d eingefügt 18-071
24.10.2018 01.01.2019 Art. 17b Abs. 2 aufgehoben 18-071
24.10.2018 01.01.2019 Anhang 1 Inhalt geändert 18-071
10.03.2021 01.05.2021 Art. 6 Abs. 1 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 16 Abs. 1 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 16 Abs. 2 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 16 Abs. 2, a geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 16 Abs. 2, b geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 17 Abs. 2 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 17 Abs. 4 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 17d Abs. 1 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 18 Abs. 1 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 18 Abs. 2 geändert 21-026
10.03.2021 01.05.2021 Art. 24 Abs. 2 geändert 21-026
10.11.2021 01.01.2022 Art. 17a Abs. 2 geändert 21-114
10.11.2021 01.01.2022 Art. 17a Abs. 3 geändert 21-114
10.11.2021 01.01.2022 Art. 17a Abs. 4 geändert 21-114
10.11.2021 01.01.2022 Art. 17c Abs. 1 geändert 21-114
11.01.2023 01.03.2023 Art. 26 Abs. 1 geändert 23-006
06.11.2024 01.01.2025 Art. 6 Abs. 1 geändert 24-050
06.11.2024 01.01.2025 Art. 16 Abs. 2, b geändert 24-050
06.11.2024 01.01.2025 Art. 17 Abs. 4 geändert 24-050
06.11.2024 01.01.2025 Anhang 1 Inhalt geändert 24-050
631.111 16
Änderungstabelle - nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Erlass 22.08.2001 01.10.2001 Erstfassung 01-60
Art. 4 26.10.2011 01.01.2012 aufgehoben 11-123 | 12-12
Art. 6 26.10.2011 01.08.2012 Titel geändert 11-123 | 12-12
Art. 6 Abs. 1 27.11.2002 01.01.2003 geändert 03-5
Art. 6 Abs. 1 26.10.2011 01.08.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 6 Abs. 1 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 6 Abs. 1 06.11.2024 01.01.2025 geändert 24-050
Art. 8 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 8 Abs. 2 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 8 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 8 Abs. 4 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 9 Abs. 1, a 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 9 Abs. 1, b 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 10 Abs. 2 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Titel 3.2 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 11 26.10.2011 01.01.2012 Titel geändert 11-123 | 12-12
Art. 11 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 12 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 13 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 13 Abs. 2 02.04.2014 01.01.2015 geändert 14-37
Art. 14 26.10.2011 01.01.2012 Titel geändert 11-123 | 12-12
Art. 14 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 14 Abs. 2 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 14 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 14 Abs. 3 25.04.2012 01.08.2012 geändert 12-39
Titel 3.3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 1, a 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 1, b 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 1, c 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 1, c 24.10.2018 01.01.2019 geändert 18-071
Art. 15 Abs. 1, d 24.10.2018 01.01.2019 eingefügt 18-071
Art. 15 Abs. 2 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 3, c 24.10.2018 01.01.2019 geändert 18-071
Art. 15 Abs. 3, d 24.10.2018 01.01.2019 eingefügt 18-071
Art. 15 Abs. 4 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 5 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 6 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 15 Abs. 6 25.04.2012 01.08.2012 geändert 12-39
Titel 4.1 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 16 Abs. 1 27.11.2002 01.01.2003 geändert 03-5
17 631.111
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 16 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-129
Art. 16 Abs. 1 29.10.2014 01.01.2015 geändert 14-100
Art. 16 Abs. 1 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 16 Abs. 2 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 16 Abs. 2 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 16 Abs. 2, a 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 16 Abs. 2, a 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 16 Abs. 2, b 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 16 Abs. 2, b 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 16 Abs. 2, b 06.11.2024 01.01.2025 geändert 24-050
Art. 16 Abs. 2, c 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 16 Abs. 2, c 29.10.2014 01.01.2015 geändert 14-100
Art. 16 Abs. 2, d 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 17 Abs. 1 29.10.2014 01.01.2015 geändert 14-100
Art. 17 Abs. 2 27.11.2002 01.01.2003 eingefügt 03-5
Art. 17 Abs. 2 26.10.2011 01.08.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 17 Abs. 2 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 17 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-129
Art. 17 Abs. 4 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17 Abs. 4 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 17 Abs. 4 06.11.2024 01.01.2025 geändert 24-050
Art. 17 Abs. 5 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Titel 4.2 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17a 26.10.2011 01.08.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17a Abs. 2 10.11.2021 01.01.2022 geändert 21-114
Art. 17a Abs. 3 10.11.2021 01.01.2022 geändert 21-114
Art. 17a Abs. 4 10.11.2021 01.01.2022 geändert 21-114
Art. 17b 26.10.2011 01.08.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17b Abs. 2 24.10.2018 01.01.2019 aufgehoben 18-071
Art. 17c 26.10.2011 01.08.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17c Abs. 1 10.11.2021 01.01.2022 geändert 21-114
Art. 17d 26.10.2011 01.08.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 17d Abs. 1 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 18 Abs. 1 27.11.2002 01.01.2003 geändert 03-5
Art. 18 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 18 Abs. 1 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 18 Abs. 2 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 18 Abs. 3 29.10.2014 01.01.2015 geändert 14-100
Art. 19 26.10.2011 01.01.2012 Titel geändert 11-123 | 12-12
Art. 19 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 19 Abs. 1, a 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 19 Abs. 1, b 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 19 Abs. 1, c 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
631.111 18
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 19 Abs. 1, d 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 19 Abs. 2 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 19 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 19 Abs. 4 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 20 26.10.2011 01.01.2012 Titel geändert 11-123 | 12-12
Art. 20 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 20 Abs. 2 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 21 26.10.2011 01.01.2012 aufgehoben 11-123 | 12-12
Art. 22 26.10.2011 01.01.2012 aufgehoben 11-123 | 12-12
Art. 23 26.10.2011 01.01.2012 aufgehoben 11-123 | 12-12
Art. 24 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 24 Abs. 2 10.03.2021 01.05.2021 geändert 21-026
Art. 24 Abs. 2, a 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 24 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. 26 Abs. 1 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-123 | 12-12
Art. 26 Abs. 1 11.01.2023 01.03.2023 geändert 23-006
Art. 28 Abs. 3 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Titel T1 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Art. T1-1 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-123 | 12-12
Titel T2 02.04.2014 01.01.2015 eingefügt 14-37
Art. T2-1 02.04.2014 01.01.2015 eingefügt 14-37
Titel T3 26.10.2016 01.01.2017 eingefügt 16-067
Art. T3-1 26.10.2016 01.01.2017 eingefügt 16-067
Anhang 1 26.10.2011 01.01.2012 Inhalt geändert 11-123 | 12-12
Anhang 1 26.10.2011 01.08.2012 Inhalt geändert 11-123 | 12-12
Anhang 1 26.10.2016 01.01.2017 Inhalt geändert 16-067
Anhang 1 24.10.2018 01.01.2019 Inhalt geändert 18-071
Anhang 1 06.11.2024 01.01.2025 Inhalt geändert 24-050
1 631.111-A1
Anhang 1
(Stand 01.01.2025)
A Zuschuss Fläche (Art. 12)
SchlüsselzahlWB)]
80MFlE
([FlESZ 

−=
SZ = Schlüsselzahl der Gemeinde
FlE = Fläche pro Einwohner
MFlE = Median Fläche pro Einwohner aller Gemeinden
WB = Wohnbevölkerung
MasszahlSSZ
SMFl
MZ =
MZ = Masszahl
SMFl = Gesamtsumme der für den Zuschuss Fläche zur Verfügung stehenden Mittel
SSZ = Gesamtsumme aller Schlüsselzahlen
ZuschussMZSZZ =
Z = Zuschuss in Franken
SZ = Schlüsselzahl der Gemeinde
MZ = Masszahl
2 631.111-A1
B Zuschuss Strassenlänge (Art. 13)
SchlüsselzahlWB)]
80MStrE
([StrESZ 

−=
SZ = Schlüsselzahl der Gemeinde
StrE = Strassenlänge pro Einwohner
MStrE = Median Strassenlänge pro Einwohner aller Gemeinden
WB = Wohnbevölkerung
MasszahlSSZ
SMStr
MZ =
MZ = Masszahl
SMStr = Gesamtsumme der für den Zuschuss Strassenlänge zur Verfügung stehenden Mittel
SSZ = Gesamtsumme aller Schlüsselzahlen
ZuschussMZSZZ =
Z = Zuschuss in Franken
SZ = Schlüsselzahl der Gemeinde
MZ = Masszahl
3 631.111-A1
C Zuschuss sozio-demografische Lasten (Art. 15)
Regressionsgleichung zur Berechnung der abgeltungsberechtigten
Kosten
yg = 183 x (AAusg) + 24081 x (AArbg) + 4219 x (AELg) + 10432 x (AFlg) - 116
Index Zg = Bevg x (ỹg – ỹMin)
 N
1 Bevg x (ỹg – ỹMin)
ỹMin = Min(ỹg) für 1  g  N
K
ỹg =  jxj gegeben xj ist eine abgeltungsberechtigte Variable
j
AAusg Anteil Ausländer der Gemeinde g
AArbg Anteil Arbeitslose der Gemeinde g
AELg Anteil EL-Bezüger der Gemeinde g
AFlg Anteil anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene der Gemeinde g
Bevg Bevölkerung der Gemeinde g
yg abgeltungsberechtigte Kosten der Gemeinde g
Index Zg Soziallastenindex der Gemeinde g
Zuschuss
Zusg = (Index Zg) x ZusT
Index Zg Soziallastenindex der Gemeinde g
Zusg Zuschuss Gemeinde g in Franken
ZusT Gesamtbetrag (Total) Zuschuss
D Kostenanteil nach Schülerzahl (Art. 17a)
Basisanteil
Bg = Schg x MZBasis
MZBasis = 20% x SPK x Basis
SSch
4 631.111-A1
Schg Anzahl Schüler mit gesetzlichem Wohnsitz in der Gemeinde g
MZBasis Masszahl für den Basisanteil
SPK Summe aller Aufwendungen gemäss Art. 24 Abs. 1 FILAG
Basis Nicht indexierter Teil des Kostenanteils nach Schülerzahl in %
SSch Gesamtsumme aller Schüler mit gesetzlichem Wohnsitz in den
Gemeinden
Indexierter Anteil
Ig = SchIndex g x MZIndex
SchIndex g = Schg x SSIg oder SLIg
MZIndex = 20% x SPK x Variabel
SSCHIndex
SchIndex g Anzahl mit dem Schullasten- oder dem Schulsozialindex gewichteten
Schüler mit gesetzlichem Wohnsitz in der Gemeinde g
MZIndex Masszahl für den indexierten Anteil
SPK Summe aller Aufwendungen gemäss Art. 24 Abs. 1 FILAG
Variabel Indexierter Teil des Kostenanteils nach Schülerzahl in %
SSchIndex Gesamtsumme aller mit dem Schullasten- oder dem Schulsozialindex
gewichteten Schüler mit gesetzlichem Wohnsitz in den Gemeinden
des Kantons
Schg Anzahl Schüler mit gesetzlichem Wohnsitz in der Gemeinde g
SSIg Wert des Schulsozialindex der Gemeinde g
SLIg Wert des Schullastenindex der Gemeinde g
Kostenanteil nach Schülerzahl
KaSchg = Bg + Ig
KaSchg Kostenanteil nach Schülerzahl der Gemeinde g in CHF
Bg Basisanteil der Gemeinde g in CHF
Ig Indexierter Anteil der Gemeinde g in CHF
5 631.111-A1
E Schullastenindex (Art. 17b)
Regressionsgleichung zur Berechnung der abgeltungsberechtigten
Kosten
yg = 77442.3 x (StrEg) – 8816.6 x (SchEg) – 384.5 x (SchFg) + 828.3
MKg = Schg x (ỹg – ỹMin) x SF
SLig = 1 + MKg
SBnormg
ỹMin = Min(ỹg) für 1  g  N
K
ỹg =  jxj gegeben xj ist eine abgeltungsberechtigte Variable
j
SLIg Wert des Schullastenindexes der Gemeinde g (Zuschlagsfaktor)
MKg Mehrkosten der Gemeinde g (im Vergleich zu den minimalen Kosten)
SF Skalierungsfaktor für Unterschied Wohnort-/Standortschüler
SBnormg Schülerbeiträge in der Gemeinde g (Basis Normkosten)
Schg Anzahl Schüler mit gesetzlichem Wohnsitz in der Gemeinde g
StrEg Strassenlänge pro Einwohner der Gemeinde g
SchEg Anzahl Schüler pro Einwohner der Gemeinde g
SchFg Anzahl Schüler pro Fläche der Gemeinde g
F Kennzahlenmix und Kürzungsfaktor (Art. 19)
Kennzahlen
ZBAg = (Nettozinsaufwand x 100)
Laufender Ertrag
NZBg = (Finanzaufwand netto x 100)
Direkter Steuerertrag
BVAg = (Bruttoschulden x 100)
Laufender Ertrag
BSKg = massgebendes Eigenkapital
Wohnbevölkerung
6 631.111-A1
ZBAg Kennzahl „Zinsbelastungsanteil“ der Gemeinde g
NZBg Kennzahl „Nettozinsbelastungsanteil“ der Gemeinde g
BVAg Kennzahl „Bruttoverschuldungsanteil“ der Gemeinde g
BSKg Kennzahl „Bilanzsituation pro Kopf“ der Gemeinde g
Laufender Ertrag
Rubrik +/- Konten
Ertrag Erfolgsrechnung + 4
Durchlaufende Beiträge - 47
Interne Verrechnungen - 49
Entnahmen aus dem Eigenkapital - 489
Entnahmen aus der Neubewertungsreserve + 4896
Laufender Ertrag =
Bruttoschulden
Rubrik +/- Konten
Laufende Verbindlichkeiten + 200
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten + 201
Derivate Finanzinstrumente - 2016
Langfristige Finanzverbindlichkeiten + 206
Bruttoschulden =
Finanzaufwand netto
Rubrik +/- Konten
Finanzaufwand + 34
Zinsertrag - 440
Realisierte Gewinne Finanzvermögen - 441
Beteiligungsertrag Finanzvermögen - 442
Liegenschaftsertrag Finanzvermögen - 443
Wertberichtigungen Anlagen Finanzvermögen - 444
Finanzaufwand netto =
7 631.111-A1
Nettozinsaufwand
Rubrik +/- Konten
Zinsaufwand + 340
Zinsertrag - 440
Nettozinsaufwand =
Direkter Steuerertrag
Rubrik +/- Konten
Direkte Steuern natürliche Personen + 400
Direkte Steuern juristische Personen + 401
Übrige direkte Steuern + 402
Direkter Steuerertrag =
Massgebendes Eigenkapital
Rubrik +/- Konten
Eigenkapital + 29
Verpflichtungen(+) / Vorschüsse(-) gegenüber Spezialfinanzierungen
- 290
Vorfinanzierung (Werterhalt) Wasserversorgung - 29301
Vorfinanzierung (Werterhalt) Abwasserentsorgung - 29302
massgebendes Eigenkapital =
Standardisierung der Kennzahlen
ZBVAg = (BVAg – BVA)
SBVA
ZNZBg = (NZBg – NZB)
SNZB
ZZBAg = (ZBAg – ZBA)
SZBA
ZBSKg = (BSKg – BSK)
SBSK
BVAg Kennzahl „Bruttoverschuldungsanteil“ der Gemeinde g
NZBg Kennzahl „Nettozinsbelastungsanteil“ der Gemeinde g
8 631.111-A1
ZBAg Kennzahl „Zinsbelastungsanteil“ der Gemeinde g
BSKg Kennzahl „Bilanzsituation pro Kopf“ der Gemeinde g
BVA̅̅̅̅̅̅ Mittelwert der Kennzahlen „Bruttoverschuldungsanteil“
der Gemeinden
NZB Mittelwert der Kennzahlen „Nettozinsbelastungsanteil“ der Gemeinden
ZBA Mittelwert der Kennzahlen „Zinsbelastungsanteil“ der Gemeinden
BSK Mittelwert der Kennzahlen „Bilanzsituation pro Kopf“ der Gemeinden
SBVA Standardabweichung der Kennzahlen „Bruttoverschuldungsanteil“
der Gemeinden
SNZB Standardabweichung der Kennzahlen „Nettozinsbelastungsanteil“
der Gemeinden
SZBA Standardabweichung der Kennzahlen „Zinsbelastungsanteil“ der
Gemeinden
SBSK Standardabweichung der Kennzahlen „Bilanzsituation pro Kopf“
der Gemeinden
ZBVAg Standardisierte Kennzahl „Bruttoverschuldungsanteil“
der Gemeinde g
ZNZBg Standardisierte Kennzahl „Nettozinsbelastungsanteil“
der Gemeinde g
ZZBAg Standardisierte Kennzahl „Zinsbelastungsanteil“ der Gemeinde g
ZBSKg Standardisierte Kennzahl „Bilanzsituation pro Kopf“ der Gemeinde
g
Kennzahlenmix
KMixg = (ZBVAg + ZNZBg + ZZBAg – ZBSKg)
KMixg Kennzahlenmix der Gemeinde g
ZBVAg Standardisierte Kennzahl „Bruttoverschuldungsanteil“
der Gemeinde g
ZNZBg Standardisierte Kennzahl „Nettozinsbelastungsanteil“
der Gemeinde g
ZZBAg Standardisierte Kennzahl „Zinsbelastungsanteil“
der Gemeinde g
ZBSKg Standardisierte Kennzahl „Bilanzsituation pro Kopf“
der Gemeinde g
9 631.111-A1
Kürzungsfaktor
KFakg = (KMixg – UBbw) × 100
(OBbw – UBbw)
KMixg Kennzahlenmix der Gemeinde g
OBbw Oberer Bandbreitenwert des Kennzahlenmix
UBbw Unterer Bandbreitenwert des Kennzahlenmix
KFakg Kürzungsfaktor der Gemeinde g in Prozent
G Kürzungsfaktor beim geografisch-topografischen
Zuschuss (Art. 20)
KFakg = (HEIg – UBbw) × 100
(OBbw – UBbw)
HEIg Harmonisierter Steuerertragsindex (HEI) der Gemeinde g
OBbw Oberer Bandbreitenwert HEI
UBbw Unterer Bandbreitenwert HEI
KFakg Kürzungsfaktor der Gemeinde in Prozent
