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title: "Vereinbarung in Form eines Briefwechsels zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Königreich Marokko über Abmachungen im Agrarbereich"
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# Vereinbarung in Form eines Briefwechsels zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Königreich Marokko über Abmachungen im Agrarbereich

## Vereinbarung in Form eines Briefwechsels zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Königreich Marokko über Abmachungen im Agrarbereich {#text}

0.632.315.491.1
AS 2003 3172; BBl 1998 759
Übersetzung
Vereinbarung
in Form eines Briefwechsels
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft
und dem Königreich Marokko über Abmachungen im AgrarbereichAbgeschlossen in Genf am 19. Juni 1997
Von der Bundesversammlung genehmigt am 10. März 1998
Ratifikationsurkunde von der Schweiz hinterlegt am 14. Mai 1998
In Kraft getreten am 1. Dezember 1999
(Stand am 1. Januar 1999)
Der Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung.
Art. 1 Abs. 1 Bst. b des BB vom 10. März 1998 (AS 2003 3152)
Tahar Nejjar
Botschafter
Chef der marokkanischen Delegation
S.E. Herrn Oscar Zosso
Botschafter
Chef der schweizerischen Delegation
Genf, den 19. Juni 1997
Sehr geehrter Herr Botschafter
Ich beehre mich, Ihnen den Empfang Ihres heutigen Schreibens folgenden Wortlauts zu bestätigen:
«Ich beehre mich, Bezug zu nehmen auf die Verhandlungen betreffend die Handelsvereinbarung für landwirtschaftliche Erzeugnisse zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft (im Folgenden Schweiz genannt) und dem Königreich Marokko (im Folgenden Marokko genannt), die im Rahmen der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Marokko stattgefunden haben und die namentlich die Anwendung von Artikel 12 des Abkommens zum Ziel haben.
Ich bestätige hiermit die Ergebnisse dieser Verhandlungen wie folgt:
I. Zollkonzessionen der Schweiz gegenüber Marokko gemäss den in Anhang I zu diesem Schreiben angeführten Bedingungen;
II. Zollkonzessionen Marokkos gegenüber der Schweiz gemäss den in Anhang II zu diesem Schreiben angeführten Bedingungen;
III. Zum Zwecke der Anwendung von Anhang I und II legt Anhang III dieses Schreibens die Ursprungsregeln und die Methoden der administrativen Zusammenarbeit fest;
IV. Anhänge I bis III bilden einen integrierenden Bestandteil dieser Vereinbarung.
Die Vertragsparteien geben ihrem Willen Ausdruck, auf der Grundlage der Reziprozität und innerhalb des Rahmens ihrer jeweiligen Landwirtschaftspolitik und ihrer internationalen Verpflichtungen die harmonische Entwicklung des Handels mit Landwirtschaftserzeugnissen zu fördern. Sie werden regelmässig die Entwicklung ihres Handels mit Landwirtschaftserzeugnissen überprüfen. Im Weitern werden sie ohne Verzug Konsultationen eröffnen, wenn Schwierigkeiten in Bezug auf den Handel mit Landwirtschaftserzeugnissen entstehen, und sich bemühen, geeignete Lösungen zu finden.
Die vorliegende Vereinbarung findet auch auf das Fürstentum Liechtenstein Anwendung, solange dieser Staat durch einen Zollunionsvertrag mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft verbunden ist.
Diese Vereinbarung wird von den Vertragsparteien gemäss ihren eigenen Verfahren genehmigt. Sie tritt zum gleichen Zeitpunkt in Kraft oder wird zum gleichen Zeitpunkt provisorisch angewandt wie das Abkommen zwischen den EFTA-Staaten und Marokko.
Diese Vereinbarung bleibt solange in Kraft wie das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Marokko.
Eine Kündigung des Freihandelsabkommens durch Marokko oder durch die Schweiz wird auch diese Vereinbarung beenden; diese wird zum gleichen Zeitpunkt hinfällig werden wie das Freihandelsabkommen.
Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie bestätigen wollten, dass die Regierung Marokkos dem Inhalt dieses Briefes zustimmt.»
Ich beehre mich, zu bestätigen, dass meine Regierung dem Inhalt dieses Briefes zustimmt.
Genehmigen Sie, sehr geehrter Herr Botschafter, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung.
Für das Königreich Marokko:
Tahar Nejjar
SR 0.632.315.491
SR 0.631.112.514
Anhang IZollkonzessionen, welche die Schweizerische Eidgenossenschaft dem Königreich Marokko gewährtMit dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und dem Königreich Marokko gewährt die Schweiz** dem Königreich Marokko folgende autonome Zollkonzessionen auf Ursprungserzeugnissen aus dem Königreich Marokko
schweiz.
Zoll-Tarif-Nr.
Bezeichnung der Ware
Zollpräferenzen
Präferenz-Zollansatz
MFN-Ansatz reduziert um
Fr./100 kg brutto
Fr./100 kg brutto
1
2
3
4
0603.
Blüten (Blumen) und Blütenknospen, geschnitten,
zu Binde- oder Zierzwecken, frisch, getrocknet,
gebleicht, gefärbt, Imprägniert oder anders behandelt:
– frisch:
– – vom 1. Mai bis 25. Oktober:
– – – Nelken:
10 31
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 13)*
frei
– – – Rosen:
10 41
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 13)*
frei
– – – andere als Rosen und Nelken:
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 13)*:
10 51
– – – – – verholzend
20.—
10 59
– – – – – andere
20.—
– andere:
90 10
– – getrocknet, im Naturzustand
frei
90 90
– – andere (gebleicht, gefärbt, imprägniert, usw.)
frei
0604.
Blattwerk, Blätter, Zweige und andere Pflanzenteile, ohne Blüten oder Blütenknospen, sowie Gräser, Moose und Flechten, zu Binde- oder Zierzwecken, frisch,
getrocknet, gebleicht, gefärbt, imprägniert oder anders behandelt:
– andere als Moose oder Flechten:
99 90
– – andere als frisch oder bloss getrocknet
gebleicht, gefärbt, imprägniert, usw.)
50.—
0701.
Kartoffeln, frisch oder gekühlt:
– Saatkartoffeln:
10 10
– – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 14)*
eingeführt
frei
– andere:
90 10
– – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 14)*
eingeführt
3.—
0702.
Tomaten, frisch oder gekühlt:
– Cherrv-Tomaten (Kirschentomaten):
00 10
– – vom 21. Oktober bis 30. April
frei
schweiz.
Zoll-Tarif-Nr.
Bezeichnung der Ware
Zollpräferenzen
Präferenz-Zollansatz
MFN-Ansatz reduziert um
Fr./100 kg brutto
Fr./100 kg brutto
1
2
3
4
– Peretti-Tomaten (längliche Form):
00 20
– – vom 21. Oktober bis 30. April
frei
– andere Tomaten, mit einem Durchmesser von 80 mm
und mehr (sog. Fleischtomaten):
00 30
– – vom 21. Oktober bis 30. April
frei
– andere:
00 90
– – vom 21. Oktober bis 30. April
frei
0703.
Speisezwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Lauch
und andere Gemüse der Allium-Arten, frisch oder
gekühlt:
– Speisezwiebeln und Schalotten:
– – Setzzwiebeln:
10 11
– – – vom 1. Mai bis 30. Juni
frei
– – – vom 1. Juli bis 30. April:
10 13
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – andere Speisezwiebeln und Schalotten:
– – – weisse Speisezwiebeln, mit grünem Rohr
Cipollotte):
10 20
– – – – vom 31. Oktober bis 31. März
– – – – vom 1. April bis 30. Oktober:
10 21
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – – weisse, flache Speisezwiebeln, mit einem
Durchmesser von 35 mm oder weniger:
10 30
– – – – vom 31. Oktober bis 31. März
frei
– – – – vom 1. April bis 30. Oktober
10 31
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – – Wildzwiebeln (Lampagioni):
10 40
– – – – vom 16. Mai bis 29. Mai
frei
– – – – vom 30. Mai bis 15. Mai:
10 41
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – – Speisezwiebeln mit einem Durchmesser von
70 mm oder mehr:
10 50
– – – – vom 16. Mai bis 29. Mai
frei
– – – – vom 30. Mai bis 15. Mai:
10 51
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
– – – Speisezwiebeln mit einem Durchmesser von
weniger als 70 mm, rote und weisse Sorten
andere als solche der Nrn 0703.1030/1039:
10 60
– – – – vom 16. Mai bis 29. Mai
frei
– – – – vom 30. Mai bis 15. Mai:
10 61
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – – andere Speisezwiebeln:
10 70
– – – – vom 16. Mai bis 29. Mai
frei
– – – – vom 30. Mai bis 15. Mai:
10 71
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr 15)*
frei
10 80
– – – Schalotten
frei
20 00
– Knoblauch
frei
– Lauch und andere Gemüse der Allium-Arten:
– – langschaftiger Lauch (höchstens 1 /6 der Schaft-
länge grün, wenn geschnitten nur weiss), zum
Abpacken in Verkaufsschalen:
90 10
– – – vom 16. Februar bis Ende Februar
5.—
– – – vom 1. März bis 15. Februar:
90 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – anderer Lauch:
90 20
– – – vom 16. Februar bis Ende Februar
5.—
– – – vom 1. März bis 15. Februar:
90 21
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
90 90
– andere
5.—
0704.
Kohl, Blumenkohl, Wirsingkohl, Kohlrabi und ähnliche essbare Kohlarten der Gattung Brassica frisch oder
gekühlt:
– Blumenkohl, einschliesslich Winterblumenkohl:
– – Cimone:
10 10
– – – vom 1. Dezember bis 30. April
frei
– – – vom 1. Mai bis 30. November:
10 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – Romanesco:
10 20
– – – vom 1. Dezember bis 30. April
frei
– – – vom 1. Mai bis 30. November:
10 21
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – andere:
10 90
– – – vom 1. Dezember bis 30. April
frei
– – – vom 1. Mai bis 30. November:
10 91
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– Rosenkohl:
20 10
– – vom 1. Februar bis 31. August
5.—
– – vom 1. September bis 31. Januar:
20 11
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– andere:
– – Rotkohl:
90 11
– – – vom 16. Mai bis 29. Mai
frei
– – – vom 30. Mai bis 15. Mai:
90 18
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – Weisskohl:
90 20
– – – vom 2. Mai bis 14. Mai
frei
– – – vom 15. Mai bis 1. Mai:
90 21
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – Spitzkabis:
90 30
– – – vom 16. März bis 31. März
frei
– – – vom 1. April bis 15. März:
90 31
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – Wirsing:
90 40
– – – vom 11. Mai bis 24. Mai
frei
– – – vom 25. Mai bis 10. Mai:
90 41
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – Broccoli:
90 50
– – – vom 1. Dezember bis 30. April
frei
– – – vom 1. Mai bis 30. November:
90 51
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – Chinakohl:
90 60
– – – vom 2. März bis 9. April
5.—
– – – vom 10. April bis 1. März:
90 61
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Pak-Choi:
90 63
– – – vom 2. März bis 9. April
5.—
– – – vom 10. April bis 1. März:
90 64
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Kohlrabi:
90 70
– – – vom 16. Dezember bis 14. März
5.—
– – – vom 15. März bis 15. Dezember:
90 71
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Federkohl:
90 80
– – – vom 11. Mai bis 24. Mai
5.—
– – – vom 25. Mai bis 10. Mai:
90 81
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
90 90
– – andere
5.—
0705.
Salate (Lactuca sativa) und Zichorien
(Cichorium spp.), frisch oder gekühlt:
– Salate:
– – Kopfsalat:
– – – Eisbergsalat ohne Umblatt:
11 11
– – – – vom 1. Januar bis Ende Februar
3.50
– – – – vom 1. März bis 31. Dezember:
11 18
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
3.50
– – – Batavia und andere Eisbergsalate:
11 20
– – – – vom 1. Januar bis Ende Februar
3.50
– – – – vom 1. März bis 31. Dezember:
11 21
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
3.50
– – – anderer:
11 91
– – – – vom 11. Dezember bis Ende Februar
5.—
– – – – vom 1. März bis 10. Dezember:
11 98
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – andere:
– – – Lattich:
19 10
– – – – vom 21. Dezember bis Ende Februar
5.—
– – – – vom 1. März bis 20. Dezember:
19 11
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – – Lattughino:
– – – – Eichenlaubsalat:
19 20
– – – – – vom 21. Dezember bis Ende Februar
5.—
– – – – – vom 1. März bis 20. Dezember:
19 21
– – – – – – innerhalb des Zollkontingents
(K-Nr. 15)*
5.—
– – – – Lollo, rot:
19 30
– – – – – vom 21. Dezember bis Ende Februar
5.—
– – – – – vom 1. März bis 20. Dezember:
19 31
– – – – – – innerhalb des Zollkontingents
(K-Nr. 15)*
5.—
– – – – anderer Lolto:
19 40
– – – – – vom 21. Dezember bis Ende Februar
5.—
– – – – – vom 1. März bis 20. Dezember:
19 41
– – – – – – innerhalb des Zollkontingents
(K-Nr. 15)*
5.—
– – – – anderer:
19 50
– – – – – vom 21. Dezember bis Ende Februar
5.—
– – – – – vom 1. März bis 20. Dezember:
19 51
– – – – – – innerhalb des Zollkontingents
(K-Nr. 15)*
5.—
– – – andere:
19 90
– – – – vom 21. Dezember bis 14. Februar
5.—
– – – – vom 15. Februar bis 20. Dezember:
19 91
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– Zichorien:
– – Witloof-Zichorie (Cichorium intybus var.
foliosum):
21 10
– – – vom 21. Mai bis 30. September
3.50
– – – vom 1. Oktober bis 20. Mai:
21 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
3.50
0706.
Karotten (Möhren), Weissrüben, Rotrüben (Randen), Schwarzwurzeln, Knollensellerie, Rettiche und ähnliche geniessbare Wurzeln, frisch oder gekühlt:
– Karotten (Möhren) und Weissrüben:
– – Karotten (Möhren):
– – – mit Laub, in Bündeln:
10 10
– – – – vom 11. Mai bis 24. Mai
2.10
– – – – vom 25. Mai bis 10. Mai:
10 11
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
2.10
– – – andere:
10 20
– – – – vom 11. Mai bis 24. Mai
2.10
– – – – vom 25. Mai bis 10. Mai:
10 21
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
2.10
– – Weissrüben:
10 30
– – – vom 16. Januar bis 31. Januar
2.10
– – – vom 1. Februar bis 15. Januar:
10 31
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
2.10
– andere:
– – Salatrüben (Rotrüben, Randen):
90 11
– – – vom 16. Juni bis 29. Juni
2.—
– – – vom 30. Juni bis 15. Juni:
90 18
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
2.—
– – Schwarzwurzeln:
90 21
– – – vom 16. Mai bis 14. September
3.50
– – – vom 15. September bis 15. Mai:
90 28
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
3.50
– – Knollensellerie:
– – – Suppensellerie (mit Laub, Knollendurchmesser
weniger als 7 cm):
90 30
– – – – vom 1. Januar bis 14. Januar
5.—
– – – – vom 15. Januar bis 31. Dezember:
90 31
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – – anderer:
90 40
– – – – vom 16. Juni bis 29. Juni
5.—
– – – – vom 30. Juni bis 15. Juni:
90 41
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Rettiche (ausgenommen Meerrettich):
90 50
– – – vom 16. Januar bis Ende Februar
5.—
– – – vom 1. März bis 15. Januar:
90 51
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Radieschen:
90 60
– – – vom 11. Januar bis 9. Februar
5.—
– – – vom 10. Februar bis 10. Januar:
90 61
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
90 90
– – andere
5.—
0707.
Gurken und Cornichons, frisch oder gekühlt:
– Gurken:
– – Salatgurken:
00 10
– – – vom 21. Oktober bis 14. April
5.—
– – – vom 15. April bis 20. Oktober:
00 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Nostrano- oder Slicer-Gurken:
00 20
– – – vom 21. Oktober bis 14. April
5.—
– – – vom 15. April bis 20. Oktober:
00 21
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Einmachgurken mit einer Länge von mehr als
6 cm, jedoch nicht mehr als 12 cm:
00 30
– – – vom 21. Oktober bis 14. April
5.—
– – – vom 15. April bis 20. Oktober:
00 31
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – andere Gurken:
00 40
– – – vom 21. Oktober bis 14. April
5.—
– – – vom 15. April bis 20. Oktober:
00 41
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
00 50
– Cornichons
5.—
0708.
Hülsenfrüchte, auch ausgelöst, frisch oder gekühlt:
– Erbsen (Pisum sativum):
– – Kefen:
10 10
– – – vom 16. August bis 19. Mai
frei
– – – vom 20. Mai bis 15. August:
10 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – andere:
10 20
– – – vom 16. August bis 19. Mai
frei
– – – vom 20. Mai bis 15. August:
10 21
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– Bohnen (Vigna spp., Phaseolus spp.):
20 10
– – Auskernbohnen
frei
– – Schwertbohnen (sog. Piattoni- oder Cocobohnen):
20 21
– – – vom 16. November bis 14. Juni
frei
– – – vom 15. Juni bis 15. November:
20 28
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – Spargel- oder Schnurbohnen (long beans):
20 31
– – – vom 16. November bis 14. Juni
frei
– – – vom 15. Juni bis 15. November:
20 38
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – extrafeine Bohnen (mind. 500 Stück je kg):
20 41
– – – vom 16. November bis 14. Juni
frei
– – – vom 15. Juni bis 15. November:
20 48
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– – andere:
20 91
– – – vom 16. November bis 14. Juni
frei
– – – vom 15. Juni bis 15. November:
20 98
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
– andere Hülsenfrüchte:
90 10
– – Guarbohnen, zu Futterzwecken
10.—
– – andere:
– – – zur menschlichen Ernährung:
90 80
– – – – vom 1. November bis 31. Mai
frei
– – – – vom 1. Juni bis 31. Oktober:
90 81
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
90 90
– – – andere
frei
0709.
Andere Gemüse, frisch oder gekühlt:
– Artischocken:
10 10
– – vom 1. November bis 31. Mai
frei
– – vom 1. Juni bis 31. Oktober
10 11
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– Spargeln:
– – Grünspargeln:
20 10
– – – vom 16. Juni bis 30. April
frei
– – – vom 1. Mai bis 15. Juni:
20 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
frei
20 90
– – andere
3.50
– Auberginen:
30 10
– – vom 16. Oktober bis 31. Mai
frei
– – vom 1. Juni bis 15. Oktober:
30 11
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– Sellerie, ausgenommen Knollensellerie:
– – grüner Stangensellerie:
40 10
– – – vom 1. Januar bis 30. April
5.—
– – – vom 1. Mai bis 31. Dezember:
40 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – gebleichter Stangensellerie:
40 20
– – – vom 1. Januar bis 30. April
5.—
– – – vom 1. Mai bis 31. Dezember:
40 21
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – anderer:
40 90
– – – vom 1. Januar bis 14. Januar
5.—
– – – vom 15. Januar bis 31. Dezember:
40 91
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– essbare Pilze und Trüffeln:
51 00
– – essbare Pilze
frei
52 00
– – Trüffeln
frei
– Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta:
– – Peperoni:
60 11
– – – vom 1. November bis 31. März
frei
60 12
– – – vom 1. April bis 31. Oktober
5.—
60 90
– – andere
frei
– Spinat, Neuseelandspinat (Tetragonia) und
Gartenmelde:
– – Spinat, Neuseelandspinat (Tetragonia):
70 10
– – – vom 16. Dezember bis 14. Februar
5.—
– – – vom 15. Februar bis 15. Dezember:
70 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
70 90
– – andere
5.—
– andere:
– – Petersilie:
90 40
– – – vom 1. Januar bis 14. März
5.—
– – – vom 15. März bis 31. Dezember:
90 41
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
– – Zucchetti (einschliesslich Zucchettiblüten):
90 50
– – – vom 31. Oktober bis 19. April
5.—
– – – vom 20. April bis 30. Oktober:
90 51
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 15)*
5.—
90 80
– – Kresse, Löwenzahn
5.—
ex
90 99
– – Oliven
5.—
0711.
Gemüse, vorläufig haltbar gemacht (z. B. durch
Schwefeldioxid oder in Wasser mit Zusatz von Salz, Schwefeldioxid oder anderen vorläufig konservierenden Stoffen), jedoch in diesem Zustand zum unmittelbaren Genuss nicht geeignet:
10 00
– Speisezwiebeln
5.—
20 00
– Oliven
5.—
30 00
– Kapern
frei
40 00
– Gurken und Cornichons
5.—
ex
90 00
– Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta
5.—
0712.
Gemüse, getrocknet auch in Stücke oder Scheiben
geschnitten, oder anders zerkleinert oder in Pulverform, aber nicht weiter zubereitet:
20 00
– Speisezwiebeln
frei
30 00
– essbare Pilze und Trüffeln
frei
– andere Gemüse; Gemüsemischungen:
– – Kartoffeln, auch in Stücke oder Scheiben
geschnitten, aber nicht weiter zubereitet:
90 21
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 14)*
eingeführt
10.—
90 70
– – Zuckermais, zu Futterzwecken
15.—
– – Knoblauch und Tomaten, unvermischt:
ex
90 81
– – – in Behältnissen von mehr als 5 kg
frei
ex
90 89
– – – andere
frei
0713.
Trockene Hülsenfrüchte, ausgelöste, auch geschält oder zerkleinert, für die menschliche Ernährung:
– Erbsen (Pisum sativum):
10 19
– – ganz, unbearbeitet
frei
10 99
– – andere
frei
– – Kichererbsen:
20 99
– – – bearbeitet
frei
– Bohnen (Vigna spp., Phaseolus spp.):
– – Bohnen der Arten Vigna mungo (L.) Hepper oder
Vigna radiata (L.) Wilczek:
31 99
– – – bearbeitet
frei
– – Adzukibohnen (Phaseolus oder Vigna angularis):
32 19
– – – ganz, unbearbeitet
frei
32 99
– – – andere
frei
– – Gartenbohnen (Phaseolus vulgaris):
33 19
– – – ganz, unbearbeitet
frei
33 99
– – – andere
frei
– – andere:
39 19
– – – ganz, unbearbeitet
frei
39 99
– – – andere
frei
– Linsen:
40 99
– – bearbeitet
frei
– Puffbohnen, Saubohnen oder Dicke Bohnen
Vicia faba var. maior) und Pferdebohnen oder
Ackerbohnen (Vicia faba var. equina, Vicia faba
var. minor):
50 99
– – bearbeitet
frei
– andere:
90 99
– – bearbeitet
frei
0714.
Wurzeln von Maniok, Maranta oder Salep, Topinambur, Süsskartoffeln und ähnliche Wurzeln und Knollen mit hohem Gehalt an Stärke oder Inulin, frisch, gekühlt, gefroren oder getrocknet, auch in Stücke zerteilt oder agglomeriert in Form von Pellets; Mark des Sago-
baumes:
– Wurzeln von Maniok:
10 10
– – zu Futterzwecken
—.75
10 90
– – andere
—.75
– Süsskartoffeln:
20 10
– – zu Futterzwecken
—.75
20 90
– – andere
—.75
– andere:
90 10
– – zu Futterzwecken
—.75
90 90
– – andere
—.75
0802.
Andere Schalenfrüchte, frisch oder getrocknet, auch ohne Schalen oder enthäutet, für die menschliche
Ernährung:
– Mandeln:
11 00
– – in der Schale
frei
12 00
– – ohne Schale
frei
– Haselnüsse (Corylus spp.):
22 90
– – ohne Schale
frei
– Walüsse:
31 90
– – in der Schale
frei
32 90
– – andere
frei
50 00
– Pistazien
frei
0804.
Datteln, Feigen, Ananas, Avocadobirnen, Guaven, Mangofrüchte und Mangostanen, frisch oder getrocknet:
10 00
– Datteln
frei
– Feigen:
20 10
– – frisch
frei
20 20
– – getrocknet
frei
40 00
– Avocadobirnen
frei
0805.
Zitrusfrüchte, frisch oder getrocknet:
10 00
– Orangen
5.—
20 00
– Mandarinen (einschliesslich Tangerinen und
Satsumas); Clementinen, Wilkings und ähnliche
Kreuzungen von Zitrusfrüchten
5.—
30 00
– Zitronen (Citrus limon, Citrus limonum) und
Limetten (Citrus aurantifolia)
frei
40 00
– Pampelmusen und Grapefruits
frei
0806.
Weintrauben:
20 00
– getrocknet
frei
0807.
Melonen (einschliesslich Wassermelonen) und
Papayafrüchte, frisch:
– Melonen (einschliesslich Wassermelonen):
11 00
– – Wassermelonen
frei
19 00
– – andere
frei
0808.
Äpfel, Birnen und Quitten, frisch:
– Äpfel:
– – zu Most- und Brennzwecken:
10 11
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 20)*
eingeführt
frei
– – andere Äpfel:
– – – in offener Packung:
10 21
– – – – vom 15. Juni bis 14. Juli
frei
– – – – vom 15. Juli bis 14. Juni:
10 22
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 17)*
frei
– – – in anderer Packung:
10 31
– – – – vom 15. Juni bis 14. Juli
2.50
– – – – vom 15. Juli bis 14. Juni:
10 32
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 17)*
2.50
– Birnen und Quitten:
– – zu Most- und Brennzwecken:
20 11
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 20)*
eingeführt
frei
– – andere Birnen und Quitten:
– – – in offener Packung:
20 21
– – – – vom 1. April bis 30. Juni
frei
– – – – vom 1. Juli bis 31. März:
frei
20 22
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 17)*
frei
– – – in anderer Packung:
20 31
– – – – vom 1. April bis 30. Juni
2.50
– – – – vom 1. Juli bis 31. März:
20 32
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 17)*
2.50
0809.
Aprikosen, Kirschen, Pfirsiche (einschliesslich
Brugnolen und Nektarinen), Pflaumen (einschliesslich Zwetschgen) und Schlehen, frisch:
– Aprikosen:
– – in offener Packung:
10 11
– – – vom 1. September bis 30. Juni
frei
– – – vom 1. Juli bis 31. August:
10 18
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 18)*
frei
– – in anderer Packung:
10 91
– – – vom 1. September bis 30. Juni
frei
– – – vom 1. Juli bis 31. August:
10 96
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 16)*
frei
– Kirschen:
20 10
– – vom 1. September bis 19. Mai
frei
– – vom 20. Mai bis 31. August:
20 11
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 18)*
frei
– Pflaumen (einschliesslich Zwetschgen) und
Schlehen:
– – in offener Packung:
– – – Pflaumen (einschliesslich Zwetschgen):
40 12
– – – – vom 1. Oktober bis 30. Juni
frei
– – – – vom 1. Juli bis 30. September:
40 13
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 18)*
frei
40 15
– – – Schlehen
frei
– – in anderer Packung:
– – – Pflaumen (einschliesslich Zwetschgen):
40 92
– – – – vom 1. Oktober bis 30. Juni
frei
– – – – vom 1. Juli bis 30. September:
40 93
– – – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 18)*
frei
40 95
– – – Schlehen
frei
0810.
Andere Früchte, frisch:
– Erdbeeren:
10 10
– – vom 1. September bis 14. Mai
frei
– – vom 15. Mai bis 31. August:
10 11
– – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 19)*
frei
– Himbeeren, Brombeeren, Maulbeeren und
Loganbeeren:
– – Himbeeren:
20 10
– – – vom 15. September bis 31. Mai
frei
– – – vom 1. Juni bis 14. September:
20 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 19)*
frei
– – Brombeeren:
20 20
– – – vom 1. November bis 30. Juni
frei
– – – vom 1. Juli bis 31. Oktober:
20 21
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 19)*
frei
20 30
– – Maulbeeren und Loganbeeren
frei
– Johannisbeeren, einschliesslich Cassis, und
Stachelbeeren:
– – Johannisbeeren, einschliesslich Cassis:
30 10
– – – vom 16. September bis 14. Juni
frei
– – – vom 15. Juni bis 15. September:
30 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 19)*
frei
30 20
– – Stachelbeeren
frei
40 00
– Preiselbeeren, Heidelbeeren und andere Früchte
der Gattung Vaccinium
frei
50 00
– Kiwi
frei
– andere:
90 91
– – tropische Früchte
frei
90 99
– – andere
frei
0811.
Früchte, nicht gekocht oder in Wasser oder Dampf
gekocht, gefroren, auch mit Zusatz von Zucker oder
anderen Süssstoffen:
ex
10 00
– Erdbeeren
22.501
– Himbeeren, Brombeeren, Maulbeeren, Loganbeeren,
Johannisbeeren und Stachelbeeren:
20 10
– – Himbeeren mit Zusatz von Zucker oder anderen
Süssstoffen
8.—
ex
20 90
– – andere
22.501
– andere:
90 10
– – Heidelbeeren
20.—
– – tropische Früchte:
90 21
– – – Karambolen
frei
90 29
– – – andere
frei
ex
90 90
– – andere
22.501
0812.
Früchte, vorläufig haltbar gemacht (z. B. durch
Schwefeldioxid oder in Wasser mit Zusatz von Salz, Schwefeldioxid oder anderen vorläufig konservierenden Stoffen), jedoch in diesem Zustand zum unmittelbaren Genuss nicht geeignet:
20 00
– Erdbeeren
2.—
– andere:
90 10
– – tropische Früchte
frei
ex
90 90
– – Zitrusfrüchte, Himbeeren und Johannisbeeren
5.—
0813.
Früchte, getrocknet, andere als solche der Nrn. 0801 bis 0806; Mischungen von getrockneten Früchten oder von Schalenfrüchten dieses Kapitels:
10 00
– Aprikosen
frei
– Pflaumen:
20 10
– – ganz
frei
20 90
– – andere
7.20
0814.
00 00
Schalen von Zitrusfrüchten oder von Melonen
(einschliesslich Wassermelonen), frisch, gefroren, in Wasser mit Zusatz von Salz, Schwefeldioxid oder anderen vorläufig konservierenden Stoffen oder
getrocknet
frei
0904.
Pfeffer der Gattung Piper; Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta, getrocknet oder zerrieben oder in Pulverform:
– Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta,
getrocknet oder zerrieben oder in Pulverform, andere
als Pfeffer:
20 10
– – nicht verarbeitet
frei
20 90
– – andere
frei
0909.
Anis-, Sternanis-, Fenchel-, Koriander-, Kreuzkümmel- oder Kümmelfrüchte; Wacholderbeeren:
20 00
– Korianderfrüchte
frei
0910.
Ingwer, Safran, Kurkuma, Thymian, Lorbeerblätter, Curry und andere Gewürze:
20 00
– Safran
frei
40 00
– Thymian; Lorbeerblätter
frei
1008.
Buchweizen, Hirse und Kanariensaat; anderes Getreide:
– Kanariensaat:
– – andere:
30 90
– – – andere
frei
– anderes Getreide:
– – Triticale:
– – – anderer:
– – – – denaturiert:
90 39
– – – – – anderer
frei
– – anderes:
– – – anderes:
90 99
– – – – anderes
frei
1207.
Andere Ölsaaten und ölhaltige Früchte, auch
geschrotet:
40 91
– Sesamsamen für die menschliche Ernährung
frei
1211.
Pflanzen, Pflanzenteile, Samen und Früchte der
hauptsächlich zur Riechmittelherstellung oder zu Zwecken der Medizin, Insektenvertilgung, Schädlingsbekämpfung oder dergleichen verwendeten Arten, frisch oder getrocknet, auch zerschnitten, zerstossen oder in Pulverform:
– andere als Süssholz- und Ginsengwurzeln:
90 10
– – ganz, unverarbeitet
frei
90 90
– – andere
frei
1212.
Johannisbrot, Algen, Zuckerrüben und Zuckerrohr, frisch, gekühlt, gefroren oder getrocknet, auch in
Pulverform; Fruchtkerne und Früchtsteine und andere pflanzliche Waren (einschliesslich Zichorienwurzeln der Varietät Cichorium Intybus sativum, nicht geröstet), der hauptsächlich zur menschlichen Ernährung dienenden Art, anderweit weder genannt noch inbegriffen:
– Johannisbrot, einschliesslich Johannisbrotkerne:
10 10
– – Johannisbrotkerne
frei
– – andere:
10 99
– – – andere als zu Futterzwecken
frei
– Algen:
20 10
– – Mehl, zu Futterzwecken
—.50
20 90
– – andere
frei
30 00
– Steine und Kerne von Aprikosen, Pfirsichen oder
Pflaumen
frei
1302.
Pflanzensäfte und -auszüge; Pektinstoffe, Pektinate
und Pektate; Agar-Agar und andere Schleime und
Verdickungsstoffe von Pflanzen, auch modifiziert:
– Pflanzensäfte und -auszüge:
11 00
– – Opium
frei
12 00
– – von Süssholz
frei
13 00
– – von Hopfen
frei
14 00
– – von Pyrethrum oder von rotenonhaltigen Wurzeln
frei
– Schleime und Verdickungsstoffe von Pflanzen,
auch modifiziert:
31 00
– – Agar-Agar
frei
– – Schleime und Verdickungsstoffe von Johannis-
brot, Johannisbrotkernen oder von Guarkernen,
auch modifiziert:
32 10
– – – zu technischen Zwecken
frei
32 90
– – – andere
frei
1403.
Pflanzliche Stoffe der hauptsächlich zur Herstellung von Besen oder Bürsten verwendeten Art (z. B. Sorgho, Plassava, Reiswurzel, Istel), auch in Strängen oder Bündeln:
10 00
– Besensorgho (Sorghum vulgare var. technicum)
frei
1509.
Olivenöl und seine Fraktionen, auch raffiniert, aber nicht chemisch modifiziert:
– nicht behandelt:
10 10
– – zu Futterzwecken
5.50
– – andere:
10 91
– – – in Behältnissen aus Glas, mit einem Fassungs-
vermögen von nicht mehr als 2 l
5.502
10 99
– – – andere
5.502
– andere:
90 10
– – zu Futterzwecken
5.50
– – andere:
90 91
– – – in Behältnissen aus Glas, mit einem Fassungs-
vermögen von nicht mehr als 2 l
5.502
90 99
– – andere
5.502
1510.
Andere ausschliesslich aus Oliven gewonnene Öle und ihre Fraktionen, auch raffiniert, aber nicht chemisch modifiziert, und Mischungen dieser Öle oder
Fraktionen mit Ölen oder Fraktionen der Nr. 1509,
zu technischen Zwecken:
ex
00 91
– roh
frei
ex
00 99
– andere
frei
1515.
Andere pflanzliche Fette und andere fette pflanzliche Öle (einschliesslich Jojoba-Öl) und ihre Fraktionen, auch raffiniert, aber nicht chemisch modifiziert:
– Jojoba-Öl und seine Fraktionen, zu technischen
Zwecken:
ex
60 91
– – in Zisternen oder Metallfässern
frei
ex
60 99
– – andere
frei
2001.
Gemüse, Früchte und andere geniessbare Pflanzenteile, mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar
gemacht:
ex
90 90
– Oliven und Kapern
frei
ex
90 90
– Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta
25.—
2002.
Tomaten, in anderer Weise als mit Essig oder Essig-
säure zubereitet oder haltbar gemacht:
– Tomaten, ganz oder in Stücken:
10 10
– – in Behältnissen von mehr als 5 kg
6.50
10 20
– – in Behältnissen von nicht mehr als 5 kg
11.50
– andere:
90 10
– – in Behältnissen von mehr als 5 kg
6.50
– – in Behältnissen von nicht mehr als 5 kg:
90 21
– – – Tomatenpulpe, Tomatenpüree und Tomaten-
konzentrat, in luftdicht verschlossenen
Behältnissen mit einem Gehalt an Trocken-
substanz von 25 Gewichtsprozent oder mehr,
aus Tomaten und Wasser bestehend, auch mit
Salz oder anderen Würzzusätzen
frei
90 29
– – – andere
11.50
2003.
Essbare Pilze und Trüffeln, in anderer Weise als mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht:
10 00
– essbare Pilze
frei
2004.
Andere Gemüse, in anderer Weise als mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht, gefroren, andere als Erzeugnisse der Nr. 2006:
– andere Gemüse und Gemüsemischungen, andere
als Kartoffeln:
– – in Behältnissen von mehr als 5 kg:
90 11
– – – Spargeln
8.40
90 12
– – – Oliven
frei
90 19
– – – andere Gemüse
10.—3
– – – Gemüsemischungen:
90 39
– – – – andere Mischungen
10.—3
– – in Behältnissen von nicht mehr als 5 kg:
90 41
– – – Spargeln
6.—
90 42
– – – Oliven
frei
90 49
– – – andere Gemüse
14.—3
– – – Gemüsemischungen:
90 69
– – – – andere Mischungen
14.—3
2005.
Andere Gemüse, in anderer Weise als mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht, nicht
gefroren, andere als Erzeugnisse der Nr. 2006:
– Erbsen (Pisum sativum):
40 90
– – in Behältnissen von nicht mehr als 5 kg
14.—
– Bohnen (Vigna spp., Phaseolus spp.):
– – Bohnen, ausgelöst:
51 90
– – – in Behältnissen von nicht mehr als 5 kg
14.—
60 90
– Spargeln, in Behältnissen von nicht mehr als 5 kg
6.—
– Oliven:
70 10
– – in Behältnissen von mehr als 5 kg
frei
70 90
– – andere
frei
– Früchte der Gattungen Capsicum oder Pimenta,
Kapern und Artischocken:
– – in Behältnissen von mehr als 5 kg:
ex
90 11
– – – unvermischt
25.—
ex
90 39
– – – Mischungen von Früchten der Gattungen
Capsicum oder Pimenta, Kapern oder
Artischocken, ohne andere Gemüse
25.—
– – in Behältnissen von nicht mehr als 5 kg:
ex
90 40
– – – unvermischt
35.—
ex
90 69
– – – Mischungen von Früchten der Gattungen
Capsicum oder Pimenta, Kapern oder
Artischocken, ohne andere Gemüse
35.—
2006.
Gemüse, Früchte, Fruchtschalen und andere Pflanzenteile, mit Zucker haltbar gemacht (durchtränkt und
abgetropft, glasiert oder kandiert):
00 10
– tropische Früchte, Schalen tropischer Früchte
frei
ex
00 90
– andere als Äpfel und Birnen
22.50
2008.
Früchte und andere geniessbare Pflanzenteile, in
anderer Weise zubereitet oder haltbar gemacht,
auch mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen oder von Alkohol, anderweit weder genannt noch
inbegriffen:
– Schalenfrüchte, Erdnüsse und andere Samen, auch
untereinander gemischt:
11 90
– – Erdnüsse, andere als Erdnusspaste
frei
– – andere:
19 10
– – – tropische Früchte
frei
19 90
– – – Haselnüsse, Pistazien
7.50
20 00
– Ananas
10.—
– Zitrusfrüchte:
30 10
– – Pulpe, ohne Zusatz von Zucker oder anderen
Süssstoffen
12.50
80 00
– Erdbeeren
6.—
– andere (andere als solche der Nrn. 2008.3090/7090,
einschliesslich Mischungen, ausgenommen solche
der Nr. 2008.19:
– – Mischungen, keine Palmherzen enthaltend:
ex
92 11
– – – von tropischen Früchten
frei
ex
92 99
– – – andere
20.—
– – andere:
– – – Pulpe, ohne Zusatz von Zucker oder anderen
Süssstoffen:
99 11
– – – – von tropischen Früchten
frei
99 19
– – – – andere
5.—
– – – andere:
– – – – andere Früchte als Äpfel:
99 96
– – – – – tropische Früchte
frei
99 97
– – – – – andere
6.—
2009.
Fruchtsäfte (einschliesslich Traubenmost) oder
Gemüsesäfte, nicht gegoren, ohne Zusatz von Alkohol, auch mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen:
– Orangensaft:
– – gefroren:
ex
11 10
– – – ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süss-
stoffen, eingedickt
14.—
ex
11 20
– – – mit Zusatz von Zucker oder anderen Süss-
stoffen, eingedickt
14.—
– – anderer:
ex
19 10
– – – ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süss-
stoffen, eingedickt
14.—
ex
19 20
– – – mit Zusatz von Zucker oder anderen Süss-
stoffen, eingedickt
14.—
– Pampelmusen- oder Grapefruitsaft:
– – ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen:
20 11
– – – eingedickt
14.—
ex
20 20
– – mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen,
eingedickt
14.—
– Saft anderer Zitrusfrüchte:
– – ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen:
30 11
– – – Zitronensaft, roh (auch stabilisiert)
frei
ex
30 19
– – – andere, eingedickt
14.—
– Ananassaft:
40 10
– – ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen
11.—
40 20
– – mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen
28.—
50 00
– Tomatensaft
10.—
– Traubensaft (einschliesslich Traubenmost):
80 31
– – eingedickt, innerhalb des Zollkontingents
K-Nr. 22)* eingeführt
50.—
– Saft anderer Früchte oder Gemüse:
80 10
– – Gemüsesaft
4.—
– – anderer als Äpfel- oder Birnensaft:
– – – ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süss-
stoffen:
80 81
– – – – von tropischen Früchten
frei
ex
80 89
– – – – von Datteln
frei
– – – mit Zusatz von Zucker oder anderen Süss-
stoffen:
80 98
– – – – von tropischen Früchten
frei
ex
80 99
– – – – von Datteln
frei
– Mischungen von Säften:
– – Gemüsesafte:
– – – Äpfel- oder Birnensaft enthaltend:
90 11
– – – – innerhalb des Zollkontingents (K-Nr. 21)*
eingeführt
4.—
90 29
– – – andere
4.—
2101.
Wasser, einschliesslich natürliches oder künstliches Mineralwasser und mit Kohlensäure versetztes Wasser, weder mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen noch aromatisiert; Eis und Schnee:
10 00
– Mineralwasser und mit Kohlensäure versetztes
Wasser
frei
90 00
– andere
frei
2204.
Wein aus frischen Weintrauben, einschliesslich mit
Alkohol angereicherter Wein; Traubenmost, anderer als solcher der Nr. 2009:
10 00
– Schaumwein
26.—
– anderer Wein; Traubenmost, dessen Gärung durch
Zusatz von Alkohol verhindert oder aufgehalten
wurde:
– – in Behältnissen mit einem Fassungsvermögen
von nicht mehr als 2 l:
21 50
– – – Süssweine, Weinspezialitäten und Mistellen
17.50
– – andere
29 50
– – – Süssweine, Weinspezialitäten und Mistellen
17.50
2207.
Ethylalkohol, nicht denaturiert, mit einem Alkoholgehalt von 80 % Vol oder mehr; Ethylalkohol und Branntwein, denaturiert mit beliebigem Alkoholgehalt:
10 00
– Ethylalkohol, nicht denaturiert mit einem Alkohol-
gehalt von 80 % Vol oder mehr
frei
20 00
– Ethylalkohol und Branntwein, denaturiert mit
beliebigem Alkoholgehalt
frei
Erläuterungen zum Anhang I
[tab]1.
[tab]Das Schweizerische Zolltarifgesetz ist massgebend für die Warenbeschreibung in
Kolonne 2.
[tab]2.
[tab]Der Hinweis*) in Kolonne 2 bezieht sich auf Importe im Rahmen der in der WTO
vereinbarten Zollkontingente.
Fussnoten
1
Ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen, nicht in Aufmachung für den Einzelverkauf, zur industriellen Weiterverarbeitung bestimmt.
2
zu technischen Zwecken: frei.
3
Erbsen, Bohnen und Zwiebeln
**
Diese Konzessionen werden auch auf Importe aus dem Königreich Marokko nach Liechtenstein gewährt, solange der Vertrag vom 29. März 1923 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein in Kraft steht.
SR 632.10 Anhang
Anhang IIZollkonzessionen, welche das Königreich Marokko
der Schweizerischen Eidgenossenschaft gewährtVom Zeitpunkt des Inkrafttretens des Freihandelsabkommens zwischen den EFTA-Ländern und dem Königreich Marokko an gewährt Marokko der Schweizerischen Eidgenossenschaft die nachstehenden autonomen Zollkonzessionen auf Ursprungserzeugnissen der Schweiz. Marokko ist bereit, diese Konzessionen zu überprüfen, sobald die im WTO/GATT konsolidierten Ansätze gleich oder tiefer sind als die Präferenzansätze.
Tarifnummern
Bezeichnung der Ware
Präferenzansatz
(%)
Zoll-
kontingent
(t)
0406.
Käse und Quark:
0406.20
– Käse aller Art, gerieben oder in Pulverform
40
100
0406.30
– Schmelzkäse, weder gerieben noch in Pulverform
54
1000
0406.90
– andere Käse:
– – Käse durch Erhitzung des Bruchs und Pressung
hergestellt:
11
– – – zur Herstellung von Käse bestimmt und von
der interessierten Industrie direkt importiert
30
350
19
– – – andere
40
200
1302.
Pflanzensäfte und -auszüge; Pektinstoffe, Pektinate und Pektate; Agar-Agar und andere Schleime und Verdickungsstoffe von Pflanzen, auch modifiziert:
1302.20
– Pektinstoffe und Pektinate
25
1516.
Tierische oder pflanzliche Fette und Öle und ihre Fraktionen, ganz oder teilweise hydriert, umgeestert, wiederverestert oder elaidiniert, auch raffiniert,
jedoch nicht anders zubereitet:
1516.10
– tierische Fette und Öle und ihre Fraktionen
215
220
1516.20
– pflanzliche Fette und Öle und ihre Fraktionen
215
520
2008.
Fruchtpulver und andere geniessbare Pflanzenteile, in anderer Weise zubereitet oder haltbar gemacht, auch mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen oder von Alkohol, anderweit weder genannt noch
inbegriffen:
ex
2008.40
– Birnen
10
ex
2008.50
– Aprikosen
25
25
ex
2008.60
– Kirschen
2,5
ex
2008.70
– Pfirsiche
25
ex
2008.80
– Erdbeeren
25
Tarifnummern
Bezeichnung der Ware
Präferenzansatz
(%)
Zoll-
kontingent
(t)
ex
2008.92
– Mischungen
25
ex
2008.99
– andere
25
2009.
Fruchtsaftpulver (einschliesslich Traubenmost) oder Gemüsesaftpulver, nicht gegoren, ohne Zusatz von Alkohol, mit oder ohne Zusatz von Zucker oder
anderen Süssstoffen:
ex
2009.70
– Apfelsaft
25
ex
2009.80
– Saft anderer Früchte oder Gemüse
25
ex
2009.90
– Mischungen von Säften
25
2101.
Auszüge, Essenzen und Konzentrate aus Kaffee, Tee oder Mate und Zubereitungen auf der Grundlage
dieser Waren oder auf der Grundlage von Kaffee, Tee oder Mate; geröstete Zichorie und andere geröstete Kaffee-Ersatzmittel und ihre Auszüge, Essenzen und Konzentrate:
2101.10
– Auszüge, Essenzen und Konzentrate aus Kaffee
und Zubereitungen auf der Grundlage solcher
Auszüge, Essenzen und Konzentrate oder auf der
Grundlage von Kaffee
2,5
2101.20
– Auszüge, Essenzen und Konzentrate aus Tee oder
Mate und Zubereitungen auf der Grundlage solcher
Auszüge, Essenzen oder Konzentrate oder auf der
Grundlage von Tee oder Mate
2,5
2103.
Zubereitungen zum Herstellen von Gewürzsaucen
und zubereitete Gewürzsaucen; zusammengesetzte Würzmittel; Senfmehl, auch zubereitet und Senf:
2103.30
– Senfmehl, auch zubereitet und Senf
25
2309.
Zubereitungen der für die Tierfütterung verwendeten Art:
2309.90
– andere
35
200
Diese Konzessionen werden auf Einfuhren aus Liechtenstein in Marokko angewendet, solange der Vertrag vom 29. März 1923 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein in Kraft bleibt.
Die Ursprungsregeln des Protokolls B zum Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Ländern und Marokko sind mutatis mutandis anwendbar.
Beim Fehlen von Hinweisen sind die Konzessionen ohne mengenmässige Beschränkung zu gewähren.
Anhang IIIUrsprungsregeln und Methoden der administrativen
Zusammenarbeit betreffend die in dieser Vereinbarung
erwähnten landwirtschaftlichen Erzeugnisse1. (1) Zur Anwendung dieses Abkommens gilt als Ursprungserzeugnis Marokkos oder der Schweiz ein Produkt, das im betreffenden Land vollständig erzeugt worden ist.
(2) im Folgenden gelten als in Marokko oder der Schweiz vollständig erzeugt:a) pflanzliche Erzeugnisse, die dort geerntet worden sind;
b) lebende Tiere, die dort geboren worden oder ausgeschlüpft sind und dort aufgezogen wurden;
c) Erzeugnisse, die von dort gehaltenen lebenden Tieren gewonnen worden sind;
d) Waren, die dort ausschliesslich aus den unter den Buchstaben a) bis c) genannten Erzeugnissen hergestellt worden sind.
(3) Verpackungsmaterialien und Einzelverkaufspackungen, die ein Produkt umschliessen, sollen zur Ermittlung, ob dieses Produkt vollständig erzeugt worden ist, nicht berücksichtigt werden, und es ist nicht notwendig festzustellen, ob solche Verpackungsmaterialien und Einzelverkaufspackungen Ursprungserzeugnisse sind oder nicht.
2. Unbeschadet der Ziffer 1 gelten ebenfalls als Ursprungserzeugnisse die in der Liste der Beilage zu diesem Anhang in den Kolonnen 1 und 2 enthaltenen Produkte, die in Marokko oder der Schweiz unter Beifügung von Vormaterialien hergestellt worden sind, die dort nicht vollständig erzeugt wurden, vorausgesetzt, dass die Bedingungen in Kolonne 3 bezüglich der ausreichenden Be- oder Verarbeitung solcher Vormaterialien erfüllt worden sind.
3. (1) Die in diesem Abkommen vorgesehene Behandlung kann nur Produkten gewährt werden, die direkt zwischen Marokko und der Schweiz transportiert werden, ohne das Gebiet eines Drittstaates zu berühren. Gleichwohl können Ursprungserzeugnisse Marokkos oder der Schweiz, die eine einzige Sendung bilden, die nicht aufgeteilt wird, unter Durchfuhr durch andere Gebiete als die der Schweiz oder Marokkos gegebenenfalls auch mit einer Umladung oder vorübergehenden Einlagerung in diesen Gebieten transportiert werden, wenn die Durchfuhr durch diese Gebiete aus geographischen Gründen gerechtfertigt ist und die Produkte im Durchfuhr- oder Einlagerungsland unter zollamtlicher Überwachung geblieben, dort nicht in den Handel oder freien Verkehr gelangt und dort nur ent- oder verladen worden sind und nur eine auf die Erhaltung ihres Zustandes gerichtete Behandlung erfahren haben.
(2) Der Nachweis, dass die in Unterabsatz 1 niedergelegten Bedingungen erfüllt worden sind, soll den Zollbehörden des Einfuhrstaates gemäss den Bestimmungen in Artikel 13, Absatz 2 des Protokolls B zum Abkommen zwischen den EFTA-Staaten und Marokko vorgelegt werden.
4. Auf Ursprungserzeugnisse im Sinne dieses Abkommens ist das Abkommen bei der Einfuhr in die Schweiz oder in Marokko anzuwenden bei Vorlage entweder einer Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 oder einer Rechnungserklärung des Ausfuhres, erteilt oder ausgestellt gemäss den Vorschriften des Protokolls B zum Abkommen zwischen den EFTA-Staaten und Marokko.
5. Die Vorschriften bezüglich Zollrückvergütung oder Nichterhebung von Zöllen, Ursprungsnachweisen und Vorkehrungen für die Verwaltungszusammenarbeit, die im Protokoll B zum Abkommen zwischen den EFTA-Staaten und Marokko enthalten sind, gelten mutatis mutandis. Dabei versteht sich, dass das in diesen Vorschriften enthaltene Verbot der Zollrückvergütung oder der Nichterhebung von Zöllen nur auf Vormaterialien anzuwenden ist, die von der Art sind, auf welche das Abkommen zwischen den EFTA-Staaten und Marokko anzuwenden ist.
Beilage zu Anhang IIIListe von Waren, auf die in Ziffer 2 zu Anhang III verwiesen wird und für die andere Bedingungen als die vollständige Erzeugung gelten.Nicht alle in der Liste aufgeführten Waren fallen unter das Abkommen.
Es ist daher erforderlich, die Anhänge I und II des Abkommens zu
konsultieren.
HS-Position
Warenbezeichnung
Be- oder Verarbeitung von Vormaterialien ohne Ursprungseigenschaft, die Ursprung verleihen
(1)
(2)
(3)
0406
Käse und Quark
Herstellen aus Vormaterialien jeder Position, ausgenommen aus Milch und Rahm der Position 0401 oder 0402
0603
Blüten (Blumen) und Blütenknospen, geschnitten, zu Binde- oder Zier-
zwecken, frisch, getrocknet, gebleicht, gefärbt, imprägniert oder anders
behandelt
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien des Kapitels 6
vollständig erzeugt sein müssen
0604
Blattwerk, Blätter, Zweige und andere Pflanzenteile, ohne Blüten oder
Blütenknospen, sowie Gräser, Moose und Flechten, zu Binde- oder Zierzwecken, frisch, getrocknet, gebleicht, gefärbt, imprägniert oder anders
behandelt
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien des Kapitels 6
vollständig erzeugt sein müssen
0711
Gemüse, vorläufig haltbar gemacht (z. B. durch Schwefeldioxid oder in Wasser mit Zusatz von Salz,
Schwefeldioxid oder anderen vorläufig konservierenden Stoffen), jedoch in diesem Zustand zum unmittelbaren Genuss nicht geeignet
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien des Kapitels 7
vollständig erzeugt sein müssen
0714
Wurzeln von Maniok, Maranta oder Salep, Topinambur, Süsskartoffeln und ähnliche Wurzeln und Knollen mit
hohem Gehalt an Stärke oder Inulin, frisch, gekühlt, gefroren oder getrocknet, auch in Stücke zerteilt oder
agglomeriert in Form von Pellets; Mark des Sagobaumes
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien des Kapitels 7
vollständig erzeugt sein müssen
0811
Früchte, nicht gekocht oder in Wasser oder Dampf gekocht, gefroren, auch mit Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen
Herstellen, bei dem alle verwendeten Früchte des Kapitels 8 vollständig
erzeugt sein müssen
0812
Früchte, vorläufig haltbar gemacht (z.B. durch Schwefeldioxid oder in Wasser mit Zusatz von Salz, Schwefeldioxid oder anderen vorläufig konservierenden Stoffen), jedoch in diesem Zustand zum unmittelbaren Genuss nicht geeignet
Herstellen, bei dem alle verwendeten Früchte des Kapitels 8 vollständig
erzeugt sein müssen
0814
Schalen von Zitrusfrüchten oder von Melonen (einschliesslich Wasser-
melonen), frisch, gefroren, in Wasser mit Zusatz von Salz, Schwefeldioxid oder anderen vorläufig konservierenden Stoffen oder getrocknet
Herstellen, bei dem alle verwendeten Früchte des Kapitels 8 vollständig
erzeugt sein müssen
1302
Pflanzensäfte und -auszüge; Pektinstoffe, Pektinate und Pektate; Agar-Agar und andere Schleime und
Verdickungsstoffe von Pflanzen, auch modifiziert:
– Schleime und Verdickungsstoffe von Pflanzen, auch modifiziert
Herstellen aus nicht modifizierten Schleimen und Verdickungsstoffen von Pflanzen
– andere
Herstellen, bei dem der Wert aller
verwendeten Vormaterialien 50 v.H. des Ab-Werk-Preises der hergestellten Ware nicht überschreitet
1403
Pflanzliche Stoffe der hauptsächlich zur Herstellung von Besen oder
Bürsten verwendeten Ar
(z. B. Sorgho, Piassava, Reiswurzel, Istel), auch in Strängen oder Bündeln
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien des Kapitels 14
vollständig erzeugt sein müssen
1509
Olivenöl und seine Fraktionen,
auch raffiniert, aber nicht chemisch modifiziert
Herstellen, bei dem alle verwendeten Oliven vollständig erzeugt sein müssen
1510
Andere ausschliesslich aus Oliven
gewonnene Öle und ihre Fraktionen, auch raffiniert, aber nicht chemisch modifiziert, und Mischungen dieser Öle oder Fraktionen mit Ölen oder Fraktionen der Nr. 1509
Herstellen, bei dem alle verwendeten Oliven vollständig erzeugt sein müssen
1515
Andere pflanzliche Fette und andere pflanzliche Öle (einschliesslich Jojoba-Öl) und ihre Fraktionen, auch raffiniert, aber nicht chemisch modifiziert
– feste Fraktionen, ausgenommen von Jojobaöl
Herstellen aus anderen Vormaterialien der Positionen 1507 bis 1515
– andere, mit Ausnahme von:– Tungöl; Myrtenwachs und
Japanwachs
– zu technischen oder industriellen Zwecken verwendete Fraktionen, andere als zur Herstellung von Lebensmitteln
Herstellen, bei dem alle verwendeten pflanzlichen Vormaterialien vollständig erzeugt sein müssen
2001
Gemüse, Früchte und andere geniessbare Pflanzenteile, mit Essig oder
Essigsäure zubereitet oder haltbar
gemacht
Herstellen, bei dem alle verwendeten pflanzlichen Vormaterialien vollständig erzeugt sein müssen
2002
Tomaten, in anderer Weise als mit
Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht
Herstellen, bei dem alle verwendeten Tomaten vollständig erzeugt sein
müssen
2003
Essbare Pilze und Trüffeln, in anderer Weise als mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht
Herstellen, bei dem alle verwendeten Pilze und Trüffeln vollständig erzeugt sein müssen
2004
Andere Gemüse, in anderer Weise als mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht, gefroren, andere als Erzeugnisse der Nr. 2006
Herstellen, bei dem alle verwendeten pflanzlichen Vormaterialien voll-
ständig erzeugt sein müssen
2005
Andere Gemüse, in anderer Weise als mit Essig oder Essigsäure zubereitet oder haltbar gemacht, nicht gefroren, andere als Erzeugnisse der Nr. 2006
Herstellen, bei dem alle verwendeten pflanzlichen Vormaterialien voll-
ständig erzeugt sein müssen
2006
Gemüse, Früchte, Fruchtschalen und andere Pflanzenteile, mit Zucker haltbar gemacht (durchtränkt und abgetropft, glasiert oder kandiert)
Herstellen, bei dem alle verwendeten pflanzlichen Vormaterialien voll-
ständig erzeugt sein müssen
2008
Früchte und andere geniessbare
Pflanzenteile, in anderer Weise
zubereitet oder haltbar gemacht, mit oder ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen oder von Alkohol, anderweitig weder genannt noch inbegriffen:
– Früchte in anderer Weise als in Wasser oder Dampf gekocht, ohne Zusatz von Zucker, gefroren
Herstellen, bei dem alle verwendeten Früchte vollständig erzeugt sein müssen
– Schalenfrüchte, ohne Zusatz von Zucker oder Alkohol
Herstellen, bei dem der Wert der verwendeten Schalenfrüchte und Ölsamen mit Ursprungseigenschaft der Positionen 0801, 0802 und 1202 bis 1207 60 v.H. des Ab-Werk-Preises der hergestellten Ware überschreitet
– andere
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien in eine andere Position als die hergestellte Ware einzureihen sind und der Wert der verwendeten Vormaterialien des Kapitels 17 30 v.H. des Ab-Werk-Preises der hergestellten Ware nicht überschreitet
2009
Fruchtsäfte (einschliesslich Traubenmost) oder Gemüsesäfte, nicht gegoren, ohne Zusatz von Alkohol, mit oder ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süssstoffen
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien in eine andere Position als die hergestellte Ware einzureihen sind und der Wert der verwendeten Vormaterialien des Kapitels 17 30 v.H. des Ab-Werk-Preises der hergestellten Ware nicht überschreitet
2101
Auszüge, Essenzen und Konzentrate aus Kaffee, Tee oder Mate und
Zubereitungen auf der Grundlage dieser Waren oder auf der Grundlage von Kaffee, Tee oder Mate; geröstete
Zichorie und andere geröstete Kaffee-Ersatzmittel und ihre Auszüge,
Essenzen und Konzentrate
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien in eine andere Position als die hergestellte Ware einzureihen sind und die verwendeten Zichorien vollständig gewonnen oder hergestellt sein müssen
2103
Zubereitungen zum Herstellen von Gewürzsaucen und zubereitete
Gewürzsaucen; zusammengesetzte Würzmittel; Senfmehl, auch zubereitet und Senf:
– Zubereitungen zum Herstellen von Würzsossen und zubereitete Würzsossen; zusammengesetzte Würzmittel
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien in eine andere Position als die hergestellte Ware einzureihen sind. Jedoch darf Senfmehl, auch zubereitet, oder Senf verwendet
werden
– Senfmehl, auch zubereitet, und Senf
Herstellen aus Vormaterialien jeder Position
2204
Wein aus frischen Weintrauben,
einschliesslich mit Alkohol
angereicherter Wein; Traubenmost, anderer als solcher der Nr. 2009
Herstellen, bei dem alle verwendeten Vormaterialien in eine andere Position als die hergestellte Ware einzureihen sind, und die verwendeten Wein-
trauben und ihre Folgeprodukte vollständig hergestellt sein müssen
2207
Ethylalkohol, nicht denaturiert, mit
einem Alkoholgehalt von 80 % Vol oder mehr; Ethylalkohol und Branntwein, denaturiert, mit beliebigem
Alkoholgehalt
Herstellen aus Vormaterialien, die nicht in der Position 2207 oder 2208 eingereiht sind
2309
Zubereitungen der für die
Tierfütterung verwendeten Art
Herstellen, bei dem das verwendete Getreide, der verwendete Zucker, die verwendeten Melassen, das verwendete Fleisch und die verwendete Milch
vollständig erzeugt sein müssen
