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title: "Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Informatikmittelschule"
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provisions: 8
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# Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Informatikmittelschule

## § 1 {#par_1}

Geltungsbereich
1 Diese Verordnung regelt die Beurteilungen, die Promotionsentscheide, den Übertritt vom Gymnasium an die Informatikmittelschule, das Qualifikationsverfahren zur
Erlangung des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) sowie die Berufsmaturität Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, an Informatikmittelschulen. *
§ 1a * Stundentafeln und Lehrpläne
1 Die Stundentafeln und die dazugehörigen Bestimmungen zum betrieblichen Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) sowie die Lehrpläne sind in den Anhängen geregelt.
1) SAR 422.200
2) SAR 423.100

## § 2 * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses {#par_2}

Beurteilung
1 Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler erfolgt lehrplanbezogen und umfasst
alle Leistungskomponenten.
2 Das Ergebnis der Beurteilung wird in jedem Fach mit einer ganzen oder halben
Note ausgedrückt. 6 ist die höchste, 1 die tiefste Note. Noten unter 4 stehen für ungenügende Leistungen.
3 Die Fachlehrpersonen nehmen die Beurteilungen vor.
§ 2a * Nachteilsausgleich
1 Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, bei denen die damit verbundenen
Funktionsstörungen ärztlich beziehungsweise fachpsychologisch nachgewiesen sind,
haben Anspruch auf einen angemessenen Nachteilsausgleich. Hierbei müssen die
allgemeinen Bildungsziele und Kompetenzen gemäss Lehrplan ohne Reduktion der
Leistungsanforderungen erreicht werden. *
2 Die betreffenden Nachweise sind rechtzeitig vor Inanspruchnahme des Nachteilsausgleichs im Hinblick auf Promotionsentscheide und Prüfungen zu erbringen.
3 Über Art und Umfang der Massnahmen zum Nachteilsausgleich entscheidet die
Schulleitung nach Vorgaben des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS). *
2. Promotion und Übertritt *

## § 3 {#par_3}

Promotionsentscheide
1 Promotionsentscheide dienen der Zuordnung der Schülerinnen und Schüler in diejenigen Klassen, die ihren Fähigkeiten entsprechen, sowie der Entlassung derjenigen
Schülerinnen und Schüler, die den schulischen Anforderungen nicht zu genügen vermögen.
2 Die Promotionskonferenz setzt die Zeugnisnoten fest und entscheidet am Ende jedes Semesters über die Promotion ins nächste Semester. *
3 … *

## § 4 {#par_4}

Promotionsfächer
1 Promotionswirksam in der 1. Klasse sind: *
a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik,
b) * die Schwerpunktfächer Finanz- und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und
Recht,
c) * das Ergänzungsfach Technik und Umwelt,
d) * das für das eidgenössische Fähigkeitszeugnis erforderliche Fach (EFZ-Fach)
Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung),
e) * das Fach Sport.
2 Promotionswirksam in der 2. Klasse sind: *
a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik,
b) * die Schwerpunktfächer Finanz- und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und
Recht,
c) * das Ergänzungsfach Geschichte und Politik,
d) * das EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung),
e) * das Fach Sport.
3 Promotionswirksam im 1. Semester der 3. Klasse sind: *
a) die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik,
b) die Schwerpunktfächer Finanz- und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und
Recht,
c) * das EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung),
d) * das Fach Sport,
e) * das Ergänzungsfach Geschichte und Politik.
4 … *
§ 4a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen
1 Die Schulleitung entscheidet über Dispensationen vom Unterricht. Für Dispensationen von den entsprechenden Abschlussprüfungen gilt § 15a. *
2 Für Schülerinnen und Schüler mit einem anerkannten Fremdsprachendiplom gemäss § 16 gilt die Dispensationsregelung gemäss Art. 22 Abs. 5 der Verordnung
über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung, BMV) vom
13. Juni 2025 3). *

## § 5 {#par_5}

Definitive Aufnahme, Beförderung
1 Schülerinnen und Schüler werden nach der allfälligen Probezeit, die bis zum Ende
des 1. Semesters dauert, definitiv aufgenommen beziehungsweise am Ende des Semesters definitiv befördert, wenn kumulativ die Promotionsvoraussetzungen gemäss
Art. 16 BMV erfüllt sind sowie in den Promotionsfächern gemäss § 4 *
a) * der Durchschnitt der Fachnoten mindestens 4,0 beträgt,
b) höchstens drei Fachnoten ungenügend sind,
c) * die Differenz der ungenügenden Fachnoten zur Note 4,0 gesamthaft den Wert
2,5 nicht übersteigt.
d) * die Note im EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung) mindestens genügend ist.
2 … *
3) SR 412.103.1

## § 6 {#par_6}

Nichtbeförderung
1 Wer die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende eines Semesters nicht erfüllt, wird
provisorisch befördert. Nach einer provisorischen Beförderung müssen die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des nachfolgenden Semesters erfüllt werden, andernfalls müssen die letzten beiden absolvierten Semester repetiert werden. *
2 Eine freiwillige Repetition gilt als Nichtbeförderung.

## § 7 {#par_7}

Entlassung
1 Wer am Ende der Probezeit die Voraussetzungen gemäss § 5 nicht erfüllt, wird aus
der Schule entlassen. *
2 Wer nach erfolgter Nichtbeförderung die Voraussetzungen gemäss § 5 ein weiteres
Mal nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen. Vorbehalten bleibt Absatz 3. *
3 Wer das letzte Schuljahr gemäss den §§ 11a Abs. 2 oder 25 Abs. 2 lit. b wiederholt
und die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des 1. Semesters des zu wiederholenden Schuljahrs ein weiteres Mal nicht erfüllt, wird nicht aus der Schule entlassen. *
§ 8 * …
§ 9 * …
§ 10 * …
§ 10a * Übertritt vom Gymnasium an die Informatikmittelschule
1 Schülerinnen und Schüler, die in der 1. Klasse des Gymnasiums die Probezeit nicht
bestehen, sind berechtigt, auf Beginn des nachfolgenden Schuljahrs in die 1. Klasse
der Informatikmittelschule überzutreten.
2 Die Zulassung erfolgt provisorisch für eine Probezeit von einem Semester.
3. EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker *
§ 11 Qualifikationsverfahren
1 Das Qualifikationsverfahren zur Erlangung des EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) richtet sich nach den
massgebenden Bestimmungen des Bundes und der Verordnung über die Berufs- und
Weiterbildung (VBW) vom 7. November 2007 4). *
2 Das BKS entscheidet auf Antrag der Schulleitung über das Bestehen des schulischen Teils des Qualifikationsverfahrens. *
4) SAR 422.211
3.bis Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) *
§ 11a * Nichteintritt in das Langzeitpraktikum
1 Wer den schulischen Teil des Qualifikationsverfahrens für den Erwerb des EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung)
nicht besteht, kann nicht in das Langzeitpraktikum eintreten, selbst wenn die Bedingungen für das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses erfüllt sind. *
2 Wer weder den schulischen Teil des Qualifikationsverfahrens für den Erwerb des
EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) noch die Bedingungen für das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses
erfüllt, muss das letzte Schuljahr vor einem zweiten Versuch wiederholen. Erst danach darf ein Eintritt in das Langzeitpraktikum erfolgen. *
3 Wer nach Wiederholung des letzten Schuljahrs die Bedingungen gemäss Absatz 2
ein weiteres Mal nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen.
§ 11b * Absolvierung des Langzeitpraktikums
1 Das Langzeitpraktikum wird in der Regel unmittelbar nach dem schulischen Teil
des Lehrgangs absolviert. In begründeten Fällen kann die Schulleitung einen Beginn
des Langzeitpraktikums bis maximal zwei Jahre nach dem Abschluss des schulischen Teils gestatten.
4. Berufsmaturität
4.1. Abschlussprüfung *
§ 12 Prüfungstermin, Zulassung
1 Die Abschlussprüfung findet am Ende der schulischen Ausbildung statt. *
2 Die Zulassung zur Abschlussprüfung setzt den Besuch des letzten Schuljahrs in der
Regel an derjenigen Informatikmittelschule voraus, an der die Prüfung abgelegt
wird. *
§ 12a * Prüfungsorganisation
1 Für die Organisation und Durchführung der Abschlussprüfung ist die von der jeweiligen Schule beauftragte Prüfungsleitung zuständig.
2 Das BKS erstellt eine einheitliche Prüfungswegleitung zuhanden der Wirtschaftsmittel-, Informatikmittel- und Berufsfachschulen. *
§ 12b * Prüfungsaufgaben und Validierung *
1 … *
1bis An den Informatikmittelschulen werden dieselben schriftlichen Abschlussprüfungen wie an den Wirtschaftsmittel- und Berufsfachschulen mit der Ausrichtung
Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, absolviert. Sie sind mit denselben
Hilfsmitteln zu lösen und finden zum gleichen Zeitpunkt statt. *
2 Die Validierung der Prüfungsaufgaben obliegt den Informatik- und Wirtschaftsmittelschulen gemeinsam mit den Berufsfachschulen in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen. *
3 Die mündlichen Prüfungen werden von den Informatikmittelschulen individuell erarbeitet und organisiert. *
4 Nachprüfungen werden von den Informatikmittelschulen individuell organisiert
und müssen validiert sein. *
§ 13 * …
§ 14 * …
§ 15 Art und Dauer der Abschlussprüfungen *
1 … *
1bis Hinsichtlich Art und Dauer der Abschlussprüfung ist der Rahmenlehrplan des
Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Zusammenhang
mit der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, massgebend. *
2 Das Grundlagenfach Englisch wird schriftlich geprüft. *
3 Die mündlichen Abschlussprüfungen in den Grundlagenfächern Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch und Englisch dauern je Fach 15 Minuten. *
§ 15a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen
1 Wer in einem Fach die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweist, kann
auf Gesuch hin durch das BKS von der entsprechenden Abschlussprüfung dispensiert werden. Im Notenausweis zum Berufsmaturitätszeugnis wird der Vermerk "erfüllt" eingetragen. Vorbehalten bleibt § 16. *
§ 16 Fremdsprachen
1 Anerkannte Fremdsprachendiplomprüfungen können die Abschlussprüfung in der
betreffenden Fremdsprache ersetzen und werden in eine Prüfungsnote umgerechnet.
Es gilt die Empfehlung der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz
(SBBK) betreffend Berücksichtigung und Umrechnung der Fremdsprachendiplome
im Rahmen der Berufsmaturität. *
2 Die Schulleitung setzt den Zeitpunkt fest, bis zu welchem die Schülerinnen und
Schüler entscheiden müssen, ob das Ergebnis der Diplomprüfung oder dasjenige der
Abschlussprüfung als Prüfungsnote angerechnet werden soll. *
§ 17 * …
§ 18 * …
§ 18a * Prüfungsordnung
1 Hinsichtlich der Prüfungsordnung und der Information der Schülerinnen und Schüler gelten die §§ 34 Abs. 4 und 38 VBW.
2 Hinsichtlich der Verstösse gegen die Prüfungsordnung und bei Nichterscheinen zur
Prüfung gilt § 36a VBW.
§ 19 * …
4.2. Berufsmaturitätsabschluss *
§ 20 * …
§ 21 * …
§ 22 Notengebung und Antrag
1 … *
1bis Die Notenkonferenz der jeweiligen Schule setzt sich aus den Lehrpersonen sämtlicher für den Berufsmaturitätsabschluss relevanten Fächer sowie einem Mitglied der
Schulleitung zusammen. Bei Bedarf können weitere Lehrpersonen zugezogen werden. *
2 Das Mitglied der Schulleitung leitet die Notenkonferenz. *
3 Die an der Notenkonferenz beteiligten Lehrpersonen erarbeiten die Grundlagen für
die Entscheide betreffend Berufsmaturitätsabschluss zuhanden des BKS. *
§ 23 * …
§ 24 Entscheid Berufsmaturitätsabschluss
1 Das BKS entscheidet über das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses. *
§ 25 Wiederholung bei Nichtbestehen *
1 … *
2 … *
3 … *
4 … *
5 … *
6 Wird der Unterricht zur Vorbereitung der Wiederholung der Berufsmaturitätsprüfung nicht besucht, ist in den Fächern Geschichte und Politik sowie Technik und
Umwelt eine mündliche Prüfung von je 15 Minuten zu absolvieren. *
§ 26 Erlangung der Berufsmaturität
1 Das eidgenössische Berufsmaturitätszeugnis erhält, wer den Berufsmaturitätsabschluss bestanden hat und das EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker
(Fachrichtung Applikationsentwicklung) besitzt. *
§ 27 * …
5. Übergangs- und Schlussbestimmungen
§ 28 * … *
§ 28a * …
§ 28b * …
§ 28c * Übergangsbestimmung zur Änderung vom 13. Mai 2026
1 Für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2026/27 begonnen haben, gelten die Bestimmungen des bisherigen Rechts.
2 Im Falle der Repetition eines Schuljahrs gelten für Schülerinnen und Schüler, die
den Lehrgang im Schuljahr 2025/26 begonnen haben, die Bestimmungen des neuen
Rechts.
§ 29 Publikation und Inkrafttreten
1 Diese Verordnung ist in der Gesetzessammlung zu publizieren. Sie tritt am 1. August 2010 in Kraft.
Aarau, 19. Mai 2010 Regierungsrat Aargau
Landammann
BEYELER
Staatsschreiber
DR. GRÜNENFELDER
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle
19.05.2010 01.08.2010 Erlass Erstfassung 2010 S. 181
25.09.2013 01.01.2014 § 2a eingefügt 2013/7-16
20.05.2015 01.08.2015 Ingress geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 1 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 Titel 2. geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 2 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 3 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. a) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. b) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. c) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. d) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. e) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. a) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. b) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. c) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. d) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. e) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 3 eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 4a eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 6 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 2 eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 8 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 9 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 10 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 11 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 11 Abs. 2 eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.1. geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 12 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 12 Abs. 2 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 12a eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 12b eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 13 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 14 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 15 Titel geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 1bis eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 2 eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 3 eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 15a eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 17 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 18 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 18 Abs. 2 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 18 Abs. 3 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 19 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.2. geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 20 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 21 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 22 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 23 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 24 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Titel geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 2 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 2, lit. a) eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 2, lit. b) eingefügt 2015/3-16
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 3 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 4 eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 1 geändert 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 27 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 3 eingefügt 2015/3-16
20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 4 eingefügt 2015/3-16
03.05.2017 01.08.2017 § 16 Abs. 1 geändert 2017/5-20
03.05.2017 01.08.2017 § 16 Abs. 2 eingefügt 2017/5-20
03.05.2017 01.08.2017 § 28 Abs. 5 eingefügt 2017/5-20
09.05.2018 01.08.2018 § 18 Abs. 1 geändert 2018/4-18
09.05.2018 01.08.2018 § 18 Abs. 2 geändert 2018/4-18
09.05.2018 01.08.2018 § 18 Abs. 3 geändert 2018/4-18
29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 1, lit. c) geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 1, lit. d) geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 2, lit. d) geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 3, lit. c) geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 3, lit. d) geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 3, lit. e) eingefügt 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 4 eingefügt 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 5 Abs. 1 geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 5 Abs. 1, lit. a) geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 5 Abs. 1, lit. c) geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 28 Titel geändert 2019/3-04
29.08.2018 01.08.2019 § 28a eingefügt 2019/3-04
15.05.2019 01.08.2019 § 1 Abs. 1 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 Titel 3. geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 11 Abs. 1 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 Titel 3.bis eingefügt 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 11a eingefügt 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 25 Abs. 3 aufgehoben 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 25 Abs. 4 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 25 Abs. 5 eingefügt 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 26 Abs. 1 geändert 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 3 aufgehoben 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 4 aufgehoben 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 5 aufgehoben 2019/3-14
15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 6 eingefügt 2019/3-14
17.05.2023 01.08.2023 § 1 Abs. 1 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 1, lit. d) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 2, lit. d) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 3, lit. c) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 4 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 5 Abs. 1, lit. a) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 5 Abs. 1, lit. c) geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 5 Abs. 1, lit. d) eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 2 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 3 eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 11b eingefügt 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 18 Abs. 3 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 22 Abs. 1 geändert 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 25 Abs. 4 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 25 Abs. 5 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 28 Abs. 6 aufgehoben 2023/05-05
17.05.2023 01.08.2023 § 28b eingefügt 2023/05-05
13.05.2026 01.08.2026 Erlasstitel geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Ingress geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 1 Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 1a eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 3 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Titel 2. geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 2 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 5 Abs. 1 geändert 2026/05-11
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle
13.05.2026 01.08.2026 § 10a eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 11a Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 11a Abs. 2 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12 Abs. 2 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12a Abs. 2 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12b Titel geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 2 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 3 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 4 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 15 Abs. 2 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 15a Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 16 Abs. 1 geändert 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 18 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 18a eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 2 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 3 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 25 Abs. 2 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 25 Abs. 6 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 28 aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 28a aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 28b aufgehoben 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 § 28c eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Anhang 01 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Anhang 02 eingefügt 2026/05-11
13.05.2026 01.08.2026 Anhang 03 eingefügt 2026/05-11
Änderungstabelle - Nach Paragraph
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle
Erlass 19.05.2010 01.08.2010 Erstfassung 2010 S. 181
Erlasstitel 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
Ingress 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
Ingress 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 1 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 1 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 1 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 1 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 1a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 2a 25.09.2013 01.01.2014 eingefügt 2013/7-16
§ 2a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 2a Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
Titel 2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
Titel 2. 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 3 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 3 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 4 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 4 Abs. 1, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 1, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 1, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 1, lit. c) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 4 Abs. 1, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 1, lit. d) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 4 Abs. 1, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4 Abs. 1, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 4 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 2, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 2, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 2, lit. d) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 4 Abs. 2, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4 Abs. 2, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4 Abs. 3, lit. c) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 4 Abs. 3, lit. c) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 4 Abs. 3, lit. d) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 4 Abs. 3, lit. e) 29.08.2018 01.08.2019 eingefügt 2019/3-04
§ 4 Abs. 4 29.08.2018 01.08.2019 eingefügt 2019/3-04
§ 4 Abs. 4 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 4a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 4a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 4a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 5 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 5 Abs. 1 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 5 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 5 Abs. 1, lit. a) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 5 Abs. 1, lit. a) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 5 Abs. 1, lit. c) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04
§ 5 Abs. 1, lit. c) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 5 Abs. 1, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 5 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 6 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 7 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 7 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 7 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 7 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 8 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 9 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 10 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 10a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle
Titel 3. 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 11 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 11 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 11 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
Titel 3.bis 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
§ 11a 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
§ 11a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 11a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 11b 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
Titel 4.1. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 12 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 12 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 12 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 12a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 12a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 12b 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 12b 13.05.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026/05-11
§ 12b Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 12b Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 12b Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 12b Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 12b Abs. 4 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 13 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 14 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 15 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-16
§ 15 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 15 Abs. 1bis 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 15 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 15 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 15 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 15a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 15a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 16 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 16 Abs. 1 03.05.2017 01.08.2017 geändert 2017/5-20
§ 16 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11
§ 16 Abs. 2 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20
§ 17 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 18 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 18 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 18 Abs. 1 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18
§ 18 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 18 Abs. 2 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18
§ 18 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 18 Abs. 3 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18
§ 18 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 18a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 19 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
Titel 4.2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 20 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 21 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 22 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 22 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05
§ 22 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 22 Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 22 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 22 Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 23 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 24 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 25 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-16
§ 25 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 25 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 25 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 25 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 25 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 25 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 25 Abs. 3 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle
§ 25 Abs. 4 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 25 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 25 Abs. 4 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 25 Abs. 5 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
§ 25 Abs. 5 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 25 Abs. 6 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
§ 26 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16
§ 26 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14
§ 27 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 28 29.08.2018 01.08.2019 Titel geändert 2019/3-04
§ 28 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 28 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 28 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16
§ 28 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 28 Abs. 3 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14
§ 28 Abs. 4 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16
§ 28 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14
§ 28 Abs. 5 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20
§ 28 Abs. 5 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14
§ 28 Abs. 6 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14
§ 28 Abs. 6 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05
§ 28a 29.08.2018 01.08.2019 eingefügt 2019/3-04
§ 28a 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 28b 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05
§ 28b 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11
§ 28c 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 01 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 02 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 03 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11
Anhang 1 1 (Stand 1. August 2026)
1. Stundentafel Informatikmittelschule
A. Obligatorische Fächer Klasse
1. 2. 3.
1. Grundlagenfächer
Deutsch 3 3 3
Französisch bzw. Italienisch 1) 2) 3 2 2
Englisch 2) 3 3 2
Mathematik 3 2 2
2. Schwerpunktfächer
Finanz- und Rechnungswesen 3 2 3
Wirtschaft und Recht 3 3 3
3. Ergänzungsfächer
Geschichte und Politik - 2 2
Technik und Umwelt 3 - -
4. EFZ-Fach
Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung) 3) 10 15 10
5. Weitere obligatorische Fächer
Sport 4) 2 2 2
Interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA) - - 1
Lernatelier Informatik 5) 5 5 5
Total Wochenlektionen 6) 38 39 35
B. Freifächer Klasse
1. 2. 3.
Italienisch oder Spanisch 3 3 3
1 Anhang 1 zur Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die
Berufsmaturität an der Informatikmittelschule (V IMS) vom 19. Mai 2010 (SAR 423.342).
1) Italienisch nur für Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse in Französisch (z.B.
anderssprachige Zugezogene).
2) Bestandteil der Fächer Französisch bzw. Italienisch oder Englisch ist mindestens ein Sprachaufenthalt von drei bis fünf Wochen.
3) Der Unterricht im EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung) ist modular aufgebaut und findet an einer Berufsfachschule statt.
4) Zuzüglich Sporttage.
5) Das Lernatelier Informatik dient dem Transfer zwischen Theorie und beruflicher Praxis und
findet an einer Berufsfachschule statt.
6) Durchschnitt beider Semester.
2. Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum)
Dauer
Der betriebliche Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) dauert mindestens zwölf
Monate Vollzeit (inkl. der individuellen praktischen Arbeit [IPA] und Ferien).
Praktika
Die Schülerinnen und Schüler suchen ihren Praktikumsplatz selbst. Hinsichtlich der
Praktika gelten die massgebenden Bestimmungen des Bundes.
Begleitung
Die Schülerinnen und Schüler werden während des Praktikums von einer Lehrperson
der Informatikmittelschule und einer vom Praktikumsbetrieb bezeichneten Person
begleitet. Eine Lehrperson der Informatikmittelschule ist Kontaktperson zwischen
Schule und Praktikumsstelle.
3. Freifächer
Die Schulen können weitere Freifächer im Rahmen der verfügbaren Ressourcen
anbieten.
LEHRPLAN
INFORMATIKMITTEL-
SCHULE
Lehrgang ab Eintritt Schuljahr 2019/20
März 2019
Aarau und Baden, März 2019
Anhang 2 (Stand 1. August 2026) 423.342
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Inhaltsverzeichnis
Grundsätzliches zur Informatikmittelschule........................................................................ 3
Grundlagenfächer
Deutsch ........................................................................................................................... 10
Französisch ..................................................................................................................... 24
Englisch .......................................................................................................................... 55
Mathematik...................................................................................................................... 80
Schwerpunktfächer
Wirtschaft und Recht ....................................................................................................... 92
Finanz- und Rechnungswesen ...................................................................................... 110
Ergänzungsfächer
Geschichte und Politik ................................................................................................... 127
Technik und Umwelt ...................................................................................................... 135
EFZ-Fach
Informatik ist der Website der BBB IT-School Baden zu entnehmen.
Übrige Fächer
Spanisch ....................................................................................................................... 139
Italienisch ...................................................................................................................... 147
Sport ............................................................................................................................. 178
IDAF / IDPA................................................................................................................... 193
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Grundsätzliches zur Informatikmittelschule
Vertiefte Kenntnisse in der Applikationsentwickung und kaufmännische Handlungskompetenzen gepaart mit einem hohen Anteil an Allgemeinbildung sind eine wichtige Grundlage für
den Einstieg in eine erfolgreiche Berufstätigkeit. Die Informatikmittelschule bietet anerkannte
Bildungsgänge auf der Sekundarstufe II an, die zu einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis
als Informatiker Richtung Applikationsentwicklung und zu einer kaufmännischen Berufsmaturität führen.
Die Bildung in beruflicher Praxis ist in den Schulunterricht an den Kantonsschulen und der
Berufsfachschule BBB-IT-School Baden integriert und wird in ergänzenden betrieblichen
Praxisaufenthalten vertieft. Ein möglichst direkter Bezug zur Arbeitswelt und zu Arbeitssituationen ist das Markenzeichen einer Informatikmittelschule. Innerhalb des schweizerischen
Bildungssystems nimmt die Informatikmittelschule damit die Aufgaben einer Berufsfachschule, einer Institution für die Bildung in beruflicher Praxis und einer Berufsmaturitätsschule
gleichzeitig wahr.
Absolventinnen und Absolventen der Informatikmittelschule verfügen über einen eidgenössischen Berufsabschluss. Der zusätzlich mögliche Berufsmaturitätsausweis erlaubt ihnen den
prüfungsfreien Zugang zu den Fachhochschulen. Je nach gewählter Richtung sind allenfalls
zusätzliche Bedingungen zu erfüllen. Zudem stehen den Absolventinnen und -Absolventen
über den Weg der Passerelle Berufsmaturität auch universitäre Hochschulen offen.
Die Informatikmittelschule schliesst an die obligatorische Schulzeit an und dauert im Kanton
Aargau bis zum Erwerb des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses Informatiker/in Richtung
Applikationsentwicklung und der Berufsmaturität vier Jahre (drei Jahre Vollzeitschule und anschliessend ein betrieblicher Praxisaufenthalt von einem Jahr). Dieser Bildungsgang zeichnet sich durch einen hohen Schulanteil und eine breite Allgemeinbildung aus.
Die Verknüpfung von Kompetenzen aus einzelnen Fachgebieten ist ein wichtiger Bestandteil
der Grundbildung an einer Informatikmittelschule. Interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweisen
werden innerhalb der einzelnen Fächer und in Kombination verschiedener Fächer eingeübt.
Der Erwerb sozialer Kompetenzen, die Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung der
Teamfähigkeit sind weitere wichtige Bestandteile der Informatikmittelschule-Bildungsgänge.
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2. Stellung der Informatikmittelschule im Bildungssystem
Die Informatikmittelschulen sind vom Bund anerkannte EFZ- und Berufsmaturitätsschulen, die
die Schülerinnen und Schüler auf eine berufliche Tätigkeit in einem IT-Unternehmen oder einer
IT-Abteilung in der Verwaltung, Bank, Versicherung oder einem anderen Dienstleistungsbetrieb vorbereiten. Sie führen ausserdem mit der Berufsmaturität zur Fachhochschulreife.
Neben dem Gymnasium, der Fachmittelschule, der Wirtschaftsmittelschule und der dualen
Berufsbildung erfüllt die Informatikmittelschule eine wesentliche Aufgabe auf der Sekundarstufe II.
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3. Profil der Informatikmittelschule
Die Informatikmittelschule ist eine Vollzeitschule der Sekundarstufe II, die den Schülerinnen
und Schülern das Basiswissen sowohl als Informatiker als auch als Kaufmann und nach
einem betrieblichen Praxisaufenthalt die Fachhochschulreife vermittelt.
Mit dem Eidg. Fähigkeitszeugnis Informatiker/in beziehungsweise mit der Berufsmatura verfügen die Absolventinnen und Absolventen der Informatikmittelschule über die Voraussetzungen, um
die Welt der Arbeit mit ihren komplexen Prozessen zu erkennen, sich darin zu integrieren,
darin anspruchsvolle berufliche, fachspezifische Tätigkeiten zu übernehmen und sich beruflich weiterzuentwickeln (Fachkompetenz) sowie
ein Studium an einer Fachhochschule erfolgversprechend zu beginnen.
Allgemein ermöglicht die Informatikmittelschule den Schülerinnen und Schülern
sich als Individuen mit persönlichen Bedürfnissen und als Subjekte selbstständig im Leben
entfalten zu können (Selbstkompetenz),
über eine Bildung zu verfügen, die zur persönlichen Entfaltung und zur Fähigkeit beiträgt,
im sozialen und kulturellen Umfeld aktiv zu bestehen, sich als aktive Mitglieder in eine
demokratische, kulturell und sprachlich pluralistische Gemeinschaft zu integrieren und verantwortungsvoll zu handeln (Sozialkompetenz),
über Denk- und Lernfähigkeiten zu verfügen, die einen auf Problemlösungen ausgerichteten, zugleich intuitiven und analytisch-vernetzten Zugang zur Wirklichkeit ermöglichen und
die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen fördern (Methodenkompetenz).
4. Bildungsauftrag der Informatikmittelschule
Aufgrund der obigen Ausführungen ergibt sich folgender Bildungsauftrag für die Informatikmittelschule im Aargau:
Vermittlung einer fachspezifischen Ausbildung als Informatiker/in
An der Informatikmittelschule werden fachliche Grundlagen und wesentliche Fachkenntnisse
im Bereich der Informatik Richtung Applikationsentwicklung erworben. Es werden fachliche
Fertigkeiten vermittelt und Haltungen gefördert, die für den beruflichen Erfolg und eine erfolgreiche Weiterbildung unabdingbar sind.
Vermittlung einer vertieften Allgemeinbildung, mit einem Fokus auf dem kaufmännischen Bereich
An der Informatikmittelschule wird grosser Wert auf die Vermittlung einer breiten, vertieften,
praxisbezogenen Allgemeinbildung gelegt. Das Verständnis für fachspezifische Zusammenhänge soll geweckt werden und in vielfältiger Weise auch in anderen Fächern und Lernbereichen angewendet werden können. Es wird ein fächerübergreifendes Verständnis von Fragestellungen angestrebt, das der Komplexität unserer Zeit und ihrer Probleme gerecht wird.
Weiter werden die Schülerinnen und Schüler angeleitet, sich Wissen selber anzueignen, damit
sie im Hinblick auf ihre weitere Entwicklung über die notwendigen Vorgehensweisen verfügen.
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Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
Die Persönlichkeit der Absolventinnen und Absolventen der Informatikmittelschule wird so gefördert, dass diese selbst entscheiden und verantwortlich handeln können. Zur Erreichung dieses Ziels ist die Vermittlung von ethischen Grundwerten wie z.B. der Toleranz ebenso wichtig
wie das Verständnis der multikulturellen Aspekte unserer Gesellschaft, welche in der Zeit der
Globalisierung eine besondere Bedeutung erhalten haben.
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit ihren Kenntnissen und Neigungen aktiv in die
Lernprozesse einbringen und diese selber mitgestalten können, in Gruppen- und Projektarbeiten Verantwortung übernehmen lernen und Teamfähigkeit erwerben.
Die Studierenden erkennen die Bedeutung einer angemessenen Kommunikation und erwerben die Fähigkeit, sich, zum Beispiel in Präsentationen, situationsgerecht auszudrücken.
Die Informatikmittelschule bezieht die unterschiedlichen Lebenszusammenhänge und Biographien von jungen Frauen und Männern mit ein. Unterrichtsinhalte und Didaktik berücksichtigen
das Verhältnis der Geschlechter und ihre unterschiedlichen Vorerfahrungen in angemessener
Weise.
Die Informatikmittelschule pflegt Unterrichtsformen, welche die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler entwickeln und diese so befähigen, sich lebenslang weiterzubilden.
5. Rechtliche Grundlagen
Die für die Informatikmittelschule IMS massgebenden Regelungen des Bundes im Bereich
der beruflichen Grundbildung sind insbesondere:
- die "Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker
mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)" vom 1. November 2013 (kurz: BiVo Informatikerin/Informatiker)
- der "Bildungsplan zur Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung für Informatikerin, Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) Fachrichtung Applikationsentwicklung" vom 1. November 2013 (kurz: BiPla Applikationsentwicklung)
Die totalrevidierte BiVo Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 wurde auf den 1.
Januar 2014 in Kraft gesetzt, dasselbe gilt für den BiPla Applikationsentwicklung. Die beiden
Grundlagen hatten somit erstmals Gültigkeit für Informatikmittelschülerinnen und -schüler,
die auf Schuljahr 2014/15 mit der Ausbildung begonnen haben.
Im Bereich der Berufsmaturität ist insbesondere die "Verordnung über die eidgenössische
Berufsmaturität" (BMV) vom 24. Juni 2009 massgebend. Eine weitere wichtige Grundlage bildet der "Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität" vom 18. Dezember 2012, der durch das
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), gestützt auf Art. 12 Abs. 1
der BMV, erlassen wurde. Dieser wurde gestützt auf Art. 12 Abs. 1 der BMV erlassen und
gibt u.a. vor, in welcher Ausrichtung der BM welche Mindestlektionenzahl zu unterrichten ist.
Subsidiär zum Bundesrecht werden in der Verordnung zur Informatikmittelschule (V IMS)
kantonale Vorgaben zum Lehrgang im Kanton Aargau gemacht, zum Beispiel im Bereich der
Promotion. Die vorliegenden Lehrpläne bilden gleichermassen nebst den Grundlagen des
Rahmenlehrplans BM (RLP) und des Bildungsplans (BiPla) angemessene Ergänzungen und
Erweiterungen der zu erreichenden Kompetenzen ab.
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6. Lehrplan der Informatikmittelschule / Reform 2019
Die Lehrplangruppen, welche ab Februar 2015 die Fachlehrpläne erstellten, wurden von den
Fachschaften der Alten Kantonsschule Aarau und der Kantonsschule Baden gemeinsam gebildet. Die Lehrpläne der zuführenden Schulen der Sekundarstufe I sowie die Anforderungen
der Fachhochschule für Wirtschaft der FHNW wurden angemessen berücksichtigt.
Die Informatikmittelschule in Kanton Aargau wurde 2016 durch einen externen Anbieter evaluiert. Der Evaluationsbericht zeigte in verschiedenen Bereichen Handlungsbedarf auf. Der
Bericht besagt, dass das Profil der IMS im Kanton Aargau geschärft und stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes ausgerichtet werden müsse, die Zielgruppen des Bildungsgangs bedarfsgerecht informiert werden, und die Bildungsinstitutionen enger koordiniert zusammenarbeiten müssten
Auf dieser Basis wurden in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Kantonsschulen wie
der Berufsfachschule BBB (BerufsBildungBaden) und unter Einbezug von Vertretern des
Bran-chenverbands ICT Berufsbildung Aargau (ICT-BBAG) sowie der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Massnahmenvorschläge ausgearbeitet. Zentrales Element ist die Einführung eines Lernateliers, das gewährleisten soll, dass den Schülerinnen und Schülern die
für das Langzeitpraktikum und die Arbeitswelt nötige Praxiserfahrung vermittelt wird. Damit
einhergehend wird der Anteil des Berufsmaturitätsunterrichts reduziert. Durch diese Neuerungen werden Anpassungen der Stundentafel wie auch eine Überarbeitung des Lehrplans
notwendig. Weitere Massnahmen umfassen eine Verbesserung der Informationen, um zu
gewährleisten, dass geeignete Schülerinnen und Schüler in den Lehrgang eintreten, sowie
eine Anpassung bei den Promotionsbestimmungen.
Die Fachschaften der beiden Kantonsschulen wurden im Oktober 2018 beauftragt, den Lehrplan der IMS für die neue Lektionendotation eigenständig und mit dem Ziel der Schärfung
des Profils zu überarbeiten, stets im Rahmen der Vorgaben des Rahmenlehrplans BM.
Die Fachlehrpläne werden wie folgt gegliedert:
Allgemeine Bildungsziele
Die Bildungsziele sind auf die ganze Dauer der IMS angelegt und haben grundsätzlichen
Charakter. Es sind Lernziele, welche die zentralen Anliegen und die Bedeutung des
Faches festhalten.
Überfachliche Kompetenzen
Bei den überfachlichen Kompetenzen handelt es sich um allgemeine Fähigkeiten und
persönliche Ressourcen der Lernenden, die ein erfolgreiches Lernen ermöglichen und
die in einem fachspezifischen oder interdisziplinären Lernkontext wirksam werden.
Die wichtigsten Kategorien überfachlicher Kompetenzen im Berufsmaturitätsunterricht
sind:
- reflexive Fähigkeiten
- Sozialkompetenz
- Sprachkompetenz
- Arbeits- und Lernverhalten
- Interessen
- IKT-Kompetenzen (Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien)
- praktische Fähigkeiten.
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Für die Detailpläne wurde das folgende Raster vorgegeben:
Semester Lekt Lerngebiete und
Fachliche
Kompetenzen
Unterrichtsinhalte /
IDAF / POU /
Hinweise /
Semester: Aufteilung der Kompetenzen und Inhalte auf die einzelnen Semester
Lektionen: Angabe der ungefähr pro Lerngebiet oder fachlichen Kompetenzen einzusetzenden Anzahl Lektionen
Fachl. Kompet.: Konkrete zu erwerbende Kompetenzen
Inhalte/Konkret.: Konkretisierung der Kompetenzen mit klar definierten Inhalten
IDAF/POU Angaben didaktisch-methodischer Natur und Bemerkungen zum Interdis-
Hinweise: ziplinären und Problemorientierten Unterricht
Die Detailpläne geben den allgemeinen Bildungszielen konkrete Form. Die Lerngebiete und
fachlichen Kompetenzen wurden vom Rahmenlehrplan der Berufsmaturität übernommen.
Sie wurden aber durch die Lehrplangruppen weiter angereichert, um den Anforderungen der
Informatikmittelschule mit ihrem spezifischen Profil als Vollzeitschule gerecht zu werden. Die
fachlichen Kompetenzen halten verbindlich fest, welche Kompetenzen vermittelt werden und
stellen sicher, dass individueller Spielraum für die Lehrpersonen und Freiraum für selbstverantwortliches Lernen der Schülerinnen und Schüler besteht. Die Methodenfreiheit soll weiterhin gewährleistet bleiben.
Die Angabe der Lektionen ist als blosse Rahmenempfehlung der einzusetzenden Anzahl
Lektionen pro Lerngebiet zu verstehen. Ausgegangen wurde von netto (d.h. nach Abzug der
Ferien, Spezialschulwochen, Praktika und Sprachaufenthalte) 37 Schulwochen in der ersten
Klasse, 33 in der zweiten und 29 Schulwochen in der dritten Klasse. Inbegriffen sind also
auch Ausfälle und Prüfungen sowie deren Besprechung.
Eine Besonderheit ist im Fach Sport festzustellen: Dort ergibt sich durch die unterschiedlichen räumlichen Voraussetzungen eine nach Schulort differenzierte Ausgestaltung des Lehrplanes.
Ergänzt wird der Lehrplan schliesslich durch die schulinternen Fachrichtlinien, die ganz in
der Verantwortung der einzelnen Fachschaften liegen. Diese dienen unter anderem der Orientierung neuer Lehrkräfte und können laufend erweitert und verändert werden. Sie enthalten Angaben zu Lehrwerken und genauere Angaben zum Stoff. Die Fachrichtlinien werden
von den Schulleitungen validiert und liegen in den Schulen zur Einsicht auf. Sie sind nicht
Bestandteil des Lehrplans.
Lehrplan Informatik Fachrichtung Applikationsentwicklung
Für das EFZ-Fach Informatik Fachrichtung Applikationsentwicklung wurde der Lehrplan mit
den entsprechenden Modulen gemäss dem Bildungsplan zur Verordnung des SBFI über die
berufliche Grundbildung für Informatikerin, Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) Fachrichtung Applikationsentwicklung im Jahr 2014 angepasst. Dieser Lehrplan war nicht Teil der Lehrplanarbeit im Rahmen der Reform 2015 bzw. der Überarbeitung
2018/19.
Der Lehrplan des Fachs Informatik kann der Website der BBB IT School Baden entnommen
werden.
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7. Stundentafel Informatikmittelschule
1) Italienisch nur für Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse in Französisch (z.B. anderssprachige Zugezogene).
.
1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse
Grundlagenfächer
Deutsch 3 3 3
Französisch bzw. Italienisch 1) 3 2 2
Englisch 3 3 2
Mathematik 3 2 2
Schwerpunktfächer
Wirtschaft und Recht 3 3 3
Finanz- und Rechnungswesen 3 2 3
Ergänzungsfächer
Geschichte und Politik 2 2
Technik und Umwelt 3
EFZ-Fach
Informatik (Applikationsentwicklung) 10 15 10
Übrige Fächer
Sport 2 2 2
IDPA 1
Informatik Lernateliers 5 5 5
Freifächer
FF Italienisch oder FF Spanisch 3 3 3
Weitere Fächer nach Schulangebot
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Fach Deutsch
- Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung: 150 Minuten
Mündliche Prüfung: 15 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ
Die Lernenden werden im Hinblick auf ihr späteres berufliches Umfeld im IT-Bereich befähigt und motiviert, Sprache adäquat anzuwenden, d. h.
kontextbezogen und stilistisch angemessen zu reagieren.
Im Fokus des Unterrichts stehen die basalen Kompetenzen in der ersten Landessprache: Lesen, Sprechen und Schreiben. Das Spektrum umfasst
das Verstehen insbesondere sachspezifischer Texte von der Paraphrasierung bis zu deren mündlicher bzw. schriftlicher Erörterung. Im Blick
stehen das sprachliche Abstraktions- und Differenzierungsvermögen, das die verschiedenen Mechanismen und Wirkungsweisen zwischen
Manipulation und Information erkennen lässt. Geschult wird ein Sprachbewusstsein, das einen adäquaten Einsatz eigener sprachlicher Mittel
ermöglicht vom Werbeslogan über die Geschäftskorrespondenz bis hin zur stringenten Darstellung komplexer Sachverhalte. Die intensive
Auseinandersetzung mit Normen und Möglichkeiten befördert kritisches Denken und verantwortliches Handeln gleichermassen und unterstützt
generell die Entfaltung der Persönlichkeit.
Diese übergeordneten Ziele werden in den drei Lerngebieten «Mündliche Kommunikation», «Schriftliche Kommunikation» und «Literatur und
Medien» umgesetzt. Die Lerngebiete durchdringen sich im Unterricht und bilden einen Kontext, in dem sich unsere Gesellschaft spiegelt.
Insbesondere werden die Fähigkeiten gefördert, sich korrekt und angemessen auszudrücken und andere zu verstehen (kommunikative
Kompetenz), mit sprachlichen Mitteln die Welt zu erschliessen sowie sprachgebundenes Denken zu entwickeln und zu systematisieren
(sprachbezogene Denkkompetenz) und schliesslich eine sprachlich-kulturelle Identität weiterzuentwickeln (kulturelle Kompetenz).
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Reflexive Fähigkeiten: kritisch und differenziert denken; eigene Gedanken präzis und strukturiert formulieren; das Wesentliche einer Botschaft erfassen;
Handlungsmotive in einem grösseren Zusammenhang verstehen; eigene Urteilsfähigkeit entwickeln; eine kritische Haltung zu einem Text und zu anderen
medialen Erzeugnissen gewinnen
Sozialkompetenz: eigene Ansichten formulieren; anderen zuhören; sich in den Standpunkt des anderen versetzen; respektvoll kommunizieren;
ergebnisorientiert zusammenarbeiten
Arbeits- und Lernverhalten: Bewusstsein für die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen (z. B. wissenschaftlichen, politischen, persönlichen etc.)
entwickeln; schriftliche Dokumente als wissenschaftliche Quelle für die Recherche einsetzen; mit Quellen und Quellennachweisen korrekt umgehen;
Bibliotheken als Quelle für die Recherche nutzen; individuelle Arbeiten und Gruppenarbeiten planen und ausführen
Interessen: Interesse an Zeitfragen, an Kunst und Kultur sowie kulturelle Offenheit entwickeln
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): elektronische Hilfsmittel bei der Recherche, Dokumentation und
Präsentation von Fachinhalten einsetzen
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1. 18 1. Mündliche
7 1.1 Sprechen und Hören sich flüssig und angemessen in Standarddeutsch
Redebeiträge differenziert verstehen und das
Wesentliche erfassen
z. B. über IT-relevante
Zeitungsartikel sprechen
z. B. einfache technische
Anwendungen präzise erläutern
(IDPA)
Kommunikationskompetenz
Schulung der Wahrnehmung
7 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und
Kommunikationssituatioverschiedene Formen der Präsentation
z. B. informierender Kurzvortrag,
argumentierender Thesenvortrag,
visualisierende Präsentation z. B.
über IT-relevante Themen.
Präsentationswerkzeuge
Auftritts- und
Präsentationskompetenz
4 1.3 Kommunikationstheorie Ich-, sach- und adressatenbezogene Ebenen des
Sprechens und Schreibens unterscheiden
ein kommunikationstheoretisches
Modell, z. B. Bühlersches
Organonmodell
z. B. Auseinandersetzung mit
computergestützter
Kommunikation und Künstlicher
Intelligenz
1. 21 2. Schriftliche
16 2.1 Lesen und Schreiben Lesetechniken und -strategien gezielt einsetzen
grundlegende Regeln der Rechtschreibung und
Grammatik korrekt anwenden sowie auf ein
Repertoire an grammatikalischen Begriffen
zurückgreifen
Schreiben als strukturierten Prozess gestalten
für das Schreiben relevante Schreibtechniken
z. B. Besprechung
anspruchsvoller Zeitungsartikel
zu IT-relevanten Themen
z. B. Gebrauchsanweisung für
einfache Handlungen verfassen
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5 2.2 Textanalyse und
Gebrauchstexte / Sachtexte verstehen und von
literarischen Texten unterscheiden
sich in einer Auswahl von schriftlichen
Textsorten angemessen und korrekt
z. B. Gebrauchsanweisungen,
Mitschrift, Protokoll,
Zusammenfassung,
Inhaltsangabe, Stellungnahme
1. 18 3. Literatur und
12 3.1 Verständnis von
eigene Eindrücke, Reaktionen und
Beobachtungen zu einer Lektüre ausarbeiten
und wiedergeben
literarische Werke im Klassenverband
literarische Gattungen unterscheiden sowie
eine Auswahl an grundlegenden literarischen
Fachbegriffen für die Analyse von epischen
Texten verwenden
z. B. Science-Fiction
z. B. Erzählperspektive,
Erzählintention
grundlegende Interpretationsverfahren
unterscheiden und anwenden
z. B. textimmanente und
textübergreifende Verfahren
2 3.3 Kultur- und
unterschiedliche (z. B. historische oder soziale)
Dimensionen von Texten erkennen
z. B. frühe Science-Fiction-
Filme und/oder -Texte
Porträts von Autoren /
Epochen / Orten (z. B.
mit Fach Geschichte /
Geografie)
Geschichte des
Science-Fiction;
Englisch (Mary Shelley)
oder Französisch (Jules
Verne)
2 3.4 Medien eigene Eindrücke, Reaktionen und
Beobachtungen zu verschiedenen
Medienprodukten formulieren
z. B. kritische Sicht auf ITrelevante Themen bzw. auf
neue Techniken
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2. 16 1. Mündliche
5 1.1 Sprechen und
Hören
aufmerksam, wohlwollend und kritisch zuhören
in ausgewählten Situationen frei sprechen
verbale und nonverbale Kommunikation
bewusst einsetzen
Diskussionen problemorientiert führen und das
Gespräch weiterbringen
z. B. Verhalten und Formen in
Geschäftsbeziehungen
z. B. Antwort auf mündliche
Beschwerden
(V&V, SA)
7 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituatio-
Diskussionen moderieren
Informationen themenbezogen beschaffen und
verarbeiten sowie die Quellen wissenschaftlich
korrekt verwenden
z. B. Kundengespräche am
Telefon oder
Verkaufsgespräche Recherche (V&V, SA, IDPA)
4 1.3
Kommunikationstheorie
mündliche Kommunikation in einem Modell
z. B. von Friedemann Schulz
v. Thun oder Paul Watzlawick
2. 18 2. Schriftliche
4 2.1 Lesen und
Schreiben
Wörterbücher, Lexika, Informationskanäle und
verschiedene Schreibmedien nutzen
z. B. Google und Wikipedia
vs. seriöse Quellen
Recherche (SA), Handbuch
Projekte S. 8ff.)
14 2.2 Textanalyse und
grundlegende Regeln in den Bereichen Syntax
und Zeichensetzung korrekt anwenden
zu altersgerechten Themen Pro- und Kontra-
Argumente entwickeln und gewichten
Kriterien für fiktionales Schreiben anwenden
z. B. Figuren entwickeln,
Spannung aufbauen,
Erzählperspektiven bewusst
wählen
Argumentieren in
Seite 15
2. 20 3. Literatur und
10 3.1 Verständnis von
literarische Gattungen anhand ausgewählter
literarischer Werke charakterisieren sowie
grundlegende literarische Fachbegriffe für die
Analyse von lyrischen und dramatischen
Texten verwenden
3 3.2 Methoden der
Interpretationsverfahren an komplexeren
Texten anwenden
z. B. Sachtexte zu iTrelevanten Themen;
zeitgenössische Science-
Fiction
3 3.3 Kultur- und
Texte als Dokumente verstehen, die in einem
kulturellen, gesellschaftlichen und politischen
Kontext stehen
z. B. Science-Fiction aus der
DDR
4 3.4 Medien sich in der Medienlandschaft orientieren z. B.
Produktionsbedingungen,
Sprache, politische Tendenz
gewisser journalistischer
Textsorten erkennen
z. B. digitale vs. analoge
Seite 16
3. 20 1. Mündliche
10 1.1 Sprechen und
Hören
eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen
verständlich und adressatengerecht formulieren
und begründen
Äusserungen von anderen in ihrer Wirkung
beschreiben und beurteilen
z. B. Debatten
z. B. Gespräch über
Lohnerhöhung
(IDPA, Handbuch Projekte)
Interdisziplinäre Debatte
10 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituatiorhetorische Mittel der Rede beschreiben und
gehaltvolle Feedbacks zu Vortragsleistungen
geben
Einführung in die Rhetorik, z.
B. mit (Kurz-)Vorträgen
z. B. Produktlancierung
z. B. Werbefilm
historische Reden
(Geschichte und Politik)
3. 19 2. Schriftliche
8 2.1 Lesen und
Schreiben
schriftliche Texte differenziert verstehen und
das Wesentliche erfassen
stilistische Varianten in ihrer Wirkung
z. B. Besprechung längerer
Zeitungsartikel zu ITrelevanten Themen
Handbuch Projekte
(Informationen beurteilen
und strukturieren)
11 2.2 Textanalyse und
textsortenorientiert schreiben
eigene und fremde Texte kriteriengeleitet
überarbeiten
z. B. Erörterung, Interview,
Porträt, Leserbrief, kreative
Texte
z. B. Bewerbungsbriefe oder
Offerten
z. B. Überarbeitung von
Dokumentationen der IT-
Ausbildung (Entwicklungs-,
Benutzer-, Installations-,
Wartungs- und
Testdokumentationen)
Seite 17
3. 18 3. Literatur und
8 3.1 Verständnis von
literarische Werke als Ausgangspunkt für die
Auseinandersetzung mit dem Ich und der
Gesellschaft verstehen
z. B. anhand von Science-
Fiction
Themenreihe (z. B. soziale
Gerechtigkeit, Migration,
Gender, Arbeit,
Industrialisierung etc.)
wesentliche Inhalte, thematische Schwerpunkte
und Absichten erkennen und in Bezug auf das
Textganze erschliessen und interpretieren
6 3.3 Kultur- und
mindestens eine literarische Epoche in ihrer
literaturgeschichtlichen Dimension erfassen
z. B. Industrialisierung vs.
Digitalisierung
Porträts von Autoren /
Epochen / Orten (z. B. mit
Fach Geschichte /
Geografie)
2 3.4 Medien die wichtigsten traditionellen und neuen Medien
in ihren Besonderheiten unterscheiden und
Wirkung und Gebrauch einer kleinen Auswahl
reflektieren
z. B. Werbefilm,
Werbekampagne machen
z. B. Funktionsweise Sozialer
Seite 18
4. 13 1. Mündliche
3 1.1 Sprechen und
Hören
eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen auf
das Wesentliche fokussiert und wirkungsvoll
formulieren und begründen
(V&V, SA)
10 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und
Kommunikationssituatioeine strukturierte Kommunikationssituation
gezielt planen und umsetzen
z. B. Gruppenarbeit, Interview,
Vorstellungsgespräch,
Gesprächsführung
z. B. Gespräche im
geschäftlichen Umfeld
4. 23 2. Schriftliche
10 2.1 Lesen und
Schreiben
eine Auswahl unterschiedlicher Texte
verstehen und textsortengerecht verfassen
die geläufigsten sprachlichen, stilistischen und
rhetorischen Mittel erfassen und gezielt
z. B. journalistische Texte,
Erörterung, Satire
Reportage
Zeitungsprojekte
10 2.2 Textanalyse und
eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen klar
und adressatengerecht formulieren und
begründen
z. B. Bewerbung oder Antwort
auf Beschwerdebrief
3 2.3
Kommunikationstheorie
Kommunikationsstrategien und Kommunikationsverhalten verstehen
z. B. Manipulation in Werbung
oder Politik, Informieren und
Kommentieren in der
Mediensprache
z. B. eigene Werbung kreieren
z. B. Geschäftskorrespondenz
(Grussformeln, Stil etc.)
Seite 19
4. 18 3. Literatur und
7 3.1 Verständnis von
Literatur als Konstrukt mit bestimmter Wirkung
erfahren
ein begründetes Werturteil über einen
literarischen Text abgeben
eine Auswahl an Methoden der Analyse und
Interpretation verstehen und anwenden
z. B. erzähltheoretischer,
persönlicher, psychologischer,
historischer oder
gesellschaftlicher Zugang
7 3.3 Kultur- und
mindestens eine weitere literarische Epochen
exemplarisch in ihrer literaturgeschichtlichen
Dimension erfassen
z. B. Moderne (technische
Entwicklung)
2 3.4 Medien eigene und gesellschaftliche
Mediengewohnheiten erkennen und reflektieren
z. B. Analyse wirtschaftlicher
/ gesellschaftlicher /
ökologischer Aspekte und
Auswirkungen der
veränderten
Mediengewohnheiten
Seite 20
5. 8 1. Mündliche
5 1.1 Sprechen und
Hören
sich grammatikalisch korrekt, situationsgerecht
und mit differenziertem Wortschatz in der
Standardsprache ausdrücken
z. B. Rollenspiele
3 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituatioeigene und fremde Vorträge kriteriengeleitet
und begründet beurteilen
Interdisziplinäre
Vortragsreihe
5. 21 2. Schriftliche
6 2.1 Lesen und
Schreiben
komplexe Sachtexte verstehen,
zusammenfassen und kommentieren
z. B. Hintergrundberichterstattung, historische oder
sozialwissenschaftliche
Fachtexte
z. B. Zusammenfassung,
Paraphrasierung
11 2.2 Textanalyse und
Fertigkeiten im erörternden Schreiben gezielt
vertiefen
Formen des fiktionalen Schreibens
themenbezogen und wirkungsvoll einsetzen
komplexere Texte planen, umsetzen und
überarbeiten
z. B. textgebundene
Erörterung, innerer Monolog,
Figurenrede, Dialog
z. B. Überarbeitung von
Dokumentationen der IT-
Ausbildung
Verfassen von SA V&V,
IDPA)
4 2.3
Kommunikationstheorie
Texte im gesellschaftlichen Umfeld verorten,
beschreiben und verstehen
Seite 21
5. 25 3. Literatur und
10 3.1 Verständnis von
literarische Werke selbstständig oder in
Gruppen erschliessen sowie im literarischen,
gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen
Umfeld einbetten und ihre Relevanz erkennen
5 3.2 Methoden der
mit zentralen literarischen Fachbegriffen
umgehen
z. B. Epik, Drama, Lyrik,
Motiv, Metapher, innerer
Monolog, Dialog, Vers und
Reim, Akt und Szene,
Erzählperspektive,
Sprachebene, Ironie
10 3.3 Kultur- und
ausgewählte Texte exemplarisch in ihrem
kulturellen, gesellschaftlichen und politischen
Hintergrund verstehen und einordnen
z. B. Mythen der Antike;
Heldenepen des Mittelalters;
philosophische Texte der
Aufklärung; Balladen der
Klassik; Beispiele zur
Vorkriegs-, Nachkriegs- und
neuesten Literatur
Bezüge zu Malerei, Musik,
Architektur etc.
Seite 22
6. 7 1. Mündliche
2 1.1 Sprechen und
Hören
eigenes und fremdes Sprechverhalten
reflektieren
5 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituatioein Gespräch kompetent und fachsprachlich
adäquat gestalten
z. B. Prüfungs- oder
Bewerbungsgespräche führen
6. 8 2. Schriftliche
4 2.1 Lesen und
Schreiben
eigene Lese- und Schreibprozesse bewusst
planen, gestalten, reflektieren und verbessern
4 2.2 Textanalyse und
freiere Erörterungsformen umsetzen z. B. Kolumne, Leitartikel,
Kommentar
Seite 23
6. 15 3. Literatur und
6 3.1 Verständnis von
intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge
herstellen
ausgehend von der Begegnung mit literarischen
Texten eigene Positionen und Werte entwickeln
und diese im persönlichen und
gesellschaftlichen Umfeld einbringen
Architektur, Malerei, Musik,
Kunst, Kultur, Literatur der
Fremdsprachen, Philosophie
formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf
das Textganze erschliessen und interpretieren
z. B. Gattungen, Motive,
sprachlich-stilistische
Eigenheiten oder thematische
Schwerpunkte
5 3.3 Kultur- und
eine begrenzte Auswahl relevanter
literaturgeschichtlicher Epochen von der
Aufklärung bis zur Gegenwart überblicken und
charakterisieren
z. B. Entwicklung der
Science-Fiction-Literatur
Architektur, Malerei, Musik
(Schwerpunktfach
Gestaltung, Kunst, Kultur),
Literatur der Fremdsprachen
(Englisch, Französisch)
2 3.4 Medien Medienprodukte unter Beachtung manipulativer
und ideologischer Tendenzen kritisch einordnen
Seite 24
Fach Französisch
- Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013
3 3 2 2 2 2
Schlussprüfung
ENTWEDER DELF B2 extern ODER
Interne Schlussprüfung auf Niveau
B2, die alle vier Sprachkompetenzen
(Hörverstehen, Leseverstehen,
Sprechen, Schreiben) umfasst
(vgl. Änderungen Artikel 23 BMV
gültig ab 1. August 2016)
Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und
lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen
Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der zweiten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das
sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der
Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und
Austausch von Lernenden.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt,
anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene
Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt.
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Ein spezielles Augenmerk kommt der Informatik in all ihren Ausprägungen und
Bereichen zu (z.B. Erwerb fachspezifischen Vokabulars, Behandlung ethischer und moralischer Problemstellungen, mit der Digitalisierung einhergehende
Herausforderungen, Cybermobbing, etc.). Dies anhand einer kritischen Auseinandersetzung mit Texten sowie Ton- und Bildmaterialien (Zeitungsartikel, Bücher,
Lieder, Gedichte, etc.).
Seite 25
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in
zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und
des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im
Bereich des Niveaus B2 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen, Gruppe 2). Die Deskriptoren vom ersten bis vierten Semester entsprechen dem Niveau B1
nach GER, diejenigen vom fünften und sechsten Semester dem Niveau B2.
Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
Sprachkompetenz: Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation,
Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen
Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der
Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen und vergleichen
Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen
nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
Seite 26
1. 13 1. Rezeption Die Lernenden können
7 1.1. Hörverstehen und
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen, wenn
deutlich und in der Standardsprache gesprochen
wird
Hör- und Sehtexte aus
Schulbüchern, einfache
Radio- und
Fernsehnachrichten, Lieder,
Gebrauchsanweisungen,
Durchsagen, Telefonate,
Podcasts zur Digitalisierung
etc.
Repetition der Zahlen
6 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe
nehmen
Schulbuchtexte zu
verschiedenen Lebens- und
Berufsbereichen
private Korrespondenz: Datum
/ Ereignisse, Gefühle und
Wünsche / Grussformeln
vereinfachte Texte mit Bezug
zu Informatik
Bilder lesen: Bildbeschreibung
1. 17 2. Mündliche Produktion
7 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren
Berichte über Erfahrungen
und Ereignisse
kürzere Vorträge zu
persönlichen
Erfahrungsbereichen und
Hobbys (z.B. Selbstporträts,
Games, kritischer Umgang
mit neuen Medien,
Zusammenbauen eines
neuen Gaming-PCs)
Seite 27
7 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem Gegenüber
vertraute Themen teilnehmen, persönliche
ist, oder sich beschweren; z.B. der bestellte
Computer wurde falsch geliefert, etc.)
Simulation von
Telefongesprächen,
Rollenspiele (z.B. Anpreisung
und Verkauf eines Computers
oder Smartphones),
Interviews
einfache Ausdrücke der
Meinungsäusserung
3 2.3. Sprachmittlung/
GER): mündlich aus der
oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen) anderen Personen, je
nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von
Sinngemässe Wiedergabe,
1. 13 3. Schriftliche Produktion
7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und
der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben
Erlebnisberichte von Hobbys
(z.B. Ich baue mir einen PC
zusammen), persönliche
Korrespondenz; siehe auch
1.2.
4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Nachfragen per Mail
Briefwechsel
Seite 28
GER): schriftlich aus der
Telefonnotizen, etc.
1. 4 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls
Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio
evaluieren)
eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit
Selbstevaluation in
Schulbüchern
Wichtigkeit des Erlernens von
verschiedenen Sprachen
Erkennung und Verbesserung
von Fehlern
eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem Kontext
Lesestrategien wie
selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den
weiteren Textverlauf oder
Synonymie, Antonymie,
Strategien zum Lernen von
Vokabeln
Erstellen von Mind-Maps für
kleinere persönliche Texte
oder mündliche Beiträge
Sprachspiele
Seite 29
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele über Hobbies
(z.B. mein Lieblingsgame),
Ferien, zu Lektüren
Rollenspiele zu geschäftlichen
Situationen
Telefongespräche, etc.
1. 1 5. Soziokulturelle
z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache, etc.)
Gesprächspartner in der
korrekten Form ansprechen
formale Anredeformen und
Grussformeln in Mails und
Briefen, korrekte
1. 9 6. Kultur und
1 6.1. Persönliches und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen
aus fremden Kulturen vergleichen
bei Lese- und Hörtexten
Herstellen von Bezügen zur
eigenen Lebenswelt und
Kultur (z.B. Internet-
Community)
Untersuchen der Medienlandschaft
Texte zu Digitalisierung (z.B.
Spieleentwicklung in
Frankreich; Berufsaussichten;
Bedeutung, Wichtigkeit und
Aktualität der französischen
Sprache schweiz- und
weltweit
Suisse romande,
Francophonie
internationale Unternehmen in
der Schweiz
Seite 30
z.B. Spielsucht,
Cybermobbing,
Dienstleistungsbetriebe
Vergleich welsche und
italienische Schweiz
1 6.4 Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtwesens der Schweiz mit ähnlichen
Erscheinungen in Ländern der Zielsprache
Organisation des Rechtstaats
Frankreich und seine Parteien
1 6.5 Wissenschaft, Umwelt
Behandlung bekannter
Wissenschafterinnen und
Wissenschafter aus dem
französischen Kulturraum
3 6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen
und beschreiben sowie persönliche Reaktionen
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und
In einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen,
Drehbücher, Comics aus dem
20./21. Jahrhundert
Beschreibung und Erklärung
von Figuren, Handlungen,
Beziehungen, Themen
narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice, auteur,
personnage, protagoniste,
Zusammenfassungen
themenbezogene Lieder (z.B.
Carmen von Stromae)
interkultureller Erfahrungen
z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios
(ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder
beruflicher Natur dokumentieren
Seite 31
2. 10 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und
in der Standardsprache gesprochen wird
Hör- und Sehtexte aus
Schulbüchern, einfache
Radio- und
Fernsehnachrichten, Lieder,
Gebrauchsanweisungen,
Durchsagen, Podcasts zur
Digitalisierung, Telefonate,
etc.
Repetition der Zahlen
5 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe
nehmen
Schulbuchtexte zu
verschiedenen Lebens- und
Berufsbereichen
private Korrespondenz: Datum
/ Ereignisse, Gefühle und
Wünsche / Grussformeln
Statistiken: Zahlen, Brüche,
Prozentsätze
vereinfachte Texte mit Bezug
zu Informatik
vereinfachte literarische Texte
(z.B. Christian Grenier,
"L'OrdinaTueur")
Bilder lesen: Bildbeschreibung
2. 15 2. Mündliche Produktion
Seite 32
6 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren
Berichte über Erfahrungen
und Ereignisse
kürzere Vorträge zu
persönlichen
Erfahrungsbereichen und
Hobbys (z.B. Selbstporträts,
Games, kritischer Umgang
mit neuen Medien,
Zusammenbauen eines
neuen Gaming-PCs)
Deutsch / andere
Fächer: Sinnvoller
Aufbau und
wirkungsvoller
Hilfsmitteleinsatz bei
Präsentationen
Geschichte:
Sozial- und
Alltagsgeschichte, Rolle
der Ehe und moderne
Formen des
Zusammenlebens, von
der Agrar- zur
Dienstleistungsgesellschaft
Umwelt / Wirtschaft:
Porträts von welschen
Kantonen, ev. mit
Exkursion verbunden,
siehe auch 3.1. und 6.2.
6 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem Gegenüber
vertraute Themen teilnehmen, persönliche
ist, oder sich beschweren; z.B. der bestellte
Computer wurde falsch geliefert, etc.)
Simulation von
Telefongesprächen,
Rollenspiele (z.B. Anpreisung
und Verkauf eines Computers
oder Smartphones),
Interviews
einfache Ausdrücke der
Meinungsäusserung
Vorstellen von
Lieblingsfilmszenen /
diese im szenischen
Spiel auf Französisch
nachspielen
Poetryslamprojekt
Seite 33
3 2.3. Sprachmittlung/
GER): mündlich aus der
oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen) anderen Personen, je
nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von
Sinngemässe Wiedergabe,
2. 10 3. Schriftliche Produktion
4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und
der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben
Erlebnisberichte von Hobbys
(z.B. Ich baue mir einen PC
zusammen), persönliche
Korrespondenz; siehe auch
1.2.
siehe auch 2.1.
4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Lebensläufe und
Bewerbungsschreiben im
Hinblick auf Sommerjobs,
formale Anpassung an
aktuelle Anforderungen
Nachfragen per Mail
Briefwechsel
Informatik:
Bewerbung auf
Französisch verfassen
GER): schriftlich aus der
Telefonnotizen, etc.
2. 4 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls
Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio
evaluieren)
eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit
Selbstevaluation in
Schulbüchern
Wichtigkeit des Erlernens von
verschiedenen Sprachen
Erkennung und Verbesserung
von Fehlern
Seite 34
eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem Kontext
Lesestrategien wie
selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den
weiteren Textverlauf oder
Synonymie, Antonymie,
Strategien zum Lernen von
Vokabeln
Erstellung von Mind-Maps für
kleinere persönliche Texte
oder mündliche Beiträge
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele zu Themen aus
aktuellen Zeitungsberichten
(z.B. zum Thema
Digitalisierung)
Rollenspiele zu geschäftlichen
Situationen
Telefongespräche, etc.
2. 3 5. Soziokulturelle
3 5.1. Soziokulturelle
z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache, etc.)
Gesprächspartner in der
korrekten Form ansprechen
formale Anredeformen und
Grussformeln in Mails und
Briefen, korrekte
Seite 35
2. 12 6. Kultur und
1 6.1. Persönliches und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen
aus fremden Kulturen vergleichen
z.B. Reflexion über
Gemeinsamkeiten von
Internet-Communities trotz
verschiedener kulturellen
Hintergründe
Texte zu Digitalisierung (z.B.
Spieleentwicklung in
Frankreich; Berufsaussichten;
Bedeutung, Wichtigkeit und
Aktualität der französischen
Sprache schweiz- und
weltweit
Suisse romande,
Francophonie
internationale Unternehmen in
der Schweiz
Aufbau eines Unternehmens
behandeln (Organigramm)
Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing
siehe 1. Semester, 2.1.
1 6.4 Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtwesens der Schweiz mit ähnlichen
Erscheinungen in Ländern der Zielsprache
Organisation des Rechtstaats
Frankreich und seine Parteien
E-Voting
1 6.5 Wissenschaft, Umwelt
Behandlung bekannter
Wissenschafterinnen und
Wissenschafter aus dem
französischen Kulturraum
Seite 36
6 6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen
und beschreiben sowie persönliche Reaktionen
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und
in einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen,
Drehbücher, Comics aus dem
20./21. Jahrhundert / Niveau
B1
Beschreibung und Erklärung
von Figuren, Handlungen,
Beziehungen, Themen
narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice, auteur,
personnage, protagoniste,
Zusammenfassungen
themenbezogene Lieder (z.B.
Carmen von Stromae)
interkultureller Erfahrungen
z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios
(ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder
beruflicher Natur dokumentieren
Seite 37
3. 7 1. Rezeption Die Lernenden können
4 1.1. Hörverstehen und
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und
in der Standardsprache gesprochen wird
einfache Originaldokumente:
Radio- und
Fernsehnachrichten, Filme,
Internetsendungen, Hörspiele
zu zum Thema Informatik
zusätzlich DELF-Hörtexte
Englisch:
Probleme der Grossstadt
anhand von Liedtexten
3 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe
nehmen
Schulbuchtexte, leichtere
literarische Texte sowie
Sachtexte (auch über
Informatik)
DELF-Textverständnis
siehe auch 1.1.
3. 10 2. Mündliche Produktion
4 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren
Erklärung und Begründung
von Vorlieben und
Zukunftsplänen, Vergleichen
Beschreibung der
Bestandteile eines Computers
und dessen Funktionen
Mitteilen von Träumen,
Hoffnungen und Zielen
Wiedergabe einer Handlung
(Buch/Film) und Beschreibung
von Reaktionen
Präsentationen zu
verschiedenen Bereichen der
Gesellschaft, Wirtschaft,
Politik und Informatik (z.B.
Vorstellen eines global
Players wie Google,
Facebook, etc.)
Techniken der
Visualisierung vertiefen
siehe auch 1.1.
Präsentation von
zum wirtschaftlichen
Erfolgsprodukt)
Seite 38
4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem Gegenüber
vertraute Themen teilnehmen, persönliche
ist, oder sich beschweren)
Konversationsübungen in
verschiedenen Bereichen des
beruflichen Alltags (Lösen
eines IT-Problems bei einem
Kunden), der Gesellschaft, der
Wirtschaft, Politik und
Informatik
Grundwortschatz der
Aufbau und Stichhaltigkeit der
auf Interviews
basierende Porträts von
französischsprachigen
Personen, die in der
Schweiz leben (allenfalls
im Zusammenhang mit
Francophonie, siehe
auch 6.2.)
2 2.3. Sprachmittlung/
GER): mündlich aus der
oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen) anderen Personen, je
nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von
Sinngemässe Wiedergabe,
3. 10 3. Schriftliche Produktion
4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und
der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben
beschreibende Texte zu
verschiedenen Themen der
Gesellschaft, Umwelt,
Informatik, etc., siehe auch
4.3.
Optimierung von
Internetrecherchen
siehe auch 2.1. und 2.2.
4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Nachfragen per Mail
Briefwechsel
Teilnahme in Internetforen,
soziale Medien
SMS/Whatsapp-Sprache
Seite 39
GER): schriftlich aus der
Telefonnotizen, etc.
eigene Zusammenfassungen
3. 5 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls
Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio
evaluieren)
eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit
Selbstevaluation in
Schulbüchern
Wichtigkeit des Erlernens von
verschiedenen Sprachen
Erkennung und Verbesserung
von Fehlern
Parallelen zwischen
Französisch und Englisch
(Italienisch...) erkennen und
im eigenen Lernprozess
gewinnbringend einsetzen
eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem Kontext
Lesestrategien wie
selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den
weiteren Textverlauf oder
Synonymie, Antonymie,
Erstellen von Mind-Maps für
kleinere persönliche Texte
oder mündliche Beiträge
Seite 40
2 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele zu Themen aus
aktuellen Zeitungsberichten
(z.B. zum Thema
Digitalisierung)
Rollenspiele zu geschäftlichen
Situationen
Telefongespräche, etc.
3. 1 5. Soziokulturelle
z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache, français
familier, etc.)
Gesprächspartner in der
korrekten Form ansprechen
formale Anredeformen und
Grussformeln in Mails und
Briefen, korrekte
3. 5 6. Kultur und
Texte zu Digitalisierung (z.B.
Spieleentwicklung in
Frankreich; Berufsaussichten;
Neue Medien und Politik
Bedeutung, Wichtigkeit und
Aktualität der französischen
Sprache schweiz- und
weltweit
Suisse romande,
Francophonie
internationale Unternehmen in
der Schweiz
Aufbau eines Zeitungsartikels
Seite 41
Aufbau eines Unternehmens
behandeln (Organigramm)
Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing,Kaufsucht)
2 6.6. Literatur und andere
literarische Texte lesen und beschreiben sowie
persönliche Reaktionen darauf formulieren
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und
Erzählungen,
Drehbücher, kürzere und
einfachere Romane,
Theaterstücke / Niveau B1
Beschreibung und Erklärung
von Figuren, Handlungen,
Beziehungen, Themen,
Struktur
narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice, auteur,
personnage, protagoniste,
Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt, Kultur
und weitere gesellschaftliche
Buch-/Filmkritik
interaktive Filme und Bücher
interkultureller Erfahrungen
z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios
(ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder
beruflicher Natur dokumentieren
Seite 42
4. 9 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen, wenn
deutlich und in der Standardsprache gesprochen
wird
einfache Originaldokumente:
Radio- und
Fernsehnachrichten, Filme,
Internetsendungen, Hörspiele
zum Thema Informatik
zusätzlich DELF-Hörtexte
4 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe
nehmen
leichtere literarische
Originaltexte sowie Sachtexte
DELF-Textverständnis
4. 8 2. Mündliche Produktion
4 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren
Erklärung und Begründung
von Vorlieben und
Zukunftsplänen, Vergleichen
Mitteilen von Träumen,
Hoffnungen und Zielen
Wiedergabe einer Handlung
(Buch/Film) und Beschreibung
von Reaktionen
Präsentationen zu
verschiedenen Bereichen der
Gesellschaft, Wirtschaft,
Politik und Informatik (z.B.
Vorstellen eines global
Players wie Google,
Facebook, etc.)
Techniken der
Visualisierung vertiefen
Umwelt: Länder der
Francophonie, siehe
auch 3.1.
Seite 43
3 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem Gegenüber
vertraute Themen teilnehmen, persönliche
ist oder sich beschweren; z.B. falsche Lieferung von
Einzelteilen des Computers)
Konversationsübungen in
verschiedenen Bereichen des
beruflichen Alltags (Lösen
eines IT-Problems bei einem
Kunden), der Gesellschaft, der
Wirtschaft, Politik und
Informatik
Grundwortschatz der
Aufbau und Stichhaltigkeit der
siehe 3. Semester, 2.2.
1 2.3. Sprachmittlung/
GER): mündlich aus der
oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen) anderen Personen, je
nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von
Sinngemässe Wiedergabe,
4. 10 3. Schriftliche Produktion
4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und
der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben
beschreibende Texte zu
verschiedenen Themen der
Politik, Gesellschaft, Umwelt,
Wirtschaft, Informatik etc.,
siehe auch 4.3.
Whatsapp/SMS-Sprache
Film- und Literaturkritiken
Optimierung von
Internetrecherchen
siehe auch 2.1. und 6.6.
4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Nachfragen per Mail
Briefwechsel
Teilnahme in Internetforen,
soziale Medien
Seite 44
GER): schriftlich aus der
Telefonnotizen, etc.
eigene Zusammenfassungen
4. 3 4. Sprachreflexion und
eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem Kontext
Lesestrategien wie
selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den
weiteren Textverlauf oder
Synonymie, Antonymie,
Erstellen von Mind-Maps für
kleinere persönliche Texte
oder mündliche Beiträge
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele zu Szenen aus
aktuellen Zeitungsberichten
(z.B. zum Thema
Digitalisierung)
Rollenspiele zu geschäftlichen
Situationen
Telefongespräche, etc.
4. 1 5. Soziokulturelle
Seite 45
z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache, langage
des jeunes, verlan etc.)
Gesprächspartner in der
korrekten Form ansprechen
formale Anredeformen und
Grussformeln in Mails und
Briefen, korrekte
4. 5 6. Kultur und
Texte zu Digitalisierung (z.B.
Spieleentwicklung in
Frankreich; Berufsaussichten;
Neue Medien und Politik
internationale Unternehmen in
der Schweiz
Aufbau eines Zeitungsartikels
eigene Meinung zum aktuellen
Zeitgeschehen ausdrücken
Diskussion über
Kommunikationstechnologien
Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing, Kaufsucht
Seite 46
2 6.6. Literatur und andere
literarische Texte lesen und beschreiben sowie
persönliche Reaktionen darauf formulieren
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und
Erzählungen,
Drehbücher, kürzere und
einfachere Romane,
Theaterstücke / Niveau B1/B2
Beschreibung und Erklärung
von Figuren, Handlungen,
Beziehungen, Themen,
Struktur
narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice, auteur,
personnage, protagoniste,
Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt, Kultur
und weitere gesellschaftliche
Buch-/Filmkritik
Literaturverfilmungen
interaktive Filme und Bücher
Nach Lektüre von
Kurzgeschichten eigene
kurze Geschichten
verfassen / gelesene
oder selbst verfasste
Kurzgeschichten in
einem One Minute Film
darstellen; ev. Teilnahme
am One Minute Festival
in Aarau (Mai)
Filme im Zeitraffer als
One Minute Film
interkultureller Erfahrungen
z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios
(ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder
beruflicher Natur dokumentieren
Seite 47
5. 8 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und
auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das
Thema einigermassen vertraut ist
Nachrichtensendungen,
aktuelle Reportagen,
Diskussionen, Spielfilme mit
klarer Diktion in
Standardsprache zum
Thema Informatik
(Cybermobbing, Spiel- und
Kaufsucht, Cyberattacken
DELF-Hörtexte
3 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen
ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen
Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart
lesen und verstehen, in denen die Schreibenden
eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten
Standpunkt vertreten
auch anspruchsvollere
Originaltexte (Literatur- und
Sachtexte)
DELF-Textverständnis
5. 10 2. Mündliche Produktion
5 2.1. Mündliche Produktion eine korrekte Aussprache pflegen
mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht
fliessend zurechtkommen
Spezialgebieten zusammenhängend und detailliert
präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte)
und den Kontakt mit dem Publikum herstellen,
Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und
Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben
Präsentationen zu
Themenbereichen der
Informationstechnik und der
Computerwissenschaften
Erwerb der wichtigsten
Verknüpfungsmittel zur
logischen Präsentation von
Inhalten
Vorbereitung mündlicher
Produktionen analog DELF-
Prüfung: Freier Bericht über
längere Zeit anhand von
Mind-Maps
siehe auch 6.6.
Umwelt / Geschichte /
Wirtschaft:
Globalisierung: Vom
Rohstoff zum Endprodukt
Seite 48
4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und
korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem
Gegenüber angepasst auszudrücken
verschiedene Themen teilnehmen, persönliche
ist, oder sich beschweren)
Konversationsübungen in
der Gesellschaft, der
Wirtschaft und Politik, z.B.
Gruppendiskussionen / TV-
Debatten
Kritische
Auseinandersetzung mit der
Digitalisierung und ihren
Folgen
Grundwortschatz der
Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
1 2.3. Sprachmittlung/
GER): mündlich aus der
oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen) anderen Personen, je
nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von
Sinngemässe Wiedergabe,
5. 9 3. Schriftliche Produktion
4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und
der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
In einem Text Argumente für und/oder gegen einen
Standpunkt darlegen
Verschiedene Textformen beherrschen
Vertiefung des Wortschatzes
zur Argumentation
Kennenlernen der
wichtigsten
Verknüpfungsmittel
Vorbereitung schriftlicher
Produktionen analog DELF-
Prüfung, z.B. Leserbriefe
oder offizielle Briefe, in
denen Anliegen vertreten
werden (z.B. vermehrter
Gebrauch des Smartphones
im Unterricht), kurze Artikel
Mathematik: Kreation von
literarischen Texten mit
Methoden nach OuLiPo
Seite 49
4 3.2. Schriftliche Interaktion adäquat auf Kundenanliegen eingehen Allgemeiner Brief,
Reservationen, Anfragen,
Offerten, Bestellungen,
Reklamationen nach
gängigen Normen
1 3.3. Sprachmittlung/
GER): schriftlich aus der
5. 3 4. Sprachreflexion und
eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem
Kontext erschliessen)
Lesestrategien wie
selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den
weiteren Textverlauf oder
Lernhilfen adäquat
Synonymie, Antonymie,
Erstellen von Mind-Maps für
kleinere persönliche Texte
oder mündliche Beiträge
Seite 50
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele zu Szenen aus
aktuellen Zeitungsberichten
(z.B. zum Thema
Digitalisierung)
Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
Telefongespräche, etc.
5. 1 5. Soziokulturelle
z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache,
langage des jeunes, verlan
Gesprächspartner in der
korrekten Form ansprechen
formale Anredeformen und
Grussformeln in Mails und
Briefen, korrekte
5. 5 6. Kultur und
Texte zu Digitalisierung (z.B.
Spieleentwicklung in
Frankreich;
Berufsaussichten;
Neue Medien und Politik
internationale Unternehmen
in der Schweiz
Aufbau eines
Zeitungsartikels
Ausdruck der eigenen
Meinung zum aktuellen
Zeitgeschehen
Seite 51
Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing, Kaufsucht
Migration mit Thementag
2 6.6. Literatur und andere
literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren
Werken), vorzugsweise aus der zeitgenössischen
Literatur, verstehen, einordnen und diskutieren
repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und
anderen Künsten beschreiben, einordnen und
eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und
Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze
Erzählungen,
Drehbücher, Romane,
Theaterstücke / Niveau B2
Beschreibung und Erklärung
von Figuren, Handlungen,
Beziehungen, Themen,
Struktur
narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice, auteur,
personnage, protagoniste,
Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt,
Kultur und weitere
gesellschaftliche Aspekte
Buch-/Filmkritik
Literaturverfilmungen
interaktive Bücher und Filme
Salon littéraire
(kritische
Gruppendiskussion über
ein literarisches Werk mit
Publikum)
Exkursion mit Vor- und
Nachbehandlung
(Theater, Film,
Ausstellungen)
Geschichte: z.B. Shoa in
Literatur und Geschichte
interkultureller Erfahrungen
z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios
(ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder
beruflicher Natur dokumentieren
Seite 52
6. 5 1. Rezeption Die Lernenden können
3 1.1. Hörverstehen und
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen
längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und
auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das
Thema einigermassen vertraut ist
Nachrichtensendungen,
aktuelle Reportagen,
Diskussionen, Spielfilme mit
klarer Diktion in
Standardsprache zu Themen
wie Cybermobbing und -
attacken, Spielsucht und
Wirtschaftsinformatik.
DELF-Hörtexte
2 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen
ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen
Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart
lesen und verstehen, in denen die Schreibenden
eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten
Standpunkt vertreten
auch anspruchsvollere
Originaltexte (Literatur- und
Sachtexte)
DELF-Textverständnis
6. 6 2. Mündliche Produktion
3 2.1. Mündliche Produktion eine korrekte Aussprache pflegen
mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht
fliessend zurechtkommen
Spezialgebieten zusammenhängend und detailliert
präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte)
und den Kontakt mit dem Publikum herstellen,
Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und
Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben
Präsentationen zu
Themenbereichen der
Informationstechnik und der
Computerwissenschaften
Erwerb der wichtigsten
Verknüpfungsmittel zur
logischen Präsentation von
Inhalten
Vorbereitung mündlicher
Produktionen analog DELF-
Prüfung: Freier Bericht über
längere Zeit anhand von
Mind-Maps
siehe auch 6.6.
Seite 53
3 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und
korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem
Gegenüber angepasst auszudrücken
verschiedene Themen teilnehmen, persönliche
ist oder sich beschweren)
Konversationsübungen in
verschiedenen Bereichen der
Gesellschaft, der Wirtschaft
Politik, Informatik z.B.
Gruppendiskussionen / TV-
Debatten
Grundwortschatz der
Aufbau und Stichhaltigkeit der
6. 4 3. Schriftliche Produktion
2 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und
der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte
In einem Text Argumente für und/oder gegen einen
Standpunkt darlegen
Verschiedene Textformen beherrschen
Vertiefung des Wortschatzes
zur Argumentation
Kennenlernen der wichtigsten
Verknüpfungsmittel
Vorbereitung schriftlicher
Produktionen analog DELF-
Prüfung, z.B. Leserbriefe oder
offizielle Briefe, in denen
Anliegen vertreten werden
(z.B. Öffnung gesperrter
Domains/Servers in Schule
und Geschäft), kurze Artikel
2 3.2. Schriftliche Interaktion adäquat auf Kundenanliegen eingehen Allgemeiner Brief,
Reservationen, Anfragen,
Offerten, Bestellungen,
Reklamationen nach gängigen
Normen
6. 5 6. Kultur und
Seite 54
Texte zu Digitalisierung (z.B.
Spieleentwicklung in
Frankreich; Berufsaussichten;
Neue Medien und Politik
internationale Unternehmen in
der Schweiz
Aufbau eines Zeitungsartikels
Ausdruck der eigenen
Meinung zum aktuellen
Zeitgeschehen
unter-schiedlichen kulturellen und wirtschaftlichen
Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing, Kaufsucht
2 6.6. Literatur und andere
literarische Originaltexte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren
Werken) sowie Comics und Lieder, vorzugsweise
aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen,
einordnen und diskutieren
repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und
anderen Künsten beschreiben, einordnen und
eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und
Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze
Erzählungen,
Drehbücher, Romane,
Theaterstücke / Niveau B2
Beschreibung und Erklärung
von Figuren, Handlungen,
Beziehungen, Themen,
Struktur
narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice, auteur,
personnage, protagoniste,
Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt, Kultur,
Informatik und weitere
gesellschaftliche Aspekte
Buch-/Filmkritik
Literaturverfilmungen
interaktive Filme und Bücher
Tandem- oder
Gruppenlektüre
siehe auch 4. und 5.
Semester 6.6.
interkultureller Erfahrungen
z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios
(ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder
beruflicher Natur dokumentieren
Seite 55
Fach Englisch
- Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013
Lektionenverteilung
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem.
3 3 3 3 2 2
Schlussprüfung
ENTWEDER Cambridge First (oder
Advanced oder Proficiency)
Certificate in English (extern) ODER
Interne Schlussprüfung auf Niveau
B2, die alle vier Sprachkompetenzen
(Hörverstehen, Leseverstehen,
Sprechen, Schreiben) umfasst
(vgl. Änderungen Artikel 23 BMV
gültig ab 1. August 2016)
Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im Bereich der Informatik im In- und Ausland, weshalb die Lernziele auf die Bedürfnisse der
Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet sind. Fremdsprachen sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen
Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt
werden.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt und sind auf die Bedürfnisse der
Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in
unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch
Immersionsprojekte und Aufenthalte in anderen Sprachgebieten.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörbeispiels
Seite 56
eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich
vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche
Lernstrategien eingeübt.
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden.
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2,
was durch erfolgreiches Bestehen des Cambridge First Certificate in English oder der internen Abschlussprüfung bestätigt wird.
Konkret bedeute ehen [kann]; [er oder sie]
versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fliessend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne grössere
Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage
erläutern und die Vor- und N http://www.europaeischer-referenzrahmen.de/. Zugriff: 03.05.2015).
Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
Sprachkompetenz: Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation,
Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen
Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich in den Dialog der Kulturen
einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen und vergleichen
Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst
einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte
Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
zusätzlich:
Fremdsprachenaufenthalte: Sprachaufenthalte können einen echten Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen und die Sozialkompetenz fördern. Die
Lernenden tauchen in die Sprache ein, sind umgeben davon und profitieren somit von einem «bain linguistique». Der Aufenthalt sollte mit einem Mini-Projekt
kombiniert werden, so dass die Studierenden sich im Zeitraum von drei bis vier Wochen noch intensiver mit der Sprache und den verschiedensten Kulturen
auseinandersetzen, wodurch ein hoher Lernfortschritt gegeben ist. Die Sprachaufenthalte finden vor den Zertifikatsprüfungen statt und ermöglichen dadurch
auch eine optimale Vorbereitung darauf.
Seite 57
1 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
1 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/
in überblickbaren Sachinformationen über
Alltagsthemen die Hauptaussagen und
Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und
in der Standardsprache gesprochen wird
Kurze Mitteilungen (private und
öffentliche Durchsagen)
reflexive Fähigkeiten,
5 1.2. Leseverstehen einfache und kurze Texte nach gewünschten
Informationen durchsuchen, um eine bestimmte
Aufgabe zu lösen
Lesen von Texten zu vertrauten
Themen; einfache
Zeitungsmeldungen, Berichte,
Texte aus dem IT Bereich, auch
Lesen von Benutzerinstruktionen
im IT Bereich
scanning / skimming
Anwendung auf Texte aus dem
IT Bereich
1 12 2. Mündliche Produktion und
5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Aussprache anhand von
Lernplattformen ansehen,
lernen, üben
Präsentationen von Projekten
oder Aufträgen aus dem IT-
Wege zur Selbstkontrolle der
Aussprache
Anwenden und Sprechen einer
Fremdsprache
Seite 58
5 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt
störende Pausen der Situation und dem Gegenüber
an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen,
In Partnerarbeit Informationen
erfragen
Automatisieren von typischen
Wendungen in Alltagssituationen
(z.B. Smalltalk über IT Themen)
Vertreten der eigenen Meinung
und der eigenen Interessen
Problemlösungsstrategien und
Reaktionen auf Veränderungen
(Probleme aus dem IT Bereich)
adäquate Reaktion auf das
Gegenüber
2 2.3. Sprachmittlung/ Mediation
technische Anweisungen) mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen
1 12 3. Schriftliche Produktion und
4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung
so anwenden, dass die Texte verständlich sind
zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende,
kurze Texte verfassen
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und
die Sprache knapp und treffend einsetzen
Elektronische und konventionelle
Wörterbücher anwenden
können, um Rechtschreibung
selbständig zu überprüfen
Anhand von Textbeispielen
Kriterien zur Gestaltung und
Gliederung erarbeiten
Verschiedene Textsorten (z.B.
article, email/letter, essay,
report, review, blogs,
Forenbeiträge, Forenbeiträge)
üben
Textgestaltungskompetenz
unterschiedliche Sprachebenen
6 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Checklisten mit Textbausteinen
Stichwortartige Bemerkungen in
adäquaten Text umformulieren
Fähigkeit zur schriftlichen
Verständigung vor allem über
IT-relevante Themen
2 3.3. Sprachmittlung/ Mediation
schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder
mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen
notieren
aus Texten weitergeben, Fokus
auf Texte aus dem IT Bereich
Erkennen und Wiedergabe von
Seite 59
1 6 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im
Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren
mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Geeignete Testformate (z.B. in
Form eines Placement Tests)
anbieten
Elektronische Möglichkeiten des
Vokabellernens anhand von
geeigneten Apps und geeigneten
Webseiten
Reflexion über eigene
Lernfortschritte
Verbesserungsmassnahmen
2 4.2. Rezeptionsstrategien einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim
Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder
Wörter aus dem Kontext erschliessen)
erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen,
selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen
Verständigungsprobleme
erkennen; Verwendung von
zweisprachigen und von Online
Wörterbüchern
scanning / skimming
Verständnis von Kernpunkten
eines Textes aus dem IT Bereich
(z. B. Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes Denken
2 4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial umgehen, um
neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textsortenmerkmale erkennen
und variabel anwenden
Bewusstsein für verschiedene
schriftliche Sprachebenen
(register)
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder
einfache Rollenspiele
Diskussionen in kleinen Gruppen
Mündliche Berichterstattung von
Bedeutung der nonverbalen
wie auch der passenden
Sprachebene verstehen und
korrekt einsetzen
1 3 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
3 5.1. Soziokulturelle
Rollenspiele (zu Kundenkontakt) Kommunikationsfähigkeit,
Sozialkompetenzen,
Umgangsformen mit
Vorgesetzten, Kunden,
Arbeitskollegen etc.
Seite 60
1 14 6. Kultur und interkulturelle
5 6.1. Persönliches und berufliches
Umfeld
6.2. Zeitgeschehen und Medien
6.3. Wirtschaft und Gesellschaft
6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen
aus fremden Kulturen vergleichen
die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der
offensichtliche Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft,
Bildgeschichten, Rollenspiele,
Alltagssituationen einsetzen
Nachrichtensendungen aus
Unternehmen, Produkt oder
Dienstleistungen präsentieren
Verschiedene Staatsformen und
Kulturelle Anlässe verschiedener
Länder vergleichen
Selbstbewusstsein,
Medienbildung,
Kommunikationstechnologi
en (IKT- Kompetenzen),
Staatsformen USA,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bewusstsein für kulturelle
9 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher
Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des
zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts,
1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus
solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen
Umfeld situieren
Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren
eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und
Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze
Lesewettbewerbe, Quizzes,
Lesetagebuch, Texte
weiterschreiben
Analyse von Genre, Themen,
Figuren, Aufbau, Handlungsort,
Sprache
Neugierde, Selbstmotivation
Seite 61
2 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
2 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/
in überblickbaren Sachinformationen über
Alltagsthemen die Hauptaussagen und
Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und in
der Standardsprache gesprochen wird
Kurze Mitteilungen (private und
öffentliche Durchsagen)
reflexive Fähigkeiten,
5 1.2. Leseverstehen einfache und kurze Texte nach gewünschten
Informationen durchsuchen, um eine bestimmte
Aufgabe zu lösen
Lesen von Texten zu vertrauten
Themen; einfache
Zeitungsmeldungen, Berichte,
Texte aus dem IT Bereich
scanning / skimming
Anwendung auf Texte aus dem
IT Bereich (z. B. Umsetzen von
technischen Instruktionen, wie
Checklisten, Kurzanleitungen,
2 15 2. Mündliche Produktion und
5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Aussprache anhand von
Lernplattformen ansehen,
lernen, üben
Präsentationen von Projekten
oder Aufträgen aus dem IT-
Wege zur Selbstkontrolle der
Aussprache
Anwenden und Sprechen einer
Fremdsprache
8 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt
einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst
an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen,
persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen
bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist,
oder sich beschweren)
In Partnerarbeit Informationen
erfragen
Automatisieren von typischen
Wendungen in
Alltagssituationen (z.B.
Smalltalk)
Rollenspiele üben: z.B. Termine
vereinbaren, verschieben, sich
entschuldigen, Gründe für
Terminwechsel angeben
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien und
Reaktionen auf
adäquate Reaktion auf das
Gegenüber mit Fokus auf
berufsspezifische Situationen
des IT Bereiches
Seite 62
2 2.3. Sprachmittlung/ Mediation
technische Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen weitergeben
2 12 3. Schriftliche Produktion und
6 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so
zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende,
kurze Texte verfassen
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und
die Sprache knapp und treffend einsetzen
Elektronische und
konventionelle Wörterbücher
anwenden können, um
Rechtschreibung selbständig zu
überprüfen
Anhand von Textbeispielen
Kriterien zur Gestaltung und
Gliederung erarbeiten
Portfolioeinträge (MAHARA)
Textgestaltungskompetenz
unterschiedliche
4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Checklisten mit Textbausteinen
Stichwortartige Bemerkungen in
adäquaten Text umformulieren
Verschiedene Textsorten (z.B.
article, email/letter, essay,
report, review, blogs,
Lernposter, Forenbeiträge) üben
Fähigkeit zur schriftlichen
Verständigung über ITrelevante Themen
2 3.3. Sprachmittlung/ Mediation
schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder
mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen
notieren
aus Texten weitergeben, Fokus
auf Texte aus dem IT Bereich
Erkennen und Wiedergabe von
2 4 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim
Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter
aus dem Kontext erschliessen)
erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen,
selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen
Wörterbücher und elektronische Medien als Lernhilfen
adäquat anwenden
Verständigungsprobleme
erkennen; Verwendung von
zweisprachigen und von Online
Wörterbüchern
scanning / skimming
Verständnis von Kernpunkten
eines Textes aus dem IT
Bereich (z. B. Tutorials,
Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes Denken
Seite 63
1 4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial umgehen, um
neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textsortenmerkmale erkennen
und variabel anwenden
Bewusstsein für verschiedene
schriftliche Sprachebenen
(register)
2 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder interessierende
Themen führen
einfache Rollenspiele
Diskussionen in kleinen
Mündliche Berichterstattung
von einem Geschehen
Bedeutung der nonverbalen
wie auch der passenden
Sprachebene verstehen und
korrekt einsetzen
2 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
2 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen
Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln)
Rollenspiele (zu Kundenkontakt) Kommunikationsfähigkeit,
Sozialkompetenzen,
Umgangsformenmit
Vorgesetzen, Kunden,
Arbeitskollegen etc.
Seite 64
2 11 6. Kultur und interkulturelle
5 6.1. Persönliches und
6.2. Zeitgeschehen und Medien
6.3. Wirtschaft und Gesellschaft
6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus
fremden Kulturen vergleichen
Eigenheiten in Grundzügen Aussenstehenden vorstellen
die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der
offensichtliche Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft,
Bildgeschichten, Rollenspiele,
Alltagssituationen einsetzen
Nachrichtensendungen aus
Unternehmen, Produkt oder
Dienstleistungen präsentieren
Verschiedene Staatsformen und
Kulturelle Anlässe verschiedener
Länder vergleichen
Selbstbewusstsein,
Medienbildung,
Kommunikationstechnolog
ien (IKT- Kompetenzen),
Staatsformen USA,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bewusstsein für kulturelle
6 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher
Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des
zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts,
1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus
solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen
Umfeld situieren
Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten
beschreiben, einordnen und diskutieren
eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und
Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze
Lesewettbewerbe, Quizzes,
Lesetagebuch, Texte
weiterschreiben
Analyse von Genre, Themen,
Figuren, Aufbau, Handlungsort,
Sprache
Neugierde, Selbstmotivation
Seite 65
3 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/
in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder
berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der
Standardsprache gesprochen wird
Verschiedenste Formen der
Kommunikation anhand von
Interviews, Gesprächen,
Nachrichtenausschnitten, TV-
Programmen etc. vorstellen und
reflexive Fähigkeiten,
5 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
Lesen von Zeitschriften (z.B.
Spotlight, Spot On), Texte aus
dem IT Bereich, Zeitungsartikel,
technischen Manuals oder
Forenbeiträge
Gruppenpuzzle erstellen
scanning / skimming
Globalverständnis von Texten
Anwendung auf Texte aus dem
IT Bereich
3 14 2. Mündliche Produktion und
5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Alltagssituationen mithilfe von Umschreibungen
zurechtkommen
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und
Aussprache anhand von
Lernplattformen lernen und
üben
Präsentationen von Projekten
oder Aufträgen aus dem IT-
Wege zur Selbstkontrolle der
Aussprache
Anwenden und Sprechen einer
Fremdsprache
Seite 66
6 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken
vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
zielorientiert kooperieren, an Dienstleistungsgesprächen
teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion
Interviews führen, detailliertere Informationen einholen
und Aussagen zusammenfassen
bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist,
oder sich beschweren)
In Partnerarbeit Informationen
erfragen
Konversationsstrategien
erkennen und üben
Interviews führen, Resultate
zusammenfassen und vorstellen
Rollenspiele zu Situationen aus
dem IT Bereich
Vertreten der eigenen Meinung
und der eigenen Interessen
Problemlösungsstrategien und
Reaktionen auf Veränderungen
(Probleme lösen im IT Bereich)
adäquate Reaktion auf das
Gegenüber
3 2.3. Sprachmittlung/Mediation
technische Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen weitergeben
Selbstvertrauen in Bezug auf
die eigene Kreativität und den
Umgang mit Fragestellungen
3 17 3. Schriftliche Produktion und
7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so
einfache, zusammenhängende Texte verfassen
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und
die Sprache knapp und treffend einsetzen
die Sprache knapp und treffend einsetzen
Textbausteine erkennen und
verwenden (linking devices,
collocations)
Textstrukturen üben
Verschiedene Textsorten (z.B.
article, email/letter, essay,
report, review, blogs,
Forenbeiträge) üben
Bewerbungsschreiben und CV
verfassen für Berufe in der IT
Branche
Formulierung von
Kundenanforderungen
Textgestaltungskompetenz
unterschiedliche Sprachebenen
Seite 67
6 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen austauschen
Notizen schreiben
Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
Verständlichkeit im Austausch in
Gruppen überprüfen
Umgangsformen (register)
4 3.3. Sprachmittlung/Mediation
schriftlicher Texte, je nach Situation, in der gemeinsamen
oder in der eigenen Sprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für
andere Personen notieren
aus Texten weitergeben, Fokus
auf Texte aus dem IT Bereich
Erkennen und Wiedergabe von
Kernpunkten eines Textes aus
dem IT Bereich
3 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder
Wörter aus dem Kontext erschliessen)
Wörterbücher und elektronische Medien als Lernhilfen
adäquat anwenden
Lesestrategien anwenden,
Sensibilität für die verschiedenen
Leseziele mit Hilfe von
Alltagstexten und situationen
fördern
Gebrauch von Wörterbüchern
und elektronischen Medien
fördern und fordern
Verständnis von Kernpunkten
eines Textes (z. B. Tutorials,
Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes Denken
1 4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen,
um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung
der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten umgehen)
Textsortenmerkmale erkennen
und variabel anwenden
Bewusstsein für verschiedene
schriftliche Sprachebenen
Kulturelle Unterschiede in der
schriftlichen Kommunikation
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder interessierende
Themen führen
einfache Rollenspiele zu Themen
aus dem IT Bereich
Diskussionen in kleinen Gruppen
Mündliche Berichterstattung von
Hinweise auf nonverbale und
paraverbale Kommunikation
geben
Bedeutung der nonverbalen
wie auch der passenden
Sprachebene verstehen und
korrekt einsetzen
3 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
Seite 68
1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede
und Höflichkeitskonventionen
Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der
eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und angemessen
handeln
Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen
Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln)
Anhand von Originaltexten,
Filmen, Nachrichten kulturelle
Unterschiede verdeutlichen und
Rollenspiele
Sozialkompetenzen,
3 12 6. Kultur und interkulturelle
5 6.1. Persönliches und berufliches
Umfeld
6.2. Zeitgeschehen und Medien
6.3. Wirtschaft und Gesellschaft
6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten
über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden
Kulturen vergleichen
Eigenheiten in Grundzügen Aussenstehenden vorstellen
die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der
offensichtliche Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft,
Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
Nachrichtensendungen aus
Unternehmen, Produkt oder
Dienstleistungen präsentieren
Verschiedene Staatsformen und
Kulturelle Anlässe verschiedener
Länder vergleichen
Selbstbewusstsein,
Medienbildung,
Kommunikationstechnologi
en (IKT- Kompetenzen),
Staatsformen USA,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bewusstsein für kulturelle
7 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher
Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des
zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts,
1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus
solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen
Umfeld situieren
Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten
beschreiben, einordnen und diskutieren
eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und
Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze
Lesewettbewerbe, Quizzes,
Lesetagebuch, Texte
weiterschreiben
Analyse von Genre, Themen,
Figuren, Aufbau, Handlungsort,
Sprache
Neugierde, Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Seite 69
4 8 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der
Standardsprache gesprochen wird
Verschiedenste Formen der
beruflichen und privaten
Kommunikation anhand von
Gesprächen und Interviews in
Bezug auf Hör- und
Sehverständnis einüben. Zum
Beispiel: Vereinbarungen treffen
und bestätigen oder Termine
abmachen und verschieben und
dabei die Intention des
Gegenübers verstehen
reflexive Fähigkeiten
4 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
Lesen von gut verständlichen
Zeitungs- oder Magazinartikeln,
Texte aus dem IT Bereich
scanning /skimming
Globalverständnis von Texten
aus dem IT Bereich
4 15 2. Mündliche Produktion und
5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Alltagssituationen mithilfe von Umschreibungen
zurechtkommen
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und
Aussprache anhand von
Lernplattformen lernen und
üben, sich gegenseitig
korrigieren
Präsentationen von Projekten
oder Aufträgen aus dem IT-
Wege zur Selbstkontrolle der
Aussprache
Anwenden und Sprechen einer
Fremdsprache
Seite 70
9 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so
störende Pausen der Situation und dem Gegenüber
vertraute Themen teilnehmen, persönliche
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die
eigene Meinung und Reaktion begründen und
Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
ist, oder sich beschweren)
In Partnerarbeit Informationen
erfragen
Konversationsstrategien
erkennen und üben
Interviews führen, Resultate
zusammenfassen und vorstellen
Rollenspiele zu IT-spezifischen
Vertreten der eigenen Meinung
und der eigenen Interessen
Problemlösungsstrategien und
Reaktionen auf Veränderungen
(Probleme lösen im IT Bereich)
adäquate Reaktion auf das
Gegenüber
1 2.3. Sprachmittlung/Mediation
technische Anweisungen) mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen
Selbstvertrauen in Bezug auf
die eigene Kreativität und den
Umgang mit Fragestellungen
4 15 3. Schriftliche Produktion und
5 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung
so anwenden, dass die Texte verständlich sind
Berichte und andere Textsorten in einem üblichen
Standardformat schreiben, um Sachinformationen
weiterzugeben und Handlungen zu begründen
die Sprache knapp und treffend einsetzen
Textbausteine erkennen und
verwenden (linking devices,
collocations)
Bewerbungsschreiben und CV
verfassen
Textstrukturen üben
verschiedene Textsorten (z.B.
article, email/letter, essay,
report, review) üben
Textgestaltungskompetenz
unterschiedliche Sprachebenen
6 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen von
unmittelbarer Bedeutung austauschen
Notizen schreiben
Verarbeitung von vorgegeben Informationen /
Anforderungen in schriftlicher Form
Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
Verständlichkeit im Austausch in
Gruppen überprüfen
Umgangsformen (register)
Seite 71
4 3.3. Sprachmittlung/Mediation
aus Texten weitergeben
Erkennen und Wiedergabe von
Kernpunkten eines Textes aus
dem IT Bereich
4 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen
oder Wörter aus dem Kontext erschliessen)
Lesestrategien anwenden,
Sensibilität für die verschiedenen
Leseziele mit Hilfe von
Alltagstexten und -situationen
fördern
Gebrauch von Wörterbüchern
und elektronischen Medien
fördern und fordern
Verständnis von Kernpunkten
eines Textes (mit Fokus auf IT)
(z. B. Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes Denken
umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textsortenmerkmale erkennen
und variabel anwenden
Bewusstsein für verschiedene
schriftliche Sprachebenen
Kulturelle Unterschiede in der
schriftlichen Kommunikation
1 4.4. Interaktionsstrategien Gespräche über vertraute oder interessierende
Themen führen
Rollenspiele zu Themen aus dem
IT Bereich
Diskussionen in kleinen Gruppen
Mündliche Berichterstattung von
Hinweise auf nonverbale und
paraverbale Kommunikation
geben
Bedeutung der nonverbalen
wie auch der passenden
Sprachebene verstehen und
korrekt einsetzen
4 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede
und Höflichkeitskonventionen
Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die
formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und
Grussformeln)
Anhand von Originaltexten,
Filmen, Nachrichten kulturelle
Unterschiede verdeutlichen und
Rollenspiele
Sozialkompetenzen,
Seite 72
4 12 6. Kultur und interkulturelle
5 6.1. Persönliches und berufliches
Umfeld
6.2. Zeitgeschehen und Medien
6.3. Wirtschaft und Gesellschaft
6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen
aus fremden Kulturen vergleichen
die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der
offensichtliche Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft,
Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
Nachrichtensendungen aus
Unternehmen, Produkt oder
Dienstleistungen präsentieren
Verschiedene Staatsformen und
Kulturelle Anlässe verschiedener
Länder vergleichen
Selbstbewusstsein,
Medienbildung,
Kommunikationstechnologi
en (IKT- Kompetenzen),
Staatsformen USA,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bewusstsein für kulturelle
7 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher
Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des
zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts,
1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus
solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen
Umfeld situieren
Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren
eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und
Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze
Lesewettbewerbe, Quizzes,
Lesetagebuch, Texte
weiterschreiben
Analyse von Genre, Themen,
Figuren, Aufbau, Handlungsort,
Sprache
Neugierde, Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Seite 73
5 9 1. Rezeption Die Lernenden können:
5 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/
in Sachinformationen über alltags- oder
berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und
Reden oder Gespräche verstehen
Gesprächspartnern oder anderen
Sendern von Informationen (TV,
Radio, IT Tutorials) zuhören,
verstehen, was gesagt wird und
gegebenenfalls situationsgemäss
reagieren (z.B. durch Ausführen
eines Auftrages, Nachfragen
oder aktives Weiterführen des
Gesprächs)
reflexive Fähigkeiten
5 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen,
um eine bestimmte Aufgabe zu lösen
Lesen von anspruchsvolleren
Zeitungs- und Magazinartikeln
sowie technischen Manuals und
Artikel aus IT-Fachmagazinen
scanning /skimming
Globalverständnis von Texten
5 9 2. Mündliche Produktion und
4 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und
über sich selbst Auskunft geben
über ein vorgegebenes Thema
oder einen Gegenstand
selbständig und verständlich
sprechen, argumentieren (z.B.
Bildbeschreibung)
Präsentationen von Projekten
oder Aufträgen aus dem IT-
Seite 74
4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem
Gegenüber angepasst einsetzen
an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die
eigene Meinung und Reaktion begründen und
Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
bewältigen
In Partnerarbeit Informationen
erfragen
Konversationsstrategien
erkennen und üben
Interviews führen, Resultate
zusammenfassen und vorstellen
Mit einem Gesprächspartner
über ein vorgegebenes Thema
diskutieren und verhandeln,
gemeinsam Lösungen oder einen
Konsens finden
IT Telefonsupport üben
Vertreten der eigenen Meinung
und der eigenen Interessen
Problemlösungsstrategien und
Reaktionen auf Veränderungen
adäquate Reaktion auf das
Gegenüber
Treffen gemeinsamer
Entscheidungen
Teamfähigkeit
Mitverantwortung für die
anderen
1 2.3. Sprachmittlung/Mediation
technische Anweisungen) anderen Personen
erklärend weitergeben
Selbstvertrauen in Bezug auf
die eigene Kreativität und den
Umgang mit Fragestellungen
5 10 3. Schriftliche Produktion und
5 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung
Berichte und andere Textsorten in einem üblichen
Standardformat schreiben, um Sachinformationen
weiterzugeben und Handlungen zu begründen
die Sprache knapp und treffend einsetzen
Textbausteine erkennen und
verwenden (linking devices,
collocations)
Verschiedene Textsorten (z.B.
article, email/letter, essay,
report, review) üben
Textgestaltungskompetenz
unterschiedliche Sprachebenen
5 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen
Notizen schreiben
Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
Verständlichkeit im Austausch in
Gruppen überprüfen
Umgangsformen (register)
Seite 75
5 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen
oder Wörter aus dem Kontext erschliessen)
Wörterbücher und elektronische Medien adäquat
Lesestrategien anwenden,
Sensibilität für die verschiedenen
Leseziele mithilfe von
Alltagstexten und situationen
fördern
Wiedergabe von Fakten aus
einem IT-Fachartikel
Verständnis von Kernpunkten
eines Textes aus dem IT Bereich
(z. B. Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes Denken
umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textsortenmerkmale erkennen
und variabel anwenden
Bewusstsein für verschiedene
schriftliche Sprachebenen
Kulturelle Unterschiede in der
schriftlichen Kommunikation
1 4.4. Interaktionsstrategien Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele zu Themen aus dem
IT Bereich
Diskussionen in kleinen Gruppen
mündliche Berichterstattung von
Hinweise auf nonverbale und
paraverbale Kommunikation
geben
Bedeutung der nonverbalen
wie auch der passenden
Sprachebene verstehen und
korrekt einsetzen
5 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede
und Höflichkeitskonventionen
Anhand von Originaltexten,
Filmen, Nachrichten kulturelle
Unterschiede verdeutlichen und
Sozialkompetenzen,
Seite 76
5 4 6. Kultur und interkulturelle
4 6.1. Persönliches und berufliches
Umfeld
6.2. Zeitgeschehen und Medien
6.3. Wirtschaft und Gesellschaft
6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen
aus fremden Kulturen vergleichen
die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der
offensichtliche Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft,
Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
Nachrichtensendungen aus
Unternehmen, Produkt oder
Dienstleistungen präsentieren
Verschiedene Staatsformen und
Kulturelle Anlässe verschiedener
Länder vergleichen
Selbstbewusstsein,
Medienbildung,
Kommunikationstechnologi
en (IKT- Kompetenzen),
Staatsformen USA,
englischsprachiger Länder
sowie deren
Bewusstsein für kulturelle
Seite 77
6 3 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen Neben der Lektüre von
anspruchsvolleren Zeitungs- und
Magazinartikeln (z. B. aus The
Guardian, The Economist)
scanning /skimming
Globalverständnis von Texten
6 3 2. Mündliche Produktion und
1 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und
Literarische Texte oder
Textausschnitte inhaltlich
beschreiben und Auskunft
geben über ihren Bezug zu
anderen Texten / literarischen
Werken sowie über deren
gesellschaftliche, geschichtliche
und kulturelle Bedeutung
Präsentationen von Projekten
oder Aufträgen aus dem IT-
Wege zur Selbstkontrolle der
Aussprache
Anwenden und Sprechen einer
Fremdsprache
Einordnen von spezifischen
Aspekten ins grosse Ganze
1 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem
Gegenüber angepasst einsetzen
an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die
eigene Meinung und Reaktion begründen und
Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
bewältigen
In Partnerarbeit Informationen
erfragen
Interviews führen, Resultate
zusammenfassen und vorstellen
Diskussion von IT relevanten
Vertreten der eigenen Meinung
und der eigenen Interessen
Problemlösungsstrategien und
Reaktionen auf Veränderungen
adäquate Reaktion auf das
Gegenüber
Treffen gemeinsamer
Entscheidungen
Teamfähigkeit
Mitverantwortung für die
anderen
Seite 78
1 2.3. Sprachmittlung/Mediation
technische Anweisungen) anderen Personen
erklärend weitergeben
Selbstvertrauen in Bezug auf
die eigene Kreativität und den
Umgang mit Fragestellungen
6 3 3. Schriftliche Produktion und
1 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung
Berichte und andere Textsorten in einem üblichen
Standardformat schreiben, um Sachinformationen
weiterzugeben und Handlungen zu begründen
die Sprache knapp und treffend einsetzen
Textbausteine erkennen und
verwenden (linking devices,
collocations)
Textgestaltungskompetenz
unterschiedliche Sprachebenen
2 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen
Notizen schreiben
Reviews von Texten aus dem IT
Verständlichkeit im Austausch in
Gruppen überprüfen
Umgangsformen (register)
6 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen
oder Wörter aus dem Kontext erschliessen)
Wörterbücher und elektronische Medien adäquat
Lesestrategien anwenden,
Sensibilität für die verschiedenen
Leseziele mithilfe von
Alltagstexten und situationen
fördern
Verständnis von Kernpunkten
eines Textes aus dem IT Bereich
(z. B. Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes Denken
umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textsortenmerkmale erkennen
und variabel anwenden
Bewusstsein für verschiedene
schriftliche Sprachebenen
Kulturelle Unterschiede in der
schriftlichen Kommunikation
Seite 79
1 4.4. Interaktionsstrategien Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele zu IT relevanten
Diskussionen in kleinen Gruppen
Berichterstattung von einem
Geschehen
Hinweise auf nonverbale und
paraverbale Kommunikation
geben
Bedeutung der nonverbalen
wie auch der passenden
Sprachebene verstehen und
korrekt einsetzen
6 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede
Anhand von Originaltexten,
Filmen, Nachrichten kulturelle
Unterschiede verdeutlichen und
Sozialkompetenzen,
6 7 6. Kultur und interkulturelle
7 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher
Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des
zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts,
1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus
solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen
Umfeld situieren
Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren
eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und
Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze
Individuelle Lektüre (alleine oder
in Gruppen) und eigenständige
Auseinandersetzung mit den
Texten und ihrem
gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen
Umfeld
Analyse von Genre, Themen,
Figuren, Aufbau, Handlungsort,
Sprache
Neugierde, Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Seite 80
Fach Mathematik
- Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013
3 3 2 2 2 2
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Mathematik im Grundlagenbereich vermittelt fachspezifische und fachübergreifende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Fach leitet die
Lernenden an, Problemstellungen zu analysieren, zu bearbeiten und zu lösen. Dadurch werden exaktes und folgerichtiges Denken, kritisches
Urteilen sowie präziser Sprachgebrauch ebenso wie geistige Beweglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer geübt. Durch die Förderung des
mathematisch-logischen Denkens leistet die Mathematik einen wesentlichen Beitrag zu Bildung und Kultur.
Der Unterricht macht die Lernenden mit den spezifischen Methoden der Mathematik vertraut. Die heutigen technischen Hilfsmittel
(Taschenrechner, Computer) erlauben die Visualisierung der Mathematik und unterstützen die Erforschung von mathematischen Sachverhalten.
Es werden Fertigkeiten erlernt, die auf andere Situationen übertragen und in anderen Wissenschaftsbereichen angewendet werden können.
Der Mathematikunterricht baut eine Brücke zwischen den Fächern Mathematik und Informatik, indem zentrale Begriffe und Methoden aus dem
Bereich Informatik aus mathematischer Sicht beleuchtet und in konkreten Anwendungen erläutert und geübt werden. Umgekehrt lernen die
Lernenden auf konkrete Probleme zugeschnittene Software situativ sinnvoll einzusetzen, um mathematische Probleme zu visualisieren und zu
lösen.
Mathematik im Grundlagenbereich fördert insbesondere auch Kompetenzen wie Abstrahieren, Argumentieren und experimentelles Problemlösen
und schafft damit bei den Lernenden das für ein Fachhochschulstudium erforderliche mathematische Verständnis.
Seite 81
Reflexive Fähigkeiten: differenzierend und kritisch denken und urteilen; logisch argumentieren; mathematische Modelle (Formeln, Gleichungen,
Funktionen, geometrische Skizzen, strukturierte Darstellungen, Ablaufpläne) in überfachlichen Anwendungen darstellen und kritisch reflektieren
Sprachkompetenz: über die Mathematik als formale Sprache die allgemeine Sprachkompetenz in Wort und Schrift weiterentwickeln; umgangssprachliche
Aussagen in die mathematische Fachsprache übersetzen und umgekehrt; sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Fachleuten und Laien
sprachlich gewandt und verständlich ausdrücken
Arbeits-und Lernverhalten: Beharrlichkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Exaktheit und Problemlöseverhalten durch mathematische Strenge
weiterentwickeln und sich neues Wissen mit Neugier und Leistungsbereitschaft aneignen
Informatikkompetenz: Sicherer Umgang mit fachspezifischer Software; erkennen, welche Methode, welcher Algorithmus oder welche Software am
ehesten geeignet ist, um ein konkretes Problem zu lösen und diese/diesen situativ sinnvoll einsetzen
Seite 82
1. 18 1. Grundlagen Algebra
und Arithmetik
4 1.1. Grundlagen den Aufbau der Zahlen verstehen und Zahlen nach
Zahlenarten klassieren
Zahlenmengen, insbesondere Intervalle, notieren und
mit Hilfe der Zahlengeraden visualisieren
Grundoperationen in verschiedenen Zahlenmengen
unter Einhaltung der Regeln durchführen
algebraische Terme unter Einhaltung der Regeln für
die Grundoperationen umformen
einfache Polynome 2. Grades in Linearfaktoren
zerlegen
Aufbau der Zahlen:
Vorzeichen, Betrag, Rundung,
Ordnungsrelationen und
Zahlenarten ( , , , )
Darstellung von Mengen
(beschreibende und
aufzählende Form, Intervalle)
Grundoperationen und
Rechenregeln
(Vorzeichenregeln, Hierarchie
der Operationen)
Algebraische
Termumformungen:
Terme zusammenfassen,
kürzen, erweitern,
ausmultiplizieren,
ausklammern, vereinfachen
Zerlegung von einfachen
Polynomen 2. Grades in
Linearfaktoren (Faktorisieren,
ohne Polynomdivision)
Kurze Repetition der
Grundlagen aus der
Bezirksschule
Zwingende Grundlagen für
die Mathematik an der IMS
Querverweise zur Informatik:
- Mengenlehre:
Listen, Datenspeicher
- Variablendeklaration
- Operatoren
14 1.2. Potenzen die Potenzgesetze mit ganzzahligen Exponenten
verstehen und auf einfache Beispiele anwenden
die Hierarchie der Operationen erkennen und
Potenzen mit ganzzahligen
Potenzgesetze
Quadratwurzeln
Potenzen von Summen,
Üben der rechnerischen
Grundfertigkeiten
Grundlage für Differential-,
Zinseszins- und
Rentenrechnung
Stellenwertsysteme
(Dezimal-, Dualsystem)
Hexadezimal-System
(Informatik)
Seite 83
1. 19 2. Gleichungen Die Lernenden können
5 2.1. Grundlagen gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext
als Gleichung formulieren
algebraische Äquivalenz erklären und anwenden
lineare und einfache nicht-lineare Gleichungen
erkennen und lösen
Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend
einsetzen und Lösungen überprüfen
lineare und einfache nichtlineare Gleichungen sowohl
abstrakt als auch in
Einfache nicht-lineare
Gleichungen, die auf lineare
Gleichungen führen
Äquivalenz-, Gewinn- und
Verlustumformungen
Nicht-lineare Gleichungen
mit einem Solver lösen.
Das Lösen von nicht-linearen
Gleichungen anhand von
iterativen Methoden
(Bisektionsmethode)
verstehen und mit geeigneter
Software (Octave etc.)
realisieren.
14 2.2. Quadratische
Gleichungen
quadratische Gleichungen lösen
beliebige Polynome 2. Grades in Linearfaktoren
zerlegen
die Lösbarkeit anhand der Diskriminante diskutieren
quadratische Gleichungen
quadratisches Ergänzen
Zerlegung von Polynomen
2. Grades in Linearfaktoren
Herleitung der Lösungsformel
Diskussion der Lösbarkeit
(Diskriminante)
Satz von Vieta
Anwendungsaufgaben
(Optik: Linsengleichung,
Einfache quadratische
Gleichungen mit
Formvariablen
Seite 84
1. 20 3. Funktionen Die Lernenden können
10 3.1. Grundlagen reelle Funktionen als Zuordnung/Abbildung zwischen
dem reellen Definitionsbereich und dem reellen
Wertebereich verstehen und erläutern
mit Funktionen beschreiben, wie sich Änderungen
einer Grösse auf eine abhängige Grösse auswirken
und damit auch den Zusammenhang als Ganzes
erfassen
reelle Funktionen verbal, tabellarisch, grafisch und
(stückweise) analytisch mit beliebigen Symbolen für
Argumente und Werte lesen und interpretieren
Funktionsgleichung, Wertetabelle und Graph
kontextspezifisch anwenden
anhand der Gleichung einer elementaren Funktion
deren Graphen skizzieren und umgekehrt anhand
des Graphen die Funktionsgleichung bestimmen
reelle Funktionen( ) in verschiedenen
Notationenlesen und schreiben
Funktionsbegriff sowohl
abstrakt als auch anhand
praktischer Beispiele
verschiedene Notationen:
Zuordnungsvorschrift
x y f (x)
Funktionsgleichung
mit y f (x)
Funktionsterm f (x)
Graphen von Funktionen im
kartesischen
Koordinatensystem
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Computerprogramm:
Input/Output
Praktische
Anschauungsbeispiele aus
(Wirtschaft, Biologie,
Funktion als Zuordnung
und nicht als Gleichung
kennenlernen. Die dafür
vorgesehene Notation wie
beispielsweise f (x) : x2
besprechen.
Seite 85
10 3.2. Lineare Funktionen den Graphen einer linearen Funktion als Gerade in
der kartesischen Ebene darstellen
die Koeffizienten der Funktionsgleichung geometrisch
interpretieren (Steigung, Achsenabschnitt)
die Funktionsgleichung einer Geraden aufstellen
Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch
bestimmen und berechnen
lineare Funktionen aus wirtschaftlichem
Kontext herleiten
Probleme der vollkommenen Konkurrenz mit linearen
Funktionen für Angebot und Nachfrage modellieren
und algebraisch lösen
lineare Funktion sowohl
abstrakt als auch anhand
praktischer Beispiele
Gerade als Graph einer
linearen Funktion
Steigung (Differenzenquotient)
und Achsenabschnitte
Bestimmung der
Geradengleichung bzw. der
Funktionsgleichung einer
linearen Funktion
Schnittprobleme
Grundlagen für lineare
Optimierung / Fixkosten,
Erlös-und Kostenfunktion
Preis-Absatz-Funktion
Normale einer Gerade
Einfache Verzinsung und
deren Anwendungen.
Lokal lineare Strukturen als
Basis bzw. Bausteine für die
Infinitesimalrechnung
motivieren.
Lineares Wachstum in
verschiedenen Kontexten
anschauen.
Daten hinsichtlich Linearität
analysieren z.B. lineare
Regression mit geeigneter
Software durchführen.
2. 9 4. Wurzeln Die Lernenden können
9 4.1. Wurzeln und
Potenzen mit rationalen
Wurzeln als Potenzen mit rationalen Exponenten
schreiben
die Potenzgesetze mit rationalen Exponenten
verstehen und auf einfache Beispiele anwenden
elementare Potenzgleichungen mit rationalen
Exponenten lösen
Potenzen mit rationalen
Wurzeln
Potenzgesetze für Potenzen
mit rationalen Exponenten
Lösen von elementaren
Potenzgleichungen mit
rationalen Exponenten
Üben der rechnerischen
Grundfertigkeiten
Potenzen mit reellen
Auflösen der
Zinseszinsformel nach dem
Zinssatz
Bestimmung der
prozentualen Zu-/Abnahme
pro Einheit bei
exponentiellem Wachstum
Seite 86
2. 21 5. Gleichungssysteme Die Lernenden können
21 5.1. Lineare
Gleichungssysteme
gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext
als Gleichungssystem formulieren
Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend
einsetzen und Lösungen überprüfen
ein lineares Gleichungssystem lösen
die Lösungsmenge eines linearen
Gleichungssystems mit zwei Variablen grafisch
veranschaulichen und interpretieren
lineare Gleichungssysteme
sowohl abstrakt als auch in
verschiedene
Lösungsmethoden:
- Einsetzmethode
- Additionsmethode
Diskussion der Lösbarkeit bei
linearen Gleichungssystemen
mit zwei Variablen
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Abbildungsverfahren (z.B.
Medizinische Geräte)
Gaussalgorithmus
Determinantenmethode
Anwendungen aus der
Praxis, die auf lineare
Systeme führen.
einfache nicht-lineare
Gleichungssysteme
über- und unterbestimmte
lineare Gleichungssysteme
2. 24 6. Quadratische
Funktionen
17 6.1. Quadratische
Funktionen
den Graphen einer quadratischen Funktion als
Parabel 2. Ordnung visualisieren
die verschiedenen Darstellungsformen der Funktion
geometrisch interpretieren
Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch und
rechnerisch bestimmen
quadratische Funktion
Nullstellen- und
Scheitelpunktsform mit
Diskussion der Parameter
(Parabelöffnung, Nullstellen,
Scheitelpunkt,
Verschiebungen im
Koordinatensystem
Schnittpunkte von Geraden
und Parabeln
Schnittpunkte von zwei
Parabeln
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Spiegelung von Parabeln
Praktische
Anschauungsbeispiele aus
Z.B. Wurfparabel, Preis-
Absatz-
Seite 87
7 6.2. Optimierungsprobleme einfache quadratische Extremalprobleme lösen Lösung quadratischer
Extremalprobleme mittels
Bestimmung des
Scheitelpunkts
Optimierung
Preisabsatzfunktion
Statistik: Lineare Regression
(Abstandsminimierung)
3. 18 7. Datenanalyse Die Lernenden können
3 7.1. Grundlagen Grundbegriffe der Datenanalyse erklären
Datengewinnung und -qualität diskutieren
Grundbegriffe:
Grundgesamtheit, Urliste,
Stichprobe,
Stichprobenumfang, Rang
Datengewinnung und -qualität
(z.B.: Relevanz, Genauigkeit,
Darstellung von Daten mit
Hilfe geeigneter Software
Kritischer Aktualitätsbezug
(veröffentlichte Statistiken
aus Zeitungen oder vom
BFS)
6 7.2. Diagramme univariate Daten charakterisieren, ordnen, klassieren
und visualisieren
Diagramme charakterisieren und interpretieren
bivariate Daten charakterisieren, visualisieren und
entscheiden, wann welches Diagramm angemessen
ist
univariate Daten (kategorial,
diskret, stetig)
Rangliste, Klasseneinteilung
Visualisierungen:
Balkendiagramm,
Kuchendiagramm,
Histogramm, Boxplot
Diagramme charakterisieren:
symmetrisch, schief,
unimodal/multimodal
bivariate Daten:
lineare Regression
IDAF, POU
Üben an aktuellen Beispielen
Diagramme mit geeigneter
Software erstellen.
9 7.3. Masszahlen Lagemasse und Streumasse berechnen,
interpretieren sowie auf ihre Plausibilität hin prüfen
entscheiden, wann welche Masszahl relevant ist
Lagemasse:
Mittelwert, Median, Modus
Streumasse:
Varianz,
Standardabweichung,
Quartilsdifferenz
Korrelation/Regression:
Kovarianz, pearsonscher
Korrelationskoeffizient
Auswertung von Daten mit
Hilfe geeigneter Software
Üben an aktuellen Beispielen
Seite 88
3. 5 8. Potenz- und
Wurzelfunktion
5 8.1. Grundlagen die Wurzelfunktion als Umkehrfunktion einer
Potenzfunktion mit natürlichen Exponenten
berechnen, interpretieren und grafisch darstellen
Potenzfunktion mit rationalen Exponenten erkennen
Potenzfunktionen mit ganzen
und rationalen Exponenten
Umkehrfunktion
graphischer Zusammenhang
zwischen Funktion und
Umkehrfunktion
Wurzelfunktion
Vorbereitung für
Differentialrechnung und
Wirtschaftsmathematik
3. 15 9. Exponentialfunktion Die Lernenden können
10 9.1. Exponentialfunktion Exponentialfunktionen in Anwendungsbeispielen
erkennen und zur Problemlösung beiziehen
die Koeffizienten in der Funktionsgleichung einer
Exponentialfunktion interpretieren
Wachstums- , Zerfalls- und Sättigungsprozesse mit
Hilfe der natürlichen Exponentialfunktion beschreiben
die Koeffizienten a, b und c
der Exponentialfunktion
f : x y b ax c
in konkreten Problemen die
Funktionsgleichung aufstellen
und auswerten
Wachstums-, Zerfalls- und
Sättigungsprozesse
die eulersche Zahl als Basis
einer Exponentialfunktion
Populationsmodelle
Aktualitätsbezug (z.B.
Weltbevölkerung, globale
Grundlagen für
Finanzmathematik
(Zinseszins,
Rentenrechnung)
Stetiges Wachstum
5 9.2. Zinsrechnung die Grundformel der Zinseszinsrechnung anwenden jährliche Verzinsung unterjährige Verzinsung
Grenzübergang: Stetige
Verzinsung
Rechnungswesen
Seite 89
4. 24 10. Logarithmusfunktion Die Lernenden können
10 10.1. Logarithmus eine Exponentialgleichung in die entsprechende
Logarithmusgleichung umschreiben und umgekehrt
die Logarithmengesetze bei Berechnungen
mit Logarithmen in verschiedenen Basen numerisch
rechnen
Logarithmus als Lösung einer
Exponentialgleichung:
ax b x loga (b),
a, b , a 1
Logarithmusfunktion als
Umkehrfunktion einer
Exponentialfunktion
Logarithmengesetze
Logarithmen in verschiedenen
Basen und Basiswechsel
Laufzeiten von
Kapitalanlagen
logarithmische Skalen
Informatik (Entropie,
Laufzeiten, z.B. binäre
8 10.2. Exponential- und
Logarithmusgleichungen
Exponential- und Logarithmusgleichungen lösen Exponential- und
Logarithmusgleichungen
6 10.3. Zinsrechnung die Grundformel der Zinseszinsrechnung nach allen
Variablen auflösen
die Grundformel der Zinseszinsrechnung auf
Schulden und andere wirtschaftliche Bereiche
Zinseszinsformel
insbesondere nach der
Laufzeit auflösen
Rechnungswesen
Zinskalkulationen mit
geeigneter Software (Excel,
4. 12
11. Ungleichungen und
Systeme von
Ungleichungen
12 11.1. Lineare
Ungleichungen und
Systeme linearer
Ungleichungen
lineare Ungleichungen mit einer Variablen lösen
gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext
als Ungleichung oder Ungleichungssystem
die Lösungsmenge eines linearen
Ungleichungssystems mit zwei Variablen grafisch
veranschaulichen und interpretieren
lineare Ungleichungen und
Systeme linearer
Ungleichungen algebraisch
und graphisch lösen
Anwendung in
Grundlagen für lineare
Optimierung
Äquivalenzumformungen bei
Ungleichungen
Graphische Darstellung von
Polygonen mit geeigneter
Software (z.B. Geogebra)
Seite 90
5. 12 12. Differentialrechnung Die Lernenden können
12 12.1. Grundlagen Tangenten an Funktionsgraphen (Parabeln n.
Ordnung) bestimmen
Polynomfunktionen ableiten
Extremalprobleme für einfache Polynomfunktionen
lösen
Tangentenproblem
Differentialquotient
Ableitung von Potenz- und
Polynomfunktionen
Extremalprobleme
Anwendung in
Grundlagen für
Wirtschaftsmathematik
(Preisbildung)
Einsatz von geeigneter
Software (z.B. Geogebra)
zur Visualisierung des
Tangentenproblems anhand
verschiedener Beispiele.
5. 24 13. Finanz- und
Wirtschaftsmathematik
12 13.1. Finanzmathematik die Grundformel zur Berechnung des äquivalenten
Zinssatzes einsetzen und nach allen Variablen
auflösen
die Grundformel der Annuität im wirtschaftlichen
Kontext anwenden und dabei nach allen Variablen
(ausser dem Zins) auflösen
die Grundformel der Annuität auf Darlehen und
Renten anwenden
Äquivalenter Zinssatz
Grundformel für Annuität
Spar- und
Abzahlungsvorgänge
Endwert- und Barwert
Endwert- und
Barwertmodelle
Renditeberechnungen für
Finanzanlagen
Tabellenkalkulationen mit
geeigneter Software (Excel,
Äquivalenzprinzip der
Finanzmathematik.
Seite 91
12 13.2.
Wirtschaftsmathematik:
Lineare Optimierung
lineare Optimierungsprobleme mit zwei Variablen
grafisch veranschaulichen und lösen
Lineare Optimierung:
- Formulierung und
Darstellung der
Nebenbedingungen als
Ungleichungen
(Planungspolygon)
- Formulierung und
Darstellung der Zielfunktion
- Optimierung algebraisch
(Geradenschnittpunkte in die
Zielfunktion einsetzen) und
graphisch
(Parallelverschiebung der
Zielfunktion)
- Anwendung in
Logistik-Probleme
Graphische Darstellung und
graphische Lösung mit
geeigneter Software (z.B.
Simplexalgorithmus
6. 20 13. Finanz- und
Wirtschaftsmathematik
20 13.3.
Wirtschaftsmathematik:
Preisbildung bei
Monopolen
die Preisbildung bei Monopolen erklären sowie mit
einfachen Modellen den optimalen Preis und die
Gewinnzone ermitteln
Preisbildungsprobleme:
Kosten-, Erlös- und
Gewinnfunktion, Gewinnzone,
Grenzkostenfunktionen,
Optimierung (mittels
Differentialrechnung)
Synergie zum Fach
Wirtschaft (BWL)
Graphische Lösung mit
geeigneter Software (z.B.
Seite 92
Fach Wirtschaft und Recht
- Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ
Wirtschaft und Recht im Schwerpunktbereich hilft den Lernenden, sich in der bestehenden, wandelbaren Wirtschafts- und Rechtsordnung als
Mitarbeitende in Unternehmungen und Organisationen, als Familienmitglieder, Konsumentinnen/Konsumenten und
Staatsbürgerinnen/Staatsbürger zurechtzufinden sowie einen Beitrag zur weiteren nachhaltigen Entwicklung dieser Ordnung zu leisten. Dieses Ziel
wird erreicht, wenn die Lernenden zu einer eigenen, sachlich fundierten und normativ begründeten Meinung bei konkreten betriebs- und
volkswirtschaftlichen sowie rechtlichen Problemstellungen gelangen (mündige Wirtschafts- und Rechtsbürgerinnen/Rechtsbürger), eigene
Lösungsideen einbringen und von Expertinnen/Experten vorgeschlagene Lösungen einschätzen können. Voraussetzung dazu ist, dass die
Lernenden wesentliche betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Strukturen und Prozesse verstehen sowie normative Grundlagen
von Entscheidungen durchschauen. Dazu eignen sie sich ein ökonomisches und rechtliches Grundlagenwissen an, welches sie auf konkrete Fälle
Mit dem Lehrplan IMS 2019 wird das Profil der IMS im Kanton Aargau geschärft und noch stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes
ausgerichtet. Der Lehrplan ist IMS-spezifisch und die Möglichkeiten der Interdisziplinarität werden optimiert.
Im Bereich Betriebswirtschaftslehre beschäftigen sich die Lernenden mit unternehmerischen Aspekten des Profit- und Non-Profit-Bereichs.
Unternehmungen stellen aufgrund einer Nachfrage Güter her oder erbringen Dienstleistungen, weil es nachfragende Personen gibt, die zu einer
monetären Gegenleistung bereit sind. Die Lernenden erwerben Kenntnisse wichtiger Aufbau- und Prozessstrukturen der Unternehmung und ihrer
Umwelt sowie ein Verständnis für Entscheidungsprozesse, Wahlfreiheiten, Sachzwänge und Zielkonflikte im Management.
Im Bereich Volkswirtschaftslehre befassen sich die Lernenden mit gesamtwirtschaftlichen Aspekten: Die Volkswirtschaftslehre untersucht, wie
knappe Ressourcen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse verwendet werden. Diese sowie die arbeitsteilige Bereitschaft von
Unternehmungen, die Bedürfnisse entgeltlich zu befriedigen, stellen den Motor der Wirtschaft dar. Die Lernenden erwerben Wissen über die
wirtschaftlichen Grundvorgänge, d.h. Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern, über die regulierenden monetären und nichtmonetären
Rahmenbedingungen und deren Wirkung, über die damit verbundenen Tätigkeiten und Institutionen sowie über die Wirtschaftspolitik. Damit
Seite 93
erhalten sie Einsicht in wichtige mikro- und makroökonomische Zusammenhänge und sind in der Lage, entsprechende Problemstellungen unter
Einbezug gesellschaftlicher, ökologischer und technischer Entwicklungen zu erkennen und zu beurteilen.
Im Bereich Recht erwerben die Lernenden ein Grundwissen über unser Rechtssystem sowie über dessen normative Grundlagen als Rahmen
unserer Gesellschaftsordnung. Damit verbunden erlangen sie eine juristische Mithörkompetenz (juristisches Grundlagenwissen, juristische
Arbeitstechniken, Beurteilung von Fällen) sowie die Fähigkeit, bei rechtlichen Wertkonflikten sowohl gegenüber dem Rechtsstaat als auch
gegenüber anderen Rechtssubjekten Entscheidungen treffen zu können. Die Lernenden gelangen zur Einsicht, dass die evolutiv veränderbaren
Gesetze die Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft strukturieren und organisieren, zur Konfliktlösung beitragen und dass eine
Gesellschaft ohne Gesetze nicht funktionsfähig ist.
Reflexive Fähigkeiten: das Tagesgeschehen in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung
anerkannter ethischer Normen reflektieren; Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Gegebenheiten und deren
Veränderungen beurteilen
Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen und dabei gemeinsam Zukunftsentwürfe skizzieren,
welche helfen, sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt Sorge zu tragen
Interessen: das wirtschaftliche, rechtliche, ökologische und politische Geschehen mit Aufmerksamkeit verfolgen
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): wirtschaftliche und rechtliche Problemstellungen mit Hilfe von Medien
allein und im Team analysieren; Lösungsvarianten entwickeln, bewerten und einer Entscheidung zuführen
Seite 94
1. 28 1. Unternehmerische
7 1.1 Einführung den Ursprung wirtschaftlichen Handelns erklären
die Aufgaben einer Unternehmung benennen
den Leistungsprozess mit den betroffenen
Güterarten beschreiben
Betriebe anhand von Unterscheidungskriterien
einordnen
Bedürfnispyramide Maslow
Wertschöpfungskette
Wirtschaftlichkeit und
Produktivität
Güterarten
Wirtschaftssektoren
Unternehmensportrait aus
der IT-Branche erstellen.
10 1.2 Unternehmungsmodell die einzelnen Umweltsphären unterscheiden und
jeweilige Entwicklungen zuordnen
Änderungen in den Umweltsphären erkennen und
mögliche Reaktionen der
Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilnehmer
Anspruchsgruppen erkennen sowie mögliche
Zielkonflikte daraus ableiten und erklären
ein nachhaltiges Unternehmungs-Umwelt-Modell
anhand eines Fallbeispiels erklären
Einfaches
Unternehmungsmodell
Stakeholder-Value Ansatz
Gegenseitige Erwartungen
zwischen Anspruchsgruppen
und Unternehmung
Zielbeziehungen
Mit Hilfe des
Unternehmensmodells
aktuelle Ereignisse und
Entwicklungen analysieren
Rollenspiel mit
verschiedenen
Anspruchsgruppen eines IT-
Unternehmens
Umweltsphären und
Anspruchsgruppen am
Beispiel einer Unternehmung
im IT-Bereich behandeln.
11 1.3 Bereich Leistung:
Organisation
Ablauf- und Aufbauorganisation unterscheiden
verschiedene Organisationsformen und deren Vor-
und Nachteile nennen und interpretieren
Tätigkeiten mit Hilfe eines Flussdiagrammes
aufzeigen
Flussdiagramm
Stellenbeschrieb
Funktionsorientierte,
produktorientierte und
marktorientierte Organisation
Ein- und mehrdimensionale
Organisationsformen
Kontrollspanne
Informationswege
Abläufe aus dem IT-Bereich
als Flussdiagramm
darstellen (Projekt abbilden).
Geschäftsprozesse abbilden.
Offerte schreiben abbilden.
IPERKA eventuell agile
Ansätze einbeziehen.
Seite 95
1. 18 1. Unternehmerische
18 1.4 Bereich Leistung:
Marketing
verschiedene Formen der Markuntersuchung
unterscheiden und deren Zweckmässigkeit
eine Marktsegmentierung nach verschiedenen
Kriterien vornehmen
für einen vorgegebenen Fall typische Produkt- bzw.
Markziele ableiten
Auswirkungen von Leistungszielen auf die anderen
Unternehmungsbereiche beurteilen
Für eine vorgegebene Zielgruppe einen begrenzten,
sinnvollen Marketing-Mix erstellen
Methoden der Marktumfrage
Marktsegmentierungskriterien
Unterschiedliche
Marktgrössen
Produktpolitik
Preispolitik
Distributionspolitik
Kommunikationspolitik, AIDA
Diskussionen zur
Beeinflussbarkeit des
Konsumverhaltens
Teilweise Auslagerung in
Wirtschaftswoche
Aktuelle Marketingkampagne
analysieren (IT-
Unternehmung, z.B. Apple,
Samsung, Microsoft, Google,
Dropbox)
Geeignete Techniken:
Brainstorming,
Morphologischer Kasten,
Mindmap, Nutzwertanalyse
7 P-Marketing-Mix für
Dienstleistungen im IT-
Formulierungen,
Anforderungen
Mikrotransaktionen
Gratisapplikationen
AIDA: Darkpatterns
Preispolitik: software as a
service Kundenbindung
Veränderungen in der
Werbung durch
Digitalisierung
Seite 96
1. 11 1. Unternehmerische
11 1.5 Bereich Finanzen verschiedene Finanzierungsformen erläutern und
vergleichen: Fremd- und Beteiligungsfinanzierung
sowie Selbstfinanzierung und Finanzierung aus
Vermögensumschichtung
für eine konkrete Situation einen Lösungsvorschlag
zur Kapitalbeschaffung unterbreiten
Liquidität, Sicherheit,
Rentabilität
Goldene Finanzierungsregel
Gedeckte und ungedeckte
Kredite
Obligationen, Namenaktien,
Inhaberaktien,
Partizipationsscheine
Bilanz und ER von
Unternehmen mit finanziellen
Schwierigkeiten erstellen
und vergleichen
Kennzahlen: Analyse
Geschäftsbericht und
Auswertung der Daten in
Excel im FRW
Geschäftsbericht
ausgewählter Unternehmen
im IT-Bereich studieren
Einfache Problemstellungen
bei Verschuldens-
Haftungsfragen beurteilen
Grundsätzlicher Einsatz von
Werkzeugen, wie z.B. Excel,
für die Durchführung von
Berechnungen.
Seite 97
2. 22 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
11 2.1 Rechtsordnung und
Grundbegriffe
die Rechtsordnung als wesentlichen
Bestimmungsgrund sozialen Verhaltens erkennen
den Aufbau und die Aufgaben des schweizerischen
Rechtssystems beschreiben
grosse Rechtsgebiete charakterisieren
gezielt und systematisch Fälle anhand praktischer
und aktueller Rechtsfragen lösen

## Art. 8 Einleitungsartikel, v.a. die Beweislast gemäss {#art_8}

ZGB, Lückenfüllung durch Gesetz Art. 1 ZGB,
Handeln nach Treu und Glauben Art. 2 ZGB
Grundrechte der BV kennen
Recht / Sitte / Moral,
Rechtsquellen
Unterschied öffentliches -
privates Recht
Staats-, Verwaltungs-, Straf-,
Zivil-, Obligationenrecht,
Prozessrecht
Sachverhalt, Tatbestand,
Tatbestandsmerkmale,
Rechtsfolge,
Rechtsanwendung
Stufenordnung (BV / Gesetze
/ Verordnungen)
Einführung anhand konkreter
Fälle:
Kassensturz, Zeitungsartikel
Besuch eines Gerichtsfalls
am jeweiligen Bezirksgericht
Geeignete Techniken:
Zielharmonie, -neutralität
und -konflikt mit
Problemlösungsstrategie,
Umgang mit Rechtsbüchern
(Zitiertechnik)
Datenschutz, neue
Datenschutzverordnung in
EU, 2019 Neugestaltung CH
9 2.2 ZGB: Personenrecht Rechts-, Urteils-, Handlungs- und Deliktsfähigkeit
von natürlichen und juristischen Personen
beschreiben und rechtliche Konsequenzen ableiten
die rechtlichen Folgen des Schutzes der
Persönlichkeit erkennen, Anfang und Ende der
Persönlichkeit definieren
Art. 11-19 ZGB, Art. 301 ZGB,
Art. 333 ZGB, Art. 52ff. ZGB
Art. 27-28 ZGB, Art. 31 ZGB
Einführung anhand konkreter
Fälle:
Kassensturz, Zeitungsartikel
Pflichten als Betreiber einer
Website
Hinweis auf Obligationen-
und Strafrecht bei
Persönlichkeitsverletzungen
Schutz der Persönlichkeit im
Internet
2 2.3 ZGB: Sachenrecht den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum und
die Regeln zum Übergang von Eigentum erklären
Art. 641 ZGB, Art. 655 ff.
ZGB, Art. 713 ff. ZGB, Art.
933 ff. ZGB, Art. 942 ff. ZGB
Seite 98
2. 32 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
18 2.4 OR: Allg.
Bestimmungen
die Entstehung einer Obligation aus Vertrag,
unerlaubter Handlung und ungerechtfertigter
Bereicherung unterscheiden und anhand eigener
Beispiele erklären, einfache Falllösungen
die Phasen der Entstehung und Erfüllung
die verschiedenen Arten der Kausalhaftung
Schaden, Rechtswidrigkeit, Verschulden,
Vorsatz/Fahrlässigkeit bei Verschuldenshaftung,
Kausalhaftung (Geschäftsherren-, Werkeigentümer-,
Tierhalterhaftung und Haftung des
Familienoberhauptes, Gefährdungshaftung), Folgen
der Haftung
Willensübereinstimmung
Art. 1 ff. OR, unerlaubte
Handlung Art. 41 ff. OR,
ungerechtfertigte
Bereicherung Art. 62 ff. OR
Nichtigkeit und deren Folgen
Anfechtbarkeit und deren
Folgen
Erfüllung bezüglich Person,
Ort (bei Spezies-,
Gattungsware und Geld), Zeit
(Gläubigerverzug,
Schuldnerverzug mit Mahn-,
Fixgeschäft) und Gegenstand
(Nicht-, Schlechterfüllung)
Verjährung
Einführung anhand konkreter
Fälle:
Kassensturz, Zeitungsartikel
Haftpflichtfragen im IT-
14 2.5 OR: Kaufvertrag die rechtlichen Regeln bezüglich Übergangs von
Nutzen und Gefahr sowie Eigentum bei Gattungs-
und Speziesware auf einfache Fälle anwenden
die rechtlichen Folgen einer verspäteten Lieferung im
kaufmännischen und nicht-kaufmännischen Verkehr
die Regeln bei Mängeln der Kaufsache erklären und
auf einfache Rechtssituationen anwenden
die speziellen Regeln des Kreditkaufs erklären
Art. 74 OR, Art. 184 f OR und
Art. 714 ZGB
Art. 102 ff. OR (nichtkaufmännischer Verkehr), Art.
190 OR (kaufmännischer
Verkehr)
Art. 933 ff. ZGB
Sachgewährleistung
(Schlechtlieferung mit offenen
Art. 197 ff. OR und verdeckten
Art. 210 OR Mängeln sowie
Falschlieferung)
Konsumkreditgesetz beim
Kreditkauf und beim Leasing
(Geltungsbereich,
Rechtsfolgen)
Einführung anhand konkreter
Fälle:
Kassensturz, Zeitungsartikel
Konsumentenschutzorganisa
tionen
Leasing
Hardware-Käufe
Seite 99
3. 17 1. Unternehmerische
5 1.6 Business Plan Sinn und Zweck eines Businessplans erläutern
unternehmerische und betriebliche Massnahmen in
einer Unternehmensstrategie, dem
Unternehmungskonzept und in einem Businessplan
verorten sowie Wechselwirkungen zwischen den
Bereichen Leistung, Finanzen und Soziales zeigen
Inhalt und Aufbau Business
Plan
Einführung mit Business
Canvas
Präsentation von
Businessplänen
Geeignete Techniken:
Mindmap, Nutzwertanalyse
Businesspläne von Startups
im IT-Bereich als Beispiel
12 1.7 Spezielle BWL: Banken
und Börse
die Funktionsweise und die Bedeutung der Banken
in den Grundzügen beschreiben
Merkmale verschiedener Geschäftsfelder aufzeigen.
die Grundstruktur einer Bankbilanz erklären und die
Bedeutung der Höhe der Eigenkapitalbasis in Bezug
auf das Risiko einschätzen
die Funktionsweise der Börse in den Grundzügen
beschreiben und die an ihr gehandelten Effekten
anhand vorgegebener Merkmale die gängigsten
Anlagestrategien vorschlagen.
Aktien, Obligationen, Fonds
Zinsdifferenzgeschäft,
Kreditvergabeprozess
Rollenspiel: Unternehmung
(Kapitalbeschaffung) und
Bank
Erstellung Flussdiagramm
Kreditvergabe
Banking Today
Börsenspiel
Was ist eine Bank?
Besuch Anlageberater
Anlagestrategie für einen
Schüler / eine Schülerin
Aktien und Obligationen,
Anlagefonds
Seite 100
3. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
4 2.6 ZGB: Familienrecht die Vor- und Nachteile des Konkubinats und
wesentliche Inhaltspunkte eines möglichen
Konkubinatsvertrags benennen
wesentliche Wirkungen der Ehe erklären
die rechtlichen Aspekte der eingetragenen
Partnerschaft erklären (Partnerschaftsgesetz)
die verschiedenen Güterstände charakterisieren und
deren Eignung in konkreten Situationen abschätzen.
Folgen einer Ehescheidung benennen
Finanziell und rechtlich
gegenseitiger Beistand,
Beiträge an die
Gemeinschaft, Vertretung
nach Aussen, Namen (Art.
159 ff. ZGB)
Errungenschaftsbeteiligung,
Gütergemeinschaft,
Gütertrennung (Art. 181 ff.
ZGB)
Formen des
Zusammenlebens aufzeigen
(Verbindung zur Soziologie)
Lösen konkreter Fälle:
Kassensturz, Zeitungsartikel
Mögliche Anlaufstellen bei
Konflikten zeigen (Mediator,
Friedensrichterin), Vertreter
einladen
4 2.7 ZGB: Erbrecht das Testament und den Erbvertrag in Entstehung
und Wirkung unterscheiden
Einfache verwandtschaftliche Verhältnisse in Form
eines Stammbaums darstellen und daraus die
gesetzlichen Erb- und die Pflichtteile ablesen
Entstehung und Wirkung (Art.
467 ff. ZGB)
Verwandtschaft Art. 457 ff.
ZGB
Erbrechtliche Regeln
bezüglich Nachkommen,
elterlichem und
grosselterlichem Stamm und
dem überlebenden
Ehegatten/eingetragenen
Partner (Art. 462/471 ZGB)
Lösen konkreter Fälle:
Kassensturz, Zeitungsartikel
Seite 101
3. 22 3. Volkswirtschaftliche
12 3.1 Mikroökonomie:
Marktmechanismus
anhand eines Beispiels erklären, wie
Wirtschaftssubjekte Entscheidungen zur
Bedürfnisbefriedigung treffen
die Funktionsweise des Marktes (Preismechanismus)
Folgen der Veränderung des Marktgleichgewichts im
Preis-Mengen-Diagramm einzeichnen und erläutern
Arten von Bedürfnissen
Prinzipien zur
Bedürfnisbefriedigung
Homo oeconomicus
Gleichgewichtspreis und
-menge
Angebots- und
Nachfrageüberhang
Gründe für die Verschiebung
der Angebots- und
Nachfragekurve
Elastizitäten
Die Auswirkungen aktueller
Ereignisse auf Angebot und
Nachfrage im Preis-Mengen-
Diagramm analysieren
Einfluss der Digitalisierung
auf den Markt: disruptive
Ereignisse.
10 3.2 Marktversagen und
wirtschaftspolitische
Markteingriffe
die verschiedenen Gründe für Marktversagen
nennen
die Folgen von wirtschaftspolitischen Eingriffen in
Märkte anhand des Angebots- und
Nachfragemodells ermitteln
die Auswirkungen von Markteingriffen auf den
Wohlstand beurteilen
die Bedeutung von Lenkungsinstrumente für ein
nachhaltiges Wirtschaften beschreiben
eine eigene Meinung zur Wünschbarkeit der Eingriffe
bilden und vertreten
Externe Effekte
Monopole
öffentliche Güter
Folgen von Preiskontrolle und
Steuern
Wohlfahrtseffekte
Umweltpolitik
CO2-Abgabe und
Emissionszertifikate
Diskussion zur
Trittbrettfahrer-Problematik
Beiträge zur Globalisierung
und Nachhaltigkeit
bearbeiten
Seite 102
3. 10 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
10 2.8 OR: Mietvertrag die Regeln zur Entstehung und Auflösung von
Mietsverhältnissen erklären
Regeln bei Mängeln an der Mietsache benennen und
Beseitigungsmöglichkeiten aufzeigen
grundsätzliche Bestimmungen zu missbräuchlichen
Mietzinsen nennen
das Leasing vom Mietvertrag abgrenzen
Art. 253 ff. OR, Art. 266 - 266o
OR, Art. 267 OR, Art. 268 OR,
Art. 271 ff. OR
Art. 256 OR, Art. 257g - 259h
OR
Art. 269 OR, Art. 269a OR,
Art. 269d OR, Art. 270 f OR
Lösen konkreter Fälle:
Kassensturz, Zeitungsartikel
Mietvertrag gemeinsam
anschauen, was ist zu
beachten bei der ersten
eigenen Wohnung?
Besuch eines Vertreters der
Mieterschlichtungsstelle
Immobilienmarkt
Schlichtungsstelle in
Mietsachen (Formulare,
Standardverträge)
Untermiete (Bsp. Airbnb)
Seite 103
4. 24 3. Volkswirtschaftliche
7 3.3 Einführung
Makroökonomie:
gesamtwirtschaftliche
Daten
das Verhalten und Zusammenwirken der
Wirtschaftsakteure im erweiterten
Wirtschaftskreislauf analysieren
die drei Arten zur Berechnung des
Bruttoinlandprodukts erklären
neue Indikatoren für das nachhaltige Wirtschaften als
Ergänzung zum BIP beschreiben
Geldflüsse im erweiterten
Wirtschaftskreislauf
Funktionen BIP
Vergleich und Interpretation
der Daten verschiedener
Volkswirtschaften
Bruttonationalglück am
Beispiel Bhutan
17 3.4 Geld, Preisstabilität
und Geldpolitik
die Bedeutung von Geld für die Entwicklung einer
Volkswirtschaft anhand derer Eigenschaften
darlegen
das in der Schweiz angewandte Konzept zur
Messung des Preisniveaus beschreiben
den Zusammenhang zwischen Geldmenge und
Inflation im Modell analysieren
die Ursachen und Folgen der Inflation und Deflation
die Instrumente der Nationalbank zur
Geldmengensteuerung erklären und deren
Wirksamkeit einschätzen
Funktionen von Geld
Geldmengen
LIK
Instrumente zur
Geldmengensteuerung
Geldpolitisches Konzept der
SNB
Beiträge zur aktuellen
Geldpolitik der SNB und EZB
Auswirkungen der
Negativzinsen
Kryptowährung
elektronischer
Zahlungsverkehr
Seite 104
4. 22 1. Unternehmerische
14 1.8 Spezielle BWL:
Versicherungen
das Grundprinzip des Versicherungswesens
beschreiben und deren Probleme aufzeigen
typische Risiken für Privatpersonen und für
Unternehmungen nennen sowie Möglichkeiten des
finanziellen Schutzes durch Versicherungen nennen
Versicherungsvorschläge für konkrete Situationen
Merkmale und Funktionsweise staatlicher und
privater Vorsorge nennen
Risikoanalyse
Moral Hazard
Privatversicherung
Sozialversicherungen
Drei-Säulen-System
Erstellen eines Risikoprofils
mit entsprechenden
Lösungsvorschlägen
Altersvorsorge, Was ist eine
Versicherung?
8 1.9 Bereich Soziales:
Personalpolitik
Formen der Personalhonorierung sowie die Vor- und
Nachteile verschiedener Lohnarten erläutern
Bedeutung der Personalentwicklung für die
Arbeitsproduktivität aufzeigen
Mitwirkungsalternativen und modelle erklären und
Zeitlohn, Akkordlohn,
Prämienlohn
Formen der Motivation
Methoden der
Personalentwicklung
Führungsformen
Diskussionen zur
Lohngerechtigkeit
Lohnunterschiede
Mann/Frau
Hinweis auf VWL und Recht:
- Lohn in der Mikroökonomie
- Arbeitslosigkeit
- Arbeitsvertrag, Kündigung
Lohnunterschiede;
Spitzenverdiener
Stelleninserat in der IT-
Branche analysieren
4. 8 1. Unternehmerische
8 1.10 Bereich Soziales:
Sozialverantwortliches
Handeln und
Nachhaltigkeit
die Bedeutung von Corporate Social Responsibility
erkennen und erklären
Instrumente für die Umsetzung der CSR anhand von
ausgewählten Beispielen aus der
Unternehmungswelt beschreiben
Menschenrechte
Umweltgesetze
Beiträge von NGOs
(Greenpeace, Erklärung von
Bern, Amnesty International
usw.) bearbeiten
Konkrete Umsetzungen
anschauen: z.B. IKEA,
XEROX
Seite 105
5. 20 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
10 2.9 OR: Arbeitsvertrag wesentliche Charakteristika des Arbeitsvertrags,
nennen
die Regeln zur Entstehung und Inhalt von
Arbeitsverträgen erklären
Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
benennen
Regeln zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf
einfache Fälle anwenden
Sorgfaltspflicht
Art. 319 f OR mit Erklärung zu
dispositiven, relativ und
absolut zwingenden Regeln.
Lohn, Freizeit /Ferien,
Arbeitszeugnis; Arbeits-,
Sorgfalts-, Treue,
Herausgabepflicht,
Überstunden
ordentliche, fristlose und
missbräuchliche Kündigung,
Kündigung zur Unzeit
Abgrenzung Werkvertrag
Gleichstellungsrecht (GlG)
Schwangerschaft:
Arbeitsrechtlicher Schutz OR
Urheberrecht im
Arbeitsvertrag Art. 332 OR
Bewerbungsschreiben für
das Jahrespraktikum
optimieren
Muster Arbeitsvertrag oder
Praktikumsvertrag ausfüllen
Kündigungsschreiben
Besuch beim Arbeitsgericht,
Besuch eines
Gewerkschaftsvertreters z.B.
der unentgeltlichen
Rechtsauskunft
Freelancer im IT-Bereich
(Abgrenzung Auftragsrecht)
10 2.10 Gesellschaftsrecht
und Handelsregister
anhand der wichtigsten Kriterien
Einzelunternehmung, Personen- und
Kapitalgesellschaften unterscheiden
anhand einfacher Beispiele mit Hilfe des
Obligationenrechtes einen Vorschlag für eine
geeignete Rechtsform machen. Sie begründen ihre
Wahl
den Sinn des Handelsregisters, die Voraussetzungen
und wesentliche Folgen des Handelsregistereintrags
benennen
Kriterien: Haftung, Kapital,
Kapitalbeschaffung, Anzahl
Gründer, Fortbestand,
Selbständigkeit, Steuern,
Firmenrecht
Eintragungspflicht
Portraitieren von
Unternehmen mit
unterschiedlichen
Gesellschaftsformen
Geeignete Rechtsform für
ein IT-Start up bestimmen
Unternehmensstruktur in der
eigenen Wohngemeinde
aufzeigen
Geeignete Technik:
Mindmap, Nutzwertanalyse
Aktien und Obligationen, die
AG in Aktion
Seite 106
5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
8 2.11 Schuldbetreibungs-
und Konkursgesetz
Einzel- und Gesamtvollstreckung unterscheiden
die Folgen der Betreibung einer natürlichen Person
beschreiben (Privatkonkurs / Betreibungsauszug)
Ablauf Einleitungsverfahren aufzeigen
Abläufe und Fristen mit Hilfe des Gesetzes herleiten
(Fokus Betreibung auf Pfändung und
Pfandverwertung)
Pfändung/Pfandverwertung,
Betreibung auf Konkurs
Betreibungs-, Fortsetzungs-,
Verwertungsbegehren;
Verlustschein aus Pfändung
und aus Konkurs,
Pfandausfallschein
Einführung mit Iconomix-
Lehrmaterial:
Budget-Spiel/Umgang mit
Geld
Zeitungsartikel zum Thema
Verschuldung Jugendlicher
Eigenes Budget erstellen
Besuch eines Vertreters der
Schuldenberatung
Aargau/Solothurn
Seite 107
5. 18 3. Volkswirtschaftliche
11 3.5 Wachstum Wachstum als langfristiges Phänomen erkennen
Faktoren des Wachstums beschreiben
Aussagekraft des BIP hinsichtlich der Einkommens-
und Vermögensverteilung einschätzen.
nachhaltiges Wachstum erklären
Aussagekraft des BIP als Massstab für Wohlfahrt
Unterschied zwischen
Konjunktur und Wachstum
Beschäftigung und
Arbeitsproduktivität, politische
Stabilität, Rechtssystem
Unterschied qualitatives und
quantitatives Wachstum
Wohlstand vs. Wohlfahrt,
Wertschöpfung und
NPO's/unbezahlte Arbeit, BIP
und Verteilung (Lorenzkurve),
BIP und
Lebenshaltungskosten
Wachstum und Entwicklung
Soziales:
Sozialverantwortliches
Handeln und Nachhaltigkeit
7 3.6 Arbeitsmarkt den Arbeitsmarkt grafisch und verbal beschreiben
Formen der Arbeitslosigkeit beschreiben
Kenngrössen zur Messung der Arbeitsmarktsituation
Arbeitsangebot und -
Nachfrage im Preis-Mengen-
Diagramm zeichnen
Sockelarbeitslosigkeit
(friktionell und strukturell) und
konjunkturelle Arbeitslosigkeit
Arbeitslosenquote,
Erwerbsquote,
Erwerbstätigenquote
Einführung Bundesamt für
Statistik Arbeitsmarkt
Digitalisierung auf dem
Arbeitsmarkt
Iconomix:
Lohnunterschiede
Seite 108
5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
8 2.12 Steuerrecht Grundprinzipien des Steuerrechts und mindestens
drei Steuern auf Bundes- und Kantonsebene nennen
Steuersatz, Steuerfuss und Steuertarif
unterscheiden, erklären und anwenden
eine elektronische Steuererklärung ausfüllen (easy
tax)
indirekte Steuer und direkte
Steuern, Ausfüllen einer
einfachen Steuererklärung
Aufgrund des steuerbaren
Einkommens die
Einkommenssteuer berechnen
Leitfaden Beobachter:
Steuern leicht gemacht
Leitfaden Bund: Leitfaden für
zukünftige Steuerpflichtige
Besuch auf einem Steueramt
Ausfüllen einer
Steuererklärung mit easy tax
Seite 109
6. 30 3. Volkswirtschaftliche
13 3.7 Konjunkturpolitik die Phasen eines Konjunkturzyklus beschreiben
die Ursachen für den Auf- und Abschwung erläutern
die Instrumente einer expansiven und restriktiven
Konjunkturpolitik erklären und deren Wirkungen
einschätzen
die Interdependenzen zwischen Preisstabilität,
Arbeitslosigkeit und Konjunkturverlauf einschätzen
Konjunkturzyklus
Konjunkturindikatoren
Geld- und Fiskalpolitik
Probleme der antizyklischen
Konjunkturpolitik
Analyse aktueller
Konjunkturdaten, eigene
Prognosen erstellen
5 3.8 Staatsfinanzen Vor- und Nachteile von Staatsdefiziten erklären
Regeln der nachhaltigen Staatsverschuldung nennen
Goldene Finanzierungsregel,
konstante Schuldenquote,
Ausgaben- =
Wirtschaftswachstum
Schuldenbremse
Einstieg: Schuldenuhr
Bundesamt für Statistik:
Staatsausgaben /
Staatseinnahmen
Staatsverschuldung
12 3.9 Aussenwirtschaft Bedeutung der aussenwirtschaftlichen Verflechtung
für eine kleine Volkswirtschaft wie die Schweiz
einschätzen.
Zahlungsbilanz und ihre Bestandteile nennen
verschiedene Formen des Protektionismus und der
Handelsliberalisierung beschreiben
flexible und fixe Wechselkurssysteme beschreiben
Europäische Währungsunion und deren Auswirkung
innerhalb der EU und bezüglich Schweiz EU
wirtschaftliche, ökologische und energiepolitische
Aspekte der globalen wirtschaftlichen Verflechtung
Theorie von David Riccardo;
Vor- und Nachteile des
internationalen Handels
Zahlungsbilanz, Leistungs-,
Kapitalverkehrsbilanz
Zölle und nichttarifäre
Handelshemmnisse
Multilaterale, bilaterale und
regionale Abkommen
Wechselkurssysteme
Einstieg: ECO-Kompakt
David Ricardo
Bundesamt für Statistik:
Zahlungsbilanz
Arbeitsteilung und Handel,
Parallelimporte, Europäische
Währungsunion
Seite 110
Fach Finanz- und Rechnungswesen
- Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013
3 3 2 2 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 180 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ
Die Lernenden erfahren das Finanz- und Rechnungswesen und die Daten, die es liefert, als wichtige Grundlagen und Instrumente
unternehmenspolitischer Entscheidungen.
Im Mittelpunkt steht die Informationsfunktion für interne und externe Zwecke, wobei ein besonderes Augenmerk der Rolle des
Rechnungswesens bei der Ermittlung des Unternehmenserfolges gilt. Deshalb bildet auch die Kosten- und Leistungsrechnung mit ihrer
Bedeutung für die Steuerung des Unternehmens ein zentrales Lerngebiet. Im Besonderen sind die Lernenden fähig, eine Finanzbuchhaltung
(FIBU), welche den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten der Wirtschaftspraxis entspricht, zu führen und auszuwerten, die
grundlegenden Zusammenhänge der Betriebsabrechnung zu verstehen, die notwendigen Berechnungen im kaufmännischen Bereich
anzustellen und finanzwirtschaftliche Analysen durchzuführen. Überdies kennen die Lernenden das Buchführungs- und Rechnungslegungsrecht
und setzen sich mit seinen Vorschriften auseinander. Dadurch festigt sich das Verständnis für den Stellenwert des Finanz- und
Rechnungswesens in einer Unternehmung, für unternehmerische und betriebliche Strukturen sowie Prozesse und für die Ansprüche, die von
verschiedenen Interessengruppen an die Unternehmung gestellt werden.
Zudem zeigt der Unterricht die fächerübergreifenden Zusammenhänge zur Volkswirtschaftslehre, zur Betriebswirtschaftslehre, zum Wirtschaftsrecht und zu
quantitativen Methoden auf. Mit Bezügen zur Informatik und mit der Anwendung von geeigneter Software wird sichergestellt, dass die Lernenden
Anwendungsgebiete der Applikationsentwicklung im Bereich des Rechnungswesens kennen lernen.
Seite 111
Reflexive Fähigkeiten: Finanzdienstleistungen und die Interessen ihrer Akteure auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und
auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen beurteilen; Unternehmen mithilfe finanzieller und betrieblicher Wertgrössen positionieren.
Arbeits- und Lernverhalten: die bei der Arbeit mit Zahlen gebotene Sorgfalt, Ausdauer und Konzentration beweisen und das Selbstvertrauen in die eigenen
numerischen Fähigkeiten stärken.
Interessen: das wirtschaftliche Geschehen verfolgen und Berichte über das Finanz- und Rechnungswesen in den Medien beachten.
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Daten mithilfe von Tabellenkalkulation und Grafik erfassen und
aufbereiten sowie Software für Finanz- und Rechnungswesen, insbesondere Applikationen für Buchhaltung, einsetzen. (Quelle: Rahmenlehrplan 2012)
Seite 112
IDAF / Projektvorschläge /
Hinweise / Empfehlungen
1 57
1 1. Grundlagen der
Finanzbuchhaltung 1
1 20 1.1. Doppelte Buchhaltung Bilanzen von kleinen und mittleren Unternehmen
korrekt mithilfe der Gruppen Umlaufvermögen,
Anlagevermögen, Fremdkapital und Eigenkapital
gliedern sowie die Gliederungsprinzipien erklären
Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung,
Vermögensbeschaffung und Vermögensabbau
beschreiben und deren Auswirkungen auf die Bilanz
zeigen
den Aufbau der Erfolgsrechnung erläutern
Aufbau und Konten einer Buchhaltung anhand der
Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1 bis 9 nach
«Kontenrahmen KMU» (Walter Sterchi) erklären und
Konten richtig zuordnen
Aufbau Bilanz und
Erfolgsrechnung
Einführung in die
Notwendigkeit einer doppelten
Buchhaltung
Einstufige Erfolgsrechnung
Systematik des
Kontenrahmens KMU
Einstieg mit Fallstudie
aus dem
Erfahrungsbereich der
Lernenden, z.B. IT-
Kontenplan für
verschiedener Branchen
Bilanzgliederung: 3
Wirtschaftssektoren
1 14 1.2. Geschäftsfälle einfache, miteinander zusammenhängende
Geschäftsabläufe verschiedenartiger Betriebe
verbuchen und Abschlüsse mit geeigneten
Hilfsmitteln erstellen
die Auswirkungen von erfolgs- und nicht
erfolgswirksamen sowie liquiditäts- und nicht
liquiditätswirksamen Geschäftsfällen auf die Bilanz
und die Erfolgsrechnung erklären
Aktiv- und Passivtausch,
Bilanzverlängerung und -
verkürzung
Buchungssätze
Aktiv-, Passiv-, Aufwands- und
Ertragskonto
Journal und Hauptbuch
Praxisbelege verbuchen
Belegwesen und Schritte
zur Registrierung von
Buchungsbelegen
(Kontierungsstempel)
Einsatz einfache
Buchhaltungssoftware
(Semester 1).
Praktisches Fallbeispiel
mit geeignetem
Buchhaltungsprogramm
(Semester 4).
Seite 113
1 3. Warenverkehr und
Kalkulation 1
1 10 3.1. Konten des
Warenhandels (exkl.
Verluste aus
Forderungen)
Einkaufs- und Verkaufsgeschäftsfälle (inkl.
Aufwands- und Ertragsminderungen, exkl. endgültige
Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) über
die Konten für den Warenhandel verbuchen und die
Konten abschliessen)
zentrale Grössen wie Einstand der eingekauften und
verkauften Waren, Bruttoerlös, Nettoerlös und
Bruttogewinn ermitteln
Warenbestand nur als
ruhendes Konto führen
Bestandskorrektur
Bezugskosten
zweistufige Erfolgsrechnung
Beschaffungsprozesse
und Lagerprogramme
Transportkosten gemäss
Art. 189 Abs. 1 OR
Lagerhaltungskosten
1 8 3.2. Mehrwertsteuer
(MWST)
Grundzüge und Zweck der MWST-Systematik
MWST-Geschäftsfälle verbuchen und abrechnen
(inkl. Zahlung)
Netto- und Saldosteuersatzmethode anwenden
eine MWST-Abrechnung erstellen
Besteuerung des Mehrwerts
bei Unternehmen
Abrechnung der
Mehrwertsteuer nach
vereinbartem Entgelt
Vorsteuer und Umsatzsteuer
berechnen
Keine Unterscheidung der
Vorsteuer in Konto 1170 und
Staatseinnahmen,
direkte/indirekte Steuern,
Wertschöpfungskette
Steuerrecht
Hinweis auf Abrechnung
nach vereinnahmtem
Entgelt
1 2. Geld- und
Kreditverkehr 1
1 5 2.2. Skonto, Rabatt Skonto, Rabatt berechnen Verbuchen, sowie Storno
vornehmen können
Seite 114
IDAF / Projektvorschläge /
Hinweise / Empfehlungen
2 54
2 3. Warenverkehr und
Kalkulation 2
2 4 3.3. Mehrstufige
Erfolgsrechnungen
die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für
die Erfolgsrechnung anwenden
mehrstufige Erfolgsrechnungen mit Ausweis von
Bruttogewinn, Betriebs- und Unternehmungsergebnis
sowie EBIT und EBITDA erstellen und interpretieren
3-stufige Erfolgsrechnung
erstellen (Bruttogewinn,
Betriebserfolg,
Unternehmenserfolg)
EBITDA und EBIT
Erfolgsrechnung aus
Geschäftsbericht
2 13 3.4. Gesamt- und
Einzelkalkulation,
Kalkulationsgrössen
das Gesamtkalkulationsschema erstellen und die
Kalkulationsgrössen aus den Erfolgszahlen
errechnen
vom Einstandspreis zum Nettoerlös und umgekehrt
mittels Bruttogewinnmarge und -zuschlag sowie
Gemeinkosten- und Reingewinnzuschlag rechnen
das Einzelkalkulationsschema eines Handelbetriebs
inkl. MWST (Vorsteuer und Umsatzsteuer)
Bruttogewinnzuschlag und
quote
Reingewinnzuschlag und
quote
Handelsmarge
Excel oder andere
Programme einsetzen
und Formeln anwenden
Der Einsatz von Excel
oder anderen
Programmen kann nach
dem 1. Semester durch
die Programmierung von
kleinen Applikationen
ergänzt werden.
(Absprache mit BBB-
Lehrpersonen.
Produkt- und Marktziele
2 6 3.1. Konten des
Warenhandels:
endgültige Verluste
aus Forderungen
Endgültige Verluste aus Forderungen
(Debitorenverluste) verbuchen und die Konten
abschliessen
direkte Abschreibung von
endgültigen Verlusten aus
Forderungen
(Debitorenverlusten)
Keine Korrektur der
Mehrwertsteuer
(Umsatzsteuer)
Beschaffungsprozesse
und Lagerprogramme
SchKG
Betreibungsverfahren
Verlustschein
Mahnbrief
Seite 115
2 5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 1
2 6 5.3. Bewertungen:
Wertberichtigung auf
Forderungen (Delkredere)
die mutmasslichen Verluste aus Forderungen
(Debitorenverluste) festlegen und auf die richtigen
Konten verbuchen
indirekte Abschreibung von
mutmasslichen Verlusten aus
Forderungen
(Debitorenverlusten)
2 10 5.2. Abschreibungen den Zweck der Abschreibungen erklären und
Abschreibungsbeträge linear und geometrisch
degressiv berechnen
den Abschreibungsbetrag gemäss direkter und
indirekter Abschreibungsmethode mithilfe der
richtigen Konten verbuchen
einen Wechsel der Abschreibungsmethode (inkl.
Berechnungen) buchhalterisch durchführen
Anschaffungswert, Buchwert, Abschreibungsbetrag
und Abschreibungssatz als Excel-Diagramm mit zwei
Y-Achsen darstellen.
Betriebswirtschaftlich
angemessene
Abschreibungen vom
Anlagevermögen berechnen
nach der direkten oder
indirekten Methode verbuchen
Steuerungsmöglichkeiten des
ausgewiesenen Gewinnes
aufzeigen
Gewinn oder Verlust aus
Verkauf einer alten Anlage
verbuchen.
Höchstabschreibungssät
ze (Bundessteuer):
Tabelle vom Eidg.
Finanzdepartement
grafische Visualisierung
des
Abschreibungsverlaufs
mit Excel
verschiedene
Datentypen von Excel
(z.B. Datum, Zahl, Text)
2 2. Geld- und
Kreditverkehr 2
2 10 2.4. Geschäftsfälle mit
Fremdwährungen
Fremdwährungen unter Anwendung von Kursen
(Noten-/ Devisenkurse, Geld-/Briefkurse) umrechnen
Geschäftsfälle in fremder Währung inkl. Ausgleich
der Kursdifferenz bei Zahlung und bei Bilanzierung
(Tages-, Buch- und Bilanzkurs) erfassen und
verbuchen
Fremdwährungskursangaben einer Bank im Internet
aus einer html-Datei extrahieren und in eine Excel-
Datei so einbinden, dass die Daten beim Öffnen der
Datei automatisch aktualisiert werden.
Kursgewinne bzw. verluste
verbuchen.
Kurstabellen der Banken
Einfluss von
Wechselkursen auf
Exporte und Importe
Wirtschafts- und
Währungsraum
Einlesen aktueller
Kursdaten und
Verarbeitung in Excel
Seite 116
2 5 2.2. Zinsen die allgemeine Zinsformel nach Deutscher Usanz
(360/30) inkl. Umformungen anwenden.
die Excel-Formel «TAGE» und «TAGE360»
vergleichen und für die Zinsberechnung anwenden.
Berechnen von Bank- und
Darlehenszinsen sowie
Marchzinsen
Originale Konto-
Auszüge
verwenden
Anwendung der in
Excel vorhandenen
Formeln für die
Deutsche Usanz
Seite 117
3 38
5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 2
3 15
5.1.
Rechnungsabgrenzun
gen und
Rückstellungen
den Periodenerfolg mithilfe der entsprechenden
Konten korrekt abgrenzen und überspringende
Posten bereinigen
Rückstellungen verschiedener Art bilden, auflösen
und von den passiven Rechnungsabgrenzungen
Notwendigkeit von
Rechnungsabgrenzungen
erkennen, abzugrenzende
Aufwände und Erträge
berechnen und verbuchen
Berechnung der
Korrekturwerte
Vorbereiten des
Jahresabschlusses
Steuerungsmöglichkeiten des
ausgewiesenen Gewinnes
Fallstudie: Verlust trotz
gutem Geschäftsgang
Hinweis: Lernkartei zu
Begrifflichkeiten:
Leistungsguthaben,
Leistungsschuld,
Geldguthaben, Geldschuld
3 8
5.5. Besondere
Geschäftsfälle und
Abschluss bei
Einzelunternehmunge
Eigenlohn, Eigenzins, Privatbezüge,
Kapitalveränderungen und Geschäftserfolg auf die
richtigen Konten verbuchen und diese korrekt
abschliessen
die Grösse Unternehmereinkommen (Eigenlohn,
Eigenzins, Geschäftserfolg) berechnen
Konto Privat
Warenentnahmen durch den
Eigentümer
Familie arbeitet im
Unternehmen mit
Gesellschaftsrecht
Direkte Steuern und
MWST
Konsequenzen: kein
Eigenlohn
3 4. Personal/Gehalt Die Lernenden können:
3 15
4.1. Lohnabrechnungen
Arbeitgeberbeiträge
Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen
Arbeitgeberbeiträge berechnen und auf die richtigen
Konten verbuchen
Grundzüge des 3-Säulen-Systems erläutern
Ausgewählte Sozialversicherungen charakterisieren
Ein Lohnabrechnungsrechner für Arbeitnehmer und
Arbeitgeber in Excel erstellen mit den gängigen
Variablen (Alter, Beitragsgrenzen, Kinder, u.a.).
Lohnabrechnungen erstellen
und verbuchen
Bruttolohn und Nettolohn
unterscheiden,
Personalaufwand als Summe
von Bruttolohn und
Sozialleistungen verstehen
Arbeit mit einer Excel-Vorlage
der Lehrperson, um Zeit zu
sparen.
Einzelarbeitsvertrag
(Lohnfortzahlung,
Überstunden, Überzeit)
Personalwesen
Originalbelege lesen
Auswirkungen von
sozialpolitischen
Entscheiden auf
Liquidität, Sicherheit und
Rentabilität von
Unternehmen beurteilen
Lohnabrechnung in
Excel erstellen
Seite 118
IDAF / Projektvorschläge /
Hinweise / Empfehlungen
4 36
5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 3
4 11
5.6. Besondere
Geschäftsfälle und
Abschluss bei
Aktiengesellschaften
(inkl.
Gewinnverteilung)
die besonderen Konten der Aktiengesellschaft führen
(inkl. Abschlusskonten)
einen Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung
von nicht einbezahltem Aktienkapital aufstellen und
die Gewinnverteilung verbuchen (inkl.
Auszahlungen)
eine Kapitalerhöhung (Agio, Zeichnung und
Liberierung) buchhalterisch korrekt durchführen
Bilanzgewinn, Bilanzverlust, Unterbilanz und
Überschuldung erklären sowie einen Verlust korrekt
erfassen und verbuchen (in Abstimmung mit dem
Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht)
Eine übersichtliche Gewinnverteilung nach OR in
Excel erstellen.
Konto: Aktien-,
Partizipationskapital,
Reserven, Dividenden,
Verlust- und Gewinnvortrag
Gewinnverteilungsplan unter
Berücksichtigung der
gesetzlichen
Reservevorschriften erstellen
und verbuchen
Entsprechende OR-Artikel
Gesellschaftsrecht:
Eignung und Gefahren
verschiedener
Börsen- und
Fusionsgesetz
Finanzierungsformen
Möglichkeiten der
finanziellen Sanierung
eines Unternehmens,
ausgehend von Art. 725
f. OR, beurteilen
Projektvorschläge / IDAF:
Geschäftsbericht
Gewinnverteilungsantrag
Vergleich mit
internationalen
Bestimmungen und
Vorschriften
Gewinnverteilung mit
Excel
Seite 119
4 8. Bilanz- und
Erfolgsanalyse Die Lernenden können:
4 10 8.1. Bilanz- und
Erfolgsanalyse
eine Jahresrechnung formell und materiell bereinigen
Kennzahlen aus den Bereichen Finanzierung,
Sicherheit, Liquidität und Rentabilität anhand von
vorgegebenen Formeln berechnen und beurteilen
geeignete Massnahmen zur Verbesserung
vorschlagen, falls die Beurteilung mittels Kennzahlen
ungenügend ausfällt
Kennzahlen in Excel basierend auf den Zahlen eines
realen Geschäftsberichtes berechnen, vergleichen
und mit geeigneten Instrumenten grafisch darstellen.
Bilanz- Erfolgs- und
Aktivitätskennzahlen
berechnen und beurteilen,
Verbesserungsvorschläge
machen
Branchenvergleiche
Kaufleute nutzen die
Informationen aus der
Buchhaltung ihres
Unternehmens als
Führungsinstrument
Original Jahresrechnungen
von einfachen Unternehmen
verwenden (z.B:
Kleinbrauerei)
Formeln Kennzahlen werden
an der Prüfung vorgegeben,
die optimalen Werte/Bereiche
nicht
Finanzierung
(finanzwirtschaftliche
Ziele, Leverage-Effekt)
Goldene Bilanzregel
Controlling
Auswirkungen einer
renditeorientierten
Unternehmensführung
und Alternativen
erkennen und beurteilen
Abschlussrechnungen in
Geschäftsberichten
Rollenspiel: Gespräch
bei einer Bank zwecks
Erhöhung der
Kreditlimite,
Besprechung einer
Jahresrechnung
zwischen Treuhänder
und Unternehmer
IDAF:
Analyse von
Geschäftsberichten
Berechnung von
Kennzahlen und
Visualisierung mit Excel
Mit XBRL oder anderen
Datenformaten für
buchhalterische
Unternehmensdaten
umgehen
Seite 120
4 1. Grundlagen der
Finanzbuchhaltung 2
4 1 1.3. Rechtliche
Rahmenbedingungen
die obligationenrechtlichen Vorschriften für die
kaufmännische Buchführung und für die
Rechnungslegung erfassen
die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für
die Jahresrechnung anwenden
Anwendung und Interpretation
der Artikel Art. 959a-c OR
Kontenplan und
Gesetzesartikel sind bei
Prüfungen vorgegeben
4 5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 4
4 1 5.7. Konzernrechnung und
internationale
Rechnungslegung
nationale und internationale Regelwerke für
Konzerne und börsenkotierte Unternehmen (Swiss-
GAAP-FER, IFRS, US- GAAP) überblicken und
Begriff des Konzerns erklären
Ziel/Zweck von Swiss-GAAP-
FER, IFRS, US- GAAP kurz
Prinzip der True-and-Fair-
View erklären und von der
Bewertung nach OR
abgrenzen
Rechtliche Vorschriften
anhand eines
Geschäftsberichtes
prüfen, wichtige Teile
Geschäftsberichte
4 3 5.3. Bewertungen die gesetzlichen Bewertungs- und
Rechnungslegungsvorschriften anwenden
Art. 960ff. OR (neue
Rechnungslegungsordnung
seit 01.01.2013)
Verweis auf Punkt 5.7
Bewertungsgrundsätze
gemäss OR
(Gesetzesartikel sind bei
Prüfungen vorgegeben)
Gesetzliche Folgen einer
Missachtung der
Bewertungsvorschriften
4 10 5.4. Stille Reserven
den Begriff der stillen Reserven erläutern
stille Reserven bilden und auflösen (inkl.
Verbuchung)
eine materielle Bilanzbereinigung (Überleitung der
externen Jahresrechnung in die interne) durchführen
Gläubigerschutz (OR)
Auswirkungen auf den
Jahresabschluss
bereinigte und unbereinigte
Bilanzen
Problematik des Vertrauens in
Unternehmungen bei
schwankenden Gewinnen
maximale
Abschreibungssätze
(Steuerrecht)
IDAF / Projektvorschläge /
Hinweise / Empfehlungen
Seite 121
5 54
5 2. Geld- und
Kreditverkehr 2 Die Lernenden können
5 2 2.1. Konten des Geld- und
Kreditverkehrs
die Konten des Geld- und Kreditverkehrs inkl.
Ausweis erklären und führen
Geschäftsfälle nach dem System der
Offenpostenbuchhaltung verbuchen und
abschliessen
Einzelkonten Forderungen
aus L&L (Debitoren) und
Verbindlichkeiten aus L&L
(Kreditoren) führen und
Übertrag in Sammelkonten
vornehmen
Geschäftsfälle im
Zusammenhang mit dem
Bank- und Postkonto buchen
Offenpostenbuchhaltung:
Verbuchen, abschliessen und
Rückbuchung der offenen
Rechnung nach der
Wiedereröffnung
Verknüpfung zum Thema
MWST-Abrechnung herstellen
Originalbank- und
Postbeleg verbuchen
Einzelkonten als
Tabellenblätter in Excel
führen und
5 4
2.3. Bank-Kontokorrent
(inkl.
Verrechnungssteuer)
ein vorgegebenes Kontokorrentkonto interpretieren
und kontrollieren
Geschäftsfälle des Kontokorrentkontos der
Unternehmung (inkl. Verrechnungssteuer) verbuchen
gesetzliche Grundlage, Systematik und Zweck der
Verrechnungssteuer erklären (in Abstimmung mit
dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht)
Brutto- und Nettoverbuchung,
Guthaben
Verrechnungssteuer
Steuerrecht
Finanzierung
Aufbau einer IBAN
Kontenübersicht für
Nutzer mit mehreren
Konten in Excel oder
anderen Programmen
darstellen.
Seite 122
6. Wertschriften,
Immobilien und
mobile Sachanlagen
5 12
6.1. Konten im
Zusammenhang mit
Wertschriften,
Immobilien und
mobilen Sachanlagen
Wertschriftenkäufe und -verkäufe, Rückzahlungen
von Obligationen, Anpassung von Buchwerten,
Dividenden- und Zinserträge (inkl.
Verrechnungssteuer), Bankspesen und Kursverluste
mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch
korrekt erfassen
Nominalwert, Kurswert, Marchzinsen, Schlusswert
und Spesen korrekt ermitteln und verwenden
Immobilienkäufe und -verkäufe, Veränderung von
Hypotheken, Hypothekarzinsen, Abschreibungen,
Unterhalt, wertvermehrende Investitionen,
Mietzinsen sowie Eigen- und Fremdmieten mithilfe
der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt
erfassen
Anlagenkäufe und -verkäufe (inkl. Anlageneintausch
sowie Verbuchung von Gewinnen und Verlusten aus
Anlagenverkäufen) mithilfe der entsprechenden
Konten buchhalterisch korrekt erfassen
Börsenkurse im Internet aus einer html-Datei
extrahieren und in eine Excel-Datei so einbinden,
dass die Daten beim Öffnen der Datei automatisch
aktualisiert werden.
Wertschriften:
Kauf- und Verkauf von
Wertschriften simulieren
Obligationsanleihen und
Aktien, Marchzins, Dividende,
Kurs, Rendite von Aktien und
Obligationen berechnen und
Wertschriftenbestand,
Wertschriftenaufwand und
ertrag, Verbuchung von
Wertschriftentransaktionen
und Kursgewinnen bzw.
verlusten
Die Wertschriftenverbuchung
erfolgt nach der
Bruttomethode (Kauf- und
Verkaufsabrechnung inkl.
Spesen)
Immobilien
Immobilien, Hypotheken,
Immobilienaufwand und
ertrag, Käufe, Verkäufe
Verschiedene Nutzungen von
Liegenschaften erkennen
Nebenkostenabrechnungen
erstellen und verbuchen
Liegenschaftsbewertung
(Ertragswert)
Anlagenkäufe und -verkäufe
Verkaufsgewinne von
Anlagevermögen OR-konform
verbuchen
Bankwesen, Verkaufs-
und Kaufsabrechnungen
von
Wertschriftentransaktion
en
Steuern auf
Wertschriftentransaktion
en
Börse
Finanzierung und Cash
Management
Wertpapiere
Mietvertrag
Kaufvertrag
Kursblatt aus Zeitungen
lesen und interpretieren
Vor- und Nachteile von
Immobilieneigentum
Auswirkung von
Hypothekarzinsänderung
en besprechen
aktuelle Kursdaten
einlesen und in Excel
verarbeiten
Seite 123
5 4
6.2. Renditen bei
Wertschriften und
Immobilien
die Renditen bei Aktien- und Obligationenanlagen
anhand der allgemeinen Renditeformel berechnen
und interpretieren
die Brutto- und Nettorendite bei Immobilien
berechnen und interpretieren
Die Definition der Kennzahlen
wird an der Prüfung nicht
vorgegeben.
Magisches Dreieck der
Anlagegrundsätze
Steuern
Gesellschaftsrecht
Anhand von Original
Kaufs- bzw. Verkaufs-
und Dividenden- oder
Zinsabrechnungen die
Rendite berechnen
Vergleich von Renditen
mit anderen
Anlageformen
Daten zu Performance
und Dividendenrenditen
einlesen und verarbeiten
5 9. Kosten- und
Leistungsrechnung
Die Lernenden können: .
5 4 9.1. Mehrstufige
Erfolgsrechnungen
mehrstufige Erfolgsrechnung mit Ausweis von
Betriebsergebnis, Unternehmungsergebnis, EBIT
und EBITDA (inkl. Ertrag aus Eigenleistungen und
Bestandesveränderungen der Halb- und
Fertigfabrikate) erstellen und interpretieren
Darstellung in Listenform
(keine Darstellung in
Kontenform verlangt)
Bilanzen und
Erfolgsrechnungen mit
französischer und
englischer Terminologie
eine ER in Excel
aufstellen und das
Wasserfalldiagramm
Seite 124
5 14 9.2. Betriebsabrechnung
mit Ausweis von
Kostenarten,
Kostenstellen und
Kostenträgern
eine Kostenartenrechnung aufgrund der FIBU-
Aufwandzahlen unter Berücksichtigung der
sachlichen Abgrenzungen (inkl. kalkulatorischen
Kosten) und der Differenzierung nach Einzel- und
Gemeinkosten erstellen
eine Kostenstellenrechnung durch
verursachergerechte Zuweisung der, bei der
Kostenartenrechnung identifizierten, Gemeinkosten
an die definierten Kostenstellen (inkl. Abrechnung
der Vorkostenstellen) erstellen
eine Kostenträgerrechnung bei den einzelnen
Produkten durch verursachergerechte Belastung der
Einzelkosten (gemäss Kostenartenrechnung) und
der Gemeinkosten (gemäss Kostenstellenrechnung)
im Rahmen der Kostenträgerrechnung Zuschlagssätze, Herstellkosten Produktion, Herstellkosten
Verkauf, Selbstkosten, Nettoerlös und Erfolg je
Produkt ermitteln
den Unterschied zwischen FIBU- und BEBU-Erfolg
ermitteln
Kostenartenrechnung
Unterscheidung zwischen
effektiven und
kalkulatorischen
Abschreibungen, keine
Berechnungen.
Berechnung der
kalkulatorischen Zinsen.
ausserordentliche und
betriebsfremde Aufwände.
Kostenstellenrechnung
Umlage von Vor- und
Hauptkostenstellen ohne
innerbetriebliche Leistungen.
Direkte (Verhältniszahlen
gegeben) und indirekte (via
einfachem Schlüssel)
Zurechnung der Kostenarten
auf die Kostenstellen.
Berechnung der Zuschlagssätze.
Umlage der Kostenstellen auf
die Kostenträger mittels der
Zuschlagssätze.
Kostenträgerrechnung
Umlage der Kostenstellen auf
die Kostenträger mittels
einfachem Schlüssel.
Berechnung der
Zuschlagssätze.
Bestandesänderung im
Fertigfabrikatelager (ohne
Buchungen) berücksichtigen.
Begriffsspalte im BAB
auswendig kennen.
Keine aktivierte
Eigenleistungen
Ausfüllen eines kompletten
Kritischen
Zeitungsartikel über die
fehlende
Berücksichtigung von
Eigenlohn und zins im
BAB einsetzen.
Produktionsprozesse,
Wertschöpfungskette in
Industrieunternehmen
Notwendigkeit der
Kostenoptimierung (Restrukturierung) und
deren gesellschaftliche
Folgen thematisieren
Gesamt- und
Einzelkalkulation mit
Excel durchführen.
Visualisierung von
Kostenstellen-Daten
Seite 125
5 4 9.3. Gesamt- und
Einzelkalkulation
sowie
Kalkulationsgrössen
im Produktionsbetrieb
aufgrund des Betriebsabrechnungsbogens die
Gesamtkalkulationsgrössen errechnen.
von den Herstellkosten zum Nettoerlös und
umgekehrt rechnen.
das Einzelkalkulationsschema eines
Produktionsbetriebs inkl. MWST (Umsatzsteuer) auf
einzelne Produkte oder Aufträge anwenden.
Einzelkalkulation inkl.
Gewinnzuschlag, Skonto und
Rabatt
vgl. Semester 2: 3.4 auf Seite 5:
Die Mehrwertsteuer in der
Kalkulation
Unterschied zur
Kalkulation in
Handelsbetrieben
aufzeigen und
Bezug zur Preiskalkulation
herstellen
Excel für Kalkulationen
5 10 9.4. Deckungsbeitrag und
Break-Even
die zwei Systeme Vollkosten- und
Teilkostenrechnung unterscheiden
Nutzschwellen berechnen und grafisch darstellen
Aufteilung der Selbstkosten in
variable und fixe Kosten
Berechnung von
Deckungsbeitrag und
Nutzschwelle (Break-Even-
Point) mengen- und
wertmässig.
Mathematik: Lineare
Gleichungssysteme
(graphisch und
analytisch)
Erstellen der DB-
Rechnung und
Visualisierung in Excel
Seite 126
IDAF / Projektvorschläge /
Hinweise / Empfehlungen
6 30
6 7. Geldflussrechnung Die Lernenden können: .
6 30 7.1. Geldflussrechnung die Bedeutung der Geldflussrechnung als dritte
Abschlussrechnung einschätzen
eine vollständige Geldflussrechnung in Berichtsform
aufgrund von Eröffnungs- und Schlussbilanz,
Erfolgsrechnung und ergänzenden
Finanzinformationen erstellen
den Cashflow des Betriebsbereichs (bzw. Cashdrain) nach direkter und indirekter
Berechnungsmethode ermitteln
den Free Cashflow berechnen und interpretieren
eine Geldflussrechnung auswerten und interpretieren
liquiditätswirksame und -unwirksame Buchungen
automatisiert in geeigneter Software unterscheiden.
Zweck und Nutzen erkennen
Liquidität versus Rentabilität
Fonds Geld ohne
Wertschriften (d.h.
Wertschriftenkauf =
Investition)
Liquiditätswirksame und -
unwirksame Geschäftsfälle.
Mittelfluss aus
Geschäftstätigkeit,
Investitions- und
Finanzierungstätigkeit.
Arten der Darstellung:
Berichts- und Kontenform
Berechnung des Cash Flow
(direkt (alle Faktoren) und
indirekt (nur Gewinn,
Abschreibungen,
Rückstellungen)).
Geldflussrechnung mittels
Interpretation von Anfangs-
und Schlussbilanz und
Erfolgsrechnung (die
entsprechenden Konten
müssen geführt werden).
Bestandesänderungen von
FLL, VLL, Warenbestand
berechnen.
Interpretation des Mittelflusses
aus Geschäftstätigkeit,
Finanzierungstätigkeit,
Investitionstätigkeit.
Massnahmen zur
Liquiditätsverbesserung
erarbeiten
Kap. Finanzierung
Unternehmungskonzept
Liquiditätsbudget eines
privaten Haushaltes
analysieren und
Massnahmen ableiten
OR 961 b
Rechnungslegung für
grössere Unternehmen
Praxisbeispiele aus
Geschäftsberichten
verwenden zur Analyse
(wie z.B. ob Cash Flow
direkt oder indirekt
berechnet wurde)
Bedeutung als
Planungsrechnung
besprechen
WENN-Formel in Excel
anwenden zur
Unterscheidung von
Buchungssätzen
Seite 127
Fach Geschichte und Politik
- Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013
0 0 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Die Gestaltung computerbasierter Informations- und Kommunikationssysteme kann weitreichende, positive wie negative Auswirkungen auf die Aktivitäten der
Menschen und auf deren Leben haben. Die Digitalisierung ist somit als ein Transformationsprozess zu verstehen, der nicht nur technologischer, sondern
gesamtgesellschaftlicher Natur ist. Zukünftige Informatiker und Informatikerinnen müssen deshalb die gesellschaftlichen Kontexte kennen, in denen ihre
Technologien eingesetzt werden und bereit sein, eine fachübergreifende Sichtweise ihrer Tätigkeit einzunehmen sowie Verantwortung für ihre Arbeiten zu
übernehmen.
Geschichte und Politik bietet den Lernenden eine historische Orientierung und hilft ihnen, sich im laufenden Prozess der gesellschaftlichen und kulturellen
Entwicklung zu situieren. Einsichtig gemacht werden wichtige politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen, die für unser Land und unsere Kultur in den
letzten zwei bis drei Jahrhunderten bedeutsam waren und es heute noch sind. Der Unterricht beleuchtet zentrale geschichtliche Ereignisse, Personen und
Prozesse in einer exemplarischen Auswahl und fördert so ein Grundverständnis für die Herausforderungen der Moderne und für die Probleme der Gegenwart.
Geschichtliche Abläufe wiederholen sich nie gleich. Wer aber über Grundkenntnisse in Geschichte verfügt, kann leichter abschätzen, wie sich unsere
Gesellschaft entwickelt und welche Kräfte wirksam sind.
Vermittelt wird weiter das Grundwissen, um politische Prozesse zu verstehen. Die Lernenden werden über die wesentlichen Strukturen und Funktionsweisen des
Staates sowie über ihre staatspolitischen Rechte und Pflichten informiert. Sie erkennen überdies, dass Politik und Medien in Wechselbeziehungen
zueinanderstehen und durch Interessenvertretungen beeinflusst werden. Auf dieser Basis bilden sich die jungen Menschen in politischen Fragen eine fundierte
Meinung und tragen später als aufgeklärte Persönlichkeiten eine demokratische Kultur und pluralistische Gesellschaft mit.
Des Weiteren lernen sie mit Quellen kritisch umzugehen, Zeugnisse aus der Vergangenheit zu befragen, sie im jeweiligen Kontext einzuordnen und ihre
Bedeutung für die Gegenwart zu verstehen. Auf diese Weise werden die Lernenden darin unterstützt, das spezialisierte moderne Wissen in einer integrativen
Sicht wieder zusammenzufügen.
Durch die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, Personen, Prozessen und Strukturen gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einsichten in die
Komplexität geschichtlicher Prozesse. Sie erkennen Faktoren und Wirkungszusammenhänge, die zum Verständnis und zur Erklärung von
Gegenwartsphänomenen erforderlich sind und erfassen so die gegenwärtige Welt besser. Diese historische Orientierungskompetenz kann dazu beitragen, die
eigene Lebenswelt und aktuelle wie zukünftige Probleme und Entwicklungen besser zu verstehen. Damit verbunden ist die Fähigkeit und Bereitschaft, die im
Umgang mit Geschichte erworbenen Erkenntnisse und Einsichten auf die eigene Person und Lebenspraxis zu beziehen.
Seite 128
Das bedeutet auch, die Fähigkeit und die Bereitschaft auszubilden, erworbenes Wissen, eigene Vorstellungen und Haltungen zu überprüfen, zu erweitern und
gegebenenfalls zu revidieren. Und nicht zuletzt erkennen die Schülerinnen und Schüler durch den Unterricht in Geschichte und Politik, dass Friede, Demokratie,
Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Wohlstand nicht selbstverständlich sind und von jeder Generation neu aufgebaut, gefestigt und erhalten werden
müssen.
Reflexive Fähigkeiten: sich ein kritisch-forschendes Denken aneignen; grundlegendes Orientierungs-, Kultur- und Weltwissen aufbauen; verstehen, dass
die Darstellung gesellschaftlicher Zusammenhänge nicht einfach als Sammlung von Fakten anzusehen ist, sondern Fragen folgt, die vom Standpunkt und
von den jeweiligen Interessen abhängig sind; Fragestellungen entwickeln und differenziert Antworten dazu geben.
Sozialkompetenz: Empathie für Menschen verschiedener sozialer und geografischer Herkunft sowie Mitverantwortung für die Durchsetzung der
Menschenrechte entwickeln; fähig und bereit sein, im Team zu arbeiten, seine eigene Werte verstehen und angemessen dafür einzustehen.
Interessen: Interesse an Politik, Kultur und kultureller Vielfalt entwickeln; eine eigene politische Meinung bilden und diese auch einzubringen wissen; sich
mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im globalen Rahmen auseinandersetzen; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; Entwicklung von
gemeinsamen Vorstellungen über die Gestaltung der Zukunft; zu sich selbst, zu den Mitmenschen und zur Umwelt Sorge tragen; die Möglichkeiten und
Grenzen eigener Lebenschancen zu erkennen.
Wissenstransfer: Bezüge zu anderen Fächern herstellen; eine soziale, technische und wirtschaftliche Optik entwickeln; fähig sein und bereit sein, Wissen
und Kompetenzen auch in anderen Bereichen anzuwenden.
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): einen kritischen und selbstbestimmten Umgang mit den Informations-
und Kommunikationstechnologien erlernen; Recherchen durchführen; Informationsquellen beurteilen; mit Quellen korrekt umgehen; historische
Sachverhalte problemorientiert und adressatengerecht multimedial zu präsentieren; ein grundlegendes konzeptionelle Verständnis haben über die
Funktionsweise des Internets / Computer / Datenbanken; Chancen und Risiken der neuen Technologien kennen; eigenverantwortliches Handeln im Netz.
Seite 129
1. Grundlagen der
Moderne (18. bis 20.
Jahrhundert)
3 2 1.1. Demografische,
wirtschaftliche und soziale
Veränderbarkeit und Beharrungsvermögen sozialer
und politischer Strukturen über längere Zeiträume an
geeigneten Beispielen erkennen
wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge mit
historischen Sonden erforschen
Kurzer Überblick zum langen
19. Jahrhundert in Europa
Rolle der Bildung sowie der
Meinungs- und
Gedankenfreiheit für
Gesellschaften
thematisieren, unter
Berücksichtigung der
Chancen und Gefahren des
Internets.
3 2 1.2. Politische Umbrüche
und Revolutionen
historische Quellen und Darstellungen kritisch
analysieren, im Kontext verstehen und die Bedeutung
für die Gegenwart erkennen
politische Strukturen und Zusammenhänge
Zentrale Aspekte der
politischen Geschichte
Europas im langen 19.
Jahrhundert im Überblick
Rolle der digitalen,
technologischen und
wirtschaftlichen Entwicklung
für politische und
gesellschaftliche Umbrüche
erörtern
2. Gesellschaftliche
Bewegungen, nationale
Ambitionen und
politische Systeme
(Teil 1)
3 2 4.3. Wirtschaftliche
Systeme und ihre
Auswirkungen
verschiedene Wirtschaftssystem und die jeweilige
Rolle des Staates vergleichen
Zentrale Aspekte der
europäischen Wirtschafts-
und Sozialgeschichte im
langen 19. Jahrhundert im
Überblick
Die industrielle Revolution
vergleichen mit der Situation
in Schwellenländern heute
Die Auswirkungen der
digitalen Revolution auf die
Arbeits- und Lebenswelt der
Menschen untersuchen
Seite 130
3 2 4.2. Imperialistische
Expansion und Konflikte
Beispiele globaler oder regionaler Konflikte auf
Ursachen untersuchen, den Ablauf festhalten und ihre
Auswirkungen beschreiben
das Konzept des Selbstbestimmungsrechtes der
Völker an aktuellen Fällen verstehen
Triebkräfte, Erscheinungsformen und Auswirkungen
des europäischen
Imperialismus an einem
Beispiel konkretisiert
Wirtschaftliche Folgen des
Imperialismus für die
einzelnen Länder
abschätzen
3 10 4.1. Nationale Forderungen
und Probleme der
Identitätsfindung
einige wesentliche Bedingungen für die Entstehung
und Verbreitung von Nationalismen erkennen
den Nationalismus als wichtige Ursache für
Spannungen und Kriege begreifen
Vor- und Nachteile des Nationalismus kennen
Nationalismus und
Nationalstaatenbildung als
Hintergrund des Ersten
Weltkriegs kennen
Erster Weltkrieg: Ursachen,
Ablauf, Wesenszüge und
Folgen
Möglichkeiten und Grenzen
des Nationalstaates kennen
Das Spannungsfeld
zwischen Nationalstaaten
und internationalem Handel
ausloten
Die Digitalisierung als
Herausforderung für den
Nationalstaat und die
Menschen erkennen
Nationalistische
Strömungen und Symbole in
der Politik analysieren
3 20 4.4. Aufkommen von
totalitären Systemen
Bedingungen für das Aufkommen totalitärer Systeme
Herrschaftsinstrumente- und techniken in totalitären
Systemen erklären
verschiedene totalitäre Ideologien vergleichen und
ihre Folgen beurteilen
Zwischenkriegszeit
Wurzeln und Wesen des
Totalitarismus
Nationalsozialismus
Zweiter Weltkrieg
Totalitäre Systeme in der
Literatur und im Film
Politische Propaganda einst
und jetzt vergleichen
Chancen und Gefahren der
digitale Überwachungs- und
Steuerungsmöglichkeiten
Rassismus früher und heute
Seite 131
2. Gesellschaftliche
Bewegungen, nationale
Ambitionen und
politische Systeme
(Teil 2)
4 24 4.5. Neue soziale
Bewegungen
Ursprung, Ausdrucksformen und Folgen von
Jugendbewegungen aufzeigen
Den Einfluss von Mentalitäten, Lebensformen und
Geschlechterrollen an geeigneten Themen
untersuchen
Die unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und
kulturellen Phänomene des Kalten Krieges kennen
Die Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen
des Kalten Krieges einordnen
Holocaust
Kalter Krieg
Vietnamkrieg
Jugendbewegungen
Sozialpsychologische
Experimente thematisieren
Konformitätsdruck in
Gesellschaften diskutieren
Planwirtschaft und
Marktwirtschaft vergleichen
Der Kalte Krieg in Musik, im
Film und im Sport
Die Entwicklung des
Computers und der KI im
20. Jahrhundert
Seite 132
3. Werden und
Entwicklung der
Modernen Schweiz
(Schweizergeschichte)
4 4 3.1. Werden des modernen
Bundesstaates
politische und wirtschaftliche Kräfte und ihre Beiträge
zur Entwicklung der modernen Schweiz identifizieren
und einordnen
Mythen als geschichtswirksame Kräfte wahrnehmen,
sie von der historischen Realität unterscheiden und
ihre Instrumentalisierung in Politik und Wirtschaft
Schweiz im 18. und 19.
Jahrhundert: Strukturen,
Prozesse, Konflikte
Beitrag der Literatur und
Kunst zur Mythenbildung
der Schweiz untersuchen
Erklärungsansätze für den
Erfolg der Schweiz
erarbeiten
4 4 3.2 Politische und
wirtschaftliche
Herausforderungen eines
Kleinstaates (mit
Schweizergeschichte)
Chancen und Grenzen der Neutralität für die moderne
Schweiz einschätzen
den Wechsel zwischen Isolation und Öffnung als
Konstante der Schweizer Geschichte erkennen
Schweiz im 20. Jahrhundert:
Herausforderungen und
Bewältigungsstrategien
Stärken und Schwächen
des politischen Systems der
Schweiz analysieren
Computer und
Digitalisierung: Beiträge der
Schweiz aufzeigen
4 4 3.3 Migration, nationale
Identität und
soziokultureller Wandel (mit
Schwerpunkt
Zeitgeschichte)
Modernisierungsprozesse und ihre Folgen an
geeigneten Beispielen analysieren
die Spannung zwischen der eigenen Kultur und
anderen Kulturen als bedeutsam erleben
kulturelle Faktoren wie Religion, Kunst, Wissenschaft
und Technik als Bestandteil menschlichen Lebens
erkennen.
Schweiz in der Gegenwart:
Brennpunkte und Debatten,
Zukunftsaussichten
Reportage über eine
Schweizer Firma schreiben
Das Bild der Schweiz im
Ausland untersuchen
Die Schweiz als
Einwanderungs- und
Auswanderungsland
Die Veränderungen der
Jugend und der
Gesellschaft durch «social
Media» und die
Digitalisierung erkennen
Seite 133
5. Aktuelle
Herausforderungen (1.
Teil)
5 4 5.2. Rezeption von
Geschichte
den Wandel als konstitutives Element der Geschichte
einige Gegenwartsprobleme mit historischen Mitteln
erforschen und auf diese Weise die geschichtlichen
Wurzeln der Gegenwart begreifen
Wirkungsweisen von
Vergangenheitsdeutung in
Politik und Kultur
Darstellung von Geschichte
im Film untersuchen
Vergleich der Darstellung
geschichtlicher und
politischer Inhalte in
modernen Medien (bspw.
YouTube, Wikipedia,
Facebook, Twitter,
Instagram)
5 32 5.1. Politische,
wirtschaftliche und soziale
Aktualität
sich sachgerecht informieren, sich in der Vielfalt der
Information zurechtfinden sowie eine fundierte
Meinung bilden und begründen
den historischen und politischen Hintergrund in
Themen anderer Fächer einbeziehen
fundierte gesellschaftliche und individuelle
Schlussfolgerungen aus aktuellen Problemen und
Erscheinungen ziehen und begründen
sich als verantwortungsbewusstes Mitglied unserer
Gesellschaft einsetzen, insbesondere auch im Bereich
des Globalen Lernens und der nachhaltigen
Entwicklung
Die Situation nach dem Ende des Kalten Krieges
verstehen, einordnen und beurteilen können
Die Welt nach dem Kalten
Krieg
Aktuelle Konflikte und
Herausforderungen (z.B.
Nahostkonflikt, Nord-Süd-
Konflikt, Arabischer Frühling,
Digitale Revolution)
Schwellenländer im
Längsschnitt vergleichen
Fallstudien zum arabischen
Frühling erstellen
Die Digitalisierung und ihre
Folgen als weiter industrielle
Revolution thematisieren
Die neuen digitalen
Möglichkeiten der
Überwachung und Kontrolle
Folge der digitalen Welt?
KI, Roboter und digitale
Assistenten als Chance und
Risiko thematisieren
Einen Blick in die Zukunft
werfen: Szenarien bilden
Den Einfluss der digitalen
Technologien auf die
Kriegsführung im 20. und
21. Jahrhundert kennen
Seite 134
4. Politik und Demokratie
(Staatskunde)
6 12 2.1. Zivilgesellschaft,
politische Willensbildung
und moderne
schweizerische
Institutionen
Funktionen und Wirkungen von politischen Prozessen
und die Bedeutung der Medien in Grundzügen
die Sprache der Politik in geeigneten Situationen
anwenden, sich an einer Debatte beteiligen und eine
konstruktive Streitkultur entwickeln
die staatspolitischen Rechte und Pflichten,
insbesondere im Hinblick auf Menschenrechte und
Demokratie, erkennen
Machtverhältnisse und Interessenvertretung kritische
hinterfragen
das politische Modell des schweizerischen
Bundesstaates und der halbdirekten Demokratie
besser verstehen
die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für die
Bürgerin und den Bürger zur Wahrnehmung der
Interessen erkennen
Stimmrecht, Wahlrecht,
Initiativrecht,
Referendumsrecht,
Petitionsrecht
Staatliche Institutionen der
Schweiz
Parteien, Verbände,
Interessengruppen
Verhältnis Staat-Bürger
Rolle der Medien als vierte
Gewalt im Staat
Kommunikative Situationen
in der Politik modellhaft
Machtverhältnisse und
Interessenvertretung kritisch
hinterfragen
Aktuelle Abstimmungen und
Debatten analysieren
Den Einfluss der neuen
Medien auf die Politik und
die Meinungsbildung
Fake-News, Lügen und
Manipulationen im Internet
6 8 2.2. Internationale
Organisationen und
Globalisierungstendenzen
die Schweiz als Teil der Völkergemeinschaft begreifen
und die wichtigsten internationalen Institutionen,
welche der politischen, wirtschaftlichen und soziale
Zusammenarbeit dienen, in ihren Grundzügen
Internationale Organisationen
im Überblick
Meilensteine der
Europäischen Integration
Die Schweiz und die EU
Englische und/oder
französische Original-
Quellentexte oder Reden
lesen und verarbeiten
Globalisierungsprozesse
aus wirtschaftlicher, digitaler
und nationalstaatlicher Sicht
Seite 135
Fach Technik und Umwelt
- Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013
3 3 0 0 0 0
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Der Unterricht in Technik und Umwelt hat zum Ziel, bedeutsame allgemeinbildende Themen auf der Basis der naturwissenschaftlichen,
sozialwissenschaftlichen und technischen Grundkenntnisse der Lernenden und im Kontext zur Umwelt zu bearbeiten. Bei der Auswahl der
Themen hat der Aktualitätsbezug und gezielte Einbezug von IKT hohe Priorität.
Unter dem Leitbegriff Technik werden alle von Menschen gemachten Produkte und die besonderen Fähigkeiten verstanden, die direkt oder indirekt
der Erhaltung und Entfaltung des menschlichen Lebens dienen.
Unter dem Leitbegriff Umwelt werden primär die nat rlichen Ressourcen der Lebenswelt Erde und sekundär die von den Menschen bestimmte
sozio-kulturelle Umwelt (Technologie, Ökonomie, Kultur, Politik und Recht) verstanden.
Die ganzheitliche Sichtweise im Spannungsfeld zwischen Technik und Umwelt fördert das vernetzte und selbstständige Erarbeiten einer
persönlichen Meinung und verantwortungsvolles Handeln. Dadurch werden Grundlagen f r den persönlichen und gesellschaftlichen Beitrag zu
einer nachhaltigen Entwicklung gelegt.
Reflexive Fähigkeiten: selbstorganisiert lernen (das eigene Lernen planen und auswerten); sich in neue Themengebiete einarbeiten; Kritik anbringen und
annehmen, begründet beurteilen; Informationen und Meinungen kritisch hinterfragen; nichtlinear, vernetzt und systemisch denken
Sozialkompetenz: im Team ergebnisorientiert arbeiten; Verantwortung wahrnehmen; die eigene Meinung hinterfragen
Sprachkompetenz: sich schriftlich und m ndlich gewandt ausdr cken; Sachtexte verstehen und zusammenfassen; Arbeitsergebnisse präsentieren
Arbeits- und Lernverhalten: zielgerichtet recherchieren; Quellen korrekt zitieren; Initiative und Selbstvertrauen entwickeln
Interessen: f r Neues offen sein; andere Sichtweisen und Kulturen verstehen
Seite 136
1. 57 1. Die Welt: ein
vernetztes System
1. 30 1.1. Das Ökosystem und
die Umweltbereiche
(Atmosphäre, Boden,
Wasser, Biosphäre)
wichtige chemische Elemente, Verbindungen und
Reaktionen sowie biologische Prozesse nennen und
ihre Bedeutung an Beispielen erklären
die vier Umweltbereiche beschreiben und ihre
Funktion im Ökosystem erklären
wichtige Kreisläufe und Stofffl sse wie Kohlenstoff-
und Wasserkreislauf oder Energiefluss beschreiben
Grundlagen der Chemie:
Teilchenmodell, Atomaufbau,
Überblick über chemische
Bindung
Ökologie
Stoffwechsel, Photosynthese
Biotische und abiotische
Umweltfaktoren
Populationsdynamik,
Artensterben, Biodiversität
Klima und/oder Geologie im
Hinblick auf Stoff- und
Energiekreisläufe
Digitale Datenerfassung
(Feldarbeit oder
Eigenstudien) und -
verarbeitung, einfache
statistische Auswertungen
und Darstellung der digitalen
Daten.
Mögliche Anwendungen:
RGT-Regel, Simulation von
Reaktionsabläufen,
Bergmann'sche Regel,
Populationsdynamik,
Tragfähigkeiten von
Ökosystemen, Bodenkunde
1. 27 1.2. Vernetzte Systeme Elemente und Beziehungen in Systemen an
Beispielen verstehen und darstellen
Folgen von Eingriffen in vernetzte Systeme
abschätzen (Luftschadstoffe, CO2 und Klima,
Rodung des Regenwalds)
Probleme und Zusammenhänge mit geeigneten
Verfahren wie Messung oder Dokumentenanalyse
selbstständig erarbeiten
die erforderlichen naturwissenschaftlichen und
technischen Grundkenntnisse nutzen bzw. erarbeiten
Wechselbeziehungen und R ckkoppelungen in ein
bis zwei Systemen erkennen
Luft: Zusammensetzung,
Luftschadstoffe: Entstehung,
Verbreitung und Folgen,
Verbrennung,
Reaktionsgleichungen
Bevölkerungsentwicklung und
Ressourcenmanagement
unter globalisierten
Bedingungen
Nahrungsnetze
Natürlicher und anthropogener
Klimawandel, Ursachen und
Folgen, Klimaforschung,
Klimapolitik
Exemplarische Arbeit mit
Umweltdaten
Statt Luft könnte auch
Wasser als Medium gewählt
werden
Ernährung und
Energieversorgung
Digitale Datenerfassung und
-verarbeitung einfache
statistische Auswertung, z.B.
von Luftschadstoffen,
Demografie-Daten,
Auswertung regionaler
Fallstudien
Besuch einer
Kehrichtsverbrennungsanlag
e (oder
Gewässerrevitalisierung)
Seite 137
2. 38 2. Der Mensch in seiner
Beziehung zur Umwelt
2. 15 2.1. Leben in einem
vernetzten System
den Aufbau einer Zelle und die Funktion der
wichtigsten Organellen verstehen
die Bedeutung der Zellteilung und die Entstehung
von Tumoren nachvollziehen
die Eigenschaften des Lebens (Erbgut, Stoffwechsel,
usw.) erklären
mikroskopieren (Analysemethoden)
Prinzipieller Aufbau einer
Zelle
Kernaufbau und Zellteilung
Mitose
Krebs
Eigenschaften des Lebens
Mikroskopier-Kenntnisse
Einbindung neuer digitaler
Medien, z. B. in der
bildlichen Darstellung beim
Mikroskopieren
2. 8 2.2. Material- und
Stofffl sse
erneuerbare und nichterneuerbare Ressourcen
unterscheiden und Beispiele erläutern
den Unterschied zwischen Recycling und
Downcycling erklären
den Weg vom Rohstoff bis zur Entsorgung
(Produktlebezyklus) an Beispielen , insbesondere
des Welthandels, erfassen und hinsichtlich seiner
ökologischen und sozialen Folgen analysieren
die ökologischen und sozialen Auswirkungen der
Rohstoffgewinnung und -nutzung (Anbau und
Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Entsorgung) an
Beispielen beurteilen
Erneuerbare und nicht
erneuerbare Rohstoffe
hinsichtlich Abbau,
Emissionen, Entsorgung,
Geopolitik analysieren
Digitale Datenerfassung und
-verarbeitung einfache
statistische Auswertung, z.B.
von Luftschadstoffen,
Auswertung regionaler
Fallstudien (z.B. Rohstoffe,
Handy-
/Computerherstellung),
Analyse von Geodaten (z.B.
AGIS)
Exkursionen
2. 7 2.3. Energie und
Energiefl sse
chemische, thermische, kinetische und elektrische
Energieformen nennen
unterschiedliche Formen der Energiegewinnung
den Energieerhaltungssatz erklären
Grundbegriffe und Einheiten verstehen und richtig
die historische Entwicklung des Energieverbrauchs
und der Energieabhängigkeit sowie deren
Auswirkungen auf die Umwelt beschreiben
Vor- und Nachteile der unterschiedlichen
Energieformen abwägen
Technische Prozesse der
Nutzung erneuerbarer und
nichterneuerbarer Ressourcen
Energieformen und
Energieträger können
exemplarisch vertieft werden
Berücksichtigung von
Gerechtigkeitsaspekten und
2. 8 2.4. Umwelteinwirkungen wichtige globale und lokale Umwelteinwirkungen
nennen
die naturwissenschaftlichen Grundlagen von
Umwelteinwirkungen und deren Folgen erklären
Umweltdaten auswerten, interpretieren und Schl sse
ziehen
Wirkung von Schadstoffen auf
Lebewesen und Ökosysteme
Umwandlung der
Umweltsysteme anhand
exemplarischer Beispiele
Massnahmen zur
Schadensvermeidung
Umweltmonitoring und Arbeit
mit Umweltstatistiken
Ausgewählte historische
und/oder aktuelle
Fallbeispiele mit digitalen
Medien bearbeiten
Schmelze von Gletschern
und Permafrost, Entwaldung,
intensive Landnutzung,
Verschmutzung, Bergbau
Seite 138
2. 16
3. Lösungsansätze zu
einer nachhaltigen
Entwicklung
2. 6 3.1. Konzepte der
nachhaltigen
Entwicklung
Verschiedene Konzepte der nachhaltigen
Entwicklung erklären
ökologische, soziale und ökonomische Kriterien einer
nachhaltigen Entwicklung nennen
anhand von Nachhaltigkeitskriterien Fallbeispiele
beurteilen (Biosphärenreservate, lokale Agendas 21,
Agrotreibstoffe, Tourismusprojekte, Holzwirtschaft,
Car-Sharing, Entwicklungsprojekte, Verkehrspolitik
usw.)
Umwelteinwirkungen mit geeigneten Methoden wie
ökologischer Fussabdruck, Ökobilanz (LCA) oder
Ökosozialprodukt beurteilen
Nachhaltigkeitskonzepte
Ausgewählte Fallbeispiele z.B.
anhand von
Nachhaltigkeitsindikatoren
Ausgewählte historische
und/oder aktuelle
Fallbeispiele bearbeiten, z.B.
Handlungsoptionen
aufzeigen (Bodenschutz,
Dialog zwischen Industrie
Nichtregierungsorganisation
en, Bio-, Umwelt- und
Soziallabels, regionale
Entwicklungskonzepte,
Verzicht etc.)
2. 10 3.2. Lösungsansätze nationale und globale Instrumente des
Umweltschutzes wie Klima- und
Artenschutzabkommen, Umweltrecht und
Kostenwahrheit darlegen
die Begriffe Effizienz und Suffizienz unterscheiden
und erklären
das Cradle-to-Cradle-Prinzip an Beispielen erklären
technische Produkte und Verfahren einer
nachhaltigen Entwicklung (alternative Energien,
Cleantech) verstehen und beurteilen wirtschaftliche
und politische Massnahmen: z.B. Subventionen,
Ökolabels, Handelsbegrenzungen, Verkehrspolitik
oder Energiepolitik auf ihren Beitrag zu einer
nachhaltigen Entwicklung beurteilen
Nano-, Gen-, Kommunikations- und weitere aktuelle
Technologien erklären und bez glich ihres Beitrags
zu einer nachhaltigen Entwicklung beurteilen
persönliche Möglichkeiten einer nachhaltigen
Entwicklung und zukunftsfähigen Lebensf hrung
entwerfen
Grundkonzepte
umweltpolitischer
Lösungsansätze
Grundlagen der
Gentechnologie verstehen:
Anwendungen, Chancen,
Gefahren und Risiken
analysieren und beurteilen
Grundlagen der
Nanotechnologie verstehen:
Anwendungen, Chancen,
Gefahren und Risiken
analysieren und beurteilen
Aufbau von Speichermedien
Potenzial von Künstliche
Intelligenz bei der Lösung
von Umweltproblemen
Anwendungen von "Missing
Maps", Opendata-Plattform
Vorstellung digitaler
Apparaturen in Forschung
und Industrie
Seite 139
Fach Spanisch
- Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013
- Bildungsplan Informatikerin, Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) Fachrichtung Applikationsentwicklung vom 1. 11 2013 (BiPla Applikationsentwicklung)
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der Spanischunterricht bef higt die Lernenden sich in der Zielsprache auszudr cken und andere zu verstehen, um sich in der spanischsprachigen
Welt zurechtzufinden.
Dem Einblick in verschiedene Kulturen wird im Spanischunterricht auf sehr vielseitige Art Rechnung getragen, zumal die spanischen
Sprachgebiete zahlreiche, sehr unterschiedliche Kulturen umfassen.
Das Beherrschen der spanischen Sprache mit dem entsprechenden Fachwortschatz er ffnet vielf ltige M glichkeiten in Bezug auf weitere
Ausbildung, Praktikum und Beruf und im Hinblick auf ein weiterf hrendes Studium.
Der Spanischunterricht erleichtert den Absolventinnen und Absolventen der HMS den Erwerb internationaler Sprachdiplome. Die Lernenden
verf gen ber die sprachlichen Instrumente, welche das Erreichen von Niveau B1 des Europ ischen Sprachenportfolios erm glichen. Besonders
leistungsf hige Studierende können das Niveau B2 erreichen.
Strategien: Wirksame Techniken des Spracherwerbs und der Kommunikation entwickeln
Interessen: Tagesaktualitäten und ihre kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Zusammenhänge mit Aufmerksamkeit
verfolgen und reflektieren
Seite 140
1. 60 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können
einfache spanisch gesprochene Anweisungen und
Erklärungen verstehen.
Anweisungen der Lehrkraft
Hörverständnis aus dem
Lehrbuch
2. Sprechen Die Lernenden können
spanische Wörter korrekt aussprechen.
einfache Aussagen über sich selbst und andere
machen.
Ausspracheübungen
(Zungenbrecher, Lieder,
Reime)
Auf einfache Fragen
antworten
Sich oder andere vorstellen
Lehrbuchtexte, einfache
Dialoge
3. Lesen Die Lernenden können
einfache Sätze verstehen und korrekt lesen. Lehrbuchtexte, Dialoge
4. Schreiben Die Lernenden können
kurze informelle Mitteilungen und Dialoge verfassen. E-Mails, SMS
5. Grammatik Die Lernenden können
einfachste grammatikalische Strukturen erkennen
und anwenden.
Nominale und verbale
Strukturen, Adjektive, einige
Pronomen
6. Wortschatz Die Lernenden können
ca. 300 Wörter verstehen und anwenden. Wortschatzübungen Lernstrategien
Vergleich und Erschliessung
über andere Fremdsprachen
(Französisch, Englisch,
Italienisch)
Umgang mit dem
Wörterbuch
Seite 141
7. Kultur Die Lernenden können
ausgewählte Aspekte der spanischsprachigen Welt
mit anderen Kulturen vergleichen.
Speisekarte, Öffnungszeiten Vergleiche mit anderen
Kulturen
2. 51 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können
einfachen Alltagsgesprächen folgen.
auditiv erhaltene Informationen zur Lösung einer
weiterführenden Aufgabe verarbeiten.
Hörverstehensübungen
2. Sprechen Die Lernenden können
einfache Alltagsgespräche mit korrekter Aussprache
führen.
einfache Dialoge, Monologe,
Tandemübungen, Rollenspiele
(z.B. Telefongespräche)
3. Lesen Die Lernenden können
einfache Texte verstehen und korrekt lesen Lehrbuchtexte, Dialoge,
einfache Texte aus dem Alltag
4. Schreiben Die Lernenden können
kurze Texte verfassen Tagebucheintrag
einfache Beschreibungen
5. Grammatik Die Lernenden können
einfache grammatikalische Strukturen erkennen und
erste Vergangenheitszeit
weitere Pronomen
Verlaufsform
6. Wortschatz Die Lernenden können
ca. 600 Wörter verstehen und anwenden. Lehrbuchvokabular erarbeiten,
anwenden und erweitern
7. Kultur Die Lernenden können
sich mit Dokumenten aus der spanischsprachigen
Kultur auseinandersetzen.
Videosequenzen, einfache
Artikel, Werbung, Flyer
Seite 142
3 60 1. Hören Die Lernenden können
Alltagsgesprächen folgen.
auditiv erhaltene Informationen zur Lösung einer
weiterführenden Aufgabe angemessen verarbeiten.
einfache Hörverstehensaufgaben mit authentischem
Material
2. Sprechen Die Lernenden können
zunehmend komplexere Gedankengänge
formulieren.
anspruchsvollere Dialoge und
Tandemübungen
3. Lesen Die Lernenden können
einfache Texte über Kultur, Wirtschaft und
Geschichte verstehen.
Lehrbuchtexte, adaptiertes
Material, Lecturas fáciles
4. Schreiben Die Lernenden können
komplexere Texte verfassen. Zusammenfassungen
Beschreibungen
kurze Berichte
5. Grammatik Die Lernenden können
anspruchsvollere Strukturen anwenden. Vergangenheitszeiten
doppelte Pronomen
6. Wortschatz Die Lernenden können
ca. 1000 Wörter korrekt anwenden. Wortschatzübungen
Lehrbuch
Lektüre
7. Kultur Die Lernenden können
sich zu typischen kulturellen und landeskundlichen
Gegebenheiten äussern.
Filmmaterial
Interviews
Sachtexte
Landeskunde (Regionen,
Länder, Städte, soziale
Realitäten)
Seite 143
4 45 1. Hören Die Lernenden können
komplexere Tondokumente im Wesentlichen
verstehen.
anspruchsvollere
Hörverstehensübungen mit
authentischem Material
2. Sprechen Die Lernenden können
eigene Ausdrucksformen entwickeln. szenische Spiele
3. Lesen Die Lernenden können
längere adaptierte und einfache authentische Texte
verstehen.
ECOS
didaktisch bearbeitete
Gedichte
Lieder
4. Schreiben Die Lernenden können
Texte nach Inhaltsvorgaben verfassen. Kurze Aufsätze
Berichte
Beschreibungen
5. Grammatik Die Lernenden können
anspruchsvollere Strukturen korrekt anwenden. Präpositionen
Futur
Verbalperiphrasen
Komparativ
6. Wortschatz Die Lernenden können
ca. 1500 Wörter aktiv verstehen und anwenden. Wortschatz systematisch
verfestigen und erweitern
7. Kultur Die Lernenden können
sich kontrastiv zu kulturellen Themen äussern. Kurzfilme
Podcasts
Artikel
Musik- und Tanzvideos
Verschiedene Musik- und
Tanzstile erkennen und
Seite 144
5 54 1. Hören Die Lernenden können
Originalbeiträge im Wesentlichen verstehen. authentische Beiträge aus
Radio, Fernsehen und Internet
Aktuelle Themen,
Tagesgeschehen aus Politik
und Wirtschaft
2. Sprechen Die Lernenden können
an Gesprächen und Diskussionen aktiv teilnehmen. Lektürebesprechungen
Kurzpräsentationen
3. Lesen Die Lernenden können
ausgewählte literarische und nicht literarische
Originaltexte verstehen.
Kurzgeschichten
Novelas gráficas
Theaterstücke
Zeitungs- und Internetartikel
Selbständige
Internetrecherchen
4. Schreiben Die Lernenden können
Meinungsäusserungen zu verschiedenen Themen
angemessen formulieren.
Kurzaufsätze
Leserbriefe
Stellungnahmen
5. Grammatik Die Lernenden können
anspruchsvollere Strukturen korrekt anwenden. Konjunktiv Präsens
Nebensätze
Futur
Plusquamperfekt
Vergleiche Französisch,
Englisch
Seite 145
6. Wortschatz Die Lernenden können
ca. 2000 Wörter aktiv anwenden. Wortschatzübungen
(Wortfelder, Wortfamilien,
Synonyme, Antonyme
7. Kultur Die Lernenden können
sich zu verschiedenen kulturellen Themen auf
differenzierterem Niveau äussern.
Dokumentarfilme
Literatur
Balladen
Gedichte
6 33 1. Hören Die Lernenden können
im Detail Originalbeiträge verstehen. Nachrichten
Reportagen
Kurzfilme
Spots
Ausschnitte aus Telenovelas
Analysieren
unterschiedlicher
Sprachregister (z.B.
Jugendsprache, Dialekte)
2. Sprechen Die Lernenden können
spontan oder vorbereitet in verschiedenen
Gesprächssituationen Stellung nehmen.
Debatten
Vorträge
Präsentationen
Literaturbesprechungen
3. Lesen Die Lernenden können
literarische und nicht literarische Originaltexte
verstehen.
Romane
Kurzgeschichten
Drehbücher
Kolumnen
Kurzbiographien
Persönlichkeiten aus Sport,
Kultur, Wirtschaft, Politik
4. Schreiben Die Lernenden können
sich sprachlich korrekt ausdrücken und verschiedene
Textsorten produzieren.
Handelskorrespondenz
kreative Texte
Filmanalyse
Buchkritiken
Vergleiche Französisch,
Deutsch
Seite 146
5. Grammatik Die Lernenden können
komplexe und idiomatisch korrekte Satzstrukturen
Konditional
Imperativ
Vertiefen der bereits
bekannten Themata
6. Wortschatz Die Lernenden können
2500 - 3000 Wörter anwenden. Übungen zur Verfestigung und
Erweiterung
7. Kultur Die Lernenden können
sich zu verschiedenen kulturspezifischen Themen
differenziert äussern.
Vielfältiges aus Film, Kunst,
Literatur, Geschichte, Politik,
Musik, Presse
Parallelen zu Geschichte,
Bildnerisches Gestalten,
politische Bildung, Wirtschaft
Seite 147
Fach Italienisch
- Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche
berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen
erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der dritten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur
Stärkung der nationalen Kohäsion.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln
Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen
Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und Austausch von Lernenden.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass
mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller
Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit
kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt.
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren
kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit
literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren Lektionenzahl einen breiteren Raum ein.
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER).
Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim
Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die
Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B1 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen).
Seite 148
Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
Sprachkompetenz: Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und
Identitätsbildung verstehen
Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche
Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen und vergleichen
Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen,
Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation
im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
Seite 149
IDAF / Hinweise /
1 25 1. Rezeption Die Lernenden können:
1 11 1.1. Hörverstehen und Seh-/
in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder
berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen (z.B. technische
Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen
oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der
Standardsprache gesprochen wird
Anweisungen der Lehrperson
Dialoge im Lehrbuch, kurze und
einfache Audiodateien
verstehen (z.B. Dialog zur
Begrüssung, sich vorstellen, den
Tagesablauf einer Person,
Zahlen, Bestellung im
Restaurant), Freizeitaktivitäten
und Interessen, Lieder als
Ausfüllen eines einfachen
Formulars aufgrund auditiv
erfasster Informationen auf
einfachem Niveau (Namen,
Alter, Wohnort etc); Vorstellen
einer Familie anhand eines
Stammbaums
Strategien erarbeiten für
das Hörverstehen
14 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
Lehrbuchtexte, Texte aus dem
Alltag (z.B. eine E-mail,
Bestätigung oder Absage einer
Einladung, Tagesablauf,
Reiseberichte. Speisekarten,
Fahrpläne, Mitteilungen und
Wetterbericht)
Alltagssituationen, Lieder,
filastrocche, poesie di festività
Lesetechniken (diagonales
Lesen, aus dem Kontext
den Inhalt eines Textes
erkennen)
Schlüsselbegriffe finden
Seite 150
1 15 2. Mündliche Produktion und
7 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und
Schulbuchtexte aus dem Alltag
in Dialog umsetzen
Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für einen
kurzen Dialog, z. B. sich
vorstellen, Reservation,
Bestellung, nach dem Weg oder
Fahrplan fragen
Lieder und Texte zur Pflege der
Aussprache
Aussprache anhand von
online Videos bzw.
Plattformen üben und auf
autonome Weise
verbessern
Lieder zusammen singen
und Gedichte lernen, um
die Aussprache sowie die
Satzmelodie zu üben
6 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel
und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne
allzu störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
ist, oder sich beschweren)
Lehrbuchtexte
vereinfachte Texte aus dem
Alltag in kurze Dialoge
umsetzen
Rollenspiele, Simulationen von
Alltagssituationen
einfache Satzstrukturen
für den Small-Talk
einführen (z.B. anhand von
Videos)
in kleinen Gruppen (oder
Partnerarbeit) kleine
Rollenspiele erstellen und
2 2.3.Sprachmittlung/Mediation
mündlich aus der
technische Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit
einfachen Formulierungen oder mithilfe von
Einfache Audio- oder Textdatei
hören/lesen und den Inhalt
Seite 151
1 10 3. Schriftliche Produktion und
7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben
einfache Karten (Ferien) und Emails
kurze Beschreibungen
(Bildergeschichten)
kurze Texte in der Gegenwart
und in der Vergangenheit
schreiben (z.B.
Kindheitserinnerungen, Ferien)
Konjugationsübungen der
einfachen Verben
Basis-Übungen zur Grammatik
Verschiedene Sprachebenen
erkennen (formell, informell)
Textgestaltungskompetenz
sprachlich einfaches
Interview-Video studieren
und eines selber schriftlich
1 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Kurzbriefwechsel (E-Mail, SMS) Online Blogs recherchieren
und kurze Texte schreiben
2 3.3. Sprachmittlung/Mediation
Lehrbuchwortschatz. Begriffe
aus der Unterrichtssprache
vereinfachte Texte aus dem
Alltag
vielfältige Übungen zum Basis-
Wortschatz
Wortfeldübungen
Synonyme und Antonyme
1 3 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen
im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren
mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Fehleranalyse bei Korrekturen
Selbstevaluation in Lehrmitteln
Vergleich mit anderen
Sprachen (Französisch,
Spanisch)
online Übungen für den
Spracherwerb mit
Korrekturmöglichkeiten,
z.B.(Vokabellernen,
Konjugationsdrill usw.)
Seite 152
Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt
Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
Lesestrategien anwenden
Umgang mit dem Wörterbuch
Die ECHO-Strategie anwenden
anhand der Hörverständnisse
Textinhalt aus dem Kontext
herauslesen
einen Text anhand der
Hilfsmittel (Wörterbuh
online/Papierformat)
Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
Brainstorming zu einem Thema
erstellen für eine einfache
kleine Berichterstattung zum
Thema (Diskussionen in kleinen
Gruppen)
Strukturieren eines Textes
Bedeutung der non-verbalen
verstehen und umsetzen
1 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
5.1. Soziokulturelle
die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
Didaktisch aufbereite kurze
News
Kurze Videosequenzen
Sprichwörter
Begrüssung im italienischsprechendem Raum; Mimik
und Gestik
1 5 6. Kultur und interkulturelle
1 6.1. Persönliches und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen
aus fremden Kulturen vergleichen
einfache Texte
Dialoge
Alltagssituationen szenisch
Dankes-und Grussformel
Rollenspiele: die kulinarische
Tradition Italiens/des Tessins
2 6.2. Zeitgeschehen und Medien Merkmale der Berichterstattung über Fragen des
einfache Zeitungsausschnitte
Lieder
Fumetti
Veranstaltungskalender
verstehen und kommentieren
Kommunikationstechnologien
Videosequenzen
(Werbespots verstehen und
analysieren)
Seite 153
1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Dokumentationen
Feste und Bräuche
kennenlernen und vergleichen
Tagesschau (Podcast)
1 6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen
und beschreiben sowie persönliche Reaktionen
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und
Comics
Vignetten
Lieder
literarische Zitate
Wichtigkeit der Ironie in der
italienischsprachigen
Kulturtradition
kurze Videosequenzen mit
einfachem sprachlichem
Inhalt (Werbung, Trickfilme)
Seite 154
IDAF / Hinweise /
2 15 1. Rezeption Die Lernenden können:
2 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen (z.B. technische
Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen
oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der
Standardsprache gesprochen wird
Anweisungen der Lehrperson,
Dialoge im Lehrbuch, einfache
Audiodateien verstehen (z.B.
Dialog verstehen, Beschreibung
einer Person, den Tages- und
Wochenplan, die Uhrzeit
verstehen, eine
Reiseinformation: Namen,
Reiseziel, Preis des Billets,
Unterkunft)
Lieder als
Hörverstehensübung
7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
Lehrbuchtexte, Texte aus dem
Alltag (z.B. eine E-mail,
Wochenplan, Ferien, die eigene
Lebensgeschichte, die
Arbeitswelt), Alltagssituationen
Lesestrategien entwickeln
längere Texte lesen und
verstehen; z.B.
vereinfachter
Zeitungsartikel mit Fragen
und Übungen zum
Vokabular
Liedertexte verstehen
(wörtlich) und erste
Interpretationsstrategie
Seite 155
2 12 2. Mündliche Produktion und
7 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren
Schulbuchtexte aus dem Alltag
in Dialog umsetzen
Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für einen
kurzen Dialog, z. B. sich
vorstellen, Reservation,
Bestellung, nach dem Weg oder
Fahrplan fragen
Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für einen
einfachen Dialog, z. B. sich
und die Familie vorstellen,
über sich und die Kindheit
sprechen, Reservation,
Bestellung, nach dem Weg
oder Fahrplan fragen, über
die Ferien sprechen
Lieder und Texte zur Pflege
der Aussprache
4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so
flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen, persönliche
bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas
problematisch ist, oder sich beschweren)
Lehrbuchtexte
Texte aus dem Alltag in Dialog
umsetzen
Rollenspiele, Simulationen von
Alltagssituationen
einfache Satzstrukturen für
den Small-Talk einführen (z.B.
anhand von Videos)
in Partnerarbeit komplexere
Rollenspiele erstellen und
einfache vorgegebene
Satzstrukturen aneignen, um
die eigene Meinung zu
äussern
1 2.3. Sprachmittlung/Mediation
oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen) anderen Personen,
je nach Situation, in der eigenen oder der
Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder
mithilfe von Umschreibungen, erklärend
Einfache Audio- oder Textdatei
hören/lesen und den Inhalt
Informationen mündlich
zu einer Aussage Stellung
nehmen
Seite 156
2 12 3. Schriftliche Produktion und
7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben
Kurzbriefe
kurze Texte in der Gegenwart
und in der Vergangenheit
schreiben
(Wochenendaktivitäten,
Hobbys)
Konjugationsübungen der
einfachen und irregulären
Verbgruppen
Übungen zur Basis-Grammatik
Zusammenfassungen zu
einfachen Texten schreiben
kurze Beschreibungen
(Bildergeschichten)
3 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
erste Briefe schreiben Chatkorrespondenz,
Emailwechsel
2 3.3.Sprachmittlung/Mediation
Lehrbuchwortschatz. Begriffe
aus der Unterrichtssprache
Texte aus dem Alltag
vielfältige Übungen zum
Wortschatz: Lückentexte,
Wortfeldübungen, Synonyme
und Antonyme
kleine Übersetzungen
2 3 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen
im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren
mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Fehleranalyse bei Korrekturen
Selbstevaluation in Lehrmitteln
Vergleich mit anderen
Sprachen (Französisch,
Spanisch)
online-Übungen für den
Spracherwerb mit
Korrekturmöglichkeiten,
z.B.(Vokabellernen,
Konjugationsdrill usw.)
Seite 157
Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt
Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
Lesestrategien anwenden
Umgang mit dem Wörterbuch
Die ECHO-Strategie anwenden
anhand der Hörverständnisse
Textinhalt aus dem Kontext
herauslesen
Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
Brainstorming
Strukturieren eines Textes
Bedeutung der non-verbalen
verstehen und umsetzen
2 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
anwenden (z.B. die formalen Anredeformen,
korrekte Dankes- und Grussformeln)
Didaktisch aufbereite kurze
News und Sachtexte
Kurze Videosequenzen
Jugendsprache, SMS-Sprache:
Bedeutung und Gebrauch
verstehen und reflektieren
Sozialkompetenzen
reflektieren
2 8 6. Kultur und interkulturelle
1 6.2. Zeitgeschehen und Medien Merkmale der Berichterstattung über Fragen des
einfache Zeitungsausschnitte
Lieder
Videosequenzen/Kurzdokus
Fumetti
Das italienische Schulsystem in
Grundzügen
Kommunikationstechnologien
Videosequenzen einfacher
Dokumente zu versch.
Themen (z.B: Mafia (zur
Literatur), wichtige aktuelle
Ereignisse vereinfacht
vermitteln anhand von
Zeitungsartikeln oder
Videosequenzen)
Seite 158
1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Tagesschau
Dokumentationen
Kulturelle Unterschiede
erkennen und sich darüber
äussern anhand von
Podcasts, Texte oder Bilder
6 6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen
und beschreiben sowie persönliche Reaktionen
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und
Erste literarische Texte (z.B.
Mafia, amore e polizia, ALMA
Ed.), mit Einführung des entspr.
Basisvokabulars
Didaktisch aufbereitete
Belletristik
Seite 159
IDAF / Hinweise /
3 16 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische
Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen
oder die Hauptpunkte von Radionachrichten
erfassen)
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und
in der Standardsprache gesprochen wird
Komplexere
Unterrichtssprache,
Tondokumente, Video
verschiedenen
Schwierigkeitsgrades mit
Fragen zum Hörverständnis
Liedtexte mit Analyse
Lieder als
Hörverstehensübung
Bewusstsein für verschiedene
Textsorten und
verschiedener Typen von
Hörverständnis entwickeln
8 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
Vereinfachte Literatur oder
didaktisch bearbeitete
Zeitungen und Zeitschriften,
Gedichte, Lieder
Lesestrategien entwickeln
längere Texte lesen und
Liedertexte verstehen und
Interpretationsstrategie
vertiefen
3 15 2. Mündliche Produktion und
8 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren
szenische Darstellungen
Dialoge nach Rollenvorgaben
gestalten z. B: Reise buchen,
Verkauf und
Einkaufssituationen, eigene
Mini-Autobiographie darstellen
Kurzvorträge zu
verschiedenen Themen mit
Internetrecherche (z.B.
versch. Regionen)
Diskussionen zu aktuellen
Seite 160
5 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so
flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen, persönliche
bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas
problematisch ist, oder sich beschweren)
Diskussionen zu aktuellen
Dialoge nach Rollenvorgaben
gestalten z. B: Reise buchen,
Verkauf und
Einkaufssituationen, eigene
Mini-Autobiographie
Präsentation mit
anschliessendem Peerfeedback
Meinung
Teamfähigkeit
Theaterstücke/Drehbücher
auszugsweise szenisch
umsetzen
2 2.3. Sprachmittlung/Mediation
oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen) anderen Personen,
je nach Situation, in der eigenen oder der
Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder
mithilfe von Umschreibungen, erklärend
Kurzzusammenfassungen
einfache Übersetzungen
Selbstvertrauen in Bezug auf die
eigene Kreativität und den
Umgang mit Fragestellungen
3 11 3. Schriftliche Produktion und
6 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben
Zusammenfassungen
längere Berichte und
Beschreibungen erfassen
Verschiedene komplexere
Grammatikübungen
Texte im Zusammenhang mit
der Lektüre schreiben
Die Ausdrucksformen für
einen argumentativen Text
kurze Texte schreiben
(Meinung zu einem Thema,
fiktionaler Text usw.)
4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Bewerbungsbriefe mit Zu-
/Absage
Seite 161
1 3.3. Sprachmittlung/Mediation
Lehrbuchwortschatz. Begriffe
aus der Unterrichtssprache
vielfältige Übungen zum
Wortschatz
Texte aus dem Alltag in
Zeitschriften/Zeitungen/Blogs
recherchieren
Erweiterung des Vokabulars
anhand verschiedener
Textsorten und
Vokabularübungen
3 3 4. Sprachreflexion und
Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt
Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
Lesestrategien anwenden
Umgang mit dem Wörterbuch
Die ECHO-Strategie
anwenden anhand der
Hörverständnisse
Textinhalt aus dem Kontext
herauslesen
Selbstevaluation anhand der
Online-Prüfungen PLIDA/CELI
ecc.
Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
Brainstorming
Strukturieren eines Textes
Vergleich mit anderen
Sprachen (Französisch,
Spanisch)
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Diskussionen in kleinen
Bedeutung der non-verbalen
verstehen und umsetzen
Seite 162
3 3 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
3 5.1. Soziokulturelle
Versch. komplexere Artikel
Videosequenzen
Gedichte
Lebensweise in
Italien/Tessin;
Lebensphilosophie (z.B. ein
Tag am Strand/See,
Feiertage, usw.)
Unterschiede sprachlich und
kulturell festlegen anhand
von Sprichwörter
3 12 6. Kultur und interkulturelle
3 6.2. Zeitgeschehen und
erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte
in der eigenen Kultur vergleichen
Zeitungsausschnitte
Lieder
Videosequenzen
Geschichte (Faschismus)
Geographie (Inselleben,
Vulkanismus)
Medienbildung, IKT
Recherche von
Medienbeiträgen zu
aktuellen Themen
Verschiedene wichtige
Unternehmen Italiens/des
Tessins kennenlernen
Kommunikationsfähigkeit
Arbeiten mit Statistiken
kurze Stellenanzeigen lesen
und verstehen
1 6.4. Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und des
Rechtswesens der Schweiz mit ähnlichen
Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen
Italiens Bildungssystem und
Staatsform kennen
2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Tagesschau
Dokumentarfilme
Seite 163
5 6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen
und beschreiben sowie persönliche Reaktionen
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und
Didaktisch aufbereite Lektüre
von Kurzprosa, ersten
Romanen etc. begleitet von
Filmanalyse
Einführung in die italienische
Filmkunst und Entwicklung des
italienischen Films
Die italienische Musik:
Geschichte, Bedeutung,
Aktualität
Selbstmotivation
kurze und einfache
Filmsequenzen anhand von
didaktisch
aufbereitetemTextausschnitt
verstehen, analysieren und
Seite 164
IDAF / Hinweise /
4 12 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen (z.B. technische
Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen
oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der
Standardsprache gesprochen wird
Komplexere Dokumente im
Lehrmittel
Originaldokumente wie
Kurzfilme, Radio-und
Fernsehclips
Radio-und Fernsehclips
online recherchieren,
7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
Didaktisch aufbereitete
Zeitungs- und
Zeitschriftenbeiträge,
Kurzgedichte, Liedtexte
4 8 2. Mündliche Produktion und
2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und
Fragen/Antworten,
Konjugationsdrill,
Erzählübungen,
Kurzpräsentationen, Vorträge
Vorstellung von Liedern und
italienischen Spezialitäten
Seite 165
2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel
und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne
allzu störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
vertraute Themen teilnehmen, persönliche
ist, oder sich beschweren)
Diskussionen zu aktuellen
Dialoge und Rollenspiele in
Gruppen (Termine besprechen,
geschäftliche Verabredungen)
Simulation
Bewerbungsgespräch
Vermutungen über die
persönliche und berufliche
Zukunft anstellen (Horoskope,
Pläne, Wünsche, etc.)
IKA: Podcasts von
Bewerbungsgesprächen /
Peer-Feedback als Podcast
auf Schulserver
2.3. Sprachmittlung/Mediation
technische Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit
einfachen Formulierungen oder mithilfe von
praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
Vergleich mit
Muttersprache
Seite 166
4 8 3. Schriftliche Produktion und
3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und
zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende
Texte verfassen
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und
fortgeschrittener
Konjugationsdrill,
Repetierendes Vertiefen der
wichtigsten Grammatikthemen
(Komplexe nominale und
verbale Strukturen, Futur I und
II, Plusquamperfekt,
Konditional, Imperativ,
Gerundium, Präpositionen,
Doppelpronomina)
Kurze Texte wie
Stellungsnahmen; Einstieg in
Kurzprotokolle von Gesprächen
Erzählübungen
Bewerbungsdossiers
3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Briefe nach Inhaltsvorgaben
Schriftliche Anliegen äussern
und beantworten
4 3 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im
Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren
mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Selbstevaluation mit Checklisten
in Lehrmitteln
Bewusstwerdung der Bedeutung
des Spracherwerbs
Erkennen und Verbesserung von
Fehlern
Seite 167
umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen, Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte, einfache
Sprachspiele
Erstellen von Checklisten/Mind-
Maps als Vorbereitung von
schriftlichen oder mündlichen
Beiträgen
1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen oder
Erzähltexten
Rollenspiele Geschäftsleben:
Telefongespräche, Email-
Berichte
Notizen am Telefon
Gebrauch und Bedeutung
des kritischen Denkens
4 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
5.1. Soziokulturelle
Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der
eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und
Versch. Artikel
Videosequenzen
Sprichwörter
Gedichte
Sinn und Zweck der
italienische Alltagsgesten
4 12 6. Kultur und interkulturelle
1 6.1. Persönliches und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen
aus fremden Kulturen vergleichen
Erfahrungsbericht nach
Sprachaufenthalt
erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte
in der eigenen Kultur vergleichen
Die Presselandschaft der
italienischen Schweiz und
Italiens im Vergleich
Aufbau eines Zeitungsartikels
Erstellen einer
Linksammlung auf
Schulserver
Seite 168
Werbespots
Traditionen und Feste
Stadt/Land-Gesellschaft
1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft,
Kurze Dokumentarfilme
Lektüre von Zeitungen
Recherche im Internet
8 6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und
beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf
Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung
beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu
Schwierigere vereinfachte
Belletristik
Kurzgeschichten/Erzählungen
(z.B. Baricco, Ammaniti), Krimis,
Kurzromane, Theaterstücke,
Hörspiele
Literaturverfilmungen, Film als
Spiegel sozialer Realitäten
(Neorealismo in Auszügen:
Rossellini, De Sica, Visconti,
Fellini)
Musica leggera (Festival di
Sanremo)
Seite 169
Konkretisierungen IDAF / Hinweise / Empfehlungen
5 23 1. Rezeption Die Lernenden können:
5 9 1.1. Hörverstehen und Seh-/
in überblickbaren Sachinformationen über
erkennen (z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich
und in der Standardsprache gesprochen wird
Authentische Dokumente (z.B.
Filme, Kurzhörspiele, Sketches
Radio-und Fernsehreportagen)
14 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten
Lesetexte in Lehrmittel
Mittlere bis längere
Originaltexte aus der Praxis
(Zeitungsnachrichten,
Werbung, Wirtschaft)
Selbstständige Recherche im
Internet; Auswahl von
geeigneten Texten
5 8 2. Mündliche Produktion und
2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und
die wichtigsten phonetischen Regeln richtig
mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz
in Alltagssituationen leicht zögernd oder
mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen
Spezialgebieten zusammenhängend
präsentieren und Nachfragen beantworten
Konjugationsdrill,
Kurzpräsentationen, Vorträge
Vorstellung von Liedern,
Filmen, Zeitungsartikeln;
Einführung in die besonderen
Merkmal eder Regionen
Italiens und der Südschweiz
(Monumente, Persönlichkeiten,
Kulinarik)
Erstellen von kurzen
Audiobeiträgen/Podcasts
Seite 170
2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Redewendungen,
Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem Gegenüber
an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen, persönliche
auch weniger routinemässige Situationen
mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas
problematisch ist, oder sich beschweren)
Diskussionen zu aktuellen
Dialoge und Rollenspiele in
s. 2.1.
2.3. Sprachmittlung/Mediation
oder aktuellem Interesse (z.B. den
Wetterbericht oder technische Anweisungen)
anderen Personen, je nach Situation, in der
eigenen oder der Zielsprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe von
praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
s. 2.1.
5 10 3. Schriftliche Produktion und
3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und
kurze Berichte in einem üblichen
Konjugationsdrill als Repetition,
Kurze Texte wie
Stellungsnahmen; Einstieg in
Kurzprotokolle von
Diskussionen oder Gesprächen
Erzählübungen
Verschiedene Textsorten
Seite 171
3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache
Informationen von unmittelbarer Bedeutung
Handelskorrespondenz:
Anfragen und Buchungen im
Tourismusbereich
Erstellen eines Reiseprogramms
mit Buchung/Absage, Fragen,
u.ä.
5 1 4. Sprachreflexion und
4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio
evaluieren
mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Selbstevaluation mit Checklisten
in Lehrmitteln
Bewusstwerdung der
Bedeutung des Spracherwerbs
Erkennen und Verbesserung
von Fehlern
4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen
Lesestrategien wie überfliegendes Lesen,
selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über
den weiteren Textverlauf oder intelligentes
Raten gezielt einsetzen
In Anlehnung an Verstehens- und
Lesestrategien in der Erstsprache
(Deutsch)
Linksammlung elektronischer
Lernhilfen auf Schul-Server
4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ
Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen, Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
Sprachspiele generell
Erstellen von Mind-Maps als
Vorbereitung von schriftlichen
oder mündlichen Beiträgen
Querverweise auf andere
romanische Sprachen
(Französisch, Spanisch)
Deutsch / IDPA
Seite 172
4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder
persönlich interessierende Themen führen
paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik
und Körpersprache bewusst anwenden
Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen oder
Erzähltexten
Rollenspiele Geschäftsleben:
Telefongespräch/-konferenz,
Notizen am Telefon, Szenen im
Grossraumbüro
s. 4.2.
5 6 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
5.1. Soziokulturelle
die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
anwenden (z.B. die formalen Anredeformen,
korrekte Dankes- und Grussformeln)
Simulation Restaurant /
Geschäftsessen: Bezahlung am
Ende, Verhaltenskodex u.ä.
Aberglaube, regionale
Evt. Videoaufnahmen von
Rollenspielen zwecks
Visionierung/ Besprechung
5 6 6. Kultur und interkulturelle
6.1. Persönliches und
Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen vergleichen
Erfahrungsbericht nach
Sprachaufenthalt
6.2. Zeitgeschehen und Medien Merkmale der Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den Medien der
Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung
der Sachverhalte in der eigenen Kultur
Die Presselandschaft der
italienischen Schweiz und
Italiens im Vergleich
Aufbau eines Zeitungsartikels
Umgang mit div. Elektronischen
Seite 173
6.3. Wirtschaft und Gesellschaft aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der Zielsprache
unterschiedlichen kulturellen und
Wirtschaft, organisierte
Kriminalität & Korruption
Die moderne italienische
(Gleichstellungsfragen; die
Familie im Wandel; Tradition
und Gegenwart)
Sachbücher/Reportagen in
Auszügen (z.B. Arbeitswelt:
Nove, Mi chiamo Roberta
La questione meridionale (Nord-
Süd-Gefälle)
Problematik des Meridione
(Jugend, Arbeit, u.ä.)
Vergleiche mit Wirtschafts- und
Arbeitswelt in der
Deutschschweiz bzw. der
italienischsprachigen Schweiz
6.4. Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und
des Rechtswesens der Schweiz mit ähnlichen
Erscheinungen in Ländern der Zielsprache
Verständnis für die historische
Bedingtheit der Prima bzw.
Seconda Repubblica
Parallelen zu
Geschichte/Staatkundeunterricht
6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Kurze Dokumentarfilme,
Lektüre von Zeitungen
Sachbücher in Auszügen
6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder
lesen und beschreiben sowie persönliche
Reaktionen darauf formulieren
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen
und Eindrücke dazu formulieren
Kurzgeschichten/Erzählungen,
und Novellen, Krimis, Romane,
Theaterstücke, Hörspiele
Literaturverfilmungen, Film als
Kunstform und Spiegel sozialer
Realitäten (Benigni, Tornatore,
Giordana, Özpetek, Sorrentino)
Basale Element der Filmanalyse
Seite 174
IDAF / Hinweise /
6 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 1.1. Hörverstehen und Seh-/
oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen (z.B. technische
Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen
oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen)
Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der
Standardsprache gesprochen wird
Authentische Dokumente (z.B.
Filme, Kurzhörspiele, Sketches
Radio-und Fernsehreportagen)
6 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen
Lesetexte in Lehrmittel
Mittlere bis längere
Originaltexte aus der Praxis
(Zeitungsnachrichten, Werbung,
Wirtschaft, literarische Texte)
Selbstständige Recherche
im Internet; Auswahl von
geeigneten Texten
6 6 2. Mündliche Produktion und
3 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die
Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und
Repetierendes Vertiefen der
wichtigsten Grammatikthemen
Kurzpräsentationen, Vorträge
Vorstellung von Zeitungsartikeln
Seite 175
2 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel
und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne
allzu störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
vertraute Themen teilnehmen, persönliche
ist, oder sich beschweren)
Diskussionen zu aktuellen
Dialoge und Rollenspiele in
Podcastmitschnitt von
1 2.3. Sprachmittlung/Mediation
technische Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit
einfachen Formulierungen oder mithilfe von
praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
6 6 3. Schriftliche Produktion und
4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so
zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende
Texte verfassen
schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und
Satztransformationen auf
fortgeschrittenem Niveau
Repetierendes Vertiefen der
wichtigsten Grammatikthemen
Kurze Texte wie
Stellungsnahmen; Einstieg in
Kurzprotokolle von
Diskussionen oder Gesprächen
Erzählübungen
Verschiedene Textsorten
Seite 176
2 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen
Diskussionsforen IKA
6 4 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im
Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren
mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
Selbstevaluation mit Checklisten
in Lehrmitteln
Erkennen und Verbesserung von
Fehlern
Selbsteinschätzung anhand von
CELI/PLIDA
4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder
Wörter aus dem Kontext erschliessen)
In Anlehnung an
Verstehens- und
Lesestrategien in der
Erstsprache (Deutsch)
umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen
Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen, Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
Sprachspiele generell
Erstellen von Mind-Maps als
Vorbereitung von schriftlichen
oder mündlichen Beiträgen
Querverweise auf andere
romanische Sprachen
(Französisch, Spanisch)
2 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich
Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen oder
Erzähltexten
Rollenspiele Geschäftsleben:
Telefongespräch/-konferenz,
6 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
Seite 177
6 7 6. Kultur und interkulturelle
2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft,
Kurze Dokumentarfilme, Lektüre
von Zeitungen
Sachbücher in Auszügen
5 6.6. Literatur und andere
kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen
und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf
Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung
beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke
dazu formulieren
Kurzgeschichten/Erzählungen
und Novellen, Krimis, Romane,
Theaterstücke:
Gruppenlektüre/-diskussion
Literaturverfilmungen, Film als
Kunstform
Musica
5. Sprachzertifikat (freiwillig)
Die Kaufleute haben die Möglichkeit, ihre Italienischkenntnisse in speziellen Diplomvorbereitungskursen zu vertiefen und ein international anerkanntes Sprachdiplom auf Niveau B1/B2 (letzteres
vor allem für Kaufleute mit muttersprachlichem Hintergrund) zu erwerben (PLIDA/CELI).
Seite 178
Fach Sport
- Bisheriger Lehrplan Fach Sport für die IMS
- Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität vom 18. Dezember 2012
- Lehrpläne von anderen Schulen
2 2 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der Sportunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und fördert die Lernenden in ihrer Körperwahrnehmung,
Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem sozialen Verhalten.
Er dient durch vielseitige Beanspruchung der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und verbessert das physische, psychische und soziale Wohlbefinden.
Der Sportunterricht fördert die Beziehungs-, die Kommunikations-, Team-, Konflikt- und Leistungsfähigkeit Eigenschaften, die im Berufsleben gefragt sind.
Durch gezielte Haltungsschulung und Vermittlung von Kraft- und Ausdauertrainingsformen lernen die Studierenden einen Ausgleich zu ihrer sitzenden Tätigkeit
zu schaffen.
Der Sportunterricht erweitert die Bewegungserfahrung, das Bewegungslernen, stärkt die Leistungs- und Ausdrucksfähigkeit und ermöglicht intensives
emotionales Erleben.
Durch eine gezielte Auswahl von Sportarten lernen die Studierenden Möglichkeiten kennen, wie sie sich lebenslang sportlich betätigen können und erfahren
dadurch einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst.
Der Sportunterricht prägt mit umfassenden Anlässen die Schulkultur mit.
Seite 179
Sozialkompetenz: Sich in ein Team integrieren und eine unterstützende oder tragende Rolle übernehmen. Sich gegenüber anderen fair verhalten.
Kommunikation und Kooperation in der Gruppe, rivalisierende Auseinandersetzung im Wettkampf, Konflikte lösen können. Entwicklung von
Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Leistungsgrenzen erfahren, akzeptieren und steigern.
Reflexive Fähigkeiten: Die sportliche Leistungsfähigkeit als Teil der Gesundheit und des Wohlbefindens erkennen und verinnerlichen.
Den eigenen Körper in Bewegungssituationen einschätzen. Erkennen eigener Wirksamkeit, aber auch der Grenzen der eigenen Kompetenzen/des eigenen
Verhaltens.
Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Verantwortungsvolles sportliches Handeln entwickeln, der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst Sorge tragen.
Den Wert der Natur als Ort für sportliche Betätigung erkennen und sich rücksichtsvoll verhalten.
Interessen: Gesunde Lebenshaltung erlernen, erfahren und erleben (nicht nur wissen/kennen) und dadurch physisch und psychisch gesund bleiben, um
dem Druck und den Belastungen des (Berufs-)Alltags standhalten zu können. Sich selbst als ganzheitliches Wesen (Körper, Seele, Geist) bewusst sein
und eine positive Einstellung zum eigenen Körper haben. Bewegung, Sport und Spiel als Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens wahrnehmen.
Veränderungen, Tendenzen und Neuerungen verfolgen.
Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Den korrekten Umgang mit technischen Hilfsmitteln beherrschen Digitale
Medien zur Bewegungsanalyse einsetzen können.
Der Sportunterricht besteht aus den folgenden 6 Lerngebieten:
- Spielen
- Leichtathletik
- Geräteturnen
- Fitness
- Bewegung gestalten und Rhythmisieren
- Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten
Jeweils im ersten Semester pro Schuljahr werden daraus mindestens zwei Lerngebiete behandelt, im darauffolgenden Semester mindestens zwei weitere.
Seite 180
1. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.2 ergänzende
die technischen und taktischen Grundlagen sowie
die Spielregeln in mindestens einer von sechs
vorgegebenen Spielsportarten anwenden.
die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln im
Spiel anwenden.
Mögliche Spielsportarten:
Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby, usw.
1. 6 2. Leichtathletik Die Lernenden können
6 2.1 Laufen, Werfen,
aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in
einer Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden.
Mögliche Bereiche: Laufen,
1. 8 3. Geräteturnen Die Lernenden können
8 3.1 Balancieren, Drehen,
aus mindestens einem vorgegebenen Bereich eine
Bewegungsabfolge vorzeigen.
Mögliche Bereiche:
1. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und Beweglichkeit
ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und
Trainingsformen fördern und ihr eigenes
Leistungsvermögen erfahren.
Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich
verstehen.
Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen fördern.
Dauerlauf
Vermittlung der
Trainingsgrundsätze
Gesundheitsorientiertes
Basisprogramm im Bereich
von Kraft und Beweglichkeit
Literatur: HEGNER, Jost, 5.,
überarbeitete Auflage 2012,
Training fundiert erklärt:
Handbuch der Trainingslehre
Seite 181
1. 2 5. Bewegung gestalten
Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. Bewegungsmuster
reproduzieren (mit/ohne
Hilfsmittel)
Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode (Aufnehmen
Verarbeiten Umsetzen)
1. 5 6. Schwimmen und
Thema aus den folgenden
Bereichen:
eine der vier vorgegebenen Schwimmtechniken
demonstrieren.
ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren.
Sprünge mit Eintauchen fusswärts und kopfwärts
demonstrieren.
ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser
erweitern.
Crawl, Brustgleichschlag,
Distanzschwimmen
Mögliche Sprünge: Vorformen,
100a, 101c, 400a, 401c
(Herren), 102c (Damen)
Mögliche Bereiche: Tauchen,
Seite 182
2. 10 1. Spielen Die Lernenden können
die technischen und taktischen Grundlagen sowie
die Spielregeln in mindestens einer weiteren von
sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden.
die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln
in einer weiteren Trendsportart anwenden.
Mögliche Spielsportarten:
Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby, usw
2. 8 2. Leichtathletik Die Lernenden können
8 2.1 Laufen, Werfen,
aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in
einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch
Mögliche Bereiche: Laufen,
2. 6 3. Geräteturnen Die Lernenden können
6 3.1 Balancieren, Drehen,
aus mindestens einem weiteren vorgegebenen
Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen.
Mögliche Bereiche:
2. 5 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und Beweglichkeit
ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und
Trainingsformen weiterentwickeln und ihr eigenes
Leistungsvermögen erfahren.
Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich
verstehen und praktisch anwenden.
Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen weiterentwickeln.
Dauerlauf
Vermittlung der
Trainingsgrundsätze
Gesundheitsorientiertes
Basisprogramm im Bereich
von Kraft und Beweglichkeit
Literatur: HEGNER, Jost, 5.,
überarbeitete Auflage 2012,
Training fundiert erklärt:
Handbuch der Trainingslehre
Seite 183
2. 2 5. Bewegung gestalten
Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. Einfache Bewegungsformen
(Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz)
AVU-Methode (Aufnehmen
Verarbeiten Umsetzen)
2. 5 6. Schwimmen und
eine weitere der vier vorgegebenen
ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren.
weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser
erweitern.
Crawl, Brustgleichschlag,
Distanzschwimmen
Mögliche Sprünge: Vorformen,
100a, 101c, 400a, 401c
(Herren), 102c (Damen)
Mögliche Bereiche: Tauchen,
Seite 184
3. 10 1. Spielen Die Lernenden können
die technischen und taktischen Grundlagen sowie
die Spielregeln in mindestens einer weiteren von
sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden.
in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen und
Mögliche Spielsportarten:
Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby, usw.
3. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in
einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch
Mögliche Bereiche: Laufen,
3. 7 3. Geräteturnen Die Lernenden können
7 3.1 Balancieren, Drehen,
aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
Mögliche Bereiche:
3. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und Beweglichkeit
ihre Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im
Ausdauerbereich anwenden.
ihre Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit
im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes
Basisprogramm anwenden.
pulsanalysierendes Training
selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Literatur: HEGNER, Jost, 5.,
überarbeitete Auflage 2012,
Training fundiert erklärt:
Handbuch der Trainingslehre
Seite 185
3. 2 5. Bewegung gestalten
ihr Bewegungsrepertoire zu Musik vertiefen. Rhythmische Bewegungsfolge
gestalten
Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode (Aufnehmen
Verarbeiten Umsetzen)
3. 5 6. Schwimmen und
eine weitere der vier vorgegebenen
ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser
erweitern.
Crawl, Brustgleichschlag,
Distanzschwimmen
Mögliche Sprünge: Vorformen,
100a, 101c, 400a, 401c
(Herren), 102c (Damen)
Mögliche Bereiche: Tauchen,
Seite 186
4. 10 1. Spielen Die Lernenden können
die technischen und taktischen Grundlagen sowie
die Spielregeln in mindestens einer weiteren von
sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden.
in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen und
Mögliche Spielsportarten:
Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby, usw.
4. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in
einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch
Mögliche Bereiche: Laufen,
4. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können
5 3.1 Balancieren, Drehen,
aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
Mögliche Bereiche:
Seite 187
4. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und Beweglichkeit
ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen
im Ausdauerbereich anwenden.
ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
gesundheitsorientiertes Basisprogramm anwenden.
pulsanalysierendes Training
selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Literatur: HEGNER, Jost, 5.,
überarbeitete Auflage 2012,
Training fundiert erklärt:
Handbuch der Trainingslehre
4. 2 5. Bewegung gestalten
ihr Bewegungsrepertoire zu Musik erweitern und
verbessern.
Rhythmische Bewegungsfolge
gestalten
Choreographie in
Kleingruppen erarbeiten
Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode (Aufnehmen
Verarbeiten Umsetzen)
4. 5 6. Schwimmen und
eine weitere der vier vorgegebenen
ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser
erweitern.
Crawl, Brustgleichschlag,
Distanzschwimmen
Mögliche Sprünge: Vorformen,
100a, 101c, 400a, 401c
(Herren), 102c (Damen)
Mögliche Bereiche: Tauchen,
Seite 188
5. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.3. Spielsportarten
1.4. Ergänzende
die technischen und taktischen Grundlagen sowie
die Spielregeln in mindestens einer weiteren von
sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden.
in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen und
Mögliche Spielsportarten:
Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby, usw.
5. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in
einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch
Mögliche Bereiche: Laufen,
5. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können
5 3.1 Balancieren, Drehen,
aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
Mögliche Bereiche:
Seite 189
5. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und Beweglichkeit
ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen
im Ausdauerbereich anwenden.
ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
gesundheitsorientiertes Basisprogramm anwenden.
pulsanalysierendes Training
selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Literatur: HEGNER, Jost, 5.,
überarbeitete Auflage 2012,
Training fundiert erklärt:
Handbuch der Trainingslehre
5. 2 5. Bewegung gestalten
ihr Bewegungsrepertoire zu Musik ergänzen und
weiter verbessern.
Rhythmische Bewegungsfolge
gestalten
Choreographie in
Kleingruppen erarbeiten
Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode (Aufnehmen
Verarbeiten Umsetzen)
Seite 190
5. 5 6. Schwimmen und
eine weitere der vier vorgegebenen
ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser
erweitern.
Crawl, Brustgleichschlag,
Distanzschwimmen
Mögliche Sprünge: Vorformen,
100a, 101c, 400a, 401c
(Herren), 102c (Damen)
Mögliche Bereiche: Tauchen,
Der Sportunterricht im 6. Semester an der AKSA:
Es soll eine Wahl aus den 6 Lerngebieten getroffen werden.
Der Unterricht ist teilweise koedukativ und abteilungsübergreifend (Sporttagteambildung und Sporttagvorbereitung).
Der Unterricht wird insgesamt in 2 Unterrichtseinheiten aufgeteilt.
Der Sportunterricht im 6. Semester an der Kanti Baden:
Der Unterricht findet als Wahlsport statt.
Der Unterricht ist koedukativ und abteilungsübergreifend.
Der Unterricht wird insgesamt in 2 Kurse (Unterrichtseinheiten) aufgeteilt.
Pro Kurs werden parallel mehrere Themen angeboten.
Die Lernenden wählen aus vorgegeben Inhalten nach ihren Interessen bestimmte Sportarten aus.
Aus den 6 Lerngebieten werden 2 Lerngebiete ausgewählt:
Seite 191
6. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.1. Nach Möglichkeit
(Trendsportarten) und
Outdoorsportarten
im ausgewählten Sportspiel ihre spielspezifischen
Fertigkeiten verbessern.
in spezifischen Spielsituationen individuell- und
kollektivtaktisch angemessen handeln.
anhand ihrer Fähigkeiten die verlangten
technischen und taktischen Kompetenzen
anwenden und zu einem gelungenen Spielerlebnis
beitragen.
Schwerpunkte aus den
folgenden Spielsportarten:
Basketball, Handball, Futsal /
Fussball, Volleyball,
Unihockey, Badminton
ein Spiel aus den bereits
Erworbenen vertiefen:
Smolball, Touchrugby oder
weitere Outdoorsportarten
Eishockey, Curling, Rudern
usw.
6. 10 2. Leichtathletik Die Lernenden können
10 2.1 Nach Möglichkeit
Laufen, Werfen, Springen
die disziplinspezifischen Fertigkeiten unter
Wettkampfbedingungen differenziert anwenden.
Mehrkampf aus folgenden
Bereichen: Laufen, Werfen,
6. 10 3. Geräteturnen und
Klettern
3.1 Nach Möglichkeit
3.2 Nach Möglichkeit
Klettern
einzelne Elemente zu einer Verbindung
zusammenstellen.
Bewegungsaufgaben situationsangepasst lösen.
sich gegenseitig korrekt sichern und die
Grundtechniken des Sportkletterns anwenden.
folgende Bereiche:
Geräteturnen, Parkour
Einführung Sportklettern
(indoor)
Seite 192
6. 10 4. Fitness Die Lernenden können
5.1 Nach Möglichkeit
Ausdauer
5.2 Nach Möglichkeit Kraft
und Beweglichkeit
Grundlagenausdauer mittels angepassten Übungs-
und Trainingsformen trainieren und erhalten.
Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht
und an Krafttrainingsgeräten korrekt ausführen.
das Beweglichkeitstraining selbständig und korrekt
Schwerpunkte in den
Bereichen Ausdauer, Kraft
und Beweglichkeit setzen
Kräftigungsübungen im
Kraftraum
Beweglichkeitstraining
allgemein und
sportartenspezifisch
6. 10 5. Bewegung gestalten
6.1 Nach Möglichkeit
weiterführende,
fortgeschrittene
Tanzschritte und/oder
Bewegungsformen
6.2 Nach Möglichkeit
vorgegebene,
weiterführende
Bewegungsfolgen mit oder
ohne Requisiten
in verschiedenen Raum- und Bewegungsebenen
(Spiegelungen, zeitlich versetzt) gestaltend arbeiten.
ein vorgegebenes Bewegungsmuster mit oder ohne
Requisiten in Kraft, Raum und Zeit variierend
gestalten.
Ropeskipping, Aerobic,
6. 10 6. Schwimmen und
6.1 Nach Möglichkeit
weitere Schwimmstile oder
Sprünge
6.2 Nach Möglichkeit
Wassersportarten wie
Wasserball, Tauchen,
ihre Bewegungserfahrungen in den bekannten
Schwimmstilen und im Wasserspringen erweitern
und vertiefen.
Ihr Bewegungsrepertoire auf die ergänzenden
Wassersportarten übertragen.
Crawl, Brustgleichschlag,
Mögliche Sprünge: Vorformen,
100a, 101c, 400a, 401c
(Herren), 102c (Damen)
Mögliche Bereiche: Tauchen,
Seite 193
Fach IDAF / IDPA
10% des Berufsmaturitätsunterrichts und der Lernstunden sind dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es umfasst das interdisziplinäre Arbeiten in den
Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Die entsprechenden Lektionen und Lernstunden verteilen sich wie
folgt auf die Ausrichtungen der Berufsmaturität:
Lektionenverteilung
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem.
IDAF 1
IDAF 2
IDAF 3
IDAF 4
1 L. IDPA
Abschluss der
IDPA im 4. Jahr
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu
präsentieren. Sie erweitern und relativieren ihr disziplinäres Wissen und Können und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in
Zusammenhängen und Systemen zu denken, wissenschaftlich zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team oder allein zu arbeiten.
Begleitend zu ihrem Erarbeitungsprozess üben sich die Lernenden in der kritischen Reflexion und Diskussion. Ausschlaggebend für den
Gesamterfolg von interdisziplinärem Arbeiten (IDAF und IDPA) ist, ob Erkenntnisse, Denkweisen und Methoden aus zwei oder mehreren Fächern
so integriert werden, dass der Kompetenz- und Erkenntnisgewinn die Möglichkeiten eines Einzelfaches übersteigt.
Eine sachkundige und unterstützende Betreuung durch die Lehrpersonen ist für den Kompetenzzuwachs der Lernenden sowie für die Qualität von
IDAF und IDPA unabdingbar. IDAF und IDPA bereiten die Lernenden auf die Bewältigung komplexer Aufgaben und selbstständiger Arbeiten auf
Fachhochschulstufe vor.
Seite 194
Die Lernenden werden im Rahmen von IDAF und IDPA in den folgenden überfachlichen Kompetenzen gefördert:
Methodisches Vorgehen: sich in ein Thema einarbeiten; eine Fragestellung, Hypothese oder Gestaltungsidee formulieren; disziplinäres Wissen und
Können zur Problemlösung nutzen; geeignete methodische Vorgehensweisen für die Untersuchung und Gestaltung anwenden oder entwickeln
Planung und Durchführung von Projekten: konzeptionell denken; ein Projekt in Grundzügen skizzieren; die Arbeit nach einem Zeitplan strukturieren;
selbstständig und beharrlich auf ein Ziel hin arbeiten; den Erarbeitungsprozess und insbesondere die verwendeten Methoden kritisch reflektieren
Sozialkompetenz: im Falle von Teamarbeit die Verantwortlichkeiten im Team festlegen, sachorientiert zusammenarbeiten, eigene Stärken einbringen
sowie mit Widerständen und Konflikten umgehen; mit den Betreuungspersonen konstruktiv zusammenarbeiten, Vereinbarungen mit ihnen einhalten und
Unterstützung bei ihnen holen, wenn sie nötig ist
Informationssuche: verschiedenartige Informationsquellen nutzen und bewerten; Gewährspersonen befragen; das Ergebnis von Recherchen im
geeigneten Medium festhalten; korrekt zitieren
Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: die eigenen und fremden Werte und Haltungen kritisch reflektieren; mit der Ungewissheit offener Situationen
umgehen; sich an einem konkreten Fall mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinandersetzen; gemeinsame Vorstellungen über die
Gestaltung der Zukunft entwickeln
Kreative Betätigung: handwerkliches Geschick, Kreativität und künstlerisches Talent an den Tag legen
Kommunikation und Präsentation: die Ergebnisse strukturieren und in geeigneter Form festhalten; die Ergebnisse und ihre Erarbeitung vor Publikum
präsentieren und kommentieren
Diese überfachlichen Kompetenzen werden im interdisziplinären Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) erworben und in der
interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) eingesetzt. Sie ergänzen die fachlichen Kompetenzen, die in den verschiedenen Beiträgen der Lernenden
zum IDAF sowie in der IDPA zum Zuge kommen und die hier nicht weiter ausgeführt werden.
Die überfachlichen Kompetenzen werden soweit überprüft, als sie beobachtbar und mit Kriterien bewertbar sind.
4. IDAF-Elemente
IDAF Modul 1 Zwei BM-Fächer gemäss Vorgabe Schulleitung
IDAF Modul 2 Zwei BM-Fächer gemäss Vorgabe Schulleitung
IDAF Modul 3 Deutsch und Fremdsprache Sprachaufenthalt (Bericht Sprachaufenthalt)
IDAF Modul 4 Zwei BM-Fächer gemäss Vorgabe Schulleitung
Die
Seite 195
5. Beispiele von IDAF-Themen
Sem. Richtwerte
Lektionen
Fachbereiche Thema Mögliche Form der Bewertung
3 6 Deutsch - Geschichte Urheberrechte im Laufe der Zeit untersuchen Schriftliche Arbeit
6 Deutsch - Geschichte Vorschriftliche Quellen und schriftliche Quellen vergleichen Präsentation
4 Deutsch - Englisch Mediation Mündlich
8 Deutsch - Wirtschaft und
Recht
Werbung in den Medien Präsentation
3 8 Wirtschaft und Recht - FRW Erstellung eines Werbekonzepts mit Kalkulation Schriftliche Arbeit
7 Geschichte Deutsch
Wirtschaft und Recht
Alltag früher und heute vergleichen Dokumentation
6. IDPA
Projektarbeit WMS, ab Schuljahr 2019-20
Die Note für das interdisziplinäre Arbeiten ergibt sich je zur Hälfte aus der Note für die Interdisziplinäre Projektarbeit und der Erfahrungsnote IDAF. (BMV Art. 24,
Abs. 5). Die Erfahrungsnote IDAF wird aus dem Durschnitt der 6 Arbeiten auf eine halbe oder ganze Note gerundet. Die Note der IDPA wird ebenfalls auf eine
halbe oder ganze Note gerundet.
LEHRPLAN
INFORMATIKMITTELSCHULE
Lehrgang ab Eintritt Schuljahr 2026/27
August 2026
Anhang 3 (Stand 1. August 2026) 423.342
Seite 2
Inhaltsverzeichnis
Grundlagenfächer ........................................................................................................................ 3
Fach Deutsch ....................................................................................................................................... 3
Fach Französisch ................................................................................................................................ 20
Fach Englisch ..................................................................................................................................... 64
Fach Mathematik............................................................................................................................. 101
Schwerpunktfächer ...................................................................................................................116
Fach Wirtschaft und Recht .............................................................................................................. 116
Fach Finanz- und Rechnungswesen................................................................................................. 139
Ergänzungsfächer ......................................................................................................................161
Fach Geschichte und Politik ............................................................................................................ 161
Fach Technik und Umwelt ............................................................................................................... 173
Übrige Fächer ............................................................................................................................180
Fach Italienisch ................................................................................................................................ 180
Fach Sport ........................................................................................................................................ 225
Fach IDAF / IDPA.............................................................................................................................. 244
Seite 3
Grundlagenfächer
Fach Deutsch
Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025,
Stand 1. März 2026
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung: 150 Minuten
Mündliche Prüfung: 15 Minuten
Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Die Lernenden werden im Hinblick auf ihr späteres berufliches Umfeld im IT-Bereich befähigt und motiviert, Sprache adäquat anzuwenden, d. h.
kontextbezogen und stilistisch angemessen zu reagieren.
Im Fokus des Unterrichts stehen die basalen Kompetenzen in der ersten Landessprache: Lesen, Sprechen und Schreiben. Das Spektrum umfasst das Verstehen
insbesondere sachspezifischer Texte von der Paraphrasierung bis zu deren mündlicher bzw. schriftlicher Erörterung. Im Blick stehen das sprachliche
Abstraktions- und Differenzierungsvermögen, das die verschiedenen Mechanismen und Wirkungsweisen zwischen Manipulation und Information erkennen
lässt. Geschult wird ein Sprachbewusstsein, das einen adäquaten Einsatz eigener sprachlicher Mittel ermöglicht – vom Werbeslogan über die
Geschäftskorrespondenz bis hin zur stringenten Darstellung komplexer Sachverhalte. Die intensive Auseinandersetzung mit Normen und Möglichkeiten
befördert kritisches Denken und verantwortliches Handeln gleichermassen und unterstützt generell die Entfaltung der Persönlichkeit.
Diese übergeordneten Ziele werden in den drei Lerngebieten «Mündliche Kommunikation», «Schriftliche Kommunikation» und «Literatur und Medien»
umgesetzt. Die Lerngebiete durchdringen sich im Unterricht und bilden einen Kontext, in dem sich unsere Gesellschaft spiegelt.
Seite 4
Insbesondere werden die Fähigkeiten gefördert, sich korrekt und angemessen auszudrücken und andere zu verstehen (kommunikative Kompetenz), mit
sprachlichen Mitteln die Welt zu erschliessen sowie sprachgebundenes Denken zu entwickeln und zu systematisieren (sprachbezogene Denkkompetenz) und
schliesslich eine sprachlich-kulturelle Identität weiterzuentwickeln (kulturelle Kompetenz).
Seite 5
• Reflexive Fähigkeiten: kritisch und differenziert denken; eigene Gedanken präzis und strukturiert formulieren; das Wesentliche einer Botschaft erfassen;
Handlungsmotive in einem grösseren Zusammenhang verstehen; eigene Urteilsfähigkeit entwickeln; eine kritische Haltung zu einem Text und zu anderen
medialen Erzeugnissen gewinnen
• Sozialkompetenz: eigene Ansichten formulieren; anderen zuhören; sich in den Standpunkt des anderen versetzen; respektvoll kommunizieren;
ergebnisorientiert zusammenarbeiten; kulturelle Offenheit entwickeln
• Arbeits- und Lernverhalten: Bewusstsein für die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen (z.B. wissenschaftlichen, politischen, persönlichen etc.)
entwickeln; schriftliche Dokumente als wissenschaftliche Quelle für die Recherche einsetzen; mit Quellen und Quellennachweisen korrekt umgehen;
Bibliotheken als Quelle für die Recherche nutzen; individuelle Arbeiten und Gruppenarbeiten planen und ausführen
• Interessen: kritische Auseinandersetzung mit kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen,
• Textverarbeitung, Präsentationen); Funktionsweise von KI-Anwendungen verstehen, kritisch reflektieren und zielgerichtet einsetzen; Umgang mit digitaler
Kommunikation und sozialen Medien reflektieren (Digital Literacy)
Seite 6
1. 18 1. Mündliche
7 1.1 Sprechen und Hören • sich flüssig und angemessen in
Standarddeutsch ausdrücken
• Redebeiträge differenziert verstehen und
das Wesentliche erfassen
• z. B. über IT-relevante
Zeitungsartikel sprechen
• z. B. einfache technische
Anwendungen präzise
(IDPA)
Kommunikationskompete
nz
Schulung der
Wahrnehmung
7 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und
Kommunikationssituationen
• verschiedene Formen der Präsentation
• z. B. informierender
Kurzvortrag,
argumentierender
Thesenvortrag,
visualisierende Präsentation
z. B. über IT-relevante
Themen.
Präsentationswerkzeuge
Auftritts- und
Präsentationskompetenz
4 1.3
Kommunikationstheorie
• Ich-, sach- und adressatenbezogene Ebenen
des Sprechens und Schreibens
• ein kommunikationstheoretisches Modell, z. B.
Bühlersches Organonmodell
• z. B. Auseinandersetzung mit
computergestützter
Kommunikation und
Künstlicher Intelligenz
1. 21 2. Schriftliche
16 2.1 Lesen und Schreiben • Lesetechniken und -strategien gezielt
• grundlegende Regeln der Rechtschreibung
und Grammatik korrekt anwenden sowie
auf ein Repertoire an grammatikalischen
Begriffen zurückgreifen
• z. B. Besprechung
anspruchsvoller
Zeitungsartikel zu ITrelevanten Themen
Seite 7
• Schreiben als strukturierten Prozess
gestalten
• für das Schreiben relevante
Schreibtechniken einsetzen
• z. B. Gebrauchsanweisung für
einfache Handlungen
verfassen
5 2.2 Textanalyse und
• Gebrauchstexte / Sachtexte verstehen und
von literarischen Texten unterscheiden
• sich in einer Auswahl von schriftlichen
Textsorten angemessen und korrekt
• z. B. Gebrauchsanweisungen,
Mitschrift, Protokoll,
Zusammenfassung,
Inhaltsangabe,
Stellungnahme
1. 18 3. Literatur und
12 3.1 Verständnis von
• eigene Eindrücke, Reaktionen und
Beobachtungen zu einer Lektüre
ausarbeiten und wiedergeben
• literarische Werke im Klassenverband
• literarische Gattungen unterscheiden sowie
eine Auswahl an grundlegenden
literarischen Fachbegriffen für die Analyse
von epischen Texten verwenden
• z. B. Science-Fiction
• z. B. Erzählperspektive,
Erzählintention
• grundlegende Interpretationsverfahren
unterscheiden und anwenden
• z. B. textimmanente und
textübergreifende Verfahren
2 3.3 Kultur- und
• unterschiedliche (z. B. historische oder
soziale) Dimensionen von Texten erkennen
• z. B. frühe Science-Fiction-
Filme und/oder -Texte
• Porträts von Autoren
/ Epochen / Orten (z.
B. mit Fach
Geschichte /
Geografie)
• Geschichte des
Science-Fiction;
Englisch (Mary
Shelley) oder
Seite 8
Französisch (Jules
Verne)
2 3.4 Medien • eigene Eindrücke, Reaktionen und
Beobachtungen zu verschiedenen
Medienprodukten formulieren
• z. B. kritische Sicht auf ITrelevante Themen bzw. auf
neue Techniken
Seite 9
2. 16 1. Mündliche
5 1.1 Sprechen und Hören • aufmerksam, wohlwollend und kritisch
zuhören
• in ausgewählten Situationen frei sprechen
• verbale und nonverbale Kommunikation
bewusst einsetzen
• Diskussionen problemorientiert führen und das
Gespräch weiterbringen
• z. B. Verhalten und
Formen in
Geschäftsbeziehungen
• z. B. Antwort auf
mündliche Beschwerden
7 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituationen
• Diskussionen moderieren
• Informationen themenbezogen beschaffen und
verarbeiten sowie die Quellen wissenschaftlich
korrekt verwenden
• z. B. Kundengespräche am
Telefon oder
Verkaufsgespräche Recherche
4 1.3
Kommunikationstheorie
• mündliche Kommunikation in einem Modell
• z. B. von Friedemann
Schulz v. Thun oder Paul
Watzlawick
2. 18 2. Schriftliche
4 2.1 Lesen und Schreiben • Wörterbücher, Lexika, Informationskanäle und
verschiedene Schreibmedien nutzen
• z. B. Google und Wikipedia
vs. seriöse Quellen
Recherche
14 2.2 Textanalyse und
• grundlegende Regeln in den Bereichen Syntax
und Zeichensetzung korrekt anwenden
• zu altersgerechten Themen Pro- und Kontra-
Argumente entwickeln und gewichten
• Kriterien für fiktionales Schreiben anwenden
• z. B. Figuren entwickeln,
Spannung aufbauen,
Erzählperspektiven
bewusst wählen
Argumentieren in
2. 20 3. Literatur und
10 3.1 Verständnis von
• literarische Gattungen anhand ausgewählter
literarischer Werke charakterisieren sowie
Seite 10
grundlegende literarische Fachbegriffe für die
Analyse von lyrischen und dramatischen
Texten verwenden
3 3.2 Methoden der
• Interpretationsverfahren an komplexeren
Texten anwenden
• z. B. Sachtexte zu iTrelevanten Themen;
zeitgenössische Science-
Fiction
3 3.3 Kultur- und
• Texte als Dokumente verstehen, die in einem
kulturellen, gesellschaftlichen und politischen
Kontext stehen
• z. B. Science-Fiction aus
der DDR
4 3.4 Medien • sich in der Medienlandschaft orientieren • z. B.
Produktionsbedingungen,
Sprache, politische
Tendenz gewisser
journalistischer Textsorten
• z. B. digitale vs. analoge
Seite 11
3. 20 1. Mündliche
10 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen
verständlich und adressatengerecht
formulieren und begründen
• Äusserungen von anderen in ihrer Wirkung
beschreiben und beurteilen
• z. B. Debatten
• z. B. Gespräch über
Lohnerhöhung
Interdisziplinäre Debatte
10 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituationen
• rhetorische Mittel der Rede beschreiben und
• gehaltvolle Feedbacks zu Vortragsleistungen
geben
• Einführung in die Rhetorik,
z. B. mit (Kurz-)Vorträgen
• z. B. Produktlancierung
• z. B. Werbefilm
historische Reden
(Geschichte und Politik)
3. 19 2. Schriftliche
8 2.1 Lesen und Schreiben • schriftliche Texte differenziert verstehen und
das Wesentliche erfassen und aktiven
Wortschatz erweitern
• stilistische Varianten in ihrer Wirkung
• z. B. Besprechung längerer
Zeitungsartikel zu ITrelevanten Themen
11 2.2 Textanalyse und
• textsortenorientiert schreiben
• eigene und fremde Texte kriteriengeleitet
überarbeiten
• z. B. Erörterung, Interview,
Porträt, Leserbrief,
kreative Texte
• z. B. Bewerbungsbriefe
oder Offerten
• z. B. Überarbeitung von
Dokumentationen der IT-
Ausbildung (Entwicklungs-
, Benutzer-, Installations-,
Wartungs- und
Testdokumentationen)
3. 18 3. Literatur und
Seite 12
8 3.1 Verständnis von
• literarische Werke als Ausgangspunkt für die
Auseinandersetzung mit dem Ich und der
Gesellschaft verstehen
• z. B. anhand von Science-
Fiction
Themenreihe (z. B. soziale
Gerechtigkeit, Migration,
Gender, Arbeit,
Industrialisierung etc.)
• wesentliche Inhalte, thematische
Schwerpunkte und Absichten erkennen und in
Bezug auf das Textganze erschliessen und
6 3.3 Kultur- und
• mindestens eine literarische Epoche in ihrer
literaturgeschichtlichen Dimension erfassen
• z. B. Industrialisierung vs.
Digitalisierung
Porträts von Autoren /
Epochen / Orten (z. B. mit
Fach Geschichte /
Geografie)
2 3.4 Medien • die wichtigsten traditionellen, neuen und
sozialen Medien in ihren Besonderheiten
unterscheiden und Wirkung und Gebrauch
einer kleinen Auswahl reflektieren reflektieren
(Filter Bubble, Soft-, Hardnews)
• z. B. Werbefilm,
Werbekampagne machen
• z. B. Funktionsweise
Sozialer Medien
Seite 13
4. 13 1. Mündliche
3 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen auf
das Wesentliche fokussiert und wirkungsvoll
formulieren und begründen
10 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und
Kommunikationssituationen
• eine strukturierte Kommunikationssituation
gezielt planen und umsetzen
• z. B. Gruppenarbeit,
Interview,
Vorstellungsgespräch,
Gesprächsführung
• z. B. Gespräche im
geschäftlichen Umfeld
4. 23 2. Schriftliche
10 2.1 Lesen und Schreiben • eine Auswahl unterschiedlicher Texte
verstehen und textsortengerecht verfassen
• die geläufigsten sprachlichen, stilistischen und
rhetorischen Mittel erfassen und gezielt
• z. B. journalistische Texte,
Erörterung, Satire
Reportage
Zeitungsprojekte
10 2.2 Textanalyse und
• eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen klar
und adressatengerecht formulieren und
begründen
• die Grundlagen des wissenschaftlichen
Schreibens anwenden (u.a. zitieren,
Quellenarbeit, Themeneingrenzung,
Informationen themenbezogen beschaffen und
verarbeiten, Aufbau einer Arbeit)
• sich im Umgang mit Quellen kritisch
auseinandersetzen – sowohl bei der
Textrezeption als auch bei der Textproduktion,
dazu gehört u.a. die Überprüfung der
Korrektheit und Vertrauenswürdigkeit von
Quellen
• z. B. Bewerbung oder
Antwort auf
Beschwerdebrief
Seite 14
3 2.3
Kommunikationstheorie
Kommunikationsstrategien und
Kommunikationsverhalten verstehen wie z.B.
Manipulation in Werbung oder Politik,
Informieren und kommentieren in der
Mediensprache
• z. B. Manipulation in
Werbung oder Politik,
Informieren und
Kommentieren in der
Mediensprache
• z. B. eigene Werbung
kreieren
• z. B.
Geschäftskorrespondenz
(Grussformeln, Stil etc.)
4. 18 3. Literatur und
7 3.1 Verständnis von
• Literatur als Konstrukt mit bestimmter Wirkung
erfahren
• ein begründetes Werturteil über einen
literarischen Text abgeben
• eine Auswahl an Methoden der Analyse und
Interpretation verstehen und anwenden
• z. B. erzähltheoretischer,
persönlicher,
psychologischer,
historischer oder
gesellschaftlicher Zugang
7 3.3 Kultur- und
• mindestens eine weitere literarische Epoche
exemplarisch in ihrer literaturgeschichtlichen
Dimension erfassen
• z. B. Moderne (technische
Entwicklung)
2 3.4 Medien • eigene und gesellschaftliche
Mediengewohnheiten erkennen und
reflektieren
z. B. Analyse
wirtschaftlicher /
gesellschaftlicher /
ökologischer Aspekte und
Auswirkungen der
veränderten
Mediengewohnheiten
Seite 15
(„liken“, Datenschutz,
„alternative Fakten“, …)
Seite 16
5. 8 1. Mündliche
5 1.1 Sprechen und Hören • sich grammatikalisch korrekt, situationsgerecht
und mit differenziertem Wortschatz in der
Standardsprache ausdrücken
• z. B. Rollenspiele
3 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituationen
• eigene und fremde Vorträge kriteriengeleitet
und begründet beurteilen
Interdisziplinäre
Vortragsreihe
5. 21 2. Schriftliche
6 2.1 Lesen und Schreiben • komplexe Sachtexte verstehen,
zusammenfassen und kommentieren
• z. B. Hintergrundberichterstattung, historische
oder
sozialwissenschaftliche
Fachtexte
• z. B. Zusammenfassung,
Paraphrasierung
11 2.2 Textanalyse und
• Fertigkeiten im erörternden Schreiben gezielt
vertiefen
• Formen des fiktionalen Schreibens
themenbezogen und wirkungsvoll einsetzen
• komplexere Texte planen, umsetzen und
überarbeiten
• z. B. textgebundene
Erörterung, innerer
Monolog, Figurenrede,
Dialog
• z. B. Überarbeitung von
Dokumentationen der IT-
Ausbildung
4 2.3
Kommunikationstheorie
• Texte im gesellschaftlichen Umfeld verorten,
beschreiben und verstehen
5. 25 3. Literatur und
• Die Lernenden können
10 3.1 Verständnis von
• literarische Werke selbstständig oder in
Gruppen erschliessen sowie im literarischen,
Seite 17
gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen
Umfeld einbetten und ihre Relevanz erkennen
5 3.2 Methoden der
• mit zentralen literarischen Fachbegriffen
umgehen
z. B. Epik, Drama, Lyrik, Motiv,
Metapher, innerer Monolog,
Dialog, Vers und Reim, Akt
und Szene, Erzählperspektive,
Sprachebene, Ironie
10 3.3 Kultur- und
• ausgewählte Texte exemplarisch in ihrem
kulturellen, gesellschaftlichen und politischen
Hintergrund verstehen und einordnen
z. B. Mythen der Antike;
Heldenepen des Mittelalters;
philosophische Texte der
Aufklärung; Balladen der
Klassik; Beispiele zur
Vorkriegs-, Nachkriegs- und
neuesten Literatur
Bezüge zu Malerei,
Musik, Architektur etc.
Seite 18
6. 7 1. Mündliche
2 1.1 Sprechen und Hören • eigenes und fremdes Sprechverhalten
reflektieren
5 1.2 Vorträge,
Kommunikationssituationen
• ein Gespräch kompetent und fachsprachlich
adäquat gestalten
• z. B. Prüfungs- oder
Bewerbungsgespräche
führen
6. 8 2. Schriftliche
4 2.1 Lesen und Schreiben • eigene Lese- und Schreibprozesse bewusst
planen, gestalten, reflektieren und verbessern
4 2.2 Textanalyse und
• freiere Erörterungsformen umsetzen
• Argumentationstechniken zielgerichtet
• z. B. Kolumne, Leitartikel,
Kommentar
6. 15 3. Literatur und
6 3.1 Verständnis von
• intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge
herstellen
• ausgehend von der Begegnung mit
literarischen Texten eigene Positionen und
Werte entwickeln und diese im persönlichen
und gesellschaftlichen Umfeld einbringen
Architektur, Malerei,
Musik, Kunst, Kultur,
Literatur der
Fremdsprachen,
Philosophie
• formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf
das Textganze erschliessen und interpretieren
• z. B. Gattungen, Motive,
sprachlich-stilistische
Eigenheiten oder
thematische
Schwerpunkte
5 3.3 Kultur- und
• eine begrenzte Auswahl relevanter
literaturgeschichtlicher Epochen von der
• z. B. Entwicklung der
Science-Fiction-Literatur
Architektur, Malerei,
Musik (Schwerpunktfach
Gestaltung, Kunst,
Seite 19
Aufklärung bis zur Gegenwart überblicken und
charakterisieren
Kultur), Literatur der
Fremdsprachen (Englisch,
Französisch)
2 3.4 Medien • Medienprodukte unter Beachtung
manipulativer und ideologischer Tendenzen
Fake News, Propaganda, Populismus,
Deepfakes) kritisch einordnen
6. 15 3. Literatur und
6 3.1 Verständnis von
• intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge
herstellen
• ausgehend von der Begegnung mit
literarischen Texten eigene Positionen und
Werte entwickeln und diese im persönlichen
und gesellschaftlichen Umfeld einbringen
Architektur, Malerei,
Musik, Kunst, Kultur,
Literatur der
Fremdsprachen,
Philosophie
• formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf
das Textganze erschliessen und interpretieren
• z. B. Gattungen, Motive,
sprachlich-stilistische
Eigenheiten oder
thematische
Schwerpunkte
Seite 20
Fach Französisch
3 3 2 2 2 2
Schlussprüfung
Entweder DELF B2 extern oder
Interne Schlussprüfung auf Niveau B2,
die alle vier Sprachkompetenzen
(Hörverstehen, Leseverstehen,
Sprechen, Schreiben) umfasst
Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und
lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen
Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der zweiten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das
sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der
Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und
Austausch von Lernenden.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts
eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich
vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche
Lernstrategien eingeübt.
Seite 21
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Ein spezielles Augenmerk kommt der Informatik in all ihren Ausprägungen
und Bereichen zu (z.B. Erwerb fachspezifischen Vokabulars, Behandlung ethischer und moralischer Problemstellungen, mit der Digitalisierung einhergehende
Herausforderungen, Cybermobbing, etc.). Dies anhand einer kritischen Auseinandersetzung mit Texten sowie Ton- und Bildmaterialien (Zeitungsartikel, Bücher,
Lieder, Gedichte, etc.).
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster
Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2
(Lerngebiete und fachliche Kompetenzen, Gruppe 2). Die Deskriptoren vom ersten bis vierten Semester entsprechen dem Niveau B1 nach GER, diejenigen vom
fünften und sechsten Semester dem Niveau B2.
• Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
• Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
• Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien
einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und
in einen anderen Kontext transferien
• Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen
einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen
• Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen
nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
Seite 22
1. 13 1. Rezeption Die Lernenden können
7 1.1. Hörverstehen und
• Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen,
wenn deutlich und in der Standardsprache
gesprochen wird
• Hör- und Sehtexte aus
Schulbüchern, einfache
Radio- und
Fernsehnachrichten,
Lieder,
Gebrauchsanweisungen,
Durchsagen, Telefonate,
Podcasts zur
Digitalisierung etc.
• Repetition der Zahlen
6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
• Schulbuchtexte zu
verschiedenen Lebens-
und Berufsbereichen
• private Korrespondenz:
Datum / Ereignisse,
Gefühle und Wünsche /
Grussformeln
• vereinfachte Texte mit
Bezug zu Informatik
• Bilder lesen:
Bildbeschreibung
1. 17 2. Mündliche
7 2.1. Mündliche
• eine gut verständliche Aussprache pflegen und
die wichtigsten phonetischen Regeln richtig
• Berichte über Erfahrungen
und Ereignisse
Seite 23
• mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz
in Alltagssituationen leicht zögernd oder
mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen
Spezialgebieten zusammenhängend
präsentieren und Nachfragen beantworten
• kürzere Vorträge zu
persönlichen
Erfahrungsbereichen und
Hobbys (z.B.
Selbstporträts, Games,
kritischer Umgang mit
neuen Medien,
Zusammenbauen eines
neuen Gaming-PCs)
7 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
• an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen,
Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss
GER) teilnehmen und dabei die eigene
Meinung und Reaktion begründen und erklären
• Interviews führen, indem sie detailliertere
etwas problematisch ist, oder sich beschweren;
z.B. der bestellte Computer wurde falsch
geliefert, etc.)
• Simulation von
Telefongesprächen,
Rollenspiele (z.B.
Anpreisung und Verkauf
eines Computers oder
Smartphones), Interviews
• einfache Ausdrücke der
Meinungsäusserung
Seite 24
3 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe
von Umschreibungen, erklärend weitergeben
• Sinngemässe Wiedergabe,
1. 13 3. Schriftliche
7 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
• Zusammenfassungen,
Erlebnisberichte von
Hobbys (z.B. Ich baue mir
einen PC zusammen),
persönliche
Korrespondenz; siehe auch
1.2.
4 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen einfache
Informationen von unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen Informationen schreiben
• Nachfragen per Mail
• Briefwechsel
gemäss GER): schriftlich
• die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher
und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der
• Telefonnotizen, etc.
1. 4 4. Sprachreflexion und
Seite 25
1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• über das Erlernen von verschiedenen Sprachen
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
Sprachen
• Erkennung und
Verbesserung von Fehlern
1 4.2.
Rezeptionsstrategien
• eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt einsetzen
• eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem
Kontext erschliessen)
selektives Lesen,
Querlesen, Vermutungen
über den weiteren
Textverlauf oder
• Wörterbücher und
Lernhilfen adäquat
1 4.3.
Produktionsstrategien
• mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ
• Synonymie, Antonymie,
• Strategien zum Lernen von
Vokabeln
Seite 26
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
• Sprachspiele
1 4.4.
Interaktionsstrategien
• einfache Gespräche über vertraute oder
persönlich interessierende Themen führen
• paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik
und Körpersprache bewusst anwenden
• Rollenspiele über Hobbies
(z.B. mein Lieblingsgame),
Ferien, zu Lektüren
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
1. 1 5. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
• die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
• die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
• z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache, etc.)
• Gesprächspartner in der
korrekten Form
ansprechen
• formelle und informelle
Anredeformen und
Grussformeln in Mails und
Briefen, korrekte
1. 9 6. Kultur und
1 6.1. Persönliches und
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit
Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen vergleichen
• bei Lese- und Hörtexten
Herstellen von Bezügen zur
eigenen Lebenswelt und
Seite 27
Kultur (z.B. Internet-
Community)
• Merkmale der Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den Medien der
Zielsprache erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen
Kultur vergleichen
• Untersuchen der Medienlandschaft
• Texte zu Digitalisierung
(z.B. Spieleentwicklung in
Frankreich;
Berufsaussichten;
• Bedeutung, Wichtigkeit
und Aktualität der
französischen Sprache
schweiz- und weltweit
• Suisse romande,
Francophonie
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
• aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der Zielsprache
• z.B. Spielsucht,
Cybermobbing,
Dienstleistungsbetriebe
• Vergleich welsche und
italienische Schweiz
1 6.4 Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
und des Rechtwesens der Schweiz mit
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
• Organisation des
Rechtstaats Frankreich und
seine Parteien
Seite 28
1 6.5 Wissenschaft,
Umwelt und Kultur
• Analogien und Unterschiede in der
• Behandlung bekannter
Wissenschafterinnen und
Wissenschafter aus dem
französischen Kulturraum
3 6.6. Literatur und
andere Künste
• kürzere literarische Texte, Comics und Lieder
lesen und beschreiben sowie persönliche
Reaktionen darauf formulieren
• Beispiele aus bildender Kunst und Film nach
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen
und Eindrücke dazu formulieren
• In einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen,
Drehbücher, Comics aus
dem 20./21. Jahrhundert
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Zusammenfassungen
• themenbezogene Lieder
(z.B. Carmen von Stromae)
interkultureller
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 29
2. 10 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
• Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich
und in der Standardsprache gesprochen wird
• Hör- und Sehtexte aus
Schulbüchern, einfache
Radio- und
Fernsehnachrichten,
Lieder,
Gebrauchsanweisungen,
Durchsagen, Podcasts zur
Digitalisierung, Telefonate,
etc.
• Repetition der Zahlen
5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
• Schulbuchtexte zu
verschiedenen Lebens-
und Berufsbereichen
• private Korrespondenz:
Datum / Ereignisse,
Gefühle und Wünsche /
Grussformeln
• Statistiken: Zahlen, Brüche,
Prozentsätze
• vereinfachte Texte mit
Bezug zu Informatik
• vereinfachte literarische
Texte (z.B. Christian
Grenier, "L'OrdinaTueur")
• Bilder lesen:
Bildbeschreibung
Seite 30
2. 15
2. Mündliche
6 2.1. Mündliche
• eine gut verständliche Aussprache pflegen und
die wichtigsten phonetischen Regeln richtig
• mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz
in Alltagssituationen leicht zögernd oder
mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen
Spezialgebieten zusammenhängend
präsentieren und Nachfragen beantworten
• Berichte über Erfahrungen
und Ereignisse
• kürzere Vorträge zu
persönlichen
Erfahrungsbereichen und
Hobbys (z.B.
Selbstporträts, Games,
kritischer Umgang mit
neuen Medien,
Zusammenbauen eines
neuen Gaming-PCs)
• Deutsch / andere
Fächer: Sinnvoller
Aufbau und
wirkungsvoller
Hilfsmitteleinsatz bei
Präsentationen
• Umwelt / Wirtschaft:
Porträts von
welschen Kantonen,
ev. mit Exkursion
verbunden,
siehe auch 3.1. und
6.2.
6 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
• an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen,
Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss
GER) teilnehmen und dabei die eigene
Meinung und Reaktion begründen und erklären
• Simulation von
Telefongesprächen,
Rollenspiele (z.B.
Anpreisung und Verkauf
eines Computers oder
Smartphones), Interviews
• einfache Ausdrücke der
Meinungsäusserung
• Vorstellen von
Lieblingsfilmszenen /
diese im szenischen
Spiel auf Französisch
nachspielen
• Poetryslamprojekt
Seite 31
• Interviews führen, indem sie detailliertere
etwas problematisch ist, oder sich beschweren;
z.B. der bestellte Computer wurde falsch
geliefert, etc.)
3 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe
von Umschreibungen, erklärend weitergeben
• Sinngemässe Wiedergabe,
• Informationen
2. 10 3. Schriftliche
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
• Zusammenfassungen,
Erlebnisberichte von
Hobbys (z.B. Ich baue mir
einen PC zusammen),
persönliche
Korrespondenz; siehe auch
1.2.
• siehe auch 2.1.
Seite 32
4 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen einfache
Informationen von unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen Informationen schreiben
gemäss GER): schriftlich
• die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher
und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der
• Telefonnotizen, etc.
2. 4 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• über das Erlernen von verschiedenen Sprachen
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
Sprachen
• Erkennung und
Verbesserung von Fehlern
1 4.2.
Rezeptionsstrategien
• eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt einsetzen
• eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem
Kontext erschliessen)
selektives Lesen,
Seite 33
Querlesen, Vermutungen
über den weiteren
Textverlauf oder
Lernhilfen adäquat
1 4.3.
Produktionsstrategien
• mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ
• Synonymie, Antonymie,
• Strategien zum Lernen von
Vokabeln
• Erstellung von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
1 4.4.
Interaktionsstrategien
• einfache Gespräche über vertraute oder
persönlich interessierende Themen führen
• paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik
und Körpersprache bewusst anwenden
• Rollenspiele zu Themen
aus aktuellen
Zeitungsberichten (z.B.
zum Thema Digitalisierung)
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
2. 3 5. Soziokulturelle
3 5.1. Soziokulturelle
• die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
• z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache, etc.)
Seite 34
Höflichkeitskonventione
• die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
anwenden (z.B. die formalen Anredeformen,
korrekte Dankes- und Grussformeln)
• Gesprächspartner in der
korrekten Form
ansprechen
• formale Anredeformen
und Grussformeln in Mails
und Briefen, korrekte
2. 12 6. Kultur und
1 6.1. Persönliches und
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit
Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen vergleichen
• z.B. Reflexion über
Gemeinsamkeiten von
Internet-Communities
trotz verschiedener
kulturellen Hintergründe
• Merkmale der Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den Medien der
Zielsprache erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen
Kultur vergleichen
• Texte zu Digitalisierung
(z.B. Spieleentwicklung in
Frankreich;
Berufsaussichten;
• Bedeutung, Wichtigkeit
und Aktualität der
französischen Sprache
schweiz- und weltweit
• Suisse romande,
Francophonie
Seite 35
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
• aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der Zielsprache
• Aufbau eines
Unternehmens behandeln
(Organigramm)
• Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing
• siehe 1. Semester, 2.1.
1 6.4 Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation
und des Rechtwesens der Schweiz mit
ähnlichen Erscheinungen in Ländern der
• Organisation des
Rechtstaats Frankreich und
seine Parteien
• E-Voting
1 6.5 Wissenschaft,
Umwelt und Kultur
• Analogien und Unterschiede in der
• Behandlung bekannter
Wissenschafterinnen und
Wissenschafter aus dem
französischen Kulturraum
6 6.6. Literatur und
andere Künste
• kürzere literarische Texte, Comics und Lieder
lesen und beschreiben sowie persönliche
Reaktionen darauf formulieren
• Beispiele aus bildender Kunst und Film nach
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen
und Eindrücke dazu formulieren
• in einfacher Sprache
geschriebene Erzählungen,
Drehbücher, Comics aus
dem 20./21. Jahrhundert /
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Seite 36
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Zusammenfassungen
• themenbezogene Lieder
(z.B. Carmen von Stromae)
interkultureller
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 37
3. 7 1. Rezeption Die Lernenden können
4 1.1. Hörverstehen und
• Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich
und in der Standardsprache gesprochen wird
• einfache
Originaldokumente: Radio-
und Fernsehnachrichten,
Filme, Internetsendungen,
Hörspiele zu zum Thema
Informatik
• zusätzlich DELF-Hörtexte
• Englisch:
Probleme der
Grossstadt anhand
von Liedtexten
3 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
• Schulbuchtexte, leichtere
literarische Texte sowie
Sachtexte (auch über
Informatik)
• DELF-Textverständnis
• siehe auch 1.1.
3. 10
2. Mündliche
4 2.1. Mündliche
• eine gut verständliche Aussprache pflegen und
die wichtigsten phonetischen Regeln richtig
• mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz
in Alltagssituationen leicht zögernd oder
mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen
Spezialgebieten zusammenhängend
präsentieren und Nachfragen beantworten
• Erklärung und Begründung
von Vorlieben und
Zukunftsplänen,
Vergleichen
• Beschreibung der
Bestandteile eines
Computers und dessen
Funktionen
• Mitteilen von Träumen,
Hoffnungen und Zielen
• Techniken der
Visualisierung
vertiefen
Seite 38
• Wiedergabe einer
Handlung (Buch/Film) und
Beschreibung von
Reaktionen
• Präsentationen zu
der Gesellschaft,
Wirtschaft, Politik und
Informatik (z.B. Vorstellen
eines global Players wie
Google, Facebook, etc.)
• siehe auch 1.1.
• Präsentation von
französischen „objets
cultes“ (von der Idee
zum wirtschaftlichen
Erfolgsprodukt)
4 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
• an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen,
Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss
GER) teilnehmen und dabei die eigene
Meinung und Reaktion begründen und erklären
• Interviews führen, indem sie detailliertere
• Konversationsübungen in
des beruflichen Alltags
(Lösen eines IT-Problems
bei einem Kunden), der
Gesellschaft, der
Wirtschaft, Politik und
Informatik
• Grundwortschatz der
• Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
• auf Interviews
basierende Porträts
von
französischsprachigen
Personen, die in der
Schweiz leben
(allenfalls im
Zusammenhang mit
Francophonie, siehe
auch 6.2.)
Seite 39
etwas problematisch ist, oder sich beschweren)
2 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe
von Umschreibungen, erklärend weitergeben
• Sinngemässe Wiedergabe,
3. 10 3. Schriftliche
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
• beschreibende Texte zu
verschiedenen Themen der
Gesellschaft, Umwelt,
Informatik, etc., siehe auch
4.3.
• Optimierung von
Internetrecherchen
• siehe auch 2.1. und
2.2.
4 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen einfache
Informationen von unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen Informationen schreiben
• Nachfragen per Mail
• Briefwechsel
• Teilnahme in
Internetforen, soziale
• SMS/Whatsapp-Sprache
Seite 40
gemäss GER): schriftlich
• die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher
und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der
• Telefonnotizen, etc.
• eigene
Zusammenfassungen
3. 5 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und
allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren)
• eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu
ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• über das Erlernen von verschiedenen Sprachen
• Selbstevaluation in
Schulbüchern
• Wichtigkeit des Erlernens
von verschiedenen
Sprachen
• Erkennung und
Verbesserung von Fehlern
• Parallelen zwischen
Französisch und Englisch
(Italienisch...) erkennen
und im eigenen
Lernprozess
gewinnbringend einsetzen
1 4.2.
Rezeptionsstrategien
• eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt einsetzen
• eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem
Kontext erschliessen)
selektives Lesen,
Seite 41
Querlesen, Vermutungen
über den weiteren
Textverlauf oder
Lernhilfen adäquat
1 4.3.
Produktionsstrategien
• mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ
• Synonymie, Antonymie,
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
2 4.4.
Interaktionsstrategien
• einfache Gespräche über vertraute oder
persönlich interessierende Themen führen
• paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik
und Körpersprache bewusst anwenden
• Rollenspiele zu Themen
aus aktuellen
Zeitungsberichten (z.B.
zum Thema Digitalisierung)
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
3. 1 5. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
• die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
• z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache,
français familier, etc.)
Seite 42
• die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
anwenden (z.B. die formalen Anredeformen,
korrekte Dankes- und Grussformeln)
• Gesprächspartner in der
korrekten Form
ansprechen
• formale Anredeformen
und Grussformeln in Mails
und Briefen, korrekte
3. 5 6. Kultur und
• Merkmale der Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den Medien der
Zielsprache erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen
Kultur vergleichen
• Texte zu Digitalisierung
(z.B. Spieleentwicklung in
Frankreich;
Berufsaussichten;
• Neue Medien und Politik
• Bedeutung, Wichtigkeit
und Aktualität der
französischen Sprache
schweiz- und weltweit
• Suisse romande,
Francophonie
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
• Aufbau eines
Zeitungsartikels
Seite 43
• aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der Zielsprache
• Aufbau eines
Unternehmens behandeln
(Organigramm)
• Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing,Kaufsucht)
2 6.6. Literatur und
andere Künste
• literarische Texte lesen und beschreiben sowie
persönliche Reaktionen darauf formulieren
• Beispiele aus bildender Kunst und Film nach
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen
und Eindrücke dazu formulieren
• Werke im gesellschaftlichen und
geschichtlichen Umfeld einordnen
• Erzählungen,
Drehbücher, kürzere und
einfachere Romane,
Theaterstücke / Niveau B1
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Themen, Struktur
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt,
Kultur und weitere
gesellschaftliche Aspekte
• Buch-/Filmkritik
• interaktive Filme und
Bücher
Seite 44
interkultureller
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 45
4. 9 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
• Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen,
wenn deutlich und in der Standardsprache
gesprochen wird
• einfache
Originaldokumente: Radio-
und Fernsehnachrichten,
Filme, Internetsendungen,
Hörspiele zum Thema
Informatik
• zusätzlich DELF-Hörtexte
4 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online)
zu Hilfe nehmen
• leichtere literarische
Originaltexte sowie
Sachtexte
• DELF-Textverständnis
4. 8
2. Mündliche
4 2.1. Mündliche
• eine gut verständliche Aussprache pflegen und
die wichtigsten phonetischen Regeln richtig
• mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz
in Alltagssituationen leicht zögernd oder
mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen
Spezialgebieten zusammenhängend
präsentieren und Nachfragen beantworten
• Erklärung und Begründung
von Vorlieben und
Zukunftsplänen,
Vergleichen
• Mitteilen von Träumen,
Hoffnungen und Zielen
• Wiedergabe einer
Handlung (Buch/Film) und
Beschreibung von
Reaktionen
• Techniken der
Visualisierung
vertiefen
Seite 46
• Präsentationen zu
der Gesellschaft,
Wirtschaft, Politik und
Informatik (z.B. Vorstellen
eines global Players wie
Google, Facebook, etc.)
• Umwelt: Länder der
Francophonie, siehe
auch 3.1.
3 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Redewendungen,
störende Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst ausdrücken
• an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen,
Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss
GER) teilnehmen und dabei die eigene
Meinung und Reaktion begründen und erklären
• Interviews führen, indem sie detailliertere
etwas problematisch ist oder sich beschweren;
z.B. falsche Lieferung von Einzelteilen des
Computers)
• Konversationsübungen in
des beruflichen Alltags
(Lösen eines IT-Problems
bei einem Kunden), der
Gesellschaft, der
Wirtschaft, Politik und
Informatik
• Grundwortschatz der
• Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
• siehe 3. Semester, 2.2.
Seite 47
1 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe
von Umschreibungen, erklärend weitergeben
• Sinngemässe Wiedergabe,
4. 10 3. Schriftliche
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
• beschreibende Texte zu
verschiedenen Themen der
Politik, Gesellschaft,
Umwelt, Wirtschaft,
Informatik etc., siehe auch
4.3.
• Whatsapp/SMS-Sprache
• Film- und Literaturkritiken
• Optimierung von
Internetrecherchen
• siehe auch 2.1. und
6.6.
4 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen einfache
Informationen von unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen Informationen schreiben
• Nachfragen per Mail
• Briefwechsel
• Teilnahme in
Internetforen, soziale
gemäss GER): schriftlich
• die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher
und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der
• Telefonnotizen, etc.
• eigene
Zusammenfassungen
Seite 48
4. 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2.
Rezeptionsstrategien
• eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt einsetzen
• eine Vielfalt von
oder Wörter aus dem
Kontext erschliessen)
selektives Lesen,
Querlesen, Vermutungen
über den weiteren
Textverlauf oder
Lernhilfen adäquat
1 4.3.
Produktionsstrategien
• mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ
• Synonymie, Antonymie,
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
Seite 49
1 4.4.
Interaktionsstrategien
• einfache Gespräche über vertraute oder
persönlich interessierende Themen führen
• paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik
und Körpersprache bewusst anwenden
• Rollenspiele zu Szenen aus
aktuellen
Zeitungsberichten (z.B.
zum Thema Digitalisierung)
• Rollenspiele zu
geschäftlichen Situationen
 Telefongespräche, etc.
4. 1 5. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventione
• die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
• die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
anwenden (z.B. die formalen Anredeformen,
korrekte Dankes- und Grussformeln)
• z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache,
langage des jeunes, verlan
• Gesprächspartner in der
korrekten Form
ansprechen
• formale Anredeformen
und Grussformeln in Mails
und Briefen, korrekte
4. 5 6. Kultur und
• Merkmale der Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den Medien der
Zielsprache erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen
Kultur vergleichen
• Texte zu Digitalisierung
(z.B. Spieleentwicklung in
Frankreich;
• Diskussion über
Kommunikationstechnologien
Seite 50
Berufsaussichten;
• Neue Medien und Politik
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
• Aufbau eines
Zeitungsartikels
• eigene Meinung zum
aktuellen Zeitgeschehen
• aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der Zielsprache
• Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing, Kaufsucht
2 6.6. Literatur und
andere Künste
• literarische Texte lesen und beschreiben sowie
persönliche Reaktionen darauf formulieren
• Beispiele aus bildender Kunst und Film nach
Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen
und Eindrücke dazu formulieren
• Werke im gesellschaftlichen und
geschichtlichen Umfeld einordnen
• Erzählungen,
Drehbücher, kürzere und
einfachere Romane,
Theaterstücke / Niveau
B1/B2
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Themen, Struktur
• Nach Lektüre von
Kurzgeschichten
eigene kurze
Geschichten verfassen
/ gelesene oder selbst
verfasste
Kurzgeschichten in
einem One Minute
Film darstellen; ev.
Teilnahme am One
Seite 51
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt,
Kultur und weitere
gesellschaftliche Aspekte
• Buch-/Filmkritik
• Literaturverfilmungen
• interaktive Filme und
Bücher
Minute Festival in
Aarau (Mai)
• Filme im Zeitraffer als
One Minute Film
interkultureller
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 52
5. 8 1. Rezeption Die Lernenden können
5 1.1. Hörverstehen und
• längere Redebeiträge und Vorträge verstehen
und auch komplexerer Argumentation folgen,
wenn das Thema einigermassen vertraut ist
• Nachrichtensendungen,
aktuelle Reportagen,
Diskussionen, Spielfilme
mit klarer Diktion in
Standardsprache zum
Thema Informatik
(Cybermobbing, Spiel-
und Kaufsucht,
Cyberattacken etc.)
• DELF-Hörtexte
3 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen
• Artikel und Berichte über Probleme der
Gegenwart lesen und verstehen, in denen die
Schreibenden eine bestimmte Haltung oder
einen bestimmten Standpunkt vertreten
• auch anspruchsvollere
Originaltexte (Literatur-
und Sachtexte)
• DELF-Textverständnis
5. 10
2. Mündliche
5 2.1. Mündliche
• eine korrekte Aussprache pflegen
• mit einem erweiterten Wortschatz spontan
und recht fliessend zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen
Spezialgebieten zusammenhängend und
• Präsentationen zu
Themenbereichen der
Informationstechnik und
• siehe auch 6.6.
• Umwelt / Geschichte /
Wirtschaft:
Globalisierung: Vom
Seite 53
detailliert präsentieren, dabei recht frei
sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit
dem Publikum herstellen, Nachfragen
beantworten
• Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern,
Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten
angeben
der
Computerwissenschaften
• Erwerb der wichtigsten
Verknüpfungsmittel zur
logischen Präsentation
von Inhalten
• Vorbereitung mündlicher
Produktionen analog
DELF-Prüfung: Freier
Bericht über längere Zeit
anhand von Mind-Maps
Rohstoff zum
Endprodukt
4 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt
einsetzen, um sich der Situation und dem
Gegenüber angepasst auszudrücken
• an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über verschiedene Themen teilnehmen,
Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss
GER) teilnehmen und dabei die eigene
Meinung und Reaktion begründen und erklären
• Interviews führen, indem sie detailliertere
etwas problematisch ist, oder sich beschweren)
• Konversationsübungen in
der Gesellschaft, der
Wirtschaft und Politik,
z.B. Gruppendiskussionen
/ TV-Debatten
• Kritische
Auseinandersetzung mit
der Digitalisierung und
ihren Folgen
• Grundwortschatz der
• Aufbau und
Stichhaltigkeit der
Seite 54
1 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): mündlich
Anweisungen) anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen oder mithilfe
von Umschreibungen, erklärend weitergeben
• Sinngemässe
Wiedergabe,
5. 9 3. Schriftliche
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
• In einem Text Argumente für und/oder gegen
einen Standpunkt darlegen
• Verschiedene Textformen beherrschen
• Vertiefung des
Wortschatzes zur
• Kennenlernen der
wichtigsten
Verknüpfungsmittel
• Vorbereitung schriftlicher
Produktionen analog
DELF-Prüfung, z.B.
Leserbriefe oder offizielle
Briefe, in denen Anliegen
vertreten werden (z.B.
vermehrter Gebrauch des
Smartphones im
Unterricht), kurze Artikel
• Mathematik: Kreation
von literarischen
Texten mit Methoden
nach OuLiPo
4 3.2. Schriftliche
• adäquat auf Kundenanliegen eingehen • Allgemeiner Brief,
Reservationen, Anfragen,
Offerten, Bestellungen,
Seite 55
Reklamationen nach
gängigen Normen
1 3.3. Sprachmittlung/
gemäss GER): schriftlich
• die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher
und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der
5. 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2.
Rezeptionsstrategien
• eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt einsetzen
• eine Vielfalt von
Verstehensstrategien
(z.B. beim Hören und
Lesen Schlüsselwörter
erkennen oder Wörter
aus dem Kontext
selektives Lesen,
Querlesen, Vermutungen
über den weiteren
Textverlauf oder
Lernhilfen adäquat
Seite 56
1 4.3.
Produktionsstrategien
• mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ
• Synonymie, Antonymie,
• Erstellen von Mind-Maps
für kleinere persönliche
Texte oder mündliche
Beiträge
1 4.4.
Interaktionsstrategien
• einfache Gespräche über vertraute oder
persönlich interessierende Themen führen
• paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik
und Körpersprache bewusst anwenden
• Rollenspiele zu Szenen
aus aktuellen
Zeitungsberichten (z.B.
zum Thema
Digitalisierung)
• Rollenspiele zu
geschäftlichen
Situationen 
Telefongespräche, etc.
5. 1 5. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventionen
• die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
• die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
anwenden (z.B. die formalen Anredeformen,
korrekte Dankes- und Grussformeln)
• z.B. Jugendsprache
(Whatsapp-Sprache,
langage des jeunes,
verlan etc.)
• Gesprächspartner in der
korrekten Form
ansprechen
• formale Anredeformen
und Grussformeln in
Mails und Briefen,
korrekte Dankesformeln
Seite 57
5. 5 6. Kultur und
• Merkmale der Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den Medien der
Zielsprache erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen
Kultur vergleichen
• Texte zu Digitalisierung
(z.B. Spieleentwicklung in
Frankreich;
Berufsaussichten;
• Neue Medien und Politik
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
• Aufbau eines
Zeitungsartikels
• Ausdruck der eigenen
Meinung zum aktuellen
Zeitgeschehen
• aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der Zielsprache
• Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing, Kaufsucht
• Migration mit
Thementag
2 6.6. Literatur und
andere Künste
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren
• Erzählungen,
• Salon littéraire
Seite 58
Werken), vorzugsweise aus der
zeitgenössischen Literatur, verstehen,
einordnen und diskutieren
• repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film
und anderen Künsten beschreiben, einordnen
und diskutieren
• eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken
und Phänomenen vorlegen und
Interpretationsansätze entwickeln
Drehbücher, Romane,
Theaterstücke / Niveau
B2
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen,
Beziehungen, Themen,
Struktur
• narratologisches
Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt,
Kultur und weitere
gesellschaftliche Aspekte
• Buch-/Filmkritik
• Literaturverfilmungen
• interaktive Bücher und
Filme
(kritische
Gruppendiskussion
über ein literarisches
Werk mit Publikum)
• Exkursion mit Vor- und
Nachbehandlung
(Theater, Film,
Ausstellungen)
• Geschichte: z.B. Shoa in
Literatur und
Geschichte
interkultureller
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 59
6. 5 1. Rezeption Die Lernenden können
3 1.1. Hörverstehen und
• längere Redebeiträge und Vorträge verstehen
und auch komplexerer Argumentation folgen,
wenn das Thema einigermassen vertraut ist
• Nachrichtensendungen,
aktuelle Reportagen,
Diskussionen, Spielfilme
mit klarer Diktion in
Standardsprache zu
Themen wie
Cybermobbing und -
attacken, Spielsucht und
Wirtschaftsinformatik.
• DELF-Hörtexte
2 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen
• Artikel und Berichte über Probleme der
Gegenwart lesen und verstehen, in denen die
Schreibenden eine bestimmte Haltung oder
einen bestimmten Standpunkt vertreten
• auch anspruchsvollere
Originaltexte (Literatur-
und Sachtexte)
• DELF-Textverständnis
6. 6
2. Mündliche
3 2.1. Mündliche
• eine korrekte Aussprache pflegen
• mit einem erweiterten Wortschatz spontan
und recht fliessend zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen
Spezialgebieten zusammenhängend und
• Präsentationen zu
Themenbereichen der
Informationstechnik und
• siehe auch 6.6.
Seite 60
detailliert präsentieren, dabei recht frei
sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit
dem Publikum herstellen, Nachfragen
beantworten
• Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern,
Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten
angeben
der
Computerwissenschaften
• Erwerb der wichtigsten
Verknüpfungsmittel zur
logischen Präsentation
von Inhalten
• Vorbereitung mündlicher
Produktionen analog
DELF-Prüfung: Freier
Bericht über längere Zeit
anhand von Mind-Maps
3 2.2. Mündliche
• ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt
einsetzen, um sich der Situation und dem
Gegenüber angepasst auszudrücken
• an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über verschiedene Themen teilnehmen,
Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss
GER) teilnehmen und dabei die eigene
Meinung und Reaktion begründen und erklären
• Interviews führen, indem sie detailliertere
etwas problematisch ist oder sich beschweren)
• Konversationsübungen in
der Gesellschaft, der
Wirtschaft Politik,
Informatik z.B.
Gruppendiskussionen / TV-
Debatten
• Grundwortschatz der
• Aufbau und Stichhaltigkeit
der Argumentation
Seite 61
6. 4 3. Schriftliche
2 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung, der
Grammatik und der Textgestaltung so
• In einem Text Argumente für und/oder gegen
einen Standpunkt darlegen
• Verschiedene Textformen beherrschen
• Vertiefung des
Wortschatzes zur
• Kennenlernen der
wichtigsten
Verknüpfungsmittel
• Vorbereitung schriftlicher
Produktionen analog DELF-
Prüfung, z.B. Leserbriefe
oder offizielle Briefe, in
denen Anliegen vertreten
werden (z.B. Öffnung
gesperrter
Domains/Servers in Schule
und Geschäft), kurze
Artikel
2 3.2. Schriftliche
• adäquat auf Kundenanliegen eingehen • Allgemeiner Brief,
Reservationen, Anfragen,
Offerten, Bestellungen,
Reklamationen nach
gängigen Normen
6. 5 6. Kultur und
• Merkmale der Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den Medien der
Seite 62
Zielsprache erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen
Kultur vergleichen
• Texte zu Digitalisierung
(z.B. Spieleentwicklung in
Frankreich;
Berufsaussichten;
• Neue Medien und Politik
• internationale
Unternehmen in der
Schweiz
• Aufbau eines
Zeitungsartikels
• Ausdruck der eigenen
Meinung zum aktuellen
Zeitgeschehen
• aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der Zielsprache
mit unter-schiedlichen kulturellen und
• Texte zu Spielsucht,
Cybermobbing, Kaufsucht
2 6.6. Literatur und
andere Künste
• literarische Originaltexte (Kurzgeschichten,
Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder,
vorzugsweise aus der zeitgenössischen
Literatur, verstehen, einordnen und
• Erzählungen,
Drehbücher, Romane,
Theaterstücke / Niveau B2
• Beschreibung und
Erklärung von Figuren,
Handlungen, Beziehungen,
Themen, Struktur
• Tandem- oder
Gruppenlektüre
• siehe auch 4. und 5.
Semester 6.6.
Seite 63
• repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film
und anderen Künsten beschreiben, einordnen
und diskutieren
• eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken
und Phänomenen vorlegen und
Interpretationsansätze entwickeln
• narratologisches Vokabular
(narrateur/narratrice,
auteur, personnage,
protagoniste, etc.)
• Themen wie Staat, Recht,
Wissenschaft, Umwelt,
Kultur, Informatik und
weitere gesellschaftliche
• Buch-/Filmkritik
• Literaturverfilmungen
• interaktive Filme und
Bücher
interkultureller
Erfahrungen
• z.B. mithilfe des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle
Erfahrungen persönlicher oder beruflicher
Natur dokumentieren
Seite 64
Fach Englisch
Lektionenverteilung
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem.
3 3 3 3 2 2
Schlussprüfung
Entweder Cambridge First (oder
Advanced oder Proficiency) Certificate
in English (extern) oder
Interne Schlussprüfung auf Niveau B2,
die alle vier Sprachkompetenzen
(Hörverstehen, Leseverstehen,
Sprechen, Schreiben) umfasst
Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im Bereich der Informatik im In- und Ausland, weshalb die Lernziele auf die Bedürfnisse der
Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet sind. Fremdsprachen sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen
Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt
werden.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt und sind auf die Bedürfnisse der
Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in
unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch
Immersionsprojekte und Aufenthalte in anderen Sprachgebieten.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörbeispiels
Seite 65
eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich
vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche
Lernstrategien eingeübt.
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden.
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2,
was durch erfolgreiches Bestehen des Cambridge First Certificate in English oder der internen Abschlussprüfung bestätigt wird.
Konkret bedeutet dies, dass der Studierende / die Studierende „[…] die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen [kann];
[er oder sie] versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fliessend verständigen, dass ein normales Gespräch mit
Muttersprachlern ohne grössere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken,
einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.“ (vgl. http://www.europaeischerreferenzrahmen.de/. Zugriff: 21.08.2025).
Seite 66
• Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte selbständig planen
• Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
• Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien
einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und
in einen anderen Kontext transferieren
• Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich in den Dialog der
Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung zu beziehen
• Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Vor- und Nachteile von Onlinehilfen wie Wörterbücher, Lernprogramme und KI-
Anwendungen beurteilen und diese für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und
fachlichen Bereich verwenden
zusätzlich:
Fremdsprachenaufenthalte: Sprachaufenthalte können einen echten Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen und die Sozialkompetenz fördern. Die
Lernenden tauchen in die Sprache ein, sind umgeben davon und profitieren somit von einem «bain linguistique». Der Aufenthalt sollte mit einem Mini-Projekt
kombiniert werden, so dass die Studierenden sich im Zeitraum von drei bis vier Wochen noch intensiver mit der Sprache und den verschiedensten Kulturen
auseinandersetzen, wodurch ein hoher Lernfortschritt gegeben ist. Die Sprachaufenthalte finden vor den Zertifikatsprüfungen statt und ermöglichen dadurch
auch eine optimale Vorbereitung darauf.
Seite 67
1 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
1 5 1.1. Hörverstehen und
Alltagsthemen die Hauptaussagen und
• Reden oder Gespräche verstehen, wenn
deutlich und in der Standardsprache
gesprochen wird
• Kurze Mitteilungen
(private und öffentliche
Durchsagen) verstehen
reflexive Fähigkeiten,
5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach
gewünschten Informationen durchsuchen,
um eine bestimmte Aufgabe zu lösen
• Lesen von Texten zu
vertrauten Themen;
einfache
Zeitungsmeldungen,
Berichte, Texte aus dem IT
Bereich, auch Lesen von
Benutzerinstruktionen im
IT Bereich
Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
Anwendung auf Texte aus
dem IT Bereich
1 12 2. Mündliche Produktion
5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen
und die wichtigsten phonetischen Regeln
richtig anwenden
• mit dem zur Verfügung stehenden
Wortschatz in Alltagssituationen leicht
zögernd oder mithilfe von Umschreibungen
zurechtkommen
• Aussprache anhand von
Lernplattformen ansehen,
lernen, üben
• Präsentationen von
Projekten oder Aufträgen
aus dem IT-Bereich
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
5 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel
und korrekt einsetzen, dass sich die
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
Meinung und der eigenen
Interessen
Seite 68
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
• an Gesprächen über vertraute Themen
teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
• Automatisieren von
typischen Wendungen in
Alltagssituationen (z.B.
Smalltalk über IT Themen)
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
(Probleme aus dem IT
Bereich)
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
2 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER):
mündlich aus der
Anweisungen) mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe von
Umschreibungen weitergeben
1 12 3. Schriftliche Produktion
4 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
zusammenhängende, kurze Texte verfassen
• die Sprache knapp und treffend einsetzen
• Elektronische und
konventionelle
Wörterbücher anwenden
können, um
Rechtschreibung
selbständig zu überprüfen
• Anhand von Textbeispielen
Kriterien zur Gestaltung
und Gliederung erarbeiten
• Verschiedene Textsorten
(z.B. article, email/letter,
essay, report, review,
blogs, Forenbeiträge,
Forenbeiträge) üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
Seite 69
6 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen einfache
• Notizen mit einfachen Informationen
schreiben
• Checklisten mit
Textbausteinen erstellen
• Stichwortartige
Bemerkungen in
adäquaten Text
umformulieren
Fähigkeit zur schriftlichen
Verständigung vor allem
über IT-relevante Themen
gemäss GER):
schriftlich aus der
• die wichtigsten Inhalte vertrauter
mündlicher und schriftlicher Texte mit
einfachen Formulierungen oder mithilfe
eines Wörterbuches für andere Personen
notieren
aus Texten weitergeben,
Fokus auf Texte aus dem IT
Erkennen und
Wiedergabe von
1 6 4. Sprachreflexion und
1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und
Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit
• über das Erlernen von verschiedenen
Sprachen nachdenken
• Geeignete Testformate
(z.B. in Form eines
Placement Tests) anbieten
• Elektronische
Möglichkeiten des
Vokabellernens anhand
von geeigneten Apps und
geeigneten Webseiten
Reflexion über eigene
Lernfortschritte
Verbesserungsmassnahm
en formulieren
2 4.2. Rezeptionsstrategien • einfache Verstehensstrategien einsetzen
• erste Lesestrategien wie überfliegendes
Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt
• Verständigungsprobleme
erkennen; Verwendung
von zweisprachigen und
von Online Wörterbüchern
• Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
Verständnis von
aus dem IT Bereich (z. B.
Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes
Denken
Seite 70
2 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial
Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der Ideen,
Entwerfen und Überarbeiten umgehen)
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Sprachebenen (register)
1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder
• einfache Rollenspiele
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
1 3 5. Soziokulturelle
3 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventio
• die wichtigsten Höflichkeitskonventionen
anwenden (z.B. die formalen
Anredeformen, korrekte Dankes- und
Grussformeln)
• Rollenspiele (zu
Kundenkontakt)
Kommunikationsfähigkeit
, Sozialkompetenzen,
Umgangsformen mit
Vorgesetzten, Kunden,
Arbeitskollegen etc.
14 6. Kultur und
5 6.1. Persönliches und
6.2. Zeitgeschehen und
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld
mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen
• Bildgeschichten,
Rollenspiele,
Alltagssituationen
• Selbstbewusstsein,
Seite 71
6.3. Wirtschaft und
6.5. Wissenschaft, Umwelt
• die Grundzüge der staatlichen Organisation
und des Rechtswesens der Schweiz mit
anderen Ländern der Zielsprache
• offensichtliche Analogien und Unterschiede
in der Medienberichterstattung zu Fragen
von Wissenschaft, Umwelt und Kultur
• Nachrichtensendungen aus
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
• Verschiedene
Staatsformen und
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Medienbildung,
Kommunikationstechn
ologien (IKT-
Kompetenzen),
• Kommunikationsfähig
keit,
• Staatsformen USA,
englischsprachiger
Länder sowie deren
• Bewusstsein für
kulturelle
9 6.6. Literatur und andere
• literarische Texte (Kurzgeschichten,
Gedichte, Theaterstücke, Romane,
Textausschnitte aus längeren Werken)
sowie Comics und Lieder von
unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise
aus der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts,
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und
kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf
alle 6 Semester)
• Lesewettbewerbe,
Quizzes, Lesetagebuch,
Texte weiterschreiben
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Neugierde,
Selbstmotivation
Seite 72
• Werke aus bildender Kunst, Film und
anderen Künsten beschreiben, einordnen
und diskutieren
• eigene Beobachtungen zu kulturellen
Werken und Phänomenen vorlegen und
Interpretationsansätze entwickeln
Seite 73
Lektio
-nen
2 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
2 5 1.1. Hörverstehen und
Alltagsthemen die Hauptaussagen und
• Reden oder Gespräche verstehen, wenn
deutlich und in der Standardsprache
gesprochen wird
• Kurze Mitteilungen
(private und öffentliche
Durchsagen) verstehen
Interpretationsstrategien
, reflexive Fähigkeiten,
5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach gewünschten
• Lesen von Texten zu
vertrauten Themen;
einfache
Zeitungsmeldungen,
Berichte, Texte aus dem IT
Lesetechniken,
Methoden des scanning /
skimming
Anwendung auf Texte
aus dem IT Bereich (z. B.
Umsetzen von
technischen
Instruktionen, wie
Checklisten,
Kurzanleitungen, etc.)
2 15 2. Mündliche Produktion
5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen
und die wichtigsten phonetischen Regeln
richtig anwenden
• mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz
in Alltagssituationen leicht zögernd oder
mithilfe von Umschreibungen
zurechtkommen
• Aussprache anhand von
Lernplattformen ansehen,
lernen, üben
• Präsentationen von
Projekten oder Aufträgen
aus dem IT-Bereich
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
8 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel
und korrekt einsetzen, dass sich die
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
Meinung und der
eigenen Interessen
Seite 74
Lektio
-nen
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
• an Gesprächen über vertraute Themen
teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
etwas problematisch ist, oder sich
beschweren)
• Automatisieren von
typischen Wendungen in
Alltagssituationen (z.B.
Smalltalk)
• Rollenspiele üben: z.B.
Termine vereinbaren,
verschieben, sich
entschuldigen, Gründe für
Terminwechsel angeben
Problemlösungsstrategie
n und Reaktionen auf
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber mit Fokus
auf berufsspezifische
Situationen des IT
Bereiches
2 2.3. Sprachmittlung/
gemäss GER):
mündlich aus der
Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen
2 12 3. Schriftliche Produktion
6 3.1. Schriftliche
• die Regeln der Rechtschreibung und
zusammenhängende, kurze Texte verfassen
• die Sprache knapp und treffend einsetzen
• Elektronische und
konventionelle
Wörterbücher anwenden
können, um
Rechtschreibung
selbständig zu überprüfen
• Anhand von
Textbeispielen Kriterien
zur Gestaltung und
Gliederung erarbeiten
• Portfolioeinträge
(MAHARA)
Textgestaltungskompete
nz
unterschiedliche
Seite 75
Lektio
-nen
4 3.2. Schriftliche
• in Briefen und Mitteilungen einfache
• Notizen mit einfachen Informationen
schreiben
• Checklisten mit
Textbausteinen erstellen
• Stichwortartige
Bemerkungen in
adäquaten Text
umformulieren
• Verschiedene Textsorten
(z.B. article, email/letter,
essay, report, review,
blogs, Lernposter,
Forenbeiträge) üben
Fähigkeit zur schriftlichen
Verständigung über ITrelevante Themen
gemäss GER):
schriftlich aus der
• die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher
und schriftlicher Texte mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe eines
aus Texten weitergeben,
Fokus auf Texte aus dem
IT Bereich
Erkennen und
Wiedergabe von
Kernpunkten eines
Textes
2 4 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien • einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B.
beim Hören und Lesen Schlüsselwörter
• erste Lesestrategien wie überfliegendes
Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt
• Verständigungsprobleme
erkennen; Verwendung
von zweisprachigen und
von Online
Wörterbüchern
• Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
Verständnis von
Kernpunkten eines
Textes aus dem IT
Bereich (z. B. Tutorials,
Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes
Denken
Seite 76
Lektio
-nen
1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Sprachebenen (register)
2 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder
• einfache Rollenspiele
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
2 2 5. Soziokulturelle
2 5.1. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventio
• Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die
formalen Anredeformen, korrekte Dankes-
• Rollenspiele (zu
Kundenkontakt)
Kommunikationsfähigkei
t, Sozialkompetenzen,
Umgangsformenmit
Vorgesetzen, Kunden,
Arbeitskollegen etc.
11 6. Kultur und
5 6.1. Persönliches und
6.2. Zeitgeschehen und
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld
mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen vergleichen
• Bildgeschichten,
Rollenspiele,
Alltagssituationen
• Selbstbewusstsein,
Seite 77
Lektio
-nen
6.3. Wirtschaft und
6.5. Wissenschaft, Umwelt
• die Grundzüge der staatlichen Organisation
und des Rechtswesens der Schweiz mit
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
• offensichtliche Analogien und Unterschiede in
der Medienberichterstattung zu Fragen von
• Nachrichtensendungen
aus verschiedenen
Medien vergleichen
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
• Verschiedene
Staatsformen und
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Medienbildung,
Kommunikationstech
nologien (IKT-
Kompetenzen),
• Kommunikationsfähig
keit,
• Staatsformen USA,
englischsprachiger
Länder sowie deren
• Bewusstsein für
kulturelle
6 6.6. Literatur und andere
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (verteilt auf alle 6 Semester)
• Lesewettbewerbe,
Quizzes, Lesetagebuch,
Texte weiterschreiben
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Neugierde,
Selbstmotivation
Seite 78
Lektio
-nen
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
• eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken
und Phänomenen vorlegen und
Interpretationsansätze entwickeln
Seite 79
Konkretisierungen Hinweise
3 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 5 1.1. Hörverstehen und
• Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich
und in der Standardsprache gesprochen wird
• Verschiedenste Formen
der Kommunikation
anhand von Interviews,
Gesprächen,
Nachrichtenausschnitten,
TV-Programmen etc.
vorstellen und diskutieren
reflexive Fähigkeiten,
5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen
Textsorten nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu
lösen
• Lesen von Zeitschriften
(z.B. Spotlight, Spot On),
Texte aus dem IT Bereich,
Zeitungsartikel,
technischen Manuals oder
Forenbeiträge
• Gruppenpuzzle erstellen
Lesetechniken, Methoden
des scanning / skimming
Globalverständnis von
Texten
Anwendung auf Texte aus
dem IT Bereich
3 14 2. Mündliche Produktion
5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und
die wichtigsten phonetischen Regeln richtig
• mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz
in Alltagssituationen mithilfe von
• Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen
Spezialgebieten zusammenhängend
präsentieren und Nachfragen beantworten
• Aussprache anhand von
Lernplattformen lernen
und üben
• Präsentationen von
Projekten oder Aufträgen
aus dem IT-Bereich
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
6 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Redewendungen,
Strukturen) so einsetzen, dass sich die
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
Meinung und der eigenen
Interessen
Seite 80
Konkretisierungen Hinweise
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
• an Gesprächen und beruflichen Besprechungen
über vertraute Themen teilnehmen,
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
• Interviews führen, detailliertere Informationen
einholen und Aussagen zusammenfassen
etwas problematisch ist, oder sich
beschweren)
• Konversationsstrategien
erkennen und üben
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
• Rollenspiele zu Situationen
aus dem IT Bereich
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
(Probleme lösen im IT
Bereich)
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
3 2.3.
Sprachmittlung/Medi
ation (Begriff gemäss
GER): mündlich aus
der eigenen oder der
Anweisungen) mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von Umschreibungen
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
3 17 3. Schriftliche Produktion
7 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und
• einfache, zusammenhängende Texte verfassen
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
• Textstrukturen üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
Seite 81
Konkretisierungen Hinweise
• die Sprache knapp und treffend einsetzen
• die Sprache knapp und treffend einsetzen
• Verschiedene Textsorten
(z.B. article, email/letter,
essay, report, review,
blogs, Forenbeiträge) üben
• Bewerbungsschreiben und
CV verfassen für Berufe in
der IT Branche
• Formulierung von
Kundenanforderungen
6 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen
• Notizen schreiben
• Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der
Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
(register)
4 3.3.
Sprachmittlung/Medi
ation (Begriff gemäss
GER): schriftlich aus
der eigenen oder der
• die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher
und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der
aus Texten weitergeben,
Fokus auf Texte aus dem IT
Erkennen und
Wiedergabe von
aus dem IT Bereich
3 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien
• Lesestrategien anwenden,
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
Verständnis von
(z. B. Tutorials, Vorträge,
Seite 82
Konkretisierungen Hinweise
intelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen
Textsorten einsetzen
mit Hilfe von Alltagstexten
und -situationen fördern
• Gebrauch von
Wörterbüchern und
elektronischen Medien
fördern und fordern
Kritisch-forschendes
Denken
1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder
• paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik
und Körpersprache bewusst anwenden
• einfache Rollenspiele zu
Themen aus dem IT
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
3 1 5. Soziokulturelle
• die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
Kommunikationsfähigkeit
, Sozialkompetenzen,
Seite 83
Konkretisierungen Hinweise
Höflichkeitskonventionen
• Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die
formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und
Grussformeln)
verdeutlichen und
• Rollenspiele
12 6. Kultur und
5 6.1. Persönliches und
6.2. Zeitgeschehen und
6.3. Wirtschaft und
6.5. Wissenschaft, Umwelt
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit
Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen vergleichen
• die Grundzüge der staatlichen Organisation
und des Rechtswesens der Schweiz mit
anderen Ländern der Zielsprache vergleichen
• offensichtliche Analogien und Unterschiede in
der Medienberichterstattung zu Fragen von
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
• Nachrichtensendungen aus
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
• Verschiedene
Staatsformen und
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Selbstbewusstsein,
• Medienbildung,
Kommunikationstechn
ologien (IKT-
Kompetenzen),
• Kommunikationsfähig
keit,
• Staatsformen USA,
englischsprachiger
Länder sowie deren
• Bewusstsein für
kulturelle
Seite 84
Konkretisierungen Hinweise
7 6.6. Literatur und andere
• literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte,
Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus
längeren Werken) sowie Comics und Lieder
von unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus
der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen,
einordnen und diskutieren
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen,
geschichtlichen und kulturellen Umfeld
situieren (auf alle 6 Semester)
• Werke aus bildender Kunst, Film und anderen
Künsten beschreiben, einordnen und
• eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken
und Phänomenen vorlegen und
Interpretationsansätze entwickeln
• Lesewettbewerbe,
Quizzes, Lesetagebuch,
Texte weiterschreiben
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Neugierde,
Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Seite 85
4 8 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 4 1.1. Hörverstehen und
• Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet verstehen, wenn
deutlich und in der Standardsprache
gesprochen wird
• Verschiedenste Formen
der beruflichen und
privaten Kommunikation
anhand von Gesprächen
und Interviews in Bezug
auf Hör- und
Sehverständnis einüben.
Zum Beispiel:
Vereinbarungen treffen
und bestätigen oder
Termine abmachen und
verschieben und dabei die
Intention des Gegenübers
reflexive Fähigkeiten
4 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen
Textsorten nach gewünschten
• Lesen von gut
verständlichen Zeitungs-
oder Magazinartikeln,
Texte aus dem IT Bereich
Lesetechniken, Methoden
des scanning /skimming
Globalverständnis von
Texten aus dem IT
4 15 2. Mündliche Produktion
5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen
und die wichtigsten phonetischen Regeln
richtig anwenden
• mit dem zur Verfügung stehenden
Wortschatz in Alltagssituationen mithilfe
von Umschreibungen zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen- bzw.
beruflichen Spezialgebieten
• Aussprache anhand von
Lernplattformen lernen
und üben, sich gegenseitig
korrigieren
• Präsentationen von
Projekten oder Aufträgen
aus dem IT-Bereich
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
Seite 86
zusammenhängend präsentieren und
9 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz, Redewendungen,
Strukturen) so einsetzen, dass sich die
Lernenden ohne allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber angepasst
Besprechungen über vertraute Themen
teilnehmen, persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen austauschen
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
• Interviews führen, detailliertere
etwas problematisch ist, oder sich
beschweren)
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Konversationsstrategien
erkennen und üben
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
• Rollenspiele zu ITspezifischen Themen
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
(Probleme lösen im IT
Bereich)
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
1 2.3.
Sprachmittlung/Medi
ation (Begriff gemäss
GER): mündlich aus
der eigenen oder der
Anweisungen) mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe von
Umschreibungen weitergeben
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
Seite 87
4 15 3. Schriftliche Produktion
5 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und
• zusammenhängende Texte verfassen
• Berichte und andere Textsorten in einem
üblichen Standardformat schreiben, um
• die Sprache knapp und treffend einsetzen
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
• Bewerbungsschreiben und
CV verfassen
• Textstrukturen üben
• verschiedene Textsorten
(z.B. article, email/letter,
essay, report, review) üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
6 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen
• Notizen schreiben
• Verarbeitung von vorgegeben
Informationen / Anforderungen in
schriftlicher Form
• Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der
Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
(register)
4 3.3. Sprachmittlung /
gemäss GER):
schriftlich aus der
• die wichtigsten Inhalte vertrauter
mündlicher und schriftlicher Texte, je nach
Situation, in der gemeinsamen oder in der
eigenen Sprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe eines
Wörterbuches für andere Personen
notieren
aus Texten weitergeben
Erkennen und
Wiedergabe von
aus dem IT Bereich
4 3 4. Sprachreflexion und
Seite 88
1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt an
unterschiedlichen Textsorten einsetzen
• Lesestrategien anwenden,
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
mit Hilfe von Alltagstexten
und -situationen fördern
• Gebrauch von
Wörterbüchern und
elektronischen Medien
fördern und fordern
Verständnis von
(mit Fokus auf IT) (z. B.
Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes
Denken
1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial
kreativ umgehen, um neue
Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der Ideen,
Entwerfen und Überarbeiten umgehen)
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
1 4.4. Interaktionsstrategien • Gespräche über vertraute oder
• paralinguistische Strategien wie Mimik,
Gestik und Körpersprache bewusst
• Rollenspiele zu Themen
aus dem IT Bereich
• Diskussionen in kleinen
• Mündliche
Berichterstattung von
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
4 1 5. Soziokulturelle
Seite 89
Höflichkeitskonventionen
• die wichtigsten soziokulturellen
Unterschiede (Sitten, Denkweisen,
Verhalten) zwischen der fremden und der
eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und
• Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B.
die formalen Anredeformen, korrekte
Dankes- und Grussformeln)
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
verdeutlichen und
• Rollenspiele
Kommunikationsfähigkeit
, Sozialkompetenzen,
12 6. Kultur und
5 6.1. Persönliches und
6.2. Zeitgeschehen und
6.3. Wirtschaft und
6.5. Wissenschaft, Umwelt
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld
mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen
• die Grundzüge der staatlichen Organisation
und des Rechtswesens der Schweiz mit
anderen Ländern der Zielsprache
• offensichtliche Analogien und Unterschiede
in der Medienberichterstattung zu Fragen
von Wissenschaft, Umwelt und Kultur
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
• Nachrichtensendungen aus
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
• Verschiedene
Staatsformen und
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Selbstbewusstsein,
• Medienbildung,
Kommunikationstechn
ologien (IKT-
Kompetenzen),
• Kommunikationsfähig
keit,
• Staatsformen USA,
englischsprachiger
Länder sowie deren
Seite 90
• Bewusstsein für
kulturelle
7 6.6. Literatur und andere
• literarische Texte (Kurzgeschichten,
Gedichte, Theaterstücke, Romane,
Textausschnitte aus längeren Werken)
sowie Comics und Lieder von
unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise
aus der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts,
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und
kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf
alle 6 Semester)
• Werke aus bildender Kunst, Film und
anderen Künsten beschreiben, einordnen
und diskutieren
• eigene Beobachtungen zu kulturellen
Werken und Phänomenen vorlegen und
Interpretationsansätze entwickeln
• Lesewettbewerbe,
Quizzes, Lesetagebuch,
Texte weiterschreiben
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Neugierde,
Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Seite 91
5 9 1. Rezeption Die Lernenden können:
5 4 1.1. Hörverstehen und
• in Sachinformationen über alltags- oder
berufsbezogene Themen die
• Reden oder Gespräche verstehen
• Gesprächspartnern oder
anderen Sendern von
Informationen (TV, Radio,
IT Tutorials) zuhören,
verstehen, was gesagt wird
und gegebenenfalls
situationsgemäss
reagieren (z.B. durch
Ausführen eines Auftrages,
Nachfragen oder aktives
Weiterführen des
Gesprächs)
reflexive Fähigkeiten
5 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe
zu lösen
• Lesen von
anspruchsvolleren
Zeitungs- und
Magazinartikeln sowie
technischen Manuals und
Artikel aus IT-
Fachmagazinen
Lesetechniken, Methoden
des scanning /skimming
Globalverständnis von
Texten
5 9 2. Mündliche Produktion
4 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen
• Themen aus ihren Interessen- bzw.
beruflichen Spezialgebieten
zusammenhängend präsentieren und
• über sich selbst Auskunft
geben
• über ein vorgegebenes
Thema oder einen
Gegenstand selbständig
und verständlich sprechen,
Seite 92
argumentieren (z.B.
Bildbeschreibung)
• Präsentationen von
Projekten oder Aufträgen
aus dem IT-Bereich
4 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen)
der Situation und dem Gegenüber
angepasst einsetzen
Besprechungen teilnehmen, persönliche
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
• Interviews führen, detailliertere
mündlich bewältigen
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Konversationsstrategien
erkennen und üben
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
• Mit einem
Gesprächspartner über ein
vorgegebenes Thema
diskutieren und
verhandeln, gemeinsam
Lösungen oder einen
Konsens finden
• IT Telefonsupport üben
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
Treffen gemeinsamer
Entscheidungen
Teamfähigkeit
Mitverantwortung für die
anderen
1 2.3.
Sprachmittlung/Medi
ation (Begriff gemäss
GER): mündlich aus
der eigenen oder der
Anweisungen) anderen Personen erklärend
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
5 10 3. Schriftliche Produktion
Seite 93
5 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung anwenden
• Berichte und andere Textsorten in einem
üblichen Standardformat schreiben, um
• die Sprache knapp und treffend einsetzen
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
• Verschiedene Textsorten
(z.B. article, email/letter,
essay, report, review) üben
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
5 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen
• Notizen schreiben
• Anhand von Musterbriefen
Grundlagen der
Korrespondenz
(geschäftlich und privat)
erarbeiten und wirksam
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
(register)
5 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt an
unterschiedlichen Textsorten einsetzen
• Wörterbücher und elektronische Medien
adäquat anwenden
• Lesestrategien anwenden,
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
mithilfe von Alltagstexten
und –situationen fördern
• Wiedergabe von Fakten
aus einem IT-Fachartikel
Verständnis von
aus dem IT Bereich (z. B.
Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes
Denken
Seite 94
1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial
kreativ umgehen, um neue
Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der Ideen,
Entwerfen und Überarbeiten umgehen)
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
1 4.4. Interaktionsstrategien • Gespräche über vertraute oder persönlich
• paralinguistische Strategien wie Mimik,
Gestik und Körpersprache bewusst
• Rollenspiele zu Themen
aus dem IT Bereich
• Diskussionen in kleinen
• mündliche
Berichterstattung von
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
5 1 5. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventionen
• die wichtigsten soziokulturellen
Unterschiede (Sitten, Denkweisen,
Verhalten) zwischen der fremden und der
eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
verdeutlichen und
Kommunikationsfähigkeit
, Sozialkompetenzen,
4 6. Kultur und
Seite 95
4 6.1. Persönliches und
6.2. Zeitgeschehen und
6.3. Wirtschaft und
6.5. Wissenschaft, Umwelt
6.7 Dokumentation
interkultureller
Erfahrungen
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld
mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen
• die Grundzüge der staatlichen Organisation
und des Rechtswesens der Schweiz mit
anderen Ländern der Zielsprache
• offensichtliche Analogien und Unterschiede
in der Medienberichterstattung zu Fragen
von Wissenschaft, Umwelt und Kultur
• Interkulturelle Erfahrungen persönlicher
oder beruflicher Natur dokumentieren
• Medien, Bildgeschichten,
Rollenspiele einsetzen
• Nachrichtensendungen aus
• Unternehmen, Produkt
oder Dienstleistungen
• Verschiedene
Staatsformen und
• Kulturelle Anlässe
verschiedener Länder
• Selbstbewusstsein,
• Medienbildung,
Kommunikationstechn
ologien (IKT-
Kompetenzen),
• Kommunikationsfähig
keit,
• Staatsformen USA,
englischsprachiger
Länder sowie deren
• Bewusstsein für
kulturelle
Seite 96
6 3 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen
durchsuchen
• Neben der Lektüre von
anspruchsvolleren
Zeitungs- und
Magazinartikeln (z. B. aus
The Guardian, The
Economist)
Lesetechniken, Methoden
des scanning /skimming
Globalverständnis von
Texten
6 3 2. Mündliche Produktion
1 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen
• Themen aus ihren Interessen- bzw.
beruflichen Spezialgebieten
zusammenhängend präsentieren und
• Literarische Texte oder
Textausschnitte inhaltlich
beschreiben und Auskunft
geben über ihren Bezug zu
anderen Texten /
sowie über deren
gesellschaftliche,
geschichtliche und
kulturelle Bedeutung
• Präsentationen von
Projekten oder Aufträgen
aus dem IT-Bereich
Wege zur Selbstkontrolle
der Aussprache
Anwenden und Sprechen
einer Fremdsprache
Einordnen von
spezifischen Aspekten ins
grosse Ganze
Seite 97
1 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen, Strukturen)
der Situation und dem Gegenüber
angepasst einsetzen
Besprechungen teilnehmen, persönliche
Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und Reaktion
• Interviews führen, detailliertere
mündlich bewältigen
• In Partnerarbeit
Informationen erfragen
• Interviews führen,
Resultate zusammenfassen
und vorstellen
Diskussion von IT
relevanten Themen
Meinung und der eigenen
Interessen
Problemlösungsstrategien
und Reaktionen auf
adäquate Reaktion auf
das Gegenüber
Treffen gemeinsamer
Entscheidungen
Teamfähigkeit
Mitverantwortung für die
anderen
1 2.3.
Sprachmittlung/Medi
ation (Begriff gemäss
GER): mündlich aus
der eigenen oder der
Anweisungen) anderen Personen erklärend
Selbstvertrauen in Bezug
auf die eigene Kreativität
und den Umgang mit
Fragestellungen
6 3 3. Schriftliche Produktion
Seite 98
1 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung anwenden
• Berichte und andere Textsorten in einem
üblichen Standardformat schreiben, um
• die Sprache knapp und treffend einsetzen
• Textbausteine erkennen
und verwenden (linking
devices, collocations)
Textgestaltungskompeten
z
unterschiedliche
2 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen
• Notizen schreiben
• Zusammenfassungen und
Reviews von Texten aus
dem IT Bereich
• Verständlichkeit im
Austausch in Gruppen
überprüfen
(register)
6 3 4. Sprachreflexion und
1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien
intelligentes Raten gezielt an
unterschiedlichen Textsorten einsetzen
• Wörterbücher und elektronische Medien
adäquat anwenden
• Lesestrategien anwenden,
• Sensibilität für die
verschiedenen Leseziele
mithilfe von Alltagstexten
und –situationen fördern
Verständnis von
aus dem IT Bereich (z. B.
Tutorials, Vorträge, etc.)
Kritisch-forschendes
Denken
Seite 99
1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial
kreativ umgehen, um neue
Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der Ideen,
Entwerfen und Überarbeiten umgehen)
• Textsortenmerkmale
erkennen und variabel
verschiedene schriftliche
Kulturelle Unterschiede in
der schriftlichen
1 4.4. Interaktionsstrategien • Gespräche über vertraute oder persönlich
• paralinguistische Strategien wie Mimik,
Gestik und Körpersprache bewusst
• Rollenspiele zu IT
relevanten Themen
• Diskussionen in kleinen
• Berichterstattung von
• Hinweise auf nonverbale
und paraverbale
Kommunikation geben
Bedeutung der
nonverbalen Elemente
der Kommunikation wie
auch der passenden
Sprachebene verstehen
und korrekt einsetzen
6 1 5. Soziokulturelle
Höflichkeitskonventio
• die wichtigsten soziokulturellen
Unterschiede (Sitten, Denkweisen,
Verhalten) zwischen der fremden und der
eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und
• Anhand von
Originaltexten, Filmen,
Nachrichten kulturelle
verdeutlichen und
Kommunikationsfähigkeit
, Sozialkompetenzen,
7 6. Kultur und
Seite 100
7 6.6. Literatur und andere
• literarische Texte (Kurzgeschichten,
Gedichte, Theaterstücke, Romane,
Textausschnitte aus längeren Werken)
sowie Comics und Lieder von
unterschiedlicher Komplexität (Easy
Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise
aus der Literatur des zwanzigsten und
einundzwanzigsten Jahrhunderts,
• ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich
beschreiben und in ihrem
gesellschaftlichen, geschichtlichen und
kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf
alle 6 Semester)
• Werke aus bildender Kunst, Film und
anderen Künsten beschreiben, einordnen
und diskutieren
• eigene Beobachtungen zu kulturellen
Werken und Phänomenen vorlegen und
Interpretationsansätze entwickeln
• Individuelle Lektüre
(alleine oder in Gruppen)
und eigenständige
Auseinandersetzung mit
den Texten und ihrem
gesellschaftlichen,
geschichtlichen und
kulturellen Umfeld
• Analyse von Genre,
Themen, Figuren, Aufbau,
Handlungsort, Sprache
Neugierde,
Selbstmotivation
Präsentation
Textinterpretation
Seite 101
Fach Mathematik
3 3 2 2 2 2
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Mathematik im Grundlagenbereich vermittelt fachspezifische und fachübergreifende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Fach leitet die Lernenden
an, Problemstellungen zu analysieren, zu bearbeiten und zu lösen. Dadurch werden exaktes und folgerichtiges Denken, kritisches Urteilen sowie präziser
Sprachgebrauch ebenso wie geistige Beweglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer geübt. Durch die Förderung des mathematisch-logischen Denkens
leistet die Mathematik einen wesentlichen Beitrag zu Bildung und Kultur.
Der Unterricht macht die Lernenden mit den spezifischen Methoden der Mathematik vertraut. Die aktuellen technischen Hilfsmittel erlauben die Visualisierung
der Mathematik und unterstützen die Erforschung von mathematischen Sachverhalten. Es werden Fertigkeiten erlernt, die auf andere Situationen übertragen
und in anderen Wissenschaftsbereichen angewendet werden können.
Der Mathematikunterricht baut eine Brücke zwischen den Fächern Mathematik und Informatik, indem zentrale Begriffe und Methoden aus dem Bereich
Informatik aus mathematischer Sicht beleuchtet und in konkreten Anwendungen erläutert und geübt werden. Umgekehrt lernen die Lernenden auf konkrete
Probleme zugeschnittene Software situativ sinnvoll einzusetzen, um mathematische Probleme zu visualisieren und zu lösen.
Mathematik im Grundlagenbereich fördert insbesondere auch Kompetenzen wie Abstrahieren, Argumentieren und experimentelles Problemlösen und schafft
damit bei den Lernenden das für ein Fachhochschulstudium erforderliche mathematische Verständnis. Die Verwendung von Hilfsmitteln ist Teil der fachlichen
Kompetenzen.
Seite 102
• Reflexive Fähigkeiten: differenzierend und kritisch denken und urteilen; logisch argumentieren; mathematische Modelle (Formeln, Gleichungen,
Funktionen, geometrische Skizzen, strukturierte Darstellungen, Ablaufpläne) in überfachlichen Anwendungen darstellen und kritisch reflektieren
• Sprachkompetenz: über die Mathematik als formale Sprache die allgemeine Sprachkompetenz in Wort und Schrift weiterentwickeln; umgangssprachliche
Aussagen in die mathematische Fachsprache übersetzen und umgekehrt; sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Fachleuten und Laien
sprachlich gewandt und verständlich ausdrücken
• Arbeits- und Lernverhalten: Beharrlichkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Exaktheit und Problemlöseverhalten durch mathematische Strenge
weiterentwickeln und sich neues Wissen mit Neugier und Leistungsbereitschaft aneignen
Seite 103
1. 18 1. Grundlagen Algebra
und Arithmetik
4 1.1. Grundlagen • den Aufbau der Zahlen verstehen und Zahlen
nach Zahlenarten klassieren
• Zahlenmengen, insbesondere Intervalle,
notieren und mit Hilfe der Zahlengeraden
visualisieren
• Grundoperationen in verschiedenen
Zahlenmengen unter Einhaltung der Regeln
durchführen
• algebraische Terme unter Einhaltung der
Regeln für die Grundoperationen umformen
• einfache Polynome 2. Grades in Linearfaktoren
zerlegen
• Aufbau der Zahlen:
Vorzeichen, Betrag,
Rundung,
Ordnungsrelationen und
Zahlenarten (Ν, Ζ, Θ, Ρ)
• Darstellung von Mengen
(beschreibende und
aufzählende Form,
Intervalle)
• Grundoperationen und
Rechenregeln
(Vorzeichenregeln,
Hierarchie der
Operationen)
• Algebraische
Termumformungen:
Terme zusammenfassen,
kürzen, erweitern,
ausmultiplizieren,
ausklammern,
vereinfachen
• Zerlegung von einfachen
Polynomen 2. Grades in
Linearfaktoren
(Faktorisieren, ohne
Polynomdivision)
Kurze Repetition der
Grundlagen aus der
Bezirksschule
Zwingende Grundlagen
für die Mathematik an
der IMS
Querverweise zur
Informatik:
- Mengenlehre:
Listen, Datenspeicher
- Variablendeklaration
- Operatoren
14 1.2. Potenzen • die Potenzgesetze mit ganzzahligen Exponenten
verstehen und auf einfache Beispiele anwenden
• Potenzen mit ganzzahligen
Üben der rechnerischen
Grundfertigkeiten
Seite 104
• die Hierarchie der Operationen erkennen und
• Potenzgesetze
• Quadratwurzeln
• Potenzen von Summen,
Pascal‘sches Dreieck
Grundlage für
Differential-, Zinseszins-
und Rentenrechnung
Stellenwertsysteme
(Dezimal-, Dualsystem)
Hexadezimal-System
(Informatik)
1. 19 2. Gleichungen Die Lernenden können
5 2.1. Grundlagen • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen
Kontext als Gleichung formulieren
• algebraische Äquivalenz erklären und
• lineare und einfache nicht-lineare Gleichungen
erkennen und lösen
• Lösungs- und Umformungsmethoden
zielführend einsetzen und Lösungen
überprüfen
• lineare und einfache nichtlineare Gleichungen
sowohl abstrakt als auch in
• Einfache nicht-lineare
Gleichungen, die auf
lineare Gleichungen führen
• Äquivalenz-, Gewinn- und
Verlustumformungen
Nicht-lineare Gleichungen
mit einem Solver lösen.
Das Lösen von nichtlinearen Gleichungen
anhand von iterativen
Methoden
(Bisektionsmethode)
verstehen und mit
geeigneter Software
(Octave etc.) realisieren.
14 2.2. Quadratische
Gleichungen
• quadratische Gleichungen lösen
• beliebige Polynome 2. Grades in Linearfaktoren
zerlegen
• die Lösbarkeit anhand der Diskriminante
• quadratische Gleichungen
• quadratisches Ergänzen
• Zerlegung von Polynomen
2. Grades in Linearfaktoren
• Herleitung der
Lösungsformel
• Diskussion der Lösbarkeit
(Diskriminante)
Satz von Vieta
Anwendungsaufgaben
(Optik: Linsengleichung,
Goldener Schnitt, …)
Einfache quadratische
Gleichungen mit
Formvariablen
1. 20 3. Funktionen Die Lernenden können
Seite 105
10 3.1. Grundlagen • reelle Funktionen als Zuordnung/Abbildung
zwischen dem reellen Definitionsbereich ∆ und
dem reellen Wertebereich Ω verstehen und
• mit Funktionen beschreiben, wie sich
Änderungen einer Grösse auf eine abhängige
Grösse auswirken und damit auch den
Zusammenhang als Ganzes erfassen
• reelle Funktionen verbal, tabellarisch, grafisch
(in kartesischen Koordinaten) und analytisch
mit beliebigen Symbolen für Argumente und
Werte lesen und interpretieren
• Funktionsgleichung, Wertetabelle und Graph
kontextspezifisch anwenden
• anhand der Gleichung einer elementaren
Funktion deren Graphen skizzieren und
umgekehrt anhand des Graphen die
Funktionsgleichung bestimmen
• reelle Funktionen(∆ → Ω) in verschiedenen
Notationen lesen und schreiben
• Funktionsbegriff sowohl
abstrakt als auch anhand
praktischer Beispiele
• verschiedene Notationen:
Zuordnungsvorschrift
x # y = f (x)
Funktionsgleichung
∆ → Ω mit y = f (x)
Funktionsterm f (x)
• Graphen von Funktionen
im kartesischen
Koordinatensystem
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Computerprogramm:
Input/Output
Praktische
Anschauungsbeispiele aus
(Wirtschaft, Biologie,
Chemie, …)
Funktion als Zuordnung
und nicht als Gleichung
kennenlernen. Die dafür
vorgesehene Notation
wie beispielsweise f (x) :=
x2 besprechen.
10 3.2. Lineare Funktionen • den Graphen einer linearen Funktion als
Gerade in der kartesischen Ebene darstellen
• die Koeffizienten der Funktionsgleichung
geometrisch interpretieren (Steigung,
Achsenabschnitt)
• die Funktionsgleichung einer Geraden
aufstellen
• Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch
bestimmen und berechnen
• lineare Funktionen aus wirtschaftlichem
Kontext herleiten, z.B. Kosten-, Erlös- und
Gewinnfunktion
• lineare Funktion sowohl
abstrakt als auch anhand
praktischer Beispiele
• Gerade als Graph einer
linearen Funktion
• Steigung
(Differenzenquotient) und
Achsenabschnitte
• Bestimmung der
Geradengleichung bzw.
der Funktionsgleichung
einer linearen Funktion
Grundlagen für lineare
Optimierung / Fixkosten,
Erlös-und Kostenfunktion
Preis-Absatz-Funktion
Normale einer Gerade
Einfache Verzinsung und
deren Anwendungen.
Seite 106
• Probleme der vollkommenen Konkurrenz mit
linearen Funktionen für Angebot und Nachfrage
modellieren und algebraisch lösen
• Schnittprobleme Lokal lineare Strukturen
als Basis bzw. Bausteine
für die
Infinitesimalrechnung
motivieren.
Lineares Wachstum in
verschiedenen Kontexten
anschauen.
Daten hinsichtlich
Linearität analysieren z.B.
lineare Regression mit
geeigneter Software
durchführen.
Seite 107
2. 9 4. Wurzeln Die Lernenden können
9 4.1. Wurzeln und
Potenzen mit rationalen
• Wurzeln als Potenzen mit rationalen Exponenten
schreiben
• die Potenzgesetze mit rationalen Exponenten
verstehen und auf einfache Beispiele anwenden
• elementare Potenzgleichungen mit rationalen
Exponenten lösen
• Potenzen mit rationalen
• Wurzeln
• Potenzgesetze für
Potenzen mit rationalen
• Lösen von elementaren
Potenzgleichungen mit
rationalen Exponenten
Üben der rechnerischen
Grundfertigkeiten
Potenzen mit reellen
Auflösen der
Zinseszinsformel nach
dem Zinssatz
Bestimmung der
prozentualen Zu-
/Abnahme pro Einheit bei
exponentiellem
Wachstum
2. 21 5. Gleichungssysteme Die Lernenden können
21 5.1. Lineare
Gleichungssysteme
• gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen
Kontext als Gleichungssystem formulieren
• Lösungs- und Umformungsmethoden
zielführend einsetzen und Lösungen
überprüfen
• ein lineares Gleichungssystem lösen
• die Lösungsmenge eines linearen
Gleichungssystems mit zwei Variablen grafisch
veranschaulichen und interpretieren
• lineare Gleichungssysteme
sowohl abstrakt als auch in
• verschiedene
Lösungsmethoden:
- Einsetzmethode
- Additionsmethode
• Diskussion der Lösbarkeit
bei linearen
Gleichungssystemen mit
zwei Variablen
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Abbildungsverfahren (z.B.
Medizinische Geräte)
Gaussalgorithmus
Determinantenmethode
Anwendungen aus der
Praxis, die auf lineare
Systeme führen.
Seite 108
einfache nicht-lineare
Gleichungssysteme
über- und
unterbestimmte lineare
Gleichungssysteme
2. 24 6. Quadratische
Funktionen
17 6.1. Quadratische
Funktionen
• den Graphen einer quadratischen Funktion als
Parabel 2. Ordnung visualisieren
• die verschiedenen Darstellungsformen der
Funktion geometrisch interpretieren
• Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch
und rechnerisch bestimmen
• quadratische Funktion
• Nullstellen- und
Scheitelpunktsform mit
Diskussion der Parameter
(Parabelöffnung,
Nullstellen, Scheitelpunkt,
Achsenabschnitte,…)
• Verschiebungen im
Koordinatensystem
• Schnittpunkte von
Geraden und Parabeln
• Schnittpunkte von zwei
Parabeln
Einsatz geeigneter
Computersoftware (z.B.
Spiegelung von Parabeln
Praktische
Anschauungsbeispiele aus
(Wirtschaft, Physik, …)
Z.B. Wurfparabel, Preis-
Absatz-Funktion,…
7 6.2.
Optimierungsprobleme
• einfache quadratische Extremalprobleme lösen • Lösung quadratischer
Extremalprobleme mittels
Bestimmung des
Scheitelpunkts
Optimierung
Preisabsatzfunktion
Statistik: Lineare
Regression
(Abstandsminimierung)
Seite 109
3. 18 7. Datenanalyse Die Lernenden können
3 7.1. Grundlagen • Grundbegriffe der Datenanalyse erklären
• Datengewinnung und -qualität diskutieren
• Grundbegriffe:
Grundgesamtheit, Urliste,
Stichprobe,
Stichprobenumfang, Rang
• Datengewinnung und -
qualität
(z.B.: Relevanz,
Genauigkeit, Aktualität,
Kohärenz, …)
Darstellung von Daten
mit Hilfe geeigneter
Software
Kritischer
Aktualitätsbezug
(veröffentlichte
Statistiken aus Zeitungen
oder vom BFS)
6 7.2. Diagramme • univariate Daten charakterisieren, ordnen,
klassieren und univariate Daten visualisieren
• Diagramme charakterisieren und interpretieren
• bivariate Daten charakterisieren, visualisieren
und interpretieren
• entscheiden, wann welches Diagramm
angemessen ist
• univariate Daten
(kategorial, diskret, stetig)
• Rangliste,
Klasseneinteilung
• Visualisierungen:
Balkendiagramm,
Kuchendiagramm,
Histogramm, Boxplot
• Diagramme
charakterisieren:
symmetrisch, schief,
unimodal/multimodal
• bivariate Daten:
lineare Regression
IDAF
Üben an aktuellen
Beispielen
Diagramme mit
geeigneter Software
erstellen.
9 7.3. Masszahlen • Lagemasse und Streumasse berechnen,
interpretieren sowie auf ihre Plausibilität hin
prüfen
• entscheiden, wann welche Masszahl relevant
ist
• Lagemasse:
Mittelwert, Median,
Modus
• Streumasse:
Varianz,
Standardabweichung,
Quartilsdifferenz
Auswertung von Daten
mit Hilfe geeigneter
Software
Üben an aktuellen
Beispielen
Seite 110
• Korrelation/Regression:
Kovarianz, pearsonscher
Korrelationskoeffizient
3. 5 8. Potenz- und
Wurzelfunktion
5 8.1. Grundlagen • die Wurzelfunktion als Umkehrfunktion einer
Potenzfunktion mit natürlichen Exponenten
berechnen, interpretieren und grafisch
• Potenzfunktion mit rationalen Exponenten
• Potenzfunktionen mit
ganzen und rationalen
• Umkehrfunktion
• graphischer
Zusammenhang zwischen
Funktion und
Umkehrfunktion
• Wurzelfunktion
Vorbereitung für
Differentialrechnung und
Wirtschaftsmathematik
3. 15 9. Exponentialfunktion Die Lernenden können
10 9.1. Exponentialfunktion • Exponentialfunktionen in
Anwendungsbeispielen erkennen und zur
Problemlösung beiziehen
• die Koeffizienten in der Funktionsgleichung
einer Exponentialfunktion interpretieren
• Wachstums- , Zerfalls- und Sättigungsprozesse
mit Hilfe der natürlichen Exponentialfunktion
• Wachstums- und Zerfallsprozesse mit Hilfe von
Exponentialfunktionen interpretieren,
modellieren, visualisieren und berechnen.
• die Koeffizienten a, b und c
der Exponentialfunktion
f : x # y = b ⋅ ax + c
• in konkreten Problemen
die Funktionsgleichung
aufstellen und auswerten
• Wachstums-,
Zerfallsprozesse
• die eulersche Zahl als Basis
einer Exponentialfunktion
Populationsmodelle
Aktualitätsbezug (z.B.
Weltbevölkerung, globale
Erwärmung,…)
Grundlagen für
Finanzmathematik
(Zinseszins,
Rentenrechnung)
Stetiges Wachstum
5 9.2. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung
• jährliche Verzinsung unterjährige Verzinsung
Grenzübergang: Stetige
Verzinsung
Seite 111
Rechnungswesen
Seite 112
4. 24 10. Logarithmusfunktion
10 10.1. Logarithmus • eine Exponentialgleichung in die entsprechende
Logarithmusgleichung umschreiben und
umgekehrt
• die Logarithmengesetze bei Berechnungen
• mit Logarithmen in verschiedenen Basen
numerisch rechnen
• Logarithmus als Lösung
einer
Exponentialgleichung:
ax = b ⇔ x = loga (b),
a, b ∈ Ρ+, a ≠ 1
• Logarithmusfunktion als
Umkehrfunktion einer
Exponentialfunktion
• Logarithmengesetze
• Logarithmen in
verschiedenen Basen und
Basiswechsel
Laufzeiten von
Kapitalanlagen
logarithmische Skalen
Informatik (Entropie,
Laufzeiten, z.B. binäre
Suche,…)
8 10.2. Exponential- und
Logarithmusgleichungen
• Exponential- und Logarithmusgleichungen
lösen
• Exponential- und
Logarithmusgleichungen
6 10.3. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung nach
allen Variablen auflösen
• die Grundformel der Zinseszinsrechnung auf
Schulden und andere wirtschaftliche Bereiche
• Zinseszinsformel
insbesondere nach der
Laufzeit auflösen
Rechnungswesen
Zinskalkulationen mit
geeigneter Software
(Excel, Geogebra,…)
4. 12 11. Ungleichungen und
Systeme von
Ungleichungen
Seite 113
12 11.1. Lineare
Ungleichungen und
Systeme linearer
Ungleichungen
• lineare Ungleichungen mit einer Variablen
lösen
• gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen
Kontext als Ungleichung oder
Ungleichungssystem formulieren
• die Lösungsmenge eines linearen
Ungleichungssystems mit zwei Variablen
grafisch veranschaulichen und interpretieren
• lineare Ungleichungen und
Systeme linearer
Ungleichungen algebraisch
und graphisch lösen
• Anwendung in
Grundlagen für lineare
Optimierung
Äquivalenzumformungen
bei Ungleichungen
Graphische Darstellung
von Polygonen mit
geeigneter Software (z.B.
Seite 114
5. 12 12. Differentialrechnung
12 12.1. Grundlagen • Tangenten an Funktionsgraphen (Parabeln n.
Ordnung) bestimmen
• Polynomfunktionen ableiten
• Extremalprobleme für einfache
Polynomfunktionen lösen
• Tangentenproblem
• Differentialquotient
• Ableitung von Potenz- und
Polynomfunktionen
• Extremalprobleme
• Anwendung in
Grundlagen für
Wirtschaftsmathematik
(Preisbildung)
Einsatz von geeigneter
Software (z.B. Geogebra)
zur Visualisierung des
Tangentenproblems
anhand verschiedener
Beispiele.
5. 24 13. Finanz- und
Wirtschaftsmathematik
12 13.1. Finanzmathematik • die Grundformel zur Berechnung des
äquivalenten Zinssatzes einsetzen und nach
allen Variablen auflösen
• die Grundformel der Annuität im
wirtschaftlichen Kontext anwenden und dabei
nach allen Variablen (ausser dem Zins) auflösen
• die Grundformel der Annuität auf Darlehen und
Renten anwenden
• Äquivalenter Zinssatz
• Grundformel für Annuität
• Spar- und
Abzahlungsvorgänge
• Endwert- und Barwert
Endwert- und
Barwertmodelle
Renditeberechnungen für
Finanzanlagen
Tabellenkalkulationen mit
geeigneter Software
(Excel, Geogebra,…)
Äquivalenzprinzip der
Finanzmathematik.
Seite 115
12 13.2. Wirtschaftsmathematik: Lineare
Optimierung
• lineare Optimierungsprobleme mit zwei
Variablen grafisch veranschaulichen und lösen
• Lineare Optimierung:
- Formulierung und
Darstellung der
Nebenbedingungen als
Ungleichungen
(Planungspolygon)
- Formulierung und
Darstellung der
Zielfunktion
- Optimierung algebraisch
(Geradenschnittpunkte in
die Zielfunktion
einsetzen) und graphisch
(Parallelverschiebung der
Zielfunktion)
- Anwendung in
Logistik-Probleme
Graphische Darstellung
und graphische Lösung
mit geeigneter Software
(z.B. Geogebra)
Simplexalgorithmus
6. 20 13. Finanz- und
Wirtschaftsmathematik
20 13.3. Wirtschaftsmathematik:
Preisbildung bei
Monopolen
• die Preisbildung bei Monopolen erklären sowie
mit einfachen Modellen den optimalen Preis
und die Gewinnzone ermitteln
• Preisbildungsprobleme:
Kosten-, Erlös- und
Gewinnfunktion,
Gewinnzone,
Grenzkostenfunktionen,
Optimierung (mittels
Differentialrechnung)
Synergie zum Fach
Wirtschaft (BWL)
Graphische Lösung mit
geeigneter Software (z.B.
Seite 116
Schwerpunktfächer
Fach Wirtschaft und Recht
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Wirtschaft und Recht im Schwerpunktbereich hilft den Lernenden, sich in der bestehenden, wandelbaren Wirtschafts- und Rechtsordnung als Mitarbeitende in
Unternehmungen und Organisationen, als Familienmitglieder, Konsumentinnen/Konsumenten und Staatsbürgerinnen/Staatsbürger zurechtzufinden sowie
einen Beitrag zur weiteren nachhaltigen Entwicklung dieser Ordnung zu leisten. Dieses Ziel wird erreicht, wenn die Lernenden zu einer eigenen, sachlich
fundierten und normativ begründeten Meinung bei konkreten betriebs- und volkswirtschaftlichen sowie rechtlichen Problemstellungen gelangen (mündige
Wirtschafts- und Rechtsbürgerinnen/Rechtsbürger), eigene Lösungsideen einbringen und von Expertinnen/Experten vorgeschlagene Lösungen einschätzen
können. Voraussetzung dazu ist, dass die Lernenden wesentliche betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Strukturen und Prozesse verstehen
sowie normative Grundlagen von Entscheidungen durchschauen. Dazu eignen sie sich ein ökonomisches und rechtliches Grundlagenwissen an, welches sie auf
konkrete Fälle anwenden.
Im Bereich Betriebswirtschaftslehre beschäftigen sich die Lernenden mit unternehmerischen Aspekten des Profit- und Non-Profit-Bereichs. Unternehmungen
stellen aufgrund einer Nachfrage Güter her oder erbringen Dienstleistungen, weil es nachfragende Personen gibt, die zu einer monetären Gegenleistung bereit
sind. Die Lernenden erwerben Kenntnisse wichtiger Aufbau- und Prozessstrukturen der Unternehmung und ihrer Umwelt sowie ein Verständnis für
Entscheidungsprozesse, Wahlfreiheiten, Sachzwänge und Zielkonflikte im Management.
Im Bereich Volkswirtschaftslehre befassen sich die Lernenden mit gesamtwirtschaftlichen Aspekten: Die Volkswirtschaftslehre untersucht, wie knappe
Ressourcen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse verwendet werden. Diese sowie die arbeitsteilige Bereitschaft von Unternehmungen, die
Seite 117
Bedürfnisse entgeltlich zu befriedigen, stellen den Motor der Wirtschaft dar. Die Lernenden erwerben Wissen über die wirtschaftlichen Grundvorgänge, d.h.
Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern, über die regulierenden monetären und nichtmonetären Rahmenbedingungen und deren Wirkung, über die
damit verbundenen Tätigkeiten und Institutionen sowie über die Wirtschaftspolitik. Damit erhalten sie Einsicht in wichtige mikro- und makroökonomische
Zusammenhänge und sind in der Lage, entsprechende Problemstellungen unter Einbezug gesellschaftlicher, ökologischer und technischer Entwicklungen zu
erkennen und zu beurteilen.
Im Bereich Recht erwerben die Lernenden ein Grundwissen über unser Rechtssystem sowie über dessen normative Grundlagen als Rahmen unserer
Gesellschaftsordnung. Damit verbunden erlangen sie eine juristische Mithörkompetenz (juristisches Grundlagenwissen, juristische Arbeitstechniken,
Beurteilung von Fällen) sowie die Fähigkeit, bei rechtlichen Wertkonflikten sowohl gegenüber dem Rechtsstaat als auch gegenüber anderen Rechtssubjekten
Entscheidungen treffen zu können. Die Lernenden gelangen zur Einsicht, dass die – evolutiv veränderbaren – Gesetze die Beziehungen zwischen den
Mitgliedern einer Gesellschaft strukturieren und organisieren, zur Konfliktlösung beitragen und dass eine Gesellschaft ohne Gesetze nicht funktionsfähig ist.
Seite 118
• Reflexive Fähigkeiten: das Tagesgeschehen in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung
anerkannter ethischer Normen reflektieren; Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Gegebenheiten und deren
Veränderungen beurteilen
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung auseinander-setzen und dabei gemeinsam
Zukunftsentwürfe skizzieren, welche helfen, sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt Sorge zu tragen
• Interessen: das wirtschaftliche, rechtliche, ökologische und politische Geschehen mit Aufmerksamkeit verfolgen
• Arbeits- und Lernverhalten: Lernprozesse selbständig und in Gruppen organisieren; Lern- und Arbeitsmethoden (z.B. Textanalyse, Interpretation von
Statistiken, Analyse von Daten, Verwendung von Recherchetools) anwenden; das eigene Lern- und Arbeitsverhalten systematisieren und kritisch
reflektieren
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): wirtschaftliche und rechtliche Problemstellungen mit Hilfe von Medien
allein und im Team analysieren; Lösungsvarianten entwickeln, bewerten und einer Entscheidung zuführen
• Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden
Seite 119
1. 28 1. Unternehmerische
7 1.1 Einführung • den Ursprung wirtschaftlichen Handelns
• die Aufgaben einer Unternehmung benennen
• den Leistungsprozess mit den betroffenen
Güterarten beschreiben
• Betriebe anhand von Unterscheidungskriterien
einordnen
• Bedürfnispyramide
Maslow
• Wertschöpfungskette
• Wirtschaftlichkeit und
Produktivität
• Güterarten
• Wirtschaftssektoren
Unternehmensportrait
aus der IT-Branche
erstellen.
10 1.2
Unternehmungsmodell
• die einzelnen Umweltsphären unterscheiden
und jeweilige Entwicklungen zuordnen
• Änderungen in den Umweltsphären erkennen
und mögliche Reaktionen der
Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilneh
mer beurteilen
• Anspruchsgruppen erkennen sowie mögliche
Zielkonflikte daraus ableiten und erklären
• ein nachhaltiges Unternehmungs-Umwelt-
Modell anhand eines Fallbeispiels erklären
• Einfaches
Unternehmungsmodell
• Stakeholder-Value Ansatz
• Gegenseitige Erwartungen
zwischen
Anspruchsgruppen und
Unternehmung
• Zielbeziehungen
Mit Hilfe des
Unternehmensmodells
aktuelle Ereignisse und
Entwicklungen
Rollenspiel mit
verschiedenen
Anspruchsgruppen eines
IT-Unternehmens
Umweltsphären und
Anspruchsgruppen am
Beispiel einer
Unternehmung im IT-
Bereich behandeln.
11 1.3 Bereich Leistung:
Organisation
• Ablauf- und Aufbauorganisation unterscheiden
• verschiedene Organisationsformen und deren
Vor- und Nachteile nennen und interpretieren
• Tätigkeiten mit Hilfe eines Flussdiagrammes
aufzeigen
• Flussdiagramm
• Stellenbeschrieb
• Funktionsorientierte,
produktorientierte und
Abläufe aus dem IT-
Bereich als
Flussdiagramm darstellen
(Projekt abbilden).
Seite 120
marktorientierte
Organisation
• Ein- und
mehrdimensionale
Organisationsformen
• Kontrollspanne
• Informationswege
Geschäftsprozesse
abbilden. Offerte
schreiben abbilden.
IPERKA eventuell agile
Ansätze einbeziehen.
1. 18 1. Unternehmerische
18 1.4 Bereich Leistung:
Marketing
• verschiedene Formen der Markuntersuchung
unterscheiden und deren Zweckmässigkeit
• eine Marktsegmentierung nach verschiedenen
Kriterien vornehmen
• für einen vorgegebenen Fall typische Produkt-
bzw. Markziele ableiten
• Auswirkungen von Leistungszielen auf die
anderen Unternehmungsbereiche beurteilen
• Für eine vorgegebene Zielgruppe einen
begrenzten, sinnvollen Marketing-Mix erstellen
• Methoden der
Marktumfrage
• Marktsegmentierungskrite
rien
• Unterschiedliche
Marktgrössen
• Produktpolitik
• Preispolitik
• Distributionspolitik
• Kommunikationspolitik,
AIDA
• Diskussionen zur
Beeinflussbarkeit des
Konsumverhaltens
• Teilweise Auslagerung
in Wirtschaftswoche
• Aktuelle
Marketingkampagne
analysieren (IT-
Unternehmung, z.B.
Apple, Samsung,
Microsoft, Google,
Dropbox)
• Geeignete Techniken:
Brainstorming,
Morphologischer
Kasten,
Mindmap,
Nutzwertanalyse
Seite 121
• 7 P-Marketing-Mix für
Dienstleistungen im
IT-Bereich
• Formulierungen,
Anforderungen
• Mikrotransaktionen
Gratisapplikationen
• AIDA: Darkpatterns
• Preispolitik: software
as a service –
Kundenbindung
• Veränderungen in der
Werbung durch
Digitalisierung
1. 11 1. Unternehmerische
11 1.5 Bereich Finanzen • verschiedene Finanzierungsformen erläutern
und vergleichen: Fremd- und
Beteiligungsfinanzierung sowie
Selbstfinanzierung und Finanzierung aus
Vermögensumschichtung
• für eine konkrete Situation einen
Lösungsvorschlag zur Kapitalbeschaffung
unterbreiten
• Liquidität, Sicherheit,
Rentabilität
• Goldene
Finanzierungsregel
• Gedeckte und ungedeckte
Kredite
• Obligationen,
Namenaktien,
Inhaberaktien,
Partizipationsscheine
Bilanz und ER von
Unternehmen mit
finanziellen
Schwierigkeiten erstellen
und vergleichen
Kennzahlen: Analyse
Geschäftsbericht und
Auswertung der Daten in
Excel im FRW
Geschäftsbericht
ausgewählter
Unternehmen im IT-
Bereich studieren
Seite 122
Einfache
Problemstellungen bei
Verschuldens-
Haftungsfragen
Grundsätzlicher Einsatz
von Werkzeugen, wie z.B.
Excel, für die
Durchführung von
Berechnungen.
Seite 123
2. 22 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
11 2.1 Rechtsordnung und
Grundbegriffe
• die Rechtsordnung als wesentlichen
Bestimmungsgrund sozialen Verhaltens
• den Aufbau und die Aufgaben des
schweizerischen Rechtssystems beschreiben
• grosse Rechtsgebiete charakterisieren
• gezielt und systematisch Fälle anhand
praktischer und aktueller Rechtsfragen lösen
• Einleitungsartikel, v.a. die Beweislast gemäss
Art. 8 ZGB, Lückenfüllung durch Gesetz Art. 1
ZGB, Handeln nach Treu und Glauben Art. 2
ZGB anwenden
• Grundrechte der BV kennen
• Recht / Sitte / Moral,
Rechtsquellen
• Unterschied öffentliches -
privates Recht
• Staats-, Verwaltungs-,
Straf-, Zivil-,
Obligationenrecht,
Prozessrecht
• Sachverhalt, Tatbestand,
Tatbestandsmerkmale,
Rechtsfolge,
Rechtsanwendung
Stufenordnung (BV /
Gesetze / Verordnungen)
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Kassensturz,
Besuch eines Gerichtsfalls
am jeweiligen
Bezirksgericht
Geeignete Techniken:
Zielharmonie, -neutralität
und -konflikt mit
Problemlösungsstrategie,
Umgang mit
Rechtsbüchern
(Zitiertechnik)
Datenschutz, neue
Datenschutzverordnung
in EU, 2019
Neugestaltung CH
9 2.2 ZGB: Personenrecht • Rechts-, Urteils-, Handlungs- und
Deliktsfähigkeit von natürlichen und
juristischen Personen beschreiben und
rechtliche Konsequenzen ableiten
• die rechtlichen Folgen des Schutzes der
Persönlichkeit erkennen, Anfang und Ende der
Persönlichkeit definieren
• Art. 11-19 ZGB, Art. 301
ZGB, Art. 333 ZGB, Art.
52ff. ZGB
• Art. 27-28 ZGB, Art. 31 ZGB
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Kassensturz,
Pflichten als Betreiber
einer Website
Seite 124
Hinweis auf Obligationen-
und Strafrecht bei
Persönlichkeitsverletzung
en
Schutz der Persönlichkeit
im Internet
2 2.3 ZGB: Sachenrecht • den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum
und die Regeln zum Übergang von Eigentum
• Art. 641 ZGB, Art. 655 ff.
ZGB, Art. 713 ff. ZGB, Art.
933 ff. ZGB, Art. 942 ff.
ZGB
2. 32 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
18 2.4 OR: Allg.
Bestimmungen
• die Entstehung einer Obligation aus Vertrag,
unerlaubter Handlung und ungerechtfertigter
Bereicherung unterscheiden und anhand
eigener Beispiele erklären, einfache
Falllösungen
• die Phasen der Entstehung und Erfüllung
• die verschiedenen Arten der Kausalhaftung
• Schaden, Rechtswidrigkeit, Verschulden,
Vorsatz/Fahrlässigkeit bei
Verschuldenshaftung, Kausalhaftung
(Geschäftsherren-, Werkeigentümer-,
Tierhalterhaftung und Haftung des
Familienoberhauptes, Gefährdungshaftung),
Folgen der Haftung
• Willensübereinstimmung
Art. 1 ff. OR, unerlaubte
Handlung Art. 41 ff. OR,
ungerechtfertigte
Bereicherung Art. 62 ff. OR
• Nichtigkeit und deren
Folgen
• Anfechtbarkeit und deren
Folgen
• Erfüllung bezüglich Person,
Ort (bei Spezies-,
Gattungsware und Geld),
Zeit (Gläubigerverzug,
Schuldnerverzug mit
Mahn-, Fixgeschäft) und
Gegenstand (Nicht-,
Schlechterfüllung)
• Verjährung
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Kassensturz,
Haftpflichtfragen im IT-
AGB’s:
Lizenzbestimmungen
14 2.5 OR: Kaufvertrag • die rechtlichen Regeln bezüglich Übergangs
von Nutzen und Gefahr sowie Eigentum bei
• Art. 74 OR, Art. 184 f OR
und Art. 714 ZGB
Einführung anhand
konkreter Fälle:
Seite 125
Gattungs- und Speziesware auf einfache Fälle
• die rechtlichen Folgen einer verspäteten
Lieferung im kaufmännischen und nichtkaufmännischen Verkehr unterscheiden
• die Regeln bei Mängeln der Kaufsache erklären
und auf einfache Rechtssituationen anwenden
• die speziellen Regeln des Kreditkaufs erklären
• Art. 102 ff. OR (nichtkaufmännischer Verkehr),
Art. 190 OR
(kaufmännischer Verkehr)
• Art. 933 ff. ZGB
Sachgewährleistung
(Schlechtlieferung mit
offenen Art. 197 ff. OR und
verdeckten Art. 210 OR
Mängeln sowie
Falschlieferung)
• Konsumkreditgesetz beim
Kreditkauf und beim
Leasing (Geltungsbereich,
Rechtsfolgen)
Kassensturz,
Konsumentenschutzorgan
isationen
Leasing
Hardware-Käufe
Seite 126
3. 17 1. Unternehmerische
5 1.6 Business Plan • Sinn und Zweck eines Businessplans erläutern
• unternehmerische und betriebliche
Massnahmen in einer Unternehmensstrategie,
dem Unternehmungskonzept und in einem
Businessplan verorten sowie
Wechselwirkungen zwischen den Bereichen
Leistung, Finanzen und Soziales zeigen
• Inhalt und Aufbau
Business Plan
Einführung mit Business
Canvas
Präsentation von
Businessplänen
Geeignete Techniken:
Mindmap,
Nutzwertanalyse
Businesspläne von
Startups im IT-Bereich als
Beispiel
12 1.7 Spezielle BWL:
Banken und Börse
• die Funktionsweise und die Bedeutung der
Banken in den Grundzügen beschreiben
• Merkmale verschiedener Geschäftsfelder
aufzeigen.
• die Grundstruktur einer Bankbilanz erklären
und die Bedeutung der Höhe der
Eigenkapitalbasis in Bezug auf das Risiko
einschätzen
• die Funktionsweise der Börse in den
Grundzügen beschreiben und die an ihr
gehandelten Effekten erläutern
• anhand vorgegebener Merkmale die
gängigsten Anlagestrategien vorschlagen.
• Aktien, Obligationen,
Fonds
• Zinsdifferenzgeschäft,
Kreditvergabeprozess
Rollenspiel:
Unternehmung
(Kapitalbeschaffung) und
Bank
Erstellung Flussdiagramm
Kreditvergabe
Banking Today
Börsenspiel
Was ist eine Bank?
Besuch Anlageberater
Seite 127
Anlagestrategie für einen
Schüler / eine Schülerin
Aktien und Obligationen,
Anlagefonds
3. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
4 2.6 ZGB: Familienrecht • die Vor- und Nachteile des Konkubinats und
wesentliche Inhaltspunkte eines möglichen
Konkubinatsvertrags benennen
• wesentliche Wirkungen der Ehe erklären
• die rechtlichen Aspekte der eingetragenen
Partnerschaft erklären (Partnerschaftsgesetz)
• die verschiedenen Güterstände
charakterisieren und deren Eignung in
konkreten Situationen abschätzen.
• Folgen einer Ehescheidung benennen
• Finanziell und rechtlich
• gegenseitiger Beistand,
Beiträge an die
Gemeinschaft, Vertretung
nach Aussen, Namen (Art.
159 ff. ZGB)
• Errungenschaftsbeteiligun
g, Gütergemeinschaft,
Gütertrennung (Art. 181 ff.
ZGB)
Formen des
Zusammenlebens
aufzeigen (Verbindung
zur Soziologie)
Lösen konkreter Fälle:
Kassensturz,
Mögliche Anlaufstellen
bei Konflikten zeigen
(Mediator,
Friedensrichterin),
Vertreter einladen
4 2.7 ZGB: Erbrecht • das Testament und den Erbvertrag in
Entstehung und Wirkung unterscheiden
• Einfache verwandtschaftliche Verhältnisse in
Form eines Stammbaums darstellen und
daraus die gesetzlichen Erb- und die Pflichtteile
ablesen
• Entstehung und Wirkung
(Art. 467 ff. ZGB)
• Verwandtschaft Art. 457 ff.
ZGB
• Erbrechtliche Regeln
bezüglich Nachkommen,
elterlichem und
grosselterlichem Stamm
und dem überlebenden
Lösen konkreter Fälle:
Kassensturz,
Seite 128
Ehegatten/eingetragenen
Partner (Art. 462/471 ZGB)
3. 22 3. Volkswirtschaftliche
12 3.1 Mikroökonomie:
Marktmechanismus
• anhand eines Beispiels erklären, wie
Wirtschaftssubjekte Entscheidungen zur
Bedürfnisbefriedigung treffen
• die Funktionsweise des Marktes
(Preismechanismus) beschreiben
• Folgen der Veränderung des
Marktgleichgewichts im Preis-Mengen-
Diagramm einzeichnen und erläutern
• Arten von Bedürfnissen
• Prinzipien zur
Bedürfnisbefriedigung
• Homo oeconomicus
• Gleichgewichtspreis und
-menge
• Angebots- und
Nachfrageüberhang
• Gründe für die
Verschiebung der
Angebots- und
Nachfragekurve
• Elastizitäten
Die Auswirkungen
aktueller Ereignisse auf
Angebot und Nachfrage
im Preis-Mengen-
Diagramm analysieren
Einfluss der
Digitalisierung auf den
Markt: disruptive
Ereignisse.
10 3.2 Marktversagen und
wirtschaftspolitische
Markteingriffe
• die verschiedenen Gründe für Marktversagen
nennen
• die Folgen von wirtschaftspolitischen Eingriffen
in Märkte anhand des Angebots- und
Nachfragemodells ermitteln
• die Auswirkungen von Markteingriffen auf den
Wohlstand beurteilen
• die Bedeutung von Lenkungsinstrumente für
ein nachhaltiges Wirtschaften beschreiben
• eine eigene Meinung zur Wünschbarkeit der
Eingriffe bilden und vertreten
• Externe Effekte
• Monopole
• öffentliche Güter
• Folgen von Preiskontrolle
und Steuern
• Wohlfahrtseffekte
• Umweltpolitik
• CO2-Abgabe und
Emissionszertifikate
Diskussion zur
Trittbrettfahrer-
Problematik
Beiträge zur
Globalisierung und
Nachhaltigkeit bearbeiten
3. 10 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
Seite 129
10 2.8 OR: Mietvertrag • die Regeln zur Entstehung und Auflösung von
Mietsverhältnissen erklären
• Regeln bei Mängeln an der Mietsache
benennen und Beseitigungsmöglichkeiten
aufzeigen
• grundsätzliche Bestimmungen zu
missbräuchlichen Mietzinsen nennen
• das Leasing vom Mietvertrag abgrenzen
• Art. 253 ff. OR, Art. 266 -
266o OR, Art. 267 OR, Art.
268 OR, Art. 271 ff. OR
• Art. 256 OR, Art. 257g -
259h OR
• Art. 269 OR, Art. 269a OR,
Art. 269d OR, Art. 270 f OR
Lösen konkreter Fälle:
Kassensturz,
Mietvertrag gemeinsam
anschauen, was ist zu
beachten bei der ersten
eigenen Wohnung?
Besuch eines Vertreters
der
Mieterschlichtungsstelle
Immobilienmarkt
Schlichtungsstelle in
Mietsachen (Formulare,
Standardverträge)
Untermiete (Bsp. Airbnb)
Seite 130
4. 24 3. Volkswirtschaftliche
7 3.3 Einführung
Makroökonomie:
gesamtwirtschaftliche
Daten
• das Verhalten und Zusammenwirken der
Wirtschaftsakteure im erweiterten
Wirtschaftskreislauf analysieren
• die drei Arten zur Berechnung des
Bruttoinlandprodukts erklären
• neue Indikatoren für das nachhaltige
Wirtschaften als Ergänzung zum BIP
• Geldflüsse im erweiterten
Wirtschaftskreislauf
• Funktionen BIP
Vergleich und
Interpretation der Daten
verschiedener
Volkswirtschaften
Bruttonationalglück am
Beispiel Bhutan
17 3.4 Geld, Preisstabilität
und Geldpolitik
• die Bedeutung von Geld für die Entwicklung
einer Volkswirtschaft anhand derer
Eigenschaften darlegen
• das in der Schweiz angewandte Konzept zur
Messung des Preisniveaus beschreiben
• den Zusammenhang zwischen Geldmenge und
Inflation im Modell analysieren
• die Ursachen und Folgen der Inflation und
Deflation erklären
• die Instrumente der Nationalbank zur
Geldmengensteuerung erklären und deren
Wirksamkeit einschätzen
• Funktionen von Geld
• Geldmengen
• LIK
• Instrumente zur
Geldmengensteuerung
• Geldpolitisches Konzept
der SNB
Beiträge zur aktuellen
Geldpolitik der SNB und
EZB
Auswirkungen der
Negativzinsen
Kryptowährung –
elektronischer
Zahlungsverkehr
4. 22 1. Unternehmerische
14 1.8 Spezielle BWL:
Versicherungen
• das Grundprinzip des Versicherungswesens
beschreiben und deren Probleme aufzeigen
• typische Risiken für Privatpersonen und für
Unternehmungen nennen sowie Möglichkeiten
des finanziellen Schutzes durch Versicherungen
nennen
• Risikoanalyse
• Moral Hazard
• Privatversicherung
• Sozialversicherungen
• Drei-Säulen-System
Erstellen eines
Risikoprofils mit
entsprechenden
Lösungsvorschlägen
Seite 131
• Versicherungsvorschläge für konkrete
Situationen entwickeln
• Merkmale und Funktionsweise staatlicher und
privater Vorsorge nennen
Altersvorsorge, Was ist
eine Versicherung?
8 1.9 Bereich Soziales:
Personalpolitik
• Formen der Personalhonorierung sowie die
Vor- und Nachteile verschiedener Lohnarten
• Bedeutung der Personalentwicklung für die
Arbeitsproduktivität aufzeigen
• Mitwirkungsalternativen und –modelle
erklären und beurteilen
• Zeitlohn, Akkordlohn,
Prämienlohn
• Formen der Motivation
• Methoden der
Personalentwicklung
• Führungsformen
Diskussionen zur
Lohngerechtigkeit
Lohnunterschiede
Mann/Frau
Hinweis auf VWL und
Recht:
- Lohn in der
Mikroökonomie -
Arbeitslosigkeit
- Arbeitsvertrag,
Kündigung
Lohnunterschiede;
Spitzenverdiener
Stelleninserat in der IT-
Branche analysieren
4. 8 1. Unternehmerische
8 1.10 Bereich Soziales:
Sozialverantwortliches
Handeln und
Nachhaltigkeit
• die Bedeutung von Corporate Social
Responsibility erkennen und erklären
• Instrumente für die Umsetzung der CSR
anhand von ausgewählten Beispielen aus der
Unternehmungswelt beschreiben
• Menschenrechte
• Umweltgesetze
Beiträge von NGOs
(Greenpeace, Erklärung
von Bern, Amnesty
International usw.)
bearbeiten
Seite 132
Konkrete Umsetzungen
anschauen: z.B. IKEA,
XEROX
Seite 133
5. 20 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
10 2.9 OR: Arbeitsvertrag • wesentliche Charakteristika des
Arbeitsvertrags, nennen
• die Regeln zur Entstehung und Inhalt von
Arbeitsverträgen erklären
• Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
benennen
• Regeln zur Beendigung des
Arbeitsverhältnisses auf einfache Fälle
• Sorgfaltspflicht
• Art. 319 f OR mit Erklärung
zu dispositiven, relativ und
absolut zwingenden
Regeln.
• Lohn, Freizeit /Ferien,
Arbeitszeugnis; Arbeits-,
Sorgfalts-, Treue,
Herausgabepflicht,
Überstunden
• ordentliche, fristlose und
missbräuchliche
Kündigung, Kündigung zur
Unzeit
• Abgrenzung Werkvertrag
• Gleichstellungsrecht (GlG)
• Schwangerschaft:
Arbeitsrechtlicher Schutz
OR
• Urheberrecht im
Arbeitsvertrag Art. 332 OR
Bewerbungsschreiben für
das Jahrespraktikum
optimieren
Muster Arbeitsvertrag
oder Praktikumsvertrag
ausfüllen
Kündigungsschreiben
Besuch beim
Arbeitsgericht,
Besuch eines
Gewerkschaftsvertreters
z.B. der unentgeltlichen
Rechtsauskunft
Freelancer im IT-Bereich
(Abgrenzung
Auftragsrecht)
10 2.10 Gesellschaftsrecht
und Handelsregister
• anhand der wichtigsten Kriterien
Einzelunternehmung, Personen- und
Kapitalgesellschaften unterscheiden
• anhand einfacher Beispiele mit Hilfe des
Obligationenrechtes einen Vorschlag für eine
geeignete Rechtsform machen. Sie begründen
ihre Wahl
• den Sinn des Handelsregisters, die
Voraussetzungen und wesentliche Folgen des
Handelsregistereintrags benennen
• Kriterien: Haftung, Kapital,
Kapitalbeschaffung, Anzahl
Gründer, Fortbestand,
Selbständigkeit, Steuern,
Firmenrecht
• Eintragungspflicht
Portraitieren von
Unternehmen mit
unterschiedlichen
Gesellschaftsformen
Geeignete Rechtsform für
ein IT-Start up bestimmen
Unternehmensstruktur in
der eigenen
Seite 134
Wohngemeinde
aufzeigen
Geeignete Technik:
Mindmap,
Nutzwertanalyse
Aktien und Obligationen,
die AG in Aktion
5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
8 2.11 Schuldbetreibungs-
und Konkursgesetz
• Einzel- und Gesamtvollstreckung unterscheiden
• die Folgen der Betreibung einer natürlichen
Person beschreiben (Privatkonkurs /
Betreibungsauszug)
• Ablauf Einleitungsverfahren aufzeigen
• Abläufe und Fristen mit Hilfe des Gesetzes
herleiten (Fokus Betreibung auf Pfändung und
Pfandverwertung)
• Pfändung/Pfandverwertun
g, Betreibung auf Konkurs
• Betreibungs-,
Fortsetzungs-,
Verwertungsbegehren;
Verlustschein aus
Pfändung und aus Konkurs,
Pfandausfallschein
Einführung mit Iconomix-
Lehrmaterial:
Budget-Spiel/Umgang mit
Geld
Zeitungsartikel zum
Thema Verschuldung
Jugendlicher
Eigenes Budget erstellen
Besuch eines Vertreters
der Schuldenberatung
Aargau/Solothurn
5. 18 3. Volkswirtschaftliche
11 3.5 Wachstum • Wachstum als langfristiges Phänomen
• Faktoren des Wachstums beschreiben
• Unterschied zwischen
Konjunktur und Wachstum
• Beschäftigung und
Arbeitsproduktivität,
Wachstum und
Entwicklung
Seite 135
• Aussagekraft des BIP hinsichtlich der
Einkommens- und Vermögensverteilung
einschätzen.
• nachhaltiges Wachstum erklären
• Aussagekraft des BIP als Massstab für
Wohlfahrt beurteilen
politische Stabilität,
Rechtssystem
• Unterschied qualitatives
und quantitatives
Wachstum
• Wohlstand vs. Wohlfahrt,
Wertschöpfung und
NPO's/unbezahlte Arbeit,
BIP und Verteilung
(Lorenzkurve), BIP und
Lebenshaltungskosten
Soziales:
Sozialverantwortliches
Handeln und
Nachhaltigkeit
7 3.6 Arbeitsmarkt • den Arbeitsmarkt grafisch und verbal
• Formen der Arbeitslosigkeit beschreiben
• Kenngrössen zur Messung der
Arbeitsmarktsituation beschreiben
• Arbeitsangebot und -
Nachfrage im Preis-
Mengen-Diagramm
zeichnen
• Sockelarbeitslosigkeit
(friktionell und strukturell)
und konjunkturelle
Arbeitslosigkeit
• Arbeitslosenquote,
Erwerbsquote,
Erwerbstätigenquote
Einführung Bundesamt
für Statistik Arbeitsmarkt
Digitalisierung auf dem
Arbeitsmarkt
Iconomix:
Lohnunterschiede
5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können
8 2.12 Steuerrecht • Grundprinzipien des Steuerrechts und
mindestens drei Steuern auf Bundes- und
Kantonsebene nennen
• Steuersatz, Steuerfuss und Steuertarif
unterscheiden, erklären und anwenden
• eine elektronische Steuererklärung ausfüllen
(easy tax)
• indirekte Steuer und
direkte Steuern, Ausfüllen
einer einfachen
Steuererklärung
• Aufgrund des steuerbaren
Einkommens die
Einkommenssteuer
berechnen
Leitfaden Beobachter:
Steuern leicht gemacht
Leitfaden Bund: Leitfaden
für zukünftige
Steuerpflichtige
Besuch auf einem
Steueramt
Seite 136
Ausfüllen einer
Steuererklärung mit easy
tax
Seite 137
6. 30 3. Volkswirtschaftliche
13 3.7 Konjunkturpolitik • die Phasen eines Konjunkturzyklus beschreiben
• die Ursachen für den Auf- und Abschwung
• die Instrumente einer expansiven und
restriktiven Konjunkturpolitik erklären und
deren Wirkungen einschätzen
• die Interdependenzen zwischen Preisstabilität,
Arbeitslosigkeit und Konjunkturverlauf
einschätzen
• Konjunkturzyklus
• Konjunkturindikatoren
• Geld- und Fiskalpolitik
• Probleme der
antizyklischen
Konjunkturpolitik
Analyse aktueller
Konjunkturdaten, eigene
Prognosen erstellen
5 3.8 Staatsfinanzen • Vor- und Nachteile von Staatsdefiziten erklären
• Regeln der nachhaltigen Staatsverschuldung
nennen
• Goldene
Finanzierungsregel,
konstante Schuldenquote,
Ausgaben- =
Wirtschaftswachstum
• Schuldenbremse
Einstieg: Schuldenuhr
Bundesamt für Statistik:
Staatsausgaben /
Staatseinnahmen
Staatsverschuldung
12 3.9 Aussenwirtschaft • Bedeutung der aussenwirtschaftlichen
Verflechtung für eine kleine Volkswirtschaft
wie die Schweiz einschätzen.
• Zahlungsbilanz und ihre Bestandteile nennen
• verschiedene Formen des Protektionismus und
der Handelsliberalisierung beschreiben
• flexible und fixe Wechselkurssysteme
• Europäische Währungsunion und deren
Auswirkung innerhalb der EU und bezüglich
Schweiz EU beschreiben
• Theorie von David
Riccardo; Vor- und
Nachteile des
internationalen Handels
• Zahlungsbilanz, Leistungs-,
Kapitalverkehrsbilanz
• Zölle und nichttarifäre
Handelshemmnisse
• Multilaterale, bilaterale
und regionale Abkommen
• Wechselkurssysteme
Einstieg: ECO-Kompakt
David Ricardo
Bundesamt für Statistik:
Zahlungsbilanz
Arbeitsteilung und
Handel, Parallelimporte,
Europäische
Währungsunion
Seite 138
• wirtschaftliche, ökologische und
energiepolitische Aspekte der globalen
wirtschaftlichen Verflechtung beurteilen
Seite 139
Fach Finanz- und Rechnungswesen
3 3 2 2 3 3
Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 180 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Die Lernenden erfahren das Finanz- und Rechnungswesen und die Daten, die es liefert, als wichtige Grundlagen und Instrumente unternehmenspolitischer
Entscheidungen.
Im Mittelpunkt steht die Informationsfunktion für interne und externe Zwecke, wobei ein besonderes Augenmerk der Rolle des Rechnungswesens bei der
Ermittlung des Unternehmenserfolges gilt. Deshalb bildet auch die Kosten- und Leistungsrechnung mit ihrer Bedeutung für die Steuerung des Unternehmens
ein zentrales Lerngebiet. Im Besonderen sind die Lernenden fähig, eine Finanzbuchhaltung (FIBU), welche den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten
der Wirtschaftspraxis entspricht, zu führen und auszuwerten, die grundlegenden Zusammenhänge der Betriebsabrechnung zu verstehen, die notwendigen
Berechnungen im kaufmännischen Bereich anzustellen und finanzwirtschaftliche Analysen durchzuführen. Überdies kennen die Lernenden das Buchführungs-
und Rechnungslegungsrecht und setzen sich mit seinen Vorschriften auseinander. Dadurch festigt sich das Verständnis für den Stellenwert des Finanz- und
Rechnungswesens in einer Unternehmung, für unternehmerische und betriebliche Strukturen sowie Prozesse und für die Ansprüche, die von verschiedenen
Interessengruppen an die Unternehmung gestellt werden.
Zudem zeigt der Unterricht die fächerübergreifenden Zusammenhänge zur Volkswirtschaftslehre, zur Betriebswirtschaftslehre, zum Wirtschaftsrecht und zu
quantitativen Methoden auf. Mit Bezügen zur Informatik und mit der Anwendung von geeigneter Software wird sichergestellt, dass die Lernenden
Anwendungsgebiete der Applikationsentwicklung im Bereich des Rechnungswesens kennen lernen.
Seite 140
• Reflexive Fähigkeiten: Finanzdienstleistungen und die Interessen ihrer Akteure auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und
auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen beurteilen; Unternehmen mithilfe finanzieller und betrieblicher Wertgrössen positionieren.
• Arbeits- und Lernverhalten: die bei der Arbeit mit Zahlen gebotene Sorgfalt, Ausdauer und Konzentration beweisen und das Selbstvertrauen in die eigenen
numerischen Fähigkeiten stärken.
• Interessen: das wirtschaftliche Geschehen verfolgen und Berichte über das Finanz- und Rechnungswesen in den Medien beachten.
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Daten mithilfe von Tabellenkalkulation und Grafik erfassen und
aufbereiten sowie Software
• Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden
Seite 141
1 57
1 1. Grundlagen der
Finanzbuchhaltung 1
1 20 1.1. Doppelte
Buchhaltung
• Bilanzen von kleinen und mittleren
Unternehmen korrekt mithilfe der Gruppen
Umlaufvermögen, Anlagevermögen,
Fremdkapital und Eigenkapital gliedern sowie
die Gliederungsprinzipien erklären
• Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung,
Vermögensbeschaffung und Vermögensabbau
beschreiben und deren Auswirkungen auf die
Bilanz zeigen
• den Aufbau der Erfolgsrechnung erläutern
• Aufbau und Konten einer Buchhaltung anhand
der Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1
bis 9 nach «Kontenrahmen KMU» (Walter
Sterchi) erklären und Konten richtig zuordnen
• Aufbau Bilanz und
Erfolgsrechnung
• Einführung in die
Notwendigkeit einer
doppelten Buchhaltung
• Einstufige Erfolgsrechnung
• Systematik des
Kontenrahmens KMU
• Einstieg mit Fallstudie
aus dem
Erfahrungsbereich der
Lernenden, z.B. IT-
• Kontenplan für
verschiedener
Branchen analysieren
• Bilanzgliederung: 3
Wirtschaftssektoren
1 14 1.2. Geschäftsfälle • einfache, miteinander zusammenhängende
Geschäftsabläufe verschiedenartiger Betriebe
verbuchen und Abschlüsse mit geeigneten
Hilfsmitteln erstellen
• die Auswirkungen von erfolgs- und nicht
erfolgswirksamen sowie liquiditäts- und nicht
liquiditätswirksamen Geschäftsfällen auf die
Bilanz und die Erfolgsrechnung erklären
• Aktiv- und Passivtausch,
Bilanzverlängerung und -
verkürzung
• Buchungssätze
• Aktiv-, Passiv-, Aufwands-
und Ertragskonto
• Journal und Hauptbuch
• Praxisbelege
verbuchen
• Belegwesen und
Schritte zur
Registrierung von
Buchungsbelegen
(Kontierungsstempel)
• Einsatz einfache
Buchhaltungssoftware
(Semester 1).
Praktisches
Seite 142
Fallbeispiel mit
geeignetem
Buchhaltungsprogram
m (Semester 4).
1 3. Warenverkehr und
Kalkulation 1
1 10 3.1. Konten des
Warenhandels
(exkl. Verluste aus
Forderungen)
• Einkaufs- und Verkaufsgeschäftsfälle (inkl.
Aufwands- und Ertragsminderungen, exkl.
endgültige Verluste aus Forderungen
(Debitorenverluste) über die Konten für den
Warenhandel verbuchen und die Konten
abschliessen)
• zentrale Grössen wie Einstand der
eingekauften und verkauften Waren,
Bruttoerlös, Nettoerlös und Bruttogewinn
ermitteln
• Warenbestand nur als
ruhendes Konto führen
• Bestandskorrektur
• Bezugskosten
• zweistufige
Erfolgsrechnung
• Beschaffungsprozesse
und Lagerprogramme
• Transportkosten
gemäss Art. 189 Abs.
1 OR
• Lagerhaltungskosten
1 8 3.2. Mehrwertsteuer
(MWST)
• Grundzüge und Zweck der MWST-Systematik
• MWST-Geschäftsfälle verbuchen und
abrechnen (inkl. Zahlung)
• Netto- und Saldosteuersatzmethode anwenden
• eine MWST-Abrechnung erstellen
• Besteuerung des
Mehrwerts bei
• Abrechnung der
Mehrwertsteuer nach
vereinbartem Entgelt
• Vorsteuer und
Umsatzsteuer berechnen
• Keine Unterscheidung der
Vorsteuer in Konto 1170
und 1171
• Staatseinnahmen,
direkte/indirekte
Steuern,
Wertschöpfungskette
• Steuerrecht
• Hinweis auf
Abrechnung nach
vereinnahmtem
Entgelt
1 2. Geld- und
Kreditverkehr 1
1 5 2.2. Skonto, Rabatt • Skonto, Rabatt berechnen • Verbuchen, sowie Storno
vornehmen können
Seite 143
Seite 144
2 54
2 3. Warenverkehr und
Kalkulation 2
2 4 3.3. Mehrstufige
Erfolgsrechnungen
• die gesetzlichen
Mindestgliederungsvorschriften für die
Erfolgsrechnung anwenden
• mehrstufige Erfolgsrechnungen mit Ausweis
von Bruttogewinn, Betriebs- und
Unternehmungsergebnis sowie EBIT und
EBITDA erstellen und interpretieren
• 3-stufige Erfolgsrechnung
erstellen (Bruttogewinn,
Betriebserfolg,
Unternehmenserfolg)
• EBITDA und EBIT
• Erfolgsrechnung aus
Geschäftsbericht
2 13 3.4. Gesamt- und
Einzelkalkulation,
Kalkulationsgrössen
• das Gesamtkalkulationsschema erstellen und
die Kalkulationsgrössen aus den Erfolgszahlen
errechnen
• vom Einstandspreis zum Nettoerlös und
umgekehrt mittels Bruttogewinnmarge und -
zuschlag sowie Gemeinkosten- und
Reingewinnzuschlag rechnen
• das Einzelkalkulationsschema eines
Handelbetriebs inkl. MWST (Vorsteuer und
Umsatzsteuer) anwenden
• Bruttogewinnzuschlag und
–quote
• Reingewinnzuschlag und –
quote
• Handelsmarge
• Excel oder andere
Programme einsetzen
und Formeln
• Der Einsatz von Excel
oder anderen
Programmen kann
nach dem 1. Semester
durch die
Programmierung von
kleinen Applikationen
ergänzt werden.
(Absprache mit BBB-
Lehrpersonen.
• Produkt- und
Marktziele
2 6 3.1. Konten des
Warenhandels:
• Endgültige Verluste aus Forderungen
(Debitorenverluste) verbuchen und die Konten
abschliessen
• direkte Abschreibung von
endgültigen Verlusten aus
• Beschaffungsprozesse
und Lagerprogramme
Seite 145
endgültige Verluste
aus Forderungen
Forderungen
(Debitorenverlusten)
• Keine Korrektur der
Mehrwertsteuer
(Umsatzsteuer)
• SchKG
• Betreibungsverfahren
• Verlustschein
• Mahnbrief
2 5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 1
2 6 5.3. Bewertungen:
Wertberichtigung auf
Forderungen
(Delkredere)
• die mutmasslichen Verluste aus Forderungen
(Debitorenverluste) festlegen und auf die
richtigen Konten verbuchen
• indirekte Abschreibung
von mutmasslichen
Verlusten aus Forderungen
(Debitorenverlusten)
2 10 5.2. Abschreibungen • den Zweck der Abschreibungen erklären und
Abschreibungsbeträge linear und geometrisch
degressiv berechnen
• den Abschreibungsbetrag gemäss direkter und
indirekter Abschreibungsmethode mithilfe der
richtigen Konten verbuchen
• einen Wechsel der Abschreibungsmethode
(inkl. Berechnungen) buchhalterisch
durchführen
• Anschaffungswert, Buchwert,
Abschreibungsbetrag und Abschreibungssatz
als Excel-Diagramm mit zwei Y-Achsen
darstellen.
• Betriebswirtschaftlich
angemessene
Abschreibungen vom
Anlagevermögen
berechnen
• nach der direkten oder
indirekten Methode
verbuchen
• Steuerungsmöglichkeiten
des ausgewiesenen
Gewinnes aufzeigen
• Gewinn oder Verlust aus
Verkauf einer alten Anlage
verbuchen.
• Höchstabschreibungss
ätze (Bundessteuer):
Tabelle vom Eidg.
Finanzdepartement
• grafische
Visualisierung des
Abschreibungsverlauf
s mit Excel
• verschiedene
Datentypen von Excel
(z.B. Datum, Zahl,
Text) unterscheiden
2 2. Geld- und
Kreditverkehr 2
Seite 146
2 10 2.4. Geschäftsfälle mit
Fremdwährungen
• Fremdwährungen unter Anwendung von
Kursen (Noten-/ Devisenkurse, Geld-
/Briefkurse) umrechnen
• Geschäftsfälle in fremder Währung inkl.
Ausgleich der Kursdifferenz bei Zahlung und bei
Bilanzierung (Tages-, Buch- und Bilanzkurs)
erfassen und verbuchen
• Fremdwährungskursangaben einer Bank im
Internet aus einer html-Datei extrahieren und
in eine Excel-Datei so einbinden, dass die
Daten beim Öffnen der Datei automatisch
aktualisiert werden.
• Kursgewinne bzw. –
verluste verbuchen.
• Kurstabellen der Banken
• Einfluss von
Wechselkursen auf
Exporte und Importe
• Wirtschafts- und
Währungsraum
• Einlesen aktueller
Kursdaten und
Verarbeitung in Excel
2 5 2.2. Zinsen • die allgemeine Zinsformel nach Deutscher
Usanz (360/30) inkl. Umformungen anwenden.
• die Excel-Formel «TAGE» und «TAGE360»
vergleichen und für die Zinsberechnung
• Berechnen von Bank- und
Darlehenszinsen sowie
Marchzinsen
• Originale Konto-
Auszüge
verwenden
• Anwendung der in
Excel
vorhandenen
Formeln für die
Deutsche Usanz
Seite 147
3 38
3 5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 2
3 15 5.1.
Rechnungsabgrenzu
ngen und
Rückstellungen
• den Periodenerfolg mithilfe der
entsprechenden Konten korrekt abgrenzen und
überspringende Posten bereinigen
• Rückstellungen verschiedener Art bilden,
auflösen und von den passiven
Rechnungsabgrenzungen unterscheiden
• Notwendigkeit von
Rechnungsabgrenzungen
erkennen, abzugrenzende
Aufwände und Erträge
berechnen und verbuchen
• Berechnung der
Korrekturwerte
• Vorbereiten des
Jahresabschlusses
• Steuerungsmöglichkeiten
des ausgewiesenen
Gewinnes
• Fallstudie: Verlust
trotz gutem
Geschäftsgang
Hinweis: Lernkartei zu
Begrifflichkeiten:
Leistungsguthaben,
Leistungsschuld,
Geldguthaben, Geldschuld
3 8 5.5. Besondere
Geschäftsfälle und
Abschluss bei
Einzelunternehmun
gen
• Eigenlohn, Eigenzins, Privatbezüge,
Kapitalveränderungen und Geschäftserfolg auf
die richtigen Konten verbuchen und diese
korrekt abschliessen
• die Grösse Unternehmereinkommen
(Eigenlohn, Eigenzins, Geschäftserfolg)
berechnen
• Konto Privat
• Warenentnahmen durch
den Eigentümer
• Familie arbeitet im
Unternehmen mit
• Gesellschaftsrecht
• Direkte Steuern und
MWST
• Konsequenzen: kein
Eigenlohn
3 4. Personal/Gehalt Die Lernenden können:
3 15 4.1. Lohnabrechnungen
Arbeitgeberbeiträg
e
• Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen
• Arbeitgeberbeiträge berechnen und auf die
richtigen Konten verbuchen
• Grundzüge des 3-Säulen-Systems erläutern
• Lohnabrechnungen
erstellen und verbuchen
• Bruttolohn und Nettolohn
unterscheiden,
Personalaufwand als
Summe von Bruttolohn
• Einzelarbeitsvertrag
(Lohnfortzahlung,
Überstunden,
Überzeit)
• Personalwesen
• Originalbelege lesen
Seite 148
• Ausgewählte Sozialversicherungen
charakterisieren
• Ein Lohnabrechnungsrechner für Arbeitnehmer
und Arbeitgeber in Excel erstellen mit den
gängigen Variablen (Alter, Beitragsgrenzen,
Kinder, u.a.).
und Sozialleistungen
• Arbeit mit einer Excel-
Vorlage der Lehrperson,
um Zeit zu sparen.
• Auswirkungen von
sozialpolitischen
Entscheiden auf
Liquidität, Sicherheit
und Rentabilität von
• Lohnabrechnung in
Excel erstellen
Seite 149
4 36
4 5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 3
4 11 5.6. Besondere
Geschäftsfälle und
Abschluss bei
Aktiengesellschafte
n (inkl.
Gewinnverteilung)
• die besonderen Konten der Aktiengesellschaft
führen (inkl. Abschlusskonten)
• einen Gewinnverteilungsplan unter
Berücksichtigung von nicht einbezahltem
Aktienkapital aufstellen und die
Gewinnverteilung verbuchen (inkl.
Auszahlungen)
• eine Kapitalerhöhung (Agio, Zeichnung und
Liberierung) buchhalterisch korrekt
durchführen
• Bilanzgewinn, Bilanzverlust, Unterbilanz und
Überschuldung erklären sowie einen Verlust
korrekt erfassen und verbuchen (in
Abstimmung mit dem Schwerpunktfach
Wirtschaft und Recht)
• Eine übersichtliche Gewinnverteilung nach OR
in Excel erstellen.
• Konto: Aktien-,
Partizipationskapital,
Reserven, Dividenden,
Verlust- und
Gewinnvortrag
• Gewinnverteilungsplan
unter Berücksichtigung der
gesetzlichen
Reservevorschriften
erstellen und verbuchen
• Entsprechende OR-Artikel
• Gesellschaftsrecht:
Eignung und Gefahren
verschiedener
• Börsen- und
Fusionsgesetz
• Finanzierungsformen
• Möglichkeiten der
finanziellen Sanierung
eines Unternehmens,
ausgehend von Art.
725 f. OR, beurteilen
Projektvorschläge / IDAF:
• Geschäftsbericht
• Gewinnverteilungsant
rag
• Vergleich mit
internationalen
Bestimmungen und
Vorschriften
• Gewinnverteilung mit
Excel
4 8. Bilanz- und
Erfolgsanalyse
Seite 150
4 10 8.1. Bilanz- und
Erfolgsanalyse
• eine Jahresrechnung formell und materiell
bereinigen
• Kennzahlen aus den Bereichen Finanzierung,
Sicherheit, Liquidität und Rentabilität anhand
von vorgegebenen Formeln berechnen und
• geeignete Massnahmen zur Verbesserung
vorschlagen, falls die Beurteilung mittels
Kennzahlen ungenügend ausfällt
• Kennzahlen in Excel basierend auf den Zahlen
eines realen Geschäftsberichtes berechnen,
vergleichen und mit geeigneten Instrumenten
grafisch darstellen.
• Bilanz- Erfolgs- und
Aktivitätskennzahlen
berechnen und beurteilen,
Verbesserungsvorschläge
machen
• Branchenvergleiche
• Original Jahresrechnungen
von einfachen
Unternehmen verwenden
(z.B: Kleinbrauerei)
• Formeln Kennzahlen
werden an der Prüfung
vorgegeben, die optimalen
Werte/Bereiche nicht
• Finanzierung
(finanzwirtschaftliche
Ziele, Leverage-Effekt)
• Goldene Bilanzregel
• Controlling
• Auswirkungen einer
renditeorientierten
Unternehmensführun
g und Alternativen
erkennen und
• Abschlussrechnungen
in Geschäftsberichten
• Rollenspiel: Gespräch
bei einer Bank zwecks
Erhöhung der
Kreditlimite,
Besprechung einer
Jahresrechnung
zwischen Treuhänder
und Unternehmer
IDAF:
• Analyse von
Geschäftsberichten
TEK:
Seite 151
• Berechnung von
Kennzahlen und
Visualisierung mit
Excel
• Mit XBRL oder
anderen
Datenformaten für
buchhalterische
Unternehmensdaten
umgehen
4 1. Grundlagen der
Finanzbuchhaltung 2
4 1 1.3. Rechtliche
Rahmenbedingunge
• die obligationenrechtlichen Vorschriften für die
kaufmännische Buchführung und für die
Rechnungslegung erfassen
• die gesetzlichen
Mindestgliederungsvorschriften für die
Jahresrechnung anwenden
• Anwendung und
Interpretation der Artikel
Art. 959a-c OR
Kontenplan und
Gesetzesartikel sind bei
Prüfungen vorgegeben
4 5. Abschlussarbeiten
Geschäftsfälle 4
4 1 5.7. Konzernrechnung
und internationale
Rechnungslegung
• nationale und internationale Regelwerke für
Konzerne und börsenkotierte Unternehmen
(Swiss-GAAP-FER, IFRS, US- GAAP) überblicken
und unterscheiden
• Begriff des Konzerns
• Ziel/Zweck von Swiss-
GAAP-FER, IFRS, US- GAAP
kurz zusammenfassen
• Prinzip der True-and-Fair-
View erklären und von der
Bewertung nach OR
abgrenzen
• Rechtliche
Vorschriften anhand
eines
Geschäftsberichtes
prüfen, wichtige
Teile interpretieren
• Geschäftsberichte
Seite 152
4 3 5.3. Bewertungen • die gesetzlichen Bewertungs- und
Rechnungslegungsvorschriften anwenden
• Art. 960ff. OR (neue
Rechnungslegungsordnung
seit 01.01.2013)
• Verweis auf Punkt 5.7
• Bewertungsgrundsätz
e gemäss OR
(Gesetzesartikel sind
bei Prüfungen
vorgegeben)
• Gesetzliche Folgen
einer Missachtung der
Bewertungsvorschrift
en erläutern
4 10 5.4. Stille Reserven • den Begriff der stillen Reserven erläutern
• stille Reserven bilden und auflösen (inkl.
Verbuchung)
• eine materielle Bilanzbereinigung (Überleitung
der externen Jahresrechnung in die interne)
durchführen
• Gläubigerschutz (OR)
• Auswirkungen auf den
Jahresabschluss
• bereinigte und
unbereinigte Bilanzen
• Problematik des
Vertrauens in
Unternehmungen bei
schwankenden Gewinnen
• maximale
Abschreibungssätze
(Steuerrecht)
Seite 153
5 54
5 2. Geld- und
Kreditverkehr 2
5 2 2.1. Konten des Geld-
und Kreditverkehrs
• die Konten des Geld- und Kreditverkehrs inkl.
Ausweis erklären und führen
• Geschäftsfälle nach dem System der
Offenpostenbuchhaltung verbuchen und
abschliessen
• Einzelkonten Forderungen
aus L&L (Debitoren) und
Verbindlichkeiten aus L&L
(Kreditoren) führen und
Übertrag in Sammelkonten
vornehmen
• Geschäftsfälle im
Zusammenhang mit dem
Bank- und Postkonto
buchen
• Offenpostenbuchhaltung:
Verbuchen, abschliessen
und Rückbuchung der
offenen Rechnung nach
der Wiedereröffnung
• Verknüpfung zum Thema
MWST-Abrechnung
herstellen
• Originalbank- und
Postbeleg verbuchen
• Einzelkonten als
Tabellenblätter in
Excel führen und
5 4 2.3. Bank-Kontokorrent
(inkl.
Verrechnungssteue
r)
• ein vorgegebenes Kontokorrentkonto
interpretieren und kontrollieren
• Geschäftsfälle des Kontokorrentkontos der
Unternehmung (inkl. Verrechnungssteuer)
verbuchen
• gesetzliche Grundlage, Systematik und Zweck
der Verrechnungssteuer erklären (in
Abstimmung mit dem Schwerpunktfach
Wirtschaft und Recht)
• Brutto- und
Nettoverbuchung,
Guthaben
Verrechnungssteuer
• Steuerrecht
• Finanzierung
• Aufbau einer IBAN
• Kontenübersicht für
Nutzer mit mehreren
Konten in Excel oder
Seite 154
anderen Programmen
darstellen.
5 6. Wertschriften,
Immobilien und mobile
Sachanlagen
5 12 6.1. Konten im
Zusammenhang mit
Wertschriften,
Immobilien und
mobilen
Sachanlagen
• Wertschriftenkäufe und -verkäufe,
Rückzahlungen von Obligationen, Anpassung
von Buchwerten, Dividenden- und Zinserträge
(inkl. Verrechnungssteuer), Bankspesen und
Kursverluste mithilfe der entsprechenden
Konten buchhalterisch korrekt erfassen
• Nominalwert, Kurswert, Marchzinsen,
Schlusswert und Spesen korrekt ermitteln und
verwenden
• Immobilienkäufe und -verkäufe, Veränderung
von Hypotheken, Hypothekarzinsen,
Abschreibungen, Unterhalt, wertvermehrende
Investitionen, Mietzinsen sowie Eigen- und
Fremdmieten mithilfe der entsprechenden
Konten buchhalterisch korrekt erfassen
• Anlagenkäufe und -verkäufe (inkl.
Anlageneintausch sowie Verbuchung von
Gewinnen und Verlusten aus
Anlagenverkäufen) mithilfe der
entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt
erfassen
• Börsenkurse im Internet aus einer html-Datei
extrahieren und in eine Excel-Datei so
einbinden, dass die Daten beim Öffnen der
Datei automatisch aktualisiert werden.
Wertschriften:
• Kauf- und Verkauf von
Wertschriften simulieren
• Obligationsanleihen und
Aktien, Marchzins,
Dividende, Kurs, Rendite
von Aktien und
Obligationen berechnen
und interpretieren
• Wertschriftenbestand,
Wertschriftenaufwand und
–ertrag, Verbuchung von
Wertschriftentransaktione
n und Kursgewinnen bzw.
– verlusten
• Die
Wertschriftenverbuchung
erfolgt nach der
Bruttomethode (Kauf- und
Verkaufsabrechnung inkl.
Spesen)
Immobilien
• Immobilien, Hypotheken,
Immobilienaufwand und –
ertrag, Käufe, Verkäufe
• Bankwesen, Verkaufs-
Kaufsabrechnungen
von
Wertschriftentransakt
ionen
• Steuern auf
Wertschriftentransakt
ionen
• Börse
• Finanzierung und Cash
Management
• Wertpapiere
• Mietvertrag
• Kaufvertrag
• Kursblatt aus
Zeitungen lesen und
• Vor- und Nachteile
von
Immobilieneigentum
• Auswirkung von
Hypothekarzinsänder
ungen besprechen
Seite 155
• Verschiedene Nutzungen
von Liegenschaften
• Nebenkostenabrechnunge
n erstellen und verbuchen
• Liegenschaftsbewertung
(Ertragswert)
Anlagenkäufe und -verkäufe
• Verkaufsgewinne von
Anlagevermögen ORkonform verbuchen
• aktuelle Kursdaten
einlesen und in Excel
verarbeiten
5 4 6.2. Renditen bei
Wertschriften und
Immobilien
• die Renditen bei Aktien- und
Obligationenanlagen anhand der allgemeinen
Renditeformel berechnen und interpretieren
• die Brutto- und Nettorendite bei Immobilien
berechnen und interpretieren
• Die Definition der
Kennzahlen wird an der
Prüfung nicht vorgegeben.
• Magisches Dreieck der
Anlagegrundsätze
• Steuern
• Gesellschaftsrecht
• Anhand von Original
Kaufs- bzw. Verkaufs-
und Dividenden- oder
Zinsabrechnungen die
Rendite berechnen
• Vergleich von
Renditen mit anderen
Anlageformen
• Daten zu Performance
Dividendenrenditen
Seite 156
einlesen und
verarbeiten
5 9. Kosten- und
Leistungsrechnung
5 4 9.1. Mehrstufige
Erfolgsrechnungen
• mehrstufige Erfolgsrechnung mit Ausweis von
Betriebsergebnis, Unternehmungsergebnis,
EBIT und EBITDA (inkl. Ertrag aus
Eigenleistungen und Bestandesveränderungen
der Halb- und Fertigfabrikate) erstellen und
• Darstellung in Listenform
(keine Darstellung in
Kontenform verlangt)
• Bilanzen und
Erfolgsrechnungen
mit französischer und
englischer
Terminologie
• eine ER in Excel
aufstellen und das
Wasserfalldiagramm
5 14 9.2.
Betriebsabrechnun
g mit Ausweis von
Kostenarten,
Kostenstellen und
Kostenträgern
• eine Kostenartenrechnung aufgrund der FIBU-
Aufwandzahlen unter Berücksichtigung der
sachlichen Abgrenzungen (inkl.
kalkulatorischen Kosten) und der
Differenzierung nach Einzel- und
Gemeinkosten erstellen
• eine Kostenstellenrechnung durch
verursachergerechte Zuweisung der, bei der
Kostenartenrechnung identifizierten,
Gemeinkosten an die definierten Kostenstellen
(inkl. Abrechnung der Vorkostenstellen)
• eine Kostenträgerrechnung bei den einzelnen
Produkten durch verursachergerechte
Belastung der Einzelkosten (gemäss
Kostenartenrechnung
• Unterscheidung zwischen
effektiven und
kalkulatorischen
Abschreibungen, keine
Berechnungen.
• Berechnung der
kalkulatorischen Zinsen.
• ausserordentliche und
betriebsfremde Aufwände.
Kostenstellenrechnung
• Umlage von Vor- und
Hauptkostenstellen ohne
innerbetriebliche
Leistungen.
• Kritischen
Zeitungsartikel über
die fehlende
Berücksichtigung von
Eigenlohn und –zins
im BAB einsetzen.
• Produktionsprozesse,
Wertschöpfungskette
in
Industrieunternehme
• Notwendigkeit der
Kostenoptimierung
Seite 157
Kostenartenrechnung) und der Gemeinkosten
(gemäss Kostenstellenrechnung) erstellen
• im Rahmen der Kostenträgerrechnung
Zuschlags-sätze, Herstellkosten Produktion,
Herstellkosten Verkauf, Selbstkosten,
Nettoerlös und Erfolg je Produkt ermitteln
• den Unterschied zwischen FIBU- und BEBU-
Erfolg ermitteln
• Direkte (Verhältniszahlen
gegeben) und indirekte
(via einfachem Schlüssel)
Zurechnung der
Kostenarten auf die
Kostenstellen.
• Berechnung der Zuschlagssätze.
• Umlage der Kostenstellen
auf die Kostenträger
mittels der Zuschlagssätze.
Kostenträgerrechnung
• Umlage der Kostenstellen
auf die Kostenträger
mittels einfachem
Schlüssel.
• Berechnung der
Zuschlagssätze.
• Bestandesänderung im
Fertigfabrikatelager (ohne
Buchungen)
berücksichtigen.
• Begriffsspalte im BAB
auswendig kennen.
• Keine aktivierte
Eigenleistungen
• Ausfüllen eines
kompletten BAB’s.
(Re-strukturierung)
und deren
gesellschaftliche
Folgen thematisieren
• Gesamt- und
Einzelkalkulation mit
Excel durchführen.
• Visualisierung von
Kostenstellen-Daten
Seite 158
5 4 9.3. Gesamt- und
Einzelkalkulation
sowie
Kalkulationsgrössen
im
Produktionsbetrieb
• aufgrund des Betriebsabrechnungsbogens die
Gesamtkalkulationsgrössen errechnen.
• von den Herstellkosten zum Nettoerlös und
umgekehrt rechnen.
• das Einzelkalkulationsschema eines
Produktionsbetriebs inkl. MWST
(Umsatzsteuer) auf einzelne Produkte oder
Aufträge anwenden.
Einzelkalkulation inkl.
Gewinnzuschlag, Skonto und
Rabatt
vgl. Semester 2: 3.4 auf Seite
5: Die Mehrwertsteuer in der
Kalkulation
• Unterschied zur
Kalkulation in
Handelsbetrieben
aufzeigen und
Bezug zur Preiskalkulation
herstellen
• Excel für
Kalkulationen
5 10 9.4. Deckungsbeitrag
und Break-Even
• die zwei Systeme Vollkosten- und
Teilkostenrechnung unterscheiden
• Nutzschwellen berechnen und grafisch
• Aufteilung der
Selbstkosten in variable
und fixe Kosten
• Berechnung von
Deckungsbeitrag und
Nutzschwelle (Break-Even-
Point) mengen- und
wertmässig.
• Mathematik: Lineare
Gleichungssysteme
(graphisch und
analytisch)
• Erstellen der DB-
Rechnung und
Visualisierung in Excel
Seite 159
6 30
6 7. Geldflussrechnung Die Lernenden können:
6 30 7.1. Geldflussrechnung • die Bedeutung der Geldflussrechnung als dritte
Abschlussrechnung einschätzen
• eine vollständige Geldflussrechnung in
Berichtsform aufgrund von Eröffnungs- und
Schlussbilanz, Erfolgsrechnung und
ergänzenden Finanzinformationen erstellen
• den Cashflow des Betriebsbereichs (bzw. Cashdrain) nach direkter und indirekter
Berechnungsmethode ermitteln
• den Free Cashflow berechnen und
• eine Geldflussrechnung auswerten und
• liquiditätswirksame und -unwirksame
Buchungen automatisiert in geeigneter
Software unterscheiden.
• Zweck und Nutzen
• Liquidität versus
Rentabilität
• Fonds Geld ohne
Wertschriften (d.h.
Wertschriftenkauf =
Investition)
• Liquiditätswirksame und -
unwirksame
Geschäftsfälle.
• Mittelfluss aus
Geschäftstätigkeit,
Investitions- und
Finanzierungstätigkeit.
• Arten der Darstellung:
Berichts- und Kontenform
• Berechnung des Cash Flow
(direkt (alle Faktoren) und
indirekt (nur Gewinn,
Abschreibungen,
Rückstellungen)).
• Geldflussrechnung mittels
Interpretation von
Anfangs- und Schlussbilanz
und Erfolgsrechnung (die
entsprechenden Konten
müssen geführt werden).
• Kap. Finanzierung
• Unternehmungskonze
pt
• Liquiditätsbudget
eines privaten
Haushaltes
analysieren und
Massnahmen ableiten
• OR 961 b
Rechnungslegung für
grössere
• Praxisbeispiele aus
Geschäftsberichten
verwenden zur
Analyse (wie z.B. ob
Cash Flow direkt oder
indirekt berechnet
wurde)
• Bedeutung als
Planungsrechnung
besprechen
• WENN-Formel in Excel
anwenden zur
Seite 160
• Bestandesänderungen von
FLL, VLL, Warenbestand
berechnen.
• Interpretation des
Mittelflusses aus
Geschäftstätigkeit,
Finanzierungstätigkeit,
Investitionstätigkeit.
• Massnahmen zur
Liquiditätsverbesserung
erarbeiten
Unterscheidung von
Buchungssätzen
Seite 161
Ergänzungsfächer
Fach Geschichte und Politik
0 0 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Geschichte und Politik bietet den Lernenden eine historische Orientierung und hilft ihnen, sich im laufenden Prozess der gesellschaftlichen und kulturellen
Entwicklung zu situieren. Einsichtig gemacht werden wichtige politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen, die für unser Land und unsere Kultur in den
letzten zwei bis drei Jahrhunderten bedeutsam waren und es heute noch sind. Der Unterricht beleuchtet zentrale geschichtliche Ereignisse, Personen und
Prozesse in einer exemplarischen Auswahl und fördert so ein Grundverständnis für die Herausforderungen der Moderne und für die Probleme der Gegenwart.
Geschichtliche Abläufe wiederholen sich nie gleich. Wer aber über Grundkenntnisse in Geschichte verfügt, kann leichter abschätzen, wie sich unsere
Gesellschaft entwickelt und welche Kräfte wirksam sind.
Vermittelt wird weiter das Grundwissen, um politische Prozesse zu verstehen. Die Lernenden werden über die wesentlichen Strukturen und Funktionsweisen
des Staates sowie über ihre staatspolitischen Rechte und Pflichten informiert. Sie erkennen überdies, dass Politik und Medien in Wechselbeziehungen
zueinanderstehen und durch Interessenvertretungen beeinflusst werden. Auf dieser Basis bilden sich die jungen Menschen in politischen Fragen eine fundierte
Meinung und tragen später als aufgeklärte Persönlichkeiten eine demokratische Kultur und pluralistische Gesellschaft mit.
Des Weiteren lernen sie mit Quellen kritisch umzugehen, Zeugnisse aus der Vergangenheit zu befragen, sie im jeweiligen Kontext einzuordnen und ihre
Bedeutung für die Gegenwart zu verstehen. Auf diese Weise werden die Lernenden darin unterstützt, das spezialisierte moderne Wissen in einer integrativen
Sicht wieder zusammenzufügen.
Seite 162
Seite 163
• Reflexive Fähigkeiten: sich ein kritisch-forschendes Denken aneignen; grundlegendes Orientierungs-, Kultur- und Weltwissen aufbauen; verstehen, dass
die Darstellung gesellschaftlicher Zusammenhänge nicht einfach als Sammlung von Fakten anzusehen ist, sondern Fragen folgt, die vom Standpunkt und
von den jeweiligen Interessen abhängig sind; Fragestellungen entwickeln und differenziert Antworten dazu geben.
• Sozialkompetenz: Empathie für Menschen verschiedener sozialer, kultureller und geografischer Herkunft sowie Mitverantwortung für die Durchsetzung
der Menschenrechte entwickeln; fähig und bereit sein, im Team zu arbeiten, seine eigene Werte verstehen und angemessen dafür einzustehen.
• Interessen: Interesse an Politik, Kultur und kultureller Vielfalt entwickeln; eine eigene politische Meinung bilden und diese auch einzubringen wissen; sich
mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im globalen Rahmen auseinandersetzen; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; Vorstellungen über
die Gestaltung der Zukunft entwickeln; Bedeutung des Individuums und der Interaktion mit Mitmenschen und der Umwelt reflektieren
• Wissenstransfer: Bezüge zu anderen Fächern herstellen; eine soziale, technische und wirtschaftliche Optik entwickeln; fähig sein und bereit sein, Wissen
und Kompetenzen auch in anderen Bereichen anzuwenden.
• Sprachkompetenzen: Wissenschaftliche Texte und Darstellungen verstehen, kontextualisieren und verarbeiten; fachspezifische Terminologien verstehen
und präzise verwenden; sich in der Fachsprache äussern und diskutieren; sich situationsgerecht und mit differenziertem Wortschatz ausdrücken
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Die Fähigkeit entwickeln, unter anderem mithilfe aktueller IKT
zielorientierte Recherchen durchzuführen, Informationen zu analysieren, zu beurteilen und zu verarbeiten; den kritischen Umgang mit IKT üben.
Seite 164
1. Grundlagen der
Moderne (18. bis 20.
Jahrhundert)
3 2 1.1. Demografische,
wirtschaftliche und
soziale Veränderungen
• Veränderbarkeit und Beharrungsvermögen
sozialer und politischer Strukturen über längere
Zeiträume an geeigneten Beispielen erkennen
• wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge mit
historischen Sonden erforschen
• Kurzer Überblick zum
langen 19. Jahrhundert in
Europa
Rolle der Bildung sowie
der Meinungs- und
Gedankenfreiheit für
Gesellschaften
thematisieren, unter
Berücksichtigung der
Chancen und Gefahren
des Internets.
3 2 1.2. Politische
Umbrüche und
Revolutionen
• historische Quellen und Darstellungen kritisch
analysieren, im Kontext verstehen und die
Bedeutung für die Gegenwart erkennen
• politische Strukturen und Zusammenhänge
• Zentrale Aspekte der
politischen Geschichte
Europas im langen 19.
Jahrhundert im Überblick
Rolle der digitalen,
technologischen und
wirtschaftlichen
Entwicklung für
politische und
gesellschaftliche
Umbrüche erörtern
2. Gesellschaftliche
Bewegungen, nationale
Ambitionen und
politische Systeme
(Teil 1)
3 2 4.3. Wirtschaftliche
Systeme und ihre
Auswirkungen
• verschiedene Wirtschaftssystem und die
jeweilige Rolle des Staates vergleichen
• Zentrale Aspekte der
europäischen Wirtschafts-
und Sozialgeschichte im
langen 19. Jahrhundert im
Überblick
Die industrielle
Revolution vergleichen
mit der Situation in
Schwellenländern heute
Die Auswirkungen der
digitalen Revolution auf
Seite 165
die Arbeits- und
Lebenswelt der
Menschen untersuchen
3 2 4.2. Imperialistische
Expansion und Konflikte
• Beispiele globaler oder regionaler Konflikte auf
Ursachen untersuchen, den Ablauf festhalten
und ihre Auswirkungen beschreiben
• das Konzept des Selbstbestimmungsrechtes der
Völker an aktuellen Fällen verstehen
• Triebkräfte, Erscheinungsformen und
Auswirkungen des
europäischen
Imperialismus an einem
Beispiel konkretisiert
Wirtschaftliche Folgen
des Imperialismus für die
einzelnen Länder
abschätzen
3 10 4.1. Nationale
Forderungen und
Probleme der
Identitätsfindung
• einige wesentliche Bedingungen für die
Entstehung und Verbreitung von Nationalismen
• den Nationalismus als wichtige Ursache für
Spannungen und Kriege begreifen
• Vor- und Nachteile des Nationalismus kennen
• Nationalismus und
Nationalstaatenbildung
als Hintergrund des Ersten
Weltkriegs kennen
• Erster Weltkrieg:
Ursachen, Ablauf,
Wesenszüge und Folgen
Möglichkeiten und
Grenzen des
Nationalstaates kennen
Das Spannungsfeld
zwischen
Nationalstaaten und
internationalem Handel
ausloten
Die Digitalisierung als
Herausforderung für den
Nationalstaat und die
Menschen erkennen
Nationalistische
Strömungen und
Symbole in der Politik
3 20 4.4. Aufkommen von
totalitären Systemen
• Bedingungen für das Aufkommen totalitärer
Systeme analysieren
• Zwischenkriegszeit Totalitäre Systeme in der
Literatur und im Film
Seite 166
• Herrschaftsinstrumente- und techniken in
totalitären Systemen erklären
• verschiedene totalitäre Ideologien vergleichen
und ihre Folgen beurteilen
• Wurzeln und Wesen des
Totalitarismus
• Nationalsozialismus
• Zweiter Weltkrieg
Politische Propaganda
einst und jetzt
Chancen und Gefahren
der digitale
Überwachungs- und
Steuerungsmöglichkeiten
Rassismus früher und
heute vergleichen
Seite 167
2. Gesellschaftliche
Bewegungen, nationale
Ambitionen und
politische Systeme
(Teil 2)
4 24 4.5. Neue soziale
Bewegungen
• Ursprung, Ausdrucksformen und Folgen von
Jugendbewegungen aufzeigen
• Den Einfluss von Mentalitäten, Lebensformen
und Geschlechterrollen an geeigneten Themen
untersuchen
• Die unterschiedlichen politischen,
wirtschaftlichen und kulturellen Phänomene des
Kalten Krieges kennen
• Die Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg im
Rahmen des Kalten Krieges einordnen
• Holocaust
• Kalter Krieg
• Vietnamkrieg
• Jugendbewegungen
Sozialpsychologische
Experimente
Konformitätsdruck in
Gesellschaften
Planwirtschaft und
Marktwirtschaft
Der Kalte Krieg in Musik,
im Film und im Sport
Die Entwicklung des
Computers und der KI im
20. Jahrhundert
3. Werden und
Entwicklung der
Modernen Schweiz
(Schweizergeschichte)
Seite 168
4 4 3.1. Werden des
modernen
Bundesstaates
• politische und wirtschaftliche Kräfte und ihre
Beiträge zur Entwicklung der modernen Schweiz
identifizieren und einordnen
• Mythen als geschichtswirksame Kräfte
wahrnehmen, sie von der historischen Realität
unterscheiden und ihre Instrumentalisierung in
Politik und Wirtschaft erkennen
• Schweiz im 18. und 19.
Jahrhundert: Strukturen,
Prozesse, Konflikte
Beitrag der Literatur und
Kunst zur Mythenbildung
der Schweiz untersuchen
Erklärungsansätze für
den Erfolg der Schweiz
erarbeiten
4 4 3.2 Politische und
wirtschaftliche
Herausforderungen
eines Kleinstaates (mit
Schweizergeschichte)
• Chancen und Grenzen der Neutralität für die
moderne Schweiz einschätzen
• den Wechsel zwischen Isolation und Öffnung als
Konstante der Schweizer Geschichte erkennen
• Schweiz im 20.
Jahrhundert:
Herausforderungen und
Bewältigungsstrategien
Stärken und Schwächen
des politischen Systems
der Schweiz analysieren
Computer und
Digitalisierung: Beiträge
der Schweiz aufzeigen
4 4 3.3 Migration, nationale
Identität und
soziokultureller Wandel
(mit Schwerpunkt
Zeitgeschichte)
• Modernisierungsprozesse und ihre Folgen an
geeigneten Beispielen analysieren
• die Spannung zwischen der eigenen Kultur und
anderen Kulturen als bedeutsam erleben
• kulturelle Faktoren wie Religion, Kunst,
Wissenschaft und Technik als Bestandteil
menschlichen Lebens erkennen.
• Schweiz in der Gegenwart:
Brennpunkte und
Debatten,
Zukunftsaussichten
Reportage über eine
Schweizer Firma
schreiben
Das Bild der Schweiz im
Ausland untersuchen
Die Schweiz als
Einwanderungs- und
Auswanderungsland
Die Veränderungen der
Jugend und der
Gesellschaft durch
«social Media» und die
Digitalisierung erkennen
Seite 169
5. Aktuelle
Herausforderungen (1.
Teil)
5 4 5.2. Rezeption von
Geschichte
• den Wandel als konstitutives Element der
Geschichte verstehen
• einige Gegenwartsprobleme mit historischen
Mitteln erforschen und auf diese Weise die
geschichtlichen Wurzeln der Gegenwart
begreifen
• Wirkungsweisen von
Vergangenheitsdeutung in
Politik und Kultur
Darstellung von
Geschichte im Film
untersuchen
Vergleich der Darstellung
geschichtlicher und
politischer Inhalte in
modernen Medien
(bspw. YouTube,
Wikipedia, Facebook,
Twitter, Instagram)
5 32 5.1. Politische,
wirtschaftliche und
soziale Aktualität
• sich sachgerecht informieren, sich in der Vielfalt
der Information zurechtfinden sowie eine
fundierte Meinung bilden und begründen
• den historischen und politischen Hintergrund in
Themen anderer Fächer einbeziehen
• fundierte gesellschaftliche und individuelle
Schlussfolgerungen aus aktuellen Problemen
und Erscheinungen ziehen und begründen
• sich als verantwortungsbewusstes Mitglied
unserer Gesellschaft einsetzen, insbesondere
auch im Bereich des Globalen Lernens und der
nachhaltigen Entwicklung
• Die Situation nach dem Ende des Kalten Krieges
verstehen, einordnen und beurteilen können
• Die Welt nach dem Kalten
Krieg
• Aktuelle Konflikte und
Herausforderungen
• Schwellenländer im
Längsschnitt vergleichen
Historische Hintergründe
von aktuellen Konflikten
untersuchen
Die Digitalisierung und
ihre Folgen als weiter
industrielle Revolution
thematisieren und
Folgen für die Bildung
untersuchen
Globale
Machtverhältnisse und
Ungleichheiten
Aktuelle
Herausforderungen /
Debatten in der
Seite 170
westlichen
demokratischen Welt
Die neuen digitalen
Möglichkeiten der
Überwachung und
Kontrolle diskutieren
KI, Roboter und digitale
Assistenten als Chance
und Risiko thematisieren
Einen Blick in die Zukunft
werfen: Szenarien bilden
Den Einfluss der digitalen
Technologien auf die
Kriegsführung im 20. und
21. Jahrhundert kennen
Seite 171
4. Politik und
Demokratie
(Staatskunde)
6 12 2.1. Zivilgesellschaft,
politische
Willensbildung und
moderne schweizerische
Institutionen
• Funktionen und Wirkungen von politischen
Prozessen und die Bedeutung der Medien in
Grundzügen erkennen
• die Sprache der Politik in geeigneten Situationen
anwenden, sich an einer Debatte beteiligen und
eine konstruktive Streitkultur entwickeln
• die staatspolitischen Rechte und Pflichten,
insbesondere im Hinblick auf Menschenrechte
und Demokratie, erkennen
• Machtverhältnisse und Interessenvertretung
kritische hinterfragen
• das politische Modell des schweizerischen
Bundesstaates und der halbdirekten Demokratie
besser verstehen
• die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für die
Bürgerin und den Bürger zur Wahrnehmung der
Interessen erkennen
• Stimmrecht, Wahlrecht,
Initiativrecht,
Referendumsrecht,
Petitionsrecht
• Staatliche Institutionen
der Schweiz
• Parteien, Verbände,
Interessengruppen
• Verhältnis Staat-Bürger
• Rolle der Medien als
vierte Gewalt im Staat
Kommunikative
Situationen in der Politik
modellhaft beschreiben
Machtverhältnisse und
Interessenvertretung
kritisch hinterfragen
Aktuelle Abstimmungen
und Debatten
Den Einfluss der neuen
Medien auf die Politik
und die Meinungsbildung
Fake-News, Lügen und
Manipulationen im
Internet erkennen
Seite 172
6 8 2.2. Internationale
Organisationen und
Globalisierungstendenze
• die Schweiz als Teil der Völkergemeinschaft
begreifen und die wichtigsten internationalen
Institutionen, welche der politischen,
wirtschaftlichen und soziale Zusammenarbeit
dienen, in ihren Grundzügen verstehen
• Internationale
Organisationen im
Überblick
• Meilensteine der
Europäischen Integration
• Die Schweiz und die EU
Englische und/oder
französische Original-
Quellentexte oder Reden
lesen und verarbeiten
Globalisierungsprozesse
aus wirtschaftlicher,
digitaler und
nationalstaatlicher Sicht
Seite 173
Fach Technik und Umwelt
Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März
3 3 0 0 0 0
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Der Unterricht in Technik und Umwelt hat zum Ziel, bedeutsame allgemeinbildende Themen auf der Basis der naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen
und technischen Grundkenntnisse der Lernenden und im Kontext zur Umwelt zu bearbeiten. Bei der Auswahl der Themen hat der Aktualitätsbezug hohe
Priorität.
Unter dem Leitbegriff Technik werden alle von Menschen gemachten Produkte und die besonderen Fähigkeiten verstanden, die direkt oder indirekt der
Erhaltung und Entfaltung des menschlichen Lebens dienen.
Unter dem Leitbegriff Umwelt werden primär die natürlichen Ressourcen der Lebenswelt Erde und sekundär die von den Menschen bestimmte sozio-kulturelle
Umwelt (Technologie, Ökonomie, Kultur, Politik und Recht) verstanden.
Die ganzheitliche Sichtweise im Spannungsfeld zwischen Technik und Umwelt fördert das vernetzte und selbstständige Erarbeiten einer persönlichen Meinung
und verantwortungsvolles Handeln. Dadurch werden Grundlagen für den persönlichen und gesellschaftlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung gelegt.
Seite 174
• Reflexive Fähigkeiten: selbstorganisiert lernen (das eigene Lernen planen und auswerten); sich in neue Themengebiete einarbeiten; Kritik anbringen und
annehmen, begründet beurteilen; Meinungen kritisch hinterfragen; andere Sichtweisen verstehen; nichtlinear, vernetzt und systemisch denken
• Sozialkompetenz: im Team ergebnisorientiert arbeiten; Verantwortung wahrnehmen; die eigene Meinung hinterfragen
• Sprachkompetenz: Fachbegriffe verstehen und korrekt anwenden, Fachtexte verstehen und zusammenfassen; sich schriftlich und mündlich mit
differenziertem Wortschatz ausdrücken
• Arbeits- und Lernverhalten: zielgerichtet recherchieren; Quellen korrekt zitieren und in deren Kontext einbetten; Strategien entwickeln und anwenden,
die zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen (Energie, Rohstoffe und Umwelt einschliesslich des sozialen Umfelds) führen
• Interessen: für Neues offen sein; andere Sichtweisen und Kulturen verstehen
• Umfang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und – vermittlung selbständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen)
Seite 175
1. 57 1. Die Welt: ein
vernetztes System
1. 30 1.1. Das Ökosystem und
die Umweltbereiche
(Atmosphäre, Boden,
Wasser, Biosphäre)
• wichtige chemische Elemente, Verbindungen
und Reaktionen sowie biologische Prozesse
nennen und ihre Bedeutung an Beispielen
• die vier Umweltbereiche beschreiben und ihre
Funktion im Ökosystem erklären
• wichtige Kreisläufe und Stoffflüsse wie
Kohlenstoff- und Wasserkreislauf oder
Energiefluss beschreiben
• Grundlagen der Chemie:
Teilchenmodell,
Atomaufbau, Überblick
über chemische Bindung
• Ökologie
• Stoffwechsel,
Photosynthese
• Biotische und abiotische
Umweltfaktoren
• Populationsdynamik,
Artensterben,
Biodiversität
• Klima und/oder Geologie
im Hinblick auf Stoff- und
Energiekreisläufe
Digitale Datenerfassung
(Feldarbeit oder
Eigenstudien) und -
verarbeitung, einfache
statistische
Auswertungen und
Darstellung der digitalen
Daten.
Mögliche Anwendungen:
RGT-Regel, Simulation
von Reaktionsabläufen,
Bergmann'sche Regel,
Populationsdynamik,
Tragfähigkeiten von
Ökosystemen,
Bodenkunde
1. 27 1.2. Vernetzte Systeme • Elemente und Beziehungen in Systemen an
Beispielen verstehen und darstellen
• Folgen von Eingriffen in vernetzte Systeme
abschätzen (Luftschadstoffe, CO2 und Klima,
Rodung des Regenwalds)
• Probleme und Zusammenhänge mit geeigneten
Verfahren wie Messung oder
Dokumentenanalyse selbstständig erarbeiten
• die erforderlichen naturwissenschaftlichen und
technischen Grundkenntnisse nutzen bzw.
erarbeiten
• Luft: Zusammensetzung,
Luftschadstoffe:
Entstehung, Verbreitung
und Folgen, Verbrennung,
Reaktionsgleichungen
• Bevölkerungsentwicklung
Ressourcenmanagement
unter globalisierten
Bedingungen
• Nahrungsnetze
Statt Luft könnte auch
Wasser als Medium
gewählt werden
Ernährung und
Energieversorgung
Digitale Datenerfassung
und -verarbeitung
einfache statistische
Auswertung, z.B. von
Luftschadstoffen,
Demografie-Daten,
Auswertung regionaler
Fallstudien
Seite 176
• Wechselbeziehungen und Rückkoppelungen in
ein bis zwei Systemen erkennen
• Natürlicher und
anthropogener
Klimawandel, Ursachen
und Folgen,
Klimaforschung,
Klimapolitik
• Exemplarische Arbeit mit
Umweltdaten
Besuch einer
Kehrichtsverbrennungsan
lage (oder
Gewässerrevitalisierung)
Seite 177
2. 38 2. Der Mensch in seiner
Beziehung zur Umwelt
2. 15 2.1. Leben in einem
vernetzten System
• den Aufbau einer Zelle und die Funktion der
wichtigsten Organellen verstehen
• die Bedeutung der Zellteilung und die
Entstehung von Tumoren nachvollziehen
• die Eigenschaften des Lebens (Erbgut,
Stoffwechsel, usw.) erklären
• mikroskopieren (Analysemethoden)
• Prinzipieller Aufbau einer
Zelle
• Kernaufbau und
Zellteilung
• Mitose
• Krebs
• Eigenschaften des Lebens
• Mikroskopier-Kenntnisse
Einbindung neuer
digitaler Medien, z. B. in
der bildlichen Darstellung
beim Mikroskopieren
2. 8 2.2. Material- und
Stoffflüsse
• erneuerbare und nichterneuerbare Ressourcen
unterscheiden und Beispiele erläutern
• den Unterschied zwischen Recycling und
Downcycling erklären
• den Weg vom Rohstoff bis zur Entsorgung
(Produktlebezyklus) an Beispielen ,
insbesondere des Welthandels, erfassen und
hinsichtlich seiner ökologischen und sozialen
Folgen analysieren
• die ökologischen und sozialen Auswirkungen
der Rohstoffgewinnung und -nutzung (Anbau
und Gewinnung, Transport, Verarbeitung,
Entsorgung) an Beispielen beurteilen
• Erneuerbare und nicht
erneuerbare Rohstoffe
hinsichtlich Abbau,
Emissionen, Entsorgung,
Geopolitik analysieren
Digitale Datenerfassung
und -verarbeitung
einfache statistische
Auswertung, z.B. von
Luftschadstoffen,
Auswertung regionaler
Fallstudien (z.B.
Rohstoffe, Handy-
/Computerherstellung),
Analyse von Geodaten
(z.B. AGIS)
Exkursionen
2. 7 2.3. Energie und
Energieflüsse
• chemische, thermische, kinetische und
elektrische Energieformen nennen
• unterschiedliche Formen der
Energiegewinnung beschreiben
• den Energieerhaltungssatz erklären
• Grundbegriffe und Einheiten verstehen und
richtig anwenden
• Technische Prozesse der
Nutzung erneuerbarer und
nichterneuerbarer
Ressourcen erläutern
Energieformen und
Energieträger können
exemplarisch vertieft
werden
Berücksichtigung von
Gerechtigkeitsaspekten
Seite 178
• die historische Entwicklung des
Energieverbrauchs und der
Energieabhängigkeit sowie deren
Auswirkungen auf die Umwelt beschreiben
• Vor- und Nachteile der unterschiedlichen
Energieformen abwägen
„Zukunftstauglichkeit“
2. 8 2.4.
Umwelteinwirkungen
• wichtige globale und lokale
Umwelteinwirkungen nennen
• die naturwissenschaftlichen Grundlagen von
Umwelteinwirkungen und deren Folgen
• Umweltdaten auswerten, interpretieren und
Schlüsse ziehen
• Wirkung von Schadstoffen
auf Lebewesen und
Ökosysteme
• Umwandlung der
Umweltsysteme anhand
exemplarischer Beispiele
• Massnahmen zur
Schadensvermeidung
• Umweltmonitoring und
Arbeit mit
Umweltstatistiken
Ausgewählte historische
und/oder aktuelle
Fallbeispiele mit digitalen
Medien bearbeiten
Schmelze von Gletschern
und Permafrost,
Entwaldung, intensive
Landnutzung,
Verschmutzung, Bergbau
2. 16 3. Lösungsansätze zu
einer nachhaltigen
Entwicklung
2. 6 3.1. Konzepte der
nachhaltigen
Entwicklung
• Verschiedene Konzepte der nachhaltigen
Entwicklung erklären
• ökologische, soziale und ökonomische Kriterien
einer nachhaltigen Entwicklung nennen
• anhand von Nachhaltigkeitskriterien
Fallbeispiele beurteilen (Biosphärenreservate,
lokale Agendas 21, Agrotreibstoffe,
Tourismusprojekte, Holzwirtschaft, Car-
Sharing, Entwicklungsprojekte, Verkehrspolitik
usw.)
• Umwelteinwirkungen mit geeigneten
Methoden wie ökologischer Fussabdruck,
• Nachhaltigkeitskonzepte
• Ausgewählte Fallbeispiele
z.B. anhand von
Nachhaltigkeitsindikatoren
Ausgewählte historische
und/oder aktuelle
Fallbeispiele bearbeiten,
z.B. Handlungsoptionen
aufzeigen (Bodenschutz,
Dialog zwischen Industrie
Nichtregierungsorganisati
onen, Bio-, Umwelt- und
Soziallabels, regionale
Entwicklungskonzepte,
Verzicht etc.)
Seite 179
Ökobilanz (LCA) oder Ökosozialprodukt
2. 10 3.2. Lösungsansätze • nationale und globale Instrumente des
Umweltschutzes wie Klima- und
Artenschutzabkommen, Umweltrecht und
Kostenwahrheit darlegen
• die Begriffe Effizienz und Suffizienz
unterscheiden und erklären
• das Cradle-to-Cradle-Prinzip an Beispielen
• technische Produkte und Verfahren einer
nachhaltigen Entwicklung (alternative Energien,
Cleantech) verstehen und beurteilen
wirtschaftliche und politische Massnahmen:
z.B. Subventionen, Ökolabels,
Handelsbegrenzungen, Verkehrspolitik oder
Energiepolitik auf ihren Beitrag zu einer
nachhaltigen Entwicklung beurteilen
• Nano-, Gen-, Kommunikations- und weitere
aktuelle Technologien erklären und bezüglich
ihres Beitrags zu einer nachhaltigen
Entwicklung beurteilen
• persönliche Möglichkeiten einer nachhaltigen
Entwicklung und zukunftsfähigen
Lebensführung entwerfen
• Grundkonzepte
umweltpolitischer
Lösungsansätze
• Grundlagen der
Gentechnologie verstehen:
Anwendungen, Chancen,
Gefahren und Risiken
analysieren und beurteilen
• Grundlagen der
Nanotechnologie
verstehen: Anwendungen,
Chancen, Gefahren und
Risiken analysieren und
• Aufbau von
Speichermedien
Potenzial von Künstliche
Intelligenz bei der Lösung
von Umweltproblemen
Anwendungen von
"Missing Maps",
Opendata-Plattform
Vorstellung digitaler
Apparaturen in Forschung
und Industrie
Seite 180
Übrige Fächer
Fach Italienisch
3 3 3 3 3 3
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher
Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und
lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen
Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der dritten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion.
Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das
sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der
Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und
Austausch von Lernenden.
Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete
gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts
eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich
vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche
Lernstrategien eingeübt.
Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik,
Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs
Seite 181
Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren
Lektionenzahl einen breiteren Raum ein.
Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster
Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen
Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B1
(Lerngebiete und fachliche Kompetenzen).
Seite 182
• Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen
• Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen
• Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien
einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und
in einen anderen Kontext transferieren.
• Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen
einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen
• Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und
bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen
nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden
Seite 183
1 25 1. Rezeption Die Lernenden können:
1 11 1.1. Hörverstehen und Seh-/
• in überblickbaren
Sachinformationen über alltags-
oder berufsbezogene Themen die
Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen (z.B.
technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen
oder die Hauptpunkte von
Radionachrichten erfassen)
• Reden oder Gespräche vorwiegend
aus dem eigenen Fachgebiet
verstehen, wenn deutlich und in
der Standardsprache gesprochen
wird
• Anweisungen der
Lehrperson
• Dialoge im Lehrbuch,
kurze und einfache
Audiodateien
verstehen (z.B. Dialog
zur Begrüssung, sich
vorstellen, den
Tagesablauf einer
Person, Zahlen,
Bestellung im
Restaurant),
Freizeitaktivitäten und
Interessen, Lieder als
• Ausfüllen eines
einfachen Formulars
aufgrund auditiv
erfasster
Informationen auf
einfachem Niveau
(Namen, Alter,
Wohnort etc);
Vorstellen einer Familie
anhand eines
Stammbaums
• Konzentrationsfähigkeit
• Strategien erarbeiten für das
1 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
Informationen durchsuchen, um
eine bestimmte Aufgabe zu lösen
• Lehrbuchtexte, Texte
aus dem
Alltag (z.B. eine E-mail,
Bestätigung oder
• Lesetechniken (diagonales
Lesen, aus dem Kontext den
Inhalt eines Textes erkennen)
• Schlüsselbegriffe finden
Seite 184
Absage einer
Einladung, Tagesablauf,
Reiseberichte.
Speisekarten,
Fahrpläne,
Mitteilungen und
Wetterbericht)
Alltagssituationen,
Lieder, filastrocche,
poesie di festività
1 15 2. Mündliche Produktion und
1 7 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache
pflegen und die wichtigsten
phonetischen Regeln richtig
• mit dem zur Verfügung stehenden
Wortschatz in Alltagssituationen
leicht zögernd oder mithilfe von
• Themen aus ihren Interessen- bzw.
beruflichen Spezialgebieten
zusammenhängend präsentieren
• Schulbuchtexte aus
dem Alltag in Dialog
umsetzen
• Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für
einen kurzen Dialog, z.
B. sich vorstellen,
Reservation,
Bestellung, nach dem
Weg oder Fahrplan
fragen
• Lieder und Texte zur
Pflege der Aussprache
• Aussprache anhand von
online Videos bzw.
Plattformen üben und auf
autonome Weise verbessern
• Lieder zusammen singen und
Gedichte lernen, um die
Aussprache sowie die
Satzmelodie zu üben
1 6 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher
sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Strukturen) so
flexibel und korrekt einsetzen, dass
sich die Lernenden ohne allzu
störende Pausen der Situation und
• Lehrbuchtexte
• vereinfachte Texte aus
dem Alltag in kurze
Dialoge umsetzen
• einfache Satzstrukturen für
den Small-Talk einführen (z.B.
anhand von Videos)
• in kleinen Gruppen (oder
Partnerarbeit) kleine
Seite 185
dem Gegenüber angepasst
Besprechungen über vertraute
Themen teilnehmen, persönliche
Meinungen ausdrücken und
Dienstleistungsgesprächen (Begriff
gemäss GER) teilnehmen und
dabei die eigene Meinung und
• Interviews führen, indem sie
detailliertere Informationen
einholen und Aussagen
• auch weniger routinemässige
Situationen mündlich bewältigen
(z.B. erklären, wenn etwas
problematisch ist, oder sich
beschweren)
• Rollenspiele,
Simulationen von
Alltagssituationen
Rollenspiele erstellen und
1 2 2.3.Sprachmittlung/Mediation
persönlichem oder aktuellem
Interesse (z.B. den Wetterbericht
oder technische Anweisungen)
anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der
Zielsprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe von
Umschreibungen, erklärend
• Einfache Audio- oder
Textdatei hören/lesen
und den Inhalt
1 10 3. Schriftliche Produktion und
Seite 186
1 7 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung,
Grammatik und Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte
zusammenhängende Texte
verfassen
Sachinformationen weiterzugeben
• einfache Karten
(Ferien) und E-mails
• kurze Beschreibungen
(Bildergeschichten)
• kurze Texte in der
Gegenwart und in der
Vergangenheit
schreiben (z.B.
Kindheitserinnerungen,
Ferien)
• Konjugationsübungen
der einfachen Verben
• Basis-Übungen zur
Grammatik
• Verschiedene Sprachebenen
erkennen (formell, informell)
• Textgestaltungskompetenz
• sprachlich einfaches
Interview-Video studieren
und eines selber schriftlich
1 1 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen
einfache Informationen von
unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen
Informationen schreiben
• Kurzbriefwechsel (E-
Mail, SMS)
• Online Blogs recherchieren
und kurze Texte schreiben
1 2 3.3. Sprachmittlung/Mediation
• die wichtigsten Inhalte vertrauter
mündlicher und schriftlicher Texte,
je nach Situation, in der
gemeinsamen oder in der eigenen
Sprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe eines
Wörterbuches für andere
Personen notieren
• Lehrbuchwortschatz.
Begriffe
aus der
Unterrichtssprache
• vereinfachte Texte aus
dem Alltag
• vielfältige Übungen
zum Basis- Wortschatz
• Wortfeldübungen
• Synonyme und
Antonyme
Seite 187
1 3 4. Sprachreflexion und
1 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten
und Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der
Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen Kompetenzen
formulieren und Lernschritte
planen
• über das Erlernen von
verschiedenen Sprachen
• Fehleranalyse bei
Korrekturen
• Selbstevaluation in
Lehrmitteln
• Vergleich mit anderen
Sprachen (Französisch,
Spanisch)
• online Übungen für den
Spracherwerb mit
Korrekturmöglichkeiten,
z.B.(Vokabellernen,
Konjugationsdrill usw.)
1 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von
Verstehensstrategien einsetzen
(z.B. beim Hören und Lesen
Schlüsselwörter erkennen oder
Wörter aus dem Kontext
• Lesestrategien wie überfliegendes
Lesen, selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den weiteren
Textverlauf oder intelligentes
Raten gezielt einsetzen
• Wörterbücher und elektronische
Medien als Lernhilfen adäquat
• Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe
achten
• Lesestrategien
• Umgang mit dem
Wörterbuch
• Die ECHO-Strategie anwenden
anhand der Hörverständnisse
• Textinhalt aus dem Kontext
herauslesen
• einen Text anhand der
Hilfsmittel (Wörterbuh
online/Papierformat)
1 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen
Sprachmaterial kreativ umgehen,
um neue Ausdrucksweisen zu
• Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
• Brainstorming zu einem
Thema erstellen für
• Bedeutung der non-verbalen
verstehen und umsetzen
Seite 188
• den Schreibprozess planen (d.h.
mit Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der
Ideen, Entwerfen und
eine einfache kleine
Berichterstattung zum
Thema (Diskussionen in
kleinen Gruppen)
• Strukturieren eines
Textes
1 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
• die wichtigsten soziokulturellen
Unterschiede (Sitten, Denkweisen,
Verhalten) zwischen der fremden
und der eigenen
Sprachgemeinschaft erkennen und
• die wichtigsten
anwenden (z.B. die formalen
Anredeformen, korrekte Dankes-
• Didaktisch aufbereite
kurze News
• Kurze Videosequenzen
• Sprichwörter
• Begrüssung im
italienischsprechendem Raum;
Mimik und Gestik
• Umgangsformen
• Aufgeschlossenheit und
1 5 6. Kultur und interkulturelle
1 1 6.1. Persönliches und
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten
Umfeld mit Berichten über
ähnliche Ereignisse oder
Situationen aus fremden Kulturen
• einfache Texte
• Dialoge
• Alltagssituationen
szenisch darstellen
• Dankes-und Grussformel
• Rollenspiele: die kulinarische
Tradition Italiens/des Tessins
1 2 6.2. Zeitgeschehen und
• Merkmale der Berichterstattung
über Fragen des Zeitgeschehens in
den Medien der Zielsprache
erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte in
der eigenen Kultur vergleichen
• einfache
Zeitungsausschnitte
• Lieder
• Fumetti
• Informations- und
Kommunikationstechnologien
• Videosequenzen
(Werbespots verstehen und
analysieren)
Seite 189
• die Medienlandschaft in der
Zielsprache in ihren Grundzügen
• Veranstaltungskalender
verstehen und
kommentieren
1 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
• Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu
Fragen von Wissenschaft, Umwelt
und Kultur erkennen
• Zeitungsartikel
• Dokumentationen
• Feste und Bräuche
kennenlernen und
• Tagesschau (Podcast)
1 1 6.6. Literatur und andere
• kürzere literarische Texte, Comics
und Lieder lesen und beschreiben
sowie persönliche Reaktionen
• Beispiele aus bildender Kunst und
Film nach Anleitung beschreiben
sowie Beobachtungen und
• Werke im gesellschaftlichen und
geschichtlichen Umfeld einordnen
• Comics
• Vignetten
• Lieder
• literarische Zitate
• Wichtigkeit der Ironie in der
italienischsprachigen
Kulturtradition
• kurze Videosequenzen mit
einfachem sprachlichem
Inhalt (Werbung, Trickfilme)
Seite 190
2 15 1. Rezeption Die Lernenden können:
2 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/
• in überblickbaren
Sachinformationen über
alltags- oder berufsbezogene
Themen die Hauptaussagen
und Einzelinformationen
erkennen (z.B. technische
Anleitungen zur Bedienung von
Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von
Radionachrichten erfassen)
• Reden oder Gespräche
vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn
deutlich und in der
Standardsprache gesprochen
wird
• Anweisungen der
Lehrperson,
• Dialoge im Lehrbuch,
einfache Audiodateien
verstehen (z.B. Dialog
verstehen, Beschreibung
einer Person, den Tages-
und Wochenplan, die
Uhrzeit verstehen, eine
Reiseinformation: Namen,
Reiseziel, Preis des Billets,
Unterkunft)
• Lieder als
Hörverstehensübung
2 7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten
Informationen durchsuchen, um
eine bestimmte Aufgabe zu lösen
• Lehrbuchtexte, Texte aus
dem
Alltag (z.B. eine E-mail,
Wochenplan, Ferien, die
eigene Lebensgeschichte,
die Arbeitswelt),
Alltagssituationen
• Lesestrategien entwickeln
• längere Texte lesen und
verstehen; z.B. vereinfachter
Zeitungsartikel mit Fragen
und Übungen zum Vokabular
• Liedertexte verstehen
(wörtlich) und erste
Interpretationsstrategie
2 12 2. Mündliche Produktion und
2 7 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche
Aussprache pflegen und die
• Schulbuchtexte aus dem
Alltag in Dialog umsetzen
• Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für einen
einfachen Dialog, z. B. sich
Seite 191
wichtigsten phonetischen
Regeln richtig anwenden
• mit dem zur Verfügung
stehenden Wortschatz in
Alltagssituationen leicht
zögernd oder mithilfe von
Umschreibungen
zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen-
bzw. beruflichen
Spezialgebieten
zusammenhängend
präsentieren und Nachfragen
beantworten
• Sie übernehmen eine
bestimmte Rolle für einen
kurzen Dialog, z. B. sich
vorstellen, Reservation,
Bestellung, nach dem Weg
oder Fahrplan fragen
und die Familie vorstellen,
über sich und die Kindheit
sprechen, Reservation,
Bestellung, nach dem Weg
oder Fahrplan fragen, über
die Ferien sprechen
• Lieder und Texte zur Pflege
der Aussprache
2 4 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher
sprachlicher Mittel
(Wortschatz, Redewendungen,
Strukturen) so flexibel und
korrekt einsetzen, dass sich die
Lernenden ohne allzu störende
Pausen der Situation und dem
Gegenüber angepasst
Besprechungen über vertraute
Themen teilnehmen,
persönliche Meinungen
ausdrücken und Informationen
Dienstleistungsgesprächen
(Begriff gemäss GER)
teilnehmen und dabei die
• Lehrbuchtexte
• Texte aus dem Alltag in
Dialog umsetzen
• Rollenspiele, Simulationen
von Alltagssituationen
• einfache Satzstrukturen für
den Small-Talk einführen
(z.B. anhand von Videos)
• in Partnerarbeit komplexere
Rollenspiele erstellen und
• einfache vorgegebene
Satzstrukturen aneignen, um
die eigene Meinung zu
äussern
Seite 192
eigene Meinung und Reaktion
• Interviews führen, indem sie
detailliertere Informationen
einholen und Aussagen
• auch weniger routinemässige
Situationen mündlich
bewältigen (z.B. erklären, wenn
etwas problematisch ist, oder
sich beschweren)
2 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation
• wichtige Aussagen zu Themen
von persönlichem oder
aktuellem Interesse (z.B. den
Wetterbericht oder technische
Anweisungen) anderen
Personen, je nach Situation, in
der eigenen oder der
Zielsprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe
von Umschreibungen,
erklärend weitergeben
• Einfache Audio- oder
Textdatei hören/lesen und
den Inhalt weitergeben
• Informationen mündlich
• zu einer Aussage Stellung
nehmen
2 12 3. Schriftliche Produktion und
2 7 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der
Rechtschreibung, Grammatik
und Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte
• zu vertrauten Themen
einfache, zusammenhängende
Texte verfassen
• Kurzbriefe
• kurze Texte in der
Gegenwart und in der
Vergangenheit schreiben
(Wochenendaktivitäten,
Hobbys)
• Zusammenfassungen zu
einfachen Texten schreiben
• kurze Beschreibungen
(Bildergeschichten)
Seite 193
• kurze Berichte in einem
üblichen Standardformat
schreiben, um
Sachinformationen
weiterzugeben und
• Konjugationsübungen der
einfachen und irregulären
Verbgruppen
• Übungen zur Basis-
Grammatik
2 3 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen
einfache Informationen von
unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen
Informationen schreiben
• erste Briefe schreiben
•
• Chatkorrespondenz,
Emailwechsel
2 2 3.3.Sprachmittlung/Mediation
schriftlich aus der
• die wichtigsten Inhalte
vertrauter mündlicher und
schriftlicher Texte, je nach
Situation, in der gemeinsamen
oder in der eigenen Sprache
mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe eines
Wörterbuches für andere
Personen notieren
• Lehrbuchwortschatz.
Begriffe
aus der
Unterrichtssprache
• Texte aus dem Alltag
• vielfältige Übungen zum
Wortschatz: Lückentexte,
Wortfeldübungen, Synonyme
und Antonyme
• kleine Übersetzungen
2 3 4. Sprachreflexion und
2 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels
Checklisten und Einträgen im
Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des
Sprachenportfolios und mit
Unterstützung der Lehrperson
Ziele zu ihren sprachlichen
• Fehleranalyse bei
Korrekturen
• Selbstevaluation in
Lehrmitteln
• Vergleich mit anderen
Sprachen (Französisch,
Spanisch)
• online-Übungen für den
Spracherwerb mit
Korrekturmöglichkeiten,
z.B.(Vokabellernen,
Konjugationsdrill usw.)
Seite 194
Kompetenzen formulieren und
• über das Erlernen von
verschiedenen Sprachen
2 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von
Verstehensstrategien einsetzen
(z.B. beim Hören und Lesen
Schlüsselwörter erkennen oder
Wörter aus dem Kontext
selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den
weiteren Textverlauf oder
• Wörterbücher und
• Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
• Lesestrategien anwenden
• Umgang mit dem
Wörterbuch
• Die ECHO-Strategie
anwenden anhand der
Hörverständnisse
• Textinhalt aus dem Kontext
herauslesen
2 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen
Sprachmaterial kreativ
umgehen, um neue
Ausdrucksweisen zu
• den Schreibprozess planen
(d.h. mit
Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der
Ideen, Entwerfen und
• Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
• Brainstorming
• Strukturieren eines Textes
• Bedeutung der non-verbalen
verstehen und umsetzen
Seite 195
2 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
2 1 5.1. Soziokulturelle
• die wichtigsten
soziokulturellen Unterschiede
(Sitten, Denkweisen,
Verhalten) zwischen der
fremden und der eigenen
Sprachgemeinschaft erkennen
und angemessen handeln
• die wichtigsten
anwenden (z.B. die formalen
Anredeformen, korrekte
Dankes- und Grussformeln)
• Didaktisch aufbereite
kurze News und Sachtexte
• Kurze Videosequenzen
• Jugendsprache, SMS-Sprache:
Bedeutung und Gebrauch
verstehen und reflektieren
• Sozialkompetenzen
reflektieren
2 8 6. Kultur und interkulturelle
2 1 6.2. Zeitgeschehen und
• Merkmale der
Berichterstattung über Fragen
des Zeitgeschehens in den
Medien der Zielsprache
erfassen und mit der
Wahrnehmung der
Sachverhalte in der eigenen
Kultur vergleichen
• die Medienlandschaft in der
Zielsprache in ihren
• einfache
Zeitungsausschnitte
• Lieder
• Videosequenzen/Kurzdok
us
• Fumetti
• Das italienische
Schulsystem in
Grundzügen
• Informations- und
Kommunikationstechnologie
• Videosequenzen einfacher
Dokumente zu versch.
Themen (z.B: Mafia (zur
Literatur), wichtige aktuelle
Ereignisse vereinfacht
vermitteln anhand von
Zeitungsartikeln oder
Videosequenzen)
2 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt
• Analogien und Unterschiede in
der Medienberichterstattung
zu Fragen von Wissenschaft,
• Zeitungsartikel
• Tagesschau
• Dokumentationen
• Kulturelle Unterschiede
erkennen und sich darüber
äussern anhand von
Podcasts, Texte oder Bilder
2 6 6.6. Literatur und andere
• kürzere literarische Texte,
Comics und Lieder lesen und
• Erste literarische Texte
(z.B. Mafia, amore e
Seite 196
beschreiben sowie persönliche
Reaktionen darauf formulieren
• Beispiele aus bildender Kunst
und Film nach Anleitung
beschreiben sowie
Beobachtungen und Eindrücke
dazu formulieren
• Werke im gesellschaftlichen
und geschichtlichen Umfeld
einordnen
polizia, ALMA Ed.), mit
Einführung des entspr.
Basisvokabulars
• Didaktisch aufbereitete
Belletristik
Seite 197
3 16 1. Rezeption Die Lernenden können:
3 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/
• in überblickbaren
Sachinformationen über alltags-
oder berufsbezogene Themen
die Hauptaussagen und
(z.B. technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten
verstehen oder die Hauptpunkte
von Radionachrichten erfassen)
• Reden oder Gespräche
vorwiegend aus dem eigenen
Fachgebiet verstehen, wenn
deutlich und in der
Standardsprache gesprochen
wird
• Komplexere
Unterrichtssprache,
Tondokumente, Video
verschiedenen
Schwierigkeitsgrades mit
Fragen zum
Hörverständnis
• Liedtexte mit Analyse
• Lieder als
Hörverstehensübung
• Bewusstsein für verschiedene
Textsorten und
verschiedener Typen von
Hörverständnis entwickeln
3 8 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach
gewünschten Informationen
durchsuchen, um eine
• Vereinfachte Literatur
oder didaktisch
bearbeitete Zeitungen
und Zeitschriften,
Gedichte, Lieder
• Lesestrategien entwickeln
• längere Texte lesen und
• Liedertexte verstehen und
Interpretationsstrategie
vertiefen
3 15 2. Mündliche Produktion und
3 8 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche
Aussprache pflegen und die
wichtigsten phonetischen Regeln
richtig anwenden
• mit dem zur Verfügung
stehenden Wortschatz in
Alltagssituationen leicht zögernd
oder mithilfe von
• szenische Darstellungen
• Dialoge nach
Rollenvorgaben gestalten
z. B: Reise buchen,
Verkauf und
Einkaufssituationen,
eigene Mini-
• Kurzvorträge zu
verschiedenen Themen mit
Internetrecherche (z.B.
versch. Regionen)
• Diskussionen zu aktuellen
Seite 198
Umschreibungen
zurechtkommen
• Themen aus ihren Interessen-
bzw. beruflichen Spezialgebieten
zusammenhängend präsentieren
Autobiographie
3 5 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher
sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Strukturen) so
flexibel und korrekt einsetzen,
dass sich die Lernenden ohne
allzu störende Pausen der
Situation und dem Gegenüber
Besprechungen über vertraute
Themen teilnehmen, persönliche
Meinungen ausdrücken und
Dienstleistungsgesprächen
(Begriff gemäss GER) teilnehmen
und dabei die eigene Meinung
und Reaktion begründen und
• Interviews führen, indem sie
detailliertere Informationen
einholen und Aussagen
• auch weniger routinemässige
Situationen mündlich bewältigen
(z.B. erklären, wenn etwas
• Diskussionen zu
aktuellen Themen
• Dialoge nach
Rollenvorgaben
gestalten z. B: Reise
buchen, Verkauf und
Einkaufssituationen,
eigene Mini-
Autobiographie
• Präsentation mit
anschliessendem
Peerfeedback
• Vertreten der eigenen
Meinung
• Teamfähigkeit
• Theaterstücke/Drehbücher
auszugsweise szenisch
umsetzen
Seite 199
problematisch ist, oder sich
beschweren)
3 2 2.3. Sprachmittlung/Mediation
• wichtige Aussagen zu Themen
von persönlichem oder
aktuellem Interesse (z.B. den
Wetterbericht oder technische
Anweisungen) anderen
Personen, je nach Situation, in
der eigenen oder der Zielsprache
mit einfachen Formulierungen
oder mithilfe von
Umschreibungen, erklärend
• Kurzzusammenfassungen
• einfache Übersetzungen
Selbstvertrauen in Bezug auf die
eigene Kreativität und den
Umgang mit Fragestellungen
3 11 3. Schriftliche Produktion und
3 6 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung,
Grammatik und Textgestaltung
so anwenden, dass die Texte
zusammenhängende Texte
verfassen
Sachinformationen
weiterzugeben und Handlungen
zu begründen
• Zusammenfassungen
• längere Berichte und
Beschreibungen erfassen
• Verschiedene
komplexere
Grammatikübungen
• Texte im Zusammenhang mit
der Lektüre schreiben
• Die Ausdrucksformen für
einen argumentativen Text
• kurze Texte schreiben
(Meinung zu einem Thema,
fiktionaler Text usw.)
3 4 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen
einfache Informationen von
unmittelbarer Bedeutung
• Bewerbungsbriefe mit
Zu-/Absage
Seite 200
• Notizen mit einfachen
Informationen schreiben
3 1 3.3. Sprachmittlung/Mediation
• die wichtigsten Inhalte vertrauter
mündlicher und schriftlicher
Texte, je nach Situation, in der
gemeinsamen oder in der
eigenen Sprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe
eines Wörterbuches für andere
Personen notieren
• Lehrbuchwortschatz.
Begriffe
aus der
Unterrichtssprache
• vielfältige Übungen zum
Wortschatz
• Texte aus dem Alltag in
Zeitschriften/Zeitungen/Blogs
recherchieren
• Erweiterung des Vokabulars
anhand verschiedener
Textsorten und
Vokabularübungen
3 3 4. Sprachreflexion und
3 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von
Verstehensstrategien einsetzen
(z.B. beim Hören und Lesen
Schlüsselwörter erkennen oder
Wörter aus dem Kontext
überfliegendes Lesen, selektives
Lesen, Querlesen, Vermutungen
über den weiteren Textverlauf
oder intelligentes Raten gezielt
• Wörterbücher und elektronische
Medien als Lernhilfen adäquat
• Bei Audiodateien auf
Schlüsselbegriffe achten
• Lesestrategien anwenden
• Umgang mit dem
Wörterbuch
• Die ECHO-Strategie
anwenden anhand der
Hörverständnisse
• Textinhalt aus dem Kontext
herauslesen
• Selbstevaluation anhand der
Online-Prüfungen PLIDA/CELI
ecc.
3 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen
Sprachmaterial kreativ umgehen,
um neue Ausdrucksweisen zu
• Ableiten von Wörtern
(Wortfeld)
• Brainstorming
• Strukturieren eines
Textes
• Vergleich mit anderen
Sprachen (Französisch,
Spanisch)
Seite 201
• den Schreibprozess planen (d.h.
mit Textproduktionsstrategien
wie Brainstorming, Gliederung
der Ideen, Entwerfen und
3 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über
vertraute oder persönlich
• andere bitten, das Gesagte zu
• paralinguistische Strategien wie
Mimik, Gestik und Körpersprache
bewusst anwenden
• Diskussionen in kleinen
• Bedeutung der non-verbalen
verstehen und umsetzen
• Fähigkeit zum
3 3 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
3 3 5.1. Soziokulturelle
• die wichtigsten soziokulturellen
Unterschiede (Sitten,
Denkweisen, Verhalten)
zwischen der fremden und der
eigenen Sprachgemeinschaft
erkennen und angemessen
handeln
• die wichtigsten
anwenden (z.B. die formalen
Anredeformen, korrekte Dankes-
• Versch. komplexere
Artikel
• Videosequenzen
• Gedichte
• Lebensweise in Italien/Tessin;
Lebensphilosophie (z.B. ein
Tag am Strand/See, Feiertage,
usw.)
• Unterschiede sprachlich und
kulturell festlegen anhand
von Sprichwörter
3 12 6. Kultur und interkulturelle
3 3 6.2. Zeitgeschehen und
• Merkmale der Berichterstattung
über Fragen des Zeitgeschehens
in den Medien der Zielsprache
• Zeitungsausschnitte
• Lieder
• Videosequenzen
• Geschichte (Faschismus)
• Geographie (Inselleben,
Vulkanismus)
Seite 202
erfassen und mit der
Wahrnehmung der Sachverhalte
in der eigenen Kultur vergleichen
• die Medienlandschaft in der
Zielsprache in ihren Grundzügen
• Medienbildung, IKT
• Recherche von
Medienbeiträgen zu
aktuellen Themen
3 1 6.3. Wirtschaft und
• aus dem eigenen
Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in
Wirtschaft und Gesellschaft
ansatzweise mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich der
• Aspekte der Schweiz als
vielsprachiges Land mit
unterschiedlichen kulturellen
und wirtschaftlichen Eigenheiten
in Grundzügen Aussenstehenden
• Verschiedene wichtige
Italiens/des Tessins
kennenlernen
• Kommunikationsfähigkeit
• Arbeiten mit Statistiken
• kurze Stellenanzeigen lesen
und verstehen
3 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen
Organisation und des
Rechtswesens der Schweiz mit
ähnlichen Erscheinungen in
Ländern der Zielsprache
• Italiens Bildungssystem
und Staatsform kennen
3 2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
• Analogien und Unterschiede in
der Medienberichterstattung zu
Fragen von Wissenschaft,
• Zeitungsartikel
• Tagesschau
• Dokumentarfilme
3 5 6.6. Literatur und andere
• kürzere literarische Texte,
Comics und Lieder lesen und
• Didaktisch aufbereite
Lektüre von Kurzprosa,
ersten Romanen etc.
• Methodenkompetenzen,
Selbstmotivation
Seite 203
beschreiben sowie persönliche
Reaktionen darauf formulieren
• Beispiele aus bildender Kunst
und Film nach Anleitung
beschreiben sowie
Beobachtungen und Eindrücke
dazu formulieren
• Werke im gesellschaftlichen und
geschichtlichen Umfeld
einordnen
begleitet von
Filmanalyse
• Einführung in die
italienische Filmkunst
und Entwicklung des
italienischen Films
• Die italienische Musik:
Geschichte, Bedeutung,
Aktualität
• kurze und einfache
Filmsequenzen anhand von
didaktisch
aufbereitetemTextausschnitt
verstehen, analysieren und
Seite 204
4 12 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/
• in überblickbaren
Sachinformationen über alltags-
oder berufsbezogene Themen die
Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen (z.B.
technische Anleitungen zur
Bedienung von Geräten verstehen
oder die Hauptpunkte von
Radionachrichten erfassen)
• Reden oder Gespräche vorwiegend
aus dem eigenen Fachgebiet
verstehen, wenn deutlich und in
der Standardsprache gesprochen
wird
• Komplexere Dokumente im
Lehrmittel
• Originaldokumente wie
Kurzfilme, Radio-und
Fernsehclips
• Radio-und Fernsehclips
online recherchieren,
4 7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
Informationen durchsuchen, um
eine bestimmte Aufgabe zu lösen
• Didaktisch aufbereitete
Zeitungs- und
Zeitschriftenbeiträge,
Kurzgedichte, Liedtexte
4 8 2. Mündliche Produktion und
4 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache
pflegen und die wichtigsten
phonetischen Regeln richtig
• mit dem zur Verfügung stehenden
Wortschatz in Alltagssituationen
leicht zögernd oder mithilfe von
• Themen aus ihren Interessen- bzw.
beruflichen Spezialgebieten
• Fragen/Antworten,
Konjugationsdrill,
Erzählübungen,
• Kurzpräsentationen,
Vorträge
• Vorstellung von Liedern und
italienischen Spezialitäten
Seite 205
zusammenhängend präsentieren
4 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher
sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Strukturen) so
flexibel und korrekt einsetzen, dass
sich die Lernenden ohne allzu
störende Pausen der Situation und
dem Gegenüber angepasst
Besprechungen über vertraute
Themen teilnehmen, persönliche
Meinungen ausdrücken und
Dienstleistungsgesprächen (Begriff
gemäss GER) teilnehmen und dabei
die eigene Meinung und Reaktion
• Interviews führen, indem sie
detailliertere Informationen
einholen und Aussagen
• auch weniger routinemässige
Situationen mündlich bewältigen
(z.B. erklären, wenn etwas
problematisch ist, oder sich
beschweren)
• Diskussionen zu aktuellen
• Dialoge und Rollenspiele in
Gruppen (Termine
besprechen, geschäftliche
Verabredungen)
• Simulation
Bewerbungsgespräch
• Vermutungen über die
persönliche und berufliche
Zukunft anstellen
(Horoskope, Pläne,
Wünsche, etc.)
• IKA: Podcasts von
Bewerbungsgesprächen
/ Peer-Feedback als
Podcast auf Schulserver
4 2.3. Sprachmittlung/Mediation
persönlichem oder aktuellem
Interesse (z.B. den Wetterbericht
• praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
• Vergleich mit
Muttersprache
Seite 206
oder technische Anweisungen)
anderen Personen, je nach
Situation, in der eigenen oder der
Zielsprache mit einfachen
Formulierungen oder mithilfe von
Umschreibungen, erklärend
• Zusammenfassungen und
4 8 3. Schriftliche Produktion und
4 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung,
Grammatik und Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte
zusammenhängende Texte
verfassen
Sachinformationen weiterzugeben
• fortgeschrittener
Konjugationsdrill,
• Repetierendes Vertiefen der
wichtigsten
Grammatikthemen
(Komplexe nominale und
verbale Strukturen, Futur I
und II, Plusquamperfekt,
Konditional, Imperativ,
Gerundium, Präpositionen,
Doppelpronomina)
• Kurze Texte wie
Stellungsnahmen; Einstieg in
• Kurzprotokolle von
Gesprächen
• Erzählübungen
• Bewerbungsdossiers
4 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen
einfache Informationen von
• Briefe nach Inhaltsvorgaben
• Schriftliche Anliegen äussern
und beantworten
Seite 207
unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen
Informationen schreiben
4 3 4. Sprachreflexion und
4 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten
und Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios
und mit Unterstützung der
Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen Kompetenzen
formulieren und Lernschritte
planen
• über das Erlernen von
verschiedenen Sprachen
• Selbstevaluation mit
Checklisten in Lehrmitteln
• Bewusstwerdung der
Bedeutung des
Spracherwerbs
• Erkennen und Verbesserung
von Fehlern
4 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen
Sprachmaterial kreativ umgehen,
um neue Ausdrucksweisen zu
Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der
Ideen, Entwerfen und Überarbeiten
• Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen,
Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
• Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
einfache Sprachspiele
• Erstellen von
Checklisten/Mind-Maps als
Vorbereitung von
schriftlichen oder
mündlichen Beiträgen
Seite 208
4 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute
oder persönlich interessierende
Themen führen
• andere bitten, das Gesagte zu
• paralinguistische Strategien wie
Mimik, Gestik und Körpersprache
bewusst anwenden
• Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen oder
Erzähltexten
• Rollenspiele Geschäftsleben:
Telefongespräche, Email-
Berichte
• Notizen am Telefon
• Gebrauch und
Bedeutung des
kritischen Denkens
4 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
4 5.1. Soziokulturelle
• die wichtigsten soziokulturellen
Unterschiede (Sitten, Denkweisen,
Verhalten) zwischen der fremden
und der eigenen
Sprachgemeinschaft erkennen und
• die wichtigsten
anwenden (z.B. die formalen
Anredeformen, korrekte Dankes-
• Versch. Artikel
• Videosequenzen
• Sprichwörter
• Gedichte
• Sinn und Zweck der
italienische
Alltagsgesten
4 12 6. Kultur und interkulturelle
4 1 6.1. Persönliches und
• Erfahrungen aus ihrem gewohnten
Umfeld mit Berichten über ähnliche
Ereignisse oder Situationen aus
fremden Kulturen vergleichen
• Erfahrungsbericht nach
Sprachaufenthalt
4 1 6.2. Zeitgeschehen und Medien • Merkmale der Berichterstattung
über Fragen des Zeitgeschehens in
den Medien der Zielsprache
erfassen und mit der
• Die Presselandschaft der
italienischen Schweiz und
Italiens im Vergleich
• Erstellen einer
Linksammlung auf
Schulserver
Seite 209
Wahrnehmung der Sachverhalte in
der eigenen Kultur vergleichen
• die Medienlandschaft in der
Zielsprache in ihren Grundzügen
• Aufbau eines Zeitungsartikels
4 1 6.3. Wirtschaft und
• aus dem eigenen
Erfahrungsbereich vertraute
Organisationsformen in Wirtschaft
und Gesellschaft ansatzweise mit
entsprechenden Erscheinungen im
• Aspekte der Schweiz als
vielsprachiges Land mit
unterschiedlichen kulturellen und
wirtschaftlichen Eigenheiten in
Grundzügen Aussenstehenden
• Werbespots
• Traditionen und Feste
• Stadt/Land-Gesellschaft
4 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
• Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu Fragen
von Wissenschaft, Umwelt und
Kultur erkennen
• Kurze Dokumentarfilme
• Lektüre von Zeitungen
• Recherche im Internet
4 8 6.6. Literatur und andere
• kürzere literarische Texte, Comics
und Lieder lesen und beschreiben
sowie persönliche Reaktionen
• Beispiele aus bildender Kunst und
Film nach Anleitung beschreiben
sowie Beobachtungen und
• Werke im gesellschaftlichen und
geschichtlichen Umfeld einordnen
• Schwierigere vereinfachte
Belletristik
• Kurzgeschichten/Erzählungen
(z.B. Baricco, Ammaniti),
Krimis, Kurzromane,
Theaterstücke, Hörspiele
• Literaturverfilmungen, Film
als Spiegel sozialer Realitäten
(Neorealismo in Auszügen:
Rossellini, De Sica, Visconti,
Fellini)
Seite 210
• Musica leggera (Festival di
Sanremo)
Seite 211
5 23 1. Rezeption Die Lernenden können:
5 9 1.1. Hörverstehen und Seh-/
• in überblickbaren
Sachinformationen über
alltags- oder
berufsbezogene Themen
die Hauptaussagen und
Einzelinformationen
erkennen (z.B. technische
Anleitungen zur
Bedienung von Geräten
verstehen oder die
Hauptpunkte von
Radionachrichten
erfassen)
• Reden oder Gespräche
vorwiegend aus dem
eigenen Fachgebiet
verstehen, wenn deutlich
und in der
Standardsprache
gesprochen wird
• Authentische Dokumente
(z.B. Filme, Kurzhörspiele,
Sketches Radio-und
Fernsehreportagen)
5 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach
gewünschten
durchsuchen, um eine
bestimmte Aufgabe zu
lösen
• Lesetexte in Lehrmittel
• Mittlere bis längere
Originaltexte aus der Praxis
(Zeitungsnachrichten,
Werbung, Wirtschaft)
• Selbstständige Recherche im
Internet; Auswahl von
geeigneten Texten
5 8 2. Mündliche Produktion und
5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche
Aussprache pflegen und
die wichtigsten
• Konjugationsdrill,
• Kurzpräsentationen, Vorträge
• Erstellen von kurzen
Audiobeiträgen/Podcasts
Seite 212
phonetischen Regeln
richtig anwenden
• mit dem zur Verfügung
stehenden Wortschatz in
Alltagssituationen leicht
zögernd oder mithilfe von
Umschreibungen
zurechtkommen
• Themen aus ihren
Interessen- bzw.
beruflichen
Spezialgebieten
zusammenhängend
präsentieren und
Vorstellung von Liedern,
Filmen, Zeitungsartikeln;
Einführung in die besonderen
Merkmal eder Regionen
Italiens und der Südschweiz
(Monumente,
Persönlichkeiten, Kulinarik)
5 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum
einfacher sprachlicher
Mittel (Wortschatz,
Redewendungen,
Strukturen) so flexibel und
korrekt einsetzen, dass
sich die Lernenden ohne
allzu störende Pausen der
Situation und dem
Gegenüber angepasst
• an Gesprächen und
beruflichen
Besprechungen über
vertraute Themen
teilnehmen, persönliche
Meinungen ausdrücken
• Diskussionen zu aktuellen
• Dialoge und Rollenspiele in
s. 2.1.
Seite 213
und Informationen
• zielorientiert kooperieren,
an
Dienstleistungsgesprächen
(Begriff gemäss GER)
teilnehmen und dabei die
eigene Meinung und
Reaktion begründen und
• Interviews führen, indem
sie detailliertere
Informationen einholen
und Aussagen
• auch weniger
routinemässige
Situationen mündlich
bewältigen (z.B. erklären,
wenn etwas
problematisch ist, oder
sich beschweren)
5 2.3. Sprachmittlung/Mediation
• wichtige Aussagen zu
Themen von persönlichem
oder aktuellem Interesse
(z.B. den Wetterbericht
oder technische
Anweisungen) anderen
Personen, je nach
Situation, in der eigenen
oder der Zielsprache mit
einfachen Formulierungen
oder mithilfe von
• praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
• Zusammenfassungen und
s. 2.1.
Seite 214
Umschreibungen,
erklärend weitergeben
5 10 3. Schriftliche Produktion und
5 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der
Rechtschreibung,
Grammatik und
Textgestaltung so
anwenden, dass die Texte
• zu vertrauten Themen
einfache,
zusammenhängende
Texte verfassen
• kurze Berichte in einem
üblichen Standardformat
schreiben, um
Sachinformationen
weiterzugeben und
• Konjugationsdrill als
Repetition,
• Kurze Texte wie
Stellungsnahmen; Einstieg in
• Kurzprotokolle von
Diskussionen oder
Gesprächen
• Erzählübungen
• Verschiedene Textsorten
5 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und
Mitteilungen einfache
Informationen von
unmittelbarer Bedeutung
• Notizen mit einfachen
Informationen schreiben
• Handelskorrespondenz:
Anfragen und Buchungen im
Tourismusbereich
• Erstellen eines
Reiseprogramms mit
Buchung/Absage, Fragen, u.ä.
5 1 4. Sprachreflexion und
5 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels
Checklisten und Einträgen
im Dossier in ihrem
• Selbstevaluation mit
Checklisten in Lehrmitteln
Seite 215
Sprachenportfolio
evaluieren
• mit Hilfe des
Sprachenportfolios und
mit Unterstützung der
Lehrperson Ziele zu ihren
sprachlichen
Kompetenzen formulieren
und Lernschritte planen
• über das Erlernen von
verschiedenen Sprachen
• Bewusstwerdung der
Bedeutung des
Spracherwerbs
• Erkennen und Verbesserung
von Fehlern
5 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von
Verstehensstrategien
einsetzen (z.B. beim
Hören und Lesen
oder Wörter aus dem
Kontext erschliessen)
selektives Lesen,
Querlesen, Vermutungen
über den weiteren
Textverlauf oder
• Wörterbücher und
Lernhilfen adäquat
• In Anlehnung an Verstehens- und
Lesestrategien in der Erstsprache
(Deutsch)
• Linksammlung elektronischer
Lernhilfen auf Schul-Server
Seite 216
5 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen
Sprachmaterial kreativ
umgehen, um neue
Ausdrucksweisen zu
• den Schreibprozess planen
(d.h. mit
Textproduktionsstrategien
wie Brainstorming,
Gliederung der Ideen,
Entwerfen und
• Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen,
Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
• Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
Sprachspiele generell
• Erstellen von Mind-Maps als
Vorbereitung von
schriftlichen oder mündlichen
Beiträgen
• Querverweise auf andere
romanische Sprachen
(Französisch, Spanisch)
• Deutsch / IDPA
5 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über
vertraute oder persönlich
interessierende Themen
führen
• Teile von Gesagtem
wiederholen
• andere bitten, das
Gesagte zu erklären
• paralinguistische
Strategien wie Mimik,
Gestik und Körpersprache
bewusst anwenden
• Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen oder
Erzähltexten
• Rollenspiele Geschäftsleben:
Telefongespräch/-konferenz,
Notizen am Telefon, Szenen
im Grossraumbüro
• s. 4.2.
5 6 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können:
5 5.1. Soziokulturelle
• die wichtigsten
soziokulturellen
Unterschiede (Sitten,
Denkweisen, Verhalten)
zwischen der fremden und
der eigenen
Sprachgemeinschaft
• Simulation Restaurant /
Geschäftsessen: Bezahlung
am Ende, Verhaltenskodex
u.ä.
• Aberglaube, regionale
• Evt. Videoaufnahmen von
Rollenspielen zwecks
Visionierung/ Besprechung
Seite 217
erkennen und
• die wichtigsten
anwenden (z.B. die
formalen Anredeformen,
korrekte Dankes- und
Grussformeln)
5 6 6. Kultur und interkulturelle
5 6.1. Persönliches und
• Erfahrungen aus ihrem
gewohnten Umfeld mit
Berichten über ähnliche
Ereignisse oder
Situationen aus fremden
Kulturen vergleichen
• Erfahrungsbericht nach
Sprachaufenthalt
5 6.2. Zeitgeschehen und
• Merkmale der
Berichterstattung über
Fragen des
Zeitgeschehens in den
Medien der Zielsprache
erfassen und mit der
Wahrnehmung der
Sachverhalte in der
eigenen Kultur
• die Medienlandschaft in
der Zielsprache in ihren
• Die Presselandschaft der
italienischen Schweiz und
Italiens im Vergleich
• Aufbau eines Zeitungsartikels
• Umgang mit div. Elektronischen
5 6.3. Wirtschaft und
• aus dem eigenen
Erfahrungsbereich
vertraute
• Wirtschaft, organisierte
Kriminalität & Korruption
• Vergleiche mit Wirtschafts- und
Arbeitswelt in der
Seite 218
Organisationsformen in
Wirtschaft und
Gesellschaft ansatzweise
mit entsprechenden
Erscheinungen im Bereich
• Aspekte der Schweiz als
vielsprachiges Land mit
unterschiedlichen
kulturellen und
wirtschaftlichen
Eigenheiten in
Grundzügen
Aussenstehenden
• Die moderne italienische
(Gleichstellungsfragen; die
Familie im Wandel; Tradition
und Gegenwart)
• Sachbücher/Reportagen in
Auszügen (z.B. Arbeitswelt:
Nove, Mi chiamo Roberta…)
• La questione meridionale
(Nord-Süd-Gefälle)
• Problematik des Meridione
(Jugend, Arbeit, u.ä.)
Deutschschweiz bzw. der
italienischsprachigen Schweiz
5 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der
staatlichen Organisation
und des Rechtswesens der
Schweiz mit ähnlichen
Erscheinungen in Ländern
• Verständnis für die
historische Bedingtheit der
Prima bzw. Seconda
Repubblica
• Parallelen zu
Geschichte/Staatkundeunterricht
5 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
• Analogien und
Unterschiede in der
Medienberichterstattung
zu Fragen von
Wissenschaft, Umwelt
und Kultur erkennen
• Kurze Dokumentarfilme,
Lektüre von Zeitungen
• Sachbücher in Auszügen
5 6.6. Literatur und andere
• kürzere literarische Texte,
Comics und Lieder lesen
und beschreiben sowie
• Kurzgeschichten/Erzählungen,
und Novellen, Krimis,
Romane, Theaterstücke,
Hörspiele
• Basale Element der Filmanalyse
Seite 219
persönliche Reaktionen
• Beispiele aus bildender
Kunst und Film nach
Anleitung beschreiben
sowie Beobachtungen und
Eindrücke dazu
• Werke im
gesellschaftlichen und
geschichtlichen Umfeld
einordnen
• Literaturverfilmungen, Film
als Kunstform und Spiegel
sozialer Realitäten (Benigni,
Tornatore, Giordana,
Özpetek, Sorrentino)
Seite 220
6 10 1. Rezeption Die Lernenden können:
4 1.1. Hörverstehen und Seh-/
• in überblickbaren Sachinformationen
über alltags- oder berufsbezogene
Themen die Hauptaussagen und
Einzelinformationen erkennen (z.B.
technische Anleitungen zur Bedienung
von Geräten verstehen oder die
Hauptpunkte von Radionachrichten
erfassen)
• Reden oder Gespräche vorwiegend
aus dem eigenen Fachgebiet
verstehen, wenn deutlich und in der
Standardsprache gesprochen wird
• Authentische Dokumente
(z.B. Filme, Kurzhörspiele,
Sketches Radio-und
Fernsehreportagen)
6 6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten
• Lesetexte in Lehrmittel
• Mittlere bis längere
Originaltexte aus der Praxis
(Zeitungsnachrichten,
Werbung, Wirtschaft,
literarische Texte)
• Selbstständige
Recherche im
Internet; Auswahl
von geeigneten
Texten
6 6 2. Mündliche Produktion und
6 3 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache
pflegen und die wichtigsten
phonetischen Regeln richtig
• mit dem zur Verfügung stehenden
Wortschatz in Alltagssituationen leicht
zögernd oder mithilfe von
• Themen aus ihren Interessen- bzw.
beruflichen Spezialgebieten
• Repetierendes Vertiefen der
wichtigsten
Grammatikthemen
• Satztransformationen
• Kurzpräsentationen,
Vorträge
• Vorstellung von
Zeitungsartikeln
Seite 221
zusammenhängend präsentieren und
6 2 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher
sprachlicher Mittel (Wortschatz,
Redewendungen, Strukturen) so
flexibel und korrekt einsetzen, dass
sich die Lernenden ohne allzu
störende Pausen der Situation und
dem Gegenüber angepasst
Besprechungen über vertraute
Themen teilnehmen, persönliche
Meinungen ausdrücken und
Dienstleistungsgesprächen (Begriff
gemäss GER) teilnehmen und dabei
die eigene Meinung und Reaktion
• Interviews führen, indem sie
detailliertere Informationen einholen
und Aussagen zusammenfassen
• auch weniger routinemässige
Situationen mündlich bewältigen (z.B.
erklären, wenn etwas problematisch
ist, oder sich beschweren)
• Diskussionen zu aktuellen
• Dialoge und Rollenspiele in
• Podcastmitschnitt
von Diskussionen
6 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation
persönlichem oder aktuellem
Interesse (z.B. den Wetterbericht oder
technische Anweisungen) anderen
Personen, je nach Situation, in der
• praxis- und
grammatikorientierte
Übersetzungen
Seite 222
eigenen oder der Zielsprache mit
einfachen Formulierungen oder
mithilfe von Umschreibungen,
erklärend weitergeben
• Zusammenfassungen und
6 6 3. Schriftliche Produktion und
6 4 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und
Textgestaltung so anwenden, dass die
Texte verständlich sind
Sachinformationen weiterzugeben
• Satztransformationen auf
fortgeschrittenem Niveau
• Repetierendes Vertiefen der
wichtigsten
Grammatikthemen
• Kurze Texte wie
Stellungsnahmen; Einstieg in
• Kurzprotokolle von
Diskussionen oder
Gesprächen
• Erzählübungen
• Verschiedene Textsorten
6 2 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen einfache
Informationen von unmittelbarer
Bedeutung austauschen
• Notizen mit einfachen Informationen
schreiben
• Diskussionsforen • IKA
6 4 4. Sprachreflexion und
6 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten
und Einträgen im Dossier in ihrem
Sprachenportfolio evaluieren
• mit Hilfe des Sprachenportfolios und
mit Unterstützung der Lehrperson
• Selbstevaluation mit
Checklisten in Lehrmitteln
• Erkennen und Verbesserung
von Fehlern
Seite 223
Ziele zu ihren sprachlichen
Kompetenzen formulieren und
• über das Erlernen von verschiedenen
Sprachen nachdenken
• Selbsteinschätzung anhand
von CELI/PLIDA
6 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien
Schlüsselwörter erkennen oder
Wörter aus dem Kontext erschliessen)
• Lesestrategien wie überfliegendes
Lesen, selektives Lesen, Querlesen,
Vermutungen über den weiteren
Textverlauf oder intelligentes Raten
gezielt einsetzen
• Wörterbücher und elektronische
Medien als Lernhilfen adäquat
• In Anlehnung an
Verstehens- und
Lesestrategien in
der Erstsprache
(Deutsch)
6 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial
kreativ umgehen, um neue
Ausdrucksweisen zu erschliessen
Textproduktionsstrategien wie
Brainstorming, Gliederung der Ideen,
Entwerfen und Überarbeiten
• Synonyme, Antonyme,
Wortdefinitionen,
Paraphrasen,
Wortfelderschliessungen
• Stab- und Merkreime,
filastrocche, Gedichte,
Sprachspiele generell
• Erstellen von Mind-Maps als
Vorbereitung von
schriftlichen oder
mündlichen Beiträgen
• Querverweise auf
andere romanische
Sprachen
(Französisch,
Spanisch)
6 2 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute
oder persönlich interessierende
Themen führen
• Rollenspiele basierend auf
Dialogen / Kurzdramen oder
Erzähltexten
Seite 224
• paralinguistische Strategien wie
Mimik, Gestik und Körpersprache
bewusst anwenden
• Rollenspiele Geschäftsleben:
Telefongespräch/-konferenz,
6 7 6. Kultur und interkulturelle
6 2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und
• Analogien und Unterschiede in der
Medienberichterstattung zu Fragen
von Wissenschaft, Umwelt und Kultur
• Kurze Dokumentarfilme,
Lektüre von Zeitungen
• Sachbücher in Auszügen
6 5 6.6. Literatur und andere
• kürzere literarische Texte, Comics und
Lieder lesen und beschreiben sowie
persönliche Reaktionen darauf
• Beispiele aus bildender Kunst und Film
nach Anleitung beschreiben sowie
Beobachtungen und Eindrücke dazu
• Werke im gesellschaftlichen und
geschichtlichen Umfeld einordnen
• Kurzgeschichten/Erzählungen
und Novellen, Krimis,
Romane, Theaterstücke:
Gruppenlektüre/-diskussion
• Literaturverfilmungen, Film
als Kunstform
• Musica
Seite 225
Fach Sport
Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung vom 17. Juni 2011, Stand am 1. September 2023
2 2 2 2 2 2
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein
Der Sportunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und fördert die Lernenden in ihrer Körperwahrnehmung,
Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem sozialen Verhalten.
Er dient durch vielseitige Beanspruchung der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und verbessert das physische, psychische und soziale Wohlbefinden.
Der Sportunterricht fördert die Beziehungs-, die Kommunikations-, Team-, Konflikt- und Leistungsfähigkeit – Eigenschaften, die im Berufsleben gefragt sind.
Durch gezielte Haltungsschulung und Vermittlung von Kraft- und Ausdauertrainingsformen lernen die Studierenden einen Ausgleich zu ihrer sitzenden Tätigkeit
zu schaffen.
Der Sportunterricht erweitert die Bewegungserfahrung, das Bewegungslernen, stärkt die Leistungs- und Ausdrucksfähigkeit und ermöglicht intensives
emotionales Erleben.
Durch eine gezielte Auswahl von Sportarten lernen die Studierenden Möglichkeiten kennen, wie sie sich lebenslang sportlich betätigen können und erfahren
dadurch einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst.
Der Sportunterricht prägt mit umfassenden Anlässen die Schulkultur mit.
Seite 226
• Sozialkompetenz: Sich in ein Team integrieren und eine unterstützende oder tragende Rolle übernehmen. Sich gegenüber anderen fair verhalten.
Kommunikation und Kooperation in der Gruppe, rivalisierende Auseinandersetzung im Wettkampf, Konflikte lösen können. Entwicklung von
Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Leistungsgrenzen erfahren, akzeptieren und steigern.
• Reflexive Fähigkeiten: Die sportliche Leistungsfähigkeit als Teil der Gesundheit und des Wohlbefindens erkennen und verinnerlichen.
Den eigenen Körper in Bewegungssituationen einschätzen. Erkennen eigener Wirksamkeit, aber auch der Grenzen der eigenen Kompetenzen/des eigenen
Verhaltens.
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Verantwortungsvolles sportliches Handeln entwickeln, der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst Sorge tragen.
Den Wert der Natur als Ort für sportliche Betätigung erkennen und sich rücksichtsvoll verhalten.
• Interessen: Gesunde Lebenshaltung erlernen, erfahren und erleben (nicht nur wissen/kennen) und dadurch physisch und psychisch gesund bleiben, um
dem Druck und den Belastungen des (Berufs-)Alltags standhalten zu können. Sich selbst als ganzheitliches Wesen (Körper, Seele, Geist) bewusst sein und
eine positive Einstellung zum eigenen Körper haben. Bewegung, Sport und Spiel als Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens
wahrnehmen. Veränderungen, Tendenzen und Neuerungen verfolgen.
• Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Den korrekten Umgang mit technischen Hilfsmitteln
beherrschen. Digitale Medien zur Bewegungsanalyse einsetzen können.
Seite 227
Der Sportunterricht besteht aus den folgenden 6 Lerngebieten:
- Spielen
- Leichtathletik
- Geräteturnen
- Fitness
- Bewegung gestalten und Rhythmisieren
- Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten (sofern Hallenbad verfügbar)
Jeweils im ersten Semester pro Schuljahr werden daraus mindestens zwei Lerngebiete behandelt, im darauffolgenden Semester mindestens zwei weitere.
1. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.2 ergänzende
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer von
sechs vorgegebenen Spielsportarten
• die technischen Grundlagen sowie die
Spielregeln im Spiel anwenden.
• Mögliche Spielsportarten:
• Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby,
usw.
1. 6 2. Leichtathletik Die Lernenden können
6 2.1 Laufen, Werfen,
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer Disziplin die Fertigkeiten praktisch
• Mögliche Bereiche: Laufen,
1. 8 3. Geräteturnen Die Lernenden können
Seite 228
8 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus mindestens einem vorgegebenen Bereich
eine Bewegungsabfolge vorzeigen.
1. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs-
und Trainingsformen fördern und ihr eigenes
Leistungsvermögen erfahren.
• Grundsätze der Trainingslehre in diesem
Bereich verstehen.
• Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen fördern.
• Dauerlauf
• Vermittlung der
Trainingsgrundsätze
• Gesundheitsorientiertes
Basisprogramm im Bereich
von Kraft und
Beweglichkeit
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
1. 2 5. Bewegung gestalten
• Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und
halten.
• Bewegungsmuster
reproduzieren (mit/ohne
Hilfsmittel)
• Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
1. 5 6. Schwimmen und
Thema aus den
Seite 229
5 6.2 Distanzschwimmen
• eine der vier vorgegebenen
• ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren.
• Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
• ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
• Crawl, Brustgleichschlag,
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Seite 230
2. 10 1. Spielen Die Lernenden können
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• die technischen Grundlagen sowie die
Spielregeln in einer weiteren Trendsportart
• Mögliche Spielsportarten:
• Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby, usw
2. 8 2. Leichtathletik Die Lernenden können
8 2.1 Laufen, Werfen,
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
2. 6 3. Geräteturnen Die Lernenden können
6 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus mindestens einem weiteren vorgegebenen
Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen.
2. 5 4. Fitness Die Lernenden können
Seite 231
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs-
und Trainingsformen weiterentwickeln und ihr
eigenes Leistungsvermögen erfahren.
• Grundsätze der Trainingslehre in diesem
Bereich verstehen und praktisch anwenden.
• Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen
weiterentwickeln.
• Dauerlauf
• Vermittlung der
Trainingsgrundsätze
• Gesundheitsorientiertes
Basisprogramm im Bereich
von Kraft und
Beweglichkeit
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
2. 2 5. Bewegung gestalten
• Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und
halten.
• Einfache
Bewegungsformen
(Ropeskipping, Aerobic,
Gymnastik oder Tanz)
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
2. 5 6. Schwimmen und
• eine weitere der vier vorgegebenen
• ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren.
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
• Crawl, Brustgleichschlag,
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
Seite 232
6.4 Schwimmsportart • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Seite 233
3. 10 1. Spielen Die Lernenden können
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen
und anwenden.
• Mögliche Spielsportarten:
• Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby,
usw.
3. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
3. 7 3. Geräteturnen Die Lernenden können
7 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
3. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im
Ausdauerbereich anwenden.
• ihre Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
• pulsanalysierendes
Training
• selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Seite 234
gesundheitsorientiertes Basisprogramm
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
3. 2 5. Bewegung gestalten
• ihr Bewegungsrepertoire zu Musik vertiefen. • Rhythmische
Bewegungsfolge gestalten
• Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
3. 5 6. Schwimmen und
• eine weitere der vier vorgegebenen
• ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
• Crawl, Brustgleichschlag,
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Seite 235
• ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
Tauchen,
Seite 236
4. 10 1. Spielen Die Lernenden können
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen und
• Mögliche Spielsportarten:
• Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby,
usw.
4. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
4. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können
5 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
4. 7 4. Fitness Die Lernenden können
Seite 237
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre vertieften Kenntnisse und ihr
Hintergrundwissen im Ausdauerbereich
• ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
gesundheitsorientiertes Basisprogramm
• pulsanalysierendes
Training
• selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
4. 2 5. Bewegung gestalten
• ihr Bewegungsrepertoire zu Musik erweitern
und verbessern.
• Rhythmische
Bewegungsfolge gestalten
• Choreographie in
Kleingruppen erarbeiten
• Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
4. 5 6. Schwimmen und
• eine weitere der vier vorgegebenen
• ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
• Crawl, Brustgleichschlag,
• Distanzschwimmen
Seite 238
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
• ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Tauchen,
Seite 239
5. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.3. Spielsportarten
1.4. Ergänzende
• die technischen und taktischen Grundlagen
sowie die Spielregeln in mindestens einer
weiteren von sechs vorgegebenen
Spielsportarten anwenden.
• in einer ausgewählten Trendsportart die
anzuwendende Technik / Taktik verstehen und
• Mögliche Spielsportarten:
• Mögliche Trendsportarten:
Smolball, Touchrugby,
usw.
5. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können
7 2.1 Laufen, Werfen,
• aus einem vorgegebenen Bereich mindestens
in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten
praktisch anwenden.
• Mögliche Bereiche: Laufen,
5. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können
5 3.1 Balancieren,
Drehen, Schwingen
• aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere
Bewegungsabfolge vorzeigen.
5. 7 4. Fitness Die Lernenden können
4.2 Kraft und
Beweglichkeit
• ihre vertieften Kenntnisse und ihr
Hintergrundwissen im Ausdauerbereich
• ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und
Beweglichkeit im Hinblick auf ein
• pulsanalysierendes
Training
• selbständiges Kraft- und
Beweglichkeitstraining
Umgang mit technischen
Hilfsmitteln (Pulsuhr,
Auswertung auf digitalen
Medien)
Seite 240
gesundheitsorientiertes Basisprogramm
Literatur: HEGNER, Jost,
5., überarbeitete Auflage
2012, Training fundiert
erklärt: Handbuch der
Trainingslehre
5. 2 5. Bewegung gestalten
• ihr Bewegungsrepertoire zu Musik ergänzen
und weiter verbessern.
• Rhythmische
Bewegungsfolge gestalten
• Choreographie in
Kleingruppen erarbeiten
• Ropeskipping, Aerobic,
AVU-Methode
(Aufnehmen –
Verarbeiten – Umsetzen)
5. 5 6. Schwimmen und
• eine weitere der vier vorgegebenen
• ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern.
• weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und
• Crawl, Brustgleichschlag,
• Distanzschwimmen
• Mögliche Sprünge:
Vorformen, 100a, 101c,
400a, 401c (Herren), 102c
(Damen)
Seite 241
• ihr Bewegungsrepertoire und Know How im
Wasser erweitern.
Tauchen,
Der Sportunterricht im 6. Semester an der Alten Kantonsschule Aarau
• Es soll eine Wahl aus den 6 Lerngebieten getroffen werden.
• Der Unterricht ist teilweise koedukativ und abteilungsübergreifend (Sporttagteambildung und Sporttagvorbereitung).
• Der Unterricht wird insgesamt in 2 Unterrichtseinheiten aufgeteilt.
Der Sportunterricht im 6. Semester an der Kantonsschule Baden:
• Der Unterricht findet als Wahlsport statt.
• Der Unterricht ist koedukativ und abteilungsübergreifend.
• Der Unterricht wird insgesamt in 2 Kurse (Unterrichtseinheiten) aufgeteilt.
• Pro Kurs werden parallel mehrere Themen angeboten.
• Die Lernenden wählen aus vorgegeben Inhalten nach ihren Interessen bestimmte Sportarten aus.
Seite 242
Aus den 6 Lerngebieten werden 2 Lerngebiete ausgewählt:
6. 10 1. Spielen Die Lernenden können
1.1. Nach Möglichkeit
Outdoorsportarten
• im ausgewählten Sportspiel ihre
spielspezifischen Fertigkeiten verbessern.
• in spezifischen Spielsituationen individuell-
und kollektivtaktisch angemessen handeln.
• anhand ihrer Fähigkeiten die verlangten
technischen und taktischen Kompetenzen
anwenden und zu einem gelungenen
Spielerlebnis beitragen.
• Schwerpunkte aus den
folgenden Spielsportarten:
Basketball, Handball,
Futsal / Fussball,
Volleyball, Unihockey,
• ein Spiel aus den bereits
Erworbenen vertiefen:
Smolball, Touchrugby oder
weitere
Outdoorsportarten
Eishockey, Curling, Rudern
usw.
6. 10 2. Leichtathletik Die Lernenden können
10 2.1 Nach Möglichkeit
Laufen, Werfen,
• die disziplinspezifischen Fertigkeiten unter
Wettkampfbedingungen differenziert
• Mehrkampf aus folgenden
Bereichen: Laufen,
6. 10 3. Geräteturnen und
Klettern
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3.1 Nach Möglichkeit
3.2 Nach Möglichkeit
Klettern
• einzelne Elemente zu einer Verbindung
zusammenstellen.
• Bewegungsaufgaben situationsangepasst
lösen.
• sich gegenseitig korrekt sichern und die
Grundtechniken des Sportkletterns anwenden.
• folgende Bereiche:
Geräteturnen, Parkour
• Einführung Sportklettern
(indoor)
6. 10 4. Fitness Die Lernenden können
5.1 Nach Möglichkeit
Ausdauer
5.2 Nach Möglichkeit
Kraft und Beweglichkeit
• Grundlagenausdauer mittels angepassten
Übungs- und Trainingsformen trainieren und
erhalten.
• Kräftigungsübungen mit dem eigenen
Körpergewicht und an Krafttrainingsgeräten
korrekt ausführen.
• das Beweglichkeitstraining selbständig und
korrekt anwenden.
• Schwerpunkte in den
Bereichen Ausdauer, Kraft
und Beweglichkeit setzen
• Kräftigungsübungen im
Kraftraum
• Beweglichkeitstraining
allgemein und
sportartenspezifisch
6. 10 5. Bewegung gestalten
6.1 Nach Möglichkeit
weiterführende,
fortgeschrittene
Tanzschritte und/oder
Bewegungsformen
6.2 Nach Möglichkeit
vorgegebene,
weiterführende
Bewegungsfolgen mit
oder ohne Requisiten
• in verschiedenen Raum- und
Bewegungsebenen (Spiegelungen, zeitlich
versetzt) gestaltend arbeiten.
• ein vorgegebenes Bewegungsmuster mit oder
ohne Requisiten in Kraft, Raum und Zeit
variierend gestalten.
• Ropeskipping, Aerobic,
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Fach IDAF / IDPA
Teile des Berufsmaturitätsunterrichts und der Lernstunden sind dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es umfasst das
interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Die
entsprechenden Lektionen und Lernstunden verteilen sich wie folgt auf die Ausrichtungen der Berufsmaturität:
Lektionenverteilung
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem.
Zwei IDAF-Projekte Zwei IDAF-Projekte 2 Lektionen
(IDPA)
Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM
Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu präsentieren. Sie
erweitern ihr disziplinäres Wissen und Können, setzen es in Relation und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in Zusammenhängen und
Systemen zu denken, wissenschaftlich zu schreiben, zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team oder allein zu arbeiten. Begleitend zu ihrem
Erarbeitungsprozess üben sich die Lernenden in der kritischen Reflexion und Diskussion. Ausschlaggebend für den Gesamterfolg von interdisziplinärem Arbeiten
(IDAF und IDPA) ist, ob Erkenntnisse, Denkweisen und Methoden aus zwei oder mehreren Fächern so integriert werden, dass der Kompetenz- und
Erkenntnisgewinn die Möglichkeiten eines Einzelfaches übersteigt.
Eine sachkundige und unterstützende Betreuung durch die Lehrpersonen ist für den Kompetenzzuwachs der Lernenden sowie für die Qualität von IDAF und
IDPA unabdingbar. IDAF und IDPA bereiten die Lernenden auf die Bewältigung komplexer Aufgaben und selbstständiger Arbeiten auf Fachhochschulstufe vor.
Die Lernenden werden im Rahmen von IDAF und IDPA in den folgenden überfachlichen Kompetenzen gefördert:
• Transferleistungen (Wissenstransfer): Wissen, Konzepte, Modelle, Verfahrenswissen auf Bereichen der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft etc. übertragen;
neue Inhalte mit Erlerntem verknüpfen
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• Methodisches Vorgehen: Lernstrategien kennen und anwenden können; sich in ein Thema einarbeiten; eine Fragestellung, Hypothese oder
Gestaltungsidee formulieren; disziplinäres Wissen und Können zur Problemlösung nutzen; geeignete methodische Vorgehensweisen für die Untersuchung
und Gestaltung anwenden oder entwickeln
• Planung und Durchführung von Projekten (Selbstorganisation): konzeptionell denken; ein Projekt in Grundzügen skizzieren; die Arbeit nach einem Zeitplan
strukturieren; selbstständig und selbstverantwortlich auf ein Ziel hinarbeiten; den Erarbeitungsprozess und insbesondere die verwendeten Methoden
kritisch reflektieren
• Kommunikation und Präsentation: die Ergebnisse strukturieren und in geeigneter Form festhalten; die Ergebnisse und ihre Erarbeitung (Hypothese /
Fragestellung und Arbeitsschritte) vor Publikum präsentieren und kommentieren bzw. in der Diskussion kritisch hinterfragen
• Sprachkompetenz: wissenschaftliche Texte verstehen und wissenschaftlich schreiben, sich fachlich korrekt und mit differenziertem Wortschatz ausdrücken
• IKT und künstliche Intelligenz (KI): zeitgemässe IKT-Anwendungen nutzen; KI-Anwendungen kennenlernen; sich einen kritischen Umgang mit KI aneignen;
Resultate aus KI-Anwendungen sinnvoll einbinden
• Informationssuche: verschiedenartige Quellen auswählen, überprüfen, bewerten und reflektiert nutzen; lesen und verstehen von anspruchsvollen Texten;
sich mit dem Stand der wissenschaftlichen und künstlerischen Welt auseinandersetzen; Gewährspersonen befragen; das Ergebnis von Recherchen im
geeigneten Medium festhalten; Quellen korrekt zitieren und KI (z.B. Prompts offenlegen) angeben; Quellenverzeichnis korrekt erstellen
• Sozialkompetenz: im Falle von Teamarbeit die Verantwortlichkeiten im Team festlegen, sachorientiert zusammenarbeiten, eigene Stärken einbringen
sowie mit Widerständen und Konflikten umgehen; mit den Betreuungspersonen konstruktiv zusammenarbeiten, Vereinbarungen mit ihnen einhalten und
Unterstützung bei ihnen holen, wenn sie nötig ist
• Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: die eigenen und fremden Werte und Haltungen kritisch reflektieren; mit der Ungewissheit offener
Situationen umgehen; sich an einem konkreten Fall mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinandersetzen; gemeinsame Vorstellungen über
die Gestaltung der Zukunft entwickeln
• Kreative Betätigung: innovative Ideen und Konzepte entwickeln, ausprobieren und begründen können; mutig mit Medien, Methoden und Prozessen
experimentieren; originelle und kreative Eigenleistungen und Produkte anstreben; sich mit Kriterien für Kreativität und Originalität auseinandersetzen
Diese überfachlichen Kompetenzen werden im interdisziplinären Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) erworben und in der
interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) eingesetzt. Sie ergänzen die fachlichen Kompetenzen, die in den verschiedenen Beiträgen der Lernenden zum IDAF sowie
in der IDPA zum Zuge kommen und die hier nicht weiter ausgeführt werden.
Die überfachlichen Kompetenzen werden soweit überprüft, als sie beobachtbar und mit Kriterien bewertbar sind.
4. IDAF-Elemente
Es werden vier IDAF-Module bearbeitet, woran insgesamt sechs BM-Fächer beteiligt sind. Die Schulen bestimmen in einem separaten Reglement, welche
Fächer in welchem Semester an den IDAF beteiligt sind. Den Ablauf der IDPA und die beteiligten Fächer bestimmen die Schulen ebenfalls in einem separaten
Reglement.
