Law

Obermühle

Baar · 7.2.2-26 · communal act

Ask the law about thisMore laws of BaarFor machines: Markdown

Open at the publisher →

In force since 2009-11-16, as the publisher states.

Copy read on 2026-11-01. The page it was read from

sha256 fba1fd3a11ae1ceddebd76588439ba56131e60b5bf81623df8783031a5c7ec25

1 provision

• Kanton Zug Gemeinde Baar Änderung Bebauungs- und Baulinienplan Obermühle 1 : 500 Abteilung Planung/Bau Baar, 13. Ma i 2009 / 2 1. September 2009 Vom Gemeinderat beschlossen am: 13. Mai 2009 Der Gemeinde präsident: Andreas Holz Vorprüfung d urch das Amt für Raumplanung Zug, 20. Ju li 2009 Der Gem0indeschreiber: Walter Lipp Kantonsptaner Stv. : Martina Brennecke Öffentliche Auflage im Erdgeschoss Rathausslrasse 6, Baar und publiz iert im Amtsblatt: vom 31. J u li 2009 B e scheinigt von der Abteilung Planung/Bau: ,;; {!'7 bis 31 . A ugust 2009 Vom Gemeinderat im einfachen Verfahren erlassen am: 16. Septe ber 2009 Der Gemeindepräsident: Der Ge ind chreib0r: /✓///; Öffenfliche Aulla im Erdgeschoss Rathaus- Bescheinigt von der Abtailung Planung/Bau : slrasse 6, Baar und publiziert im Amtsblatt vom 25. September 2009 bis 15. Oktober 2009 Von der B a udirektion genehmigt am: Der Baudirektor: Zug, 16. Nn11_ ?Df/9 Legende 1~ • _] 1 •• 1-1::=i 1 • • • • 1 Geltungsbereich Bezeichnung der Bau bereiche Max. Höh!!!l der Bauberaiche Abbruch bestehender Bauten Unterniveau-Baulin ie Baulin ie gemäss kant Gesetz Uber die Gewässer Freffiäche (Grünfläche) ÖffenUicher Raum (Quartierplatz, Hartbelag) Zufahrtsstrasse Freihaltebereich Einzelbaum; zu ertlalten Hochstämmige Bäume, Anordnung schematisch Baumgruppen Öffentliche Fusswege; neue Wege Breite min . 2.0 m Erschliessung Einstallhalle~ I l <:co cc:> 1 [§:;_ 21 Erschliessung der unbebauten Flächen gern. Veli{ehrsrichlptan ,, 449.95 Besteh0m!e Gebäude Höhenkoten m.ü .M. 1.-~1 1 · 1 Zonengrenze WG1/WG2 (gemäss Zonenplan 1991) 1, -- 1 PZZ?ZI 1 " o o Geltungsbereich a ltar Bebauun gsplan Baulinie genehmigt Gewässerabstandslin ie (rechtskräftig) im Kantonalen Inventar schützenswerler Bauten bestehender Scheunenteil Fusswegve rbindung (aussertlalb Bebauung splan) 30 40 50 Inhalt des Beschlusses (Änderung) • bestehellden Scheur,enteil belassen EB Rechtskräftiger Bebauungsplan 2008 L ____ , 1 - ------- 1 ' ' 1 \,,,, \ \ 1, \ '! Jl ---------- -7 Gewässerabstarxlslinie /- --- ·! / ·------- - -- / f·---------.... __ L ~7 .. .. L - 8aufinie bestehend C J - ··- 69 ·-·-. .] -- -- --------------384 ~ --- . r.1" 1 Änderung Bebauungsplan 2009 r-----./ ·-- ·------- --- - \\! - --------- G""'"oo±oos!/"" ----- Gewässerabstandslinie /! ---------- / Baufinie bestehend -- L ==-··;;;;;:;;;;;;;;;;;::_;:;;:===-==--=.::c - -69 Langgasse .... ·-- Langgasse ~ ... .' :/ BauJinia besi.,hend ~--- . ... i . c 3811 1 > ~-\ • 0 > _1 c ü~ ü 0 \_ o" 0 0 u 0 \_ '; \ "., .,0 u (] '/ \ \_WG1 WG2 ---- - Gewässerabstandslinie \ N EB - '! /,. ± 0.00 = 450.00 - ~ - - Schnitt 2 Schnitt 1 - \> \ > ,__ I ---· ::;. () o~ C C _9-..,__o \~ 0 0 0 ,·, f C C 0 , ! \'! \ \ \_ WG1 Schnitt 1 EB ± 0.00 =450.00 - ~ -- Schnitt 2 Bestimmungen 1. Das Gebiet soll städlebaulieh aufgewertet weroen, indem der Ort gleichzeilig a ls historiseher lndustnestandort und a ls neues Zentrum ausgezeichnet wird. Die gewaehsenen Strukturen, das helsst die Untersci"teidung von Alt und Neu soll archltekto,,isch siditbar suin . ,. ''rn "· Die Lage der Baubereiche ist in der S1tuation und den Schemaschnltter, eingetragen. Die Abmessungen der Baubereiehe si.-.:1 in der S1tuation sowie in den Schnitten vorgegeben. Die Fassadenkonstruktioo inklusWO Balkone hat innefhalb der Baubereiche zu liegen (exklusiv notwendiger technischer Aufbaute<i). Eine energetische Sanierung bestehender Bauten kann die Baubereiche im notwendigen Mass übernehreiten . Die zulässige Gebäudehöhe wird von der jeweiligen Schnittlinie zwischen Fassade und Dachfläche auf den darunter1iegenden gewachsenen Bodet1 gemessen. Für Baubereieh K ist ein Salleldaeh mögäch, wobej der First des Schrägdaches innerhalb von Ebenen liegen muss, die unter 45° an die Schnitjj inie zwischen der Dachfläche und der zugehörigen Fassade angelegt werden. Das Erschliessungsbauwerk in Baubereich N soll le icht a usgebildet werden. Es gelten folgende anrechenbare Geschossflächen (einSChliesslich Daehgeschosse, aber ohne Aussenwandquerschnitle~ Bauboreiehe A • '0 c 'G "'''M SIio Silo-Anbau Mühle-Gebäude Mühle-Gebäude Mühle-Anbau Turbinenhaus Pächlerhaus ViJla 1 Villa 2 Geschosslläche Max. [m2J 3'400 1'200 1'800 ,oo 1'200 1'100 1'200 ,00 ~ = ""0 12'800 Die maximale Parkplalzzahl beträgt 170. 130 Parkplätze sind für den Bedarf des Bebauungsplangebletes, 40 für die westliche Überbauung Obermühle 7-1 5 voryesehen. 80 der total 170 Parkplätze sind in der Tiefgarage der öd ichen Überbauur,g Birststrasse bereits realisiert. D;c restlichen 90 PMl<plätze werden unwaifrliseh unter dem Baubereich G {und ev. Baubereieh H) angeordnet. Die Zufahrt :,um Untergeschoss erfolgt mitt<lls Rampe Im Erschl iessungsbauwerk (Baubereidi N). Obl>rirdisch können maximal 6 Parkplätze angelegt women: die Anordnung ist mit dem jeweiliger, Baugesuch zu prüfen. Es sind mindestens 200 Abstellpllll2e rur Velos und Motorfahrräder an geeigneter Lage bereitzustellen . Es ist eine attraktive Nutzungsmlsehung anzustreben. Nebst mässig störenden Dienstleistungs- und Gewe!bebelrteben ist a n geeigneter Stelle Wo11nnutzung vorzusehen. Der Wahnan!Elil betragt über alle Baubereiche mlndeslens 40 %. Da auf den benachbarlen Arealen Schutzengel und Hinlerbühl mehr Wohnanteil roalisiorl wird als d ie Zonenvcrschrilten vorsehen, ist auf dem A=I des Bebauungsplans Obermühle e in entspreehender Gewerbeübertrag vorgesehen. Somit beträgt der minimale Gewerbeanteil 2'180 m2 (von den i>ena chbarlen Arealen) plus 20% der GBsdiossfläch& des B-ebauungsplan--GeblBlas. Im Erdgeschoss sind überwiegend öfferllliehc, das haisst publikumsorienticr\e Nutzungen vorzusehen. Bauten, Anlagen, bauliche Veränderungen und Umgebung müssen besonders gut gestaltet sein. Sie sind Im ZUsammenhang mit der bauli,;hen und landschaffl ichen Umgebung und in ihren Einzelteilen so zu gestalten, dass eine besonders g ute slädtebauliche Gesamtwirkung erreicht wird. Die Beuherrsehaft der jeweiligen Baubereiche sorgt ffir d ie Sicherung e iner besonders guten städtebaulich-archilektoniSChen Qual;t;;t. Die :,weckmässige Methode zur Er1angung d ieser Qualität ist zwischen d..- Gemei'lde und der Bauhenschafl festzulegen. Dio Obennühle gilt als schülzenswertes lndusbieensemble. Um- und Neubauten miissen sieh darum auf d<e charakteristischen Qualitäten des histortsehen Ensembles beziehen. Das denkmalpflegerische Konzept sieht vor, dass Teile de, Industriebauten nicht nur in ihrem Volumen, sondern auch in ihrer Substanz erhatten worden . Insbesondere betliffl d ies die beiden Villen, das Turblr,enhaus und teilweise das Müllereigebäude. Weitere Erhaltungs. und Sanierungsziele sind im Verlauf des Planungsprozesses zwisehen Bauherr, Gemeinde und Denkmalpflege zu erarbeiten. Die Gestaltung der Freffläehen ist mit den Bauprojekten festzulegen. Der Freihal-..;.;h liegt ;nnertialb des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes. Er soll nicht übert>aut. werden. rne Ersch liessung des Obemiühle-Arcals sowie der angrenzenden Gebiete erfotgt üt>or d ie Langgasse. Das detaillierte Erschliessungsprojeld w ird mit den Jeweiligen Bauprojekten ausgoorbeitet Die mögliche Erschliessung der Parzelle 3822 {H interbühl) ist im Plan beZfflchnet das konkrete Projekt wird mit der Planung der e ntsprecher,den Überbauung ausgearbeitet Bei eir,em vom Kanton zu besHmmenden Verkehrsaufkommen muss für die Ein- und Ausfahrt zum Areal eine Uchtsignalanlage cr,;;lelll werden. Die entstehenden Kosten sind durch die Verursacher m tragen . Die Fischgängigkeil des Müli bactls ist zwisehen den Punkten V und W gemäss Situationsplan zu gewährleisten. Hierzu natwendigc Massnahmen können im heutigen Verlauf des Umlaufkanals getroffen werden. Diese Massnahmen sind m~ dem ersten Bauvorhaben innerhalb des Bebauungsplanes zu realisieren Die besteherde Wasserkraftanlage soll nach Möglichkeit und Im Rahmen der Vemältnismässigkell ethalten werden. Das Turbinenhaus hat weitert,;n r!cr Stromproduktion zu dienen. Die bestehende Wasserkraftanlage ist darum dem Zweck entspreehend zu erhalten . Gleichzeitig ist den Sichertieitsbedürfnissen Redinung zu tragen. Die baul che Realisierung kann in Elap?On durchgeführt werden. Mit der Umnutzung des Silogebäudes oder der Realisierung des Neubaus im Baubereieh F ist der Abbrueh des S.oteils im Norden gemäs.s 8;tuaticnsplan zu tätigen. Ebenso ist mit der Realisierung von Baubereich E das bestehende Gebäude abzubrechen. 20. Sofern der Bebauungsplan keine abweichenden Bestimmungen onthäl~ gilt d ie jeweilige Bauordnung . Der Gemeinderal kann kleine Abwaichungen bewilligen. 21. Dieser Bebauungsplan soll bei einer allfälligen Anderung der Bauordnung und des Zonenplanes übe!priill werden. • best. Vord ± 0.00 = 450.00 bestehend ca. 487.00 best. Vordach ±0.00=450.00 best. Scheunenteil bestehend ca. 487.00 ca. 467.00 bestehend ca. 467.00 ca. 467.00 bestehend ca. 467.00 bestehend ca. 470.00 bestehend ca. 470.00 ! _ ± 0.00 = 450.00 y _ - bestehende Wohnsiedlung ± 0.00 = 450.00 - - ~ - bestehende Wohnsiedlung

← Find another law