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title: "Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Wirtschaftsmittelschule"
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provisions: 10
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# Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Wirtschaftsmittelschule

## § 1 {#par_1}

Geltungsbereich
1 Diese Verordnung regelt die Beurteilungen, die Promotionsentscheide, den Übertritt vom Gymnasium an die Wirtschaftsmittelschule, das Qualifikationsverfahren
zur Erlangung des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) Kauffrau beziehungsweise Kaufmann sowie die Berufsmaturität mit Ausrichtung Wirtschaft und
Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, an Wirtschaftsmittelschulen. *
§ 1a * Stundentafeln und Lehrpläne
1 Die Stundentafeln und die dazugehörigen Bestimmungen zum betrieblichen Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) sowie die Lehrpläne sind in den Anhängen geregelt.

## § 2 {#par_2}

Beurteilung
1 Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler erfolgt lehrplanbezogen und umfasst
alle Leistungskomponenten.
1) SAR 422.200
2) SAR 423.100
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
2 Das Ergebnis der Beurteilung wird in jedem Fach mit einer ganzen oder halben
Note ausgedrückt. 6 ist die höchste, 1 die tiefste Note. Noten unter 4 stehen für ungenügende Leistungen.
3 Die Fachlehrpersonen nehmen die Beurteilungen vor.
§ 2a * Nachteilsausgleich
1 Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, bei denen die damit verbundenen
Funktionsstörungen ärztlich beziehungsweise fachpsychologisch nachgewiesen sind,
haben Anspruch auf einen angemessenen Nachteilsausgleich. Hierbei müssen die
allgemeinen Bildungsziele und Kompetenzen gemäss Lehrplan ohne Reduktion der
Leistungsanforderungen erreicht werden. *
2 Die betreffenden Nachweise sind rechtzeitig vor Inanspruchnahme des Nachteilsausgleichs im Hinblick auf Promotionsentscheide und Prüfungen zu erbringen.
3 Über Art und Umfang der Massnahmen zum Nachteilsausgleich entscheidet die
Schulleitung nach Vorgaben des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS). *
2. Promotion und Übertritt *

## § 3 {#par_3}

Promotionsentscheide
1 Promotionsentscheide dienen der Zuordnung der Schülerinnen und Schüler in diejenigen Klassen, die ihren Fähigkeiten entsprechen, sowie der Entlassung derjenigen
Schülerinnen und Schüler, die den schulischen Anforderungen nicht zu genügen vermögen.
2 Die Promotionskonferenz setzt die Zeugnisnoten fest und entscheidet am Ende jedes Semesters über die Promotion ins nächste Semester. *
3 … *

## § 4 {#par_4}

Promotionsfächer
1 Promotionswirksam in der 1. Klasse sind: *
a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik;
b) * die Schwerpunktfächer Finanz und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und
Recht;
c) * die Ergänzungsfächer Geschichte und Politik sowie Technik und Umwelt;
d) * das auf den Handlungskompetenzbereichen b.–e. (b. Interagieren in einem
vernetzten Arbeitsumfeld, c. Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen, d. Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen, e. Einsetzen
von Technologien der digitalen Arbeitswelt) beruhende Fach Technologie und
Kommunikation;
e) * das Fach Sport.
2 Promotionswirksam in der 2. Klasse sind: *
a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik;
b) * die Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht sowie Finanz- und Rechnungswesen;
c) * das Ergänzungsfach Geschichte und Politik;
d) * die auf den Handlungskompetenzbereichen b.–e. beruhenden Fächer Projektmanagement und Kommunikation, Projekte und Prozesse sowie Technologie
und Kommunikation;
e) * ein zusätzliches, allgemeinbildendes Fach der schulisch organisierten Grundbildung (Fach SOG Flexibel) und das Fach Sport. Wenn mehr als ein Fach
SOG Flexibel belegt wird, zählt dasjenige mit der besseren Note.
3 Promotionswirksam im 1. Semester der 3. Klasse sind: *
a) die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik;
b) die Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht sowie Finanz- und Rechnungswesen;
c) das Ergänzungsfach Geschichte und Politik;
d) * das auf den Handlungskompetenzbereichen b.–e. beruhende Fach Technologie
und Kommunikation;
e) * ein Fach SOG Flexibel und das Fach Sport. Wenn mehr als ein Fach SOG Flexibel belegt wird, zählt dasjenige mit der besseren Note.
§ 4a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen
1 Die Schulleitung entscheidet über Dispensationen vom Unterricht. Für Dispensationen von den entsprechenden Abschlussprüfungen gilt § 16a. *
2 Für Schülerinnen und Schüler mit einem anerkannten Fremdsprachendiplom gemäss § 17 gilt die Dispensationsregelung gemäss Art. 22 Abs. 5 der Verordnung
über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung, BMV) vom
13. Juni 2025 3). *

## § 5 {#par_5}

Definitive Aufnahme, Beförderung
1 Schülerinnen und Schüler werden nach der allfälligen Probezeit, die bis zum Ende
des 1. Semesters dauert, definitiv aufgenommen beziehungsweise am Ende des Semesters definitiv befördert, wenn kumulativ die Promotionsvoraussetzungen gemäss
Art. 16 BMV erfüllt sind sowie in den Promotionsfächern gemäss § 4 *
a) der Durchschnitt der Fachnoten mindestens 4,0 beträgt,
b) höchstens drei Fachnoten ungenügend sind,
c) die Differenz der ungenügenden Fachnoten zur Note 4,0 gesamthaft den Wert
2,5 nicht übersteigt.
2 … *
3) SR 412.103.1

## § 6 {#par_6}

Nichtbeförderung
1 Wer die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende eines Semesters nicht erfüllt, wird
provisorisch befördert. Nach einer provisorischen Beförderung müssen die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des nachfolgenden Semesters erfüllt werden, andernfalls müssen die letzten beiden absolvierten Semester repetiert werden. *
2 Eine freiwillige Repetition gilt als Nichtbeförderung.

## § 7 {#par_7}

Entlassung
1 Wer am Ende der Probezeit die Voraussetzungen gemäss § 5 nicht erfüllt, wird aus
der Schule entlassen. *
2 Wer nach erfolgter Nichtbeförderung die Voraussetzungen gemäss § 5 ein weiteres
Mal nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen. Vorbehalten bleibt Absatz 3. *
3 Wer das letzte Schuljahr gemäss § 26 Abs. 2 lit. b wiederholt und die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des 1. Semesters des zu wiederholenden Schuljahrs ein
weiteres Mal nicht erfüllt, wird nicht aus der Schule entlassen. *
§ 8 * …
§ 9 * …
§ 10 * …
§ 11 * …
§ 11a * Übertritt vom Gymnasium an die Wirtschaftsmittelschule
1 Schülerinnen und Schüler, die in der 1. Klasse des Gymnasiums die Probezeit nicht
bestehen, sind berechtigt, auf Beginn des nachfolgenden Schuljahrs in die 1. Klasse
der Wirtschaftsmittelschule überzutreten.
2 Die Zulassung erfolgt provisorisch für eine Probezeit von einem Semester.
3. EFZ Kauffrau beziehungsweise Kaufmann *

## § 12 {#par_12}

Qualifikationsverfahren
1 Das Qualifikationsverfahren zur Erlangung des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses Kauffrau beziehungsweise Kaufmann richtet sich nach den massgebenden Bestimmungen des Bundes und der Verordnung über die Berufs- und Weiterbildung
(VBW) vom 7. November 2007 4). *
2 … *
4) SAR 422.211
3 Das Qualifikationsverfahren für die Erlangung des EFZ Kauffrau beziehungsweise
Kaufmann findet am Ende des betrieblichen Praxisaufenthalts (Langzeitpraktikum)
statt. *
3.bis Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) *
§ 12a * …
§ 12b * …
§ 12c * Absolvierung des Langzeitpraktikums
1 Das Langzeitpraktikum wird in der Regel unmittelbar nach dem schulischen Teil
des Lehrgangs absolviert. In begründeten Fällen kann die Schulleitung einen Beginn
des Langzeitpraktikums bis maximal zwei Jahre nach dem Abschluss des schulischen Teils gestatten.
§ 12d * Zulassung zum Langzeitpraktikum
1 Zum Langzeitpraktikum wird zugelassen, wer das Kurzzeitpraktikum (kaufmännisches Praktikum) absolviert hat.
4. Berufsmaturität
4.1. Abschlussprüfung *

## § 13 {#par_13}

Prüfungstermin, Zulassung
1 Die Abschlussprüfung findet am Ende der schulischen Ausbildung statt. *
2 Die Zulassung zur Abschlussprüfung setzt den Besuch des letzten Schuljahrs in der
Regel an derjenigen Wirtschaftsmittelschule voraus, an der die Prüfung abgelegt
wird. *
§ 13a * Prüfungsorganisation
1 Für die Organisation und Durchführung der Abschlussprüfung ist die von der jeweiligen Schule beauftragte Prüfungsleitung zuständig.
2 Das BKS erstellt eine einheitliche Prüfungswegleitung zuhanden der Wirtschaftsmittel-, Informatikmittel- und Berufsfachschulen. *
§ 13b * Prüfungsaufgaben und Validierung *
1 … *
1bis An den Wirtschaftsmittelschulen werden dieselben schriftlichen Abschlussprüfungen wie an den Informatikmittel- und Berufsfachschulen mit der Ausrichtung
Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, absolviert. Sie sind mit denselben
Hilfsmitteln zu lösen und finden zum gleichen Zeitpunkt statt. *
2 Die Validierung der Prüfungsaufgaben obliegt den Wirtschafts- und Informatikmittelschulen gemeinsam mit den Berufsfachschulen in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen. *
3 Die mündlichen Abschlussprüfungen werden von den Wirtschaftsmittelschulen individuell erarbeitet und organisiert. *
4 Nachprüfungen werden von den Wirtschaftsmittelschulen individuell organisiert
und müssen validiert sein. *
§ 14 * …
§ 15 * …
§ 16 Art und Dauer der Prüfungen
1 … *
1bis Hinsichtlich Art und Dauer der Abschlussprüfung ist der Rahmenlehrplan des
Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Zusammenhang
mit der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, massgebend. *
2 Die Grundlagenfächer Französisch beziehungsweise Italienisch und Englisch werden schriftlich geprüft. *
3 Die mündlichen Abschlussprüfungen in den Grundlagenfächern Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch und Englisch dauern je Fach 15 Minuten. *
§ 16a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen
1 Wer in einem Fach die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweist, kann
auf Gesuch hin durch das BKS von der entsprechenden Abschlussprüfung dispensiert werden. Im Notenausweis zum Berufsmaturitätszeugnis wird der Vermerk "erfüllt" eingetragen. Vorbehalten bleibt § 17. *
§ 17 Fremdsprachen
1 Anerkannte Fremdsprachendiplomprüfungen können die Abschlussprüfung in der
betreffenden Fremdsprache ersetzen und werden in eine Prüfungsnote umgerechnet.
Es gilt die Empfehlung der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz
(SBBK) betreffend Berücksichtigung und Umrechnung der Fremdsprachendiplome
im Rahmen der Berufsmaturität. *
2 Die Schulleitung setzt den Zeitpunkt fest, bis zu welchem die Schülerinnen und
Schüler entscheiden müssen, ob das Ergebnis der Diplomprüfung oder dasjenige der
Abschlussprüfung als Prüfungsnote angerechnet werden soll. *
§ 18 * …
§ 19 * …
§ 19a * Prüfungsordnung
1 Hinsichtlich der Prüfungsordnung und der Information der Schülerinnen und Schüler gelten die §§ 34 Abs. 4 und 38 VBW.
2 Hinsichtlich der Verstösse gegen die Prüfungsordnung und bei Nichterscheinen zur
Prüfung gilt § 36a VBW.
§ 20 * …
4.2. Berufsmaturitätsabschluss *
§ 21 * …
§ 22 * …
§ 23 Notengebung und Antrag
1 … *
1bis Die Notenkonferenz der jeweiligen Schule setzt sich aus den Lehrpersonen sämtlicher für den Berufsmaturitätsabschluss relevanten Fächer sowie einem Mitglied der
Schulleitung zusammen. Bei Bedarf können weitere Lehrpersonen zugezogen werden. *
2 Das Mitglied der Schulleitung leitet die Notenkonferenz. *
3 Die an der Notenkonferenz beteiligten Lehrpersonen erarbeiten die Grundlagen für
die Entscheide betreffend Berufsmaturitätsabschluss zuhanden des BKS. *
§ 24 * …
§ 25 Entscheid Berufsmaturitätsabschluss *
1 Das BKS entscheidet über das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses. *
§ 26 Wiederholung bei Nichtbestehen *
1 … *
2 … *
3 … *
4 … *
5 Wird der Unterricht zur Vorbereitung der Wiederholung der Berufsmaturitätsprüfung nicht besucht, ist in den Fächern Geschichte und Politik und Technik und Umwelt eine mündliche Prüfung von je 15 Minuten zu absolvieren. *
§ 27 * …
§ 28 Erlangung des Berufsmaturitätszeugnisses
1 Das eidgenössische Berufsmaturitätszeugnis erhält, wer den Berufsmaturitätsabschluss bestanden hat und das EFZ Kauffrau beziehungsweise Kaufmann besitzt. *
§ 29 * …
5. Übergangs- und Schlussbestimmungen
§ 30 Übergangsbestimmung
1 … *
2 … *
3 … *
4 … *
5 … *
6 … *
7 … *
8 … *
9 … *
10 Für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2023/24 begonnen haben und das Qualifikationsverfahren für die Erlangung des EFZ Kauffrau
beziehungsweise Kaufmann wiederholen, gelten bis längstens zum 31. Dezember
2028 die Bestimmungen des bisherigen Rechts. Auf ihren schriftlichen Antrag hin
werden sie nach neuem Recht beurteilt. *
§ 30a * Übergangsbestimmung zur Änderung vom 13. Mai 2026
1 Für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2026/27 begonnen haben, gelten die Bestimmungen des bisherigen Rechts.
2 Im Falle der Repetition eines Schuljahrs gelten für Schülerinnen und Schüler, die
den Lehrgang im Schuljahr 2025/26 begonnen haben, die Bestimmungen des neuen
Rechts.
§ 31 Publikation und Inkrafttreten
1 Diese Verordnung ist in der Gesetzessammlung zu publizieren. Sie tritt am 1. August 2010 in Kraft.
Aarau, 19. August 2010 Regierungsrat Aargau
Landammann
BEYELER
Staatsschreiber
DR. GRÜNENFELDER
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle
19.05.2010 01.08.2010 Erlass Erstfassung 2010 S. 156
11.05.2011 01.08.2011 § 11 aufgehoben 2011/3-32
11.05.2011 01.08.2011 § 30 Abs. 1 geändert 2011/3-32
11.05.2011 01.08.2011 § 30 Abs. 2 geändert 2011/3-32
11.05.2011 01.08.2011 § 30 Abs. 3 eingefügt 2011/3-32
02.11.2011 01.01.2012 § 30 Abs. 1 geändert 2011/6-18
02.11.2011 01.01.2012 § 30 Abs. 2 geändert 2011/6-18
25.09.2013 01.01.2014 § 2a eingefügt 2013/7-16
20.05.2015 01.08.2015 Ingress geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 1 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 Titel 2. geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 2 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 3 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. a) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. b) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. c) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. d) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. e) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. a) geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. b) geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. c) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. d) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. e) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 3 eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 4a eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 6 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 2 eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 8 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 9 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 10 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 12 Abs. 2 eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.1. geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 13 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 13 Abs. 2 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 13a eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 13b eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 14 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 15 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 1bis eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 2 eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 3 eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 16a eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 17 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 18 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 19 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 19 Abs. 2 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 19 Abs. 3 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 20 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.2. geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 21 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 22 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 23 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 24 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Titel geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 1 geändert 2015/3-15
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle
20.05.2015 01.08.2015 § 26 Titel geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 2 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 2, lit. a) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 2, lit. b) eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 3 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 27 Abs. 1 geändert 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 29 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 3 aufgehoben 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 4 eingefügt 2015/3-15
20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 5 eingefügt 2015/3-15
03.05.2017 01.08.2017 § 17 Abs. 1 geändert 2017/5-20
03.05.2017 01.08.2017 § 17 Abs. 2 eingefügt 2017/5-20
03.05.2017 01.08.2017 § 30 Abs. 6 eingefügt 2017/5-20
09.05.2018 01.08.2018 § 19 Abs. 1 geändert 2018/4-18
09.05.2018 01.08.2018 § 19 Abs. 2 geändert 2018/4-18
09.05.2018 01.08.2018 § 19 Abs. 3 geändert 2018/4-18
15.05.2019 01.08.2019 § 1 Abs. 1 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 Titel 3. geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 Titel 3.bis eingefügt 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 12a eingefügt 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 12b eingefügt 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 26 Abs. 3 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 26 Abs. 4 eingefügt 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 27 Abs. 1 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 1 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 4 aufgehoben 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 5 aufgehoben 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 6 aufgehoben 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 7 eingefügt 2019/3-14
17.05.2023 01.08.2023 § 1 Abs. 1 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 1, lit. d) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 2, lit. d) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 2, lit. e) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 3, lit. d) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 3, lit. e) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 2 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 3 eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 Titel 3. geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 12 Abs. 1 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 12 Abs. 2 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 12 Abs. 3 eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 Titel 3.bis geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 12a aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 12b aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 12c eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 13 Abs. 2 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 19 Abs. 3 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 23 Abs. 1 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 26 Abs. 3 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 26 Abs. 4 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 27 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 7 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 8 eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 9 eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 10 eingefügt 2023/05-05
13.05.2026 01.08.2026 Erlasstitel geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Ingress geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 1 Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 1a eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 3 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Titel 2. geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 1 geändert 2026/05-11
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle
13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 2 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 5 Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 11a eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12d eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 13 Abs. 2 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 13a Abs. 2 geändert 2026/05-11

## § 13b {#par_13b}

Titel geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 2 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 3 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 4 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 16a Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 17 Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 19 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 19a eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 2 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 3 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 26 Abs. 2 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 26 Abs. 5 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 28 Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 30 Abs. 8 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 30 Abs. 9 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 30a eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Anhang 01 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Anhang 02 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Anhang 03 eingefügt 2026/05-11
Änderungstabelle - Nach Paragraph
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle
Erlass 19.05.2010 01.08.2010 Erstfassung 2010 S. 156
Erlasstitel 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
Ingress 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
Ingress 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 1 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 1 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 1 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 1 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 1a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 2a 25.09.2013 01.01.2014 eingefügt 2013/7-16
§ 2a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 2a Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
Titel 2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
Titel 2. 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 3 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 3 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 4 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 4 Abs. 1, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 1, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 1, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 1, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 1, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4 Abs. 1, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 4 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 4 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 4 Abs. 2, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 2, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 2, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4 Abs. 2, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 2, lit. e) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4 Abs. 3, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4 Abs. 3, lit. e) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 4a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 4a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 5 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 5 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 5 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 6 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 7 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 7 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 7 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 7 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 8 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 9 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 10 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 11 11.05.2011 01.08.2011 aufgehoben 2011/3-32
§ 11a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Titel 3. 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
Titel 3. 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 12 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 12 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 12 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 12 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
Titel 3.bis 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
Titel 3.bis 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 12a 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
§ 12a 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 12b 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle
§ 12b 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 12c 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 12d 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Titel 4.1. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 13 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 13 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 13 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 13 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 13a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 13a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 13b 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 13b 13.05.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026/05-11
§ 13b Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 13b Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 13b Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 13b Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 13b Abs. 4 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 14 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 15 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 16 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 16 Abs. 1bis 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 16 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 16 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 16a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 16a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 17 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 17 Abs. 1 03.05.2017 01.08.2017 geändert 2017/5-20
§ 17 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 17 Abs. 2 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20
§ 18 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 19 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 19 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 19 Abs. 1 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18
§ 19 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 19 Abs. 2 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18
§ 19 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 19 Abs. 3 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18
§ 19 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 19a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 20 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
Titel 4.2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 21 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 22 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 23 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 23 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 23 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 23 Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 23 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 23 Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 24 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 25 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-15
§ 25 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 26 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-15
§ 26 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 26 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 26 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 26 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 26 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 26 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
§ 26 Abs. 3 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 26 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 26 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
§ 26 Abs. 4 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 26 Abs. 5 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 27 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 27 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle
§ 27 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 28 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 28 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 29 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 30 Abs. 1 11.05.2011 01.08.2011 geändert 2011/3-32
§ 30 Abs. 1 02.11.2011 01.01.2012 geändert 2011/6-18
§ 30 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 30 Abs. 2 11.05.2011 01.08.2011 geändert 2011/3-32
§ 30 Abs. 2 02.11.2011 01.01.2012 geändert 2011/6-18
§ 30 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 30 Abs. 3 11.05.2011 01.08.2011 eingefügt 2011/3-32
§ 30 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15
§ 30 Abs. 4 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 30 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14
§ 30 Abs. 5 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15
§ 30 Abs. 5 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14
§ 30 Abs. 6 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20
§ 30 Abs. 6 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14
§ 30 Abs. 7 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
§ 30 Abs. 7 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 30 Abs. 8 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 30 Abs. 8 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 30 Abs. 9 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 30 Abs. 9 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 30 Abs. 10 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 30a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 01 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 02 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 03 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 1 1 (Stand 1. August 2026)
1. Stundentafel Wirtschaftsmittelschule
A. Obligatorische Fächer Klasse
1. 2. 3.
1. Grundlagenfächer
Deutsch 4 4 4
Französisch bzw. Italienisch 1) 2) 4 3 3
Englisch 2) 4 3 3
Mathematik 3 2 3
2. Schwerpunktfächer
Wirtschaft und Recht 3 4 4
Finanz- und Rechnungswesen 3 3 3
3. Ergänzungsfächer
Geschichte und Politik 2 2 2
Technik und Umwelt 4 - -
4. EFZ-Fächer
Projektmanagement und Kommunikation - 2 -
Projekte und Prozesse 3) - 4 -
Technologie und Kommunikation 4 3 3
5. Weitere obligatorische Fächer
SOG Flexibel 4) - 2/3 2/3
Sport 5) 2 2 2
Interdisziplinäre Projektarbeit - - 1
Total obligatorische Lektionen 33 34/35 30/31
B. Freifächer Klasse
1. 2. 3.
Italienisch oder Spanisch 3 3 3
1 Anhang 1 zur Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die
Berufsmaturität an der Wirtschaftsmittelschule (V WMS) vom 19. Mai 2010 (SAR 423.155)
1) Italienisch nur für Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse in Französisch (z.B.
anderssprachige Zugezogene).
2) Bestandteil der Fächer Französisch bzw. Italienisch oder Englisch ist mindestens ein
Sprachaufenthalt von drei bis fünf Wochen.
3) Bestandteil von Projekte und Prozesse ist ein Kurzzeitpraktikum (kaufmännisches Praktikum)
von in der Regel fünf Wochen. Es kann wahlweise in die Schulferien gelegt werden.
4) Zusätzliche, allgemeinbildende Fächer der schulisch organisierten Grundbildung (SOG). Die
Schulen setzen das Angebot fest. Die Dotation von drei Jahreslektionen in der 2. und 3. Klasse
bezieht sich auf die Fächer Italienisch oder Spanisch. Die anderen Fächer im Bereich SOG
Flexibel werden in einer Dotation von zwei Lektionen in der 2. und 3. Klasse angeboten. Die
Schülerinnen und Schüler besuchen mindestens ein Fach im Bereich SOG Flexibel. Italienisch
oder Spanisch kann nur wählen, wer die entsprechende Fremdsprache in der 1. Klasse als
Freifach belegt hat. Italienisch als Grundlagenfach schliesst Italienisch als Fach im Bereich
SOG Flexibel aus.
5) Zuzüglich Sporttage.
2. Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum)
Dauer
Der betriebliche Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) dauert mindestens zwölf
Monate Vollzeit (inkl. überbetriebliche Kurse und Ferien).
Praktika
Die Schülerinnen und Schüler suchen ihren Praktikumsplatz selbst. Hinsichtlich der
Praktika gelten die massgebenden Bestimmungen des Bundes.
Begleitung
Die Schülerinnen und Schüler werden während des Praktikums von einer Lehrperson
der Wirtschaftsmittelschule und einer vom Praktikumsbetrieb bezeichneten Person
begleitet. Eine Lehrperson der Wirtschaftsmittelschule ist Kontaktperson zwischen
Schule und Praktikumsstelle.
3. Freifächer
Die Schulen können weitere Freifächer im Rahmen der verfügbaren Ressourcen anbieten.
Anhang 2 (Stand 1. August 2026) 423.155
* Anhang 2 zur Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die
Berufsmaturität an der Wirtschaftsmittelschule (V WMS) vom 19. Mai 2010 (SAR 423.155). Dieser
Anhang gilt für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2026/27 begonnen
haben.
LEHRPLAN
WIRTSCHAFTSMITTELSCHULE
Lehrgang ab Eintritt Schuljahr 2026/27
August 2026
Anhang 3 (Stand 1. August 2026) 423.155
Inhaltsverzeichnis
Grundlagenfächer ....................................................................................................................................... 3
Fach Deutsch .......................................................................................................................................................3
Fach Französisch ................................................................................................................................................18
Fach Englisch .....................................................................................................................................................59
Fach Mathematik .............................................................................................................................................105
Schwerpunktfächer ................................................................................................................................. 122
Fach Wirtschaft und Recht ..............................................................................................................................122
Fach Finanz- und Rechnungswesen .................................................................................................................147
Ergänzungsfächer .................................................................................................................................... 170
Fach Geschichte und Politik.............................................................................................................................170
Fach Technik und Umwelt ...............................................................................................................................185
EFZ-Fächer .............................................................................................................................................. 193
Fach Technologie und Kommunikation (TEK) ..................................................................................................193
Fach Projektmanagement und Kommunikation (PRK) ....................................................................................210
Fach Projekte und Prozesse (PRP) ...................................................................................................................216
Übrige Fächer.......................................................................................................................................... 230
Fach Italienisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ..............................................................................................230
Fach Spanisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ................................................................................................271
Fach Wirtschaftsgeografie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ............................................................................281
Fach Naturwissenschaften (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ............................................................................290
Fach Wirtschaftspsychologie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ........................................................................303
Fach Physik (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ....................................................................................................312
Fach Sport ........................................................................................................................................................317
Fach IDAF / IDPA ..............................................................................................................................................338
Anhang zum Lehrplan: in den Berufsmaturitätsfächern vermittelte Handlungskompetenzen ......................341
Seite 3
Grundlagenfächer
Fach Deutsch
Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 2026
4 4 4 4 4 4
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung: 150 Minuten
Mündliche Prüfung: 15 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate: BM
Der Unterricht in der ersten Landessprache verhilft den Lernenden zu einer sicheren Beherrschung der Sprache, damit sie sich beruflich und ausserberuflich
sowie in der wissenschaftlichen Welt zurechtfinden. Der überlegte und versierte Gebrauch der Sprache einerseits und die intensive Auseinandersetzung mit
ihren Normen und Möglichkeiten, ihrer Wirkungsweise, ihren medialen Erscheinungen und künstlerischen Ausdrucksformen andererseits fördern
Verantwortungsbewusstsein, kritisches Denken sowie selbstständiges Handeln und unterstützen generell die Entfaltung der Persönlichkeit.
Diese übergeordneten Ziele werden in den drei Lerngebieten «Mündliche Kommunikation», «Schriftliche Kommunikation» und «Literatur und Medien»
umgesetzt. Die Lerngebiete durchdringen sich im Unterricht und bilden einen Kontext, in dem sich unsere Gesellschaft spiegelt.
Insbesondere werden die Fähigkeiten gefördert, sich korrekt und angemessen auszudrücken und andere zu verstehen (kommunikative Kompetenz), mit
sprachlichen Mitteln die Welt zu erschliessen sowie sprachgebundenes Denken zu entwickeln und zu systematisieren (sprachbezogene Denkkompetenz) und
schliesslich eine sprachlich-kulturelle Identität weiterzuentwickeln (kulturelle Kompetenz).
Seite 4
• Reflexive Fähigkeiten: kritisch und differenziert denken; eigene Gedanken präzis und strukturiert formulieren; das Wesentliche einer Botschaft erfassen;
Handlungsmotive in einem grösseren Zusammenhang verstehen; eigene Urteilsfähigkeit entwickeln; eine kritische Haltung zu einem Text und zu anderen
medialen Erzeugnissen gewinnen
• Sozialkompetenz: eigene Ansichten formulieren; anderen zuhören; sich in den Standpunkt des anderen versetzen; respektvoll kommunizieren;
ergebnisorientiert zusammenarbeiten; kulturelle Offenheit entwickeln
• Arbeits- und Lernverhalten: Bewusstsein für die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen (z.B. wissenschaftlichen, politischen, persönlichen etc.)
entwickeln; schriftliche Dokumente als wissenschaftliche Quelle für die Recherche einsetzen; mit Quellen und Quellennachweisen korrekt umgehen;
Bibliotheken als Quelle für die Recherche nutzen; individuelle Arbeiten und Gruppenarbeiten planen und ausführen
• Interessen: kritische Auseinandersetzung mit kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Funktionsweise von KI-Anwendungen verstehen, kritisch reflektieren und
zielgerichtet einsetzen; Umgang mit digitaler Kommunikation und sozialen Medien reflektieren (Digital Literacy)
Seite 5
1. 25 1. Mündliche
10 1.1 Sprechen und Hören • sich flüssig und angemessen in
Standarddeutsch ausdrücken
• Redebeiträge differenziert verstehen und das
Wesentliche erfassen
• aufmerksam, wohlwollend und kritisch
zuhören
Wirksames Präsentieren
(IDPA)
Kommunikationskompete
nz
Schulung der
Wahrnehmung
10 1.2 Vorträge,
Gesprächsbeiträge und
weitere strukturierte
Kommunikationssituatio
• verschiedene Formen der Präsentation
• z.B. informierender
Kurzvortrag,
argumentierender
Thesenvortrag,
visualisierende
Präsentation
Präsentationswerkzeuge
Auftritts- und
Präsentationskompetenz
5 1.3
Kommunikationstheorie
• ich-, sach- und adressatenbezogene Ebenen
des Sprechens und Schreibens unterscheiden
• ein
kommunikationstheoretisc
hesModell, z.B.
Bühlersches
Organonmodell
Inhalte in Informationen
für verschiedene
1. 30 2. Schriftliche
25 2.1 Lesen und Schreiben • Lesetechniken und -strategien gezielt einsetzen
• grundlegende Regeln in Rechtschreibung und
Grammatik korrekt anwenden und auf ein
Seite 6
Repertoire an grammatikalischen Begriffen
zurückgreifen
• Schreiben als strukturierten Prozess gestalten
• für das Schreiben relevante Schreibtechniken
5 2.2 Textanalyse und
Textproduktion
• Gebrauchstexte / Sachtexte verstehen und von
literarischen Texten unterscheiden
• sich in einer Auswahl von schriftlichen
Textsorten angemessen und korrekt
ausdrücken
• z. B. Mitschrift, Protokoll,
Zusammenfassung,
Inhaltsangabe,
Stellungnahme
1. 25 3. Literatur und
16 3.1 Verständnis von
literarischen Werken
• eigene Eindrücke, Reaktionen und
Beobachtungen zu einer Lektüre ausarbeiten
und wiedergeben
• literarische Werke im Klassenverband
• literarische Gattungen unterscheiden sowie
grundlegende literarische Fachbegriffe für die
Analyse von epischen Texten verwenden
• z.B. Erzählperspektive
3 3.2 Methoden der
Analyse und
Interpretation
• grundlegende Interpretationsverfahren
unterscheiden und anwenden
• z.B. textimmanente und
textübergreifende
Verfahren
3 3.3 Kultur- und
Literaturgeschichte
• unterschiedliche (z.B. historische oder soziale)
Dimensionen von Texten erkennen
Porträts von Autoren /
Epochen / Orten (z.B. mit
Fach Geschichte /
Geografie)
3 3.4 Medien • eigene Eindrücke, Reaktionen und
Beobachtungen zu verschiedenen
Medienprodukten formulieren
Seite 7
2. 20 1. Mündliche
7 1.1 Sprechen und Hören • in ausgewählten Situationen frei sprechen
• verbale und nonverbale Kommunikation
bewusst einsetzen
• Diskussionen problemorientiert führen und das
Gespräch weiterbringen
Wirksames Präsentieren
8 1.2 Vorträge,
Gesprächsbeiträge und
weitere strukturierte
Kommunikationssituationen
• Diskussionen moderieren
• Informationen themenbezogen beschaffen und
verarbeiten sowie die Quellen wissenschaftlich
korrekt verwenden
Recherche (IDPA)
5 1.3
Kommunikationstheorie
• mündliche Kommunikation in einem
linguistischen, rhetorischen oder
sozialwissenschaftlichen Modell beschreiben
• z.B. von Friedemann Schulz
v. Thun oder Paul
Watzlawick
d1.bs5a Sie deuten
nonverbale Signale. (K3)
2. 24 2. Schriftliche
4 2.1 Lesen und Schreiben • Wörterbücher, Lexika, Informationskanäle und
verschiedene Schreibmedien nutzen
Recherche
20 2.2 Textanalyse und
Textproduktion
• grundlegende Regeln in den Bereichen Syntax
und Zeichensetzung korrekt anwenden
• zu altersgerechten Themen Pro- und Kontra-
Argumente entwickeln und gewichten
• Kriterien für fiktionales Schreiben anwenden
• z.B. Figuren entwickeln,
Spannung aufbauen,
Erzählperspektiven
bewusst wählen
2. 24 3. Literatur und
12 3.1 Verständnis von
literarischen Werken
• literarische Gattungen anhand ausgewählter
literarischer Werke charakterisieren sowie
grundlegende literarische Fachbegriffe für die
Analyse von lyrischen und dramatischen
Texten verwenden
Seite 8
3 3.2 Methoden der
Analyse und
Interpretation
• Interpretationsverfahren an komplexeren
Texten anwenden
3 3.3 Kultur- und
Literaturgeschichte
• Texte als Dokumente verstehen, die in einem
kulturellen, gesellschaftlichen und politischen
Kontext stehen
6 3.4 Medien • sich in der Medienlandschaft orientieren • Produktionsbedingungen,
Sprache, politische
Tendenz gewisser
journalistischer Textsorten
Seite 9
3. 25 1. Mündliche
12 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen
verständlich und adressatengerecht
formulieren und begründen
• Äusserungen von anderen in ihrer Wirkung
beschreiben und beurteilen
• z.B. Debatten Wirksames Präsentieren
(IDPA)
Interdisziplinäre Debatte
13 1.2 Vorträge,
Gesprächsbeiträge und
weitere strukturierte
Kommunikationssitua-
• rhetorische Mittel der Rede beschreiben und
• gehaltvolle Feedbacks zu Vortragsleistungen
geben
• Einführung in die Rhetorik,
z.B. mit (Kurz-)Vorträgen
Historische Reden
(Geschichte und Politik)
3. 25 2. Schriftliche
10 2.1 Lesen und Schreiben • schriftliche Texte differenziert verstehen und
das Wesentliche erfassen und aktiven
Wortschatz erweitern
• stilistische Varianten in ihrer Wirkung
unterscheiden
Handbuch Projekte
(Informationen beurteilen
und strukturieren)
15 2.2 Textanalyse und
Textproduktion
• textsortenorientiert schreiben
• eigene und fremde Texte kriteriengeleitet
überarbeiten
• z.B. Erörterung, Interview,
Porträt, Leserbrief,
kreative Texte
3. 30 3. Literatur und
Seite 10
12 3.1 Verständnis von
literarischen Werken
• literarische Werke als Ausgangspunkt für die
Auseinandersetzung mit dem Ich und der
Gesellschaft verstehen
Themenreihe (z.B. soziale
Gerechtigkeit, Migration,
Gender, Arbeit,
Industrialisierung etc.)
3 3.2 Methoden der
Analyse und
Interpretation
• wesentliche Inhalte, thematische
Schwerpunkte und Absichten erkennen und in
Bezug auf das Textganze erschliessen und
12 3.3 Kultur- und
Literaturgeschichte
• mindestens eine literarische Epoche in ihrer
literaturgeschichtlichen Dimension erfassen
Porträts von Autoren /
Epochen / Orten (z.B. mit
Fach Geschichte / Geo
3 3.4 Medien • traditionelle, neue und soziale Medien in ihren
Besonderheiten unterscheiden und deren
Wirkung und Gebrauch reflektieren (Filter
Bubble, Soft-, Hardnews)
Seite 11
4. 10 1. Mündliche
2 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen auf
das Wesentliche fokussiert und wirkungsvoll
formulieren und begründen
Wirksames Präsentieren
8 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und
weitere strukturierte
Kommunikationssituationen
• verschiedene strukturierte
Kommunikationssituationen gezielt planen und
umsetzen
• z.B. Gruppenarbeit,
Interview,
Vorstellungsgespräch,
Gesprächsführung
d2.bs2a Sie leiten
Gespräche mithilfe
gängiger Fragetechniken.
4. 25 2. Schriftliche
11 2.1 Lesen und Schreiben • verschiedene Texte verstehen und
textsortengerecht verfassen
• sprachliche, stilistische und rhetorische Mittel
erfassen und gezielt einsetzen
• z.B. journalistische Texte,
Erörterung, Satire
Reportage
Zeitungsprojekt
11 2.2 Textanalyse und
Textproduktion
• eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen klar
und adressatengerecht formulieren und
begründen
• die Grundlagen des wissenschaftlichen
Schreibens anwenden (u.a. zitieren,
Quellenarbeit, Themeneingrenzung,
Seite 12
Informationen themenbezogen beschaffen und
verarbeiten, Aufbau einer Arbeit)
• sich im Umgang mit Quellen kritisch
auseinandersetzen – sowohl bei der
Textrezeption als auch bei der Textproduktion,
dazu gehört u.a. die Überprüfung der
Korrektheit und Vertrauenswürdigkeit von
Quellen
3 2.3
Kommunikationstheorie
• Kommunikationsstrategien und
Kommunikationsverhalten verstehen wie z.B.
Manipulation in Werbung oder Politik,
Informieren und kommentieren in der
Mediensprache
• z.B. Manipulation in
Werbung oder Politik,
Informieren und
Kommentieren in der
Mediensprache
4. 25 3. Literatur und
10 3.1 Verständnis von
literarischen Werken
• Literatur als Konstrukt mit bestimmter Wirkung
erfahren
• ein begründetes Werturteil über einen
literarischen Text abgeben
3 3.2 Methoden der
Analyse und
Interpretation
• verschiedene Methoden der Analyse und
Interpretation verstehen und anwenden
• z.B. erzähltheoretischer,
persönlicher,
psychologischer,
historischer oder
gesellschaftlicher Zugang
10 3.3 Kultur- und
Literaturgeschichte
• weitere literarische Epochen exemplarisch in
ihrer literaturgeschichtlichen Dimension
erfassen
2 3.4 Medien • eigene und gesellschaftliche
Mediengewohnheiten erkennen und
reflektieren
b5.bs4a Sie reflektieren
charakteristische
Vorgehensweisen im
persönlichen Umgang mit
Seite 13
Veränderungen in einem
Betrieb. (K4)
z.B. Analyse
wirtschaftlicher /
gesellschaftlicher /
ökologischer Aspekte und
Auswirkungen der
veränderten
Mediengewohnheiten
(„liken“, Datenschutz,
„alternative Fakten“, …)
Seite 14
5. 6 1. Mündliche
4 1.1 Sprechen und Hören • sich grammatikalisch korrekt, situationsgerecht
und mit differenziertem Wortschatz in der
Standardsprache ausdrücken
2 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und
weitere strukturierte
Kommunikationssituationen
• eigene und fremde Vorträge kriteriengeleitet
und begründet beurteilen.
d2.bs3a Sie setzen die
zentralen Elemente einer
wertschätzenden
Kommunikation um. (K3)
d2.bs2b Sie hören aktiv
zu. (K3)
Interdisziplinäre
Vortragsreihe
5. 32 2. Schriftliche
9 2.1 Lesen und Schreiben • komplexe Sachtexte verstehen,
zusammenfassen und kommentieren
• z.B. Hintergrundberichterstattung, historische
oder
sozialwissenschaftliche
Fachtexte
20 2.2 Textanalyse und
Textproduktion
• Fertigkeiten im erörternden Schreiben gezielt
vertiefen
• weitere Formen des fiktionalen Schreibens
themenbezogen und wirkungsvoll einsetzen
• komplexere Texte planen, umsetzen und
überarbeiten
• z. B. textgebundene
Erörterung, innerer
Monolog, Figurenrede,
Dialog
Verfassen von IDPA
3 2.3
Kommunikationstheorie
• Texte im gesellschaftlichen Umfeld verorten,
beschreiben und verstehen
Seite 15
5. 34 3. Literatur und
13 3.1 Verständnis von
literarischen Werken
• literarische Werke selbstständig oder in
Gruppen erschliessen sowie im literarischen,
gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen
Umfeld einbetten und ihre Relevanz erkennen
4 3.2 Methoden der
Analyse und
Interpretation
• mit literarischen Fachbegriffen umgehen • z.B. Epik, Drama, Lyrik,
Motiv, Metapher, innerer
Monolog, Dialog, Vers und
Reim, Akt und Szene,
Erzählperspektive,
Sprachebene, Ironie
13 3.3 Kultur- und
Literaturgeschichte
• ausgewählte Texte exemplarisch in ihrem
kulturellen, gesellschaftlichen und politischen
Hintergrund verstehen und einordnen
• z. B. Mythen der Antike;
Heldenepen des
Mittelalters;
philosophische Texte der
Aufklärung; Balladen der
Klassik; Beispiele zur
Vorkriegs-, Nachkriegs-
und neuesten Literatur
Bezüge zu Malerei,
Musik, Architektur, …
4 3.4 Medien • Nutzung und Wirkung analoger und digitaler
Medien kritisch hinterfragen
z.B. Analyse
wirtschaftlicher /
gesellschaftlicher /
ökologischer Aspekte und
Auswirkungen der
veränderten
Mediengewohnheiten
(„liken“, Datenschutz,
„alternative Fakten“, …)
Seite 16
6. 10 1. Mündliche
2 1.1 Sprechen und Hören • eigenes und fremdes Sprechverhalten
reflektieren
8 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und
weitere strukturierte
Komm. situationen
• ein (Prüfungs)gespräch kompetent und
fachsprachlich adäquat gestalten
d2.bs3b Sie setzen
wichtige Faktoren für den
Vertrauensaufbau um.
d2.bs6a Sie setzen
Argumentationstechniken
ein. (K3)
6. 10 2. Schriftliche
5 2.1 Lesen und Schreiben • eigene Lese- und Schreibprozesse bewusst
planen, gestalten, reflektieren und verbessern
5 2.2 Textanalyse und
Textproduktion
• freiere Erörterungsformen umsetzen
• Argumentationstechniken zielgerichtet
• z. B. Kolumne, Leitartikel,
Kommentar
6. 24 3. Literatur und
9 3.1 Verständnis von
literarischen Werken
• intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge
herstellen
• ausgehend von der Begegnung mit
literarischen Texten eigene Positionen und
Werte entwickeln und diese im persönlichen
und gesellschaftlichen Umfeld einbringen
Architektur, Malerei,
Musik, Kunst, Kultur,
Literatur der
Fremdsprachen (Englisch,
Französisch), Philosophie
3 3.2 Methoden der
Analyse und
Interpretation
• formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf
das Textganze erschliessen und interpretieren
• z. B. Gattungen, Motive,
sprachlich-stilistische
Eigenheiten oder
thematische Schwerpunkte
Seite 17
9 3.3 Kultur- und
Literaturgeschichte
• relevante literaturgeschichtliche Epochen von
der Aufklärung bis zur Gegenwart überblicken
und charakterisieren
Architektur, Malerei,
Musik (Schwerpunktfach
Gestaltung, Kunst,
Kultur), Literatur der
Fremdsprachen (Englisch,
3 3.4 Medien • Medienprodukte unter Beachtung
manipulativer und ideologischer Tendenzen
(Fake News, Propaganda, Populismus,
Deepfakes) kritisch einordnen
Seite 18
Fach Französisch
- Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
4 4 3 3 3 3
Schlussprüfung
Entweder DELF B2 (extern) oder interne
Schlussprüfung auf Niveau B2, die alle
vier Sprachkompetenzen
(Hörverstehen, Leseverstehen,
Sprechen, Schreiben) umfasst
Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und
lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen
Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der zweiten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das
sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der
Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und
Austausch von Lernenden.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinandergreifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts
eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich
vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche
Lernstrategien eingeübt.
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs
Seite 19
Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren
Lektionenzahl einen breiteren Raum ein.
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster
Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2
(Lerngebiete und fachliche Kompetenzen, Gruppe 2). Die Deskriptoren vom ersten bis vierten Semester entsprechen dem Niveau B1 nach GER, diejenigen vom
fünften und sechsten Semester dem Niveau B2.
Seite 20
• Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
• Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
• Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien
einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden
und in einen anderen Kontext transferieren
• Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der
Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen
• Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen
nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
Seite 21
1. 15 1. Rezeption Die Lernenden können
8 1.1. Hörverstehen und
Seh-/ Hörverstehen
Niveau A2/B1
• Hör- und Sehtexte aus
Schulbüchern, einfache
Radio- und
Fernsehnachrichten,
Lieder,
Gebrauchsanweisungen,
Durchsagen,
Wetterberichte,
Telefonate, etc.
• Repetition der Zahlen
• Hörstrategien
7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
Niveau A2/B1
• Schulbuchtexte zu
verschiedenen Lebens-
und Berufsbereichen
• private Korrespondenz:
Datum / Ereignisse,
Gefühle und Wünsche /
Grussformeln
• Statistiken: Zahlen, Brüche,
Prozentsätze
• vereinfachte literarische
Texte
• Bilder lesen:
Bildbeschreibung
1. 20 2. Mündliche
Seite 22
10 2.1. Mündliche
Niveau A2/B1
• Berichte über Erfahrungen
und Ereignisse
• kürzere Vorträge zu
persönlichen
Erfahrungsbereichen (z.B.
Selbstporträts)
7 2.2. Mündliche
Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt
einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und erklären
etwas problematisch ist, oder sich beschweren)
Niveau A2/B1
• Simulation von
Telefongesprächen,
Rollenspiele, Interviews
• einfache Ausdrücke der
Meinungsäusserung
3 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
• Übersetzungen,
Zusammenfassungen und
Seite 23
1. 15 3. Schriftliche
8 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte verständlich sind
Niveau A2/B1
• Zusammenfassungen,
Erlebnisberichte,
persönliche
Korrespondenz; siehe auch
1.2.
4 3.2. Schriftliche
• Nachfragen per Mail
• Briefwechsel
3 3.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): schriftlich
• Telefonnotizen, etc.
Seite 24
1. 8 4. Sprachreflexion und
2 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
• Erkennung und
2 4.2.
Rezeptionsstrategien
2 4.3.
Produktionsstrategien
• Synonymie, Antonymie,
Definition von Wörtern,
Paraphrasen
• Strategien zum Lernen von
Vokabeln
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
• Sprachspiele
Seite 25
2 4.4.
Interaktionsstrategien
• Rollenspiele über Hobbies,
Ferien, zu Lektüren
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
1. 5 5. Soziokulturelle
5 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
• z.B. Jugendsprache
• Gesprächspartner in der
korrekten Form
ansprechen
• formelle und informelle
Anredeformen und
Grussformeln in Mails und
Briefen, korrekte
Dankesformeln
1. 17 6. Kultur und
3 6.1. Persönliches und
• bei Lese- und Hörtexten
Herstellen von Bezügen zur
eigenen Lebenswelt und
Kultur
4 6.2. Zeitgeschehen und
• Untersuchen der Medienlandschaft
• Bedeutung, Wichtigkeit
und Aktualität der
französischen Sprache
schweiz- und weltweit
Seite 26
• Suisse romande,
Francophonie
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
2 6.3. Wirtschaft und
• z.B. Gesundheitswesen,
Dienstleistungsbetriebe
• Vergleich welsche und
italienische Schweiz
8 6.6. Literatur und
• In einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen,
Kurzgeschichten, Krimis,
Drehbücher, Comics aus
dem 20./21. Jahrhundert
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Themen
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Zusammenfassungen
• themenbezogene Lieder
Seite 27
2. 10 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
Seh-/ Hörverstehen
• Hör- und Sehtexte aus
Schulbüchern, einfache
Radio- und
Fernsehnachrichten,
Lieder,
Gebrauchsanweisungen,
Durchsagen,
Wetterberichte,
Telefonate, etc.
• Repetition der Zahlen
• Hörstrategien
5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
• Schulbuchtexte zu
verschiedenen Lebens-
und Berufsbereichen
• private Korrespondenz:
Datum / Ereignisse,
Gefühle und Wünsche /
Grussformeln
• Statistiken: Zahlen, Brüche,
Prozentsätze
• vereinfachte literarische
Texte
• Bilder lesen:
Bildbeschreibung
2. 15 2. Mündliche
Seite 28
6 2.1. Mündliche
• Berichte über Erfahrungen
und Ereignisse
• kürzere Vorträge zu
persönlichen
Erfahrungsbereichen (z.B.
Familienstammbaum)
• Deutsch / andere
Fächer: Sinnvoller
Aufbau und
wirkungsvoller
Hilfsmitteleinsatz bei
Präsentationen
• Geographie /
Wirtschaft: Porträts
von welschen
Kantonen, ev. mit
Exkursion verbunden,
siehe auch 3.1. und
6.2.
6 2.2. Mündliche
Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt
einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und erklären
• Simulation von
Telefongesprächen,
Rollenspielen, Interviews,
Vorstellungsgesprächen
(auch im Hinblick auf ev.
Praktika in der
Welschschweiz)
• einfache Ausdrücke der
Meinungsäusserung
• Vorstellen von
Lieblingsfilmszenen /
diese im szenischen
Spiel auf Französisch
nachspielen
• Poetryslamprojekt
Seite 29
etwas problematisch ist, oder sich beschweren)
3 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
• Übersetzungen,
Zusammenfassungen und
• Informationen
2. 13 3. Schriftliche
5 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte verständlich sind
• Zusammenfassungen,
Erlebnisberichte,
persönliche
Korrespondenz; siehe auch
1.2.
• siehe auch 2.1.
5 3.2. Schriftliche
• Lebensläufe und
Bewerbungsschreiben im
Hinblick auf Praktika oder
Sommerjobs, formale
Anpassung an aktuelle
Anforderungen
• Nachfragen per Mail
• Briefwechsel
• Informatik:
Bewerbung auf
Französisch verfassen
Seite 30
3 3.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): schriftlich
• Telefonnotizen, etc.
2. 8 4. Sprachreflexion und
2 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
• Erkennung und
2 4.2.
Rezeptionsstrategien
Seite 31
2 4.3.
Produktionsstrategien
• Synonymie, Antonymie,
Definition von Wörtern,
Paraphrasen
• Strategien zum Lernen von
Vokabeln
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
• Sprachspiele
2 4.4.
Interaktionsstrategien
• Rollenspiele zu Szenen aus
literarischen Texten
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
2. 5 5. Soziokulturelle
5 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
2. 17 6. Kultur und
Seite 32
3 6.1. Persönliches und
4 6.2. Zeitgeschehen und
• Bedeutung, Wichtigkeit
und Aktualität der
französischen Sprache
schweiz- und weltweit
• Suisse romande,
Francophonie
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
2 6.3. Wirtschaft und
Unternehmens behandeln
(Organigramm)
• siehe 1. Semester, 2.1.
8 6.6. Literatur und
• in einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen,
Kurzgeschichten, Krimis,
Drehbücher, Comics aus
dem 20./21. Jahrhundert /
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Seite 33
Handlungen, Beziehungen,
Themen
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Zusammenfassungen
• themenbezogene Lieder
Seite 34
3. 10 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
Seh-/ Hörverstehen
• einfache
Originaldokumente: Radio-
und Fernsehnachrichten,
Filme, Internetsendungen,
Hörspiele
• zusätzlich DELF-Hörtexte
• Englisch:
Probleme der Grossstadt
anhand von Liedtexten
5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
• Schulbuchtexte, leichtere
literarische Texte sowie
Sachtexte
• DELF-Textverständnis
• siehe auch 1.1.
3. 15 2. Mündliche
5 2.1. Mündliche
• Erklärung und Begründung
von Vorlieben und
Zukunftsplänen,
Vergleichen
• Mitteilen von Träumen,
Hoffnungen und Zielen
• Wiedergabe einer
Handlung (Buch/Film) und
Beschreibung von
Reaktionen
• Präsentationen zu
des Berufslebens und der
Seite 35
Gesellschaft und
Wirtschaft
• Techniken der
Visualisierung
vertiefen
• siehe auch 1.1.
• Präsentation von
französischen „objets
cultes“ (von der Idee
zum wirtschaftlichen
Erfolgsprodukt)
5 2.2. Mündliche
Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt
einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und erklären
etwas problematisch ist, oder sich beschweren)
• Konversationsübungen in
des beruflichen Alltags, der
Gesellschaft, der
Wirtschaft und Politik
• Grundwortschatz der
Argumentation
• Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
• Feedbackkultur (z.B.
Schülerfeedbacks nach
Präsentationen)
• auf Interviews
basierende Porträts
von
französischsprachigen
Personen, die in der
Schweiz leben
(allenfalls im
Zusammenhang mit
Francophonie, siehe
auch 6.2.)
Seite 36
5 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
• Übersetzungen,
Zusammenfassungen und
3. 13 3. Schriftliche
5 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte verständlich sind
• beschreibende Texte zu
verschiedenen Themen der
Gesellschaft und Umwelt,
etc., siehe auch 4.3.
• Optimierung von
Internetrecherchen
• siehe auch 2.1. und
2.2.
5 3.2. Schriftliche
• Nachfragen per Mail
• Briefwechsel
• SMS-Sprache
• Teilnahme in Internetforen
Seite 37
3 3.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): schriftlich
• Telefonnotizen, etc.
• eigene
Zusammenfassungen
3. 8 4. Sprachreflexion und
2 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
• Erkennung und
• Parallelen zwischen
Französisch und Englisch
(Italienisch...) erkennen
und im eigenen
Lernprozess
gewinnbringend einsetzen
2 4.2.
Rezeptionsstrategien
Seite 38
2 4.3.
Produktionsstrategien
• Synonymie, Antonymie,
Definition von Wörtern,
Paraphrasen
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
• Sprachspiele
2 4.4.
Interaktionsstrategien
• Rollenspiele zu Szenen aus
literarischen Texten
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
3. 3 5. Soziokulturelle
3 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
3. 11 6. Kultur und
1 6.2. Zeitgeschehen und
• Bedeutung, Wichtigkeit
und Aktualität der
Seite 39
französischen Sprache
schweiz- und weltweit
• Suisse romande,
Francophonie
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
Zeitungsartikels
1 6.3. Wirtschaft und
Unternehmens behandeln
(Organigramm)
2 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
Zielsprache vergleichen
• Organisation des
Rechtsstaats Frankreich
und seine Parteien
• Diskussion von
aktuellen politischen
Themen in Frankreich
1 6.5. Wissenschaft,
5 6.6. Literatur und
• literarische Texte lesen und beschreiben sowie
persönliche Reaktionen darauf formulieren
• Erzählungen,
Kurzgeschichten, Krimis,
Drehbücher, kürzere und
einfachere Romane,
Theaterstücke / Niveau B1
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Seite 40
Handlungen, Beziehungen,
Themen, Struktur
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• gesellschaftliche Aspekte
• Buch-/Filmkritik
1 6.7. Dokumentation
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 41
4. 7 1. Rezeption Die Lernenden können
4 1.1. Hörverstehen und
Seh-/ Hörverstehen
Niveau B1/B2
• einfache
Originaldokumente: Radio-
und Fernsehnachrichten,
Filme, Internetsendungen,
Hörspiele
• zusätzlich DELF-Hörtexte
3 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
Niveau B1/B2
• leichtere literarische
Originaltexte sowie
Sachtexte
• DELF-Textverständnis
4. 11 2. Mündliche
4 2.1. Mündliche
Niveau B1/B2
• Erklärung und Begründung
von Vorlieben und
Zukunftsplänen,
Vergleichen
• Mitteilen von Träumen,
Hoffnungen und Zielen
• Wiedergabe einer
Handlung (Buch/Film) und
Beschreibung von
Reaktionen
• Präsentationen zu
• Techniken der
Visualisierung
vertiefen
• Wirtschaft: Länder der
Francophonie; siehe
auch 3.1.
• Vorstellen der
Praktikumsfirma mit
Erfahrungsbericht
Seite 42
der Gesellschaft,
Wirtschaft und Politik
4 2.2. Mündliche
Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt
einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und erklären
etwas problematisch ist oder sich beschweren)
Niveau B1/B2
• Konversationsübungen in
des beruflichen Alltags, der
Gesellschaft, der
Wirtschaft und Politik
• Grundwortschatz der
Argumentation
• Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
• Feedbackkultur (z.B.
Schülerfeedbacks nach
Präsentationen)
• siehe 3. Semester, 2.2.
3 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
• Übersetzungen,
Zusammenfassungen und
4. 10 3. Schriftliche
Seite 43
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte verständlich sind
Niveau B1/B2
• beschreibende Texte zu
verschiedenen Themen der
Politik, Gesellschaft,
Umwelt, Wirtschaft etc.,
siehe auch 4.3.
• Film- und Literaturkritiken
• Optimierung von
Internetrecherchen
• siehe auch 2.1. und
6.6.
4 3.2. Schriftliche
• Nachfragen per Mail
• Briefwechsel
• SMS-Sprache
• Teilnahme in Internetforen
2 3.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): schriftlich
• Telefonnotizen, etc.
• eigene
Zusammenfassungen
4. 4 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
Seite 44
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
• Erkennung und
1 4.2.
Rezeptionsstrategien
1 4.3.
Produktionsstrategien
• Synonymie, Antonymie,
Definition von Wörtern,
Paraphrasen
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
• Sprachspiele
1 4.4.
Interaktionsstrategien
• Rollenspiele zu Szenen aus
literarischen Texten
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
Seite 45
4. 2 5. Soziokulturelle
2 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
4. 11 6. Kultur und
1 6.2. Zeitgeschehen und
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
Zeitungsartikels
• eigene Meinung zum
aktuellen Zeitgeschehen
ausdrücken
1 6.3. Wirtschaft und
Seite 46
1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
Zielsprache vergleichen
• Organisation des
Rechtsstaats Frankreich
und seine Parteien
• Aktuelle politische
Themen in Frankreich
2 6.5. Wissenschaft,
5 6.6. Literatur und
• literarische Texte lesen und beschreiben sowie
persönliche Reaktionen darauf formulieren
• Erzählungen,
Kurzgeschichten, Krimis,
Drehbücher, kürzere und
einfachere Romane,
Theaterstücke / Niveau
B1/B2
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Themen, Struktur
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• gesellschaftliche Aspekte
• Buch-/Filmkritik
• Literaturverfilmungen
• Nach Lektüre von
Kurzgeschichten
eigene kurze
Geschichten verfassen
/ gelesene oder selbst
verfasste
Kurzgeschichten in
einem One Minute
Film darstellen; ev.
Teilnahme am One
Minute Festival in
Aarau (Mai)
• Filme im Zeitraffer als
One Minute Film
darstellen
1 6.7. Dokumentation
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 47
5. 10 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
Seh-/ Hörverstehen
• längere Redebeiträge und Vorträge verstehen
und auch komplexerer Argumentation folgen,
wenn das Thema einigermassen vertraut ist
• Nachrichtensendungen,
aktuelle Reportagen,
Diskussionen, Spielfilme
mit klarer Diktion in
Standardsprache.
• DELF-Hörtexte
5 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen
• Artikel und Berichte über Probleme der
Gegenwart lesen und verstehen, in denen die
Schreibenden eine bestimmte Haltung oder
einen bestimmten Standpunkt vertreten
• auch anspruchsvollere
Originaltexte (Literatur-
und Sachtexte)
• DELF-Textverständnis
5. 13 2. Mündliche
5 2.1. Mündliche
• eine korrekte Aussprache pflegen
• mit einem erweiterten Wortschatz spontan
und recht fliessend zurechtkommen
Spezialgebieten zusammenhängend und
detailliert präsentieren, dabei recht frei
sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit
dem Publikum herstellen, Nachfragen
beantworten
• Präsentationen, auch von
Lektüren
• Erwerb der wichtigsten
Verknüpfungsmittel zur
logischen Präsentation
von Inhalten
• Vorbereitung mündlicher
Produktionen analog
DELF-Prüfung : Freier
Seite 48
• Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern,
Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten
angeben
Bericht über längere Zeit
anhand von Mind-Maps • siehe auch 6.6.
• Geographie /
Geschichte /
Wirtschaft:
Globalisierung: Vom
Rohstoff zum
Endprodukt
5 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt
einsetzen, um sich der Situation und dem
Gegenüber angepasst auszudrücken
über verschiedene Themen teilnehmen,
Meinung und Reaktion begründen und erklären
etwas problematisch ist, oder sich beschweren)
• Konversationsübungen in
der Gesellschaft, der
Wirtschaft und Politik, z.B.
Gruppendiskussionen / TV-
Debatten
• Grundwortschatz der
Argumentation
• Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
• Feedbackkultur (z.B.
Schülerfeedbacks nach
Präsentationen)
3 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
• Übersetzungen,
Zusammenfassungen und
Seite 49
5. 11 3. Schriftliche
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte verständlich sind
• In einem Text Argumente für und/oder gegen
einen Standpunkt darlegen
• Verschiedene Textformen beherrschen
• Vertiefung des
Wortschatzes zur
Argumentation
• Kennenlernen der
wichtigsten
Verknüpfungsmittel
• Vorbereitung schriftlicher
Produktionen analog DELF-
Prüfung, z.B. Leserbriefe
oder offizielle Briefe, in
denen Anliegen vertreten
werden, kurze Artikel
4 3.2. Schriftliche
• Briefe und Mitteilungen der
Geschäftskorrespondenz
• adäquat auf Kundenanliegen eingehen
• Allgemeiner Brief,
Reservationen, Anfragen,
Offerten, Bestellungen,
Reklamationen nach
gängigen Normen
• Verwendung von
Textbausteinen und
Geschäftssprache
3 3.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): schriftlich
Seite 50
5. 4 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
• Erkennung und
1 4.2.
Rezeptionsstrategien
1 4.3.
Produktionsstrategien
• Synonymie, Antonymie,
Definition von Wörtern,
Paraphrasen
• Erstellung von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
• Sprachspiele
1 4.4.
Interaktionsstrategien
• Rollenspiele zu Szenen aus
literarischen Texten
Seite 51
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
5. 2 5. Soziokulturelle
2 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
5. 14 6. Kultur und
1 6.1. Persönliches und
1 6.2. Zeitgeschehen und
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
Zeitungsartikels
• Ausdruck der eigenen
Meinung zum aktuellen
Zeitgeschehen
2 6.3. Wirtschaft und
• Migration mit
Thementag
Seite 52
1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
Zielsprache vergleichen
2 6.5. Wissenschaft,
• Vergleich der West-
und Deutschschweizer
Berichterstattung zu
einem aktuellen
Anlass
• Werbung in den
Medien und
Produktion von
Werbefilmen
6 6.6. Literatur und
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren
Werken) von unterschiedlicher Komplexität,
vorzugsweise aus der zeitgenössischen
Literatur, verstehen, einordnen und
• bis zum Ende des 6. Semesters 3 ganze
literarische Werke inhaltlich beschreiben und
in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen
und kulturellen Umfeld situieren
• repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film
und anderen Künsten beschreiben, einordnen
und diskutieren
• Erzählungen,
Kurzgeschichten, Krimis,
Drehbücher, Romane,
Theaterstücke / Niveau B2
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Themen, Struktur
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• gesellschaftliche Aspekte
• Salon littéraire
(kritische
Gruppendiskussion über
ein literarisches Werk mit
Publikum)
• Exkursion mit Vor-
und Nachbehandlung
(Theater, Film,
Ausstellungen)
Seite 53
• Buch-/Filmkritik
• Literaturverfilmungen
• Geschichte: z.B. Shoa
in Literatur und
Geschichte
1 6.7. Dokumentation
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 54
6. 8 1. Rezeption Die Lernenden können
4 1.1. Hörverstehen und
Seh-/ Hörverstehen
• längere Redebeiträge und Vorträge verstehen
und auch komplexerer Argumentation folgen,
wenn das Thema einigermassen vertraut ist
• Nachrichtensendungen,
aktuelle Reportagen,
Diskussionen, Spielfilme
mit klarer Diktion in
Standardsprache.
• DELF-Hörtexte
4 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen
• Artikel und Berichte über Probleme der
Gegenwart lesen und verstehen, in denen die
Schreibenden eine bestimmte Haltung oder
einen bestimmten Standpunkt vertreten
• auch anspruchsvollere
Originaltexte (Literatur-
und Sachtexte)
• DELF-Textverständnis
6. 10 2. Mündliche
5 2.1. Mündliche
• eine korrekte Aussprache pflegen
• mit einem erweiterten Wortschatz spontan
und recht fliessend zurechtkommen
Spezialgebieten zusammenhängend und
detailliert präsentieren, dabei recht frei
sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit
dem Publikum herstellen, Nachfragen
beantworten
• Präsentationen, auch von
Lektüren
• Erwerb der wichtigsten
Verknüpfungsmittel zur
logischen Präsentation
von Inhalten
• Vorbereitung mündlicher
Produktionen analog
DELF-Prüfung: Freier
Seite 55
• Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern,
Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten
angeben
Bericht über längere Zeit
anhand von Mind-Maps • siehe auch 6.6.
5 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt
einsetzen, um sich der Situation und dem
Gegenüber angepasst auszudrücken
über verschiedene Themen teilnehmen,
Meinung und Reaktion begründen und erklären
etwas problematisch ist oder sich beschweren)
• Konversationsübungen in
der Gesellschaft, der
Wirtschaft und Politik, z.B.
Gruppendiskussionen / TV-
Debatten
• Grundwortschatz der
Argumentation
• Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
• Feedbackkultur (z.B.
Schülerfeedbacks nach
Präsentationen)
6. 6 3. Schriftliche
3 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte verständlich sind
• In einem Text Argumente für und/oder gegen
einen Standpunkt darlegen
• Verschiedene Textformen beherrschen
• Vertiefung des
Wortschatzes zur
Argumentation
• Kennenlernen der
wichtigsten
Verknüpfungsmittel
Seite 56
• Vorbereitung schriftlicher
Produktionen analog DELF-
Prüfung, z.B. Leserbriefe
oder offizielle Briefe, in
denen Anliegen vertreten
werden, kurze Artikel
3 3.2. Schriftliche
• Briefe und Mitteilungen der
Geschäftskorrespondenz
• adäquat auf Kundenanliegen eingehen
• Allgemeiner Brief,
Reservationen, Anfragen,
Offerten, Bestellungen,
Reklamationen nach
gängigen Normen
• Verwendung von
Textbausteinen und
Geschäftssprache
6. 9 6. Kultur und
1 6.1. Persönliches und
2 6.2. Zeitgeschehen und
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
Zeitungsartikels
Seite 57
• Ausdruck der eigenen
Meinung zum aktuellen
Zeitgeschehen
2 6.3. Wirtschaft und
1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
Zielsprache vergleichen
1 6.5. Wissenschaft,
2 6.6. Literatur und
• literarische Originaltexte (Kurzgeschichten,
Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder von
unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise
aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen,
einordnen und diskutieren
• bis zum Ende des 6. Semesters 3 ganze
literarische Werke inhaltlich beschreiben und
in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen
und kulturellen Umfeld situieren
• repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film
und anderen Künsten beschreiben, einordnen
und diskutieren
• Erzählungen,
Kurzgeschichten, Krimis,
Drehbücher, Romane,
Theaterstücke / Niveau B2
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Themen, Struktur
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• gesellschaftliche Aspekte
• Tandem- oder
Gruppenlektüre
• siehe auch 4. und 5.
Semester 6.6.
Seite 58
• Buch-/Filmkritik
• Literaturverfilmungen
Seite 59
Fach Englisch
- Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
4 4 3 3 3 3
Schlussprüfung
Entweder Cambridge First (oder
Advanced oder Proficiency) Certificate
in English (extern) oder
interne Schlussprüfung auf Niveau B2,
die alle vier Sprachkompetenzen
(Hörverstehen, Leseverstehen,
Sprechen, Schreiben) umfasst
Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und
lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen
Herkunft entdeckt werden.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das
sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der
Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch Immersionsprojekte und Aufenthalte in anderen Sprachgebieten.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörbeispiels
eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich
vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche
Lernstrategien eingeübt.
Seite 60
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden.
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2,
was durch erfolgreiches Bestehen des Cambridge First Certificate in English oder einer vergleichbaren schulinternen Schlussprüfung bestätigt wird.
Konkret bedeutet dies, dass der Studierende / die Studierende „[…] die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen [kann];
[er oder sie] versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fliessend verständigen, dass ein normales Gespräch mit
Muttersprachlern ohne grössere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken,
einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.“ (vgl. http://www.europaeischerreferenzrahmen.de/. Zugriff: 21.08.2025).
Seite 61
• Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte selbständig planen
• Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
• Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien
einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden
und in einen anderen Kontext transferieren
• Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich in den Dialog der
Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung zu beziehen
• Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Vor- und Nachteile von Onlinehilfen wie Wörterbücher, Lernprogramme und KI-
Anwendungen beurteilen und diese für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und
fachlichen Bereich verwenden
zusätzlich:
Fremdsprachenaufenthalte: Sprachaufenthalte können einen echten Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen und die Sozialkompetenz fördern. Die
Lernenden tauchen in die Sprache ein, sind umgeben davon und profitieren somit von einem «bain linguistique». Ausserdem befassen sie sich über einen
Zeitraum von drei bis vier Wochen intensiver mit der Fremdsprache, als sie das während der regulären Schulzeit können, wodurch ein hoher Lernfortschritt
gegeben ist. Die Sprachaufenthalte finden vor den Zertifikatsprüfungen statt und ermöglichen dadurch eine optimale Vorbereitung darauf.
Seite 62
1 18 1. Rezeption Die Lernenden können:
1 13 1.1. Hörverstehen und
Alltagsthemen die Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen
• Reden oder Gespräche verstehen, wenn
deutlich und in der Standardsprache
gesprochen wird
• Kurze Mitteilungen
(private und öffentliche
Durchsagen) verstehen
Interpretationsstrategien,
reflexive Fähigkeiten,
Konzentrationsfähigkeit
1 5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach gewünschten
• Lesen von Texten zu
vertrauten Themen;
einfache
Zeitungsmeldungen,
Berichte
Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
(Bezug Deutsch,
1 20 2. Mündliche
1 6 2.1. Mündliche
• Aussprache anhand von
Lernplattformen ansehen,
lernen, üben
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Selbstvertrauen beim
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
1 10 2.2. Mündliche
Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und
korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden
ohne allzu störende Pausen der Situation und
dem Gegenüber angepasst ausdrücken
• an Gesprächen über vertraute Themen
teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Automatisieren von
typischen Wendungen in
Alltagssituationen (z.B.
Smalltalk)
Seite 63
Vertreten der eigenen
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
Veränderungen
Gesprächsführung und
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
(Bezug zu Fächern, in
denen das Vertreten der
eigenen Meinung
ausdrücklich erwünscht
ist)
1 4 2.3. Sprachmittlung/
Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen
aus Diskussionsrunden
1 20 3. Schriftliche
1 8 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
verständlich sind
zusammenhängende, kurze Texte verfassen
• Elektronische und
konventionelle
Wörterbücher anwenden
können, um
Rechtschreibung
selbständig zu überprüfen
Seite 64
• Anhand von Textbeispielen
Kriterien zur Gestaltung
und Gliederung erarbeiten
• Tagebucheinträge, Blogs,
Zusammenfassungen,
freies Schreiben,
adressatengerechtes
Schreiben (effect on target
reader) üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
1 7 3.2. Schriftliche
• Checklisten mit
Textbausteinen erstellen
• Stichwortartige
Bemerkungen in
adäquaten Text
umformulieren
Fähigkeit zur schriftlichen
1 5 3.3. Sprachmittlung/
schriftlich aus der
und schriftlicher Texte mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe eines
aus Texten weitergeben
Anwendung von
Mediationsstrategien,
Erkennen und
Wiedergabe von
1 7 4. Sprachreflexion und
1 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren
• Geeignete Testformate
(z.B. in Form eines
Placement Tests) anbieten
• Elektronische
Möglichkeiten des
Reflexion über eigene
Lernfortschritte
Verbesserungsmassnahm
en formulieren
Seite 65
sprachlichen Kompetenzen formulieren und
Lernschritte planen
Vokabellernens anhand
von geeigneten Apps und
geeigneten Webseiten
1 2 4.2. Rezeptions-
• einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter
erkennen oder Wörter aus dem Kontext
erschliessen)
• erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen,
selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen
• Verständigungsprobleme
erkennen; Verwendung
von zweisprachigen und
von Online Wörterbüchern
• Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
Verständnis von
Kritisch-forschendes
Denken
Umgang mit Komplexität
1 2 4.3. Produktions-
• mit dem vorhandenen Sprachmaterial
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Sprachebenen (register)
1 2 4.4. Interaktionsinteressierende Themen führen
• einfache Rollenspiele
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
einem Geschehen
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
1 3 5. Soziokulturelle
1 3 5.1. Soziokulturelle
• Rollenspiele Kommunikationsfähigkeit
, Sozialkompetenzen,
Seite 66
1 12 6. Kultur und
1 3 6.1. Persönliches und
• Bildgeschichten,
Rollenspiele,
Alltagssituationen
Selbstbewusstsein,
Selbstmotivation,
Lernstrategien,
1 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Nachrichtensendungen aus
verschiedenen Medien
Medienbildung
Informations- und
Kommunikationstechnolo
gien (IKT- Kompetenzen)
1 1 6.3. Wirtschaft und
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
präsentieren
1 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
Staatsformen und
Rechtswesen vergleichen
Staatsformen USA,
England,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bildungssysteme und
Rechtsformen
kennenlernen
1 3 6.5. Wissenschaft,
• offensichtliche Analogien und Unterschiede in
der Medienberichterstattung zu Fragen von
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
Bewusstsein für kulturelle
1 2 6.6. Literatur und
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
• In einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen
und Kurzgeschichten
Methodenkompetenzen,
Lesetechnik, Kreativität
Neugierde,
Selbstmotivation
Seite 67
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (verteilt auf alle 6 Semester)
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
1 1 6.7 Dokumentation
Erfahrung
• Z.B. mithilfe von Lesetagebüchern
interkulturelle Erfahrungen aus der
Auseinandersetzung mit Medien anderer
Kulturen (englische Zeitungen) festhalten
• Lektüre von
englischsprachigen kurzen,
einfachen Artikeln zum
aktuellen Zeitgeschehen
sowie schriftliches
Festhalten der
Erfahrungen
Bezug zu den Fächern
Deutsch, Französisch
sowie zu weiteren
geisteswissenschaftlichen
Fächer
Seite 68
2 17 1. Rezeption Die Lernenden können:
2 12 1.1. Hörverstehen und
Alltagsthemen die Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen
• Reden oder Gespräche verstehen, wenn
deutlich und in der Standardsprache
gesprochen wird
• Kurze Mitteilungen
(private und öffentliche
Durchsagen) verstehen
Interpretationsstrategien,
reflexive Fähigkeiten,
Konzentrationsfähigkeit
2 5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach gewünschten
• Lesen von Texten zu
vertrauten Themen;
einfache
Zeitungsmeldungen,
Berichte
Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
2 20 2. Mündliche
2 6 2.1. Mündliche
• Aussprache anhand von
Lernplattformen ansehen,
lernen, üben
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Selbstvertrauen beim
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
2 10 2.2. Mündliche
Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und
korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden
ohne allzu störende Pausen der Situation und
dem Gegenüber angepasst ausdrücken
• an Gesprächen über vertraute Themen
teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Automatisieren von
typischen Wendungen in
Alltagssituationen (z.B.
Smalltalk)
• Rollenspiele üben: z.B.
Termine vereinbaren,
verschieben, sich
entschuldigen, Gründe für
Terminwechsel angeben
Seite 69
beschweren) Vertreten der eigenen
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
Veränderungen
Gesprächsführung und
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
(Bezug zu Fächern, in
denen das Vertreten der
eigenen Meinung
ausdrücklich erwünscht
ist)
2 4 2.3.
Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen
aus Diskussionsrunden
2 20 3. Schriftliche
2 7 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
verständlich sind
zusammenhängende, kurze Texte verfassen
• Elektronische und
konventionelle
Wörterbücher anwenden
können, um
Rechtschreibung
selbständig zu überprüfen
Seite 70
• Anhand von Textbeispielen
Kriterien zur Gestaltung
und Gliederung erarbeiten
• Tagebucheinträge, Blogs,
Telefon-Notizen,
Zusammenfassungen,
freies Schreiben,
adressatengerechtes
Schreiben (effect on target
reader) üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
2 8 3.2. Schriftliche
• Checklisten mit
Textbausteinen erstellen
• Stichwortartige
Bemerkungen in
adäquaten Text
umformulieren
Fähigkeit zur schriftlichen
2 5 3.3.
schriftlich aus der
und schriftlicher Texte mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe eines
aus Texten weitergeben
Anwendung von
Mediationsstrategien,
Erkennen und
Wiedergabe von
2 8 4. Sprachreflexion und
2 3 4.2.
Rezeptionsstrategi
en
• einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter
erkennen oder Wörter aus dem Kontext
erschliessen)
• erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen,
selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen
• Verständigungsprobleme
erkennen; Verwendung
von zweisprachigen und
von Online Wörterbüchern
• Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
Verständnis von
Kritisch-forschendes
Denken
Umgang mit Komplexität
Seite 71
2 3 4.3.
Produktionsstrateg
ien
• mit dem vorhandenen Sprachmaterial
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Sprachebenen (register)
2 2 4.4.
Interaktionsstrateg
ien
interessierende Themen führen
• einfache Rollenspiele
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
einem Geschehen
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
2 2 5. Soziokulturelle
2 2 5.1. Soziokulturelle
• Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die
formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und
Grussformeln)
• Rollenspiele Kommunikationsfähigkeit
, Sozialkompetenzen,
2 13 6. Kultur und
2 2 6.1. Persönliches und
• Bildgeschichten,
Rollenspiele,
Alltagssituationen
Selbstbewusstsein,
Selbstmotivation,
Lernstrategien,
Seite 72
2 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Nachrichtensendungen aus
verschiedenen Medien
Medienbildung
Informations- und
Kommunikationstechnolo
gien (IKT- Kompetenzen)
2 1 6.3. Wirtschaft und
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
präsentieren
2 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
Staatsformen und
Rechtswesen vergleichen
Staatsformen USA,
England,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bildungssysteme und
Rechtsformen
kennenlernen
2 3 6.5. Wissenschaft,
• offensichtliche Analogien und Unterschiede in
der Medienberichterstattung zu Fragen von
• Kulturelle Anlässe
verschiedener
Ländervergleichen
Bewusstsein für kulturelle
2 4 6.6. Literatur und
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (verteilt auf alle 6 Semester)
• In einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen
und Kurzgeschichten,
Novellen und kürzere
Romane
Methodenkompetenzen,
Lesetechnik, Kreativität
Neugierde,
Selbstmotivation
(Bezug zu Deutsch und
Seite 73
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
2 1 6.7 Dokumentation
Erfahrung
• offensichtliche Analogien und Unterschiede in
der Medienberichterstattung zu Fragen von
Wissenschaft, Umwelt und Kultur erkennen,
festhalten und reflektieren
• Mündliche oder
schriftliche Präsentationen
zum Unterschied
verschiedener kultureller
Anlässe (vgl. 6.5)
Bezug zu den Fächern
Deutsch, Französisch
sowie zu weiteren
geisteswissenschaftlichen
Fächer
Seite 74
3 14 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 8 1.1. Hörverstehen und
• Verschiedenste Formen
der Kommunikation
anhand von Interviews,
Gesprächen,
Nachrichtenausschnitten,
TV-Programmen etc.
vorstellen und diskutieren
Interpretationsstrategien,
reflexive Fähigkeiten,
Konzentrationsfähigkeit
3 6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen
Textsorten nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• Lesen von Zeitschriften
(z.B. Spotlight, Spot On),
Zeitungsartikel,
Reiseführer etc.
• Gruppenpuzzle erstellen
Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
Globalverständnis von
Texten – nützlich nicht
nur für Sprachfächer
3 17 2. Mündliche
3 5 2.1. Mündliche
in Alltagssituationen mithilfe von
Umschreibungen zurechtkommen
• Aussprache anhand von
Lernplattformen lernen
und üben
• Kurzvorträge
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Selbstvertrauen beim
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
3 9 2.2. Mündliche
Strukturen) so einsetzen, dass sich die
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
ausdrücken
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Konversationsstrategien
erkennen und üben
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
Seite 75
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
begründen und erklären
• Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
• Rollenspiele Anspruchsgruppen
Vertreten der eigenen
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
Veränderungen
Gesprächsführung und
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
(Bezug zu Fächern, in
denen das Vertreten der
eigenen Meinung
ausdrücklich erwünscht
ist)
3 3 2.3. Sprachmittlung /
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
Seite 76
Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen
aus Diskussionsrunden
und den Umgang mit
Fragestellungen
Anteilnahme am
Tagesgeschehen
(Bezug zu allen
geisteswissenschaftlichen
3 17 3. Schriftliche
3 7 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
verständlich sind
• einfache, zusammenhängende Texte verfassen
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
• Textstrukturen üben
• Tagebucheinträge, Blogs,
Zusammenfassungen,
freies Schreiben,
adressatengerechtes
Schreiben (effect on target
reader) üben
• Bewerbungsschreiben und
CV verfassen
Seite 77
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
Selbständigkeit und
3 6 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen Informationen
• Notizen schreiben
• Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der
Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
Kommunikations- und
(register)
Sozialkompetenz
3 4 3.3.
schriftlich aus der
aus Texten weitergeben
Anwendung von
Mediationsstrategien,
Erkennen und
Wiedergabe von
3 3 4. Sprachreflexion und
3 1 4.2. Rezeptions-
• Lesestrategien anwenden,
Querverweise visualisieren
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
Verständnis von
Kritisch-forschendes
Denken
Umgang mit Komplexität
Seite 78
intelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen
Textsorten einsetzen
mit Hilfe von Alltagstexten
und -situationen fördern
• Gebrauch von
Wörterbüchern und
elektronischen Medien
fördern und fordern
3 1 4.3. Produktions-
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
3 1 4.4. Interaktionsinteressierende Themen führen
• einfache Rollenspiele
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
einem Geschehen
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
Fähigkeit zum
Perspektivenwechsel
3 1 5. Soziokulturelle
3 1 5.1. Soziokulturelle
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
verdeutlichen und
, Sozialkompetenzen,
Aufgeschlossenheit und
Neugier gegenüber einer
anderen Kultur
Seite 79
• Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die
formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und
Grussformeln)
• Rollenspiele (Bezug zu allen anderen
3 8 6. Kultur und
3 1 6.1. Persönliches und
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
Selbstbewusstsein,
Selbstmotivation,
Lernstrategien,
3 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Nachrichtensendungen aus
verschiedenen Medien
vergleichen, diskutieren
• Reden analysieren und
Medienbildung
Informations- und
Kommunikationstechnolo
gien (IKT- Kompetenzen)
3 1 6.3. Wirtschaft und
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
präsentieren
Arbeiten mit Statistiken
3 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
Staatsformen und
Rechtswesen vergleichen
Staatsformen USA,
England,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bildungssysteme und
Rechtsformen kennen
Seite 80
3 1 6.5. Wissenschaft,
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Ausstellungen und
Kulturanlässe einbeziehen
Bewusstsein für kulturelle
(Bezug zu anderen
geisteswissenschaftlichen
3 2 6.6. Literatur und
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (verteilt auf alle 6 Semester)
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
• Lesewettbewerbe,
Quizzes, Lesetagebuch,
Texte weiterschreiben
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Methodenkompetenzen,
Lesetechnik, Kreativität
Neugierde,
Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
3 1 6.7 Dokumentation
Erfahrung
und die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten
erkennen und kritisch hinterfragen (vgl. 6.1)
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
• Feedback und Debatten im
Plenum im Anschluss an
Rollenspiele oder
Auseinandersetzung mit
Bildgeschichten
Kritische
Auseinandersetzung mit
kulturellen Unterschieden
sowie Wertschätzung der
entdeckten Unterschiede
und/oder
Gemeinsamkeiten
Bezug zu allen Fächern
Seite 81
4 13 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 6 1.1. Hörverstehen und
• Verschiedenste Formen
der beruflichen und
privaten Kommunikation
anhand von Gesprächen
und Interviews in Bezug
auf Hör- und
Sehverständnis einüben.
Zum Beispiel:
Vereinbarungen treffen
und bestätigen oder
Termine abmachen und
verschieben und dabei die
Intention des Gegenübers
verstehen
Interpretationsstrategien,
reflexive Fähigkeiten
Konzentrationsfähigkeit
4 7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen
Textsorten nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• Lesen von gut
verständlichen Zeitungs-
oder Magazinartikeln
Lesetechniken, Methoden
des scanning /skimming
Globalverständnis von
Texten
4 17 2. Mündliche
4 5 2.1. Mündliche
in Alltagssituationen mithilfe von
Umschreibungen zurechtkommen
• Aussprache anhand von
Lernplattformen lernen
und üben, sich gegenseitig
korrigieren
• Kurzvorträge
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Selbstvertrauen beim
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
Seite 82
4 9 2.2. Mündliche
Strukturen) so einsetzen, dass sich die
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
ausdrücken
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
begründen und erklären
• Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Konversationsstrategien
erkennen und üben
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
Vertreten der eigenen
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
Veränderungen
Seite 83
Gesprächsführung und
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
(Bezug zu Fächern, in
denen das Vertreten der
eigenen Meinung
ausdrücklich erwünscht
ist)
4 3 2.3.
Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen
aus Diskussionsrunden
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
Anteilnahme am
Tagesgeschehen
4 17 3. Schriftliche
4 7 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
verständlich sind
• zusammenhängende Texte verfassen
• Berichte und andere Textsorten in einem
üblichen Standardformat schreiben, um
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
• Bewerbungsschreiben und
CV verfassen
• Textstrukturen üben
• verschiedene Textsorten
(z.B. article, email/letter,
essay, report, review) üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
Selbständigkeit und
4 6 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen Informationen von
unmittelbarer Bedeutung austauschen
• Notizen schreiben
• Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der
Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
Seite 84
• Verarbeitung von vorgegeben Informationen /
Anforderungen in schriftlicher Form
erarbeiten und wirksam
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
Kommunikations- und
(register)
Sozialkompetenz
4 4 3.3. Sprachmittlung /
schriftlich aus der
aus Texten weitergeben
Anwendung von
Mediationsstrategien,
Erkennen und
Wiedergabe von
Seite 85
4 3 4. Sprachreflexion und
4 1 4.2. Rezeptionsintelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen
Textsorten einsetzen
• Lesestrategien anwenden,
Querverweise visualisieren
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
mit Hilfe von Alltagstexten
und -situationen fördern
• Gebrauch von
Wörterbüchern und
elektronischen Medien
fördern und fordern
Verständnis von
Kritisch-forschendes
Denken
Umgang mit Komplexität
4 1 4.3. Produktions-
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
4 1 4.4. Interaktions-
• Gespräche über vertraute oder interessierende
Themen führen
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
einem Geschehen
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
Fähigkeit zum
Perspektivenwechsel
Seite 86
4 1 5. Soziokulturelle
4 1 5.1. Soziokulturelle
• Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die
formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und
Grussformeln)
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
verdeutlichen und
, Sozialkompetenzen,
Aufgeschlossenheit und
Neugier gegenüber einer
anderen Kultur
4 9 6. Kultur und
4 1 6.1. Persönliches und
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
Selbstbewusstsein,
Selbstmotivation,
Lernstrategien,
4 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Nachrichtensendungen aus
verschiedenen Medien
vergleichen, diskutieren
• Reden analysieren und
Medienbildung
Informations- und
Kommunikationstechnolo
gien (IKT- Kompetenzen)
4 1 6.3. Wirtschaft und
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
präsentieren
Arbeiten mit Statistiken
Seite 87
4 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
Staatsformen und
Rechtswesen vergleichen
Staatsformen USA,
England,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bildungssysteme und
Rechtsformen kennen
4 1 6.5. Wissenschaft,
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Ausstellungen und
Kulturanlässe einbeziehen
Bewusstsein für kulturelle
4 2 6.6. Literatur und
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (verteilt auf alle 6 Semester)
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
anspruchsvollere
Klassenlektüre
gemeinsam
erarbeiten
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Methodenkompetenzen,
Lesetechnik, Kreativität
Neugierde,
Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Seite 88
4 2 6.7 Dokumentation
Erfahrung
• Z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios interkulturelle Erfahrungen
persönlicher und beruflicher Natur
dokumentieren
• Begleitend zum
Berufspraktikum konkrete
Fragen zur
Zusammenarbeit in einem
interkulturellen
Arbeitsumfeld schriftlich
beantworten
eglAnschluss an Rolhhhh
Strategien zur
Zusammenarbeit in
einem interkulturellen
Arbeitsumfeld entwickeln
Bezug zu allen Fächern
Seite 89
5 20/12 1. Rezeption Die Lernenden können:
5 12/5 1.1. Hörverstehen und
• in Sachinformationen über alltags- oder
berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
• Reden oder Gespräche verstehen
• Gesprächspartnern oder
anderen Sendern von
Informationen (TV, Radio,
Hörbeispiel) zuhören,
verstehen, was gesagt wird
und gegebenenfalls
situationsgemäss
reagieren (z.B. durch
Ausführen eines Auftrages,
Nachfragen oder aktives
Weiterführen des
Gesprächs)
Interpretationsstrategien,
reflexive Fähigkeiten
Konzentrationsfähigkeit
5 8/7 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• Lesen von
anspruchsvolleren
Zeitungs- und
Magazinartikeln
Lesetechniken, Methoden
des scanning /skimming
Globalverständnis von
Texten
5 24/18 2. Mündliche
5 8/6 2.1. Mündliche
• eine gut verständliche Aussprache pflegen
• über sich selbst Auskunft
geben
• über ein vorgegebenes
Thema oder einen
Gegenstand selbständig
und verständlich sprechen,
argumentieren (z.B.
Bildbeschreibung)
(Bezug zu allen Fächern)
Seite 90
5 12/10 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der
Situation und dem Gegenüber angepasst
teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
begründen und erklären
• Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
mündlich bewältigen
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Konversationsstrategien
erkennen und üben
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
• Mit einem
Gesprächspartner über ein
vorgegebenes Thema
diskutieren und
verhandeln, gemeinsam
Lösungen oder einen
Konsens finden
Vertreten der eigenen
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
Veränderungen
Seite 91
Gesprächsführung und
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
Treffen gemeinsamer
Entscheidungen
Teamfähigkeit
Mitverantwortung für die
anderen
(Bezug zu Fächern, in
denen das Vertreten der
eigenen Meinung
ausdrücklich erwünscht
ist)
5 4/2 2.3.
Anweisungen) anderen Personen erklärend
aus Diskussionsrunden
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
Anteilnahme am
Tagesgeschehen
5 24/18 3. Schriftliche
5 12/9 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung anwenden
• Berichte und andere Textsorten in einem
üblichen Standardformat schreiben, um
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
• Verschiedene Textsorten
(z.B. article, email/letter,
essay, report, review) üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
Selbständigkeit und
Seite 92
5 12/9 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen Informationen
• Notizen schreiben
• Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der
Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
Kommunikations- und
(register)
Sozialkompetenz
Seite 93
5 3 4. Sprachreflexion und
5 1 4.2. Rezeptionsintelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen
Textsorten einsetzen
• Wörterbücher und elektronische Medien
adäquat anwenden
• Lesestrategien anwenden,
Querverweise visualisieren
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
mithilfe von Alltagstexten
und -situationen fördern
Verständnis von
Kritisch-forschendes
Denken
Umgang mit Komplexität
5 1 4.3. Produktions-
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
5 1 4.4. Interaktionsstrategien
• Gespräche über vertraute oder persönlich
interessierende Themen führen
• Diskussionen in kleinen
• mündliche
Berichterstattung von
einem Geschehen
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
Fähigkeit zum
Perspektivenwechsel
Seite 94
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
5 1 5. Soziokulturelle
5 1 5.1. Soziokulturelle
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
verdeutlichen und
, Sozialkompetenzen,
Aufgeschlossenheit und
Neugier gegenüber einer
anderen Kultur
5 8 6. Kultur und
5 1 6.1. Persönliches und
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
Selbstbewusstsein,
Selbstmotivation,
Lernstrategien,
5 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Nachrichtensendungen aus
verschiedenen Medien
vergleichen, diskutieren
• Reden analysieren und
Medienbildung
Informations- und
Kommunikationstechnolo
gien (IKT- Kompetenzen)
5 1 6.3. Wirtschaft und
Gesellschaft mit entsprechenden
• Firmenpräsentationen,
Interviews,
Arbeiten mit Statistiken
Seite 95
Geschäftsporträts,
Leitbilder einbringen
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
präsentieren
5 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
Staatsformen und
Rechtswesen vergleichen
Staatsformen USA,
England,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bildungssysteme und
Rechtsformen diskutieren
5 1 6.5. Wissenschaft,
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Ausstellungen und
Kulturanlässe einbeziehen
Bewusstsein für kulturelle
5 2 6.6. Literatur und
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (verteilt auf alle 6 Semester)
• Individuelle Lektüre
(alleine oder in Gruppen)
und eigenständige
Auseinandersetzung mit
den Texten und ihrem
gesellschaftlichen,
geschichtlichen und
kulturellen Umfeld
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Methodenkompetenzen,
Lesetechnik, Kreativität
Neugierde,
Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Bezug zu Deutsch,
Seite 96
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
5 1 6.7 Dokumentation
Erfahrung
• die Grundzüge der staatlichen Organisation
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
und auffällige Unterschiede festhalten (vgl.
6.4)
Staatsformen und
Rechtswesen miteinander
vergleichen und deren
Ursprünge ergründen
Wenn möglich praktische
Beispiele beiziehen:
• anstehende
Präsidentschaftswahle
n in den USA oder
Wahlen in
Grossbritannien
• politische
Entwicklungen in
Afrika, Asien und
anderen mit
englischsprachigen
Ländern assoziierte
Gebiete (Stichwort
‘Partition’, ‘Apartheid’
etc.)
Staatsformen USA,
England,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bildungssysteme und
Rechtsformen diskutieren
Bezug zu vielen
geisteswissenschaftlichen
Fächern
Seite 97
6 9/11 1. Rezeption Die Lernenden können:
5/6 1.1. Hörverstehen und
• in Sachinformationen über alltags- oder
berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
• Reden oder Gespräche verstehen
• Gesprächspartnern oder
anderen Sendern von
Informationen (TV, Radio,
Hörbeispiel) zuhören,
verstehen, was gesagt wird
und gegebenenfalls
situationsgemäss
reagieren (z.B. durch
Ausführen eines Auftrages,
Nachfragen oder aktives
Weiterführen des
Gesprächs)
Interpretationsstrategien,
reflexive Fähigkeiten
Konzentrationsfähigkeit
6 4/5 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen
• Neben der Lektüre von
anspruchsvolleren
Zeitungs- und
Magazinartikeln (z. B. aus
The Guardian, The
Economist) auch Lektüre
von fiktionalen Texten
Lesetechniken, Methoden
des scanning /skimming
Globalverständnis von
Texten
(Bezug Deutsch,
6 12/17 2. Mündliche
6 4/6 2.1. Mündliche
• eine gut verständliche Aussprache pflegen
• Literarische Texte oder
Textausschnitte inhaltlich
beschreiben und Auskunft
geben über ihren Bezug zu
anderen Texten /
literarischen Werken
sowie über deren
gesellschaftliche,
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Selbstvertrauen beim
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
Seite 98
geschichtliche und
kulturelle Bedeutung
Einordnen von
spezifischen Aspekten ins
grosse Ganze
6 6/8 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der
Situation und dem Gegenüber angepasst
teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
begründen und erklären
• Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
mündlich bewältigen
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
• In einem Prüfungsgespräch
über ein vorgegebenes
Thema (z.B. literarischer
Text) diskutieren und
verhandeln
Vertreten der eigenen
Meinung und der eigenen
Interessen
Seite 99
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
Veränderungen
Gesprächsführung und
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
Treffen gemeinsamer
Entscheidungen
Teamfähigkeit
Mitverantwortung für die
anderen
(Bezug zu Fächern, in
denen das Vertreten der
eigenen Meinung
ausdrücklich erwünscht
ist)
6 2/3 2.3.Sprachmittlung /
Anweisungen) anderen Personen erklärend
aus Diskussionsrunden
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
Anteilnahme am
Tagesgeschehen
6 6/16 3. Schriftliche
6 3/8 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung anwenden
• Berichte und andere Textsorten in einem
üblichen Standardformat schreiben, um
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
Seite 100
Selbständigkeit und
(Bezug zu Deutsch und
6 3/8 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen Informationen
• Notizen schreiben
• Zusammenfassungen und
Reviews von literarischen
Werken
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
Kommunikations- und
(register)
Seite 101
Sozialkompetenz
(Bezug zu Deutsch und
6 3 4. Sprachreflexion und
6 1 4.2. Rezeptionsintelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen
Textsorten einsetzen
• Wörterbücher und elektronische Medien
adäquat anwenden
• Lesestrategien anwenden,
Querverweise visualisieren
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
mithilfe von Alltagstexten
und –situationen fördern
Verständnis von
Kritisch-forschendes
Denken
Umgang mit Komplexität
(Bezug Deutsch,
6 1 4.3. Produktions-
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
(Bezug Deutsch,
6 1 4.4. Interaktions-
• Gespräche über vertraute oder persönlich
interessierende Themen führen
• Diskussionen in kleinen
• Berichterstattung von
einem Geschehen
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
Seite 102
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
Fähigkeit zum
Perspektivenwechsel
(Bezug Deutsch,
6 1 5. Soziokulturelle
6 1 5.1. Soziokulturelle
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
verdeutlichen und
, Sozialkompetenzen,
Aufgeschlossenheit und
Neugier gegenüber einer
anderen Kultur
Bezug zu allen anderen
6 12 6. Kultur und
6 1 6.1. Persönliches und
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
Selbstbewusstsein,
Selbstmotivation,
Lernstrategien,
6 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Nachrichtensendungen aus
verschiedenen Medien
vergleichen, diskutieren
• Reden analysieren und
Medienbildung
Informations- und
Kommunikationstechnolo
gien (IKT- Kompetenzen)
Seite 103
6 1 6.3. Wirtschaft und
Gesellschaft mit entsprechenden
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
präsentieren
Arbeiten mit Statistiken
Bezug zu vbr
6 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
Staatsformen und
Rechtswesen vergleichen
Staatsformen USA,
England,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bildungssysteme und
Rechtsformen diskutieren
6 1 6.5. Wissenschaft,
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Ausstellungen und
Kulturanlässe einbeziehen
Bewusstsein für kulturelle
6 5 6.6. Literatur und
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
• Individuelle Lektüre
(alleine oder in Gruppen)
und eigenständige
Auseinandersetzung mit
den Texten und ihrem
gesellschaftlichen,
geschichtlichen und
kulturellen Umfeld
Methodenkompetenzen,
Lesetechnik, Kreativität
Neugierde,
Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
(Bezug Deutsch,
Seite 104
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (verteilt auf alle 6 Semester)
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
6 2 6.7 Dokumentation
Erfahrung
• Kritische Auseinandersetzung mit literarischem
Kanon sowie zeitgenössischer Literatur aus
allen mit den englischsprachigen
Sprachräumen assoziierten Ländern (vgl. 6.6)
• Lektüre und
Dokumentation der
kritischen
Auseinandersetzung
(mündliche Präsentationen
oder Erstellung von
Dossiers) von Texten aus
Afrika, Indien, Hongkong,
Jamaica und vielen
weiteren
englischsprachigen
Ländern mit kolonialem
Hintergrund oder
andersartig mit den
englischen Sprachräumen
verbundenen Ländern
Auseinandersetzung mit
und Analyse von (bei uns)
wenig bekannter Literatur
Bezug zum Fach
Französisch aufgrund
vergleichbarer kolonialer
Erfahrungen
Seite 105
Fach Mathematik
- Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
3 3 2 2 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Mathematik im Grundlagenbereich vermittelt fachspezifische und fachübergreifende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Fach leitet die Lernenden
an, Problemstellungen zu analysieren, zu bearbeiten und zu lösen. Dadurch werden exaktes und folgerichtiges Denken, kritisches Urteilen sowie präziser
Sprachgebrauch ebenso wie geistige Beweglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer geübt. Durch die Förderung des mathematisch-logischen Denkens
leistet die Mathematik einen wesentlichen Beitrag zu Bildung und Kultur.
Der Unterricht macht die Lernenden mit den spezifischen Methoden der Mathematik vertraut. Die aktuellen technischen Hilfsmittel erlauben die Visualisierung
der Mathematik und unterstützen die Erforschung von mathematischen Sachverhalten. Es werden Fertigkeiten erlernt, die auf andere Situationen übertragen
und in anderen Wissenschaftsbereichen angewendet werden können.
Mathematik im Grundlagenbereich fördert insbesondere auch Kompetenzen wie Abstrahieren, Argumentieren und experimentelles Problemlösen und schafft
damit bei den Lernenden das für ein Fachhochschulstudium erforderliche mathematische Verständnis. Die Verwendung von Hilfsmitteln ist Teil der fachlichen
Kompetenzen.
Seite 106
• Reflexive Fähigkeiten: differenzierend und kritisch denken und urteilen; logisch argumentieren; mathematische Modelle (Formeln, Gleichungen,
Funktionen, geometrische Skizzen, strukturierte Darstellungen, Ablaufpläne) in überfachlichen Anwendungen darstellen und kritisch reflektieren
• Sprachkompetenz: über die Mathematik als formale Sprache die allgemeine Sprachkompetenz in Wort und Schrift weiterentwickeln; umgangssprachliche
Aussagen in die mathematische Fachsprache übersetzen und umgekehrt; sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Fachleuten und Laien
sprachlich gewandt und verständlich ausdrücken
• Arbeits- und Lernverhalten: Beharrlichkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Exaktheit und Problemlöseverhalten durch mathematische Strenge
weiterentwickeln und sich neues Wissen mit Neugier und Leistungsbereitschaft aneignen
Seite 107
1. 20 1. Grundlagen Algebra
und Arithmetik
4 1.1. Grundlagen • den Aufbau der Zahlen verstehen und Zahlen
nach Zahlenarten klassieren
• Zahlenmengen, insbesondere Intervalle,
notieren und mit Hilfe der Zahlengeraden
visualisieren
• Grundoperationen in verschiedenen
Zahlenmengen unter Einhaltung der Regeln
durchführen
• algebraische Terme unter Einhaltung der
Regeln für die Grundoperationen umformen
• einfache Polynome 2. Grades in Linearfaktoren
zerlegen
• Aufbau der Zahlen:
Vorzeichen, Betrag,
Rundung,
Ordnungsrelationen und
Zahlenarten (N, Z, Q, R)
• Darstellung von Mengen
(beschreibende und
aufzählende Form,
Intervalle)
• Grundoperationen und
Rechenregeln
(Vorzeichenregeln,
Hierarchie der
Operationen)
• Algebraische
Termumformungen:
Terme zusammenfassen,
kürzen, erweitern,
ausmultiplizieren,
ausklammern,
vereinfachen, …
• Zerlegung von einfachen
Polynomen 2. Grades in
Linearfaktoren
Kurze Repetition der
Grundlagen aus der
Bezirksschule
Zwingende Grundlagen
für die Mathematik an
der WMS
Seite 108
(Faktorisieren, ohne
Polynomdivision)
16 1.2. Potenzen • die Potenzgesetze mit ganzzahligen Exponenten
verstehen und auf einfache Beispiele anwenden
• die Hierarchie der Operationen erkennen und
• Potenzen mit ganzzahligen
Exponenten
• Potenzgesetze
• Quadratwurzeln
• Potenzen von Summen,
Pascal‘sches Dreieck
üben der rechnerischen
Grundfertigkeiten
Grundlage für
Differential-, Zinseszins-
und Rentenrechnung
Stellenwertsysteme
(Dezimal-, Dualsystem)
1. 20 2. Gleichungen Die Lernenden können
5 2.1. Grundlagen • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen
Kontext als Gleichung formulieren
• algebraische Äquivalenz erklären und
• lineare und einfache nicht-lineare Gleichungen
erkennen und lösen
• Lösungs- und Umformungsmethoden
zielführend einsetzen und Lösungen
überprüfen
• lineare und einfache nichtlineare Gleichungen
sowohl abstrakt als auch in
wirtschaftlichem Kontext
• Einfache nicht-lineare
Gleichungen, die auf
lineare Gleichungen führen
• Äquivalenz-, Gewinn- und
Verlustumformungen
nicht-lineare Gleichungen
mit einem Solver lösen
15 2.2. Quadratische
Gleichungen
• quadratische Gleichungen lösen
• beliebige Polynome 2. Grades in Linearfaktoren
zerlegen
• die Lösbarkeit anhand der Diskriminante
• quadratische Gleichungen
• quadratisches Ergänzen
• Zerlegung von Polynomen
2. Grades in Linearfaktoren
Satz von Vieta
Anwendungsaufgaben
(Optik: Linsengleichung,
Goldener Schnitt, …)
Seite 109
• Herleitung der
Lösungsformel
• Diskussion der Lösbarkeit
(Diskriminante)
Einfache quadratische
Gleichungen mit
Formvariablen
1. 20 3. Funktionen Die Lernenden können
10 3.1. Grundlagen • reelle Funktionen als Zuordnung/Abbildung
zwischen dem reellen Definitionsbereich und
dem reellen Wertebereich verstehen und
erläutern
• mit Funktionen beschreiben, wie sich
Änderungen einer Grösse auf eine abhängige
Grösse auswirken und damit auch den
Zusammenhang als Ganzes erfassen
• reelle Funktionen verbal, tabellarisch, grafisch
(in kartesischen Koordinaten) und analytisch
mit beliebigen Symbolen für Argumente und
Werte lesen und interpretieren
• Funktionsgleichung, Wertetabelle und Graph
kontextspezifisch anwenden
• anhand der Gleichung einer elementaren
Funktion deren Graphen skizzieren und
umgekehrt anhand des Graphen die
Funktionsgleichung bestimmen
• reelle Funktionen ( ) in verschiedenen
Notationen lesen und schreiben
• Funktionsbegriff sowohl
abstrakt als auch anhand
praktischer Beispiele
• verschiedene Notationen:
Zuordnungsvorschrift
x ↦ y = f(x)
Funktionsgleichung
mit 𝑦𝑦 = 𝑓𝑓(𝑥𝑥)
Funktionsterm f(x)
• Graphen von Funktionen
im kartesischen
Koordinatensystem
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Geogebra)
Praktische
Anschauungsbeispiele aus
(Wirtschaft, Biologie,
Chemie, …)
Seite 110
10 3.2. Lineare Funktionen • den Graphen einer linearen Funktion als
Gerade in der kartesischen Ebene darstellen
• die Koeffizienten der Funktionsgleichung
geometrisch interpretieren (Steigung,
Achsenabschnitt)
• die Funktionsgleichung einer Geraden
aufstellen
• Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch
bestimmen und berechnen
• lineare Funktionen aus wirtschaftlichem
Kontext herleiten, z.B. Kosten-, Erlös- und
Gewinnfunktion
• Probleme der vollkommenen Konkurrenz mit
linearen Funktionen für Angebot und Nachfrage
modellieren und algebraisch lösen
• lineare Funktion sowohl
abstrakt als auch anhand
praktischer Beispiele
• Gerade als Graph einer
linearen Funktion
• Steigung
(Differenzenquotient) und
Achsenabschnitte
• Bestimmung der
Geradengleichung bzw.
der Funktionsgleichung
einer linearen Funktion
• Schnittprobleme
Grundlagen für lineare
Optimierung / Fixkosten,
Erlös- und Kostenfunktion
Preis-Absatz-Funktion
Normale einer Geraden
Seite 111
2. 9 4. Wurzeln Die Lernenden können
9 4.1. Wurzeln und
Potenzen mit rationalen
Exponenten
• Wurzeln als Potenzen mit rationalen Exponenten
schreiben
• die Potenzgesetze mit rationalen Exponenten
verstehen und auf einfache Beispiele anwenden
• elementare Potenzgleichungen mit rationalen
Exponenten lösen
• Potenzen mit rationalen
Exponenten
• Wurzeln
• Potenzgesetze für
Potenzen mit rationalen
Exponenten
• Lösen von elementaren
Potenzgleichungen mit
rationalen Exponenten
üben der rechnerischen
Grundfertigkeiten
Potenzen mit reellen
Exponenten
Auflösen der
Zinseszinsformel nach
dem Zinssatz
Bestimmung der
prozentualen Zu-
/Abnahme pro Einheit bei
exponentiellem
Wachstum
2. 21 5. Gleichungssysteme Die Lernenden können
21 5.1. Lineare
Gleichungssysteme
• gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen
Kontext als Gleichungssystem formulieren
• Lösungs- und Umformungsmethoden
zielführend einsetzen und Lösungen
überprüfen
• ein lineares Gleichungssystem lösen
• die Lösungsmenge eines linearen
Gleichungssystems mit zwei Variablen grafisch
veranschaulichen und interpretieren
• lineare Gleichungssysteme
sowohl abstrakt als auch in
wirtschaftlichem Kontext
• verschiedene
Lösungsmethoden:
- Einsetzmethode
- Additionsmethode
• Diskussion der Lösbarkeit
bei linearen
Gleichungssystemen mit
zwei Variablen
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Geogebra)
Gaussalgorithmus
Determinantenmethode
einfache nicht-lineare
Gleichungssysteme
über- und
unterbestimmte lineare
Gleichungssysteme
2. 21 6. Quadratische
Funktionen
Seite 112
15 6.1. Quadratische
Funktionen
• den Graphen einer quadratischen Funktion als
Parabel 2. Ordnung visualisieren
• die verschiedenen Darstellungsformen der
Funktion geometrisch interpretieren
• Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch
und rechnerisch bestimmen
• quadratische Funktion
• Nullstellen- und
Scheitelpunktsform mit
Diskussion der Parameter
(Parabelöffnung,
Nullstellen, Scheitelpunkt,
Achsenabschnitte,…)
• Verschiebungen im
Koordinatensystem
• Schnittpunkte von
Geraden und Parabeln
• Schnittpunkte von zwei
Parabeln
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Geogebra)
Spiegelung von Parabeln
Praktische
Anschauungsbeispiele aus
(Wirtschaft, Physik, …)
Z.B. Wurfparabel,
Preisabsatzfunktion,…
6 6.2. Optimierungsprobleme
• einfache quadratische Extremalprobleme lösen • Lösung quadratischer
Extremalprobleme mittels
Bestimmung des
Scheitelpunkts
Optimierung
Preisabsatzfunktion
Statistik: Lineare
Regression
(Abstandsminimierung)
Seite 113
3. 18 7. Datenanalyse Die Lernenden können
3 7.1. Grundlagen • Grundbegriffe der Datenanalyse erklären
• Datengewinnung und -qualität diskutieren
• Grundbegriffe:
Grundgesamtheit, Urliste,
Stichprobe,
Stichprobenumfang, Rang
• Datengewinnung und -
qualität
(z.B.: Relevanz,
Genauigkeit, Aktualität,
Kohärenz, …)
Darstellung von Daten
mit Hilfe geeigneter
Software
Kritischer
Aktualitätsbezug
(veröffentlichte
Statistiken aus Zeitungen
oder vom BFS)
6 7.2. Diagramme • univariate Daten charakterisieren, ordnen,
klassieren und univariate Daten visualisieren
• Diagramme charakterisieren und interpretieren
• bivariate Daten charakterisieren, visualisieren
und interpretieren
• entscheiden, wann welches Diagramm
angemessen ist
• univariate Daten
(kategorial, diskret, stetig)
• Rangliste,
Klasseneinteilung
• Visualisierungen:
Balkendiagramm,
Kuchendiagramm,
Histogramm, Boxplot
• Diagramme
charakterisieren:
symmetrisch, schief,
unimodal/multimodal
• bivariate Daten:
lineare Regression
9 7.3. Masszahlen • Lagemasse und Streumasse berechnen,
interpretieren sowie auf ihre Plausibilität hin
prüfen
• Lagemasse:
Mittelwert, Median,
Modus
Auswertung von Daten
mit Hilfe geeigneter
Software
Seite 114
• entscheiden, wann welche Masszahl relevant
ist
• Streumasse:
Varianz,
Standardabweichung,
Quartilsdifferenz
• Korrelation/Regression:
Kovarianz, pearsonscher
Korrelationskoeffizient
Üben an aktuellen
Beispielen
3. 6 8. Potenz- und
Wurzelfunktion
6 8.1. Grundlagen • die Wurzelfunktion als Umkehrfunktion einer
Potenzfunktion mit natürlichen Exponenten
berechnen, interpretieren und grafisch
darstellen
• Potenzfunktion mit rationalen Exponenten
• Potenzfunktionen mit
ganzen und rationalen
Exponenten
• Umkehrfunktion
• graphischer
Zusammenhang zwischen
Funktion und
Umkehrfunktion
• Wurzelfunktion
Vorbereitung für
Differentialrechnung und
Wirtschaftsmathematik
3. 16 9. Exponentialfunktion Die Lernenden können
12 9.1. Exponentialfunktion • Exponentialfunktionen in
Anwendungsbeispielen erkennen und zur
Problemlösung beiziehen
• die Koeffizienten in der Funktionsgleichung
einer Exponentialfunktion interpretieren
• die Koeffizienten a, b und c
der Exponentialfunktion
f: x ↦ y = b ⋅ ax + c
• in konkreten Problemen
die Funktionsgleichung
aufstellen und auswerten
Populationsmodelle
Aktualitätsbezug (z.B.
Weltbevölkerung, globale
Erwärmung,…)
Grundlagen für
Finanzmathematik
Seite 115
• Wachstums-, Zerfalls- und Sättigungsprozesse
mit Hilfe der natürlichen Exponentialfunktion
• Wachstums- und Zerfallsprozesse mit Hilfe von
Exponentialfunktionen interpretieren,
modellieren, visualisieren und berechnen
• Wachstums-,
Zerfallsprozesse
• die eulersche Zahl als Basis
einer Exponentialfunktion
(Zinseszins,
Rentenrechnung)
Stetiges Wachstum
4 9.2. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung
• jährliche Verzinsung unterjährige Verzinsung
Grenzübergang: Stetige
Verzinsung
Rechnungswesen
Seite 116
4. 18 10. Logarithmusfunktion
9 10.1. Logarithmus • eine Exponentialgleichung in die entsprechende
Logarithmusgleichung umschreiben und
umgekehrt
• die Logarithmengesetze bei Berechnungen
• mit Logarithmen in verschiedenen Basen
numerisch rechnen
• Logarithmus als Lösung
einer
Exponentialgleichung:
𝑎𝑎𝑥𝑥 = 𝑏𝑏 ⇔ 𝑥𝑥 = 𝑙𝑙𝑙𝑙𝑙𝑙𝑎𝑎(𝑏𝑏),
𝑎𝑎, 𝑏𝑏 ∈ ℝ+, 𝑎𝑎 ≠ 1
• Logarithmusfunktion als
Umkehrfunktion einer
Exponentialfunktion
• Logarithmengesetze
• Logarithmen in
verschiedenen Basen und
Basiswechsel
Laufzeiten von
Kapitalanlagen
logarithmische Skalen
6 10.2. Exponential- und
Logarithmusgleichungen
• Exponential- und Logarithmusgleichungen
lösen
• Exponential- und
Logarithmusgleichungen
3 10.3. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung nach
allen Variablen auflösen
• die Grundformel der Zinseszinsrechnung auf
Schulden und andere wirtschaftliche Bereiche
• Zinseszinsformel
insbesondere nach der
Laufzeit auflösen
Rechnungswesen
4. 12 11. Ungleichungen und
Systeme von
Ungleichungen
12 11.1. Lineare
Ungleichungen und
• lineare Ungleichungen mit einer Variablen
lösen
• lineare Ungleichungen und
Systeme linearer
Grundlagen für lineare
Optimierung
Seite 117
Systeme linearer
Ungleichungen
• gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen
Kontext als Ungleichung oder
Ungleichungssystem formulieren
• die Lösungsmenge eines linearen
Ungleichungssystems mit zwei Variablen
grafisch veranschaulichen und interpretieren
Ungleichungen algebraisch
und graphisch lösen
• Anwendung in
wirtschaftlichem Kontext
Äquivalenzumformungen
bei Ungleichungen
Seite 118
5. 15 12. Differentialrechnung
15 12.1. Grundlagen • Tangenten an Funktionsgraphen (Parabeln n.
Ordnung) bestimmen
• Polynomfunktionen ableiten
• Extremalprobleme für einfache
Polynomfunktionen lösen
• Tangentenproblem
• Differentialquotient
• Ableitung von Potenz- und
Polynomfunktionen
• Extremalprobleme
• Anwendung in
wirtschaftlichem Kontext
Grundlagen für
Wirtschaftsmathematik
(Preisbildung)
5. 21 13. Finanz- und
Wirtschaftsmathematik
9 13.1. Finanzmathematik • die Grundformel zur Berechnung des
äquivalenten Zinssatzes einsetzen und nach
allen Variablen auflösen
• die Grundformel der Annuität im
wirtschaftlichen Kontext anwenden und dabei
nach allen Variablen (ausser dem Zins) auflösen
• die Grundformel der Annuität auf Darlehen und
Renten anwenden
• Äquivalenter Zinssatz
• Grundformel für Annuität
• Spar- und
Abzahlungsvorgänge
• Endwert- und Barwert
Endwert- und
Barwertmodelle
Renditeberechnungen für
Finanzanlagen
12 13.2.
Wirtschaftsmathematik:
Lineare Optimierung
• lineare Optimierungsprobleme mit zwei
Variablen grafisch veranschaulichen und lösen
• Lineare Optimierung:
- Formulierung und
Darstellung der
Nebenbedingungen als
Logistik-Probleme
Seite 119
Ungleichungen
(Planungspolygon)
- Formulierung und
Darstellung der
Zielfunktion
- Optimierung algebraisch
(Geradenschnittpunkte
in die Zielfunktion
einsetzen) und
graphisch
(Parallelverschiebung
der Zielfunktion)
- Anwendung in
wirtschaftlichem
Kontext
5.-6. 0-29 14. Wahrscheinlichkeits-
Rechnung
0-11 14.1. Grundlagen • die Grundregeln der
Wahrscheinlichkeitsrechnung erklären
• das Zufallsexperiment und seine Elemente als
Modell von zufälligen Vorgängen in der realen
Welt erklären
• die Grundbegriffe aus der Theorie der diskreten
Zufallsexperimente erklären
• Verteilungen der Ergebnisse von einstufigen
Zufallsexperimenten beschreiben und
• Laplace-
Wahrscheinlichkeit
• Grundbegriffe
(Zufallsexperiment,
Ergebnis, Ereignis,
Wahrscheinlichkeitsverteil
ung)
• Einstufige, diskrete
Zufallsexperimente
Lebensversicherung,
Sterbetafel,
Lebenserwartung
(Glücks-) Spiele
Bezug zur Statistik
Gesetz der grossen
Zahlen
Seite 120
visualisieren sowie für
Wahrscheinlichkeitsberechnungen nutzen
0-18 14.2. Mehrstufige
Zufallsexperimente
• Verteilungen der Ergebnisse von mehrstufigen,
diskreten Zufallsexperimenten durch
Baumdiagramme visualisieren sowie für
Wahrscheinlichkeitsberechnungen nutzen
• Pfadregeln
(Baumdiagramm)
Seite 121
6. 22 13. Finanz- und
Wirtschaftsmathematik
22 13.3. Wirtschaftsmathematik:
Preisbildung bei
Monopolen
• die Preisbildung bei Monopolen erklären sowie
mit einfachen Modellen den optimalen Preis
und die Gewinnzone ermitteln
• Preisbildungsprobleme:
Kosten-, Erlös- und
Gewinnfunktion,
Gewinnzone,
Grenzkostenfunktionen,
Optimierung (mittels
Differentialrechnung)
Synergie zum Fach
Wirtschaft (BWL)
Seite 122
Schwerpunktfächer
Fach Wirtschaft und Recht
Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
3 3 4 4 4 4
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Wirtschaft und Recht im Schwerpunktbereich hilft den Lernenden, sich in der bestehenden, wandelbaren Wirtschafts- und Rechtsordnung als Mitarbeitende in
Unternehmungen und Organisationen, als Familienmitglieder, Konsumentinnen/Konsumenten und Staatsbürgerinnen/Staatsbürger zurechtzufinden sowie
einen Beitrag zur weiteren nachhaltigen Entwicklung dieser Ordnung zu leisten. Dieses Ziel wird erreicht, wenn die Lernenden zu einer eigenen, sachlich
fundierten und normativ begründeten Meinung bei konkreten betriebs- und volkswirtschaftlichen sowie rechtlichen Problemstellungen gelangen (mündige
Wirtschafts- und Rechtsbürgerinnen/Rechtsbürger), eigene Lösungsideen einbringen und von Expertinnen/Experten vorgeschlagene Lösungen einschätzen
können. Voraussetzung dazu ist, dass die Lernenden wesentliche betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Strukturen und Prozesse verstehen
sowie normative Grundlagen von Entscheidungen durchschauen. Dazu eignen sie sich ein ökonomisches und rechtliches Grundlagenwissen an, welches sie auf
konkrete Fälle anwenden.
Im Bereich Betriebswirtschaftslehre beschäftigen sich die Lernenden mit unternehmerischen Aspekten des Profit- und Non-Profit-Bereichs. Unternehmungen
stellen aufgrund einer Nachfrage Güter her oder erbringen Dienstleistungen, weil es nachfragende Personen gibt, die zu einer monetären Gegenleistung bereit
sind. Die Lernenden erwerben Kenntnisse wichtiger Aufbau- und Prozessstrukturen der Unternehmung und ihrer Umwelt sowie ein Verständnis für
Entscheidungsprozesse, Wahlfreiheiten, Sachzwänge und Zielkonflikte im Management.
Im Bereich Volkswirtschaftslehre befassen sich die Lernenden mit gesamtwirtschaftlichen Aspekten: Die Volkswirtschaftslehre untersucht, wie knappe
Ressourcen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse verwendet werden. Diese sowie die arbeitsteilige Bereitschaft von Unternehmungen, die
Bedürfnisse entgeltlich zu befriedigen, stellen den Motor der Wirtschaft dar. Die Lernenden erwerben Wissen über die wirtschaftlichen Grundvorgänge, d.h.
Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern, über die regulierenden monetären und nichtmonetären Rahmenbedingungen und deren Wirkung, über die
damit verbundenen Tätigkeiten und Institutionen sowie über die Wirtschaftspolitik. Damit erhalten sie Einsicht in wichtige mikro- und makroökonomische
Seite 123
Zusammenhänge und sind in der Lage, entsprechende Problemstellungen unter Einbezug gesellschaftlicher, ökologischer und technischer Entwicklungen zu
erkennen und zu beurteilen.
Im Bereich Recht erwerben die Lernenden ein Grundwissen über unser Rechtssystem sowie über dessen normative Grundlagen als Rahmen unserer
Gesellschaftsordnung. Damit verbunden erlangen sie eine juristische Mithörkompetenz (juristisches Grundlagenwissen, juristische Arbeitstechniken,
Beurteilung von Fällen) sowie die Fähigkeit, bei rechtlichen Wertkonflikten sowohl gegenüber dem Rechtsstaat als auch gegenüber anderen Rechtssubjekten
Entscheidungen treffen zu können. Die Lernenden gelangen zur Einsicht, dass die – evolutiv veränderbaren – Gesetze die Beziehungen zwischen den
Mitgliedern einer Gesellschaft strukturieren und organisieren, zur Konfliktlösung beitragen und dass eine Gesellschaft ohne Gesetze nicht funktionsfähig ist.
Seite 124
• Reflexive Fähigkeiten: das Tagesgeschehen in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung
anerkannter ethischer Normen reflektieren; Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Gegebenheiten und deren
Veränderungen beurteilen
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung auseinander-setzen und dabei gemeinsam
Zukunftsentwürfe skizzieren, welche helfen, sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt Sorge zu tragen
• Interessen: das wirtschaftliche, rechtliche, ökologische und politische Geschehen mit Aufmerksamkeit verfolgen
• Arbeits- und Lernverhalten: Lernprozesse selbständig und in Gruppen organisieren; Lern- und Arbeitsmethoden (z.B. Textanalyse, Interpretation von
Statistiken, Analyse von Daten, Verwendung von Recherchetools) anwenden; das eigene Lern- und Arbeitsverhalten systematisieren und kritisch
reflektieren
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): wirtschaftliche und rechtliche Problemstellungen mit Hilfe von Medien
allein und im Team analysieren; Lösungsvarianten entwickeln, bewerten und einer Entscheidung zuführen
• Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden
Seite 125
1. 36 1. Unternehmerische
7 1.1 Einführung • den Ursprung wirtschaftlichen Handelns
• die Aufgaben einer Unternehmung benennen
• den Leistungsprozess mit den betroffenen
Güterarten beschreiben
• Betriebe anhand von Unterscheidungskriterien
einordnen
• Bedürfnispyramide
Maslow
• Wertschöpfungskette
• Wirtschaftlichkeit und
Produktivität
• Güterarten
• Wirtschaftssektoren
b3.bs4a Sie beurteilen
die Auswirkungen
wirtschaftlicher und
wirtschaftspolitischer
Entwicklungen auf ein
Unternehmen. (K4)
c3.bs1a Sie beschreiben
die typischen
Leistungserstellungsproze
sse eines Unternehmens.
Unternehmensportrait
aus verschiedenen
Branchen erstellen
10 1.2
Unternehmungsmodell
• die einzelnen Umweltsphären unterscheiden
und jeweilige Entwicklungen zuordnen
• Änderungen in den Umweltsphären erkennen
und mögliche Reaktionen der
Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilneh
mer beurteilen
• Anspruchsgruppen erkennen sowie mögliche
Zielkonflikte daraus ableiten und erklären
• ein nachhaltiges Unternehmungs-Umwelt-
Modell anhand eines Fallbeispiels erklären
• Einfaches
Unternehmungsmodell
• Stakeholder-Value Ansatz
• Gegenseitige Erwartungen
zwischen
Anspruchsgruppen und
Unternehmung
• Zielbeziehungen
b2.bs2a Sie erläutern die
Anliegen der
Anspruchsgruppen in
einem betrieblichen
Prozess. (K2)
b2.bs2c Sie leiten aus
Bedürfnissen von
Anspruchsgruppen im
kaufmännischen Bereich
zweckmässige Aufgaben
ab. (K4)
Seite 126
Mit Hilfe des
Unternehmensmodells
aktuelle Ereignisse und
Entwicklungen
Rollenspiel mit
7 1.3 Einführung
Unternehmungskonzept
• Zusammenhang zwischen Grundstrategie,
Leitbild und Unternehmenskonzept aufzeigen
• die verschiedenen Bereiche des
Unternehmungskonzepts abgrenzen
• anhand eines einfachen Beispiels Ziele, Mittel
und Verfahren für einzelne Bereiche herleiten
• Inhalte einer
Grundstrategie
• Leistungswirtschaftlicher,
finanzwirtschaftlicher und
sozialer Bereich
• Ziele, Ressourcen und
Massnahmen
b2.bs5a Sie erläutern die
Rolle von normativen und
strategischen Zielen für
eine Unternehmung. (K2)
b5.bs1a Sie erläutern
grundlegende Ursachen,
Merkmale und
Auswirkungen von
unternehmensbezogenen
Veränderungsprozessen.
b5.bs2a Sie
recherchieren aktuelle
Entwicklungen im
wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Bereich
und reflektieren
Auswirkungen auf Betrieb
und Arbeitsbereich. (K4)
Seite 127
Unternehmenskonzept
aus Schülersicht erstellen;
Ziele, Mittel und
Verfahren während der
Ausbildung
Geeignete Techniken:
Mindmap, Netzplan
12 1.4 Bereich Leistung:
Organisation
• Ablauf- und Aufbauorganisation unterscheiden
• verschiedene Organisationsformen und deren
Vor- und Nachteile nennen
• anhand einfacher Fallbeispiele Organigramme
zeichnen
• Tätigkeiten mit Hilfe eines Flussdiagrammes
aufzeigen
• Flussdiagramm
• Stellenbeschreib
• Funktionsorientierte,
produktorientierte und
marktorientierte
Organisation
• Ein- und
Mehrdimensionale
Organisationsformen
• Kontrollspanne
• Informationswege
b2.bs2b Sie
identifizieren
Schnittstellen,
Abhängigkeiten und
Verbesserungsmöglichkei
ten in einem
betrieblichen Prozess.
(K4)
b5.bs2b Sie erläutern
organisatorische
Veränderungsmöglichkeit
en im betrieblichen
Bereich kritisch. (K2)
c1.bs1a: Sie stellen die
Grundlagen der
Arbeitsorganisation dar.
c1.bs1e: Sie erstellen
zweckmässige
Aufbauorganisationen
mit gängigen
Seite 128
Anwendungsprogrammen
. (K3)
HKB c1.bs1d & c1bs1c
(Fach PRP): Eisenhower-
und ALPEN-Methode,
Ablauf-Organisation
erstellen
Abläufe aus dem
Rechnungswesen als
Flussdiagramm darstellen
Organisation eines
Schulanlasses
Vernetzung:
Bewerbung Praktikum,
1 24 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
12 2.1 Rechtsordnung und
Grundbegriffe
• die Rechtsordnung als wesentlichen
Bestimmungsgrund sozialen Verhaltens
• den Aufbau und die Aufgaben des
schweizerischen Rechtssystems beschreiben
• grosse Rechtsgebiete charakterisieren
• gezielt und systematisch Fälle anhand
praktischer und aktueller Rechtsfragen lösen
• allgemeine Rechtsgrundsätze auf einfache
Rechtsfälle anwenden
• Recht / Sitte / Moral,
Rechtsquellen
• Unterschied öffentliches -
privates Recht
• Staats-, Verwaltungs-,
Straf-, Zivil-,
Obligationenrecht,
Prozessrecht
• Sachverhalt, Tatbestand,
Tatbestandsmerkmale,
Rechtsfolge,
Rechtsanwendung
• Einleitungsartikel ZGB 1 -
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Quellen z.B. Beobachter,
Kassensturz,
Besuch eines Gerichtsfalls
am jeweiligen
Bezirksgericht
Geeignete Techniken:
Zielharmonie, -neutralität
und -konflikt mit
Problemlösungsstrategie,
Seite 129
Umgang mit
Rechtsbüchern
(Zitiertechnik)
10 2.2 ZGB: Personenrecht • Rechts-, Urteils-, Handlungs- und
Deliktfähigkeit von natürlichen und juristischen
Personen beschreiben und rechtliche
Konsequenzen ableiten
• die rechtlichen Folgen des Schutzes der
Persönlichkeit erkennen und einfache Fälle
dazu lösen
• ZGB 11 - 19, ZGB 301, ZGB
• ZGB 27 und ZGB 28
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Quellen z.B. Beobachter,
Kassensturz,
Evtl. stark vereinfachte
Bundesgerichtsentscheid
e
Hinweis auf Obligationen-
und Strafrecht bei
Persönlichkeitsverletzung
en
2 2.3 ZGB: Sachenrecht • den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum
und die Regeln zum Übergang von Eigentum
• ZGB 641, ZGB 655ff, ZGB
713ff, ZGB 933ff
Seite 130
2. 19 1. Unternehmerische
19 1.5 Bereich Leistung:
Marketing
• verschiedene Formen der Markuntersuchung
unterscheiden und deren Zweckmässigkeit
beurteilen
• eine Marktsegmentierung nach verschiedenen
Kriterien vornehmen
• für einen vorgegebenen Fall typische Produkt-
bzw. Markziele ableiten
• wesentliche Konflikte innerhalb dieser Ziele
und gegenüber den Anspruchsgruppen sowie
der Umwelt beschreiben und Lösungsansätze
entwickeln
• Auswirkungen von Leistungszielen auf die
anderen Unternehmungsbereiche beurteilen
• Marketinginstrumente beschreiben und für
eine vorgegebene Zielgruppe einen Marketing-
Mix erstellen
• Methoden der
Marktumfrage
• Marktsegmentierungskrite
rien
• Unterschiedliche
Marktgrössen
• Produktpolitik
• Preispolitik
• Distributionspolitik
• Kommunikationspolitik
c4.bs6a Sie beschreiben
die wichtigsten Merkmale
von Marketingstrategien
und -aktivitäten. (K2)
HKB C4 (Fach PRK)
HKB c4.bs6b (Fach PRP)
Beiträge zum Marketing
(Texte, Werbespots) in
Englisch
Diskussionen zur
Beeinflussbarkeit des
Konsumverhaltens
Aktuelle
Marketingkampagne
analysieren (z.B. Rivella,
Nespresso)
Geeignete Techniken:
Brainstorming,
Morphologischer Kasten,
Mindmap,
Nutzwertanalyse
Vernetzung
Einführung des YES-
Projekts, anschliessend
Seite 131
Produkt-, evtl.
Preisdefinition und
Marktabklärung für
Miniunternehmen
2. 32 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
18 2.4 OR: Allg.
Bestimmungen
• die Entstehung einer Obligation aus Vertrag,
unerlaubter Handlung und ungerechtfertigter
Bereicherung unterscheiden und anhand
eigener Beispiele erklären
• Verträge beurteilen bezüglich ihrer Entstehung
• Verträge beurteilen bezüglich ihrer Erfüllung
• einfache Problemstellungen bei
Haftungsfragen beurteilen
• Willensübereinstimmung
OR 1ff, unerlaubte
Handlung OR 41 ff,
ungerechtfertigte
Bereicherung OR 62ff
• Nichtigkeit und deren
Folgen;
Anfechtbarkeit und deren
Folgen
• Erfüllung bezüglich Person,
Ort (bei Spezies-,
Gattungsware und Geld),
Zeit (Gläubigerverzug,
Schuldnerverzug mit
Mahn-, Fixgeschäft) und
Gegenstand (Nicht-,
Schlechterfüllung)
• Verjährung
• Schaden, Rechtswidrigkeit,
Verschulden,
Vorsatz/Fahrlässigkeit bei
Verschuldenshaftung,
Kausalhaftung
(Geschäftsherren-,
Werkeigentümer-,
Tierhalterhaftung und
c2.bs5b Sie erläutern die
zentralen Elemente von
anderen gängigen
Verträgen
(Einzelarbeitsvertrag,
Fahrniskauf, Einfacher
Auftrag, Mietvertrag,
Darlehensvertrag,
Einfache Gesellschaft,
Werkvertrag und Leasing)
und weiteren rechtlichen
Grundlagen. (K2)
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Quellen z.B. Beobachter,
Kassensturz,
Evtl. stark vereinfachte
Bundesgerichtsentscheid
e
zum Rechnungswesen
(Debitorenverluste) und
zum öffentlichen Recht
(SchKG) bei verspäteter
Seite 132
Haftung des
Familienoberhauptes,
Gefährdungshaftung),
Folgen der Haftung
Lieferung und
Verjährung,
(Strafrecht) bei
Haftpflichtfällen
14 2.5 OR: Kaufvertrag • die rechtlichen Regeln bezüglich Übergang von
Nutzen und Gefahr sowie Eigentum bei
Gattungs- und Speziesware auf einfache Fälle
• die rechtlichen Folgen einer verspäteten
Lieferung im kaufmännischen und nichtkaufmännischen Verkehr unterscheiden
• die speziellen Regeln des Kreditkaufs erklären
• die Regeln bei Mängeln der Kaufsache erklären
und auf einfache Rechtssituationen anwenden
• OR 74, OR 184f und ZGB
• OR 102ff (nichtkaufmännischer Verkehr),
OR 190 (kaufmännischer
Verkehr)
• Konsumkreditgesetz beim
Kreditkauf und beim
Leasing (Geltungsbereich,
Rechtsfolgen)
• Rechtsgewährleistung OR
193 und ZGB 933ff
Sachgewährleistung
(Schlechtlieferung mit
offenen OR 197ff und
verdeckten OR 210
Mängeln sowie
Falschlieferung)
HKB d3.bs4a (Fach PRP)
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Quellen z.B. Beobachter,
Kassensturz,
Evtl. stark vereinfachte
Bundesgerichtsentscheid
e
Konsumentenschutzorgan
isationen: Vertreter
einladen
Leasing
Seite 133
3. 28 1. Unternehmerische
5 1.5 Business Plan • Sinn und Zweck eines Business Planes erläutern
• unternehmerische und betriebliche
Massnahmen in einer Unternehmensstrategie,
dem Unternehmungskonzept und in einem
Businessplan verorten sowie
Wechselwirkungen zwischen den Bereichen
Leistung, Finanzen und Soziales zeigen
• Inhalt und Aufbau
Business Plan
Evtl. Einführung mit
Business Canvas
Präsentation von
Businessplänen
Geeignete Techniken:
Mindmap,
Nutzwertanalyse
Vernetzung:
Businessplan der
Miniunternehmen
9 1.6 Bereich Soziales:
Personalpolitik
• Formen der Personalhonorierung sowie die
Vor- und Nachteile verschiedener Lohnarten
erläutern
• Bedeutung der Personalentwicklung für die
Arbeitsproduktivität aufzeigen
• Mitwirkungsalternativen und –modelle
erklären und beurteilen
• Zeitlohn, Akkordlohn,
Prämienlohn
• Formen der Motivation
• Methoden der
Personalentwicklung
• Führungsformen
c2.bs5c Sie erläutern
den Aufbau und die
Sprache von
personalbezogenen
Dokumenten. (K2)
c2.bs5d Sie definieren
für gängige
administrative und
personalbezogene
Dokumente die
wesentlichen Inhalte. (K3)
b5.bs2c Sie leiten von
unternehmens- und
betriebsbezogenen
Veränderungsprozessen
Auswirkungen auf
Seite 134
kaufmännische
Tätigkeiten ab. (K4)
Diskussionen zur
Lohngerechtigkeit
Lohnunterschiede
Mann/Frau
Hinweis auf VWL und
Recht:
- Lohn in der
Mikroökonomie -
Arbeitslosigkeit
- Arbeitsvertrag,
Kündigung
Iconomix-Lehrmaterial
(Lohnunterschiede;
Spitzenverdiener)
14 1.7 Bereich Finanzen • finanzwirtschaftliche Ziele unter Verwendung
der Kennzahlen formulieren
• verschiedene Finanzierungsformen erläutern
und vergleichen: Fremd- und
Beteiligungsfinanzierung sowie
Selbstfinanzierung und Finanzierung aus
Vermögensumschichtung
• für eine konkrete Situation einen
Lösungsvorschlag zur Kapitalbeschaffung
unterbreiten
• Liquidität, Sicherheit,
Rentabilität
• Goldene
Finanzierungsregel
• Gedeckte und ungedeckte
Kredite
• Obligationen,
Namenaktien,
Inhaberaktien,
Partizipationsscheine
Bilanz und ER von
Unternehmen mit
finanziellen
Schwierigkeiten erstellen
und vergleichen
Geschäftsbericht
ausgewählter
Unternehmen studieren
und Kennzahlen
berechnen
Aktien und Obligationen,
Anlagefonds
Seite 135
Verbindung FRW
3. 25 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
11 2.6 Gesellschaftsrecht
und Handelsregister
• anhand der wichtigsten Kriterien
Einzelunternehmung, Personen- und
Kapitalgesellschaften unterscheiden
• anhand einfacher Beispiele mit Hilfe des
Obligationenrechtes einen Vorschlag für eine
geeignete Rechtsform machen. Sie begründen
ihre Wahl
• den Sinn des Handelsregisters, die
Voraussetzungen und wesentliche Folgen des
Handelsregistereintrags benennen
• Kriterien: Haftung, Kapital,
Kapitalbeschaffung, Anzahl
Gründer, Fortbestand,
Selbständigkeit, Steuern
• Eintragungspflicht,
Auswirkung auf
Entstehung, Buchführung,
SchKG, Firmenrecht
• Konzern
Portraitieren von
Unternehmen mit
unterschiedlichen
Gesellschaftsformen,
Unternehmensstruktur in
der eigenen
Wohngemeinde
aufzeigen
Geeignete Technik:
Mindmap,
Nutzwertanalyse
Aktien und Obligationen,
die AG in Aktion
zur BWL (Finanzierung)
zum FRW
(Gesellschaftsbuchungen)
Vernetzung:
Gründung einer AG
8 2.7 ZGB: Familienrecht • die Vor- und Nachteile des Konkubinats und
wesentlichen Inhaltspunkte eines möglichen
Konkubinatsvertrags benennen
• wesentliche Wirkungen der Ehe erklären
• Finanziell und rechtlich
• gegenseitiger Beistand,
Beiträge an die
Gemeinschaft, Vertretung
nach Aussen
Formen des
Zusammenlebens
aufzeigen (Verbindung
zur Soziologie)
Lösen konkreter Fälle:
Quellen z.B. Beobachter,
Kassensturz,
Seite 136
• die verschiedenen Güterstände
charakterisieren und deren Eignung in
konkreten Situationen abschätzen
• Folgen einer Ehescheidung benennen
• Errungenschaftsbeteiligun
g, Gütergemeinschaft,
Gütertrennung
• Finanziell
(Vermögensaufteilung,
Vorsorgegelder,
Unterhaltszahlungen)
Evtl. stark vereinfachte
Bundesgerichtsentscheid
e
Mögliche Anlaufstellen
bei Konflikten zeigen
(Mediator,
Friedensrichter),
Vertreter einladen
6 2.8 ZGB: Erbrecht • das Testament und den Erbvertrag in
Entstehung und Wirkung unterscheiden
• verwandtschaftliche Verhältnisse in Form
eines Stammbaums darstellen und daraus die
gesetzlichen Erb- und die Pflichtteile ablesen
• Entstehung und Wirkung
• Erbrechtliche Regeln
bezüglich Nachkommen,
elterlichem und
grosselterlichem Stamm
und dem überlebenden
Ehegatten
Lösen konkreter Fälle:
Quellen z.B. Beobachter,
Kassensturz,
Evtl. stark vereinfachte
Bundesgerichtsentscheid
e
Erbschaftssteuer
Besuch bei einem Notar
oder beim Erbschaftsamt
3. 27 3. Volkswirtschaftliche
12 3.1 Mikroökonomie:
Marktmechanismus
• anhand eines Beispiels erklären, wie
Wirtschaftssubjekte Entscheidungen zur
Bedürfnisbefriedigung treffen
• die Funktionsweise des Marktes
(Preismechanismus) beschreiben
• Folgen der Veränderung des
Marktgleichgewichts im Preis-Mengen-
Diagramm einzeichnen und erläutern
• Arten von Bedürfnissen
• Prinzipien zur
Bedürfnisbefriedigung
• Homo oeconomicus
• Gleichgewichtspreis und -
menge
• Angebots- und
Nachfrageüberhang
• Gründe für die
Verschiebung der
Angebots- und
Nachfragekurve
Die Auswirkungen
aktueller Ereignisse auf
Angebot und Nachfrage
im Preis-Mengen-
Diagramm analysieren
Iconomix-Lehrmaterial
Seite 137
• Elastizitäten
15 3.2 Marktversagen und
wirtschaftspolitische
Markteingriffe
• die verschiedenen Gründe für Marktversagen
• die Folgen von wirtschaftspolitischen Eingriffen
in Märkte anhand des Angebots- und
Nachfragemodells ermitteln
• die Auswirkungen von Markteingriffen auf den
Wohlstand beurteilen
• die Bedeutung von Lenkungsinstrumente für
ein nachhaltiges Wirtschaften beschreiben
• eine eigene Meinung zur Wünschbarkeit der
Eingriffe bilden und vertreten
• Externe Effekte
• Monopole
• öffentliche Güter
• Folgen von Preiskontrolle
und Steuern
• Wohlfahrtseffekte
• Umweltpolitik
• CO2-Abgabe und
Emissionszertifikate
b3.bs1b Sie
identifizieren in aktuellen
wirtschaftlichen
Fachthemen Aspekte und
Themen der Ethik, Moral,
Technologie, Ökologie,
Nachhaltigkeit sowie des
Rechts und bringen diese
in wirtschaftliche
Fachdiskussionen ein.
c1.bs5a Sie analysieren
die Umweltbelastung
einer Veranstaltung und
leiten geeignete
Massnahmen zur
Reduktion der Belastung
ab. (K4)
Diskussion zur
Trittbrettfahrer
Problematik
Beiträge zur
Globalisierung und
Nachhaltigkeit bearbeiten
Iconomix-Lehrmaterial
Seite 138
4. 14 1. Unternehmerische
14 1.8 Spezielle BWL:
Banken und Börse
• die Funktionsweise und die Bedeutung der
Banken in den Grundzügen beschreiben
• einzelne Bankengruppen voneinander
unterscheiden
• Merkmale verschiedener Geschäftsfelder
aufzeigen.
• die Grundstruktur einer Bankbilanz erklären
und die Bedeutung der Höhe der
Eigenkapitalbasis in Bezug auf das Risiko
einschätzen
• die Funktionsweise der Börse in den
Grundzügen beschreiben und die an ihr
gehandelten Effekten erläutern
• anhand vorgegebener Merkmale die
gängigsten Anlagestrategien vorschlagen
• Grössen-, Risiko-,
Fristentransformation
• Grossbanken,
Kantonalbanken,
Raiffeisenbanken,
Privatbanken
• Kreditvergabeprozess
• Zinsdifferenzgeschäft
• Kommissionsgeschäft
• Aktien, Obligationen,
Fonds, Lebensversicherung
• Magisches Dreieck der
Kapitalanlage
Rollenspiel:
Unternehmung
(Kapitalbeschaffung) und
Bank
Erstellung Flussdiagramm
Kreditvergabe
Anlagestrategie für einen
Schüler erstellen
Banking Today
Börsenspiel
Was ist eine Bank?
Besuch eines
Anlageberaters
zum Recht (KKG)
zum FRW
(Bankbelege/Kontenausz
üge)
Vernetzung
Bankkonto
Miniunternehmen
4. 10 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
10 2.9 OR: Mietvertrag • die Regeln zur Entstehung und Auflösung von
Mietsverhältnissen erklären
• OR 253ff, OR 266 - 266o,
OR 267, OR 268, OR 271ff
Lösen konkreter Fälle:
Seite 139
• Regeln bei Mängel an der Mietsache benennen
• grundsätzliche Bestimmungen zu
missbräuchlichen Mietzinsen nennen
• OR 256, OR 257g - 259h
• OR 269, OR 269a, OR
269d, OR 270f
Quellen z.B. Beobachter,
Kassensturz,
Evtl. stark vereinfachte
Bundesgerichtsentscheid
e
Mietvertrag gemeinsam
anschauen, was ist zu
beachten bei der ersten
eigenen Wohnung?
Besuch eines Vertreters
der
Mieterschlichtungsstelle
Immobilienmarkt
zur VWL (Wohnungs-,
Mietmarkt)
4. 36 3. Volkswirtschaftliche
6 3.3 Einführung
Makroökonomie:
gesamtwirtschaftliche
Daten
• das Verhalten und Zusammenwirken der
Wirtschaftsakteure im erweiterten
Wirtschaftskreislauf analysieren
• die drei Arten zur Berechnung des
Bruttoinlandprodukts erklären
• neue Indikatoren für das nachhaltige
Wirtschaften als Ergänzung zum BIP
• Geldflüsse im erweiterten
Wirtschaftskreislauf
• Funktionen BIP
b3.bs1a Sie beschreiben
grundlegende
gesamtwirtschaftliche
Zusammenhänge und
Entwicklungen
(volkswirtschaftliche
Zusammenhänge,
marktwirtschaftliche
Prinzipien,
Seite 140
konjunkturelle
Entwicklung, Wirtschafts-,
Geld- und Finanzpolitik,
Sozial- und
Arbeitsmarktpolitik). (K2)
Vergleich und
Interpretation der Daten
verschiedener
Volkswirtschaften
Bruttonationalglück am
Beispiel Bhutan
14 3.4 Geld, Preisstabilität
und Geldpolitik
• die Bedeutung von Geld für die Entwicklung
einer Volkswirtschaft anhand derer
Eigenschaften darlegen
• das in der Schweiz angewandte Konzept zur
Messung des Preisniveaus beschreiben
• den Zusammenhang zwischen Geldmenge und
Inflation im Modell analysieren
• die Ursachen und Folgen der Inflation und
Deflation erklären
• die Instrumente der Nationalbank zur
Geldmengensteuerung erklären und deren
Wirksamkeit einschätzen
• Funktionen von Geld
• Geldmengen
• LIK
• Instrumente zur
Geldmengensteuerung
• Geldpolitisches Konzept
der SNB
Beiträge zur aktuellen
Geldpolitik
Auswirkungen der
Aufhebung des Euro-
Mindestkurses von 2015
Auswirkungen der
Negativzinsen
Iconomix-Lehrmaterial
16 3.5 Konjunkturpolitik • die Phasen eines Konjunkturzyklus beschreiben
• die Ursachen für den Auf- und Abschwung
erläutern
• die Instrumente einer expansiven und
restriktiven Konjunkturpolitik erklären und
deren Wirkungen einschätzen
• Konjunkturzyklus
• Konjunkturindikatoren
• Geld- und Fiskalpolitik
• Probleme der
antizyklischen
Konjunkturpolitik
Analyse aktueller
Konjunkturdaten, eigene
Prognosen erstellen
Iconomix-Lehrmaterial
Seite 141
• die Interdependenzen zwischen Preisstabilität,
Arbeitslosigkeit und Konjunkturverlauf
einschätzen
Seite 142
5. 22 1. Unternehmerische
14 1.9 Spezielle BWL:
Versicherungen
• das Grundprinzip des Versicherungswesens
beschreiben und deren Probleme aufzeigen
• typische Risiken für Privatpersonen und für
Unternehmungen beschreiben sowie
Möglichkeiten des finanziellen Schutzes durch
Versicherungen nennen
• Versicherungsvorschläge für konkrete
Situationen entwickeln
• Merkmale und Funktionsweise staatlicher und
privater Vorsorge nennen
• Risikoanalyse
• Moral Hazard
• Privatversicherung
• Sozialversicherungen
• Drei Säulen System
Erstellen eines
Risikoprofils mit
entsprechenden
Lösungsvorschlägen
Altersvorsorge, Was ist
eine Versicherung?
zum FRW (Sozialabzüge
berechnen und
verbuchen)
zum Recht
(Haftungsverhältnisse)
8 1.10 Bereich Soziales:
Sozialverantwortliches
Handeln und
Nachhaltigkeit
• die Bedeutung von Corporate Social
Responsibility erkennen und erklären
• Instrumente für die Umsetzung der CSR
anhand von ausgewählten Beispielen aus der
Unternehmungswelt beschreiben
• Menschenrechte
• Umweltgesetze
Beiträge von NGO‘s
(Greenpeace, Erklärung
von Bern, Amnesty
International usw.)
bearbeiten
zur VWL (externe Effekte)
5. 24 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
13 2.10 OR: Arbeitsvertrag • wesentliche Charakteristika des
Arbeitsvertrages nennen
• die Regeln zur Entstehung und Inhalt von
Arbeitsverträgen erklären
• Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
benennen
• Sorgfaltspflicht
• OR 319f mit Erklärung zu
dispositiven, relativ und
absolut zwingenden
Regeln.
c2.bs5a Sie erklären die
Elemente des
Lehrvertrags sowie die
Rechte und die Pflichten
der Vertragsparteien. (K2)
Seite 143
• Regeln zur Beendigung des
Arbeitsverhältnisses auf einfache Fälle
• Lohn, Freizeit /Ferien,
Arbeitszeugnis; Arbeits-,
Sorgfalts-, Treue,
Herausgabepflicht,
Überstunden
• ordentliche, fristlose und
missbräuchliche
Kündigung, Kündigung zur
Unzeit
Bewerbungsschreiben für
das Jahrespraktikum
optimieren
Muster Arbeitsvertrag
oder Lehrlingsvertrag
ausfüllen
Kündigungsschreiben
Besuch beim
Arbeitsgericht, Besuch
eines
Gewerkschaftsvertreters
z.B. der unentgeltlichen
Rechtsauskunft
11 2.11 Schuldbetreibungs-
und Konkursgesetz
• Einzel- und Gesamtvollstreckung unterscheiden
• Abläufe und Fristen mit Hilfe des Gesetzes
herleiten
• einen einfachen Kollokationsplan mit Hilfe des
Gesetzes erstellen
• Pfändung/Pfandverwertun
g, Betreibung auf Konkurs
und Wechselbetreibung
• Betreibungs-,
Fortsetzungs-,
Verwertungsbegehren;
Verlustschein aus
Pfändung und aus Konkurs,
Pfandausfallschein
• Schuldner in Klasse
einteilen
Einführung mit Iconomix-
Lehrmaterial:
Budget-Spiel
Zeitungsartikel zum
Thema Verschuldung
Jugendlicher
Besuch eines
Betreibungs-,
Konkursamtes
Besuch eines Vertreters
der Schuldenberatung
Aargau/Solothurn
5. 26 3. Volkswirtschaftliche
12 3.6 Wachstum • Wachstum als langfristiges Phänomen
• Unterschied zwischen
Konjunktur und Wachstum
Wachstum und
Entwicklung
Seite 144
• Faktoren des Wachstums beschreiben
• nachhaltiges Wachstum erklären
• Aussagekraft des BIP als Massstab für
Wohlfahrt beurteilen
• Beschäftigung und
Arbeitsproduktivität,
politische Stabilität,
Rechtssystem
• Unterschied qualitatives
und quantitatives
Wachstum
• Wohlstand vs. Wohlfahrt,
Wertschöpfung und
NPO's/unbezahlte Arbeit,
BIP und Verteilung
(Lorenzkurve), BIP und
Lebenshaltungskosten
zur BWL (Soziales:
Sozialverantwortliches
Handeln und
Nachhaltigkeit)
14 3.7 Arbeitsmarkt • den Arbeitsmarkt grafisch und verbal
• Formen der Arbeitslosigkeit beschreiben
• Kenngrössen zur Messung der
Arbeitsmarktsituation beschreiben
• Arbeitsangebot und -
Nachfrage im Preis-
Mengen-Diagramm
zeichnen
• Sockelarbeitslosigkeit
(friktionell und strukturell)
und konjunkturelle
Arbeitslosigkeit
• Arbeitslosenquote,
Erwerbsquote,
Erwerbstätigenquote
Einführung Bundesamt
für Statistik Arbeitsmarkt
Iconomix:
Lohnunterschiede
zur BWL (Personalpolitik)
zum Recht
(Arbeitsvertrag)
Seite 145
6. 12 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
12 2.12 Steuerrecht • Grundprinzipien des Steuerrechts und
mindestens drei Steuern auf Bundes- und
Kantonsebene nennen
• Steuersatz, Steuerfuss und Steuertarif
unterscheiden, erklären und anwenden
• indirekte Steuer und
direkte Steuern, Ausfüllen
einer einfachen
Steuererklärung
• Aufgrund des steuerbaren
Einkommens die
Einkommenssteuer
berechnen
Leitfaden Beobachter:
Steuern leicht gemacht
Leitfaden Bund: Leitfaden
für zukünftige
Steuerpflichtige
Besuch auf einem
Steueramt
Ausfüllen Steuererklärung
in Papierform und/oder
easy tax
zur VWL (Staatsfinanzen)
zum FRW (Mehrwerts-,
Verrechnungssteuer)
6. 32 3. Volkswirtschaftliche
16 3.8 Staatsfinanzen • verschiedene Staatsausgaben beschreiben
• Ursachen für die wachsende Staatsquote
nennen
• Staatseinnahmen und deren Zweck
• Vor- und Nachteile von Staatsdefiziten erklären
• Unterschied Bundes-,
Kantonsausgaben,
wichtigste
Ausgabenposten
• Neue Staatsaufgaben,
Einkommenselastizität,
Arbeitsproduktivität
• direkte und indirekte
Steuern, Fiskal-, Lenkungs-,
Umverteilungszweck
• Nachteile: Verdrängung,
Zinskosten, Monetisierung,
Einstieg: Schuldenuhr
Bundesamt für Statistik:
Staatsausgaben /
Staatseinnahmen
Staatsverschuldung
zur VWL (Mikro: Eingriffe
in den Markt: Steuern)
Seite 146
• Regeln der nachhaltigen Staatsverschuldung
nennen
Demokratie
Vorteile: Investitionen,
Steuerglättung,
makroökonomischer
Stabilisator
• Goldene
Finanzierungsregel,
konstante Schuldenquote,
Ausgaben- =
Wirtschaftswachstum
• Schuldenbremse
zum Recht (Steuerrecht)
16 3.9 Aussenwirtschaft • komparative Kostenvorteile beschreiben
• Zahlungsbilanz und ihre Bestandteile nennen
• verschiedene Formen des Protektionismus und
der Handelsliberalisierung beschreiben
• flexible und fixe Wechselkurssysteme
• Europäische Währungsunion und deren
Auswirkung innerhalb der EU und bezüglich
Schweiz EU beschreiben
• wirtschaftliche, ökologische und
energiepolitische Aspekte der globalen
wirtschaftlichen Verflechtung beurteilen
• Theorie von David
Riccardo; Vor- und
Nachteile des
internationalen Handels
• Zahlungsbilanz, Leistungs-,
Kapitalverkehrsbilanz
• Zölle und nichttarifäre
Handelshemmnisse
Multilaterale, bilaterale
und regionale Abkommen
• Wechselkurssysteme
Einstieg: ECO-Kompakt
David Ricardo
Bundesamt für Statistik:
Zahlungsbilanz
Arbeitsteilung und
Handel, Parallelimporte,
Europäische
Währungsunion
Seite 147
Fach Finanz- und Rechnungswesen
- Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 180 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Die Lernenden erfahren das Finanz- und Rechnungswesen und die Daten, die es liefert, als wichtige Grundlagen und Instrumente unternehmenspolitischer
Entscheidungen.
Im Mittelpunkt steht die Informationsfunktion für interne und externe Zwecke, wobei ein besonderes Augenmerk der Rolle des Rechnungswesens bei der
Ermittlung des Unternehmenserfolges gilt. Deshalb bildet auch die Kosten- und Leistungsrechnung mit ihrer Bedeutung für die Steuerung des Unter-nehmens
ein zentrales Lerngebiet. Im Besonderen sind die Lernenden fähig, eine Finanzbuchhaltung (FIBU), welche den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten
der Wirtschaftspraxis entspricht, zu führen und auszuwerten, die grundlegenden Zusammenhänge der Betriebsabrechnung zu verstehen, die notwendigen
Berechnungen im kaufmännischen Bereich anzustellen und finanzwirtschaftliche Analysen durchzuführen. Überdies kennen die Lernenden das Buchführungs-
und Rechnungslegungsrecht und setzen sich mit seinen Vorschriften auseinander. Dadurch festigt sich das Verständnis für den Stellenwert des Finanz- und
Rechnungswesens in einer Unternehmung, für unternehmerische und betriebliche Strukturen sowie Prozesse und für die Ansprüche, die von verschiedenen
Interessengruppen an die Unternehmung gestellt werden.
Zudem zeigt der Unterricht die fächerübergreifenden Zusammenhänge zur Volkswirtschaftslehre, zur Betriebswirtschaftslehre, zum Wirtschaftsrecht und zu
quantitativen Methoden. (Quelle: Rahmenlehrplan, 2012)
Seite 148
• Reflexive Fähigkeiten: Finanzdienstleistungen und die Interessen ihrer Akteure auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen
und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen beurteilen; Unternehmen mithilfe finanzieller und betrieblicher Wertgrössen positionieren
• Arbeits- und Lernverhalten: die bei der Arbeit mit Zahlen gebotene Sorgfalt, Ausdauer und Konzentration beweisen und das Selbstvertrauen in die eigenen
numerischen Fähigkeiten stärken
• Interessen: das wirtschaftliche Geschehen verfolgen und Berichte über das Finanz- und Rechnungswesen in den Medien beachten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Daten mithilfe von Tabellenkalkulation und Grafik erfassen und
aufbereiten sowie Umgang mit Software üben
• Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden
Seite 149
1. 60 1. Grundlagen der
Finanzbuchhaltung
1 20 1.1. Doppelte
Buchhaltung
• Bilanzen von kleinen und mittleren
Unternehmen korrekt mithilfe der Gruppen
Umlaufvermögen, Anlagevermögen,
Fremdkapital und Eigenkapital gliedern sowie
die Gliederungsprinzipien erklären
• Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung,
Vermögensbeschaffung und Vermögensabbau
beschreiben und deren Auswirkungen auf die
Bilanz zeigen
• den Aufbau der Erfolgsrechnung erläutern
• Aufbau und Konten einer Buchhaltung anhand
der Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1
bis 9 nach «Kontenrahmen KMU» (Walter
Sterchi) erklären und Konten richtig zuordnen
• Aufbau Bilanz und
Erfolgsrechnung
• Einführung in die
Notwendigkeit einer
doppelten Buchhaltung im
Gegensatz zu einer
einfachen Buchhaltung.
• Einstufige Erfolgsrechnung
• Systematik des
Kontenrahmens KMU
verstehen
c6.bs1a Sie erläutern die
grundlegenden Elemente
und Zusammenhänge im
Rechnungswesen
(Erfolgsrechnung, Bilanz,
Ertrag und Aufwand,
Hilfsbücher (Kreditoren,
Debitoren), Anlagewesen,
Liquidität,
Deckungsbeitragsrechnun
g,
Betriebsabrechnungsboge
n) unter Berücksichtigung
der relevanten
rechtlichen Vorgaben.
• Einstieg mit Fallstudie
aus dem
Erfahrungsbereich der
Lernenden
• Bilanzgliederung: 3
Wirtschaftssektoren
• Verknüpfung mit
Rechtsformen
Seite 150
• Kontenplan für
Unternehmen
verschiedener
Branchen analysieren
1 15 1.2. Geschäftsfälle • einfache, miteinander zusammenhängende
Geschäftsabläufe verschiedenartiger Betriebe
verbuchen und Abschlüsse mit geeigneten
Hilfsmitteln erstellen
• die Auswirkungen von erfolgs- und nicht
erfolgswirksamen sowie liquiditäts- und nicht
liquiditätswirksamen Geschäftsfällen auf die
Bilanz und die Erfolgsrechnung erklären
• Aktiv- und Passivtausch
• Buchungssätze für
Dienstleistungsunternehm
en
• Aktiv-, Passiv-, Aufwands-
und Ertragskonto
• Journal und Hauptbuch
c6.bs1c Sie verbuchen
Geschäftsfälle
entsprechend den
relevanten rechtlichen
Vorgaben. (K3)
• Praxisbelege
verbuchen
• Belegwesen und
Schritte zur
Registrierung von
Buchungsbelegen
(Kontierungsstempel)
• Einsatz einfache
Buchhaltungssoftware
(Semester 1).
Praktisches
Fallbeispiel mit
geeignetem
Buchhaltungsprogram
m (Semester 4).
1 2. Warenverkehr und
Kalkulation
1 10 2.1. Konten des
Warenhandels
(exkl. Verluste aus
Forderungen)
• Einkaufs- und Verkaufsgeschäftsfälle (inkl.
Aufwands- und Ertragsminderungen, exkl.
endgültige Debitorenverluste) über die Konten
für den Warenhandel verbuchen und die
Konten abschliessen
• Warenbestand nur als
ruhendes Konto führen
• Bestandskorrektur
• Bezugskosten
• Beschaffungsprozesse
und Lagerprogramme
Seite 151
• zentrale Grössen wie Einstand der
eingekauften und verkauften Waren,
Bruttoerlös, Nettoerlös und Bruttogewinn
ermitteln
• Zweistufige
Erfolgsrechnung
• Transportkosten
gemäss Art. 189 Abs.
1 OR
• Lagerhaltungskosten
1 3. Geld- und
Kreditverkehr
1 5 3.1. Skonto, Rabatt • Skonto, Rabatt berechnen • Verbuchen, sowie Storno
vornehmen können
1 2. Warenverkehr und
Kalkulation
1 10 2.2. Mehrwertsteuer
(MWST)
• Grundzüge und Zweck der MWST-Systematik
erläutern
• MWST-Geschäftsfälle verbuchen und
abrechnen (inkl. Zahlung)
• Netto- und Saldosteuersatzmethode anwenden
• eine MWST-Abrechnung erstellen
• Besteuerung des
Mehrwerts bei
Unternehmen
• Abrechnung der
Mehrwertsteuer nach
vereinbartem Entgelt
• Vorsteuer und
Umsatzsteuer berechnen
• Unterscheidung der
Vorsteuer in Konto 1170
und 1171
• Staatseinnahmen,
direkte/indirekte
Steuern,
Wertschöpfungskette
• Steuerrecht
• Hinweis auf
Abrechnung nach
vereinnahmtem
Entgelt
Seite 152
2 51 2. Warenverkehr und
Kalkulation
2 4 2.3. Mehrstufige
Erfolgsrechnungen
• die gesetzlichen
Mindestgliederungsvorschriften für die
Erfolgsrechnung anwenden
• mehrstufige Erfolgsrechnungen mit Ausweis
von Bruttogewinn, Betriebs- und
Unternehmungsergebnis sowie EBIT und
EBITDA erstellen und interpretieren
• 3-stufige Erfolgsrechnung
erstellen (Bruttogewinn,
Betriebserfolg,
Unternehmenserfolg)
• EBITDA und EBIT
c5.bs1b Sie zeigen den
Aufbau einer
Erfolgsrechnung und
einer Bilanz auf. (K2)
• Erfolgsrechnung aus
Geschäftsbericht
2 15 2.4. Gesamt- und
Einzelkalkulation,
Kalkulationsgrössen
• das Gesamtkalkulationsschema erstellen und
die Kalkulationsgrössen aus den Erfolgszahlen
errechnen
• vom Einstandspreis zum Nettoerlös und
umgekehrt mittels Bruttogewinnmarge und -
zuschlag sowie Gemeinkosten- und
Reingewinnzuschlag rechnen
• das Einzelkalkulationsschema eines
Handelbetriebs inkl. MWST (Vorsteuer und
Umsatzsteuer) anwenden
• Bruttogewinnzuschlag und
–quote
• Reingewinnzuschlag und –
quote
• Handelsmarge
• Excel für
Kalkulationen
• Produkt- und
Marktziele
2 6 2.5 Verluste aus
Forderungen
• Endgültige Debitorenverluste verbuchen und
die Konten abschliessen
• direkte Abschreibung von
endgültigen
Debitorenverlusten
• Korrektur der
Mehrwertsteuer
(Umsatzsteuer)
• Beschaffungsprozesse
und Lagerprogramme
• SchKG
• Betreibungsverfahren
• Verlustschein
• Mahnbrief
2 4. Abschlussarbeiten
und besondere
Geschäftsfälle
Seite 153
2 6 4.1. Delkredere • die mutmasslichen Debitorenverluste festlegen
und auf die richtigen Konten verbuchen
• Indirekte Abschreibung
von mutmasslichen
Debitorenverlusten
2 3. Geld- und
Kreditverkehr
2 10 3.2. Geschäftsfälle mit
Fremdwährungen
• Fremdwährungen unter Anwendung von
Kursen (Noten-/ Devisenkurse, Geld-
/Briefkurse) umrechnen
• Geschäftsfälle in fremder Währung inkl.
Ausgleich der Kursdifferenz bei Zahlung und bei
Bilanzierung (Tages-, Buch- und Bilanzkurs)
erfassen und verbuchen
• Kursgewinne bzw. -
verluste verbuchen.
• Kurstabellen der Banken
verstehen
• Einfluss von
Wechselkursen auf
Exporte und Importe
• Wirtschafts- und
Währungsraum
2 4. Abschlussarbeiten
und besondere
Geschäftsfälle
2 10 4.2. Abschreibungen • den Zweck der Abschreibungen erklären und
Abschreibungsbeträge linear und geometrisch
degressiv berechnen
• den Abschreibungsbetrag gemäss direkter und
indirekter Abschreibungsmethode mithilfe der
richtigen Konten verbuchen
• einen Wechsel der Abschreibungsmethode
(inkl. Berechnungen) buchhalterisch
durchführen
• Betriebswirtschaftlich
angemessene
Abschreibungen vom
Anlagevermögen
berechnen
• nach der direkten oder
indirekten Methode
verbuchen
• Steuerungsmöglichkeiten
des ausgewiesenen
Gewinnes aufzeigen
• Gewinn oder Verlust aus
Verkauf einer alten Anlage
verbuchen.
• Höchstabschreibungss
ätze (Bundessteuer):
Tabelle vom Eidg.
Finanzdepartement
Seite 154
3 60 5. Kosten- und
Leistungsrechnung
3 20 5.1. Deckungsbeitrag
und Break-Even
• die zwei Systeme Vollkosten- und
Teilkostenrechnung unterscheiden
• Nutzschwellen berechnen und grafisch
darstellen
• Aufteilung der
Selbstkosten in variable
und fixe Kosten
• Berechnung von
Deckungsbeitrag und
Nutzschwelle (Break-Even-
Point) mengen- und
wertmässig.
c6.bs1b Sie wenden die
grundlegenden Elemente
des Rechnungswesens
(Erfolgsrechnung, Bilanz,
Ertrag, Aufwand,
Hilfsbücher,
Deckungsbeitragsrechnun
g) an. (K3)
• Mathematik: Lineare
Gleichungssysteme
(graphisch und
analytisch)
• Praktisches Beispiel:
Organisation einer
Klassenzusammenkun
ft (Programmierung
von Excel-Formel)
3 3. Geld- und
Kreditverkehr
3 4 3.3. Zinsen • die allgemeine Zinsformel nach Deutscher
Usanz (360/30) inkl. Umformungen anwenden
• Berechnen von Bank- und
Darlehenszinsen sowie
Marchzinsen
• Originale
Kontoauszüge
verwenden,
Zinsberechnungen der
Bank nachvollziehen
und selbst erstellen
(Excel)
FRW:
Seite 155
• Nutzschwelle mit
Szenarien berechnen
3 4. Abschlussarbeiten
und besondere
Geschäftsfälle
3 15 4.3. Rechnungsabgrenzungen und
Rückstellungen
• den Periodenerfolg mithilfe der
entsprechenden Konten korrekt abgrenzen und
überspringende Posten bereinigen
• Rückstellungen verschiedener Art bilden,
auflösen und von den passiven
Rechnungsabgrenzungen unterscheiden
• Notwendigkeit von
Rechnungsabgrenzungen
erkennen, abzugrenzende
Aufwände und Erträge
berechnen und verbuchen
• Berechnung der
Korrekturwerte
• Vorbereiten des
Jahresabschlusses
• Steuerungsmöglichkeiten
des ausgewiesenen
Gewinnes
• Fallstudie: Verlust
trotz gutem
Geschäftsgang
Hinweis: Lernkartei zu
Begrifflichkeiten:
leistungsguthaben,
Leistungsschuld,
Geldguthaben, Geldschuld
3 6. Personal/ Gehalt Die Lernenden können:
3 11 6.1. Lohnabrechnungen
und Arbeitgeberbeiträge
• Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen
• Arbeitgeberbeiträge berechnen und auf die
richtigen Konten verbuchen
• Lohnabrechnungen
erstellen und verbuchen
• Bruttolohn und Nettolohn
unterscheiden,
Personalaufwand als
Summe von Bruttolohn
und Sozialleistungen
verstehen
c6.bs2a Sie beschreiben
die zentralen Merkmale
einer Lohnbuchhaltung
inklusive der
Sozialabgaben korrekt.
c6.bs2b Sie erklären den
Aufbau einer
Lohnabrechnung und
einer Lohndeklaration.
Seite 156
• Einzelarbeitsvertrag
(Lohnfortzahlung,
Überstunden,
Überzeit)
• Sozialversicherungen
(3 Säulen-Prinzip, Sinn
und Zweck für die
Arbeitnehmer)
• Personalwesen
• Originalbelege lesen
• Auswirkungen von
sozialpolitischen
Entscheiden auf
Liquidität, Sicherheit
und Rentabilität von
Unternehmen
beurteilen
FRW:
• Lohnabrechnung für
Mitarbeiter
3 4. Abschlussarbeiten
und besondere
Geschäftsfälle
3 10 4.4. Besondere
Geschäftsfälle und
Abschluss bei
Einzelunternehmungen
• Eigenlohn, Eigenzins, Privatbezüge,
Kapitalveränderungen und Geschäftserfolg auf
die richtigen Konten verbuchen und diese
korrekt abschliessen
• Konto Privat
• Warenentnahmen durch
den Eigentümer
• Familie arbeitet im
Unternehmen mit
• Gesellschaftsrecht
• Direkte Steuern und
MWST
• Konsequenzen: kein
Eigenlohn
Seite 157
• die Grösse Unternehmereinkommen
(Eigenlohn, Eigenzins, Geschäftserfolg)
berechnen
Hinweis: Verbuchen und
Abschluss
Kollektivgesellschaft
gemäss
Fachschaftsrichtlinie
Seite 158
4 45 4. Abschlussarbeiten
und besondere
Geschäftsfälle
4 12 4.5. Besondere
Geschäftsfälle und
Abschluss bei
Aktiengesellschafte
n (inkl.
Gewinnverteilung)
• die besonderen Konten der Aktiengesellschaft
führen (inkl. Abschlusskonten)
• einen Gewinnverteilungsplan unter
Berücksichtigung von nicht einbezahltem
Aktienkapital aufstellen und die
Gewinnverteilung verbuchen (inkl.
Auszahlungen)
• eine Kapitalerhöhung (Agio, Zeichnung und
Liberierung) buchhalterisch korrekt
durchführen
• Bilanzgewinn, Bilanzverlust, Unterbilanz und
Überschuldung erklären sowie einen Verlust
korrekt erfassen und verbuchen (in
Abstimmung mit dem Schwerpunktfach
Wirtschaft und Recht)
• Konto: Aktien-,
Partizipationskapital,
Reserven, Dividenden,
Verlust- und
Gewinnvortrag
• Gewinnverteilungsplan
unter Berücksichtigung der
gesetzlichen
Reservevorschriften
erstellen und verbuchen
• Entsprechende OR-Artikel
• Gesellschaftsrecht:
Eignung und Gefahren
verschiedener
Rechtsformen
• Börsen- und
Fusionsgesetz
• Finanzierungsformen
• Möglichkeiten der
finanziellen Sanierung
eines Unternehmens,
ausgehend von Art.
725 f. OR, beurteilen
• Geschäftsbericht
• Gewinnverteilungsant
rag
• Vergleich mit
internationalen
Bestimmungen und
Vorschriften
• Nachtragungsbuchung
en und
Gewinnverteilung mit
dem Computer
4 7. Bilanz- und
Erfolgsanalyse
4 12 7.1. Bilanz- und
Erfolgsanalyse
• eine Jahresrechnung formell und materiell
bereinigen
• Bilanz- Erfolgs- und
Aktivitätskennzahlen
c5.bs1c Sie erläutern
Funktion und Ablauf von
Seite 159
• Kennzahlen aus den Bereichen Finanzierung,
Sicherheit, Liquidität und Rentabilität anhand
von vorgegebenen Formeln berechnen und
beurteilen
• geeignete Massnahmen zur Verbesserung
vorschlagen, falls die Beurteilung mittels
Kennzahlen ungenügend ausfällt
berechnen und beurteilen,
Verbesserungsvorschläge
machen
• Branchenvergleiche
• Kaufleute nutzen die
Informationen aus der
Buchhaltung ihres
Unternehmens als
Führungsinstrument
• Original Jahresrechnungen
von einfachen
Unternehmen verwenden
(z.B: Kleinbrauerei)
• Kennzahlen werden an der
Prüfung vorgegeben, die
optimalen Werte kennen
Zwischen- und
Jahresabschluss. (K2)
c5.bs1d Sie erstellen
Budgets, Abrechnungen,
Aufstellungen und
Kalkulationen über
Aufwand und Ertrag und
leiten
Handlungsempfehlungen
ab. (K4)
c6.bs3a Sie erläutern die
grundlegenden Prinzipien
beim Jahresabschluss im
finanziellen
Rechnungswesen. (K2)
• Finanzierung
(finanzwirtschaftliche
Ziele, Leverage-Effekt)
• Goldene Bilanzregel
• Controlling
• Auswirkungen einer
renditeorientierten
Unternehmensführun
g und Alternativen
erkennen und
beurteilen
• Abschlussrechnungen
in Geschäftsberichten
Seite 160
• Rollenspiel: Gespräch
bei einer Bank zwecks
Erhöhung der
Kreditlimite,
Besprechung einer
Jahresrechnung
zwischen Treuhänder
und Unternehmer
• Analyse von
Geschäftsberichten
4 1. Grundlagen der
Finanzbuchhaltung
4 2 1.3. Rechtliche
Rahmenbedingunge
• die obligationenrechtlichen Vorschriften für die
kaufmännische Buchführung und für die
Rechnungslegung erfassen
• die gesetzlichen
Mindestgliederungsvorschriften für die
Jahresrechnung anwenden
• Art. 959a-c OR Kontenplan ist
vorgegeben
4 4. Abschlussarbeiten
und besondere
Geschäftsfälle
4 2 4.6. Konzernrechnung
und internationale
Rechnungslegung
• nationale und internationale Regelwerke für
Konzerne und börsenkotierte Unternehmen
(Swiss-GAAP-FER, IFRS, US- GAAP) überblicken
und unterscheiden
• Rechtliche
Vorschriften anhand
eines
Geschäftsberichtes
prüfen, wichtige
Teile interpretieren
• Geschäftsberichte
Seite 161
4 5 4.7. Bewertungen • die gesetzlichen Bewertungs- und
Rechnungslegungsvorschriften anwenden
• Art. 960ff. OR (neue
Rechnungslegungsordnung
seit 01.01.2013)
• Verweis auf Punkt 5.7
• Bewertungsgrundsätz
e gemäss OR
• Gesetzliche Folgen
einer Missachtung der
Bewertungsvorschrift
en erläutern
4 12 4.8. Stille Reserven • den Begriff der stillen Reserven erläutern
• stille Reserven bilden und auflösen (inkl.
Verbuchung)
• eine materielle Bilanzbereinigung (Überleitung
der externen Jahresrechnung in die interne)
durchführen
• Gläubigerschutz (OR)
• Auswirkungen auf den
Jahresabschluss
• Echte und ‚frisierte’
Bilanzen
• Problematik des
Vertrauens in
Unternehmungen bei
schwankenden Gewinnen
• Maximale
Abschreibungssätze
(Steuerrecht)
Seite 162
5 54 3. Geld- und
Kreditverkehr
5 2 3.4. Konten des Geld-
und Kreditverkehrs
• die Konten des Geld- und Kreditverkehrs inkl.
Ausweis erklären und führen
• Geschäftsfälle nach dem System der
Offenpostenbuchhaltung verbuchen und
abschliessen
• Einzelkonten Debitoren
und Kreditoren und
Übertrag in Sammelkonten
• Geschäftsfälle im
Zusammenhang mit dem
Bank- und Postkonto
buchen
• Offenpostenbuchhaltung:
Verbuchen, abschliessen
und Rückbuchung der
offenen Rechnung nach
der Wiedereröffnung
• Verknüpfung zum Thema
MWST-Abrechnung
herstellen
• Originalbank- und
Postbeleg verbuchen
5 6 3.5. Bank-Kontokorrent
(inkl.
Verrechnungssteue
r)
• ein vorgegebenes Kontokorrentkonto
interpretieren und kontrollieren
• Geschäftsfälle des Kontokorrentkontos der
Unternehmung (inkl. Verrechnungssteuer)
verbuchen
• gesetzliche Grundlage, Systematik und Zweck
der Verrechnungssteuer erklären (in
Abstimmung mit dem Schwerpunktfach
Wirtschaft und Recht)
• Brutto- und
Nettoverbuchung, Debitor
Verrechnungssteuer
• Steuerrecht
• Finanzierung
5 8. Wertschriften,
Immobilien und mobile
Sachanlagen
Seite 163
5 12 8.1. Konten im
Zusammenhang mit
Wertschriften,
Immobilien und
mobilen
Sachanlagen
• Wertschriftenkäufe und -verkäufe,
Rückzahlungen von Obligationen, Anpassung
von Buchwerten, Dividenden- und Zinserträge
(inkl. Verrechnungssteuer), Bankspesen und
Kursverluste mithilfe der entsprechenden
Konten buchhalterisch korrekt erfassen
• Nominalwert, Kurswert, Marchzinsen,
Schlusswert und Spesen korrekt ermitteln und
verwenden
• Immobilienkäufe und -verkäufe, Veränderung
von Hypotheken, Hypothekarzinsen,
Abschreibungen, Unterhalt, wertvermehrende
Investitionen, Mietzinsen sowie Eigen- und
Fremdmieten mithilfe der entsprechenden
Konten buchhalterisch korrekt erfassen
• Anlagenkäufe und -verkäufe (inkl.
Anlageneintausch sowie Verbuchung von
Gewinnen und Verlusten aus
Anlagenverkäufen) mithilfe der
entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt
erfassen
Wertschriften:
• Kauf- und Verkauf von
Wertschriften simulieren
• Obligationsanleihen und
Aktien, Marchzins,
Dividende, Kurs, Rendite
von Aktien und
Obligationen berechnen
und interpretieren
• Wertschriftenbestand,
Wertschriftenaufwand und
–ertrag, Verbuchung von
Wertschriftentransaktione
n und Kursgewinnen bzw.
– verlusten
• Die
Wertschriftenverbuchung
erfolgt nach der
Bruttomethode (Kauf- und
Verkaufsabrechnung inkl.
Spesen)
Immobilien
• Immobilien, Hypotheken,
Immobilienaufwand und –
ertrag, Käufe, Verkäufe
• Verschiedene Nutzungen
von Liegenschaften
• Nebenkostenabrechnunge
n erstellen und verbuchen
• Bankwesen, Verkaufs-
und
Kaufsabrechnungen
von
Wertschriftentransakt
ionen
• Steuern auf
Wertschriftentransakt
ionen
• Börse
• Finanzierung und Cash
Management
• Wertpapiere
• Mietvertrag
• Kaufvertrag
• Kursblatt aus
Zeitungen lesen und
• Vor- und Nachteile
von
Immobilieneigentum
• Auswirkung von
Hypothekarzinsänder
ungen besprechen
Seite 164
• Liegenschaftsbewertung
(Ertragswert)
Anlagenkäufe und -verkäufe
• Verkaufsgewinne von
Anlagevermögen ORkonform verbuchen
5 5 8.2. Renditen bei
Wertschriften und
Immobilien
• die Renditen bei Aktien- und
Obligationenanlagen anhand der allgemeinen
Renditeformel berechnen und interpretieren
• die Brutto- und Nettorendite bei Immobilien
berechnen und interpretieren
• Die Definition der
Kennzahlen wird an der
Prüfung nicht vorgegeben
• Magisches Dreieck der
Anlagegrundsätze
• Steuern
• Gesellschaftsrecht
• Anhand von Original
Kaufs- bzw. Verkaufs-
und Dividenden- oder
Zinsabrechnungen die
Rendite berechnen
• Vergleich von
Renditen mit anderen
Anlageformen
5 5. Kosten- und
Leistungsrechnung
5 5 5.2. Konten im
Produktionsunternehmen
• Geschäftsfälle in Produktionsunternehmen
verbuchen (inkl. Konten Eigenleistungen,
Bestandesänderungen, Halb- und
Fertigfabrikate) und
Produktionserfolgsrechnung
• Unterscheidung zum
Handelsbetrieb und
Dienstleistungsunternehm
en kennen
• Bilanzen aus
Geschäftsberichten
5 5 5.3. Mehrstufige
Erfolgsrechnungen
• mehrstufige Erfolgsrechnung mit Ausweis von
Betriebsergebnis, Unternehmungsergebnis,
EBIT und EBITDA (inkl. Ertrag aus
Eigenleistungen und Bestandesveränderungen
• Bilanzen und
Erfolgsrechnungen
mit französischer und
englischer
Seite 165
der Halb- und Fertigfabrikate) erstellen und
Terminologie
verstehen
5 15 5.4. Betriebsabrechnung mit
Ausweis von
Kostenarten,
Kostenstellen und
Kostenträgern
• eine Kostenartenrechnung aufgrund der FIBU-
Aufwandzahlen unter Berücksichtigung der
sachlichen Abgrenzungen (inkl.
kalkulatorischen Kosten) und der
Differenzierung nach Einzel- und
Gemeinkosten erstellen
• eine Kostenstellenrechnung durch
verursachergerechte Zuweisung der, bei der
Kostenartenrechnung identifizierten,
Gemeinkosten an die definierten Kostenstellen
(inkl. Abrechnung der Vorkostenstellen)
erstellen
• eine Kostenträgerrechnung bei den einzelnen
Produkten durch verursachergerechte
Belastung der Einzelkosten (gemäss
Kostenartenrechnung) und der Gemeinkosten
(gemäss Kostenstellenrechnung) erstellen
• im Rahmen der Kostenträgerrechnung
Zuschlagssätze, Herstellkosten Produktion,
Herstellkosten Verkauf, Selbstkosten,
Nettoerlös und Erfolg je Produkt ermitteln
• den Unterschied zwischen FIBU- und BEBU-
Erfolg ermitteln
Kostenartenrechnung
• Unterscheidung zwischen
effektiven und
kalkulatorischen
Abschreibungen, keine
Berechnungen.
• Berechnung des
betriebsnotwendigen
Kapitals und der
kalkulatorischen Zinsen.
• Ausserordentliche und
Betriebsfremde Aufwände.
Kostenstellenrechnung
• Umlage von Vor- und
Hauptkostenstellen ohne
innerbetriebliche
Leistungen.
• Direkte (Verhältniszahlen
gegeben) und indirekte
(via einfachem Schlüssel)
Zurechnung der
Kostenarten auf die
Kostenstellen.
• Berechnung der
Zuschlagssätze.
• Umlage der Kostenstellen
auf die Kostenträger
mittels der Zuschlagssätze.
• Kritischen
Zeitungsartikel über
die fehlende
Berücksichtigung von
Eigenlohn und –zins
im BAB einsetzen.
• Produktionsprozesse,
Wertschöpfungskette
in
Industrieunternehme
• Notwendigkeit der
Kostenoptimierung
(Re-strukturierung)
und deren
gesellschaftliche
Folgen thematisieren
• Excel Instrument zur
Erstellung von
einfachen BAB
Seite 166
Kostenträgerrechnung
• Umlage der Kostenstellen
auf die Kostenträger
mittels einfachem
Schlüssel.
• Berechnung der
Zuschlagssätze.
• Einzelkalkulation mit
Zuschlagssätzen inkl.
Gewinnzuschlag, Rabatt,
Skonto, MWST.
• Bestandesänderung im
Fertigfabrikatelager (ohne
Buchungen)
berücksichtigen.
• Begriffsspalte im BAB
auswendig kennen.
• Keine aktivierte
Eigenleistungen
5 4 5.5. Gesamt- und
Einzelkalkulation
sowie
Kalkulationsgrössen
im
Produktionsbetrieb
• aufgrund des Betriebsabrechnungsbogens die
Gesamtkalkulationsgrössen errechnen
• von den Herstellkosten zum Nettoerlös und
umgekehrt rechnen
• das Einzelkalkulationsschema eines
Produktionsbetriebs inkl. MWST
(Umsatzsteuer) auf einzelne Produkte oder
Aufträge anwenden
vgl. 3.4 Die Mehrwertsteuer in der Kalkulation
c5.bs1a Sie erläutern die
grundlegenden
Funktionen des
finanziellen und des
betrieblichen
Rechnungswesens. (K2)
• Unterschied zur
Kalkulation in
Handelsbetrieben
aufzeigen und
Seite 167
Bezug zur Preiskalkulation
herstellen
• Excel für
Kalkulationen
Seite 168
6 33 5. Kosten- und
Leistungsrechnung
6 33 5.6. Geldflussrechnung • die Bedeutung der Geldflussrechnung als dritte
Abschlussrechnung einschätzen
• eine vollständige Geldflussrechnung in
Berichtsform aufgrund von Eröffnungs- und
Schlussbilanz, Erfolgsrechnung und
ergänzenden Finanzinformationen erstellen
• den Cashflow des Betriebsbereichs (bzw. Cashdrain) nach direkter und indirekter
Berechnungsmethode ermitteln
• den Free Cashflow berechnen und
• eine Geldflussrechnung auswerten und
• Zweck und Nutzen
• Liquidität versus
Rentabilität
• Fonds Geld ohne
Wertschriften (d.h. Wertschriftenkauf = Investition)
• Liquiditätswirksame und -
unwirksame
Geschäftsfälle.
• Mittelfluss aus
Geschäftstätigkeit,
Investitions- und
Finanzierungstätigkeit.
• Arten der Darstellung:
Berichts- und Kontenform
• Berechnung des Cash Flow
(direkt (alle Faktoren) und
indirekt (nur Gewinn,
Abschreibungen,
Rückstellungen)).
• Geldflussrechnung mittels
Interpretation von
Anfangs- und Schlussbilanz
und Erfolgsrechnung (die
entsprechenden Konten
müssen geführt werden).
• Bestandesänderungen von
FLL, VLL, Warenbestand
berechnen.
• Kap. Finanzierung
• Unternehmungskonze
pt
• Liquiditätsbudget
eines privaten
Haushaltes
analysieren und
Massnahmen ableiten
• OR 961 b
Rechnungslegung für
grössere
Unternehmen
POU:
• Praxisbeispiele aus
Geschäftsberichten
verwenden zur
Analyse (wie z.B. ob
Cash Flow direkt oder
indirekt berechnet
wurde)
• Bedeutung als
Planungsrechnung
besprechen
Seite 169
• Interpretation des
Mittelflusses aus
Geschäftstätigkeit,
Finanzierungstätigkeit,
Investitionstätigkeit.
• Massnahmen zur
Liquiditätsverbesserung
erarbeiten
Seite 170
Ergänzungsfächer
Fach Geschichte und Politik
- Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
2 2 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Geschichte und Politik bietet den Lernenden eine historische Orientierung und hilft ihnen, sich im laufenden Prozess der gesellschaftlichen und kulturellen
Entwicklung zu situieren. Einsichtig gemacht werden wichtige politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen, die für unser Land und unsere Kultur in den
letzten zwei bis drei Jahrhunderten bedeutsam waren und es heute noch sind. Der Unterricht beleuchtet zentrale geschichtliche Ereignisse, Personen und
Prozesse in einer exemplarischen Auswahl und fördert so ein Grundverständnis für die Herausforderungen der Moderne und für die Probleme der Gegenwart.
Geschichtliche Abläufe wiederholen sich nie gleich. Wer aber über Grundkenntnisse in Geschichte verfügt, kann leichter abschätzen, wie sich unsere
Gesellschaft entwickelt und welche Kräfte wirksam sind.
Vermittelt wird weiter das Grundwissen, um politische Prozesse zu verstehen. Die Lernenden werden über die wesentlichen Strukturen und Funktionsweisen
des Staates sowie über ihre staatspolitischen Rechte und Pflichten informiert. Sie erkennen überdies, dass Politik und Medien in Wechselbeziehungen
zueinander stehen und durch Interessenvertretungen beeinflusst werden. Auf dieser Basis bilden sich die jungen Menschen in politischen Fragen eine fundierte
Meinung und tragen später als aufgeklärte Persönlichkeiten eine demokratische Kultur und pluralistische Gesellschaft mit.
Des Weiteren lernen sie mit Quellen kritisch umzugehen, Zeugnisse aus der Vergangenheit zu befragen, sie im jeweiligen Kontext einzuordnen und ihre
Bedeutung für die Gegenwart zu verstehen. Auf diese Weise werden die Lernenden darin unterstützt, das spezialisierte moderne Wissen in einer integrativen
Sicht wieder zusammenzufügen.
Durch die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, Personen, Prozessen und Strukturen gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einsichten in die
Komplexität geschichtlicher Prozesse. Sie erkennen Faktoren und Wirkungszusammenhänge, die zum Verständnis und zur Erklärung von
Seite 171
Gegenwartsphänomenen erforderlich sind und erfassen so die gegenwärtige Welt besser. Der Geschichtsunterricht lässt Gegenwartsphänomene als Folge von
historischen Ereignissen, Prozessen und Strukturen verstehen. Das Fach Geschichte schafft ausserdem Einsichten in Daseinsformen und Denkvorstellungen
früherer Epochen oder anderer Kulturen.
Die reflektierte Auseinandersetzung mit dem Anderssein bewirkt eine kritische Distanz zur eigenen Gegenwart und somit die Einsicht in die historische
Gebundenheit des eigenen Standortes. Die Schülerinnen und Schüler können sich in einer komplexen Welt orientieren, indem sie auf ihre historischen
Kenntnisse in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur zurückgreifen. Sie sind fähig, differenziert persönliche und kollektive Haltungen gegenüber Fragen im
politischen und gesellschaftlichen Leben nachzuvollziehen und zu beurteilen. Sie erlernen einen reflektierten Umgang mit Informationen aus der und über die
Vergangenheit, weil sie erkennen, dass alle Informationen ihre eigene Entstehungsgeschichte haben und von dieser beeinflusst sind.
Diese historische Orientierungskompetenz kann dazu beitragen, die eigene Lebenswelt und aktuelle wie zukünftige Probleme und Entwicklungen besser zu
verstehen. Damit verbunden ist die Fähigkeit und Bereitschaft, die im Umgang mit Geschichte erworbenen Erkenntnisse und Einsichten auf die eigene Person
und Lebenspraxis zu beziehen. Das bedeutet auch, die Fähigkeit und die Bereitschaft auszubilden, erworbenes Wissen, eigene Vorstellungen und Haltungen zu
überprüfen, zu erweitern und gegebenenfalls zu revidieren. Und nicht zuletzt erkennen die Schülerinnen und Schüler durch den Unterricht in Geschichte und
Politik, dass Friede, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Wohlstand nicht selbstverständlich sind und von jeder Generation neu aufgebaut,
gefestigt und erhalten werden müssen.
Seite 172
• Reflexive Fähigkeiten: sich ein kritisch-forschendes Denken aneignen; grundlegendes Orientierungs-, Kultur- und Weltwissen aufbauen; verstehen, dass
die Darstellung gesellschaftlicher Zusammenhänge nicht einfach als Sammlung von Fakten anzusehen ist, sondern Fragen folgt, die vom Standpunkt und
von den jeweiligen Interessen abhängig sind; geisteswissenschaftliche Problemstellungen verstehen und sich mit ihnen auseinandersetzen;
Fragestellungen entwickeln und differenziert Antworten dazu entwickeln.
• Sozialkompetenz: Empathie für Menschen verschiedener sozialer, kultureller und geografischer Herkunft sowie Mitverantwortung für die Durchsetzung
der Menschenrechte entwickeln; fähig und bereit sein, im Team zu arbeiten, seine eigene Werte verstehen und angemessen dafür einzustehen.
• Interessen: Interesse an Politik, Kultur und kultureller Vielfalt entwickeln; eine eigene politische Meinung bilden und diese auch einzubringen wissen; sich
mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im globalen Rahmen auseinandersetzen; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; Vorstellungen
über die Gestaltung der Zukunft entwickeln; Bedeutung des Individuums und der Interaktion mit Mitmenschen und der Umwelt reflektieren
• Wissenstransfer: Bezüge zu anderen Fächern herstellen; eine soziale, technische und wirtschaftliche Optik entwickeln; fähig sein und bereit sein, Wissen
und Kompetenzen auch in anderen Bereichen anzuwenden.
• Sprachkompetenzen: Wissenschaftliche Texte und Darstellungen verstehen, kontextualisieren und verarbeiten; fachspezifische Terminologien verstehen
und präzise verwenden; sich in der Fachsprache äussern und diskutieren; sich situationsgerecht und mit differenziertem Wortschatz ausdrücken
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Die Fähigkeit entwickeln, unter anderem mithilfe aktueller IKT
zielorientierte Recherchen durchzuführen, Informationen zu analysieren, zu beurteilen und zu verarbeiten; den kritischen Umgang mit IKT üben.
Seite 173
1. Grundlagen der
Moderne (18. bis 21.
Jahrhundert)
1 20 1.1. Demografische,
wirtschaftliche und
soziale Veränderungen
• politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle
Wesenszüge des Ancien Régimes erschliessen
• die Bedingungen für die Entstehung neuer Ideen
und für ihre Weiterentwicklung erfassen
• die zentralen Errungenschaften der Aufklärung
darstellen und deren Chancen und Gefahren
• ein Verständnis für die Funktion und die Rolle
des Staates entwickeln
• die Aufklärung als wesentliches Merkmal der
westlichen Kultur erkennen
• Veränderbarkeit und Beharrungsvermögen
sozialer und politischer Strukturen über längere
Zeiträume an geeigneten Beispielen erkennen
• wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge mit
historischen Sonden erforschen
• Wesenszüge des Ancien
Régime
• zentrale Strukturen des
Absolutismus
• Hauptforderungen der
Aufklärung
Die Problematik von
demographischen
Entwicklungen (youth
bulge) erkennen
Die Wirkung
aufklärerischer Ideen auf
den einzelnen Menschen
und die Gesellschaft
darlegen
Rolle der Bildung sowie
der Meinungs- und
Gedankenfreiheit für
Gesellschaften
thematisieren
Strategien der
Machtlegitimation
1 20 1.2. Politische
Umbrüche und
Revolutionen
• historische Quellen und Darstellungen kritisch
analysieren, im Kontext verstehen und die
Bedeutung für die Gegenwart erkennen
• Bürgerliche Revolutionen
• Europa nach dem Wiener
Kongress
Grenzen der Meinungs-
und Pressefreiheit
thematisieren
Seite 174
• politische Strukturen und Zusammenhänge
• die historischen Hintergründe der bürgerlichen
Revolutionen sowie deren Ablauf und
Auswirkungen analysieren
• Verständnis entwickeln für die Ursachen von
politischen Umbrüchen und Revolutionen
• die wichtigsten Ideologien verstehen und die
Vor- und Nachteile beschreiben können
• innerhalb komplexer Abläufe und Ereignisse
wesentliche Faktoren identifizieren und
beschreiben können
• Zusammenhänge erkennen zwischen den
bürgerlichen Revolutionen und der heutigen
Situation
• Liberalismus,
Nationalismus und
Konservativismus als
prägende Ideen des 19.
Jahrhunderts
Modelle für
Revolutionen entwickeln
Länder mit ähnlichen
strukturellen Problemen
in der Gegenwart
Rolle der
technologischen und
wirtschaftlichen
Entwicklung für
politische Umbrüche
erörtern
Seite 175
2. Werden und
Entwicklung der
Modernen Schweiz
(Schweizergeschichte)
2 4 2.1. Werden des
modernen
Bundesstaates
• politische und wirtschaftliche Kräfte und ihre
Beiträge zur Entwicklung der modernen Schweiz
identifizieren und einordnen
• Mythen als geschichtswirksame Kräfte
wahrnehmen, sie von der historischen Realität
unterscheiden und ihre Instrumentalisierung in
Politik und Wirtschaft erkennen
• Schweiz im 18. und 19.
Jahrhundert: Strukturen,
Prozesse, Konflikte
Beitrag der Literatur und
Kunst zur Mythenbildung
der Schweiz untersuchen
Parteien in Bezug auf
ihre Darstellung der
nationalen Identität
Föderalismus als Lösung
für innerstaatliche
Konflikte erkennen
Erklärungsansätze für
den Erfolg der Schweiz
erarbeiten
2 4 2.2 Politische und
wirtschaftliche
Herausforderungen
eines Kleinstaates (mit
Schweizergeschichte)
• Chancen und Grenzen der Neutralität für die
moderne Schweiz einschätzen
• den Wechsel zwischen Isolation und Öffnung als
Konstante der Schweizer Geschichte erkennen
• Schweiz im 20.
Jahrhundert:
Herausforderungen und
Bewältigungsstrategien
Die Schweiz in fünfzig
Jahren – Szenarien
entwerfen
Strategien der Parteien
zur Zukunft der Schweiz
Stärken und Schwächen
des politischen Systems
der Schweiz analysieren
Seite 176
2 4 2.3 Migration, nationale
Identität und
soziokultureller Wandel
(mit Schwerpunkt
Zeitgeschichte)
• Modernisierungsprozesse und ihre Folgen an
geeigneten Beispielen analysieren
• die Spannung zwischen der eigenen Kultur und
anderen Kulturen als bedeutsam erleben
• kulturelle Faktoren wie Religion, Kunst,
Wissenschaft und Technik als Bestandteil
menschlichen Lebens erkennen.
• Schweiz in der Gegenwart:
Brennpunkte, Debatten,
Zukunftsaussichten
Reportage über eine
Schweizer Firma
schreiben
Reportage über
Flüchtlinge in der
Schweiz verfassen
Das Bild der Schweiz im
Ausland untersuchen
Geschichte des
Tourismus in der Schweiz
dokumentieren
Die Schweiz als
Einwanderungs- und
Auswanderungsland
thematisieren
3. Politik und
Demokratie
(Staatskunde)
Seite 177
2 15 3.1. Zivilgesellschaft,
politische
Willensbildung und
moderne schweizerische
Institutionen
• Funktionen und Wirkungen von politischen
Prozessen und die Bedeutung der Medien in
Grundzügen erkennen
• die Sprache der Politik in geeigneten Situationen
anwenden, sich an einer Debatte beteiligen und
eine konstruktive Streitkultur entwickeln
• die staatspolitischen Rechte und Pflichten,
insbesondere im Hinblick auf Menschenrechte
und Demokratie, erkennen
• Machtverhältnisse und Interessenvertretung
kritische hinterfragen
• das politische Modell des schweizerischen
Bundesstaates und der halbdirekten Demokratie
besser verstehen
• die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für die
Bürgerin und den Bürger zur Wahrnehmung der
Interessen erkennen
• Stimmrecht, Wahlrecht,
Initiativrecht,
Referendumsrecht,
Petitionsrecht
• Staatliche Institutionen
der Schweiz
• Parteien, Verbände,
Interessengruppen
• Verhältnis Staat-Bürger
• Rolle der Medien als
vierte Gewalt im Staat
• Zielkonflikte zwischen
Freiheit und Sicherheit
Kommunikative
Situationen in der Politik
modellhaft beschreiben
Politisches Modell der
Schweiz mit politischen
Modellen anderer
Staaten vergleichen
Machtverhältnisse und
Interessenvertretung
kritisch hinterfragen
Aktuelle Abstimmungen
und Debatten
Einfluss der neuen
Medien auf die Politik
2 7 3.2 internationale
Organisationen und
Globalisierungstendenze
• die Schweiz als Teil der Völkergemeinschaft
begreifen und die wichtigsten internationalen
Institutionen, welche der politischen,
wirtschaftlichen und soziale Zusammenarbeit
dienen, in ihren Grundzügen verstehen
• die Auswirkungen der Globalisierung erkennen
• die Rolle und Funktion des Nationalstaates im
Zeitalter der Globalisierung analysieren
• Internationale
Organisationen im
Überblick
• Meilensteine der
Europäischen Integration
• Stärken und Schwächen
der EU
Englische und/oder
französische Original-
Quellentexte oder Reden
lesen und verarbeiten
Globalisierung früher
und heute vergleichen
Globalisierungsprozesse
aus wirtschaftlicher und
Seite 178
• Die Schweiz und die EU
• Chancen und Gefahren
der Globalisierung
nationalstaatlicher Sicht
darstellen
Lösungsansätze für
globale Probleme
entwerfen
Seite 179
4. Gesellschaftliche
Bewegungen, nationale
Ambitionen und
politische Systeme
3 15 4.1 Wirtschaftliche
Systeme und ihre
Auswirkungen
• verschiedene Wirtschaftssystem und die
jeweilige Rolle des Staates vergleichen
• Die Ursachen und die Folgen der Industriellen
Revolution darlegen
• Die Digitalisierung als nächste industrielle
Revolution diskutieren
• Industrialisierung und
Wirtschaftsentwicklung
von 1750 bis heute:
Triebkräfte, Ablauf,
Phasen, Auswirkungen
Die industrielle
Revolution mit der
Situation in
Schwellenländern heute
Das Wirtschaftsmodell
von Adam Smith
erläutern
Die Auswirkungen der
digitalen Revolution auf
die Arbeits- und
Lebenswelt der
Menschen untersuchen
Werbestrategien im
Zeitalter der
Massenproduktion
Die ökologischen
Folgeprobleme der
industriellen Revolution
3 10 4.2 Imperialistische
Expansion und Konflikte
• Beispiele globaler oder regionaler Konflikte auf
Ursachen untersuchen, den Ablauf festhalten
und ihre Auswirkungen beschreiben
• Zeitalter des
Imperialismus:
Triebkräfte,
Erscheinungsformen,
Statistische Vergleiche
zwischen
Kolonialmächten und
eroberten Gebieten
Seite 180
• die Brutalität von Kriegen aus Sicht der
Betroffenen verstehen
• das Konzept des Selbstbestimmungsrechtes der
Völker an aktuellen Fällen verstehen
• die Wirkung von Propaganda, Feindbildern und
Massenpsychologie erkennen
• Motive der imperialen Politik kennen
• Folgen der imperialen Politik differenziert
beschreiben können
• Dekolonisierungsvorgänge beschreiben und
beurteilen
Auswirkungen
• Dekolonisierung
vornehmen
Wirtschaftliche Folgen
des Imperialismus für die
einzelnen Länder
abschätzen
Gründe für die damalige
Überlegenheit Europas
auflisten und gewichten
Wahrnehmung anderer
Kulturen anhand von
Bildern oder Werbung
3 15 4.3 Nationale
Forderungen und
Probleme der
Identitätsfindung
• einige wesentliche Bedingungen für die
Entstehung und Verbreitung von Nationalismen
• den Nationalismus als wichtige Ursache für
Spannungen und Kriege begreifen
• Ursachen für die zunehmende
Identitätsproblematik kennen
• Vor- und Nachteile des Nationalismus kennen
• Nationalismus und
Nationalstaatenbildung
als Hintergrund des Ersten
Weltkriegs
• Erster Weltkrieg:
Ursachen, Ablauf,
Wesenszüge und Folgen.
Möglichkeiten und
Grenzen des
Nationalstaates kennen
Das Spannungsfeld
zwischen
Nationalstaaten und
internationalem Handel
ausloten
Nationalistische
Strömungen und
Symbole in der Politik
Seite 181
4 30 4.4 Aufkommen von
totalitären Systemen
• Bedingungen für das Aufkommen totalitärer
Systeme analysieren
• Herrschaftsinstrumente und -techniken in
totalitären Systemen erklären
• verschiedene totalitäre Ideologien vergleichen
und ihre Folgen beurteilen
• Zwischenkriegszeit
• Wurzeln und Wesen des
Totalitarismus
• Nationalsozialismus
• Zweiter Weltkrieg
• Holocaust
Totalitäre Systeme in der
Literatur und im Film
Sozialpsychologische
Experimente
thematisieren
Politische Propaganda
einst und jetzt
Rassismus früher und
heute vergleichen
Konformitätsdruck in
Gesellschaften
Seite 182
5 36 4.5 Neue soziale
Bewegungen
• Kalter Krieg als historischer Hintergrund der
Jugendbewegungen einordnen können
• Ursprung, Ausdrucksformen und Folgen von
Jugendbewegungen aufzeigen
• Den Einfluss von Mentalitäten, Lebensformen
und Geschlechterrollen an geeigneten Themen
• Die Auswirkungen des Kalten Krieges auf die
heutige Situation darlegen
• Die unterschiedlichen politischen,
wirtschaftlichen und kulturellen Phänomene des
Kalten Krieges kennen
• Die Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg im
Rahmen des Kalten Krieges einordnen
• Die Situation nach dem Ende des Kalten Krieges
verstehen, einordnen und beurteilen können
• Kalter Krieg
• Vietnamkrieg
• Jugendbewegungen
• Die Welt nach dem Kalten
Krieg
Planwirtschaft und
Marktwirtschaft
Das
„Wirtschaftswunder“:
Ursachen und Folgen
Alternative
gesellschaftliche Modelle
Der Kalte Krieg in Musik,
im Film und im Sport
Situation der Dritten
Welt nach dem Kalten
Krieg analysieren
Seite 183
5. Aktuelle
Herausforderungen
6 15 5.1 Politische,
wirtschaftliche und
soziale Aktualität
• sich sachgerecht informieren, sich in der Vielfalt
der Information zurechtfinden sowie eine
fundierte Meinung bilden und begründen
• den historischen und politischen Hintergrund in
Themen anderer Fächer einbeziehen
• fundierte gesellschaftliche und individuelle
Schlussfolgerungen aus aktuellen Problemen
und Erscheinungen ziehen und begründen
• sich als verantwortungsbewusstes Mitglied
unserer Gesellschaft einsetzen, insbesondere
auch im Bereich des Globalen Lernens und der
nachhaltigen Entwicklung
• Aktuelle Konflikte und
Herausforderungen (z.B.
Nahostkonflikt, Nord-Süd-
Konflikt, Arabischer
Frühling, Digitale
Revolution) analysieren
• Schwellenländer im
Längsschnitt vergleichen
Historische Hintergründe
von aktuellen Konflikten
Die Digitalisierung als
zweite industrielle
Revolution thematisieren
und Folgen für die
Bildung untersuchen
Globale
Machtverhältnisse und
Ungleichheiten
thematisieren
Aktuelle
Herausforderungen /
Debatten in der
westlichen
demokratischen Welt
thematisieren
Einen Blick in die Zukunft
werfen: Szenarien bilden
6 7 5.2 Rezeption von
Geschichte
• den Wandel als konstitutives Element der
Geschichte verstehen
• Besonderheiten der
Verfassungsgeschichte,
der Kultur-, Wirtschafts-,
Sozial-, Geschlechter- und
Darstellung von
Geschichte im Film
Seite 184
• einige Gegenwartsprobleme mit historischen
Mitteln erforschen und auf diese Weise die
geschichtlichen Wurzeln der Gegenwart
begreifen
• Methodische Zugänge der
Geschichtswissenschaft reflektieren
Umweltgeschichte
• Wirkungsweisen von
Vergangenheitsdeutung in
Politik und Kultur
Interviews durchführen
mit Personen aus der
Politik, Wirtschaft, Kultur
Vergleich der Darstellung
geschichtlicher und
politischer Inhalte in
modernen Medien
(bspw. YouTube,
Wikipedia, Facebook,
Twitter)
Seite 185
Fach Technik und Umwelt
- Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
4 4 0 0 0 0
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Der Unterricht in Technik und Umwelt hat zum Ziel, bedeutsame allgemeinbildende Themen auf der Basis der naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen
und technischen Grundkenntnisse der Lernenden und im Kontext zur Umwelt zu bearbeiten. Bei der Auswahl der Themen hat der Aktualitätsbezug hohe
Priorität.
Unter dem Leitbegriff Technik werden alle von Menschen gemachten Produkte und die besonderen Fähigkeiten verstanden, die direkt oder indirekt der
Erhaltung und Entfaltung des menschlichen Lebens dienen.
Unter dem Leitbegriff Umwelt werden primär die natürlichen Ressourcen der Lebenswelt Erde und sekundär die von den Menschen bestimmte sozio-kulturelle
Umwelt (Technologie, Ökonomie, Kultur, Politik und Recht) verstanden.
Die ganzheitliche Sichtweise im Spannungsfeld zwischen Technik und Umwelt fördert das vernetzte und selbstständige Erarbeiten einer persönlichen Meinung
und verantwortungsvolles Handeln. Dadurch werden Grundlagen für den persönlichen und gesellschaftlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung gelegt.
Seite 186
• Reflexive Fähigkeiten: selbstorganisiert lernen (das eigene Lernen planen und auswerten); sich in neue Themengebiete einarbeiten; Kritik anbringen und
annehmen, begründet beurteilen; Meinungen kritisch hinterfragen; andere Sichtweisen verstehen; nichtlinear, vernetzt und systemisch denken
• Sozialkompetenz: im Team ergebnisorientiert arbeiten; Verantwortung wahrnehmen; die eigene Meinung hinterfragen
• Sprachkompetenz: Fachbegriffe verstehen und korrekt anwenden, Fachtexte verstehen und zusammenfassen; sich schriftlich und mündlich mit
differenziertem Wortschatz ausdrücken
• Arbeits- und Lernverhalten: zielgerichtet recherchieren; Quellen korrekt zitieren und in deren Kontext einbetten; Strategien entwickeln und anwenden,
die zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen (Energie, Rohstoffe und Umwelt einschliesslich des sozialen Umfelds) führen
• Interessen: für Neues offen sein; andere Sichtweisen und Kulturen verstehen
• Umfang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen)
Seite 187
1. 80 1. Die Welt: ein
vernetztes System
1. 40 1.1. Das Ökosystem und
die Umweltbereiche
(Atmosphäre, Boden,
Wasser, Biosphäre)
• wichtige chemische Elemente, Verbindungen
und Reaktionen sowie biologische Prozesse
nennen und ihre Bedeutung an Beispielen
• die vier Umweltbereiche beschreiben und ihre
Funktion im Ökosystem erklären
• wichtige Kreisläufe und Stoffflüsse wie
Kohlenstoff- und Wasserkreislauf oder
Energiefluss beschreiben
• Grundlagen der Chemie:
Stoffeinteilung,
Teilchenmodell,
Atomaufbau, Überblick
über chemische Bindung
• Ökologie
• Stoffwechsel,
Photosynthese
• Biotische und abiotische
Umweltfaktoren
• Artensterben,
Biodiversität
• Verwitterung,
Bodenbildung
• Meteorologie,
Klimatologie
• Kreislauf der Gesteine
• Eutrophierung, Dünger
Arbeit mit Modellen,
Datenreihen, Feldarbeit
1. 40 1.2. Vernetzte Systeme • Elemente und Beziehungen in Systemen an
Beispielen verstehen und darstellen
• Folgen von Eingriffen in vernetzte Systeme
abschätzen (Luftschadstoffe, CO2 und Klima,
Rodung des Regenwalds)
• Probleme und Zusammenhänge mit geeigneten
Verfahren, wie Messung oder
Dokumentenanalyse, selbstständig erarbeiten
• Luft: Zusammensetzung,
Luftschadstoffe:
Entstehung, Verbreitung
und Folgen, Verbrennung,
Reaktionsgleichungen
• Bevölkerungsentwicklung,
Ressourcen (Ernährung,
Energieversorgung) und
ihre Endlichkeit, globale
Netzwerke des
Statt Luft könnte auch
Wasser als Medium
gewählt werden
Besuch einer
Kehrichtsverbrennungsanlage (oder
Gewässerrevitalisierung)
Regionale Fallstudien
Seite 188
• die erforderlichen naturwissenschaftlichen und
technischen Grundkenntnisse nutzen bzw.
erarbeiten
• Wechselbeziehungen und Rückkoppelungen in
ein bis zwei Systemen erkennen
Güteraustausches und der
Information
• Nahrungsnetze
• Natürlicher und
anthropogener
Klimawandel, Ursachen
und Folgen, Klimapolitik
• Populationsdynamik,
natürliche,
Ressourcennutzung,
Biodiversität
• Qualitative und
quantitative
Analyseverfahren an
Beispielen üben: Arbeit mit
Modellen und
Simulationen, Messung,
Interviews, Fragebogen,
Kartierung, systematische
Beobachtung,
Szenariobildung
Seite 189
2. 55 2. Der Mensch in seiner
Beziehung zur Umwelt
2. 15 2.1. Leben in einem
vernetzten System
• den Aufbau einer Zelle und die Funktion der
wichtigsten Organellen verstehen
• die Bedeutung der Zellteilung und die
Entstehung von Tumoren nachvollziehen
• die Eigenschaften des Lebens (Erbgut,
Stoffwechsel, usw.) erklären
• mikroskopieren (Analysemethoden)
• Prinzipieller Aufbau einer
Zelle
• Kernaufbau und
Zellteilung
• Mitose
• Krebs
• Eigenschaften des Lebens
• Mikroskopier-Kenntnisse
Das Ziel Mikroskopieren
kann auch im SOG
Flexibel erfolgen
2. 15 2.2. Material- und
Stoffflüsse
• erneuerbare und nichterneuerbare Ressourcen
unterscheiden und Beispiele erläutern
• den Unterschied zwischen Recycling und
Downcycling erklären
• den Weg vom Rohstoff bis zur Entsorgung
(Produktlebezyklus) an Beispielen,
insbesondere des Welthandels, erfassen und
hinsichtlich seiner ökologischen und sozialen
Folgen analysieren.
• die ökologischen und sozialen Auswirkungen
der Rohstoffgewinnung und -nutzung (Anbau
und Gewinnung, Transport, Verarbeitung,
Entsorgung) an Beispielen beurteilen
• Fossile Energieträger,
Solarenergie / Bioenergie,
Windenergie,
Wassernutzung,
Geothermie usw.
hinsichtlich Abbau, Handel,
Emissionen, Welthandel,
Gerechtigkeitsaspekte,
Geopolitik usw. diskutieren
• Erdöl: vom Rohstoff über
Kunststoff bis zur
Entsorgung
• Vergleich natürlicher und
anthropogener
Stoffkreisläufe hinsichtlich
Quellen und Senken.
Stoffkreisläufe und
Gerechtigkeit am Beispiel
von Agrarrohstoffen,
mineralischen Stoffen und
organischen Stoffen
Exkursionen (Kraftwerke,
Deponien, Recyclinghöfe,
Kehrichtverbrennungsanl
agen), Analyse von
Geodaten im AGIS
Seite 190
2. 15 2.3. Energie und
Energieflüsse
• chemische, thermische, kinetische und
elektrische Energieformen nennen
• unterschiedliche Formen der
Energiegewinnung beschreiben
• den Energieerhaltungssatz erklären
• Grundbegriffe und Einheiten verstehen und
richtig anwenden
• die historische Entwicklung des
Energieverbrauchs und der
Energieabhängigkeit sowie deren
Auswirkungen auf die Umwelt beschreiben
• Vor- und Nachteile der unterschiedlichen
Energieformen abwägen
• Technische Prozesse der
Energiegewinnung bei
erneuerbaren und
nichterneuerbaren
Ressourcen
• Technikfolgenabschätzung
für verschiedene Prozesse
beispielshaft durchspielen
• Energie und Stoffnutzung
aus historischer
Perspektive: von der
Industriellen Revolution bis
zur postfossilen
Energieformen und
Energieträger können
exemplarisch vertieft
werden
Berücksichtigung von
Gerechtigkeitsaspekten
(„Zukunftstauglichkeit“)
2. 10 2.4.
Umwelteinwirkungen
• wichtige globale und lokale
Umwelteinwirkungen nennen
• die naturwissenschaftlichen Grundlagen von
Umwelteinwirkungen und deren Folgen
• Umweltdaten auswerten, interpretieren und
Schlüsse ziehen
• Wirkung von Schadstoffen
auf Lebewesen und
Ökosysteme
• Massnahmen zur
Schadensvermeidung
• Einfluss von Agrar- und
Forstwirtschaft auf die
globalen Ökosysteme
• Kolonialismus,
Neokolonialismus und
Umwandlung der
Ökosysteme auf globaler
Ebene
• Abholzung der
Tropenwälder
• Stoffeinträge (Emission,
Transmission,
Immission),in Boden,
Ausgewählte historische
und/oder aktuelle
Fallbeispiele
Seite 191
Wasser und Luft
(Deponien, Altlasten)
• Umweltmonitoring und
Arbeit mit
Umweltstatistiken
2. 25 3. Lösungsansätze zu
einer nachhaltigen
Entwicklung
2. 10 3.1. Konzepte der
nachhaltigen
Entwicklung
• Verschiedene Konzepte der nachhaltigen
Entwicklung erklären
• ökologische, soziale und ökonomische Kriterien
einer nachhaltigen Entwicklung nennen
• anhand von Nachhaltigkeitskriterien
Fallbeispiele beurteilen (Biosphärenreservate,
lokale Agendas 21, Agrotreibstoffe,
Tourismusprojekte, Holzwirtschaft, Car-
Sharing, Entwicklungsprojekte, Verkehrspolitik
usw.)
• Umwelteinwirkungen mit geeigneten
Methoden wie ökologischer Fussabdruck,
Ökobilanz (LCA) oder Ökosozialprodukt
beurteilen
• Grundlagen des
Nachhaltigkeitsverständnis
ses des Bundes, sowie
Unterschiede zur
forstwirtschaftlichen
Nachhaltigkeit
• Vergleichende Diskussion
der historischen
Entwicklung von
Nachhaltigkeitskonzeption
en: Grenzen des
Wachstums,
Umweltkonferenz in Rio de
Janeiro, Agenda 21 und
local Agenda 21, usw.
• Überblick über das
Nachhaltigkeitsmonitoring
und die
Nachhaltigkeitsstatistiken
des Bundes
Ausgewählte historische
und/oder aktuelle
Fallbeispiele
2. 15 3.2. Lösungsansätze • nationale und globale Instrumente des
Umweltschutzes wie Klima- und
Artenschutzabkommen, Umweltrecht und
Kostenwahrheit darlegen
• Ausgewählte Abkommen
oder Verträge in Bezug zu
den behandelten Aspekten
Seite 192
• die Begriffe Effizienz und Suffizienz
unterscheiden und erklären
• das Cradle-to-Cradle-Prinzip an Beispielen
• technische Produkte und Verfahren einer
nachhaltigen Entwicklung (alternative Energien,
Cleantech) verstehen und beurteilen;
wirtschaftliche und politische Massnahmen wie
Subventionen, Ökolabels,
Handelsbegrenzungen, Verkehrspolitik oder
Energiepolitik auf ihren Beitrag zu einer
nachhaltigen Entwicklung beurteilen
• Nano-, Gen-, Kommunikations- und weitere
aktuelle Technologien erklären und bezüglich
ihres Beitrags zu einer nachhaltigen
Entwicklung beurteilen
• persönliche Möglichkeiten einer nachhaltigen
Entwicklung und zukunftsfähigen
Lebensführung entwerfen
(z.B. Medien,
Stoffkreisläufe)
• Grundkonzepte
umweltpolitischer
Lösungsansätze anhand
konkreter Fälle
untersuchen und
beurteilen: Effizienz,
Suffizienz, Substitution,
Kreisläufe schliessen usw.
Diesbezüglich die eigene
Betroffenheit und die
eigenen
Handlungsmöglichkeiten
reflektieren
• Grundlagen der
Gentechnologie verstehen:
Anwendungen, Chancen,
Gefahren und Risiken
analysieren und beurteilen
• Grundlagen der
Nanotechnologie
verstehen: Anwendungen,
Chancen, Gefahren und
Risiken analysieren und
beurteilen
Seite 193
EFZ-Fächer
Fach Technologie und Kommunikation (TEK)
Grundlagen Bisheriger Lehrplan Fach IKA für die WMS
Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021
(BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG)
Ausführungsbestimmungen SKKAB
Lektionenverteilung
1. Sem 2. Sem 3. Sem 4. Sem 5. Sem 6. Sem
4 4 3 3 3 3
Schlussprüfung
8. Semester EFZ
Schriftliche Prüfung, 75 Minuten – Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ
Dieser Lernplan basiert auf den Anforderungen spezifiziert je in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauf-frau/Kaufmann EFZ, Fokus SOG EFZ mit
Berufsmaturität, 1. Schuljahr, 2. Schuljahr und 3. Schuljahr sowie in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule, Kauffrau/Kaufmann EFZ, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr und
3. Lehrjahr.
Zusätzlich zu den weiter unten ausgewiesenen Lektionen pro Handlungskompetenz, die während des Unterrichts besucht werden, wenden die Schülerinnen
und Schüler die erworbenen Kompetenzen in Praktika und Auslandaufenthalten an.
Kauffrauen und Kaufmänner mit EFZ arbeiten in vielfältiger Weise in betriebswirtschaftlichen Prozessen mit. Sie beraten Kundinnen und Kunden, verhandeln
mit Lieferanteninnen und Lieferanten, koordinieren interne Schnittstellen und verrichten branchenspezifische Sachaufgaben.
Kauffrauen und Kaufmänner arbeiten in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Grössen. Der Kontakt mit internen und externen Kundinnen und Kunden
sowie Lieferantinnen und Lieferanten prägen das Arbeitsgebiet ebenso wie die Interaktion mit weiteren Anspruchsgruppen sowie Tätigkeiten in
standardisierten und weniger standardisierten Prozessen und Abläufen.
2. Wichtigste Handlungskompetenzen
Kauffrauen und Kaufmänner sind insbesondere dienstleistungsorientierte Mitarbeitende in betriebswirtschaftlichen Prozessen. Sie handeln in agilen Arbeits-
und Organisationsformen, interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld und setzen Technologien der digitalen Arbeitswelt ein. Ihr Berufsfeld reicht von der
Seite 194
Gestaltung von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen über die Koordination unternehmerischer Arbeitsprozesse bis zur branchenspezifischen
Sachbearbeitung. Auf der Grundlage gemeinsamer Handlungskompetenzen üben sie ihre Tätigkeit nach Branche, Unternehmensstrategie und persönlicher
Eignung mit unterschiedlichen Schwerpunkten aus. Ihre Haltung ist durch Kundenorientierung, eigenständiges und reflektiertes Handeln sowie die Bereitschaft
zum lebenslangen Lernen gekennzeichnet.
Damit Kauffrauen und Kaufmänner ihre Arbeiten fachgerecht und selbstständig ausführen können, verfügen sie über Freude am Kontakt mit Menschen, ein
gutes Verständnis von unternehmens- und wirtschaftsbezogenen Zusammenhängen und Prozessen, ein breites Verständnis moderner Kommunikations- und
Informationstechnologien und -kanäle, Analyse- und Reflexionsfähigkeiten, gute Kommunikationsfähigkeiten einschliesslich Gesprächs- und
Verhandlungstechniken, ein hohes Bewusstsein im Umgang mit unterschiedlichen Haltungen und Ansprüchen sowie für situationsgerechte Umgangsformen,
gute Sprachkenntnisse in der Standardsprache des Schulortes sowie in mindestens einer Fremdsprache sowie ein hohes Mass an Flexibilität und Offenheit im
Umgang mit Veränderungen. Kauffrauen und Kaufmänner fügen sich proaktiv und konstruktiv in Teams ein und setzen betriebliche Vorgaben sowie die
Vorgaben im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz verantwortungsbewusst um.
Seite 195
3. Lehrmethodisches Vorgehen
Das Aneignen von Handlungskompetenzen setzt ein verändertes methodisches Vorgehen im Unterricht voraus. Weg von der Fachorientierung (Bezug zu den
Fachwissenschaften  zielt auf Inhalte und Strukturen der Fächer ab) hin zur interdisziplinären Situationsdidaktik welche vom Projektgedanke ausgeht: Der
Zusammenhang von Denken und Handeln steht im Fokus und zielt auf die Bearbeitung realer gesellschaftlicher Herausforderungen ab, womit erst erfahrungs-
und handlungsorientiertes Lernen ermöglicht wird.
Im Vordergrund steht das Selbstorganisierte Lernen und die Selbstorganisation der Lernenden, mit dem Ziel:
• Stärkung der Selbstständigkeit
• Schaffung einer sozialen Lernstruktur
• Vermittlung und Erwerb von situativem Fachwissen
• Erhöhung der (Selbst-) Verantwortung
• Erwerb und Beurteilung von Projektkompetenz
• Erwerb von Handlungskompetenz
Die Lehrperson tritt vermehrt als Lerncoach und als gefragte Expertin, gefragter Experte auf. Lerncoaching zielt auf den Lernprozess der Lernenden ab.
Entsprechend ist Lerncoaching sowohl für den lern-/leistungsstarken als auch für den lern-/leistungsschwachen Lernenden geeignet. Der Lerncoach fördert die
Selbstständigkeit, das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortung der Lernenden und nimmt folgende zentralen Aufgaben wahr:
Die Lehrperson
• regt den Lernenden zur eigenen Lösungsfindung an.
• stellt Fragen, aber gibt keine Antworten.
• gibt Impulse, keine Ratschläge.
• animiert zum Berichten.
• schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre.
• regt Reflexionsprozesse an, in dem sie zum Beispiel
o konstruktive Rückmeldungen gibt.
o regelmässig Selbsteinschätzung und Standortbestimmung zum Lernprozess ermöglicht.
o nächste Ziele und entsprechende Schritte vereinbart.
Seite 196
Um in der veränderten und zukünftigen Arbeitswelt sowie der auf Kommunikation basierenden Gesellschaft und dem sozialen Umfeld erfolgreich bestehen zu
können, sind die 4K-Kompetenzen gefragt:
• Kreativität: Neu denken, lernen und arbeiten können
• Kritisches Denken: Selbst denken, lernen und arbeiten können
• Kollaboration: Mit anderen zusammen denken, lernen und arbeiten können
• Kommunikation: Das eigene Denken, Lernen und Arbeiten mit anderen teilen können
Für die erfolgreiche Umsetzung und Unterstützung des selbstorganisierten Lernens ist kompetenzorientiertes Unterrichtsmaterial Voraussetzung. Es fördert die
Eigenaktivität der Lernenden und ermöglicht selbstorganisiertes Lernen, knüpft an die Lebens- und Arbeitswelt der Lernenden an und bietet
Handlungsanweisungen, Musterbeispiele und Hilfsmittel für die Praxis.
4. Schulspezifika Zertifikate
Beide WMS-Schulstandorte bieten die Möglichkeit, in der Wirtschaft gefragte und anerkannte Zertifikate zu erwerben (AKSA: ECDL, KSBA: SIZ). Beide Lehrgänge
sind modular aufgebaut und bei den Kosten in der gleichen Grössenordnung. Beide Zertifikate haben sich in den Schulen bewährt und sind fester Bestandteil in
deren Leistungsbeurteilung. ECDL besteht aus mehreren, fein gegliederten Modulen mit verschiedenen Levels. Bei SIZ sind es vier umfangreiche (Komplett-)
Module. Es ist nicht möglich, die Zertifikats-Module im Lehrplan aufzuführen, da die Häufigkeit sowie der Zeitpunkt der Modulprüfungen zu unterschiedlich
sind. Diese müssen schulintern individuell auf den Lehrplan abgestimmt werden.
Seite 197
5. Handlungskompetenzbereiche
1. Schuljahr
1./2. e1 Lernfeld 1: Applikationen anwenden und
Anwendungsprogramme erläutern
1./2. e1.bs1a Sie wenden gängige Applikationen im
kaufmännischen Bereich an. (K3)
1./2. 32 e1.bs1a Sie gestalten mit einem
Textverarbeitungsprogramm sauber formatierte
und strukturierte Geschäftsdokumente (wie z.B.
ein Angebot oder mehrseitige Dokumente).
Grundlage Textverarbeitung:
Zeichenformatierung, Absatzformatierung,
Seitenformatierung, Tabellen, Tabulatoren
und Spalten.
Formatvorlagen: Mehrseitige Dokumente
gestalten, Suchen und ersetzen, Ansichten,
Seitenlayout, Zeichenformate,
Absatzformate, Rahmen und
Schattierungen. Aufzählungen:
Aufzählungszeichen: Nummerierung,
Tabulatoren, Formeln, Tabellen, Formulare,
Spalten, Textobjekte einfügen, Hyperlinks:
Seitenlayout II: Abschnitte, Formatvorlagen,
Inhaltsverzeichnis, Indexverzeichnis,
Fussnoten: Beschriftungen, Zitate und
Literaturverzeichnis, Kopf- und Fusszeilen.
Serienbrief 1, Serienbrief 2, Seriendruck:
Briefdarstellung
1./2. 2 c4.bs1d Sie kommunizieren adressatengerecht auf
unterschiedlichen Kanälen (digital und analog).
Verständlich Formulieren (Duden Stilistik) DEU, WIR (YES)
1./2. 2 c5.bs3a Sie nennen verschiedene Anwendungen zur
Abrechnung und Zahlungsverfolgung.
Zahlungserinnerung und Mahnung FRW
Seite 198
1./2. 40 e1.bs1a Sie führen in einem Tabellenkalkulationsprogramm
effizient Berechnungen mit Formeln und
Funktionen aus und formatieren das Resultat
ansprechend.
Excel Grundlagen, Navigieren und Daten
eingeben im Excel, Zellen Formatieren
Formate übertragen: Anzeigeprobleme und
Fehler, Formeln einfügen, rechnen mit Excel,
Bezüge, Rechnen im Büroalltag, Überprüfen,
Seitenlayout, Ansichten, Einfache
Funktionen, Rechnen mit Datum und Zeit.
MAT
1./2. 2 c5.bs1e Sie nutzen gängige digitale Hilfsmittel und
Anwendungsprogramme zur Verarbeitung von
Zahlen und Daten. (K3)
Excel
1./2. 2 c5.bs3a Sie erstellen Rechnungsdokumente und
Zahlungsaufträge. (K3)
Word und Excel FRW
1./2. 36 e1.bs1a Grundlagen Präsentationen Regeln der Gestaltung einer Präsentation
mit PowerPoint, Gestaltung von
Präsentationsfolien, Folientypen, Schrift,
Text, Grafiken, Bilder, Fotos, Zahlen und
Diagramme, Animation, Ablauf einer
Präsentation
1./2. 2 e1.bs1b Sie erläutern die wesentlichen Aspekte und
Herausforderungen beim Arbeiten in der Cloud.
Office Grundlagen: Speichern, Teilen und
Drucken, Markieren, Kopieren, Verschieben,
Suchen, Datenschutz und Urheberrecht,
sicher Arbeiten.
1./2. 2 e1.bs1b Sie erläutern zielgruppengerecht die Vor- und
Nachteile, die Datenschutzaspekte sowie die Arten
von Cloud-Systemen.
Office Grundlagen: Arbeiten in der Cloud WIR
1./2. 2 e1.bs3a Sie erklären die wichtigsten Schritte bei der
Aktualisierung von Anwendungsprogrammen und
Betriebssystemen. (K2)
Office Grundlagen
Fehlermeldungen und Problemen
Betriebssysteme und Programme
aktualisieren
1./2. e2 Lernfeld 2: Recherchieren mithilfe digitaler
Technologien
Seite 199
1./2. 2 e2.bs1a Sie nutzen verschiedene Methoden und
Hilfsmittel für die Recherche von Informationen
aus dem wirtschaftlichen und kaufmännischen
Bereich. (K3)
Suche im Internet
Suchstrategien
Suchbegriffe eingeben
Suchen mit Suchmaschinen
Suchen in Foren
Webseiten auswerten und Dateien
runterladen
DEU, ETEU, WIR
1./2. 2 e2.bs1a Sie erläutern das Vorgehen bei der Recherche von
verschiedenen Informationen.
Grundlagenwissen
Sie erläutern Vor- und Nachteile
vorhandener Informationskanäle und
Recherchemethoden.
Sie beschreiben die aktuellen Gefahren und
Möglichkeiten des Internets.
Fertigkeiten
Sie nutzen verschiedene Methoden und
Hilfsmittel für die Recherche von
Informationen aus dem wirtschaftlichen und
kaufmännischen Bereich.
1./2. 2 e2.bs2a Sie wenden sicherheitsrelevante Massnahmen
bei Recherchen im Internet an. (K3)
Sicherheit bei Recherchen im Internet
Verschlüsselte Übertragung mittels TLS/SSL
Sicherheit bei Recherchen
Verifizierungskriterien
1./2. 3 e2.bs2a Sie beschreiben die aktuellen Gefahren im
Internet.
Sie kennen die Bedrohungen durch Abofalle,
betrügerische Gewinnspiele und
Supportanrufe, E-Banking Schadsoftware,
Fake Sextortion, Investmentbetrug,
Paketabofalle, Phishing und
Vorschussbetrug.
1./2. 3 e2.bs2a Sie schützen sich bei Recherchen mit
verschiedenen Massnahmen
Browserkonfiguration
Passwörter
Chronik, Cache und Downloads
Seite 200
(Browserkonfiguration, Cookie- und
Sicherheitseinstellungen usw.).
Cookies
Sicherheitseinstellungen
1./2. 3 e2.bs3b Sie erkennen und definieren an einfachen
Rechercheaufträgen die wichtigen Daten und
Informationen. (K3)
Ziel, Zweck, Zeit von Recherche Aufträgen
Suchfunktionen, Differenzierung und
Strukturierung von Suchaufträgen, z. B.
Mindmap, Matrix, Dezimalstruktur
DEU, WIR, ETEU
1./2. 3 e2.bs3c Sie plausibilisieren Rechercheergebnisse. (K4) Sie prüfen die Qualität von
Informationsquellen anhand von relevanten
Kriterien.
Falschinformationen erkennen
Seriosität von Informationen prüfen
Fake-Check
Fake-Suche in Sozialen Medien
DEU, WIR, ETEU
140 Total Anzahl Lektionen 1. Schuljahr
Seite 201
2. Schuljahr
3./4. e1 Lernfeld 1: Applikationen anwenden und
Anwendungsprogramme erläutern
3./4. e1.bs3b Sie aktualisieren Anwendungsprogramme sowie
Daten und Inhalte in Datenbanken und
Inhaltsverwaltungssystemen (Content
Management Systemen). (K3)
3./4. 1 e1.bs3b Sie erklären den Nutzen von CMS sowie dessen
unterschiedliche Anwendungen.
Was ist ein CMS? Komponenten eines CMS
aufzeigen
3./4. 1 e1.bs3b Sie richten an ihrem eigenen Gerät
Sicherheitsmassnahmen ein.
Begriffe Sicherheitssoftware und Firewall,
Grundsätze für sichere Passworte
3./4. 16 e1.bs3b Sie bearbeiten Inhalte in einem CMS. Eigene CMS-Umgebung (z.B. XAMPP, lokal)
aufbauen.
Eigene Inhalte verwalten: Webseite
erstellen, Inhalte hinzufügen, Webhosting
und Domain
WIR (YES)
3./4. 2 e1.bs3b Sie organisieren und führen die Rechtevergabe
durch.
Benutzer und Rollen zuweisen
3./4. e1.bs5a Sie lösen regelmässig auftretende Probleme und
Aufgaben bei der Nutzung gängiger digitaler
Programme, Software und Geräte im
kaufmännischen Bereich. (K3)
Seite 202
3./4. 3 e1.bs5a Sie erklären verständlich die Funktionsweise und
die Sicherheitsprobleme des Internets.
Aufbau und Funktionsweise des Internets
Beurteilung von Internetdiensten wie
WWW, E-Mail, VoIP, Chat, Diskussionsforen
Arten von Browser (Chrome, Google,
Firefox, Safari) Add-ons,
Register/Fenster/Tabs
Lesezeichen, Favoriten erstellen und
verwalten (z. B. bei mehreren Geräten)
Webseiten drucken und speichern
In-Private-Browser, Cookies, Temporäre
Dateien Vorsichtsmassnahmen beim Surfen
Malware (z. B. Viren), SPAM Unterscheidung
Virenprogramm und Firewall Überprüfung
Dateien/E-Mails auf Viren
3./4. 2 e1.bs5a Sie erläutern die wichtigsten Grundlagen zu
Computer-Hardware, Datenspeicherung und
Software.
EVA-Prinzip, wichtige Ein-, Ausgabegeräte
Einteilung Computerarten und deren
Einsatzgebiete
analoge und digitale Daten
Verarbeitungsgeräte/Zentraleinheit
(Prozessor, interne Speicher)
Messgrössen für Geräte (Speicher,
Prozessor, Bildschirm, Drucker,
Internetverbindungen)
externe Speichermedien (Festplatten,
CD/DVD/BD, USB-Stick, Memory Cards)
Unterscheidung bzw. Aufgaben von
Systemsoftware (Betriebssysteme) und
Anwendersoftware (Standardsoftware,
Branchensoftware, Individualsoftware),
aktuelle Beispiele nennen
Seite 203
3./4. 4 e1.bs5a Sie führen mit einem Betriebssystem die
wichtigsten Aufgaben effizient und sicher durch
(Dateiablage und -suche, Taskmanager usw.).
Desktopeinstellungen vornehmen:
Bildschirmdarstellung/-auflösung,
Tastatursprache, Screenshots Druckmanager
(Standarddrucker, neue Drucker
installieren); Desktop einrichten, Taskleiste,
Schnellstartleiste, Startmenü,
Verknüpfungssymbole auf Desktop; Daten
verschieben, kopieren, Verknüpfungen
erstellen, Dateieigenschaften; Organisation
der Speicherungsmittel verschiedener
Speichermöglichkeiten (Festplatte,
Netzwerk, CD/DVD, USB-Stick,
Synchronisation der Daten, Backup), Dateien
extrahieren und komprimieren, Dateien
verschlüsseln, Umgang mit grossen Dateien;
Daten nach verschiedenen Kriterien suchen
(Name, Grösse, Datum, Dateityp) und aus
Papierkorb wiederherstellen Suchlisten
erstellen; Ordner erstellen, löschen,
verschieben, kopieren und umbenennen
Dateien löschen, verschieben, kopieren und
umbenennen Grundsätze zur Bildung von
Datei- und Ordnernamen
3./4. 3 b4.bs2a Sie definieren eine für Projekte zweckmässige
digitale Arbeitsumgebung und
Dokumentationsstruktur. (K3)
Gründe für die Aufbewahrung von Akten;
Führung und Aufbewahrung von
Geschäftsdokumenten;
Wertstufenmethode; Analoge
Ordnungssysteme; Digitale
Ordnungssysteme in Baumstrukturen von
Ordnern, Vorlagen und Dateien
organisieren; Standorte der
Schriftgutverwaltung und Archivierung
WIR (YES)
Seite 204
digitaler Daten; Datenschutz; Beispiel von
Handlungsschritte zur Erstellung von einer
digitalen Arbeitsumgebung sowie
Dokumentationsstruktur.
3./4. 3 b4.bs4a Sie definieren für einfache Projekte Instrumente
für die Überwachung des Projektverlaufs. (K3)
Projektorganisation
Projektvorbereitung
Projektdurchführung und -überwachung
Projektauswertung
WIR (YES)
3./4. c2.bs4a Sie erstellen Text-, Tabellen- und
Präsentationsdokumente zielgruppengerecht.
3./4. 2 c2.bs4a Sie beschreiben die Vorgehensweise (verschiedene
Funktionen, Aufbau eines
Dokuments) zur Erstellung von Text-, Tabellen-
und Präsentationsdokumenten.
3./4. 3 c1.bs1b Sie wenden gängige Arbeitstechniken und digitale
Hilfsmittel zur Planung, Priorisierung und
Bearbeitung von Aufgaben und Terminen an. (K3)
Pareto-Prinzip
Alpenmethode
Eisenhower-Prinzip
Zeitdimensionen für Ziele
Hilfsmittel für die Terminüberwachung
Checklisten
Termine verwalten und Terminplanung in
App durchführen
Praktikumsbericht
3./4. 2 c3.bs1d Sie erstellen mit gängigen
Anwendungsprogrammen
Prozessbeschreibungen in grafischer und in
Textform. (K3)
Prozesspläne in gängigen Apps erstellen und
Elemente und den Aufbau von
Ablaufdiagrammen
Praktikumsbericht
3./4. 1 e1.bs5a Sie lösen häufig auftretende einfache Probleme
mit Druckern, dem Netzwerk oder beim Anschluss
von externen Geräten.
Netzwerke (z. B. LAN, WAN, WLAN), Begriff
und Einsatzbereiche Server, Arbeitsstation
Seite 205
3./4. e1.bs7a Sie leiten Massnahmen ab, um den
Energieverbrauch am Arbeitsplatz zu reduzieren.
Ökologie und Ökonomie am Arbeitsplatz
3./4. e3 Lernfeld 3: Inhalte multimedial aufbereiten I
3./4. 9 e4.bs1a Sie setzen die wichtigsten Aspekte bei der
visuellen und auditiven Gestaltung (Bild, Ton,
Film) von Informationen zielgruppenorientiert
um. (K3)
Die Audio-Aufnahme, Aufnahmegeräte,
Mono, Stereo, Mehrkanal,
Audioeinstellungen, Die Codecs, Die Video-
Aufnahme, Aufnahmegeräte, Objektive,
Brennweiten, Blenden, die Videoformate,
Übertragung
GSC, Sprachen, WIR
3./4. 1 e4.bs1a Sie beurteilen an konkreten Beispielen die
Wirksamkeit von Farben und Farbtönen.
Farbsymbolik PSY
3./4. 9 e4.bs1a Sie erstellen mit einer geeigneten Software eine
übersichtliche Präsentation.
Vertiefung von: Regeln der Gestaltung einer
Präsentation mit PowerPoint, Gestaltung
von Präsentationsfolien, Folientypen,
Schrift, Text, Grafiken, Bilder, Fotos, Zahlen
und Diagramme, Animation, Ablauf einer
Präsentation, benutzerdefinierte
Präsentationen
DEU, WIR, GSC usw.
3./4. 6 e4.bs1a Sie bearbeiten und optimieren Bilder selbständig. Bildbearbeitung mit App, Bild zuschneiden,
Bildgrösse, Bild drehen und spiegeln,
Helligkeit und Kontrast, rote Augen, Text in
Bilder einfügen
3./4. 3 e4.bs1a Sie erstellen und optimieren Tonaufzeichnungen
zielgruppengerecht.
Audiobearbeitung (z. B. Audacity)
3./4. 9 e4.bs1a Sie erstellen und bearbeiten selbständig
Filmaufnahmen und schneiden diese zu einem
kurzen Film.
Videobearbeitung (z. B. Animotica)
Visuelle und auditive Gestaltung, Aspekte
bei Schriften, die Wirksamkeit von Farben,
Bilder aufbereiten und optimieren, Sound
schneiden und bearbeiten, Video Kurzfilme-
Seite 206
Gestaltung, Grundregeln Kurzfilme,
Videoschnitt-Programme
3./4. 5 e4.bs1b Sie erläutern den Aufbau eines Drehbuchs für
Audio- und Videoproduktionen. (K2)
Drehbuch und/oder Storyboard, Aufbau
eines Drehbuchs,
WIR (YES)
3./4. 2 e4.bs1c Sie bestimmen situationsgerecht digitale Tools
für die Aufbereitung von Unterlagen und
Informationsmitteln. (K3)
Digitale Tools, Projekte, Kommunikation,
Präsentation, Dokumentation, Daten und
Tabellen, Texterkennung (OCR)
3./4. 5 e4.bs1c Sie bereiten systematisch Bilder und Aufnahmen
für die Publikation auf verschiedenen Plattformen
auf.
Bild und Ton (Bearbeitung)
3./4. 2 e4.bs1d Sie erstellen mit gängigen
Anwendungsprogrammen einen
Gestaltungsentwurf für verschiedene Unterlagen
und Informationsmittel. (K3)
Gestaltungsentwurf erstellen, Texte,
Präsentationen, Briefe, Newsletter, Website,
Subtraktives Farbmodell für
Printerzeugnisse
3./4. 2 e4.bs1d Sie wenden die wichtigsten Gestaltungsregeln für
verschiedene Kanäle an (Newsletter,
Geschäftsbericht, Blog, Website usw.).
Acht allgemeine Gestaltungsregeln mit
PowerPoint und Co.
96 Total Anzahl Lektionen 2. Schuljahr
Seite 207
3. Schuljahr
5./6. Lernfeld 1: Informationen recherchieren und
Ergebnisse datenschutzkonform aufbereiten
5./6. 2 e1.bs4a Sie wenden Massnahmen und Regelungen zu
Datensicherheit und Datenschutz an. (K3)
Sie erklären die wichtigsten Massnahmen
zur Informatiksicherheit aus
Unternehmenssicht.
WIR
5./6. 2 e1.bs4a Sie erläutern zielgruppengerecht die gesetzlichen
Datenschutzregelungen und deren konkrete
Auswirkungen für Firmen.
Sensible Daten und deren Speicherung
Auskunftsrecht
Datenschutzwürdigkeit
Strafmassnahmen im Fall von Verstoss
gegen das Datenschutzgesetz
WIR
5./6. 3 e1.bs4a Sie erklären die wichtigsten Massnahmen zur
Informatiksicherheit aus Unternehmenssicht.
Informationssicherheit:
Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität
Schutz vor:
Gefahren und Bedrohungen
wirtschaftliche Schäden
Minimierung von Risiken
Datensicherheitsmanagement Grossvater-
Vater-Sohn-Datensicherungsprinzip
Massnahmen gegen Cyberangriffe, im
Home-Office und beim CMS.
WIR
5./6. 3 e2.bs3a Sie beschreiben die wichtigsten Möglichkeiten zur
Überprüfung der Qualität von
Informationsquellen. (K2)
Aktualität der Information
Glaubwürdigkeit der Information
Urheber der Information
Zweck der Information
DEU, WIR, ETEU
5./6. 3 e2.bs4a Sie bereiten Daten und Informationen
empfängergerecht auf. (K3)
Datenqualität und Datenschutz einhalten
Kundenorientiert, kurz, klar, korrekt
DEU, WIR, ETEU
5./6. 3 e2.bs4a Sie stellen mit einem Präsentationstool Daten und
Informationen professionell und
empfängergerecht dar.
Präsentationen zielgruppengerecht
organisieren
Daten visualisieren
DEU, WIR, ETEU
Seite 208
5./6. 2 e2.bs5a Sie setzen die Regeln des Urheberrechts und des
Datenschutzes bei Recherchen und Verwertung
von Informationen sicher um. (K3)
Regeln zur Wiederverwendung von
Zitierregeln
Copyright, Markenrecht
DEU, WIR, ETEU
5./6. 2 e2.bs5a Sie verwenden Bilder und Texte
urheberrechtskonform.
Marken, Design, Urheberrecht
Schülerinnen und Schüler als Rechteinhaber
Fotografien
DEU, WIR, ETEU
5./6. 1 e3.bs1a Sie erläutern gängige Methoden zur Analyse von
Daten und Statistiken. (K2)
mögliche Methoden zur Analyse von Daten
aufzeigen
MAT
5./6. e3.bs1b Sie erstellen und interpretieren Statistiken und
Datensätze. (K3)
MAT
5./6. 6 e3.bs1b Sie bereiten Datensätze aus elektronischen
Umfragen auf.
Daten erfassen, speichern
Datenstrukturen, Daten visualisieren,
Ausreisser beurteilen
5./6. 5 e3.bs1b Sie tauschen und verlinken Daten zwischen
verschiedenen Programmen.
Querverweise, Textmarken
Hyperlinks, Einfügeoptionen in den Office
Programmen, Daten einbetten und
aktualisieren
5./6. e3.bs1c Sie führen inhaltliche Analysen und kleinere
quantitative Auswertungen aus. (K3)
5./6. 4 e3.bs1c Sie stellen Resultate aus Datenanalysen grafisch
dar.
Hyperlinks, Einfügeoptionen in den Office
Programmen, Daten einbetten und
aktualisieren, Diagramme auswählen
5./6. 6 e3.bs1c Sie werten Datensätze mit geeigneten
Werkzeugen (z.B. Sortierungen, Filtern, bedingte
Formatierungen, Pivot) aus.
Datenlisten sortieren, filtern mit Autofilter
(mehrere Autofilter gleichzeitig,
benutzerdefinierte Autofilter, Autofilter
löschen), Pivottabelle
5./6. 6 e3.bs1c Sie werten Datensätze mit statistischen
Funktionen aus.
Excel-Statistikfunktionen MAT
5./6. 3 e3.bs2a Sie bereiten Statistiken und Datensätze auf und
präsentieren sie zielgruppengerecht. (K3)
Seite 209
5./6. 4 e3.bs2a Sie wählen geeignete Visualisierungsarten (z.B.
Diagrammtypen) für die Präsentation von
Datensätzen aus.
Passende Excel-Diagramme erstellen
Excel-Diagramme bearbeiten, um sie in
Präsentationen zu visualisieren
5./6. e3.bs3a Sie berechnen und interpretieren betriebliche
Kennzahlen. (K4)
FRW, WIR
5./6. 4 e3.bs3a Sie nutzen die Funktionen von
Tabellenkalkulationsprogrammen, um betriebliche
Kennzahlen zu berechnen.
Pivot Tabellen, Was-wäre-wenn-Analyse,
Teilergebnisse, Minimum, Maximum,
Summe, Mittelwert
FRW, WIR
5./6. Lernfeld 3: Inhalte multimedial aufbereiten II
5./6. 1 e1.bs2a Sie geben adressatengerechte Hilfestellungen zur
Anwendung von Software und Systemen. (K3)
Gängige Office Programme kennen
5./6. 3 e1.bs2a Sie erstellen kleine Handbücher oder
Arbeitsanleitungen digital oder in Papierform.
Umfangreiche Dokumente mit einem
Textverarbeitungssystem erstellen
5./6. 3 e4.bs1e Sie erstellen und präsentieren Inhalte (Texte,
Bilder, Ton, Video) in einem gängigen Format.
Videofilme und Präsentationsprogramme
praxisnahe anwenden
5./6. 6 e4.bs3a Sie erarbeiten Vorlagen für gängige
Informationsmittel und Medienformate. (K3)
Vorlagen für Dokumente adressatengerecht
erstellen und anwenden
5./6. 6 e4.bs3a Sie gestalten digitale und analoge Dokumente (z.B.
Newsletter, Social-Media-Post, Blog-Post,
Geschäftsbericht).
In der digitalen und analogen Welt die
Kommunikationsmöglichkeiten kennen und
anwenden, Blog erstellen
5./6. c2.bs3a Sie entwerfen physische und digitale
Ablagestrukturen. (K3)
WIR (YES)
5./6. 6 c2.bs3a Sie beschreiben die verschiedenen Arten der
physischen und digitalen Ablagesysteme
sowie deren Ordnungsprinzip.
WIR (YES)
84 Total Anzahl Lektionen 3. Schuljahr
Seite 210
Fach Projektmanagement und Kommunikation (PRK)
Grundlagen Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021
(BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG)
Ausführungsbestimmungen SKKAB
0 0 2 2 0 0
Schlussprüfung 8. Semester
EFZ
Schriftliche und mündliche Prüfungen, Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ
Dieser Lernplan basiert auf den Anforderungen spezifiziert je in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ, Fokus SOG EFZ mit
Berufsmaturität, 1. Schuljahr, 2. Schuljahr und 3. Schuljahr sowie in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule, Kauffrau/Kaufmann EFZ, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr und
3. Lehrjahr.
Das Fach befähigt die Lernenden, Teile der Handlungskompetenzen aus dem Bereich B (Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld) sowie aus dem Bereich
C (Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen) zu erlernen und zu üben.
3. Umsetzung
Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu präsentieren. Sie
erweitern und relativieren ihr disziplinäres Wissen und Können und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in Zusammenhängen und
Systemen zu denken, wissenschaftlich zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team zu arbeiten. Begleitend zu ihrem Erarbeitungsprozess üben sich
die Lernenden in der Kommunikation und kritischen Reflexion. Die erlernten Handlungskompetenzen werden in interdisziplinären Projekten geübt und
gefestigt. Diese Projekte werden im Rahmen der IDAF bewertet.
Seite 211
4. Handlungskompetenzbereiche
b Handlungskompetenzbereich b: interagieren in
einem vernetzten Arbeitsumfeld
b1 Handlungskompetenz b1: in unterschiedlichen
Teams zur Bearbeitung kaufmännischer
Aufträge zusammenarbeiten und
3 1 b1.bs1a Sie erläutern wichtige interkulturelle
Unterschiede, die in der Kommunikation und der
Zusammenarbeit im Team eine Rolle spielen.
Interkulturalität im weiteren
Sinne, Respekt und Interesse
verbinden, andere Kulturen –
andere Sitten und Gebräuche
DEU, PRP, IDAF
3 1 b1.bs3a Sie wenden in kaufmännischen Team-Situationen
Gesprächstechniken adressatengerecht an. (K3)
4-Ohren-Modell, Feedback
geben und empfangen,
Sitzungskultur
DEU, PRP, IDAF
3 1 b1.bs3b Sie interagieren in kaufmännischen
Kommunikationssituationen mit interkulturellen
Unterschieden im Team adressatengerecht. (K3)
neues Projekt im
interkulturellen Team:
Begrüssung,
Gesprächsführung,
Verabschiedung
DEU, PRP, IDAF
3 1 b1.bs5a Sie analysieren eigene soziale, kulturelle und
generationenbedingte Werte, die ihre
Handlungen beeinflussen. (K4)
interkulturelle Unterschiede,
Respekt und Interesse
verbinden, andere Kulturen,
andere Sitten und Gebräuche,
Werte analysieren und
reflektieren die Handlungen
beeinflussen
DEU, PRP, IDAF
3 2 b1.bs6a Sie identifizieren für kaufmännische
Auftragssituationen Konsequenzen bei
Fallstudie mit Anwendung des
4-Ohren-Modells, des
DEU, PRP, IDAF
Seite 212
Abweichungen von Terminen und leiten
geeignete Massnahmen ab. (K4)
Eisbergmodells und der
Abschätzung von
Konsequenzen von
Terminabweichungen
aufzeigen; Theorie zu Konflikt-
Reflexion und Feedback-
Regeln
b4 Handlungskompetenz b4: kaufmännische
Projektmanagementaufgaben ausführen und
Teilprojekte bearbeiten
3 1 b4.bs1a Sie erläutern die Grundlagen zur Planung,
Organisation, Durchführung und Kontrolle von
Projekten. (K2)
Aufgaben planen und
priorisieren
PRP, IDAF
3 1 b4.bs3a Sie erstellen für einfache Projekte oder
Teilprojekte Terminpläne. (K3)
einfache Terminpläne
erstellen
PRP, IDAF
3 1 b4.bs4b Sie kontrollieren den Projektverlauf anhand der
projektspezifischen Vorgaben. (K3)
kaufmännische
Auftragssituationen,
Konsequenzen und
Massnahmen
PRP, IDAF
c Handlungskompetenzbereich c: koordinieren
von unternehmerischen Arbeitsprozessen
c1 Handlungskompetenz c1: Aufgaben und
Ressourcen im kaufmännischen Arbeitsbereich
planen, koordinieren und optimieren
3 1 c1.bs7b Sie überprüfen ihr Zeitmanagement sowie ihre
Planungs- und Arbeitstechniken und leiten
geeignete Massnahmen ab. (K4)
Scrum-Methode zur Planung
eines Anlasses, Kanban-
Methode für kleinen Anlass,
Zeitmanagement mit agilen
Methoden
PRP, IDAF
Seite 213
c2 Handlungskompetenz c2: kaufmännische
Unterstützungsprozesse koordinieren und
umsetzen
3 4 c2.bs1a Sie beschreiben die grundlegenden Merkmale
von betrieblichen Identitätskonzepten (Corporate
Identity und Corporate Design) anschaulich. (K2)
Style Guide bestehend aus
Markenstory, Logo,
Farbpalette, Typographie,
Bilder und Stimme entwickeln;
die Markenstory bestehend
aus Produktidee, USP/UAP,
Markenidentität (Vision,
Mission, Zielgruppe,
Markenpersönlichkeit und
Werte des Unternehmens)
erstellen
PRP, IDAF
c3 Handlungskompetenz c3: betriebliche Prozesse
dokumentieren, koordinieren und umsetzen
3 1 c3.bs3a Sie erstellen Terminpläne für Arbeitsprozesse.
Termine koordinieren, Termin-
und Ressourcenpläne erstellen
PRP, IDAF
c4 Handlungskompetenz c4: Marketing- und
Kommunikationsaktivitäten umsetzen
3 2 c4.bs1a Sie beschreiben die grundlegenden Merkmale
von betrieblichen Informations- und
Kommunikationskonzepten. (K2)
Analyse durchführen,
Strategie und Umsetzung von
Informations- und
Kommunikationskonzepten in
Print und/oder elektronischen
Medien entwickeln
PRP, SWIR, IDAF
3 1 c4.bs1b Sie stellen die Wesensmerkmale der gängigen
Kommunikationskanäle dar. (K2)
Unterschiede der
Kommunikationskanäle
PRP, IDAF
Seite 214
3 1 c4.bs1c Sie planen passende Vorgehensweisen und
Kommunikationsformen in der mündlichen,
schriftlichen und digitalen Kommunikation mit
betriebsinternen und externen
Anspruchsgruppen. (K3)
situationsspezifisch für den
passenden Kanal entscheiden
und entsprechendes Konzept
erarbeiten
PRP, SWIR, IDAF
3/4 1 c4.bs3a Sie analysieren ihre zielgruppengerechte
Kommunikation und leiten
Verbesserungsmassnahmen ab. (K4)
Analyse von Schriften (Emails,
Briefe, Social-Media-Kanälen)
bzgl. Zielgruppen und
Entwicklung von
Verbesserungsmassnahmen
SWIR, DEU, IDAF
3 20 Style-Guide
Social-Media-Konzept
b3 In wirtschaftlichen Fachdiskussionen
mitdiskutieren
3/4 1 b3.bs2a Sie recherchieren Informationen zu aktuellen und
grundlegenden wirtschaftlichen Fachthemen
kritisch. (K3)
Recherche in verschiedenen
Quellen, Beurteilung von
Quellen mit folgenden vier
Kriterien: Aktualität,
Glaubwürdigkeit, Urheber und
Zweck der Information
c4 Marketing- und Kommunikationsaktivitäten
umsetzen
4 1 c4.bs4a Sie recherchieren Entwicklungen im
Kommunikationsbereich. (K3)
Einordung von Mitteilungen
auf verschiedenen Kanälen
aus unterschiedlichen Zeiten
und Situationen
DEU, IDAF
b1 In unterschiedlichen Teams zur Bearbeitung
kaufmännischer Aufträge zusammenarbeiten
und kommunizieren
Seite 215
4 2 b1.bs4a Sie wenden Konfliktlösungsstrategien im Team
an. (K3)
3 Phasen der
Konfliktbearbeitung,
Eisbergmodell, gewaltfreie
DEU, PRP, IDAF
c2 Kaufmännische Unterstützungsprozesse
koordinieren und umsetzen
4 2 c2.bs5e Sie überprüfen die sachliche und die sprachlich
formale Richtigkeit von Dokumenten. (K3)
Überprüfung auf sachliche
Korrektheit, Einsatz von KI für
sprachlich formale Richtigkeit
DEU, PRP, SWIR, IDAF
4 24 schriftliche Projektarbeiten zu
aktuellen Themen
Präsentationen
Seite 216
Fach Projekte und Prozesse (PRP)
Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021
(BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG)
Ausführungsbestimmungen SKKAB
Lektionenverteilung
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6.
Sem.
0 0 4 4 0 0
Schlussprüfung 8. Semester
EFZ
Schriftliche und mündliche Prüfungen, Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ
Dieser Lernplan basiert auf den Anforderungen spezifiziert je in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ, Fokus SOG EFZ mit
Berufsmaturität, 1. Schuljahr, 2. Schuljahr und 3. Schuljahr sowie in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule, Kauffrau/Kaufmann EFZ, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr und
3. Lehrjahr.
1. Allgemeine Bildungsziele
Das Fach befähigt die Lernenden, Teile der Handlungskompetenzen aus dem Bereich B (Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld), aus dem Bereich C
(Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen) sowie aus dem Bereich D (Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen) zu erlernen und zu
üben.
Seite 217
2. Umsetzung
Im Rahmen der Gründung und Führung eines Miniunternehmens und mit einem 5-wöchigen Praktikum mit Praktikumsbericht wird der Bildungsplan wie folgt
umgesetzt:
b2: Schnittstellen in betrieblichen Prozessen koordinieren.
b4: Kaufmännische Projektmanagementaufgaben ausführen und Teilprojekte bearbeiten.
c1: Aufgaben und Ressourcen im kaufmännischen Arbeitsbereich planen, koordinieren und optimieren.
c3: Betriebliche Prozesse dokumentieren, koordinieren und umsetzen.
c4: Marketing- und Kommunikationsaktivitäten umsetzen.
c5: Finanzielle Vorgänge betreuen und kontrollieren.
c6: Aufgaben im finanziellen Rechnungswesen bearbeiten (Option “Finanzen”)
d1: Anliegen von Kunden und Lieferanten entgegennehmen.
d2: Information- und Beratungsgespräche mit Kunden oder Lieferanten führen.
d3: Verkaufs- und Verhandlungsgespräche mit Kunden oder Lieferanten führen.
d4: Beziehungen mit Kunden oder Lieferanten pflegen
Seite 218
3. Handlungskompetenzbereiche
d Gestalten von Kunden- oder
Lieferantenbeziehungen
d1 Anliegen von Kunden oder Lieferanten
entgegennehmen
3 4 d1.bs6a Sie wenden gängige Fragetechniken im Rahmen
der Bedürfnisabklärung an.
• Sales Management:
Kundenbedürfnisse mit offenen
und geschlossenen Fragen
erfragen und zusammenfassen.
• Die verschiedenen Fragetechniken
unterscheiden und situativ
anwenden können.
• Für Verkaufs- oder
Beratungsgespräch geeignete
Fragen formulieren können.
• Die Bedeutung der
Fragetechniken zur Ermittlung der
Kundenwünsche verstehen.
• Die Auswirkungen schlecht
gestellter Fragen beurteilen
können.
• Die Arten von
Verkaufsgesprächen und
Argumenten unterscheiden und
anwenden können.
HKB D LF2
Bedürfnis und Bedarf
unterscheiden können,
Arten von Bedürfnissen
unterscheiden können.
Bedürfnisabklärung mit
offenen, geschlossenen,
Alternativ-, Suggestiv-
und rhetorischen Fragen
durchführen.
d2 Informations- und Beratungsgespräch mit
Kunden oder Lieferanten führen
3 4 d2.bs1a Sie erläutern die Erfolgsfaktoren von
Gesprächssituationen über die gängigen Kanäle.
• Kunden- und
Lieferantenbeziehungen
CASE: LAB HKB D
Seite 219
gestalten: Die gängigen
Kommunikationsinstrumente wie
Telefon, E-Mail und Videocall für
Gespräche richtig nutzen.
• Vor- und Nachteile der
Instrumente erkennen.
• Die unterschiedlichen
Gesprächssituationen erkennen
und das für die jeweilige
Anspruchsperson geeignete
Kommunikationsinstrument
verwenden.
• Einen Leitfaden für die
Kommunikationskanäle erstellen.
Betreffend Verwendung
von Kommunikationsinstrumenten auf
Sicherheit, Formalität
und Verfügbarkeit
achten.
3 3 d2.bs1b Sie setzen die Schritte von
Informationsgesprächen um.
• Informations- und
Beratungsgespräche führen:
Kompetent informieren
• Informationsgespräche von
Kundenberatungen unterscheiden
können.
• Das Dreiecks-Modell zur
Vorbereitung von
Informationsgesprächen erstellen
erklären und anwenden, können.
• Die 7 Schritte des Ablaufs eines
Informationsgesprächs erklären
und anwenden können.
• Die Wichtigkeit des ersten
Eindrucks erklären können.
• Die 3 Schritte: Den ersten
Eindruck gestalten, den ersten
HKB D LF3
Rollenspiele durchführen
Wertschätzend
Mündlich argumentieren
und überzeugen
Schriftlich argumentieren
und überzeugen.
Seite 220
Eindruck bestätigen und den
ersten Eindruck besiegeln,
erklären und anwenden können.
3 2 d2.bs1c Sie setzen die Schritte von Beratungsgesprächen
um.
• Informations- und
Beratungsgespräche führen:
Kompetent beraten
• Small Talk erklären und
kundenorientiert gestalten und
geführte Talks reflektieren
können.
• Das Phasenmodell von
Beratungsgesprächen erklären
und anwenden können.
• Kritische Erfolgsfaktoren von
Beratungsgesprächen erkennen,
reflektieren und anwenden
können.
HKB D LF3
Rollenspiele
durchführen.
Wertschätzend
Mündlich argumentieren
und überzeugen
Schriftlich argumentieren
und überzeugen.
3 4 d2.bs2c Sie führen eine umfassende Bedarfsanalyse
durch.
• Methode im Verkaufsgespräch
kennen, um Kundenbedürfnisse
zu ermitteln.
• Plan erstellen, welche Inhalte
müssen erfragt werden, damit
Bedarf des Kunden ermittelt
werden kann.
HKB B LF3
d3 Verkaufs- und Verhandlungsgespräche mit
Kunden oder Lieferanten führen
3 2 d3.bs4a Sie erstellen eine kundenorientierte Offerte. • Inhalt einer Offerte erklären.
• Aufbau einer Offerte erklären.
• Offerte selbständig erstellen
können.
HKB D LF4
Seite 221
d4 Beziehungen mit Kunden oder Lieferanten
pflegen
3 5 d4.bs1a Sie erläutern die relevanten Faktoren für die
Pflege von Kunden- und
Lieferantenbeziehungen.
• Kunden und
Lieferantenbeziehungen führen:
Die gängigen
Kommunikationskanäle für
Gespräche richtig nutzen.
Gespräche vorbereiten, führen
und nachbereiten.
• Gespräche zielführend und
verständlich führen können.
• Zu einer guten
Gesprächsvorbereitung sollten Sie
sich unter anderem die folgenden
Fragen stellen:
• Wer genau ist mein Gegenüber?
• Was sind die Anliegen und
Bedürfnisse meines Gegenübers?
• Was möchte ich mit dem
Gespräch erreichen?
• Was kann ich dem Gegenüber
anbieten?
• Welchen Kommunikationskanal
will ich nutzen, und warum passt
gerade er am besten?
• Was muss ich zum Einrichten des
Kommunikationskanals tun? (Bei
Sitzungen vor Ort: Sitzungszimmer
reservieren, Wasser und Kaffee
organisieren. Bei virtuellen
Treffen: Link zum Betritt des
HKB D LF2
Seite 222
Online-Mediums bereitstellen,
Mikrofon und Kamera überprüfen
usw.)
• Welche Kleidung ist für das
Gespräch angemessen? (Braucht
es z. B. einen Anzug, evtl. sogar
mit Krawatte?)
• Protokolle erstellen können.
3 5 d4.bs2a Sie entwickeln Kundenbindungs- und
Loyalitätsmassnahmen.
• Beschreiben von Funktionsweise
und Wirkung von verschiedenen
Kundenbindungs- und
Loyalitätsmassnahmen.
HKB D LF2
3 3 b4.bs4c Sie erstellen Protokolle und weitere
projektbezogene Dokumente.
• Telefonnotizen,
Sitzungsprotokolle,
Gesprächsnotizen etc. erstellen.
HKB D LF4
c Koordinieren von unternehmerischen
Arbeitsprozessen
c1 Aufgaben und Ressourcen im kaufmännischen
Arbeitsbereich planen, koordinieren und
optimieren.
3 4 c1.bs1c Sie entwickeln für Aufträge im kaufmännischen
Bereich systematisch Terminpläne und
Ressourceneinsatzpläne.
• Arbeitsorganisation planen und
optimieren: Termin- und
Ressourcenpläne entwickeln
• Aufgaben planen (mit geeigneten
Tools wie Sticky Notes, Outlook,
Onenote)
• Ablauforganisation erstellen?
HKB C LF1
3 2 c1.bs1d Sie begründen ihre Prioritätensetzung
betreffend Terminpläne und Ressourceneinsatz.
• Arbeitsorganisation planen und
optimieren: Aufgaben planen und
priorisieren
• Eisenhower- und ALPEN-Methode
HKB C LF1
Projektplanung Mini-
Unternehmen z.B. beim
Seite 223
erklären.
• Aufgaben gem. Eisenhower- oder
ALPEN-Methode priorisieren.
• Termin- und Ressourcenpläne
entwickeln.
Erstellen von
Businessplan
3 5 c1.bs4a Sie planen einen kleinen Anlass. • Bei internen und externen
Anlässen mitwirken
• Verschiedene Arbeitsschritte zur
Planung eines vorgegebenen
Anlasses erläutern und
• Anwendung der gelernten
Methoden auf einen konkreten
Anlass.
HKB C LF2 und 4
Eröffnungsveranstaltung
und Schlussveranstaltung
organisieren. IDAF.
Verkaufsanlässe
organisieren.
c4 Marketing- und Kommunikationsaktivitäten
umsetzen
3 3 c4.bs2a Sie legen Anliegen adressatengerecht in
geeigneter Form schriftlich und mündlich dar.
• Gesprächsprotokoll erstellen
• Aufbau des Gesprächsprotokolls
erklären und anwenden
HKB C LF2
Offerten
3 4 c4.bs6b Sie erstellen gängige analoge und digitale
Kommunikations- und Marketingdokumente.
• Serienbriefe erstellen
(Einladungen für
Infoveranstaltung).
• Marketingkonzept erstellen.
• Posts auf Social Media erstellen.
• Werbeflyer, -film etc. erstellen.
HKB C LF6
c5 Finanzielle Vorgänge betreuen und
kontrollieren
3 3 c5.bs5a Sie überprüfen Zahlungsprozesse und leiten
Optimierungsmassnahmen ab.
• Gängige Buchhaltungsprogramme
verwenden.
• Zahlungen und Einzahlungen
HKB C LF5
Seite 224
überprüfen.
• Analyse und Reflexion der eigenen
Buchhaltung,
Optimierungen/Anpassungen
vorschlagen und umsetzen.
In Geschäftsbericht
Finanzen überprüfen,
analysieren, reflektieren
und die Methode der
Überprüfung schriftlich
festhalten.
d Gestalten von Kunden- oder
Lieferantenbeziehungen
d1 Anliegen von Kunden oder Lieferanten
entgegennehmen
3 4 d1.bs1a Sie setzen die wichtigsten Faktoren für eine gute
Dienstleistungsqualität um.
• Kunden- und
Lieferantenbeziehungen
gestalten: Erfolgsfaktoren als auch
Dienstleistungsqualität und
Vertrauensaufbau
• Verhaltenskodex für
Vertrauensaufbau erstellen.
CASE: LAB HKB D
4 5 d1.bs1b Sie zeigen die zentralen Faktoren für die
Gestaltung einer Kunden- oder
Lieferantenbeziehung auf.
• Kunden- und
Lieferantenbeziehungen
gestalten: Erfolgsfaktoren
• Gespräche (persönlich,
telefonisch, online) führen
können.
• Zentrale Faktoren (gute
Umgangsformen, Authentizität,
Ehrlichkeit, aktives Zuhören,
Vertrauensaufbau) für die
Gestaltung einer Kunden- oder
Lieferantenbeziehung aufzeigen
und Bedeutung verdeutlichen.
Seite 225
4 4 d1.bs2a Sie nehmen Kunden- oder Lieferantenanliegen
systematisch entgegen und stellen die
erforderliche Weiterbearbeitung sicher.
• Kundenbedürfnisse erfassen:
Kundenanliegen entgegennehmen
• Vorgehensweisen, wie Kunden-
oder Lieferantenanliegen
weiterbearbeitet werden können,
beschreiben.
• Anfragen vollständig aufnehmen,
richtige Informationen notieren,
korrekt antworten können.
• 4-Punkte-Plan (Begrüssung,
Anliegen aufnehmen, Anfrage
beantworten, Verabschiedung)
und Checkliste erklären und
• Menschen im Hotel (Rollenspiel):
Willkommen im Hotel Seeblick!
HKB D LF2
CASE: LAB HKB D
Rollenspiel Wandfarben
durchführen.
Rollenspiel das perfekte
Cover durchführen.
4 4 d1.bs2b Sie geben eine umfassende Erstauskunft und
wenden dabei gängige
Kommunikationstechniken an.
• Kundenbedürfnisse erfassen:
Kommunikationstechniken
Kommunikationstechniken
(Aktives Zuhören, Sender und
Empfänger, Todsünden der
Kommunikation) anhand von
Beispielen beschreiben.
• Anhand eines Fallbeispiels
aufzeigen können, wie Sie aktives
Zuhören umsetzen.
• Erklären, wie und weshalb es zu
Missverständnissen kommen
kann.
• Missverständnisse vermeiden,
HKB D LF2
Seite 226
indem Nachricht zureichend
übermittelt oder auf der
Empfängerseite richtig
aufgenommen oder korrekt
entschlüsselt wird.
• 11 Todsünden erklären und
Vermeidungsmöglichkeiten
aufzeigen.
d2 Informations- und Beratungsgespräche mit
Kunden oder Lieferanten führen
4 2 d2.bs5a Sie setzen verschiedene Präsentationstechniken
im Kundengespräch ein.
• Sie beschreiben und beurteilen
Präsentationstechniken im
Kundengespräch.
d3 Verkaufs- und Verhandlungsgespräche mit
Kunden oder Lieferanten führen
4 2 d3.bs1a Sie setzen die Schritte von Verkaufsgesprächen
um.
• Die Phasen des Verkaufsgesprächs
erklären und umsetzen.
• Elevator-Pitch
CASE: LAB HKB D
4 2 d3.bs1b Sie setzen die Schritte von
Verhandlungsgesprächen um.
• Lieferengpass mit Folgen
(Rollenspiel): Schritte des
Verhandlungsgesprächs erklären
und umsetzen.
• Rollenspiel: Lieferengpass mit
Folgen (Cola ist nicht gleich Cola)
CASE: LAB HKB D
4 2 d3.bs1c Sie setzen gängige Gesprächs- und
Verkaufstechniken ein.
• Gängige Gesprächs- und
Verkaufstechniken erklären und
Seite 227
4 2 d3.bs1d Sie wählen für ein Verkaufs- oder
Verhandlungsgespräch mit Kund/innen oder
Lieferant/innen eine zielführende
Kommunikationstechnik und setzen sie um.
• Kommunikationstechniken in
einem Verkaufs- oder
Verhandlungsgespräch konkret
anwenden und umsetzen.
• Analyse der verwendeten
Kommunikationstechnik und
Verbesserungsvorschläge für
künftige Gespräche erarbeiten.
Rollenspiele zur Übung;
Umsetzung anlässlich
Verkaufsaktivitäten als
Miniunternehmen.
4 2 d3.bs7a Sie wenden die Vorgehensmethodik bei einem
Einwand des Gegenübers an.
Kompetent auf Einwände eingehen:
• Was ist ein Einwand
• Schritte zur wertschätzenden
Einwandbehandlung
• Einwand oder Vorwand?
HKB D LF3
Rollenspiel Kritische
Kunden
d4 Beziehungen mit Kunden oder Lieferanten
pflegen
4 3 d4.bs3a Sie zeigen die Aspekte für die Erreichung von
Kundenzufriedenheit auf.
• Kennen der psychologischen,
technologischen,
organisatorischen, ökonomischen
und rechtlichen
Kundenbindungsmassnahmen.
• Erarbeiten von Massnahmen, um
Kunden zufrieden zu stellen
HKB D LF4
4 4 d4.bs4a Sie analysieren die Wirkung gängiger
Kommunikationskanäle auf die Kund/innen.
• Analyse und Reflexion von
Kommunikationskanälen.
• Verwendung von aktuelle, auf
Kunden zugeschnittenen
Kommunikationskanälen.
HKB D LF4
Businessplan: Marketing,
Kommunikationskanäle.
Seite 228
c1 Aufgaben und Ressourcen im kaufmännischen
Arbeitsbereich planen, koordinieren und
optimieren
4 3 c1.bs7a Sie ermitteln und definieren Möglichkeiten, Zeit
und Ressourcen bei ihrer Organisation und
Planung einzusparen.
• Werkzeug «Reflexionsbogen»,
Zeitmanagement führen
• Sie können Methoden (Scrum-
und Kanban-Methoden und
Zeitmanagement mit agilen
Methoden), für die Eventplanung
erklären und anwenden.
HKB C LF7
c3 Betriebliche Prozesse dokumentieren,
koordinieren und umsetzen
4 3 c3.bs6a Sie analysieren Prozessabläufe, identifizieren
Probleme und erarbeiten
Optimierungsmassnahmen.
• Ablauforganisationsprozesse und
betriebliche Prozesse (z.B.
Produktionsprozesse) analysieren,
Probleme identifizieren und
optimieren.
• Prozessoptimierung:
Verbesserungspotenziale
erkennen?
HKB C LF6
Anwendung im
Geschäftsbericht
4 3 c3.bs1b Sie zeigen die grundlegenden Elemente und
Schnittstellen eines betrieblichen Prozesses auf.
• Bei internen und externen
Anlässen mitwirken: Methoden
für die Eventplanung
HKB C LF1 und 2
Praktikum mit Reflexion
(Praktikumsbericht)
4 3 c3.bs1c • Sie identifizieren Schnittstellen,
Abhängigkeiten und
Verbesserungsmöglichkeiten in einem
betrieblichen Prozess.
• Sie erläutern die Grundlagen des
Prozessmanagements.
• Alles im Fluss: Flowcharts
(Betriebliche Prozesse
dokumentieren, koordinieren und
umsetzen)
HKB C LF1
CASE: LAP HKB C
Alles im Fluss
Praktikum mit Reflexion
(Praktikumsbericht)
Seite 229
4 3 c3.bs4a • Sie geben Informationen und Instruktionen zu
Arbeitsprozessen adressatengerecht weiter.
• Erstellen eines Kommentars als
Ergänzung zum Flowcharts
HKB C LF4
Praktikum mit Reflexion
(Praktikumsbericht)
4 2 c3.bs5a • Sie zeigen die Bedeutung von
Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz sowie
Nachhaltigkeit in betrieblichen Prozessen
stufengerecht auf.
• Erkennen und adressatengerechte
Erklärung der Aspekte der
gesundheitlichen, nachhaltigen
betrieblichen Prozesse sowie der
Arbeitssicherheit.
HKB C LF5
Praktikum mit Reflexion
(Praktikumsbericht)
c6 Aufgaben im finanziellen Rechnungswesen
bearbeiten
4 3 c6.bs4a Sie ermitteln Abweichungen der Budget- von
den effektiven Zahlen und interpretieren diese.
Analyse und Reflexion der eigenen
Buchhaltung,
Optimierungen/Anpassungen
vorschlagen und umsetzen.
HKB C LF4
Anwendung im
Geschäftsbericht
Seite 230
Übrige Fächer
Fach Italienisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach)
- Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und
lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen
Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der dritten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das
sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der
Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und
Austausch von Lernenden.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinandergreifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts
eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich
vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche
Lernstrategien eingeübt.
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs
Seite 231
Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren
Lektionenzahl einen breiteren Raum ein.
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster
Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B1
(Lerngebiete und fachliche Kompetenzen).
Seite 232
• Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
• Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
• Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien
einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden
und in einen anderen Kontext transferieren
• Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der
Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen
• Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen
nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
Seite 233
1 25 1. Rezeption Die Lernenden können:
1 11 1.1. Hörverstehen und
erkennen (z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
und in der Standardsprache gesprochen wird.
• Anweisungen der
Lehrperson
• Dialoge im Lehrbuch,
kurze und einfache
Audiodateien verstehen
(z.B. Dialog zur
Begrüssung, sich
vorstellen, den
Tagesablauf einer Person,
Zahlen, Bestellung im
Restaurant),
Freizeitaktivitäten und
Interessen, Lieder als
• Ausfüllen eines einfachen
Formulars aufgrund
auditiv erfasster
Informationen auf
einfachem Niveau
(Namen, Alter, Wohnort
etc); Vorstellen einer
Familie anhand eines
Stammbaums
• Konzentrationsfähigk
eit
• Strategien erarbeiten
für das Hörverstehen
1 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• Lehrbuchtexte, Texte aus
dem
Alltag (z.B. eine E-mail,
Bestätigung oder Absage
einer Einladung,
Tagesablauf,
Reiseberichte.
• Lesetechniken
(diagonales Lesen,
aus dem Kontext den
Inhalt eines Textes
erkennen)
• Schlüsselbegriffe
finden
Seite 234
Speisekarten, Fahrpläne,
Mitteilungen und
Wetterbericht)
Alltagssituationen, Lieder,
filastrocche, poesie di
festività
1 15 2. Mündliche
1 7 2.1. Mündliche
• Schulbuchtexte aus dem
Alltag in Dialog umsetzen
• Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für einen
kurzen Dialog, z. B. sich
vorstellen, Reservation,
Bestellung, nach dem Weg
oder Fahrplan fragen
• Lieder und Texte zur
Pflege der Aussprache
• Aussprache anhand
von online Videos
bzw. Plattformen
üben und auf
autonome Weise
verbessern
• Lieder zusammen
singen und Gedichte
lernen, um die
Aussprache sowie die
Satzmelodie zu üben
1 6 2.2. Mündliche
Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber
angepasst ausdrücken
• Lehrbuchtexte
• vereinfachte Texte aus
dem Alltag in kurze
Dialoge umsetzen
• Rollenspiele, Simulationen
von Alltagssituationen
Seite 235
Meinung und Reaktion begründen und
• einfache
Satzstrukturen für
den Small-Talk
einführen (z.B.
anhand von Videos)
• in kleinen Gruppen
(oder Partnerarbeit)
kleine Rollenspiele
erstellen und
präsentieren
1 2 2.3.Sprachmittlung/Me
diation (Begriff
• Einfache Audio- oder
Textdatei hören/lesen und
den Inhalt weitergeben
1 10 3. Schriftliche
1 7 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik
und Textgestaltung so anwenden, dass die
Texte verständlich sind
• einfache Karten (Ferien)
und E-mails
• kurze Beschreibungen
(Bildergeschichten)
• kurze Texte in der
Gegenwart und in der
Vergangenheit schreiben
(z.B.
Kindheitserinnerungen,
Ferien)
erkennen (formell,
informell)
• Textgestaltungskomp
etenz
• sprachlich einfaches
Interview-Video
studieren und eines
Seite 236
• Konjugationsübungen der
einfachen Verben
• Basis-Übungen zur
Grammatik
selber schriftlich
erstellen
1 1 3.2. Schriftliche
• Kurzbriefwechsel (E-Mail,
SMS)
• Online Blogs
recherchieren und
kurze Texte schreiben
1 2 3.3.
schriftlich aus der
• Lehrbuchwortschatz.
Begriffe
aus der
Unterrichtssprache
• vereinfachte Texte aus
dem Alltag
• vielfältige Übungen zum
Basis- Wortschatz
• Wortfeldübungen
• Synonyme und Antonyme
1 3 4. Sprachreflexion und
Seite 237
1 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen Kompetenzen formulieren und
Lernschritte planen
• Fehleranalyse bei
Korrekturen
• Selbstevaluation in
Lehrmitteln
• Vergleich mit
anderen Sprachen
(Französisch,
Spanisch)
• online Übungen für
den Spracherwerb
mit
Korrekturmöglichkeit
en,
z.B.(Vokabellernen,
Konjugationsdrill
usw.)
1 1 4.2. Rezeptions-
• Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
• Lesestrategien anwenden
• Umgang mit dem
Wörterbuch
• Die ECHO-Strategie
anwenden anhand der
Hörverständnisse
• Textinhalt aus dem
Kontext herauslesen
• einen Text anhand der
Hilfsmittel
(Wörterbuh
online/Papierformat)
verstehen
1 1 4.3. Produktions-
• Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
• Brainstorming zu einem
Thema erstellen für eine
einfache kleine
Berichterstattung zum
Thema (Diskussionen in
kleinen Gruppen)
• Strukturieren eines Textes
• Bedeutung der nonverbalen Elemente
der Kommunikation
verstehen und
umsetzen
Seite 238
1 2 5. Soziokulturelle
1 5.1. Soziokulturelle
• Didaktisch aufbereite
kurze News
• Kurze Videosequenzen
• Sprichwörter
• Begrüssung im italienischsprechendem Raum;
Mimik und Gestik
• Umgangsformen
• Aufgeschlossenheit
und Neugier
gegenüber einer
anderen Kultur
1 5 6. Kultur und
1 1 6.1. Persönliches und
• einfache Texte
• Dialoge
• Alltagssituationen
szenisch darstellen
• Dankes-und
Grussformel
• Rollenspiele: die
kulinarische Tradition
Italiens/des Tessins
1 2 6.2. Zeitgeschehen und
• einfache
Zeitungsausschnitte
• Lieder
• Fumetti
• Veranstaltungskalender
verstehen und
kommentieren
• Informations- und
Kommunikationstech
nologien
• Videosequenzen
(Werbespots
verstehen und
analysieren)
1 1 6.5. Wissenschaft,
• Zeitungsartikel
• Dokumentationen
• Feste und Bräuche
kennenlernen und
• Tagesschau (Podcast)
Seite 239
1 1 6.6. Literatur und
• Comics
• Vignetten
• Lieder
• literarische Zitate
• Wichtigkeit der Ironie
in der
italienischsprachigen
Kulturtradition
• kurze Videosequenzen
mit einfachem
sprachlichem Inhalt
(Werbung, Trickfilme)
Seite 240
2 15 1. Rezeption Die Lernenden können:
2 8 1.1. Hörverstehen und
erkennen (z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
• Anweisungen der
Lehrperson,
• Dialoge im Lehrbuch,
einfache Audiodateien
verstehen (z.B. Dialog
verstehen, Beschreibung
einer Person, den Tages-
und Wochenplan, die
Uhrzeit verstehen, eine
Reiseinformation: Namen,
Reiseziel, Preis des Billets,
Unterkunft)
• Lieder als
Hörverstehensübung
2 7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen
• Lehrbuchtexte, Texte aus
dem
Alltag (z.B. eine E-mail,
Wochenplan, Ferien, die
eigene Lebensgeschichte,
die Arbeitswelt),
Alltagssituationen
• Lesestrategien
entwickeln
• längere Texte lesen
und verstehen; z.B.
vereinfachter
Zeitungsartikel mit
Fragen und Übungen
zum Vokabular
• Liedertexte verstehen
(wörtlich) und erste
Interpretationsstrate
gie entwickeln
2 12 2. Mündliche
2 7 2.1. Mündliche
• Schulbuchtexte aus dem
Alltag in Dialog umsetzen
• Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für
einen einfachen
Seite 241
• Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für einen
kurzen Dialog, z. B. sich
vorstellen, Reservation,
Bestellung, nach dem Weg
oder Fahrplan fragen
Dialog, z. B. sich und
die Familie vorstellen,
über sich und die
Kindheit sprechen,
Reservation,
Bestellung, nach dem
Weg oder Fahrplan
fragen, über die
Ferien sprechen
• Lieder und Texte zur
Pflege der
Aussprache
2 4 2.2. Mündliche
Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber
angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und
• Lehrbuchtexte
• Texte aus dem Alltag in
Dialog umsetzen
• Rollenspiele, Simulationen
von Alltagssituationen
• einfache
Satzstrukturen für
den Small-Talk
einführen (z.B.
anhand von Videos)
• in Partnerarbeit
komplexere
Rollenspiele erstellen
und präsentieren
Seite 242
• einfache
vorgegebene
Satzstrukturen
aneignen, um die
eigene Meinung zu
äussern
2 1 2.3.
• Einfache Audio- oder
Textdatei hören/lesen und
den Inhalt weitergeben
• Informationen
mündlich
• zu einer Aussage
Stellung nehmen
2 12 3. Schriftliche
2 7 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik
und Textgestaltung so anwenden, dass die
Texte verständlich sind
• Kurzbriefe
• kurze Texte in der
Gegenwart und in der
Vergangenheit schreiben
(Wochenendaktivitäten,
Hobbys)
• Konjugationsübungen der
einfachen und irregulären
Verbgruppen
• Übungen zur Basis-
Grammatik
• Zusammenfassungen
zu einfachen Texten
schreiben
• kurze Beschreibungen
(Bildergeschichten)
2 3 3.2. Schriftliche
• erste Briefe schreiben
•
Seite 243
• Chatkorrespondenz,
Emailwechsel
2 2 3.3.Sprachmittlung/Me
diation (Begriff
schriftlich aus der
• Lehrbuchwortschatz.
Begriffe
aus der
Unterrichtssprache
• Texte aus dem Alltag
• vielfältige Übungen
zum Wortschatz:
Lückentexte,
Wortfeldübungen,
Synonyme und
Antonyme
• kleine Übersetzungen
2 3 4. Sprachreflexion und
2 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen Kompetenzen formulieren und
Lernschritte planen
• Fehleranalyse bei
Korrekturen
• Selbstevaluation in
Lehrmitteln
• Vergleich mit
anderen Sprachen
(Französisch,
Spanisch)
• online-Übungen für
den Spracherwerb
mit
Korrekturmöglichkeit
en,
z.B.(Vokabellernen,
Konjugationsdrill
usw.)
Seite 244
2 1 4.2.
Rezeptionsstrategi
en
• Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
• Lesestrategien anwenden
• Umgang mit dem
Wörterbuch
• Die ECHO-Strategie
anwenden anhand der
Hörverständnisse
• Textinhalt aus dem
Kontext herauslesen
2 1 4.3.
Produktionsstrateg
ien
• Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
• Brainstorming
• Strukturieren eines Textes
• Bedeutung der nonverbalen Elemente
der Kommunikation
verstehen und
umsetzen
2 1 5. Soziokulturelle
2 1 5.1. Soziokulturelle
• Didaktisch aufbereite
kurze News und Sachtexte
• Kurze Videosequenzen
• Jugendsprache, SMS-
Sprache: Bedeutung
und Gebrauch
verstehen und
reflektieren
• Sozialkompetenzen
reflektieren
2 8 6. Kultur und
2 1 6.2. Zeitgeschehen und
• einfache
Zeitungsausschnitte
• Lieder
• Informations- und
Kommunikationstech
nologien
Seite 245
• Videosequenzen/Kurzdok
us
• Fumetti
• Das italienische
Schulsystem in
Grundzügen
• Videosequenzen
einfacher Dokumente
zu versch. Themen
(z.B: Mafia (zur
Literatur), wichtige
aktuelle Ereignisse
vereinfacht
vermitteln anhand
von Zeitungsartikeln
oder
Videosequenzen)
2 1 6.5. Wissenschaft,
• Zeitungsartikel
• Tagesschau
• Dokumentationen
• Kulturelle
erkennen und sich
darüber äussern
anhand von Podcasts,
Texte oder Bilder
2 6 6.6. Literatur und
• Erste literarische Texte
(z.B. Mafia, amore e
polizia, ALMA Ed.), mit
Einführung des entspr.
Basisvokabulars
• Didaktisch aufbereitete
Belletristik
Seite 246
3 16 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 8 1.1. Hörverstehen und
erkennen (z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
• Komplexere
Unterrichtssprache,
Tondokumente, Video
Schwierigkeitsgrades mit
Fragen zum
Hörverständnis
• Liedtexte mit Analyse
• Lieder als
Hörverstehensübung
• Bewusstsein für
Textsorten und
verschiedener Typen
von Hörverständnis
entwickeln
3 8 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• Vereinfachte Literatur
oder didaktisch
bearbeitete Zeitungen und
Zeitschriften, Gedichte,
Lieder
• Lesestrategien
entwickeln
• längere Texte lesen
und verstehen
• Liedertexte verstehen
und
Interpretationsstrate
gie vertiefen
3 15 2. Mündliche
3 8 2.1. Mündliche
• szenische Darstellungen
• Dialoge nach
Rollenvorgaben gestalten
z. B: Reise buchen, Verkauf
und Einkaufssituationen,
eigene Mini-
Autobiographie darstellen
• Kurzvorträge zu
Themen mit
Internetrecherche
(z.B. versch.
Regionen)
• Diskussionen zu
aktuellen Themen
Seite 247
3 5 2.2. Mündliche
Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber
angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und
• Diskussionen zu aktuellen
Themen
• Dialoge nach
Rollenvorgaben gestalten
z. B: Reise buchen,
Verkauf und
Einkaufssituationen,
eigene Mini-
Autobiographie darstellen
• Präsentation mit
anschliessendem
Peerfeedback
• Vertreten der
eigenen Meinung
• Teamfähigkeit
• Theaterstücke/Drehb
ücher auszugsweise
szenisch umsetzen
3 2 2.3. Sprachmittlung /
• Kurzzusammenfassungen
• einfache Übersetzungen
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
3 11 3. Schriftliche
Seite 248
3 6 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik
und Textgestaltung so anwenden, dass die
Texte verständlich sind
• Zusammenfassungen
• längere Berichte und
Beschreibungen erfassen
• Verschiedene komplexere
Grammatikübungen
• Texte im
Zusammenhang mit
der Lektüre schreiben
• Die Ausdrucksformen
für einen
argumentativen Text
entwickeln
• kurze Texte schreiben
(Meinung zu einem
Thema, fiktionaler
Text usw.)
3 4 3.2. Schriftliche
• Bewerbungsbriefe mit Zu-
/Absage
3 1 3.3. Sprachmittlung /
schriftlich aus der
• Lehrbuchwortschatz.
Begriffe
aus der
Unterrichtssprache
• vielfältige Übungen zum
Wortschatz
• Texte aus dem Alltag
in
Zeitschriften/Zeitung
en/Blogs
recherchieren
• Erweiterung des
Vokabulars anhand
verschiedener
Textsorten und
Vokabularübungen
Seite 249
3 3 4. Sprachreflexion und
3 1 4.2. Rezeptions-
• Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
• Lesestrategien anwenden
• Umgang mit dem
Wörterbuch
• Die ECHO-Strategie
anwenden anhand
der Hörverständnisse
• Textinhalt aus dem
Kontext herauslesen
• Selbstevaluation
anhand der Online-
Prüfungen PLIDA/CELI
ecc.
3 1 4.3. Produktions-
• Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
• Brainstorming
• Strukturieren eines Textes
• Vergleich mit anderen
(Französisch,
Spanisch)
3 1 4.4. Interaktions-
• Diskussionen in kleinen
• Bedeutung der nonverbalen Elemente
der Kommunikation
verstehen und
umsetzen
• Fähigkeit zum
Perspektivenwechsel
3 3 5. Soziokulturelle
3 3 5.1. Soziokulturelle
• Versch. komplexere Artikel
• Videosequenzen
• Lebensweise in
Italien/Tessin;
Lebensphilosophie
(z.B. ein Tag am
Seite 250
Strand/See, Feiertage,
usw.)
• Unterschiede
sprachlich und
kulturell festlegen
anhand von
Sprichwörter
3 12 6. Kultur und
3 3 6.2. Zeitgeschehen und
• Zeitungsausschnitte
• Lieder
• Videosequenzen
• Geschichte
(Faschismus)
• Geographie
(Inselleben,
Vulkanismus)
• Medienbildung, IKT
• Recherche von
Medienbeiträgen zu
aktuellen Themen
3 1 6.3. Wirtschaft und
• Verschiedene wichtige
Unternehmen Italiens/des
Tessins kennenlernen
• Kommunikationsfähig
keit
• Arbeiten mit
Statistiken
• kurze Stellenanzeigen
lesen und verstehen
3 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
Zielsprache vergleichen
• Italiens Bildungssystem
und Staatsform kennen
Seite 251
3 2 6.5. Wissenschaft,
• Zeitungsartikel
• Tagesschau
• Dokumentarfilme
3 5 6.6. Literatur und
• Didaktisch aufbereite
Lektüre von Kurzprosa,
ersten Romanen etc.
begleitet von Filmanalyse
• Einführung in die
italienische Filmkunst und
Entwicklung des
italienischen Films
• Die italienische Musik:
Geschichte, Bedeutung,
Aktualität
• Methodenkompetenz
en, Lesetechnik,
Kreativität
Selbstmotivation
• kurze und einfache
Filmsequenzen
anhand von
didaktisch
aufbereitetemTextau
sschnitt verstehen,
analysieren und
Seite 252
4 12 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 5 1.1. Hörverstehen und
erkennen (z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
• Komplexere Dokumente
im Lehrmittel
• Originaldokumente wie
Kurzfilme, Radio-und
Fernsehclips
• Radio-und
Fernsehclips online
recherchieren,
4 7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• Didaktisch aufbereitete
Zeitungs- und
Zeitschriftenbeiträge,
Kurzgedichte, Liedtexte
4 8 2. Mündliche
4 2.1. Mündliche
• Fragen/Antworten,
Konjugationsdrill,
Erzählübungen,
Satztransformationen
• Kurzpräsentationen,
Vorträge
• Vorstellung von Liedern
und italienischen
Spezialitäten
4 2.2. Mündliche
Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber
angepasst ausdrücken
• Diskussionen zu aktuellen
Themen
• Dialoge und Rollenspiele
in Gruppen (Termine
besprechen, geschäftliche
Verabredungen)
Seite 253
Meinung und Reaktion begründen und
• Simulation
Bewerbungsgespräch
• Vermutungen über die
persönliche und berufliche
Zukunft anstellen
(Horoskope, Pläne,
Wünsche, etc.)
• Podcasts von
Bewerbungsgespräch
en / Peer-Feedback
als Podcast auf
Schulserver
4 2.3.
• praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
• Zusammenfassungen und
• Vergleich mit
Muttersprache
4 8 3. Schriftliche
Seite 254
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik
und Textgestaltung so anwenden, dass die
Texte verständlich sind
• fortgeschrittener
Konjugationsdrill,
Satztransformationen
• Repetierendes Vertiefen
der wichtigsten
Grammatikthemen
(Komplexe nominale und
verbale Strukturen, Futur I
und II, Plusquamperfekt,
Konditional, Imperativ,
Gerundium,
Präpositionen,
Doppelpronomina)
• Kurze Texte wie
Zusammenfassungen,
Stellungsnahmen; Einstieg
in Diskussionen
• Kurzprotokolle von
Gesprächen
• Erzählübungen
• Bewerbungsdossiers
4 3.2. Schriftliche
• Briefe nach
Inhaltsvorgaben
• Schriftliche Anliegen
äussern und beantworten
Seite 255
4 3 4. Sprachreflexion und
4 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen Kompetenzen formulieren und
Lernschritte planen
• Selbstevaluation mit
Checklisten in Lehrmitteln
• Bewusstwerdung der
Bedeutung des
Spracherwerbs
• Erkennen und
4 1 4.3. Produktions-
• Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen,
Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
• Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
einfache Sprachspiele
• Erstellen von
Checklisten/Mind-Maps als
Vorbereitung von
Seite 256
schriftlichen oder
mündlichen Beiträgen
4 1 4.4. Interaktions-
• Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen
oder Erzähltexten
Geschäftsleben:
Telefongespräche, Email-
Berichte
• Notizen am Telefon
• Gebrauch und
Bedeutung des
kritischen Denkens
4 2 5. Soziokulturelle
4 5.1. Soziokulturelle
• Versch. Artikel
• Videosequenzen
• Sprichwörter
• Sinn und Zweck der
italienische
Alltagsgesten
4 12 6. Kultur und
4 1 6.1. Persönliches und
• Erfahrungsbericht nach
Sprachaufenthalt
4 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Die Presselandschaft der
italienischen Schweiz und
Italiens im Vergleich
Zeitungsartikels
• Erstellen einer
Linksammlung auf
Schulserver
Seite 257
4 1 6.3. Wirtschaft und
• Werbespots
• Traditionen und Feste
• Stadt/Land-Gesellschaft
4 1 6.5. Wissenschaft,
• Kurze Dokumentarfilme
• Lektüre von Zeitungen
• Recherche im Internet
4 8 6.6. Literatur und
• Schwierigere vereinfachte
Belletristik
• Kurzgeschichten/Erzählung
en (z.B. Baricco,
Ammaniti), Krimis,
Kurzromane,
Theaterstücke, Hörspiele
• Literaturverfilmungen,
Film als Spiegel sozialer
Realitäten (Neorealismo in
Auszügen: Rossellini, De
Sica, Visconti, Fellini)
• Musica leggera (Festival di
Sanremo)
Seite 258
5 23 1. Rezeption Die Lernenden können:
5 9 1.1. Hörverstehen und
erkennen (z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
• Authentische Dokumente
(z.B. Filme, Kurzhörspiele,
Sketches Radio-und
Fernsehreportagen)
5 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• Lesetexte in Lehrmittel
• Mittlere bis längere
Originaltexte aus der
Praxis
(Zeitungsnachrichten,
Werbung, Wirtschaft)
• Selbstständige
Recherche im
Internet; Auswahl
von geeigneten
Texten
5 8 2. Mündliche
5 2.1. Mündliche
• Konjugationsdrill,
Satztransformationen
• Kurzpräsentationen,
Vorträge
Vorstellung von Liedern,
Filmen, Zeitungsartikeln;
Einführung in die
besonderen Merkmal eder
Regionen Italiens und der
Südschweiz (Monumente,
Persönlichkeiten,
Kulinarik)
• Erstellen von kurzen
Audiobeiträgen/Podc
asts
Seite 259
5 2.2. Mündliche
Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber
angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und
• Diskussionen zu aktuellen
Themen
• Dialoge und Rollenspiele
in Gruppen
s. 2.1.
5 2.3.
• praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
• Zusammenfassungen und
s. 2.1.
Seite 260
5 10 3. Schriftliche
5 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik
und Textgestaltung so anwenden, dass die
Texte verständlich sind
• Konjugationsdrill als
Repetition,
Satztransformationen
• Kurze Texte wie
Zusammenfassungen,
Stellungsnahmen; Einstieg
in Diskussionen
• Kurzprotokolle von
Diskussionen oder
Gesprächen
• Erzählübungen
• Verschiedene Textsorten
5 3.2. Schriftliche
• Handelskorrespondenz:
Anfragen und Buchungen
im Tourismusbereich
• Erstellen eines
Reiseprogramms mit
Buchung/Absage, Fragen,
u.ä.
Seite 261
5 1 4. Sprachreflexion und
5 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen Kompetenzen formulieren und
Lernschritte planen
• Selbstevaluation mit
Checklisten in Lehrmitteln
• Bewusstwerdung der
Bedeutung des
Spracherwerbs
• Erkennen und
5 4.2. Rezeptions-
• In Anlehnung an
Verstehens- und
Lesestrategien in der
Erstsprache (Deutsch)
• Linksammlung
elektronischer
Lernhilfen auf Schul-
Server
5 4.3. Produktions-
• Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen,
Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
• Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
Sprachspiele generell
• Querverweise auf
andere romanische
(Französisch,
Spanisch)
• Deutsch / IDPA
Seite 262
• Erstellen von Mind-Maps
als Vorbereitung von
schriftlichen oder
mündlichen Beiträgen
5 4.4. Interaktions-
• Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen
oder Erzähltexten
Geschäftsleben:
Telefongespräch/-
konferenz,
Notizen am Telefon,
Szenen im Grossraumbüro
• s. 4.2.
5 6 5. Soziokulturelle
5 5.1. Soziokulturelle
• Simulation Restaurant /
Geschäftsessen: Bezahlung
am Ende, Verhaltenskodex
u.ä.
• Aberglaube, regionale
• Evt. Videoaufnahmen
von Rollenspielen
zwecks Visionierung/
Besprechung
5 6 6. Kultur und
5 6.1. Persönliches und
• Erfahrungsbericht nach
Sprachaufenthalt
5 6.2. Zeitgeschehen und
• Umgang mit div.
Elektronischen
Seite 263
• Die Presselandschaft der
italienischen Schweiz und
Italiens im Vergleich
Zeitungsartikels
5 6.3. Wirtschaft und
• Wirtschaft, organisierte
Kriminalität & Korruption
• Die moderne italienische
(Gleichstellungsfragen; die
Familie im Wandel;
Tradition und Gegenwart)
• Sachbücher/Reportagen in
Auszügen (z.B. Arbeitswelt:
Nove, Mi chiamo
Roberta…)
• La questione meridionale
(Nord-Süd-Gefälle)
• Problematik des Meridione
(Jugend, Arbeit, u.ä.)
• Vergleiche mit
Wirtschafts- und
Arbeitswelt in der
Deutschschweiz bzw.
der
italienischsprachigen
Schweiz
5 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
Zielsprache vergleichen
• Verständnis für die
historische Bedingtheit der
Prima bzw. Seconda
Repubblica
• Parallelen zu
Geschichte/Staatkund
eunterricht
5 6.5. Wissenschaft,
• Kurze Dokumentarfilme,
Lektüre von Zeitungen
• Sachbücher in Auszügen
5 6.6. Literatur und
• Kurzgeschichten/Erzählung
en, und Novellen, Krimis,
Romane, Theaterstücke,
Hörspiele
• Basale Element der
Filmanalyse
Seite 264
• Literaturverfilmungen,
Film als Kunstform und
Spiegel sozialer Realitäten
(Benigni, Tornatore,
Giordana, Özpetek,
Sorrentino)
Seite 265
6 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 1.1. Hörverstehen und
erkennen (z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
• Authentische Dokumente
(z.B. Filme, Kurzhörspiele,
Sketches Radio-und
Fernsehreportagen)
6 6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• Lesetexte in Lehrmittel
• Mittlere bis längere
Originaltexte aus der
Praxis
(Zeitungsnachrichten,
Werbung, Wirtschaft,
literarische Texte)
• Selbstständige
Recherche im
Internet; Auswahl von
geeigneten Texten
6 6 2. Mündliche
6 3 2.1. Mündliche
• Repetierendes Vertiefen
der wichtigsten
Grammatikthemen
• Satztransformationen
• Kurzpräsentationen,
Vorträge
• Vorstellung von
Zeitungsartikeln
6 2 2.2. Mündliche
Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen,
• Diskussionen zu aktuellen
Themen
Seite 266
dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber
angepasst ausdrücken
Meinung und Reaktion begründen und
• Dialoge und Rollenspiele
in Gruppen
• Podcastmitschnitt
von Diskussionen
6 1 2.3. Sprachmittlung /
• praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
• Zusammenfassungen und
6 6 3. Schriftliche
Seite 267
6 4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
verständlich sind
• Satztransformationen auf
fortgeschrittenem Niveau
• Repetierendes Vertiefen
der wichtigsten
Grammatikthemen
• Kurze Texte wie
Zusammenfassungen,
Stellungsnahmen; Einstieg
in Diskussionen
• Kurzprotokolle von
Diskussionen oder
Gesprächen
• Erzählübungen
• Verschiedene Textsorten
6 2 3.2. Schriftliche
• Diskussionsforen b2.bs4a Sie
Seite 268
6 4 4. Sprachreflexion und
6 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen Kompetenzen formulieren und
Lernschritte planen
• Selbstevaluation mit
Checklisten in Lehrmitteln
• Erkennen und
• Selbsteinschätzung anhand
von CELI/PLIDA
6 4.2. Rezeptions-
• In Anlehnung an
Verstehens- und
Lesestrategien in der
Erstsprache (Deutsch)
6 1 4.3. Produktions-
• Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen,
Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
• Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
Sprachspiele generell
• Querverweise auf
andere romanische
(Französisch,
Spanisch)
Seite 269
• Erstellen von Mind-Maps
als Vorbereitung von
schriftlichen oder
mündlichen Beiträgen
6 2 4.4. Interaktions-
• Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen
oder Erzähltexten
Geschäftsleben:
Telefongespräch/-
konferenz,
6 7 6. Kultur und
6 2 6.5. Wissenschaft,
• Kurze Dokumentarfilme,
Lektüre von Zeitungen
• Sachbücher in Auszügen
6 5 6.6. Literatur und
• Kurzgeschichten/Erzählung
en und Novellen, Krimis,
Romane, Theaterstücke:
Gruppenlektüre/-
diskussion
• Literaturverfilmungen,
Film als Kunstform
• Musica
Seite 270
5. Sprachzertifikat (freiwillig)
Die Kaufleute haben die Möglichkeit, ihre Italienischkenntnisse in speziellen Diplomvorbereitungskursen zu vertiefen und ein international anerkanntes
Sprachdiplom auf Niveau B1/B2 (letzteres vor allem für Kaufleute mit muttersprachlichem Hintergrund) zu erwerben (PLIDA/CELI).
Seite 271
Fach Spanisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach)
Grundlagen Spanisch als SOG-Flexibel-Fach gemäss Nationalem Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit
Berufsmaturität
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der Spanischunterricht befähigt die Lernenden sich in der Zielsprache auszudrücken und andere zu verstehen, um sich in der spanischsprachigen Welt
zurechtzufinden.
Dem Einblick in verschiedene Kulturen wird im Spanischunterricht auf sehr vielseitige Art Rechnung getragen, zumal die spanischen Sprachgebiete zahlreiche,
sehr unterschiedliche Kulturen umfassen.
Das Beherrschen der spanischen Sprache mit dem entsprechenden Fachwortschatz eröffnet vielfältige Möglichkeiten in Bezug auf weitere Ausbildung,
Praktikum und Beruf und im Hinblick auf ein weiterführendes Studium.
Der Spanischunterricht erleichtert den Absolventinnen und Absolventen der WMS den Erwerb internationaler Sprachdiplome. Die Lernenden verfügen über die
sprachlichen Instrumente, welche das Erreichen von Niveau B1 des Europäischen Sprachenportfolios ermöglichen. Besonders leistungsfähige Studierende
können das Niveau B2 erreichen.
Seite 272
• Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
• Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
• Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien
einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden
und in einen anderen Kontext transferieren
• Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der
Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen
• Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen
nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
Seite 273
1. 60 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können
• einfache spanisch gesprochene Anweisungen
und Erklärungen verstehen.
• Anweisungen der
Lehrkraft
• Hörverständnis aus dem
Lehrbuch
2. Sprechen Die Lernenden können
• spanische Wörter korrekt aussprechen.
• einfache Aussagen über sich selbst und andere
machen.
• Ausspracheübungen
(Zungenbrecher, Lieder,
Reime)
• Auf einfache Fragen
antworten
• Sich oder andere
vorstellen
• Lehrbuchtexte, einfache
Dialoge
3. Lesen Die Lernenden können
• einfache Sätze verstehen und korrekt lesen. • Lehrbuchtexte, Dialoge
4. Schreiben Die Lernenden können
• kurze informelle Mitteilungen und Dialoge
verfassen.
• E-Mails, SMS
5. Grammatik Die Lernenden können
• einfachste grammatikalische Strukturen
erkennen und anwenden.
• Nominale und verbale
Strukturen, Adjektive,
einige Pronomen
6. Wortschatz Die Lernenden können
• ca. 300 Wörter verstehen und anwenden. • Wortschatzübungen Lernstrategien
Vergleich und
Erschliessung über
andere Fremdsprachen
Seite 274
(Französisch, Englisch,
Italienisch)
Umgang mit dem
Wörterbuch
7. Kultur Die Lernenden können
• ausgewählte Aspekte der spanischsprachigen
Welt mit anderen Kulturen vergleichen.
• Speisekarte,
Öffnungszeiten
Vergleiche mit anderen
Kulturen
Seite 275
2. 51 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können
• einfachen Alltagsgesprächen folgen.
• auditiv erhaltene Informationen zur Lösung
einer weiterführenden Aufgabe verarbeiten.
• Hörverstehensübungen
2. Sprechen Die Lernenden können
• einfache Alltagsgespräche mit korrekter
Aussprache führen.
• einfache Dialoge,
Monologe,
Tandemübungen,
Rollenspiele (z.B.
Telefongespräche)
3. Lesen Die Lernenden können
• einfache Texte verstehen und korrekt lesen • Lehrbuchtexte, Dialoge,
einfache Texte aus dem
Alltag
4. Schreiben Die Lernenden können
• kurze Texte verfassen • Tagebucheintrag
• einfache Beschreibungen
5. Grammatik Die Lernenden können
• einfache grammatikalische Strukturen
erkennen und anwenden.
• erste Vergangenheitszeit
• weitere Pronomen
• Verlaufsform
6. Wortschatz Die Lernenden können
• ca. 600 Wörter verstehen und anwenden. • Lehrbuchvokabular
erarbeiten, anwenden und
erweitern
7. Kultur Die Lernenden können
• sich mit Dokumenten aus der
spanischsprachigen Kultur auseinandersetzen.
• Videosequenzen, einfache
Artikel, Werbung, Flyer
Seite 276
3 60 1. Hören Die Lernenden können
• Alltagsgesprächen folgen.
• auditiv erhaltene Informationen zur Lösung
einer weiterführenden Aufgabe angemessen
verarbeiten.
• einfache Hörverstehensaufgaben mit
authentischem Material
2. Sprechen Die Lernenden können
• zunehmend komplexere Gedankengänge
formulieren.
• anspruchsvollere Dialoge
und Tandemübungen
3. Lesen Die Lernenden können
• einfache Texte über Kultur, Wirtschaft und
Geschichte verstehen.
• Lehrbuchtexte, adaptiertes
Material, Lecturas fáciles
4. Schreiben Die Lernenden können
• komplexere Texte verfassen. • Zusammenfassungen
• Beschreibungen
• kurze Berichte
5. Grammatik Die Lernenden können
• anspruchsvollere Strukturen anwenden. • Vergangenheitszeiten
• doppelte Pronomen
6. Wortschatz Die Lernenden können
• ca. 1000 Wörter korrekt anwenden. • Wortschatzübungen
• Lehrbuch
• Lektüre
7. Kultur Die Lernenden können
• sich zu typischen kulturellen und
landeskundlichen Gegebenheiten äussern.
• Filmmaterial
• Interviews
• Zeitungsartikel
• Sachtexte
Landeskunde (Regionen,
Länder, Städte, soziale
Realitäten)
Seite 277
4 45 1. Hören Die Lernenden können
• komplexere Tondokumente im Wesentlichen
verstehen.
• anspruchsvollere
Hörverstehensübungen
mit authentischem
Material
2. Sprechen Die Lernenden können
• eigene Ausdrucksformen entwickeln. • szenische Spiele
• Diskussionen
3. Lesen Die Lernenden können
• längere adaptierte und einfache authentische
Texte verstehen.
• Lieder
4. Schreiben Die Lernenden können
• Texte nach Inhaltsvorgaben verfassen. • Kurze Aufsätze
• Berichte
• Beschreibungen
5. Grammatik Die Lernenden können
• anspruchsvollere Strukturen korrekt
• Präpositionen
• Futur
• Verbalperiphrasen
• Komparativ
6. Wortschatz Die Lernenden können
• ca. 1500 Wörter aktiv verstehen und
• Wortschatz systematisch
verfestigen und erweitern
7. Kultur Die Lernenden können
• sich kontrastiv zu kulturellen Themen äussern. • Kurzfilme
• Podcasts
• Artikel
• Musik- und Tanzvideos
Verschiedene Musik- und
Tanzstile erkennen und
Seite 278
5 54 1. Hören Die Lernenden können
• Originalbeiträge im Wesentlichen verstehen. • authentische Beiträge aus
Radio, Fernsehen und
Internet
Aktuelle Themen,
Tagesgeschehen aus
Politik und Wirtschaft
2. Sprechen Die Lernenden können
• an Gesprächen und Diskussionen aktiv
teilnehmen.
• Lektürebesprechungen
• Kurzpräsentationen
3. Lesen Die Lernenden können
• ausgewählte literarische und nicht literarische
Originaltexte verstehen.
• Kurzgeschichten
• Novelas gráficas
• Theaterstücke
• Zeitungs- und
Internetartikel
Selbständige
Internetrecherchen
4. Schreiben Die Lernenden können
• Meinungsäusserungen zu verschiedenen
Themen angemessen formulieren.
• Kurzaufsätze
• Leserbriefe
• Stellungnahmen
5. Grammatik Die Lernenden können
• anspruchsvollere Strukturen korrekt
• Konjunktiv Präsens
• Nebensätze
• Futur
• Plusquamperfekt
Vergleiche Französisch,
Englisch
6. Wortschatz Die Lernenden können
• ca. 2000 Wörter aktiv anwenden. • Wortschatzübungen
(Wortfelder, Wortfamilien,
Synonyme, Antonyme
7. Kultur Die Lernenden können
• sich zu verschiedenen kulturellen Themen auf
differenzierterem Niveau äussern.
• Dokumentarfilme
• Literatur
• Balladen
Seite 279
6 33 1. Hören Die Lernenden können
• im Detail Originalbeiträge verstehen. • Nachrichten
• Reportagen
• Kurzfilme
• Spots
• Ausschnitte aus
Telenovelas
Analysieren
unterschiedlicher
Sprachregister (z.B.
Jugendsprache, Dialekte)
2. Sprechen Die Lernenden können
• spontan oder vorbereitet in verschiedenen
Gesprächssituationen Stellung nehmen.
• Debatten
• Vorträge
• Präsentationen
• Literaturbesprechungen
3. Lesen Die Lernenden können
• literarische und nicht literarische Originaltexte
verstehen.
• Romane
• Kurzgeschichten
• Drehbücher
• Kolumnen
• Kurzbiographien
Persönlichkeiten aus
Sport, Kultur, Wirtschaft,
Politik
4. Schreiben Die Lernenden können
• sich sprachlich korrekt ausdrücken und
verschiedene Textsorten produzieren.
• Handelskorrespondenz
• kreative Texte
• Filmanalyse
• Buchkritiken
Vergleiche Französisch,
Deutsch
5. Grammatik Die Lernenden können
• komplexe und idiomatisch korrekte
Satzstrukturen anwenden.
• Konditional
• Imperativ
• Vertiefen der bereits
bekannten Themata
6. Wortschatz Die Lernenden können
Seite 280
• 2500 - 3000 Wörter anwenden. • Übungen zur Verfestigung
und Erweiterung
7. Kultur Die Lernenden können
• sich zu verschiedenen kulturspezifischen
Themen differenziert äussern.
• Vielfältiges aus Film, Kunst,
Literatur, Geschichte,
Politik, Musik, Presse
Parallelen zu Geschichte,
Bildnerisches Gestalten,
politische Bildung,
Wirtschaft
Seite 281
Fach Wirtschaftsgeografie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach)
Grundlagen Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität
0 0 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Die Wirtschaftsgeographie untersucht die vielfältigen Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen Aktivitäten und ihrem grösseren gesellschaftlichen und
naturräumlichen Kontext.
Der Unterricht vermittelt Kenntnisse über Naturgegebenheiten, gesellschaftliche Verhältnisse und wichtige Institutionen auf globaler Ebene, mit besonderer
Berücksichtigung der Schweiz. Er baut auf Grundlagen des Faches „Technik und Umwelt“ auf, und führt in analytischer wie in anschaulicher Weise in
wirtschaftliche, soziale und ökologische Denkweisen ein. Damit befähigt er die Lernenden, sich in der modernen Welt zu orientieren, ihre Veränderungen zu
analysieren, zu beurteilen und zu beeinflussen. Er trägt dazu bei, Verantwortung für die natürliche Umwelt zu entwickeln und anderen Kulturen mit Offenheit
und Respekt zu begegnen.
Seite 282
• Analytische Fähigkeiten: sich gezielt über aktuelle Vorgänge in der modernen Weltgesellschaft informieren können. Die verfügbaren Informationen,
insbesondere statistische Daten, Karten, Aussagen von Betroffenen und Experten, zueinander in Beziehung setzen, um sich daraus ein tieferes Verständnis
und Grundlagen für eine Beurteilung erarbeiten zu können.
• Reflexive Fähigkeiten: sich der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten von anderen Akteuren und seiner selbst bewusst
werden und dies im eigenen Urteilen und Handeln berücksichtigen. Dabei erkennen die Lernenden insbesondere auch die Chancen und Risiken der
globalen wirtschaftlichen Entwicklung und ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten.
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: sich mit Fragen der Gerechtigkeit im Umgang mit Ressourcen und Entwicklungschancen auseinandersetzen und
daraus Einsichten zugunsten einer verallgemeinerbaren Entwicklung gewinnen.
• Aspekte der Sozial- und Medienkompetenz: überlegter Umgang mit Informationsquellen und verschiedensten Darstellungsformen; höflich-taktvoller
Umgang mit Gesprächspartnern und gewinnend-souveränes Auftreten vor einem Publikum.
Seite 283
3. 20 Die Lernenden können
(optio
nal)
A. Visualisierung
räumlicher
Vorstellungen, Arbeit
mit geographischen
Daten und Modellen
• mit thematischen und topografischen Karten
arbeiten.
• Luft- und Satellitenbilder interpretieren.
• Einfache GIS-Anwendungen nutzen (AGIS, Google
Earth)
• Daten aus Karten lesen und Daten in Karten
darstellen
• Modelle erstellen, bearbeiten und beurteilen.
Interpretation von
thematischen und
topographischen Karten.
GPS, Fernerkundung, GIS
Räumliche Daten und
Statistiken
Dieses Lernziel wird
situativ während des
ganzen SOG Flexibel
umgesetzt.
Spezifische Übungen
(evtl. im Gelände) in den
Lerngebieten.
(optio
nal)
B. Kulturgeographische
oder länderkundliche
• Eine Ethnie, einen Staat oder eine Grossregion
hinsichtlich klimatischer, naturräumlicher,
demographischer, gesellschaftlicher,
kultureller, wirtschaftlicher und politischer
Aspekte analysieren.
• die im besprochenen Gebiet auftretenden
Prozesse hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit
beurteilen.
Vernetzung des erworbenen
Wissens im Rahmen eines
konkreten kulturellen oder
länderkundlichen Kontextes
Anwendung der Prinzipien der
Nachhaltigkeit an einem
Beispiel
Dieses Lernziel kann als
eigener Block (integrative
Fallstudie) oder situativ
während des ganzen SOG
Flexibel
(kulturgeografische oder
länderkundliche Aspekte
mitberücksichtigen)
umgesetzt werden.
Gruppenarbeit, Poster,
Vorträge, Fachartikel
problematische
naturalistische oder
geodeterministische
Deutungen sollen
sichtbar gemacht werden.
3. 10 1. Klimazonen,
Landschaften,
Vegetation
Wirtschaftsweisen und
Lebensraum
• das lokale Klima anhand der globalen
Meteorologie erklären.
• aus Klimadaten auf die anzutreffende
Vegetation schliessen.
Klima und Vegetation nach
Breitengraden, nach
Höhenlage, Kontinentalität.
Wahrnehmung, Nutzung und
Veränderung des
Zusammenspiel von
Abstraktion und
Anschauung
Seite 284
• sich exemplarisch mit den zentralen Typen von
Wirtschaftsweisen und den damit
einhergehenden Formen der Wahrnehmung,
Nutzung und Veränderung des Lebensraumes
auseinandersetzen.
Lebensraumes im Laufe der
kulturellen Entwicklung der
Menschheit
Klare Abgrenzung zum
geodeterministischen Ansatz
In Frage stellen von
Stereotypen und
Vorurteilen; Filme.
3. 10 2. Globale und lokale
Perspektiven der
wirtschaftlichen
Nutzung von Rohstoffen
und Energie
• sich exemplarisch mit einer Auswahl wichtiger
Grundgüter des Welthandels
auseinandersetzen.
• die Konsequenzen der weltweiten Nutzung von
Rohstoffen und Energie aufzeigen und ihre
Bedeutung für die Wirtschaft der Schweiz
abschätzen.
• Perspektiven und Szenarien zukünftiger
Rohstoff- und Energienutzungen erklären und
beurteilen.
Z.B. Produktion, Handel,
Konsum diverser Grundgüter
(Erdöl, Baumwolle, Reis, Fisch,
Eisen usw.), sowie daraus
erwachsende ökologische und
soziale Folgen.
Perspektiven und Szenarien
zukünftiger
Ressourcennutzung (z.B.
ökologischer Fussabdruck,
2000W-Gesellschaft, Peak Oil
usw.).
Recherche, Präsentation,
Diskussion
Exkursionen, Arbeit mit
Modellen.
Seite 285
4. 20 Die Lernenden können
4. 12 3. Grundkonzepte der
Wirtschaftsgeographie,
wirtschaftlicher
Strukturwandel
• Fachbegriffe und theoretische Konzepte zur
Analyse wirtschaftsgeographischer
Sachverhalte nutzen.
• sich exemplarisch in den Strukturwandel auf
globaler und nationaler Ebene vertiefen, seine
Ursachen, Zusammenhänge und seine
Konsequenzen analysieren.
• die Raumwirksamkeit von Steuern,
Subventionen und Lenkungsabgaben erkennen.
Grundkonzepte der
Wirtschaftsgeographie (Bsp:
Ressourcen, Produktion,
Distribution, Sektoren,
Standortfaktoren und
Standortwahl,
Standorttheorien,
Standortförderung,
Transportkosten, Lagerente,
Zentralität;
Wertschöpfungsketten,
Konzentrationsprozesse,
Handel und komparative
Vorteile)
Strukturwandel in
verschiedenen Sektoren und
Branchen (Bsp:
Wirtschaftsstruktur der
Schweiz; Industrialisierung
und Desindustrialisierung,
Tertiärisierung; Krisen,
internationale Märkte und
Verlagerung der
Arbeitsplätze),
Verkehrsinfrastruktur,
Entstehung von
Verkehrsnetzen, Neat, LSVA,
usw.)
Zusammenhang von lokalen
und globalen Prozessen, sowie
von verschiedenen lokalen
Prozessen untereinander,
Geographische Aspekte
von grundlegenden
wirtschaftlichen
Aktivitäten sowie von
Grundbegriffen und
Grundkonzepten der
Ökonomie aufzeigen
Arbeit mit Modellen,
Abstraktionsleistungen
Regionaler Bezug,
Recherche, Präsentation,
schriftliche Arbeit,
Exkursionen,
Interviewpartner.
Seite 286
durch wirtschaftliche und
politische Beziehungen
4. 8 4. wirtschaftliche
Verflechtungen, global
und mit der EU
• die aus den weltweiten wechselseitigen
Abhängigkeiten entstehenden Probleme und
Chancen, sowie das Handeln der daran
beteiligten Akteure erkennen und analysieren.
Aspekte des Welthandels und
Auswirkungen der
Globalisierung, (z.B.:
komparative Vorteile, Terms
of Trade, Abhängigkeiten,
Regulation des Welthandels,
Funktion von WTO, Weltbank
und IMF, Arbeitsbedingungen,
Fair Trade- und Ökolabels,
Mikrofinanzdienstleistungen).
Institutionelle Strukturen der
Europäischen Union,
Handelsstatistiken, bilaterale
Verträge
Fallstudien, Filmanalyse,
Internetrecherche.
Seite 287
5. 20 Die Lernenden können
10 5. Migration und
Bevölkerungspolitik
• die unterschiedlichen Handlungsweisen der an
der Migration beteiligten Akteure (Migranten,
Behörden, NGOs, lokale Bevölkerung,
Schlepper usw.) sowie ihr Zusammenspiel
verstehen und kritisch beurteilen.
• bevölkerungspolitische Massnahmen
exemplarisch erklären, beurteilen und deren
Konsequenzen an einem Fallbeispiel aufzeigen.
• migrationspolitische Diskurse hinsichtlich
Fakten und Vorurteilen, Emotionen und
Ideologien analysieren und kritisch beurteilen.
Migration: globale und lokale
Aspekte (Bsp.: Push- und
Pullfaktoren; Geschichte der
Emigration und Immigration in
der Schweiz; Asylwesen,
Binnenmigration; globale
Migrationsströme; kulturelle
und soziale Integration,
Konflikte; ethnische
Minoritäten).
Demographische Daten,
Zeitreihen, historische
Debatten und Ereignisse (z.B.
Initiativen, internationale
Abkommen)
Perspektiven und
Konsequenzen der
demographischen
Entwicklung,
bevölkerungspolitische
Massnahmen.
Statistiken, Diagramme,
Graphiken
Filme, Gespräche mit
Akteuren, Rollenspiele,
Diskussionen, Migration
in den Medien
10 6. Entwicklungszusammenarbeit und
nachhaltige Entwicklung
• die wichtigsten wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Probleme der
Entwicklungsländer beurteilen.
• die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten
der Entwicklungszusammenarbeit erkennen.
Probleme der Bevölkerung
und der Behörden in
Entwicklungs- und
Schwellenländern,
Erklärungsmodelle und
Theorien der
Unterentwicklung, aktuelle
Lösungsansätze und
Entwicklungsperspektiven,
Entwicklungszusammenarbeit.
Macht- und Genderaspekte
Filme, Interviews,
Diskussionen,
Rollenspiele.
Seite 288
Eigene Sichtweisen und
Handlungsmöglichkeiten
reflektieren
Seite 289
6. 20 Die Lernenden können
10 7. Landschaftswandel,
Siedlungsentwicklung
und Raumplanung
• die Entwicklung der Raumnutzung in der
Schweiz analysieren, in Fallstudien
raumordnungspolitische Prozesse verfolgen
und sich ein Urteil bilden.
• den Prozess der Urbanisierung aus historischer
und aktueller Perspektive verstehen.
• sich exemplarisch mit
Raumnutzungsproblemen in anderen Ländern,
insbesondere der Entwicklungs- und
Schwellenländer auseinandersetzen.
Wandel der Flächennutzung in
der Schweiz; Ursachen und
Folgen.
Auftrag und Instrumente der
Raumplanung auf Ebene
Gemeinde, Kanton und Bund.
Aktuelle Probleme der
Raumnutzung in der Schweiz
und international (z.B.:
Zersiedelung, Verlust des
Kulturlandes, Tourismus und
Brachflächen im Alpenraum,
Slums, Megacities,
Infrastrukturprojekte,
Waldrodungen usw.)
Recherche, Präsentation,
schriftliche Arbeit
Analysen von Karten,
Zeitreihen und
statistischen Daten
Rollenspiel, Exkursionen
10 8. Umgang mit
Naturrisiken und
Klimawandel
• sich in Fallstudien zu verschiedenen
Naturgefahren und den Handlungsoptionen,
Massnahmen und Kostenfolgen
auseinandersetzen.
• den Einfluss des Klimawandels auf die
verschiedenen Naturgefahren aufzeigen sowie
die Argumentationsweisen von
wissenschaftlichen Berichten und
Massenmedien analysieren.
• sich kritisch mit dem Wissensstand über den
anthropogenen Einfluss auf das Klima
auseinandersetzen und Prognosen von
Szenarien unterscheiden
Ausgewählte Naturgefahren
hinsichtlich Ursachen,
Wirkungen und Folgen,
Aspekte des Umgangs mit
Naturrisiken (z.B.:
Risikomanagement,
Raumplanung, Vorsorge,
Katastrophenhilfe,
Versicherungen, Restrisiko,
Umweltforschung, Politischer
Umgang mit
wissenschaftlichen
Erkenntnissen, Wahrnehmung
in den Massenmedien)
Recherchen,
Präsentationen,
schriftliche Arbeiten.
Analyse von Berichten
und Artikeln, Rollenspiel,
Argumentationsweisen.
Seite 290
Fach Naturwissenschaften (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach)
Grundlagen Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität
0 0 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der naturwissenschaftliche Unterricht beinhaltet Biologie sowie Chemie und hat zum Ziel, die Neugier für alltägliche Phänomene zu wecken. Er schärft das
Beobachten, Analysieren, Abstrahieren, Interpretieren und das logische Denken und befähigt die Lernenden zu deduktiven Gedankengängen.
Der Unterricht orientiert sich an den drei Hauptbereichen Natur, Wissenschaft und Mensch:
• Natur: Die Lernenden werden mit den natürlichen Prozessen vertraut. Sie verfeinern ihre ganzheitliche Sicht dieser Prozesse und werden zu einem
umweltbewussten Verhalten ermutigt.
• Wissenschaft: Die Lernenden werden an die stringente und exakte Denkweise der Wissenschaft sowie an die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens
herangeführt, wobei Experiment, Modellierung und Anwendung miteinander verbunden werden. Sie eignen sich das nötige Grundwissen an, um eigene
Überlegungen zum Thema Technologie und Umwelt anzustellen, mit Sicht auf eine nachhaltige Entwicklung.
• Mensch: Die Lernenden erkennen sich im Umgang mit den Naturwissenschaften selbst und erhalten Anhaltspunkte für die Gesunderhaltung des
Menschen und seiner Umwelt.
Der Biologieunterricht beleuchtet aus wissenschaftlicher Sicht das Phänomen Leben. Die Prinzipien zur Funktionsweise von Lebewesen und die der Beziehungen
des Menschen zu anderen Lebewesen und zu seiner Umwelt, werden von den Lernenden einbezogen.
Der Chemieunterricht vermittelt grundlegende Einsichten in den Aufbau, die Eigenschaften und die Umwandlung von Stoffen und erweitert so die
naturwissenschaftlichen Kenntnisse und das Weltbild der Lernenden. Besonders in der Beschäftigung mit dem Atom- und Molekülmodell lassen sich alltägliche
Erscheinungen auf exemplarische Weise verstehen, darstellen und erklären.
Gesamthaft vermittelt der Unterricht in diesen Fächern den Lernenden die Grundlagen der Wissenschaftskultur und lässt das Verständnis für die Wichtigkeit
und für die Bedeutung der Naturwissenschaften in ihren Beziehungen zu Gesellschaft, Technik, Umwelt, Wirtschaft und Politik reifen. Die Lernenden erwerben
Seite 291
die notwendigen konzeptionellen Werkzeuge, um sich mit Ihresgleichen über Themen mit Wissenschaftsbezug auszutauschen und werden dadurch in
gesellschaftlich bedeutsame Debatten eingeführt.
Generell stehen die Naturwissenschaften im Zentrum technologischer Entwicklungen und ihrer Realisierung (Produktion, Nutzung, Entsorgung). Sie bieten eine
vorzügliche Gelegenheit, auf interdisziplinäre Weise an Fragen der nachhaltigen Entwicklung heranzutreten.
Seite 292
• Reflexive Fähigkeiten: Phänomene untersuchen, verknüpfen und ganzheitlich betrachten; sich eine Meinung zu einem aktuellen Thema bilden; ethische
Fragen zum Verhältnis von Experimentalwissenschaften, Mensch und Umwelt diskutieren; kritische Auseinandersetzung mit den in den Medien
verbreiteten Informationen
• Sozialkompetenz: Aufgaben im Team erarbeiten, Treffen und Umsetzen gemeinsamer Entscheidungen, Empathie für Mitmenschen und Umwelt
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf Mitmenschen und Umwelt abschätzen
• Sprachkompetenz: Naturwissenschaftliche Fachbegriffe klar verstehen und präzise verwenden; einfache wissenschaftliche Texte verstehen und
zusammenfassen; sich in verschiedenen Fachsprachen ausdrücken und diskutieren
• Interessen: Interesse und Neugier gegenüber wissenschaftlichen Fragen entwickeln; für Fragen zur Umwelt, Technologie, nachhaltigen Entwicklung und
Gesundheit zugänglich sein
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Informationen zu wissenschaftlichen und insbesondere
naturwissenschaftlichen Themen gezielt recherchieren
Seite 293
Die fachlichen Grundkompetenzen entsprechen den minimalen Anforderungen an die Lernenden am Ende ihres Lehrganges zur Berufsmaturität. Im Fach
Naturwissenschaften werden folgende fachlichen Grundkompetenzen vertieft und entwickelt:
• Grössenordnung von Ergebnissen voraussehen und deren Relevanz abschätzen.
• Natürliche Phänomene mit Hilfe wissenschaftlicher Konzepte beschreiben.
• In grafischen Darstellungen enthaltenen Informationen qualitativ interpretieren.
• Wissenschaftliche Modelle innerhalb ihres Anwendungsbereichs anwenden.
• Naturwissenschaftliche Beobachtung selbstständig beschreiben.
• Experimente selbstständig durchführen, auswerten und in einem Bericht darstellen.
• Technische Geräte mit Bezug zu den Unterrichtsfächern benutzen.
3. 10 1. Mikrobiologie
(Biologie)
1 1.1 Systematik • den Begriff „Mikroorganismen“ beschreiben
• die Bedeutung der Mikroorganismen für den
Menschen verdeutlichen
• Mikroorganismen als
Destruenten
• Eukaryoten vs.
Prokaryoten
3 1.2 Bakterien • Vorkommen, Bedeutung und
Wachstumsbedingungen nennen
• bakterielle Infektionskrankheiten nennen und
über ihre Behandlungsmöglichkeiten Auskunft
geben (Antibiotika)
• Aufbau und Vermehrung
von Bakterien
• Bedeutung von Infektionskrankheiten in IL/EL
• Resistenzbildung
• Mikroskopieren
• Antibiotika in
Landwirt-schaft und
Medizin
3 1.3 Viren • Eigenschaften und Bedeutung der Viren
• spezielle Bedeutung der Viren zwischen
belebter und unbelebter Natur erläutern
• virale Infektionskrankheiten nennen
• Lebenszyklen von Bakteriophagen und Retroviren
erklären (z.B. anhand HIV)
• globale Verbreitung
und politische
Lösungs-ansätze
Seite 294
3 1.4 Pilze • allgemeine Merkmale, Vorkommen,
Lebensweisen und Bedeutung beschreiben
• Pilze als Destruenten,
Symbionten und Parasiten
• Vertreter der niederen und
höheren Pilze
• Mikroskopieren
• wirtschaftliche
Bedeutung
10 2. Genetik (Biologie) Die Lernenden können
6 2.1 Klassische Genetik • verschiedene Arten, wie ein Merkmal vererbt
wird, erklären
• die Darstellung eines Erbgangs interpretieren
• Vererbungslehre nach
Mendel
• Genotyp / Phänotyp
• Erbkrankheiten
• Blutgruppenerbgänge
4 2.2 Molekulargenetik • den Aufbau der DNA und die Verschlüsselung
des genetischen Codes erklären
• erläutern, wie die genetische Information in ein
Merkmal umgesetzt wird
• die Gründe und mögliche Folgen von
Mutationen in der DNA benennen
• Bau der DNA
• Genexpression
• Replikation
• Mutationen
• ethische Aspekte
• Vaterschaftstest
3. 20 1. Aufbau von Stoffen
(Chemie)
10 1.1 Elektronenpaarbindung
• die Elektronenpaarbindung erläutern
• die Molekülgeometrie beschreiben
• die Polaritäten von Bindungen erklären
• die zwischenmolekularen Kräfte beschreiben
• die Eigenschaften von molekularen Stoffen und
von solchen mit Atomgittern erläutern
• die Bedeutung der
zwischen molekularen
Kräfte im Alltag
z.B. Siedepunkte,
Mischbarkeiten
• Duftstoffe
10 1.2 Ionenbindung • die Ionenbindung erläutern
• die Ionenbildung erklären und die
dazugehörigen Reaktionsgleichungen schreiben
• geladene Atomverbände (mehratomige Ionen)
• Ionengitter beschreiben und den Unterschied
zu Molekülen erklären
• Salzformeln herleiten
• die Bedeutung der Eigenschaften von Salzen im
Alltag
• Salze im menschlichen
Körper, in der
Landwirt-schaft
Seite 295
• das Lösen von Salzen beschreiben
• Reaktionsgleichung der Lösereaktion schreiben
• die Eigenschaften von Salzen anhand der
Ionenbindung erläutern
Seite 296
4. 4 3. Evolution (Biologie) Die Lernenden können
4 3. Evolution • die Entstehung der Vielfalt von Lebewesen
• die Evolutionstheorie nach Darwin
nachvollziehen
• die Bedeutung und praktische Anwendung der
Lebensvielfalt in unserer heutigen Welt
• Evolutionstheorien
• Mutation, Selektion und
Rekombination
• sexuelle vs. asexuelle
Selektion
• Züchtungen (z.B.
Obstsorten,
Hunderassen
• Religion (Schöpfungslehre)
11 4. Biologie des
Menschen
(Biologie)
4 4.1 Systeme und
Struktur des Menschen
• den verschiedenen Systemen des
menschlichen Organismus ihrer Hauptfunktion
zuweisen und mit ausgewählten tierischen
Organismen vergleichen
• hierarchische Ebenen im System „Mensch“
erkennen und zuordnen
• Zellen, Gewebetypen,
Organe
• Mikroskopieren
• Fischsektion
7 4.2 Herz- und Kreislaufsystem
• die wichtigsten Bestandteile des Blutes und
ihre Funktionen nennen
• den Weg des Blutes durch das Kreislaufsystem
und das Herz beschreiben
• die wichtigsten anatomischen Unterschiede
zwischen Venen, Arterien und Kapillargefässen
erfassen
• den Zusammenhang zwischen
Herzminutenvolumen, Blutdruck, Gasaustausch
und Muskelarbeit analysieren
• Blutwerte
• Wirbeltierkreisläufe und
deren Entwicklung im
Vergleich zum Menschen
• Blutdruck (Systole und
Diastole), Puls
• Anatomie und Funktion
des Herzens
• Herzinfarkt
• Blutausstrich und
Blutuntersuchung
• Blutdruckmessung
• Herzsektion
4. 2 1. Aufbau von Stoffen
(Chemie)
Seite 297
2 1.3 Metallbindung • die Metallbindung erläutern
• die Eigenschaften von Metallen anhand der
Metallbindung erklären
• die Bedeutung der
Eigenschaften von
Metallen im Alltag:
Verwendungszwecke
(Leiter im Vergleich zu
Isolatoren), technische
Verarbeitung, Recycling
13 2. Chemische
Reaktionen (Chemie)
5 2.1 Grundlagen • das allgemeine Prinzip chemischer Reaktionen
• einfache chemische Gleichungen aufstellen
• einfache stöchiometrische Berechnungen
durchführen
• sinnvoller Umgang mit
Ressourcen
• Medikamentendotati
on
8 2.2 Säure-Base-
Reaktionen
• die Gleichung der Dissoziation von Säuren und
Basen in wässriger Lösung aufstellen
• das allgemeine Prinzip der
Neutralisationsreaktionen erklären und die
entsprechende chemische Gleichung aufstellen
• Säure-Base-Reihe
• Säuren und Basen in
Haushalt und Technik
• pH-Wert in Nahrung,
Umwelt und Kosmetik
• Säuren als
Konservierungsmittel
• Entkalken
• pH-Wert der Blutes
• Magensäure
• Hyperventilieren
• Zähne, Zahnbelag,
Zahnpasta
• Brausetablette
(Funktion der
Bestandteile)
• Feuerlöscher
Seite 298
5. 18 4. Biologie des
Menschen (Biologie)
8 4.3 Ernährung,
Verdauung und Ausscheidung
• die Bedeutung von Kohlenhydraten, Fetten,
Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen in der
Ernährung verstehen
• Bau und Funktion des Verdauungsapparates
erklären sowie die dabei beteiligten Organe
• Stoffwechselstörungen und -Krankheiten
verstehen
• ausgewogene Ernährung
• Kopfdarm und Rumpfdarm
• Darmflora
• ausgesuchte Krankheiten
(z.B. Diabetes)
• Ernährungstrends
• Ernährungsstörungen
(z.B. Magersucht)
7 4.4 Fortpflanzung • männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane
benennen und ihre Funktion erklären
• die Bildung der Spermien und der Ei-Follikel
• den Ei- und Gebärmutterzyklus erklären
• die hormonelle Regulation bei der männlichen
und weiblichen Gametenbildung beschreiben
• die Übertragung von Geschlechtskrankheiten
und den Schutz davor erläutern
• Meiose
• weiblicher Zyklus
• Verhütung
• Verhütungsmittel und
deren Wirkung
• pränatale Diagnostik
3 4.5 Entwicklungsbiologie
• die zentralen Mechanismen und Stadien der
menschlichen Embryonalentwicklung aufzeigen
• den Einfluss der Lebensweise auf die
Entwicklung erkennen
• die Geburt und den Geburtsvorgang
• Schwangerschaftsstadien
• Frühgeburten
• Abtreibung
(gesetzliche Regelung)
5. 18 2. Chemische
Reaktionen (Chemie)
4 2.3 Säure-Base-
Reaktionen
(Fortsetzung)
• die pH-Wert-Skala erklären
• die wichtigsten Säuren und Basen aus dem
Alltag nennen
• die Reaktion der Indikatoren erklären
• Säuren und Basen in
Haushalt und Technik
• pH-Wert in Nahrung,
Umwelt und Kosmetik
• Säuren als Konservierungsmittel (E-Nummern)
• pH-Wert der Blutes
• Magensäure
• Hyperventilieren
• Zähne, Zahnbelag,
Zahnpasta
Seite 299
• Entkalken • Brausetablette
(Funktion der
Bestandteile)
• Feuerlöscher
14 2.4 Redoxreaktionen • das allgemeine Prinzip der Redoxreaktion
• Redoxreaktionen (Elektronenbilanz,
Spontaneität, Potentialdifferenz) analysieren
und die entsprechende chemische Gleichung
aufstellen
• das Prinzip der Korrosion und die
Wirkungsweise von Batterien und
Akkumulatoren erklären
• die Wirkungsweise von Opferanode und der
Brennstoffzelle erklären
• das Prinzip der Elektrolyse erklären
• Redox-Reihe
• Metallgewinnung
• Korrosion in Haushalt und
Technik
• Aufbau von Batterie und
Akkumulatoren
• Brennstoffzelle
• Elektrolytische
Abscheidung von Metallen
• ökonomische
Konsequenzen der
Korrosion
• Überblick über
Batterieformen
• alternative
Energieformen zu
Batterien
Seite 300
6. 11 4. Biologie des
Menschen (Biologie)
Die Lernenden können Aus den Teilgebieten 4.6
– 4.10 können im 6.
Semester zwei frei
gewählt werden.
5-6 4.6 Bewegungsapparat • die wichtigsten Teile des Skeletts benennen
• Aufbau und Funktion der Skelettmuskulatur
• die Funktionen der Gelenke beschreiben
• die Reaktion des Muskels auf
Trainingsbelastung beschreiben
• schnelles vs. langsames
Muskelgewebe
• Muskelkater
• Erkrankung der
Skelettmuskulatur
• Fehlhaltungen
5-6 4.7 Atmungssystem • Atmungsorgane und Atemmechanik
beschreiben sowie die Ursachen und Folgen
wichtiger Erkrankungen erläutern
• Blutkreislauforgane und Herzpumpenmechanik
• die Verknüpfung zwischen Atmung,
Blutkreislauf und Muskelfunktion erläutern
• Gasaustausch
• Atemvolumina
• Säure-Base-Haushalt
• Erkrankungen der
Atemorgane (z.B. Asthma)
• Rauchen
5-6 4.8 Immunsystem • die Bedeutung des Immunsystems erläutern
• die Organe des Immunsystems nennen sowie
deren Funktion beschreiben
• die Bedeutung von Impfung und
Immunisierung erklären
• humorale und zelluläre
Abwehr
• aktive und passive
Schutzimpfung
• ausgesuchte Krankheiten
(z.B. HIV, Grippe)
• Allergien
• Autoimmunerkrankun
gen
• Impfpolitik
5-6 4.9 Sinnesorgane und
Neurobiologie
• die Funktion eines Sinnesorganes erklären
• den Aufbau und die Funktionsweise unseres
Nervensystems erklären
• die Signalübertragung vom Reiz bis zur
Handlung nachvollziehen
• neurologische Phänomene experimentell
erforschen
• Seh-, Gehör-, Geruchs-,
Tast- oder Geschmacksinn
• vegetatives vs.
somatisches Nervensystem
• Bau von Nervenzellen
• Drogen
• Psychopharmaka
5-6 4.10 Ein Körperorgan
nach Wahl
• die wesentlichen Aufgaben, die das Organ
vollbringt, erklären und die erworbenen
• mögliche Beispiele der
Organe sind:
Seite 301
physiologischen und anatomischen Kenntnisse
über die im System vorhandenen Organe
• zwei Interaktionen zwischen dem gewählten
Organ und anderen Systemen des Organismus
o Leber
o Niere
o Gehirn
6. 7 3. Organische Chemie
(Chemie)
Die Lernenden können Aus den Teilgebieten 3 –
4.3 können im 6.
Semester zwei frei
gewählt werden.
7-11 3. Grundlagen • die Stoffgruppen der organischen Chemie
beschreiben und die dazugehörigen
funktionellen Gruppen zeichnen
• die Konstitutionsformel von einfachen
organischen Verbindungen interpretieren und
die dazugehörige Valenzstrichformel zeichnen
• die Verbrennungsgleichung von
Kohlenwasserstoffen und Alkoholen aufstellen
• Stoffgruppen aus dem
Alltag kennenlernen
• Kohlenwasserstoffe als
Energieformen
• Alkoholproblematik
für die Gesellschaft
• Zucker und
Zuckerersatzstoffe,
Süsskraft,
Übergewicht
• ökologische
Konsequenzen der
Erdölverarbeitung
4 4. Energetische und
kinetische Aspekte von
Reaktionen (Chemie)
2-3 4.1 Energieumsatz von
Reaktionen
• endotherm und exotherm verlaufende
Reaktionen erkennen
• die Energieerhaltung in chemischen
Reaktionen erklären
• Bedeutung 2. Hauptsatz
der Thermodynamik
2 4.2 Geschwindigkeit
von Reaktionen
• den Einfluss verschiedener Parameter auf die
Reaktionsgeschwindigkeit erläutern
• Parameter kennenlernen,
z.B. Konzentration,
Temperatur,
Zerteilungsgrad,
Katalysator
• Bedeutung für die
chemische Industrie
Seite 302
2-3 4.3 Katalyse • den Einfluss von Katalysatoren auf die
chemische Reaktion erklären
• Haber-Bosch-Verfahren • Bedeutung
Ammoniakgewinnung auf die
Düngergewinnung
• Enzyme
Seite 303
Fach Wirtschaftspsychologie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach)
Grundlagen Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität
0 0 0 0 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der Unterricht im Fach Psychologie vermittelt ein Orientierungswissen, das den Lernenden ermöglicht, exemplarisch anhand von einzelnen Themen ihr bereits
vorhandenes psychologisches Vorwissen zu ergänzen, zu vertiefen, aber auch kritisch zu hinterfragen. Sie setzen sich mit dem Erleben und Verhalten des
Menschen auseinander, d.h. mit individuellen und psychosozialen Prozessen im Alltag, in der Schule und im Berufsleben. Sie sollen verschiedene Wirkfaktoren
kennen lernen, die einerseits das Erleben und Verhalten des Menschen beeinflussen oder sogar manipulieren. Diese neu erworbenen Kenntnisse sollen die
Lernenden dazu befähigen, sich ein Stück weit von diesen Einflüssen emanzipieren zu können. Andererseits ist beabsichtigt, dass sie ein erstes Verständnis
dafür gewinnen, dass und wie solche Techniken in einem für die Lebensgestaltung förderlichen Sinn von Nutzen sind. Zudem besteht ein Ziel darin, in Ansätzen
die Einsicht in die Störanfälligkeit des Menschen in seinem Alltags- und Berufsleben zu vermitteln. Der Unterricht soll dazu beitragen, dass die Lernenden dabei
die Fähigkeit entwickeln, menschliches Erleben und Verhalten im weitesten Sinn nicht eindimensional zu verstehen und zu beurteilen, sondern dazu,
verschiedene Erklärungsansätze zuzulassen. Dazu gehört ebenso die Sensibilisierung für eine respektvolle Haltung gegenüber jedem Menschen mit seinen
jeweils eigenen Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Seite 304
• Reflexive Fähigkeiten: sich in komplexen psychologischen Zusammenhängen mit Hilfe von erworbenen Begriffen, Modellen und Fragestellungen
zurechtfinden und die äussere Realität in Ansätzen mit dem Menschen als handelndes und erlebendes Subjekt verknüpfen
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: sich mit Fragen des menschlichen Entwicklungspotentials auseinandersetzen, sowohl in Bezug allgemein auf den
Menschen mit seinen begrenzten Ressourcen (z.B. in der Arbeitswelt) als auch auf die eigene Person; im Hinblick auf die weitere Karriere Wertschätzung
für den Menschen als grundlegende Ressource entwickeln
• Interessen: sich für die Vielfalt an möglichen menschlichen Lebens- und Erlebensweisen interessieren und diese mit mehrdimensionalen
Erklärungsansätzen hinterfragen
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): verantwortungsvoll und kritisch mit Informations- und
Kommunikations-Technologien umgehen
Seite 305
5. 12 1. Einführung in die
Psychologie
8 1.1. Gegenstand der
Psychologie
• die Wichtigkeit von psychologischen
Alltagstheorien in ihren Funktionen erkennen
• erläutern, womit sich das Fachgebiet
Psychologie beschäftigt: Wahrnehmung,
Denken, Emotion / Motivation und Verhalten
im Kontext von Person und Umwelt /
Situation
• psychische Vorgänge im Alltag auf dem
Hintergrund eines multikausalen
Bedingungsgefüges beschreiben
• Erwerb und Sicherung von
Orientierungswissen in der
individuellen und sozialen
Lebensführung
• Integratives Modell von
Nolting und Paulus
• Gemäss dem erlernten
Modell mit Fallbeispielen
die mehrdimensionale
Betrachtungsweise
erarbeiten
Beispiele aus konkreten
Lebenserfahrungen
beiziehen
Mit praktischen
Beispielen aus
Lebensbereichen
verdeutlichen
4 1.2. Wirtschaftspsychologie
• subjektives Erleben und Verhalten von
Menschen im ökonomischen Umfeld und in
sozialen Zusammenhängen in groben Zügen
beschreiben und erläutern
• Bisher erarbeitete Inhalte
auf Beispiele im Alltags-
und Arbeitsleben
anwenden, z.B. in der
Werbung, beim Kaufen
und Verkaufen, bei
Personalfragen, am
Arbeitsplatz und im
Zusammenhang mit der
Arbeitstätigkeit
Eigene Erfahrungen oder
solche aus dem näheren
sozialen Umfeld
einbeziehen
5. 28 2. Ich und die anderen Die Lernenden können
10 2.1. Beeinflussung der
Wahrnehmung und des
Denkens
• Vorteile und Gefahren von Schemata und
Stereotypen benennen und anhand von
Beispielen aus dem Alltag erläutern
• Z.B. selbsterfüllende
Prophezeiung,
Geschlechtsstereotypen
Die betrachteten
Einflussarten kritisch in
Bezug setzen zu
Seite 306
• verschiedene Heuristiken nennen und an
konkreten Beispielen erläutern
• Strategien nennen, um sich vor der
Beeinflussung von Heuristiken zu schützen
• erläutern, was man unter kognitiver Dissonanz
versteht und wie sie das alltägliche Erleben und
Verhalten beeinflusst
• erläutern, was man unter Einstellungen
versteht und wie sie entstehen
• an konkreten Beispielen erläutern, wie
Menschen dazu gebracht werden können, ihre
Einstellungen zu ändern und welche
Abwehrstrategien sie zur Verfügung haben
• Z.B. Reziprozitätsheuristik,
„Teuer gleich gut“-
Heuristik
Einfache Szenarien
werden entwickelt, wie
Heuristiken in Werbung
und Verkauf eingesetzt
werden können.
• Z.B. Reziprozitätsheuristik
(Geschenke als Tricks
umdefinieren)
• Z.B. Lowballing-Technik,
Strafen mit
unzureichender
Rechtfertigung, Benjamin-
Franklin-Effekt
• Z.B. Aufbau durch
klassische Konditionierung
• Z.B. Yale-Ansatz zur
Einstellungsänderung,
Elaborations-
Wahrscheinlichkeits-
Modell, furchterregende
Botschaft
Z.B. Einstellungsimpfung,
„auf der Hut sein“
persönlichen Erfahrungen
der Lernenden,
insbesondere zu
Erfahrungen aus Schule,
Praktikum, Werbung und
Verkauf
Die Effekte mit eigenen
Experimenten und
Versuchen erfahrbar
machen
Seite 307
10 2.2. Verhalten in
• Vorteile und Gefahren von Gruppenbildung
nennen und an konkreten Beispielen aus dem
Alltag erläutern
• Techniken gegen ungünstige Effekte von
Gruppenbildung aufzeigen
• ausgewählte Führungsmodelle skizzieren und
sie in Bezug zu eigenen Erfahrungen setzen
• verschiedene Arten der Beeinflussung, die
Konformitätsdruck erzeugen, nennen und
deren Wirkungsweise anhand einfacher
Beispiele aus dem persönlichen Alltag und der
Wirtschaft erläutern sowie mögliche Chancen
und Gefahren benennen
• Verschiedene Vorteile
sowie Gefahren von
Gruppenbildung werden
besprochen:
z.B. Mobbing, »basking in
reflected glory«, soziale
Erleichterung, soziales
Faulenzen,
Gruppendenken,
Deindividualisierung
• Z.B. Kontakthypothese und
deren Weiterentwicklung
• Z.B. Great-Man-Theorie,
Führungsstile nach Kurt
Lewin, transaktionale und
transformationale Führung
• Z.B. normativer sozialer
Einfluss (Experiment von
Asch), informationaler
sozialer Einfluss
(Experiment von Sherif),
Gehorsam gegenüber
Autoritäten (Experiment
von Milgram)
Befragung von
Führungsverantwortliche
n über deren eigene
Erfahrungen
Die Effekte durch Film
oder Textdokumente (die
Welle, Experiment von
Milgram,
Judenverfolgung usw.)
verdeutlichen
8 2.3. Verhalten
gegenüber anderen
• erläutern, was man unter prosozialem
Verhalten versteht und welche Faktoren
diesem Verhalten entgegenwirken
• Z.B. Bystander-Effekt,
pluralistische Ignoranz und
Verantwortungsdiffusion,
Geschlechtsunterschiede,
Stadt vs. Land
Kleine Experimente und
Beobachtungsstudien
durchführen
Mögliche
Verhaltensstrategien
Seite 308
• anhand konkreter Beispiele aufzeigen, wie sich
eine Person verhalten sollte, damit die
Bereitschaft zu helfen erhöht wird
• die zentralen Merkmale von Vorurteilen
nennen und Vorurteile im Alltag erkennen
• verschiedene Ansätze nennen, welche die
Entstehung von Vorurteilen erklären, und
Vorschläge entwickeln, wie diesen entgegen
gewirkt werden kann
• Z.B. Personen konkret
ansprechen, Zivilcourage
• Z.B. soziale Ungleichheit,
Eigengruppe vs.
Fremdgruppe,
Erinnerungen an
beeindruckende Fälle
entwickeln, um das
Gelernte sinnvoll im
Alltag (bspw. Schule,
Praktikum, Beruf)
einzusetzen
Seite 309
6. 18 3. Psychische
Störungen und
Gesundheit
8 3.1. Psychische
Störungen
• Kriterien für eine psychische Störung nennen
und in groben Zügen abwägen
• sich mit der Problematik der Norm,
Etikettierung und Krankenrolle
auseinandersetzen
• einige psychische Störungen, die im
Berufsalltag auftreten können, erkennen und
benennen
• Symptome und Ursachen psychischer
Störungen beschreiben
• einige Beispiele bestehender
Behandlungsansätze nennen
• Fallbeispiele mit
besonderer
Berücksichtigung von
psychisch bedingten
Einschränkungen im
Alltags- und Arbeitsleben,
sowie Leidensdruck und
Gefährdung, erarbeiten
• Z.B. anhaltende
Stresssymptome
(Aufmerksamkeit,
Konzentration, emotionale
Labilität und
Suchtverhalten) und
Burnout-Syndrom
• Z.B. Depression,
Schizophrenie,
Angststörungen auf dem
Hintergrund des biopsycho-sozialen
Entstehungsmodells
• Neben psychologischen
Therapiemethoden auch
Mit versicherungs- und
arbeitsrechtlichen
Fragestellungen
verbinden
Gesundheitsökonomische
Daten für die Erhellung
der
gesellschaftspolitischen
Relevanz einbeziehen
Mit vielfältigem
Behandlungsangebot in
Seite 310
3.2. Gesundheit
• verschiedene Faktoren, welche die körperliche
und psychische Gesundheit beeinflussen,
erläutern
• grundlegende stresspsychologische
Erkenntnisse erläutern
• das Phänomen Stress mit Fragen nach der
Entstehung von Mobbing und Suchtverhalten
in Beziehung setzen
• verschiedene Umgangsformen mit Stress
darstellen und diese in ausgewählten
Beispielen anwenden
medikamentöse
Behandlungsformen und
präventive Massnahmen
• Z.B. SOC-Modell nach
Antonovsky, in Verbindung
mit Zufriedenheit am
Arbeitsplatz
• In ausgewählten Beispielen
aus dem Alltag und der
Arbeitswelt typische
Wahrnehmungs- und
Denkmuster sowie
emotionales Missbefinden
identifizieren und diese
mit einzelnen Stressoren
verbinden
• Verschiedene Coping-
Strategien mit den
entsprechenden
Ressourcen (z.B. Work-
Life-Balance, Achtsamkeit)
der Region bekannt
machen
Eigene
Lebenserfahrungen
einbeziehen
6. 12 4. Der Mensch als
Ressource
Seite 311
4.1. Menschenbilder
4.2. Personalauswahl
• verschiedene psychologische Menschenbilder
benennen und deren Konsequenzen für Schule,
Beruf und Politik aufzeigen
• verschiedene Arten von
Personalauswahlverfahren nennen und anhand
konkreter Beispiele deren Aufbau und
Leitgedanken erläutern
• für ihr Berufsleben relevante Kompetenzen
benennen
• verschiedene Techniken der Selbstdarstellung
nennen, verstehen und anwenden
• Z.B. Erbtheorie,
Milieutheorie,
Wechselwirkungsmodell,
psychologische Schulen
• Biographieorientierte
Verfahren (z.B.
biografisches Interview,
Bewerbungsunterlagen);
eigenschaftsorientierte
Verfahren (z.B.
Intelligenztests,
Persönlichkeitstests);
simulationsorientierte
Verfahren (z.B.
Arbeitsproben, Praktika
und Probezeit, Assessment
Center)
• Die Lernenden erarbeiten
sich im Unterricht einen
für ihr zukünftiges
Berufsfeld relevanten
Kompetenzenkatalog
• Z.B. „was sagt die Kleidung
über uns aus“,
„Stellenwert des ersten
Eindrucks“, „adäquate
Redensart“
Exkurse in Bereichen wie
bspw.: Persönlichkeit,
Intelligenz,
Biographie/Entwicklung
Befragen von
Personalverantwortlichen
, Durchführung von Tests
Seite 312
Fach Physik (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach)
Grundlagen Physik als SOG-Flexibel-Fach gemäss Nationalem Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit
Berufsmaturität
0 0 0 0 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der Unterricht im Grundlagenfach Physik vermittelt einen Überblick über die experimentellen und theoretischen Methoden zur Erforschung der Natur. Er
ermöglicht Einblicke in die technischen Anwendungen der Physik.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Naturphänomene und Prozesse der Technik mathematisch und sprachlich zu beschreiben. Sie lernen mit
Modellvorstellungen umzugehen, in kausalen Zusammenhängen zu denken und Experimente zur Erkenntnisgewinnung einzusetzen.
Der Unterricht vermittelt allgemeinbildende Aspekte und zeigt die Bedeutung von Physik und Technik für die moderne Gesellschaft auf. Schliesslich gibt der
Unterricht auch Einblick in die historische Entwicklung des physikalischen Denkens.
Seite 313
• Reflexive Fähigkeiten: Sachverhalte auf das Wesentliche reduzieren und mathematisch formalisieren; Grössenordnungen richtig abschätzen und Resultate
auf Plausibilität prüfen
• Sprachkompetenz: Sachverhalte verständlich formulieren und erklären; Gesetze und Diagramme als Kommunikationsmittel sinnvoll einsetzen; sich präzise
in der Fachsprache ausdrücken
Seite 314
5. 2 1. Grundlagen Die Lernenden können
1.1. Physikalische
Grössen und Einheiten
• zwischen Grösse und Einheit unterscheiden.
• formale Lösungen erstellen, die nur von
gegebenen Grössen abhängen.
18 2. Kräfte und
Bewegung
2.1. Unbeschleunigte
und beschleunigte
Bewegung
• Bewegungen mathematisch beschreiben. • gleichförmige Bewegung
• gleichmässig
beschleunigte Bewegung
• freier Fall
2.2. s-t-, v-t- und a-t-
Diagramme
• Diagramme erstellen und interpretieren.
2.3. Kräfte, Masse und
Beschleunigung
• Kräfte als Vektoren graphisch darstellen.
• für ein bestimmtes System Kräfte einzeichnen.
• Systeme im Gleichgewicht
• beschleunigte Systeme
5. 18 3. Arbeit, Energie und
Leistung
3.1. Arbeit • verschiedene Arbeitsformen benennen und
berechnen.
• Hubarbeit
• Beschleunigungsarbeit
3.2. Energie • Energieformen den entsprechenden
Arbeitsformen zuordnen.
• potentielle Energie
• kinetische Energie
3.3. Leistung • die Leistung als Energiefluss erkennen.
3.4. Energieerhaltung • die Energieerhaltung in konkreten Situationen
formulieren.
3.5. Wirkungsgrad • den Wirkungsgrad einer Maschine ermitteln.
Seite 315
6. 8 4. Elektrizität Die Lernenden können
4.1. Ladung • die wichtigsten Begriffe definieren und
Zusammenhänge zwischen diesen Grössen
formulieren.
4.2. Eine Auswahl aus:
Strom, Spannung,
elektrischer Energie,
elektrische Leistung,
Ohm’scher Widerstand,
Serien- und
Parallelschaltung
• einige dieser Begriffe definieren und die
Zusammenhänge zwischen diesen Grössen
qualitativ oder auch quantitativ erklären
• Schaltungen aufbauen und ausmessen
6. 12* 5.* Wärmelehre Die Lernenden können
5.1. Temperatur • die Temp. als mittlere kin. Energie erkennen.
5.2. Wärme und Energie • Unterschiede/Gemeinsamkeiten dieser beiden
Begriffe aufzeigen.
5.3. Aggregatszustände • die Zustände aufzählen und beschreiben.
5.4.
Umwandlungswärme
• Phasenübergänge mathematisch beschreiben
und damit klimarelevante Aussagen machen.
• die physikalischen Grundlagen für einen
verantwortungsbewussten Umgang mit
Ressourcen erläutern.
6. 12* 6.* Technik, Physik im
Alltag
6.1. Theoretische
• ausgewählte Phänomene (z.B. der Kernphysik,
Solarzellen, Windenergieanlagen, Akustik oder
Optik) erklären.
6.2. Anwendungen • ausgewählte Zusammenhänge mathematisch
formulieren.
6. 12* 7.* Neuere Physik Die Lernenden können
7.1. Theoretische
• ausgewählte Zusammenhänge (z.B. der
speziellen Relativitätstheorie, Quanten-, Astro-
oder Teilchenphysik) erklären.
Seite 316
7.2. Anwendungen • ausgewählte Zusammenhänge mathematisch
formulieren.
Bei den Themengebieten 5*, 6.* und 7.* soll eine Wahl getroffen werden
Seite 317
Fach Sport
Grundlagen Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung vom 17. Juni 2011, Stand am 1. September 2023
2 2 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der Sportunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und fördert die Lernenden in ihrer Körperwahrnehmung,
Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem sozialen Verhalten.
Er dient durch vielseitige Beanspruchung der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und verbessert das physische, psychische und soziale Wohlbefinden.
Der Sportunterricht fördert die Beziehungs-, die Kommunikations-, Team-, Konflikt- und Leistungsfähigkeit – Eigenschaften, die im Berufsleben gefragt sind.
Durch gezielte Haltungsschulung und Vermittlung von Kraft- und Ausdauertrainingsformen lernen die Studierenden einen Ausgleich zu ihrer sitzenden Tätigkeit
zu schaffen.
Der Sportunterricht erweitert die Bewegungserfahrung, das Bewegungslernen, stärkt die Leistungs- und Ausdrucksfähigkeit und ermöglicht intensives
emotionales Erleben.
Durch eine gezielte Auswahl von Sportarten lernen die Studierenden Möglichkeiten kennen, wie sie sich lebenslang sportlich betätigen können und erfahren
dadurch einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst.
Der Sportunterricht prägt mit umfassenden Anlässen die Schulkultur mit.
Seite 318
• Sozialkompetenz: Sich in ein Team integrieren und eine unterstützende oder tragende Rolle übernehmen. Sich gegenüber anderen fair verhalten.
Kommunikation und Kooperation in der Gruppe, rivalisierende Auseinandersetzung im Wettkampf, Konflikte lösen können. Entwicklung von
Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Leistungsgrenzen erfahren, akzeptieren und steigern.
• Reflexive Fähigkeiten: Die sportliche Leistungsfähigkeit als Teil der Gesundheit und des Wohlbefindens erkennen und verinnerlichen.
• Den eigenen Körper in Bewegungssituationen einschätzen. Erkennen eigener Wirksamkeit, aber auch der Grenzen der eigenen Kompetenzen/des
eigenen Verhaltens.
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Verantwortungsvolles sportliches Handeln entwickeln, der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst Sorge tragen.
Den Wert der Natur als Ort für sportliche Betätigung erkennen und sich rücksichtsvoll verhalten.
• Interessen: Gesunde Lebenshaltung erlernen, erfahren und erleben (nicht nur wissen/kennen) und dadurch physisch und psychisch gesund bleiben, um
dem Druck und den Belastungen des (Berufs-)Alltags standhalten zu können. Sich selbst als ganzheitliches Wesen (Körper, Seele, Geist) bewusst sein und
eine positive Einstellung zum eigenen Körper haben. Bewegung, Sport und Spiel als Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens wahrnehmen.
Veränderungen, Tendenzen und Neuerungen verfolgen.
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Den korrekten Umgang mit technischen Hilfsmitteln beherrschen,
Digitale Medien zur Bewegungsanalyse einsetzen können.
Seite 319
Der Sportunterricht besteht aus den folgenden 6 Lerngebieten:
• Spielen
• Leichtathletik
• Geräteturnen
• Fitness
• Bewegung gestalten und Rhythmisieren
• Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten (sofern Hallenbad verfügbar)
Jeweils im ersten Semester pro Schuljahr werden daraus mindestens zwei Lerngebiete behandelt, im darauffolgenden Semester mindestens zwei weitere.
1. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.1. Spielsportarten
1.2 ergänzende
Spielsportarten
(Trendsportarten)
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer von
sechs vorgegebenen Spielsportarten
• die technischen Grundlagen sowie die
Spielregeln im Spiel anwenden.
• Mögliche Spielsportarten:
Basket-, Volley-, Hand-,
Fussball, Unihockey,
Badminton
• Mögliche Trendsportarten:
Baseball, Ultimate,
Intercrosse, Tchoukball,
Smolball, Touchrugby,
usw.
Spielprüfung
1. 6 2. Leichtathletik Die Lernenden können
6 2.1 Laufen, Werfen,
Springen
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer Disziplin die Fertigkeiten praktisch
• Mögliche Bereiche: Laufen,
Werfen, Springen
Seite 320
1. 8 3. Geräteturnen Die Lernenden können
8 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus mindestens einem vorgegebenen Bereich
eine Bewegungsabfolge vorzeigen.
Balancieren, Drehen,
Schwingen
1. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.1 Ausdauer
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs-
und Trainingsformen fördern und ihr eigenes
Leistungsvermögen erfahren.
• Grundsätze der Trainingslehre in diesem
Bereich verstehen.
• Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen fördern.
• Dauerlauf
• Vermittlung der
Trainingsgrundsätze
• Gesundheitsorientiertes
Basisprogramm im Bereich
von Kraft und
Beweglichkeit
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
1. 2 5. Bewegung gestalten
und Rhythmisieren
2 5.1 Rhythmische
Bewegungsabfolge
• Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und
halten.
• Bewegungsmuster
reproduzieren (mit/ohne
Hilfsmittel)
• Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
1. 5 6. Schwimmen und
ergänzende
Schwimmsportarten
Nach Möglichkeit ein
Thema aus den
folgenden Bereichen:
Seite 321
6.1 Schwimmtechniken
6.2 Distanzschwimmen
6.3 Wasserspringen
6.4 Schwimmsportart
• eine der vier vorgegebenen
Schwimmtechniken demonstrieren.
• ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren.
• Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
kopfwärts demonstrieren.
• ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
• Crawl, Brustgleichschlag,
Rückencrawl oder Delphin
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Synchronschwimmen,
Wasserball,
Wassergymnastik,
Rettungsschwimmen
Seite 322
2. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.1. Spielsportarten
1.2. Ergänzende
Spielsportarten
(Trendsportarten)
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• die technischen Grundlagen sowie die
Spielregeln in einer weiteren Trendsportart
• Mögliche Spielsportarten:
Basket-, Volley-, Hand-,
Fussball, Unihockey,
Badminton
• Mögliche Trendsportarten:
Baseball, Ultimate,
Intercrosse, Tchoukball,
Smolball, Touchrugby, usw
Spielprüfung
2. 8 2. Leichtathletik Die Lernenden können
8 2.1 Laufen, Werfen,
Springen
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
Werfen, Springen
2. 6 3. Geräteturnen Die Lernenden können
6 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus mindestens einem weiteren vorgegebenen
Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen.
Balancieren, Drehen,
Schwingen
2. 5 4. Fitness Die Lernenden können
Seite 323
4.1 Ausdauer
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs-
und Trainingsformen weiterentwickeln und ihr
eigenes Leistungsvermögen erfahren.
• Grundsätze der Trainingslehre in diesem
Bereich verstehen und praktisch anwenden.
• Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen
weiterentwickeln.
• Dauerlauf
• Vermittlung der
Trainingsgrundsätze
• Gesundheitsorientiertes
Basisprogramm im Bereich
von Kraft und
Beweglichkeit
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
2. 2 5. Bewegung gestalten
und Rhythmisieren
2 5.1 Rhythmische
Bewegungsabfolge
• Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und
halten.
• Einfache
Bewegungsformen
(Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz)
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
2. 5 6. Schwimmen und
ergänzende
Schwimmsportarten
Nach Möglichkeit ein
weiteres Thema aus den
folgenden Bereichen:
6.1 Schwimmtechniken
6.2 Distanzschwimmen
6.3 Wasserspringen
• eine weitere der vier vorgegebenen
Schwimmtechniken demonstrieren.
• ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren.
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
kopfwärts demonstrieren.
• Crawl, Brustgleichschlag,
Rückencrawl oder Delphin
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
Seite 324
6.4 Schwimmsportart • ihr Bewegungsrepertoire und Know-How im
Wasser erweitern.
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Synchronschwimmen,
Wasserball,
Wassergymnastik,
Rettungsschwimmen
Seite 325
3. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.1. Spielsportarten
1.2. Ergänzende
Spielsportarten
(Trendsportarten)
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen
und anwenden.
• Mögliche Spielsportarten:
Basket-, Volley-, Hand-,
Fussball, Unihockey,
Badminton
• Mögliche Trendsportarten:
Baseball, Ultimate,
Intercrosse, Tchoukball,
Smolball, Touchrugby,
usw.
Spielprüfung
3. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
Springen
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
Werfen, Springen
3. 7 3. Geräteturnen Die Lernenden können
7 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
Balancieren, Drehen,
Schwingen
3. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.1 Ausdauer
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im
Ausdauerbereich anwenden.
• ihre Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
• pulsanalysierendes
Training
• selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Seite 326
gesundheitsorientiertes Basisprogramm
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
3. 2 5. Bewegung gestalten
und Rhythmisieren
2 5.1 Rhythmische
Bewegungsabfolge
• ihr Bewegungsrepertoire zu Musik vertiefen. • Rhythmische
Bewegungsfolge gestalten
• Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
3. 5 6. Schwimmen und
ergänzende
Schwimmsportarten
Nach Möglichkeit ein
weiteres Thema aus den
folgenden Bereichen:
6.1 Schwimmtechniken
6.2 Distanzschwimmen
6.3 Wasserspringen
6.4 Schwimmsportart
• eine weitere der vier vorgegebenen
Schwimmtechniken demonstrieren.
• ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
kopfwärts demonstrieren.
• Crawl, Brustgleichschlag,
Rückencrawl oder Delphin
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Seite 327
• ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
Tauchen,
Synchronschwimmen,
Wasserball,
Wassergymnastik,
Rettungsschwimmen
Seite 328
4. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.1. Spielsportarten
1.2. Ergänzende
Spielsportarten
(Trendsportarten)
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen und
• Mögliche Spielsportarten:
Basket-, Volley-, Hand-,
Fussball, Unihockey,
Badminton
• Mögliche Trendsportarten:
Baseball, Ultimate,
Intercrosse, Tchoukball,
Smolball, Touchrugby,
usw.
Spielprüfung
4. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
Springen
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
Werfen, Springen
4. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können
5 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
Balancieren, Drehen,
Schwingen
4. 7 4. Fitness Die Lernenden können
Seite 329
4.1 Ausdauer
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre vertieften Kenntnisse und ihr
Hintergrundwissen im Ausdauerbereich
• ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
gesundheitsorientiertes Basisprogramm
• pulsanalysierendes
Training
• selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
4. 2 5. Bewegung gestalten
und Rhythmisieren
2 5.1 Rhythmische
Bewegungsabfolge
• ihr Bewegungsrepertoire zu Musik erweitern
und verbessern.
• Rhythmische
Bewegungsfolge gestalten
• Choreographie in
Kleingruppen erarbeiten
• Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
4. 5 6. Schwimmen und
ergänzende
Schwimmsportarten
Nach Möglichkeit ein
weiteres Thema aus den
folgenden Bereichen:
6.1 Schwimmtechniken
6.2 Distanzschwimmen
• eine weitere der vier vorgegebenen
Schwimmtechniken demonstrieren.
• ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
• Crawl, Brustgleichschlag,
Rückencrawl oder Delphin
• Distanzschwimmen
Seite 330
6.3 Wasserspringen
6.4 Schwimmsportart
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
kopfwärts demonstrieren.
• ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Synchronschwimmen,
Wasserball,
Wassergymnastik,
Rettungsschwimmen
Seite 331
5. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.3. Spielsportarten
1.4. Ergänzende
Spielsportarten
(Trendsportarten)
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen und
• Mögliche Spielsportarten:
Basket-, Volley-, Hand-,
Fussball, Unihockey,
Badminton
• Mögliche Trendsportarten:
Baseball, Ultimate,
Intercrosse, Tchoukball,
Smolball, Touchrugby,
usw.
Spielprüfung
5. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
Springen
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
Werfen, Springen
5. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können
5 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
Balancieren, Drehen,
Schwingen
Seite 332
5. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.1 Ausdauer
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre vertieften Kenntnisse und ihr
Hintergrundwissen im Ausdauerbereich
• ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
gesundheitsorientiertes Basisprogramm
• pulsanalysierendes
Training
• selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
5. 2 5. Bewegung gestalten
und Rhythmisieren
2 5.1 Rhythmische
Bewegungsabfolge
• ihr Bewegungsrepertoire zu Musik ergänzen
und weiter verbessern.
• Rhythmische
Bewegungsfolge gestalten
• Choreographie in
Kleingruppen erarbeiten
• Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
5. 5 6. Schwimmen und
ergänzende
Schwimmsportarten
Nach Möglichkeit ein
weiteres Thema aus den
folgenden Bereichen:
6.1 Schwimmtechniken • eine weitere der vier vorgegebenen
Schwimmtechniken demonstrieren.
• Crawl, Brustgleichschlag,
Rückencrawl oder Delphin
Seite 333
5 6.2 Distanzschwimmen
6.3 Wasserspringen
6.4 Schwimmsportart
• ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
kopfwärts demonstrieren.
• ihr Bewegungsrepertoire und Know-How im
Wasser erweitern.
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Synchronschwimmen,
Wasserball,
Wassergymnastik,
Rettungsschwimmen
Seite 334
Der Sportunterricht im 6. Semester an der Alten Kantonsschule Aarau:
Es soll eine Wahl aus den 6 Lerngebieten getroffen werden.
• Der Unterricht ist teilweise koedukativ und abteilungsübergreifend (Sporttagteambildung und Sporttagvorbereitung).
• Der Unterricht wird insgesamt in 2 Unterrichtseinheiten aufgeteilt.
Der Sportunterricht im 6. Semester an der Kantonsschule Baden:
• Der Unterricht findet als Wahlsport statt.
• Der Unterricht ist koedukativ und abteilungsübergreifend.
• Der Unterricht wird insgesamt in 2 Kurse (Unterrichtseinheiten) aufgeteilt.
• Pro Kurs werden parallel mehrere Themen angeboten.
• Die Lernenden wählen aus vorgegeben Inhalten nach ihren Interessen bestimmte Sportarten aus.
Aus den 6 Lerngebieten werden 2 Lerngebiete ausgewählt:
6. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.1. Nach Möglichkeit
Spielsportarten
1.2. Ergänzende
Spielsportarten
(Trendsportarten)
und
Outdoorsportarten
• im ausgewählten Sportspiel ihre
spielspezifischen Fertigkeiten verbessern.
• in spezifischen Spielsituationen individuell-
und kollektivtaktisch angemessen handeln.
• anhand ihrer Fähigkeiten die verlangten
technischen und taktischen Kompetenzen
anwenden und zu einem gelungenen
Spielerlebnis beitragen.
• Schwerpunkte aus den
folgenden Spielsportarten:
Basketball, Handball,
Futsal / Fussball,
Volleyball, Unihockey,
Badminton
• ein Spiel aus den bereits
Erworbenen vertiefen:
Baseball, Ultimate,
Intercrosse, Tchoukball,
Smolball, Touchrugby oder
weitere
Spielprüfung
Seite 335
Outdoorsportarten
Eishockey, Curling, Rudern
usw.
6. 10 2. Leichtathletik Die Lernenden können
10 2.1 Nach Möglichkeit
Laufen, Werfen,
Springen
• die disziplinspezifischen Fertigkeiten unter
Wettkampfbedingungen differenziert
• Mehrkampf aus folgenden
Bereichen: Laufen,
Werfen, Springen
6. 10 3. Geräteturnen und
Klettern
3.1 Nach Möglichkeit
Balancieren, Drehen,
Schwingen
3.2 Nach Möglichkeit
Klettern
• einzelne Elemente zu einer Verbindung
zusammenstellen.
• Bewegungsaufgaben situationsangepasst
lösen.
• sich gegenseitig korrekt sichern und die
Grundtechniken des Sportkletterns anwenden.
• folgende Bereiche:
Geräteturnen, Parkour
• Einführung Sportklettern
(indoor)
6. 10 4. Fitness Die Lernenden können
5.1 Nach Möglichkeit
Ausdauer
5.2 Nach Möglichkeit
Kraft und Beweglichkeit
• Grundlagenausdauer mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen trainieren und
erhalten.
• Schwerpunkte in den
Bereichen Ausdauer, Kraft
und Beweglichkeit setzen
• Kräftigungsübungen im
Kraftraum
Seite 336
• Kräftigungsübungen mit dem eigenen
Körpergewicht und an Krafttrainingsgeräten
korrekt ausführen.
• das Beweglichkeitstraining selbständig und
korrekt anwenden.
• Beweglichkeitstraining
allgemein und
sportartenspezifisch
6. 10 5. Bewegung gestalten
und Rhythmisieren
6.1 Nach Möglichkeit
weiterführende,
fortgeschrittene
Tanzschritte und/oder
Bewegungsformen
6.2 Nach Möglichkeit
vorgegebene,
weiterführende
Bewegungsfolgen mit
oder ohne Requisiten
• in verschiedenen Raum- und
Bewegungsebenen (Spiegelungen, zeitlich
versetzt) gestaltend arbeiten.
• ein vorgegebenes Bewegungsmuster mit oder
ohne Requisiten in Kraft, Raum und Zeit
variierend gestalten.
• Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz
6. 10 6. Schwimmen und
ergänzende
Schwimmsportarten
6.1 Nach Möglichkeit
weitere Schwimmstile
oder Sprünge
6.2 Nach Möglichkeit
ergänzende
Wassersportarten wie
Wasserball, Tauchen,
• ihre Bewegungserfahrungen in den bekannten
Schwimmstilen und im Wasserspringen
erweitern und vertiefen.
• Ihr Bewegungsrepertoire auf die ergänzenden
Wassersportarten übertragen.
• Crawl, Brustgleichschlag,
Rückencrawl oder Delphin
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Seite 337
Synchronschwimmen,
Rettungsschwimmen
Synchronschwimmen,
Wasserball,
Wassergymnastik,
Rettungsschwimmen
Seite 338
Fach IDAF / IDPA
Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
- Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität 2025
Teile des Berufsmaturitätsunterrichts und der Lernstunden sind dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es umfasst das
interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Die
entsprechenden Lektionen und Projekte verteilen sich wie folgt auf die Ausrichtungen der Berufsmaturität:
Zwei IDAF-
Projekte
Zwei IDAF-
Projekte
2 Lektionen
(IDPA)
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu präsentieren. Sie
erweitern ihr disziplinäres Wissen und Können, setzen es in Relation und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in Zusammenhängen und
Systemen zu denken, wissenschaftlich zu schreiben, zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team oder allein zu arbeiten. Begleitend zu ihrem
Erarbeitungsprozess üben sich die Lernenden in der kritischen Reflexion und Diskussion. Ausschlaggebend für den Gesamterfolg von interdisziplinärem Arbeiten
(IDAF und IDPA) ist, ob Erkenntnisse, Denkweisen und Methoden aus zwei oder mehreren Fächern so integriert werden, dass der Kompetenz- und
Erkenntnisgewinn die Möglichkeiten eines Einzelfaches übersteigt.
Eine sachkundige und unterstützende Betreuung durch die Lehrpersonen ist für den Kompetenzzuwachs der Lernenden sowie für die Qualität von IDAF und
IDPA unabdingbar. IDAF und IDPA bereiten die Lernenden auf die Bewältigung komplexer Aufgaben und selbstständiger Arbeiten auf Fachhochschulstufe vor.
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Die Lernenden werden im Rahmen von IDAF und IDPA in den folgenden überfachlichen Kompetenzen gefördert:
• Transferleistungen (Wissenstransfer): Wissen, Konzepte, Modelle, Verfahrenswissen auf Bereichen der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft etc. übertragen;
neue Inhalte mit Erlerntem verknüpfen
• Methodisches Vorgehen: Lernstrategien kennen und anwenden können; sich in ein Thema einarbeiten; eine Fragestellung, Hypothese oder
Gestaltungsidee formulieren; disziplinäres Wissen und Können zur Problemlösung nutzen; geeignete methodische Vorgehensweisen für die Untersuchung
und Gestaltung anwenden oder entwickeln
• Planung und Durchführung von Projekten (Selbstorganisation): konzeptionell denken; ein Projekt in Grundzügen skizzieren; die Arbeit nach einem Zeitplan
strukturieren; selbstständig und selbstverantwortlich auf ein Ziel hinarbeiten; den Erarbeitungsprozess und insbesondere die verwendeten Methoden
kritisch reflektieren
• Kommunikation und Präsentation: die Ergebnisse strukturieren und in geeigneter Form festhalten; die Ergebnisse und ihre Erarbeitung (Hypothese /
Fragestellung und Arbeitsschritte) vor Publikum präsentieren und kommentieren bzw. in der Diskussion kritisch hinterfragen
• Sprachkompetenz: wissenschaftliche Texte verstehen und wissenschaftlich schreiben, sich fachlich korrekt und mit differenziertem Wortschatz
ausdrücken
• IKT und künstliche Intelligenz (KI): zeitgemässe IKT-Anwendungen nutzen; KI-Anwendungen kennenlernen; sich einen kritischen Umgang mit KI aneignen;
Resultate aus KI-Anwendungen sinnvoll einbinden
• Informationssuche: verschiedenartige Quellen auswählen, überprüfen, bewerten und reflektiert nutzen; lesen und verstehen von anspruchsvollen Texten;
sich mit dem Stand der wissenschaftlichen und künstlerischen Welt auseinandersetzen; Gewährspersonen befragen; das Ergebnis von Recherchen im
geeigneten Medium festhalten; Quellen korrekt zitieren und KI (z.B. Prompts offenlegen) angeben; Quellenverzeichnis korrekt erstellen
• Sozialkompetenz: im Falle von Teamarbeit die Verantwortlichkeiten im Team festlegen, sachorientiert zusammenarbeiten, eigene Stärken einbringen
sowie mit Widerständen und Konflikten umgehen; mit den Betreuungspersonen konstruktiv zusammenarbeiten, Vereinbarungen mit ihnen einhalten und
Unterstützung bei ihnen holen, wenn sie nötig ist
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: die eigenen und fremden Werte und Haltungen kritisch reflektieren; mit der Ungewissheit offener
Situationen umgehen; sich an einem konkreten Fall mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinandersetzen; gemeinsame Vorstellungen über
die Gestaltung der Zukunft entwickeln
• Kreative Betätigung: innovative Ideen und Konzepte entwickeln, ausprobieren und begründen können; mutig mit Medien, Methoden und Prozessen
experimentieren; originelle und kreative Eigenleistungen und Produkte anstreben; sich mit Kriterien für Kreativität und Originalität auseinandersetzen
Diese überfachlichen Kompetenzen werden im interdisziplinären Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) erworben und in der
interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) eingesetzt. Sie ergänzen die fachlichen Kompetenzen, die in den verschiedenen Beiträgen der Lernenden zum IDAF sowie
in der IDPA zum Zuge kommen und die hier nicht weiter ausgeführt werden. Die überfachlichen Kompetenzen werden soweit überprüft, als sie beobachtbar
und mit Kriterien bewertbar sind.
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4. IDAF-Elemente
Es werden vier IDAF-Module bearbeitet, woran insgesamt sechs BM-Fächer beteiligt sind. Die Schulen bestimmen in einem separaten Reglement, welche
Fächer in welchem Semester an den IDAF beteiligt sind. Den Ablauf der IDPA und die beteiligten Fächer bestimmen die Schulen ebenfalls in einem separaten
Reglement.
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Anhang zum Lehrplan: in den Berufsmaturitätsfächern vermittelte Handlungskompetenzen
Grundlagen Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021
(BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG)
Ausführungsbestimmungen SKKAB
Schlussprüfung 8. Semester EFZ Schriftliche und mündliche Prüfungen, Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ
Die Handlungskompetenzen für das EFZ werden in den Fächern Technologie und Kommunikation, Projekte und Prozesse sowie Projektmanagement und
Kommunikation unterrichtet. Ausgenommen sind die folgenden Handlungskompetenzen für das EFZ, die in den folgenden Berufsmaturitätsfächern unterrichtet
werden:
HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität
b1.bs2a: Sie kommunizieren in der regionalen Landessprache und in einer
Fremdsprache (Niveau B1). (K3)
Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch
b2.bs2a Sie erläutern die Anliegen der verschiedenen Anspruchsgruppen in
einem betrieblichen Prozess. (K2)
b2.bs2b Sie identifizieren Schnittstellen, Abhängigkeiten und
Verbesserungsmöglichkeiten in einem betrieblichen Prozess. (K4)
b2.bs2c Sie leiten aus Bedürfnissen von Anspruchsgruppen im kaufmännischen
Bereich zweckmässige Aufgaben ab. (K4)
b2.bs4a Sie kommunizieren anspruchsvolle technische und fachliche Inhalte in
Informationen für verschiedene Anspruchsgruppen zielgruppengerecht, auch in
einer Fremdsprache (Niveau B1). (K3)
Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch
b2.bs5a Sie erläutern die Rolle von normativen und strategischen Zielen für
eine Unternehmung. (K2)
b3.bs1a Sie beschreiben grundlegende gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge
und
Entwicklungen (volkswirtschaftliche Zusammenhänge, marktwirtschaftliche
Prinzipien,
konjunkturelle Entwicklung, Wirtschafts-, Geld- und Finanzpolitik, Sozial- und
Arbeitsmarktpolitik). (K2)
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HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität
b3.bs1b Sie identifizieren in aktuellen wirtschaftlichen Fachthemen Aspekte
und Themen der Ethik, Moral, Technologie, Ökologie, Nachhaltigkeit sowie des
Rechts und bringen diese in wirtschaftliche Fachdiskussionen ein. (K3)
b3.bs4a Sie beurteilen die Auswirkungen wirtschaftlicher und
wirtschaftspolitischer Entwicklungen auf ein Unternehmen. (K4)
b5.bs1a Sie erläutern grundlegende Ursachen, Merkmale und Auswirkungen
von
unternehmensbezogenen Veränderungsprozessen. (K2)
b5.bs2a Sie recherchieren aktuelle Entwicklungen im wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Bereich und reflektieren Auswirkungen auf Betrieb und
Arbeitsbereich. (K4)
b5.bs2b Sie erläutern organisatorische Veränderungsmöglichkeiten im
betrieblichen Bereich kritisch. (K2)
b5.bs2c Sie leiten von unternehmens- und betriebsbezogenen
Veränderungsprozessen Auswirkungen auf kaufmännische Tätigkeiten ab. (K4)
b5.bs4a Sie reflektieren charakteristische Vorgehensweisen im persönlichen
Umgang mit Veränderungen in einem Betrieb. (K4)
Grundlagenfach Deutsch
c1.bs1a: Sie stellen die Grundlagen der Arbeitsorganisation dar. (K2) Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht
c1.bs1e: Sie erstellen zweckmässige Aufbauorganisationen mit gängigen
Anwendungsprogrammen. (K3)
c1.bs5a Sie analysieren die Umweltbelastung einer Veranstaltung und leiten
geeignete Massnahmen zur Reduktion der Belastung ab. (K4)
c2.bs5a Sie erklären die Elemente des Lehrvertrags sowie die Rechte und die
Pflichten der Vertragsparteien. (K2)
c2.bs5b Sie erläutern die zentralen Elemente von anderen gängigen Verträgen
(Einzelarbeitsvertrag, Fahrniskauf, Einfacher Auftrag, Mietvertrag,
Darlehensvertrag, Einfache Gesellschaft, Werkvertrag und Leasing) und weiteren
rechtlichen Grundlagen. (K2)
c2.bs5c Sie erläutern den Aufbau und die Sprache von personalbezogenen
Dokumenten. (K2)
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HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität
c2.bs5d Sie definieren für gängige administrative und personalbezogene
Dokumente die wesentlichen Inhalte. (K3)
c3.bs1a Sie beschreiben die typischen Leistungserstellungsprozesse eines
Unternehmens. (K2)
c4.bs2b Sie kommunizieren mündlich und schriftlich in der regionalen
Landessprache sowie in einer Fremdsprache mit betriebsinternen und externen
Anspruchs-gruppen (Niveau B1). (K3)
Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch
c4.bs6a Sie beschreiben die wichtigsten Merkmale von Marketingstrategien
und -aktivitäten. (K2)
c5.bs1a Sie erläutern die grundlegenden Funktionen des finanziellen und des
betrieblichen Rechnungswesens. (K2)
c5.bs1b Sie zeigen den Aufbau einer Erfolgsrechnung und einer Bilanz auf. (K2) Schwerpunktfach Finanz- und Rechnungswesen
c5.bs1c Sie erläutern Funktion und Ablauf von Zwischen- und Jahresabschluss.
c5.bs1d Sie erstellen Budgets, Abrechnungen, Aufstellungen und Kalkulationen
über Aufwand und Ertrag und leiten Handlungsempfehlungen ab. (K4)
c6.bs1a Sie erläutern die grundlegenden Elemente und Zusammenhänge im
Rechnungswesen (Erfolgsrechnung, Bilanz, Ertrag und Aufwand, Hilfsbücher
(Kreditoren, Debitoren), Anlagewesen, Liquidität, Deckungsbeitragsrechnung,
Betriebsabrechnungsbogen) unter Berücksichtigung der relevanten rechtlichen
Vorgaben. (K2)
c6.bs1b Sie wenden die grundlegenden Elemente des Rechnungswesens
(Erfolgsrechnung, Bilanz, Ertrag, Aufwand, Hilfsbücher,
Deckungsbeitragsrechnung) an. (K3)
c6.bs1c Sie verbuchen Geschäftsfälle entsprechend den relevanten rechtlichen
Vorgaben. (K3)
c6.bs2a Sie beschreiben die zentralen Merkmale einer Lohnbuchhaltung
inklusive der Sozialabgaben korrekt. (K2)
c6.bs2b Sie erklären den Aufbau einer Lohnabrechnung und einer
Lohndeklaration. (K2)
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HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität
c6.bs3a Sie erläutern die grundlegenden Prinzipien beim Jahresabschluss im
finanziellen Rechnungswesen. (K2)
d1.bs5a Sie deuten nonverbale Signale. (K3) Grundlagenfach Deutsch
d1.bs8a Sie kommunizieren in der regionalen Landessprache und in einer
Fremdsprache (Niveau B1). (K3)
Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch
d2.bs2a Sie leiten Gespräche mithilfe gängiger Fragetechniken. (K3) Grundlagenfach Deutsch
d2.bs2b Sie hören aktiv zu. (K3) Grundlagenfach Deutsch
d2.bs3a Sie setzen die zentralen Elemente einer wertschätzenden
Kommunikation um. (K3)
Grundlagenfach Deutsch
d2.bs3b Sie setzen wichtige Faktoren für den Vertrauensaufbau um. (K3) Grundlagenfach Deutsch
d2.bs6a Sie setzen Argumentationstechniken ein. (K3) Grundlagenfach Deutsch
d2.bs7a Sie kommunizieren in der regionalen Landessprache und in einer
Fremdsprache (Niveau B1). (K3)
Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch
