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3 provisions
Art. 1
1 Diese Verordnung regelt die Taggelder und Reiseentschädigungen der Mitglieder staatlicher Kommissionen, soweit hierfür nicht besondere Vorschriften
bestehen.
2 Als staatliche Kommissionen gelten solche, die auf gesetzlichen Bestimmungen beruhen oder vom Regierungsrat eingesetzt worden sind.
Art. 2 *
1 Anspruch auf Entschädigungen und ein Taggeld nach dieser Verordnung haben die von der Wahlbehörde bezeichneten Kommissionsmitglieder sowie die
Sekretäre bzw. Protokollführer.
2 Keinen Anspruch auf ein Taggeld haben Kommissionsmitglieder sowie Sekretäre bzw. Protokollführer, die vom Staat besoldet werden.
3 Die Mitglieder von Arbeits- und Projektgruppen werden nach den Bestimmungen der Verordnung über die Dienst- und Besoldungsverhältnisse des Personals der bernischen Staatsverwaltung1) entschädigt.
Art. 3
1 Das Taggeld beträgt:2) *
a für den halben Tag oder bei einer Sitzungsdauer bis zu 4 Stunden: CHF
70.–
b für den ganzen Tag oder bei einer Sitzungsdauer von mehr als 4 Stunden:
CHF 110.–
1) Aufgehoben, jetzt Personalverordnung vom 18. 5. 2005; BSG 153.011.1
2) Absatz 1Fassung vom 17. 11. 2010
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
1980 d 132 | f 132
152.256 2
2 Mit dem Taggeld sind allfällige Auslagen für Hauptmahlzeiten oder Zwischenverpflegungen abgegolten. Werden anlässlich von Sitzungen oder Besichtigungen in staatseigenen Betrieben, Heimen und Anstalten Mahlzeiten eingenommen, sind diese durch die Kommissionsmitglieder zu bezahlen. Massgebend
ist der jeweils durch den Regierungsrat festgelegte Mahlzeitenpreis der 1. Kategorie. *
3 Kommissionsmitglieder, die als Arbeitnehmer im Stunden- oder Taglohn nach
Arbeitsvertragsrecht angestellt sind, haben Anspruch auf eine zusätzliche Entschädigung im Umfang des nachgewiesenen Verdienstausfalles.
Art. 4 *
1 Für das Übernachten mit Frühstück erfolgt die Entschädigung nach den
einschlägigen Bestimmungen der Verordnung über die Dienst- und Besoldungsverhältnisse des Personals der bernischen Staatsverwaltung3).
Art. 5 *
1 Als Reiseentschädigung wird der Betrag ausgerichtet, der den Billettkosten 1.
Klasse entspricht. Sofern vom Wohnort bzw. Dienstort des Kommissionsmitgliedes zum Sitzungsort kein öffentliches Transportmittel zur Verfügung steht,
wird für die Benützung privater Motorfahrzeuge eine Kilometerentschädigung
ausgerichtet, die dem jeweils gültigen Höchstansatz der vom Regierungsrat
festgesetzten Kilometerentschädigungen für Dienstfahrten mit privaten
Motorfahrzeugen entspricht.
Art. 6
1 Diese Verordnung tritt auf den 1. Januar 1981 in Kraft. Auf diesen Zeitpunkt
wird die Verordnung vom 22. April 1969 über die Taggelder und Reiseentschädigungen der Mitglieder staatlicher Kommissionen aufgehoben.
Bern, 2. Juli 1980 Im Namen des Regierungsrates
Der Präsident: Favre
Der Staatsschreiber: Josi
3) Aufgehoben, jetzt Personalverordnung vom 18. 5. 2005; BSG 153.011.1
3 152.256
Änderungstabelle - nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
02.07.1980 01.01.1981 Erlass Erstfassung 1980 d 132 | f 132
21.12.1988 01.01.1989 Art. 3 Abs. 2 geändert 1988 d 323 | f 334
21.12.1988 01.01.1989 Art. 4 geändert 1988 d 323 | f 334
21.12.1988 01.01.1989 Art. 5 geändert 1988 d 323 | f 334
04.12.1991 01.01.1992 Art. 2 geändert 1991 d 268 | f 282
17.11.2010 01.01.2011 Art. 3 Abs. 1 geändert 10-103
152.256 4
Änderungstabelle - nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Erlass 02.07.1980 01.01.1981 Erstfassung 1980 d 132 | f 132
Art. 2 04.12.1991 01.01.1992 geändert 1991 d 268 | f 282
Art. 3 Abs. 1 17.11.2010 01.01.2011 geändert 10-103
Art. 3 Abs. 2 21.12.1988 01.01.1989 geändert 1988 d 323 | f 334
Art. 4 21.12.1988 01.01.1989 geändert 1988 d 323 | f 334
Art. 5 21.12.1988 01.01.1989 geändert 1988 d 323 | f 334