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3 provisions
Art. 2
Abgrenzungskriterien *
1 Fusswege liegen in der Regel im Siedlungsgebiet und richten sich nach der
Strassen- oder Baugesetzgebung, sofern die Fuss- und Wanderweggesetzgebung nichts anderes bestimmt.
2 Wanderwege von kantonaler Bedeutung sind die Hauptverbindungen zwischen Ortschaften.
3 Bergwege sind Wanderwege, die aufgrund ihrer Lage (wie Topographie,
Exponiertheit, Schwierigkeit) und Anlage erhöhte Anforderungen an die
Bergtüchtigkeit und die Ausrüstung der Wanderer stellen. Sie sind entsprechend den Weisungen des Bundes weiss-rot-weiss zu markieren.
4 Die übrigen Wanderwege sind Wege von lokaler Bedeutung.
1) Die Verwendung der männlichen Bezeichnungen gilt sinngemäss für beide Geschlechter.
* vgl. Änderungstabelle am Schluss des Erlasses
725.310 Kanton Appenzell Innerrhoden
Art. 3
Anforderungen an Ausbau und Unterhalt *
1 Wanderwege von kantonaler Bedeutung sind so auszubauen und zu unterhalten, dass sie bei Bedarf im Winter offengehalten werden können. Über eine allfällige Offenhaltung im Winter (Schneeräumung) entscheidet der Bezirksrat; mit den angrenzenden Bezirken ist Rücksprache zu nehmen.
2 Berg- und Wanderwege sind so auszubauen und zu unterhalten, dass sie
unter Berücksichtigung des zeitlich, technisch und wirtschaftlich Möglichen
im Rahmen ihrer Zweckbestimmung bei angemessener Sorgfalt gefahrlos
begangen werden können.
Art. 4
Beteiligung der Grundeigentümer und Dritter *
1 Der Bezirksrat hat für Fuss- und Wanderwege, die einer andern Nutzung
bzw. speziellen Interessen dienen, die einbezogenen Weganlagen, die Beitragspflichtigen sowie die Höhe der einzelnen Beiträge festzulegen. *
2 Es werden einmalige Baubeiträge sowie jährlich wiederkehrende Unterhaltsbeiträge eingezogen. Eigenleistungen können angerechnet werden.
3 Der Beteiligtenkreis sowie die Beitragspflicht und die Beitragshöhe sind allen Beteiligten durch den Bezirksrat schriftlich mitzuteilen.
4 Innert 20 Tagen kann jeder Beitragspflichtige gegen den Beteiligtenkreis
sowie die Beitragspflicht und die Beitragshöhe beim Bezirksrat Einsprache
erheben.
5 Können die Einsprachen nicht gütlich erledigt werden, entscheidet erstinstanzlich der Bezirksrat.
6 Die Beiträge werden 30 Tage nach rechtskräftiger Bereinigung allfälliger
Einsprachen zur Zahlung fällig. *
Art. 5 * …
Art. 6 * …
Art. 7 * Inkrafttreten
1 Diese Verordnung tritt nach Annahme durch den Grossen Rat unter gleichzeitiger Inkraftsetzung des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über
Fuss- und Wanderwege am 15. Juli 1996 in Kraft.
Kanton Appenzell Innerrhoden 725.310
Änderungstabelle – Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung cGS Publikation
17.06.1996 15.07.1996 Erlass Erstfassung -
30.11.1998 01.01.1999 Art. 5 geändert -
30.11.1998 01.01.1999 Art. 6 aufgehoben -
25.10.2004 25.10.2004 Erlasstitel geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Ingress geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 1 geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 2 Titel geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 3 Titel geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 4 Titel geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 4 Abs. 1 geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 4 Abs. 6 geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 5 Abs. 1 geändert -
25.10.2004 25.10.2004 Art. 7 geändert -
08.02.2010 01.01.2011 Art. 5 aufgehoben -
725.310 Kanton Appenzell Innerrhoden
Änderungstabelle – Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung cGS Publikation
Erlass 17.06.1996 15.07.1996 Erstfassung -
Erlasstitel 25.10.2004 25.10.2004 geändert -
Ingress 25.10.2004 25.10.2004 geändert -
Art. 1 25.10.2004 25.10.2004 geändert -
Art. 2 25.10.2004 25.10.2004 Titel geändert -
Art. 3 25.10.2004 25.10.2004 Titel geändert -
Art. 4 25.10.2004 25.10.2004 Titel geändert -
Art. 4 Abs. 1 25.10.2004 25.10.2004 geändert -
Art. 4 Abs. 6 25.10.2004 25.10.2004 geändert -
Art. 5 30.11.1998 01.01.1999 geändert -
Art. 5 08.02.2010 01.01.2011 aufgehoben -
Art. 5 Abs. 1 25.10.2004 25.10.2004 geändert -
Art. 6 30.11.1998 01.01.1999 aufgehoben -
Art. 7 25.10.2004 25.10.2004 geändert -