Art. 28
Arbeitslosenfürsorge und Arbeitsrecht
1 Der Kanton regelt im Rahmen des Bundesrechts die Arbeitslosenfürsorge
und Arbeitsvermittlung.
2 Er kann in Ergänzung des Bundesrechts Vorschriften über das Arbeitsverhältnis und den Schutz der Arbeitnehmer erlassen.
3 Der Kanton und die Gemeinden können Massnahmen zur Arbeitsbeschaffung treffen.
Art. 29 * Sozialhilfe, Kindes- und Erwachsenenschutzwesen
*
1 Die öffentliche Sozialhilfe und das Kindes- und Erwachsenenschutzwesen sind Sache des Kantons. Die Gemeinden unterstützen den Kanton in der
Wahrnehmung dieser Aufgaben, soweit dies für eine wirksame und kostengünstige Erfüllung dieser Aufgaben erforderlich ist. *
2 Das Gesetz regelt die Aufsicht des Kantons über Sozialhilfeeinrichtungen,
im Besonderen über stationäre Einrichtungen.
Art. 30 Betreuung von Ausländern
1 Der Kanton und die Gemeinden sind bei der Eingliederung der Ausländer
behilflich.
Art. 31 Wohnbauförderung
1 Der Kanton kann den Wohnungsbau fördern oder Mietzinserleichterungen
gewähren, sei es selbstständig, in Ergänzung des Bundesrechts oder zusammen mit den Gemeinden oder Dritten.
2.4. Gesundheitswesen
Art. 32 Allgemeines
1 Der Kanton und die Gemeinden fördern die Volksgesundheit, die Gesundheitsvorsorge und die Krankenpflege.
2 Das Gesetz regelt die Aufsicht des Kantons über das Gesundheitswesen.
3 Der Kanton ordnet das Medizinalwesen und die Gesundheitspolizei.
4 … *
Art. 33 Spitäler und Heime
1 Der Kanton gewährleistet den Betrieb eines Spitals mit Standort im Kanton
Glarus (Kantonsspital). Das Gesetz regelt die vom Kantonsspital zu erbringenden Leistungen und die Rechtsform. *
2 Der Kanton gewährleistet die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung. *
4 Das Gesetz regelt die Aufsicht. *
2.5. Schutz der Familie
Art. 34
1 Der Kanton und die Gemeinden sind bestrebt, die Familie als Grundlage
des Gemeinwesens zu schützen und zu festigen.
2.6. Schul- und Bildungswesen
Art. 35 Schulpflicht
1 Der Schulbesuch ist innerhalb der gesetzlichen Altersgrenzen obligatorisch.
2 Jedermann soll die öffentlichen Schulen ohne Beeinträchtigung seiner
Glaubens- und Gewissensfreiheit besuchen können.
3 Beiden Geschlechtern sind die gleichen Ausbildungsmöglichkeiten zu
gewährleisten.
4 Während der obligatorischen Schulzeit ist der Unterricht an allen öffentlichen Schulen für Kantonseinwohner unentgeltlich. Soweit das Gesetz nichts
anderes bestimmt, werden die Lehr- und Unterrichtsmittel unentgeltlich zur
Verfügung gestellt.
Art. 36 Privatschulen
1 Das Recht, Privatschulen zu errichten und zu führen, ist in den Schranken
des Gesetzes gewährleistet.
2 Die Privatschulen können aus öffentlichen Mitteln unterstützt werden.
Art. 37 Öffentliche Aufgaben im Schulwesen
1 Das gesamte Schul- und Bildungswesen steht unter der Aufsicht des
Kantons.
2 Die Gemeinden führen die Volksschule.
3 Der Kanton nimmt im Schulwesen insbesondere folgende Aufgaben wahr:
a. er führt eine Kantonsschule;
b. er führt und fördert Berufsschulen und Fortbildungskurse;
c.
* er fördert den ausserschulischen Musikunterricht.
4 Der Kanton kann Aufgaben der Berufsbildung privaten Unternehmen,
Wirtschafts- und Berufsverbänden oder andern Organisationen übertragen.
5 Er erleichtert die Ausbildung durch Stipendien und soziale Massnahmen.
Art. 38 * Kinderhorte
1 Der Kanton regelt die Führung der Kinderhorte.
Art. 39 Sonderschulen und Erziehungsheime
1 Geistig und körperlich behinderte Kinder erhalten unentgeltlich eine angemessene Erziehung und Ausbildung.
2 Der Kanton unterstützt oder führt Sonderschulen und Erziehungsheime. *
3 Das Gesetz regelt die Aufsicht des Kantons über die Sonderschulen und
Erziehungsheime.
Art. 40 Kulturförderung; Erwachsenenbildung; Jugendarbeit
1 Der Kanton und die Gemeinden fördern das kulturelle, künstlerische und
wissenschaftliche Schaffen.
2 Sie unterstützen die Erwachsenenbildung.
3 Sie fördern die Jugendarbeit.
Art. 41 Sport
1 Der Kanton und die Gemeinden unterstützen den gesundheitsfördernden
Sport.
2.7. Wirtschaft
Art. 42 Wirtschaftsförderung
1 Der Kanton und die Gemeinden sind bestrebt, alle Bereiche der Wirtschaft
zu fördern, indem sie insbesondere günstige Rahmenbedingungen schaffen.
2 Der Kanton und die Gemeinden können im öffentlichen Interesse Organisationen, Werke oder Unternehmen, die der Förderung der wirtschaftlichen
Entwicklung des Kantons dienen, unterstützen, betreiben oder sich daran
beteiligen.
3 Der Kanton achtet bei der Wirtschaftsförderung auf eine ausgeglichene
Entwicklung aller Landesteile.
Art. 43 Wirtschaftspolizei
1 Der Kanton kann Vorschriften für die geordnete Ausübung wirtschaftlicher
Tätigkeiten erlassen.
Art. 44 Landwirtschaft
1 Der Kanton kann in Ergänzung des Bundesrechts Massnahmen zur Erhaltung und Förderung der Landwirtschaft treffen.
Art. 45 Waldwirtschaft
1 Der Kanton ordnet durch Gesetz die Massnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Wälder.
2 Der Kanton und die Gemeinden können in Ergänzung des Bundesrechts
Massnahmen zur Förderung der Forstwirtschaft treffen.
Art. 46 Öffentlicher Verkehr und Energie
1 Der Kanton und die Gemeinden fördern den öffentlichen Verkehr. Sie können sich an Verkehrsunternehmen beteiligen oder solche betreiben.
2 Der Kanton und die Gemeinden fördern eine ausreichende und umweltgerechte Energieversorgung sowie einen sparsamen Energieverbrauch. Sie
können sich an Werken für die Energieversorgung beteiligen oder solche betreiben.
Art. 47 Regalrechte
1 Dem Kanton stehen das Bergregal, das Salzregal, das Jagd- und das Fischereiregal zu.
2 Er regelt durch Gesetz die Gewinnung und Nutzung der Erdwärme.
Art. 48 Gebäudeversicherung
1 Der Kanton betreibt eine Anstalt für die Gebäudeversicherung.
2 Die Anstalt kann nach Gesetz weitere Sachversicherungen führen.
Art. 49 Kantonalbank
1 Der Kanton betreibt eine Kantonalbank. Er garantiert deren Verbindlichkeiten.
2 Die Kantonalbank muss nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt
werden. Sie hat vorallem der gesamten Volkswirtschaft zu dienen.2.8. Finanzordnung
Art. 50 Steuern und andere Abgaben
1 Der Kanton und die Gemeinden sind berechtigt, für die Bedürfnisse des öffentlichen Haushalts nach Gesetz Steuern zu erheben.
2 Sie besteuern das Einkommen und das Vermögen der natürlichen Personen sowie den Ertrag und das Kapital der juristischen Personen.
3 Das Gesetz bestimmt Art und Umfang der weiteren Steuern. Es regelt die
übrigen Abgaben, die Kanton, Gemeinden oder andere öffentlich-rechtliche
Körperschaften erheben können.
4 Der Kanton, die Gemeinden und die andern öffentlich-rechtlichen Körperschaften können aufgrund von Verordnungen oder Gemeindeerlassen Gebühren verlangen.
Art. 51 Steuerpflicht
1 Alle Steuerpflichtigen haben nach ihren Mitteln und ihrer wirtschaftlichen
Leistungsfähigkeit die Staats- und Gemeindelasten mitzutragen.
Art. 52 Finanzhaushalt
1 Der Kanton, die Gemeinden und die andern öffentlich-rechtlichen Körperschaften müssen ihren Haushalt nach den Grundsätzen der Gesetzmässigkeit, des Haushaltsgleichgewichts, der Sparsamkeit, der Dringlichkeit, der
Wirtschaftlichkeit, des Verursacherprinzips, der Vorteilsabgeltung, der Wirkungsorientierung, der Zielorientierung und des Verbots der Zweckbindung
von Hauptsteuern, unter Vorbehalt der Bausteuer, führen. *
2 Das Gesetz bestimmt die Einzelheiten der Ausgabenbefugnisse.
3 Es regelt Umfang und Durchführung von Finanzkontrollen durch unabhängige Organe. *
4 Der Kanton und die Gemeinden erstellen Finanzplanungen. *
Art. 53 Budget und Rechnung
*
1 Das Budget enthält die voraussichtlichen Erträge und Einnahmen sowie die
bewilligten Aufwände und Ausgaben der Rechnungsperiode. *
2 Die Rechnung enthält sämtliche Erträge und Einnahmen sowie Aufwände
und Ausgaben und gibt die Vermögenslage auf Ende der Rechnungsperiode
an. *
3 Im Rechnungswesen gilt der Grundsatz der Öffentlichkeit.
Art. 54 Finanzierung
1 Die Behörden müssen bei der Vorbereitung von Erlassen und Beschlüssen
in jedem Fall die finanziellen Auswirkungen beurteilen und, wenn erforderlich, zusätzliche Deckung schaffen.
2 Sie müssen die entsprechenden Angaben und Anträge in die Vorlagen aufnehmen.
Art. 55 * Kantons- und Gemeindeleistungen an die Aufgabenerfüllung
1 Der Kanton richtet den Gemeinden zur Unterstützung ihrer Aufgaben nach
Gesetz Abgeltungen und zweckgebundene Finanzhilfen aus.
2 Die Gemeinden können nach Gesetz zu geldwerten Leistungen an die Erfüllung gemeinsamer Aufgaben des Kantons und der Gemeinden verpflichtet
werden.
Art. 55a * Finanzausgleich
1 Der Finanzausgleich besteht aus dem Ressourcen- und dem Lastenausgleich. Den Ressourcenausgleich finanzieren die Gemeinden, der Lastenausgleich wird vom Kanton finanziert. Das Gesetz regelt das Nähere.
3. Politische Rechte der Bürger und Landsgemeinde3.1. Politische Rechte
Art. 56 Voraussetzungen des Stimmrechts
1 Alle Schweizer sind im Kanton und in der Gemeinde stimmberechtigt, wenn
sie hier wohnhaft sind und das 16. Altersjahr zurückgelegt haben. *
2 … *
3 Das Stimmrecht wird an der Landsgemeinde und im Übrigen, soweit das
Gesetz keine Erleichterungen vorsieht, am Wohnort ausgeübt; es wird mit
der Niederlassung erlangt.
Art. 57 Inhalt des Stimmrechts
1 Auf kantonaler Ebene hat jeder Stimmberechtigte das Recht:
a.
* an der Landsgemeinde oder an der Urne zu wählen und, ab zurückgelegtem 18. Altersjahr, gewählt zu werden;
b. Anträge zuhanden der Landsgemeinde zu stellen;
c. an der Landsgemeinde zu raten, zu mindern und zu mehren;
d. an der Urne über Stellungnahmen des Kantons zuhanden des
Bundes über die Errichtung von Atomanlagen auf dem Gebiet des
Kantons Glarus und der angrenzenden Kantone abzustimmen.
2 Auf Gemeindeebene hat jeder Stimmberechtigte das Recht:
a.
* an der Gemeindeversammlung oder an der Urne zu wählen und,
ab zurückgelegtem 18. Altersjahr, gewählt zu werden;
b. Anträge zuhanden der Gemeindeversammlung zu stellen;
c. an der Gemeindeversammlung zu raten sowie an der Gemeindeversammlung oder an der Urne abzustimmen.
Art. 57a * Politische Partizipation
1 Der Kanton fördert die politische Partizipation.
2 Der Regierungsrat kann Massnahmen dazu ergreifen, damit auch stimmen
kann, wer insbesondere wegen einer Behinderung unfähig ist, die für die
Stimmabgabe nötigen Handlungen selbst vorzunehmen.
Art. 58 Memorialsanträge
1 Die Stimmberechtigten haben das Recht, jederzeit zuhanden der Landsgemeinde selbstständig oder gemeinsam mit anderen Stimmberechtigten Memorialsanträge zu stellen. Dieses Recht steht auch den Gemeinden und ihren Vorsteherschaften zu. *
2 Ein Memorialsantrag kann jeden Gegenstand betreffen, der in die Zuständigkeit der Landsgemeinde fällt. *
4 Verletzt der Antrag die Einheit der Form, die Einheit der Materie oder übergeordnetes Recht oder ist er undurchführbar, so erklärt ihn der Landrat für
ganz oder teilweise unzulässig. *
5 Der Antrag muss genau umschrieben, begründet und von den Antragstellern unterzeichnet sein.
6 … *
Art. 59 Behandlung der Memorialsanträge
1 … *
2 Der Landrat entscheidet über die rechtliche Zulässigkeit der Anträge und
beschliesst über deren Erheblichkeit. Zulässige Anträge sind erheblich,
wenn sie wenigstens zehn Stimmen auf sich vereinigen. *
3 Der Landrat legt die Memorialsanträge nach dem Beschluss über die Erheblichkeit spätestens der übernächsten Landsgemeinde vor.
4 Bei Anträgen des Regierungsrates zuhanden der Landsgemeinde erfolgt
kein Beschluss über die Erheblichkeit; tritt der Landrat aber auf einen Antrag
des Regierungsrates nicht ein oder weist er ihn ab, so fällt der Antrag dahin.
Art. 60 Petitionsrecht
1 Jedermann ist berechtigt, an Behörden Petitionen und Eingaben zu richten.
2 Die angesprochene Behörde hat sie im Rahmen ihrer Zuständigkeit zu beantworten oder an die zuständige Stelle weiterzuleiten.
3.2. Landsgemeinde
Art. 61 Stellung der Landsgemeinde
1 Die Landsgemeinde ist die Versammlung der stimmberechtigten
Landeseinwohner. Sie ist das oberste Organ des Kantons.
Art. 62 Landsgemeindememorial
1 Das Landsgemeindememorial enthält die an der Landsgemeinde zur Behandlung kommenden Geschäfte, insbesondere die Gesetzes- und Beschlussentwürfe des Landrates und die eingereichten Memorialsanträge.
2 Die vom Landrat unerheblich erklärten Memorialsanträge werden ohne
Stellungnahme gesondert aufgeführt.
4 Das Landsgemeindememorial wird den Stimmberechtigten spätestens vier
Wochen vor der Landsgemeinde zugänglich gemacht. *
5 … *
Art. 63 Einberufung
1 Die ordentliche Landsgemeinde versammelt sich am ersten Sonntag im
Mai in Glarus.
2 Der Regierungsrat entscheidet über eine allfällige Verschiebung.
3 Eine ausserordentliche Landsgemeinde findet statt, wenn die Landsgemeinde es beschliesst, wenn es mindestens 2000 Stimmberechtigte unter
Angabe der zu behandelnden Gegenstände verlangen oder wenn der Landrat die Stimmberechtigten zur Behandlung dringlicher Geschäfte zusammenruft.
4 … *
5 Der Kanton kann Massnahmen zur Erleichterung der Teilnahme treffen. *
Art. 64 Leitung und Eröffnung
1 Der Landammann leitet die Landsgemeinde. Wenn er verhindert ist, tritt an
seine Stelle der Landesstatthalter, bei dessen Verhinderung der amtsälteste
Regierungsrat.
2 Der Landammann eröffnet die Landsgemeinde mit einer Ansprache. Danach werden die stimmberechtigten Teilnehmer vereidigt.
Art. 65 Verhandlungen
1 Die Grundlage für die Verhandlungen bilden die im Memorial oder im Amtsblatt veröffentlichten Vorlagen des Landrates; andere Gegenstände dürfen
nicht beraten werden.
2 Jeder stimmberechtigte Teilnehmer hat das Recht, zu den Sachvorlagen
Anträge auf Unterstützung, Abänderung, Ablehnung, Verschiebung oder
Rückweisung zu stellen.
3 Abänderungsanträge müssen zum Beratungsgegenstand in einem sachlichen Zusammenhang stehen.
4 Auf die vom Landrat nicht erheblich erklärten Memorialsanträge tritt die
Landsgemeinde nur auf besonderen Antrag hin ein; sie kann entweder die
Ablehnung oder die Behandlung auf das folgende Jahr beschliessen.
5 Wer sich zu einer Sachvorlage äussern will, hat zuerst seinen Antrag zu formulieren und ihn danach kurz zu begründen.
Art. 66 Abstimmungsverfahren
1 Der Antrag des Landrates ist genehmigt, wenn hiezu kein abweichender
Antrag gestellt wird.
2 Wird aber ein solcher Antrag gestellt, so hat die Landsgemeinde zu mindern oder zu mehren.
3 Werden an einer Vorlage zwei oder mehr Abänderungen vorgenommen, so
ist eine Schlussabstimmung durchzuführen.
4 Bei Wahlen wird in jedem Fall abgestimmt.
Art. 67 Ermittlung der Mehrheit
1 Der Landammann ermittelt die Mehrheit durch Abschätzen. In zweifelhaften Fällen kann er vier Mitglieder des Regierungsrates beratend beiziehen.
2 Sein Entscheid ist unanfechtbar.
Art. 68 * Wahlbefugnisse
1 Die Landsgemeinde ist zuständig für:
a. die Wahl des Landammanns und des Landesstatthalters;
b.
* die Wahl der Gerichtspräsidien, der teilamtlichen Vizepräsidien
und der weiteren Richterinnen und Richter.
Art. 69 * Gesetzgebung und Sachbefugnisse
1 Die Landsgemeinde ist zuständig für die Änderung der Kantonsverfassung.
Sie erlässt zudem in der Form des Gesetzes alle grundlegenden und wichtigen Bestimmungen.
2 Sie ist im Weiteren zuständig für:
a. die Zustimmung zu Konkordaten und andern Verträgen, wenn diese einen Gegenstand der Verfassung oder der Gesetzgebung oder
eine Ausgabe nach Buchstabe b betreffen;
b. Beschlüsse über alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben für
den gleichen Zweck von mehr als 1 Million Franken und über alle
frei bestimmbaren wiederkehrenden Ausgaben für den gleichen
Zweck von mehr als 200 000 Franken im Jahr;
c. den freien Erwerb von Grundstücken als Anlage oder zur Vorsorge
im Betrag von mehr als 5 Millionen Franken;
d. weitere durch den Landrat vorgelegte Beschlüsse;
e. die Festsetzung des Steuerfusses.
3 Die Landsgemeinde kann ihre Befugnisse dem Landrat oder dem Regierungsrat übertragen, sofern die Ermächtigung auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt und nach Zweck und Umfang näher umschrieben wird.
3.3. Kantonale Urnenwahlen
Art. 70 Landrat
1 Die Stimmberechtigten wählen die Mitglieder des Landrates an der Urne
nach dem Verhältniswahlverfahren.
2 Das Gesetz legt die Wahlkreise und das Verteilungsverfahren fest.
Art. 71 Regierungsrat
1 Die Stimmberechtigten wählen die Mitglieder des Regierungsrates an der
Urne nach dem Mehrheitswahlverfahren.
Art. 72 Ständerat
1 Die Stimmberechtigten wählen die beiden Mitglieder des Ständerates an
der Urne nach dem Mehrheitswahlverfahren.
4. Allgemeine Bestimmungen für die Behörden
Art. 73 Gewaltentrennung
1 Die gesetzgebende, die vollziehende und die richterliche Gewalt sind dem
Grundsatz nach getrennt.
Art. 74 * Wählbarkeit
1 Alle Stimmberechtigten ab zurückgelegtem 18. Altersjahr sind wählbar als
Landrat, Regierungsrat oder Richter, als Ständerat oder als Mitglied der weiteren Behörden des Kantons und der Gemeinden. *
1a Für die Gerichtspräsidien und die teilamtlichen Vizepräsidien ist zudem ein
an einer Schweizer Hochschule mit einem Lizentiat oder Master abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften Wählbarkeitsvoraussetzung. *
2 Das Gesetz kann für bestimmte Behörden zusätzliche Wählbarkeitsvoraussetzungen vorsehen.
3 Durch Gesetz oder Verordnung des Landrates kann gestattet werden, ausnahmsweise bestimmte Behörden durch Nichtstimmberechtigte zu besetzen.
Art. 75 Unvereinbarkeiten
1 Die Mitglieder des Regierungsrates, der Gerichte sowie die im Gesetz bezeichneten kantonalen Angestellten können dem Landrat nicht angehören. *
2 Die Mitglieder des Regierungsrates können kein Richteramt ausüben. Sie
dürfen zudem weder einer Gemeindebehörde noch den eidgenössischen
Räten angehören und nicht Angestellte oder Lehrpersonen des Kantons
oder einer Gemeinde sein. Das Gesetz regelt die Unvereinbarkeit des Regierungsamtes mit anderweitigen Nebenbeschäftigungen. *
3 Die Mitglieder des Verwaltungsgerichtes können weder einer anderen
Kantonsbehörde angehören noch Angestellte des Kantons sein. Sie dürfen
zudem keiner Gemeindebehörde angehören. *
4 Die Mitglieder von Verwaltungsrekurskommissionen dürfen nicht Angestellte des Kantons sein. Durch Gesetz können für die einzelnen Rekurskommissionen weitere Unvereinbarkeiten festgelegt werden. *
5 Das Gesetz bestimmt, welche Tätigkeiten mit den Aufgaben einer Gerichts-
oder Strafverfolgungsbehörde unvereinbar sind.
Art. 76 Verwandtenausschluss
1 Eltern und Kinder, Geschwister, Ehegatten, eingetragene Partnerinnen oder
Partner, Grosseltern und Enkelkinder, Schwäger und Schwägerinnen sowie
Schwiegereltern und Schwiegerkinder können nicht der gleichen Kantons-
oder Gemeindebehörde angehören. *
2 Diese Vorschrift gilt nicht für den Landrat und die Gemeindeparlamente. *
Art. 77 Ausstand
1 Mitglieder einer Behörde, die an einer Sache ein unmittelbares persönliches Interesse haben, müssen bei der Beschlussfassung in den Ausstand
treten.
2 Weitergehende gesetzliche Vorschriften bleiben vorbehalten.
Art. 78 * Amtsdauer und Wiederwahl
1 Die Amtsdauer für die Behördenmitglieder und die auf die Amtsdauer
gewählten Angestellten des Kantons und der Gemeinden beträgt vier Jahre. *
2 Sie nimmt ihren Anfang jeweils am 1. Juli, mit folgenden Ausnahmen: Für
den Landrat beginnt sie mit der konstituierenden Sitzung und für die Mitglieder des Regierungsrates an der Landsgemeinde. Die Amtsdauer der Ständeräte beginnt mit der konstituierenden Sitzung nach der Gesamterneuerung des Nationalrates. *
3 Nach Ablauf der Amtsdauer ist die Wiederwahl zulässig.
4 Vorbehalten bleiben die Vorschriften für den Landammann, den Landesstatthalter sowie den Präsidenten und den Vizepräsidenten des Landrates.
5 Die Mitglieder des Regierungsrates, die beiden Ständeräte sowie die Gerichtspräsidenten und weiteren Richter, die das 65. Altersjahr vollendet haben, scheiden auf die darauffolgende Landsgemeinde bzw. auf Ende Juni
aus ihrem Amte aus. *
Art. 79 Beschlussfähigkeit
1 Eine Behörde oder eine Kommission ist beschlussfähig, wenn mehr als die
Hälfte, mindestens aber drei Mitglieder, anwesend sind.
2 Strengere gesetzliche Vorschriften bleiben vorbehalten.
Art. 80 Information der Öffentlichkeit
1 Die Behörden informieren die Stimmberechtigten fristgerecht über Abstimmungsvorlagen, laufend über Sachgeschäfte und frühzeitig über wichtige
Probleme und Vorhaben.
Art. 81 Notrecht
1 Zum Schutz der Bevölkerung bei Versorgungsstörungen oder schweren
Mangellagen, denen die Wirtschaft nicht selber begegnen kann, bei Katastrophen oder kriegerischen Ereignissen können dem Landrat und dem Regierungsrat durch Gesetz für beschränkte Zeit Befugnisse eingeräumt werden, die von den Vorschriften dieser Verfassung abweichen.
2 Sobald es die Umstände zulassen, erstattet der Regierungsrat dem Landrat und dieser der Landsgemeinde Bericht über die getroffenen Massnahmen.
5. Kantonale Behörden5.1. Landrat
Art. 82 Stellung und Aufgabe des Landrates
1 Der Landrat ist das Parlament des Kantons. Er zählt 60 Mitglieder. *
2 Er ist die oberste Aufsichtsbehörde des Kantons über Regierung, Verwaltung und Gerichte.
3 Er bereitet die Verfassungs- und Gesetzgebung und die übrigen Beschlüsse der Landsgemeinde vor.
4 Er erlässt Verordnungen, Verwaltungs- und Finanzbeschlüsse und entscheidet über grundlegende oder allgemeinverbindliche Planungen.
Art. 83 * Landratsbüro
1 Der Landrat wählt alljährlich aus seiner Mitte den Präsidenten, den Vizepräsidenten und die weiteren Mitglieder des Landratsbüros.
Art. 84 Kommissionen und Fraktionen
1 Der Landrat kann zur Vorbereitung der Verhandlungen, zur Ausübung der
Oberaufsicht oder für besondere Untersuchungen Kommissionen bilden.
2 Die Mitglieder des Landrates können sich zu Fraktionen zusammenschliessen.
Art. 85 Sitzungen
1 Der Landrat versammelt sich, sooft die Geschäfte es erfordern.
2 Die Sitzungen des Landrates sind öffentlich.
3 Sitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit sind nur zulässig, wenn zwei
Drittel der anwesenden Mitglieder es in geheimer Abstimmung beschliessen.
Art. 86 Verhandlungen
1 Der Landrat regelt durch Verordnung seine Organisation, seine Sitzungen,
das Verhandlungsverfahren, die Wahl und Organisation der Kommissionen
sowie die Rechte und Pflichten der Landratsmitglieder. *
2 Verfassungsänderungen, Gesetze und Verordnungen unterliegen einer
zweiten Lesung.
3 Die Landräte verhandeln und stimmen ohne Instruktion.
Art. 86a * Informationsrechte
1 Jedes Mitglied des Landrates kann für seine parlamentarischen Aufgaben
von den Departementen, der Staatskanzlei und den übrigen Trägern von
Verwaltungsaufgaben sowie von den Gerichten Auskünfte über Rechts- oder
Sachfragen, die nicht dem Amtsgeheimnis unterliegen, erhalten. *
2 Die Kommissionen des Landrates erhalten Auskunft oder Akteneinsicht,
soweit sie diese zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. In begründeten Fällen kann der Regierungsrat einzelne seiner Mitglieder, kantonale Angestellte
oder kantonale Lehrpersonen vom Amtsgeheimnis entbinden. Ebenso kann
in begründeten Fällen die Verwaltungskommission der Gerichte einzelne
Mitglieder oder Angestellte eines Gerichts in Fragen der Gerichtsverwaltung
vom Amtsgeheimnis entbinden. *
3 Setzt der Landrat zur Klärung von Vorkommnissen von grosser Tragweite
eine Untersuchungskommission ein, so kann diese vom Regierungsrat, in
Fragen der Gerichtsverwaltung von den Gerichten oder in Fragen der Zusammenarbeit von Kanton und Gemeinden von den Gemeindebehörden
sämtliche notwendigen Informationen einholen. Die Mitglieder von Behörden
sowie die Angestellten und Lehrpersonen des Kantons und der Gemeinden
müssen auch über Wahrnehmungen, die dem Amtsgeheimnis unterliegen,
Auskunft erteilen. Private Personen können nach Massgabe des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege1) befragt werden. *
Art. 87 Mitwirkung des Regierungsrates
1 Die Mitglieder des Regierungsrates nehmen an den Sitzungen des Landrates und nach Bedarf an den Sitzungen seiner Kommissionen mit beratender
Stimme teil.
Art. 88 Wahlbefugnisse
1 Der Landrat wählt die Behörde- und Kommissionsmitglieder und die kantonalen Angestellten, soweit die Gesetzgebung es vorsieht; ferner ernennt er
die Kommandanten der kantonalen Bataillone. *
1) GS III G/1
2 Er ist im weiteren zuständig für die Wahl der Staatsanwälte und der Jugendanwälte sowie der amtlichen Verteidiger. Sodann bezeichnet er den
Ersten Staatsanwalt. *
Art. 89 * Rechtsetzung
1 Der Landrat ist zuständig für:
a. die Beratung von Vorlagen und die Antragstellung zuhanden der
Landsgemeinde;
b. den Erlass von Verordnungen aufgrund von Ermächtigungen der
Verfassung;
c. den Erlass von Verordnungen aufgrund von Ermächtigungen der
Landsgemeinde;
d. den Erlass von Einführungsbestimmungen zu Bundesrecht und
von Ausführungsbestimmungen zu interkantonalem Recht, soweit
diese keinen Gegenstand der Gesetzgebung betreffen;
e. die Genehmigung oder die Kündigung interkantonaler Vereinbarungen und anderer Verträge, soweit nicht die Landsgemeinde
oder der Regierungsrat zuständig ist;
f. eine Rechtsetzung in dringlichen Fällen anstelle der Landsgemeinde; solche Erlasse gelten bis zur nächsten ordentlichen Landsgemeinde.
Art. 90 Finanzbefugnisse
1 Dem Landrat stehen zu:
a.
* die Festsetzung des Budgets, die Prüfung und Abnahme der
Jahresrechnung und die Kenntnisnahme des Integrierten Aufgaben- und Finanzplans;
b.
* Beschlüsse über alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben für
den gleichen Zweck, die 1 Million Franken, und über alle frei bestimmbaren wiederkehrenden Ausgaben für den gleichen Zweck,
die 200 000 Franken im Jahr nicht übersteigen;
c. der freie Erwerb von Grundstücken als Anlage oder zur Vorsorge
im Betrag von mehr als 600 000 Franken bis zu 5 Millionen Franken;
d.
* …
Art. 91 Sachbefugnisse
1 Dem Landrat obliegen:
a. die Prüfung und Genehmigung des Protokolls der Landsgemeinde;
b. die Einberufung ausserordentlicher Landsgemeinden;
c. die Oberaufsicht über den Regierungsrat, die kantonale Verwaltung und die Gerichte, insbesondere durch Prüfung und Genehmigung des Amtsberichts;
d. Beschlüsse über grundlegende oder allgemeinverbindliche Pläne
sowie über Richtlinien für die Planung kantonaler Bauten, Werke
und Anstalten;
e. die Erteilung von Konzessionen, soweit das Gesetz nichts anderes
vorsieht;
f.
* die Festlegung der Besoldungen und Taggelder sowie der Leistungen der Sozialversicherungen für die Behördenmitglieder und
Angestellten des Kantons sowie für die Lehrpersonen des Kantons
und der Gemeinden;
g. der Entscheid von Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem Regierungsrat und den Gerichten;
h. das Recht der Begnadigung in den durch Gesetz vorgesehenen
Fällen;
i. die Anordnung kantonaler Truppenaufgebote, wenn die öffentliche
Ordnung im Kanton gestört ist oder Gefahr von aussen droht;
k.
* …
Art. 92 Mitwirkung im Bund
1 Der Landrat kann für den Kanton im Bund mitwirken, indem er insbesondere:
a. eine Standesinitiative einreicht;
b. zusammen mit andern Kantonen ein Standesreferendum ergreift;
c.
* …
Art. 93 Übertragung von Befugnissen
1 Der Landrat kann seine Befugnisse an den Regierungsrat übertragen, sofern die Ermächtigung auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt und nach
Zweck und Umfang näher umschrieben wird.
5.2. Regierungsrat und kantonale Verwaltung
5.2.1. Regierungsrat
Art. 94 * Stellung und Aufgabe des Regierungsrates
1 Der Regierungsrat ist die leitende und die oberste vollziehende Behörde
des Kantons. Er besteht aus fünf vollamtlichen Mitgliedern.
2 Er plant das staatliche Handeln, ergreift Initiativen, pflegt die Beziehungen
zum Bund und zu den anderen Kantonen, koordiniert die Verwaltungsarbeiten und vertritt den Kanton nach innen und nach aussen. Vorbehalten bleiben die Befugnisse der Landsgemeinde und des Landrates.
3 Er führt die kantonale Verwaltung, wirkt bei der kantonalen und eidgenössischen Rechtsetzung mit, ist beim Vollzug der Gesetze und in der Verwaltungsrechtspflege tätig, beaufsichtigt nach Gesetz die Gemeinden und die
andern Träger öffentlicher Aufgaben und sorgt für die Verbindung der Behörden mit der Öffentlichkeit.
Art. 95 * Kollegial- und Departementalsystem
1 Die grundsätzlichen und wichtigen Entscheide trifft der Regierungsrat gesamthaft.
2 Im Übrigen werden die Geschäfte nach Departementen den einzelnen Mitgliedern zugewiesen.
3 Das Gesetz regelt die Organisation des Regierungsrates in den Grundzügen.
Art. 96 Stellung und Aufgabe des Landammanns
1 Der Landammann ist der erste Repräsentant des Landes und der Präsident
des Regierungsrates.
2 Er leitet die Planung, Koordination und Information im Regierungsrat.
3 Der Landesstatthalter ist der Stellvertreter des Landammanns.
Art. 97 * Wahl des Landammanns und des Landesstatthalters
1 Der Landammann und der Landesstatthalter werden durch die Landsgemeinde aus dem Kreis der Mitglieder des Regierungsrates für zwei Jahre
gewählt. Die Amtszeit beginnt mit der Landsgemeinde.
2 Erfolgt die Wahl im Lauf einer Amtszeit, so wird diese nicht angerechnet.
3 Der abtretende Landammann ist für die folgenden zwei Jahre weder als
Landammann noch als Landesstatthalter, der abtretende Landesstatthalter
nur als Landammann wählbar.
Art. 98 * Wahlbefugnisse
1 Der Regierungsrat wählt die Mitglieder der Kommissionen und die mit öffentlichen Aufgaben betrauten Personen; ferner wählt er die kantonalen
Angestellten und Lehrpersonen, soweit diese Befugnis nicht durch Gesetz
oder landrätliche Verordnung dem Regierungsrat nachgeordneten Verwaltungseinheiten übertragen ist. Vorbehalten bleiben die Zuständigkeiten des
Landrates und der Gerichtsbehörden.
Art. 99 Rechtssetzung
1 Der Regierungsrat ist zuständig für:
a. den Entwurf von Erlassen und Beschlüssen zuhanden des Landrates und der Landsgemeinde und die Durchführung von Vernehmlassungen hiezu;
b.
* den Erlass von Vollzugs- und Verwaltungsverordnungen sowie von
Verordnungen aufgrund von Ermächtigungen der Landsgemeinde
oder des Landrates;
c. den Abschluss, die Änderung oder die Kündigung interkantonaler
Vereinbarungen und anderer Verträge, soweit nicht der Landrat
oder die Landsgemeinde zuständig ist;
d. Verordnungen und Verfügungen in Notlagen und andern Fällen
zeitlicher Dringlichkeiten, insbesondere zur raschen Einführung
von Bundesrecht; diese Erlasse sind sobald als möglich dem
Landrat oder der nächsten Landsgemeinde vorzulegen.
Art. 100 Finanzbefugnisse
1 Dem Regierungsrat stehen zu:
a.
* der Entwurf des Budgets, die Führung der Jahresrechnung sowie
die Aufstellung des Finanzplans;
b.
* Beschlüsse über alle frei bestimmbaren einmaligen Ausgaben für
den gleichen Zweck, die 200 000 Franken, und über alle frei bestimmbaren wiederkehrenden Ausgaben für den gleichen Zweck,
die 40 000 Franken im Jahr nicht übersteigen;
c. der freie Erwerb von Grundstücken als Anlage oder zur Vorsorge
bis zum Betrag von 600 000 Franken;
d. die Verwaltung des Kantonsvermögens, besonders die Anlage von
Staatsgeldern sowie der ordentliche Unterhalt der kantonalen Gebäude und Einrichtungen;
e. die Aufnahme von Krediten.
Art. 101 Sachbefugnisse
1 Dem Regierungsrat obliegt es:
a.
* Verfassung, Gesetze, Verordnungen und Verträge zu vollziehen,
soweit dafür nicht andere Organe zuständig sind;
b.
* Beschlüsse, Entscheide und Urteile anderer kantonaler Behörden
zu vollstrecken, soweit dafür nicht andere Organe zuständig sind;
c. die kantonalen öffentlichen Dienste zu leiten und zu beaufsichtigen;
d.
* über Verwaltungsbeschwerden zu entscheiden, soweit die Gesetzgebung es vorsieht;
e. die Beziehungen zu den Behörden des Bundes, anderer Kantone
oder Staaten wahrzunehmen;
f. zu Vorlagen der Bundesbehörden Stellung zu nehmen, soweit im
Einzelfall die Kompetenz nicht dem Landrat übertragen ist;
g. im Namen des Kantons Beschwerden und Klagen zu erheben;
h. über Begnadigungsgesuche zu entscheiden, soweit nicht der
Landrat zuständig ist.
5.2.2. Kantonale Verwaltung
Art. 102 Grundlagen der Verwaltungstätigkeit
1 Die Verwaltung erfüllt ihre Aufgaben im Hinblick auf das Gemeinwohl und
unter Beachtung der Rechtmässigkeit, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit.
2 Das Gesetz regelt die Grundzüge der Verwaltungsorganisation sowie das
Verwaltungsverfahren und das Verwaltungsbeschwerdeverfahren.
Art. 103 * Organisation
1 Die kantonale Verwaltung wird in Departemente gegliedert. Jedes Mitglied
des Regierungsrates steht einem Departement vor. Der Regierungsrat verteilt die Departemente unter seine Mitglieder und ordnet die Stellvertretung.
2 Der Ratsschreiber führt die Staatskanzlei als Stabsstelle des Regierungsrates; er untersteht dem Landammann.
3 Die Departemente und die Staatskanzlei sowie die ihnen nachgeordneten
Verwaltungseinheiten bereiten die Geschäfte des Regierungsrates vor und
führen sie aus. Durch Gesetz oder Verordnung können ihnen Geschäfte zur
selbstständigen Erledigung zugewiesen werden.
4 Durch Gesetz können Verwaltungsaufgaben auf Organisationen und Personen des öffentlichen oder privaten Rechts übertragen werden. Dabei müssen der Rechtsschutz und die Aufsicht des Kantons sichergestellt sein.
Art. 104 * Kommissionen
1 Durch Gesetz, Verordnung oder Beschluss des Regierungsrates können
Kommissionen eingesetzt werden, die den Regierungsrat oder die Departemente bei der Vorbereitung der Rechtsetzung, der Planung oder in besonderen Fragen beraten.
2 Entscheidungs- oder Aufsichtsbefugnisse können einer Kommission nur
durch Gesetz oder landrätliche Verordnung übertragen werden.
Art. 105 * Dienstrecht
1 Das Gesetz regelt die Rechte und Pflichten der Behördenmitglieder und
Angestellten des Kantons sowie der Lehrpersonen des Kantons und der
Gemeinden.
2 Es bestimmt insbesondere die Wahlvoraussetzungen und Unvereinbarkeiten für die kantonalen Angestellten sowie für die Lehrpersonen.5.3 Rechtspflege *
Art. 106–107 * …
5.3.1. Gerichte *
Art. 107a * Richterliche Unabhängigkeit
1 Die Gerichte sind unabhängig und nur an Recht und Gesetz gebunden.
2 Sie verwalten sich selbst. Das Gesetz sieht hierzu ein gemeinsames Organ
vor.
3 Die Gerichte dürfen Erlasse nicht anwenden, die Bundesrecht oder kantonalem Verfassungs- und Gesetzesrecht widersprechen.
Art. 108 Kantonsgericht
1 Das Kantonsgericht urteilt in Zivil-, Straf- und Jugendstrafsachen als erste
kantonale Instanz. *
2 Es besteht aus zwei Präsidien und einer durch Gesetz bestimmten Anzahl
von Mitgliedern. *
Art. 109 * …
Art. 110 * Obergericht
1 Das Obergericht urteilt in Zivil-, Straf- und Jugendstrafsachen als letzte
oder einzige kantonale Instanz.
2 Es besteht aus dem Präsidium und einer durch Gesetz bestimmten Anzahl
von Mitgliedern. *
3a Das Obergericht übt die Aufsicht über die Geschäftsführung des Kantonsgerichts aus. *
Art. 111 * Verwaltungsgericht
1 Das Verwaltungsgericht urteilt in verwaltungs- und anderen öffentlichrechtlichen Streitigkeiten als erste oder als Beschwerdeinstanz. *
1a Es besteht aus dem Präsidium und einer durch Gesetz bestimmten Anzahl
von Mitgliedern. *
2 … *
2a Das Verwaltungsgericht übt die Aufsicht über die Geschäftsführung der
verwaltungsunabhängigen Kommissionen aus. *
Art. 112 * Organisation
*
1 Das Gesetz regelt die Organisation und die Zuständigkeiten der Gerichte
sowie das Verfahren vor Gericht.
2–4 … *
5.3.2. Strafverfolgungsbehörden *
Art. 113 * …
Art. 114 * Organisation
*
1 Das Gesetz regelt die Organisation und die Zuständigkeiten der Strafverfolgungsbehörden sowie die Aufsicht über diese. *
2 … *
2a Die Strafverfolgungsbehörden sind in der Rechtsanwendung unabhängig
und alleine dem Recht verpflichtet. *
6. Gemeinden, Zweckverbände und Korporationen6.1. Stellung der Gemeinden und Zweckverbände
Art. 115 Bestand und Selbstständigkeit
1 Die Gemeinden und die Zweckverbände von Gemeinden sind selbstständige Körperschaften des öffentlichen Rechts.
2 In den Schranken von Verfassung und Gesetz sind den Gemeinden und
den Zweckverbänden ihr Bestand und das Recht, ihre Angelegenheiten
selbstständig zu regeln, gewährleistet.
Art. 116 Zweckverbände
1 Gemeinden können mit andern Gemeinden innerhalb oder ausserhalb des
Kantons für bestimmte Aufgaben Zweckverbände bilden.
2 Der Gründungsvertrag und das Organisationsstatut sowie deren Änderungen bedürfen der Zustimmung der beteiligten Gemeinden und der Genehmigung des Regierungsrates. Bei interkantonalen Zweckverbänden kann der
Regierungsrat die Genehmigung auch dann erteilen, wenn Änderungen von
Gründungsvertrag und Organisationsstatut durch Mehrheitsbeschluss vorgesehen sind. *
3 Aus wichtigen Gründen kann der Regierungsrat Zweckverbände errichten
und deren Gründungsvertrag und Organisationsstatut bestimmen oder
Gemeinden verpflichten, einem Zweckverband beizutreten. Gegen den Entscheid des Regierungsrates können die betroffenen Gemeinden innert
30 Tagen beim Landrat Beschwerde erheben.
4 Das Gesetz regelt die Organisation der Zweckverbände sowie die Rechte
der Stimmberechtigten und der Behörden der angeschlossenen Gemeinden.
Art. 117 Zusammenarbeit
1 Der Kanton fördert die Zusammenarbeit der Gemeinden.
2 Die Gemeinden und die Zweckverbände arbeiten bei der Erfüllung aller
Aufgaben, die im gemeinsamen Interesse liegen, mit andern Gemeinden sowie mit Kanton und Bund oder Zweckverbänden zusammen, wenn letztere
auf ihrem Gebiet öffentliche Aufgaben erfüllen. *
Art. 118 * Bestandes- und Grenzänderungen
1 Änderungen im Bestand der Gemeinden bedürfen der Zustimmung der
betroffenen Stimmberechtigten und der Genehmigung durch die Landsgemeinde.
2 Bei Kirchgemeinden sowie bei Grenzänderungen genügt die Genehmigung
durch den Landrat.
Art. 119 Gemeindeautonomie
1 Die Gemeinden besorgen alle örtlichen Angelegenheiten und öffentlichen
Aufgaben, für die weder der Bund noch der Kanton ausschliesslich zuständig sind. *
2 Sie bestimmen, soweit Verfassung und Gesetz nichts anderes vorsehen,
ihre Organisation durch Erlass einer Gemeindeordnung selbst, wählen ihre
Behörden und Angestellten und erfüllen ihre Aufgaben nach pflichtgemässem Ermessen. *
Art. 120 Aufsicht
1 Die Gemeinden, die Zweckverbände, ihre Anstalten und Unternehmen stehen unter der Aufsicht des Regierungsrates.
2 Der Regierungsrat prüft, soweit die Gesetzgebung nichts anderes bestimmt, nur die Rechtmässigkeit von Verfügungen, Beschlüssen und Erlassen der Gemeinden.
3 Er trifft bei Unregelmässigkeiten geeignete Massnahmen; er kann in
schwerwiegenden Fällen das Recht der Selbstverwaltung einschränken oder
aufheben.
4 Gegen den Entscheid des Regierungsrates können die betroffenen
Gemeinden innert 30 Tagen beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben.
Art. 121 Rechtsschutz
1 Gegen letztinstanzliche Verfügungen, Beschlüsse und Erlasse von Organen
der Gemeinden und Zweckverbände kann jeder, der ein eigenes schutzwürdiges Interesse hat, innert der gesetzlichen Frist beim Regierungsrat oder
bei einem Departement Beschwerde erheben. Beide Parteien können den
Beschwerdeentscheid nach Massgabe des Gesetzes an das Verwaltungsgericht weiterziehen. *
2 In Wahl- und Abstimmungssachen ist jeder Stimmberechtigte unter Vorbehalt gesetzlicher Ausnahmen beschwerdeberechtigt.
6.2. Arten von Gemeinden *
Art. 122 *
1 Die Gemeinde nimmt alle öffentlichen Aufgaben wahr, für die weder
der Bund noch der Kanton ausschliesslich zuständig sind (Einheitsgemeinden). *
2 Jede Gemeinde umfasst die in ihrem Gebiet wohnhaften Personen.
3 Die Gemeinde besorgt insbesondere auch alle Schulangelegenheiten, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.
Art. 123–126a * …
Art. 127 Kirchgemeinde
1 Die Kirchgemeinde umfasst die im Kirchgemeindegebiet wohnhaften Angehörigen der betreffenden öffentlich-rechtlich anerkannten Kirche.
2 Die Kirchgemeinde regelt im Rahmen des staatlichen Rechts und nach den
Vorschriften ihrer Kirche die Angelegenheiten ihrer Konfession für das Kirchgemeindegebiet.
3 Die Organisation und Verwaltung der Kirchgemeinde müssen den Grundsätzen der Kantonsverfassung und der Gemeindegesetzgebung entsprechen.
4 Für die kommunalen Organisationen anderer Religionsgemeinschaften, die
als öffentlich-rechtliche Körperschaften anerkannt sind, gelten die Vorschriften über die Kirchgemeinden sinngemäss. *6.3. Organisation der Gemeinden
Art. 128 Gemeindeorgane
1 In den Gemeinden ohne Gemeindeparlament sind die notwendigen
Gemeindeorgane: *
a. die Stimmberechtigten;
b. die Vorsteherschaft;
c.
* die Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde respektive das
Rechnungsprüfungsorgan der Kirchgemeinde.
1a In den Gemeinden mit Gemeindeparlament sind die notwendigen Gemeindeorgane: *
a. die Stimmberechtigten;
b. das Gemeindeparlament;
c. die Vorsteherschaft.
2 In der Gemeinde bildet der Gemeinderat die Vorsteherschaft, in der Kirchgemeinde der Kirchenrat. *
3 Das Gemeindeparlament umfasst mindestens 20 Mitglieder. Gesetz und
Gemeindeordnung regeln dessen Organisation und die Ausübung des
Stimmrechts. *
Art. 129 Antragsrecht
1 Jeder Stimmberechtigte hat das Recht, der Vorsteherschaft jederzeit Anträge zuhanden der Stimmberechtigten einzureichen über Gegenstände, die
in deren Zuständigkeit fallen. *
2 Das Gesetz regelt die Zulässigkeit, die Form und das Verfahren der Behandlung der Anträge.
Art. 130 Gemeindeversammlung, Urnenwahl und Urnenabstimmung
1 Die Stimmberechtigten üben das Stimmrecht an der Gemeindeversammlung aus; diese tritt gemäss Gesetz und Gemeindeordnung zusammen. *
2 Eine ausserordentliche Gemeindeversammlung findet statt, wenn die Vorsteherschaft oder das Gemeindeparlament es beschliesst, wenn es von der
im Gesetz bezeichneten Anzahl Stimmberechtigten unter Angabe der zu behandelnden Geschäfte verlangt wird oder wenn der Regierungsrat eine solche anordnet. *
3 Gesetz oder Gemeindeordnung können die Urnenwahl oder Urnenabstimmung vorsehen bzw. ausschliessen. Die Gemeindeversammlung kann ausnahmsweise auch in andern Fällen die Urnenwahl beschliessen. *
4 Die Mitglieder des Gemeindeparlaments werden an der Urne nach dem
Verhältniswahlverfahren gewählt; das Gesetz regelt die Wahlkreise. *
5 Der Präsident sowie die Mitglieder der Vorsteherschaft werden an der Urne
nach dem Mehrheitswahlverfahren gewählt. *
6 Das Gesetz legt die Zuständigkeiten und die Wahlverfahren für die übrigen
Wahlen fest. *
Art. 131 Befugnisse der Stimmberechtigten
1 Die Stimmberechtigten sind insbesondere zuständig für:
a.
* die Wahl des Präsidenten sowie der Mitglieder der Vorsteherschaft;
b.
* …
c.
* die Wahl der übrigen Gemeindebehörden, Kommissionen und
Angestellten, soweit diese nicht nach Gesetz und Gemeindeordnung einem anderen Gemeindeorgan übertragen ist;
d. den Erlass der Gemeindeordnung;
e.
* den Erlass der übrigen Gemeindevorschriften, soweit dieser nicht
in bestimmten Angelegenheiten nach Gesetz oder Gemeindeordnung einem anderen Gemeindeorgan übertragen ist;
f.–g.
* …
h.
* Ausgabenbeschlüsse und Beschlüsse über Erwerb, Veräusserung
und Belastung von Grundstücken, soweit nach Gesetz oder
Gemeindeordnung nicht ein anderes Gemeindeorgan zuständig
ist;
i.
* die Festsetzung des Gemeindesteuerfusses im Rahmen der kantonalen Steuergesetzgebung, soweit dies nicht nach Gesetz oder
Gemeindeordnung dem Gemeindeparlament übertragen ist;
k. Beschlüsse über die Vereinigung oder Auflösung der Gemeinde
und über Grenzänderungen;
l.
* …
m.
* weitere ihnen von der Vorsteherschaft oder vom Gemeindeparlament vorgelegte Beschlüsse.
1a In Gemeinden ohne Gemeindeparlament sind die Stimmberechtigten zusätzlich zuständig für: *
a. die Wahl der Geschäftsprüfungskommission oder des Rechnungsprüfungsorgans;
b. die Festsetzung des Budgets;
c. die Genehmigung der Gemeinderechnungen und der zugehörigen
Berichte des Geschäftsprüfungsorgans oder des Rechnungsprüfungsorgans;
d. Beschlüsse über die Mitgliedschaft in Zweckverbänden.
2 In den Gemeinden mit Gemeindeparlament sind die Stimmberechtigten zusätzlich zuständig für: *
a. die Wahl der Mitglieder des Gemeindeparlaments;
b.–d.
* …
Art. 132 * Dringliche Beschlussfassung
1 Ein in die Zuständigkeit der Stimmberechtigten fallender Beschluss kann in
dringlichen Fällen ausnahmsweise stillschweigend gefasst werden, wenn: *
a.
* der Beschluss mit einer absoluten Mehrheit des Gemeindeparlaments oder Einstimmigkeit der Vorsteherschaft gefasst wurde;
b.
* der Beschluss öffentlich kundgemacht wird;
c.
* nicht die vom Gesetz bezeichnete Anzahl Stimmberechtigte innert
Frist verlangt, dass der Beschluss als Antrag den Stimmberechtigten vorgelegt wird.
Art. 133 * Fakultatives Referendum
1 Die Gemeinden bezeichnen in der Gemeindeordnung die Erlasse und Beschlüsse der Vorsteherschaft oder des Gemeindeparlaments, die dem fakultativen Referendum unterliegen. *
2 Das Gesetz regelt Fristen und Quoren. *
6.4. Korporationen
Art. 134
1 Die Errichtung neuer Korporationen und Änderungen im Bestand derselben
bedürfen der Genehmigung des Regierungsrates oder eines Departements. *
2 Die Korporationen können ihr Vermögen selbstständig verwalten und nutzen, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht.
3 Sie stehen unter der Aufsicht des Regierungsrates.
7. Kirche und Staat
Art. 135 Kirchen
1 Die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Landeskirche und
ihre Kirchgemeinden sind staatlich anerkannte, selbstständige Körperschaften des öffentlichen Rechts.
2 Der Landrat kann auch andere Religionsgemeinschaften als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkennen.
3 Für die öffentlich-rechtlich nicht anerkannten religiösen Gemeinschaften
gilt das Privatrecht.
Art. 136 Autonomie der Kirchen
1 Das Verhältnis der öffentlich-rechtlich anerkannten Landeskirchen und ihrer Kirchgemeinden zum Staat wird durch die Gesetzgebung geregelt.
2 Die Kirchen ordnen ihre innern Angelegenheiten selbst. Das Stimm- und
Wahlrecht in kirchlichen Angelegenheiten wird durch die Kirchenverfassung
geregelt.
3 Die Verfassung einer öffentlich-rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaft bedarf der Genehmigung des Landrates; diese wird erteilt, wenn nicht
Bundesrecht oder kantonales Recht verletzt ist.
4 Gegen Verfügungen, Beschlüsse und Erlasse der Kirchenbehörden kann
nach Gesetz und kirchlichen Vorschriften Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben werden.
5 Die Verpflichtungen des Staates und der Gemeinden, die auf historischen
Rechtstiteln beruhen, bleiben gewahrt.
Art. 137 Steuern und Beiträge
1 Die öffentlich-rechtlich anerkannten Kirchen und ihre Kirchgemeinden sind
berechtigt, nach Gesetz Steuern zu erheben.
2 Der Kanton und die Gemeinden können die überkonfessionellen öffentlichen Arbeiten der Kirchen mit Beiträgen unterstützen.
8. Revision der Kantonsverfassung
Art. 138 Voraussetzungen
1 Die Verfassung kann jederzeit ganz oder teilweise geändert werden.
2 Eine Verfassungsrevision darf nicht bundesrechtswidrig oder undurchführbar sein.
3 Jeder Stimmberechtigte sowie die Gemeinden und ihre Vorsteherschaften
haben das Recht, zuhanden der Landsgemeinde Memorialsanträge auf Revision der Kantonsverfassung zu stellen.
4 Der Memorialsantrag auf eine Totalrevision ist in der Form der allgemeinen
Anregung zu stellen.
Art. 139 Teilrevision
1 Eine Teilrevision kann eine einzelne Bestimmung oder einzelne, sachlich
zusammenhängende Abschnitte der Verfassung betreffen.
2 Werden mehrere, sachlich verschiedene Materien zur Revision vorgeschlagen, so bildet jede Materie Gegenstand einer besondern Revision.
Art. 140 Totalrevision
1 Wird ein Antrag auf Totalrevision der Kantonsverfassung gestellt, so muss
die Landsgemeinde vor der Durchführung entscheiden, ob darauf eingetreten werden soll oder nicht.
2 Über den Entwurf der totalrevidierten Verfassung befindet die Landsgemeinde grundsätzlich nach dem für die Gesetzgebung vorgesehenen Verfahren. Abänderungsanträge gegenüber dem Entwurf des Landrates sind
aber als formulierte Memorialsanträge zu einzelnen Artikeln zu stellen und zu
behandeln. Abänderungsanträge an der Landsgemeinde sind nur zulässig,
soweit sie zu einem gestellten Memorialsantrag in unmittelbarem Zusammenhang stehen.
3 Wird der Entwurf abgelehnt, so hat die Landsgemeinde anschliessend zu
entscheiden, ob die Revision fortzusetzen ist.
9. Schlussbestimmungen
Art. 141 Inkrafttreten
1 Diese Verfassung tritt mit der Annahme durch die Landsgemeinde in Kraft.
Art. 142 Aufhebung bisherigen Rechts
1 Die Verfassung des Kantons Glarus vom 22. Mai 1887 ist aufgehoben.
2 Bestimmungen des bisherigen Rechts, die der vorliegenden Verfassung widersprechen, sind aufgehoben.
3 Vorbehalten bleiben die folgenden Artikel.
Art. 143 Beschränkte Weitergeltung
1 Bestimmungen, die in einem nach dieser Verfassung nicht mehr zulässigen
Verfahren oder von einer nicht mehr zuständigen Behörde erlassen worden
sind, bleiben bis zu ihrer Änderung oder Aufhebung in Kraft.
2 Dasselbe gilt für Vereinbarungen oder Planungen, die nach einem nicht
mehr zulässigen Verfahren oder von einer nicht mehr zuständigen Behörde
beschlossen worden sind.
Art. 144 Behörden und Beamte
1 Behörden, Beamte und Angestellte bleiben bis zum Ende der Amtsdauer,
in der diese Verfassung in Kraft getreten ist, im Amt. Für Neuwahlen und
Ersatzwahlen gilt die vorliegende Verfassung.
2 Die bisherigen Bestimmungen über die Voraussetzungen und das Verfahren der Wahl des Landrates gelten bis zum Ende der Amtsdauer, in der diese Verfassung in Kraft getreten ist.
3 Die Erneuerungswahl für die beiden Mitglieder des Ständerates erfolgt zusammen mit der Gesamterneuerungswahl des Regierungsrates im Jahre
1990. Die Amtsdauer der beiden Ständeräte läuft bis zur konstituierenden
Sitzung nach der Gesamterneuerung des Nationalrates im Jahre 1995.
4 Die bisherigen Bestimmungen über die Gerichtsorganisation, insbesondere
über die Vermittlung, das Zivil- und das Augenscheingericht sowie über das
Kriminal- und das Polizeigericht, gelten bis zur gesetzlichen Neuordnung.
5 Artikel 78 Absatz 4 gilt erstmals für den Ablauf der Amtsdauer 1986–1990.
Art. 145 Gemeinderecht
1 Die bisherigen Bestimmungen über die Befugnisse der Stimmberechtigten
und der Vorsteherschaften sowie über die Finanzordnung der Gemeinden
bleiben bis zur gesetzlichen Neuordnung in Kraft.
2 Durch Gesetz oder durch Vereinbarung zwischen den Gemeinden ist innerhalb von vier Jahren nach Inkrafttreten dieser Verfassung zu bestimmen,
welche Gemeinden oder Zweckverbände die Aufgaben der Wahlgemeinden
übernehmen und welche Behörden und Amtsstellen dafür vorgesehen sind.
Art. 146 Erforderliche Rechtsetzung
1 Ist nach dieser Verfassung neues Recht zu erlassen oder bestehendes
Recht zu ändern, muss dies ohne Verzug geschehen.
2 Der Regierungsrat legt dem Landrat innert Jahresfrist nach Inkrafttreten
der Verfassung eine Übersicht über die erforderliche Rechtsetzung vor.
10. Schluss- und Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
7. Mai 2006 *
Art. 147 * Inkrafttreten der Änderungen vom 7. Mai 2006
1 Die Änderungen vom 7. Mai 2006 treten am 1. Januar 2011 in Kraft.
2 Der Regierungsrat kann einzelne Bestimmungen oder Gruppen von Bestimmungen auf einen früheren Zeitpunkt in Kraft setzen.
Art. 148 * Zusammenlegung von Gemeinden
1 Ab dem 1. Januar 2011 bestehen im Kanton noch die folgenden drei
Gemeinden in der Form der Einheitsgemeinde (Zusammenschluss von Orts-,
Schulgemeinde und Tagwen):
1. Bilten, Mühlehorn, Obstalden, Filzbach, Niederurnen, Oberurnen,
Näfels und Mollis;
2. Netstal, Riedern, Glarus und Ennenda;
3. Mitlödi, Sool, Schwändi, Schwanden, Haslen2), Luchsingen, Betschwanden, Rüti, Braunwald, Linthal, Engi, Matt und Elm.
2 Vorbehalten bleiben weitere freiwillige Zusammenschlüsse.
3 Die Stimmberechtigten der zusammengeschlossenen Gemeinden bestimmen den Namen der neuen Gemeinde.
4 Soweit die einzelnen Gemeinden gemäss Absatz 1 sich nicht bis zum
31. Dezember 2010 selber zusammenschliessen, erfolgt der Zusammenschluss ohne weitere Beschlussfassung auf den 1. Januar 2011.
5 Das Gemeindegesetz kann vorsehen, dass für eine Übergangsfrist von einer Amtsdauer Gemeinden, die gemäss Absatz 1 zusammengeschlossen
werden, ein Anspruch auf mindestens einen Sitz in der Gemeindeexekutive
zusteht. Der Anspruch kann für jede Gemeinde oder aber für eine Gemeindegruppe bestehen.
Art. 149 * Zusammenlegung der Schulgemeinden und der Ortsgemeinden
1 Soweit die Schulgemeinden bis 31. Dezember 2010 noch nicht mit den entsprechenden Ortsgemeinden vereinigt sind, erfolgt dieser Zusammenschluss ohne weitere Beschlussfassung auf den 1. Januar 2011 zur Einheitsgemeinde im Rahmen von Artikel 148 Absatz 1.
2) Der Zusammenschluss der Ortsgemeinden Nidfurn, Leuggelbach und Haslen tritt
am 1. Juli 2006 in Kraft. Es rechtfertigt sich, dass der Landrat dies im Zuge der
vorliegenden Bereinigung vorwegnimmt; «Haslen» umfasst also die Gemeinden
Nidfurn, Leuggelbach und Haslen.
Art. 150 * Zusammenlegung der Tagwen und der Ortsgemeinden
1 Soweit die Tagwen bis 31. Dezember 2010 noch nicht mit den entsprechenden Ortsgemeinden vereinigt sind, erfolgt dieser Zusammenschluss ohne weitere Beschlussfassung auf den 1. Januar 2011 zur Einheitsgemeinde
im Rahmen von Artikel 148 Absatz 1.
Art. 151 * Aufhebung der Fürsorgegemeinden
Artikel 29
Absatz 1 in der Fassung vom 7. Mai 2006
werden die noch bestehenden Fürsorgegemeinden aufgehoben. Der Regierungsrat kann vorsehen, dass die Übernahme des Sozialwesens durch den
Kanton gemeindeweise und in Etappen erfolgt. Mit dieser Aufgabenübertragung fallen die Fürsorgevermögen zweckgebunden dem Kanton zu; eine
Gemeinde ist dann von der Ablieferung des Fürsorgevermögens an den
Kanton entbunden, wenn am 20. September 2005 eine selbstständige Fürsorgegemeinde nicht mehr bestand oder deren Zusammenschluss mit der
Ortsgemeinde rechtskräftig beschlossen war. Das Gesetz regelt die Einzelheiten.
Art. 152 * Vormundschaftswesen
1 Mit Inkrafttreten von Artikel 29 Absatz 1 in der Fassung vom 7. Mai 2006
werden die Vormundschaftsbehörden3) der Gemeinden aufgehoben. Das Gesetz kann vorsehen, dass diese Vormundschaftsbehörden vor dem Inkrafttreten anhängig gemachte Fälle noch zu Ende führen. Es regelt Einzelheiten.
Art. 153 * Zuständigkeiten des Regierungsrates
1 Fehlt es einer Einheitsgemeinde bei Inkrafttreten der Änderung vom 7. Mai
2006 an den unerlässlichen Vorschriften, so trifft der Regierungsrat für die
erforderliche Dauer die nötigen Anordnungen.
2 Der Regierungsrat als Aufsichtsbehörde nach Artikel 138 ff. Gemeindegesetz kann gestützt auf diese Verfassungsbestimmung alle Anordnungen treffen, welche in der Übergangsphase zwischen der Beschlussfassung durch
die Landsgemeinde einerseits und der Errichtung von drei Einheitsgemeinden und der Übernahme der Aufgaben der bisherigen Fürsorgegemeinden
und Vormundschaftsbehörden durch den Kanton bzw. der Auflösung der
Fürsorgegemeinden andererseits erforderlich sind oder der reibungslosen
und sparsamen Umsetzung der neuen Gemeindestruktur dienen. Er hat namentlich darauf zu achten, dass Aktiven möglichst erhalten, wirkungsvoll
und sparsam eingesetzt, sowie bestimmungsgemäss bzw. nicht derart verwendet werden, dass es zum Nachteil anderer Gemeinden gereicht.
3 Diese Bestimmung tritt mit der Annahme durch die Landsgemeinde in
Kraft.
3) ab 2013 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)
Art. 154 * Zuständigkeiten der neuen Vorsteherschaften
1 Das Gesetz kann bestimmen, dass die vor Ende der Amtsdauer 2006/2010
gewählten Vorsteherschaften der drei am 1. Januar 2011 neu entstehenden
Gemeinden bereits am 1. Juli 2010 in alle Rechte und Pflichten, Aufgaben
und Zuständigkeiten der am 30. Juni 2010 ausscheidenden Gemeinde-, Tagwen- und Schulvorsteherschaften eintreten.
Art. 155 * Ausgleich der Vermögensverhältnisse, Finanzierungsbeschluss
1 Die Landsgemeinde erlässt in einem besonderen Beschluss die Bestimmungen über die Art und die Finanzierung des Ausgleichs der unterschiedlichen Vermögensverhältnisse bei den sich zusammenschliessenden Gemeinden gemäss Artikel 148 Absatz 1. Sie bestimmt namentlich die Höhe des
Kantonsbeitrages und legt den Höchstbetrag fest, der einer zusammengeschlossenen Gemeinde nach Artikel 148 Absatz 1 unter dem Titel des Ausgleichs unterschiedlicher Vermögensverhältnisse zukommen kann.
2 Dabei kann sie ihre Zuständigkeiten dem Landrat übertragen, insbesondere soweit es um die Anpassung der von ihr im Jahre 2006 festgelegten Beiträge an die Verhältnisse am 31. Dezember 2010 geht.
3 Diese Bestimmung tritt mit der Annahme durch die Landsgemeinde in
Kraft.
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
03.05.1992 03.05.1992 Art. 78 Abs. 1 geändert SBE V/3 133
03.05.1992 03.05.1992 Art. 121 Abs. 1 geändert SBE V/3 133
03.05.1992 03.05.1992 Art. 132 totalrevidiert SBE V/3 133
03.05.1992 03.05.1992 Art. 133 Abs. 1, c. eingefügt SBE V/3 133
01.05.1994 01.07.1994 Art. 86a eingefügt SBE V/7 412
07.05.1995 01.01.1996 Art. 26 Abs. 2 geändert SBE VI/1 58
07.05.1995 01.01.1996 Art. 29 totalrevidiert SBE VI/1 58
03.05.1998 01.07.1998 Art. 88 Abs. 2 geändert SBE VII/1 40
06.05.2001 01.08.2002 Art. 78 Abs. 1 geändert SBE VII/9 447
06.05.2001 01.08.2002 Art. 78 Abs. 2 geändert SBE VII/9 447
05.05.2002 01.07.2002 Art. 69 totalrevidiert SBE VIII/4 201
05.05.2002 01.07.2002 Art. 89 totalrevidiert SBE VIII/4 201
05.05.2002 01.07.2002 Art. 90 Abs. 1, b. geändert SBE VIII/4 201
05.05.2002 01.07.2002 Art. 99 Abs. 1, b. geändert SBE VIII/4 201
05.05.2002 01.07.2002 Art. 100 Abs. 1, b. geändert SBE VIII/4 201
05.05.2002 01.07.2002 Art. 1 Abs. 2 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 18 Abs. 1 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 75 Abs. 1 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 75 Abs. 2 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 75 Abs. 4 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 78 Abs. 1 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 86a Abs. 2 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 86a Abs. 3 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 88 Abs. 1 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 91 Abs. 1, f. geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 98 totalrevidiert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 105 totalrevidiert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 114 totalrevidiert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 119 Abs. 2 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 123 Abs. 4 geändert SBE VIII/4 235
05.05.2002 01.07.2002 Art. 131 Abs. 1, c. geändert SBE VIII/4 235
04.05.2003 04.05.2003 Art. 110 totalrevidiert SBE VIII/8 415
04.05.2003 04.05.2003 Art. 112 totalrevidiert SBE VIII/8 415
04.05.2003 01.07.2003 Art. 124 Abs. 2 geändert SBE VIII/8 444
04.05.2003 01.07.2003 Art. 126a eingefügt SBE VIII/8 444
02.05.2004 05.10.2005 Art. 52 Abs. 3 geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 68 Abs. 1, b. geändert SBE IX/2 109
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
02.05.2004 05.10.2005 Art. 74 totalrevidiert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 75 Abs. 2 geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 75 Abs. 3 geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 75 Abs. 4 geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 78 totalrevidiert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 86a Abs. 1 geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 88 Abs. 2 geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 94 totalrevidiert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 95 totalrevidiert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 97 totalrevidiert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 101 Abs. 1, a. geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 101 Abs. 1, b. geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 101 Abs. 1, d. geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 103 totalrevidiert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 104 totalrevidiert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 121 Abs. 1 geändert SBE IX/2 109
02.05.2004 05.10.2005 Art. 134 Abs. 1 geändert SBE IX/2 109
01.05.2005 01.05.2005 Art. 83 totalrevidiert SBE IX/4 214
01.05.2005 01.05.2005 Art. 86 Abs. 1 geändert SBE IX/4 214
07.05.2006 01.01.2007 Art. 76 Abs. 1 geändert SBE X/1 1
07.05.2006 01.01.2011 Art. 20 Abs. 2 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 20 Abs. 3 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 20 Abs. 4 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2008 Art. 29 Abs. 1 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 33 Abs. 2 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 33 Abs. 3 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 52 Abs. 4 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 117 Abs. 3 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Titel 6.2. geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 122 totalrevidiert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 123 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 124 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 125 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2008 Art. 126 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 126a aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 128 Abs. 2 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2008 Art. 128 Abs. 3 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 130 Abs. 4 geändert SBE X/2 111
07.05.2006 01.07.2010 Art. 145 Abs. 3 aufgehoben SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Titel 10. eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 147 eingefügt SBE X/2 111
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
07.05.2006 01.01.2011 Art. 148 eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 149 eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 150 eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 151 eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 152 eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 07.05.2006 Art. 153 eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 01.01.2011 Art. 154 eingefügt SBE X/2 111
07.05.2006 07.05.2006 Art. 155 eingefügt SBE X/2 111
06.05.2007 06.05.2007 Art. 56 Abs. 1 geändert SBE X/4 236
06.05.2007 06.05.2007 Art. 57 Abs. 1, a. geändert SBE X/4 236
06.05.2007 06.05.2007 Art. 57 Abs. 2, a. geändert SBE X/4 236
06.05.2007 06.05.2007 Art. 58 Abs. 1 geändert SBE X/4 236
06.05.2007 06.05.2007 Art. 74 Abs. 1 geändert SBE X/4 236
06.05.2007 01.01.2008 Art. 18 Abs. 3 geändert SBE X/5 264
06.05.2007 01.01.2008 Art. 117 Abs. 3 geändert SBE X/5 293
06.05.2007 01.01.2008 Art. 126a totalrevidiert SBE X/5 293
06.05.2007 01.01.2008 Art. 128 Abs. 2 geändert SBE X/5 293
06.05.2007 01.01.2008 Art. 33 Abs. 2 geändert SBE X/5 329
06.05.2007 01.01.2008 Art. 33 Abs. 3 geändert SBE X/5 329
06.05.2007 01.01.2008 Art. 33 Abs. 4 eingefügt SBE X/5 329
04.05.2008 01.01.2010 Art. 82 Abs. 1 geändert SBE X/5 522
04.05.2008 01.01.2011 Art. 118 totalrevidiert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 128 Abs. 1 geändert SBE X/7 494
04.05.2008 04.05.2008 Art. 128 Abs. 3 eingefügt SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 129 Abs. 1 geändert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 130 Abs. 1 geändert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 130 Abs. 2 geändert SBE X/7 494
04.05.2008 04.05.2008 Art. 130 Abs. 4 geändert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 130 Abs. 5 eingefügt SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 130 Abs. 6 eingefügt SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 131 Abs. 1, a. geändert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2010 Art. 131 Abs. 1, b. geändert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 131 Abs. 1, g. geändert SBE X/7 494
04.05.2008 04.05.2008 Art. 131 Abs. 2 eingefügt SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 132 totalrevidiert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2011 Art. 133 totalrevidiert SBE X/7 494
04.05.2008 04.05.2008 Art. 154 totalrevidiert SBE X/7 494
04.05.2008 01.01.2009 Art. 59 Abs. 2 geändert SBE X/7 511
04.05.2008 01.01.2009 Art. 113 totalrevidiert SBE X/7 511
03.05.2009 01.01.2011 Art. 37 Abs. 3, c. geändert SBE XI/2 144
03.05.2009 01.08.2011 Art. 38 totalrevidiert SBE XI/2 144
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
03.05.2009 01.01.2011 Art. 39 Abs. 2 geändert SBE XI/2 144
03.05.2009 03.05.2009 Art. 33 Abs. 1 geändert SBE XI/3 184
03.05.2009 01.01.2010 Art. 91 Abs. 1, k. geändert SBE XI/3 201
03.05.2009 01.01.2011 Art. 52 Abs. 1 geändert SBE XI/3 211
02.05.2010 21.10.2025 Art. 91 Abs. 1, k. aufgehoben SBE 2025 38
02.05.2010 02.05.2010 Art. 116 Abs. 2 geändert SBE XI/5 323
02.05.2010 01.01.2011 Art. 55 totalrevidiert SBE XI/5 333
02.05.2010 01.01.2011 Art. 55a eingefügt SBE XI/5 333
02.05.2010 01.01.2011 Art. 68 totalrevidiert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 78 Abs. 2 geändert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 78 Abs. 5 geändert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 88 Abs. 2 geändert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Titel 5.3 geändert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Titel 5.3.1. eingefügt SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 108 Abs. 1 geändert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 108 Abs. 3 eingefügt SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 110 totalrevidiert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 111 totalrevidiert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 112 totalrevidiert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Titel 5.3.2. eingefügt SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 113 totalrevidiert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 114 totalrevidiert SBE XI/6 385
02.05.2010 01.01.2011 Art. 78 Abs. 2 geändert SBE XI/6 408
02.05.2010 01.01.2011 Art. 78 Abs. 5 geändert SBE XI/6 408
02.05.2010 01.01.2011 Art. 107 aufgehoben SBE XI/6 408
02.05.2010 01.01.2011 Art. 108 Abs. 1 geändert SBE XI/6 408
02.05.2010 01.01.2011 Art. 109 aufgehoben SBE XI/6 408
02.05.2010 01.01.2011 Art. 112 totalrevidiert SBE XI/6 408
06.05.2012 01.01.2013 Art. 29 Sachüberschrift geänd. SBE XII/4 282
06.05.2012 01.01.2013 Art. 29 Abs. 1 geändert SBE XII/4 282
06.05.2012 01.01.2013 Art. 56 Abs. 2 geändert SBE XII/4 282
04.05.2014 01.09.2014 Art. 18 Abs. 1 geändert SBE 2014 36
04.05.2014 01.09.2014 Art. 18 Abs. 2 aufgehoben SBE 2014 36
04.05.2014 01.09.2014 Art. 18 Abs. 3 aufgehoben SBE 2014 36
04.05.2014 01.09.2014 Art. 32 Abs. 4 aufgehoben SBE 2014 37
04.05.2014 01.09.2014 Art. 53 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 37
04.05.2014 01.09.2014 Art. 53 Abs. 1 geändert SBE 2014 37
04.05.2014 01.09.2014 Art. 53 Abs. 2 geändert SBE 2014 37
04.05.2014 01.09.2014 Art. 62 Abs. 3 geändert SBE 2014 37
04.05.2014 01.09.2014 Art. 90 Abs. 1, a. geändert SBE 2014 37
04.05.2014 01.09.2014 Art. 100 Abs. 1, a. geändert SBE 2014 37
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
04.05.2014 01.09.2014 Art. 131 Abs. 1, f. geändert SBE 2014 37
04.05.2014 01.09.2014 Art. 119 Abs. 1 geändert SBE 2014 40
04.05.2014 01.09.2014 Art. 122 Abs. 1 geändert SBE 2014 40
04.05.2014 01.09.2014 Art. 127 Abs. 4 eingefügt SBE 2014 40
07.05.2017 01.01.2018 Art. 58 Abs. 1 geändert SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 58 Abs. 2 geändert SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 58 Abs. 3 aufgehoben SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 58 Abs. 4 geändert SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 58 Abs. 6 aufgehoben SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 59 Abs. 1 aufgehoben SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 59 Abs. 2 geändert SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 62 Abs. 4 geändert SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 62 Abs. 5 aufgehoben SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 63 Abs. 4 aufgehoben SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 76 Abs. 2 geändert SBE 2017 25
07.05.2017 01.01.2018 Art. 92 Abs. 1, c. aufgehoben SBE 2017 25
05.05.2019 01.01.2020 Art. 52 Abs. 1 geändert SBE 2019 19
05.09.2021 01.07.2022 Art. 68 Abs. 1, b. geändert SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 74 Abs. 1a eingefügt SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 106 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 107a eingefügt SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 108 Abs. 1 geändert SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 108 Abs. 1, a. aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 108 Abs. 1, b. aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 108 Abs. 1, c. aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 108 Abs. 2 geändert SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 108 Abs. 3 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 110 Abs. 2 geändert SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 110 Abs. 3 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 110 Abs. 3a eingefügt SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 111 Abs. 1 geändert SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 111 Abs. 1a eingefügt SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 111 Abs. 2 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 111 Abs. 2a eingefügt SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 112 Sachüberschrift geänd. SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 112 Abs. 2 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 112 Abs. 3 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 112 Abs. 4 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Titel 5.3.2. geändert SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 113 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 114 Sachüberschrift geänd. SBE 2022 09
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
05.09.2021 01.07.2022 Art. 114 Abs. 1 geändert SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 114 Abs. 2 aufgehoben SBE 2022 09
05.09.2021 01.07.2022 Art. 114 Abs. 2a eingefügt SBE 2022 09
05.09.2021 01.01.2023 Art. 33 Abs. 2 geändert SBE 2022 52
05.09.2021 01.01.2023 Art. 33 Abs. 3 aufgehoben SBE 2022 52
01.05.2022 01.07.2022 Art. 62 Abs. 3 aufgehoben SBE 2022 29
01.05.2022 01.07.2022 Art. 90 Abs. 1, a. geändert SBE 2022 29
01.05.2022 01.07.2022 Titel 2.1. geändert SBE 2022 31
01.05.2022 01.07.2022 Art. 22a eingefügt SBE 2022 31
04.05.2025 04.05.2025 Art. 56 Abs. 2 aufgehoben SBE 2025 20
04.05.2025 04.05.2025 Art. 57a eingefügt SBE 2025 20
04.05.2025 04.05.2025 Art. 62 Abs. 4 geändert SBE 2025 20
04.05.2025 04.05.2025 Art. 63 Abs. 5 geändert SBE 2025 20
04.05.2025 01.01.2026 Art. 117 Abs. 2 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 119 Abs. 1 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 119 Abs. 2 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 128 Abs. 1 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 128 Abs. 1, c. geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 128 Abs. 1a eingefügt SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 128 Abs. 3 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 130 Abs. 1 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 130 Abs. 2 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 130 Abs. 3 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 130 Abs. 5 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, b. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, c. geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, e. geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, f. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, g. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, h. geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, i. geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, l. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1, m. geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 1a eingefügt SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 2 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 2, b. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 2, c. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 131 Abs. 2, d. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 132 Abs. 1 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 132 Abs. 1, a. eingefügt SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 132 Abs. 1, b. eingefügt SBE 2025 29
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
04.05.2025 01.01.2026 Art. 132 Abs. 1, c. eingefügt SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 133 Abs. 1 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 133 Abs. 1, a. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 133 Abs. 1, b. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 133 Abs. 1, c. aufgehoben SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 133 Abs. 2 geändert SBE 2025 29
04.05.2025 01.01.2026 Art. 133 Abs. 3 aufgehoben SBE 2025 29
21.10.2025 21.10.2025 Art. 90 Abs. 1, d. aufgehoben SBE 2025 37
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 1 Abs. 2 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 18 Abs. 1 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 18 Abs. 1 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 36
Art. 18 Abs. 2 04.05.2014 01.09.2014 aufgehoben SBE 2014 36
Art. 18 Abs. 3 06.05.2007 01.01.2008 geändert SBE X/5 264
Art. 18 Abs. 3 04.05.2014 01.09.2014 aufgehoben SBE 2014 36
Art. 20 Abs. 2 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Art. 20 Abs. 3 07.05.2006 01.01.2011 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 20 Abs. 4 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Titel 2.1. 01.05.2022 01.07.2022 geändert SBE 2022 31
Art. 22a 01.05.2022 01.07.2022 eingefügt SBE 2022 31
Art. 26 Abs. 2 07.05.1995 01.01.1996 geändert SBE VI/1 58
Art. 29 07.05.1995 01.01.1996 totalrevidiert SBE VI/1 58
Art. 29 06.05.2012 01.01.2013 Sachüberschrift geänd. SBE XII/4 282
Art. 29 Abs. 1 07.05.2006 01.01.2008 geändert SBE X/2 111
Art. 29 Abs. 1 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 282
Art. 32 Abs. 4 04.05.2014 01.09.2014 aufgehoben SBE 2014 37
Art. 33 Abs. 1 03.05.2009 03.05.2009 geändert SBE XI/3 184
Art. 33 Abs. 2 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Art. 33 Abs. 2 06.05.2007 01.01.2008 geändert SBE X/5 329
Art. 33 Abs. 2 05.09.2021 01.01.2023 geändert SBE 2022 52
Art. 33 Abs. 3 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Art. 33 Abs. 3 06.05.2007 01.01.2008 geändert SBE X/5 329
Art. 33 Abs. 3 05.09.2021 01.01.2023 aufgehoben SBE 2022 52
Art. 33 Abs. 4 06.05.2007 01.01.2008 eingefügt SBE X/5 329
Art. 37 Abs. 3, c. 03.05.2009 01.01.2011 geändert SBE XI/2 144
Art. 38 03.05.2009 01.08.2011 totalrevidiert SBE XI/2 144
Art. 39 Abs. 2 03.05.2009 01.01.2011 geändert SBE XI/2 144
Art. 52 Abs. 1 03.05.2009 01.01.2011 geändert SBE XI/3 211
Art. 52 Abs. 1 05.05.2019 01.01.2020 geändert SBE 2019 19
Art. 52 Abs. 3 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 52 Abs. 4 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Art. 53 04.05.2014 01.09.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 37
Art. 53 Abs. 1 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 37
Art. 53 Abs. 2 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 37
Art. 55 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/5 333
Art. 55a 02.05.2010 01.01.2011 eingefügt SBE XI/5 333
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 56 Abs. 1 06.05.2007 06.05.2007 geändert SBE X/4 236
Art. 56 Abs. 2 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 282
Art. 56 Abs. 2 04.05.2025 04.05.2025 aufgehoben SBE 2025 20
Art. 57 Abs. 1, a. 06.05.2007 06.05.2007 geändert SBE X/4 236
Art. 57 Abs. 2, a. 06.05.2007 06.05.2007 geändert SBE X/4 236
Art. 57a 04.05.2025 04.05.2025 eingefügt SBE 2025 20
Art. 58 Abs. 1 06.05.2007 06.05.2007 geändert SBE X/4 236
Art. 58 Abs. 1 07.05.2017 01.01.2018 geändert SBE 2017 25
Art. 58 Abs. 2 07.05.2017 01.01.2018 geändert SBE 2017 25
Art. 58 Abs. 3 07.05.2017 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 25
Art. 58 Abs. 4 07.05.2017 01.01.2018 geändert SBE 2017 25
Art. 58 Abs. 6 07.05.2017 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 25
Art. 59 Abs. 1 07.05.2017 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 25
Art. 59 Abs. 2 04.05.2008 01.01.2009 geändert SBE X/7 511
Art. 59 Abs. 2 07.05.2017 01.01.2018 geändert SBE 2017 25
Art. 62 Abs. 3 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 37
Art. 62 Abs. 3 01.05.2022 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 29
Art. 62 Abs. 4 07.05.2017 01.01.2018 geändert SBE 2017 25
Art. 62 Abs. 4 04.05.2025 04.05.2025 geändert SBE 2025 20
Art. 62 Abs. 5 07.05.2017 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 25
Art. 63 Abs. 4 07.05.2017 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 25
Art. 63 Abs. 5 04.05.2025 04.05.2025 geändert SBE 2025 20
Art. 68 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/6 385
Art. 68 Abs. 1, b. 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 68 Abs. 1, b. 05.09.2021 01.07.2022 geändert SBE 2022 09
Art. 69 05.05.2002 01.07.2002 totalrevidiert SBE VIII/4 201
Art. 74 02.05.2004 05.10.2005 totalrevidiert SBE IX/2 109
Art. 74 Abs. 1 06.05.2007 06.05.2007 geändert SBE X/4 236
Art. 74 Abs. 1a 05.09.2021 01.07.2022 eingefügt SBE 2022 09
Art. 75 Abs. 1 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 75 Abs. 2 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 75 Abs. 2 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 75 Abs. 3 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 75 Abs. 4 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 75 Abs. 4 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 76 Abs. 1 07.05.2006 01.01.2007 geändert SBE X/1 1
Art. 76 Abs. 2 07.05.2017 01.01.2018 geändert SBE 2017 25
Art. 78 02.05.2004 05.10.2005 totalrevidiert SBE IX/2 109
Art. 78 Abs. 1 03.05.1992 03.05.1992 geändert SBE V/3 133
Art. 78 Abs. 1 06.05.2001 01.08.2002 geändert SBE VII/9 447
Art. 78 Abs. 1 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 78 Abs. 2 06.05.2001 01.08.2002 geändert SBE VII/9 447
Art. 78 Abs. 2 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 385
Art. 78 Abs. 2 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 408
Art. 78 Abs. 5 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 385
Art. 78 Abs. 5 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 408
Art. 82 Abs. 1 04.05.2008 01.01.2010 geändert SBE X/5 522
Art. 83 01.05.2005 01.05.2005 totalrevidiert SBE IX/4 214
Art. 86 Abs. 1 01.05.2005 01.05.2005 geändert SBE IX/4 214
Art. 86a 01.05.1994 01.07.1994 eingefügt SBE V/7 412
Art. 86a Abs. 1 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 86a Abs. 2 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 86a Abs. 3 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 88 Abs. 1 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 88 Abs. 2 03.05.1998 01.07.1998 geändert SBE VII/1 40
Art. 88 Abs. 2 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 88 Abs. 2 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 385
Art. 89 05.05.2002 01.07.2002 totalrevidiert SBE VIII/4 201
Art. 90 Abs. 1, a. 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 37
Art. 90 Abs. 1, a. 01.05.2022 01.07.2022 geändert SBE 2022 29
Art. 90 Abs. 1, b. 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 201
Art. 90 Abs. 1, d. 21.10.2025 21.10.2025 aufgehoben SBE 2025 37
Art. 91 Abs. 1, f. 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 91 Abs. 1, k. 03.05.2009 01.01.2010 geändert SBE XI/3 201
Art. 91 Abs. 1, k. 02.05.2010 21.10.2025 aufgehoben SBE 2025 38
Art. 92 Abs. 1, c. 07.05.2017 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 25
Art. 94 02.05.2004 05.10.2005 totalrevidiert SBE IX/2 109
Art. 95 02.05.2004 05.10.2005 totalrevidiert SBE IX/2 109
Art. 97 02.05.2004 05.10.2005 totalrevidiert SBE IX/2 109
Art. 98 05.05.2002 01.07.2002 totalrevidiert SBE VIII/4 235
Art. 99 Abs. 1, b. 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 201
Art. 100 Abs. 1, a. 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 37
Art. 100 Abs. 1, b. 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 201
Art. 101 Abs. 1, a. 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 101 Abs. 1, b. 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 101 Abs. 1, d. 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 103 02.05.2004 05.10.2005 totalrevidiert SBE IX/2 109
Art. 104 02.05.2004 05.10.2005 totalrevidiert SBE IX/2 109
Art. 105 05.05.2002 01.07.2002 totalrevidiert SBE VIII/4 235
Titel 5.3 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 385
Art. 106 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 107 02.05.2010 01.01.2011 aufgehoben SBE XI/6 408
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Titel 5.3.1. 02.05.2010 01.01.2011 eingefügt SBE XI/6 385
Art. 107a 05.09.2021 01.07.2022 eingefügt SBE 2022 09
Art. 108 Abs. 1 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 385
Art. 108 Abs. 1 02.05.2010 01.01.2011 geändert SBE XI/6 408
Art. 108 Abs. 1 05.09.2021 01.07.2022 geändert SBE 2022 09
Art. 108 Abs. 1, a. 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 108 Abs. 1, b. 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 108 Abs. 1, c. 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 108 Abs. 2 05.09.2021 01.07.2022 geändert SBE 2022 09
Art. 108 Abs. 3 02.05.2010 01.01.2011 eingefügt SBE XI/6 385
Art. 108 Abs. 3 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 109 02.05.2010 01.01.2011 aufgehoben SBE XI/6 408
Art. 110 04.05.2003 04.05.2003 totalrevidiert SBE VIII/8 415
Art. 110 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/6 385
Art. 110 Abs. 2 05.09.2021 01.07.2022 geändert SBE 2022 09
Art. 110 Abs. 3 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 110 Abs. 3a 05.09.2021 01.07.2022 eingefügt SBE 2022 09
Art. 111 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/6 385
Art. 111 Abs. 1 05.09.2021 01.07.2022 geändert SBE 2022 09
Art. 111 Abs. 1a 05.09.2021 01.07.2022 eingefügt SBE 2022 09
Art. 111 Abs. 2 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 111 Abs. 2a 05.09.2021 01.07.2022 eingefügt SBE 2022 09
Art. 112 04.05.2003 04.05.2003 totalrevidiert SBE VIII/8 415
Art. 112 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/6 385
Art. 112 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/6 408
Art. 112 05.09.2021 01.07.2022 Sachüberschrift geänd. SBE 2022 09
Art. 112 Abs. 2 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 112 Abs. 3 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 112 Abs. 4 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Titel 5.3.2. 02.05.2010 01.01.2011 eingefügt SBE XI/6 385
Titel 5.3.2. 05.09.2021 01.07.2022 geändert SBE 2022 09
Art. 113 04.05.2008 01.01.2009 totalrevidiert SBE X/7 511
Art. 113 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/6 385
Art. 113 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 114 05.05.2002 01.07.2002 totalrevidiert SBE VIII/4 235
Art. 114 02.05.2010 01.01.2011 totalrevidiert SBE XI/6 385
Art. 114 05.09.2021 01.07.2022 Sachüberschrift geänd. SBE 2022 09
Art. 114 Abs. 1 05.09.2021 01.07.2022 geändert SBE 2022 09
Art. 114 Abs. 2 05.09.2021 01.07.2022 aufgehoben SBE 2022 09
Art. 114 Abs. 2a 05.09.2021 01.07.2022 eingefügt SBE 2022 09
Art. 116 Abs. 2 02.05.2010 02.05.2010 geändert SBE XI/5 323
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 117 Abs. 2 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 117 Abs. 3 07.05.2006 01.01.2011 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 117 Abs. 3 06.05.2007 01.01.2008 geändert SBE X/5 293
Art. 118 04.05.2008 01.01.2011 totalrevidiert SBE X/7 494
Art. 119 Abs. 1 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 40
Art. 119 Abs. 1 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 119 Abs. 2 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 119 Abs. 2 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 121 Abs. 1 03.05.1992 03.05.1992 geändert SBE V/3 133
Art. 121 Abs. 1 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Titel 6.2. 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Art. 122 07.05.2006 01.01.2011 totalrevidiert SBE X/2 111
Art. 122 Abs. 1 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 40
Art. 123 07.05.2006 01.01.2011 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 123 Abs. 4 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 124 07.05.2006 01.01.2011 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 124 Abs. 2 04.05.2003 01.07.2003 geändert SBE VIII/8 444
Art. 125 07.05.2006 01.01.2011 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 126 07.05.2006 01.01.2008 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 126a 04.05.2003 01.07.2003 eingefügt SBE VIII/8 444
Art. 126a 07.05.2006 01.01.2011 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 126a 06.05.2007 01.01.2008 totalrevidiert SBE X/5 293
Art. 127 Abs. 4 04.05.2014 01.09.2014 eingefügt SBE 2014 40
Art. 128 Abs. 1 04.05.2008 01.01.2011 geändert SBE X/7 494
Art. 128 Abs. 1 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 128 Abs. 1, c. 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 128 Abs. 1a 04.05.2025 01.01.2026 eingefügt SBE 2025 29
Art. 128 Abs. 2 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Art. 128 Abs. 2 06.05.2007 01.01.2008 geändert SBE X/5 293
Art. 128 Abs. 3 07.05.2006 01.01.2008 aufgehoben SBE X/2 111
Art. 128 Abs. 3 04.05.2008 04.05.2008 eingefügt SBE X/7 494
Art. 128 Abs. 3 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 129 Abs. 1 04.05.2008 01.01.2011 geändert SBE X/7 494
Art. 130 Abs. 1 04.05.2008 01.01.2011 geändert SBE X/7 494
Art. 130 Abs. 1 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 130 Abs. 2 04.05.2008 01.01.2011 geändert SBE X/7 494
Art. 130 Abs. 2 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 130 Abs. 3 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 130 Abs. 4 07.05.2006 01.01.2011 geändert SBE X/2 111
Art. 130 Abs. 4 04.05.2008 04.05.2008 geändert SBE X/7 494
Art. 130 Abs. 5 04.05.2008 01.01.2011 eingefügt SBE X/7 494
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 130 Abs. 5 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 130 Abs. 6 04.05.2008 01.01.2011 eingefügt SBE X/7 494
Art. 131 Abs. 1, a. 04.05.2008 01.01.2011 geändert SBE X/7 494
Art. 131 Abs. 1, b. 04.05.2008 01.01.2010 geändert SBE X/7 494
Art. 131 Abs. 1, b. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, c. 05.05.2002 01.07.2002 geändert SBE VIII/4 235
Art. 131 Abs. 1, c. 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, e. 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, f. 04.05.2014 01.09.2014 geändert SBE 2014 37
Art. 131 Abs. 1, f. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, g. 04.05.2008 01.01.2011 geändert SBE X/7 494
Art. 131 Abs. 1, g. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, h. 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, i. 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, l. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1, m. 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 1a 04.05.2025 01.01.2026 eingefügt SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 2 04.05.2008 04.05.2008 eingefügt SBE X/7 494
Art. 131 Abs. 2 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 2, b. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 2, c. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 131 Abs. 2, d. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 132 03.05.1992 03.05.1992 totalrevidiert SBE V/3 133
Art. 132 04.05.2008 01.01.2011 totalrevidiert SBE X/7 494
Art. 132 Abs. 1 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 132 Abs. 1, a. 04.05.2025 01.01.2026 eingefügt SBE 2025 29
Art. 132 Abs. 1, b. 04.05.2025 01.01.2026 eingefügt SBE 2025 29
Art. 132 Abs. 1, c. 04.05.2025 01.01.2026 eingefügt SBE 2025 29
Art. 133 04.05.2008 01.01.2011 totalrevidiert SBE X/7 494
Art. 133 Abs. 1 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 133 Abs. 1, a. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 133 Abs. 1, b. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 133 Abs. 1, c. 03.05.1992 03.05.1992 eingefügt SBE V/3 133
Art. 133 Abs. 1, c. 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 133 Abs. 2 04.05.2025 01.01.2026 geändert SBE 2025 29
Art. 133 Abs. 3 04.05.2025 01.01.2026 aufgehoben SBE 2025 29
Art. 134 Abs. 1 02.05.2004 05.10.2005 geändert SBE IX/2 109
Art. 145 Abs. 3 07.05.2006 01.07.2010 aufgehoben SBE X/2 111
Titel 10. 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Art. 147 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Art. 148 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 149 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Art. 150 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Art. 151 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Art. 152 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Art. 153 07.05.2006 07.05.2006 eingefügt SBE X/2 111
Art. 154 07.05.2006 01.01.2011 eingefügt SBE X/2 111
Art. 154 04.05.2008 04.05.2008 totalrevidiert SBE X/7 494
Art. 155 07.05.2006 07.05.2006 eingefügt SBE X/2 111