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Verordnung über den Jagdbetrieb

Graubünden · 740.025 · ordinance

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Contents: 10 provisions
  1. Art. 1
  2. Art. 2
  3. Art. 3
  4. Art. 4 * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
  5. Art. 5
  6. Art. 6
  7. Art. 7
  8. Art. 8
  9. Art. 9
  10. Art. 13

10 provisions

Art. 1

Geltungsbereich 1 Diese Verordnung regelt den Jagdbetrieb für alle Jagdarten auf dem Gebiet des Kantons Graubünden. 2 In den Wildschutzgebieten gelten die Bestimmungen über den Schweizerischen Nationalpark, die eidgenössischen Jagdbanngebiete und die kantonalen Wildschutzgebiete.

Art. 2

Ausweise 1 Die Jägerin oder der Jäger hat bei der Jagdausübung folgende Ausweise mit sich zu tragen: Identitätsausweis, Patentbüchlein, Jagdpatent und Abschussliste. * 2 Wird ein Schalldämpfer verwendet, muss die waffenrechtliche Ausnahmebewilligung mitgetragen werden. *

Art. 3

Jagdwaffen und technische Hilfsmittel 1. Waffenkontrolle 1 Waffenkontrollen werden nach telefonischer Vereinbarung durch die zuständige Wildhut4) durchgeführt. 1) BR 110.100 2) BR 740.000 3) BR 920.100 4) http://www.ajf.gr.ch

Art. 4 * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses

2. Aufbewahren von Jagdwaffen 1 Die Jägerin oder der Jäger hat beim Verlassen des Jagdgebiets ihre beziehungsweise seine Jagdwaffe mitzunehmen. Ausserhalb der Jagdzeit dürfen Jagdwaffen nicht im Jagdgebiet aufbewahrt werden.

Art. 5

3. Munition 1 Das Mittragen und die Verwendung von bleihaltiger Kugelmunition bei der Ausübung der Hoch-, Sonder- und Steinwildjagd sind verboten. 2 Das Mittragen und die Verwendung von Flintenlaufgeschossen auf der Jagd sind verboten. Flinten sind nur mit den Kalibern 12, 16 und 20 zugelassen.

Art. 6

4. Hilfsmittel * 1 Das Mittragen und die Verwendung von Nachtsicht- und Wärmebild-Vorsatzgeräten, Nachtsicht- und Wärmebild-Nachsatzgeräten, Nachtsicht- und Wärmebild-Zielfernrohren sowie Drohnen auf der Jagd sind verboten. * 2 Das Aufstellen und die Verwendung von Fotofallen, Bewegungsmeldern, Infrarotsensoren, Lichtschranken und Überwachungskameras auf der Jagd beziehungsweise zu jagdlichen Zwecken sind verboten. 3 Das Mittragen und die Verwendung von Wärmebildgeräten bei der Ausübung der Niederjagd sind verboten. Davon ausgenommen ist die Ausübung der Nachtjagd gemäss Artikel 84. 4 Das Mittragen und die Verwendung von Schalldämpfern zur Ausübung der Jagd ist unter Vorbehalt der Ausnahmebewilligung nach Massgabe des Bundesrechts gestattet. * 5 Das Verwenden von Skiern oder skiähnlichen Geräten zur Ausübung der Jagd ist verboten, ausgenommen bei der Passjagd. * 6 Schneereifen und Schneeschuhe dürfen auf allen Jagden verwendet werden. *

Art. 7

5. Schussdistanzen 1 Die Schussdistanzen dürfen unter optimalen Bedingungen für Kugelschüsse höchstens 200 m und für Schrotschüsse höchstens 40 m betragen. Art. 8 * … Art. 8a * Verwenden von Motorfahrzeugen, Helikoptern und Fluggeräten 1. Definition und Grundsatz 1 Als Motorfahrzeuge gelten alle motorisierten oder elektrisch angetriebenen Fahrzeuge. 2 Das Verwenden von Motorfahrzeugen zu Jagdzwecken ist während der Hoch- und Niederjagd verboten, wenn die Jagdwaffe mitgeführt wird oder sich im Jagdgebiet befindet. 3 Das Anhalten von Motorfahrzeugen zur Wildbeobachtung ist während der Hoch- und Niederjagd verboten, wenn die Jagdwaffe mitgeführt wird. 4 Die Wildhut kann Jägerinnen und Jägern die Nutzung von landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen zu landwirtschaftlichen Zwecken im Jagdgebiet gestatten. 5 Das Verwenden von Helikoptern oder anderen Fluggeräten wie Deltaseglern oder Hängegleitern zu Jagdzwecken ist verboten. Ausnahmen sind in Artikel 8e Absatz 3 geregelt. Art. 8b * 2. Ausnahmen a) Zutritt und Zufahrt ins Jagdgebiet ausserhalb der Jagdzeiten 1 Am Tag vor Jagdbeginn und am Tag vor Wiederaufnahme der Jagd nach einem Unterbruch dürfen Jägerinnen und Jäger in Jagdausrüstung ab 12.00 Uhr Motorfahrzeuge für die Fahrt ins Jagdgebiet verwenden oder mit der Jagdwaffe zu Fuss den Weg zu ihren Unterkünften antreten. Fahrzeuge müssen noch am gleichen Abend auf einem erlaubten Parkplatz abgestellt werden. Vorbehalten bleiben die besonderen Bestimmungen für die Sonderjagd gemäss Artikel 64. 2 Vor einem jagdfreien Tag und am Ende der Hoch- und Niederjagd dürfen Motorfahrzeuge nach Ende der Schusszeit für die Heimfahrt verwendet werden. Art. 8c * b) Fahrt ins Jagdgebiet während der Jagdzeiten 1 Motorfahrzeuge dürfen für die Fahrt ins Jagdgebiet wie folgt verwendet werden: a) bis innerhalb von Siedlungen, die mit blauweissen oder schwarzweissen Ortstafeln gekennzeichnet sind; b) bis zu Hospizen an Passstrassen; c) bis zu den an Bundes- oder Kantonsstrassen gelegenen Talstationen von Berg-, Kabinen-, Gondel- oder Sesselbahnen; d) bis zu den Bahnhöfen und öffentlichen Haltestellen der SBB, RhB und MGB, welche in Betrieb sind; e) bis zu den Endstationen von öffentlichen Strassentransportunternehmen (Postautokurse, Buslinien usw.), die ganzjährig fahrplanmässig verkehren; f) bis zu den offiziell gekennzeichneten Campingplätzen, sofern dort übernachtet wird. 2 Die Fahrt ins Jagdgebiet hat grundsätzlich über die Nationalstrassen sowie die Haupt- und Verbindungsstrassen des kantonalen Strassennetzes5) zu erfolgen. Besteht keine direkte Verbindung mit diesen Strassen, ist die Fahrt ausschliesslich auf dem kürzesten Weg ab der nächstgelegenen National-, Haupt- oder Verbindungsstrasse des kantonalen Strassennetzes gestattet. 3 Die Regelungen gemäss Absatz 1 gelten auch für die Benützung von Motorfahrzeugen auf ausserkantonalem Gebiet, wenn das Parkieren zur Jagdausübung im Kanton Graubünden erfolgt. 5) https://map.gis.gr.ch/theme/KantonalesStrassennetz Art. 8d * c) ausserordentliche Parkplätze 1 Innerhalb von Streusiedlungen, die mit blauweissen oder schwarzweissen Ortstafeln gekennzeichnet sind, dürfen Motorfahrzeuge im geschlossenen Kerngebiet oder auf Parkplätzen abgestellt werden, die von der Wildhut mit der Tafel "Jäger-P" oder "Jäger" bezeichnet sind. 2 Die nachfolgenden Parkplätze sind vom Parkverbot ausgenommen: a) Jagdbezirk I: Lukmanierpass (2'704'797/1'160'972); Medel/Lucmagn (Brücke Fuorns); Laus (Hettas); Surrein (Hasenschiessstand); S. Benedetg (alte Kapelle); Schlans (oberhalb Dorf); Dardin (Schulhaus); b) Jagdbezirk II: Zervreila (Parkplatz Restaurant); Lunschania (Parkplatz Kantonsstrasse Galerie Schöntobel); Peiden (Peiden Bad); Arezen (Fatscha); Valendas (Oberdutjen); Valendas (Bild); Ilanz (Tischinas); Ilanz (Mulin da Pitasch); Ruschein (Pt. 1229); Vattiz (Davos Munts); Obersaxen (Hanschahüs, 2'723'219/1'178'166), Sevgein (Prauperver); Riein (Pardi, 2'737'359/ 1'178'713); Vrin (Biotop Tgiern, 2'726'593/ 1'167'463); c) Jagdbezirk III: Safien-Camana (Bir Saga, Pt. 1643); Safien-Egschi (am Stauwehr Egschi); Safien-Neukirch (Treuschbach); Safien-Acla; Ausserglas; Präz (Beginn Präzer Alpweg); Rongellen (Eggawald); Thusis (Jagdstand Übernolla); Sils i.D. (ehemaliger RhB-Bahnhof); Scharans (beim Schützenhaus); Pignia (Vitali); Wergenstein (Lavanos); Avers-Juppa (Parkplatz Ponylift); nur während der Hochjagd: Scharans (Waldstrasse zum alten Schin, Pt. 995)6); Sils i.D. (Versasca); Andeer (Parsagna); Ferrera (Plan Davains); d) Jagdbezirk IV: San Bernardino (Du Lac); San Bernardino (Cantina Toscano, Campingplatz); Mesocco (Parkplatz Ausfahrt A13 Mesocco-Sud); Sorte; Soazza (Ponte di Vigna, 2'736'680/1'134'075); die letzten vier Tage der Hochjagd: Rossa (Valbella, 2'730'170/1'140'517); Rossa (Alp de Cascinarsa, 2'728'817/1'137'679); Mesocco (Siu Sot, 2'738'665/1'137'914); Mesocco (Panieru, 2'738'604/1'140'333); Arvigo (Zanella, 2'727'583/1'127'624); Soazza (Bec, 2'735'050/1'134'870); San Vittore (Folcetta, 2'727'751/1'124'339); Lostallo (La Pala, 2'737'534/1'131'096); Lostallo (2'736'800/1'129'900); Roveredo (Diga Roggiasca, 2'733'470/1'118'259); Roveredo (Vif, Bivio Monti di Laura, 2'730'548/1'119'820); Braggio (Motta della vacca, 2'730'128/1'130'173); S. Maria i.C. (Bedolì, 2'731'554/1'126'723); S. Maria i.C. (Viderla, 2'732'260/1'127'141); e) Jagdbezirk V: Davos Dischma (Parkplatz Kiesgrube Chintsch Hus); Davos Frauenkirch (Parkplatz Kraftwerk Sandachere); Davos Monstein (Parkplatz Schmelzboden); Jenisberg (Parkplatz Jenisbergerstrasse); Filisur (Parkplatz Holzplatz Frevgias – Abzweigung Selastrasse); Bergün (Parkplatz Latscherstrasse Wasserfassung ALK); 6) Darf zur Ausübung der Hochjagd mit Motorfahrzeugen gebührenfrei befahren werden. f) Jagdbezirk VI: Lantsch/Lenz (Parkplatz Biathlonarena); Vaz/Obervaz (Parkplatz Höhe Sporz); Solis (Parkplatz Bahnhof Solis); Obersolis (Parkplatz Holzlagerplatz Muttnerstrasse vor Nordportal Muttnertobel); Mutten (Parkplatz Stafel); Cunter (Parkplatz Salzsilo Burvagn); Rona-Mulegns (Parkplatz Abzweigung Nascharegnas); Marmorera (Parkplatz Galerie Lai da Marmorera); Bivio (Parkplatz Tua Sportanlagen AG); Bivio (Parkplatz Julierpassstrasse, La Veduta); g) Jagdbezirk VII: Bever (Parkplatz Deponie, Pt. 1693); Chapella (Parkplatz Tulait); Champfèr (Gunels); h) Jagdbezirk VIII-1: Maloja (Capolago, 2'774'205/1'142'362), Maloja (Kulm, 2'773'481/1'140'946); Bondo (Crot Alt, 2'762'593/1'133'428); i) Jagdbezirk VIII-2: La Rösa; Sfazù; Pozzolascio (Parkplatz Restaurant); Cologna (Abzweigung Cansumè – Balegna); Privilasco (Abzweigung Cavaglia – Cadera); Somaino (Abzweigung Curvera – Mulinell); Miralago (2'805'090/1'128'060); j) Jagdbezirk IX: Zernez (Deponie Tantermozza); Ardez (Abzweigung Sur En – Val Sampuoir); Fuldera Daint (Abzweigung Via Alp Sadra); k) Jagdbezirk X: S-charl (Parkplatz); Sent (Kurhaus Val Sinestra); Tarasp (Nairs Chasa Carola); Tarasp (Sguendel Sura); Fimbertal (Parkplatz bei der Landesgrenze); San Niclà (Jägerparkplatz); Bargia (Ausfahrt Ramosch Ost); Ramosch (Ruinas Serviezel); Sclamischot (Parkplatz Schützenhaus); Tschlin (Zavranza); Parkplatz Vinadi; Parkplatz Pfandshof; l) Jagdbezirk XI: Ascharina (Parkplatz Gasthaus Bellawiese); St. Antönien (Parkplatz P3, 2'781'700, 1'205'128); Gadenstätt (Bushaltestelle); Pany (Talstation Skilift); Fideris (Strahlegg); Fideris (Schwinbodä); Jenaz (in der Au); Furna (Börtji); Furna ("Sattlerparkplatz"); Grüsch (Eishalle); Seewis (Parkplatz Ganda); Fanas (Parkplatz 300-Meter-Schiessstand, Solcs); Schiers (Kieswerk Schraubach); Pusserein (Ober Pusserein); Schuders (Parkplatz Dorfeingang); Conters (Eierloch); Klosters Dorf (Schlappinstrasse Ober Ganda); St. Luzisteig (2'758'924/1'210'602); m) Jagdbezirk XII: Chur (Zivilschutzanlage Meiersboden); Langwies (Gemeindeparkplatz Werkhof); Tschiertschen (Umfahrung Tscheppa); Churwalden (Passugg, Abzweigung Polenweg); Churwalden (Wititobel); Mastrils (Saga); Obersays (Usser Feld); Igis-Landquart (Eichrank, 300-Meter-Schiessanlage); Bonaduz (Bot Mulins); Domat/Ems (Saletg); Domat/Ems (Golfplatz); Felsberg (Hinder d'Wingert); Trin (Coma). Art. 8e * d) Abtransport von erlegtem Wild 1 Für den Abtransport von erlegtem Wild dürfen Motorfahrzeuge wie folgt verwendet werden: a) Direkter Abtransport von Schalenwild aus dem Jagdgebiet: Die Mitglieder der Jagdgruppe dürfen mitfahren; b) Indirekter Abtransport von Schalenwild aus dem Jagdgebiet: Die Mitglieder der Jagdgruppe dürfen nicht mitfahren; c) Direkter Abtransport von Murmeltieren aus dem Jagdgebiet: Hat die Jägerin oder der Jäger drei oder mehr Murmeltiere erlegt, kann die Wildhut den direkten Abtransport gestatten. Die Mitglieder der Jagdgruppe dürfen nicht mitfahren. Die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel sowie Seilbahnen ist untersagt. 2 Der Abtransport von erlegtem Wild an einem jagdfreien Tag ist der Wildhut vorgängig zu melden. 3 In Ausnahmefällen kann die Wildhut die Verwendung von Helikoptern für den Abtransport von Schalenwild gestatten. Art. 8f * e) Ausnahmen für Jägerinnen und Jäger mit einer schweren Gehbehinderung 1 Jägerinnen und Jägern mit einer schweren Gehbehinderung können weitergehende Ausnahmen für die Benützung von Motorfahrzeugen bewilligt werden. Entsprechende Gesuche sind mit einem Arztzeugnis dem Amt für Jagd und Fischerei jeweils bis zum 15. Juli des betreffenden Jahres einzureichen. 2 Das Amt entscheidet vor Jagdbeginn über die Gesuche. Um einen geordneten Jagdbetrieb zu gewährleisten, können die Bewilligungen mit Auflagen und Bedingungen erteilt werden. Art. 8g * 3. Benützung öffentlicher Verkehrsmittel 1 Für die Fahrt ins Jagdgebiet dürfen ganzjährig fahrplanmässig verkehrende Eisenbahnen, öffentliche Strassentransportunternehmen (Postautokurse, Buslinien usw.) sowie die Seilbahnen nach Feldis/Veulden, Landarenca und Braggio benützt werden. 2 Für die Fahrt ins Jagdgebiet dürfen ausserdem folgende saisonal fahrplanmässig verkehrende Buslinien und Postautokurse benützt werden: a) auf Passstrassen mit Wintersperre; b) im Jagdbezirk II: die Buslinie zum Stausee Zervreila sowie die Buslinie zur Alp Nagens; c) Jagdbezirk VII: der Nationalpark Express von S-chanf nach Varusch; d) im Jagdbezirk VIII-2: die Buslinie ins Val di Campo sowie die Buslinie nach Selva; e) im Jagdbezirk X: die Buslinie ins Val S-charl sowie die Buslinie ins Val Sinestra; f) im Jagdbezirk XII: die Buslinie nach Bargis. Art. 9 Schiessplätze Hinterrhein und S-chanf * 1 Wer das Jagdgebiet im Perimeter der Schiessplätze Hinterrhein und S-chanf betritt, hat sich vorgängig über die Schusszeiten und allfällige Schiessunterbrüche zu informieren7). Art. 10 * … Art. 11 * … Art. 12 * … Art. 13 Campieren und Biwakieren * 1 Für die Ausübung der Jagd sind das Aufschlagen von Zelten und Blachen zur Übernachtung sowie die Übernachtung in Motorfahrzeugen, Wohnwagen, Anhängern und dergleichen nur auf gekennzeichneten Campingplätzen erlaubt. * 2 Bauliche Massnahmen zum Einrichten von Schlafplätzen sowie das Anlegen von Depots, Vorräten und dergleichen sind verboten. Art. 14 Umgang mit erlegtem Niederwild 1 Erlegtes Niederwild und Teile davon, welche mit Bleispuren kontaminiert sein könnten, müssen so entsorgt werden, dass sie für Greifvögel und Raubwild nicht erreichbar sind. Art. 15 Abschusskontrolle 1. Eintrag in die Abschussliste 1 Rechtmässig und widerrechtlich erlegtes Wild ist sofort nach dem Abschuss mit Kugelschreiber vollständig in die amtliche Abschussliste einzutragen oder in der digitalen Abschussliste zu erfassen. Für jeden Abschuss sind Tierart, Geschlecht, die nächstgelegene Ortschaft, der Lokalname, die Höhe über Meer und die Nummer des Erfassungssektors obligatorisch einzutragen. Vögel können am Schluss eines Jagdtages eingetragen werden, sofern die Abschusszahl für die betreffende Vogelart nicht beschränkt ist. * 2 Vor der Abgabe der Abschussliste hat die Jägerin oder der Jäger die Richtigkeit der gemachten Angaben mit ihrer beziehungsweise seiner Unterschrift zu bestätigen. 7) Hinterrhein: Schiesspublikationen und Anschlagbrett eingangs Schiessplatz/Schiesswachen und telefonische Auskunftsstelle: 081 660 11 11; S-chanf: Schiesspublikationen und Anschlagbretter sowie telefonische Auskunftstelle für genaue Schiesszeiten Flab Schiessplatz S-chanf: 058 469 32 78, 058 469 32 80, 058 480 23 31 Art. 16 2. Abgabe der Abschusslisten 1 Alle Abschusslisten der jeweiligen Jagd sind innert fünf Tagen nach Ende der betreffenden Jagdart (Datum des Poststempels) jener Patentausgabestelle, bei der das Jagdpatent gelöst wurde, per A-Post Plus zuzustellen. Art. 17 3. Kennzeichnungspflicht 1 Unmittelbar nach dem Erlegen und Auffinden des Beutetiers muss die Jägerin oder der Jäger an einer Achillessehne des erlegten Tiers eine offizielle Kunststoffplombe (AJF GR/GL und Laufnummer) anbringen. Dies betrifft jegliches Schalenwild, unabhängig von seinem Verwendungszweck. Die Kunststoffplombe darf erst beim Zerlegen des Wildkörpers entfernt werden. 2 Die Plomben werden bei der jährlichen Patentausgabe jeder Jägerin und jedem Jäger abgegeben. Weitere Plomben können während der Jagd bei der Wildhut und den Auswertungsstellen des Amts bezogen werden. * 3 Erlegte Tiere, die im Gelände oder in Jagdhütten zerlegt werden, sind vorgängig der Wildhut zu melden. Art. 18 4. Fleischverarbeitung und -verwertung, Selbstdeklaration 1 Zum Zweck der Fleischverarbeitung und -verwertung muss für jedes erlegte Tier ein Wildbegleitschein (amtliches Formular 14) ausgefüllt werden (Selbstdeklaration). 2 Von dieser Selbstdeklaration ausgenommen sind Jägerinnen und Jäger, welche das erlegte Tier vom Erlegeort direkt in die privaten Räumlichkeiten bringen und das Tier selber zerlegen und im eigenen Haushalt verwerten (Eigengebrauch). 3 Die Wildbegleitscheine werden bei der jährlichen Patentausgabe jeder Jägerin und jedem Jäger abgegeben. Weitere Wildbegleitscheine können während der Jagd bei der Wildhut und den Auswertungsstellen des Amts bezogen werden. * Art. 19 Nachsuchen und Abgabe der Nachsucheprotokolle * 1 Nachsuchen müssen der zuständigen Wildhut gemeldet werden. Auf der Nieder-, Sonder- und Passjagd ist die Wildhut vor dem Aufbieten des Nachsuchegespanns zu informieren. * 2 Die Nachsucheprotokolle sind vollständig ausgefüllt innert sieben Tagen nach Ende der betreffenden Jagdart der zuständigen Wildhüter-Bezirkschefin oder dem zuständigen Wildhüter-Bezirkschef abzugeben. * Art. 20 Widerrechtlich erlegtes Wild 1. Grundsätze 1 Widerrechtlich erlegtes Wild muss unverzüglich der Wildhut gemeldet werden. Es wird dem Beutekontingent angerechnet. Das Tier ohne Haupt (Wildschwein mit Haupt) muss von der Jägerin oder vom Jäger zum festgelegten Wildbretpreis käuflich erworben werden, unabhängig von der weiteren Verwertbarkeit. Der entsprechende Betrag wird durch das Amt in Rechnung gestellt. 2 Trophäen von widerrechtlich erlegtem Wild werden vernichtet, sofern sie nicht einen speziellen Wert für die Öffentlichkeit haben. Art. 21 2. Gutachten 1 Beurteilt die Wildhut erlegtes Wild als nicht jagdbar und wird dieser Entscheid nicht anerkannt, holt das Amt auf schriftliches Ersuchen der Jägerin oder des Jägers ein Gutachten ein. Der Verzicht auf eine Expertise gilt als Anerkennung des Entscheids. Art. 22 3. Wertersatz Wildbret 1 Für widerrechtlich erlegtes Wild und für die Ermittlung des Wertersatzes gelten folgende Wildbretpreise: a) Hirschwild Fr. 9.50/kg b) Rehwild Fr. 12.–/kg c) Gämswild Fr. 8.–/kg d) Steinwild Fr. 9.–/kg e) Wildschwein Fr. 8.–/kg f) Murmeltier über 3 kg Fr. 20.–/Stück g) Murmeltier unter 3 kg Fr. 10.–/Stück Art. 23 Ordnungsbussen 1 Übertretungen werden mit Ordnungsbussen gemäss Anhang 1 geahndet. Das Verfahren richtet sich nach den massgebenden Bestimmungen der Verordnung über die Erhebung von Ordnungsbussen bei Jagdrechtsübertretungen8). Art. 24 Markierte Tiere 1 Mit Halsband markierte Hirschkühe und Hirschstiere sowie mit Ohrmarken markierte Gämsen sind geschützt. 2 Wer mit Halsbändern, Ohrmarken oder Ringen gekennzeichnetes Wild auffindet oder beobachtet, hat dies der Wildhut zu melden. 3 Für die Einsendung der Ohrmarke mit dem Unterkiefer von tot aufgefundenem Wild wird eine Prämie von 20 Franken entrichtet. * 8) BR 740.030 Art. 25 Krankes und verletztes Wild 1 Krankes und verletztes Wild sowie Wild mit abnormem Verhalten und Fallwild ist umgehend der Wildhut zu melden. Art. 26 Abschuss schadenstiftender Tiere 1 Für den Abschuss schadenstiftender Tiere können Jägerinnen und Jäger beigezogen werden. Die entsprechenden Bewilligungen werden durch das Amt erteilt. 2. Hochjagd 2.1. JAGD- UND SCHUSSZEITEN Art. 27 Jagdzeiten 1 Die Hochjagd 2026 wird in zwei Phasen durchgeführt. Sie dauert vom 3. bis und mit 13. September 2026 sowie vom 21. bis und mit 30. September 2026. Vom 14. bis und mit 20. September 2026 wird die Jagd unterbrochen. * 2 Hirsche, Rehe, Wildschweine, Murmeltiere, Füchse, Dachse, Waschbären und Marderhunde dürfen während der ganzen Jagdzeit bejagt werden. 3 Gämsen sind vom 3. bis und mit 13. September 2026 und vom 21. bis und mit 26. September 2026 jagdbar. Im Jagdbezirk I Vorderrhein sowie in den Sektoren A18 und C04 sind weibliche Gämsen oberhalb der geltenden Höhenkurve nur bis und mit 22. September 2026 jagdbar. In verschiedenen Gebieten mit forstlichen Problemen dauert die Jagd auf Gämsen bis zum 30. September 2026 (Anhang 5 lit. q). * Art. 28 Schusszeiten 1 Es gelten folgende Schusszeiten: a) * vom 3. bis und mit 13. September 2026 von 06.00 Uhr bis 20.30 Uhr; b) * vom 21. bis und mit 26. September 2026 von 06.30 Uhr bis 20.00 Uhr; c) * vom 27. bis und mit 30. September 2026 von 06.30 Uhr bis 19.45 Uhr. 2.2. HIRSCHWILD Art. 29 Jagdbares Hirschwild 1 Jagdbar sind Hirsche mit Ausnahme der Spiesser, deren Stangen länger als die Lauscher sind, der beidseitigen Kronenhirsche mit einer Stangenlänge von 60 cm und mehr sowie der säugenden Hirschkühe und Kälber. 2 Vorbehalten bleiben die abweichenden Bestimmungen über die Bejagung des Kronenhirschs gemäss Artikel 30 und des Hirschspiessers gemäss Artikel 31 Absatz 3. 3 Erlegte Hirsche mit Ohrmarkierung sind während der ganzen Jagd in frischem Zustand der Wildhut vorzuweisen. Art. 30 Kronenhirsch 1 Alle ein- und beidseitigen Kronenhirsche sind während der ganzen Hochjagd unabhängig von der Stangenlänge in frischem Zustand der Wildhut vorzuweisen. 2 Vom 7. bis und mit 9. September 2026 ist auch der beidseitige Kronenhirsch mit einer Stangenlänge von 60 cm und mehr jagdbar. An diesen Tagen darf jede Jägerin und jeder Jäger insgesamt nur einen ein- oder beidseitigen Kronenhirsch mit einer Stangenlänge von 60 cm und mehr erlegen. * 3 Ein beidseitiger Kronenhirsch liegt vor, wenn der Hirsch an beiden Stangen drei oder mehr Enden über der Mittelsprosse aufweist. Ein einseitiger Kronenhirsch liegt vor, wenn der Hirsch an einer Stange drei oder mehr Enden über der Mittelsprosse aufweist. 4 Als Enden der Krone gelten Erhebungen von 3 cm und mehr über der Stangenoberfläche. Gemessen wird die kürzeste Distanz von der Stangenoberfläche beim Endenansatz zur Endenspitze. 5 Für die Beurteilung der Jagdbarkeit von Kronenhirschen gilt das Mass der kürzeren Stange. Art. 31 Hirschspiesser 1 Zur Feststellung, ob beim Hirschspiesser die Stangen länger als die Lauscher sind, werden die Lauscher gegen die Stangen gedrückt. 2 Für die Beurteilung der Jagdbarkeit von Hirschspiessern gilt das Mass der kürzeren Stange. 3 Am 29. und 30. September 2026 darf jede Jägerin und jeder Jäger insgesamt einen Hirschspiesser, dessen Stangen länger als die Lauscher sind, erlegen. Davon ausgenommen sind die Regulierungsmassnahmen in den Wildschutzgebieten gemäss Anhang 2 Litera a, Litera b und Litera c. Alle Hirschspiesser sind an diesen Tagen in frischem Zustand der Wildhut vorzuweisen. * Art. 32 Regulierungsmassnahmen in Wildschutzgebieten 1. Hirschabschüsse 1 Zur Steigerung der Hochjagdstrecke führt das Amt ausserhalb der Jagdzeit Störaktionen durch und tätigt Einzelabschüsse in Wildschutzgebieten sowie auf Wildschadenflächen. 2 Mit demselben Ziel werden in einzelnen Wildschutzgebieten Teilbereiche ganz oder teilweise für die Jagd geöffnet und in weiteren Wildschutzgebieten entlang der Asylgrenze Teilöffnungen mit Betretungsverboten erlassen (Anhang 2). 3 In den für die Jagd ganz oder teilweise geöffneten Bereichen von Wildschutzgebieten ist es verboten, Jagdeinrichtungen wie Hochsitze, Bodensitze oder Unterstände zu erstellen. Allfällige Markierungen von Begrenzungen innerhalb des Wildschutzgebiets werden mit blauer und roter Farbe gekennzeichnet. 4 Sofern Beginn und Ende der "weichen" Grenzen markiert werden, geschieht dies mit den Farben rot (geschlossene Seite) und blau (geöffnete Seite). 5 Für Abschüsse in eidgenössischen Jagdbanngebieten gelten die besonderen Bestimmungen gemäss Anhang 2 Litera e. * Art. 33 2. Karten der geöffneten Bereiche 1 Bereiche von Wildschutzgebieten, die ganz oder teilweise für die Jagd geöffnet werden oder in die von ausserhalb hineingeschossen werden darf, sind auf der Webseite des Amts9) ersichtlich. Art. 34 3. Meldepflicht 1 Alle Tiere, die im Rahmen der Massnahmen in Wildschutzgebieten gemäss Artikel 32 erlegt werden, sind unverzüglich der zuständigen Wildhut zu melden. 2 Für die Teilöffnungen mit Betretungsverbot ist die Wildhut zu kontaktieren, bevor ein erlegtes Tier oder ein Anschussort innerhalb des Asyls aufgesucht wird. Wenn keine telefonischen Verbindungen möglich sind, kann das Tier aufgesucht, ausgeweidet und geborgen werden. Der Abschuss ist unverzüglich zu melden, sobald die Verbindung hergestellt werden kann. Art. 35 Abschussplan 1 Im Abschussplan wird nach Hirschregionen die Anzahl Tiere festgelegt, die den Beständen zu entnehmen ist. Bei der Erstellung des Abschussplans wird davon ausgegangen, dass gleich viele weibliche wie männliche Tiere erlegt werden. 2 Massgebend für die Erfüllung des Abschussplans ist die Anzahl erlegter weiblicher Tiere. Der Abschussplan in den einzelnen Hirschregionen ist dann erfüllt, wenn die Anzahl erlegter weiblicher Tiere mindestens 50 Prozent des Abschussplans beziehungsweise bei der Zielsetzung "Reduktion des Bestands" 55 oder 60 Prozent erreicht. 3 Eine Hirschregion besteht aus einem oder mehreren Jagdarealen. Hirschregionen, Jagdbezirke und Jagdareale sowie der Abschussplan sind im Anhang 4 aufgeführt. Art. 36 Schwerpunktbejagung 1 Zur Vermeidung von Wildschadenproblemen in Schutzwäldern und in der Landwirtschaft werden in den Grossregionen Surselva und Mittelbünden verschiedene Gebiete mit Schwerpunktbejagung ausgeschieden (Anhang 3). Für diese gelten Vorgaben in Bezug auf die minimal zu erlegende Anzahl weiblicher Tiere. 9) http://www.wildasyl.gr.ch 2.3. REH- UND GÄMSWILD 2.3.1. Rehwild Art. 37 Jagdbares Rehwild, Vorweisepflicht 1 Es dürfen erlegt werden: a) * Rehböcke vom Sechser (gerade und ungerade) aufwärts mit Stangen von mindestens 16 cm; b) * Gabler und Spiesser mit Stangen von weniger als 16 cm; c) nichtsäugende Rehgeissen. 2 Während der letzten vier Tage der Hochjagd darf jede Jägerin und jeder Jäger in den dafür vorgesehenen Regionen (Anhang 6) im Rahmen des Rehkontingents ein Rehkitz erlegen. Die erlegten Rehgeissen, Schmalrehe und Rehkitze sind in frischem Zustand der Wildhut vorzuweisen. 3 Erlegte Rehe mit Markierung sind während der ganzen Jagd in frischem Zustand der Wildhut vorzuweisen. Art. 38 Beurteilung der Jagdbarkeit von Rehböcken 1 Das Massband wird am unteren Rand der Rose auf der Aussenseite in der Mitte angesetzt. Gemessen wird auf der Aussenseite der Stange in gerader Linie bis zum Ende des Sprosses. Es gilt das längste Mass der Stange. * 2 Für die Beurteilung der Jagdbarkeit des Gabler- und Spiesserbocks gilt das Mass der kürzeren Stange. 2.3.2. Gämswild Art. 39 Jagdbares Gämswild 1 Jagdbar sind: a) Gämsböcke; b) nichtsäugende Gämsgeissen; c) Jährlinge. Art. 40 Beurteilung der Jagdbarkeit beim Gämswild 1 Für die Beurteilung der Jagdbarkeit gilt das Mass der kürzeren Krucke. Verlangt die Jägerin oder der Jäger eine Expertise, gilt die betreffende Gämse mit Bezug auf die Abschussreihenfolge bis zum Vorliegen eines endgültigen Entscheids als widerrechtlich erlegt. Art. 41 Vorweise- und Meldepflicht 1 Alle weiblichen Gämsen sind in frischem Zustand der Wildhut vorzuweisen und markieren zu lassen. Erlegte Gämsen, die erst nach Abschluss der Gämsjagd aus dem Jagdgebiet transportiert werden, sind am letzten Tag der Gämsjagd der Wildhut zu melden. Art. 42 Höhenkurven und einschränkende Bestimmungen für die Gämsjagd * 1 Die Bestimmungen über die Bejagung des Gämswildes sowie über die Anrechnung an das Gämskontingent richten und unterscheiden sich nach den Höhenkurven gemäss Anhang 5. 2 Bei Gämsjährlingen und zweijährigen Gämsgeissen gelten oberhalb der Höhenkurven einschränkende Vorschriften gemäss Anhang 6. 3 Bei Gämsgeissen gelten im Jagdbezirk I einschränkende Vorschriften gemäss Anhang 6. * Art. 42a Gebiete mit forstlichen Problemen und Schwerpunktbejagung * 1 Zur Vermeidung von Wildschäden in Schutzwäldern werden verschiedene Gebiete mit Schwerpunktbejagung oder forstlichen Problemen ausgeschieden. Diese Gebiete und die darin geltenden Vorschriften sind im Anhang 5 aufgeführt. * a) * … b) * … c) * … d) * … e) * … f) * … 2 Falls die Abschusszahlen während der Hochjagd nicht erfüllt werden beziehungsweise die Jagd ungenügend ausgeübt wird, erfolgen die fehlenden Abschüsse durch die Wildhut. 3 … * 2.3.3. Kontingente Art. 43 Rehkontingent 1 Der Abschuss von Rehwild ist kontingentiert. Aus dem Reh- und Gämskontingent zusammen betrachtet darf jede Jägerin und jeder Jäger entweder ein männliches Tier R1 oder ein männliches Tier G1 erlegen. 2 Die Vorschriften für das Rehkontingent sind im Anhang 6 aufgeführt. Art. 44 Gämskontingent 1 Der Abschuss von Gämswild ist kontingentiert. Aus dem Reh- und Gämskontingent zusammen betrachtet darf jede Jägerin und jeder Jäger entweder ein männliches Tier R1 oder ein männliches Tier G1 erlegen. 2 Die Vorschriften für das Gämskontingent sind im Anhang 6 aufgeführt. 3 Bei der Festlegung der Kontingente werden diesen auch Tiere zugeordnet, die aus der Sicht der Jagdplanung bevorzugt erlegt werden sollen, wie untergewichtige Tiere (Hegeabschüsse), Tiere in forstlichen Problemgebieten (Gämsjährlinge unter der Höhenkurve) oder Rehkitze in den letzten vier Tagen. 2.4. WILDSCHWEINE Art. 45 Jagdbare Wildschweine 1 Wildschweine sind mit Ausnahme der säugenden Bachen im ganzen Kanton jagdbar. Art. 46 Vorweisepflicht 1 Erlegte Tiere sind der Wildhut im Fell vorzuweisen. Wird das Tier nicht zum Eigengebrauch verwertet, wird das Fleisch erst nach Vorliegen des Resultats der Trichinenschau und der Messung der Radioaktivität zum Verzehr freigegeben. Diese Kontrollen sind obligatorisch. Die entsprechenden Kosten trägt der Kanton. 2 Erlegte Tiere, die nicht zum Eigengebrauch verwertet werden und bei der Messung der Radioaktivität wegen Überschreitung des massgeblichen Grenzwerts beschlagnahmt und entsorgt werden müssen, werden nach Alter pauschal entschädigt. Die Entschädigung beträgt: a) für diesjährige Tiere Fr. 100.– b) für einjährige Tiere Fr. 150.– c) für zweijährige und ältere Tiere Fr. 200.– 3 Erlegte Tiere, welche zum Eigengebrauch verwertet werden, dürfen nur in den eigenen privaten Räumlichkeiten verarbeitet und nicht in Verkehr gebracht werden. Das Zerwirken und Verarbeiten darf nicht in einem registrierten Lebensmittelbetrieb erfolgen. Art. 47 Fütterungsverbot 1 Das Anlegen von Fütterungen, Ablenkfütterungen und Lockfütterungen (Kirrungen) für Wildschweine ist verboten. 2.5. MURMELTIERE Art. 48 Jagdbare Murmeltiere, Kontingent 1 Jede Jägerin und jeder Jäger kann acht Murmeltiere ohne Einschränkungen hinsichtlich Alter und Geschlecht erlegen. Art. 49 Ausnahmebewilligungen 1 Die Wildhut kann bei Murmeltieren, die in Wiesen und Weiden Schäden verursachen, Ausnahmebewilligungen für den Abschuss von mehr als acht Tieren erteilen. 2.6. FÜCHSE, DACHSE, WASCHBÄREN UND MARDERHUNDE Art. 50 Jagdbarkeit 1 Füchse, Dachse, Waschbären und Marderhunde sind ohne Einschränkungen im ganzen Kanton jagdbar. 2.7. WEITERE BESTIMMUNGEN Art. 51 Gästekarte 1 Die Jägerin oder der Jäger ist berechtigt, auf der Hochjagd eine Gastjägerin oder einen Gastjäger für maximal zwei Tage an ihrer beziehungsweise seiner Jagd zu beteiligen. Dazu ist vorgängig eine Gästekarte zu lösen. Der Gast darf die Jagd nur in Begleitung der gastgebenden Jägerin oder des gastgebenden Jägers ausüben. Erlegtes Wild wird dem Beutekontingent der Gastgeberin oder des Gastgebers angerechnet. 2 Gästekarten können bei den Patentausgabestellen gelöst werden. Die Details zum Bezug einer Gästekarte sind im Anhang 7 aufgeführt. 3 Die mit der Gästekarte erworbenen Leistungen dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden. * Art. 52 Signalfarbene Kleidung 1 Auf der Hochjagd ist das Tragen von Leuchtwesten, Leuchtjacken oder signalfarbener Kopfbedeckung bei Treib- und Drückjagden, auf Nachsuchen sowie in den gemäss Anhang 2 Litera a geöffneten Teilen der Wildschutzgebiete für alle Jägerinnen und Jäger obligatorisch. Ein Hutband genügt nicht. * Art. 52a * Verbot von Treib-, Drück- und Pirschjagd 1 In bestimmten Gebieten ist die Treib-, Drück- und Pirschjagd verboten, um Konflikte mit Siedlungen, Verkehrsanlagen sowie Naherholungsgebieten zu vermeiden. Die betroffenen Gebiete sind im Anhang 9 aufgeführt. 2 Die Ansitzjagd von einem fixen Standort aus bleibt gestattet. Art. 53 Kirrungen 1 Das Anlocken von Schalenwild mittels Kirrungen (Äpfel, Trester, Brot und dergleichen) ist verboten. Art. 54 Untersuchung der Jagdbeute 1 Hirsch-, Reh- und Gämswild wird zur Feststellung des Zustands untersucht. Zu diesem Zweck ist es der Wildhut vorzuweisen. 2 Erlegte Tiere können während der Hochjagd vorgewiesen werden. In diesem Fall müssen die Trophäen und Unterkiefer dieser Tiere nicht mehr abgegeben werden. 3 Nach der Hochjagd sind die vollständigen Unterkiefer erlegter Hirsche, Rehe und Gämsen sowie die Trophäen erlegter Rehe und Gämsen ausgekocht und sauber gereinigt in der Zeit vom 19. bis 30. Oktober 2026 der für den Abschussort zuständigen Wildhut vorzuweisen. * 4 Das Amt organisiert in dieser Zeit regionale Annahmestellen. Ort und Zeit der Vorweisung werden durch das Amt bekanntgegeben. 5 … * 6 Für die Beschriftung der Unterkiefer und Trophäen sind die amtlichen Etiketten zu verwenden und vollständig auszufüllen. 3. Sonderjagden zur Regulation des Hirsch-, Reh- und Schwarzwildbestands 3.1. GEMEINSAME BESTIMMUNGEN Art. 55 Grundsatz 1 Das Departement entscheidet nach Vorliegen der Hochjagdstrecke, ob Sonderjagden auf Hirsch-, Reh- und Schwarzwild anzuordnen sind. 2 In forstlichen Problemgebieten kann das Departement ausnahmsweise Jagden auf Gämswild und auf Klassen, die während der Sonderjagd geschützt sind, anordnen. Die Abschussgebühren für Rehwild gemäss Artikel 72 gelten sinngemäss. 3 In Teilen von eidgenössischen Jagdbanngebieten mit partiellem Schutz und kantonalen Wildschutzgebieten kann die Sonderjagd ebenfalls zugelassen werden. 4 Der Entscheid und die Abschusspläne werden im Amtsblatt des Kantons Graubünden publiziert. Art. 56 Zeitraum und Dauer der Jagden 1 Die Sonderjagden auf Hirsch-, Reh- und Schwarzwild finden in der Zeit vom 31. Oktober bis und mit 20. Dezember 2026 statt. Innerhalb einer Region können Beginn, Unterbruch und Ende nach Gebieten gestaffelt erfolgen. Das Departement kann die Sonderjagd auf Schwarzwild bei Bedarf und beschränkt auf landwirtschaftliche Flächen zusätzlich vom 1. Juli bis 31. August anordnen. * 2 Die Jagd beginnt an einem Mittwoch oder Samstag. Sie endet für das Hirsch- beziehungsweise Rehwild mit der Erfüllung des Abschussplans. Gegebenenfalls kann die Jagd bereits nach einem einzigen Tag abgeschlossen werden. Das Departement kann die Sonderjagd auf Wildschweine in einzelnen Regionen unabhängig von der Erfüllung der Abschusspläne für Hirsch- und Rehwild anordnen. 3 Der Beginn, allfällige Unterbrüche, die Erhöhung des Abschussplans in den Regionen und das Ende der Jagden in den Regionen beziehungsweise Gebieten davon, werden vom Departement festgelegt. Jagdgebiete oder Teile davon können durch Gebiets- oder Höhenbegrenzungen eingeschränkt werden. Art. 57 Jagdtage, Schusszeiten 1 Die Jagden werden jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag durchgeführt. Die Schusszeiten werden wie folgt festgelegt: a) * vom 31. Oktober bis 15. November 2026 von 06.45 Uhr bis 14.00 Uhr; b) * vom 16. bis 30. November 2026 von 07.00 Uhr bis 14.00 Uhr; c) * vom 1. bis 20. Dezember 2026 von 07.15 Uhr bis 14.00 Uhr. d) * … Art. 58 Teilnahmevoraussetzungen 1 Teilnahmeberechtigt sind Jägerinnen und Jäger, die im laufenden Jahr das Hochjagd- oder Steinwildjagdpatent gelöst haben. Ebenfalls teilnahmeberechtigt sind Schweisshundeführerinnen und Schweisshundeführer, die sich während der Hochjagd für mindestens 15 Jagdtage, davon jeweils die ersten drei Tage nach Jagdbeginn und Wiedereröffnung, in der blauen Gruppe für die Nachsuche zur Verfügung stellen. Die Teilnahmeberechtigten müssen für die ganze Jagdzeit eine gültige Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. 2 Die Zahl der zur Teilnahme berechtigten Jägerinnen und Jäger richtet sich nach der Anzahl des zu erlegenden Hirsch- und Rehwilds und nach der Grösse des Jagdgebiets. 3 Melden sich für eine Region zu viele Jägerinnen und Jäger, entscheidet das Los. 4 Die Anmeldung hat gleichzeitig mit dem Lösen des Hochjagd- oder Steinwildjagdpatents zu erfolgen. Spätere Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Ein nachträglicher Abtausch der Anmelderegionen ist nicht möglich. Anmeldestellen sind die vom Amt bezeichneten Patentausgabestellen. Die Anmeldeformulare können bei den Anmeldestellen bezogen werden. 5 Die Jägerinnen und Jäger haben die Region anzugeben, in der sie die Sonderjagd ausüben wollen. 6 In den Grossregionen Surselva und Mittelbünden sowie in den Regionen Dreibündenstein, Heinzenberg, Hinterrhein und Schanfigg sind die Jägerinnen und Jäger während der Sonderjagd nur in einer Teilregion jagdberechtigt. Sie müssen sich bei der Anmeldung für die bevorzugte Teilregion entscheiden: * a) * Hirschregion Surselva: Jagdbezirk I Sursassiala, I Sutsassiala oder Jagdbezirk II; b) * Hirschregion Heinzenberg: Areal Nolla (inkl. Alpen Verdus und Carnusa des Sektors C06), Areal Safien (inkl. Sektor C06 ohne Alpen Verdus und Carnusa) oder Areal Bonaduz; c) Hirschregion Dreibündenstein: Areal Domleschg Nord, Domleschg Süd oder Areal Chur – Ems – Churwalden; d) Hirschregion Hinterrhein: Areal Schams oder Teilregion Rheinwald/Ferrera – Avers; e) Hirschregion Mittelbünden: Areal Davos (ohne Wiesen), Gemeinde Bergün Filisur, Albulatal – Brienz – Obervaz (ohne Gemeinde Bergün Filisur) oder Areal Surses; f) * Hirschregion Schanfigg: Ausser-Schanfigg (Sektoren T01, T02 und T07) oder Inner-Schanfigg (Sektoren T03, T04, T05 und T06). 7 Die betreffende Jägerin oder der betreffende Jäger darf die Jagd nur in einer Regi - on beziehungsweise Teilregion ausüben. Vorbehalten bleiben besondere Massnahmen zur Erfüllung der Abschusspläne gemäss Artikel 62. 8 Die angemeldete Region oder Teilregion wird auf dem Patent für Hochjagd beziehungsweise Steinwildjagd vermerkt. Art. 59 Publikation 1 Der Entscheid über die Durchführung der Sonderjagd wird im Amtsblatt des Kantons Graubünden publiziert. Art. 60 Kontingent 1 Jede Jägerin und jeder Jäger darf am gleichen Tag höchstens vier Stück Wild erlegen. Art. 60a Krankes und verletztes Wild nicht jagdbarer Klassen 1 Der Abschuss von schwer kranken oder verletzten Tieren nicht jagdbarer Klassen von Reh und Hirsch ist während der Sonderjagd ohne vorgängige Zustimmung der Wildhut möglich. Der Abschuss muss unverzüglich der Wildhut gemeldet werden. 2 Über die Berechtigung zum Abschuss von schwer krankem oder verletztem Wild aus Gründen des Tierschutzes entscheidet die Wildhut. Im Zweifelsfall holt sie eine tierärztliche Expertise ein. Ist der Abschuss aus Gründen des Tierschutzes nicht berechtigt, gilt der Abschuss als widerrechtlich. 3 Der berechtigte Abschuss schwer kranker oder verletzter Tiere wird dem Kontingent nicht angerechnet. 4 Die Trophäe verfällt dem Kanton und wird vernichtet, sofern sie keinen speziellen Wert für die Öffentlichkeit hat. Art. 61 Vorweisepflicht, Kontrolle, Ermittlung und Verrechnung der Abschussgebühr 1 Erlegte Tiere sind jeweils am gleichen Tag unverzüglich nach Ende der Jagd der zuständigen Wildhut vorzuweisen. 2 Das Wild wird der Jägerin oder dem Jäger überlassen, sobald diese oder dieser mit ihrer beziehungsweise seiner Unterschrift das zu verrechnende Gewicht und damit die Höhe der Abschussgebühr bestätigt hat. Zur Bestimmung des Verrechnungsgewichts werden beim Hirsch drei Kilogramm und beim Reh ein Kilogramm vom Gewicht abgezogen. Die Abschussgebühr wird durch das Amt in Rechnung gestellt. Art. 62 Besondere Massnahmen zur Erfüllung der Abschusspläne 1 Wird in einer Region oder in Teilen davon die Jagd nicht oder nicht in genügen - dem Masse ausgeübt, so werden auch von der Wildhut Abschüsse getätigt. Gegebenenfalls können auf Anordnung des Departements überdies Jägerinnen und Jäger aus anderen Regionen, Teilregionen oder Arealen beigezogen werden. Art. 63 Grundgebühr 1 Die Grundgebühr für die Ausübung der Sonderjagd beträgt für alle Regionen unabhängig von den freigegebenen Wildarten 100 Franken. Art. 64 Besondere Bestimmungen 1 Die Jägerin oder der Jäger kann in der Regel am Montag und am Donnerstag vor einem Sonderjagdtag ab 16.00 Uhr über eine offizielle Telefonnummer10) sowie über die Webseite des Amts11) abfragen, in welchen Regionen die Sonderjagd stattfindet. Am Tag vor der Jagd dürfen Unterkünfte in Jagdausrüstung ab 16.00 Uhr bezogen werden. Motorisierte Transportmittel dürfen bis zum Beginn der Schusszeit für die Fahrt ins Jagdgebiet verwendet werden. 2 Das Departement ist ermächtigt, in den Hirschregionen besondere Bestimmungen für den Motorfahrzeuggebrauch zu erlassen. Diese Bestimmungen betreffen beschränkte Fahrverbote vor der Schusszeit in Verbindung mit erlaubten Fahrten nach Beginn der Schusszeit. 3 Das Befahren von Waldstrassen zur Ausübung der Sonderjagd ist entsprechend der Benutzung für die Wald- und Forstwirtschaft ohne Bewilligung gestattet. 4 Für den Abtransport von erlegtem Wild oder für das Verlassen des Jagdgebiets darf die Jägerin oder der Jäger motorisierte Transportmittel auch ausserhalb der dafür vorgesehenen Zeiten benützen. Wird die Jagd anschliessend wiederaufgenommen, sind Fahrten nur gemäss den besonderen Bestimmungen für den Motorfahrzeuggebrauch erlaubt. * 5 Erlegte Tiere sind unverzüglich in die Abschussliste einzutragen. Diese ist bis spätestens am 27. Dezember des laufenden Kalenderjahrs (Datum des Poststempels) per A-Post Plus jener Patentausgabestelle zuzustellen, bei der das Jagdpatent gelöst wurde. 6 Die Wildhut sorgt dafür, dass Schweisshunde zur Verfügung stehen. Die Nachsucheprotokolle sind innert vier Tagen nach Ende der Sonderjagd in der entsprechenden Region der zuständigen Wildhut abzugeben. 7 Auf der Sonderjagd ist das Tragen von Leuchtwesten, Leuchtjacken oder signalfarbener Kopfbedeckung für alle Jägerinnen und Jäger obligatorisch. Ein Hutband genügt nicht. 8 Soweit die Bestimmungen über die Sonderjagd nichts Abweichendes vorsehen, gelten die gleichen Bestimmungen wie für die Ausübung der Hochjagd. 3.2. HIRSCHWILD Art. 65 Jagdgebiet 1 Sonderjagden werden in Regionen durchgeführt, in denen die zur Regulierung des Bestands notwendige Anzahl weiblicher Tiere auf der ordentlichen Hochjagd nicht erlegt worden ist. 10) Telefonnummer 0900 820 844 (Deutsch) beziehungsweise 0900 820 845 (Italienisch) 11) http://www.ajf.gr.ch Art. 66 Abschusspläne 1 Die Abschusspläne für die Sonderjagd werden so festgelegt, dass die fehlende Anzahl weiblicher Tiere erlegt wird. 2 Bei der Erstellung der Abschusspläne wird in der Regel von einem weiblichen Streckenanteil von 70 Prozent ausgegangen. Wenn in einer Hirschregion in den letzten Jahren der mittlere Anteil an weiblichen Tieren tiefer als 70 Prozent war, wird dies bei der Planung mitberücksichtigt. Wenn ausnahmsweise nur Kälber zur Bejagung freigegeben werden, wird von einem weiblichen Streckenanteil von 50 Prozent ausgegangen. 3 Das Departement kann den Abschussplan für die Sonderjagd in allen Hirscharealen erhöhen. Art. 67 Jagdbares Hirschwild 1 Auf der Sonderjagd dürfen erlegt werden: a) Hirschkühe, Schmaltiere und Kälber; b) Hirschspiesser, deren Stangen nicht länger als die Lauscher sind. 2 In Regionen mit geringer Differenz zum Abschussplan kann sowohl das Tageskontingent der Jägerinnen und Jäger als auch die Liste des jagdbaren Hirschwilds eingeschränkt werden. Art. 68 Abschussgebühren 1 Die Abschussgebühr beträgt: a) für Kälber Fr. 2.–/kg b) für einjährige Hirsche Fr. 4.–/kg c) für zweijährige und ältere weibliche Hirsche Fr. 4.–/kg d) kranke und verletzte Tiere, die nicht verwertbar sind keine Gebühr 2 Liegt die quantitative Erfüllung des kantonalen Abschussplans nach der Hochjagd unter 70 Prozent, beträgt die Abschussgebühr: * a) für Kälber Fr. 1.–/kg b) für einjährige Hirsche Fr. 2.–/kg c) für zweijährige und ältere weibliche Hirsche Fr. 2.–/kg d) kranke und verletzte Tiere, die nicht verwertbar sind keine Gebühr 3.3. REHWILD Art. 69 Jagdgebiet 1 Sonderjagden auf Rehwild werden in jenen Regionen und Arealen durchgeführt, in denen die Abschusspläne nicht bereits auf der ordentlichen Hochjagd erfüllt werden. Art. 70 Abschusspläne 1 Nach Abschluss der Hochjagd wird für jede Region der zur Erreichung der Zielsetzung notwendige Abschuss bestimmt und mit der Strecke verglichen. Die noch fehlenden Tiere werden auf der Sonderjagd erlegt. Die Rehregionen entsprechen den Hirschregionen gemäss Anhang 4. 2 Die Abschusspläne für die einzelnen Regionen und Areale werden aufgrund der Hochjagdstrecke so festgelegt, dass der Anteil Geissen und Kitze an der gesamten Rehwildstrecke in der Regel 50 bis 65 Prozent beträgt. Der geforderte Anteil an Geissen und Kitzen steigt, wenn sich der Rehbockabschuss der maximalen Strecke seit 1991 nähert oder diese überschreitet. Bei der Festlegung des Abschussplans wird den regionalen Unterschieden beim Jagddruck auf den Rehbock Rechnung getragen. In Gebieten mit Wildschadenproblemen kann der Abschussplan zur Steigerung des Jagddruckes zusätzlich erhöht und im Sinne einer Schwerpunktbejagung regional umgesetzt werden. * Art. 71 Jagdbares Rehwild 1 Auf der Sonderjagd dürfen Rehgeissen, Schmalrehe und Rehkitze erlegt werden. 2 Ist in einer Region die Differenz zum Abschussplan gering, kann das Tageskontingent der Jägerinnen und Jäger eingeschränkt werden. Art. 72 Abschussgebühren 1 Die Abschussgebühr beträgt: a) für einjährige und ältere Tiere Fr. 4.–/kg b) für Rehkitze keine Gebühr c) für kranke und verletzte Tiere, die nicht verwertbar sind keine Gebühr 3.4. WILDSCHWEINE Art. 73 Jagdgebiet, jagdbare Wildschweine 1 In den Regionen, in welchen die Sonderjagd durchgeführt wird, sind alle Wildschweine jagdbar. Art. 74 Jagdberechtigung, Vorweisepflicht 1 Jagdberechtigt sind Inhaberinnen und Inhaber einer Bewilligung für die Ausübung der Sonderjagd. 2 Erlegte Tiere sind jeweils unverzüglich nach Ende der Jagd der zuständigen Wildhut vorzuweisen. 3 Artikel 46 gilt sinngemäss auch für die Sonderjagd. Art. 75 Abschussgebühren 1 Für erlegte Wildschweine werden keine Abschussgebühren erhoben. 4. Steinwildjagd Art. 76 Jagd- und Schusszeiten 1 Die Steinwildjagd wird in der Zeit vom 5. Oktober bis und mit 8. November durchgeführt. In einigen Kolonien erfolgt eine gestaffelte Zulassung oder wird die Jagd für mehrere Tage unterbrochen. * 2 Es gelten folgende Schusszeiten: a) * vom 5. bis 15. Oktober 2026 von 07.00 Uhr bis 19.30 Uhr; b) * vom 16. bis 24. Oktober 2026 von 07.15 Uhr bis 19.00 Uhr; c) * vom 25. Oktober bis 8. November 2026 von 06.45 Uhr bis 17.30 Uhr. Art. 77 Jagdberechtigte Personen 1 Jagdberechtigt sind nur Jägerinnen und Jäger, die sich ordnungsgemäss angemeldet haben, im betreffenden Jahr ausgelost wurden und ein Jagdpatent für Steinwild gelöst haben. 2 Die Weisungen der Wildhut sind für die Jägerinnen und Jäger verbindlich. Art. 77a * … Art. 78 Abschussplan 1 Im Abschussplan wird nach Steinwildkolonien die Anzahl weiblicher und männlicher Tiere festgelegt, die den Beständen zu entnehmen ist. Bei den männlichen Tieren ist der Plan zusätzlich nach Altersklassen aufgeschlüsselt. Der Abschussplan 2026 ist im Anhang 8 aufgeführt. * Art. 79 Markierte Tiere 1 Markierte Tiere sind geschützt. Das Amt kann ausnahmsweise den Abschuss von kranken und verletzten Tieren sowie solchen aus der Altersklasse bewilligen.

Art. 8

Besondere Bestimmungen 1 Das Befahren von Waldstrassen zur Ausübung der Steinwildjagd ist entsprechend der Benutzung für die Wald- und Forstwirtschaft ohne Bewilligung gestattet. Art. 81 Übertrag der Teilnahmeberechtigung 1 Bei Abmeldungen bis zum 30. Juni wird die Berechtigung für die Teilnahme an der regulären Steinwildjagd ohne Einschränkung auf das nächste Jahr übertragen. Wird die Jagd im Folgejahr nicht angetreten, gilt die Jagd als nicht ausgeübt und die Berechtigung verfällt. 2 Bei Abmeldungen ab dem 1. Juli wird die Berechtigung für die Teilnahme an der regulären Steinwildjagd nur noch bei Krankheit oder Unfall unter Vorweisung eines Arztzeugnisses übertragen. Wird die Jagd im Folgejahr nicht angetreten, gilt die Jagd als nicht ausgeübt und die Berechtigung verfällt. 3 Muss eine Jägerin oder ein Jäger die Jagd infolge Krankheit oder Unfall abbrechen, wird die Berechtigung für die Teilnahme an der regulären Steinwildjagd nur noch für die nicht genutzten Jagdtage auf das Folgejahr übertragen, sofern der Jagdabbruch vor dem drittletzten Jagdtag erfolgt. Wird die Jagd im Folgejahr nicht angetreten, gilt die Jagd in der zugeteilten Altersklasse als ausgeübt und abgeschlossen. 4 Bei der Regulationsjagd auf Steingeissen wird die Berechtigung im Falle einer Abmeldung, eines Unfalls oder Krankheit nicht ins Folgejahr übertragen. 5. Niederjagd 5.1. GEMEINSAME BESTIMMUNGEN Art. 82 Jagd- und Schusszeiten 1 Die Niederjagd dauert vom 1. Oktober bis und mit 30. November. 2 Es gelten folgende Schusszeiten: a) * vom 1. bis 15. Oktober 2026 von 07.00 Uhr bis 19.30 Uhr; b) * vom 16. bis 24. Oktober 2026 von 07.15 Uhr bis 19.00 Uhr; c) * vom 25. Oktober bis 15. November 2026 von 06.45 Uhr bis 17.30 Uhr; d) * vom 16. bis 30. November 2026 von 07.00 Uhr bis 17.30 Uhr. Art. 83 Jagdbares Wild 1 Erlegt werden dürfen: Feldhasen, Schneehasen, Füchse, Dachse, Baum- und Steinmarder, Marderhunde, Waschbären, Bisamratten, Birkhähne, Schneehühner, Ringeltauben, verwilderte Haustauben, Kolkraben, Rabenkrähen, Nebelkrähen, Elstern, Eichelhäher, Kormorane, Blesshühner und Stockenten. * Art. 84 Örtliche Einschränkungen 1 Vom 20. Oktober bis und mit 31. Oktober 2026 dürfen Füchse, Dachse, Baum- und Steinmarder sowie Waschbären, Marderhunde und Bisamratten in den Jagdbezirken I, II, III, V, VI, X, XI und XII zur Verhütung von Wildschäden in der Landwirtschaft ohne zeitliche Einschränkungen bejagt werden. * 2 Die Jagdbezirke entsprechen der Einteilung gemäss Anhang 4. Art. 85 Einsatz von Jagdhunden, Gruppengrösse 1 Jagdhunde dürfen nur zur Jagd eingesetzt werden, wenn die Jägerin oder der Jäger ebenfalls die Jagd ausübt. 2 Bei der Jagd mit Jagdhunden auf Hasen und Flugwild ist die Gruppengrösse auf vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschränkt. Art. 86 Abschussliste 1 Bei erlegten Hasen, Mardern und Flugwild ist die Art obligatorisch anzugeben (Feldhase oder Schneehase, Baum- oder Steinmarder, Birkhuhn oder Schneehuhn, Stockente). Die unkorrekte Angabe der Tierart auf der Abschussliste wird mit einer Ordnungsbusse gemäss Anhang 1 geahndet. * 5.2. HASEN Art. 87 Zeitliche Einschränkung, Kontingent 1 Vom 21. November bis und mit 30. November dürfen Hasen nicht bejagt werden. * 2 Jede Jägerin und jeder Jäger darf insgesamt acht Hasen, am gleichen Tag jedoch höchstens zwei Hasen erlegen. 5.3. BIRKHÄHNE Art. 88 Zeitliche Einschränkung, Kontingent und Vorweisepflicht 1 Birkhähne dürfen ab dem 16. Oktober bejagt werden. 2 Jede Jägerin und jeder Jäger darf einen Birkhahn erlegen. 3 Erlegte Birkhähne sind in frischem Zustand zu Untersuchungszwecken der Wildhut vorzuweisen. 5.4. SCHNEEHÜHNER Art. 89 Zeitliche Einschränkung, Kontingent und Vorweisepflicht 1 Schneehühner dürfen ab dem 16. Oktober bejagt werden. 2 Jede Jägerin und jeder Jäger darf am gleichen Tag höchstens zwei und während der ganzen Niederjagd höchstens zehn Schneehühner erlegen. 3 Von jedem erlegten Schneehuhn sind Federproben (Flügel, Handschwinge oder mehrere Körperfedern) abzugeben. Diese Proben sind jeweils separat in einem Plastiksack aufzubewahren, wobei die Flügel einzufrieren und innert fünf Tagen nach Ende der Niederjagd zusammen mit den Angaben zu Abschussdatum und Abschussort der Wildhut zuzustellen sind. Das amtliche Protokollblatt12) ist vollständig, mit Koordinaten, auszufüllen. 5.5. WASSERFLUGWILD

Art. 9

Jagd mit dem Hund, Kontingente 1 Die Jagd auf Wasserflugwild (Kormorane, Blässhühner, Stockenten) darf nur mit einem geprüften Jagdhund und nur mit bleifreiem Schrot ausgeübt werden. * 2 Am gleichen Tag darf jede Jägerin und jeder Jäger höchstens entweder zwei Blässhühner oder zwei Stockenten oder ein Blässhuhn und eine Stockente erlegen. Für Kormorane gelten keine Tageskontingente. * 3 Die Tagesstrecke für den gleichen Jagdhund darf höchstens vier Stück betragen. 5.6. EICHELHÄHER Art. 91 Kontingent 1 Am gleichen Tag darf jede Jägerin und jeder Jäger höchstens vier Eichelhäher erlegen. 6. Passjagd Art. 92 Jagd- und Schusszeiten 1 Die Passjagd dauert vom 1. November 2026 bis und mit 28. Februar 2027 mit einer Unterbrechung an Weihnachten (24. Dezember bis und mit 26. Dezember). Die Passjagd darf von 17.00 Uhr bis 06.30 Uhr ausgeübt werden. * Art. 93 Jagdberechtigte Personen, Abschussliste 1 Die Passjagd darf von Inhaberinnen und Inhabern eines Hoch-, Niederjagd- oder Steinwildjagdpatents für das laufende Jagdjahr sowie von Jägerinnen und Jägern die ein Passjagdpatent lösen, ausgeübt werden. Die Jägerin oder der Jäger hat die gültige Abschussliste mit sich zu tragen. 12) Protokollblatt für die Abgabe der Federproben von erlegten Schneehühnern Art. 94 Jagdbares Wild, zeitliche und örtliche Einschränkung 1 Erlegt werden dürfen: Füchse (bis 28. Februar 2027), Dachse (bis 15. Januar 2027), Baum- und Steinmarder (bis 15. Februar 2027), Marderhunde, Waschbären und Bisamratten (bis 28. Februar 2027). * 2 In rechtskräftig ausgeschiedenen Wildruhezonen ist die Passjagd verboten. In Gebieten mit ständigem Wolfsvorkommen kann die Wildhut Passorte aufheben oder verbieten, sofern kein angemessener Abstand zum Siedlungsgebiet eingehalten wird. 3 An abgelegenen Passorten kann die Wildhut die Ausübung der Passjagd erst ab dem 1. Dezember bewilligen, sofern die Jägerin oder der Jäger gleichzeitig die Niederjagd ausübt. * Art. 95 Anmeldung 1 Jägerinnen und Jäger, welche die Passjagd ausüben, haben vorgängig, spätestens bis zum 31. Oktober des jeweiligen Kalenderjahrs, der zuständigen Wildhut schriftlich die Passorte zu melden. Es können insgesamt drei Orte bezeichnet werden. 2 Die Jägerinnen und Jäger können sich bei der Wildhut ab 1. August über die Zulässigkeit eines Passorts erkundigen. 3 Die Anmeldung ist nur gültig, wenn jeder Ort genau umschrieben wird. Die Angabe der Sektornummer, des Ortschafts- und Lokalnamens sowie die Abgabe eines Kartenausschnitts mit dem genauen Standort sind obligatorisch. Die Orte dürfen für die Passjagd nachträglich nicht mehr geändert werden. 4 Mit der Anmeldung bestätigt die Jägerin oder der Jäger, dass sie beziehungsweise er für die ganze Jagdzeit eine gültige Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Gleichzeitig muss eine Kopie des "Schiessnachweises Schrot" eingereicht werden. Art. 96 Luderplätze 1 Auf Luderplätzen ist das Auslegen von Kadavern und Kadaverteilen von Nutztieren und erlegtem Wild sowie von Nachgeburten verboten. Fleisch- und Fischabfälle müssen so ausgelegt werden, dass das Raubwild sie nur in kleinsten Portionen aufnehmen kann. * Art. 97 Weitere Bestimmungen 1 Die Passjagd darf nur aus Häusern, Ställen oder anderen festen Gebäulichkeiten (Bretterhütten und dergleichen) ausgeübt werden. Motorfahrzeuge und Seilbahnen dürfen für die Passjagd benützt werden. 2 Bei erlegten Mardern ist die Art obligatorisch anzugeben (Baum- oder Steinmarder). Die unkorrekte Angabe der Tierart auf der Abschussliste wird mit einer Ordnungsbusse gemäss Anhang 1 geahndet. * 3 Bei Konflikten mit Grossraubtieren oder der Verwendung von nicht erlaubten Lockmitteln können zuvor bewilligte Passorte jederzeit aufgehoben werden. * 7. Schlussbestimmungen Art. 98 Strafbestimmungen 1 Widerhandlungen gegen Bestimmungen dieser Verordnung werden gemäss Artikel 47 ff. des kantonalen Jagdgesetzes13) geahndet. A1 Anhang 1: Ordnungsbussen (Art. 23) Art. A1-1 Allgemeine Bestimmungen 1 Fehlabschüsse werden im Ordnungsbussen-Verfahren geahndet, wenn die betreffende Jägerin oder der betreffende Jäger eine Selbstanzeige im Sinn von Artikel 33 der regierungsrätlichen Jagdverordnung (RJV) erstattet hat. 2 Beim Steinwild erfolgt die Beurteilung der Jagdbarkeit unterentwickelter Tiere im Sinn von Artikel 17 Absatz 2 der kantonalen Steinwildverordnung (KStV) nach Massgabe des Kriterienkatalogs des Amts für Jagd und Fischerei vom 31. Juli 2003. Art. A1-2 Allgemeines Jagdrecht 1 Allgemeines Jagdrecht: a) Nichtmitführen der vorgeschriebenen Ausweise während der Jagd, je fehlender Ausweis (Art. 6 RJV; Art. 2 JBV): Fr. 20.00 b) Nichteintrag einer für die betreffende Jagd zugelassenen Waffe im Jagdpatentbüchlein (Art. 13 Abs. 3 KJG; Art. 8 Abs. 1 RJV): Fr. 100.00 c) Unkorrekte Angabe der Tierart in der Niederjagd- oder Passjagd-Abschussliste (Art. 86 und Art. 97 Abs. 2 JBV): Fr. 50.00 d) Abtransport von erlegtem Schalenwild mit Helikoptern ohne Bewilligung (Art. 8a Abs. 5 JBV): Fr. 400.00 e) Widerrechtliches Füttern von Wildschweinen (Art. 47 JBV) und Anlegen von Kirrungen (Art. 53 JBV): Fr. 300.00 f) Verspätete Abgabe oder Abgabe von unvollständig ausgefüllten Nachsucheprotokollen (Art. 19 Abs. 2 JBV): Fr. 50.00 g) Nichtabgabe von Untersuchungsmaterial (Art. 89 Abs. 3 und Art. 54 Abs. 1 bis 6 JBV, ab dem siebten Tag nach dem festgelegten Abgabetermin): Fr. 150.00 h) Unvollständige oder verspätete Abgabe von Untersuchungsmaterial (Art. 89 Abs. 3 und Art. 54 Abs. 1 bis 6 JBV, bis sechs Tage nach dem festgelegten Abgabetermin): Fr. 50.00 i) Nichtvorweisen von zeigepflichtigen Abschüssen pro Tier (Art. 30 Abs. 1, Art. 37 Abs. 3, Art. 41 und Art. 88 Abs. 3 JBV): Fr. 150.00 j) Widerrechtlicher Abschuss eines markierten Tiers (Art. 24 Abs. 1 JBV): Fr. 300.00 13) BR 740.000 k) Unvollständige oder verspätete Abgabe der Abschussliste (Art. 16 JBV, bis sechs Tage nach dem festgelegten Abgabetermin): Fr. 50.00 l) Nichtabgabe der Abschussliste (Art. 16 JBV, ab dem siebten Tag nach dem festgelegten Abgabetermin): Fr. 150.00 m) Widerrechtliche Verwendung von Motorfahrzeugen, pro Jägerin oder Jäger (Art. 8 ff. JBV; Art. 5 Abs. 2 JHV): Fr. 400.00 n) Gehilfenschaft zur widerrechtlichen Verwendung von Motorfahrzeugen (Art. 16 KJG und Art. 8 ff. JBV): Fr. 200.00 o) Missachtung der Bestimmungen betreffend das Tragen signalfarbener Kleidung (Art. 52 und Art. 64 Abs. 7 JBV): Fr. 100.00 p) Mittragen und Verwendung bleihaltiger Munition (Art. 5 Abs. 1 JBV): Fr. 150.00 q) Aufstellen und Verwendung von Fotofallen auf der Jagd, pro Fotofalle (Art. 6 Abs. 2 JBV): Fr. 150.00 r) Durchführen einer Nachsuche auf der Sonder-, Nieder- und Passjagd ohne vorgängige Information der Wildhut (Art. 19 Abs. 1 JBV): Fr. 100.00 s) Abtransport von Schalenwild an jagdfreien Tagen oder nach der dafür vorgesehenen Jagdzeit ohne Meldung an die Wildhut (Art. 8e Abs. 2 und Art. 41 JBV): Fr. 100.00 t) Widerrechtliches Anhalten von Motorfahrzeugen zur Wildbeobachtung (Art. 8a Abs. 3 JBV): Fr. 150.00 u) Missachten des Perimeters des Verbots von Treib-, Drück- und Pirschjagd (Art. 52a JBV): Fr. 150.00 Art. A1-3 Fehlabschüsse auf der Hochjagd 1 Hirschwild: a) Hirschspiesser, deren Stangen die Lauscher bis 10 cm überragen (Art. 29 und Art. 31 Abs. 3 JBV): Fr. 150.00 b) Hirschspiesser, deren Stangen die Lauscher über 10 m überragen (Art. 29 und Art. 31 Abs. 3 JBV): Fr. 300.00 c) Kronenhirsche (Art. 29 und Art. 30 JBV): 1. Stangenlänge beidseitig unter 65 cm: Fr. 300.00 2. Stangenlänge über 65 cm, Dreierkrone, kürzestes End nicht mehr als 7 cm: Fr. 300.00 3. Stangenlänge über 65 cm, Dreierkrone, kürzestes End mehr als 7 cm und weniger als 12 cm: Fr. 500.00 4. Stangenlänge über 65 cm, Dreierkrone, kürzestes End 12 cm oder länger: Anzeige an Staatsanwaltschaft 5. Stangenlänge über 65 cm, andere Kronenhirsche: Anzeige an Staatsanwaltschaft d) Säugende Hirschkuh (Art. 29 JBV): Fr. 150.00 e) Hirschkalb (Art. 29 JBV): Fr. 150.00 f) Andere widerrechtlich erlegte Hirschstiere (Art. 32 JBV): Fr. 300.00 g) Nichtmelden von erlaubten Abschüssen in geöffneten und teilgeöffneten Wildschutzgebieten (Art. 34 JBV): Fr. 100.00 2 Rehwild: a) Fehlabschüsse von Rehböcken (Art. 37 JBV): Fr. 150.00 b) Säugende Rehgeiss (Art. 37 JBV): Fr. 100.00 c) Rehkitz (Art. 37 JBV): Fr. 100.00 d) Überschreiten des Rehkontingents pro Tier (Art. 43 JBV): Fr. 200.00 3 Gämswild: a) Säugende Gämsgeiss (Art. 39 JBV): Fr. 200.00 b) Gämskitz (Art. 39 JBV): Fr. 200.00 c) Gämsbock bis 3¼-jährig (Art. 44 JBV): Fr. 200.00 d) Gämsbock 4¼-jährig und älter bis 28 kg mit Haupt sauber aufgebrochen (Art. 44 JBV): Fr. 300.00 e) Gämsbock 4¼-jährig und älter über 28 kg mit Haupt sauber aufgebrochen (Art. 44 JBV): Fr. 400.00 f) Geschützte Gämsjährlinge oder Gämsgeissen (Art. 42 und Art. 44 JBV): Fr. 150.00 g) Überschreiten des Gämskontingents pro Tier (Art. 44 JBV): Fr. 200.00 h) Abschuss einer weiblichen Gämse ausserhalb der dafür vorgesehenen Jagdzeit (Art. 27 Abs. 3 und Art. 42a Abs. 3 JBV): Fr. 200.00 4 Wildschwein: a) Säugende Bache (Art. 45 JBV): Fr. 150.00 Art. A1-4 Ausübung der Nieder- und Passjagd 1 Ausübung der Nieder- und Passjagd: a) Überschreiten Tages-/Gesamtkontingent Hasen, Birkhahn, Schneehühner, Wasserflugwild oder Eichelhäher, pro Tier (Art. 87, Art. 88, Art. 89, Art. 90 und Art. 91 JBV): Fr. 100.00 b) Artverwechslung von Enten, sofern es sich um eine jagdbare Art gemäss Artikel 5 JSG handelt: Fr. 100.00 c) Auslegen von Kadavern und Kadaverteilen von Nutztieren und erlegtem Wild sowie Nachgeburten auf Luderplätzen (Art. 96 JBV): Fr. 100.00 d) Mittragen und Verwendung von Wärmebildgeräten auf der Niederjagd (Art. 6 Abs. 2 JBV): Fr. 400.00 Art. A1-5 Fehlabschüsse auf der Sonderjagd 1 Fehlabschüsse auf der Sonderjagd: a) Hirschspiesser, deren Stangen die Lauscher bis 10 cm überragen (Art. 67 Abs. 1 JBV): Fr. 150.00 b) Hirschspiesser, deren Stangen die Lauscher über 10 cm überragen (Art. 67 Abs. 1 JBV): Fr. 300.00 c) Kronenhirsche (Art. 29 und Art. 67 JBV): 1. Stangenlänge beidseitig unter 65 cm: Fr. 300.00 2. Stangenlänge über 65 cm, Dreierkrone, kürzestes End nicht mehr als 7 cm: Fr. 300.00 3. Stangenlänge über 65 cm, Dreierkrone, kürzestes End mehr als 7 cm und weniger als 12 cm: Fr. 500.00 4. Stangenlänge über 65 cm, Dreierkrone, kürzestes End 12 cm oder länger: Anzeige an Staatsanwaltschaft 5. Stangenlänge über 65 cm, andere Kronenhirsche: Anzeige an Staatsanwaltschaft d) Andere widerrechtlich erlegte Hirschstiere (Art. 67 Abs. 1 JBV): Fr. 300.00 e) Schmaltier bei eingeschränkter Bejagung des Hirschwilds (Art. 67 Abs. 2 JBV): Fr. 100.00 f) Hirschkuh bei eingeschränkter Bejagung des Hirschwilds (Art. 67 Abs. 2 JBV): Fr. 200.00 g) Rehbock mit Stangen unter 10 cm (Art. 71 Abs. 1 JBV): Fr. 150.00 h) Rehbock mit Stangen von 10 cm und mehr (Art. 71 Abs. 1 JBV): Fr. 300.00 i) Rehbock mit abgeworfenem Gehörn (Art. 71 Abs. 1 JBV): Fr. 100.00 j) Artverwechslung Hirsch oder Reh (Art. 67 Abs. 1 beziehungsweise Art. 71 Abs. 1 JBV): Fr. 300.00 k) Überschreiten des Tageskontingents pro Tier (Art. 60, Art. 67 Abs. 2 und Art. 71 Abs. 2 JBV): Fr. 200.00 l) Abschuss Hirsch/Reh bei eingeschränkter Bejagung pro Tier (Gebiets- oder Höhenbegrenzung; Art. 56 Abs. 3 JBV): Fr. 200.00 Art. A1-6 Fehlabschüsse auf der Steinwildjagd 1 Fehlabschüsse auf der Steinwildjagd: a) Säugende Steingeiss (Art. 13 Abs. 1 und Abs. 1bis KStV): Fr. 200.00 b) Steinkitz (Art. 13 Abs. 1 KStV und Abs. 1bis KStV): Fr. 200.00 c) Steingeiss anstelle Steinbock (Art. 13 Abs. 1 KStV): Fr. 200.00 d) Steinbock bis 1¼-jährig anstelle Steingeiss (Art. 13 Abs. 1 und Abs. 1bis KStV): Fr. 200.00 e) Steinbock bis 2¼-jährig anstelle Steingeiss (Art. 13 Abs. 1 und Abs. 1bis KStV): Fr. 300.00 f) Steinbock bis 3¼- und 4¼-jährig anstelle Steingeiss (Art. 13 Abs. 1 und Abs. 1bis KStV): Fr. 400.00 g) Steinbock 5¼-jährig und älter anstelle Steingeiss (Art. 13 Abs. 1 und Abs. 1bis KStV): Fr. 500.00 h) Steinbock aus einer nicht zugeteilten Altersklasse, ein Jahr jünger oder älter (Art. 14 und Art. 15 KStV): Fr. 200.00 i) Steinbock aus einer nicht zugeteilten Altersklasse, zwei Jahre jünger oder älter (Art. 14 und Art. 15 KStV): Fr. 400.00 j) Steinbock aus einer nicht zugeteilten Altersklasse, mehr als zwei Jahre jünger oder mehr als zwei Jahre älter (Art. 14 und Art. 15 KStV): Fr. 500.00 k) Überschreiten des zugeteilten Abschusskontingents pro Tier (Art. 13 Abs. 1, 1bis und 2 KStV): Fr. 300.00 A2 Anhang 2: Regulierungsmassnahmen in Wildschutzgebieten (Art. 32 Abs. 2) Art. A2-1 Total- oder Teilöffnungen für die Hirschjagd, kein Betretungsverbot 1 Zeit: ganze Hochjagd. 2 Vorschriften: jagdbar sind nichtsäugende Hirschkühe, Schmaltiere und Hirschspiesser, deren Stangen nicht länger als die Lauscher sind. 3 Bereiche: a) 319. Scalottas, unterhalb Wanderweg Carvenna – Cunigel (Scharans): Grenzen: Tafel Wanderweg Carvenna – Markierung Wanderweg – Tafel Wanderweg Cunigel b) 320. Raschil, unterhalb Fussweg Val Barcli – Val da Raschil (Domleschg): Grenzen: Tafel Fussweg (Val Barcli) nordöstlich Alp Tamil – Markierung dem Fussweg entlang zum Val da Raschil c) 400. Trescolmen Teil Misox (Mesocco): Grenzen: Ri d'Anzon (855) – Brücke Cet – Wanderweg nach Pundelon – Fahrstrasse – Hang oberhalb der Forststrasse Nan entlang der Aufforstung (Markierung) – Ri de Nan Umleitung zum oberen Sektor (siehe Beschilderung vor Ort) – oberer Wanderweg nach Quadea – oberer Rand vom Hang Quadea – Strasse nach Valineu – Sei – Forststrasse in Richtung Süden– Kantonsstrasse – Ri d'Anzon (Ausgangspunkt) d) 400. Trescolmen Teil Calancatal (Rossa)14): Grenzen: Pian d'As – Calancasca – Einmündung Bedoleta (Tobel «Or del Margna») – Fuss der Felswand «La Gareg d'As» (Markierung) – Tobel «Gagliun» (Markierung) – Calancasca – Ausgangspunkt. Im Gelände sind visuelle Markierungen angebracht e) 400. Trescolmen Teil Calancatal (Pianca Prada)15): Grenzen: Rià de Pianca Prada – offizieller Wanderweg Val Largé – Markierung – Rià de Campalesc – Schafpfad – Markierung – Selim de Pianca Prada – Waldrand Rià de Pianca Prada – Ausgangspunkt. Im Gelände sind visuelle Markierungen angebracht Art. A2-2 Teilöffnungen, mit Betretungsverbot, ganze Hochjagd 1 Zeit: ganze Hochjagd. 2 Vorschriften: jagdbar sind nichtsäugende Hirschkühe, Schmaltiere und Hirschspiesser, deren Stangen nicht länger als die Lauscher sind. 14) Regulierungsmassnahme in eidgenössischem Jagdbanngebiet gemäss Artikel A2-5. 15) Regulierungsmassnahme in eidgenössischem Jagdbanngebiet gemäss Artikel A2-5. 3 In den nachfolgend bezeichneten Asylbereichen beziehungsweise im Bereich von maximal 150 m ab Grenze darf während der ganzen Hochjagd von ausserhalb der Asylgrenzen Hirschwild erlegt werden. Die Asyle dürfen nur zur Bergung von erlegtem Wild sowie zur Kontrolle eines Anschussorts betreten werden. Bei Bedarf werden Beginn und Ende der «weichen» Grenzen mit einer Tafel rot / blau markiert: a) 202. Cresta (Lumnezia): Abschnitte Nordost- und Westseite b) 208. Muretg (Ilanz / Glion): Abschnitt Nordseite – Val Macorta (markiert) c) 209. Botta Burschina (Ilanz / Glion): Abschnitt Südwestseite, Pt. 1660 – Pt. 1540 d) 300. Piz Beverin (Tschappina, Flerden): Abschnitt 1: Wiss Nolla – Mittelberg – Grosswald – Drostobel, Abschnitt 2 Rütiwang – Under da Flüa – Chüawang e) 301. Eggschiwald (Safiental): Abschnitt 1 Güner Hütta – «im Spitz» f) 302. Schlund (Safiental): Abschnitt 1 Schlund – Tanna – «grossi Fluh» g) 310. Muttanz (Sufers, Andeer): Entlang der Asylgrenze h) 316. Andies (Andeer): Abschnitt 1 Aua Granda – Aua Pintga i) 317. Zes (Zillis-Reischen): Entlang der Asylgrenze j) 318. Weng-Crapschalvakopf: Entlang der Asylgrenze k) 361. Vizan (Andeer-Muntogna da Schons): Entlang der Asylgrenze l) 1202. Schafrügg (Arosa): Ab Pt. 2'771'665/1'182'073 nördlich «Schafbrüggli» entlang der Asylgrenze (Fussweg Ramoz) – Markierung vor dem Sandbodenbrückli m) 1204. Fulenberg / Tuleu (Churwalden): Abschnitt Pt. 1563 – Höhenkurve 2'000 m ü. M., Abschnitt Nordgrenze im Pargitscher Tobel zwischen 1'540 m ü. M. und 2'180 m ü. M., Abschnitt Wititobel n) 1249. Arsass (Arosa): Abschnitt 1 Lafet, Abschnitt 2 Prapadiera o) 1251. Clasaurertobel (Arosa): Ab Pt. 2'767'115/1'190'039 Pardels entlang der Asylgrenze (Fahrweg Richtung Clasaurertobel) – Markierung Pt. 2'767'127/1'190'148 p) 1256. Haupt (Churwalden): Abschnitt Südostgrenze zwischen Joch und Haupt Art. A2-3 Teilöffnungen, mit Betretungsverbot, ganze Hochjagd 1 Zeit: ganze Hochjagd. 2 Vorschriften: Hirschwild gemäss den Bestimmungen der Hochjagd. 3 In den nachfolgend bezeichneten Asylbereichen beziehungsweise im Bereich von maximal 150 m ab Grenze darf während der ganzen Hochjagd von ausserhalb der Asylgrenzen Hirschwild erlegt werden. Die Asyle dürfen nur zur Bergung von erlegtem Wild sowie zur Kontrolle eines Anschussorts betreten werden. Bei Bedarf werden Beginn und Ende der «weichen» Grenzen mit einer Tafel rot / blau markiert: a) 702. Spinas (Bever): Abschnitt Alp Spinas b) 716. Splars (S-chanf): Ganze Grenze unterhalb 1'900 m ü. M. c) 721. Cloter (Bever, La Punt Chamues-ch): Abschnitt Südost d) 722. Pentsch (Zuoz, La Punt Chamues-ch): Abschnitt Val Lavirun e) 828. Pizzo Ometto (Brusio): Südostseite des Wildschutzgebiets: Markierung Wanderweg Salina – Val Sarasca – Markierung Planei f) 831. Plan Alt (Poschiavo): Nordseite des Wildschutzgebiets: Markierung Wanderweg nach Lagüzzon – Markierung Val Scüri g) 833. Pilinghel (Poschiavo): Westliche / nordwestliche und nordöstliche Seite des Wildschutzgebiets: Markierung nördlich von Pilinghel – Markierung Weiderand Alp Braita h) 834. Motta Rossa (Poschiavo) Westliche und südwestliche Grenze des Wildschutzgebiets (Munt da San Franzesch) zwischen 2100 und 2'240 m ü. M. i) 902. Sursassa (Zernez): Südliche vertikale Grenze: Pt. 1776 – Val Gondas – 2'000 m ü. M. Nördliche vertikale Grenze: Ils Lavinars – 2'000 m ü. M. j) 903. Champatsch (Zernez): Westliche vertikale Grenze: Breita Zug – 2'500 m ü. M. k) 921. Ruinatscha (Zernez): Nordöstliche Grenze: Waldweg Pradè – Fop Tiamarsch l) 924. Ascharinas (Scuol): Östliche Grenze: Fasten da Clauter m) 930 Laschadura (Zernez): Westliche vertikale Grenze Prasval Pt. 2054 – Foppinas, östliche vertikale Grenze: Truoi Vallun Laschadura – Foppinas n) 935. God dal Brüt (Zernez): Südwestliche Grenze Ova Val Sparsa, nordöstliche Grenze Ova da Sarsura o) 936. Valplaun (Val Müstair): Nordöstliche Grenze: Pt. 1973 – Via Alp da Munt entlang der Markierung am Waldrand – Pt. 2116 p) 1001. Tardanna (Scuol): Abschnitt Nordseite zwischen Val da Cuas Pitschna – Bocca da Tiral q) 1005. Sesvenna (Scuol): Abschnitt Nordseite entlang der Markierung Sesvennabach r) 1006. Tavrü (Scuol): Mündung Aua da Mingèr der Clemgia entlang – Mündung Aua da Tavrü – Val Tavrü entlang der markierten Grenze – Pt. 2006 entlang der vertikalen Markierung vor der Alp Tavrü sowie Markierung entlang der SNP-Grenze – Blaisch Bella s) 1102. Novaier-Litzi (Klosters): Pt. 2469 – Falle Engi – Aebiboden – Pt. 1512 t) 1103. Schlappin (Klosters): Abschnitt Wanderweg - Stauwehr (1641) – Markierung – Aebiwiese – Schlappinbach u) 1104. Schaniela (Küblis, Luzein): Abschnitt 1 Lägertobel (Wurstläger) – Schanielabach, Abschnitt 2 Eggatobel v) 1105. Buchnertobel (Luzein): Abschnitt 1 Schaftobel, Abschnitt 2 Vamalazug, Abschnitt 3 Traza – Gauis w) 1106. Schafnüd-Stein (Luzein, Schiers): Abschnitt Chleibach – Sattel x) 1107. Chuonzen (Jenaz): Abschnitt Faninerbach – Sturchel y) 1108. Laub (Jenaz): Wanderweg Varneza – Pt.1995 – Pt. 1693 – Varnezatobel z) 1109. Landquartberg (Schiers): Markierung Forststrasse Pravarnier – Forststrasse – Markierung – neues RhB-Tunnelportal aa) 1110. Girenspitz (Schiers): Drosbüel – Verdilltobel – Scheri – Wanderweg Fadur-Obersäss ab) 1112. Sanalada (Seewis): Canibach – Tütschiboda ac) 1132. Picardi (Seewis, Grüsch): Picardi Grat – Scheri – Eggentobel – Valserbach – Markierung unterhalb Freschidörsch ad) 1138. Sardasca (Klosters): Abschnitt Mässboden linke Uferböschung Verstanclabach – Markierung ae) 1139. Badwald (Fideris): Abschnitt obere Asylgrenze Badwald – Asylgrenze – Malanserbach – Einmündung Arieschbach af) 1140. Duranna (Conters i.P.): Entlang der ganzen Asylgrenze ag) 1160. Brand (Trimmis): Abschnitt Markierung Brandtobel – Brandtobel – untere Asylgrenze Brand – Hirzentobel Art. A2-4 Total- oder Teilöffnungen für die Hirschjagd, Betretungsverbot ausserhalb der Schusszeiten 1 Zeit: ganze Hochjagd. 2 Vorschriften: Hirschwild gemäss den Bestimmungen der Hochjagd, kontingentiert auf 2 Tiere pro Jägerin oder Jäger und Tag. 3 Bereiche: a) 637. Platta Gagligna (Surses) Art. A2-5 Regulierungsabschüsse in eidgenössischen Jagdbanngebieten, besondere Bestimmungen 1 Für Regulierungsmassnahmen in eidgenössischen Jagdbanngebieten gemäss Art. 8 der Verordnung über die Wildschutzgebiete (VWSG) gelten folgende Bestimmungen: a) Die Regulierungsmassnahmen können am Vormittag ab Schusszeit bis 12:00 Uhr durchgeführt werden. Ab 12:00 Uhr ist das Betreten des Banngebiets verboten und es darf nicht mehr hineingeschossen werden b) Jägerinnen und Jäger, die Regulierungsmassnahmen durchführen wollen, müssen sich bis spätestens 18:00 Uhr des Vortags beim zuständigen Wildhüter melden. Bewilligungen können auch für die ganze Jagd erteilt werden c) Der zuständige Wildhüter führt eine Liste der Teilnahmeberechtigten d) Ortskundige Jägerinnen und Jäger werden bevorzugt e) Abschüsse sind sofort zu melden Art. A2-6 1 Liste der Teilöffnungen und der zuständigen Wildhüter (WH): a) 300. Beverin (Tschappina, Flerden) (Art. A2-2): WH Kevin Gugelmann: 079 798 72 49 b) 400. Trescolmen Teil Misox (Art. A2-1): WH Nicola De Tann: 079 685 06 50 c) 400. Trescolmen Teil Calancatal (Art. A2-1): WH Fabio Pregaldini: 079 440 57 63 A3 Anhang 3: Schwerpunktbejagung Hirschwild (Art. 36) Art. A3-1 1 Schwerpunktbejagung Hirschwild: a) Hirschregion Surselva, Jagdbezirk II, Jagdareal 2.2: Auf der linken Talseite des Areals Ilanz – Rueun sind in den Sektoren A16 und A17 20 weibliche Tiere zu erlegen b) Hirschregion Mittelbünden, Jagdbezirk V, Areal 5.2 Bergün-Filisur: In den Sektoren F09, F10 und F11 sind mindestens 60 weibliche Tiere zu erlegen c) Hirschregion Mittelbünden, Jagdbezirk VI, Areal 6.2 Raum Tinizong: Für die Wildbestände im Einflussbereich der Schutzwälder oberhalb Tinizong werden bei der Planung der Sonderjagd im Oktober quantitative Vorgaben in Bezug auf die zu erlegenden Anzahl Hirsche und Rehe erlassen A4 Anhang 4: Abschussplan Hirsch 2026 (Art. 35 und Art. 66) Art. A4-1 1 Abschussplan Hirsch 2026: Hirsch- und Rehregionen Jagdbezirk Jagdareal Abschussplan Hirsch Sektoren Surselva I 1.1. Sursassiala 166 (83) A01-A05 Surselva I 1.2. Sutsassiala 170 (85) A06-A09 Surselva II 2.1. Lugnez 100 (50) A10-A14 Surselva II 2.2. Rueun- Ilanz 260 (130) A15-A20 Total Surselva 696 (348) Heinzenberg III 3.2. Nolla 65 (33) C02-C03, C06 Teile Verdus und Carnusa Heinzenberg III 3.6. Safien 50 (25) C04, C05, C07, C06 ohne Verdus und Carnusa Hirsch- und Rehregionen Jagdbezirk Jagdareal Abschussplan Hirsch Sektoren Heinzenberg XII 12.4. Bonaduz 25 (13) C01 Total Heinzenberg 140 (71) Hinterrhein III 3.3. Schams 90 (45) D01-D02 Hinterrhein III 3.4. Rheinwald 60 (30) D03-D06 Hinterrhein III 3.5. Ferrera- Avers 55 (28) D07-D10 Total Hinterrhein 205 (103) Dreibündenstein III 3.1. Domleschg 130 (78) B04-B05 Dreibündenstein XII 12.5. Chur- Ems-Churwalden 110 (66) B01-B03 Total Dreibündenstein 240 (144) Mesolcina- Calanca IV 4.1.1. Alta valle, 4.1.2. Bassa valle 330 (198) E01-E06, E07- E11 Mesolcina- Calanca IV 4.2. Calanca 100 (60) E12-E17 Total Mesolcina-Calanca 430 (258) Mittelbünden V 5.1. Davos 100 (50) F01-F07 Mittelbünden V 5.2. Bergün- Filisur 160 (80) F08-F12 Hirsch- und Rehregionen Jagdbezirk Jagdareal Abschussplan Hirsch Sektoren Mittelbünden V/VI 5.3. Albulatal- Brienz-Obervaz 240 (120) F13-F18 Mittelbünden VI 6.2. Surses 250 (125) F19-F27 Total Mittelbünden 750 (375) Sur Funtauna Merla VII 7.1. Sur Funtauna Merla 50 (25) G01-G11 Suot Funtauna Merla VII 7.2. Suot Funtauna Merla 135 (68) H01-H09 Bregaglia VIII 8.1. Bregaglia 100 (60) J01-J10 Val Poschiavo VIII 8.2. Val Poschiavo 190 (114) K01-K08 Zernez-Ardez IX 9.1. Zernez- Ardez 190 (95) L01-L17 Val Müstair IX 9.2. Val Müstair 180 (90) M01-M08 Tschlin- Ramosch-Sam naun X 10.1. Tschlin- Ramosch-Sam naun 130 (72) N01-N04, N14 Sent-Ftan X 10.2. Sent-Ftan 170 (85) N05-N12 Herrschaft- Seewis XI 11.1. Herrschaft-Seewis 200 (120) P01-P03 Vorderprättigau XI 11.2. Vorderprättigau 130 (78) P04 Mittel- / Hinterprättigau XI 11.3. Mittel- / Hinterprättigau 190 (114) P05-P13 Igis-Furna- Fideris XII 12.1. Igis- Furna-Fideris 140 (84) R01-R04 Untervaz XII 12.2. Untervaz 50 (30) S01-S02 Hirsch- und Rehregionen Jagdbezirk Jagdareal Abschussplan Hirsch Sektoren Felsberg XII 12.3. Felsberg 50 (30) S03-S05 Schanfigg XII 12.6. Schanfigg 250 (150) T01-T07 Total Kanton Graubünden 4616 (2514) Hirsche 2 In Klammern: Anzahl weiblicher Tiere. 3 Hirsch- und Rehregionen Surselva, Heinzenberg, Hinterrhein, Dreibündenstein, Mesolcina-Calanca und Mittelbünden: Je nach Hochjagdstrecke und räumlicher Verteilung der Hirsche ist nach Abschluss der Hochjagd innerhalb der Hirschregion eine Umverteilung der Abschusspläne möglich. A5 Anhang 5: Höhenkurven für die Gämsjagd (Art. 42 Abs. 1), Grenzen von Schwerpunktbejagungen auf Gämswild und Gebiete mit Verlängerung der Gämsjagd (Art. 42a) Art. A5-1 1 Höhenkurven für die Gämsjagd (Art. 42 Abs. 1) und Grenzen von Schwerpunktbejagungen auf Gämswild: a) Bis und mit 1'400 m ü. M..: Jagdbezirke I (ohne Gebiet Stagias – Muota Pigniel), IV und VIII.2 b) Bis und mit 1'600 m ü. M.: Jagdbezirke II, III, V, VI, X, XI, XII c) Bis und mit 1'800 m ü. M.: Jagdbezirke VII (ohne Sektor H03), VIII.1 (ohne Sektor J09) und IX (ohne Sektoren M01 und M02) d) Bis und mit 1'900 m ü. M.: Jagdbezirk VIII.1 (Sektor J09) e) Bis und mit 2'100 m ü. M.: Jagdbezirk VII (Sektor H03) f) Bis und mit 2'200 m ü. M.: Jagdbezirk IX (Val Müstair, Sektoren M01 und M02) g) Keine Höhenkurve, forstliches Problemgebiet «Stagias – Muota Pigniel»: Punt da Mutschnengia – Strasse – Mutschnengia – Stagias – Alpstrasse Pazzola – Pt. 1706 – Wanderweg Val da Crusch Pt. 1726 – Wasser Pt. 1825 – Alpstrasse Pazzola Pt. 1865 – Weg – Tobel 1'780 m ü. M. – Tobel – Rein dalla Val Gierm – Einmündung Vorderrhein – Vorderrhein – Einmündung Rein da Medel – Rein da Medel – Ausgangspunkt h) Grenze Schweizerischer Nationalpark: Für folgende Teile der Jagdbezirke VII und IX ist als Höhenkurve die Grenze des Schweizerischen Nationalparks massgebend: auf Gebiet der Gemeinden S-chanf und Zernez, zwischen Ova da Varusch, Inn, Spöl und Parkgrenze i) Keine Höhenkurve, Grenze Gemeinde Roveredo, südlich Moesa: Strasse Monti Loga (TI) – Kantonsgrenze TI/GR – Croce Grande – Monte Laura – der Strasse zum Stausee Roggiasca folgend – Stausee Roggiasca – Weg nach Mont di Lanés – Pt. 1206 – Höhenlinie 1'200 m ü. M. – Gemeindegrenze Roveredo / Grono j) Schwerpunktbejagung im forstlichen Problemgebiet «Prau Pign» (Rhäzüns, Cazis): Undrau Rhäzüns hinter Mineralquelle – Kantonsstrasse in Richtung Thusis – EW Station Rothenbrunnen – Druckleitung Oberer Plattawald – Balveins – Lag Miert – Clavadatsch – Pt. 1212 – Penzas – Val Curtgin – Ausgangspunkt k) Keine Höhenkurve, forstliches Problemgebiet «Surmin – Cuolm da Latsch» (Gem. Bergün Filisur): Albulabrücke Frevgias (Pt. 1019) – Albula Richtung Filisur – Einmündung Faleinerbach – Bachverlauf Faleinertobel – Pt. 1570 – Kehrplatz Lochwaldstrasse – Waldstrasse – Curtins dador – Fahrstrasse – Plattialas – Wanderweg – Pt. 1778 – Wanderweg – Runsolas (Pt. 1724) – Ava da Stugl Richtung Alp da Stugl – Wanderwegbrücke Alp da Stugl – Alp Zavretta – Pt. 2190 – Val Striela (Hexentobel) – Bachverlauf Richtung Ava da Tuors - Resgia da Latsch - Ava da Tuors Richtung Bergün – Einmündung Albula – Albula Richtung Filisur – Ausgangspunkt l) Keine Höhenkurve, forstliches Problemgebiet «God sur Vischnanca», Tinizong (Gemeinde Surses): Einlauf Ragn d'Err in Gelgia (Julia) – Gelgia – Einmündung Ual davos Flex (Savognin) – Ual davos Flex – Vallatscha – Höhenlinie 2'000 m ü. M. (Plang Begls – Battagliang – Promigiocr) – Ragn da Tigiel – Einlauf Ragn d'Err – Ragn d'Err – Ausgangspunkt Einmündung in Gelgia m) Keine Höhenkurve, forstliches Problemgebiet «Criepel Calaz – Motta Tscharnoz», Tinizong (Gemeinde Surses): Zentrale EWZ Tinizong (Pt. 1200) – Gelgia in Richtung Rona – Einmündung Ragn da Livizung – Ragn da Livizung – Wanderwegbrücke Ual da Livizung – Pt. 1853 – Wanderweg zur Alp Tscharnoz – Fahrweg zur Alp Tarvisch (Pt. 1943) – Pt. 1545 – EWZ Druckleitung – Ausgangspunkt n) Forstliches Problemgebiet Trimmis «Hagtobel / Falirtobel – Maschänserrüfi»: Zwischen dem Hagtobel / Falirtobel-Maschänserrüfi gilt die Höhenkurve 1'800 m ü. M. o) Keine Höhenkurve, forstliches Problemgebiet Tamins «Schwarzwald»: Gebiet «Girsch-Foppaloch-Kunkelspass-Scalaripis-Sennastein-Scalasita-Girsch» p) Forstliches Problemgebiet «Gold Scumando» (Ferrera): Im Gebiet zwischen der Val Sterla und der Staumauer (Stausee Innerferrera) gilt die Höhenkurve 1'800 m ü. M. Art. A5-2 Verlängerung der Gämsjagd 1 In den nachfolgenden Gebieten wird die Gämsjagd bis zum 30. September verlängert: a) Jagdbezirk I im Problemgebiet «Stagias – Muota Pigniel» b) Jagdbezirk III in den Sektoren B04, B05, C02, C03, D01 und D02 unterhalb der geltenden Höhenkurve sowie im forstlichen Problemgebiet «Gold Scumando (Ferrera)» c) Jagdbezirk IV im Sektor E10 auf den Gemeindegebieten San Vittore, Roveredo und Grono unterhalb von 900 m ü. M. d) Jagdbezirk VIII.1 im Sektor J09 unterhalb der geltenden Höhenkurve e) Jagdbezirk VIII.2 im Sektor K07 unterhalb der geltenden Höhenkurve f) Jagdbezirk XI in den Sektoren P01–P06 sowie P13, R03 und R04 unterhalb der geltenden Höhenkurve g) Jagdbezirk XII unterhalb der geltenden Höhenkurve sowie in den forstlichen Problemgebieten Trimmis «Hagtobel / Falirtobel – Maschänserrüfi» und Tamins «Schwarzwald» A6 Anhang 6: Bestimmungen über die Bejagung des Reh- und Gämswilds im Rahmen des Rehkontingents und des Gämskontingents (Art. 42, Art. 43 und Art. 44) Art. A6-1 Rehkontingent 1 Jede Jägerin und jeder Jäger darf im Rahmen des Rehkontingents erlegen: Kontingent Bedeutung Erläuterungen R1 1 Rehbock Einen Rehbock bis und mit 30. September. Jagdbar sind: Sechser (gerade und ungerade) aufwärts mit Stangen von mindestens 16 cm; Gabler und Spiesser mit Stangen von weniger als 16 cm. Jede Jägerin und jeder Jäger darf insgesamt nur einen Rehbock gemäss R1 oder einen Gämsbock gemäss G1 erlegen R2 1 Rehgeiss Eine nichtsäugende Rehgeiss bis und mit 30. September R3 1 Rehgeiss Eine nichtsäugende Rehgeiss bis und mit 30. September Kontingent Bedeutung Erläuterungen R4 1 Rehgeiss Eine nichtsäugende Rehgeiss bis und mit 30. September R5 1 Rehkitz Ein Rehkitz vom 27. bis und mit 30. September. Das Kontingent R5 ist auf die Jagdbezirke III (Sektoren B04, B05, C02, C03), IV, V (F01–F07), V/VI (Sektoren F13–F18), VI (F19–F27), VII, VIII.1, IX, X, XI und XII beschränkt R6 1 Rehbock-Hegeabschuss Einen Rehbock-Hegeabschuss bei Vorweisung und Bestätigung durch die Wildhut auf der Abschussliste, sofern die nachfolgenden Kriterien erfüllt sind: Rehbock, 1¼- jährig oder älter, unter 14 kg, gewogen wird das Tier im Fell mit Haupt sauber ausgenommen. Massgebend ist das Gewicht des ausgenommenen Tiers zum Zeitpunkt der Vorweisung Kontingent Bedeutung Erläuterungen R7 1 Rehbock Einen Rehbock bis und mit 30. September nach dem Abschuss und Vorweisen von zwei nicht säugenden Rehgeissen. Jagdbar sind: Sechser (gerade und ungerade) aufwärts mit Stangen von mindestens 16 cm; Gabler und Spiesser mit Stangen von weniger als 16 cm. Das Kontingent R7 ist auf die Jagdbezirke III (Sektoren B04–B05), IV, V (F01–F07), V/VI (Sektoren F13–F18), VI (F19– F27), VII, VIII.1, IX, X, XI und XII beschränkt. Sowohl beide Rehgeissen als auch der Rehbock R7 müssen im selben Gebiet (Bezirk oder dafür vorgesehene Sektoren) erlegt werden Art. A6-2 Gämskontingent 1 Jede Jägerin und jeder Jäger darf im Rahmen des Gämskontingents erlegen: Kontingent Bedeutung Erläuterungen G1 1 Gämsbock oder Gämsjährlingsbock Einen Gämsbock oder Gämsjährlingsbock: Der Gämsbock darf erst nach Abschuss einer erlaubten Gämsgeiss (Kontingent G2, G4) oder eines als Hegeabschuss von der Wildhut anerkannten Bockjährlings (G4) erlegt werden. Ansonsten gilt er als widerrechtlich erlegt. Der Bockjährling darf auch an erster Stelle geschossen werden. Bockjährlinge mit einem Krickelmass von 15 cm und mehr sind oberhalb der festgelegten Höhenkurve geschützt. Jede Jägerin und jeder Jäger darf insgesamt nur einen Gämsbock gemäss G1 oder einen Rehbock gemäss R1 erlegen Kontingent Bedeutung Erläuterungen G2 1 Gämsgeiss oder Gämsjährlingsgeiss Eine nichtsäugende weibliche Gämse oder Gämsjährlingsgeiss: Geissjährlinge mit einem Krickelmass von 13 cm und mehr sowie 2¼-jährige Gämsgeissen mit einem Krickelmass von 17 cm und mehr sind oberhalb der festgelegten Höhenkurve geschützt. Im Rahmen des Kontingents G1 und G2 darf nur ein Gämsjährling (männlich oder weiblich) erlegt werden. Erlegt eine Jägerin oder ein Jäger widerrechtlich eine zweite weibliche Gämse gemäss G2 darf er oder sie keinen Gämsbock gemäss G1 mehr erlegen G3 1 Bock- / Geissjährling unter der Höhenkurve Einen Gämsbock- oder Geissjährling unterhalb der festgelegten Höhenkurve unabhängig von Gewicht und Krickelmass. Das Kontingent G3 gibt das Kontingent G1 nicht frei Kontingent Bedeutung Erläuterungen G4 1 Gäms-Hegeab-schuss Einen Gäms-Hegeabschuss bei Vorweisung und Bestätigung durch die Wildhut auf der Abschussliste, sofern eines der nachfolgenden Kriterien erfüllt ist: Geiss- oder Bockjährling unter 13 kg, oder Gämsgeiss, 2¼-jährig, nichtsäugend, unter 16 kg, oder Gämsgeiss, 3¼-jährig und älter, nichtsäugend, unter 18 kg, oder Gämsbock, 2¼-jährig, unter 21 kg oder einen Gämsbock, 3¼-jährig und älter, unter 23 kg, beide Kategorien jedoch erst nach dem Abschuss einer erlaubten weiblichen Gämse und wenn die Jägerin/der Jäger noch keinen Bock gemäss G1 oder R1 erlegt hat. Gewogen wird das Tier im Fell mit Haupt. Massgebend ist das Gewicht des ausgenommenen Tiers zum Zeitpunkt der Vorweisung. Ein nachträglicher Abtausch ist nicht möglich. Für die Gämsgebiete 1.5 und 1.6 im Gebiet Crap da Flem – Calanda (Sektoren S01–S05, Jagdbezirk XII) und für das Gämsgebiet 3.2 Signina West (Sektor A18, Jagdbezirk II) gelten jeweils um 1 kg tiefere Hegegewichte Art. A6-3 Besondere Bestimmungen Rehjagd für den Jagdbezirk I 1 Im Jagdbezirk I Vorderrhein sind die Kontingentsplätze R3 und R4 nicht jagdbar. Art. A6-4 Besondere Bestimmungen Gämsjagd für die Jagdbezirke I, V, VI und XI 1 Im Jagdbezirk I Vorderrhein dauert die Jagd oberhalb der geltenden Höhenkurve auf weibliche Gämsen vom 3. bis und mit 13. September 2026 und vom 21. bis und mit 22. September 2026. Ab dem 10. September 2026 sind fünf- bis zehnjährige Gämsgeissen oberhalb von 1'800 m ü. M. zur Förderung der naturnahen Bestandsstruktur geschützt. Davon ausgenommen ist der Perimeter der Schwerpunktbejagung Stagias – Muota Pigniel (Anhang 5). 2 Im Jagdbezirk II (Sektor A18) und im Jagdbezirk III (Sektor C04) dauert die Jagd oberhalb der geltenden Höhenkurve auf weibliche Gämsen vom 3. bis und mit 13. September 2026 und vom 21. bis und mit 22. September 2026. 3 Im Jagdbezirk V, im Jagdbezirk VI sowie im Jagdbezirk XI, östlich der Linie Grünhorn – Drostobel – Schlappinbach – Büelenbach – Furggabach – Schlappiner Joch, gelten folgende, vom übrigen Kantonsgebiet abweichende Schutzbestimmungen: Geissjährlinge von 12 cm und mehr, 2¼-jährige Gämsgeissen mit einem Krickelmass von 16 cm und mehr sowie Bockjährlinge von 14 cm und mehr sind oberhalb der geltenden Höhenkurve geschützt. A7 Anhang 7: Gästekarte (Art. 51) Art. A7-1 Grundsatz 1 Bündner Jägerinnen und Jäger sind berechtigt, auf der Hochjagd frühestens ab dem 5. September 2026 einen Gast für maximal zwei Tage an ihrer Jagd zu beteiligen. Dazu ist vorgängig eine Gästekarte zu lösen. Der Gast darf die Jagd nur in Begleitung der gastgebenden Jägerin oder des gastgebenden Jägers ausüben. Erlegtes Wild wird dem Beutekontingent der Gastgeberin oder des Gastgebers angerechnet. Ein Gast kann maximal vier Gästekarten (maximal vier Jagdtage) beziehen. Art. A7-2 Notwendige Dokumente des Jagdgasts 1 Für das Lösen einer Gästekarte sind folgende Dokumente des Jagdgasts vorzuweisen: a) Kopie eines gültigen Personalausweises b) ausgefülltes und unterschriebenes Bestätigungsformular für Jagdgäste im Original c) Angabe der vereinbarten Jagdtage (Datum) d) Kopie des Ausweises über eine in einem Schweizer Kanton abgelegte Jagdprüfung e) Kopie des gültigen Treffsicherheitsnachweises des jeweiligen Kalenderjahrs f) Kopie des gültigen Versicherungsausweises Art. A7-3 Notwendige Dokumente der Gastgeberin oder des Gastgebers 1 Übliche Formulare für Bündner Jägerinnen und Jäger. 2 Gästekarten können bei jeder Patentausgabestelle vom 15. August bis und mit 2. September 2026 und vom 14. bis und mit 19. September 2026 gelöst werden. Art. A7-4 Aufsuchen des Jagdgebiets 1 Der Jagdgast darf sich am Vortag der Jagdausübung ab 12:00 Uhr in Jagdausrüstung zur Unterkunft der Gastgeberin oder des Gastgebers begeben. Ein Motorfahrzeuggebrauch ist nur am 20. September 2026 gestattet. 2 Die nachträgliche Abänderung der ausgewählten Jagddaten ist nicht möglich. Art. A7-5 Jagdausübung 1 Die Jagd darf nur in Begleitung der Gastgeberin oder des Gastgebers ausgeübt werden, wobei Begleitung nicht heisst, dass er immer an dessen Seite sein muss. Gast - geberin oder Gastgeber und Gast müssen sich im selben Gebiet aufhalten. Der Gast schiesst auf das Beutekontingent der Gastgeberin oder des Gastgebers. Ein erlegtes Tier ist umgehend nach dem Abschuss in die Abschussliste der Gastgeberin oder des Gastgebers einzutragen und als solches zu kennzeichnen (Gastjäger/in). Das erlegte Tier ist Eigentum des Gasts. 2 Die Teilnahme an Treib- und Gruppenjagden ist als Gast möglich. Sämtliche gesetzlichen Vorgaben betreffend Jagdausübung gelten auch für den Gast. 3 Bei einer Selbstanzeige des Gasts ist dies auf der Abschussliste der Gastgeberin oder des Gastgebers zu vermerken. Der Gast ist für alle von ihm begangenen Widerhandlungen gegen die Jagdgesetzgebung verantwortlich und strafbar. Art. A7-6 Verlassen des Jagdgebiets 1 Der Gast kann das Jagdgebiet wie folgt verlassen: a) am gleichen Tag auf der Jagd mit der Gastgeberin oder dem Gastgeber b) am Abend des letzten Jagdtags nach Ende der Schusszeit zu Fuss oder mit dem Motorfahrzeug c) am Folgetag bis 12:00 Uhr zu Fuss mit entladener Waffe (nicht mehr jagdberechtigt) 2 Wenn ein Jagdgast zwischen zwei Jagdtagen eine Pause von einem Tag einlegt, darf er am Tag zwischen den beiden Jagdtagen mit der Waffe in der Unterkunft bleiben, die Jägerin oder den Jäger ohne Waffe begleiten, aber nicht aktiv die Jagd ausüben, auch nicht als Treiber. A8 Anhang 8: Abschussplan Steinwild 2026 (Art. 78) Art. A8-1 1 Abschussplan Böcke: Kolonie Gebiet Böcke 1–3 Böcke 4–5 Böcke 6–10 Böcke 11+ Albris 15 8 17 5 Julier Val Bever 6 3 2 2 Julier Julier Süd 4 3 5 - Julier Julier Nord 7 3 6 - Flüela-Rätikon Flüela 21 14 18 1 Flüela-Rätikon Fergen Seetal 2 1 1 - Flüela-Rätikon Falknis 2 1 1 - Macun- Terza-Sesvenna Macun 6 3 4 - Macun- Terza-Sesvenna Sesvenna / Terza 7 5 8 2 Umbrail 4 1 3 1 Rothorn- Weissfluh- Hochwang Rothorn / Weissfluh 4 2 7 1 Rothorn- Weissfluh- Hochwang Hochwang 3 2 2 1 Safien- Rheinwald- Adula-Meso cco Safien- Rheinwald 5 2 5 - Kolonie Gebiet Böcke 1–3 Böcke 4–5 Böcke 6–10 Böcke 11+ Safien- Rheinwald- Adula-Meso cco Vals 2 2 2 - Safien- Rheinwald- Adula-Meso cco Grenerberg - - - - Safien- Rheinwald- Adula-Meso cco Mesocco 3 3 3 - Safien- Rheinwald- Adula-Meso cco Brione - - - - Safien- Rheinwald- Adula-Meso cco Caschleglia- Vial 3 1 1 - Cadagno- Unteralp- Maighels Maighels 1 - 1 - Oberalp- Tödi- Calanda Oberalp- Frisal 4 2 3 2 Oberalp- Tödi- Calanda Crap da Flem 1 1 1 - Oberalp- Tödi- Calanda Calanda 3 2 1 1 Total 103 59 91 16 2 Total, inkl. Geissen: Kolonie Region Böcke Total Geissen Total Gesamttotal Albris 45 53 98 Julier Val Bever 13 21 34 Julier Julier Süd 12 12 24 Julier Julier Nord 16 26 42 Flüela-Rätikon Flüela 54 90 144 Flüela-Rätikon Fergen Seetal 4 8 12 Flüela-Rätikon Falknis 4 4 8 Macun-Terza- Sesvenna Macun 13 21 34 Macun-Terza- Sesvenna Sesvenna / Terza 22 22 44 Umbrail 9 13 22 Rothorn- Weissfluh- Hochwang Rothorn / Weissfluh 14 16 30 Rothorn- Weissfluh- Hochwang Hochwang 8 12 20 Safien-Rheinwald-Adula- Mesocco Safien-Rheinwald 12 16 28 Safien-Rheinwald-Adula- Mesocco Vals 6 6 12 Safien-Rheinwald-Adula- Mesocco Grenerberg - - 0 Safien-Rheinwald-Adula- Mesocco Mesocco 9 9 18 Kolonie Region Böcke Total Geissen Total Gesamttotal Safien-Rheinwald-Adula- Mesocco Brione - - 0 Safien-Rheinwald-Adula- Mesocco Caschleglia- Vial 5 7 12 Cadagno-Unteralp-Maighels Maighels 2 2 4 Oberalp-Tödi- Calanda Oberalp-Frisal 11 21 32 Oberalp-Tödi- Calanda Crap da Flem 3 3 6 Oberalp-Tödi- Calanda Calanda 7 13 20 Total 269 375 644 A9 Anhang 9: Gebiete mit einem Verbot der Treib-, Drück- und Pirschjagd (Art. 52a) Art. A9-1 1 Gebiete mit einem Verbot der Treib-, Drück- und Pirschjagd: a) Domleschg – Heinzenberg: Gebiet zwischen den Kantonsstrassen auf der Heinzenberger- und der Domleschgerseite, ergänzt durch die Strasse nach Rothenbrunnen und den Beginn des Polenwegs in Richtung Domat / Ems b) Zizers – Igis – Landquart: Felsenbach – Landquart in Fliessrichtung – Einmündung Landquart in Alpenrhein – Alpenrhein Richtung Süden – Apfelwuhr – Alpenrhein – Untervazerstrasse – Kreisel Rappagugg – Deutsche Strasse – Pt. 550 – Kantonsstrasse – Pt. 562 – Kantonsstrasse – Pt. 561 – Kantonsstrasse – Pt. 560 – Kantonsstrasse – Pt. 536 – Kantonsstrasse – Stationsstrasse – Kreuzwiesenstrasse – Gandastrasse – Pt. 542 – Gandastrasse – Marschlins Pt. 534 – Gandastrasse – Alt Ganda Pt. 549 – Gandastrasse – Neu Ganda – Gandastrasse Pt. 560 – Gandastrasse Pt. 564 – Felsenbach – Ausgangspunkt c) Chur – Trimmis: Kreisel Rappagugg – Untervazerstasse – Alpenrhein – nach Süden – Alpenrhein – Haldensteinerbrücke – Haldensteinerstrasse – Kreisel Masans – Deutsche Strasse – Sonnenstutz – Cadonaustrasse – Kronengasse – Jüstliweg – Waisenhausstrasse – Waldhaus Pt. 662 – Prasserieweg – Pt. 665 – Compadelsweg – Pt. 734 – Fürstenwaldweg – Waldhaus Pt. 662 – Cadonaustrasse – Waldrand – Therapiehaus – Waisenhausweg – Waldrand – Bluatmarchweg – Waldrand – Deutsche Strasse – Halbmilweg – Waldrand – Halbmil – Deutsche Strasse – Kreisel Churweg – Churweg – Montalinstrass – Cholplatzweg – Deutsche Strasse – Fuchsenhus Pt. 543 – Deutsche Strasse – Hagrüfi – Pt. 622 – Bielzicrapweg – Waldrand – Molinära Pt. 583 – Waldrand – Scheidrüfi – Waldrand – Rappaguggweg – Ausgangspunkt d) Untervaz: Alpenrhein – Burgstelle Friewis Pt. 549 – Fussweg – Friewis Pt. 537 – Mühle – Rüfiweg – Pt. 531 – Rüfiweg – Grafis – Cosenzstrasse – Untervazerstrasse – Burgweg – Alpenrhein – Alpenrhein in Fliessrichtung – Ausgangspunkt e) Haldenstein: Alpenrhein – Pardislaweg – Usserfeld Weg – Pt. 573 – Usser Cunclis – Cunclisstrasse – Usserdorf – Chirchgass – Süesswinggel – Palu – Waldrand – Sänder – Waldrand – Pt. 551 – Felswand – Oldisstrasse – Oldisweg – Pt. 586 – Oldisbach – Oldisbach Rüfeli – Pt. 547 – Oldisbach – Alpenrhein – Ausgangspunkt f) Felsberg: Calinisstrasse Pt. 565 – Calinisstrasse – Chalchofa – Hampfrosa – Berggärta – Waldrand – Underrai – Padrina – Alta Torggel – Oberfeld – Rjterstutz – Wingertstrasse – Hinder d'Wingert – entlang Wingertzaun – Hoharai – Waldrand – Careira – Waldrand Bruch – Waldrand – Dürregg – Waldrand – Cufel – Waldrand – Taminserstrasse – Alpenrhein – Fliessrichtung – Besnerstein – Fliessrichtung – Auwald – Fliessrichtung – Gross Wuor – Riwäldli – Riwäldlistrasse – Calinis – Ausgangspunkt g) Tamins: Asella Pt. 604 – Waldrand – nach Norden – Waldrand – Wanderweg Kreuzung Valtonis / Eichwald – Wanderweg nach Süden – Wanderweg bis Pradamalerstrasse – Stauwehr Pt. 587 – Alpenrhein – Asella – Ausgangspunkt h) Trin: Nedi Pt. 795 – Via Prada – Abzweigung Via Isla – Via Isla – ARA – Via Isla – Pt. 798 – Via Cava – Abzweigung Via Geraglia – Camping – Waldrand – Purteglia Nedi – Waldrand – Via Lada – Ausgangspunkt i) i) Domat / Ems: Hamilton Industrie Punt Arsa – Industriepark Vial – Kreisel Ems Chemie – Via Innovativa – Via Tuma Lunga – Tardels – Via Culm da Domat – Via da Munt Sut – Waldrand – Bagliel – Waldrand – Suric – Waldrand – Val Mulingas – Pt. 649 – Mulinbach – Pt. 662 – Saletg – Waldrand – Quadrella – Waldrand – Val Parghera – Alter Juchserweg – Pt. 723 – Alter Juchserweg – Pt. 623 – Kalkofenweg – Triststrasse – Kreisel Emserstrasse – A13-Südspur – A13 – Höhe Hamilton Industrie Punt Arsa – Ausgangspunkt Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 27.06.2023 01.08.2023 Erlass Erstfassung 2023-022 25.06.2024 01.08.2024 Art. 6 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, a) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, c) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, e) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, f) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, g) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, h) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, i) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, j) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, k) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, l) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 11 Abs. 3, m) eingefügt 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 19 Titel geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 19 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 19 Abs. 2 eingefügt 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 27 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 27 Abs. 3 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 28 Abs. 1, a) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 28 Abs. 1, b) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 28 Abs. 1, c) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 30 Abs. 2 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 31 Abs. 3 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 42a Abs. 3 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 54 Abs. 3 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 54 Abs. 5 aufgehoben 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 56 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 57 Abs. 1, a) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 57 Abs. 1, b) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 57 Abs. 1, c) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 57 Abs. 1, d) aufgehoben 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 58 Abs. 6 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 58 Abs. 6, b) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 68 Abs. 2 eingefügt 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 76 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 76 Abs. 2, a) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 76 Abs. 2, b) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 76 Abs. 2, c) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 78 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 82 Abs. 2, a) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 82 Abs. 2, b) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 82 Abs. 2, c) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 82 Abs. 2, d) geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 84 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 87 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 92 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Art. 94 Abs. 1 geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 1 Inhalt geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 2 Inhalt geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 3 Inhalt geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 4 Name und Inhalt geän- 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 5 Name und Inhalt geän- 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 6 Inhalt geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 7 Inhalt geändert 2024-021 25.06.2024 01.08.2024 Anhang 8 Name und Inhalt geän- 2024-021 01.07.2025 01.08.2025 Art. 2 Abs. 2 eingefügt 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 6 Abs. 4 eingefügt 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 8 Abs. 2 eingefügt 2025-042 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 01.07.2025 01.08.2025 Art. 11 Abs. 3, a) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 11 Abs. 3, b) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 11 Abs. 3, g) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 11 Abs. 3, j) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 11 Abs. 3, l) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 15 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 19 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 24 Abs. 3 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 27 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 27 Abs. 3 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 28 Abs. 1, a) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 28 Abs. 1, b) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 28 Abs. 1, c) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 30 Abs. 2 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 31 Abs. 3 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 32 Abs. 5 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 37 Abs. 1, a) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 37 Abs. 1, b) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 38 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42 Titel geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42 Abs. 3 eingefügt 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42a Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42a Abs. 1, c) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42a Abs. 1, d) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42a Abs. 1, e) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42a Abs. 1, f) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 42a Abs. 3 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 51 Abs. 3 eingefügt 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 52 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 54 Abs. 3 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 56 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 57 Abs. 1, a) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 57 Abs. 1, b) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 57 Abs. 1, c) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 58 Abs. 6, a) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 64 Abs. 4 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 70 Abs. 2 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 76 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 76 Abs. 2, a) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 76 Abs. 2, b) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 76 Abs. 2, c) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 77a aufgehoben 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 78 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 82 Abs. 2, a) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 82 Abs. 2, b) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 82 Abs. 2, c) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 82 Abs. 2, d) geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 83 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 84 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 86 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 87 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 90 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 90 Abs. 2 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 92 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 94 Abs. 1 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 97 Abs. 2 geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Art. 97 Abs. 3 eingefügt 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 1 Inhalt geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 2 Inhalt geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 3 Name und Inhalt geän- 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 4 Name und Inhalt geän- 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 5 Inhalt geändert 2025-042 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 6 Name und Inhalt geän- Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 7 Name und Inhalt geän- 01.07.2025 01.08.2025 Anhang 8 Name und Inhalt geän- 30.06.2026 01.08.2026 Art. 2 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 6 Titel geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 6 Abs. 5 eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 6 Abs. 6 eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8 aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8a eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8b eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8c eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8d eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8e eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8f eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 8g eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 9 Titel geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 10 aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 11 aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 12 aufgehoben 2026-020

Art. 13

Titel geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 13 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 17 Abs. 2 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 18 Abs. 3 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 27 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 27 Abs. 3 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 28 Abs. 1, a) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 28 Abs. 1, b) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 28 Abs. 1, c) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 30 Abs. 2 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 31 Abs. 3 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Titel geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 1, a) aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 1, b) aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 1, c) aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 1, d) aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 1, e) aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 1, f) aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 42a Abs. 3 aufgehoben 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 52a eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 54 Abs. 3 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 56 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 57 Abs. 1, a) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 57 Abs. 1, b) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 57 Abs. 1, c) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 58 Abs. 6, a) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 58 Abs. 6, f) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 76 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 76 Abs. 2, a) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 76 Abs. 2, b) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 76 Abs. 2, c) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 78 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 82 Abs. 2, a) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 82 Abs. 2, b) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 82 Abs. 2, c) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 82 Abs. 2, d) geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 84 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 87 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 92 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 94 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 94 Abs. 3 eingefügt 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Art. 96 Abs. 1 geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 1 Inhalt geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 2 Inhalt geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 3 Inhalt geändert 2026-020 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 4 Name und Inhalt geän- 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 5 Name und Inhalt geän- 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 6 Inhalt geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 7 Inhalt geändert 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 8 Name und Inhalt geän- 2026-020 30.06.2026 01.08.2026 Anhang 9 eingefügt 2026-020 Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Erlass 27.06.2023 01.08.2023 Erstfassung 2023-022 Art. 2 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 2 Abs. 2 01.07.2025 01.08.2025 eingefügt 2025-042 Art. 6 30.06.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026-020 Art. 6 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 6 Abs. 4 01.07.2025 01.08.2025 eingefügt 2025-042 Art. 6 Abs. 5 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 6 Abs. 6 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 8 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 8 Abs. 2 01.07.2025 01.08.2025 eingefügt 2025-042 Art. 8a 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 8b 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 8c 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 8d 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 8e 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 8f 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 8g 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 9 30.06.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026-020 Art. 10 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 11 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 11 Abs. 3, a) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, a) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 11 Abs. 3, b) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 11 Abs. 3, c) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, e) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, f) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, g) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, g) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 11 Abs. 3, h) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, i) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, j) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, j) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 11 Abs. 3, k) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, l) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 11 Abs. 3, l) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 11 Abs. 3, m) 25.06.2024 01.08.2024 eingefügt 2024-021 Art. 12 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 13 30.06.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026-020 Art. 13 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 15 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 17 Abs. 2 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 18 Abs. 3 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 19 25.06.2024 01.08.2024 Titel geändert 2024-021 Art. 19 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 19 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 19 Abs. 2 25.06.2024 01.08.2024 eingefügt 2024-021 Art. 24 Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 27 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 27 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 27 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 27 Abs. 3 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 27 Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 27 Abs. 3 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 28 Abs. 1, a) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 28 Abs. 1, a) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 28 Abs. 1, a) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 28 Abs. 1, b) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 28 Abs. 1, b) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 28 Abs. 1, b) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 28 Abs. 1, c) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 28 Abs. 1, c) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Art. 28 Abs. 1, c) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 30 Abs. 2 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 30 Abs. 2 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 30 Abs. 2 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 31 Abs. 3 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 31 Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 31 Abs. 3 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 32 Abs. 5 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 37 Abs. 1, a) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 37 Abs. 1, b) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 38 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 42 01.07.2025 01.08.2025 Titel geändert 2025-042 Art. 42 Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 eingefügt 2025-042 Art. 42a 30.06.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026-020 Art. 42a Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 42a Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 42a Abs. 1, a) 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 42a Abs. 1, b) 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 42a Abs. 1, c) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 42a Abs. 1, c) 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 42a Abs. 1, d) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 42a Abs. 1, d) 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 42a Abs. 1, e) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 42a Abs. 1, e) 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 42a Abs. 1, f) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 42a Abs. 1, f) 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 42a Abs. 3 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 42a Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 42a Abs. 3 30.06.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026-020 Art. 51 Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 eingefügt 2025-042 Art. 52 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 52a 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 54 Abs. 3 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 54 Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 54 Abs. 3 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 54 Abs. 5 25.06.2024 01.08.2024 aufgehoben 2024-021 Art. 56 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 56 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 56 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 57 Abs. 1, a) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 57 Abs. 1, a) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 57 Abs. 1, a) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 57 Abs. 1, b) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 57 Abs. 1, b) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 57 Abs. 1, b) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 57 Abs. 1, c) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 57 Abs. 1, c) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 57 Abs. 1, c) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 57 Abs. 1, d) 25.06.2024 01.08.2024 aufgehoben 2024-021 Art. 58 Abs. 6 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 58 Abs. 6, a) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 58 Abs. 6, a) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 58 Abs. 6, b) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 58 Abs. 6, f) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 64 Abs. 4 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 68 Abs. 2 25.06.2024 01.08.2024 eingefügt 2024-021 Art. 70 Abs. 2 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 76 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 76 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 76 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 76 Abs. 2, a) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 76 Abs. 2, a) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 76 Abs. 2, a) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 76 Abs. 2, b) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 76 Abs. 2, b) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 76 Abs. 2, b) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Art. 76 Abs. 2, c) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 76 Abs. 2, c) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 76 Abs. 2, c) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 77a 01.07.2025 01.08.2025 aufgehoben 2025-042 Art. 78 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 78 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 78 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 82 Abs. 2, a) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 82 Abs. 2, a) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 82 Abs. 2, a) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 82 Abs. 2, b) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 82 Abs. 2, b) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 82 Abs. 2, b) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 82 Abs. 2, c) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 82 Abs. 2, c) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 82 Abs. 2, c) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 82 Abs. 2, d) 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 82 Abs. 2, d) 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 82 Abs. 2, d) 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 83 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 84 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 84 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 84 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 86 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 87 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 87 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 87 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 90 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 90 Abs. 2 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 92 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 92 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 92 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 94 Abs. 1 25.06.2024 01.08.2024 geändert 2024-021 Art. 94 Abs. 1 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 94 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 94 Abs. 3 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020 Art. 96 Abs. 1 30.06.2026 01.08.2026 geändert 2026-020 Art. 97 Abs. 2 01.07.2025 01.08.2025 geändert 2025-042 Art. 97 Abs. 3 01.07.2025 01.08.2025 eingefügt 2025-042 Anhang 1 25.06.2024 01.08.2024 Inhalt geändert 2024-021 Anhang 1 01.07.2025 01.08.2025 Inhalt geändert 2025-042 Anhang 1 30.06.2026 01.08.2026 Inhalt geändert 2026-020 Anhang 2 25.06.2024 01.08.2024 Inhalt geändert 2024-021 Anhang 2 01.07.2025 01.08.2025 Inhalt geändert 2025-042 Anhang 2 30.06.2026 01.08.2026 Inhalt geändert 2026-020 Anhang 3 25.06.2024 01.08.2024 Inhalt geändert 2024-021 Anhang 3 01.07.2025 01.08.2025 Name und Inhalt geän- Anhang 3 30.06.2026 01.08.2026 Inhalt geändert 2026-020 Anhang 4 25.06.2024 01.08.2024 Name und Inhalt geän- 2024-021 Anhang 4 01.07.2025 01.08.2025 Name und Inhalt geän- Anhang 4 30.06.2026 01.08.2026 Name und Inhalt geän- 2026-020 Anhang 5 25.06.2024 01.08.2024 Name und Inhalt geän- 2024-021 Anhang 5 01.07.2025 01.08.2025 Inhalt geändert 2025-042 Anhang 5 30.06.2026 01.08.2026 Name und Inhalt geän- 2026-020 Anhang 6 25.06.2024 01.08.2024 Inhalt geändert 2024-021 Anhang 6 01.07.2025 01.08.2025 Name und Inhalt geän- Anhang 6 30.06.2026 01.08.2026 Inhalt geändert 2026-020 Anhang 7 25.06.2024 01.08.2024 Inhalt geändert 2024-021 Anhang 7 01.07.2025 01.08.2025 Name und Inhalt geän- Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Anhang 7 30.06.2026 01.08.2026 Inhalt geändert 2026-020 Anhang 8 25.06.2024 01.08.2024 Name und Inhalt geän- 2024-021 Anhang 8 01.07.2025 01.08.2025 Name und Inhalt geän- Anhang 8 30.06.2026 01.08.2026 Name und Inhalt geän- 2026-020 Anhang 9 30.06.2026 01.08.2026 eingefügt 2026-020

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