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title: "Bundesgesetz über Massnahmen zur Verbesserung des Bundeshaushaltes"
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# Bundesgesetz über Massnahmen zur Verbesserung des Bundeshaushaltes

## Art. 1 Grundsatz {#art_1}

1 Zur Verbesserung des Bundeshaushaltes sind die Bundesausgaben auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und auf die finanziellen Möglichkeiten des Bundes auszurichten.
2–4 …
Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1983, in Kraft seit 1. November 1983 (AS 1983 1382 1383; BBl 1981 I 685, III 929).
Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1983, mit Wirkung seit 1. November 1983 (AS 1983 1382; BBl 1981 I 685, III 929).

## Art. 2 {#art_2}

Aufgehoben durch Art. 40 Ziff. 4 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 (AS 2001 894; BBl 1999 1597).

## Art. 2a {#art_2_a}

Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Juni 1986 (AS 1987 1717, 1718; BBl 1986 I 1). Aufgehoben durch Art. 40 Ziff. 4 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000, mit Wirkung seit 1. Januar 2001 für die SBB und 1. Januar 2002 für die Bundesverwaltung sowie die Post (AS 2001 894; BBl 1999 1597).

## Art. 3 Krisenverhütung {#art_3}

Der Bundesrat trifft im Rahmen der Ausgabenplanung die nötigen Vorbereitungen für den Fall einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung.

## Art. 4 Sparaufträge im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets 2014 {#art_4}

1 Der Bundesrat sieht gegenüber dem Finanzplan vom 22. August 2012 und späteren mehrjährigen Finanzbeschlüssen die folgenden Einsparungen vor:
2016
in Millionen Franken
1. Massnahmen im Eigenbereich der Bundesverwaltung
60,3
2. Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit
38,5
3. Optimierungen Aussennetz
6,3
4. Senkung des Zinssatzes zur Verzinsung der IV-Schuld bei der AHV
132,5
5. Massnahmen im Migrationsbereich
7,4
6. Optimierung der Betriebsbeiträge an Erziehungseinrichtungen
2,0
7. Massnahmen bei der Armee
13,0
8. Massnahmen des VBS im Transferbereich
4,6
9. Kürzungen bei den Universitäten
7,7
10. Kürzungen im ETH-Bereich
24,0
11. Massnahmen in der Landwirtschaft
0
12. Kürzung Wohnbaudarlehen
10,0
13. Priorisierungen im Bereich Nationalstrassen
95,0
14. Priorisierungen und Effizienzsteigerungen Schienenverkehr
40,0
15. Massnahmen im Umweltbereich
18,5
16. Massnahmen des UVEK im Transferbereich
2,9
2 Der Bundesrat kann bei der Budgetierung von einzelnen Sparmassnahmen abweichen, wenn dadurch das jährliche Sparziel insgesamt nicht unterschritten wird.
3 Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Festlegung der Aufwand- und Investitionskredite im Voranschlag und seinen Nachträgen bleibt vorbehalten.
Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 19. Juni 2015 über das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket 2014, in Kraft seit 1. Januar 2016 (AS 2015 4747; BBl 2013 823; 2014 8345).
Fassung gemäss Ziff. I 4 des BG vom 17. März 2017 über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019, in Kraft seit 1. Januar 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).

## Art. 4a Sparaufträge im Rahmen des Stabilisierungsprogramms 2017–2019 {#art_4_a}

1 Der Bundesrat sieht gegenüber dem provisorischen Finanzplan 2017–2019 vom 1. Juli 2015 die folgenden Einsparungen vor:
2017
2018
2019
in Millionen Franken
1. Massnahmen im Eigenbereich der Bundesverwaltung
135,2
243,4
249,8
2. Internationale Zusammenarbeit
143,0
200,5
243,4
3. Weitere Massnahmen im Transferbereich des EDA
0,3
0,9
0,9
4. Massnahmen im Transferbereich des EDI
2,6
2,6
2,6
5. Migration und Integration
0,5
11,4
11,4
6. Weitere Massnahmen im Transferbereich des EJPD
6,8
9,0
9,4
7. Armee
130,9
0
0
8. Massnahmen im Transferbereich des VBS
5,2
5,2
5,2
9. Bildung, Forschung und Innovation
68,6
60,9
66,7
10. Landwirtschaft
10,2
22,3
22,7
11. Weitere Massnahmen im Transferbereich des WBF
3,5
3,9
4,2
12. Strassen und Einlage in den Infrastrukturfonds
67,5
4,5
6,9
13. Umwelt
21,7
25,8
19,9
14. Bahninfrastruktur
53,1
84,5
93,5
15. Weitere Massnahmen im Transferbereich des UVEK
6,7
6,9
7,1
2 Der Bundesrat kann bei der Budgetierung von einzelnen Sparmassnahmen abweichen, wenn dadurch das jährliche Sparziel insgesamt nicht unterschritten wird.
3 Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Festlegung der Aufwand- und Investitionskredite im Voranschlag und in seinen Nachträgen bleibt vorbehalten.
Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 19. März 1999 über das Stabilisierungsprogramm 1998 (AS 1999 2374; BBl 1999 4). Fassung gemäss Ziff. I 4 des BG vom 17. März 2017 über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019, in Kraft seit 1. Januar 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).

## Art. 5 Inkrafttreten {#art_5}

1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
2 Es tritt am 1. Januar 1975 in Kraft.
