1 Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes sind folgende Bundesgesetze aufgehoben:
a. das Bundesgesetz vom 2. November 1898 betreffend die Fabrikation und den Vertrieb von Zündhölzern;
b. das Bundesgesetz vom 18. Juni 1914 betreffend die Arbeit in den Fabriken, unter Vorbehalt von Absatz 2;
c. das Bundesgesetz vom 31. März 1922 über die Beschäftigung der jugendlichen und weiblichen Personen in den Gewerben;
d. das Bundesgesetz vom 26. September 1931 über die wöchentliche Ruhezeit;
e. das Bundesgesetz vom 24. Juni 1938 über das Mindestalter der Arbeitnehmer.
2 Auf industrielle Betriebe bleiben die folgenden Vorschriften des Bundesgesetzes vom 18. Juni 1914 betreffend die Arbeit in den Fabriken weiterhin anwendbar:
a. …
b. die Vorschriften der Artikel 30, 31 und 33–35 über das Einigungswesen.
[BS 8 117]
SR 821.41
[BS 8 206]
[BS 8 125]
[BS 8 217 221]
SR 821.41
Aufgehoben durch Ziff. II Art. 6 Ziff. 12 des BG vom 25. Juni 1971 über die Revision des Zehnten Titels und des Zehnten Titelsbis des Obligationenrechts (Der Arbeitsvertrag), mit Wirkung seit 1. Jan. 1972 (AS 1971 1465; BBl 1967 II 241).
Art. 73
1 Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes sind ferner aufgehoben:
a. die kantonalen Vorschriften, die vom Gesetze geregelte Sachgebiete betreffen;
b. die kantonalen Vorschriften über die Ferien, unter Vorbehalt von Absatz 2.
2 Kantonale Vorschriften über die Feriendauer, die längere Ferien als Artikel 341bis Absatz 1 des Obligationenrechts vorsehen, bleiben als zivilrechtliche Bestimmungen im Rahmen von Artikel 341bis Absatz 2 des Obligationenrechts weiterhin in Kraft.
3 Vorbehalten bleiben kantonale Vorschriften über die ärztliche Untersuchung der Jugendlichen, soweit der Bund von seiner Befugnis gemäss Artikel 29 Absatz 4 keinen Gebrauch macht.
4 …
SR 220. Dem Art. 341bis Abs. 1 und 2 in der Fassung des vorliegenden BG (AS 1966 57 Art. 64) entspricht heute Art. 329a Abs. 1 in der Fassung vom 16. Dez. 1983.
Aufgehoben durch Ziff. II 408 des BG vom 15. Dez. 1989 über die Genehmigung kantonaler Erlasse durch den Bund, mit Wirkung seit 1. Febr. 1991 (AS 1991 362; BBl 1988 II 1333).
Art. 74
1 Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes. Er kann einzelne Teile oder Vorschriften des Gesetzes in einem späteren Zeitpunkt in Kraft setzen.
2 Setzt der Bundesrat nicht alle Vorschriften des Gesetzes auf den gleichen Zeitpunkt in Kraft, so bestimmt er mit der Inkraftsetzung der einzelnen Vorschriften, ob und inwieweit die in Artikel 72 Absatz 1 genannten Bundesgesetze aufgehoben sind.
Datum des Inkrafttretens: 1. Februar 1966
BRB vom 14. Jan. 1966