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title: "Gemeindeordnung der Stadt Luzern"
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# Gemeindeordnung der Stadt Luzern

## Art. 1 I. Allgemeine Bestimmungen {#art_1}

1 Name, Bevölkerung, Gebiet
1 Die Stadt Luzern ist eine Gemeinde des Kantons Luzern und dessen
Hauptort.
2 Sie umfasst das ihr zugeteilte Gebiet und dessen Wohnbevölkerung.

## Art. 2 {#art_2}

2 Wappen, Fahne
1 Der Schild des Wappens ist von blau und weiss gespalten und von einer
gelben Mauerkrone überhöht. Schildhalter sind zwei gelbe Löwen.
2 Die Fahne ist von Weiss (oben) und Blau (unten) geteilt.

## Art. 3 {#art_3}

Aufgaben
1 In den Wirkungsbereich der Stadt Luzern fallen alle örtlichen öffentlichen
Angelegenheiten, die nach der Gesetzgebung des Bundes und des
Kantons nicht zum Aufgabenbereich einer andern öffentlich-rechtlichen
Körperschaft gehören.
2 Die Stadt Luzern erfüllt die Aufgaben in den verfassungsmässigen und
gesetzlichen Schranken selbständig und in eigener Verantwortung und
arbeitet mit andern Gemeinwesen und Privaten zusammen, soweit es der
zweckmässigen und wirtschaftlichen Erfüllung der öffentlichen Aufgaben
dient.
1 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.
2 Fassung gemäss Änderung vom 10. Juni 2001, in Kraft seit 6. Juli 2001.

## Art. 3a Seite 3/36 {#art_3a}

3 Stärkung der Stadtregion Luzern durch Fusion mit weiteren
Agglomerationsgemeinden
1 Die Stadt Luzern strebt eine Stärkung der Stadtregion Luzern an.
2 Der Stadtrat schafft die Voraussetzungen für eine Fusion mit Agglomerationsgemeinden.
3 Die Fusion unterliegt der Genehmigung durch den Grossen Stadtrat sowie
durch die Stimmberechtigten im Rahmen eines obligatorischen Referendums.
II. Volksrechte
1. Stimmrecht

## Art. 4 a. Umfang des Stimmrechts und Wahlen {#art_4}

4 Umfang des Stimmrechtes
1 Das Stimmrecht in Gemeindeangelegenheiten bestimmt sich nach dem
kantonalen Recht.
2 Das Stimmrecht umfasst das Recht abzustimmen, zu wählen, Volksbegehren zu unterzeichnen sowie von den Stimmberechtigten unter Vorbehalt besonderer Wählbarkeitsvoraussetzungen gewählt zu werden.
3 Wählbar ist, wer in Gemeindeangelegenheiten stimmberechtigt ist. Art. 54
bleibt vorbehalten.
4 Wenn ein gewähltes Mitglied während der Amtsdauer das Stimmrecht in
der Gemeinde verliert, scheidet dieses aus seinem Amt aus.

## Art. 5 {#art_5}

Wahlen
Die Stimmberechtigten wählen:
a. den Grossen Stadtrat;
b. den Stadtrat und aus seiner Mitte die Stadtpräsidentin oder den Stadtpräsidenten;
c. weitere Personen, deren Wahl nach kantonalem Recht den
Stimmberechtigten vorbehalten bleibt.
3 Eingefügt durch Änderung vom 27. November 2011, in Kraft seit diesem Datum.
4 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.
Seite 4/36

## Art. 6 b. Initiative {#art_6}

Grundsatz
1 Mit der Initiative können Stimmberechtigte die Abstimmung über einen
rechtsetzenden Erlass oder ein Sachgeschäft der Gemeinde verlangen, die
dem obligatorischen oder fakultativen Referendum unterliegen.
2 Unter Vorbehalt der nachfolgenden Bestimmungen gelangt das kantonale
Recht über die Gemeindeinitiative zur Anwendung.

## Art. 7 {#art_7}

Anzahl Unterschriften
Das Zustandekommen einer Initiative erfordert die gültigen Unterschriften
von 800 Stimmberechtigten.

## Art. 8 {#art_8}

Erwahrung und Überweisung
Der Stadtrat erwahrt das formelle Zustandekommen und überweist eine
zustande gekommene Initiative innert zwölf Monaten seit Einreichung mit
seinem Bericht und Antrag dem Grossen Stadtrat.

## Art. 9 {#art_9}

Stellungnahme des Grossen Stadtrates
Der Grosse Stadtrat nimmt innert sechs Monaten seit Überweisung mit
einem Beschluss zur Gemeindeinitiative wie folgt Stellung:
a. Erweist sich die Initiative als rechtswidrig oder eindeutig undurchführbar, erklärt er sie als ganz oder teilweise ungültig;
b. Soweit die Initiative gültig ist, kann er sie annehmen oder ablehnen.

## Art. 10 {#art_10}

5 Annahme einer Initiative durch den Grossen Stadtrat
1 Nimmt der Grosse Stadtrat eine Anregung an, erlässt er einen referendumspflichtigen Beschluss im Sinne des Initiativbegehrens. Er kann die
Initiative auch mit einer Annahmeempfehlung zur Abstimmung bringen.
5 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.
Seite 5/36
2 Stimmt der Grosse Stadtrat einer Initiative in Form des Entwurfs zu,
unterliegt diese dem obligatorischen oder fakultativen Referendum wie ein
eigener Beschluss des Grossen Stadtrates. Er kann den Entwurf wie eine
eigene Vorlage redaktionell bereinigen. Inhaltliche Änderungen sind
unzulässig.

## Art. 11 {#art_11}

Ablehnung einer Initiative durch den Grossen Stadtrat
1 Lehnt der Grosse Stadtrat eine Initiative ab, unterliegt sie der Volksabstimmung. Der Grosse Stadtrat kann gleichzeitig einen Gegenvorschlag
zur wahlweisen Abstimmung bringen, der für den gleichen Gegenstand
eine abweichende Regelung enthält.
2 Wird eine vom Grossen Stadtrat abgelehnte Initiative in Form der Anregung in der Volksabstimmung angenommen, hat er innert Jahresfrist einen
referendumspflichtigen Beschluss im Sinne des Initiativbegehrens zu
erlassen.

## Art. 12 c. Referendum {#art_12}

6 Obligatorisches Referendum
1 Dem obligatorischen Referendum unterstehen:
1. Annahme oder Änderung der Gemeindeordnung;
2. Beschluss über Veränderungen im Gemeindebestand und im
Gemeindegebiet;
3. Initiativen, die der Grosse Stadtrat nicht durch einen eigenen
referendumspflichtigen Beschluss verwirklicht;
4. Geschäfte gemäss Art. 67.
2 Der Grosse Stadtrat kann weitere Geschäfte, die dem fakultativen
Referendum unterstehen oder für die er abschliessend zuständig ist, dem
obligatorischen Referendum unterstellen.
6 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.

## Art. 13 Seite 6/36 {#art_13}

7 Fakultatives Referendum
1 Auf Begehren von 800 Stimmberechtigten unterliegen folgende
Beschlüsse des Grossen Stadtrates der Volksabstimmung:
1. Rechtsetzende Beschlüsse des Grossen Stadtrates, ausgenommen
Erlasse nach Art. 28 Abs. 2;
2. Geschäfte gemäss Art. 65a und Art. 68;
3. Beitritt zu und Austritt aus öffentlich-rechtlichen Zusammenschlüssen
von Gemeinwesen;
4. Zonenplan, Bau- und Zonenreglemente, Bebauungspläne.
2 Der Grosse Stadtrat kann weitere Geschäfte, für die er abschliessend
zuständig ist, dem fakultativen Referendum unterstellen.

## Art. 14 {#art_14}

8 Konstruktives Referendum
1 800 Stimmberechtigte können anstelle des Referendums gemäss Art. 12
oder Art. 13 auch eine Abstimmung über einen Gegenvorschlag zu einem
Erlass oder Sachgeschäft verlangen. Davon ausgenommen sind Budget
und Steuerfuss.
2 Eine Abstimmung über einen Gegenvorschlag kann verlangt werden,
wenn mindestens 10 Mitglieder des Grossen Stadtrates einem
entsprechenden parlamentarischen Antrag zugestimmt haben.
3 Die parlamentarischen Anträge, die Voraussetzung für einen
Gegenvorschlag erfüllen, sind vor der Schlussabstimmung zu bezeichnen
und mit der Vorlage zu veröffentlichen.
4 Die Frist zur Einreichung eines Gegenvorschlages beträgt 60 Tage seit
der Veröffentlichung der Referendumsvorlage.
5 Wird die Volksabstimmung über einen Gegenvorschlag verlangt, so
können die Stimmberechtigten erklären, ob sie der Vorlage des Grossen
Stadtrates oder dem Gegenvorschlag zustimmen.
6 Wird zugleich gemäss Art. 12 oder Art. 13 die Volksabstimmung über
Annahme oder Verwerfung der Vorlage des Grossen Stadtrates verlangt,
so gilt für das Abstimmungsverfahren § 86 des Stimmrechtsgesetzes 9
sinngemäss.
7–8 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
9 SRL Nr. 10

## Art. 15 Seite 7/36 {#art_15}

Volksabstimmung
Die Volksabstimmung ist beim obligatorischen Referendum innert sechs
Monaten seit Beschluss des Grossen Stadtrates und beim gültig zustande
gekommenen fakultativen Referendum innert sechs Monaten seit Ablauf
der Referendumsfrist durchzuführen.

## Art. 16 d. Volksmotion {#art_16}

10 Grundsatz
1 100 Stimmberechtigte haben das Recht, dem Grossen Stadtrat schriftlich
einen Antrag zu stellen. Dieser Antrag ist kurz zu begründen. Der Grosse
Stadtrat behandelt den Antrag wie eine Motion eines seiner Mitglieder.
2 Das Volksmotionsrecht ruht, sofern und solange der Grosse Stadtrat den
Einwohnerinnen und Einwohnern das erweiterte Bevölkerungsantragsrecht
gemäss Art. 29a einräumt.
2. Petitionsrecht

## Art. 17 {#art_17}

11 Petition
1 Jede Einwohnerin und jeder Einwohner hat das Recht, beim Grossen
Stadtrat oder beim Stadtrat Wünsche, Anliegen oder Beanstandungen als
Petition schriftlich vorzubringen.
2 Sachlich abgefasste Petitionen sind von der angerufenen Behörde innert
angemessener Frist, spätestens innert sechs Monaten, zu beantworten.
III. Grosser Stadtrat
1. Organisation

## Art. 18 {#art_18}

Stellung und Mitgliederzahl
Der Grosse Stadtrat ist das Parlament der Stadt Luzern. Er besteht aus 48
von den Stimmberechtigten gewählten Mitgliedern.
10 Fassung gemäss Änderung vom 9. Februar 2014, in Kraft seit diesem Datum.
11 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.

## Art. 19 Seite 8/36 {#art_19}

12 Konstituierung
Zu seiner konstituierenden Sitzung wird der Grosse Stadtrat vom Stadtrat
einberufen. Der Grosse Stadtrat regelt die Eröffnung der Sitzung.

## Art. 19a {#art_19a}

13 Beschlussfähigkeit
Der Grosse Stadtrat ist verhandlungs- und beschlussfähig, wenn die
Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist.

## Art. 20 {#art_20}

Geschäftsreglement
Der Grosse Stadtrat regelt die Organisation des Rates und seine
Geschäftsführung im Geschäftsreglement.

## Art. 21 {#art_21}

Wahlen aus der Mitte des Rates
1 Der Grosse Stadtrat wählt aus seiner Mitte:
a. für die Amtsdauer eines Jahres:
– seine Präsidentin oder seinen Präsidenten;
– seine Vizepräsidentin oder seinen Vizepräsidenten;
– zwei Stimmenzählerinnen oder Stimmenzähler sowie zwei Ersatzleute;
b. ständige und nichtständige Kommissionen. Deren Aufgaben, Befugnisse
und Amtsdauer werden im Geschäftsreglement festgelegt.
2 Die Wahlen sind nach Möglichkeit unter Wahrung einer angemessenen
Vertretung der im Rat vertretenen politischen Kräfte, diejenigen nach Abs. 1
lit. b nach Nationalratsproporz, vorzunehmen.

## Art. 22 {#art_22}

Öffentlichkeit der Verhandlungen
1 Die Verhandlungen des Grossen Stadtrates sind öffentlich.
2 Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes oder zur Wahrung anderer
wichtiger Interessen kann der Grosse Stadtrat die Öffentlichkeit ausschliessen und geheime Beratung beschliessen. In diesem Fall besteht für alle
Anwesenden Schweigepflicht.
12 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
13 Eingefügt durch Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.

## Art. 23 Seite 9/36 {#art_23}

14 Zeichnungsbefugnis
1 Die Präsidentin oder der Präsident des Grossen Stadtrates führt mit der
Stadtschreiberin oder dem Stadtschreiber die rechtsverbindliche Unterschrift für den Grossen Stadtrat.
2 Die Stadtschreiberin oder der Stadtschreiber unterzeichnet alle Protokollauszüge.
3 Stellvertretend können unterzeichnen für:
a. die Präsidentin/den Präsidenten des Grossen Stadtrates:
der/die Ratsvizepräsident/in;
b. den/die Stadtschreiber/in: die Stellvertretung Stadtschreiber/in.

## Art. 24 {#art_24}

Sekretariat des Grossen Stadtrates
Die Stadtkanzlei führt das Sekretariat des Grossen Stadtrates.

## Art. 25 {#art_25}

Mitwirkung des Stadtrates
1 Bevor der Grosse Stadtrat Beschluss fasst, gibt er dem Stadtrat
Gelegenheit zur Stellungnahme.
2 Die Mitglieder des Stadtrates nehmen mit beratender Stimme an den
Sitzungen des Grossen Stadtrates und dessen Kommissionen teil. Sie
vertreten die Vorlagen und haben das Recht, Anträge zu stellen.
3 Der Stadtrat ist berechtigt, zur Vertretung seiner Vorlagen in den
Kommissionen und in besonderen Fällen vor dem Grossen Stadtrat
fachkundige Personen beizuziehen.
2. Aufgaben

## Art. 26 {#art_26}

15 Wahlen
1 Der Grosse Stadtrat wählt auf Antrag des Stadtrates
a. für eine Amtsdauer von vier Jahren:
– die Präsidentinnen oder Präsidenten sowie die Mitglieder der
Urnenbüros;
– die Präsidentin oder den Präsidenten sowie die Mitglieder der
Einbürgerungskommission;
14 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.
15 Fassung gemäss Änderung vom 17. Juni 2012, in Kraft seit 1. Januar 2014.
Seite 10/36
b. für vier Jahre bzw. für die in den Statuten vorgesehene Amtsdauer:
– die Vertreterinnen oder Vertreter der Stadt in öffentlich-rechtlichen
Zusammenschlüssen von Gemeinwesen.
2 Der Grosse Stadtrat wählt zudem die Ombudsperson und deren Stellvertretung.

## Art. 27 {#art_27}

16 Planung
1 Der Grosse Stadtrat beschliesst die generellen Ziele der städtischen
Politik.
2 Der Stadtrat kann dem Grossen Stadtrat besondere Planungsberichte zur
Vorbereitung wichtiger Sachgeschäfte unterbreiten.
3 Das Nähere, namentlich den Verfahrensablauf, regelt der Grosse Stadtrat
in seinem Geschäftsreglement.

## Art. 28 {#art_28}

Rechtsetzung
1 Der Grosse Stadtrat ordnet unter Vorbehalt des Referendums und in den
Schranken des übergeordneten Rechts in der Form von Reglementen die
Rechte und Pflichten der natürlichen und juristischen Personen, die
städtische Organisation und das Verfahren vor den Behörden, soweit die
Rechtsetzungsbefugnis nicht dem Stadtrat zusteht.
2 Der Grosse Stadtrat kann in den Bereichen Organisation, Personalwesen
und Entschädigungen Verordnungsrecht erlassen, soweit ihn das übergeordnete Recht oder ein eigener Beschluss, der dem obligatorischen oder
fakultativen Referendum untersteht, dazu ermächtigt.

## Art. 29 {#art_29}

17 Übrige Sachgeschäfte
1 Der Grosse Stadtrat ist zuständig für folgende Sachgeschäfte:
a. Beitritt zu und Ausscheiden aus öffentlich-rechtlichen Zusammenschlüssen von Gemeinwesen;
b. für Geschäfte in seinem Kompetenzbereich gemäss Art. 69;
c. Genehmigung der Anstellung der Finanzinspektorin oder des Finanzinspektors.
2 Der Grosse Stadtrat behandelt parlamentarische Vorstösse seiner
Mitglieder.
16 Fassung gemäss Änderung vom 26. November 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018.
17 Fassung gemäss Änderung vom 9. Februar 2014, in Kraft seit diesem Datum.

## Art. 29a Seite 11/36 {#art_29a}

18 Bevölkerungsantragsrecht
1 Der Grosse Stadtrat kann 200 Einwohnerinnen und Einwohnern, die das
18. Altersjahr vollendet, ihren Wohnsitz in der Stadt Luzern und das
Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung (Ausländerausweis C) haben, das Recht einräumen, Bevölkerungsanträge einzubringen.
2 Das Recht, Bevölkerungsanträge einzubringen, kann der Grosse Stadtrat
auch dem Kinder- und dem Jugendparlament einräumen.
3 Bevölkerungsanträge nach Abs. 1 und 2 sind sinngemäss wie eine Motion
oder ein Postulat eines Mitglieds des Grossen Stadtrates zu behandeln.
Das Nähere wird im Geschäftsreglement des Grossen Stadtrates geregelt.

## Art. 30 {#art_30}

Oberaufsicht
1 Der Grosse Stadtrat hat die Oberaufsicht über die Stadtverwaltung. Er
nimmt seine Aufsicht namentlich wahr durch
a. Prüfung der vom Stadtrat jährlich vorgelegten Berichterstattung und
Jahresrechnung;
b. Behandlung der vom Stadtrat vorgelegten Berichte über bestimmte
Gegenstände seiner Geschäftsführung;
c. parlamentarische Vorstösse;
d. ständige parlamentarische Kommissionen zur Überwachung der
Verwaltungstätigkeit;
e. parlamentarische Untersuchungskommissionen;
f. Genehmigung der Abrechnung von Sonderkrediten.
2 Das Geschäftsreglement des Grossen Stadtrates regelt das Weitere,
insbesondere den Beizug externer Fachleute, Form und Behandlung der
Instrumente des jährlichen Berichtwesens und der parlamentarischen
Vorstösse sowie die Voraussetzungen zur Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission.
18 Eingefügt durch Änderung vom 9. Februar 2014, in Kraft seit diesem Datum.
Seite 12/36
IV. Stadtrat
1. Organisation

## Art. 31 {#art_31}

Stellung und Mitgliederzahl
Der Stadtrat ist die oberste leitende und vollziehende Behörde der Stadt
Luzern. Er besteht aus der Stadtpräsidentin oder dem Stadtpräsidenten
und vier weiteren Stadträtinnen oder Stadträten.

## Art. 32 {#art_32}

19 Konstituierung und Aufgabenzuweisung
1 Der Stadtrat wählt aus seiner Mitte die Vizepräsidentin oder den
Vizepräsidenten.
2 Der Stadtrat weist jedem Mitglied die Leitung einer Direktion zu und
bezeichnet ein anderes Mitglied als Stellvertreterin oder Stellvertreter.

## Art. 33 {#art_33}

20 Vollamt
1 Die Mitglieder des Stadtrates sind vollamtlich für die Stadt tätig. Sie dürfen
nur mit Zustimmung des Grossen Stadtrates Mitglied der Verwaltung von
Aktiengesellschaften oder von anderen privaten gewinnorientierten
Unternehmungen sein. Keine Zustimmung ist erforderlich, wenn
a. die öffentlichen Interessen der Stadt eine Vertretung als geboten
erscheinen lassen;
b. ein gemeinnütziger oder ein kultureller Zweck verfolgt wird;
c. die Unternehmung nicht gewinnorientiert ist.
2 Die Bruttobesoldung der Mitglieder des Stadtrates darf Fr. 200’000.–,
diejenige des Stadtpräsidenten Fr. 220’000.– nicht übersteigen. Der
allfällige Ausgleich der Teuerung bleibt vorbehalten und ist vom Grossen
Stadtrat im Rahmen des Budgets zu bewilligen.
19 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.
20 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.

## Art. 34 Seite 13/36 {#art_34}

21 Zeichnungsbefugnis
1 Die Stadtpräsidentin oder der Stadtpräsident führt mit der Stadtschreiberin
oder dem Stadtschreiber die rechtsverbindliche Unterschrift für den
Stadtrat. Die Protokollauszüge unterzeichnet die Stadtschreiberin oder der
Stadtschreiber.
2 Stellvertretend können unterzeichnen für:
a. die Stadtpräsidentin/den Stadtpräsidenten und die Vorsteherin/den Vorsteher der zuständigen Direktion: ein anderes Mitglied des Stadtrates;
b. die Stadtschreiberin oder den Stadtschreiber: die Stellvertretung.

## Art. 35 {#art_35}

Geschäftsordnung
Der Stadtrat regelt die Einzelheiten seiner Geschäftsführung in einer
Geschäftsordnung.
2. Aufgaben

## Art. 36 {#art_36}

22 Allgemeine Aufgaben
1 Der Stadtrat ist zuständig für alle städtischen Aufgaben, die keinem
andern Organ übertragen sind.
2 Der Stadtrat hat namentlich folgende allgemeine Aufgaben und Befugnisse:
a. er vertritt die Stadt nach aussen;
b. er pflegt die Beziehungen zu den Behörden anderer Gemeinwesen;
c. er setzt für seine Tätigkeiten Schwerpunkte;
d. er ist verantwortlich für den der Stadt obliegenden Vollzug des
eidgenössischen und kantonalen Rechts. Er erlässt die erforderlichen
Ausführungsbestimmungen zu allen städtischen Reglementen und
vollzieht alle übrigen Beschlüsse der Stimmberechtigten und des
Grossen Stadtrates;
e. er erteilt das Stadtbürgerrecht an Schweizerinnen und Schweizer;
f. er ist zuständig für das Ergreifen eines Referendums der Gemeinden in
Kantonsangelegenheiten;
g. er reicht Vernehmlassungen bei Beschwerden gegen Beschlüsse des
Grossen Stadtrates in dessen Namen und Auftrag ein, sofern sie im
Sinne des Entscheides des Grossen Stadtrates erfolgen und dadurch
21 Fassung gemäss Änderung vom 26. November 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018.
22 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.
Seite 14/36
keine Änderung des Beschlusses notwendig wird (Antrag auf Nichteintreten bzw. Abweisung);
h. er leitet und beaufsichtigt die Stadtverwaltung;
i. er informiert die Öffentlichkeit über Aufgaben, Ziele und Tätigkeiten der
Stadt Luzern;
j. er vertritt die Stadt als Sozialpartnerin gegenüber den
Personalverbänden.
3 Bei Störung oder unmittelbarer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit
und Ordnung trifft der Stadtrat die notwendigen Massnahmen.

## Art. 37 {#art_37}

Wahlen
Der Stadtrat wählt die Mitglieder von ständigen oder nichtständigen
stadträtlichen Kommissionen. Er legt deren Aufgaben und Amtsdauer fest.

## Art. 38 {#art_38}

Rechtsetzung
Der Stadtrat erlässt Verordnungsrecht aufgrund einer Ermächtigung, die
ihm durch übergeordnetes Recht oder durch einen rechtsetzenden Beschluss des Grossen Stadtrates für ein abgegrenztes Sachgebiet erteilt
worden ist.

## Art. 39 {#art_39}

Übrige Sachgeschäfte
Der Stadtrat ist zuständig für Geschäfte in seinem Kompetenzbereich
gemäss Art. 70.

## Art. 40 {#art_40}

23

## Art. 41 {#art_41}

Übertragung von Zuständigkeiten
Der Stadtrat erfüllt die wichtigsten Verwaltungsaufgaben, die durch die
Rechtsordnung nicht einem andern Organ übertragen sind, selbst. Unter
Vorbehalt des übergeordneten Rechts kann er andere Verwaltungsaufgaben und die dazu notwendigen Kompetenzen an eine Direktion oder
eine Dienstabteilung übertragen.
23 Aufgehoben durch Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.

## Art. 42 Seite 15/36 {#art_42}

Stadtratsausschüsse
Der Stadtrat kann zur Planung, Koordination und Vorbereitung von
Geschäften, die den Fachbereich verschiedener Direktionen betreffen, aus
seiner Mitte Ausschüsse bestellen.
3. Stadtpräsidentin / Stadtpräsident

## Art. 43 {#art_43}

Aufgaben
Die Stadtpräsidentin oder der Stadtpräsident hat namentlich folgende
Aufgaben:
a. allgemeine Geschäftsleitung;
b. Vorsitz bei den Verhandlungen des Stadtrates;
c. Führung einer Direktion.
4. Stabsstelle des Stadtrates

## Art. 44 {#art_44}

Stadtkanzlei
Die Stadtkanzlei ist die Stabsstelle des Stadtrates. Sie unterstützt den
Stadtrat bei der Erfüllung seiner Aufgaben, insbesondere bei deren
Koordination.

## Art. 45 {#art_45}

Stadtschreiberin / Stadtschreiber
1 Die Stadtschreiberin oder der Stadtschreiber steht der Stadtkanzlei vor.
Sie oder er protokolliert die Verhandlungen des Stadtrates. An dessen
Sitzungen hat sie oder er beratende Stimme.
2 Die Stadtschreiberin oder der Stadtschreiber ist gegenüber dem Stadtrat
und, soweit sie oder er Aufgaben für den Grossen Stadtrat zu besorgen
hat, diesem weisungsgebunden.
Seite 16/36

## Art. 46 V. Volksschule 24 {#art_46}

25 Führung der Volksschule
1 Die gemäss kantonalem Recht der Bildungskommission zugewiesenen
Aufgaben werden einer ständigen Kommission des Grossen Stadtrates
übertragen, soweit sie nicht einer anderen Instanz zugewiesen werden.
2 Das für die Volksschule zuständige Mitglied des Stadtrates und die
Rektorin oder der Rektor Volksschule gehören der Kommission von Amtes
wegen an. Sie haben kein Stimmrecht, können aber Anträge stellen und
beratend mitwirken.
3 Der Grosse Stadtrat regelt das Nähere, insbesondere die Zuweisung der
Aufgaben, in einem Reglement.

## Art. 47 V.bis Stadtbürgerrecht 26 {#art_47}

27 Zuständigkeit
1 Zuständig für die Erteilung bzw. Zusicherung des Stadtbürgerrechtes ist:
a. der Stadtrat für die Erteilung des Stadtbürgerrechtes an
Schweizerinnen und Schweizer;
b. eine vom Grossen Stadtrat gewählte Einbürgerungskommission für die
Zusicherung des Stadtbürgerrechtes an Ausländerinnen und Ausländer.
2 Das Nähere, namentlich Zusammensetzung und Anzahl Mitglieder der
Einbürgerungskommission, regelt der Grosse Stadtrat in einem Reglement.

## Art. 48 VI. Stadtverwaltung {#art_48}

Aufgaben
Die Stadtverwaltung hat insbesondere
a. im Rahmen der Rechtsordnung übertragene Aufgaben zu erfüllen,
b. innerhalb des gesetzlichen Auftrags weitere Dienstleistungen zu
erbringen,
c. den Stadtrat bei seinen Aufgaben zu unterstützen,
d. die Geschäfte des Stadtrates vorzubereiten.
24 Fassung gemäss Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.
25 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
26–27 Eingefügt durch Änderung vom 13. Juni 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011.

## Art. 49 Seite 17/36 {#art_49}

Zeichnungsbefugnis
Die Direktionsvorsteherin oder der Direktionsvorsteher bestimmt die
Zeichnungsbefugnis innerhalb der Direktion. Vorbehalten bleibt Art. 41.

## Art. 50 {#art_50}

Direktionen und ihre Gliederung
1 Die Stadtverwaltung gliedert sich in Direktionen, die in Dienstabteilungen
aufgeteilt sind.
2 Jede Direktion hat eine Stabsstelle.
3 Der Grosse Stadtrat bezeichnet die Direktionen in einem Reglement.
4 Der Stadtrat legt die Organisation der Dienstabteilungen, insbesondere
Anzahl, Bezeichnung und ihre Zuordnung zu den Direktionen fest.

## Art. 51 {#art_51}

Zuteilung der Aufgaben
Die Organisation der Stadtverwaltung hat so zu erfolgen, dass insbesondere
a. die Sachzusammenhänge möglichst gewahrt bleiben,
b. die Arbeitsabläufe erleichtert werden,
c. die Aufgaben möglichst gleichmässig auf die Direktionen verteilt werden,
d. die Aufsicht sowie die Kontrolle gewährleistet ist,
e. eine zielgerichtete und effiziente Erfüllung der übertragenen Aufgaben
sichergestellt ist.

## Art. 52 {#art_52}

Zivilstandsamt
Die Leiterin oder der Leiter des Zivilstandsamtes erfüllt im Rahmen des
eidgenössischen und kantonalen Rechts selbständig die Aufgaben, die das
kantonale Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch 28 im
Bereich Zivilstandswesen der Gemeindeschreiberin oder dem
Gemeindeschreiber überträgt.

## Art. 53 {#art_53}

Anstellung des Personals der Stadtverwaltung
Der Grosse Stadtrat erlässt ein Reglement über die Zuständigkeit zur
Anstellung des städtischen Personals, die Rechte und Pflichten sowie die
Besoldung des städtischen Personals.
28 SRL Nr. 200
Seite 18/36

## Art. 53a VI.bis Ombudsstelle 29 {#art_53a}

30 Grundsatz
1 Als unabhängige Anlaufstelle zur Überprüfung einer fairen Behandlung
durch den Stadtrat und durch das städtische Personal besteht in der Stadt
Luzern eine Ombudsstelle.
2 Sie wird von einer Ombudsperson geführt und prüft:
a. Beanstandungen Privater gegen den Stadtrat und das städtische
Personal;
b. Beanstandungen von städtischen Mitarbeitenden, die das Arbeitsverhältnis betreffen. Dies, sofern die Vermittlung durch die für das
Personal zuständige Dienstabteilung zu keiner Einigung geführt hat.
Vorbehalten bleibt zudem die Zuständigkeit der Schlichtungsstelle im
Rahmen des Vorverfahrens zu einer verwaltungsgerichtlichen Klage.
3 Die Ombudsperson kann die erforderlichen Abklärungen treffen und hat
das Recht auf entsprechende Akteneinsicht und Auskunftserteilung. Die
Ombudsperson unterliegt der Schweigepflicht. Mitglieder des Stadtrates
und das städtische Personal sind ihr gegenüber von ihrer Schweigepflicht
entbunden.
4 Die Ombudsperson bemüht sich um von allen Seiten akzeptierte
Lösungen. Nötigenfalls kann sie eine schriftliche Empfehlung abgeben.
5 In laufende Verfahren darf die Ombudsperson nicht eingreifen; ebenso
wenig kann sie Verwaltungsentscheide oder personalrechtliche Anordnungen ändern.
6 Die Ombudsperson erstattet dem Grossen Stadtrat jährlich Bericht über
ihre Tätigkeit.
7 Der Grosse Stadtrat regelt das Nähere in einem Reglement.

## Art. 54 VII. Gemeinsame Bestimmungen {#art_54}

Unvereinbarkeit
1 Niemand kann gleichzeitig dem Grossen Stadtrat und dem Stadtrat
angehören.
29 Eingefügt durch Änderung vom 17. Juni 2012, in Kraft seit 1. Januar 2014.
30 Fassung gemäss Änderung vom 26. November 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018.
Seite 19/36
2 Das städtische Personal kann dem Grossen Stadtrat nicht angehören.
Diese Regelung gilt nicht für Personen, die bei der Stadt Luzern in einem
Dienstverhältnis stehen, das verglichen mit der Vollarbeitszeit in ihrem
Tätigkeitsbereich weniger als 50 % umfasst.

## Art. 55 {#art_55}

31 Ausstand
Der Ausstand richtet sich für die Mitglieder des Grossen Stadtrates sinngemäss nach dem Kantonsratsgesetz 32. Im Übrigen gelten für den Ausstand die Bestimmungen des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 33.

## Art. 56 {#art_56}

Information
1 Die städtischen Behörden informieren die Bevölkerung zeitgerecht und
umfassend über ihre Tätigkeit. Sie wahren Transparenz bei politischen
Entscheidungsprozessen.
2 Die Grenze der Informationstätigkeit liegt dort, wo schutzwürdige öffentliche und private Interessen dieser entgegenstehen.

## Art. 57 VIII. Finanzhaushalt {#art_57}

34 Grundsatz
Der Finanzhaushalt der Stadt Luzern richtet sich nach den entsprechenden
kantonalen Bestimmungen. Das Ziel der finanzpolitischen Steuerung ist die
Begrenzung der Verschuldung und der Erhalt des Eigenkapitals.

## Art. 58 {#art_58}

35
31 Fassung gemäss Änderung vom 26. November 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018.
32 SRL Nr. 30.
33 SRL Nr. 40
34 Fassung gemäss Änderung vom 26. November 2017, in Kraft seit 1. Januar 2019.
35 Aufgehoben durch Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
Seite 20/36

## Art. 65 Art. 59–64 36 {#art_65}

37 Mittelbewirtschaftung Grundsatz
1 Das Finanzvermögen ist möglichst sicher, ertragbringend und realisierbar
anzulegen.
2 Die Mittelbewirtschaftung ist Sache der zuständigen Direktion. Vorbehalten

## Art. 65a bleibt {#art_65a}

3 Die zuständige Direktion hat die Aufgabe, im Hinblick auf die Finanzierung
von Fehlbeträgen im städtischen Haushalt die notwendigen Mittel zu
beschaffen.
4 Der Stadtrat regelt das Nähere zu Abs. 1 und 2.
Art. 65a 38 Mittelbewirtschaftung Grundstücksgeschäfte
1 Grundstücke des Finanzvermögens im Eigentum der Stadt Luzern dürfen
nicht verkauft, sondern Dritten nur im Baurecht zur Nutzung überlassen
werden. Der Grosse Stadtrat regelt in einem Reglement die Fälle, in denen
ein Verkauf zulässig ist.
2 Der Grosse Stadtrat ist zuständig für folgende Grundstücksgeschäfte des
Finanzvermögens mit einem Wert von mehr als 1 Mio. Franken:
– Tausch oder Verkauf im Rahmen der Ausnahmebestimmung gemäss
Abs. 1;
– Einräumung von selbstständigen und dauernden Baurechten zugunsten
Dritter.
Diese Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum.
3 Der Stadtrat ist abschliessend zuständig für folgende Grundstücksgeschäfte im Finanzvermögen:
– Tausch oder Verkauf im Rahmen der Ausnahmebestimmung gemäss
Abs. 1 im Wert von bis zu 1 Mio. Franken;
– Einräumung von selbstständigen und dauernden Baurechten zugunsten
Dritter im Wert von bis zu 1 Mio. Franken;
– Kauf von Grundstücken im Wert von über 1 Mio. Franken.
4 Die Wertbestimmung zu den Grundstücksgeschäften wird vom Grossen
Stadtrat separat geregelt.
36 Aufgehoben durch Änderung vom 26. November 2017, in Kraft seit 1. Januar 2019.
37 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
38 Eingefügt durch Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.

## Art. 66 Seite 21/36 {#art_66}

39 Rechnungsprüfung
1 Die Rechnungsprüfung gemäss den kantonalen Bestimmungen über den
Finanzhaushalt der Gemeinden 40 erfolgt durch das Finanzinspektorat. Im
Rahmen dieser Aufgabe verkehrt es mit der für die Finanzen zuständigen
Kommission des Grossen Stadtrates direkt und gewährt dieser Einsicht in
seine Unterlagen.
2 Das Finanzinspektorat übt seine Prüfungstätigkeit fachlich selbstständig
und unabhängig aus.
3 Der Grosse Stadtrat regelt das Nähere in einem Reglement.

## Art. 67 IX. Finanzkompetenzen {#art_67}

41 Obligatorisches Finanzreferendum
Dem obligatorischen Referendum unterstehen:
a. Finanzsteuerung und Festsetzung des Steuerfusses
Beschluss über das Budget mit dem Steuerfuss, sofern der Steuerfuss
verändert wird;
b. ausgabenrechtliche Finanzgeschäfte
Ausgabenbewilligung für freibestimmbare Ausgaben über 15 Mio. Franken durch Sonderkredite;
c. Beteiligungsgeschäfte
Gründung von oder Beteiligung an privat- oder öffentlich-rechtlichen
juristischen Personen oder einfachen Gesellschaften bei einem Wert
von mehr als 15 Mio. Franken.

## Art. 68 {#art_68}

42 Fakultatives Finanzreferendum
Dem fakultativen Referendum unterstehen:
a. Finanzsteuerung und Festsetzung des Steuerfusses
Beschluss über das Budget mit dem Steuerfuss, sofern der Steuerfuss
unverändert bleibt;
39 Fassung gemäss Änderung vom 26. November 2017, in Kraft seit 1. Januar 2019.
40 SRL Nr. 160
41–42 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
Seite 22/36
b. ausgabenrechtliche Finanzgeschäfte
1. Ausgabenbewilligung für freibestimmbare Ausgaben über 1 Mio.
Franken durch Sonderkredite. Vorbehalten bleiben Ziff. 2 und 3;
2. Projektierungskredite von mehr als Fr. 500’000.–;
3. Zusatzkredite;
c. Beteiligungsgeschäfte
1. – Übertragung von Beteiligungen an privat- oder öffentlich-rechtlichen
juristischen Personen, sofern eine Hundertprozentbeteiligung, eine
Zweidrittelmehrheit oder eine Mehrheitsbeteiligung der Stadt Luzern
entfällt oder im Einzelfall mehr als 10 Prozent des Gesamtkapitals
betroffen sind;
– Geschäfte ohne Übertragung von Beteiligungen, sofern eine
Hundertprozentbeteiligung, eine Zweidrittelmehrheit oder eine
Mehrheitsbeteiligung entfällt, z. B. durch Kapitalerhöhungen bei
Übernahmen oder bei Kreuzbeteiligungen;
2. Gründung von oder Beteiligung an privat- oder öffentlich-rechtlichen
juristischen Personen oder einfachen Gesellschaften, bei einem
Wert von über 1 Mio. Franken;
d. andere Finanzgeschäfte
Abschluss von Konzessionsverträgen, sofern der Wert 15 Mio. Franken
übersteigt oder soweit das kantonale Recht das fakultative Referendum
vorsieht.

## Art. 69 {#art_69}

43 Grosser Stadtrat
Der Grosse Stadtrat ist abschliessend oder unter Vorbehalt des Referendums zuständig für folgende Finanzgeschäfte:
a. Finanzsteuerung und Festsetzung des Steuerfusses;
1. Beschluss über das Budget mit dem Steuerfuss;
2. Nachtragskredite;
b. ausgabenrechtliche Finanzgeschäfte
1. Bewilligung von freibestimmbaren Ausgaben über 1 Mio. Franken
durch Sonderkredite. Vorbehalten bleiben Ziff. 2 und 3;
2. Bewilligung von Projektierungskrediten von mehr als Fr. 500’000.–;
3. Bewilligung von Zusatzkrediten;
43 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
Seite 23/36
c. Rechenschaft
1. Genehmigung des Jahresberichts und der Jahresrechnung;
2. Genehmigung der Abrechnung über Sonderkredite und Zusatzkredite;
d. Beteiligungen
1. – Übertragung von Beteiligungen an privat- oder öffentlich-rechtlichen
juristischen Personen, sofern eine Hundertprozentbeteiligung, eine
Zweidrittelmehrheit oder eine Mehrheitsbeteiligung der Stadt Luzern
entfällt oder im Einzelfall mehr als 10 Prozent des Gesamtkapitals
betroffen sind;
– Geschäfte ohne Übertragung von Beteiligungen, sofern eine
Hundertprozentbeteiligung, eine Zweidrittelmehrheit oder eine
Mehrheitsbeteiligung entfällt, z. B. durch Kapitalerhöhungen bei
Übernahmen oder bei Kreuzbeteiligungen;
2. Gründung von oder Beteiligung an privat- oder öffentlich-rechtlichen
juristischen Personen oder einfachen Gesellschaften, sofern der
Wert 1 Mio. Franken übersteigt;
e. andere Finanzgeschäfte
1. Beschluss über die Zweckänderung von Verwaltungsvermögen,
sofern die Stimmberechtigten oder der Grosse Stadtrat die
Zweckbindung begründet haben;
2. Genehmigung von Konzessionsverträgen, sofern der Wert
1 Mio. Franken übersteigt oder soweit das kantonale Recht das
fakultative Referendum vorsieht.

## Art. 70 {#art_70}

44 Stadtrat
Der Stadtrat ist zuständig für alle Finanzgeschäfte der Stadt Luzern, die
keinem anderen Organ übertragen sind. Er ist insbesondere zuständig für:
a. Finanzgeschäfte, soweit sie nicht an eine ihm unterstellte Organisationseinheit übertragen sind;
b. ausgabenrechtliche Finanzgeschäfte
1. Ausgabenbewilligung für freibestimmbare Ausgaben bis 1 Mio.
Franken durch Beschluss;
2. nicht voraussehbare freibestimmbare Ausgaben, mit denen eine mit
Sonderkredit bewilligte Kreditsumme bis zu 20 Prozent, aber höchstens um 1 Mio. Franken überschritten wird.
44 Fassung gemäss Änderung vom 21. Januar 2024, in Kraft seit diesem Datum.
Seite 24/36

## Art. 71 X. Übergangs- und Schlussbestimmungen {#art_71}

Referendum
Beschlüsse, die der Grosse Stadtrat vor dem Inkrafttreten dieser Gemeindeordnung erlässt, unterliegen dem Referendum nach den Vorschriften der
Gemeindeordnung vom 7. Februar 1971, auch wenn die Referendumsfrist
beim Inkrafttreten dieser Gemeindeordnung noch nicht abgelaufen ist.

## Art. 72 {#art_72}

Bisherige Erlasse
Bisherige Erlasse des Grossen Stadtrates und des Stadtrates bleiben in
Kraft, soweit sie der neuen Gemeindeordnung nicht widersprechen.

## Art. 73 {#art_73}

Ausführungsgesetzgebung
Die ausführenden Bestimmungen zu dieser Gemeindeordnung sind innert
fünf Jahren seit Inkrafttreten dieser Gemeindeordnung zu erlassen. Bis zum
Erlass der entsprechenden Ausführungsbestimmungen ist der Stadtrat aufgrund dieses Erlasses ermächtigt, die Tarife für die Energie- und Wasserlieferungen der Städtischen Werke festlegen.

## Art. 74 {#art_74}

Aufhebung bisherigen Rechts
Die Gemeindeordnung der Stadt Luzern vom 7. Februar 1971 wird aufgehoben.

## Art. 75 {#art_75}

Inkrafttreten
Diese Gemeindeordnung tritt am 1. September 2000 in Kraft. Sie ist zu
veröffentlichen. 45
45 Veröffentlicht im Kantonsblatt vom 13. November 1999.
Seite 25/36
Der Grosse Stadtrat von Luzern hat der Gemeindeordnung am
17. Dezember 1998 zugestimmt.
Die Stimmberechtigten der Stadt Luzern haben die Gemeindeordnung am
7. Februar 1999 beschlossen.
Vom Grossen Rat des Kantons Luzern am 26. Oktober 1999 genehmigt.
Seite 26/36
Tabelle der Änderungen der Gemeindeordnung der Stadt Luzern vom
7. Februar 1999
Nr. B+A Beschlus
s Grosser
Stadtrat
Kantonsblatt
Seite
Geänderte Stellen Art der
Änderung
Volksabstimmung
Inkrafttreten
1. 5/01 5.4.01 11.8.01
2084 f.
Art. 47
Art. 2, Art. 26,
Art. 34, Art. 46
aufgehoben
geändert
10.6.01 6.7.01
2. 2/10 25.3.10 3.4.10
Art. 40
Art. 1, Art. 4,
Art. 10, Art. 12,
Art. 17, Art. 23,
Art. 26 f., Art. 29,
Art. 32, Art. 34,
Art. 36, Überschrift V, Art. 46 f.,
Art. 60–62, Art.
65–70
Art. 19a, Überschrift vor Art. 47,
Art. 47
aufgehoben
geändert
eingefügt
13.6.10 1.1.11,
Art. 68
lit. e am
1.9.10
3. 10/11 22.9.11 1.10.11
Art. 3a eingefügt 27.11.11 27.11.11
4. 26/12 2.2.12 11.2.12
Art. 26
Art. 53a
geändert
eingefügt
17.6.12 1.1.14
5. 19/13 14.11.13 15.2.14
Art. 16, Art. 29,
Art. 29a
geändert
eingefügt
9.2.14 9.2.14
6. 18/13 14.11.13 10.2.15
Art. 70 geändert 9.2.14 1.1.15
7. 34/13 20.2.14 24.5.14
Art. 68, Art. 69 geändert 18.5.14 18.5.14
8. 19/14 13.11.14 Art. 33 geändert 5.3.15 1.9.16
9. 13/17 29.6.17 7.10.17 Art. 65, Art. 67–70 geändert 24.9.17 24.9.17
10. 17/17 21.9.17 9.12.17
Art. 19, Art. 27,
Art. 34, Art. 55,
geänderte
Kompetenzen für
Grundstückkauf
geändert 26.11.17 1.1.18
Seite 27/36
11. 22/17 21.9.17 9.12.17
Art. 53a geändert 26.11.17 1.1.18
12. 17/17 21.9.17 9.12.17
Art. 59–64
Art. 57 f., Art. 65 f.,
Art. 67–70
aufgehoben
geändert
26.11.17 1.1.19
13. 18/23 28.9.23 27.1.24 Art. 58
Art. 13 f., Art. 19,
Art. 33, Art. 46,
Art. 65, Art. 67–
Art. 65a
aufgehoben
geändert
eingefügt
21.1.24 21.1.24
Seite 28/36
Inhaltsverzeichnis
Seite
Präambel ................................................................................................... 2
I. Allgemeine Bestimmungen .................................................................. 2
Art. 1 Name, Bevölkerung, Gebiet ............................................................2
Art. 2 Wappen, Fahne ..............................................................................2
Art. 3 Aufgaben ........................................................................................2
Art. 3a Stärkung der Stadtregion Luzern durch Fusion mit weiteren
Agglomerationsgemeinden .............................................................3
II. Volksrechte........................................................................................... 3
1. Stimmrecht ........................................................................................... 3
a. Umfang des Stimmrechts und Wahlen ............................................... 3
Art. 4 Umfang des Stimmrechtes .............................................................3
Art. 5 Wahlen ...........................................................................................3
b. Initiative ................................................................................................ 4
Art. 6 Grundsatz .......................................................................................4
Art. 7 Anzahl Unterschriften .....................................................................4
Art. 8 Erwahrung und Überweisung .........................................................4
Art. 9 Stellungnahme des Grossen Stadtrates .........................................4
Art. 10 Annahme einer Initiative durch den Grossen Stadtrat .....................4
Art. 11 Ablehnung einer Initiative durch den Grossen Stadtrat ...................5
c. Referendum .......................................................................................... 5
Art. 12 Obligatorisches Referendum ..........................................................5
Art. 13 Fakultatives Referendum ................................................................6
Art. 14 Konstruktives Referendum .............................................................6
Art. 15 Volksabstimmung ...........................................................................7
d. Volksmotion ......................................................................................... 7
Art. 16 Grundsatz .......................................................................................7
2. Petitionsrecht ....................................................................................... 7
Art. 17 Petition ...........................................................................................7
III. Grosser Stadtrat .................................................................................. 7
1. Organisation ......................................................................................... 7
Art. 18 Stellung und Mitgliederzahl.............................................................7
Art. 19 Konstituierung ................................................................................8
Art. 19a Beschlussfähigkeit .........................................................................8
Art. 20 Geschäftsreglement .......................................................................8
Seite 29/36
Art. 21 Wahlen aus der Mitte des Rates .....................................................8
Art. 22 Öffentlichkeit der Verhandlungen....................................................8
Art. 23 Zeichnungsbefugnis .......................................................................9
Art. 24 Sekretariat des Grossen Stadtrates ................................................9
Art. 25 Mitwirkung des Stadtrates ..............................................................9
2. Aufgaben .............................................................................................. 9
Art. 26 Wahlen ...........................................................................................9
Art. 27 Planung ........................................................................................10
Art. 28 Rechtsetzung ...............................................................................10
Art. 29 Übrige Sachgeschäfte ..................................................................10
Art. 29a Bevölkerungsantragsrecht ...........................................................11
Art. 30 Oberaufsicht .................................................................................11
IV. Stadtrat .............................................................................................. 12
1. Organisation ....................................................................................... 12
Art. 31 Stellung und Mitgliederzahl...........................................................12
Art. 32 Konstituierung und Aufgabenzuweisung .......................................12
Art. 33 Vollamt .........................................................................................12
Art. 34 Zeichnungsbefugnis .....................................................................13
Art. 35 Geschäftsordnung ........................................................................13
2. Aufgaben ............................................................................................ 13
Art. 36 Allgemeine Aufgaben ...................................................................13
Art. 37 Wahlen .........................................................................................14
Art. 38 Rechtsetzung ...............................................................................14
Art. 39 Übrige Sachgeschäfte ..................................................................14
Art. 40 .....................................................................................................14
Art. 41 Übertragung von Zuständigkeiten .................................................14
Art. 42 Stadtratsausschüsse ....................................................................15
3. Stadtpräsidentin / Stadtpräsident ..................................................... 15
Art. 43 Aufgaben ......................................................................................15
4. Stabsstelle des Stadtrates ................................................................. 15
Art. 44 Stadtkanzlei ..................................................................................15
Art. 45 Stadtschreiberin / Stadtschreiber ..................................................15
V. Volksschule ....................................................................................... 16
Art. 46 Führung der Volksschule ..............................................................16
V.bis Stadtbürgerrecht ........................................................................... 16
Art. 47 Zuständigkeit ................................................................................16
Seite 30/36
VI. Stadtverwaltung ................................................................................ 16
Art. 48 Aufgaben ......................................................................................16
Art. 49 Zeichnungsbefugnis .....................................................................17
Art. 50 Direktionen und ihre Gliederung ...................................................17
Art. 51 Zuteilung der Aufgaben ................................................................17
Art. 52 Zivilstandsamt ..............................................................................17
Art. 53 Anstellung des Personals der Stadtverwaltung .............................17
VI.bis Ombudsstelle ................................................................................ 18
Art. 53a Grundsatz ....................................................................................18
VII. Gemeinsame Bestimmungen .......................................................... 18
Art. 54 Unvereinbarkeit ............................................................................18
Art. 55 Ausstand ......................................................................................19
Art. 56 Information ...................................................................................19
VIII. Finanzhaushalt................................................................................ 19
Art. 57 Grundsatz .....................................................................................19
Art. 58 .....................................................................................................19
Art. 59–64 ................................................................................................20
Art. 65 Mittelbewirtschaftung Grundsatz...................................................20
Art. 65a Mittelbewirtschaftung Grundstücksgeschäfte ...............................20
Art. 66 Rechnungsprüfung .......................................................................21
IX. Finanzkompetenzen.......................................................................... 21
Art. 67 Obligatorisches Finanzreferendum ...............................................21
Art. 68 Fakultatives Finanzreferendum.....................................................21
Art. 69 Grosser Stadtrat ...........................................................................22
Art. 70 Stadtrat .........................................................................................23
X. Übergangs- und Schlussbestimmungen ......................................... 24
Art. 71 Referendum..................................................................................24
Art. 72 Bisherige Erlasse..........................................................................24
Art. 73 Ausführungsgesetzgebung ...........................................................24
Art. 74 Aufhebung bisherigen Rechts .......................................................24
Art. 75 Inkrafttreten ..................................................................................24
Seite 31/36
Stichwortverzeichnis
A
Aufgaben ............................................................................................. Art. 3
– Grosser Stadtrat ....................................................................... Art. 26 ff.
– Stadtpräsident .............................................................................. Art. 43
– Stadtrat ..................................................................................... Art. 36 ff.
– Stadtverwaltung ............................................................................ Art. 48
Aufhebung bisherigen Rechts ............................................................ Art. 74
Ausführungsgesetzgebung................................................................. Art. 73
Ausstand ............................................................................................ Art. 55
B
Bau- und Zonenreglemente................................................................ Art. 13
Bebauungspläne ................................................................................ Art. 13
Berichtswesen.................................................................................... Art. 30
Beschlussfähigkeit Grosser Stadtrat ................................................ Art. 19a
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften. Übertragung ........................ Art. 69
Bevölkerungsantragsrecht................................................................ Art. 29a
Budget ......................................................................................... Art. 67–69
D
Dienstabteilungen .............................................................................. Art. 49
Direktionen ......................................................................................... Art. 50
F
Fahne................................................................................................... Art. 2
Fakultatives Finanzreferendum; siehe Finanzreferendum
Fakultatives Referendum; siehe Referendum
Finanzhaushalt ............................................................................... Art. 57 ff.
– Mittelbewirtschaftung .................................................................... Art. 65
– Rechnungsprüfung ....................................................................... Art. 66
– Zusatzkredite ............................................................................. Art. 68 f.
Finanzinspektorat ............................................................................... Art. 66
– Finanzinspektor/in. Genehmigung der Anstellung ......................... Art. 29
Finanzkompetenzen ....................................................................... Art. 67 ff.
Finanzreferendum
– obligatorisches .............................................................................. Art. 67
– fakultatives.................................................................................... Art. 68
Fusion mit weiteren Agglomerationsgemeinden ................................. Art. 3a
Seite 32/36
G
Gemeindebürgerrecht. Zusicherung und Erteilung ................. Art. 36, Art. 47
Gemeindegebiet. Veränderung .......................................................... Art. 12
Gemeindeordnung. Annahme oder Änderung .................................... Art. 12
Gemeindevermögen. Zweckumwandlung .......................................... Art. 69
Geschäftsreglement des Grossen Stadtrates ..................................... Art. 30
Grosser Stadtrat
– Beschlussfähigkeit ...................................................................... Art. 19a
– Entschädigungen .......................................................................... Art. 28
– Finanzinspektor/in. Genehmigung der Anstellung ......................... Art. 29
– Finanzkompetenzen ..................................................................... Art. 69
– Geschäftsreglement.......................................................... Art. 20, Art. 27
– Kommissionen .................................................................. Art. 21, Art. 30
– Konstituierung............................................................................... Art. 19
– Mitgliederzahl ............................................................................... Art. 18
– Mitwirkung des Stadtrates............................................................. Art. 25
– Oberaufsicht ................................................................................. Art. 30
– Öffentlichkeit der Verhandlungen .................................................. Art. 22
– Parlamentarische Untersuchungskommission .............................. Art. 30
– Parlamentarische Vorstösse ......................................................... Art. 29
– Planung ........................................................................................ Art. 27
– Rechtsetzung................................................................................ Art. 28
– Sekretariat .................................................................................... Art. 24
– Sonderkredite. Genehmigung der Abrechnung ............................. Art. 30
– Übrige Sachgeschäfte .................................................................. Art. 29
– Wahl des Grossen Stadtrates ......................................................... Art. 5
– Wahlen ............................................................................. Art. 21, Art. 26
– Zeichnungsbefugnis...................................................................... Art. 23
– Zusammenschlüsse von Gemeinwesen. Beitritt und Ausscheiden Art. 29
Grundpfandrechte. Errichtung ............................................................ Art. 69
Grundstückgeschäfte. Mittelbewirtschaftung .................................... Art. 65a
H
Hauptort ............................................................................................... Art. 1
I
Information ............................................................................. Art. 36, Art. 56
Initiative............................................................................................ Art. 6 ff.
– Anzahl Unterschriften ..................................................................... Art. 7
– Erwahrung und Überweisung.......................................................... Art. 8
Seite 33/36
– Stellungnahme des Grossen Stadtrates.................................... Art. 9–11
– Ungültigkeit ..................................................................................... Art. 9
Inkrafttreten ........................................................................................ Art. 75
J
Jahresrechnung
– Genehmigung ............................................................................... Art. 69
– Oberaufsicht ................................................................................. Art. 30
Jugendparlament ............................................................................... Art. 29
K
Kapitalgesellschaften. Übertragung von Beteiligungen ...................... Art. 69
Kinder- und Jugendparlament ............................................................ Art. 29
Kommissionen
– grossstadträtliche.......................................................................... Art. 21
– stadträtliche .................................................................................. Art. 37
Konzessionsverträge. Abschluss.................................................. Art. 67–70
M
Mittelbewirtschaftung
– Grundsatz ..................................................................................... Art. 65
– Grundstücksgeschäfte ................................................................ Art. 65a
N
Nachtragskredite ............................................................................. Art. 68 f.
O
Oberaufsicht über Stadtverwaltung .................................................... Art. 30
Obligatorisches Finanzreferendum; siehe Finanzreferendum
Obligatorisches Referendum; siehe Referendum
Öffentliche Sicherheit und Ordnung ................................................... Art. 36
Ombudsstelle ....................................................................... Art. 26, Art. 53a
P
Parlamentarische Untersuchungskommissionen ................................ Art. 30
Parlamentarische Vorstösse ........................................................... Art. 29 f.
Personalverbände .............................................................................. Art. 36
Personalwesen ...................................................................... Art. 28, Art. 53
Petition ............................................................................................... Art. 17
Planung.............................................................................................. Art. 27
Seite 34/36
Projektierungskredite ......................................................................... Art. 69
Prozessvergleiche ........................................................................... Art. 69 f.
R
Ratspräsident/in ................................................................................. Art. 21
– Zeichnungsbefugnis...................................................................... Art. 23
Rechnung; siehe Jahresrechnung
Rechnungsprüfung ............................................................................. Art. 66
Rechtsetzung / rechtsetzender Beschluss................ Art. 6, Art. 13 f., Art. 28
Referendum
– fakultativ ....................................................................................... Art. 13
– Finanzreferendum...................................................................... Art. 67 f.
– freiwillige Unterstellung ..................................................... Art. 12, Art. 13
– konstruktiv .................................................................................... Art. 14
– obligatorisch ................................................................................. Art. 12
S
Sachgeschäft ........................................................................... Art. 6, Art. 14
Sonderkredite............................................................................... Art. 67–69
– Genehmigung der Abrechnung ..................................................... Art. 30
Stabsstellen
– Direktion ....................................................................................... Art. 50
– Stadtrat ......................................................................................... Art. 44
Stadtbürgerrecht ................................................................................ Art. 47
Stadtkanzlei ........................................................................... Art. 24, Art. 44
Stadtpräsident/in ................................................................................ Art. 31
– Aufgaben ...................................................................................... Art. 43
– Wahl ............................................................................................... Art. 5
– Zeichnungsbefugnis...................................................................... Art. 34
Stadtrat .......................................................................................... Art. 31 ff.
– Aufgaben ................................................................................. Art. 36. ff.
– Berichterstattung .......................................................................... Art. 30
– Finanzkompetenzen ..................................................................... Art. 70
– Geschäftsordnung ........................................................................ Art. 35
– Kommissionen .............................................................................. Art. 37
– Konstituierung und Aufgabenzuweisung ....................................... Art. 32
– Mitgliederzahl ............................................................................... Art. 31
– Rechtsetzung................................................................................ Art. 38
– Vizepräsident/in ............................................................................ Art. 32
– Vollamt ......................................................................................... Art. 33
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– Wahl des Stadtrates ....................................................................... Art. 5
– Wahlen ......................................................................................... Art. 37
– Übertragung von Zuständigkeiten ................................................. Art. 41
– Übrige Sachgeschäfte .................................................................. Art. 39
– Zeichnungsbefugnis...................................................................... Art. 34
Stadtratsausschüsse .......................................................................... Art. 42
Stadtregion......................................................................................... Art. 3a
Stadtschreiber/in ................................................................................ Art. 45
– Zeichnungsbefugnis.......................................................... Art. 23, Art. 34
Stadtverwaltung
– Aufgaben ...................................................................................... Art. 48
– Dienstabteilung ............................................................................. Art. 50
– Direktionen und ihre Gliederung ................................................... Art. 50
– Leitung und Aufsicht ..................................................................... Art. 34
– Oberaufsicht ................................................................................. Art. 30
– Stabsstelle .................................................................................... Art. 50
– Zeichnungsbefugnis...................................................................... Art. 49
– Zuteilung der Aufgaben ................................................................ Art. 50
Steuerfussfestsetzung .................................................................. Art. 67–69
Stimmrecht ........................................................................................... Art. 4
U
Übergangsbestimmungen .............................................................. Art. 71 ff.
Unvereinbarkeit .................................................................................. Art. 54
Urnenbüros. Wahl .............................................................................. Art. 26
V
Verordnungsrecht............................................................................... Art. 38
Volksabstimmung. Frist ...................................................................... Art. 15
Volksmotion ....................................................................................... Art. 16
Volksrechte ...................................................................................... Art. 4 ff.
Volksschule ........................................................................................ Art. 46
Vorstösse, parlamentarische ........................................................... Art. 29 f.
W
Wappen ............................................................................................... Art. 2
Wahlen
– Grosser Stadtrat ........................................................................... Art. 26
– Stadtrat ......................................................................................... Art. 37
Stimmberechtigte ................................................................................. Art. 5
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Z
Zeichnungsbefugnis
– Grosser Stadtrat ........................................................................... Art. 23
– Stadtrat ......................................................................................... Art. 34
– Stadtverwaltung ............................................................................ Art. 49
Zivilstandsamt .................................................................................... Art. 52
Zonenplan .......................................................................................... Art. 13
Zusammenschlüsse von Gemeinwesen
– Beitritt und Ausscheiden ............................................................... Art. 29
– Fakultatives Referendum .............................................................. Art. 13
– Wahl der städtischen Vertreter/innen ............................................ Art. 26
Zusatzkredite ..................................................................................... Art. 69
