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5 provisions
§ 1
1 Allgemeine Ansätze bei Verrichtungen im Auftrag der Kantonstierärztin
bzw. des Kantonstierarztes: *
a) Grundtaxe pro Bestand und Besuch (Wegentschädigung inbegriffen):
Fr. 40.–
b) Gang zu jedem weiteren Stall desselben Tierhalters im Umkreis
>200 m: Fr. 10.–
c) Blut- oder Gewebeprobe allgemein: Fr. 8.50
d) Blut- oder Gewebeprobe bei Schwein, Stier >2 Jahre: Fr. 16.–
e) Einzelmilch- oder Einzelkotprobe: Fr. 8.50
f) Sammelmilch- oder Sammelkotproben: Fr. 22.–
g) Entnahme von Nachgeburtsmaterial, pro Tier: Fr. 18.–
h) Schutzimpfung: Fr. 5.–
i) Tuberkulinisierung, einschliesslich Kontrolle, pro Tier: Fr. 8.50
1) BGS 154.25
GS 28, 275 1
154.231
j) Ausstellen von Zeugnissen und Begleitdokumenten: Fr. 10.–
Zeitaufwändige Probeentnahmen können im Einverständnis mit der
Kantonstierärztin bzw. des Kantonstierarztes stundenweise nach
Art. 1 Abs. 4 dieses Beschlusses entschädigt werden. In diesen Ansätzen
sind Aufwände für den Versand von Proben sowie das Erstellen von Begleit- und Untersuchungsberichten enthalten. Andere zur Erfüllung des Auftrags erforderliche Barauslagen wie Expressporti und Arzneimittel werden
nach Rücksprache mit der Kantonstierärztin bzw. dem Kantonstierarzt separat vergütet.
2 Amtstierärztliche (blaue) Kontrollen in Tierhaltungsbetrieben:
a) pro kontrollierter Betrieb (exkl. Datenerfassung): Fr. 270.–
b) pro kontrollierter Betrieb (inkl. Datenerfassung): Fr. 300.–
c) pro Nachkontrolle (exkl. Datenerfassung): Fr. 135.–
d) pro Nachkontrolle (inkl. Datenerfassung): Fr. 150.–
3 Tierärztliche Abschatzung von umgestandenen Tieren und ungeniessbarem Fleisch nach dem Gesetz betreffend Entschädigung für ungeniessbares
Fleisch bei Rindviehhaltung2): pro Entschädigungsgesuch Fr. 101.30 *
4 Verrichtungen im Auftrag der Kantonstierärztin bzw. des Kantonstierarztes: pro Stunde Fr. 120.–. Die Kantonstierärztin bzw. der Kantonstierarzt
kann für bestimmte Verrichtungen im Schlachthof und für Fahrzeiten den
maximal verrechenbaren Zeitaufwand festlegen. Barauslagen wie Portokosten für Probeentnahmen werden separat vergütet. *
5 Andere tierärztliche Verrichtungen und Aufgaben im Auftrag der Kantonstierärztin bzw. des Kantonstierarztes: *
a) pro Stunde: Fr. 120.–
b) Zuschläge für
1. angeordnete Einsätze zwischen 20.00 und 06.00 Uhr: 25 %
2. angeordnete Einsätze an Sonn- und allg. Feiertagen: 50 %
6 Sitzungen, Kurse und andere Veranstaltungen im Auftrag der Kantonstierärztin bzw. des Kantonstierarztes: Die Entschädigung erfolgt gemäss
Art. 1 Abs. 4. Es werden jedoch pro Halbtag maximal 2 1/3 Stunden vergütet. *
2) BGS 925.12
154.231
2. Bieneninspektor, Bieneninspektor-Stv.,
Tierschutzbeauftragter, nichttierärztlicher
§ 2 Viehschätzungsexperte und andere Beauftragte
1 Sämtliche Aufgaben im Auftrag der Kantonstierärztin bzw. des Kantonstierarztes: pro Stunde Fr. 37.50 *
2 Jahrespauschalen für private Infrastruktur und Auskunftserteilung:
a) Bieneninspektor: Fr. 1 100.–
b) Tierschutzbeauftragter: Fr. 1 100.–
Mit der Jahrespauschale sind die Kosten für Büroräumlichkeiten, EDV, Gebühren für Internet, Telefon und dergleichen sowie für allgemeine kurze
Auskunftserteilungen abgegolten.
3. Mitglieder der Tierversuchskommission
§ 3
1 Die Entschädigung an die Mitglieder der Tierversuchskommission richtet
sich nach § 7 Nebenamtsgesetz3). Die Kantonstierärztin bzw. der Kantonstierarzt kann den maximalen Zeitansatz festlegen, welcher zur Bearbeitung
von Bewilligungsgesuchen den Mitgliedern der Tierversuchskommission
vergütet wird.
4. Allgemeine Bestimmungen
§ 4
1 Spesenvergütung: Für sämtliche Beauftragte erfolgt die Wegentschädigung im Kanton nach § 25 der Personalverordnung vom 12. Dezember
19944). Die Wegentschädigung ist in den in § 1 Abs. 1 dieses Beschlusses
aufgeführten Ansätzen bereits enthalten. Im Übrigen erfolgt die Spesenvergütung nach § 10 Nebenamtsgesetz5).
3) BGS 154.25
4) BGS 154.211
5) BGS 154.25
154.231
2 Indexierung: Mit Ausnahme der Ansätze in § 1 Abs. 1 und Abs. 4 sind
sämtliche Entschädigungen indexiert. Sie basieren auf dem Landesindex der
Konsumentenpreise von 100,28 Punkten (Ende Mai 1993 = 100). Sie werden jährlich im gleichen Rahmen der Teuerung angepasst wie die Besoldung des Staatspersonals.
5. Schlussbestimmungen
§ 5
1 Der Entschädigungstarif tritt per 1. Januar 2005 in Kraft. Gleichzeitig werden folgende Entschädigungsregelungen aufgehoben:
a) Regierungsratsbeschluss vom 29. August 1995 betr. Entschädigung
der Fleischkontrolleure;
b) Regierungsratsbeschluss vom 22. September 1995 betr. Entschädigung der Tierschutzbeauftragten;
c) Regierungsratsbeschluss vom 22. September 1995 betr. Entschädigung des Bieneninspektors und des Bieneninspektorstellvertreters;
d) Regierungsratsbeschluss vom 30. Januar 1996 betr. Entschädigung der
Tierärzte beim Einsatz in der Tierseuchenbekämpfung.
154.231
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle
01.02.2005 01.01.2005 Erlass Erstfassung GS 28, 275
11.11.2008 01.01.2009 § 1 Abs. 1 geändert GS 29, 961
11.11.2008 01.01.2009 § 1 Abs. 4 geändert GS 29, 961
11.11.2008 01.01.2009 § 1 Abs. 5 geändert GS 29, 961
11.11.2008 01.01.2009 § 1 Abs. 6 geändert GS 29, 961
11.11.2008 01.01.2009 § 2 Abs. 1 geändert GS 29, 961
21.12.2010 01.01.2011 § 1 Abs. 3 geändert GS 30, 829
21.12.2010 01.01.2011 § 1 Abs. 4 geändert GS 30, 829
154.231
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle
Erlass 01.02.2005 01.01.2005 Erstfassung GS 28, 275
§ 1 Abs. 1 11.11.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 961
§ 1 Abs. 3 21.12.2010 01.01.2011 geändert GS 30, 829
§ 1 Abs. 4 11.11.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 961
§ 1 Abs. 4 21.12.2010 01.01.2011 geändert GS 30, 829
§ 1 Abs. 5 11.11.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 961
§ 1 Abs. 6 11.11.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 961
§ 2 Abs. 1 11.11.2008 01.01.2009 geändert GS 29, 961