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title: "Gesetz über die Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung"
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provisions: 27
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# Gesetz über die Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung

## Art. 1 I. Allgemeine Bestimmungen (1.) {#art_1}

Gegenstand *
1 Dieser Erlass regelt die Umsetzung der bundesrechtlichen Bestimmungen
über die obligatorische Krankenpflegeversicherung und die individuelle Prämienverbilligung. *

## Art. 2 {#art_2}

Begriffe
1 In diesem Gesetz bedeuten:
a) * Richtprämie: Prämie, die für die Berechnung der Prämienverbilligung
ausschlaggebend ist. Es ist dies die Jahresprämie, die sich aus dem
Durchschnitt der Jahresprämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung der vier günstigsten Versicherer mit mindestens 100
Versicherten in Appenzell Ausserrhoden ergibt. Basis der Richtprämienberechnung der jeweiligen Versicherer bildet die Jahresprämie mit
der ordentlichen Franchise und mit Unfalldeckung. Es werden Richtprämien festgelegt für Erwachsene, für Kinder und für junge Erwachsene in Ausbildung.
1) KVG (SR 832.10)
* vgl. Änderungstabelle am Schluss des Erlasses
Lf. Nr. / Abl. 1126 1
833.14 Ausserrhodische Gesetzessammlung
b) Durchschnittsprämie: Prämie, die jährlich vom Eidgenössischen Departement des Innern festgelegt wird. Es wird unterschieden zwischen der Durchschnittsprämie, die Bezügerinnen und Bezüger von
Ergänzungsleistungen als Prämienverbilligung ausgerichtet wird, und
jener für Rentnerinnen und Rentner mit Wohnsitz in der Europäischen Union, in Island und Norwegen, die als Richtprämie zur Ausrichtung von Prämienverbilligungen gilt.
c) Steuerbares Einkommen: Gesamte steuerbare Einkünfte abzüglich
der zu ihrer Erzielung notwendigen Kosten (= Reineinkommen) und
abzüglich der Sozialabzüge2).
d) Massgebendes Einkommen: Grundlage für die Berechnung der Prämienverbilligung. Es entspricht dem steuerbaren Einkommen nach
der letzten rechtskräftigen Steuerveranlagung, korrigiert um die Faktoren nach Art. 19.
e) Allgemeiner Lebensbedarf: Bestimmt sich nach
Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 oder 2 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung3) und der darauf abgestützten Verordnung. Verwitwete, getrennt
lebende, geschiedene oder ledige Personen, die mit unterhaltsberechtigten Personen zusammenleben, für deren Unterhalt sie zur
Hauptsache aufkommen, sind Ehepaaren gleichgestellt.
f) * Anrechenbares Einkommen: Grundlage für die Berechnung des
Selbstbehalts. Es bemisst sich aus dem massgebenden Einkommen
abzüglich des allgemeinen Lebensbedarfs und abzüglich eines vom
Regierungsrat festzulegenden Betrags je Kind und junger Erwachsener in Ausbildung, für deren Unterhalt die versicherte Person
zur Hauptsache aufkommt.
g) Selbstbehalt: Bestimmter Prozentsatz des anrechenbaren Einkommens; wird auch als Eigenleistung bezeichnet.
h) * …
i) * Junge Erwachsene in Ausbildung: Versicherte Personen, die zwischen dem vollendeten 18. und 25. Altersjahr einer Ausbildung nach
Massgabe der Gesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung4) nachgehen. Das Vorliegen einer Ausbildung wird vermutet, wenn für den jungen Erwachsenen eine Ausbildungszulage gemäss der Gesetzgebung über die Familienzulagen5) ausbezahlt wird.
2) Art. 28 und 38 des Steuergesetzes (bGS 621.11)
3) ELG (SR 831.30)
4) Art. 49bis AHVV (SR 831.101)
5) Art. 3 Abs. 1 lit. b FamZG (SR 836.2)

## Art. 3 Ausserrhodische Gesetzessammlung 833.14 {#art_3}

Zuständigkeiten
a) Kantonsrat
1 Der Kantonsrat legt im Rahmen des Voranschlages jährlich die Höhe des
Kantonsbeitrages an die Prämienverbilligung fest. *
2 … *

## Art. 4 {#art_4}

b) Regierungsrat
1 Der Regierungsrat legt jährlich im Rahmen der Prämienverbilligung fest:
a) die Richtprämien;
b) * den Selbstbehalt für die obligatorische Krankenpflegeversicherung;
c) * den Abzug für Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung im Rahmen von Fr. 2 000.- bis Fr. 5 500.-;
d) * den Prozentsatz der Prämienverbilligung für Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung nach Massgabe der Bundesgesetzgebung.
Art. 5 c) zuständiges Departement
1 Das zuständige Departement entscheidet über: *
a) * Gesuche um Ausnahme von der Versicherungspflicht;
b) * Gesuche um Feststellung, dass eine Person der Versicherungspflicht
nicht untersteht.
2 Es übt die Aufsicht über den Vollzug dieses Gesetzes aus. *

## Art. 6 {#art_6}

d) Ausgleichskasse Appenzell Ausserrhoden *
1 Die Ausgleichskasse Appenzell Ausserrhoden vollzieht die Bestimmungen
über: *
a) * die Nichtbezahlung von Prämien und Kostenbeteiligungen;
b) * die Prämienverbilligung.
2 … *

## Art. 7 {#art_7}

e) Gemeinde
1 Die Gemeinde:
a) vollzieht die Bestimmungen über die Versicherungspflicht;
833.14 Ausserrhodische Gesetzessammlung
b) wirkt beim Vollzug der Bestimmungen über die Prämienverbilligung
mit.

## Art. 8 II. Obligatorische Krankenpflegeversicherung * (2.) {#art_8}

Versicherungspflicht
1 Die Gemeinde:
a) sorgt dafür, dass jede Person für Krankenpflege versichert ist;
b) kann von jeder versicherungspflichtigen Person den Versicherungsnachweis verlangen;
c) weist Personen, die ihrer Versicherungspflicht nicht rechtzeitig nachkommen, einem Versicherer zu.
2 Die gesetzliche Vertreterin oder der gesetzliche Vertreter eines Neugeborenen sowie eine Person, die neu in Appenzell Ausserrhoden Wohnsitz
nimmt, reichen der Gemeinde ihres Wohnsitzes innert drei Monaten einen
Versicherungsnachweis ein.
3 Grenzgängerinnen und Grenzgänger mit zivilrechtlichem Wohnsitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union reichen der Gemeinde, in der
sich der Arbeitsplatz befindet, innert drei Monaten ein Gesuch um Ausnahme von der Versicherungspflicht ein. *

## Art. 10 Art. 9 * … {#art_10}

Nichtbezahlung von Prämien und Kostenbeteiligungen *
1 Der Regierungsrat erlässt die notwendigen Vollzugsbestimmungen über
die Nichtbezahlung von Prämien und Kostenbeteiligungen. *
2–4 … *
Ausserrhodische Gesetzessammlung 833.14

## Art. 11 III. Prämienverbilligung (3.) {#art_11}

Zweck und Ziel
1 Die Prämienverbilligung soll Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen
Verhältnissen, insbesondere Familien, Alleinerziehende, junge Erwachsene
in Ausbildung sowie AHV-Bezügerinnen und -Bezüger, finanziell entlasten.
2 Bis zur Obergrenze der Bezugsberechtigung werden die Richtprämien für
Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung im Umfang des vom Regierungsrat festgelegten Prozentsatzes verbilligt. *

## Art. 12 {#art_12}

Obergrenzen der Bezugsberechtigung
1 Es gelten folgende Obergrenzen für einen Anspruch auf Prämienverbilligung:
a) * massgebendes Einkommen
1. Alleinstehende ohne Kinder Fr. 35 000.-
2. Alleinerziehende mit 1 Kind Fr. 42 000.-
3. Alleinerziehende mit 2 Kindern Fr. 49 000.-
4. Alleinerziehende mit 3 Kindern Fr. 56 000.-
5. Alleinerziehende mit 4 Kindern Fr. 63 000.-
6. Alleinerziehende mit 5 und mehr Kindern Fr. 70 000.-
7. Verheiratete ohne Kinder Fr. 55 000.-
8. Verheiratete mit 1 Kind Fr. 62 000.-
9. Verheiratete mit 2 Kindern Fr. 69 000.-
10. Verheiratete mit 3 Kindern Fr. 76 000.-
11. Verheiratete mit 4 Kindern Fr. 83 000.-
12. Verheiratete mit 5 und mehr Kindern Fr. 90 000.-
b) steuerbares Vermögen
1. Alleinstehende und Alleinerziehende Fr. 150 000.-
2. Verheiratete Fr. 250 000.-
2 Erfordern es die Verhältnisse, kann der Regierungsrat die Obergrenzen der
Bezugsberechtigung neu festlegen. Er darf dabei von den Beträgen in Abs.
1 lit. a um maximal 10 % und von jenen in Abs. 1 lit. b um maximal 20 % abweichen. *
833.14 Ausserrhodische Gesetzessammlung

## Art. 13 {#art_13}

Höhe der Prämienverbilligung
a) Grundsatz
1 Die Höhe der Prämienverbilligung entspricht der Differenz zwischen Richtprämie und Selbstbehalt.
2 Der Regierungsrat kann die Auszahlung von minimalen Prämienverbilligungsbeiträgen ausschliessen. *

## Art. 15 Art. 14 * … {#art_15}

c) Bezügerinnen und Bezüger von wirtschaftlicher Sozialhilfe
1 Wer wirtschaftliche Sozialhilfe bezieht, hat Anspruch auf vollständige Prämienverbilligung in der Höhe seiner Grundversicherung, jedoch höchstens
auf die ganze Richtprämie.
2 Die Gemeinde kann den Anspruch im Namen der Bezügerinnen und Bezüger von wirtschaftlicher Sozialhilfe geltend machen. *

## Art. 16 {#art_16}

Berechtigte Personen
1 Anspruch auf Prämienverbilligung hat, wer:
a) zivilrechtlichen Wohnsitz in Appenzell Ausserrhoden hat;
b) * einem vom Bund anerkannten Versicherer angeschlossen ist;
c) einen Selbstbehalt aufweist, der die Richtprämie nicht übersteigt; und
d) * die Obergrenzen der Bezugsberechtigung nicht überschreitet.
2 Massgebend sind die persönlichen und familiären Verhältnisse am 1. Januar des Jahres, für welches die Prämienverbilligung beansprucht wird.
3 Der Regierungsrat legt den Beginn der Anspruchsberechtigung für Neugeborene und für Personen, die neu in Appenzell Ausserrhoden Wohnsitznehmen, fest.

## Art. 17 {#art_17}

Gemeinsamer Anspruch
1 Personen, die gemeinsam besteuert werden, haben einen gemeinsamen
Anspruch auf Prämienverbilligung, der bei getrennter Auszahlung anteilmässig aufgeteilt wird.
2 Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung haben gemeinsam mit den
unterhaltspflichtigen Eltern Anspruch auf Prämienverbilligung. *

## Art. 18 Ausserrhodische Gesetzessammlung 833.14 {#art_18}

Versicherte mit Wohnsitz in der Europäischen Union, Island
oder Norwegen *
1 Die Berechtigung auf Prämienverbilligung richtet sich sinngemäss nach
Art. 16.
2 Für diese Versicherten gilt: *
a) Die Richtprämie entspricht der vom Eidgenössischen Departement
des Innern jährlich festgelegten Durchschnittsprämie;6)
b) Das massgebende Einkommen entspricht dem quellensteuerpflichtigen Einkommen.
3 Das quellensteuerpflichtige Einkommen wird in die Kaufkraft des Wohnsitzstaates umgerechnet. Massgebend ist der vom Bund jährlich bestimmte Umrechnungsfaktor je Mitgliedstaat der Europäischen Union, für Island oder

## Art. 19 Norwegen.7) * {#art_19}

Massgebendes Einkommen
1 Das massgebende Einkommen entspricht dem steuerbaren Einkommen
nach der letzten rechtskräftigen ausserrhodischen Steuerveranlagung zuzüglich: *
1.–2. * …
a) * der Beiträge an die Säule 3a von Personen, die einer Vorsorgeeinrichtung nach Art. 80 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge8) angehören;
b) * des vom Regierungsrat festgelegten Betrages an die Säule 3a von
Personen, die keiner Vorsorgeeinrichtung nach Art. 80 BVG angehören;
c) * die Einkaufsbeiträge an Einrichtungen der beruflichen Vorsorge;
d) * des Liegenschaftsaufwandes;
e) * der Einkünfte gemäss Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit9);
f) * der Vorjahresverluste nach Art. 33 Abs. 1 des Steuergesetzes10);
6) V des EDI über die Durchschnittsprämie der Krankenpflegeversicherung für die Berechnung der Ergänzungsleistungen (SR 831.309.1)
7) V des EDI über die Preisniveauindizes und die Durchschnittsprämien für den Anspruch auf Prämienverbilligung in der Europäischen Union, in Island und in Norwegen (SR 832.112.51)
8) BVG (SR 831.40)
9) BGSA (SR 822.41)
10)bGS 621.11
833.14 Ausserrhodische Gesetzessammlung
g) * des vom Regierungsrat festgelegten Prozentsatzes des steuerbaren
Vermögens;
h) * der Mitgliederbeiträge und Zuwendungen an politische Parteien nach
Art. 35 lit. j des Steuergesetzes;
i) * der freiwilligen Leistungen an juristische Personen in der Schweiz
nach Art. 36 lit. b des Steuergesetzes.
2 Liegt keine rechtskräftige ausserrhodische Steuerveranlagung vor, ist auf
das steuerbare Einkommen in der neusten provisorischen ausserrhodischen
Steuerveranlagung gemäss Selbstdeklaration abzustellen.
3 … *

## Art. 20 {#art_20}

Änderung der Verhältnisse
1 Weicht das massgebende Einkommen mehr als 20 Prozent von dem der
Berechnung der Prämienverbilligung zugrundeliegenden Einkommen ab,
kann innert sechs Monaten nach Rechtskraft der ausserrhodischen Steuerveranlagung ein Antrag auf Nachvergütung gestellt oder von Amtes wegen
eine Rückvergütung eingeleitet werden. *
2 Die Ausgleichskasse Appenzell Ausserrhoden berechnet das massgebende Einkommen auf Antrag der gesuchstellenden Person bei Änderung des

## Art. 21 Personenstandes neu. * {#art_21}

Rückerstattung
1 Eine zu Unrecht bezogene Prämienverbilligung ist der Ausgleichskasse
Appenzell Ausserrhoden zurückzuerstatten. *
2 Der Rückerstattungsanspruch erlischt mit dem Ablauf von fünf Jahren nach

## Art. 22 der Auszahlung. * {#art_22}

Verwirkung des Anspruchs
1 Gesuche um Prämienverbilligung sind innert der vom Regierungsrat festgelegten Frist einzureichen.
2 Der Anspruch auf Prämienverbilligung verwirkt für das Bezugsjahr, wenn:
a) das Gesuch nach Ablauf der Frist oder der Nachfrist gestellt wird;
b) die für die Beurteilung des Anspruchs erforderlichen Angaben nicht
fristgerecht eingereicht wurden.

## Art. 23 Ausserrhodische Gesetzessammlung 833.14 {#art_23}

Finanzierung
1 Die nach Abzug der Bundesbeiträge11) verbleibenden jährlichen Aufwendungen werden vom Kanton getragen.
Art. 24 * …

## Art. 25 IV. Rechtspflege (4.) {#art_25}

Einsprache
1 Gegen Verfügungen über die Versicherungspflicht und über Prämienverbilligungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden; davon ausgenommen sind prozess- und verfahrensleitende Verfügungen. Einer Einsprache gegen eine Verfügung betreffend die
Versicherungspflicht kommt keine aufschiebende Wirkung zu.
2 Das Einspracheverfahren ist kostenlos.

## Art. 26 {#art_26}

Rekurs und Beschwerde *
1 Gegen Einspracheentscheide über Prämienverbilligungen kann innerhalb
von 20 Tagen Rekurs beim zuständigen Departement erhoben werden. *
2 Der Rechtsschutz in den übrigen Verfahren richtet sich nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts12). Einer Beschwerde betreffend die Versicherungspflicht

## Art. 27 kommt keine aufschiebende Wirkung zu. * {#art_27}

Schiedsgericht
1 Das Schiedsgericht beurteilt Streitigkeiten:
a) zwischen Versicherern und Leistungserbringern;
b) über die Ablehnung von Vertrauensärztinnen und -ärzten.
11)Art. 66 KVG
12)ATSG (SR 830.1)
833.14 Ausserrhodische Gesetzessammlung
2 Das Schiedsgericht setzt sich aus der Präsidentin oder dem Präsidenten
des Obergerichtes, die oder der den Vorsitz ausübt, und je einer von jeder
Partei aus ihrer Berufsgruppe zu bezeichnenden, fachkundigen Schiedsperson zusammen. *
3 Unterlässt es eine Partei, fristgerecht eine Schiedsperson zu bezeichnen,
welche diesen Anforderungen entspricht, so wird eine solche von der Vorsteherin oder dem Vorsteher des zuständigen Departements ernannt. *

## Art. 28 {#art_28}

Verfahren
1 Das Verfahren richtet sich nach den Vorschriften des Konkordats über die
Schiedsgerichtsbarkeit13).

## Art. 29 V. Schlussbestimmungen (5.) {#art_29}

Übergangsbestimmungen
1 Bei Inkrafttreten dieses Gesetzes hängige Gesuche um Prämienverbilligung und hängige Beschwerden gegen Einspracheentscheide werden nach
neuem Recht beurteilt.

## Art. 30 {#art_30}

Aufhebung bisherigen Rechts
1 Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes werden aufgehoben:
a) Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung vom 28. April 199614);
b) Vorläufige Verordnung über die Prämienverbilligung in der Krankenversicherung vom 11. Dezember 200715).

## Art. 31 {#art_31}

Referendum und Inkrafttreten
1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.16).
13)bGS 234.3
14)bGS 833.14 (lf. Nr. 591)
15)bGS 833.112 (lf. Nr. 1066)
16)Die Referendumsfrist ist am 17. November 2009 unbenützt abgelaufen (Abl. 2009,
S. 1667)
Ausserrhodische Gesetzessammlung 833.14
2 Der Regierungsrat bestimmt das Inkrafttreten.17).
17)1. Januar 2010 (RRB vom 15. Dezember 2009, Abl. 2009; S. 1667)
833.14 Ausserrhodische Gesetzessammlung
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
13.09.2010 01.01.2011 Art. 27 Abs. 2 geändert 1173 / 2010, S. 1124
13.09.2010 01.01.2011 Art. 27 Abs. 3 geändert 1173 / 2010, S. 1124
16.06.2014 01.01.2015 Art. 11 Abs. 2 geändert 1266 / 2014, S. 688
11.05.2015 01.01.2016 Art. 5 Abs. 2 geändert 1287 / 2015, S. 588
13.06.2016 01.01.2017 Art. 1 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 1 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 2 Abs. 1, a) geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 2 Abs. 1, f) geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 2 Abs. 1, h) aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 2 Abs. 1, i) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 2 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 4 Abs. 1, b) geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 4 Abs. 1, c) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 4 Abs. 1, d) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 5 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 5 Abs. 1, a) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 5 Abs. 1, b) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 5 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 6 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 6 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 6 Abs. 1, a) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 6 Abs. 1, b) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 6 Abs. 2 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Titel 2. geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 8 Abs. 3 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 9 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 10 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 1, a) aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 1, b) aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 2 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 3 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 4 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 11 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 12 Abs. 1, a) geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 12 Abs. 2 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 13 Abs. 2 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 14 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 15 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 16 Abs. 1, b) geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 16 Abs. 1, d) geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 17 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 18 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 18 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 18 Abs. 3 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, 1. aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, 2. aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Ausserrhodische Gesetzessammlung 833.14
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, a) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, b) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, c) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, d) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, e) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, f) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, g) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, h) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 1, i) eingefügt 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 19 Abs. 3 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 20 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 20 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 21 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 21 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 24 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 26 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 26 Abs. 1 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 26 Abs. 2 geändert 1309 / 2016, S. 826
13.06.2016 01.01.2017 Art. 27 Abs. 3 geändert 1309 / 2016, S. 826
833.14 Ausserrhodische Gesetzessammlung
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Art. 1 13.06.2016 01.01.2017 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 1 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 2 Abs. 1, a) 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 2 Abs. 1, f) 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 2 Abs. 1, h) 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 2 Abs. 1, i) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 3 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 3 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 4 Abs. 1, b) 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 4 Abs. 1, c) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 4 Abs. 1, d) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 5 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 5 Abs. 1, a) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 5 Abs. 1, b) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 5 Abs. 2 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 5 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 6 13.06.2016 01.01.2017 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 6 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 6 Abs. 1, a) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 6 Abs. 1, b) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 6 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Titel 2. 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 8 Abs. 3 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 9 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 10 13.06.2016 01.01.2017 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 10 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 10 Abs. 1, a) 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 10 Abs. 1, b) 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 10 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 10 Abs. 3 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 10 Abs. 4 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 11 Abs. 2 16.06.2014 01.01.2015 geändert 1266 / 2014, S. 688
Art. 11 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 12 Abs. 1, a) 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 12 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 13 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 14 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 15 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 16 Abs. 1, b) 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 16 Abs. 1, d) 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 17 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 18 13.06.2016 01.01.2017 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 18 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 18 Abs. 3 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, 1. 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, 2. 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, a) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, b) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Ausserrhodische Gesetzessammlung 833.14
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Art. 19 Abs. 1, c) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, d) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, e) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, f) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, g) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, h) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 1, i) 13.06.2016 01.01.2017 eingefügt 1309 / 2016, S. 826
Art. 19 Abs. 3 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 20 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 20 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 21 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 21 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 24 13.06.2016 01.01.2017 aufgehoben 1309 / 2016, S. 826
Art. 26 13.06.2016 01.01.2017 Titel geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 26 Abs. 1 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 26 Abs. 2 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
Art. 27 Abs. 2 13.09.2010 01.01.2011 geändert 1173 / 2010, S. 1124
Art. 27 Abs. 3 13.09.2010 01.01.2011 geändert 1173 / 2010, S. 1124
Art. 27 Abs. 3 13.06.2016 01.01.2017 geändert 1309 / 2016, S. 826
