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Ergänzender privater Gestaltungsplan Baufeld D, Escher-Wyss-Gebiet

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Contents: 17 provisions
  1. Art. 1 A. Allgemeine Bestimmungen
  2. Art. 2
  3. Art. 3
  4. Art. 4 B. Bau- und Nutzungsvorschriften
  5. Art. 5
  6. Art. 6
  7. Art. 7
  8. Art. 8
  9. Art. 9 C. Gestaltung
  10. Art. 10
  11. Art. 11 leichte Zweiräder
  12. Art. 12
  13. Art. 13 E. Umwelt
  14. Art. 14
  15. Art. 15
  16. Art. 16
  17. Art. 17 F. Schlussbestimmungen

17 provisions

Art. 1 A. Allgemeine Bestimmungen

1 Der ergänzende Gestaltungsplan Baufeld D zum Gestaltungsplan Escher-Wyss-Gebiet vom 7. Juni 19953 soll eine gesellschaftlich, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Projektentwicklung ermöglichen. 2 Im Besonderen: a. sollen die Voraussetzungen für eine städtebaulich und architektonisch besonders gut gestaltete Überbauung geschaffen werden. b. sollen Aussenräume von hoher Qualität gewährleistet werden. c. soll eine zweckdienliche Lösung für die Verkehrserschliessung geschaffen werden. d. soll das Erdgeschoss im Zusammenhang mit dem angrenzenden Stadtraum genutzt werden können.

Art. 2

1 Für den Teilbereich des Baufelds D des privaten Gestaltungsplans Escher-Wyss-Gebiet vom 7. Juni 19954 wird ein ergänzender privater Gestaltungsplan gemäss §§ 83 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG)5 und Art. 9 des privaten Gestaltungsplans Escher-Wyss-Gebiet6 festgesetzt. 2 Der Gestaltungsplan Baufeld D besteht aus den nachfolgenden Vorschriften sowie dem zugehörigen Situationsplan im Massstab 1 LS 700.1 2 Begründung siehe STRB Nr. 289 vom 12. April 2017. 3 AS 701.260 4 AS 701.260 5 LS 700.1 6 AS 701.260 Zweck Geltungsbereich und Bestandteile 1:500. Erläuternde Grundlage ist der Bericht nach Art. 47 RPV7.

Art. 3

1 Im Geltungsbereich gilt der private Gestaltungsplan Escher-Wyss-Gebiet8 und ergänzend dazu der private Gestaltungsplan Baufeld D. 2 Solange der Gestaltungsplan in Kraft ist, finden die jeweils gültigen Bestimmungen der Bau- und Zonenordnung (BZO)9 der Stadt Zürich keine Anwendung. Vorgehendes kantonales und eidgenössisches Recht bleibt vorbehalten.

Art. 4 B. Bau- und Nutzungsvorschriften

Bestehende Gebäude im Perimeter des vorliegenden Gestaltungsplans dürfen umgebaut werden.

Art. 5

1 Innerhalb des Geltungsbereichs befindet sich ein Baubereich mit begrenzender Mantellinie. Mit Ausnahme von besonderen Gebäuden mit einer maximalen Überbauungsziffer von 5 Prozent bezogen auf den Geltungsbereich dürfen oberirdische Gebäude nur innerhalb dieser Mantellinie erstellt werden. 2 Gebäudevorsprünge dürfen in dem gemäss § 260 Abs. 3 PBG10 erlaubten Mass die Mantellinie überragen.

Art. 6

Wo dies im Situationsplan bezeichnet ist, sind oberirdische Gebäude mit mindestens 60 Prozent der zur Hardstrasse erstellten Fassadenfläche der Vollgeschosse auf die Pflichtbaulinie zu stellen.

Art. 7

1 Die Anrechenbarkeit der Flächen richtet sich nach Art. 6 Abs. 2 der Vorschriften des privaten Gestaltungsplans Escher-Wyss-Gebiet11. 2 Für den Gestaltungsplan Baufeld D gilt eine maximal zulässige anrechenbare Geschossfläche von 9500 m2.

Art. 8

1 Es sind mässig störende Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe zulässig. 2 Wohnungen oder Hotelnutzungen sind nicht zulässig. 3 Im Baubereich sind im Erdgeschoss zur Hardstrasse mindestens zwei Einheiten mit publikumsorientierten Nutzungen von mindestens je 120 m2 anrechenbare Geschossfläche anzuordnen. Diese müssen je zur Hardstrasse und zur Maschinenhalle einen Zugang haben und räumlich durchgehend sein. Zudem 7 vom 28. Juni 2000, SR 700.1. 8 AS 701.260 9 AS 700.100 10 LS 700.1 11 AS 701.260 Anwendbares Recht Bestandesbauten Baubereich Pflichtbaulinie Ausnützung Nutzweise hat die Geschosshöhe im Erdgeschoss mindestens 4,00 m zu betragen.

Art. 9 C. Gestaltung

1 Es sind nur Flachdächer zulässig. 2 Im Baubereich ist der nicht als begehbare Terrasse genutzte Bereich eines Flachdachs ökologisch wertvoll zu begrünen, auch dort, wo Solaranlagen installiert sind. Die Pflicht, ökologisch wertvoll zu begrünen, besteht, soweit dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. 3 Im Baubereich dürfen ausser den gemäss § 292 PBG zulässigen Dachaufbauten nur kleinere, technisch bedingte Aufbauten (z. B. Antennen, Lüftungsrohre, Kamine, Liftaufbauten, Oblichter, Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie [max. Höhe von 1,2 m], Anlagen zum Gebäudeschutz wie Blitzableiter und Absturzsicherungen) über das Dachprofil, das Dachgeschoss sowie die nicht mit einem Dachgeschoss überbaute Dachebene des obersten Vollgeschosses hinausragen.

Art. 10

1 Der Aussenraum ist als durchgehende Stadtebene mit Aufenthaltsqualität zu gestalten und angemessen zu begrünen. 2 An den im Situationsplan bezeichneten Stellen ist ein öffentlicher Zugang zum Aussenraum zu erstellen. 3 Für die Gestaltung des Aussenraums ist für den gesamten Geltungsbereich ein übergeordnetes Gestaltungskonzept zu erstellen. Baugesuche innerhalb des Geltungsbereichs sind darauf abzustimmen. 4 Das Konzept berücksichtigt die bestehenden Pappeln oder einen angemessenen Ersatz in ähnlicher Lage und eine gute Nutzbarkeit des Aussenraums für die Öffentlichkeit. D. Erschliessung, Anlieferung und Abstellplätze für

Art. 11 leichte Zweiräder

1 Die Zu- und Wegfahrt des motorisierten Individualverkehrs und die Anlieferung für Neubauten erfolgt an der im Situationsplan bezeichneten Stelle. 2 Die Anlieferung hat auf Privatgrund zu erfolgen.

Art. 12

1 Die Zahl der Abstellplätze für leichte Zweiräder bestimmt sich nach der zum Zeitpunkt des baurechtlichen Entscheides für die Stadt Zürich massgebenden Parkplatzverordnung12. 12 AS 741.500 Dächer Aussenraum Motorisierter Individualverkehr / Anlieferung für Neubauten Abstellplätze für leichte Zweiräder IQ7069 Steinfelsplatz Schiffbauplatz Ha H IQ6759 Giessereistrasse Baubereic Baubereich mit Mantellinie Situationsplan 1:500 Allreal West AG Eggbühlstrasse 15 Nigel Woolfson, Leiter Projektentwicklung Zustimmung des Stadtrates am: StRB-Nr. ........................................................... 8050 Zürich auf den: ................................................................... Escher-Wyss-Gebiet Zürich, Kreis 5 23. März 2017 ........................................................................... Alain Paratte, Leiter Portfolio Management ................................................................................... Zürich, ...................................................................... Die Stadtpräsidentin: Corine Mauch ........................................................................... Die Stadtschreiberin: Claudia Cuche-Curti ................................................................................... genehmigt am:................................................ Von der Baudirektion BDV Nr. ..................................................................... Für die Baudirektion ........................................................................... In Kraft gesetzt mit StRB-Nr. ......................... Ergänzender privater Gestaltungsplan Baufeld D Informa Geltungsbereich Verbindlicher Inhalt Pflichtbaulinie Zu-und Wegfahrt MIV / Anlieferung für Neubauten (ungefähre Lage) Öffentlicher Zugang zum Aussenraum (ungefähre Lage) Grundeigentümerin Zürich, ...................................................................... 12. April 2017 289/2017 5. Juli 2017 895/2017 13. Dezember 2017 rdstrasse ardbrücke Hardstrasse Traugottstrasse Hardstrasse Hardbrücke IQ6109 IQ6110 IQ6112 IQ6113 IQ6114 IQ6115 IQ6489 IQ6116 IQ6785 IQ6117 IQ7068 IQ7068 Maschinenfabrik Wohlfahrtsgebäude h Baubegrenzungslinie Giessereistrasse gemäss GP Escher-Wyss-Gebiet ationsinhalt Bestehende Bauten Abbruch bestehende Bauten und Anlagen Baufeld D gemäss GP Escher-Wyss-Gebiet 10068_08_170323_Plan.vwx Bestehende Pappeln Aus darstellungstechnischen Gründen wird die Begrenzung des Baufelds D zwischen den Koordinatenpunkten 1 und 4 nicht abgebildet. Koordinatenverzeichnis Baubereiche (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. N - Koordinate E - Koordinate 1 1'249'258.01 2'681'691.34 2 1'249'268.73 2'681'668.49 3 1'249'324.89 2'681'704.59 4 1'249'311.38 2'681'725.63 5 1'249'254.49 2'681'689.08 6 1'249'268.37 2'681'659.76 7 1'249'373.56 2'681'709.04 8 1'249'353.21 2'681'752.49 Koordinatenverzeichnis Baubereiche (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. E - Koordinate N - Koordinate 1 1'249'258.01 2'681'691.34 2 1'249'268.73 2'681'668.49 3 1'249'324.89 2'681'704.59 4 1'249'311.38 2'681'725.63 5 1'249'254.49 2'681'689.08 6 1'249'268.37 2'681'659.76 7 1'249'373.56 2'681'709.04 8 1'249'353.21 2'681'752.49 Koordinatenverzeichnis Baubereiche (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. E - Koordinate N - Koordinate 1 1'249'258.01 2'681'691.34 2 1'249'268.73 2'681'668.49 3 1'249'324.89 2'681'704.59 4 1'249'311.38 2'681'725.63 5 1'249'254.49 2'681'689.08 6 1'249'268.37 2'681'659.76 7 1'249'373.56 2'681'709.04 8 1'249'353.21 2'681'752.49 Koordinatenverzeichnis Baubereiche (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. E - Koordinate N - Koordinate 1 1'249'258.01 2'681'691.34 2 1'249'268.73 2'681'668.49 3 1'249'324.89 2'681'704.59 4 1'249'311.38 2'681'725.63 5 1'249'254.49 2'681'689.08 6 1'249'268.37 2'681'659.76 7 1'249'373.56 2'681'709.04 8 1'249'353.21 2'681'752.49 Koordinatenverzeichnis Baubereiche (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. E - Koordinate N - Koordinate 1 1'249'258.01 2'681'691.34 2 1'249'268.73 2'681'668.49 3 1'249'324.89 2'681'704.59 4 1'249'311.38 2'681'725.63 5 1'249'254.49 2'681'689.08 6 1'249'268.37 2'681'659.76 7 1'249'373.56 2'681'709.04 8 1'249'353.21 2'681'752.49 Koordinatenverzeichnis Baubereiche (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. E - Koordinate N - Ko 1 1'249'258.01 2'68 2 1'249'268.73 2'681 3 1'249'324.89 2'681 4 1'249'311.38 2'68 5 1'249'254.49 2'681 6 1'249'268.37 2'681 7 1'249'373.56 2'681 8 1'249'353.21 2'68 Koordinatenverzeichnis Baubereiche (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. E - Koordinate N - Koordinate 1 1'249'258.01 2'681'691.34 2 1'249'268.73 2'681'668.49 3 1'249'324.89 2'681'704.59 4 1'249'311.38 2'681'725.63 5 1'249'254.49 2'681'689.08 6 1'249'268.37 2'681'659.76 7 1'249'373.56 2'681'709.04 8 1'249'353.21 2'681'752.49 2 Die erforderlichen Abstellplätze für leichte Zweiräder sind eingangsnah und gut zugänglich anzuordnen.

Art. 13 E. Umwelt

Neubauten haben mindestens dem Minergie-Standard zu entsprechen oder haben hinsichtlich Heizwärmebedarf den um 20 Prozent reduzierten Grenzwert der zum Zeitraum eines Bauentscheides gültigen kantonalen Wärmedämmvorschriften13 zu unterschreiten.

Art. 14

Die gemäss Art. 16 Abs. 1 der Vorschriften des privaten Gestaltungsplans Escher-Wyss-Gebiet14 notwendigen Flächen sind bei der Projektierung auszuscheiden.

Art. 15

Im Baubereich sind die zur Hardstrasse gerichteten Räume mit einer kontrollierten Lüftung auszustatten.

Art. 16

1 Nutzungen mit schwer evakuierbaren Personen (z. B. Kindergärten) sind nicht zulässig. 2 Die Fluchtwege sind so vorzusehen, dass im Falle eines Ereignisses auf der Hardbrücke die anwesenden Personen in einen sicheren Bereich auf der strassenabgewandten Seite flüchten können. 3 Für die zur Hardbrücke gewandten Fassade sind nicht brennbare Baustoffe zu verwenden.

Art. 17 F. Schlussbestimmungen

Der Stadtrat setzt diese Vorschriften und den zugehörigen Situationsplan nach Rechtskraft der Genehmigung durch die zuständige Direktion in Kraft15. 13 Wärmedämmvorschriften der Baudirektion des Kantons Zürich, Ausgabe 2009, Anhang I Ziff. 1.11 zur besonderen Bauverordnung, LS 700.21. 14 AS 701.260 15 Genehmigt durch die Baudirektion des Kantons Zürich am 5. Juli 2017; Inkraftsetzung auf den 13. Dezember 2017 (STRB Nr. 895/2017). Energiestandard Meteorwasser Lärm Störfallvorsorge Inkrafttreten

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