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title: "Verordnung über die Versteigerung und die Verpachtung der Fischereilose für die Jahre 2022–2027"
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# Verordnung über die Versteigerung und die Verpachtung der Fischereilose für die Jahre 2022–2027

## Art. 1 {#art_1}

1 Die Versteigerung der Wasserläufe wird vom Amt für Wald und Natur (das
Amt) organisiert. Die Daten und Orte werden im Amtsblatt veröffentlicht.
2 Die verpachteten Wasserläufe werden in Anhang 1 zu dieser Verordnung
aufgeführt.
3 Es wird vorausgesetzt, dass die Bietenden den Zustand der Wasserläufe und
gegebenenfalls die Besatzbedingungen zum Zeitpunkt der Versteigerung gut
kennen.

## Art. 2 {#art_2}

1 Die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (die Direktion) schliesst die Pachtverträge ab.
2 Die Pacht dauert vom 6. März 2022 bis zum 3. Oktober 2027.
3 Die Direktion kann jedoch Lose, die neu geschaffen oder wegen Kündigung
oder Verzicht frei werden, während der Pachtdauer versteigern, ausschreiben
oder freihändig vergeben.

## Art. 3 {#art_3}

1 Der Zuschlagsbetrag bildet den jährlichen Pachtzins; Artikel 6 für die nicht
im Kanton wohnhaften Pächterinnen und Pächter und Fischerinnen und Fischer bleibt vorbehalten.
2 Das Amt setzt die Ausgangspreise der Versteigerung fest. Die Angebotsschritte betragen mindestens 50 Franken.
3 Zum Pachtzins kommt ein Betrag für die Wiederbevölkerung hinzu, der für
jedes Los festgesetzt wird.
4 Der Gesamtbetrag muss jedes Jahr vor dem 31. März der Finanzverwaltung
eingezahlt werden. Das Amt erledigt die Rechnungsstellung.

## Art. 4 {#art_4}

1 Ein Los wird nur natürlichen Personen zugeteilt.
2 Die Unterverpachtung der Lose ist verboten.
3 Die Direktion kann beschliessen, dass nicht vergebene Wasserläufe für die
Zucht verwendet werden.

## Art. 5 {#art_5}

1 Eine solidarische Mitschuldnerin oder ein solidarischer Mitschuldner, die
oder der vom Pächter ausgewählt wird, haftet dafür, dass der Pachtzins und
der Wiederbevölkerungsbeitrag während der ganzen Vertragsdauer gezahlt
werden und die Pächterin oder der Pächter die Pachtbedingungen einhält.
Art. 6
1 Der Pachtzins für die ausserhalb des Kantons wohnhaften Pächterinnen und
Pächter wird verdoppelt.
2 Dieser Zuschlag wird ebenfalls erhoben, wenn die Pachtteilhaberin oder der
Pachtteilhaber oder eine Fischerin oder ein Fischer, die oder der von der
Pächterin oder vom Pächter bezeichnet wird, nicht im Kanton Wohnsitz hat.
Art. 7
1 Das Fischereirecht in einem verpachteten Los kann gemäss einem der folgenden Systeme ausgeübt werden:
a) Das Fischereirecht steht der Pächterin oder dem Pächter und einer einzigen Pachtteilhaberin oder einem einzigen Pachtteilhaber zu, die oder
der von ihr oder von ihm bezeichnet werden, wobei beide von Gästen
begleitet sein dürfen. Des Weiteren haben die Personen, die im Haushalt der Pächterin oder des Pächters und der Pachtteilhaberin oder des
Pachtteilhabers wohnen, das Fischereirecht, sofern sie deren oder dessen Karte auf sich tragen.
b) Das Fischereirecht steht der Pächterin oder dem Pächter und den von
ihr oder ihm bezeichneten Gastfischerinnen und Gastfischern zu, wobei
einschliesslich der Pächterin oder des Pächters höchstens sechs Personen fischen dürfen (Los für Gastfischer/innen).
2 Zu Beginn der Pachtperiode wählt die Pächterin oder der Pächter eines der
Fischereisysteme nach Absatz 1. Sie oder er kann das Fischereisystem und
die Pachtteilhaberin oder den Pachtteilhaber oder die Gastfischerinnen und
Gastfischer wechseln, indem sie oder er dies dem Amt bis spätestens 31. Dezember des Vorjahres meldet.
Art. 8
1 Jede Person, die Pächterin, Pachtteilhaberin und Gastfischerin ist, muss über
einen Sachkundenachweis (SaNa) verfügen.
2 Wer zwischen 2004 und 2008 in einem gepachteten Fischereilos gefischt

## Artikel 5a {#art_5a}

VBGF. Diese Übergangslösung endet am 31. Dezember 2027.
3 Wer ein Fischereilos pachten oder Pachtteilhaberin oder Pachtteilhaber oder
Gastfischerin oder Gastfischer in einem Fischereilos werden möchte und die
erforderliche Ausbildung bis zum Tag, an dem ein Fischereilos versteigert
oder die persönliche Fischerkarte ausgestellt wird, aus einem triftigen Grund
nicht absolvieren konnte, muss sich schriftlich dazu verpflichten, den Sachkundenachweis im laufenden Jahr zu erwerben. Wird diese Verpflichtung
nicht eingehalten, so kann die betreffende Person in den darauffolgenden
Jahren keine persönliche Fischerkarte erwerben.
4 Gäste sowie die Mitglieder der Familie der Pächterin oder des Pächters und
der Pachtteilhaberin oder des Pachtteilhabers, die in einem Fischereilos fischen (Fischereisystem gemäss Art. 7 Abs. 1 Bst. a), sind nicht zum Sachkundenachweis verpflichtet. Die Pächterin oder der Pächter oder die Pachtteilhaberin oder der Pachtteilhaber ist dafür verantwortlich, dass ihre oder
seine Gastfischerinnen und Gastfischer das Tierwohl achten.

## Art. 9 {#art_9}

1 Die Pächterin oder der Pächter stellt dem Amt bis spätestens 31. Dezember
eine Liste mit den Namen und Adressen der Pachtteilhaberin oder des Pachtteilhabers und der Gastfischerinnen und Gastfischer, die während des folgenden Jahres in ihrem oder seinem Fischereilos fischen werden, zu.
2 Das Amt stellt jeder Person, die Pächterin, Pachtteilhaberin und Gastfischerin ist, eine persönliche Fischerkarte aus, die während eines Kalenderjahres
gültig ist.
3 Für die Fischerkarten wird ein jährlicher Pauschalbetrag von 60 Franken für
das System nach Artikel 7 Abs. 1 Bst. a und ein Betrag von 180 Franken für
das System nach Artikel 7 Abs. 1 Bst. b erhoben.
4 Die Inhaberin oder der Inhaber einer solchen Fischerkarte muss einen amtlichen Identitätsausweis mit Foto auf sich tragen, wenn sie oder er sich am
Fangplatz aufhält.

## Art. 10 {#art_10}

1 Während der Vertragsdauer ist kein Pächterwechsel gestattet.
2 Muss eine Pächterin oder ein Pächter aus wichtigen Gründen auf ihr oder
sein Fischereilos verzichten, so muss sie oder er dies dem Amt unverzüglich
melden. Die Pächterin oder der Pächter muss dem Amt eine zahlungsfähige
Person als Nachfolgerin vorschlagen. Das Amt ist aber nicht an diesen Vorschlag gebunden.

## Art. 11 {#art_11}

1 Die Direktion hat gemäss den Artikeln 8–10 des Bundesgesetzes vom
21. Juni 1991 über die Fischerei das Recht, technische Eingriffe in die verpachteten Wasserläufe zu bewilligen.
2 Die Pächterin oder der Pächter hat im Falle technischer Eingriffe keinen
Anspruch auf Entschädigung.
3 Der Staat ist zu keiner Pachtzinssenkung oder Entschädigung an die Pächterin oder den Pächter verpflichtet, wenn ein Fischereilos durch eine Drittperson verunreinigt, die Ausübung der Fischerei durch Dritte behindert oder der
Wasserlauf durch Hochwasser, Trockenheit oder ein anderes Naturereignis
geschädigt wird.

## Art. 12 {#art_12}

1 Der Staat hat das Recht, den Pachtvertrag ohne Entschädigung zu ändern
oder aufzulösen, wenn sich die Bedingungen, unter denen der Vertragsabschluss erfolgte, geändert haben oder wenn die Pächterin oder der Pächter
und ihre oder seine Berechtigten ihren Pflichten nicht nachkommen.
2 Wiederbevölkerung

## Art. 13 {#art_13}

1 In Wasserläufen, in denen Dohlenkrebse erwiesenermassen verbreitet sind,
wird kein Besatz durchgeführt.
2 In den verpachteten Losen mit Besatz führt das Amt die Wiederbevölkerung
zu den vertraglich festgelegten Bedingungen durch.
3 Die Brütlinge und die Sömmerlinge werden zu Tagespreisen, welche die
Transportkosten einschliessen, geliefert.
4 Die Wiederbevölkerung und das Einsetzen von Fischen durch die Pächterin
oder den Pächter bedürfen der Bewilligung des Amts. Es dürfen keine fremden Arten in die Wasserläufe eingesetzt werden.
5 Zur Förderung der natürlichen Verlaichung kann die Pächterin oder der
Pächter in den Losen, in denen ein Besatz vorgesehen ist, während der ganzen Vertragsdauer auf die Wiederbevölkerung verzichten. In diesem Fall erhält sie oder er eine jährliche Reduktion des Pachtzinses um 10 %. Davon
ausgenommen ist die Wiederbevölkerung als Ersatz infolge einer Verschmutzung mit erwiesenen Schäden am Fischbestand. In diesem Fall legt das Amt
die Wiederbevölkerung im Sinne von Artikel 14 dieser Verordnung fest.

## Art. 14 {#art_14}

1 Im Falle einer nachteiligen Einwirkung gelten die Artikel 35a und 36
FischG.
3 Fischereizeiten, Fangmethoden und Köderfische

## Art. 15 {#art_15}

1 Die Fischereizeiten werden wie folgt festgesetzt:
a) vom 6. März 2022 bis 2. Oktober 2022,
b) vom 5. März 2023 bis 1. Oktober 2023,
c) vom 3. März 2024 bis 6. Oktober 2024,
d) vom 2. März 2025 bis 5. Oktober 2025,
e) vom 1. März 2026 bis 4. Oktober 2026,
f) vom 7. März 2027 bis 3. Oktober 2027.
2 Während der folgenden Tageszeiten ist das Fischen gestattet:
a) im März: von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Winterzeit) / von 08.00 Uhr bis
20.00 Uhr (Sommerzeit);
b) im April: von 06.30 Uhr bis 21.00 Uhr;
c) im Mai: von 06.00 Uhr bis 21.30 Uhr;
d) im Juni: von 05.00 Uhr bis 22.00 Uhr;
e) im Juli: von 05.00 Uhr bis 22.00 Uhr;
f) im August: von 06.00 Uhr bis 21.30 Uhr;
g) im September: von 07.00 Uhr bis 21.00 Uhr;
h) im Oktober: von 08.00 Uhr bis 19.30 Uhr.

## Art. 16 {#art_16}

1 Das Fangen von Äschen und Krebsen ist verboten.

## Art. 17 {#art_17}

1 Das Fangmindestmass für die Forelle beträgt 24 cm.

## Art. 18 {#art_18}

1 In den verpachteten Losen sind für die Angelfischerei je Fischerin oder Fischer nur die folgenden Fanggeräte erlaubt: zwei Schweb-, Senk-, Setz- oder
Wurfangeln, die mit der Hand gehalten oder in der Nähe der Fischerin oder
des Fischers aufgestellt werden und mit einem einzigen einfachen Angelhaken ohne Widerhaken versehen sind, sowie ein Kescher oder ein Feumer.

## Art. 19 {#art_19}

1 Der Einsatz von lebenden Köderfischen ist verboten.
2 Der Einsatz von echten und künstlichen Fisch- oder Amphibieneiern ist verboten.
3 Als tote Köder dürfen nur folgende Arten eingesetzt werden: Laube, Blicke,
Alet, Rotauge, Gründling, Flussbarsch, Rotfeder, Schleie, Elritze und Hasel.

## Art. 20 {#art_20}

1 Fische müssen schonend gefangen werden.
2 Zum Verzehr bestimmte Fische sind unverzüglich zu töten. Fischerinnen
und Fischer, die über einen Sachkundenachweis (SaNa) verfügen, dürfen
lebende Fische bis am Ende des Fangtags hältern; die Fische dürfen durch die
Hälterung nicht leiden.
3 Gehälterte Fische dürfen nicht wieder ins Wasser ausgesetzt werden.
4 Fische müssen gemäss den Anforderungen der eidgenössischen Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (Art. 177 ff. TSchV) getötet werden. Die übliche Methode ist die schnellstmögliche Betäubung des Fisches durch einen
Schlag auf den Kopf oder Genickbruch und anschliessende Tötung durch
Entbluten (durch Anstechen der Kiemen) oder schnellstmögliches Ausnehmen (Art. 177ff.).
5 Es ist verboten, nicht einheimische Fische im Sinne von Anhang 5 wieder
ins Wasser auszusetzen. Bei einem Fang sind diese Fische unverzüglich zu
töten und der Wildhüterin-Fischereiaufseherin oder dem Wildhüter-Fischereiaufseher zu melden.

## Art. 21 {#art_21}

1 Fische und Krebse, die während der Schonzeit versehentlich gefangen werden, deren Fang verboten ist oder welche die Fangmindestmasse nicht erreicht haben, müssen unverzüglich wieder ins Wasser ausgesetzt werden:
a) Wird der gefangene Fisch als lebensfähig beurteilt, ist er sorgfältig wieder ins Wasser auszusetzen, wenn nicht, ist er vor dem Aussetzen zu erlegen.
b) Ist das Entfernen des Angelhakens nicht mehr gut möglich, so ist die Fischerin oder der Fischer verpflichtet, die Angelschnur in der Nähe des
Mauls abzuschneiden, bevor der Fisch sorgfältig wieder ins Wasser
ausgesetzt wird.
2 Verletzte Fische dürfen nicht lebend gehältert werden.
4 Fangstatistik

## Art. 22 {#art_22}

1 Jeder Pächterin und jedem Pächter eines Fischereiloses wird mit dem Pachtvertrag eine Reihe von Statistikbögen abgegeben.
2 Die Statistikbögen müssen bis jeweils 31. Oktober jedes Jahres an das Amt
zurückgeschickt werden.
5 Zuchtbäche

## Art. 23 {#art_23}

1 Die Direktion kann Pachtverträge für Wasserläufe, die ausschliesslich der
Fischzucht dienen, abschliessen und für jeden von ihnen besondere Bedingungen festsetzen (Anhang 2).
2 Diese Wasserläufe werden nicht öffentlich versteigert.
3 Die Pacht der Zuchtbäche dauert vom 6. März 2022 bis zum 31. Dezember
2027.
4 Im Übrigen gelten die Artikel 2 Abs. 1 und 3, 4, 11, 12, 13 sowie Artikel 14
dieser Verordnung auch für die Verpachtung der Zuchtbäche.
6 Ordnungsbussen

## Art. 24 {#art_24}

Ordnungsbussen
1 Verstösse gegen Bestimmungen, die gemäss kantonaler Ordnungsbussengesetzgebung mit Ordnungsbusse bestraft werden, bleiben vorbehalten.
A1 ANHANG 1 - Verzeichnis der verpachteten Wasserläufe 2022–2027
(Art. 1 Abs. 2)
Art. A1-1 Saanebezirk
1 Im Saanebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
151 La Longivue de ses sources
jusqu'à la Glâne,
avec le ruisseau du
Moulin
152 Le ruisseau du Glèbe de ses sources
jusqu'à la Glâne,
avec ses affluents
153 L'Arbogne III du pont de la route
Corserey–Grandsivaz jusqu'au pont
du Moulin-de-Prez
(2567453/1182814)
, avec ses affluents,
sans l'Arbogne de
Corserey-Lentigny
(ruisseau des Vaux)
ni le ruisseau du
Focho
600 estivaux de
154 L'Arbogne IV de Corserey-
Lentigny (ruisseau des Vaux)
de sa source jusqu'à
la confluence des
deux Arbognes
800 estivaux de
155 La Nesslera I de l'embouchure du
Rüdigraben jusqu'à
la Gérine
156 La Nesslera II de sa confluence
avec le ruisseau de
Zénauva jusqu'à
l'embouchure du
Rüdigraben, avec
ses affluents
700 estivaux de
157 La Nesslera III: ruisseaux du
Pontet et de Zénauva
ruisseau du Pontet:
de la route cantonale au lieu-dit Le
Pratzey
(2578483/1173993)
jusqu'à sa confluence avec le ruisseau de Zénauva,
sans ses affluents;
ruisseau de Zénauva: du pont du
Moulinet jusqu'à sa
confluence avec le
ruisseau du Pontet
600 estivaux de
Art. A1-2 Sensebezirk
1 Im Sensebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
251 Taverna I Von der Einmündung des Steinhusbaches bis zur Querung der
Kantonsstrasse oberhalb des Friedhofs in Flamatt, mit ihren Zuflüssen (inklusive Steinhusbach), mit
Ausnahme des Würibaches
800 Bachforellen-
252 Taverna II Von der Brücke der Strasse Wünnewil–Ueberstorf bis zur Einmündung des Steinhusbaches, der
Steinhusbach ausgenommen
400 Bachforellen-
253 Taverna III Von der Brücke von Bunziwil bis
zur Brücke der Strasse Wünnewil–
Bluemisberg, der Muhrenbach ausgenommen
kein Besatz (Dohlenkrebse)
254 Taverna IV Von der Brücke des Weges Menzishus–Untertützenberg bis zur
Brücke von Bunziwil
kein Besatz (Dohlenkrebse)
255 Taverna V Von der Rohrbrücke bis zur
Brücke des Weges Menzishus–Untertützenberg, mit dem Seeligraben
samt seinen Zuflüssen
kein Besatz (Dohlenkrebse)
256 Muhrenbach I Von der Brücke der Strasse Niedermuhren–Schürgraben bis zur
Taverna, ohne seine Zuflüsse
400 Bachforellen-
257 Muhrenbach II Von der Quelle bis zur Brücke der
Strasse Niedermuhren–Schürgraben, mit dem Lettiswilbach
300 Bachforellen-
258 Galtera II Von der Brücke in Poffetsmühle
bis zur Ameismühle-Brücke, ohne
den Tasbergbach
kein Besatz (Dohlenkrebse)
259 Galtera III Von der Brücke in Zbindenmühle
bis zur Brücke in Poffetsmühle,
mit ihren Zuflüssen, ohne Fulbächli
kein Besatz (Dohlenkrebse)
260 Galtera IV Von der Kantonsstrasse Rechthalten–Brünisried sowie von der Kantonsstrasse Wengliswil–Zumholz
bis zur Brücke in Zbindenmühle,
mit ihren Zuflüssen, ausgenommen
das Fulbächli
kein Besatz (Dohlenkrebse)
261 Tasbergbach I Von der Frohmattbrücke bis zur
Einmündung in die Galtera, mit
dem Schwandbach
300 Bachforellen-
262 Tasbergbach II Von seiner Quelle bis zur Frohmattbrücke, ohne Zuflüsse
kein Besatz (Dohlenkrebse)
263 Euschelsbach Von der Alp Schönbödeli
(2588426/1166269) bis zum
Schwarzsee
300 Bachforellen-
264 Rotenbach Von seinen Quellen bis zur Sense,
mit dem Schwendlibach
300 Bachforellen-
265 Muscherenbach Von seinen Quellen bis zur
Kantonsgrenze bei der Birchera,
ausgenommen der St.-Ursenvorsatz-Bach
500 Bachforellen-
266 Ärgera Von ihrer Quelle bis zur Roggelibrücke, mit ihren Zuflüssen, ausgenommen der Höllbach
1300 Bachforellen-
267 Höllbach Von seiner Quelle bis zur Ärgera,
mit seinen Zuflüssen
500 Bachforellen-
Art. A1-3 Greyerzbezirk
1 Im Greyerzbezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
351 Les ruisseaux du Bry et de
Granges-de-Paille
de leurs sources
jusqu'au lac de la
Gruyère (à sa cote
maximale)
352 Le ruisseau de Gumefens et le
Rio-de-la-Scie (Malessert et
Jorette)
de leurs sources
jusqu'à la route
cantonale, avec
leurs affluents
353 Le Gérignoz du pont du Petit-
Prary jusqu'à la
route cantonale,
avec ses affluents
354 La Serbache de sa source jusqu'à
Le Bas-du-Riau
(2575849/1171246)
, avec ses affluents
700 estivaux de
355 Le Rio-du-Motélon I du pont des Fossalets
(2578606/1160364)
jusqu'à 50 mètres
en amont du lac de
Montsalvens à sa
cote maximale
(2577494/1161856)
, sans ses affluents,
à l'exception du
ruisseau des Groins
jusqu'à la hauteur
du chalet des Groins-d'En-Bas
(2577892/1160058)
356 Le Rio-du-Motélon II de la confluence
des ruisseaux de
Varlavanne et de la
Curarda
(2577651/1156213)
jusqu'au pont des
Fossalets
(2578606/1160364)
357 Le Javro des coordonnées
(2583553/1166876)
aux coordonnées
(2580723/1165927)
, avec les affluents
suivants: Ruisseau
des Féguelenets: du
pont de la route La
Valsainte–Les
Echelettes jusqu'au
Javro. Ruisseau de
la Cuetze: de la
hauteur du chalet
des Petits-Creux
(2580602/1167575)
jusqu'au Javro
358 Le Liderrey et le Rio-del'Essert
ruisseau du Liderrey: de sa source
jusqu'à sa confluence avec le Javro,
sans les affluents;
le Rio-de-l'Essert:
de Plan-Paccot
(2583416/1164981)
jusqu'à sa confluence avec le Javro,
sans les affluents
700 estivaux de
359 Le ruisseau de Coppet du chalet de la Lochetta
(2581295/1163881)
jusqu'au pont de la
route qui mène à la
STEP, ainsi que
son affluent, le
ruisseau du Gros-
Ganet
400 estivaux de
360 Le Rio-du-Gros-Mont I du pont des Rouvènes-Devant
(2581359/1159087)
jusqu'à la Jogne,
sans ses affluents
361 Le Rio-du-Gros-Mont II du pied de la chute
en aval de Fessu-
Devant
(2582165/1155120)
jusqu'au pont des
Rouvènes-Devant
(2581359/1159087)
, avec le ruisseau
du Pra-Michy depuis ses sources et
le ruisseau de la Féguelena depuis le
pied du rocher
(2582451/1156348)
400 estivaux de
362 Le Rio-du-Petit-Mont de ses sources
jusqu'à la Jogne,
avec ses affluents
363 Le Diron (ruisseau de Maupas) de la passerelle de
la forêt des Troncs
(2565480/1162596)
jusqu'à la Sionge,
sans ses affluents
364 La Neirigue IV du pont des Moulenets jusqu'au confluent du ruisseau
des Grands-Marais,
sans ses affluents
365 La Neirigue V de ses sources
jusqu'au pont des
Moulenets, avec le
ruisseau des Roubattes et le ruisseau
de Sâles, de ses
sources jusqu'à sa
confluence avec le
ruisseau des Roubattes
366 Le ruisseau du Pâquier du passage à gué
qui mène au chalet
des Pas jusqu'à son
embouchure dans
l'Albeuve et son
affluent, le Rio-de-
Sencery
367 La Marivue I du pont près de la
chapelle de l'Evi
jusqu'à la Sarine,
sans ses affluents
600 estivaux de
368 La Marivue II de ses sources
jusqu'au pont près
de la chapelle de
l'Evi, avec ses
affluents
900 estivaux de
369 L'Hongrin I des coordonnées
(2566921/1145084)
jusqu'au pont en
aval d'Allières
(2567717/1147611)
, sans ses affluents
600 estivaux de
370 L'Hongrin II de la limite cantonale jusqu'aux
coordonnées
(2566921/1145084)
, sans ses affluents
371 La Tâna I de la première passerelle en aval de la
cascade jusqu'à la
première chute en
amont de l'embouchure de la Sarine
372 La Tâna II le ruisseau des Marais ainsi que le
ruisseau de Plan-
Rion, depuis l'intersection de la route
de Bounavaux
(2575261/1151534)
jusqu'en amont de
la cascade
700 estivaux de
Art. A1-4 Seebezirk
1 Im Seebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
452 Bibera II Von der Autobahnbrücke bis zur
Murten-Erlen (2578513/1202222)
600 Bachforellen-
453 Bibera III Von der Brücke der Mühle Schönbühl bis zur Kantonsgrenze in
Gempenach, auf Freiburger Boden,
ohne Zuflüsse
300 Bachforellen-
454 Bibera IV Von der Brücke Obere Mühle bis
zur Brücke der Mühle Schönbühl,
ohne Zuflüsse
300 Bachforellen-
455 Bibera V Von der Brücke der Strasse Gurmels–Cressier bis zur Brücke Obere Mühle, ohne Zuflüsse
300 Bachforellen-
456 Le Chandon I Du pont de la route Chandossel–
Villarepos jusqu'au pont de la route
Faoug–Chandossel, avec le ruisseau des Baumes depuis le premier
pont près des Baumes
(2573744/1192366)
457 Le Chandon II De la limite cantonale jusqu'au
pont de la route Chandossel–Villarepos (2571920/1191290)
458 Le Chandon III De ses sources jusqu'à la limite
cantonale près de Malforin, ainsi
que son affluent de Malforin,
jusqu'à la grande chute en dessous
de la STEP de Grolley
Art. A1-5 Glanebezirk
1 Im Glanebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
551 Les ruisseaux du Charroton, de
la Roseire et du Passiau
de leurs sources
jusqu'à la Broye,
avec leurs affluents
552 Le ruisseau de Chavannes-les-
Forts et le Fochaux
de leurs sources
jusqu'à la Glâne,
avec leurs affluents
600 estivaux de
553 La Neirigue II du confluent du
ruisseau des Brets
jusqu'au pont du
Moulin-Affamaz,
sans ses affluents
554 La Neirigue III du confluent du
ruisseau des
Grands-Marais
jusqu'au confluent
du ruisseau des
Brets, avec son
affluent, le ruisseau
des Bioles
555 Le ruisseau des Nillettes de sa source jusqu'à
la Neirigue, avec
ses affluents
556 Le ruisseau des Grands-Marais de ses sources
jusqu'à la Neirigue
557 Le Mausson de ses sources
jusqu'à la Neirigue,
avec ses affluents
900 estivaux de
Art. A1-6 Broyebezirk
1 Im Broyebezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
651 Le Bainoz I de la prise d'eau du ruisseau des
Moulins jusqu'à la route en amont de
la Petite-Glâne (2555637/1185078)
652 Le Bainoz II de la limite cantonale jusqu'à la prise
d'eau du ruisseau des Moulins, avec
son affluent, le ruisseau de Murist
653 La Lembe I du pont à l'entrée nord-est du village
de Cheiry (2554152/1177980) jusqu'à
la limite cantonale vers Coumin-Dessous
654 La Lembe II de la limite cantonale en amont de la
scierie de Prévondavaux jusqu'au
pont à l'entrée nord-est du village de
Cheiry (2554152/1177980), avec ses
affluents
700 estivaux de
655 L'Arbogne II du pont du Moulin-de-Prez jusqu'à la
confluence avec le ruisseau des Pelons, sans ses affluents
656 L'Arignon des coordonnées (2555622/1186350)
jusqu'au pont de l'autoroute, à Bussy
Art. A1-7 Vivisbachbezirk
1 Im Vivisbachbezirk werden folgende Wasserläufe verpachtet:
751 La Biorde de sa source jusqu'à la limite cantonale,
avec ses affluents, sur territoire fribourgeois
752 La Mionne de ses sources jusqu'à la limite cantonale, avec ses affluents, sur territoire fribourgeois
753 Le Flon de ses sources jusqu'à la limite cantonale à Pont (Veveyse), sans l'étang de la
tourbière des Ecasseys
A2 ANHANG 2 - Verzeichnis der ausschliesslich der Fischzucht
dienenden Wasserläufe 2022–2027 (Art. 23 Abs. 1)
Art. A2-1 Saanebezirk
1 Folgende Wasserläufe im Saanebezirk dienen ausschliesslich der Fischzucht:
Nummer Wasserlauf Begrenzung
159 La Sonnaz supérieure à partir de 100 m en aval du lac de Seedorf
jusqu'au pont de la route Belfaux–Lossy. Le Tiguelet, depuis la ligne de chemin de fer jusqu'à son
embouchure dans la Sonnaz ainsi que le ruisseau
du Moulin depuis Le Rafoué jusqu'à son embouchure dans la Sonnaz
Art. A2-2 Sensebezirk
1 Folgende Wasserläufe im Sensebezirk dienen ausschliesslich der Fischzucht:
Nummer Wasserlauf Begrenzung
268 Galtera I Von der Brücke in Ameismühle bis zum ersten Absturz oberhalb der Stadtmauer in Freiburg, ohne den Tasbergbach
Art. A2-3 Glanebezirk
1 Folgende Wasserläufe im Glanebezirk dienen ausschliesslich der Fischzucht:
Nummer Wasserlauf Begrenzung
558 L'Arbogne V De ses sources jusqu'au pont de la route Corserey–Grandsivaz, avec ses affluents, sur territoire fribourgeois
Genehmigung des Bundes
—
Die Artikel 8, 13 und 15 bis 21 dieser Verordnung sind vom Eidgenössischen
Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
der zuständigen Bundesbehörde am 20.12.2021 genehmigt worden
(ASF INFO 2021-52).
Änderungstabelle – Nach Beschlussdatum
Beschluss Berührtes Element Änderungstyp Inkrafttreten Quelle (ASF seit 2002)
23.11.2021 Erlass Grunderlass 01.01.2022 2021_151
Änderungstabelle – Nach Artikel
Berührtes Element Änderungstyp Beschluss Inkrafttreten Quelle (ASF seit 2002)
Erlass Grunderlass 23.11.2021 01.01.2022 2021_151
