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title: "V vom 17. Mai 1989 zum Schutz der Gebirgsflora"
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# V vom 17. Mai 1989 zum Schutz der Gebirgsflora

## Art. 1 Unterschutzstellung {#art_1}

Die in Art. 2 näher umschriebenen Gebiete im Alpengebiet werden als Pflanzenschutzgebiet im Sinne von Art. 21 des Naturschutzgesetzes festgelegt.

## Art. 2 Umfang des Pflanzenschutzgebietes und Verbote {#art_2}

1) Der Umfang des Pflanzenschutzgebietes ist im Anhang dieser Verordnung dargestellt.
2) Im Pflanzenschutzgebiet ist es verboten, wildwachsende Pflanzen auszureissen, auszugraben, zu pflücken, zu beschädigen oder deren Lebensräume zu zerstören.

## Art. 3 Nutzungs- und Pflegevorschriften {#art_3}

1) Die Beweidung der im Plan ausgeschiedenen Weideflächen mit Gross- und Kleinvieh und deren ordnungsgemässe alpwirtschaftliche Pflege und Nutzung sind gestattet. Die Gross- und Kleinviehweide ausserhalb der ausgeschiedenen Weideflächen ist verboten.
2) Die ordnungsgemässe landwirtschaftliche Nutzung der Wiesen von Malbun, Gross- und Kleinsteg und Silum ist gestattet.
3) Die ordnungsgemässe forstwirtschaftliche Nutzung ist gestattet.
4) Für die Erstellung von Bauten und Anlagen gelten die baurechtlichen Vorschriften.

## Art. 4 Verstösse {#art_4}

Verstösse gegen Art. 2 und 3 dieser Verordnung werden, sofern nicht eine strafbare Handlung nach Art. 49 des Gesetzes vorliegt, nach Art. 50 des Gesetzes bestraft.

## Art. 5 Aufhebung bisherigen Rechts {#art_5}

Die Verordnung vom 8. August 1952 [Pflanzenschutzgebiet Malbun], LGBl. 1952 Nr. 12, und die Verordnnung vom 7. Juli 1960 betreffend das Pflanzenschutzgebiet Alpe Sareis, LGBl. 1960 Nr. 15, werden aufgehoben.

## Art. 6 Inkrafttreten {#art_6}

Diese Verordnung tritt am Tage der Kundmachung in Kraft.
Fürstliche Regierung:
gez. Hans Brunhart
Fürstlicher Regierungschef
