22 provisions
Art. 1 I. Geltungsbereich (1.1.)
Regelungsbereich
1 Die Verordnung regelt das Nähere zu folgenden Bestimmungen des Personalgesetzes:
a) Lohn nach Art. 34 (Lohnbestimmung) und 35 (Lohnanpassung);
b) Entschädigungen nach Art. 36 (Zulagen) und 37 (Spesen);
c) weitere Leistungen nach Art. 46 (Anerkennungsprämie) und 47
(Dienstaltersgeschenk);
d) Pikettdienst und ausserordentliche Arbeitszeit nach Art. 61.
2 Der Regierungsrat legt die Abgeltung von Zulagen, Spesen, Pikettdienst
und ausserordentlicher Arbeitszeit in Ergänzung zu dieser Verordnung fest. *
Art. 2
Anwendungsbereich
1 Diese Verordnung gilt für die Angestellten des Kantons einschliesslich seiner unselbständigen Anstalten und Betriebe sowie der Gerichte. *
1) KV (bGS 111.1)
2) PG (bGS 142.21)
* vgl. Änderungstabelle am Schluss des Erlasses
Lf. Nr. / Abl. 965 1
142.211 Ausserrhodische Gesetzessammlung
2 Sofern keine besondere Regelung besteht, gilt diese Verordnung auch für
die Angestellten von selbständigen Anstalten und Betrieben des Kantons. *
Art. 3 II. Lohn (1.2.)
Allgemeine Bestimmungen
1 Die Lohntabelle im Anhang 1 mit den minimalen und maximalen Werten einer Gehaltsklasse und den zugeordneten Funktionswerten ist ein integrierter
Bestandteil der Verordnung. Die Gehaltsklassen beinhalten Jahreslöhne.
Die Lohntabelle wird bei generellen Lohnanpassungen entsprechend nachgeführt.
2 Jede Stelle wird mittels einer Funktionsbewertung einer Gehaltsklasse zugeordnet (funktionelle Lohnbestimmung). Der Lohn innerhalb der bestimmten Gehaltsklasse wird aufgrund der individuellen Lohnbestimmung festgelegt.
3 … *
4 Der ordentliche Stundenlohn wird aus dem Jahreslohn geteilt durch 2184
Jahresarbeitsstunden berechnet. *
5 Für die ausnahmsweise Auszahlung von Überstunden nach Art. 62 Abs. 3
PG werden die Stundenteiler nach Abs. 4 angewendet. Bei den Lehrenden
ist die Anzahl der Lektionen massgebend: 40 Wochen mal Lektionenzahl pro
Woche. Der Betrag ergibt sich, indem der Jahreslohn durch die Anzahl der
Lektionen pro Jahr geteilt wird und davon 80 % berechnet werden.
6 Erhalten Angestellte von Dritten oder vom Bund Lohnzahlungen, Honorare,
Sitzungsgelder oder dergleichen im Rahmen ihrer dienstlichen Aufgabenerfüllung oder Tätigkeit im Auftrag des Arbeitgebers, stehen diese dem Arbeitgeber zu. Ausgenommen sind Spesenvergütungen. *
Art. 4
Funktionsbewertung und funktionelle Lohnbestimmung
1 Eine Funktionsbewertungskommission erstellt für jede Stelle eine Bewertung, abgestützt auf den Stellenbeschrieb. Im Rahmen der Funktionsbewertung werden die stellenbezogenen Anforderungen, insbesondere die fachlichen Voraussetzungen, die Prozessanforderungen, die beruflichen Rahmenbedingungen und die Ergebnisverantwortung nach einem einheitlichen System (Anhang 2) bewertet. *
Ausserrhodische Gesetzessammlung 142.211
2 Aus der Bewertung einer Stelle ergibt sich ein Funktionswert, der die Zuordnung der Stelle zu einer Gehaltsklasse bestimmt (funktionelle Lohnbestimmung). Die Anstellungsbehörde sowie die oder der Angestellte können
bei der Funktionsbewertungskommission Antrag auf eine Überprüfung stellen. *
3 Bei einer Änderung des Stellenbeschriebs aufgrund wesentlich veränderter
Anforderungen ist die Funktionsbewertung zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
4 Der Regierungsrat bestimmt die Mitglieder der Funktionsbewertungskommission. Ihr gehören an:
a) 2 Arbeitgeber-Vertretungen
b) 2 Angestellten-Vertretungen
c) * eine Vertretung des Personalamtes sowie eine externe Fachperson;
beide mit beratender Stimme.
5 Die externe Fachperson führt den Vorsitz. *
Art. 5
Individuelle Lohnbestimmung
1 Die Anstellungsbehörde legt nach Rücksprache mit dem Personalamt im
Rahmen der Anstellungsbedingungen den konkreten Lohn innerhalb einer
funktionell bestimmten Gehaltsklasse fest. *
2 Die Höhe des Lohnes richtet sich nach den individuellen Eigenschaften
(Art. 34 PG) wie Qualifikation und Leistung der oder des Angestellten (individuelle Lohnbestimmung). Als Basis gilt der Mittelwert innerhalb einer Gehaltsklasse gemäss Lohntabelle.
3 Die Jahreslöhne werden in 13 Teilen ausbezahlt, im Monat November zwei
Teile. Die Stundenlöhne werden monatlich ausbezahlt und enthalten die Anteile für Ferien, Feier- und Freitage sowie den 13. Monatslohn. Beiträge der
Angestellten an die gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeeinrichtungen sowie Sozial- und andere Abgaben werden vom Lohn abgezogen.
4 Bei der Auflösung des Arbeitsverhältnisses wird der 13. Monatslohn pro rata temporis ausbezahlt.
142.211 Ausserrhodische Gesetzessammlung
Art. 6
Abweichende Lohnbestimmung
1 In begründeten Fällen kann die Anstellungsbehörde für die Zeit der Einarbeitung oder der Entwicklung der individuellen Eigenschaften einen Anfangslohn von bis zu 5 % unterhalb des Minimums einer Gehaltsklasse festlegen. *
2 Die Anstellungsbehörde kann mit Zustimmung des Personalamtes zur
Gewinnung oder Erhaltung von besonders qualifizierten Angestellten in begründeten Ausnahmefällen einen bis zu 10 % über dem Maximum einer Gehaltsklasse liegenden Lohn gewähren. *
3 … *
Art. 7
Lohnanpassungen
1 Individuelle Lohnerhöhungen setzen eine gute Leistung voraus. Grundlage
ist die Beurteilung der oder des Angestellten durch die vorgesetzte Stelle.
Die Beurteilung ist schriftlich festzuhalten. *
2 Die vorgesetzte Stelle orientiert die Anstellungsbehörde auf dem Dienstweg über die Beurteilung und kann eine individuelle Lohnerhöhung für die
oder den Angestellten beantragen. *
3 Die Anstellungsbehörde entscheidet im Rahmen der zur Verfügung stehenden Lohnsumme über die individuellen Lohnerhöhungen der Angestellten. *
Art. 8 III. Abgeltungen (1.3.)
Allgemeines
1 Der Anspruch auf Abgeltungen ist im Arbeitsvertrag festzuhalten und ergibt
sich aus dieser Verordnung und den Ausführungsvorschriften. Er beginnt mit
dem Monat, in dem der massgebende Sachverhalt erfüllt ist, und endet mit
dem Monat, in dem die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. *
2 Abgeltungen werden einzeln nach den tatsächlichen Umständen monatlich
berechnet. Die Ausführungsvorschriften können monatliche Pauschalen festlegen. *
3 Bei Arbeitsverhinderung oder -unfähigkeit gilt Art. 44 PG. *
Art. 9 Ausserrhodische Gesetzessammlung 142.211
Pikettdienst und ausserordentliche Arbeitszeit
1 Pikettdienst wird als Präsenzdienst oder Bereitschaftsdienst geleistet: *
a) * Präsenzdienst liegt vor, wenn Angestellte bei Abruf sofort am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stehen und sich darum in unmittelbarer Nähe
des Arbeitsplatzes aufzuhalten haben.
b) * Bereitschaftsdienst liegt vor, wenn sich Angestellte auf Abruf bereit
zu halten haben, um innert einer vorgegebenen Frist am Arbeitsplatz
zu erscheinen und die Arbeit aufzunehmen.
c) * Bei Abruf der Arbeitsleistung während des Pikettdienstes wird für die
nun beginnende Arbeitszeit keine Pikettdienst-Entschädigung oder
keine Pikettdienst-Zeitgutschrift mehr gewährt.
2 Angeordnete Arbeit ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit (Überstunden),
das heisst in der Nacht von 19.00 bis 07.00 Uhr sowie an Samstagen, Sonn-
und Feiertagen, wird branchenüblich entschädigt. Die Ausführungsvorschriften können zusätzlich eine Zeitgutschrift von bis zu 20 % der geleisteten
Arbeitszeit vorsehen. *
3 Angestellte, die aufgrund des Arbeitsvertrages zeitverschoben, in Schicht
oder an Samstagen, Sonn- und Feiertagen arbeiten, erhalten keine Entschädigung, wenn sie bereits im Lohn berücksichtigt ist.
4–5 … *
Art. 10
Zusätzliche Dienste: Funktionszulagen
1 Mit der Übernahme einer zeitlich befristeten Zusatzfunktion kann die Anstellungsbehörde einer oder einem Angestellten eine Zulage von bis zu 15
% des Lohnes gewähren, solange die Zusatzfunktion ausgeübt wird. *
2 Die Ausführungsvorschriften können monatliche Pauschalen festlegen. *
Art. 11
Ausserfamiliäre Kinderbetreuung
1 Angestellte mit einem oder mehreren Kindern, für die sie die elterliche Sorge nach Art. 296 ff. ZGB tragen oder für die ein bewilligtes Pflegeverhältnis
im Hinblick auf eine Adoption besteht, erhalten unter folgenden Voraussetzungen eine Zulage von Fr. 200.-- pro Monat und Kind bis zum 12. Altersjahr
für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung:
a) Der Beschäftigungsgrad beträgt mindestens die Hälfte eines vollen
Pensums;
142.211 Ausserrhodische Gesetzessammlung
b) die Betreuung eines Kindes während der Arbeitszeit kann nicht
anders sichergestellt werden als durch eine ausserfamiliäre Kinderbetreuung;
c) die Betreuung erfolgt durch eine dazu spezialisierte Einrichtung oder
Person;
d) der Kanton stellt kein eigenes oder entsprechend vergünstigtes
Betreuungsangebot zur Verfügung;
e) es werden anderweitig keine Beiträge ausgerichtet.
2 Pro Kind wird nur eine Zulage gewährt. Sie wird halbjährlich gegen Nachweis der Betreuungskosten ausbezahlt. Die Anspruchsberechtigung ist von
der oder dem Angestellten nachzuweisen.
Art. 12
Spesen
1 Spesen sind Auslagen, die bei der Erfüllung dienstlicher Aufgaben anfallen
wie für Reisen, Verpflegung und Unterkunft. Sie werden aufgrund der tatsächlichen Auslagen vergütet, soweit sie angemessen sind. In besonderen
Fällen kann die Anstellungsbehörde im Arbeitsvertrag oder im Einzelfall eine
pauschale Spesenentschädigung festlegen. *
2 Bei Dienstreisen werden in der Regel die Kosten für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel entschädigt. Sofern von der zuständigen Stelle bewilligt,
werden die Kosten für die Benützung privater Motorfahrzeuge entschädigt. *
3 Die Kosten für Mahlzeiten werden entschädigt, wenn sie wegen einer
dienstlichen Verpflichtung auswärts eingenommen werden müssen. Für eine
auswärtige Übernachtung werden die effektiven Kosten eines Mittelklassehotels vergütet, wenn eine Rückkehr zum Wohnort entweder nicht zumutbar
oder teurer ist.
4 Spesenrechnungen sind durch die vorgesetzte Stelle zu visieren.
Art. 13 IV. Weitere Leistungen (1.4.)
Anerkennungsprämien
1 Der Gesamtbetrag für Anerkennungsprämien darf 0.5 % der gesamten
Lohnsumme nicht übersteigen. *
Ausserrhodische Gesetzessammlung 142.211
2 Der Regierungsrat bestimmt jährlich den Betrag, welcher der Kantonskanzlei, den Departementen und den Gerichten für die Ausrichtung von Anerkennungsprämien zur Verfügung gestellt wird. Die selbständigen Anstalten und
Betriebe regeln die Zuständigkeit für die Ausrichtung von Anerkennungsprämien. *
3 Über die Ausrichtung der Anerkennungsprämie an einzelne Angestellte
entscheidet die Anstellungsbehörde. Die Prämie beträgt maximal Fr. 3 000.-
Art. 14 pro Jahr und Person. *
Dienstaltersgeschenk
1 … *
2 Für die Berechnung des Dienstalters werden alle Dienstjahre beim Kanton
berücksichtigt.
3 Bei Arbeitsverhinderung wegen Krankheit, Unfall, militärischen und ähnlichen Dienstleistungen von weniger als 24 Monaten sowie bezahltem Urlaub
von weniger als sechs Monaten wird diese Zeit für die Berechnung der
Dienstjahre mitgezählt. Bei Mutterschaft besteht keine zeitliche Einschränkung.
4 Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach Art. 18 PG werden keine
Leistungen pro rata temporis gewährt.
5 … *
Art. 14a * Vergünstigte Abonnemente im öffentlichen Verkehr
1 Der Kanton fördert die Nutzung des öffentlichen Verkehrs durch vergünstigte Abonnemente für seine Angestellten.
2 Angestellte, die über vom Arbeitgeber vergünstigte Abonnemente verfügen, sind verpflichtet, diese für Dienstfahrten einzusetzen.
3 Der Regierungsrat regelt das Nähere.
142.211 Ausserrhodische Gesetzessammlung
2. Abschnitt: Besondere Bestimmungen (2.)
Art. 15 I. Besondere Funktionen (2.1.)
1 Ohne Funktionsbewertung werden in folgende Gehaltsklassen eingeteilt:
a) Ratschreiberin / Ratschreiber Klasse 20
b) * …
c) * Ratschreiber-Stellvertreter/in Klasse 18
d) * Leiterin / Leiter Staatsanwaltschaft Klasse 19
… * (2.2.)
Art. 16–17 * …
Art. 18 III. Kantonale Lehr- und Fachpersonen (2.3.)
Lohnbestimmung für Lehrende an kantonalen Schulen
1 Die Lehrenden werden ohne Funktionsbewertung folgenden Kategorien zugeteilt:
a) Kategorie A: Lehrende mit akademischer und pädagogischer Ausbildung, diplomierte Lehrende an Berufsschulen und Lehrende für Bildnerisches Gestalten, Musik und Sport, die Klassenunterricht erteilen
und eine anerkannte pädagogische Ausbildung für die Sekundarstufe
II vorweisen können.
b) Kategorie B: Lehrende mit akademischer Ausbildung, die nicht über
eine entsprechende pädagogische Ausbildung verfügen.
c) Kategorie C: Lehrende mit Lehrbefähigung für die Sekundarstufe I,
Lehrende mit Fachhochschul- und pädagogischer Ausbildung, Lehrende mit Meisterprüfung bzw. höherer Fachprüfung und pädagogischer Ausbildung und Lehrende, welche Einzelunterricht erteilen.
d) Kategorie D: alle übrigen Lehrenden
2 Sie werden wie folgt in die Gehaltsklassen eingeteilt (funktionelle Lohnbestimmung): *
Ausserrhodische Gesetzessammlung 142.211
Kategorie 1. – 10. Dienstjahr: Gehaltsklasse
A 100%
B 97,5 %
C 95 %
D 90 %
Ab dem 11. Dienstjahr: Gehaltsklasse 15 (Minima und Maxima der Gehaltsklassen werden entsprechend gesenkt)
3 Die individuelle Lohnbestimmung richtet sich sinngemäss nach Art. 5. Der
Lohn für Studienabgängerinnen und Studienabgänger einer Kategorie entspricht dem jeweiligen Minimum der Gehaltsklasse 11. Beim Wechsel in die
Gehaltsklasse 15 ist der jeweilige Minimallohn oder ein bestehender höherer
Lohn garantiert. *
4 Der Gehaltsanspruch für das 1. Semester eines Schuljahres erstreckt sich
vom 1. August bis zum 31. Januar, derjenige für das 2. Semester vom 1. Februar bis zum 31. Juli.
5 Der Regierungsrat erlässt Weisungen über weitere Kriterien für die individuelle Lohnbestimmung sowie die Entschädigung von Stellvertretungen und
besonderen Aufgaben.
6 Die Besoldung von Lehrpersonen an Volksschulabteilungen kantonaler
Schulen richtet sich nach der Besoldungsverordnung für die Lehrpersonen
Art. 19 der Volksschule3). *
Lohnbestimmung für Fachpersonen der Logopädie und Psychomotorik
1 Fachpersonen mit einem von der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK)
anerkannten oder einem von ihr äquivalent beurteilten Diplomabschluss werden ohne Funktionsbewertung wie folgt in die Gehaltsklassen eingeteilt
(funktionelle Lohnbestimmung):
a) 1. – 10. Dienstjahr zu 90 % der Gehaltsklasse 11
b) 11. – 20. Dienstjahr zu 90 % der Gehaltsklasse 14
2 Im Weiteren ist Art. 18 anwendbar.
3) BLV (bGS 412.02)
142.211 Ausserrhodische Gesetzessammlung
Art. 20 IV. Kantonspolizei (2.4.)
Lohnbestimmung für Polizeiangehörige
1 Die Polizeiangehörigen werden in folgende Gehaltsklassen eingeteilt:
a) Aspirantin/Aspirant Klasse 4
abis) * Polizistin/Polizist in Ausbildung Klasse 5
b) Polizistin/Polizist Klasse 6
c) Gefreite Klasse 7
d) Korporalin/Korporal Klasse 8
e) * Wachtmeisterin/Wachtmeister Klasse 9
f) Feldweibelin/Feldweibel Klasse 10
g) Adjutantin/Adjutant Klasse 12
h) Polizeioffizierin/ Polizeioffizier (gemäss Funktionswert) Klasse 13–17
i) Polizeikommandantin/ Polizeikommandant Klasse 19
2 Bei einem Wechsel in eine Funktion, die einem tieferen Dienstgrad entspricht, ist der Lohn nach der entsprechenden Gehaltsklasse neu zu bestimmen. In der Regel ist damit keine Änderung im Dienstgrad verbunden.
… * (3.)
Art. 21 * …
4. Abschnitt: Schlussbestimmungen (4.)
Art. 22
Aufhebung bisherigen Rechts
1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung werden alle ihr widersprechenden
Erlasse, Bestimmungen, Regelungen, Vereinbarungen und Abmachungen
aufgehoben.
2 Insbesondere wird die Verordnung über Taggelder und Spesen4) aufgehoben.
4) bGS 142.251 (lf. Nr. 337)
Ausserrhodische Gesetzessammlung 142.211
3 Insbesondere werden geändert:5)
a) Verordnung zum Polizeigesetz6)
b) Verordnung über die Anstellungsbedingungen der Chef- und Leitenden Ärzte an den kantonalen Spitälern7)
Art. 23
Überführung der bestehenden Besoldungen
1 Für die Überführung wird die bestehende Besoldung aufgeteilt in den Lohn
und allfällige Abgeltungen nach Art. 8 ff.
2 Es besteht bei der Überführung ins neue Lohnsystem grundsätzlich kein
Anspruch auf eine Lohnanpassung aufgrund des Funktionswertes in die entsprechende Gehaltsklasse.
3 Ein im Spitalverbund bereits bezogener Anteil des Dienstaltersgeschenks
von 1 Woche nach 5 Dienstjahren wird angerechnet.
Art. 24
Lohnbestimmung für Lehrende an kantonalen Schulen
1 Die Lohnbestimmung für Lehrende nach Art. 18 Abs. 2 und 3 wird erstmals
für die Löhne, die ab dem 1. August 2010 gelten, angewendet. In der Zwischenzeit werden die Löhne gemäss Anhang 3 als integrierter Bestandteil
dieser Verordnung bestimmt. Die Lohntabelle wird bei generellen Lohnanpassungen entsprechend nachgeführt.
2 Die Löhne 2009 werden bei der Überführung ins neue Besoldungssystem
gemäss Anhang 1 auf den 1. August 2010 garantiert.
Art. 25
Inkrafttreten
1 Die Verordnung tritt gleichzeitig mit dem Personalgesetz in Kraft.8)
5) Die Änderungen wurden in den betreffenden Erlassen eingefügt.
6) bGS 521.11
7) bGS 812.111.2
8) 1. Januar 2008 (RRB vom 20. November 2007; Abl. 2007, S. 1207)
142.211 Ausserrhodische Gesetzessammlung
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
30.11.2009 01.01.2010 Art. 9 Abs. 1 geändert 1136
06.12.2010 01.01.2011 Art. 15 Abs. 1, b) aufgehoben 1178 / 2010, S. 1501
24.03.2014 01.01.2015 Art. 14 Abs. 5 aufgehoben 1272 / 2014, S. 367
24.03.2014 01.01.2015 Art. 18 Abs. 2 geändert 1272 / 2014, S. 367
24.03.2014 01.01.2015 Art. 18 Abs. 3 geändert 1272 / 2014, S. 367
26.09.2016 01.01.2017 Art. 1 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 2 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 2 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 3 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 4 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 3 Abs. 6 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 4 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 4 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 4 Abs. 4, c) geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 4 Abs. 5 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 5 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 6 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 6 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 6 Abs. 3 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 7 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 7 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 7 Abs. 3 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 8 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 8 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 8 Abs. 3 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 9 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 9 Abs. 1, a) eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 9 Abs. 1, b) eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 9 Abs. 1, c) eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 9 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 9 Abs. 4 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 9 Abs. 5 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 10 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 12 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 12 Abs. 2 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 13 Abs. 1 geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 13 Abs. 2 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 13 Abs. 3 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 14 Abs. 1 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 15 Abs. 1, c) eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 15 Abs. 1, d) eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Titel 2.2. aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 16 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 17 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 20 Abs. 1, e) geändert 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Titel 3. aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
26.09.2016 01.01.2017 Art. 21 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
29.03.2021 01.07.2021 Art. 20 Abs. 1, abis) eingefügt 1427 / 01.04.2021
Ausserrhodische Gesetzessammlung 142.211
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
29.03.2021 01.01.2023 Anhang 1 Name und In-
1427 / 01.04.2021
29.03.2021 01.01.2023 Anhang 3 Name und In-
1427 / 01.04.2021
27.03.2023 01.08.2023 Art. 18 Abs. 6 geändert 26 / 30.06.2023
12.12.2023 01.01.2024 Anhang 1 Name und In-
1496 / 15.12.2023
12.12.2023 01.01.2024 Anhang 3 Name und In-
1496 / 15.12.2023
23.09.2024 01.01.2026 Art. 14a eingefügt 1513 / 27.09.2024
23.09.2024 01.01.2026 Art. 18 Abs. 6 geändert 1513 / 27.09.2024
142.211 Ausserrhodische Gesetzessammlung
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Art. 1 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 2 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 2 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 3 Abs. 3 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 3 Abs. 4 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 3 Abs. 6 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 4 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 4 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 4 Abs. 4, c) 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 4 Abs. 5 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Art. 5 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 6 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 6 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 6 Abs. 3 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 7 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 7 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 7 Abs. 3 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 8 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 8 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 8 Abs. 3 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 9 Abs. 1 30.11.2009 01.01.2010 geändert 1136
Art. 9 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 9 Abs. 1, a) 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Art. 9 Abs. 1, b) 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Art. 9 Abs. 1, c) 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Art. 9 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 9 Abs. 4 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 9 Abs. 5 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 10 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 10 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 12 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 12 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 13 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Art. 13 Abs. 2 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Art. 13 Abs. 3 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Art. 14 Abs. 1 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 14 Abs. 5 24.03.2014 01.01.2015 aufgehoben 1272 / 2014, S. 367
Art. 14a 23.09.2024 01.01.2026 eingefügt 1513 / 27.09.2024
Art. 15 Abs. 1, b) 06.12.2010 01.01.2011 aufgehoben 1178 / 2010, S. 1501
Art. 15 Abs. 1, c) 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Art. 15 Abs. 1, d) 26.09.2016 01.01.2017 eingefügt 1319 / 2016, S. 1318
Titel 2.2. 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 16 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 17 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 18 Abs. 2 24.03.2014 01.01.2015 geändert 1272 / 2014, S. 367
Art. 18 Abs. 3 24.03.2014 01.01.2015 geändert 1272 / 2014, S. 367
Art. 18 Abs. 6 27.03.2023 01.08.2023 geändert 26 / 30.06.2023
Art. 18 Abs. 6 23.09.2024 01.01.2026 geändert 1513 / 27.09.2024
Art. 20 Abs. 1, abis) 29.03.2021 01.07.2021 eingefügt 1427 / 01.04.2021
Ausserrhodische Gesetzessammlung 142.211
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Art. 20 Abs. 1, e) 26.09.2016 01.01.2017 geändert 1319 / 2016, S. 1318
Titel 3. 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Art. 21 26.09.2016 01.01.2017 aufgehoben 1319 / 2016, S. 1318
Anhang 1 29.03.2021 01.01.2023 Name und In-
1427 / 01.04.2021
Anhang 1 12.12.2023 01.01.2024 Name und In-
1496 / 15.12.2023
Anhang 3 29.03.2021 01.01.2023 Name und In-
1427 / 01.04.2021
Anhang 3 12.12.2023 01.01.2024 Name und In-
1496 / 15.12.2023
Anhang 1 142.211
Gemäss RRB-2023-495 vom 12. Dezember 2023
Lohntabelle 2024
(Löhne 2024; mit genereller Erhöhung)
Jahresgehalt Monatsgehalt (gerundete Werte)
Gehaltsklasse Funktionswerte Mittelwert Minimum Maximum Differenz Mittelwert Minimum Maximum Differenz
1 1 - 108 55'824 44'659 66'989 22'330 4'294 3'435 5'153 1'718
2 109 - 135 60'003 48'003 72'003 24'000 4'616 3'693 5'539 1'846
3 136 - 163 64'495 52'240 76'750 24'510 4'961 4'018 5'904 1'886
4 164 - 192 69'323 56'152 82'494 26'342 5'333 4'319 6'346 2'027
5 193 - 222 74'513 61'099 87'927 26'828 5'732 4'700 6'764 2'064
6 223 - 253 80'093 65'677 94'509 28'832 6'161 5'052 7'270 2'218
7 254 - 285 86'088 71'453 100'723 29'270 6'622 5'496 7'748 2'252
8 286 - 318 92'533 76'802 108'264 31'462 7'118 5'908 8'328 2'420
9 319 - 352 99'461 83'547 115'374 31'827 7'651 6'427 8'875 2'448
10 353 - 387 106'905 89'799 124'010 34'211 8'224 6'908 9'539 2'631
11 388 - 423 114'909 97'673 132'144 34'471 8'839 7'513 10'165 2'652
12 424 - 460 123'510 104'982 142'037 37'055 9'501 8'076 10'926 2'850
13 461 - 498 132'757 112'843 152'671 39'828 10'212 8'680 11'744 3'064
14 499 - 537 142'695 121'291 164'099 42'808 10'977 9'330 12'623 3'293
15 538 - 577 153'379 130'373 176'384 46'011 11'799 10'029 13'568 3'539
16 578 - 618 164'858 140'129 189'587 49'458 12'682 10'779 14'584 3'805
17 619 - 660 177'201 150'622 203'779 53'157 13'631 11'586 15'675 4'089
18 661 - 703 190'465 161'896 219'034 57'138 14'652 12'454 16'849 4'395
19 704 - 747 204'721 174'013 235'429 61'416 15'748 13'386 18'110 4'724
20 ab 748 220'046 187'037 253'054 66'017 16'927 14'387 19'466 5'079
"OIBOH
(SVOETÊU[FEFS'VOLUJPOTCFXFSUVOH
*OIBMUEFS'VOLUJPOTCFXFSUVOH
Mit der Funktionsbewertung wird eine Stelle / Funktion mit den ihr zugeordneten Aufgaben, die prozessorientiert gelöst werden, beurteilt. Daraus ergibt
sich ein Funktionswert, der die Grundlage für die funktionelle Lohnbestimmung gemäss der BVO ist. Die Art und Weise, wie eine Person die Aufgaben
erfüllt, ist nicht Gegenstand der Funktionsbewertung, sondern der schriftlichen Beurteilung einer oder eines Mitarbeitenden, die vorzugsweise im
Rahmen des Mitarbeitendengesprächs vorgenommen werden kann. Dies ist
dann die Grundlage für die individuelle Lohnbestimmung gemäss der BVO.
Ausgehend von einer Aufgaben- resp. Problemstellung werden die Voraussetzungen zu deren Lösung, die Prozessanforderungen, die Rahmenbedingungen und das zu erwartende Ergebnis sowie gegebenenfalls dessen Auswirkungen beurteilt.
Die Funktionsbewertung beinhaltet die folgenden Elemente:
a) Voraussetzungen und fachliche Fähigkeiten
Welche fachlichen Fähigkeiten (Ausbildung, Zusatzausbildung, Erfahrung) sind erforderlich, um die Aufgabe einwandfrei zu erfüllen. Massgeblich ist das erforderliche Fachwissen und nicht allein der formelle
Ausbildungsweg. Dieses erforderliche Fachwissen wird nach den Aspekten: Basisvoraussetzungen für die Ausbildung, Dauer der Ausbildung und Komplexität des Fachgebietes bewertet.
b) Prozessanforderungen
Schwierigkeitsgrad der zu lösenden Probleme anhand der einzelnen
Schritte des Problemlösungsprozesses: Problemerkennung, Entwicklung von Lösungen, Auswahl und Entscheid und Umsetzung. In dieser
Kriteriengruppe kommen Fragen zum Ausdruck wie: fest gegebener
Ablauf/Routine oder freier Gestaltungsrahmen aufgrund einer allgemeinen Zielsetzung, Kreativitätsanforderungen, Schwierigkeit der
Entscheidungsfindung, Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen.
c) Rahmenbedingungen zur Aufgabenerfüllung
Beeinträchtigung durch Arbeitseinsatz ausserhalb der normalen Arbeitszeit wie: Schichtarbeit, Wochenend- oder Pikettdienst, besondere psychische Belastung oder die Übernahme besonderer Verantwortung (bspw. für Leib und Leben).
"OIBOH
"OIBOH
d) Resultatverantwortung und Tragweite von Entscheid und Ausführung
Verantwortung für das Ergebnis und die Auswirkungen der Aufgabenerfüllung oder der Führungstätigkeit.
"CMBVG EFS'VOLUJPOTCFXFSUVOH
Eine vom Regierungsrat bestimmte Gruppe bewertet die Funktion auf der
Grundlage des Stellenbeschriebs mit Aufgaben, Problemstellung und Verantwortung. Die Funktionsbewertungsgruppe setzt sich aus je zwei Vertretern
des Arbeitgebers und der Angestellten sowie einer Vertretung des Personalamtes und einer externen Fachperson, beide mit beratender Stimme, zusammen.
Die Funktionsbewertungsgruppe führt vorgängig mit der vorgesetzten Stelle
ein Interview zur ergänzenden Erläuterung der Funktion resp. des Stellenbeschriebs durch. An der Bewertung selbst nehmen nur die Mitglieder der
Funktionsbewertungsgruppe teil. Der resultierende Punktewert bestimmt die
Zuordnung der Funktion zu einer Gehaltsklasse. Das Ergebnis der Bewertung
wird der vorgesetzten Stelle mitgeteilt. Wenn sie damit nicht einverstanden ist,
kann sie einen Wiedererwägungsantrag mit Begründung an die Funktionsbewertungsgruppe stellen.
"VGCBV EFT'VOLUJPOTCFXFSUVOHTLBUBMPHT
Die Anforderungen an eine Funktion wird bezüglich der einzelnen Elemente
nach folgendem Punkteschema bewertet:
"OIBOH
Kriterium Gewicht Anforderungsstufe
1 2 3 4 5 6
Ausbildung 18 23 49 78 109 143 180
Fachausbildung 4 8 17 28 40
Zusatzausbildung 2 7 13 20
Erfahrung 7 23 47 70
Fremdsprachen 2 7 13 20
Bestimmtheit 8 10 22 35 49 64 80
Alternativen 8 10 22 35 49 64 80
Entscheid 8 10 22 35 49 64 80
Realisierung 8 10 22 35 49 64 80
Arbeitszeit 3 8 15 23 30
Exponiertheit 2 10 20
Ausführungsverantwortung 14 18 38 61 85 112 140
16 21 44 69 97 127 160
Total 100 165 344 529 687 838 1000
Problemlösung
Rahmenbeding.
Verantwortung
Führungsverantwortung
Fachliche Voraussetzungen
Anhang 3 142.211
Gemäss RRB-2023-495 vom 12. Dezember 2023
Lohntabelle für kantonale Lehrende für das Jahr 2024
Diese Tabelle beinhaltet die Besoldung gemäss Art. 14 Abs. 1 der Weisungen über die Kriterien zur individuellen
Lohnbestimmung für Lehrende an kantonalen Schulen vom 26. Mai 2010 (bGS 142.211.3).
Laufbahnstufe
Kategorie A Kategorie B
97,5 % Kat. A
Kategorie C
95,0 % Kat. A
Kategorie D
90 % Kat. A
1 97'673 95'231 92'789 87'906
2 103'267 100'685 98'104 92'940
3 108'861 106'139 103'418 97'975
4 116'240 113'334 110'428 104'616
5 119'671 116'679 113'687 107'704
6 125'393 122'258 119'123 112'854
7 127'809 124'614 121'419 115'028
8 130'100 126'848 123'595 117'090
9 131'245 127'964 124'683 118'121
10 132'144 128'840 125'537 118'930
11 141'694 138'152 134'609 127'525
12 143'988 140'388 136'789 129'589
13 146'282 142'625 138'968 131'654
14 148'575 144'861 141'146 133'718
15 150'870 147'098 143'327 135'783
16 157'749 153'805 149'862 141'974
17 160'357 156'348 152'339 144'321
18 161'505 157'467 153'430 145'355
19 162'339 158'281 154'222 146'105
20 164'099 159'997 155'894 147'689
21 164'713 160'595 156'477 148'242
22 165'328 161'195 157'062 148'795
23 165'942 161'793 157'645 149'348
24 166'557 162'393 158'229 149'901
25 167'169 162'990 158'811 150'452
26 167'786 163'591 159'397 151'007
27 168'399 164'189 159'979 151'559
28 169'014 164'789 160'563 152'113
29 169'627 165'386 161'146 152'664
30 170'243 165'987 161'731 153'219
31 170'856 166'585 162'313 153'770
32 171'470 167'183 162'897 154'323
33 172'083 167'781 163'479 154'875
34 172'699 168'382 164'064 155'429
35 173'312 168'979 164'646 155'981
36 173'927 169'579 165'231 156'534
37 174'542 170'178 165'815 157'088
38 175'157 170'778 166'399 157'641
39 175'772 171'378 166'983 158'195
40 176'384 171'974 167'565 158'746