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title: "Personalreglement der Ost – Ostschweizer Fachhochschule"
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provisions: 36
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# Personalreglement der Ost – Ostschweizer Fachhochschule

## Art. 1 {#art_1}

Gegenstand
1DieserErlassregeltdasArbeitsverhältnisderMitarbeiterinnenundMitarbeiter
derOst–OstschweizerFachhochschule(nachfolgendHochschule).Treffendieser
ErlassundweiterepersonalrechtlicheBestimmungenderHochschulekeineRegelung,giltsachgemässdasPersonalrechtdesKantonsSt.Gallen3
.

## Art. 2 {#art_2}

Personalkategorien
1EsbestehenfolgendePersonalkategorien:
a) ProfessorinnenundProfessoren;
b) DozentinnenundDozenten;
c) Lehrbeauftragte;
d) wissenschaftlicheMitarbeiterinnenundMitarbeiter;
e) wissenschaftlicheAssistentinnenundAssistenten;
f) MitarbeiterinnenundMitarbeitermitadministrativ-akademischenSchnittstellenfunktionen(ThirdSpace);
g) administrative,technischeundbetrieblicheMitarbeiterinnenundMitarbeiter.
1 sGS218.21.
2 VonderRegierunggenehmigtam 9.November2021;inVollzugab1.Januar2022.
3 Personalgesetzvom 25.Januar2011(sGS143.1;abgekürztPersG)undPersonalverordnung
vom 13.Dezember2011(sGS143.11;abgekürztPersV).
nGS2021-083
2.Arbeitsverhältnis (1.2.)

## Art. 3 {#art_3}

Rechtsnatur
1DasArbeitsverhältnisistöffentlich-rechtlicherNatur.

## Art. 4 {#art_4}

Begründung,ÄnderungundBeendigung
1Die Zuständigkeiten fürdie Begründung,Änderung und Beendigung der
Arbeitsverhältnisseergebensichausdem HochschulstatutundderKompetenzordnung.

## Art. 5 {#art_5}

Dauer
1GrundsätzlichwirddasArbeitsverhältnisunbefristetbegründet.
2DieAnstellungkanninsbesonderebefristeterfolgen,wenn:
a) dieMitarbeiterinoderderMitarbeiterdieAusbildungnochnichtabgeschlossenhat;
b) dasEndederBeschäftigungbereitsbeiderAnstellungfeststehtoderdieWeiterbeschäftigungfinanziellnichtgesichertist;
c) sienurfüreinezeitlichbefristeteStellvertretungerfolgt.
3.Arbeitszeit (1.3.)

## Art. 6 {#art_6}

Grundsatz
1Soweitnachfolgend nichtandersgeregelt,richten sich Arbeitszeit,Überzeit,
Feier-undRuhetage,FeriensowiebezahlterundunbezahlterUrlaubnachdem
PersonalrechtdesKantonsSt.Gallen.

## Art. 7 {#art_7}

Dienstzeit
1DieDienstzeitdauertanderHochschulevonMontagbisFreitagvon06.30bis
22.00UhrundanSamstagenvon06.30bis18.00Uhr.

## Art. 8 {#art_8}

An-undAbwesenheit
1DieHochschulleitungerlässtWeisungenzum UmgangmitAn-undAbwesenheiten.

## Art. 9 {#art_9}

Überzeit
1ZuständigfüreinenausnahmsweisenfinanziellenAusgleichvonÜberzeitnach
Art.57PersVist:
a) derHochschulratfürdieMitgliederderHochschulleitung;
b) dieRektorinoderderRektorfüralleanderenFälle.

## Art. 10 {#art_10}

ÜbertragungvonZeitguthabenundZeitschuldenaufdasFolgejahr
1MitarbeiterinnenundMitarbeiternachArt.2Abs.1Bst.abiscdiesesErlasses
könnenZeitguthabenundZeitschuldenim Umfangvonhöchstens170Stunden
aufdasFolgejahrübertragen.
2Zeitguthaben,die170Stundenübersteigen,verfallen.Zeitschulden,die170Stundenübersteigen,werdendurchLohnabzugausgeglichen.
3FürdierestlichenMitarbeiterinnenundMitarbeiternachArt.2Abs.1Bst.dbis
gdiesesErlassesgeltendieBestimmungennachArt.43PersV.
4FürteilzeitbeschäftigteMitarbeiterinnenundMitarbeitergeltenAbs.1bis3dieserBestimmunganteilmässigim Verhältniszum Beschäftigungsgrad.
4.Lohn,ZulagenundweitereEntschädigungensowieSpesen (1.4.)

## Art. 11 a)Lohn (1.4.1.) {#art_11}

Grundsatz
1MassgebendfürdieBemessungdesLohnssinddieReferenzfunktionenunddie
ihnenzugeordnetenLohnbändernachAnhang1derPersV,vorbehältlichvon
Art.12diesesErlasses.

## Art. 12 {#art_12}

ErgänzendeReferenzfunktionenfürdieHochschule
1SoweiteineZuordnungvonStellenderHochschulezuReferenzfunktionennach
Anhang1zurPersV nichtmöglichist,kommenergänzendeReferenzfunktionen
derHochschuleunddieihnenzugeordnetenLohnbändernachAnhangdiesesErlasseszurAnwendung.
2DerHochschulraterlässtdurchWeisungweitereEinzelheitenzudenergänzendenReferenzfunktionen.

## Art. 13 b)ZulagenundweitereEntschädigungensowieSpesen (1.4.2.) {#art_13}

Funktionszulagen
1DerHochschulratregeltdieFunktionszulagefürMitgliederderHochschulleitung.
2DieHochschulleitungregeltFunktionszulagenfürweitereFührungskräftesowie
weitereZulagennachArt.81PersVineinem separatenErlass.Dieserbedarfzur
GültigkeitderGenehmigungdesHochschulrates.

## Art. 14 {#art_14}

Marktzulagen
1MarktzulagennachArt.83ff.PersVwerdennurinbegründetenAusnahmefällen
gewährtundwerdendurchdieRektorinoderdenRektorfestgelegt.
2MarktzulagenfürMitgliederderHochschulleitungbedürfenderGenehmigung
desHochschulrates.

## Art. 15 {#art_15}

AusserordentlicheLeistungsprämie
1DieRektorinoderderRektorkanndenMitarbeiterinnenundMitarbeiternausserordentlicheLeistungsprämiennachArt.44PersGgewähren.
2FürdieGewährungvonausserordentlichenLeistungsprämienanMitgliederder
HochschulleitungistdieGenehmigungdesHochschulrateserforderlich.

## Art. 16 {#art_16}

Spesen
1DerSpesenersatzrichtetsichnachArt.120ff.PersV.DerHochschulratkannin
begründetenAusnahmefällendenbesonderenUmständenderHochschuledurch
davonabweichendeRegelungenRechnungtragen.DiesebedürfenzurGültigkeit
derGenehmigungderRegierungdesKantonsSt.Gallen.
2DerHochschulratkanninsachgemässerAnwendungvonArt.121Abs.2PersV
inbegründetenFällenpauschaleVergütungenfestlegen.

## Art. 17 c)Auszahlung (1.4.3.) {#art_17}

AbweichendeZahlungsintervalle
1DieHochschulekanndenJahreslohneinschliesslichallfälligerFunktions-oder
MarktzulagenaufAntragin14Tranchenauszahlen.

## Art. 18 d)FörderungderMotivationundInitiative (1.4.4.) {#art_18}

Grundsatz
1DerHochschulratkanngeeigneteAnreizesetzen,um insbesonderedieMotivation,LeistungundInitiativevonMitarbeiterinnenundMitarbeiternsowiedieZusammenarbeitinderOrganisationsystematischzufördernunddieArbeitgeberattraktivitätzuerhöhen.DabeischenkterderSolidaritätunterdenMitarbeiterinnen
undMitarbeiternbesondereBeachtung.

## Art. 19 {#art_19}

Systematik
1DieHochschuleunterscheidetdreiArtenvonAnreizen:
a) organisationserfolgsunabhängigeAnreize;
b) organisationserfolgsabhängigefinanzielleAnreize(Auszahlungen),bestehend
aus:
1. Erfolgsbeteiligungenfüram DrittmittelgeschäftbeteiligteMitarbeiterinnenundMitarbeiter;
2. finanziellenLeistungshonorierungenfürnichtam DrittmittelgeschäftbeteiligteMitarbeiterinnenundMitarbeiter;
c) organisationserfolgsabhängigergänztenicht-finanzielleAnreize.
2FürAnreizenachAbs.1Bst.bdieserBestimmungkönnennurdurchdieHochschuleselbsterwirtschafteteDrittmittelgewinnenachArt.20diesesErlasseseingesetztwerden.
3SoweitdieserErlassnichtsanderesregelt,legtderHochschulratdieAnreizenach
Abs.1dieserBestimmungabschliessendfest.

## Art. 20 {#art_20}

SelbsterwirtschafteteDrittmittelgewinne
1SelbsterwirtschafteteDrittmittelgewinneentsprechendem vonderHochschule
unterAnwendungeinerVollkostenrechnungeffektivmitDrittmitteln erwirtschaftetenErtragsüberschuss.SieenthaltenkeineBeiträgeausöffentlicherGrundfinanzierung.
2SiekönnendurchdenHochschulrateingesetztwerden:
a) fürZuweisungenzum Eigenkapital;
b) fürZuweisungenfürstrategischeProjekte;
c) zurFinanzierungvonElementendesAnreizsystemsnachArt.19Abs.1Bst.b
undcdiesesErlasses.
3EineZuweisungnachAbs.2Bst.cdieserBestimmungdarfnursoweiterfolgen,
alsdadurchdieJahresrechnungderHochschulenichtnegativwird.

## Art. 21 {#art_21}

BemessungderAnteileimAnreizsystem
1DieMittelnachArt.20Abs.2Bst.cdiesesErlasseswerdendurchdenHochschulratwiefolgteingesetzt:
a) wenigstensdieHälftebishöchstenszweiDrittelfürdieAusrichtungeinerErfolgsbeteiligungnachArt.19Abs.1Bst.bZiff.1diesesErlassesindenLeistungseinheiten,indenenÜberschüsseausselbsterwirtschaftetenDrittmitteln
erzieltwurden;
b) vom verbleibendenRestjedieHälftefürdiefinanzielleLeistungshonorierung
vonnichtam DrittmittelgeschäftbeteiligtenMitarbeiterinnenundMitarbeiternnachArt.19Abs.1Bst.bZiff.2diesesErlassesundfürdieErgänzung
derFinanzierungvonAnreizennachArt.19Abs.1Bst.cdiesesErlasses.

## Art. 22 {#art_22}

Bemessung
a)ErfolgsbeteiligungennachArt.19Abs.1Bst.bZiff.1
1DieErfolgsbeteiligungnachArt.19Abs.1Bst.bZiff.1diesesErlassesbemisst
sichwiefolgt:
a) Jeam DrittmittelgeschäftbeteiligterLeistungseinheitstehtinsgesamtderjenigeAnteildesnachArt.21Abs.1Bst.adiesesErlassesinsgesamtzurAuszahlunggelangendenBetragszurVerfügung,derdem AnteildieserLeistungseinheitam gesamtenÜberschussausselbsterwirtschaftetenDrittmittelnder
Hochschuleentspricht.
b) DerfürdieLeistungseinheitinsgesamtzurVerfügungstehendeBetragwird
im VerhältnisdernachErfolgsbeitraggewichtetenBruttolöhneunterdenbeteiligtenMitarbeiterinnenundMitarbeiternverteilt.
2AllfälligeunterschiedlicheGewichtungenderBruttolöhneaufgrunddesErfolgsbeitragsderbeteiligtenMitarbeiterinnenundMitarbeitererfolgeninnerhalbdes
durchdenHochschulratvorgegebenenRahmens.DieLeiterinoderderLeiterder
LeistungseinheitverständigtsichdabeimitihreroderseinervorgesetztenStelleauf
denAntragandieRektorinoderdenRektor.
3ÜberdieAusrichtungderErfolgsbeteiligungenentscheidetaufAntragderLeiterinoderdesLeitersderLeistungseinheitdieRektorinoderderRektor.VorbehaltenbleibtArt.24Abs.2diesesErlasses.
4FürdieGewährungvonErfolgsbeteiligungenanMitgliederderHochschulleitung
istdieGenehmigungdesHochschulrateserforderlich.
Art.23 b)finanzielleLeistungshonorierungnachArt.19Abs.1Bst.bZiff.2
1FürdiefinanzielleLeistungshonorierungvonnichtam DrittmittelgeschäftbeteiligtenMitarbeiterinnenundMitarbeiternnachArt.19Abs.1Bst.bZiff.2dieses
Erlassesgilt:
a) MitarbeiterinnenundMitarbeitermitdergrundsätzlichenMöglichkeit,an
Erfolgsbeteiligungen ihrerLeistungseinheitteilzuhaben,haben unabhängig
davon,obihreLeistungseinheitodersiepersönlichvonErfolgsbeteiligungen
nachArt.22diesesErlassesprofitieren,keinenAnspruchauffinanzielleLeistungshonorierungnachdieserBestimmung.
b) DerHochschulratlegtdieindividuelleObergrenzefürAuszahlungennach
dieserBestimmungfest.
c) Siewirdzum gleichenZeitpunktwieErfolgsbeteiligungennachArt.22dieses
Erlassesausgerichtet.
2ÜberdieAusrichtungeinerfinanziellenLeistungshonorierungentscheidetauf
AntragdervorgesetztenStellederMitarbeiterinoderdesMitarbeitersdieRektorin
oderderRektor.VorbehaltenbleibtArt.24Abs.2diesesErlasses.
3FürdieGewährungvonfinanziellenLeistungshonorierungenanMitgliederder
HochschulleitungistdieGenehmigungdesHochschulrateserforderlich.
Art.24 c)Obergrenze
1AuszahlungennachArt.15,22und23diesesErlassessindinderSummebegrenztaufhöchstens15ProzentdesJahreslohnsderMitarbeiterinoderdesMitarbeiters.
2DerHochschulratkanninbegründetenAusnahmefälleneineAuszahlungvon
höchstens20ProzentdesJahreslohnsderMitarbeiterinoderdesMitarbeitersbeschliessen.
5.PersonalversicherungenundSozialplan (1.5.)

## Art. 25 {#art_25}

Personalversicherungen
1DerHochschulratkannergänzendeoderzusätzlicheVersicherungsdeckungen
fürdiewirtschaftlichenFolgenvonBerufs-undNichtberufsunfällensowieKrankheitabschliessen.
2ErkanndieMitarbeiterinnenundMitarbeiterverpflichten,sichandenentsprechendenPrämienzubeteiligen.Art.47Abs.3PersGkommtsachgemässzurAnwendung.

## Art. 26 {#art_26}

Sozialplan
1DerHochschulratkanneinenSozialplannachArt.55PersGerlassen.DieserbedarfderGenehmigungderRegierungdesKantonsSt.Gallen.
6.TätigkeitenausserhalbdesArbeitsverhältnisses(Nebenbeschäftigungen)(1.6.)

## Art. 27 {#art_27}

Grundsatz
1DieMitarbeiterinnenundMitarbeiterübenkeineunentgeltlichenundentgeltlichenTätigkeitenausserhalbdesArbeitsverhältnisses(Nebenbeschäftigungen)aus,
welchedieErfüllungihrerAufgabenoderdieUnabhängigkeitvonLehreundForschungbeeinträchtigenoderbeeinträchtigenkönnten.

## Art. 28 {#art_28}

Meldepflicht
1NebenbeschäftigungenunterliegenderMeldepflicht.DieHochschulleitungregelt
dieEinzelheiten.
2DieMitarbeiterinnenundMitarbeitermeldenvorgängiginsbesonderefolgende
Nebenbeschäftigungen:
a) OrganfunktioneninOrganisationen,dieeinenwirtschaftlichenZweckverfolgen;
b) FunktionenundNebenbeschäftigungeninNon-Profit-Organisationen;
c) entgeltlicheNebenbeschäftigungennachArt.22PersV;
d) dieAusübungvonöffentlichenÄmtern.

## Art. 29 {#art_29}

Zulässigkeit
1DieAusübungvonNebenbeschäftigungenkannuntersagtodermitAuflagenverbundenwerden,wenn:
a) dieUnabhängigkeitvonLehreundForschungnichtgewährleistetist;
b) sichdieTätigkeitnachteiligaufdieErfüllungderAufgabenanderHochschuleauswirktoderauswirkenkönnte;
c) sichdieTätigkeitmitdenInteressenderHochschulenichtverträgt;
d) keineklareTrennungvonderHochschulealsInstitutionerfolgt,etwadurch
VerwendungvonMaterialienoderdesLogosderHochschule;
e) dieHochschulekonkurrenziertwird;
f) dieNebenbeschäftigungzeitintensivnachArt.31diesesErlassesist.
2DerHochschulratregeltdieZuständigkeiten.

## Art. 30 {#art_30}

AbgeltungfürdieNutzungvonInfrastruktur
1ÜberdieNutzungvonInfrastrukturderHochschuledurchMitarbeiterinnenund
MitarbeiterunddieallfälligeAbgeltungderselbenentscheidetdieRektorinoder
derRektorinsachgemässerAnwendungvonArt.23Abs.2PersV.

## Art. 31 {#art_31}

ZeitintensiveNebenbeschäftigungen
1AlszeitintensivgeltenNebenbeschäftigungen,dieaddiertzum Arbeitsverhältnis
an derHochschuleeinen Beschäftigungsgradvon110Prozenterreichen oder
überschreiten.
2ZeitintensiveNebenbeschäftigungenbedürfenderGenehmigungderRektorin
oderdesRektors.BeiMitgliedernderHochschulleitungbedürfensiederGenehmigungdesHochschulrates.
3Unabhängigvom BeschäftigungsgraddürfenHaupt-undNebenbeschäftigungen
vonMitarbeiterinnenundMitarbeiternallerPersonalkategorienderHochschule
inderSummediezeitlicheObergrenzevon120Prozentnichtübersteigen.
7.Personalförderungund-entwicklung (1.7.)

## Art. 32 {#art_32}

Grundsatz
1DieHochschulefördertdieEntwicklungderMitarbeiterinnenundMitarbeiter
systematisch.
2DieVorgesetztenführenmitihrenMitarbeiterinnenundMitarbeiternwenigstenseinmaljährlicheinPersonalgespräch.DiesesdientderStandortbestimmung
undFörderungderMitarbeiterinoderdesMitarbeiterssowiederLeistungsbeurteilung.
3DasPersonalgesprächbietetderMitarbeiterinoderdem MitarbeiterGelegenheit
fürRückmeldungenzum FührungsverhaltenderoderdesVorgesetztensowiefür
AnregungenzurOrganisation.

## Art. 33 {#art_33}

GegenstanddesPersonalgesprächs
1GegenstanddesPersonalgesprächssindinsbesondere:
a) Arbeitssituation,VerhaltenundLeistung;
b) dieVereinbarungvonZielenundderenÜberprüfung;
c) dieEntwicklungsmöglichkeitenund-massnahmen,einschliesslichallfälliger
Fort-undWeiterbildungsmöglichkeiten.

## Art. 34 {#art_34}

Leistungsbeurteilung
1DieLeistungderMitarbeiterinnenundMitarbeiterwirddurchdievorgesetzten
PersonenaufGrundlagevoneinheitlichen,durchdieHochschulleitungfestgelegtenKriterienbeurteilt.
8.Erfindungen,DesignsundurheberrechtlichgeschützteWerke (1.8.)

## Art. 35 {#art_35}

VerzichtaufRechte
1DieMitarbeiterinoderderMitarbeiterverzichtetaufdieRechteanErfindungen,
DesignsundurheberrechtlichgeschütztenWerken,diesieodereralleinoder
gemeinsam mitDrittenbeiAusübungderTätigkeitim RahmendesArbeitsverhältnissesschafft.DieRechtegehörenunabhängigvonihrerSchutzfähigkeitder
Hochschule,soweitsienichtvertraglichDrittenzustehen.
2DerVerzichterfolgtunabhängigdavon,obErfindungen,DesignsundurheberrechtlichgeschützteWerkeinErfüllungodernichtinErfüllungvonPflichtenaus
dem Arbeitsverhältnisentstandensind.
3DieMitarbeiterinoderderMitarbeiterbehältdenAnspruch,alsErfinderinoder
ErfinderoderUrheberinoderUrhebergenanntzuwerden.
4MitarbeiterinnenoderMitarbeiter,dieanderSchaffungvonErfindungen,DesignsoderurheberrechtlichgeschütztenWerkenalleinodergemeinsam mitDritten
mitgewirkthaben,sindverpflichtet,derHochschuledieEntstehungvonErfindungen,DesignsoderurheberrechtlichgeschütztenWerkenumgehendzumelden.
5DieHochschulerichtetfürdieansieübergegangenenRechteanErfindungen,
DesignsundurheberrechtlichgeschütztenWerken,dienichtinErfüllungvon
Pflichtenausdem Arbeitsverhältnisentstandensind,eineangemesseneVergütung
aus,wenndiesevonerheblichem wirtschaftlichenWertsind.Art.332Abs.4des
Obligationenrechts4wirdsachgemässangewendet.DieVergütungwirddurchdie
Hochschulleitungfestgelegt.

## Art. 36 {#art_36}

ÜbertragungderRechte
1VerzichtetdieHochschuleaufeineeigeneVerwertung,kanndieMitarbeiterin
oderderMitarbeiterdieÜbertragungderRechteanErfindungen,DesignsundurheberrechtlichgeschütztenWerkenbeantragen.ÜberdenAntragentscheidetdie
Hochschulleitung.
2ÜberträgtdieHochschuleRechteanErfindungen,Designsundurheberrechtlich
geschütztenWerkenaufdieMitarbeiterinoderdenMitarbeiter:
a) behältdieHochschuledasRechtaufunentgeltlicheundunbeschränkteNutzunginnerhalbderHochschule,insbesonderefürLehreundzuwissenschaftlichenZwecken.DiesesRechtgiltauchnachBeendigungdesArbeitsverhältnissesweiter;
b) wirddieHochschuleangemessenam GewinnausderVerwertungderErfindung,desDesignsoderdesurheberrechtlichgeschütztenWerksbeteiligt.Die
HochschuleunddieMitarbeiterinoderderMitarbeiterschliessendazueine
Vereinbarungab.

## Art. 37 {#art_37}

Ausführungsbestimmungen
1DieHochschulleitungregeltweitereEinzelheitenzuRechtenanErfindungen,
DesignsundanurheberrechtlichgeschütztenWerkensowiezuAusgründungen
(Spin-Offs).DieseAusführungsbestimmungenbedürfenzurGültigkeitderGenehmigungdurchdenHochschulrat.
4 SR220.
II.BesondereBestimmungenfüreinzelnePersonalkategorien (2.)
1.ProfessorinnenundProfessoren (2.1.)
a)Arbeitszeit (2.1.1.)
Art.38 Jahresarbeitszeit
1FürProfessorinnenundProfessorengiltJahresarbeitszeit.
b)Leistungsvereinbarung (2.1.2.)
Art.39 ZweckundZuständigkeit
1DieoderderVorgesetztevereinbartmitderProfessorinoderdem Professordie
persönlicheLeistungsvereinbarungfüreinStudienjahr.Darinwirdfestgehalten,in
welchenBereichendesBerufsauftragsundinwelchem UmfangdieProfessorin
oderderProfessortätigist.
2BeiUneinigkeitentscheidetdiederProfessorinoderdem Professorvorgesetzte
Person.
3DieHochschulleitungregeltdieBestimmungenzurpersönlichenLeistungsvereinbarungineinem separatenErlass,derzurGültigkeitderGenehmigungdes
Hochschulratesbedarf.
Art.40 BerücksichtigteArbeitsleistungen
1DerHochschulratregeltdieAnrechnungvonArbeitsleistungeninderLehre
durchFestlegungeinesfürdieHochschuleinsgesamtgeltendenUmrechnungsfaktors.DieHochschulleitungerlässtdazuAusführungsbestimmungen.
2DieanrechenbareArbeitszeitfürdieübrigenInhaltedesBerufsauftragswirdin
denpersönlichenLeistungsvereinbarungengeregelt.
c)Weiterbildungszeit(Sabbatical) (2.1.3.)
Art.41 Anspruch
1ProfessorinnenundProfessorenkönnennachzehnjährigerununterbrochener
Festanstellung,davonwenigstensfünfJahrealsProfessorinoderProfessornach
Art.2Abs.1Bst.adiesesErlasses,einGesuchum eineWeiterbildungszeitvon
sechsMonatenstellen.
2Nachvollständigerfolgtem BezugeinerWeiterbildungszeitvonsechsMonaten
kanneinnächstesGesuchjeweilsnachzehnweiterenArbeitsjahrengestelltwerden.
Art.42 BewilligungundBezug
1Gesucheum WeiterbildungszeitbedürfenderGenehmigungdurchdieRektorin
oderdenRektor.BeiMitgliedernderHochschulleitungentscheidetderHochschulrat.
2DasGesuchwirdunterBerücksichtigungderLeistungunddesEntwicklungspotenzials,derVerträglichkeitmitdem BetriebderHochschulesowiedem Nutzen
fürdieHochschulebeurteilt.EsbestehtkeinAnspruchaufWeiterbildungszeit.
3VoraussetzungfürdieGenehmigungistderAbschlusseinerVereinbarung,die
sichsachgemässnachArt.11PersVrichtet.DieRückerstattungspflichtrichtetsich
nachArt.12PersV.
4DieRektorinoderderRektorkanninbegründetenAusnahmefällendenBezug
derWeiterbildungszeitvorAblaufderFristennachArt.41diesesErlassesbewilligen.
2.DozentinnenundDozenten (2.2.)
Art.43 ArbeitszeitundLeistungsvereinbarung
1FürDozentinnenundDozentengeltendieBestimmungennachArt.38bis40
diesesErlassessachgemäss.
3.Lehrbeauftragte (2.3.)
Art.44 Arbeitsverhältnis
1LehrbeauftragtekönneninLehreundWeiterbildungtätigsein.Siekönnenbefristetangestelltwerden,wenndieBedürfnissederHochschuledieserfordern.
2LehraufträgefürbefristetangestellteLehrbeauftragtewerdeninderRegelsemesterweiseerteilt.EsbestehtkeinAnspruchaufdieErteilungvonNachfolgeaufträgen.
4.WissenschaftlicheMitarbeiterinnenundMitarbeitersowiewissenschaftliche
AssistentinnenundAssistenten(Mittelbau) (2.4.)
Art.45 Funktion
1Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitersowie wissenschaftliche
AssistentinnenundAssistentenbildendenMittelbau.
2WissenschaftlicheMitarbeiterinnenundMitarbeiterkönneninallenLeistungsbereicheneingesetztwerden.WoLeistungserfassungaufBasisvonUmrechnungsfaktorenzum Einsatzkommt,wirddieseanalogwiebeidenProfessorinnenund
ProfessorensowieDozentinnenundDozentenausgestaltet.
Art.46 Arbeitszeit
1DieHochschulleitungkannfürwissenschaftlicheMitarbeiterinnenundMitarbeiterJahresarbeitszeitvorsehen.In diesem Fallgelten dieBestimmungen nach
Art.10Abs.1und2undArt.38bis40diesesErlassessachgemäss.
Art.47 Karrieremodelle
1DieHochschulleitungsiehtfürdenMittelbausystematischeKarrieremodelleund
wissenschaftlicheNachwuchsförderungvorundregeltdieEinzelheiten.
5.MitarbeiterinnenundMitarbeitermitadministrativ-akademischen
Schnittstellenfunktionen(Th irdSpace) (2.5.)
Art.48 Funktion
1MitarbeiterinnenundMitarbeitermitadministrativ-akademischenSchnittstellenfunktionenübernehmenAufgabenanderSchnittstellezwischenHochschulmanagementundakademischem Betrieb.
2MitarbeiterinnenundMitarbeitermitadministrativ-akademischenSchnittstellenfunktionen können Aufgaben in den Leistungsbereichen übernehmen.Die
HochschulleitungregeltdieEinzelheiten.
6.Administrative,technischeundbetrieblicheMitarbeiterinnenund
Mitarbeiter (2.6.)
Art.49 Funktion
1Administrative,technischeundbetrieblicheMitarbeiterinnenundMitarbeiter
stellendenoperativenBetriebderHochschulesicher.
III.Konfliktregelung (3.)
Art.50 GütlicheErledigung
1BeipersonalrechtlichenKonfliktenwirdeinegütlicheErledigungdurchAusspracheunterdenBeteiligtenangestrebt.
2FührtdieAussprachenachAbs.1dieserBestimmungnichtzum Erfolg,kann
sichdieMitarbeiterinoderderMitarbeiterjederzeitandievorgesetzteStelleoder,
fallsdieseim KonfliktParteiist,andienächsthöherevorgesetzteStelle,dieLeitung
desPersonalsoderdieOmbudsstellewenden.
Art.51 Ombudsstelle
a)WahlundZusammensetzung
1DieOmbudsstellewirddurchdenHochschulratgewählt.
2SiebestehtauseinerOmbudspersonundderenStellvertretung.Diesestehenwederim Arbeits-nochim AuftragsverhältnismitderHochschule.
3BeiderErnennungderOmbudspersonundihrerStellvertretungwirdaufeine
ausgewogeneVertretungderGeschlechtergeachtet.
Art.52 b)Aufgaben
1DieOmbudsstelle:
a) hatzum Ziel,dasVertrauenzwischendenMitarbeiterinnenundMitarbeitern
derHochschulezufördern,Konflikteaufinformellem Wegzulösenund
MissständenanderHochschulenachzugehen;
b) kann,soweitsieesalssinnvollerachtet,unterWahrungderPersönlichkeitsrechtederBetroffenendenHochschulratunddieRektorinoderdenRektor
beraten;
c) dientgleichzeitigalsMeldestellefürMissstände.
2DerHochschulratkannweitereEinzelheitenineinem separatenErlassregeln.
IV.PflichtverletzungenundpersonalrechtlicheMassnahmen (4.)
Art.53 VorgehenbeiPflichtverletzung
1ZuständigfürErmahnung,BeanstandungundEinleitungeinerAdministrativuntersuchungnachArt.71bis74PersG istdieRektorinoderderRektor.Fürdie
RektorinoderdenRektoristderHochschulratzuständig.
Art.54 PersonalrechtlicheMassnahmen
1ZuständigfürdieAnordnungvonpersonalrechtlichenMassnahmennachArt.75
bis77PersGist:
a) beiMitgliedernderHochschulleitungderHochschulrat;
b) beiProfessorinnenundProfessoren:
1. derHochschulratim FalleinerKündigungoderfristlosenKündigung;
2. dieRektorinoderderRektorindenübrigenFällen;
c) beiallenanderenMitarbeiterinnenundMitarbeiterndieRektorinoderder
Rektor.
V.Streiterledigung (5.)
Art.55 Schlichtungsstelle
1DerSchlichtungsstellegehörenan:
a) dieoderderVorsitzendeunddieoderderstellvertretendeVorsitzende.Sie:
1. werdenvom Hochschulratgewählt;
2. stehenwederim Arbeits-nochim AuftragsverhältnismitderHochschule
oderdem KantonSt.Gallen;
3. verfügenüberguteKenntnissedesPersonalrechtsdesKantonsSt.Gallen;
b) einordentlichesMitgliedundeinErsatzmitgliedalsArbeitnehmervertretung.
SiewerdenvondenPersonalvertreterinnenundPersonalvertreterninder
Hochschulversammlungim gleichenVerfahrenwiedieVertretungdesPersonalsim HochschulratnachArt.57Abs.2desHochschulstatutsvom 26.Februar20215gewählt.
c) einordentlichesMitgliedundeinErsatzmitgliedausdem KreisderHochschulleitungoderdesRektoratsstabsalsArbeitgebervertretung.Siewerden
vonderRektorinodervom Rektorgewählt.
2DieAmtsdauerderMitgliederbeträgtvierJahre.BeiRücktrittoderAusscheiden
ausdem Arbeitsverhältnis:
a) deroderdesVorsitzendenübernimmtdieoderderstellvertretendeVorsitzendederenoderdessenFunktion.DiePositiondesstellvertretendenVorsitzeswirdnachAbs.1Bst.adieserBestimmungneubesetzt;
b) deroderdesstellvertretendenVorsitzendenwirddiePositionnachAbs.1Bst.
adieserBestimmungneubesetzt;
c) einesordentlichenMitgliedsübernimmtdasErsatzmitglieddessenFunktion.
DiePositiondesErsatzmitgliedswirdnachAbs.1Bst.bodercdieserBestimmungneubesetzt;
d) einesErsatzmitgliedswirddiePositionnachAbs.1Bst.bodercdieserBestimmungneubesetzt.
5 sGS218.311.
3BeiderErnennungderMitgliederderSchlichtungsstellewirdaufeineausgewogeneVertretungderGeschlechtergeachtet.
4DieSchlichtungsstelleverhandeltinDreierbesetzung.
5StellvertretendeVorsitzendehandelnbeiVerhinderungderoderdesVorsitzenden,ErsatzmitgliederbeiVerhinderungvonordentlichenMitgliedern.SindordentlichesMitgliedundErsatzmitgliedverhindert,handeltdieoderderstellvertretendeVorsitzende.
6MitgliedernachAbs.1Bst.bundcdieserBestimmung,diederschlichtungsbegehrendenParteidirektvorgesetztoderunterstelltsind,treteninAusstand.
7DieEntschädigungderMitgliederrichtetsichnachderEntschädigungsverordnungdesKantonsSt.Gallenvom 19.Mai20096
.
Art.56 Schlichtungsverfahren
1DasSchlichtungsverfahrenrichtetsichnachArt.83Abs.2und3sowieArt.84
bis87PersG.DieAussagenderParteiensindvertraulichundwerdenim VerfahrenderpersonalrechtlichenKlagenichtverwendet.
2DieSchlichtungsstellekannsicheineVerfahrensordnunggeben,indersieweitereEinzelheitendesVerfahrensregelt.
Art.57 PersonalrechtlicheKlage
1PersonalrechtlicheKlagenandasVerwaltungsgerichtdesKantonsSt.Gallen7sind
innertsechsMonatenseitAbschlussdesSchlichtungsverfahrensnachArt.56diesesErlasseszuerheben.
2SoweitdieserErlassnichtsanderesbestimmt,kommenArt.78bis82PersGsachgemässzurAnwendung.
VI.Übergangsbestimmungen (6.)
Art.58 Löhne
a)LöhneinnerhalbdesLohnbandsdermassgebenden
Referenzfunktion
1DieLöhnederMitarbeiterinnenundMitarbeiterinnerhalbdesLohnbandsder
jeweilsmassgebendenReferenzfunktionerfahrenmitVollzugsbeginndiesesErlasseskeineÄnderung.Art.73dund73ePersVbleibenvorbehalten.
6 sGS941.13.
7 Art.50Abs.1Bst.bderVereinbarungüberdieOst–OstschweizerFachhochschulevom
15.Februar2019,sGS218.21.
Art.59 b)LöhneunterhalbdesLohnbandsdermassgebenden
Referenzfunktion
1LiegtderLohneinerMitarbeiterinodereinesMitarbeitersam 1.Januar2022unterhalbdesLohnbandsdermassgebendenReferenzfunktion,wirderaufdenMindestansatzdiesesLohnbandserhöht.VorbehaltenbleibtdieBeibehaltungeiner
UnterschreitungdesMindestansatzesum biszu10Prozent,wenndieAnforderungeneinerStelle,insbesonderebetreffendAusbildungundErfahrung,nicht
vollständigerfülltwerden.
Art.60 c)LöhneoberhalbdesLohnbandsdermassgebendenReferenzfunktion
1LiegtderLohneinerMitarbeiterinodereinesMitarbeitersam 1.Januar2022
oberhalbdesLohnbandsdermassgebendenReferenzfunktion,wird:
a) derLohnper1.Januar2025auf100ProzentdesHöchstansatzesdiesesLohnbandsgesenkt;

## Art. 37f {#art_37f}

PersGnurbiszum Höchstansatzdesmassgebenden Lohnbandsnach derallgemeinen Lohnerhöhung
gewährt.
2Abs.1Bst.adieserBestimmungwirdnichtangewendetaufMitarbeiterinnen
undMitarbeiter,dievordem 1.Januar2022das60.Altersjahrvollendethaben.
Art.61 AnrechnungvonDienstjahren
1Am 31.Dezember2021bestehende,nachbisherigem RechterworbeneDienstjahrebleibennachVollzugsbeginndiesesErlassesbestehen.
Art.62 AnspruchaufWeiterbildungszeit
1Am 31.Dezember2021bestehenderAnspruchaufWeiterbildungszeit,derden
VoraussetzungennachArt.41diesesErlassesentspricht,bleibtbeiVollzugdieses
Erlassesbestehen.WerbisherAnspruchaufWeiterbildungszeithatte,nachden
BestimmungendiesesErlassesabernichtmehr,kanndennachbisherigem Recht
anteilmässigerworbenenAnspruchbiszum 31.Dezember2024beziehen.
2FürMitarbeiterinnenundMitarbeiter,diebereitsvorVollzugsbeginndiesesErlasseszurFührungdesdurchdieFHSSt.Gallen,dieHSRRapperswiloderdieNTB
BuchsverliehenenTitelseinerProfessorinodereinesProfessorsberechtigtwaren,
werdendieJahreseitVerleihungdesTitelsandenAnspruchaufWeiterbildungszeitnachArt.41diesesErlassesangerechnet.
Art.63 BestehendeÜberzeitguthabenundZeitguthaben
1Am 31.Dezember2021bestehendeÜberzeitguthabenundZeitguthabengemäss
BestimmungenderFHSSt.Gallen,derHSRRapperswiloderderNTBBuchsoder,
sofernsolchefehlen,ÜberzeitguthabennachArt.54PersVundZeitguthabennach
Art.42PersVbleibennachVollzugsbeginndiesesErlassesbestehen.
2Am 31.Dezember2021bestehendeZeitguthabenmüssenbiszum 31.Dezember
2024abgebautwerden,soweitsiedenhöchstenÜbertragungssaldonachArt.10
diesesErlassesüberschreiten.DiedarüberhinausgehendenZeitguthabenverfallen
aufden1.Januar2025.
Art.64 LaufendeSchlichtungsverfahren
1BeiVollzugsbeginndiesesErlasseslaufendeSchlichtungsverfahrenwerdennach
bisherigem Verfahrensrechtabgewickelt.Woeinsolchesnichtbestand,kommt
dasVerfahrennachArt.56diesesErlasseszurAnwendung.
Art.65 PersönlicheLeistungsvereinbarung
1DieEinführungpersönlicherLeistungsvereinbarungennachArt.39diesesErlasseserfolgtspätestensaufBeginndesHerbstsemesters2022/23.
Art.66 AnwendungbisherigenRechtsbeiKündigungen
undLohnfortzahlungen
1FürKündigungenvonArbeitsverhältnissen,dievorVollzugsbeginndiesesErlassesmitWirkungnachVollzugsbeginndiesesErlasseserfolgen,wirdbiszurBeendigungdesArbeitsverhältnissesdiedessenBegründungzugrundeliegendepersonalrechtlicheGrundlageangewendet.
2FürdiebeiVollzugsbeginndiesesErlassesbereitslaufendenFällevonLohnfortzahlungeninfolgeUnfalloderKrankheitwirddieserErlassnichtangewendet.
*Änderungstabelle-NachBestimmung
Bestimmung Änderungstyp nGS-Fundstelle Erlassdatum Vollzugsbeginn
Erlass Grunderlass 2021-083 06.09.2021 01.01.2022
*Änderungstabelle-NachErlassdatum
Erlassdatum Vollzugsbeginn Bestimmung Änderungstyp nGS-Fundstelle
06.09.2021 01.01.2022 Erlass Grunderlass 2021-083
Anhang
Ergänzende Referenzfunktionen (Art. 12)
Mittelbau
Bezeichnung Lohnbandbreite
wissenschaftliche Assistentin oder wissenschaftlicher Assistent (WIA) 18
wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter 1 (WIM1) 20 bis 21
wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter 2 (WIM2) 22 bis 25
Lehrkörper
Bezeichnung Lohnbandbreite
Lehrbeauftragte oder Lehrbeauftragter (LEHB) 24 bis 26
Dozentin oder Dozent 1 (DOZ1) 26 bis 28
Dozentin oder Dozent 2 (DOZ2) 28 bis 31
Professorin oder Professor (PROF) 28 bis 32
Administrativ-akademische Schnittstellenfunktionen (Third Space)
Bezeichnung Lohnbandbreite
Spezialadministratorin oder Spezialadministrator (Third Space) 1 (TSP1) 18 bis 20
Spezialadministratorin oder Spezialadministrator (Third Space) 2 (TSP2) 23 bis 25
Spezialadministratorin oder Spezialadministrator (Third Space) 3 (TSP3) 28 bis 30
sGS 218.312
