6 provisions
Art. 1
Heimdefinition
1 Als Heim gelten Einrichtungen, die über eine kantonale Betriebsbewilligung
gestützt auf die Verordnung vom 24. November 2021 über die sozialen Leistungsangebote (SLV)3) oder die Verordnung vom 23. Juni 2021 über die Aufsicht über stationäre Einrichtungen und ambulante Leistungen für Kinder
(ALKV)4) verfügen. *
2 Wurde die Erteilung der Betriebsbewilligung an eine kommunale Stelle delegiert, ist die durch die kommunale Stelle erteilte Betriebsbewilligung der kantonalen gleichgestellt.
1) SR 831.30
2) BSG 841.31
3) BSG 860.21
4) BSG 213.319.2
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
09-108
841.311 2
Art. 2 * Höchstmöglich anrechenbare Heim- oder Spitalkosten
1. Kategorien von Heimen und Spitälern
1 Für die Festlegung der höchstmöglich anrechenbaren Kosten werden drei Kategorien von Heimen und Spitälern unterschieden:
a Heime und Spitäler, die auf einer kantonalen Spital- und Pflegeheimliste
nach Artikel 39 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG)5) aufgeführt sind und zwischen dem 1. Januar
1991 und dem 31. Dezember 2010
1. keine Investitionsbeiträge des Kantons Bern gemäss Sozialhilfegesetzgebung erhalten haben oder
2. Investitionsbeiträge des Kantons Bern gemäss Sozialhilfegesetzgebung erhalten und diese bis am 31. Januar 2011 zurückerstattet haben oder
3. Investitionsbeiträge des Kantons Bern gemäss Sozialhilfegesetzgebung erhalten und mit der Gesundheits- und Fürsorgedirektion eine
Vereinbarung für deren Rückerstattung (Art. 33a) abgeschlossen haben.
b
1. Heime und Spitäler, die auf der Spital- und Pflegeheimliste des
Kantons Bern aufgeführt sind, zwischen dem 1. Januar 1991 und
dem 31. Dezember 2010 Investitionsbeiträge des Kantons Bern gemäss Sozialhilfegesetzgebung erhalten und diese weder bis am 31.
Januar 2011 zurückerstattet noch mit der Gesundheits- und Fürsorgedirektion eine Vereinbarung für deren Rückerstattung abgeschlossen haben sowie
2. alle übrigen Heime im Kanton Bern.
c * Heime ausserhalb des Kantons Bern, die im Standortkanton als Heim im
Sinne von Artikel 25a der Verordnung des Bundesrates vom 15. Januar
1971 über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)6) gelten und nicht unter Buchstabe a fallen.
Art. 3 * 2. Heime und Spitäler der Spital- und Pflegeheimliste des Kantons
Bern
1 Für Personen, die dauernd oder längere Zeit einen Platz der Spital- und Pflegeheimliste des Kantons Bern belegen (Art. 2 Abs. 1 Bst. a), werden als Ausgaben folgende täglichen Höchstbeträge anerkannt: *
a * Pflegestufe 0: CHF 180.55
5) SR 832.10
6) SR 831.301
3 841.311
b * Pflegestufe 1: CHF 182.80
c * Pflegestufe 2: CHF 196.90
d * Pflegestufen 3 bis 12: CHF 203.55
2 Der Pflegeaufwand ist mit dem Bewohnerbeurteilungssystem BESA (Bewohnerinnen-Einstufungs- und Abrechnungssystem) oder RAI (Resident Assessment Instrument) zu erheben. *
3 Bei Personen, die dauernd oder längere Zeit einen Platz der Spital- und Pflegeheimliste des Kantons Bern belegen, hat die Einstufung bei BESA mit dem
Leistungskatalog 2020 zu erfolgen. Bei RAI hat die Einstufung mit dem RAI-
Index 2016 LTCF zu erfolgen. *
4 Das Ergebnis des erhobenen Pflegeaufwands wird anhand der Tabelle in Anhang 1 der entsprechenden Pflegestufe des zentralen Systems zugeordnet.
Sie ist für die Berechnung der Ergänzungsleistungen massgebend.
5 Die für die Berechnung der Ergänzungsleistungen erforderlichen Angaben
sind für Personen, die dauernd oder längere Zeit einen Platz der Spital- und
Pflegeheimliste des Kantons Bern belegen, auf einen Tarifausweis zu übertragen, der von der Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB) anerkannt ist. Diese Angaben sind durch eine Ärztin oder einen Arzt sowie durch die Heim- beziehungsweise Spitalleitung auf dem Tarifausweis zu bestätigen. *
Art. 3a * 3. Heime und Spitäler der Spital- und Pflegeheimliste eines andern
Kantons
1 Die höchstmöglich anrechenbaren Heimkosten für Personen, die dauernd
oder längere Zeit einen Platz der Spital- und Pflegeheimliste eines andern
Kantons belegen (Art. 2 Abs. 1 Bst. a), richten sich nach Artikel 3 Absatz 1. *
2 Die Erhebung des Pflegeaufwands und die Zuordnung zu einer Pflegestufe
haben bei Personen, die dauernd oder längere Zeit einen Platz der Spital- und
Pflegeheimliste eines andern Kantons belegen, nach Artikel 3 Absatz 2 und 4
zu erfolgen. *
3 Die für die Berechnung der Ergänzungsleistungen erforderlichen Angaben
sind für Personen, die dauernd oder längere Zeit einen Platz der Spital- und
Pflegeheimliste eines andern Kantons belegen, auf einen Tarifausweis zu übertragen, der vom jeweiligen Kanton anerkannt ist. Diese Angaben sind durch die
vom jeweiligen Kanton vorgesehenen Personen auf dem Tarifausweis zu bestätigen. *
841.311 4
Artikel 2 Art. 4 * 4. Heime und Spitäler nach
Buchstabe b
1 Für Personen, die dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital nach
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer 1 einen Platz der Spital- und Pflegeheimliste belegen oder dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital nach
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer 2 leben, wird als täglicher Höchstbetrag
135 Franken anerkannt. *
2 Die für die Berechnung der Ergänzungsleistungen erforderlichen Angaben
sind auf einen Tarifausweis zu übertragen, der von der Ausgleichskasse des
Kantons Bern (AKB) anerkannt ist. Diese Angaben sind durch die Heim- beziehungsweise Spitalleitung zu bestätigen.
Art. 5 * 5. Heime nach Artikel 2 Buchstabe c *
1 Für Personen, die dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital nach
Artikel 2 Buchstabe c leben, wird als täglicher Höchstbetrag 135 Franken anerkannt.
Art. 6 Persönliche Auslagen
1 Für Personen, die dauernd oder längere Zeit einen Platz der Spital- und Pflegeheimliste belegen oder dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder
Spital nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer 2 oder Artikel 2 Absatz 1
Buchstabe c leben, werden monatlich 387 Franken für persönliche Auslagen
anerkannt. *
1.2 Tatsächliche Prämie für die obligatorische
Krankenpflegeversicherung *
Art. 6a *
1 Das Amt für Sozialversicherungen (ASV) fragt bei den Versicherern auf Verlangen der AKB die tatsächlichen Prämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (Art. 16d ELV) für die jährliche Neuberechnung der Ansprüche
auf Ergänzungsleistungen an.
2 Es stellt der AKB die nach Absatz 1 gemeldeten tatsächlichen Prämien der
Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen innert 14 Kalendertagen
seit Ersuchen durch die AKB zur Verfügung.
5 841.311
1.3 Rückerstattung rechtmässig bezogener Ergänzungsleistungen *
Art. 6b *
1 War eine verstorbene Person alleinstehend und hat sie oder ihre vorverstorbene Ehegattin bzw. ihr vorverstorbener Ehegatte oder haben beide Ehegatten
in den zehn Jahren vor dem Tod der zweitverstorbenen Person Ergänzungsleistungen bezogen, stellt das Regierungsstatthalteramt der AKB eine Kopie
des Siegelungsprotokolls für folgende Zwecke zu:
a die Vorinformation der Erben über eine allfällige Rückerstattungspflicht,
b die Ermittlung der Höhe des Nachlasses in Fällen, in denen kein Inventar
errichtet wird.
2 Ist im Siegelungsprotokoll der Bezug von Ergänzungsleistungen vermerkt
worden (Art. 11c Abs. 1 EG ELG), stellt das Regierungsstatthalteramt der AKB
folgende Unterlagen zu:
a eine Kopie der Anordnung des öffentlichen Inventars oder des Steuerinventars (Art. 19 Abs. 2 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über die Errichtung des Inventars7)) oder
b eine Kopie des Überweisungsschreibens an die Gemeinde in Fällen, in
denen ein Erbschaftsinventar angeordnet werden muss (Art. 19 Abs. 3
der Verordnung über die Errichtung des Inventars).
3 Das Regierungsstatthalteramt stellt der AKB auf Verlangen eine Kopie des Inventars (Abs. 2) ohne Beilagen zu.
4 Die Absätze 1 bis 3 gelten auch für verstorbene Person, die in eingetragener
Partnerschaft gelebt haben.
2 Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten
2.1 Allgemeine Bestimmungen
Art. 7 Verhältnis zu Leistungen anderer Versicherungen
1 Ein Anspruch auf die Vergütung der Kosten nach Artikel 6 EG ELG8) besteht
nur, soweit nicht andere Versicherungen für die Kosten aufkommen.
2 Der Bezug einer Hilflosenentschädigung der AHV, der IV, der Unfall- oder der
Militärversicherung gilt nicht als Kostenvergütung einer andern Versicherung.
7) BSG 214.431.1
8) BSG 841.31
841.311 6
Art. 8 Höhe der zu vergütenden Krankheits- und Behinderungskosten
1. Grundsatz
1 Für Krankheits- und Behinderungskosten werden pro Kalenderjahr höchstens
die Beträge nach Artikel 14 Absätze 3 bis 5 ELG und Artikel 19b ELV vergütet. *
Art. 9 2. Anspruch während eines Teils des Jahres
1 Besteht nur während eines Teils des Jahres Anspruch auf jährliche Ergänzungsleistungen, kommt trotzdem der ganze Höchstbetrag nach Artikel 8 zur
Anwendung.
Art. 10 3. Bezug einer Hilflosenentschädigung
1 Erhöht sich der Betrag der Kostenvergütung nach Artikel 14 Absatz 4 ELG
oder Artikel 19b ELV, werden die Hilflosenentschädigung der IV oder der Unfallversicherung sowie der Assistenzbeitrag der AHV oder der IV von den ausgewiesenen Kosten nach Artikel 15, 16 und 18 abgezogen. Der Betrag nach
Artikel 14 Absatz 3 Buchstabe a ELG darf jedoch nicht unterschritten werden. *
2 Hat die Krankenversicherung die Hilflosenentschädigung der IV oder der Unfallversicherung oder den Assistenzbeitrag der AHV oder der IV bei der Berechnung ihrer Vergütung von Pflegekosten zu Hause angerechnet, so wird die
Hilflosenentschädigung im Umfang der Anrechnung nicht von den ausgewiesenen Kosten abgezogen. *
3 Kommt Artikel 14 Absatz 5 ELG zur Anwendung, gelten Absatz 1 und 2 sinngemäss.
Art. 11 Ort der Kostenentstehung
1 Es werden die in der Schweiz entstandenen Krankheits- und Behinderungskosten vergütet.
2 Im Ausland entstandene Kosten werden nur vergütet, wenn
a die medizinischen Massnahmen während eines Auslandaufenthalts notwendig wurden oder
b medizinisch indizierte Massnahmen nur im Ausland durchgeführt werden
konnten.
Art. 12 Zeitlich massgebende Kosten
1 Die Krankheits- und Behinderungskosten werden für das Kalenderjahr vergütet, in dem die Rechnungsstellung erfolgt ist.
7 841.311
Art. 13 Abklärung der Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit
1 Die AKB kann im Einzelfall die Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit von
Leistungen durch Fachstellen abklären lassen.
2.2 Die einzelnen Kostenarten
Art. 14 Zahnärztliche Behandlung *
1 Es werden die Kosten von Zahnärztinnen und Zahnärzten vergütet, die über
eine kantonale Bewilligung zur selbstständigen Berufsausübung des Kantons
verfügen, in dem sie ihre Tätigkeit ausüben.
2 Für die Vergütung sind der Unfall-, Militär- und Invalidenversicherungs-Tarif
(UV/MV/IV-Tarif)9) über die Honorierung zahnärztlicher Leistungen und der
UV/MV/IV-Tarif für zahntechnische Arbeiten massgebend.
3 Sind die Kosten der Zahnbehandlung (inklusive Labor) voraussichtlich höher
als 1500 Franken, ist vor der Behandlung ein Kostenvoranschlag entsprechend
den Tarifpositionen des UV/MV/IV-Tarifs einzureichen. *
Art. 15 Hilfe, Pflege und Betreuung zu Hause
1. Pflege zu Hause
1 Als Pflege gelten alle Leistungen gemäss Artikel 7 Absatz 2 der Verordnung
des EDI vom 29. September 1995 über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV)10).
2 Es werden keine Kosten für Leistungen nach Absatz 1 vergütet, ausser für *
Artikel 3 a * die von der versicherten Person zu tragende Kostenbeteiligung nach
SLV und
b * die von Familienangehörigen erbrachte notwendige Grundpflege im Sinne
von Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe c Ziffer 1 KLV.
3 Ausgewiesene Kosten für die von Familienangehörigen erbrachte notwendige
Grundpflege (Abs. 2 Bst. b) werden mit 25 Franken pro Stunde und höchstens
9600 Franken pro Jahr vergütet, wenn die oder der Familienangehörige nicht in
die EL-Berechnung eingeschlossen ist. *
9) Zu beziehen bei: Zentralstelle für Medizinaltarife UVG, Postfach 4358, 6002 Luzern
10) SR 832.112.31
841.311 8
Art. 16 * 2. Hilfe und Betreuung zu Hause
1 Als Hilfe und Betreuung zu Hause gelten
a die Kontrollgänge zur Verzögerung oder Vermeidung eines Heim- oder
Spitaleintritts bei Personen mit kognitiven Einschränkungen oder psychischen Erkrankungen, die alleine leben und ab und zu eine geringfügige
Überwachung oder Kontrolle benötigen,
b die Begleitung auf Spaziergängen ausser Haus zur Erhaltung der Mobilität, zum Kontakt mit der Aussenwelt und zur Prävention von Immobilität,
sozialer Isolation und psychischen Krisen,
c die Hilfestellung bei Bewegungsabläufen ausserhalb von therapeutischen
Sequenzen zur Erhaltung oder Wiedererlangung von Fähigkeiten oder der
Selbstständigkeit,
d die Präsenz einer Person zur punktuellen Entlastung von betreuenden Familienangehörigen bei Sterbenden als Ergänzung zu Palliative-Care-Leistungen und bei erwachsenen Personen mit kognitiven Einschränkungen,
die eine ständige Überwachung benötigen, und
e die Installation, die Miete und die Wartung eines Notrufsystems bei sturzgefährdeten Personen zur Vermeidung eines Heim- oder Spitaleintritts.
2 Anspruch auf Leistungen nach Absatz 1 haben Personen, die
a eine Hilflosenentschädigung beziehen und
b * mit einem kleinen Arztbericht bis zehn Zeilen nachweisen, dass sie die
Voraussetzungen nach Absatz 1 erfüllen.
3 Der kleine Arztbericht bis zehn Zeilen (Abs. 2 Bst. b) muss vorgelegt werden,
wenn ein neuer Bedarf besteht oder der Bedarf sich ändert. *
4 Anspruch auf die Leistung nach Absatz 1 Buchstabe d haben auch Personen,
die keine Hilflosenentschädigung beziehen, wenn sie an einer progredienten,
weit fortgeschrittenen Krankheit leiden und zu der Zeit, in der die Erkrankung
nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht, nur noch eine begrenzte
Lebenserwartung haben. Der Bedarf an dieser Leistung ist mit einem kleinen Arztbericht bis zehn Zeilen (Abs. 2 Bst. b) nachzuweisen, aus dem hervorgeht, inwieweit die Voraussetzungen nach Absatz 1 Buchstabe d erfüllt
sind.11) *
11) Entspricht dem bisherigen Absatz 3
9 841.311
5 Die Kosten für Leistungen nach Absatz 1 werden mit höchstens 46 Franken
pro Stunde und mit einer Wegpauschale von 5 Franken vergütet, wenn der Bedarf mit einem kleinen Arztbericht bis zehn Zeilen nach Absatz 2 Buchstabe b
nachgewiesen wird. Die Wegpauschale wird höchstens einmal pro Tag vergütet. *
6 Lebt die versicherte Person in einer an ein Heim angegliederten Wohnung
und erbringt das Heim die Leistungen, wird keine Wegpauschale nach Absatz
5 vergütet. *
7 Die Kosten für Leistungen von Familienangehörigen werden mit 25 Franken
pro Stunde und höchstens im Umfang der Erwerbseinbusse vergütet, wenn die
oder der Familienangehörige12)
a nicht in die EL-Berechnung eingeschlossen ist,
b durch die Hilfe und Betreuung eine länger dauernde, wesentliche Erwerbseinbusse erleidet und
c das ordentliche AHV-Alter noch nicht erreicht hat.
8 Ein Anspruch auf eine Vergütung nach Absatz 7 besteht, wenn die versicherte Person mit einem kleinen Arztbericht bis zehn Zeilen nachweist, inwieweit
sie die Voraussetzungen nach Absatz 1 erfüllt. *
Art. 17 * 3. Hilfe und Betreuung im Haushalt
1 Ausgewiesene Kosten für die notwendige Hilfe und Betreuung im Haushalt
werden vergütet.
2 Die Kosten für Leistungen nach Absatz 1 werden mit höchstens 46 Franken
pro Stunde und mit einer Wegpauschale von 5 Franken vergütet, wenn mit einer Bedarfsabklärung nach Absatz 3 und einem kleinen Arztbericht bis zehn
Zeilen belegt wird, dass diese Leistungen für die versicherte Person notwendig
sind. Die Wegpauschale wird höchstens einmal pro Tag vergütet. *
3 Die Bedarfsabklärung muss mit dem Bedarfsabklärungsformular für hauswirtschaftliche Dienstleistungen des SPITEX Verbands des Kantons Bern oder mit
RAI-HC (Resident Assessment Instrument–Home-Care) «Hauswirtschaft» vorgenommen werden. Das Bedarfsabklärungsformular und der kleine Arztbericht
bis zehn Zeilen (Abs. 2) müssen vorgelegt werden, wenn ein neuer Bedarf besteht oder der Bedarf sich ändert. *
4 Lebt die versicherte Person in einer an ein Heim angegliederten Wohnung
und erbringt das Heim die Leistungen, wird keine Wegpauschale nach Absatz
2 vergütet. *
12) Entspricht dem bisherigen Absatz 6
841.311 10
5 Erbringt eine Organisation in einem Einsatz hauswirtschaftliche und sozialbetreuerische Leistungen, wird nur eine Wegpauschale vergütet.
6 Bezieht die versicherte Person keine Hilflosenentschädigung, werden höchstens 9600 Franken pro Jahr für die Kosten für hauswirtschaftliche Leistungen
(Abs. 2 bis 5) vergütet. *
7 Die Kosten für Leistungen von Familienangehörigen oder Drittpersonen werden nur vergütet, wenn die oder der Familienangehörige oder die Drittperson
nicht im gleichen Haushalt wie die versicherte Person lebt. Vergütet werden
höchstens 25 Franken pro Stunde und höchstens 4800 Franken pro Jahr.
8 Ein Anspruch auf eine Vergütung nach Absatz 713) besteht, wenn die versicherte Person mit einem kleinen Arztbericht bis zehn Zeilen nachweist, inwieweit für sie hauswirtschaftliche Leistungen notwendig sind. *
Art. 18 4. Hilfe, Pflege und Betreuung von Personen mit schwerer oder mittelschwerer Hilflosigkeit durch direkt angestelltes Personal
1 Kosten für arbeitsvertraglich direkt angestelltes Personal für Pflege und
Betreuung werden zu Hause wohnenden Bezügerinnen und Bezügern einer
Hilflosenentschädigung für schwere oder mittelschwere Hilflosigkeit nur vergütet, wenn
a diese Leistungen nicht durch einen nach Artikel 51 der Verordnung des
Bundesrates vom 27. Juni 1995 über die Krankenversicherung (KVV)14)
zugelassenen Leistungserbringer erbracht werden können und
b vorgängig von einer von der AKB bestimmten Fachperson Art und Umfang der Leistungen, die im konkreten Fall nicht von einem nach Artikel 51
KVV zugelassenen Leistungserbringer erbracht werden können, und das
Anforderungsprofil der anzustellenden Person festgelegt worden ist.
2 Wird eine Person angestellt, die das festgelegte Anforderungsprofil nicht erfüllt, werden keine Kosten vergütet.
Art. 19 Hilfe, Pflege und Betreuung von Behinderten in Tagesstrukturen
1 Die Kosten für Hilfe, Pflege und Betreuung von Behinderten in Tagesheimen,
Beschäftigungsstätten und ähnlichen Tagesstrukturen werden vergütet, wenn
a sich die behinderte Person mehr als fünf Stunden pro Tag dort aufhält und
13) Durch den Regierungsrat am 28. Oktober 2015 in Anwendung von Artikel 27 des Publikationsgesetzes berichtigt; RRB Nr.1266
14) SR 832.102
11 841.311
b die Tagesstruktur von einem öffentlichen oder gemeinnützigen privaten
Träger betrieben wird.
2 Pro Tag, an dem sich die behinderte Person in der Tagesstruktur aufhält, werden höchstens 45 Franken vergütet.
3 Keine Kosten werden vergütet, wenn die behinderte Person
a für ihre Tätigkeit in der Tagesstruktur mehr als 50 Franken pro Monat in
Geld erhält oder
b bei Heimaufenthalt mit EL-Berechnung nach Artikel 10 Absatz 2 ELG.
Art. 20 Ärztlich angeordnete Bade- und Erholungskuren
1 Die Kosten für ärztlich angeordnete Badekuren der versicherten Person werden nach Abzug eines angemessenen Betrags für den Lebensunterhalt vergütet, wenn die versicherte Person während des Kuraufenthalts unter ärztlicher
Kontrolle stand.
2 Die Kosten für Erholungskuren der versicherten Person in einem Heim oder
Spital und Heim- oder Spitalaufenthalte der versicherten Person zur Entlastung
der Angehörigen werden nach Abzug eines angemessenen Betrags für den
Lebensunterhalt vergütet, wenn sie ärztlich angeordnet sind.
3 Die Höchstbeträge der Artikel 3, 4 oder 5 sind sinngemäss anwendbar.
4 Für im Ausland durchgeführte Bade- und Erholungskuren werden in Abweichung von Artikel 11 Absatz 2 keine Kosten vergütet.
Art. 21 Diät
1 Ausgewiesene Mehrkosten für eine von einer Ärztin oder einem Arzt verordneten, medizinisch erforderlichen Diät gelten als Krankheitskosten, sofern die
versicherte Person nicht in einem Heim oder Spital lebt. Es wird dafür ein jährlicher Pauschalbetrag von 2100 Franken vergütet.
Art. 22 Transporte
1 Es werden die ausgewiesenen Kosten für folgende Transporte vergütet:
a Notfalltransporte in der Schweiz,
b notwendige Verlegungen in der Schweiz,
c Transporte zur nächstgelegenen medizinischen Behandlungsstelle,
d Transporte zu Tagesstrukturen (Art. 19).
841.311 12
2 Für die Transporte nach Absatz 1 Buchstaben c und d werden die Kosten für
die Benützung der 2. Klasse eines öffentlichen Verkehrsmittels vergütet. Ist die
versicherte Person wegen ihrer Krankheit oder Behinderung auf die Benützung
eines anderen Transportmittels angewiesen, werden die dafür entstandenen
Kosten vergütet.
Art. 23 Hilfsmittel und Pflegehilfsgeräte
1. Grundsätze der Vergütung
1 Für Hilfsmittel und Pflegehilfsgeräte nach Anhang 2 werden die Abgabegebühren oder Mietkosten vergütet.
2 Anstelle der Abgabegebühren oder Mietkosten werden die Anschaffungskosten vergütet, wenn
a es sich um einen in Anhang 2 besonders gekennzeichneten Gegenstand
handelt oder
b die voraussichtlichen Abgabegebühren oder Mietkosten höher sind als die
Anschaffungskosten.
3 Die Abgabegebühren, Miet- oder Anschaffungskosten von Pflegehilfsgeräten
nach Ziffer 2 Anhang 2 werden nur für die Hauspflege vergütet.
Art. 24 2. Bescheinigung
1 Ist die Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit oder Zweckmässigkeit eines Hilfsmittels oder Pflegehilfsgeräts zweifelhaft, hat die versicherte Person eine Bescheinigung einer Ärztin oder eines Arztes, einer Spezialstelle für Invalidenhilfe oder
einer Beschäftigungstherapiestelle vorzulegen.
2 Bei Hörapparaten muss die Bescheinigung nach Absatz 1 von einer oder einem von der Invalidenversicherung für die Begutachtung von Hörmitteln anerkannten Expertin oder Experten ausgestellt sein.
3 Die Kosten für die Abklärungen werden vergütet.
Art. 25 3. Vergütung bei Hilfsmitteln der AHV
1 Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten der AHV haben Anspruch auf
die Vergütung eines Drittels des von der AHV geleisteten Kostenbeitrags für
Hilfsmittel, die im Anhang zur Verordnung des EDI vom 28. August 1978 über
die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung (HVA)15) aufgeführt
sind.
15) SR 831.135.1
13 841.311
Art. 26 4. Im Ausland gekaufte Hilfsmittel und Pflegehilfsgeräte
1 Wird ein Hilfsmittel oder Pflegehilfsgerät, für das die Anschaffungskosten vergütet werden, im Ausland gekauft, so werden diese Kosten erstattet, wenn der
dafür bezahlte Preis deutlich niedriger ist als in der Schweiz.
Art. 27 5. Abgabe aus IV-Depots und Rücknahme
1 Ist ein Hilfsmittel oder Pflegehilfsgerät, das leihweise abgegeben wird, in einem IV-Depot vorhanden, so besteht kein Anspruch auf die Abgabe eines neuen Geräts.
2 Für die Rücknahme, Einlagerung und Weiterverwendung von Hilfsmitteln und
Pflegehilfsgeräten, die leihweise abgegeben werden, sind die Bestimmungen
der Verordnung des EDI vom 29. November 1976 über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI)16) sinngemäss anwendbar.
Art. 28 6. Reparatur-, Anpassungs-, Erneuerungs- und Gebrauchstrainingskosten
1 Für die Vergütung der Reparatur-, Anpassungs-, Erneuerungs- und Gebrauchstrainingskosten sind die Bestimmungen der HVI sinngemäss anwendbar.
Art. 29 Kostenbeteiligung nach Artikel 64 KVG
1 Vergütet wird die Kostenbeteiligung nach Artikel 64 KVG für Leistungen, die
die obligatorische Krankenversicherung nach Artikel 24 KVG übernimmt.
2 Hat eine versicherte Person eine Krankenversicherung mit höherer Franchise
als nach Artikel 103 Absatz 1 KVV gewählt, so wird ihr eine Kostenbeteiligung
von höchstens 1000 Franken pro Jahr vergütet.
3 Der tägliche Beitrag an die Kosten des Aufenthalts im Spital nach Artikel 64
Absatz 5 KVG wird nicht vergütet.
3 Organisation und Verfahren
Art. 30 Zuständigkeit und Anmeldung
1 Für die Festsetzung und Auszahlung der Ergänzungsleistungen ist die Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB) zuständig.
2 Der Anspruch auf Ergänzungsleistungen ist schriftlich bei der AHV-Zweigstelle am Wohnsitz der Ansprecherin oder des Ansprechers geltend zu machen.
16) SR 831.232.51
841.311 14
3 Stellvertretung ist zulässig, falls die Ansprecherin oder der Ansprecher ihre
oder seine Interessen nicht selber vertreten kann.
Art. 31 Prüfung der Angaben
1 Die AHV-Zweigstelle prüft die Angaben auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit
und klärt den Sachverhalt ab, nimmt in der Regel eine Vorberechnung des
möglichen Anspruchs vor und leitet die Akten zusammen mit ihrem Antrag an
die AKB weiter.
Art. 32 Entscheid und Auszahlung
1 Die AKB prüft den Antrag der AHV-Zweigstelle und eröffnet der Ansprecherin
oder dem Ansprecher den Entscheid mit Verfügung.
2 Die AKB überweist die Ergänzungsleistungen grundsätzlich auf ein Bank-
oder Postkonto. In einzelnen Fällen kann sie
a * die Ergänzungsleistungen bar über die AHV-Zweigstelle auszahlen und
die Auszahlung mit Auflagen verbinden,
b in Rechnung gestellte, noch nicht bezahlte Krankheits- und Behinderungskosten direkt der Rechnungsstellerin oder dem Rechnungssteller vergüten.
3 … *
Art. 33 Verrechnung
1 Rückforderungen von geleisteten Prämienverbilligungen aufgrund der Kantonalen Krankenversicherungsverordnung vom 25. Oktober 2000 (KKVV)17) können mit fälligen Ergänzungsleistungen verrechnet werden.
3a Rückerstattung von Investitionsbeiträgen *
Art. 33a * Freiwillige Rückerstattung
1 Heime und Spitäler, die auf der Spital- und Pflegeheimliste aufgeführt sind,
können die zwischen dem 1. Januar 1991 und dem 31. Dezember 2010 vom
Kanton gemäss Sozialhilfegesetzgebung erhaltenen Investitionsbeiträge zurückerstatten. Davon ausgenommen sind Investitionsbeiträge, die für besondere Fälle wie beispielsweise das Erreichen des Minergiestandards 2010 oder
Massnahmen zur Erdbebenertüchtigung ausgerichtet worden sind.
17) BSG 842.111.1
15 841.311
2 Heime und Spitäler, die Investitionsbeiträge zurückerstatten wollen, haben mit
der Gesundheits- und Fürsorgedirektion eine Rückerstattungsvereinbarung abzuschliessen. Diese tritt am 1. Januar 2011 in Kraft.
3 Mit Abschluss der Rückerstattungsvereinbarung gelten insbesondere folgende Bedingungen:
a Die Höhe der Rückerstattung wird pro rata temporis berechnet.
b Der zurückzuerstattende Betrag ist am 31. Januar 2011 fällig.
c Für Rückerstattungen nach dem 1. Februar 2011 wird ein Verzugszins gemäss Absatz 4 geschuldet.
d Die Rückerstattung muss bis spätestens Ende 2020 erfolgen.
4 Die Höhe des Verzugszinses richtet sich im 2011 nach dem hypothekarischen
Referenzzinssatz gemäss Bundesamt für Wohnungswesen. In den Folgejahren
richtet sich die Höhe des Verzugszinses nach dem hypothekarischen Referenzzinssatz vom März des jeweiligen Vorjahres und wird um einen Zuschlag
erhöht. Der Zuschlag beträgt im 2012 0.25 Prozent und erhöht sich in den Folgejahren um jeweils weitere 0.25 Prozent. Ab 2017 erhöht sich der Zuschlag
nicht mehr.
Art. 33b * Dahinfallen der bedingten Rückerstattungspflicht
1 Eine mit der Gewährung eines Investitionsbeitrags auferlegte Rückerstattungspflicht für den Fall der ganzen oder teilweisen Veräusserung des Heims
oder Spitals oder dessen Zweckänderung oder der Einstellung oder Einschränkung des Betriebs fällt dahin, wenn
a eine Rückerstattungsvereinbarung abgeschlossen (Art. 33a) oder
b der Investitionsbeitrag vor 1991 gewährt worden ist.
4 Übergangs- und Schlussbestimmungen
Art. 34 An ein Heim angegliederte Wohnungen
1 An ein Heim angegliederte Wohnungen gelten längstens bis zum 31. Dezember 2012 als Teil eines anerkannten Heims, wenn
a * das Heim über eine Betriebsbewilligung nach der SLV verfügt,
b ein Notrufsystem vorhanden ist und im Falle eines Notrufs innerhalb von
15 Minuten jemand, der die Situation einschätzen und entsprechende Hilfe anfordern kann, bei der Wohnungsbewohnerin oder dem -bewohner ist,
c allen Wohnungsbewohnerinnen und -bewohnern ein Tarifausweis mit
Pflegestufe 0 mit dem Vermerk «Wohnheimmodell» ausgestellt wird,
d der Übertritt in die stationäre Pflege des Heims jederzeit möglich ist und
841.311 16
e alle Mahlzeiten und die Wohnungsreinigung in der Taxe inbegriffen sind.
2 Bei Personen, die vor dem 1. Januar 2013 in einer an ein Heim angegliederten Wohnung nach Absatz 1 gelebt und jährliche Ergänzungsleistungen bezogen haben und weiterhin in einer solchen Wohnung leben, gilt die Wohnung
auch nach dem 1. Januar 2013 als Teil eines anerkannten Heims. *
3 Als anrechenbare Ausgabe werden höchstens 115 Franken anerkannt.18)
Art. 35 Änderung von Erlassen
1. Verordnung vom 10. September 1980 über Inkassohilfe und Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen für Kinder:19)
2. Verordnung vom 18. Dezember 2002 über das Grundstückdateninformationssystem (GRUDIS-Verordnung):20)
Art. 36 Inkrafttreten
1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2010 in Kraft.
T1 Übergangsbestimmungen der Änderung vom 17.10.2012 *
Art. T1-1 *
1 Die Vergütung der Hilfe und Betreuung zu Hause, für die die Rechnungsstellung bis am 31. Dezember 2012 erfolgt ist, richtet sich nach dem bisherigen Artikel 16 EV ELG.
2 Personen, bei denen für die Hilfe und Betreuung zu Hause eine Rechnungsstellung im Jahr 2012 erfolgt ist, müssen für die Vergütung der Hilfe und
Betreuung zu Hause, für die die Rechnungsstellung zwischen dem 1. Januar
2013 und dem 31. Dezember 2014 erfolgt, die Voraussetzung nach Artikel 16
Absatz 2 Buchstabe a EV ELG nicht erfüllen.
18) Entspricht dem bisherigen Absatz 2
19) BSG 213.221
20) BSG 215.321.5
17 841.311
T2 Übergangsbestimmung der Änderung vom 17.09.2014 *
Art. T2-1 *
1 Bei einer Person, die dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital der
Spital- und Pflegeheimliste des Kantons Bern lebt, bei der die Pflegestufe bis
am 31. Dezember 2014 ermittelt worden ist, bleibt die Pflegestufe bis längstens
am 30. Juni 2015 gültig, sofern sich der Pflegebedarf dieser Person nicht vorher ändert.
Bern, 16. September 2009 Im Namen des Regierungsrates
Der Präsident: Käser
Der Staatsschreiber: Nuspliger
Vom Eidgenössischen Departement des Innern genehmigt am 6. November
2009. (BAG 10-14)
841.311 18
Änderungstabelle - nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
16.09.2009 01.01.2010 Erlass Erstfassung 09-108
11.11.2009 01.01.2001 Art. 3 geändert 09-141
11.08.2010 01.01.2011 Art. 4 geändert 10-63
11.08.2010 01.01.2011 Art. 5 geändert 10-63
11.08.2010 01.01.2011 Titel 3a eingefügt 10-63
11.08.2010 01.01.2011 Art. 33a eingefügt 10-63
11.08.2010 01.01.2011 Art. 33b eingefügt 10-63
08.12.2010 01.01.2011 Art. 34 Abs. 2 geändert 11-3
26.10.2011 01.01.2012 Art. 2 geändert 11-127
26.10.2011 01.01.2012 Art. 3 geändert 11-127
26.10.2011 01.01.2012 Art. 3a eingefügt 11-127
26.10.2011 01.01.2012 Art. 4 geändert 11-127
Art. 5
Titel geändert 11-127
17.10.2012 01.01.2013 Art. 2 Abs. 1, c geändert 12-87
17.10.2012 01.01.2013 Art. 16 geändert 12-87
17.10.2012 01.01.2013 Art. 34 Abs. 2 geändert 12-87
17.10.2012 01.01.2013 Titel T1 eingefügt 12-87
17.10.2012 01.01.2013 Art. T1-1 eingefügt 12-87
Art. 14
Titel geändert 14-9
04.12.2013 01.01.2014 Art. 14 Abs. 3 geändert 14-9
12.03.2014 01.04.2014 Art. 16 Abs. 2, b geändert 14-35
12.03.2014 01.04.2014 Art. 16 Abs. 3 geändert 14-35
12.03.2014 01.04.2014 Art. 16 Abs. 5 geändert 14-35
12.03.2014 01.04.2014 Art. 16 Abs. 6 geändert 14-35
12.03.2014 01.04.2014 Art. 16 Abs. 8 eingefügt 14-35
12.03.2014 01.04.2014 Art. 17 geändert 14-35
26.03.2014 28.04.2014 Art. 17 Abs. 4 geändert 14-36
17.09.2014 01.01.2015 Art. 3 Abs. 1 geändert 14-84
17.09.2014 01.01.2015 Art. 3 Abs. 3 geändert 14-84
17.09.2014 01.01.2015 Titel T2 eingefügt 14-84
17.09.2014 01.01.2015 Art. T2-1 eingefügt 14-84
17.09.2014 01.01.2015 Anhang 1 Inhalt geändert 14-84
16.09.2015 01.01.2016 Art. 3 Abs. 1, a geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 3 Abs. 1, b geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 3 Abs. 1, c geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 3 Abs. 1, d geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 16 Abs. 2, b geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 16 Abs. 3 geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 16 Abs. 5 geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 17 Abs. 2 geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 17 Abs. 3 geändert 15-78
16.09.2015 01.01.2016 Art. 17 Abs. 6 eingefügt 15-78
19 841.311
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
19.10.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 1, a geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 1, b geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 1, c geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 1, d geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 16 Abs. 2, b geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 16 Abs. 3 geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 16 Abs. 4 geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 16 Abs. 5 geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 16 Abs. 8 geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 17 Abs. 2 geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 17 Abs. 3 geändert 16-064
19.10.2016 01.01.2017 Art. 17 Abs. 8 geändert 16-064
08.11.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 1 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 3 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 5 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 3a Abs. 1 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 3a Abs. 2 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 3a Abs. 3 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 4 Abs. 1 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 6 Abs. 1 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 10 Abs. 1 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 10 Abs. 2 geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 32 Abs. 2, a geändert 17-055
08.11.2017 01.01.2018 Art. 32 Abs. 3 aufgehoben 17-055
13.12.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 1 geändert 17-067
13.12.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 1, a geändert 17-067
13.12.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 1, b geändert 17-067
13.12.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 1, c geändert 17-067
13.12.2017 01.01.2018 Art. 3 Abs. 1, d geändert 17-067
13.12.2017 01.04.2018 Art. 15 Abs. 2 geändert 17-071
13.12.2017 01.04.2018 Art. 15 Abs. 2, a eingefügt 17-071
13.12.2017 01.04.2018 Art. 15 Abs. 2, b eingefügt 17-071
13.12.2017 01.04.2018 Art. 15 Abs. 3 geändert 17-071
14.11.2018 01.01.2019 Art. 3 Abs. 1, a geändert 18-084
14.11.2018 01.01.2019 Art. 3 Abs. 1, b geändert 18-084
14.11.2018 01.01.2019 Art. 3 Abs. 1, c geändert 18-084
14.11.2018 01.01.2019 Art. 3 Abs. 1, d geändert 18-084
30.10.2019 01.01.2020 Art. 3 Abs. 1, a geändert 19-064
30.10.2019 01.01.2020 Art. 3 Abs. 1, b geändert 19-064
30.10.2019 01.01.2020 Art. 3 Abs. 1, c geändert 19-064
30.10.2019 01.01.2020 Art. 3 Abs. 1, d geändert 19-064
28.10.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, a geändert 20-111
28.10.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, b geändert 20-111
28.10.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, c geändert 20-111
28.10.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, d geändert 20-111
841.311 20
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
09.12.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, a geändert 20-135
09.12.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, b geändert 20-135
09.12.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, c geändert 20-135
09.12.2020 01.01.2021 Art. 3 Abs. 1, d geändert 20-135
17.11.2021 01.01.2022 Art. 3 Abs. 1, a geändert 21-104
17.11.2021 01.01.2022 Art. 3 Abs. 1, b geändert 21-104
17.11.2021 01.01.2022 Art. 3 Abs. 1, c geändert 21-104
17.11.2021 01.01.2022 Art. 3 Abs. 1, d geändert 21-104
24.11.2021 01.01.2022 Art. 1 Abs. 1 geändert 21-122
24.11.2021 01.01.2022 Art. 15 Abs. 2, a geändert 21-122
24.11.2021 01.01.2022 Art. 34 Abs. 1, a geändert 21-122
19.10.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 1, a geändert 22-087
19.10.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 1, b geändert 22-087
19.10.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 1, c geändert 22-087
19.10.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 1, d geändert 22-087
19.10.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 2 geändert 22-087
19.10.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 3 geändert 22-087
25.10.2023 01.01.2024 Art. 3 Abs. 1, a geändert 23-067
25.10.2023 01.01.2024 Art. 3 Abs. 1, b geändert 23-067
25.10.2023 01.01.2024 Art. 3 Abs. 1, c geändert 23-067
25.10.2023 01.01.2024 Art. 3 Abs. 1, d geändert 23-067
25.10.2023 01.01.2024 Art. 3 Abs. 2 geändert 23-067
25.10.2023 01.01.2024 Art. 3 Abs. 3 geändert 23-067
08.11.2023 01.01.2024 Art. 6 Abs. 1 geändert 23-072
28.08.2024 01.01.2025 Titel 1.1 eingefügt 24-049
28.08.2024 01.01.2025 Titel 1.2 eingefügt 24-049
28.08.2024 01.01.2025 Art. 6a eingefügt 24-049
28.08.2024 01.01.2025 Titel 1.3 eingefügt 24-049
28.08.2024 01.01.2025 Art. 6b eingefügt 24-049
28.08.2024 01.01.2025 Art. 8 Abs. 1 geändert 24-049
16.10.2024 01.01.2025 Art. 3 Abs. 1, a geändert 24-046
16.10.2024 01.01.2025 Art. 3 Abs. 1, b geändert 24-046
16.10.2024 01.01.2025 Art. 3 Abs. 1, c geändert 24-046
16.10.2024 01.01.2025 Art. 3 Abs. 1, d geändert 24-046
12.11.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, a geändert 25-095
12.11.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, b geändert 25-095
12.11.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, c geändert 25-095
12.11.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, d geändert 25-095
10.12.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, a geändert 25-135
10.12.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, b geändert 25-135
10.12.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, c geändert 25-135
10.12.2025 01.01.2026 Art. 3 Abs. 1, d geändert 25-135
21 841.311
Änderungstabelle - nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Erlass 16.09.2009 01.01.2010 Erstfassung 09-108
Titel 1.1 28.08.2024 01.01.2025 eingefügt 24-049
Art. 1 Abs. 1 24.11.2021 01.01.2022 geändert 21-122
Art. 2 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-127
Art. 2 Abs. 1, c 17.10.2012 01.01.2013 geändert 12-87
Art. 3 11.11.2009 01.01.2001 geändert 09-141
Art. 3 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-127
Art. 3 Abs. 1 17.09.2014 01.01.2015 geändert 14-84
Art. 3 Abs. 1 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 3 Abs. 1 13.12.2017 01.01.2018 geändert 17-067
Art. 3 Abs. 1, a 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 3 Abs. 1, a 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 3 Abs. 1, a 13.12.2017 01.01.2018 geändert 17-067
Art. 3 Abs. 1, a 14.11.2018 01.01.2019 geändert 18-084
Art. 3 Abs. 1, a 30.10.2019 01.01.2020 geändert 19-064
Art. 3 Abs. 1, a 28.10.2020 01.01.2021 geändert 20-111
Art. 3 Abs. 1, a 09.12.2020 01.01.2021 geändert 20-135
Art. 3 Abs. 1, a 17.11.2021 01.01.2022 geändert 21-104
Art. 3 Abs. 1, a 19.10.2022 01.01.2023 geändert 22-087
Art. 3 Abs. 1, a 25.10.2023 01.01.2024 geändert 23-067
Art. 3 Abs. 1, a 16.10.2024 01.01.2025 geändert 24-046
Art. 3 Abs. 1, a 12.11.2025 01.01.2026 geändert 25-095
Art. 3 Abs. 1, a 10.12.2025 01.01.2026 geändert 25-135
Art. 3 Abs. 1, b 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 3 Abs. 1, b 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 3 Abs. 1, b 13.12.2017 01.01.2018 geändert 17-067
Art. 3 Abs. 1, b 14.11.2018 01.01.2019 geändert 18-084
Art. 3 Abs. 1, b 30.10.2019 01.01.2020 geändert 19-064
Art. 3 Abs. 1, b 28.10.2020 01.01.2021 geändert 20-111
Art. 3 Abs. 1, b 09.12.2020 01.01.2021 geändert 20-135
Art. 3 Abs. 1, b 17.11.2021 01.01.2022 geändert 21-104
Art. 3 Abs. 1, b 19.10.2022 01.01.2023 geändert 22-087
Art. 3 Abs. 1, b 25.10.2023 01.01.2024 geändert 23-067
Art. 3 Abs. 1, b 16.10.2024 01.01.2025 geändert 24-046
Art. 3 Abs. 1, b 12.11.2025 01.01.2026 geändert 25-095
Art. 3 Abs. 1, b 10.12.2025 01.01.2026 geändert 25-135
Art. 3 Abs. 1, c 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 3 Abs. 1, c 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 3 Abs. 1, c 13.12.2017 01.01.2018 geändert 17-067
Art. 3 Abs. 1, c 14.11.2018 01.01.2019 geändert 18-084
Art. 3 Abs. 1, c 30.10.2019 01.01.2020 geändert 19-064
Art. 3 Abs. 1, c 28.10.2020 01.01.2021 geändert 20-111
841.311 22
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 3 Abs. 1, c 09.12.2020 01.01.2021 geändert 20-135
Art. 3 Abs. 1, c 17.11.2021 01.01.2022 geändert 21-104
Art. 3 Abs. 1, c 19.10.2022 01.01.2023 geändert 22-087
Art. 3 Abs. 1, c 25.10.2023 01.01.2024 geändert 23-067
Art. 3 Abs. 1, c 16.10.2024 01.01.2025 geändert 24-046
Art. 3 Abs. 1, c 12.11.2025 01.01.2026 geändert 25-095
Art. 3 Abs. 1, c 10.12.2025 01.01.2026 geändert 25-135
Art. 3 Abs. 1, d 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 3 Abs. 1, d 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 3 Abs. 1, d 13.12.2017 01.01.2018 geändert 17-067
Art. 3 Abs. 1, d 14.11.2018 01.01.2019 geändert 18-084
Art. 3 Abs. 1, d 30.10.2019 01.01.2020 geändert 19-064
Art. 3 Abs. 1, d 28.10.2020 01.01.2021 geändert 20-111
Art. 3 Abs. 1, d 09.12.2020 01.01.2021 geändert 20-135
Art. 3 Abs. 1, d 17.11.2021 01.01.2022 geändert 21-104
Art. 3 Abs. 1, d 19.10.2022 01.01.2023 geändert 22-087
Art. 3 Abs. 1, d 25.10.2023 01.01.2024 geändert 23-067
Art. 3 Abs. 1, d 16.10.2024 01.01.2025 geändert 24-046
Art. 3 Abs. 1, d 12.11.2025 01.01.2026 geändert 25-095
Art. 3 Abs. 1, d 10.12.2025 01.01.2026 geändert 25-135
Art. 3 Abs. 2 19.10.2022 01.01.2023 geändert 22-087
Art. 3 Abs. 2 25.10.2023 01.01.2024 geändert 23-067
Art. 3 Abs. 3 17.09.2014 01.01.2015 geändert 14-84
Art. 3 Abs. 3 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 3 Abs. 3 19.10.2022 01.01.2023 geändert 22-087
Art. 3 Abs. 3 25.10.2023 01.01.2024 geändert 23-067
Art. 3 Abs. 5 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 3a 26.10.2011 01.01.2012 eingefügt 11-127
Art. 3a Abs. 1 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 3a Abs. 2 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 3a Abs. 3 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 4 11.08.2010 01.01.2011 geändert 10-63
Art. 4 26.10.2011 01.01.2012 geändert 11-127
Art. 4 Abs. 1 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 5 11.08.2010 01.01.2011 geändert 10-63
Art. 5 26.10.2011 01.01.2012 Titel geändert 11-127
Art. 6 Abs. 1 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 6 Abs. 1 08.11.2023 01.01.2024 geändert 23-072
Titel 1.2 28.08.2024 01.01.2025 eingefügt 24-049
Art. 6a 28.08.2024 01.01.2025 eingefügt 24-049
Titel 1.3 28.08.2024 01.01.2025 eingefügt 24-049
Art. 6b 28.08.2024 01.01.2025 eingefügt 24-049
Art. 8 Abs. 1 28.08.2024 01.01.2025 geändert 24-049
Art. 10 Abs. 1 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 10 Abs. 2 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
23 841.311
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 14 04.12.2013 01.01.2014 Titel geändert 14-9
Art. 14 Abs. 3 04.12.2013 01.01.2014 geändert 14-9
Art. 15 Abs. 2 13.12.2017 01.04.2018 geändert 17-071
Art. 15 Abs. 2, a 13.12.2017 01.04.2018 eingefügt 17-071
Art. 15 Abs. 2, a 24.11.2021 01.01.2022 geändert 21-122
Art. 15 Abs. 2, b 13.12.2017 01.04.2018 eingefügt 17-071
Art. 15 Abs. 3 13.12.2017 01.04.2018 geändert 17-071
Art. 16 17.10.2012 01.01.2013 geändert 12-87
Art. 16 Abs. 2, b 12.03.2014 01.04.2014 geändert 14-35
Art. 16 Abs. 2, b 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 16 Abs. 2, b 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 16 Abs. 3 12.03.2014 01.04.2014 geändert 14-35
Art. 16 Abs. 3 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 16 Abs. 3 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 16 Abs. 4 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 16 Abs. 5 12.03.2014 01.04.2014 geändert 14-35
Art. 16 Abs. 5 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 16 Abs. 5 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 16 Abs. 6 12.03.2014 01.04.2014 geändert 14-35
Art. 16 Abs. 8 12.03.2014 01.04.2014 eingefügt 14-35
Art. 16 Abs. 8 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 17 12.03.2014 01.04.2014 geändert 14-35
Art. 17 Abs. 2 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 17 Abs. 2 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 17 Abs. 3 16.09.2015 01.01.2016 geändert 15-78
Art. 17 Abs. 3 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 17 Abs. 4 26.03.2014 28.04.2014 geändert 14-36
Art. 17 Abs. 6 16.09.2015 01.01.2016 eingefügt 15-78
Art. 17 Abs. 8 19.10.2016 01.01.2017 geändert 16-064
Art. 32 Abs. 2, a 08.11.2017 01.01.2018 geändert 17-055
Art. 32 Abs. 3 08.11.2017 01.01.2018 aufgehoben 17-055
Titel 3a 11.08.2010 01.01.2011 eingefügt 10-63
Art. 33a 11.08.2010 01.01.2011 eingefügt 10-63
Art. 33b 11.08.2010 01.01.2011 eingefügt 10-63
Art. 34 Abs. 1, a 24.11.2021 01.01.2022 geändert 21-122
Art. 34 Abs. 2 08.12.2010 01.01.2011 geändert 11-3
Art. 34 Abs. 2 17.10.2012 01.01.2013 geändert 12-87
Titel T1 17.10.2012 01.01.2013 eingefügt 12-87
Art. T1-1 17.10.2012 01.01.2013 eingefügt 12-87
Titel T2 17.09.2014 01.01.2015 eingefügt 14-84
Art. T2-1 17.09.2014 01.01.2015 eingefügt 14-84
Anhang 1 17.09.2014 01.01.2015 Inhalt geändert 14-84
1 841.311-A1
Anhang 1 zu Artikel 3
(Stand 01.01.2015)
Pflegestufen des zentralen Systems BESA-Minuten CH-Index Bern 2015
0 0 –
1 1–20 PA0
2 21–40 PA1
3 41–60 PA2, BA1
4 61–80 PB1, BA2, IA1
5 81–100 CA1, BB1, PB2
6 101–120 PC2, BB2, PC1, IB1
7 121–140 CA2, IB2, IA2
8 141–160 RMA, RLA, CB1, PD2, PD1
9 161–180 CC1, RMB, SSA, CB2
10 181–200 SE1, SSB, CC2, RLB, PE2, PE1
11 201–220 SSC
12 >221 SE3, SE2, RMC
1 841.311-A2
Artikel 23 Anhang 2 zu
(Stand 01.01.2010)
1. Hilfsmittel
1.1* Schuhwerk Kostspielige orthopädische Änderungen von Konfektionsschuhen.
1.2* Starbrillen oder Kontaktlinsen nach
Staroperation
Für provisorische Starbrillen direkt nach der Operation werden nur
die Mietkosten vergütet.
1.3 Hilfsmittel für Blinde und hochgradig
Sehschwache
a Blindenlangstöcke
b Blindenführhunde
Sofern die Eignung der versicherten Person als Führhundehalterin
oder -halter erwiesen ist und sie sich dank dieser Hilfe ausserhalb
des Hauses selbstständig fortbewegen kann.
c Punktschriftschreibmaschinen
d Abspielgeräte für Tonträger Zum Abspielen von auf Tonträgern gesprochener Literatur.
1.4 Hilfsmittel für den Kontakt mit der
Umwelt
a Automatische Schreibgeräte
Sofern eine versicherte Person wegen Lähmung sprech- und
schreibunfähig ist und nur mit Hilfe eines solchen Geräts mit der
Umwelt in Kontakt treten kann.
b Abspielgeräte für Tonträger
Zum Abspielen von auf Tonträger gesprochener Literatur, falls eine
gelähmte versicherte Person nicht in der Lage ist, selbstständig
Bücher zu lesen.
c Seitenwendegeräte
Sofern eine versicherte Person die Voraussetzungen für ein Abspielgerät für Tonträger erfüllt und das Seitenwendegerät anstelle
des Abspielgeräts benutzt.
d Steuergeräte zur selbstständigen
Bedienung des Telefons
Sofern eine schwerstgelähmte versicherte Person, die nicht in einem
Spital oder einer spezialisierten Institution für Chronischkranke
untergebracht ist, nur durch diese Vorrichtung mit der Umwelt in
Kontakt treten kann.
2. Pflegehilfsgeräte
a Automatische Zusätze zu Sanitäreinrichtungen
Sofern die versicherte Person ohne diesen Behelf allein nicht zur
betreffenden Körperhygiene fähig ist.
b Krankenheber Sofern ärztlich bescheinigt ist, dass ein Krankenheber für die Hauspflege notwendig ist.
c Elektrobetten Sofern ärztlich bescheinigt ist, dass ein Elektrobett für die Hauspflege eine absolute Notwendigkeit ist.
d* Nachtstühle
e Aufzugständer (Bettgalgen)
Legende:
*: Es werden die Anschaffungskosten vergütet.