---
title: "Änderung der Staatsgrenze mit Jugoslawien"
id: b937b351-ea8e-4e00-9df4-ae26f0956f6f
authority: at
place: "Austria"
applies_also_from: [eu]
kind: statute
in_force: true
publisher_url: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000606
attribution: "Quelle: RIS – Rechtsinformationssystem des Bundes, Bundeskanzleramt, https://www.ris.bka.gv.at (CC BY 4.0)"
solon_url: https://solon.orangecat.ch/law/b937b351-ea8e-4e00-9df4-ae26f0956f6f
language: de
in_force_from: 2008-01-01
date_basis: publisher
status: consolidated
source_url: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000606
read_on: 2026-11-08
sha256: c9917deec61e80363bfcb5d23ae70c98d5ea07abef619f8f2d99d77b8ac5dd0f
provisions: 8
---

# Änderung der Staatsgrenze mit Jugoslawien

## Langtitel {#§ 0}

Bundesgesetz vom 27. Jänner 1976 über Änderungen des Verlaufes der Staatsgrenze zwischen der Republik Österreich und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien
StF: BGBl. Nr. 586/1976 (NR: GP XIV RV 20 AB 87 S. 16. BR: AB 1462 S. 348.)
Der Nationalrat hat beschlossen:

## § 1 Begriffsbestimmungen {#§ 1}

Begriffsbestimmungen
§ 1.
Im Sinne dieses Bundesgesetzes sind
1. Staatsgrenze: die Staatsgrenze zwischen der Republik Österreich (Land Steiermark hinsichtlich der §§ 2 bis 6, Land Kärnten hinsichtlich des § 7) und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien;
2. Anlagen: die Anlagen zum Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien vom 29. Oktober 1975 über Änderungen und Ergänzungen des Vertrages zwischen der Republik Österreich und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über die gemeinsame Staatsgrenze vom 8. April 1965.

## § 3 {#§ 3}

§ 3.
Der Verlauf der Staatsgrenze wird im gesamten Grenzabschnitt III durch die Anlagen
5 (Grenzbeschreibung),
6 und 7 (Koordinatenverzeichnisse) und
8 (Grenzplan im Maßstab 1 : 1000)
bestimmt.

## § 4 {#§ 4}

§ 4.
Spätere Veränderungen des Verlaufes der Kutschenitza haben auf den in den §§ 2 und 3 festgelegten Verlauf der Staatsgrenze keinen Einfluß.

## § 5 Änderung des Verlaufes der Staatsgrenze im Bereich des regulierten Ägydibaches (Teil des Grenzabschnittes VIII) {#§ 5}

Änderung des Verlaufes der Staatsgrenze im Bereich des regulierten Ägydibaches (Teil des Grenzabschnittes VIII)
§ 5.
Der Verlauf der Staatsgrenze wird im Grenzabschnitt VIII vom Grenzzeichen Nr. VIII/65 bis zum Grenzzeichen Nr. VIII/74 durch die Anlagen
10 (Grenzbeschreibung),
11 (Koordinatenverzeichnis) und
12 (Grenzplan im Maßstab 1 : 250)
bestimmt.

## § 6 {#§ 6}

§ 6.
Spätere Veränderungen des Verlaufes des Ägydibaches haben auf den im § 5 festgelegten Verlauf der Staatsgrenze keinen Einfluß.

## § 7 Änderungen des Verlaufes der Staatsgrenze beim Straßen-Grenzübergang Grablach (Teile der Grenzabschnitte XVIII und XIX) {#§ 7}

Änderungen des Verlaufes der Staatsgrenze beim Straßen-Grenzübergang Grablach (Teile der Grenzabschnitte XVIII und XIX)
§ 7.
Der Verlauf der Staatsgrenze wird im Grenzabschnitt XVIII vom Grenzzeichen Nr. XVIII/152 bis zum Ende dieses Grenzabschnittes und im Grenzabschnitt XIX vom Beginn dieses Grenzabschnittes bis zum Grenzzeichen Nr. XIX/3 durch die Anlagen
14 (Grenzbeschreibung),
15 (Koordinatenverzeichnis) und
16 (Grenzplan im Maßstab 1 : 250)
bestimmt.

## § 8 Inkrafttreten und Vollziehung {#§ 8}

Inkrafttreten und Vollziehung
§ 8.
(1) Dieses Bundesgesetz tritt - vorbehaltlich des zur Wirksamkeit seiner §§ 2 bis 6 erforderlichen übereinstimmenden Verfassungsgesetzes des Landes Steiermark und vorbehaltlich des zur Wirksamkeit seines § 7 erforderlichen Verfassungsgesetzes des Landes Kärnten - in demselben Zeitpunkt in Kraft wie der Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien vom 29. Oktober 1975 über Änderungen und Ergänzungen des Vertrages zwischen der Republik Österreich und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über die gemeinsame Staatsgrenze vom 8. April 1965.
(2) Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist die Bundesregierung betraut.
