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title: "Änderungsurkunde zu der von den Konferenzen der Bevollmächtigten in Kyoto 1994 und Minneapolis 1998, Marrakesch 2002 und Antalya 2006 geänderten Konvention der Internationalen Fernmeldeunion"
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# Änderungsurkunde zu der von den Konferenzen der Bevollmächtigten in Kyoto 1994 und Minneapolis 1998, Marrakesch 2002 und Antalya 2006 geänderten Konvention der Internationalen Fernmeldeunion

## Änderungsurkunde zu der von den Konferenzen der Bevollmächtigten in Kyoto 1994 und Minneapolis 1998, Marrakesch 2002 und Antalya 2006 geänderten Konvention der Internationalen Fernmeldeunion {#text}

0.784.023
AS 2012 5513
Übersetzung
Änderungsurkunde
zu der von den Konferenzen der Bevollmächtigten in Kyoto 1994
und Minneapolis 1998, Marrakesch 2002 und Antalya 2006
geänderten Konvention der Internationalen FernmeldeunionAngenommen in Guadalajara am 22. Oktober 2010
Ratifikationsurkunde der Schweiz hinterlegt am 29. August 2012
In Kraft getreten für die Schweiz am 29. August 2012
(Stand am 15. Mai 2019)
Teil I VorwortAuf der Grundlage und in Anwendung der einschlägigen Bestimmungen der Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992) in der von den Konferenzen der Regierungsbevollmächtigten (Kyoto 1994), (Minneapolis 1998), (Marrakesch (2002) und (Antalya 2006) geänderten Form, und insbesondere der Bestimmungen des Artikels 42, hat die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten der Internationalen Fernmeldeunion (Guadalajara 2010) die nachstehenden Änderungen der vorgenannten Konvention beschlossen:
Kapitel IV
Andere Bestimmungen
Art. 33 Finanzen
468
PP-98
PP-06
PP-10
1. (1) Jeder Mitgliedstaat wählt vorbehaltlich der Nummer 468A und jedes Sektormitglied vorbehaltlich der Nummer 468B seine Beitragsklasse nach den einschlägigen Bestimmungen des Artikels 28 der Konstitution nach folgender Tabelle:
Ab der Klasse von 40 Einheiten bis zur Klasse von 2 Einheiten in Schritten von einer Einheit
Unter der Klasse von 2 Einheiten wie folgt: Klasse von 1½ Einheiten Klasse von 1 Einheit Klasse von ½ Einheit Klasse von ¼ Einheit Klasse von 1 /8 Einheit Klasse von 1 /16 Einheit
SR 0.784.022
Teil II Zeitpunkt des InkrafttretensDie in dieser Urkunde niedergelegten Änderungen treten in ihrer Gesamtheit als eine einzige Urkunde zum 1. Janur 2012 zwischen den Mitgliedstaaten in Kraft, die dann Vertragsparteien der Konstitution und der Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992) sind und bis zu diesem Zeitpunkt ihre Ratifizierungs-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde dieser Urkunde bzw. ihre Beitrittsurkunde hinterlegt haben.
UnterschriftenZu Urkund dessen haben die unterzeichnenden Regierungsbevollmächtigten die Urschrift dieser Änderungsurkunde der Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992) in der von der Konferenz der Regierungsbevollmächtigten (Kyoto 1994) der Konferenz der Regierungsbevollmächtigten (Minneapolis 1998), der Konferenz der Regierungsbevollmächtigten (Marrakesch 2002) und der Konferenz der Regierungsbevollmächtigten (Antalya 2006) geänderten Form unterzeichnet.
Geschehen zu Guadalajara, den 22. Oktober 2010
(Es folgen die Unterschriften)
Geltungsbereich am 15. Mai 2019 AS 2012 5513, 2013 3253, 2016 1031, 2019 1603. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege).
Vertragsstaaten
Ratifikation
Beitritt (B)
Inkrafttreten
Albanien*
14. Mai
2014
14. Mai
2014
Argentinien
16. September
2016
16. September
2016
Australien*
29. März
2012
29. März
2012
Belarus
23. Juli
2012
23. Juli
2012
Bulgarien
12. Dezember
2011
1. Januar
2012
Estland
6. Januar
2012
6. Januar
2012
Finnland
30. November
2011
1. Januar
2012
Frankreich*
10. August
2011
1. Januar
2012
Indonesien*
7. Februar
2012
7. Februar
2012
Korea (Süd-)*
8. Juli
2011
1. Januar
2012
Kuba*
4. April
2016
4. April
2016
Lettland
11. Juni
2012
11. Juni
2012
Liechtenstein*
28. April
2014
28. April
2014
Litauen
10. Januar
2013
10. Januar
2013
Malta
9. Februar
2012 B
9. Februar
2012
Monaco
11. Mai
2011
1. Januar
2012
Neuseeland*
17. Oktober
2014
17. Oktober
2014
Niederlande*
19. Juli
2013
19. Juli
2013
Oman
26. September
2013
26. September
2013
Österreich*
31. Juli
2013
31. Juli
2013
Polen
30. Oktober
2018
30. Oktober
2018
Ruanda
13. Juni
2014
13. Juni
2014
San Marino
5. September
2014
5. September
2014
Saudi-Arabien*
7. September
2015
7. September
2015
Schweiz*
29. August
2012
29. August
2012
Slowakei
12. Dezember
2012
12. Dezember
2012
Slowenien
7. April
2016
7. April
2016
Spanien
15. Juni
2012
15. Juni
2012
Tschechische Republik
13. März
2013
13. März
2013
Ungarn
12. Juni
2012
12. Juni
2012
Usbekistan
23. Januar
2012
23. Januar
2012
Vereinigtes Königreich
2. August
2017
2. August
2017
Vietnam
8. Dezember
2011
1. Januar
2012
Zypern
12. Februar
2014
12. Februar
2014
* Vorbehalte und Erklärungen.
Die Vorbehalte und Erklärungen zum Abschluss der Zusätzlichen Konferenz der Regierungsbevollmächtigten der Internationalen Fernmeldeunion sind Bestandteil der Schlussakten. Sie werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Internationalen Fernmeldeunion www.itu.int > History of ITU > Explore the digital collections > Constitution and Convention eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.
Gemeinsame Vorbehalte und ErklärungenErklärung Nr. 39«Bei der Unterzeichnung der Schlussakten dieser Bevollmächtigtenkonferenz (Guadalajara, 2010) erklären die an der Konferenz anwesenden Delegationen der Länder formell, dass sie die Erklärungen und Vorbehalte aufrechterhalten, die ihre jeweiligen Länder bei der Unterzeichnung der Schlussakten früherer zum Abschluss von Staatsverträgen befugten Konferenzen der Union formuliert haben, wie wenn sie diese vollumfänglich an dieser Bevollmächtigtenkonferenz formuliert hätten.»
Zusatzerklärung Nr. 85«Die an der Konferenz anwesenden Delegationen der Staaten beziehen sich auf die von Mexiko abgegebene Erklärung (Nr. 70), soweit diese Erklärung und jeder weitere analoge Text auf die von den Äquatorialländern formulierte Erklärung von Bogota vom 3. Dezember 1976 sowie auf die Forderungen dieser Länder betreffend Ausübung souveräner Rechte auf Abschnitte der geostationären Satellitenumlaufbahn – oder auf jegliche weiteren damit verbundenen Forderungen – Bezug nehmen, und vertreten die Ansicht, dass diese Forderungen von dieser Konferenz nicht anerkannt werden können.
Die Delegationen legen auch Wert darauf zu erklären, dass der Verweis auf die «geografische Lage bestimmter Länder» in Artikel 44 der Konstitution keine Anerkennung der Forderung nach jeglichen Vorzugsrechten an der geostationären Satellitenumlaufbahn impliziert.»
