---
title: "Nr. 6902 - Ammannsmatt"
id: 8e70de76-fd93-4b59-8a00-ede9043bf215
authority: bfs1711
place: "Zug"
applies_also_from: [zg, ch]
kind: communal_act
in_force: true
number: "7.2.5-1"
publisher_url: https://zug.tlex.ch/app/de/texts_of_law/7.2.5-1
solon_url: https://solon.orangecat.ch/law/8e70de76-fd93-4b59-8a00-ede9043bf215
language: de
in_force_from: 1999-09-14
date_basis: publisher
status: consolidated
source_url: https://zug.tlex.ch/app/de/texts_of_law/7.2.5-1
read_on: 2026-11-01
sha256: b6f811c608cee57858fb0b12dcc5b27ac79e30e6f49a1af3caf6f556375c92c9
provisions: 1
---

# Nr. 6902 - Ammannsmatt

## text {#text}

BESTANDTEILE
KANTO N ZU G ST ADT ZU G - Situationsplan 1:1000 (Behördenverbindlich)
- Typenplan Autounterstand 1:50 (Behördenverbindlich)
- Anhang A- D
ZWECK UND GRUNDSATZ
Die Hauptqualitäten der Wohnüberbauung Ammannsmatt bestehen in der - die besondere Eigenart und die Qualitäten des Quartiers zu stärken,
Geschlossenheit der Architektur und der Siedlungsstruktur, den zwei - eine verwaltungsweisende Grundlage für die Beurteilung und Behandlung
grosszügigen Aussenräumen | und II und der darauf basierenden typischen von Bauvorhaben in der Ammannsmatt zu schaffen.
Ambiance, Bei der Beurteilung von Um- und Anbauten und bei allfälligem Neubau
Der Quartiergestaltungsplan Ammannsmatt bezweckt einzelner Gebäudegruppen gemäss Bauordnung sind die vorstehenden
- den baulichen Bedürfnissen der Bewohner für mehr Wohnfläche und Grundsatz- und Zweckfestlegungen und insbesondere die Struktur und
Q UARTI E R G E STA LTU N G S P LAN AM MAN N S MATT mehr Gestaltungsmöglichkeiten weitgehend Rechnung zu tragen, Volumetrie der Siedlung zu beachten. Bauliche Veränderungen haben sich mit
- das Verdichtungspotential der Stadtplanung gemäss der Bauordnung heutigen gestalterischen Mitteln diskret in die vorhandene Bausubstanz
vom 4. Juli 1995 zu nutzen, einzupassen
SITUATIONSPI A N GESTALTERISCHE BESTIMMUNGEN
ENN ABGRENZUNG QUARTIERGESTALTUNGSPLAN
— --— BESTEHENDE ZONENGRENZE
DE) BESTEHENDE GEBÄUDE
Grundrissveränderung Grundrissveränderungen im Unter-, Erd- und Obergeschoss möglich. Nutzung und Ausbau
Dachgeschoss möglich. Vergleiche Anhangpläne A - D
Ausbau Windfang Verglasung innerhalb des bestehenden Eingangvordachs möglich
Dachaufbauten Flachgedeckte Schlepplukarnen, Dachflächenfenster und Sonnenkollektoren auf beiden Dachflächen
innerhalb der "Bereiche für Dachaufbauten" zulässig. Die wesentlichen Elemente der Dachflächen,
nämlich First-, Trauf-, Ort- und Trennwandbereich müssen deutlich bleiben. (Vergl. Fassaden der
Anhangpläne A - D). Die Breite der Dachlukarnen darf zusammen höchstens 1/3 der entsprechenden
Fassadenlängen betragen.
Fassaden, Fensterläden, Dach Renovation und Isolation: einheitliche Gestaltung innerhalb einer Hausgruppe und abgestimmt auf die
Gesamtsiedlung. Haustyp A, B, C: Farbe der Fassade gebrochenes weiss, Erhalt der Fensterläden
und Ziegeldächer, Farbe in Brauntönen. Haustyp D soll in seiner Materalisierung erhalten bleiben.
—] ERWEITERUNGSBEREICHE
al, c1 Ein- oder zweigeschossige Anbauten in Leichtbauweise mit Flachdach oder Wintergärten in
PLAN NR: 6902 STADTBAUAMT ZUG feingliedriger Stahl/Glaskonstruktion. Unterkellerung zulässig. |
— a2, b2, c2 Eingeschossige Anbauten in Leichtbauweise mit Flachdach oder Wintergärten in feingliedriger Stahl/
# AH . Glaskonstruktion. Unterkellerung zulässig
DATUM: 13. JULI 1999 DER STADTARCHITEKT: ' b3, c3 Zweigeschossige Anbauten mit Schrägdach als Verlängerung der Hausgruppe. Gleiche Firsthöhe
Unterkellerung zulässig.
x
ERSETZT PLAN NR: 2676 DER STADTINGENIEUR: BEREICHE FÜR WINTERGÄRTEN
„ UA p1, d1 Unbeheizte Wintergärten, schlichte und feingliedrige Stahl/Glaskonstruktion
Haustyp A+C Unbeheizte Wintergärten (analog Zone b1, d1) sind möglich. Bis zu zwei Wintergärten
N können zusammengebaut werden,
VOM STADTRAT ZUR VORPRUFUNG EINGEREICHT AM: 16. FEBRUAR 1999 —-—- PROJEKTIERTE BAULINIE FÜR Gestaltung der Autounterstände gemäss Plan 6903 vorgeschrieben. Wände sind nicht zulässig.
AUTOUNTERSTAÄNDE
VORPRUFUNG DURCH DIE KANTONALE BAUDIREKTION: _——— GARTENZONE Individuell gestaltete Gärten. Kleinbauten in Leichtbauweise sowie bestehende Bauten zulässig
In den Aussenräumen I und Il sind lediglich nichtstörende Kleinbauten in Leichtbauweise zulässig.
ZUG, DEN 16. APRIL 1999 DER BAUDIREKTOR: JEAN-PAUL FLACHSMANN (z.B. Hundehütte, kleiner Geräteschopf, Veloständer, Spielhaus).
OO BESTEHENDE BÄUME Quartierprägend
PUBLIZIERT IM AMTSBLATI ÖFFENTLICHE AUFLAGE AUF DEM STADTBAUAMT LO FREIHALTUNG UND ERHOLUNG Nach Möglichkeit für quartierspezifische Nutzung vorgesehen.
NR: VOM: DR L— KEINE BESTIMMUNGEN Sofern auf dem GS Nr. 2562 an den bestehenden Gebäuden wesentliche bauliche Veränderungen
. SS vorgenommen werden, ist der Quartiergestaltungsplan zu ergänzen
VOM:
MASSLICHE BESTIMMUNGEN
HAUSTYP A1 + A2 al max. 3.50 m HAUSTYP C1 + C2 c1 max. 3.50 m
a2 max. 3.50 m c2 max. 3.50 m
VOM STADTRAT BESCHLOSSEN AM: 10. AUGUST 3 max 7,50 m
; 10. 1999 HAUSTYP B b1 max. 4.00 m
DER STADTPRÄSIDENT DER STADTSCHREIBER 03 max 8.00m EEE Sm
; ; b3 max. 8.00 m BAULINIE e = 350m
CHRISTOPH LUCHSINGER ALBERT RÜTTIMAN N Für Näherbauten oder Grenzbauten sind die schriftlichen Zustimmungen der Nachbarn einzuholen und es dürfen keine gesundheitspolizeilichen oder
Öffentlichen Interessen verletzt werden. Bei baulichen Massnahmen sind die feuerpolizeilichen Anforderungen des aufgezeigten Endzustandes im Sinne
einer Vorleistung abzuklären und zu erfüllen.
VERKEHR
VON DER BAUDIREKTION DES KANTONS ZUG GENEHMIGT AM: 14. SEPTEMBER 1999 Quarliersrasse: möglichst von Parkierung Ireizuhalten
Zanggenrütiweg kein Durchgangsverkehr
Autobahn: Lärmreduktion ist anzustreben
Da 1
vr“ i
vs“ *
vr“ & 1
DO b i
vn.“ .
7 j
u" i
px er” !
Da Dan Da '
* vo rs 1
BEZONO i
LA + :
MS CC {
s* SO \V ° ;
BZ Da OK CS i
N o ED Zn X g NO 37 9 i
+ 4046 A SE ES) LS? Cs ;
’ X SZENE \
og CA S LES \o ©)
o SS S PP > © T
ML < Ö Q © + A \
* OS X A uf 1
PS N X y OÖ SE uf 1
; SS SO X Os 3279 U i
. & N No \
p SPIELWIESE 72306 Ö Ss N [a A \
“ n \S ° \
\ LO CN | ven S ©. N u. H
Y N unm >=
CA BEN p \ CZ Se um EnR \ A 8.1 =
AS NN zZ) N xo wu. U) ar | wi g 3365 im
NEN S 2335 x
SEN e2>- DA * N m
X CE) S © \V x =. |) $ } \ m
A SEN KO A 0 |— = CAX\e » \ im
BEN GEHE © + + cd as“ ß ja ANIM ) ı
A x < A / Ss ° €: a \ vs ss » vo A ep FÜ im
| CS ) EKD LEHE 7 ”
\ A \ SEEN « © x R b N z \
\ SO > X > L» AD \ —” / pP B77d Ha
\ => S Q A - \ 4 im
\ 5 © ‚
\ A CC} en
\ An O ©. N e N Ri Pe
\ X x >> OS CN VS Be | da
\ PD A SC \ LEN ES Ä
\ CA Pan CA A 2596 „7 MN Da x im
\ N . {3 AN x E v 2385 ES A \ 113 Ca
X An A i << Io] IS“ 74 AG | im
X ex CN LS © Oo [53] A NEN 5m
VE a << SPIELWIESE N, N 3828 © \ sc x SET Ze a 5
CS x . ; / % K
Een N NN O A N v X 2388 A La fl ‚LUD So
COS ) S X ES N NG ka U ann
V/G N A ' NE $ © [] (2 SS DD LI a 9
(AO x PD RK | FL _- [7 De
Vz X USE < | AB oz
+ ® SS Ds TO IR Em >
; ) 0% 5 Qi m A {Pl > BO Z
A ( N X GT TS Fl NA A
an" A ENG Sen, LA CS
m f + ' SE e NAT A A
# *S 7 4 4B4B A
/ N / << ax Z0
iM } | + > pP} 0 EA A N |) A
A Pi ° A HS A BO
NM X / > o De gg |‘
\ A / + Y > 4 < , 7 LO
De“ Da D\ 0A MM} +
Zr u Y . & A +
AL fm + DB <>. ’ AM Ve
| \ px , za CS zo
\ eV X dd \ x SZ
Ä + V N % Ye *
\ N pP \ Affe A
\ Ne ) ( N Z zZ .
N X + Lt
\ 41 + , ed p A j Ad ‚©
\ +
\ N VA Pd
\ . CN A AAN A
\ + O) p x A
\ « Zs >
\ + WE Z/ A
\ + A ® A
\ DULdPC A
\ u p Ed sc
N“ 5 by 0 + Ra
\ 20 5 10 15 20___ 30 140___ 50m BD el A „7
X (3932) A £
Da vor“ De Da
