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title: "Nr. 7502 - Bahnhof-, Garten-, Rigistrasse-, Vorstadt, Schmidgasse"
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# Nr. 7502 - Bahnhof-, Garten-, Rigistrasse-, Vorstadt, Schmidgasse

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Kanton Zug
Bebauungsplan Bahnhof-, Garten-, Rigistrasse,
Vorstadt, Schmidgasse
im vereinfachten Verfahren gemäss § 40 PBG
Situationsplan 1 :500
Plan Nr. 7502 '..,
Ersetzt Plan Nr. 4489, Blatt 1, genehmigt am 17.02.1987
Ersetzt Plan Nr. 4489, Blatt 2, genehmigt am 11 .09.1989
Ersetzt Plan Nr. 4489, Blatt 3, genehmigt am 11 .09.1989
Beschluss Stadtrat Einleitung Vorprüfung:
Vorgeprüft durch das Amt für Raum und Verkeh r, Zug
Der Kantonsplaner: Rene Hutter
1. Publikation im Amtsblatt:
1. Öffentliche Auflage:
Beschluss Stadtrat:
Der Stadtpräsident: Dr. Karl Kobell
2. Publikation im Amtsblatt:
2. Öffentliche Auflage:
Genehmigung:
Datum : 03.11 .2020
02.07.2019
12.09.2019
Nr. 43 vom 25.10.2019 und Nr. 44 vom 01 .11.2019
25. 10.2019- 25. 11.2019
03.11 .2020
Der Stadtschreiber: Martin Würmli
Nr. 45 vom 06.1 1.2020 und Nr. 46 vom 13.11.2020
06.1 1.2020 - 25. 11 .2020
Regierungsrat
29. JUNI 2021
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Fo11nal: 630/S!Mmm Plangrundlagen: Amtliche Vermessung, Stard 22.01.2019
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Legende
Beschlussinhalt
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1 1434 10 m o.M. 1 1
1 1 435.50 m,ü.M. I 1
Aufzuhebende Spezialbaulinie zu genehmigen
Aufzuhebende Fusswegverbindung mit unentgeltlichem
öffentlichen Fusswegrecht minimale Breite 3.00 m
Vorstadt: Geschosshöhen in Anlehnung an bestehende Bauten
Baubereich 4 Vollgeschosse
mit DK max.: Maximal höchster Punkt der Dachkonstruktion
B~ubereiche (5 Vollgeschosse/ 4 Vollgeschosse/ 2 Vollgeschos se)
mit OK max. : Maximal höchster Punkt der Dachkonstruktion
Unveränderte Bestimmungen gemäss Beschluss RRB vom 17.
Februar 1987 und RRB vom 11 . September 1989
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Informationsinhalt
Bebauungsplanperimeter
Massgebend sind die dargestellten Volumen
4 Vollgeschosse + Schrägdach / 4 Vollgeschosse + 1 ausgebautes
Dachgeschoss mit Dachaufbauten max. ~ Fassadenlänge
Fusswegverbindung mit unentgeltlichem öffentlichem
Fusswegrecht minimale Breite 3.00 m
Fussgängerbereich
Minimale Fläche für die Erschiessung der Parkplätze resp. für die Anlieferung mit
öffentlichem Fahrwegrecht, Durchfahrtshöhe min. 2.30 m
Öffentliche Vertikalverbindung für Fussgänger
Zugang Tiefgarage (Lage schematisch)
Ein- und Ausfahrt Tiefgarage (Lage schematisch)
- • - • - Genehmigte Baulin ie
- - - - Genehmigte Arkadenbaulinie
- - - • - Genehmigte Spezialbaulinie
II II 11111 II II Aufzuhebende Al tstadtzone
Ortsbildschutzzone (OS)
Geschütztes Denkmal
Schützenswertes Denkmal
(p) / {0· Privater Parkplatz / lnval idenparkplatz (Lage schematisch)
~ Güterumschlag
< Zufahrt Grundstück 2838 (Lage schematisch)
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Kanton Zug
Bebauungsplan Bahnhof-, Garten-, Rigistrasse,
Vorstadt, Schmidgasse
im einfachen Verfahren gemäss § 40 PBG
Bestimmungen
Plan Nr. 7502
Ersetzt Plan Nr. 4477, Blatt 1, genehmigt am 17.02.1987
Ersetzt Plan Nr. 4489, Blatt 2, genehmigt am 11 .09.1989
Ersetzt Plan Nr. 4489, Blatt 3, genehmigt am 11 .09.1989
Beschluss Stadtrat Einleitung Vorprüfung :
Vorgeprüft durch das Amt fü r Raum und Verkehr:
1. Publikation im Amtsblatt:
1. Öffentliche Auflage:
Beschluss Stadtrat
Der Stadtpräsident: Dr. Karl Kobelt
2. Publikation im Amtsblatt:
2. Öffentl iche Auflage :
Genehmigung :
Format: A4
Datum : 03 .11.2020
02 .07 .2019
12.09.2019
Nr. 43 vom 25.10.2019 und Nr. 44 vom 01 .11.2019
25.10.2019 - 25.11.2019
03 .11 .2020
Der Stadtschreiber: Martin Würmli
Nr. 45 vom 06.11 .2020 und Nr. 46 vom 13. 11 .2020
06.11 .2020 - 25.11 .2020
29. JUNI 2021
des Kan w ns Zug
Datei: J:\Ablage\Baudepartement\2 Stadtplanung\2 2 Sondernutzungsplanung\222 Projekte\7502 _Bahnhof-Garten-R igi-Vorstadt-Schmidgasse-Anpassung\08.
En twürfe\00_ Bestimmu ngen\Bestimmung _20201 103_BBP7502-Festsetzung.doc
Stadt Zug B e s t i m m u n g e n
Ziff. 1
Ziff. 2
Ziff. 3
Ziff. 4
1. Kapitel: Ziel und Zweck des Bebauungsplans
Der Bebauungsplan Bahnhof-, Garten-, Rigistrasse, Vorstadt,
Schmidgasse bezweckt:
- die Schaffung von zweckmässigen und sachgerechten Rahmenbedingungen für eine qualitätsvolle Bebauung;
- die Vorgabe von klaren Strukturen einerseits und den notwendigen Projektierungsspielraum andererseits;
- den Erhalt der im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der
Schweiz von nationaler Bedeutung (1505) aufgelisteten Häuserzeile entlang der Vorstadt, bezüglich Erscheinungsbild und äusseren Struktur.
2. Kapitel: Bebauung
Bauten, Anlagen und Aussenräume sind so zu konzipieren und zu
gestalten, dass hinsichtlich Massstäblichkeit, Formensprache, Gliederung, Materialwahl, Farbgebung und Bepflanzung eine sehr gute
Gesamtwirkung erzielt wird . Dies gilt auch für eine etappierte Realisierung .
Bauten sind nur innerhalb der im Plan festgelegten Baubereiche zu
erstellen . Unterirdische Bauten können gegenseitig an die Grenzen
gebaut werden .
Auf den Parzellen Nrn . 798, 799, 800, 801, 804, 805 und 806 sind die
bestehenden First- und Traufhöhen sowie die im Plan bezeichneten
Baubereiche nicht zu überschreiten. Für energetische Sanierungen
kann eine Überschreitung der First- und Traufhöhe von bis zu 20 cm
bewilligt werden. Entlang der Vorstadt ist eine geschlossene Bauweise gefordert. Neubauten haben sich bezüglich Gestaltung, Materialisierung, Farbgebung und Dachform gut in die Umgebung einzuordnen . Im Falle eines Ersatzneubaus ist wiederum ein Giebeldach
zu erstellen. Der Giebel ist in Neigung der bestehenden Giebel der
Vorstadt ab Unterkante des heutigen unteren Dachgeschosses zu
rea Iisieren .
BEBAUUNGSPLAN NR. 7502 vom 3. November 2020 2
Stadt Zug
Ziff. 5
Ziff. 6
Ziff. 7
Ziff. 8
Bestimmungen
Unter Wahrung des Ortsbildschutzes sind entlang der Vorstadt Balkone ab dem 2. Obergeschoss zulässig . Diese haben sich bezüg lieh
Grösse und Gestaltung (Form, Materialisierung und Farbgebung) gut
ins Erscheinungsbild der Vorstadt einzuordnen.
Dachaufbauten für Flachdächer dessen Standort technisch bedingt
ist, können den höchsten Punkt der Dachkonstruktion um 2.00 m
überragen und sind mind . im 45° Winkel vom Dachrand zurückversetzt anzuordnen .
Für die Parzelle Nr. 818 ist die bestehende Traufkante für allfällige
Ersatzbauten massgebend. Der höchste Punkt der bestehenden
Dachkonstruktion darf, mit Ausnahme von Kaminen, nicht durchstossen und nicht begehbar gemacht werden. Einzelne Dachvorsprünge und transparente Geländer können die Profillinie (bestehende Dachneigung von 45° zur Vorstadt) bis max. 0.50 m durchstossen .
3. Kapitel: Baubereiche und Nutzungen
Folgende minimale Wohnanteile sind pro Parzelle einzuhalten :
- Wohnanteil mindestens 50% : Parzelle Nr. 804A;
- Wohnanteil mindestens 30%: Parzellen Nrn . 794, 795, 796 und
797;
- Wohnanteil mindestens 25% : Parzellen Nrn. 813, 815, 816, 817,
818 und 2838;
- Wohnanteil mindestens 20% : Parzelle Nr.814;
- Wohnanteil mindestens 15% : Parzellen Nrn . 811 und 812.
Für die nicht genannten Parzellen besteht kein minimaler Wohnanteil.
BEBAUUNGSPLAN NR. 7502 vom 3. November 2020 3
Stadt Zug B e s t i m m u n g e n
Ziff. 9
4. Kapitel: Allgemeine Bestimmungen
Sofern der Bebauungsplan keine abweichenden Bestimmungen enthält, gelten die Vorschriften der jeweiligen Bauordnung und des
Zonenplans. Der Stadtrat kann, im Sinne von § 57 der Verordnung
zum Planungs- und Baugesetz (V PBG) vom 1. Januar 2019, kleinere
Änderungen des Bebauungsplans gestatten, wenn damit Verbesserungen für das Gesamtkonzept erzielt werden . Bei der Änderung
des Zonenplans und/oder der Bauordnung ist der Bebauungsplan zu
überprüfen . Eintragungen ausserhalb des Bebauungsplanperimeters
sind rechtlich nicht verbindlich .
BEBAUUNGSPLAN NR. 7502 vom 3. November 2020 4
