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Ausführungsbestimmungen über die Stellenbewertung und Entlöhnung

Obwalden · 141.111 · other

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Contents: 14 provisions
  1. Art. 1
  2. Art. 2
  3. Art. 5
  4. Art. 6
  5. Art. 7
  6. Art. 8
  7. Art. 10 Art. 9 * …
  8. Art. 11
  9. Art. 12
  10. Art. 13
  11. Art. 14
  12. Art. 15
  13. Art. 16
  14. Art. 17

14 provisions

Art. 1

Bewertungskriterien 1 Die Stellen werden nach dem in Anhang A genannten Merkmalskatalog bewertet.

Art. 2

Funktionswert 1 Der Funktionswert einer Stelle ergibt sich aus der Summe der Einzelbewertungen. 2 Die Funktionswerte der Stellen sowie die Zuordnung zu den Funktionsstufen werden in Anhang E zusammengefasst und durch das Personalamt in einer Liste festgehalten. * Art. 3 * … Art. 4 * Funktionsstufen 1 Die Stellen werden auf Grund des Funktionswertes gemäss Anhang B zwölf Funktionsstufen zugeordnet. * 1) GDB 141.11 OGS 1999, 33 2. Leistungslohn 2.1. Arbeitsmarkt und Leistungslohnbänder

Art. 5

Lohnvergleiche 1 Das Personalamt orientiert den Regierungsrat über die Ergebnisse der periodischen, systematischen Lohnvergleiche auf dem Arbeitsmarkt. Sie werden anonym dargestellt und können von Vorgesetzten, Angestellten und den Personalverbänden eingesehen werden.

Art. 6

Leistungslohnbänder 1 Das Minimum eines Leistungslohnbandes entspricht dem Funktionslohn, das heisst dem Grundeinkommen der Angestellten einer Funktionsstufe, unabhängig von Leistung und Erfahrung. 2 Das Maximum eines Lohnbandes entspricht zusätzlichen 60 Prozent des Funktionslohnes. * 3 Das Leistungslohnband zwischen Minimum und Maximum bildet den Rahmen für die individuelle leistungsgerechte Lohnentwicklung. 4 Innerhalb der Leistungslohnbänder werden die Lohnleitlinien gemäss Anhang B festgelegt. Art. 6a * Festlegung des Lohns 1 Im Rahmen des Lohnminimums und -maximums des der Stelle zugeordneten Leistungslohnbandes wird der Lohn der Mitarbeitenden aufgrund folgender Kriterien festgelegt: a. individuelle Kriterien: 1. Lage im Lohnband, 2. Lebensalter, 3. Leistung und Verhalten (wird bei der erstmaligen Lohnfestsetzung durch "für die Stelle erhebliche Berufserfahrung" ersetzt); b. Kriterien zur Systemsteuerung: 1. Lohnleitlinien, 2. Quervergleiche, 3. zu Verfügung stehende Lohnsumme. 2.2. Gesamtbeurteilung

Art. 7

Personalgespräch 1 Das Personalgespräch zur Leistungsbeurteilung ist rechtzeitig vor der jährlichen Berechnung der Lohnvorschläge, die nach der Verabschiedung des Staatsvoranschlages durch den Kantonsrat erfolgt, für das folgende Jahr zu führen.

Art. 8

Gesamtbeurteilung 1 Die Gesamtbeurteilung durch die Vorgesetzten wird wie folgt zusammengefasst: a. Bewertung «C»: Die Aufgaben werden gemäss Vorgaben gut erfüllt und die Zusammenarbeit im Team ist aufbauend und unterstützend. Diese Gesamtbeurteilung entspricht der SOLL-Erwartung. b. Bewertung «B» oder «A»: Übersteigt die Gesamtleistung die SOLL- Vorgabe «C», so kann dies mit der Bewertung «B» oder «A» ausgedrückt werden. «A» entspricht der höchsten Bewertung. c. * Bewertung «D»: Die Gesamtbeurteilung fällt genügend aus; die Gesamtbeurteilungen entsprechen aber noch nicht oder nicht mehr der SOLL-Erwartung gemäss Gesamtbeurteilung «C»: Die Gesamtleistung muss verbessert werden. d. Bewertung «E»: Die Gesamtbeurteilung fällt ungenügend aus. Im Personalgespräch sind besondere Massnahmen zur Lösung des Problems zu vereinbaren. Massnahmen, wie Lohnkürzungen oder die Zuordnung anderer Aufgaben, können von der für die Anstellung zuständigen Stelle bestimmt werden. 2 Die direkten Vorgesetzten besprechen ihre Gesamtbeurteilung im Hinblick auf die Lohngerechtigkeit im Quervergleich vor dem Personalgespräch mit den indirekten Vorgesetzten.

Art. 10 Art. 9 * …

Berechnung der individuellen Lohnentwicklung * 1 Das Lohnsystem basiert auf einer Lohnentwicklung innerhalb eines Lohnbandbereichs, die auf folgenden drei Kriterien beruht und welche zur Berechnung von Erhöhungsvorschlägen im Rahmen des Budgets dienen: * a. * Lage im Lohnband (in % der Lohnleitlinie): Der IST-Lohn wird ins Verhältnis zum Lohn auf der Lohnleitlinie des Lohnbands im entsprechenden Lebensalter gesetzt (Tendenzlohn). Daraus resultiert das individuelle Lohnniveau. Je tiefer das prozentuale Lohnniveau liegt, desto höher ist die Lohnerhöhung (Förderung interner Lohngerechtigkeit); b. * Erfahrungs-/Altersanstieg (beruflicher Erfahrungszuwachs): In jüngeren Jahren sind entlang der degressiven Lohnleitlinie des Lohnbands die Erhöhungsschritte grösser als bei älteren und in der Tendenz erfahreneren Mitarbeitenden; c. * Leistung: Ergebnis der Leistungsbeurteilung im Rahmen des Mitarbeitendengesprächs durch die jeweiligen Vorgesetzten; dabei fällt bei sonst gleichen Voraussetzungen die Lohnerhöhung bei einer besseren Gesamtbeurteilung höher aus als bei einer weniger guten. 2 Der Regierungsrat bestimmt die Gewichtung der drei Kriterien für die Berechnung der Lohnerhöhungsvorschläge. * 3 Das Personalamt berechnet die individuellen Lohnvorschläge der einzelnen Mitarbeitenden. Die Monatslöhne werden auf zehn Franken gerundet. *

Art. 11

Lohnanpassungen durch die Vorgesetzten * 1 Die vom Personalamt aufgrund von Art. 10 dieser Ausführungsbestimmungen berechneten Lohnvorschläge werden den Vorgesetzten schriftlich mitgeteilt. Sie können diese Lohnvorschläge noch anpassen, sind dabei jedoch an die ihrer Amtsstelle zur Verfügung stehende Lohnsumme gebunden. 2 Die Lohnliste bzw. das Übergabeprotokoll wird von den direkten und indirekten Vorgesetzten unterschrieben. Sie gelten als Beleg für die Lohnauszahlung. * 3 Die Vorgesetzten teilen den Mitarbeitenden die individuellen Lohnerhöhungen persönlich mit. * 3. Prämien

Art. 12

Berechnung 1 Prämien werden in Prozenten des Lohnes oder als Einzelbeträge ausgerichtet. Die Höhe bestimmt sich nach der Bedeutung der erbrachten Leistungen. 2 Prämien gehören nicht zum massgebenden Lohn für die Berechnung der Lohnvorschläge für das folgende Jahr und für die Berechnung des 13. Monatslohnes.

Art. 13

Leistungsprämien für besondere persönliche Leistungen 1 Persönliche Leistungsprämien sind für einmalige und ausserordentliche Leistungen gedacht und werden aufgrund der Gesamtbeurteilung gewährt. Die Vorgesetzten berücksichtigen bei den Leistungsprämien insbesondere den erfolgreichen Abschluss bedeutender Projektaufgaben oder hervorragende Leistungen in besonderen Teilgebieten zur Erreichung wichtiger Ziele. 2 Die Vorgesetzten oder bei übergreifenden Projektaufgaben die für die Projektsteuerung verantwortlichen Personen können persönliche Leistungsprämien beantragen. Über die Höhe und die Gewährung entscheidet der Departementsvorsteher oder die Departementsvorsteherin.

Art. 14

Leistungsprämien für besondere Gruppenleistungen 1 Steht bei einmaligen und ausserordentlichen Leistungen die Gesamtleistung einer Arbeitsgruppe im Vordergrund, so sollen deren Leistungen nach dem erfolgreichen Abschluss bedeutender Projektaufgaben oder aufgrund hervorragender Leistungen in besonderen Teilgebieten gesamthaft mit einer Gruppenleistungsprämie gewürdigt werden. 2 Die Vorgesetzten oder bei übergreifenden Projektaufgaben die für die Projektsteuerung verantwortlichen Personen können eine Gruppenleistungsprämie beantragen. Über die Höhe und die Gewährung entscheidet der Departementsvorsteher oder die Departementsvorsteherin.

Art. 15

Anerkennungsprämien 1 Anerkennungsprämien für persönliche Leistungen im Einzelfall werden vom direkten Vorgesetzten gewährt, wenn kurzfristig besondere Leistungen erbracht und ausserordentliche Arbeitseinsätze geleistet wurden. 2 Anerkennungsprämien können über das Personalamt beschafft werden. 4. Steuerung des gesamten Personalaufwandes

Art. 16

Personalbedarf 1 Die führungsverantwortlichen Vorgesetzten beantragen aufgrund der im Rahmen des Amtsauftrages und der Jahresziele zu erbringenden Leistungen den Personalbedarf, d.h. die im Stellenplan mit dem Voranschlag zu bewilligenden Pensen. 2 Der gesamte Personalaufwand für das Folgejahr wird aufgrund des bereinigten Stellenplans berechnet. 5. Schlussbestimmungen

Art. 17

Inkrafttreten 1 Das Personalrecht gemäss Art. 45 bis 49 des Staatsverwaltungsgesetzes2) tritt auf den 1. Juli 1998 in Kraft. 2 Die Personalverordnung, soweit diese nicht bereits auf den 1. April 1998 (Art. 6 und 22) in Kraft gesetzt worden ist, sowie diese Ausführungsbestimmungen treten auf den 1. Januar 1999 in Kraft. 2) GDB 130.1 Informationen zum Erlass Ursprüngliche Fundstelle: OGS 1999, 33 geändert durch - Nachtrag vom 2. November 1999, in Kraft seit 1. Januar 2000 (OGS 1999, 109), - Nachtrag vom 12. Dezember 2000, in Kraft seit 1. Januar 2001 (OGS 2000, 57), - Nachtrag vom 10. Dezember 2002, in Kraft seit 1. Januar 2003 (OGS 2002, 74 und 77), - Nachtrag vom 18. März 2003, in Kraft rückwirkend seit 1. Januar 2003 (OGS 2003, 14), - Nachtrag vom 7. September 2004, in Kraft seit 1. Januar 2005 (OGS 2004, 53), - Nachtrag vom 31. August 2005, in Kraft seit 1. Januar 2006 (OGS 2005, 54), - Nachtrag vom 5. September 2006, in Kraft seit 1. Januar 2007 (OGS 2006, 67), - Nachtrag vom 11. September 2007, in Kraft seit 1. Januar 2008 (OGS 2007, 58), - die AB über Anpassungen im Lohnsystem des Staatspersonals und der Lehrpersonen vom 9. September 2008, in Kraft seit 1. Januar 2009 (OGS 2008, 72), - die AB über die Anpassung des Verordnungsrechts des Regierungsrats zur Umsetzung der Rechtsweggarantie sowie der Bundesrechtspflege vom 25. November 2008, in Kraft seit 1. Januar 2009 (OGS 2008, 99), - Nachtrag vom 15. September 2009, in Kraft seit 1. Januar 2010 (OGS 2009, 45), - die AB über Anpassungen im Lohnsystem des Staatspersonals und der Lehrpersonen vom 21. September 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011 (OGS 2010, 58), - Nachtrag vom 22. November 2011, in Kraft seit 1. Januar 2012 (OGS 2011, 67), - Nachtrag vom 4. Dezember 2012, in Kraft seit 1. Januar 2013 (OGS 2012, 73), - Nachtrag vom 22. September 2014, in Kraft seit 1. Januar 2015 (OGS 2014, 41), - Nachtrag vom 22. Januar 2019, in Kraft seit 1. März 2019 (OGS 2019, 14), - Nachtrag vom 1. Dezember 2020, in Kraft seit 1. Januar 2021 (OGS 2020, 54), - Nachtrag vom 1. Juli 2021, in Kraft seit 1. August 2021 (OGS 2021, 24), - Nachtrag vom 20. September 2022, in Kraft seit 1. Januar 2023 (OGS 2022, 30 und 34), - Nachtrag vom 17. Oktober 2023, in Kraft seit 1. Januar 2024 (OGS 2023, 33), - Nachtrag vom 16. September 2025, in Kraft seit 1. Januar 2026 (OGS 2025, 27) Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle 23.06.1998 01.01.1999 Erlass Erstfassung OGS 1999, 33 02.11.1999 01.01.2000 Art. 8 Abs. 1, c. geändert OGS 1999, 109 02.11.1999 01.01.2000 Art. 10 Abs. 2, geändert OGS 1999, 109 02.11.1999 01.01.2000 Art. 10 Abs. 2, b. geändert OGS 1999, 109 12.12.2000 01.01.2001 Art. 9 Abs. 3 eingefügt OGS 2000, 57 12.12.2000 01.01.2001 Art. 10 Abs. 1 geändert OGS 2000, 57 12.12.2000 01.01.2001 Art. 10 Abs. 2, geändert OGS 2000, 57 10.12.2002 01.01.2003 Art. 6 Abs. 2 geändert OGS 2002, 74/77 18.03.2003 01.01.2003 Art. 4 totalrevidiert OGS 2003, 14 09.09.2008 01.01.2009 Art. 4 Abs. 1 geändert OGS 2008, 72 09.09.2008 01.01.2009 Art. 6 Abs. 2 geändert OGS 2008, 72 25.11.2008 01.01.2009 Art. 11 Titel geändert OGS 2008, 99 22.09.2014 01.01.2015 Art. 9 Abs. 3 geändert OGS 2014, 41 22.09.2014 01.01.2015 Art. 10 Abs. 1 geändert OGS 2014, 41 22.09.2014 01.01.2015 Anhang 1 Inhalt geändert OGS 2014, 41 22.01.2019 01.03.2019 Art. 2 Abs. 2 geändert OGS 2019, 14 22.01.2019 01.03.2019 Art. 6a eingefügt OGS 2019, 14 22.01.2019 01.03.2019 Anhang 1 Inhalt geändert OGS 2019, 14 01.12.2020 01.01.2021 Art. 9 aufgehoben OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Titel geändert OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 1 geändert OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 1, eingefügt OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 1, b. eingefügt OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 1, c. eingefügt OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 2 geändert OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 2, aufgehoben OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 2, b. aufgehoben OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 10 Abs. 3 eingefügt OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Art. 11 Abs. 2 geändert OGS 2020, 54 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle 01.12.2020 01.01.2021 Art. 11 Abs. 3 eingefügt OGS 2020, 54 01.12.2020 01.01.2021 Anhang 1 Inhalt geändert OGS 2020, 54 01.07.2021 01.08.2021 Art. 3 aufgehoben OGS 2021, 24 20.09.2022 01.01.2023 Anhang 1 Inhalt geändert OGS 2022, 30 und 34 17.10.2023 01.01.2024 Anhang 1 Inhalt geändert OGS 2023, 33 16.09.2025 01.01.2026 Anhang 1 Inhalt geändert OGS 2025, 27 Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle Erlass 23.06.1998 01.01.1999 Erstfassung OGS 1999, 33 Art. 2 Abs. 2 22.01.2019 01.03.2019 geändert OGS 2019, 14 Art. 3 01.07.2021 01.08.2021 aufgehoben OGS 2021, 24 Art. 4 18.03.2003 01.01.2003 totalrevidiert OGS 2003, 14 Art. 4 Abs. 1 09.09.2008 01.01.2009 geändert OGS 2008, 72 Art. 6 Abs. 2 10.12.2002 01.01.2003 geändert OGS 2002, 74/77 Art. 6 Abs. 2 09.09.2008 01.01.2009 geändert OGS 2008, 72 Art. 6a 22.01.2019 01.03.2019 eingefügt OGS 2019, 14 Art. 8 Abs. 1, c. 02.11.1999 01.01.2000 geändert OGS 1999, 109 Art. 9 01.12.2020 01.01.2021 aufgehoben OGS 2020, 54 Art. 9 Abs. 3 12.12.2000 01.01.2001 eingefügt OGS 2000, 57 Art. 9 Abs. 3 22.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 41 Art. 10 01.12.2020 01.01.2021 Titel geändert OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 1 12.12.2000 01.01.2001 geändert OGS 2000, 57 Art. 10 Abs. 1 22.09.2014 01.01.2015 geändert OGS 2014, 41 Art. 10 Abs. 1 01.12.2020 01.01.2021 geändert OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 1, 01.12.2020 01.01.2021 eingefügt OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 1, b. 01.12.2020 01.01.2021 eingefügt OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 1, c. 01.12.2020 01.01.2021 eingefügt OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 2 01.12.2020 01.01.2021 geändert OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 2, 02.11.1999 01.01.2000 geändert OGS 1999, 109 Art. 10 Abs. 2, 12.12.2000 01.01.2001 geändert OGS 2000, 57 Art. 10 Abs. 2, 01.12.2020 01.01.2021 aufgehoben OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 2, b. 02.11.1999 01.01.2000 geändert OGS 1999, 109 Art. 10 Abs. 2, b. 01.12.2020 01.01.2021 aufgehoben OGS 2020, 54 Art. 10 Abs. 3 01.12.2020 01.01.2021 eingefügt OGS 2020, 54 Art. 11 25.11.2008 01.01.2009 Titel geändert OGS 2008, 99 Art. 11 Abs. 2 01.12.2020 01.01.2021 geändert OGS 2020, 54 Art. 11 Abs. 3 01.12.2020 01.01.2021 eingefügt OGS 2020, 54 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle Anhang 1 22.09.2014 01.01.2015 Inhalt geändert OGS 2014, 41 Anhang 1 22.01.2019 01.03.2019 Inhalt geändert OGS 2019, 14 Anhang 1 01.12.2020 01.01.2021 Inhalt geändert OGS 2020, 54 Anhang 1 20.09.2022 01.01.2023 Inhalt geändert OGS 2022, 30 und 34 Anhang 1 17.10.2023 01.01.2024 Inhalt geändert OGS 2023, 33 Anhang 1 16.09.2025 01.01.2026 Inhalt geändert OGS 2025, 27 Anhang A1: Merkmalskatalog (BSG) Merkmal für Bewertung Ausprägung und Bewertung A Ausbildung und Weiterbildung 1: Minimale Schulbildung, kurze Einarbeitung, Anlehre 2: Eidgenössisches Berufsattest (EBA) 3: Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) und/oder Matura 4: Höhere Berufsbildung (eidg. Fachausweis) 5: Höhere Berufsbildung (eidg. Diplom) oder Hochschulabschluss (Bachelor) 6: Hochschulabschluss (Master) B Notwendige funktionsrelevante Erfahrung 1: Funktionsrelevante Erfahrung erwünscht 2: 2 bis 3 Jahre 3: 4 bis 7 Jahre 4: Langjährige Erfahrung (mehr als 7 Jahre) 1 Fassung Anhang A gemäss Nachtrag vom 22. Januar 2019 C Kommunikationsfähigkeit (Flexibilität der Kommunikation, Schwierigkeitsgrad der Botschaft, Sprachen) 1: Keine speziellen Anforderungen 2: Mittel, im Rahmen solider Berufspraxis 3: Hohe Anforderungen 4: Sehr hohe Anforderungen D Körperliche Beanspruchung 1: Gering, wechselnde Positionen mit leichter Körperbelastung 2: Arbeitsausführung oft stehend, dauernde mittlere Körperbelastung 3: Erhebliche Körperbelastung über längere Zeit oder starke kurzzeitige Belastung 4: Starke Körperbelastung über längere Zeit E Umfang, Vielfalt des Aufgabenbereichs 1: Gering, homogene Materie 2: Mittel, innerhalb eines Berufsgebiets 3: Hoch, heterogener Aufgabenkomplex 4: Sehr hoch, verschiedenste Disziplinen F Bestimmtheit der Aufgabenerfüllung 1: Arbeitsausführung nach klaren Vorgaben, eindeutige Handlungsabläufe 2: Arbeitsausführung nach bekannten Regeln und/oder Prozessen 3: Arbeitsausführung nach generellen und/oder vielfältigen Grundlagen 4: Im Rahmen von Richtlinien, Normen und Usanzen 5: Ziele sind bekannt, Zeitpunkt und Art der Massnahmen müssen selbständig bestimmt werden 6: Es liegen nur allgemeine Ziele vor. Teilziele und Massnahmen müssen selbständig abgeleitet werden G Schwierigkeitsgrad der Entscheidungssituationen 1: Keine eigentlichen Entscheide zu treffen 2: Beurteilungselemente und Folgen der Entscheide klar. Entscheide wiederholen sich häufig 3: Beurteilungselemente und Folgen der Entscheide gut zu bestimmen 4: Entscheide basieren zum Teil auf ungewissen Annahmen. Erfahrungswerte bekannt. 5: Entscheide sind im allgemeinen komplex und häufig neuartig 6: Entscheide sind sehr komplex und risikoreich H Schwierigkeitsgrad der Realisierung 1: Realisierung erfordert keine besonderen Vorbereitungen/Planung 2: Realisierung erfordert eine gute Arbeitsvorbereitung 3: Realisierung erfordert eine organisatorische Planung mit einem Zeithorizont von bis zu einigen Monaten 4: Realisierung erfordert eine komplexe Planung mit einem Zeithorizont von einem bis mehreren Jahren I Ausführungsverantwortung 1: Verantwortung für Sorgfalt und/oder benötigte Sachmittel mit geringem Wert. Häufige Kontrollen durch vorgesetzte Person 2: Verantwortung für (formale) Richtigkeit und/oder Sachmittel mit erhöhtem finanziellen Wert. Gelegentliche Kontrollen durch vorgesetzte Person 3: Verantwortung für fachliche Richtigkeit und/oder Finanz-/Sachmittel mit erheblichem finanziellen Wert oder Verantwortung für grosse Projekte 4: Integrierte Qualitäts- und Finanz-/Ressourcenverantwortung für Leistungen mit zentraler Bedeutung für die gesamte Verwaltung J Führungsverantwortung und Durchsetzung 1: Keine Verantwortung 2: Keine direkte Führungsverantwortung, lediglich indirekt als Stellvertreter 3: Vorhanden, Folgen sofort feststellbar, wenige Unterstellte 4: Mittel, gut überblickbar, mehrere Unterstellte 5: Hoch, Überblick nicht leicht. Viele Unterstellte 6: Sehr hoch, Überblick anspruchsvoll, komplexer Führungsbereich K Eigenständige Fach- bzw. Projektverantwortung 1: Geringe, nicht spezielle Verantwortung, bekannte Problemlage 2: Mittel, Anspruchsvolle Verantwortung/Problemlage 3: Hoch, komplexe Verantwortung/Problemlage 4: Sehr hoch, oft strategische/politische Problemlage L Arbeitsbedingungen: Umwelt, Arbeitszeit, Stresseinflüsse 1: Im allgemeinen gute Arbeitsbedingungen 2: Manchmal Beeinträchtigung 3: Häufig starke Beeinträchtigung 4: Dauernd starke Beeinträchtigung Anhang B:2 Funktionsstufen und Lohnleitlinien Funktionsstufe Funktionswert Startjahr Lohnminimum Lohnerhöhungen im Jahr Lohnmaximum1-5 6-10 11-15 16-20 1 15 - 17 19 3'660 2.5% 2.0% 2.0% 1.5% 5'856 2 18 - 21 19 4'020 2.5% 2.0% 2.0% 1.5% 6'432 3 22 - 23 20 4'440 3.0% 2.5% 1.5% 1.0% 7'104 4 24 - 25 22 4'890 3.0% 2.5% 1.5% 1.0% 7'824 5 26 - 27 22 5'390 3.0% 2.5% 1.5% 1.0% 8'624 6 28 - 29 25 5'960 3.5% 2.5% 1.5% 0.5% 9'536 7 30 - 31 25 6'650 3.5% 2.5% 1.5% 0.5% 10'640 8 32 - 33 25 7'320 3.5% 2.5% 1.5% 0.5% 11'712 9 34 - 35 28 8'080 4.0% 3.0% 1.0% 0.0% 12'928 10 36 - 37 28 8'930 4.0% 3.0% 1.0% 0.0% 14'288 11 38 - 39 28 9'780 4.0% 3.0% 1.0% 0.0% 15'648 12 40 - 41 28 10'740 4.0% 3.0% 1.0% 0.0% 17'184 2 Fassung von Anhang B gemäss Nachtrag vom 16. September 2025 Anhang C:3 Anhang D:4 3 Geändert durch Nachtrag vom 10. Dezember 2002, aufgehoben durch Nachtrag vom 1. Dezember 2020. 4 Aufgehoben durch Nachtrag vom 22. September 2014 Anhang E: (Anhang E eingefügt durch Nachtrag vom 22. Januar 2019)

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