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title: "Verordnung über die Fischerei"
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# Verordnung über die Fischerei

## § 1 {#par_1}

Wirtschaftsjahr
1 Das Wirtschaftsjahr für die Fischerei dauert vom 1. November bis 31. Oktober.

## § 2 {#par_2}

Fangstatistik
1 Die Fangergebnisse sind nach Art, Anzahl und Gewicht in die Fangstatistik einzutragen. Die Eintragung hat bei der Berufsfischerei täglich und bei
der Angelfischerei monatlich zu erfolgen.
2 Für die Berufsfischerei ist die Fangstatistik am Ende jedes Monats innert
14 Tagen, für die Angelfischerei jährlich innert 30 Tagen nach Ablauf des
Wirtschaftsjahres dem Amt für Wald und Wild einzureichen. *
3 Wer infolge verspäteter Ablieferung der Fangstatistik gemahnt werden
muss, hat eine Mahngebühr von Fr. 50.– zu bezahlen. *
1) BGS 933.21
2) BGS 111.1

## § 3 GS 25, 211 1 {#par_3}

Örtliche Fangeinschränkungen
1 Vor öffentlichen Badeanlagen und je 50 m seitlich davon, im Abstand von
100 m vom Ufer aus gemessen, ist die Fangausübung während des Badebetriebes verboten. Ist die mit Bojen markierte Sperrfläche kleiner, gilt das
Fangverbot nur für diese kleinere Fläche.
2 Geschlossene Uferpflanzenbestände dürfen nur für das Setzen von Bären,
das Erstellen von Fachanlagen sowie für Besatzmassnahmen betreten und
befahren werden. Dabei ist die Vegetation bestmöglich zu schonen.

## § 4 {#par_4}

Zeitliche Fangeinschränkungen
1 Die Ausübung des Fisch- und Krebsfanges ist verboten:
a) vom 1. März bis 31. Oktober in der Zeit von 23.00 bis 03.00 Uhr;
b) vom 1. November bis Ende Februar in der Zeit von 20.00 bis 05.00
Uhr.
2 Vom 1. Mai bis 31. Oktober dürfen, mit Ausnahme von Trappnetzen, keine Netze gesetzt sein:
a) von Samstag, 12.00 Uhr, bis Sonntag, 15.00 Uhr;
b) an staatlich anerkannten Feiertagen von 09.00 bis 15.00 Uhr.
3 An Sonntagen dürfen keine Netze gehoben werden, ausgenommen Trappnetze.
4 Die Angelfischerei ist verboten, wenn die Licht- und Sichtverhältnisse
nicht ausreichen, um die verwendeten Gerätschaften zu beaufsichtigen. *
§ 4a * Anforderungen an die Fischereiberechtigung
1 Wer eine Fischereiberechtigung erwerben will, muss ausreichende Kenntnisse über Fische und Krebse und die tierschutzgerechte Ausübung der Fischerei nachweisen.
2 Die ausreichenden Kenntnisse nach Abs. 1 werden durch einen Sachkundenachweis erbracht.
3 … *
4 Einen Sachkundenachweis braucht, wer eine Fischereiberechtigung von
länger als einem Tag erwerben will. Die Patentausgabestellen informieren
bei Patenten ohne Sachkundenachweis die Angelfischerinnen und Angelfischer über die tiergerechte Fischerei. *
2. Schonbestimmungen

## § 5 {#par_5}

Schonzeiten
1 Für Fische und Krebse der nachgenannten Arten gelten folgende Schonzeiten:
a) Forelle in stehenden Gewässern: 1. Oktober bis 25. Dezember
b) Forelle in Fliessgewässern und in Stauhaltungen: 1. Oktober bis Ende
Februar
c) * Rötel: 15. Oktober bis 15. Januar
d) * Felchen: 15. November bis 31. Januar
e) Äsche: 1. Februar bis 30. April
f) Hecht: 1. März bis 30. April
g) * Krebsarten: ganzjährig
2 … *

## § 6 {#par_6}

Fangmindestmasse
1 Für Fische und Krebse der nachgenannten Arten gelten folgende Fangmindestmasse:
a) Forelle in stehenden Gewässern: 40 cm
b) Forelle in Fliessgewässern und in Stauhaltungen: 24 cm
c) Rötel: 22 cm
d) * Felchen im Zugersee: 28 cm; Felchen im Ägerisee: 26 cm
e) Äsche: 30 cm
f) Hecht: 50 cm
g) Egli: 15 cm
h) * …
2 … *

## § 7 {#par_7}

Fang geschonter Tiere
1 Mit Angelgeräten gefangene Tiere, die unter die Schonbestimmungen fallen, sind unverzüglich und mit aller Sorgfalt ins Gewässer zurückzuversetzen.

## § 8 {#par_8}

Laichfischfang
1 Wer die Fischerei berufsmässig ausübt, über einen entsprechenden Fähigkeitsausweis verfügt und Gewähr für einen fachkundigen und ordnungsgemässen Laichfischfang bietet, kann die Bewilligung erhalten, bestimmte
Fischarten auch während der Schonzeit zu fangen.
2 Die Laichfischfangbewilligung verpflichtet zur Ablieferung der befruchteten Eier an die zugewiesene Brutanstalt. Das Verfügungsrecht über den
gewonnenen Laich und die erbrüteten Jungtiere steht dem Kanton zu.
3 Bewilligungsgesuche sind spätestens 20 Tage vor Beginn der jeweiligen
Schonzeit dem Amt für Wald und Wild einzureichen. Das Amt legt den Beginn des Fanges, die Art, Anzahl und Verwendung der Fanggeräte sowie die
weiteren Bedingungen fest. Es ordnet die Einstellung des Fanges an, wenn
keine ausreichende Möglichkeit zur Gewinnung, Befruchtung oder Erbrütung der Fischeier mehr besteht. *
4 Für die Bewilligung der Laichfischfänge (Rötel, Felchen, Hecht) wird eine

## § 9 Gebühr von Fr. 240.– erhoben. * {#par_9}

Bedrohte Arten
1 Bedrohte einheimische Fisch- und Krebsarten sind durch Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und wenn möglich durch Besatzmassnahmen zu
fördern, auch wenn kein wirtschaftlicher Nutzen damit verbunden ist.
§ 9a * Fisch- und Krebsbesatz
1 Wer Fisch- oder Krebsbesätze durchführen will, braucht eine Bewilligung
des Amtes für Wald und Wild. *
2 Die Bewilligung wird erteilt, wenn die Besatzmassnahmen nach fischökologischen und fischereiwirtschaftlichen Grundsätzen erfolgen.
3. Fanggeräte, Hilfsmittel und Fangmethoden
§ 10 * Zulässige Netzgeräte und Bären
1 Das Amt für Wald und Wild kann für die Netz- und Bärenfischerei Gerätschaften mit folgenden Dimensionierungen bewilligen: *
Fanggerät max. Länge
(in m)
max. Höhe
(in m)
Mindestmaschenweiten
(in mm)
Zulässige
Dichte für
den Ägerisee
Schwebnetze 90 8 ab 32 2 pro km² der
Fischenze,
max. 8 pro
Berufsfischerin oder
Berufsfischer *
Fanggerät max. Länge
(in m)
max. Höhe
(in m)
Mindestmaschenweiten
(in mm)
Zulässige
Dichte für
den Ägerisee
Bodennetze 90 6 ab 24 (Egli),
ab 26 (Rötel),
ab 32 (Felchen), ab 45
(Hecht)
4 pro km Uferlänge der Fischenze, max.
20 pro Berufsfischerin oder
Berufsfischer *
Bären – – ab 12 fallweise festzulegen
Trappnetze – – ab 20 fallweise festzulegen
2 Das Amt für Wald und Wild legt in der Bewilligung die detaillierten Anforderungen an die Netze, Bären und Garne fest und bestimmt deren Einsatzmöglichkeiten nach fischereibiologischen und fischereiwirtschaftlichen
Kriterien. Vor der Bewilligungserteilung hört das Amt die Fischereiverbände, bei Bewilligungen für die Fischerei im Ägerisee die intergemeindliche
Fischereikommission Ägerisee an. *
3 Im Einzelfall kann das Amt für Wald und Wild die Verwendung weiterer
Geräte (Garne, Treibnetze usw.) bewilligen. Dabei ist dem Schutz der natürlichen Artenvielfalt und des Bestandes einheimischer Fische und Krebse sowie dem Grundsatz der nachhaltigen Nutzung Rechnung zu tragen. *
4 Um eine Übernutzung des Fischbestandes oder einen übermässigen Beifang geschonter Tiere zu verhindern, kann das Amt für Wald und Wild Arten

## § 11 und Anzahl der zulässigen Netze und Bären vorübergehend beschränken. * {#par_11}

Bestimmung der Maschen- und Öffnungsweiten
1 Die Maschen- und Öffnungsweiten werden bestimmt:
a) bei Kunst- und Naturfasernetzen über die Seiten des Quadrates, von
Knotenmitte zu Knotenmitte;
b) bei Metall- und Kunststoffbären durch den kleinsten Abstand zweier
gegenüberliegender Seiten beziehungsweise den kleinsten Durchmesser.
2 Kunst- und Naturfasernetze sind in nassem Zustand zu messen. Bei der
Messung sind sie bis zur Streckung anzuspannen, dürfen dabei aber nicht
gedehnt werden.
3 Die Maschenweiten fabrikneuer Kunstfasernetze bis 0,3 mm Fadenstärke
oder bis 800 dtex (dtex = g/10 000 m Garn) Garnstärke dürfen nach mindestens 24-stündiger Wässerung die Mindestmasse nicht unterschreiten, wenn
senkrecht fünf und waagrecht die nachstehende Zahl von Maschen mit einem Zuggewicht von 300 g angespannt werden:
Faden- oder Garnstärke Anzahl der waagrecht einzuspannenden Maschen
Fadenstärke 0,100 mm 22
Fadenstärke 0,125 mm 14
Fadenstärke 0,150 mm 10
Fadenstärke 0,175 mm 08
Fadenstärke 0,200 mm 06
Fadenstärke 0,250 mm 04
Fadenstärke 0,300 mm 02
Garnstärke bis 800 dtex 02
4 Das Mass ist aus dem Mittel von zehn gemessenen Maschen- oder Öffnungsweiten zu bestimmen.

## § 12 {#par_12}

Fangausübung mit Netzen, Garnen und Bären
1 Netze, Garne und Bären darf nur verwenden, wer die Fischerei berufsmässig ausübt und über einen entsprechenden Fähigkeitsausweis verfügt.
2 Die ausgelegten Netze sind mit mindestens zwei Schwimmern so zu kennzeichnen, dass Dritte Standort und Lage der Netze erkennen können.
Schwimmer haben eine Mindestgrösse von 2,5 l Volumen aufzuweisen. Der
seeseitig äusserste Schwimmer muss rot, der landseitig innerste weiss sein;
beide müssen die Initialen der oder des Fischereiberechtigten tragen. Während dem Rötellaichfischfang kann ein Rötelplatz mit nur einem einzelnen
orangen Schwimmer derselben Mindestgrösse angezeigt werden. *
3 Die Oberleine der Netze muss sich mindestens 50 cm unter der Wasseroberfläche befinden, ausgenommen beim Laichfischfang sowie bei der Fangausübung mit Trappnetzen.
4 Die Entfernung der Schwebnetze vom Ufer hat beim Auslegen mindestens
100 m zu betragen. Schwebnetze, die in genügender Entfernung von anderen Privatfischenzen gesetzt, durch unvorhergesehene Strömung aber auf
diese Gebiete abgetrieben worden sind, dürfen dort vom Netzeigentümer
aufgezogen werden.
5 Mit Netzen gefangene tote oder nicht mehr überlebensfähige Fische und
Krebse dürfen nicht in den See zurückversetzt werden. In Trappnetzen und
Bären gefangene, überlebensfähige Tiere, die unter die Schonbestimmungen
fallen, müssen unverzüglich wieder zurückversetzt werden. *
6 In der Zeit vom 1. Mai bis 31. Oktober sind die Netze unter normalen Witterungsbedingungen spätestens 24 Stunden nach dem Setzen zu leeren. In
der übrigen Zeit hat die Leerung innert 48 Stunden zu erfolgen.

## § 12a {#par_12a}

Verwendung lebender Köderfische
1 Die Verwendung lebender Köderfische ist verboten. *
2 … *
3 … *
§ 13 * Zulässige Angelgeräte und -methoden
1 Bei der patentpflichtigen Angelfischerei sind ausschliesslich die nachstehend aufgeführten Fangmethoden und -geräte erlaubt: *
a) die Grundfischerei mit einer Angelrute mit bis zu fünf einfachen
Angelhaken oder einem mehrendigen Haken;
b) die Zapfenfischerei mit der Angelrute mit bis zu fünf einfachen
Angelhaken oder einem mehrendigen Haken;
c) die Spinnfischerei mit der Angelrute mit einem Löffel, Spinner oder
Blinker mit bis zu drei mehrendigen Haken;
d) die Flugfischerei mit der Fliegenrute mit einem einfachen Angelhaken;
e) * die Hegenenfischerei mit der Angelrute (Hegene) mit höchstens sechs
an der Leitschnur angebrachten Seitenschnüren mit je einem einfachen
Angelhaken;
f) die Juckerfischerei mit einem mehrendigen Haken;
g) * die Schleppangelfischerei mit maximal zehn Anbissstellen pro Boot.
h) * …
i) * …
2 Die Verwendung von Angelhaken mit Widerhaken ist nur in den Seen und
nur jenen Anglerinnen und Anglern erlaubt, die über einen Sachkundenachweis verfügen und den patentpflichtigen Fischfang ausüben. In Fliessgewässern ist die Verwendung von Angelhaken mit Widerhaken verboten. *
3 Als Hilfsgerät dürfen nur der Feumer zur Anlandung von Fischen, Geräte
zur Ortung von Fischen sowie zur Bestimmung der Gewässertiefen verwendet werden.
4 Mit Ausnahme der pro Boot limitierten Schleppangelfischerei darf jede
Patentinhaberin oder jeder Patentinhaber in stehenden Gewässern maximal
zwei der in Abs. 1 beschriebenen Gerätschaften einsetzen. Bei der Fischerei
in Fliessgewässern ist nur eine Gerätschaft pro Person erlaubt. *
5 Erlaubt sind künstliche oder natürliche Köder, ausgenommen lebende Köderfische.
§ 14 * Fang von Köderfischen
1 Für den Fang von Köderfischen dürfen das Quadratnetz (Senknetz) mit einer Netzfläche von höchstens einem Quadratmeter und die Köderflasche
verwendet werden.
2 Köderfische dürfen nur tagsüber und nur für den Eigenbedarf gefangen
werden.
3 Das Amt für Wald und Wild erteilt die Bewilligung zum gewerbsmässigen

## § 15 Fang von Köderfischen. * {#par_15}

Ausnahmebewilligungen
1 Für die Durchführung von Sonderfängen im Sinne von § 5 Abs. 2 des Gesetzes kann das Amt für Wald und Wild bewilligen, *
a) besondere Netzgeräte, elektrischen Strom oder künstliche Lichtquellen zu verwenden,
b) die Abflussverhältnisse von Gewässern zu verändern,
c) den Durchzug der Fische zu erschweren oder zu verhindern.
2 Für die Elektrofischerei dürfen nur Gleichstromanlagen und -geräte verwendet werden.

## § 16 {#par_16}

Tierschutz
1 Angelgeräte sind dauernd zu beaufsichtigen. Fische dürfen mit einem
Angelgerät nicht absichtlich an einem anderen Körperteil als dem Maul gefangen werden. *
2 Gefangene, noch lebende Tiere sind schonend zu behandeln. Sie sind entweder sofort zu töten oder fachgerecht zu hältern oder mit nassen Händen
ins Gewässer zurückzuversetzen.
4. Fischerei im Zugersee

## § 17 {#par_17}

Anwendbares Recht
1 Für die Fischerei im zugerischen Teil des Zugersees gelten das Konkordat
vom 20. November 19693) und die Bestimmungen dieses Abschnittes.
2 Im Übrigen ist diese Verordnung auf die Fischerei im zugerischen Teil des
Zugersees nur anwendbar, soweit die Ausführungsbestimmungen zum Konkordat keine abweichenden Vorschriften enthalten.

## § 18 {#par_18}

Patente für die Angelfischerei
1 Für die patentpflichtige Angelfischerei werden folgende Patente ausgegeben:
a) * Uferpatente für die Fischerei vom Ufer aus;
b) * Bootspatente für die Fischerei vom Boot oder vom Ufer aus;
c) * Jugendpatent mit Sachkundenachweis, das Personen bis zum zurückgelegten 16. Altersjahr berechtigt, die Fischerei im Rahmen des
Bootspatentes auszuüben;
d) * …
1a Kindern und Jugendlichen ist bis zum vollendeten 14. Altersjahr die
Angelfischerei ohne Patent unter der Aufsicht einer Patentinhaberin oder eines Patentinhabers gestattet. Dabei dürfen maximal zwei der zulässigen
Angelgeräte verwendet werden. Die Fänge müssen in die Statistik der Patentinhaberin oder des Patentinhabers eingetragen werden. *
1b Inhaberinnen und Inhabern eines Patents für ein Wirtschaftsjahr (Fischereijahr) kann eine Gastkarte ausgestellt werden. Diese berechtigt sie, unter
ihrer Aufsicht einen Gast mitfischen zu lassen. Als Gast ausgenommen sind
Personen, denen die Fischereiausübung untersagt worden ist. Die Gastkarte
erlaubt keine zusätzlichen Fanggeräte und die Fänge müssen in die Statistik
der Patentinhaberin oder des Patentinhabers eingetragen werden. *
2 Die Patente sind nicht auf andere Personen übertragbar.
3 Das Amt für Wald und Wild organisiert die Patentausgabe. *
3) BGS 933.11

## § 19 {#par_19}

Patent für die Berufsfischerei
1 Das Patent für die Berufsfischerei berechtigt zur Fangausübung mit Netzen, Bären und Angelgeräten nach Massgabe der Konkordatsvorschriften.
Arten und Anzahl der verwendbaren Netze und Bären werden mit der Patenterteilung festgelegt.
2 Das Patent für die Berufsfischerei berechtigt zum Bezug eines Hilfspersonenpatentes. Das Hilfspersonenpatent ermöglicht die stellvertretende Fangausübung durch eine Drittperson im Umfang des zugrunde liegenden
Berufsfischereipatentes.
3 Das Patent für die Berufsfischerei ist nicht auf andere Personen übertragbar.

## § 20 {#par_20}

Gebühren
1 Es werden folgende Patentgebühren erhoben:
a) Uferpatent
1. * pro Wirtschaftsjahr (Fischereijahr) Fr. 60.–
2. * pro Kalendermonat Fr. 25.–
b) Bootspatent
1. * pro Wirtschaftsjahr (Fischereijahr) Fr. 140.–
2. * pro Kalendermonat Fr. 50.–
3. * für zwei Wochen (14 Tage) Fr. 40.–
4. * pro Tag Fr. 20.–
c) * Jugendpatent mit Sachkundenachweis, pro Jahr Fr. 40.–
d) * …
e) * Berufsfischereipatent pro Jahr inklusive ein Hilfspersonenpatent:
Fr. 350.–
f) * Gastkarte zu Ufer- und Bootspatent pro Wirtschaftsjahr (Fischereijahr) Zugersee: Fr. 50.–
2 Personen ohne Wohnsitz im Kanton bezahlen für Ufer- und Bootspatente
mit einer Gültigkeitsdauer von mehr als zwei Wochen einen Zuschlag von
100 % der massgebenden Patentgebühr. *
3 Die Verhinderung an der Ausübung der Fischerei begründet keinen Anspruch auf Rückerstattung der bezahlten Gebühren.
5. Schlussbestimmungen

## § 21 {#par_21}

Übergangsbestimmung für die Ausübung der Berufsfischerei
1 Wer die Fischerei im Kanton Zug bereits unter dem bisherigen Recht
berufsmässig ausgeübt hat und Gewähr für eine fachkundige und ordnungsgemässe Berufsausübung bietet, kann von der Direktion des Innern die Bewilligung zur Verwendung von Netzen, Garnen und Bären sowie zum
Laichfischfang erhalten. *
§ 21a * Sachkundenachweis
1 … *

## § 22 {#par_22}

Fischerei in der Reuss
1 Bis zum Inkrafttreten eines entsprechenden Konkordates gilt als Vollziehungsrecht für die Fischerei im zugerischen Teil der Reuss sinngemäss das
fischereiliche Vollziehungsrecht des Kantons Aargau.

## § 23 {#par_23}

Aufhebung bisherigen Rechts und Inkrafttreten
1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung wird die Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die Fischerei vom 23. August 19624) aufgehoben.
2 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1996 in Kraft.
Vom Bund genehmigt am 5. Februar 1996. Änderungen vom Bund genehmigt am ...
4) GS 18, 289
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle
12.12.1995 01.01.1996 Erlass Erstfassung GS 25, 211
22.12.1998 01.01.1999 § 21 Abs. 1 geändert GS 26, 191
23.09.2008 01.01.2009 § 4a eingefügt GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 5 Abs. 1, g) geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 5 Abs. 2 aufgehoben GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 6 Abs. 2 aufgehoben GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 8 Abs. 4 geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 9a eingefügt GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 10 totalrevidiert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 12 Abs. 2 geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 12 Abs. 5 geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 12a Abs. 1 geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 12a Abs. 2 aufgehoben GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 12a Abs. 3 aufgehoben GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 13 totalrevidiert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 14 totalrevidiert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 16 Abs. 1 geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 18 Abs. 1, a) geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 18 Abs. 1, b) geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 18 Abs. 1, c) geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 18 Abs. 1, d) eingefügt GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 18 Abs. 3 geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, a), 1. geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, a), 2. geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, b), 1. geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, b), 2. geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, b), 3. geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, b), 4. eingefügt GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, c) geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, d) geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 1, e) geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 20 Abs. 2 geändert GS 29, 1019
23.09.2008 01.01.2009 § 21a eingefügt GS 29, 1019
08.03.2011 01.01.2012 § 2 Abs. 2 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 8 Abs. 3 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 9a Abs. 1 geändert GS 31, 71
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle
08.03.2011 01.01.2012 § 10 Abs. 1 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 10 Abs. 2 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 10 Abs. 3 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 10 Abs. 4 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 14 Abs. 3 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 15 Abs. 1 geändert GS 31, 71
08.03.2011 01.01.2012 § 18 Abs. 3 geändert GS 31, 71
17.02.2015 13.06.2015 Ingress geändert GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 4 Abs. 4 eingefügt GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 4a Abs. 3 aufgehoben GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 6 Abs. 1, d) geändert GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 13 Abs. 1, e) geändert GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 13 Abs. 1, g) geändert GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 13 Abs. 1, h) geändert GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 13 Abs. 1, i) eingefügt GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 13 Abs. 2 geändert GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 13 Abs. 4 geändert GS 2015/017
17.02.2015 13.06.2015 § 21a Abs. 1 aufgehoben GS 2015/017
30.04.2019 11.05.2019 § 13 Abs. 1 geändert GS 2019/027
30.04.2019 11.05.2019 § 13 Abs. 1, g) geändert GS 2019/027
30.04.2019 11.05.2019 § 13 Abs. 1, h) aufgehoben GS 2019/027
30.04.2019 11.05.2019 § 13 Abs. 1, i) aufgehoben GS 2019/027
30.04.2019 11.05.2019 § 13 Abs. 4 geändert GS 2019/027
08.09.2020 01.11.2020 § 5 Abs. 1, c) geändert GS 2020/058
08.09.2020 01.11.2020 § 5 Abs. 1, d) geändert GS 2020/058
08.09.2020 01.11.2020 § 13 Abs. 4 geändert GS 2020/058
05.07.2022 29.10.2022 § 2 Abs. 3 geändert GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 4a Abs. 4 geändert GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 6 Abs. 1, h) aufgehoben GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 10 Abs. 1, Tabelle, "Schwebnetze" / "Zulässige Dichte für
den Ägerisee"
geändert GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 10 Abs. 1, Tabelle, "Bodennetze" / "Zulässige Dichte für
den Ägerisee"
geändert GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 13 Abs. 4 geändert GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 18 Abs. 1, d) aufgehoben GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 18 Abs. 1a eingefügt GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 18 Abs. 1b eingefügt GS 2022/050
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle
05.07.2022 29.10.2022 § 20 Abs. 1, d) aufgehoben GS 2022/050
05.07.2022 29.10.2022 § 20 Abs. 1, f) eingefügt GS 2022/050
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle
Erlass 12.12.1995 01.01.1996 Erstfassung GS 25, 211
Ingress 17.02.2015 13.06.2015 geändert GS 2015/017
§ 2 Abs. 2 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 2 Abs. 3 05.07.2022 29.10.2022 geändert GS 2022/050
§ 4 Abs. 4 17.02.2015 13.06.2015 eingefügt GS 2015/017
§ 4a 23.09.2008 01.01.2009 eingefügt GS 29, 1019
§ 4a Abs. 3 17.02.2015 13.06.2015 aufgehoben GS 2015/017
§ 4a Abs. 4 05.07.2022 29.10.2022 geändert GS 2022/050
§ 5 Abs. 1, c) 08.09.2020 01.11.2020 geändert GS 2020/058
§ 5 Abs. 1, d) 08.09.2020 01.11.2020 geändert GS 2020/058
§ 5 Abs. 1, g) 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 5 Abs. 2 23.09.2008 01.01.2009 aufgehoben GS 29, 1019
§ 6 Abs. 1, d) 17.02.2015 13.06.2015 geändert GS 2015/017
§ 6 Abs. 1, h) 05.07.2022 29.10.2022 aufgehoben GS 2022/050
§ 6 Abs. 2 23.09.2008 01.01.2009 aufgehoben GS 29, 1019
§ 8 Abs. 3 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 8 Abs. 4 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 9a 23.09.2008 01.01.2009 eingefügt GS 29, 1019
§ 9a Abs. 1 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 10 23.09.2008 01.01.2009 totalrevidiert GS 29, 1019
§ 10 Abs. 1 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 10 Abs. 1, Tabelle, "Schwebnetze" / "Zulässige Dichte für
den Ägerisee"
05.07.2022 29.10.2022 geändert GS 2022/050
§ 10 Abs. 1, Tabelle, "Bodennetze" / "Zulässige Dichte für
den Ägerisee"
05.07.2022 29.10.2022 geändert GS 2022/050
§ 10 Abs. 2 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 10 Abs. 3 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 10 Abs. 4 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 12 Abs. 2 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 12 Abs. 5 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 12a Abs. 1 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 12a Abs. 2 23.09.2008 01.01.2009 aufgehoben GS 29, 1019
§ 12a Abs. 3 23.09.2008 01.01.2009 aufgehoben GS 29, 1019
§ 13 23.09.2008 01.01.2009 totalrevidiert GS 29, 1019
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle
§ 13 Abs. 1 30.04.2019 11.05.2019 geändert GS 2019/027
§ 13 Abs. 1, e) 17.02.2015 13.06.2015 geändert GS 2015/017
§ 13 Abs. 1, g) 17.02.2015 13.06.2015 geändert GS 2015/017
§ 13 Abs. 1, g) 30.04.2019 11.05.2019 geändert GS 2019/027
§ 13 Abs. 1, h) 17.02.2015 13.06.2015 geändert GS 2015/017
§ 13 Abs. 1, h) 30.04.2019 11.05.2019 aufgehoben GS 2019/027
§ 13 Abs. 1, i) 17.02.2015 13.06.2015 eingefügt GS 2015/017
§ 13 Abs. 1, i) 30.04.2019 11.05.2019 aufgehoben GS 2019/027
§ 13 Abs. 2 17.02.2015 13.06.2015 geändert GS 2015/017
§ 13 Abs. 4 17.02.2015 13.06.2015 geändert GS 2015/017
§ 13 Abs. 4 30.04.2019 11.05.2019 geändert GS 2019/027
§ 13 Abs. 4 08.09.2020 01.11.2020 geändert GS 2020/058
§ 13 Abs. 4 05.07.2022 29.10.2022 geändert GS 2022/050
§ 14 23.09.2008 01.01.2009 totalrevidiert GS 29, 1019
§ 14 Abs. 3 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 15 Abs. 1 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 16 Abs. 1 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 18 Abs. 1, a) 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 18 Abs. 1, b) 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 18 Abs. 1, c) 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 18 Abs. 1, d) 23.09.2008 01.01.2009 eingefügt GS 29, 1019
§ 18 Abs. 1, d) 05.07.2022 29.10.2022 aufgehoben GS 2022/050
§ 18 Abs. 1a 05.07.2022 29.10.2022 eingefügt GS 2022/050
§ 18 Abs. 1b 05.07.2022 29.10.2022 eingefügt GS 2022/050
§ 18 Abs. 3 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 18 Abs. 3 08.03.2011 01.01.2012 geändert GS 31, 71
§ 20 Abs. 1, a), 1. 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, a), 2. 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, b), 1. 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, b), 2. 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, b), 3. 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, b), 4. 23.09.2008 01.01.2009 eingefügt GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, c) 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, d) 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, d) 05.07.2022 29.10.2022 aufgehoben GS 2022/050
§ 20 Abs. 1, e) 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 20 Abs. 1, f) 05.07.2022 29.10.2022 eingefügt GS 2022/050
§ 20 Abs. 2 23.09.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 1019
§ 21 Abs. 1 22.12.1998 01.01.1999 geändert GS 26, 191
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle
§ 21a 23.09.2008 01.01.2009 eingefügt GS 29, 1019
§ 21a Abs. 1 17.02.2015 13.06.2015 aufgehoben GS 2015/017
