Art. 19
Kühlräume
1 Bei Kühlräumen, die unter 8 °C gekühlt werden, darf der mittlere Wärmezufluss durch die umschliessenden Bauteile pro Temperaturzone fünf Watt pro
Quadratmeter nicht überschreiten.
2 Für die Berechnung ist von der Auslegungstemperatur des Kühlraums und
den folgenden Umgebungstemperaturen auszugehen:
a in beheizten Räumen: Auslegungstemperatur für die Beheizung,
b gegen Aussenklima: 20 °C,
741.111 8
c gegen Erdreich oder unbeheizte Räume: 10 °C.
3 Für Kühlräume mit weniger als 30 Kubikmeter Nutzvolumen sind die Anforderungen auch erfüllt, wenn die umschliessenden Bauteile einen mittleren Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von U ≤0,15 W/m²K einhalten.
4.1.2 Gebäudetechnische Anlagen und Beleuchtung *
Art. 19a * Solarenergienutzung bei neuen auf Dauer angelegten Bauten
1. Grundsatz
1 Neubauten und Erweiterungen nach Artikel 39a Absatz 1 KEnG sind mit Anlagen zur Solarenergienutzung im Umfang von mindestens zehn Prozent der anrechenbaren Gebäudefläche auszustatten.
2 Die Anlagen zur Solarenergienutzung sind an der neu gebauten oder erweiterten Baute zu installieren.
Art. 19b * 2. Geeignete Dachflächen
1 Als geeignet gelten Dachflächen mit einer mittleren jährlichen Sonneneinstrahlung von mindestens 1000 Kilowattstunden pro Quadratmeter.
2 Geeignete Dachflächen von Neubauten und Erweiterungen sind im Umfang
von mindestens 60 Prozent ihrer Bruttofläche mit Anlagen zur Solarenergienutzung auszustatten.
3 Die effektiv auszustattende Fläche berechnet sich in Abhängigkeit von Wirkungsgrad und Neigungswinkel nach Anhang 9a.
4 Die minimal auszustattende Fläche kann auch an Fassaden oder auf anderen
Dachflächen der Baute realisiert werden.
Art. 19c * Kleine Wohnbauten
1 Der Normbedarf entspricht der Summe
a des berechneten Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser nach SIA-
Norm 380/1 «Heizwärmebedarf», Ausgabe 2016 und
b des Strombedarfs für Beleuchtung, Geräte und allgemeine Gebäudetechnik nach Anhang 7.
2 Aus dem halben Normbedarf ergibt sich der minimal erforderliche Jahresertrag der Solaranlage.
9 741.111
Art. 19d * Meldepflicht bei Erneuerungen
1. Meldepflicht
1 Eine umfassende Erneuerung einer Dachfläche liegt vor, wenn mindestens 50
Prozent deren Bruttofläche von einer Erneuerung der Eindeckung oder Abdichtung betroffen sind.
2 Von der Meldepflicht befreit sind Dachflächen mit einer Bruttofläche unter 20
Quadratmetern.
Art. 19e * 2. Verfahren
1 Die Meldung nach Artikel 39d KEnG ist in elektronischer Form im kantonalen
Übermittlungssystem für das Baubewilligungsverfahren einzureichen.
2 Bei baubewilligungspflichtigen Vorhaben ist die Meldung spätestens mit dem
Baugesuch bei der Baubewilligungsbehörde einzureichen.
3 Bei baubewilligungsfreien Vorhaben ist die Meldung spätestens sieben
Arbeitstage vor Baubeginn einzureichen.
Art. 19f * 3. Inhalt der Meldung
1 In der Meldung ist die Eignung der Dachflächen zur Solarenergienutzung mit
den prognostizierten Energieerträgen und den geschätzten Kosten einer Anlage zur Solarenergienutzung pro Dachfläche nachzuweisen.
2 Für den Nachweis ist der Solarrechner des Bundesamtes für Energie zu verwenden.
Art. 19g * Solarenergienutzung bei Parkplätzen
1. Ausstattungspflicht
1 Parkplätze nach Artikel 39e Absatz 1 und 2 KEnG sind zur Solarenergienutzung geeignet, wenn sie
a eine mittlere jährliche Sonneneinstrahlung von mindestens 1000 Kilowattstunden pro Quadratmeter aufweisen und
b über einen befestigten Untergrund verfügen.
2 Bestehende Park-and-ride-Anlagen nach Artikel 39e Absatz 2 KEnG sind mit
solaraktiven Überdachungen auszustatten, wenn sie umfassend saniert werden, spätestens innert zehn Jahren ab Inkrafttreten von Artikel T2-2 KEnG.
3 Keine Pflicht zur Ausstattung besteht für Parkplätze, die regelmässig für Veranstaltungen genutzt werden, die durch eine solaraktive Überdachung erheblich eingeschränkt würden.
741.111 10
Art. 19h * 2. Umfang und Gestaltung
1 Geeignete Parkflächen sind mit einer solaraktiven Überdachung im Umfang
von mindestens 50 Prozent der gesamten Fläche auszustatten.
2 Als solaraktive Überdachung gelten über dem Parkplatz installierte fixe oder
bewegliche Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen.
3 Die Anforderungen an die Sicherheit für den Bau und Betrieb der solaraktiven
Überdachungen richten sich nach dem Stand der Technik.
Art. 20 Heizkessel
1 Mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkessel müssen die Kondensationswärme ausnützen. *
2 Ist beim Ersatz eines Heizkessels mit einer Absicherungstemperatur von über
110 °C die Ausnützung der Kondensationswärme technisch nicht möglich, ist
dieser von der Anforderung nach Absatz 1 befreit. *
Art. 20a * Ersatz von Wärmeerzeugern
1 Beim Ersatz eines Wärmeerzeugers zur Gebäudebeheizung nach Artikel 40a
Absatz 3 KEnG sind alle Gebäude, die zum Wohnen, als Verwaltung, als Schule, zum Verkauf oder als Restaurant nach der SIA-Norm 380/1 «Heizwärmebedarf», Ausgabe 2016, genutzt werden, betroffen.
2 Als Ersatz eines Wärmeerzeugers gilt, wenn entweder der Kessel, der Brenner, der Kamin, der Öltank oder das gesamte Heizungssystem ersetzt werden. *
2a Massgebend für die Bestimmung des Alters des Gebäudes ist der Zeitpunkt
der Rechtskraft der Baubewilligung. *
3 Die Anforderungen nach Artikel 40a Absatz 2 KEnG werden erfüllt
a durch die fachgerechte Umsetzung einer Standardlösung nach Anhang 4,
b durch den Nachweis, dass mindestens die Gesamtenergieeffizienzklasse
D nach dem Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) erreicht wird
oder ein gültiges Minergie-Zertifikat vorliegt,
c wenn gegenüber dem Standardprodukt des Gasversorgers zusätzlich
mindestens 50 Prozent erneuerbares Gas aus der Schweiz mit Herkunftsnachweis bezogen wird.
11 741.111
4 Gas gilt als erneuerbar, wenn es vollständig aus erneuerbaren Energien
gewonnen oder mit erneuerbaren Energien produziert worden ist. Anrechenbar
ist der zusätzlich bezogene Anteil erneuerbaren Gases gegenüber dem Standardprodukt des Gasversorgers.
5 Für die vertragliche Sicherstellung und Gewährleistung des Gasbezugs während der Nutzungsdauer der Wärmeerzeugung ist der Energieversorger verantwortlich.
Art. 20b * Fernwärme
1 Der Fernwärmebetreiber ist verpflichtet, den Anteil fossil erzeugter Wärme
auszuweisen.
Art. 21 Wassererwärmer und Wärmespeicher
1 … *
2 Wassererwärmer sind für eine Betriebstemperatur von höchstens 60 °C auszulegen. Ausgenommen sind Wassererwärmer, deren Temperatur aus betrieblichen oder hygienischen Gründen höher sein muss.
3 Das Warmwasser in neuen Wohnbauten, Schulen, Restaurants, Spitälern,
Sportbauten, Hallenbädern gemäss der SIA-Norm 380/1, «Heizwärmebedarf»
und weiteren grossen Warmwasserverbrauchern muss zu mindestens 50 Prozent mit erneuerbarer Energie wie Sonnenenergie (Sonnenkollektoren), Geothermie, Holzenergie, Fernwärme oder mit nicht anders nutzbarer Abwärme erwärmt werden. *
4 Der Neueinbau einer direkt-elektrischen Erwärmung des Warmwassers ist in
Wohnbauten nur erlaubt, wenn *
a * das Warmwasser während der Heizperiode mit dem Wärmeerzeuger für
die Raumheizung erwärmt oder vorgewärmt wird oder
b * das Warmwasser zu mindestens 50 Prozent mit erneuerbarer Energie
oder nicht anders nutzbarer Abwärme erwärmt wird.
Art. 21a * Ersatzpflicht von bestehenden zentralen Elektro-Wassererwärmern
1 Von der Ersatzpflicht für zentrale Elektro-Wassererwärmer gemäss Artikel T1-
1 KEnG sind befreit:
a Wassererwärmer mit weniger als 100 Litern Inhalt oder
b die Wassererwärmung mit mindestens 50 Prozent erneuerbarem Strom
aus Eigenerzeugung.
741.111 12
Art. 22–26 * …
Art. 27 Kühlen, Be- und Entfeuchten
1 Anlagen zur Kühlung, Befeuchtung oder Entfeuchtung sind in bestehenden
Bauten zulässig, *
a * wenn der elektrische Leistungsbedarf für die Medienförderung und die
Medienaufbereitung, einschliesslich allfälliger Kühlung, Befeuchtung, Entfeuchtung und Wasseraufbereitung, zwölf Watt pro Quadratmeter Energiebezugsfläche nicht überschreitet, und
b * die Kaltwassertemperaturen und die Leistungszahlen für die Kälteerzeugung nach dem Stand der Technik ausgelegt sind sowie die Planung und
der Betrieb nach dem Stand der Technik erfolgen, oder
c * wenn eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung installiert wird,
die den elektrischen Leistungsbedarf nach Buchstabe a abdeckt.
2 … *
Art. 27a * Leuchtreklamen und Schaufensterbeleuchtungen
1 Neue und bestehende Leuchtreklamen, Schaufensterbeleuchtungen sowie
Beleuchtungen von Sehenswürdigkeiten sind mit Einschalt-, Ausschalt- und
Zeitsteuerungselementen auszurüsten.
2 Die Beleuchtungen sind zwischen 22.00 und 06.00 Uhr auszuschalten, sofern
sie nicht aus betrieblichen oder Sicherheitsgründen erforderlich sind.
Art. 28 Grenzwerte für den Elektrizitätsbedarf von Beleuchtungen *
1 Für neue Gebäude, Umbauten und Umnutzungen mit einer Energiebezugsfläche von mehr als 1000 Quadratmetern muss die Einhaltung der Grenzwerte für
den jährlichen Elektrizitätsbedarf für Beleuchtung (E’Li) nach der SIA-Norm
387/4 «Elektrizität in Gebäuden-Beleuchtung: Berechnung und Anforderungen», Ausgabe 20175), nachgewiesen werden. Vom Nachweis ausgenommen
sind Wohnbauten. *
2 Wird der Nachweis erbracht, dass der Zielwert der spezifischen Leistung für
die Beleuchtung (pLi) eingehalten wird, kann auf den Nachweis der Einhaltung
des Grenzwerts für den jährlichen Elektrizitätsbedarf Beleuchtung verzichtet
werden. *
3–4 … *
5) SN 565 387/4
13 741.111
Art. 28a * Gebäudeautomation bei Neubauten
1 Neubauten der Gebäudekategorien III bis XII nach der SIA-Norm 380/1
«Heizwärmebedarf», Ausgabe 2016, Anhang A, deren Energiebezugsfläche
mindestens 5000 Quadratmeter beträgt, sind mit Einrichtungen zur Gebäudeautomation auszurüsten. *
2 Die Gebäudeautomation muss folgende Überwachungsfunktionen enthalten:
a Erfassung der Energieverbrauchsdaten getrennt nach Hauptenergieträger,
b Ermittlung der Energieeffizienz-Kennzahlen der Wärmepumpen und Kältemaschinen,
c Ermittlung der Energieeffizienz-Kennzahlen von Wärmerückgewinnungs-
und Abwärmenutzungsanlagen,
d Erfassung der Betriebszeiten der Hauptkomponenten für die Aufbereitung
und Verteilung der Wärme, Kälte und Luft,
e * Erfassung der wichtigsten Vor- und Rücklauftemperaturen sowie einiger
repräsentativer Raumtemperaturen und der Aussentemperatur,
f * Erfassen der Betriebszeiten der Beleuchtung.
3 Die nach Absatz 2 erhobenen Daten müssen benutzerfreundlich dargestellt
werden. Sie müssen Aussagen für folgende Zeitperioden enthalten:
a Jahr,
b Monat oder Woche und
c Tag; pro Tag müssen die Daten mindestens während und ausserhalb der
Nutzungszeit erhoben werden.
Art. 28b * Betriebsoptimierung
1 Der Betrieb der gebäudetechnischen Anlagen ist innerhalb von drei Jahren
nach Inbetriebsetzung und danach alle fünf Jahre zu optimieren.
2 Die Pflicht zur Betriebsoptimierung gilt für Bauten der Gebäudekategorien III
bis XII nach der SIA-Norm 380/1 «Heizwärmebedarf», Ausgabe 2016, Anhang
A, mit einem Elektrizitätsverbrauch von mehr als 200‘000 Kilowattstunden pro
Jahr. *
3 Die Betriebsoptimierung umfasst die Überprüfung der Einstell- und Verbrauchswerte der Anlagen für Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär, Elektro
und Gebäudeautomation. Gegebenenfalls sind die Anlagen neu einzustellen.
741.111 14
4 Die Durchführung der Betriebsoptimierung ist in einem Bericht festzuhalten.
Dieser muss die Entwicklung des Energieverbrauchs aufzeigen. Er ist während
zehn Jahren aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.
Art. 29 Zeitweise belegte Gebäude oder Wohneinheiten
1 Neubauten oder neue Wohneinheiten, die nur zeitweise belegt sein werden,
wie Ferienwohnungen, sind mit Geräten auszurüsten, mit denen sich die
Raumtemperatur ausserhalb der Belegzeit automatisch oder mit Fernbedienung (z. B. Telefon, Internet, SMS) auf das Frostschutzniveau absenken lässt.
2 Absatz 1 gilt auch bei der Gesamterneuerung des Heizsystems von bestehenden, nur zeitweise belegten Gebäuden oder Wohneinheiten.
4.1.3 Gewichtete Gesamtenergieeffizienz bei Neubauten *
Art. 30 Gewichtete Gesamtenergieeffizienz *
1 Für Neubauten gelten für die Deckung der gewichteten Gesamtenergieeffizienz nach Artikel 42 Absatz 1 und 2 KEnG für Heizung, Warmwasser, Lüftung,
Klimatisierung, Beleuchtung, Geräte und allgemeine Gebäudetechnik die Anforderungen nach Anhang 7. *
2 Die Anforderungen müssen mit Massnahmen am Standort erfüllt werden. *
2a Von den Anforderungen nach Absatz 2 ausgenommen sind Bauten, bei denen der Bezug von erneuerbarer Energie aus einem Zusammenschluss zum
Eigenverbrauch nachgewiesen und im Grundbuch angemerkt wird. *
3 Erweiterungen von bestehenden Gebäuden, die als Neubauten im Sinne von
Artikel 1 Absatz 2 gelten, sind von den Anforderungen gemäss Absatz 1 befreit, wenn die neu geschaffene Energiebezugsfläche *
a weniger als 50 Quadratmeter oder
b maximal 20 Prozent der Energiebezugsfläche des bestehenden Gebäudeteils und nicht mehr als 1000 Quadratmeter beträgt.
Art. 31 Berechnungsregeln *
1 Die Berechnung der gewichteten Gesamtenergieeffizienz gemäss Artikel 42
KEnG richtet sich nach Anhang 7. *
2 Elektrizität aus erneuerbarer Eigenstromerzeugung oder aus Wärmekraftkopplungsanlagen wird in die Berechnung der gewichteten Gesamtenergieeffizienz miteinbezogen. *
15 741.111
2a Die Summe der anrechenbaren Eigenenergieerzeugung von erneuerbarer
Energie an die gewichtete Gesamtenergieeffizienz beträgt: *
100 Prozent Eigenverbrauch * Gewichtungsfaktor + 40 Prozent Netzeinspeisung * Gewichtungsfaktor.
3 Für die Gewichtung der Energieträger gelten die nationalen Gewichtungsfaktoren gemäss Anhang 7. *
Art. 31a–32 * … *
4.1.4 Verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung
Art. 33 Ausrüstungspflicht
1 Heizungsanlagen und Warmwasserversorgungen sind mit Geräten zur Ermittlung des Verbrauchs jeder Nutzeinheit auszurüsten
a bei neuen Gebäuden und Gebäudegruppen mit zentraler Wärmeversorgung oder
b bei der Gesamterneuerung des Heizungs- oder Warmwassersystems.
2 Bei Flächenheizungen ist für den Bauteil zwischen der Wärmeabgabe und der
angrenzenden Nutzeinheit ein Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von
höchstens 0,7 W/m²K zulässig.
3 Bestehende Gebäudegruppen mit zentraler Wärmeversorgung sind mit den
Geräten zur Erfassung des Wärmeverbrauchs für Heizung und Warmwasser
pro Gebäude auszurüsten, wenn mindestens 75 Prozent der Gebäudehülle eines der Gebäude an die Minimalanforderungen angepasst wird.
Art. 34 Abrechnung
1 Für die Abrechnungen dürfen nur Geräte verwendet werden, deren Konformität durch das Eidgenössische Institut für Metrologie METAS anerkannt ist. *
2 Für die Verteilung der Kosten sind die Grundsätze des Abrechnungsmodells
des Bundesamtes für Energie einzuhalten.
Art. 35 Befreiung
1 Von der Ausrüstungs- und Abrechnungspflicht befreit sind
a Gebäude und Gebäudegruppen mit weniger als fünf angeschlossenen
Nutzeinheiten sowie
b * Heizungsanlagen, deren installierte Wärmeerzeugerleistung (inkl. Warmwasser) 20 Watt pro Quadratmeter Energiebezugsfläche nicht übersteigt.
741.111 16
4.1.5 Weitere Befreiungen von den Minimalanforderungen
Art. 36 Wärmekraftkopplung
1 Wärmeerzeugungsanlagen, die mit fossiler Energie betrieben werden und eine thermische Leistung von weniger als zwei Megawatt aufweisen, müssen
nicht als Wärmekraftkopplungsanlagen ausgestaltet werden.
Art. 37 Wärmenutzung bei Elektrizitätserzeugungsanlagen
1 Die Erstellung von Elektrizitätserzeugungsanlagen zur Notstromerzeugung
sowie deren Betrieb für Probeläufe von höchstens 50 Stunden pro Jahr ist ohne Nutzung der im Betrieb entstehenden Wärme zulässig.
Art. 38 Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen
1 Vom Verbot ortsfester elektrischer Widerstandsheizungen nach Artikel 40 Absatz 2 KEnG befreit sind
a * die Beheizung einzelner Arbeitsplätze in ungenügend oder nicht beheizten Räumen,
b * die Notheizungen nach den Absätzen 2 und 3 sowie
c * elektrische Widerstandsheizungen, die ausschliesslich mit eigenproduziertem Solarstrom betrieben werden.
2 Bei Wärmepumpen dürfen Notheizungen bei Aussentemperaturen unter der
Auslegetemperatur eingesetzt werden.
3 Bei handbeschickten Holzheizungen sind Notheizungen bis zu einer Leistung
von 50 Prozent des Leistungsbedarfs zulässig.
4 Wenn die Hauptheizung nicht den ganzen Leistungsbedarf decken kann, gilt
eine zusätzliche elektrische Widerstandsheizung nicht als Notheizung.
Art. 39 Heizungen im Freien
1 Mobile Heizungen im Freien sind von den Anforderungen gemäss Artikel 48
KEnG befreit, wenn deren Betrieb erforderlich ist und keine dem Stand der
Technik entsprechenden Systeme betrieben werden können. *
a für die Beheizung einzelner, nicht ständiger Arbeitsplätze im Freien oder
b im Interesse des Gastgewerbes.
17 741.111
4.2 Erhöhte Anforderungen
Art. 40
1 Für Neubauten, die unter Artikel 52 Absatz 3 KEnG fallen, gelten mindestens
die Anforderungen des Minergie-A-Standards gemäss dem Reglement zur Nutzung des Produkts MINERGIE-A der Marke MINERGIE6). *
2 Für Gesamtrenovationen von bestehenden Gebäuden, die unter Artikel 52
Absatz 3 KEnG fallen, gelten mindestens die Anforderungen des Minergie-
Standards gemäss dem Reglement zur Nutzung der Marke MINERGIE. *
4.3 Grossverbraucher
Art. 41 Vertragliche Regelung
1 Die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion kann im Rahmen der vom Regierungsrat vorgegebenen Ziele mit einzelnen oder mit Gruppen von Grossverbrauchern mittel- und langfristige Verbrauchsziele vereinbaren. Sie berücksichtigt dabei die Effizienz des Energieeinsatzes zum Zeitpunkt der Zielfestlegung
und die absehbare technische und wirtschaftliche Entwicklung der Verbraucher. *
2 Im Vertrag werden mindestens festgelegt:
a Ausgangslage und Verbrauchsziele,
b Kontrolle der Einhaltung,
c Berichterstattung,
d Befreiung von den Minimalanforderungen,
e Vertragsdauer.
3 Die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion kann den Vertrag durch Verfügung kündigen, wenn die Verbrauchsziele nicht erreicht werden. *
Art. 42 Befreiung
1 Für die Dauer des Vertrags können die Grossverbraucher von der Einhaltung
folgender Bestimmungen des KEnG und dieser Verordnung entbunden werden:
a Artikel 40 Absatz 2 KEnG (ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen),
b * …
c Artikel 44 Absatz 2 KEnG (Abwärmenutzung),
d Artikel 46 KEnG (Wärmenutzung bei mit erneuerbaren gasförmigen
Brennstoffen betriebenen Elektrizitätserzeugungsanlagen),
6) www.minergie.ch
741.111 18
e Artikel 47 KEnG (Wärmenutzung bei mit erneuerbaren festen oder flüssigen Brennstoffen betriebenen Elektrizitätserzeugungsanlagen),
f Artikel 48 KEnG (Heizungen im Freien),
g Artikel 50 KEnG (nur zeitweise belegte Gebäude),
h Artikel 21 KEnV (Wassererwärmer und Wärmespeicher),
i–m * …
n Artikel 27 KEnV (Anlagen zur Kühlung, Befeuchtung oder Entfeuchtung),
o * Artikel 28 KEnV (Grenzwerte für den Elektrizitätsbedarf),
p * Artikel 28b KEnV (Betriebsoptimierung),
q * Artikel 30 KEnV (Gewichtete Gesamtenergieeffizienz).
5 Förderung
5.1 Staatsbeiträge
5.1.1 Spezialgesetzliche Bestimmungen
Art. 43 Staatsbeiträge an die Energieplanung
1 Staatsbeiträge für kommunale und regionale Richtpläne Energie nach Artikel
57 Absatz 1 und Absatz 2 Buchstabe a KEnG werden nach den Bestimmungen
der Verordnung vom 10. Juni 1998 über die Leistungen des Kantons an Massnahmen und Entschädigungen im Interesse der Raumplanung (Planungsfinanzierungsverordnung, PFV)7) gewährt.
Art. 44 Staatsbeiträge an Bürgschaftsgenossenschaften
1 Staatsbeiträge an Bürgschaftsgenossenschaften für energietechnische Gebäudeanpassungen nach Artikel 60 KEnG richten sich nach den besonderen
Bestimmungen des Regierungsrats.
5.1.2 Allgemeine Bestimmungen
Art. 45 Form der Staatsbeiträge
1 Die Staatsbeiträge werden als nichtrückzahlbare Beiträge (Beiträge à fonds
perdu) ausgerichtet.
Art. 46 Empfängerinnen der Staatsbeiträge
1 Empfängerinnen und Empfänger von Staatsbeiträgen können Gemeinden,
Planungsregionen, Regionalkonferenzen, Gemeindeverbindungen, andere juristische Personen oder natürliche Personen sein.
7) BSG 706.111
19 741.111
2 Für Gebäude und Anlagen, die ganz oder mehrheitlich im Eigentum des Bundes oder des Kantons stehen, werden keine Beiträge gewährt.
Art. 47 Form und Inhalt der Gesuche
1 … *
2 Gesuche um Finanzhilfen nach den Artikeln 56 Absatz 1, 58 und 59 KEnG
haben alle für die Überprüfung der gesetzlichen, technischen und betrieblichen
Voraussetzungen erforderlichen Angaben und Unterlagen zu enthalten.
3 Besteht für eine Beitragskategorie ein amtliches Formular, ist dieses für die
Gesuchseingabe zu verwenden.
4 Eigentümerinnen und Eigentümer, die Finanzhilfen nach Artikel 58 Absatz 1
Buchstabe b KEnG beantragen, haben für die Auszahlung des Beitrags den
GEAK für das bestehende Gebäude einzureichen, soweit der GEAK für diese
Gebäudekategorie zur Verfügung steht. *
Art. 48 Zuständigkeit und Termine
1 Gesuche um Staatsbeiträge sind beim Amt für Umwelt und Energie einzureichen. *
2 Sie sind vor Baubeginn oder Durchführung der Massnahme einzureichen. Auf
später eingereichte Gesuche wird nicht eingetreten.
Art. 49 Beitragszusicherung
1 Die für die Bewilligung der Ausgabe zuständige Behörde setzt in der Beitragszusicherung die anrechenbaren Kosten, die beitragsberechtigten Arbeiten und
den anwendbaren Beitragssatz fest. Es gelten dabei die durch die zuständige
Behörde definierten Bedingungen und Auflagen im Zeitpunkt der Einreichung
des Gesuchs. *
Art. 50 Auszahlung
1 Staatsbeiträge werden nur aufgrund von vollständigen Abrechnungsunterlagen ausbezahlt.
2 Finanzhilfen werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen
Mittel ausbezahlt.
741.111 20
5.1.3 Information, Weiterbildung und Energieberatungsstellen
Art. 51 Information
1 Für Veranstaltungen Dritter zur Sensibilisierung und Motivation der Bevölkerung sowie für produktneutrale Informationen können Finanzhilfen gewährt
werden.
Art. 52 Aus- und Weiterbildung
1 Veranstaltungen Dritter zur Aus- und Weiterbildung von Berufsfachleuten im
Energiebereich, wie Fachleuten aus Hochbau und Gebäudetechnik, sowie von
Baubehörden können mit Finanzhilfen unterstützt werden.
Art. 52a * Finanzhilfen für Gemeinden
1 Der Kanton kann Gemeinden Finanzhilfen für die Erarbeitung von Strategien,
Konzepten und Beurteilungen sowie für die Durchführung von weiteren
Projekten in den Bereichen Energie, Klima und nachhaltige Entwicklung
gewähren.
Art. 53 Energieberatungsstellen
1. Abgeltungen
1 Der Kanton gewährt Abgeltungen für die Energieberatungsstellen, falls diese
die Anforderungen von Artikel 54 und 55 erfüllen.
2 Der Regierungsrat legt periodisch die Höhe der Pauschalbeiträge fest.
3 Das Amt für Umwelt und Energie kann mit den Planungsregionen und Regionalkonferenzen einen Leistungsvertrag über Abgeltungen und Aufgaben abschliessen. Vorbehalten bleibt die Zustimmung der für die Bewilligung der Ausgabe zuständigen Behörde. *
Art. 54 2. Aufgaben und Qualitätsanforderungen
1 Die Energieberatungsstellen beraten Privatpersonen, Unternehmen und
Gemeinden in Energie- und Klimafragen und unterstützen Bund und Kanton
bei Informationskampagnen. *
2 Sie stellen sicher, dass
a bei der Beratung die Zielsetzungen des KEnG berücksichtigt werden,
b die Beratung firmen- und produktneutral erfolgt,
c Personen, die für die Energieberatungsstelle im Auftragsverhältnis beratend tätig sind, diese Beratung klar von ihrer übrigen Tätigkeit trennen.
21 741.111
3 Weitere Inhalte werden in den Leistungsvereinbarungen zwischen dem Amt
für Umwelt und Energie und den Planungsregionen oder Regionalkonferenzen
festgelegt. *
4 Sie bieten die Beratungen in der Regel kostenlos an. Für Beratungen vor Ort
kann ein Unkostenbeitrag in Rechnung gestellt werden.
Art. 55 3. Qualitätssicherung
1 Die Planungsregionen oder Regionalkonferenzen reichen dem Amt für Umwelt und Energie jährlich die in den Leistungsvereinbarungen bestimmten Unterlagen ein. *
5.1.4 Energienutzung
Art. 56 Anrechenbare Kosten
1 Bei Voruntersuchungen zur Errichtung von Energieerzeugungsanlagen oder
Verteilnetzen für erneuerbare Energien oder Abwärme gelten die Kosten für
Machbarkeitsstudien als anrechenbar. Aufwendungen der Auftraggeberinnen
und Auftraggeber selbst sind nicht anrechenbar.
2 Finanzhilfen werden nur gewährt, wenn die Energieerzeugungsanlagen oder
Verteilnetze nicht im Widerspruch zur kommunalen und regionalen Energieplanung stehen.
Art. 57 Anlagekosten
1 Die Anlagekosten für die Erstellung oder den Ersatz von Anlagen zur Gewinnung, Verteilung und Nutzung von erneuerbaren Energien oder Abwärme und
für die Erhöhung der Energieeffizienz setzen sich aus den Kosten für Planung,
Lieferung und Ausführung zusammen.
Art. 58 Besonders energieeffiziente Gebäude
1 Als besonders energieeffizient im Sinne von Artikel 59 Absatz 4 KEnG gelten: *
a neu erstellte Gebäude, die hinsichtlich Gebäudehülle und Gesamtenergieeffizienz zur besten Effizienzklasse des GEAK gehören,
b bestehende Gebäude, die nach einer umfassenden energietechnischen
Erneuerung hinsichtlich Gebäudehülle und Gesamtenergieeffizienz mindestens zur zweitbesten Effizienzklasse des GEAK gehören.
741.111 22
Art. 59 Gebäudeanpassung und Information über Finanzhilfen
1 Finanzhilfen an Gebäudeanpassungen nach Artikel 59 KEnG werden
gewährt, wenn eine Verbesserung um mindestens zwei Effizienzklassen des
GEAK hinsichtlich Gebäudehülle und Gesamtenergieeffizienz erreicht wird.
2 Das Amt für Umwelt und Energie erteilt Mieterinnen und Mietern auf schriftliche Anfrage hin Auskunft darüber, ob und in welcher Höhe Finanzhilfen an ihr
Mietobjekt zugesichert oder ausbezahlt worden sind. *
6 Vollzug
Art. 60 Zuständige Stelle
1 Zuständige Stelle der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion für den
Vollzug der Energiegesetzgebung ist das Amt für Umwelt und Energie. *
Art. 60a * Datenbearbeitung
1 Das Amt für Umwelt und Energie kann auf die zum Vollzug der Energie- und
Klimagesetzgebung erforderlichen energierelevanten Daten der öffentlichen
Verwaltungen und des kantonalen Übermittlungssystems für das Baubewilligungsverfahren zugreifen und die benötigten Daten bearbeiten. Der Zugriff auf
das kantonale Übermittlungssystem erfolgt im Abrufverfahren.
Art. 61 Nachweis der Einhaltung der Minimalanforderungen
1 Die Einhaltung der Minimalanforderungen ist im Baubewilligungsverfahren
nachzuweisen. Besteht für die Nachweispflicht ein amtliches Formular, ist dieses für den Nachweis zu verwenden.
Art. 62 Befreiungen
1 Wer sich bei einem baubewilligungspflichtigen Bauvorhaben auf Befreiungstatbestände nach Artikel 17 Absatz 2, 20 Absatz 2, 21a, 30 Absatz 3, 35 und
36 bis 39 beruft, hat im Baubewilligungsverfahren nachzuweisen, dass diese
erfüllt sind. *
Art. 63 Erleichterungen
1 Gesuche um Erleichterungen nach Artikel 17 Absatz 1 sind zu begründen.
Die Baubewilligungsbehörde entscheidet über die Gesuche.
Art. 64 Ausnahmen
1 Das Amt für Umwelt und Energie entscheidet über Ausnahmen *
a von den Vorschriften über die Energienutzung gemäss Artikel 36 KEnG,
23 741.111
b von der Anpassungspflicht für Baudenkmäler gemäss Artikel 38 KEnG,
c * für Heizungen im Freien gemäss Artikel 48 Absatz 2 KEnG,
d * …
2 Zu Ausnahmegesuchen gemäss Artikel 38 KEnG hört das Amt für Umwelt
und Energie die kantonale Denkmalpflege an. *
3 Die Baubewilligungsbehörde entscheidet über Ausnahmen gemäss Artikel
39c und 39e KEnG. *
7 Übergangs- und Schlussbestimmungen
Art. 65 Änderung von Erlassen
1 Folgende Erlasse werden geändert:
1. Verordnung vom 10. Juni 1998 über die Leistungen des Kantons an
Massnahmen und Entschädigungen im Interesse der Raumplanung (Planungsfinanzierungsverordnung, PFV):8)
2. Verordnung vom 25. Mai 2011 über die Begriffe und Messweisen im Bauwesen (BMBV):9)
Art. 66 Aufhebung eines Erlasses
1 Die kantonale Energieverordnung vom 13. Januar 2003 (BSG 741.111) wird
aufgehoben.
Art. 67 Inkrafttreten
1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2012 in Kraft.
T1 Übergangsbestimmungen der Änderung vom 16.11.2022 *
Art. T1-1 * Übergangsbestimmung zu Artikel T1-3 KEnG
1 Für die Umrechnung vom gewichteten Energiebedarf zur gewichteten Gesamtenergieeffizienz ist die gleiche prozentuale Reduktion anzuwenden.
Bern, 26. Oktober 2011 Im Namen des Regierungsrates
Der Präsident: Pulver
Der Staatsschreiber: Nuspliger
8) BSG 706.111
9) BSG 721.3
741.111 24
Änderungstabelle - nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
26.10.2011 01.01.2012 Erlass Erstfassung 11-126
18.05.2016 01.09.2016 Art. 2 Abs. 2 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 4 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 4 Abs. 1, 1. aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 4 Abs. 1, 2. aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 4 Abs. 1, 3. aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 4 Abs. 1, 4. aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 4 Abs. 1, 5. aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 4 Abs. 2 eingefügt 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 8 aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 14 Abs. 1, b geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 15 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 17 Abs. 2, c geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 21 Abs. 3 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 21 Abs. 4 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 21 Abs. 4, a geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 21 Abs. 4, b geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 22 Abs. 3 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 23 Abs. 1, b geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 23 Abs. 1, c aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 23 Abs. 1, d aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 24 Abs. 2 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 24 Abs. 3 eingefügt 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 25 Abs. 3 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 26 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 26 Abs. 2 aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 28a eingefügt 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 28b eingefügt 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 30 Titel geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 30 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 30 Abs. 2 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 30 Abs. 2, a aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 30 Abs. 2, b aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 30 Abs. 3 eingefügt 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 31 Titel geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 31 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 31 Abs. 2 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 31 Abs. 3 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 32 Titel geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 32 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 34 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 35 Abs. 1, b geändert 16-037
25 741.111
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
18.05.2016 01.09.2016 Art. 42 Abs. 1, b aufgehoben 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 42 Abs. 1, o geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 42 Abs. 1, p eingefügt 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 42 Abs. 1, q eingefügt 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Art. 47 Abs. 1 geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Anhang 1 Inhalt geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Anhang 2 Inhalt geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Anhang 3 Inhalt geändert 16-037
18.05.2016 01.09.2016 Anhang 7 Name und Inhalt
16-037
18.05.2016 01.09.2016 Anhang 8 Name und Inhalt
16-037
18.05.2016 01.09.2016 Anhang 9 eingefügt 16-037
17.02.2021 01.04.2021 Art. 7 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 9 Abs. 2 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 10 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 10 Abs. 2 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 11 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 12 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 41 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 41 Abs. 3 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 48 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 53 Abs. 3 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 55 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 59 Abs. 2 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 60 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 64 Abs. 1 geändert 21-016
17.02.2021 01.04.2021 Art. 64 Abs. 2 geändert 21-016
16.11.2022 01.01.2023 Ingress geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 1 Abs. 4 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 1 Abs. 5 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 1 Abs. 7 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 1 Abs. 8 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 1 Abs. 9 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 3, a geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 3, b geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 3 Abs. 3, c geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Titel 2.2 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 8a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 14 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Titel 4.1.2 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 20 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 20 Abs. 2 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 20a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 20b eingefügt 22-097
741.111 26
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
16.11.2022 01.01.2023 Art. 21 Abs. 1 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 21 Abs. 3 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 21a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 22 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 23 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 24 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 25 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 26 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 27 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 27 Abs. 1, a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 27 Abs. 1, b eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 27 Abs. 1, c eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 27 Abs. 2 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 27a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28 Titel geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28 Abs. 2 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28 Abs. 3 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28 Abs. 4 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28a Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28a Abs. 2, e geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28a Abs. 2, f eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 28b Abs. 2 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Titel 4.1.3 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 30 Titel geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 30 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 30 Abs. 2a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 31 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 31 Abs. 2 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 31 Abs. 2a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 31 Abs. 3 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 31a eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 32 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 39 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 40 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 40 Abs. 2 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 42 Abs. 1, i aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 42 Abs. 1, k aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 42 Abs. 1, l aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 42 Abs. 1, m aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 42 Abs. 1, q geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 47 Abs. 4 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 49 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 54 Abs. 3 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 55 Abs. 1 geändert 22-097
27 741.111
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
16.11.2022 01.01.2023 Art. 55 Abs. 1, a aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 55 Abs. 1, b aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 55 Abs. 1, c aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 55 Abs. 1, d aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 62 Abs. 1 geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 64 Abs. 1, c geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. 64 Abs. 1, d eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Titel T1 eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Art. T1-1 eingefügt 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Anhang 3 Inhalt geändert 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Anhang 4 Name und Inhalt
22-097
16.11.2022 01.01.2023 Anhang 5 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Anhang 6 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Anhang 7 Name und Inhalt
22-097
16.11.2022 01.01.2023 Anhang 8 aufgehoben 22-097
16.11.2022 01.01.2023 Anhang 9 aufgehoben 22-097
11.01.2023 01.03.2023 Art. 47 Abs. 1 aufgehoben 23-006
22.10.2025 01.01.2026 Ingress geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 16 Abs. 2 geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19a eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19b eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19c eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19d eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19e eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19f eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19g eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 19h eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 20a Abs. 2 geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 20a Abs. 2a eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 27 Abs. 1 geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 27 Abs. 1, a geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 27 Abs. 1, c geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 31a aufgehoben 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 38 Abs. 1, a geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 38 Abs. 1, b geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 38 Abs. 1, c eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 40 Abs. 1 geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 52a eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 54 Abs. 1 geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 58 Abs. 1 geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 60a eingefügt 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 64 Abs. 1, d aufgehoben 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Art. 64 Abs. 3 eingefügt 25-089
741.111 28
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
22.10.2025 01.01.2026 Anhang 7 Inhalt geändert 25-089
22.10.2025 01.01.2026 Anhang 9a eingefügt 25-089
29 741.111
Änderungstabelle - nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Erlass 26.10.2011 01.01.2012 Erstfassung 11-126
Ingress 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Ingress 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 1 Abs. 4 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 1 Abs. 5 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 1 Abs. 7 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 1 Abs. 8 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 1 Abs. 9 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 2 Abs. 2 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 3 Abs. 3, a 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 3 Abs. 3, b 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 3 Abs. 3, c 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 4 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 4 Abs. 1, 1. 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 4 Abs. 1, 2. 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 4 Abs. 1, 3. 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 4 Abs. 1, 4. 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 4 Abs. 1, 5. 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 4 Abs. 2 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
Art. 7 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Titel 2.2 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 8 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 8a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 9 Abs. 2 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 10 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 10 Abs. 2 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 11 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 12 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 14 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 14 Abs. 1, b 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 15 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 16 Abs. 2 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 17 Abs. 2, c 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Titel 4.1.2 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 19a 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 19b 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 19c 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 19d 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 19e 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 19f 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 19g 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 19h 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
741.111 30
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 20 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 20 Abs. 2 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 20a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 20a Abs. 2 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 20a Abs. 2a 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 20b 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 21 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 21 Abs. 3 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 21 Abs. 3 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 21 Abs. 4 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 21 Abs. 4, a 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 21 Abs. 4, b 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 21a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 22 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 22 Abs. 3 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 23 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 23 Abs. 1, b 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 23 Abs. 1, c 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 23 Abs. 1, d 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 24 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 24 Abs. 2 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 24 Abs. 3 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
Art. 25 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 25 Abs. 3 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 26 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 26 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 26 Abs. 2 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 27 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 27 Abs. 1 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 27 Abs. 1, a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 27 Abs. 1, a 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 27 Abs. 1, b 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 27 Abs. 1, c 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 27 Abs. 1, c 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 27 Abs. 2 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 27a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 28 16.11.2022 01.01.2023 Titel geändert 22-097
Art. 28 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 28 Abs. 2 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 28 Abs. 3 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 28 Abs. 4 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 28a 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
Art. 28a Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 28a Abs. 2, e 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 28a Abs. 2, f 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
31 741.111
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 28b 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
Art. 28b Abs. 2 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Titel 4.1.3 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 30 18.05.2016 01.09.2016 Titel geändert 16-037
Art. 30 16.11.2022 01.01.2023 Titel geändert 22-097
Art. 30 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 30 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 30 Abs. 2 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 30 Abs. 2, a 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 30 Abs. 2, b 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 30 Abs. 2a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 30 Abs. 3 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
Art. 31 18.05.2016 01.09.2016 Titel geändert 16-037
Art. 31 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 31 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 31 Abs. 2 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 31 Abs. 2 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 31 Abs. 2a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 31 Abs. 3 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 31 Abs. 3 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 31a 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 31a 22.10.2025 01.01.2026 aufgehoben 25-089
Art. 32 18.05.2016 01.09.2016 Titel geändert 16-037
Art. 32 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 32 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 34 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 35 Abs. 1, b 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 38 Abs. 1, a 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 38 Abs. 1, b 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 38 Abs. 1, c 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 39 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 40 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 40 Abs. 1 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 40 Abs. 2 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 41 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 41 Abs. 3 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 42 Abs. 1, b 18.05.2016 01.09.2016 aufgehoben 16-037
Art. 42 Abs. 1, i 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 42 Abs. 1, k 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 42 Abs. 1, l 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 42 Abs. 1, m 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 42 Abs. 1, o 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 42 Abs. 1, p 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
Art. 42 Abs. 1, q 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
Art. 42 Abs. 1, q 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
741.111 32
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Art. 47 Abs. 1 18.05.2016 01.09.2016 geändert 16-037
Art. 47 Abs. 1 11.01.2023 01.03.2023 aufgehoben 23-006
Art. 47 Abs. 4 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 48 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 49 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 52a 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 53 Abs. 3 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 54 Abs. 1 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 54 Abs. 3 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 55 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 55 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 55 Abs. 1, a 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 55 Abs. 1, b 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 55 Abs. 1, c 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 55 Abs. 1, d 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Art. 58 Abs. 1 22.10.2025 01.01.2026 geändert 25-089
Art. 59 Abs. 2 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 60 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 60a 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Art. 62 Abs. 1 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 64 Abs. 1 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 64 Abs. 1, c 16.11.2022 01.01.2023 geändert 22-097
Art. 64 Abs. 1, d 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. 64 Abs. 1, d 22.10.2025 01.01.2026 aufgehoben 25-089
Art. 64 Abs. 2 17.02.2021 01.04.2021 geändert 21-016
Art. 64 Abs. 3 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
Titel T1 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Art. T1-1 16.11.2022 01.01.2023 eingefügt 22-097
Anhang 1 18.05.2016 01.09.2016 Inhalt geändert 16-037
Anhang 2 18.05.2016 01.09.2016 Inhalt geändert 16-037
Anhang 3 18.05.2016 01.09.2016 Inhalt geändert 16-037
Anhang 3 16.11.2022 01.01.2023 Inhalt geändert 22-097
Anhang 4 16.11.2022 01.01.2023 Name und Inhalt
22-097
Anhang 5 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Anhang 6 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Anhang 7 18.05.2016 01.09.2016 Name und Inhalt
16-037
Anhang 7 16.11.2022 01.01.2023 Name und Inhalt
22-097
Anhang 7 22.10.2025 01.01.2026 Inhalt geändert 25-089
Anhang 8 18.05.2016 01.09.2016 Name und Inhalt
16-037
Anhang 8 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Anhang 9 18.05.2016 01.09.2016 eingefügt 16-037
33 741.111
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Anhang 9 16.11.2022 01.01.2023 aufgehoben 22-097
Anhang 9a 22.10.2025 01.01.2026 eingefügt 25-089
1 741.111-A1
Anhang 1 zu Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 1
(Stand 01.09.2016)
Einzelbauteilgrenzwerte bei Neubauten und neuen Bauteilen
Grenzwerte Uli in W/(m2K)
Bauteil gegen
Bauteil
Aussenklima oder
weniger als 2 m
im Erdreich
unbeheizte Räume
oder mehr als 2 m im
Erdreich
opake Bauteile (Dach, Decke,
Wand, Boden) 0,17 0,25
Fenster, Fenstertüren 1,0 1,3
Türen 1,2 1,5
Tore ab 6 m2 1,7 2,0
Storenkasten 0,50 0,50
Längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient
< Grenzwert
W/(mK)
Typ 1: Auskragungen in Form von Platten oder Riegeln 0,30
Typ 2: Unterbrechung der Wärmedämmschicht durch Wände,
Böden oder Decken
0,20
Typ 3: Unterbrechung der Wärmedämmschicht an horizontalen
oder vertikalen Gebäudekanten
0,20
Typ 5: Fensteranschlag 0,10
2 741.111-A1
Punktbezogener Wärmedurchgangskoeffizient
F Grenzwert
W/K
Punktuelle Durchdringungen der Wärmedämmung 0,30
Uli = Grenzwert für U-Wert (in W/m2K)
Ȍ = Längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient (in W/mK)
1 741.111-A2
Anhang 2 zu Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 2
(Stand 01.09.2016)
Einzelbauteilgrenzwerte bei Umbauten und Umnutzungen
Grenzwerte Uli in W/(m2K)
Bauteil gegen
Bauteil
Aussenklima oder
weniger als 2 m
im Erdreich
unbeheizte
Räume oder
mehr als 2 m im
Erdreich
opake Bauteile (Dach, Decke, Wand,
Boden) 0,25 0,28
Fenster, Fenstertüren 1,0 1,3
Türen 1,2 1,5
Tore ab 6 m2 1,7 2,0
Storenkasten 0,50 0,50
1 741.111-A3
Anhang 3 zu Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe b
(Stand 01.01.2023)
Grenzwerte für den Heizwärmebedarf pro Jahr von Neubauten,
Umbauten und Umnutzungen
Gebäudekategorie Grenzwerte für Neubauten Grenzwerte für Umbauten und Umnutzungen
QH,li0
kWh/m2 a
QH,li
kWh/m2 a
PH,li
W/m2
QH,li_Umbauten/Umnutzungen
kWh/m2 a
I Wohnen MFH 13 15 20
1,5 * QH,li_Neubauten
II Wohnen EFH 16 15 25
III Verwaltung 13 15 25
IV Schulen 14 15 20
V Verkauf 7 14 –
VI Restaurants 16 15 –
VII Versammlungslokale 18 15 –
VIII Spitäler 18 17 –
IX Industrie 10 14 –
X Lager 14 14 –
XI Sportbauten 16 14 –
XII Hallenbäder 15 18 –
2 741.111-A3
Die Grenzwerte für den Heizwärmebedarf pro Jahr (QH,li) gelten bei einer Jahresmitteltemperatur von 9,4°C. Die Grenzwerte für die spezifische Heizleistung
(PH,li) gelten bei einer Auslegungstemperatur von -8°C.
Pro Kelvin höhere oder tiefere Jahresmitteltemperatur der Klimastation nach
Artikel 15 Absatz 1 wird der Grenzwert QH,li um sechs Prozent reduziert bzw.
erhöht. Die Anpassung des Grenzwerts für die spezifische Heizleistung (PH,li)
erfolgt entsprechend der Abweichung der Auslegungstemperatur zu
-8°C.
QH,li0 = Basiswert für Heizwärmebedarf (in kWh/m2)
QH,li = Steigungsfaktor Grenzwert Heizwärmebedarf (in kWh/m2)
PH,li = Grenzwert für die spezifische Heizleistung (in W/m2)
1 741.111-A4
Anhang 4 zu Artikel 20a Absatz 3 Buchstabe a
(Stand 01.01.2023)
Standardlösungen (SL)
SL 1 Thermische Solarkollektoren für die Wassererwärmung
Solaranlage: Mindestens 2 Prozent der Energiebezugsfläche (EBF)
SL 2 Holzfeuerung als Hauptwärmeerzeugung
Holzfeuerung als Hauptwärmeerzeugung und ein Anteil an erneuerbarer Energie für Warmwasser
SL 3 Wärmepumpe mit Erdsonde, Wasser oder Aussenluft
elektrisch angetriebene Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser ganzjährig
SL 4 Mit Erdgas angetriebene Wärmepumpe
Für Heizung und Warmwasser ganzjährig, entweder monovalent oder bivalent mindestens
50 Prozent des Leistungsbedarfs und einem Wirkungsgrad von mindestens 120 Prozent
SL 5 Fernwärmeanschluss
Anschluss an ein Netz mit Wärme aus KVA, ARA oder erneuerbaren Energien
SL 6 Wärmekraftkopplung
Elektrischer Wirkungsgrad mindestens 25 Prozent und für mindestens 60 Prozent des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser
SL 7 Warmwasserwärmepumpe mit Photovoltaikanlage
Wärmepumpenboiler ausserhalb Dämmperimeter und Photovoltaikanlage mit mindestens 5
Wp pro m2 EBF
2 741.111-A4
SL 8 Ersatz der Fenster entlang der thermischen Gebäudehülle
Uw-Wert bestehende Fenster gleich oder grösser als 2,0 W pro m2 * K und Uw-Wert der
neuen Fenster gleich oder kleiner 1.0 W pro m2 * K
SL 9 Wärmedämmung von Fassade und oder Dach
U-Wert bestehende Fassade gleich oder grösser als 0,6 W pro m2 * K und U-Werte neue
Fassade, Dach, Estrichboden gleich oder kleiner als 0,20 W pro m2 * K; Fläche mindestens
0,5 m2 pro m2 EBF
SL 10 Grundlast-Wärmeerzeuger mit erneuerbarer und bivalent betriebenem Spitzenlastkessel mit
fossiler Energie
Mit erneuerbaren Energien automatisch betriebener Grundlast-Wärmeerzeuger (Holzschnitzel, Pellets, Erdwärme, Grundwasser und Aussenluft) oder thermischer Solarenergie mit einer Wärmeleistung von mindestens 25 Prozent der im Auslegungsfall notwendigen Wärmeleistung ergänzt mit fossilem Brennstoff bivalent betriebener Spitzenlast-Wärmeerzeuger für
Heizung und Warmwasser ganzjährig
SL 11 Kontrollierte Wohnungslüftung (KWL)
Neueinbau einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung und bei einem
WRG-Wirkungsgrad von mindestens 70 Prozent
SL 12 Anteil erneuerbare Gase
Wenn gegenüber dem Standardprodukt des Gasversorgers mindestens 50 Prozent erneuerbares Gas aus der Schweiz mit Herkunftsnachweis bezogen wird.
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Anhang 7 zu Artikel 30 Absatz 1 und Artikel 31 Absatz 3
(Stand 01.01.2026)
Die gewichtete Gesamtenergieeffizienz pro Jahr für Heizung, Warmwasser, Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung, Geräte und allgemeine Gebäudetechnik in Neubauten darf den folgenden Wert nicht überschreiten:
Gebäudekategorie Grenzwerte für Neubauten
gGEE in kWh/m²
I Wohnen MFH 55
II Wohnen EFH 45
III Verwaltung 80
IV Schulen 40
V Verkauf 100
VI Restaurants 80
VII Versammlungslokale 70
VIII Spitäler 110
IX Industrie 60
X Lager 50
XI Sportbauten 50
XII Hallenbäder keine Anforderung an gGEE
gGEE = gewichtete Gesamtenergieeffizienz (in kWh/m2 EBF) für Heizung, Warmwasser,
Lüftung und Klimatisierung, Beleuchtung, Geräte und allgemeine Gebäudetechnik, abzüglich Anteil Eigenstromerzeugung.
Berechnung der gewichteten Gesamtenergieeffizienz pro Jahr:
Zur Berechnung der gewichteten Gesamtenergieeffizienz (gEEE) pro Jahr für
Heizung, Warmwasser, Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung, Geräte und allgemeine Gebäudetechnik, wird die Gesamtbilanz berechnet aus der Summe der
zugeführten Energien, abzüglich der Summe der anrechenbaren Eigenenergieerzeugung von erneuerbarer Energie (Eigenverbrauch und anteilsmässige Netzeinspeisung).
Für die Standardnutzung Wohnen l + ll nach der SIA-Norm 380/1 «Heizwärmebedarf», Ausgabe 2016, wird der Strom für Beleuchtung, Geräte und allgemeine
Gebäudetechnik in Abhängigkeit der Anzahl Wohnung und Wohnungsgrössen
als Gesamtwert EWohnen ausgewiesen.
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Berechnungsformel gGEE (in kWh/m2, a):
für Wohnbauten: Qh,eff × g / η + QW × g / η + ELK × g + EWohnen × g – EprodE × g
für Nichtwohnbauten: Qh,eff × g / η + QW × g / η + ELK × g + E B,G,AGT × g – EprodE × g
Qh,eff Heizwärmebedarf mit effektivem Luftwechsel nach SIA-Norm
380/1:2016; bei Nichtwohnbauten kann eine Geschosshöhenkorrektur
angewendet werden.
QW Wärmebedarf für Warmwasser nach SIA-Norm 380/1:2016
g Nationaler Gewichtungsfaktor des betreffenden Energieträgers
η Nutzungsgrad
ELK projektspezifischer Elektrizitätsaufwand für Lüftung und Klimatisierung
EWohnen (feff × (We × 800 kWh/a + 20 kWh/(m²a) × AW) + EAufzug) / AE
feff Faktor für Neubauten = 0.85
We Anzahl Wohneinheiten
AW Gesamtwohnfläche in m2 (zulässige Annahme: AW =
0.8 × AE)
AE Energiebezugsfläche (EBF)
EAufzug We × 100 kWh/a; nur für Wohnen l (MFH)
EB,G,AGT standardisierter Elektrizitätsaufwand pro Nutzungskategorie für Beleuchtung (EB), Geräte (EG) und allgemeine Gebäudetechnik (EAGT);
EB bei Nichtwohnbauten und AE > 1'000 m2; projektspezifischer EB nach
SIA-Norm 387/4:2017
EprodE Eigenstromerzeugung; Eigenverbrauch + 40% der Netzeinspeisung
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Nationale Gewichtungsfaktoren
Energieträger Nationaler Gewichtungsfaktor
Elektrizität 2,0
Heizöl, Gas, Kohle 1,0
Biomasse (Holz, Biogas, Klärgas) 0,5
Fernwärme (inkl. Abwärme aus KVA,
ARA, Industrie): Anteil fossil erzeugte
Wärme
≤ 25 %
≤ 50 %
≤ 75 %
> 75 %
0,4
0,6
0,8
1,0
Sonne, Umweltwärme, Geothermie 0
Anhang 9a zu Artikel 19b Absatz 3
(Stand 01.01.2026)