Art. 18
Beratungsdienste
1 Der Kanton sorgt für die vom Bundesrecht verlangten Beratungsdienste.
Das Departement kann diese Aufgaben Dritten übertragen.
Art. 19 * …
Art. 20 Ausschluss der Haftung für rechtmässiges Verhalten
1 Eine Haftung aus rechtmässigem Verhalten (Art. 7 Staatshaftungsgesetz),
ist bei der medizinischen Untersuchung, Behandlung und Pflege auch dann
ausgeschlossen, wenn Einrichtungen der Gesundheitsversorgung dem
Staatshaftungsgesetz unterstehen. *
2 … *
Art. 21 Kantonsbeiträge
1 Der Kanton kann nach Massgabe der verfügbaren Mittel Beiträge an weitere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung leisten, die im öffentlichen Interesse liegen.
Art. 22–22a * …
4.1a Förderung der medizinischen Grundversorgung *
Art. 22b * Ziele und Grundsätze
1 Der Kanton setzt sich für eine flächendeckende, bedarfsgerechte und
wohnortnahe medizinische Grundversorgung ein.
2 Er ergreift Massnahmen, um die medizinische Grundversorgung zu stärken,
um strukturellen Versorgungsproblemen zu begegnen und um attraktive
Rahmenbedingungen für Anbieterinnen und Anbieter der medizinischen
Grundversorgung zu schaffen.
3 Er fördert medizinische Grundversorgungsangebote, die ohne Unterstützung nicht oder nicht ausreichend bereitgestellt werden können.
4 Im Rahmen der Förderung der medizinischen Grundversorgung sind die
Angebote der ambulanten Leistungserbringer und das Angebot gemäss
Leistungsauftrag des Kantonsspitals Glarus aufeinander abzustimmen.
5 Ein Rechtsanspruch auf Förderungsmassnahmen besteht nicht.
Art. 22c * Förderung der Aus-, Weiter- und Fortbildung
1 Der Kanton fördert die Aus-, Weiter- und Fortbildung von Berufen der medizinischen Grundversorgung. Er kann hierfür Beiträge gewähren.
Art. 22d * Förderung innovativer Vorhaben
1 Der Kanton fördert die Entwicklung und Verbreitung von neuen und innovativen Versorgungs-, Organisations-, Arbeits- und Betriebsmodellen, die zur
Verbesserung der medizinischen Grundversorgung beitragen. Er kann hierfür Beiträge gewähren.
2 Gefördert werden insbesondere:
a. überbetriebliche und interdisziplinäre Kooperations- und Gemeinschaftsvorhaben;
b. Vorhaben mit Wirkung für medizinische Grundversorgungsleistungen, die im Kantonsgebiet nicht ausreichend angeboten werden;
c. Vorhaben der integrierten Versorgung sowie Netzwerke.
Art. 22e * Förderung einzelner Grundversorgungsangebote
1 Der Kanton fördert Anbieterinnen und Anbieter der medizinischen Grundversorgung.
2 Die Gemeinden können in Absprache mit dem Kanton Anbieterinnen und
Anbieter der medizinischen Grundversorgung von kommunalem Interesse
fördern.
3 Kanton und Gemeinden können Anbieterinnen und Anbietern der medizinischen Grundversorgung Beiträge gewähren, wenn:
a. sie für den gesamten Kanton beziehungsweise die Gemeinde von
gesundheitspolitischer und versorgungstechnischer Bedeutung
sind;
b. dadurch bestehende medizinische Grundversorgungsangebote erhalten und optimiert werden können;
c. dem medizinischen Grundversorgungsangebot eine klare Nachfrage gegenübersteht;
d. das medizinische Grundversorgungsangebot auf dem überregionalen Markt unterversorgt ist; und
e. die gesundheitspolizeilichen Bestimmungen eingehalten werden.
Art. 22f * Kollektive Anreizsysteme
1 Der Landrat kann kollektive Anreizsysteme für medizinische Grundversorgerinnen und Grundversorger schaffen, um den Zugang der Bevölkerung zu
gesundheitspolitisch und versorgungstechnisch sinnvollen medizinischen
Leistungen sicherzustellen.
Art. 22g * Beitragsart und Beitragshöhe
1 Beiträge können als Anschub- und Teilfinanzierung, Darlehen, Zinsvergünstigungen, Bürgschaften, Vermittlung oder Überlassung von
Betriebsstätten zu Vorzugsbedingungen oder andere geldwerte Leistungen
ausgerichtet werden.
2 Beiträge zur Förderung einzelner Grundversorgungsangebote können nur
dann als Anschub- und Teilfinanzierung ausgerichtet werden, wenn mit den
übrigen Beitragsarten gemäss Absatz 1 die Förderziele nicht erreicht werden
können.
3 Die Höhe der Beiträge und deren Art richten sich nach der Bedeutung des
Vorhabens für die Versorgung.
4 Über die Gewährung von Beiträgen entscheidet beim Kanton der Regierungsrat und bei den Gemeinden der Gemeinderat.
Art. 22h * Bedingungen, Auflagen und Kriterien
1 Unterstützt werden nur Vorhaben, die den Zielen dieses Kapitels förderlich
sind.
2 Beiträge müssen mit Bedingungen und Auflagen verbunden oder mit einer
Vereinbarung gekoppelt werden. Namentlich können sie von Eigenleistungen oder von Beiträgen Dritter abhängig gemacht und befristet werden.
4.2. Gesundheitspolizeiliche Aufsicht
Art. 23 Betriebsbewilligung
1 Einer Bewilligung des Departements bedarf der Betrieb folgender Einrichtungen:
a. Spitäler, psychiatrische Kliniken und Rehabilitationskliniken;
b. Heime, in denen Menschen regelmässig gepflegt werden;
c.
* Organisationen der Hilfe und Pflege zu Hause;
d. Rettungsdienste;
e. medizinische Labors;
f. Forschungseinrichtungen.
2 Von der Bewilligung ausgenommen sind eigene Angebote des Kantons sowie vom Kanton beauftragte Einrichtungen.
3 Die Bewilligung wird erteilt, wenn die medizinische Betreuung sichergestellt ist, die Räumlichkeiten und Einrichtungen zweckmässig sind und eine
einwandfreie Betriebsführung gewährleistet ist. *
3a Der Betrieb bezeichnet pro Fachbereich eine fachverantwortliche Person,
welche über eine Bewilligung zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung verfügt. Sie übernimmt die fachliche Verantwortung und Aufsicht
für die ihr unterstellten Personen. Die Bestimmungen von Artikel 30a und Artikel 31 gelten sinngemäss. *
3b Die Bewilligung und Aufsicht über Einrichtungen gemäss Absatz 1 Buchstaben b und c richtet sich nach dem Pflege- und Betreuungsgesetz2). *
4 Mit der Bewilligung kann die Auflage verbunden werden, dass sich die Einrichtung im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die beruflichen Aus-, Fort- und
Weiterbildungen zur Verfügung stellt.
5 Die Betriebsbewilligung wird entzogen, wenn eine der Bedingungen gemäss Absatz 3 nicht mehr erfüllt ist.
6 Der Regierungsrat regelt die Einzelheiten3). Er kann weitere Einrichtungen
der Gesundheitspflege der Bewilligungspflicht unterstellen, wenn dies zum
Schutz der Benutzer erforderlich ist. Er legt für Einrichtungen, die neu unter
die Bewilligungspflicht fallen, eine angemessene Übergangsordnung fest,
welche namentlich die Dauer des Bestandes der Einrichtung berücksichtigt.
Art. 23a * Aus- und Weiterbildungsverpflichtung
1 Bewilligungspflichtige Einrichtungen sind verpflichtet, eine angemessene
Anzahl Aus- und Weiterbildungsplätze für Pflegeberufe anzubieten.
2 Sofern die angebotenen Aus- und Weiterbildungsplätze für Pflegeberufe
nicht dem prognostizierten künftigen Bedarf entsprechen, kann der Regierungsrat:
a. eine verbindliche Anzahl Aus- bzw. Weiterbildungsplätze für jeden
Betrieb festlegen;
b. Kompensationszahlungen vorsehen, wenn die vorgegebene Anzahl der Aus- bzw. Weiterbildungsplätze nicht erreicht wird. Diese
sind zweckgebunden für die Nachwuchsförderung der Pflegeberufe zu verwenden oder an die Betriebe auszurichten, welche die
vorgegebene Zahl der Aus- bzw. Weiterbildungsplätze überschreiten.
2) GS VIII A/1/5
3) GS VIII A/3/1
3 Die Betriebe können die verbindliche Anzahl Aus- bzw. Weiterbildungsplätze auch gemeinsam bereitstellen.
Art. 24 Betriebsführung
1 Einrichtungen, welche nach diesem Gesetz oder der Ausführungsverordnung einer Bewilligung bedürfen, unterstehen sinngemäss den gleichen
Pflichten wie die Inhaber einer Berufsausübungsbewilligung gemäss den Artikeln 31ff.
2 Der Regierungsrat kann Organisations- und Qualitätsvorschriften für sämtliche bewilligungspflichtigen Einrichtungen erlassen; er kann Vorschriften
von Fachorganisationen für verbindlich erklären.
Art. 24a * Auskündigung
1 Die Verwendung von Bezeichnungen oder Begriffsteilen wie Spital, Klinik
und dergleichen ist den bewilligten Einrichtungen vorbehalten.
5. Berufe im Gesundheitswesen
5.1. Berufsausübungsbewilligung
Art. 25 Bewilligungspflicht
1 Einer Bewilligung des Departements bedarf, wer in eigener fachlicher Verantwortung (Art. 29 Abs. 1): *
a.
* …
a1.
* Krankheiten, Verletzungen oder sonstige Störungen der psychischen und physischen Gesundheit feststellt, behandelt oder diesen vorbeugt;
b. medizinische Leistungen zu Lasten der Sozialversicherung erbringt;
c. Heilmittel abgibt, deren Abgabe nach Bundesrecht bewilligungspflichtig ist;
d. Methoden anwendet, die das Einführen von Instrumenten in den
Körper bedingen;
e. Manipulationen am Skelett vornimmt;
f. Eingriffe zur Veränderung der Empfängnis und Zeugungsfähigkeit
vornimmt;
g. Geburtshilfe ausübt;
h. übertragbare, die Allgemeinheit gefährdende Krankheiten feststellt
oder behandelt.
2–3 … *
Art. 26 Bewilligungspflichtige Gesundheitsberufe
1 Der Regierungsrat erlässt ein Verzeichnis der unter die Bewilligungspflicht
gemäss diesem Gesetz fallenden Gesundheitsberufe und legt die besonderen Bedingungen fest, unter denen sie ausgeübt werden dürfen. Er umschreibt insbesondere die für die Berufsausübung erforderlichen Fähigkeitsausweise und Ausbildungsgänge4).
2 Er kann Regelungen schweizerischer oder kantonaler Behörden und Fachorganisationen allgemeinverbindlich erklären.
3 Er legt bei Neuunterstellungen unter die Bewilligungspflicht eine angemessene Übergangsordnung fest, welche namentlich die berufliche Erfahrung
berücksichtigt.
Art. 27 Erteilung, Einschränkung und Entzug der Bewilligung
1 Die Erteilung einer Berufsausübungsbewilligung setzt nebst der Erfüllung
der fachlichen Anforderungen voraus, dass die gesuchstellende Person: *
a.
* …
b.
* vertrauenswürdig ist;
c.
* physisch und psychisch Gewähr für eine einwandfreie Berufsausübung bietet; und
d.
* …
e.
* über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt.
2 Die Bewilligung kann mit Einschränkungen fachlicher, zeitlicher oder räumlicher Art oder mit Auflagen verbunden werden. *
2a Sie wird entzogen, wenn die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr
erfüllt sind oder nachträglich Tatsachen festgestellt werden, aufgrund derer
sie hätte verweigert werden müssen. *
3 … *
Art. 28 * …
5.2. Berufsausübung
Art. 29 Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung; Stellvertretung
1 In eigener fachlicher Verantwortung tätig sind Personen, die keiner fachlichen Aufsicht unterstehen. *
2 … *
3 Bei Abwesenheit, Krankheit, Unfall oder Tod ist vorübergehend eine Stellvertretung zulässig, sofern der Schutz der Patienten gewährleistet ist. Die
Stellvertretung ist vorgängig der zuständigen kantonalen Verwaltungsbehörde zu melden. *
4) GS VIII A/3/1
Art. 30 * …
Art. 30a * Übernahme der fachlichen Verantwortung und Aufsicht
1 Wer über eine Bewilligung zur Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung verfügt, kann die fachliche Verantwortung und Aufsicht für Personen, die in derselben Einrichtung tätig sind und demselben Beruf angehören, übernehmen.
2 Der Bewilligungsinhaber hat sicherzustellen, dass die unter Aufsicht tätigen Personen über ihrem Tätigkeitsgebiet entsprechende fachliche Qualifikationen verfügen.
3 Die Übernahme der fachlichen Verantwortung und Aufsicht hat der Bewilligungsinhaber vorgängig gegenüber der zuständigen kantonalen Verwaltungsbehörde zu bestätigen.
4 Der Bewilligungsinhaber ist gegenüber der zuständigen kantonalen Verwaltungsbehörde über die Personen, für welche er die fachliche Verantwortung
und Aufsicht übernommen hat, auskunftspflichtig.
Art. 31 Berufspflichten
1 Bewilligungsinhaber sind verpflichtet: *
a.
* ihren Beruf sorgfältig sowie gewissenhaft auszuüben und sich an
die Grenzen der Kompetenzen, die sie im Rahmen ihrer Aus-, Weiter- und Fortbildung erworben haben, zu halten;
b. die Aufzeichnungspflicht gemäss Artikel 32 zu erfüllen;
c.
* ihre beruflichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Interesse der Qualitätssicherung durch lebenslange Fortbildung zu vertiefen, zu erweitern und zu verbessern;
d.
* die Rechte der Patienten zu achten;
e.
* …
f.
* nur Werbung zu machen, die objektiv ist, dem öffentlichen Bedürfnis entspricht und weder irreführend noch aufdringlich ist;
g.
* über eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung zu verfügen,
es sei denn, die Ausübung ihrer Tätigkeit unterliegt dem Staatshaftungsrecht;
h.
* bei der Zusammenarbeit mit Angehörigen anderer Gesundheitsberufe ausschliesslich die Interessen der Patienten zu wahren und
unabhängig von finanziellen Vorteilen zu handeln.
2 Die Pflichten nach Absatz 1 gelten sinngemäss auch für Personen, die unter fachlicher Verantwortung und Aufsicht eines Bewilligungsinhabers tätig
sind. Der Bewilligungsinhaber ist verpflichtet, für die Einhaltung dieser
Pflichten durch die unter seiner fachlichen Verantwortung und Aufsicht tätigen Personen zu sorgen. *
Art. 31a * …
Art. 32 Aufzeichnungspflicht
1 Bewilligungsinhaber gemäss Artikel 25 Absatz 1 sind verpflichtet, über jeden Patienten eine Patientendokumentation anzulegen. In dieser sind insbesondere die Anamnese, die Diagnose, die vorgeschlagenen und die tatsächlich durchgeführten Massnahmen zu vermerken. *
2 Das Dossier kann elektronisch geführt werden, wenn Gewähr für die Einhaltung des Datenschutzes besteht und jede Änderung sowie ihr Urheber
identifizierbar bleibt.
3 Die Dossiers sind so lange aufzubewahren, als es die Interessen der
betroffenen Person und ihrer Angehörigen erfordern, mindestens aber zehn
Jahre.
4 Wer seine Tätigkeit vorübergehend oder endgültig einstellt, teilt dies den
Patienten auf geeignete Weise mit. Auf Verlangen werden ihnen die Dossiers
ausgehändigt oder an eine von ihnen bezeichnete Person mit einer Berufsausübungsbewilligung weitergeleitet.
5 Stirbt eine Person mit einer Berufsausübungsbewilligung, so gelangen die
von ihr geführten Dossiers unter die Verantwortung des Kantonsarztes.
6 Die Absätze 1–4 gelten für Einrichtungen gemäss Artikel 23 Absatz 1 sinngemäss. *
Art. 33 Beistandspflicht
1 Ärzte haben in dringenden Fällen Beistand zu leisten, sofern damit Leben
gerettet oder schwere körperliche Leiden gelindert werden können. Darüber
hinaus besteht keine Verpflichtung zur Annahme von Patienten.
2 Bewilligungsinhaber gemäss Artikel 25 Absatz 1, die ambulante ärztliche
Versorgung anbieten, sind zu Hausbesuchen verpflichtet, soweit den Patienten das Aufsuchen der Praxis aus medizinischen Gründen nicht zumutbar
ist. *
3 Bei besonderen Vorkommnissen, wie Katastrophen und Notlagen, kann
das Departement oder die den Ersteinsatz leitende Stelle die Angehörigen
sämtlicher Berufe im Gesundheitswesen sowie die Mitarbeiter der Einrichtungen der Gesundheitsversorgung gemäss Artikel 23 so lange zum Einsatz
verpflichten, bis die medizinische Versorgung sichergestellt ist.
Art. 34 Notfalldienst
1 Die im Kanton tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte sind zum Notfalldienst verpflichtet. Ausgenommen davon sind Ärztinnen und Ärzte, die in einer Einrichtung gemäss Artikel 23 Absatz 1 Buchstabe a tätig sind. *
2 Die Pflichtigen sorgen gemeinsam für eine zweckmässige Organisation des
Notfalldienstes; sie können Ausnahmen von der Notfalldienstpflicht vorsehen.
3 Die Ärztinnen und Ärzte koordinieren den Notfalldienst mit dem Kantonsspital. *
4 Das Departement regelt den Notfalldienst, wenn dieser nicht anderweitig
sichergestellt ist. *
Art. 34a * Ersatzabgabe
1 Personen gemäss Artikel 34 können gegen die Auferlegung einer Ersatzabgabe von der Notfalldienstpflicht generell oder im Einzelfall befreit werden.
2 Die Höhe der Ersatzabgabe richtet sich nach dem voraussichtlichen Umfang des nicht geleisteten Notfalldienstes, dem Beschäftigungsgrad der Person und deren Spezialisierung.
3 Die Ersatzabgabe beträgt bei einer generellen Befreiung maximal 15'000
Franken pro Jahr und bei einer Befreiung im Einzelfall maximal 500 Franken
pro 24 Stunden.
4 Erfolgt die Befreiung wegen Krankheit, Invalidität, Schwangerschaft oder
anderen triftigen Gründen, kann eine reduzierte Ersatzabgabe verlangt werden.
5 Die Ersatzabgaben sind zweckgebunden für die Organisation und Durchführung des Notfalldienstes zu verwenden.
Art. 34b * Ärztliche Notfalldienstorganisation
1 Die kantonale Standesorganisation organisiert den Notfalldienst für sämtliche Ärztinnen und Ärzte. Sie regelt insbesondere
a. die Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital und
b. die Rechte und Pflichten der Notfalldienstpflichtigen in Übereinstimmung mit diesem Gesetz und den übrigen anwendbaren Normen.
2 Sie entscheidet über die Befreiung von der Notfalldienstpflicht. Sie regelt
die Einzelheiten. *
3 Ärztinnen und Ärzte, die nicht Mitglied der Standesorganisation sind, steht
in Fragen des Notfalldienstes ein gleiches Stimmrecht wie den Mitgliedern
zu.
4 Der Kanton kann einen Beitrag an die mit der Organisation des Notfalldienstes verbundenen Kosten leisten. *
Art. 35 Anzeigepflicht und Anzeigerecht
1 Die Inhaber einer Berufsausübungsbewilligung haben verdächtige oder
aussergewöhnliche Todesfälle, die sie im Rahmen ihrer Berufstätigkeit festgestellt haben, unverzüglich der Polizei zu melden.
2 Sie sind verpflichtet, die KESB zu benachrichtigen, wenn ihnen Missstände
zur Kenntnis gelangen, die ein Einschreiten zum Zwecke des Kindesschutzes erfordern. *
3 Sie sind im Weiteren befugt, ohne Rücksicht auf das Berufsgeheimnis, der
Polizei Wahrnehmungen zu melden, die auf Gewaltbereitschaft gegen Dritte
oder auf einen Gesetzesverstoss zum Nachteil von Menschen und Tieren
schliessen lassen. Namentlich betrifft dies Verbrechen oder Vergehen gegen
Leib und Leben, gegen die öffentliche Gesundheit oder gegen die Sittlichkeit. *
3bis Sie sind ferner vom Berufsgeheimnis befreit, soweit es um die Durchsetzung von Forderungen aus dem Behandlungsverhältnis geht. *
4 Vorbehalten bleiben die spezialrechtlichen Meldepflichten.
Art. 36 Weitere Bestimmungen
1 Der Regierungsrat kann weitere Bestimmungen über die Ausübung von
Berufen im Gesundheitswesen erlassen, die nach diesem Gesetz bewilligungspflichtig sind. Insbesondere kann er Tätigkeitsbereiche, fachliche Anforderungen und Pflichten im Sinne dieses Gesetzes näher regeln.
2 Er kann zu diesem Zweck interkantonalen Vereinbarungen beitreten oder
Regelungen schweizerischer oder kantonaler Fachorganisationen für verbindlich erklären.
Art. 37 Anforderungen an weitere gewerbliche Tätigkeiten
1 Der Regierungsrat kann Vorschriften über die hygienischen Anforderungen
an gewerbsmässige Körper- und Schönheitspflege, an die Ausübung nicht
bewilligungspflichtiger Berufe des Gesundheitswesens und ähnliche Tätigkeiten erlassen.
2 Personen, die einen Beruf der gewerbsmässigen Körper- und Schönheitspflege oder einen nicht bewilligungspflichten Beruf des Gesundheitswesens
ausüben, dürfen keine irreführenden oder unwahren Auskündigungen machen. Insbesondere dürfen sie keine Titel oder Berufsbezeichnungen verwenden, die zu Täuschung über ihre Ausbildung oder ihre Kompetenzen Anlass geben können. *5.3. Erlöschen der Bewilligung, Disziplinarmassnahmen und
Tätigkeitsverbot *
Art. 38 Erlöschen der Berufsausübungsbewilligung
1 Die Bewilligung erlischt, wenn die betreffende Person die Tätigkeit aufgibt.
Bei vorübergehender Einstellung der Tätigkeit erlischt sie nach fünf Jahren.
2 Stellt ein Bewilligungsinhaber seine Tätigkeit ganz oder vorübergehend ein,
hat er dies dem Departement zu melden.
Art. 39 * …
Art. 39a * Disziplinarmassnahmen
1 Bei Verletzung der Berufspflichten, der Vorschriften dieses Gesetzes oder
der Ausführungsbestimmungen zu diesem Gesetz kann das Departement:
a. eine Verwarnung aussprechen;
b. einen Verweis erteilen;
c. eine Busse bis 20 000 Franken aussprechen;
d. die Berufsausübung für längstens sechs Jahre befristet verbieten;
oder
e. die Berufsausübung definitiv verbieten.
2 Eine Busse kann zusätzlich zu einem Berufsausübungsverbot angeordnet
werden.
3 Nötigenfalls kann das Departement die Berufsausübung während des Disziplinarverfahrens einschränken, mit Auflagen versehen oder verbieten.
Art. 39b * Verbot oder Einschränkung von nicht bewilligungspflichtigen Tätigkeiten
1 Sofern durch die Ausübung von Tätigkeiten nach Artikel 37 Absatz 1 eine
allgemeine Gesundheitsgefährdung entsteht, kann das Departement die
Ausübung der entsprechenden Tätigkeit verbieten oder einschränken.
6. Rechtsstellung der Patienten
Art. 40 * Geltungsbereich
1 Die in diesem Gesetz aufgeführten Patientenrechte und -pflichten gelten
für die Untersuchung und Behandlung von Patienten: *
a.
* in Einrichtungen der Gesundheitspflege gemäss Artikel 23;
b.
* in Einrichtungen im Sinne des Pflege- und Betreuungsgesetzes;
c.
* durch Personen, die eine Tätigkeit gemäss Artikel 25 ausüben.
Art. 41 Grundsatz
1 Die Patienten haben Anrecht auf Information, Selbstbestimmung sowie auf
persönliche Freiheit und Würde.
2 Vorbehalten bleiben die Zwangsmassnahmen, die dieses Gesetz oder
andere Gesetze ausdrücklich vorsehen.
Art. 42 Aufklärung
1 Patienten, ihre gesetzlichen Vertreter oder ihre nächsten Bezugspersonen
sind mit der gebotenen Sorgfalt, rechtzeitig sowie in verständlicher und geeigneter Form über den Gesundheitszustand aufzuklären.
2 Die Patienteninformationen umfassen namentlich:
a. den Befund;
b. die Art, den Zweck, die Risiken und die Alternativen der in Frage
kommenden diagnostischen oder therapeutischen Massnahmen;
c. die Folgen einer Unterlassung derartiger Massnahmen;
d. die Übernahme der Kosten durch die Versicherung.
3 Muss in einem Notfall eine genügende Information ausbleiben, wird sie so
bald als möglich nachgeholt. Die Aufklärungspflicht bleibt auch bei Zwangsmassnahmen gemäss Artikel 49 bestehen.
Art. 43 Einsicht in die Patientendokumentation
1 Die Patienten, beziehungsweise ihre Vertreter, können ihre Patientendokumentation einsehen, Erklärungen dazu verlangen oder Kopien davon erstellen.
2 Sie können im Weiteren verlangen, dass die Patientendokumentation an eine andere Person mit einer Berufsausübungsbewilligung im Sinne dieses
Gesetzes weitergeleitet wird. Sie können die Weitergabe auch untersagen.
3 Das Einsichtsrecht besteht nicht für
a. persönliche Notizen der behandelnden Personen für den Eigengebrauch, soweit sie nicht unmittelbare diagnostische oder therapeutische Massnahmen betreffen und nicht von anderen Personen
eingesehen werden können;
b. für persönliche Angaben von Dritten;
c. für Daten, die Dritte betreffen und dem Berufsgeheimnis unterstehen.
4 Das Einsichtsrecht steht soweit nötig auch Personen zu, die die Patienten
gesetzlich oder vertraglich vertreten.
Art. 44 Geheimhaltung
1 Dritten darf Auskunft über gesundheitliche Belange der Patienten grundsätzlich nur mit deren Einwilligung erteilt werden.
2 Sofern aus den Umständen nicht auf einen Geheimhaltungswillen des Patienten geschlossen werden muss, wird die Einwilligung vermutet für
a. Auskünfte an die nächsten Bezugspersonen und die gesetzliche
Vertretung;
b. medizinisch notwendige Auskünfte an Personen, die zuweisen,
mitbehandeln, nachbehandeln oder an der Therapie beteiligt sind.
3 Die Auskunftserteilung ist zulässig, wenn die vorgesetzte Verwaltungsbehörde einer Einrichtung der Gesundheitsversorgung oder das Departement
die schriftliche Einwilligung erteilt. *
4 Vorbehalten bleiben gesetzliche Bestimmungen betreffend Anzeige-,
Melde- und Zeugnispflichten oder -rechte.
Art. 45 Zustimmung zur Behandlung im Allgemeinen
1 Sämtliche medizinischen und pflegerischen Massnahmen, insbesondere
körperliche Eingriffe, Untersuchungen und Behandlungen bedürfen der Zustimmung des urteilsfähigen Patienten oder der Zustimmung gemäss Artikel 46.
2 Auf die Zustimmung kann verzichtet werden, wenn Gefahr droht, eine solche nicht mehr rechtzeitig zu erhalten.
3 Ein in urteilsfähigem Zustand zum Voraus geäusserter Wille des Patienten
ist zu berücksichtigen, wenn er klar dokumentiert ist und keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass er sich seit seiner Äusserung geändert hat.
Art. 46 Zustimmung zur Behandlung bei nicht urteilsfähigen Patienten
1 Ist der Patient nicht urteilsfähig, so bedarf es für Massnahmen gemäss Artikel 45 Absatz 1 der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Verweigert
dieser die Zustimmung, so kann die behandelnde Person an die KESB gelangen, die über die Zustimmung entscheidet. *
2 Haben nicht urteilsfähige Patienten keine gesetzliche Vertretung, entscheiden die behandelnden Ärzte in deren Interesse und entsprechend deren
mutmasslichem Willen. Wenn möglich werden die nächsten Bezugspersonen angehört. In Notfällen wird die Einwilligung vermutet.
Art. 47 Ablehnung von medizinischen Massnahmen; Patientenverfügung
1 Lehnen Patienten, die gesetzliche Vertretung oder die KESB eine medizinische Massnahme ab, so haben sie dies auf Verlangen der behandelnden
Person schriftlich zu bestätigen. *
2 Eine vom Patienten verfasste Verfügung, mit welcher lebensverlängernde
Massnahmen abgelehnt werden, ist grundsätzlich verbindlich.
3 Die Patientenverfügung ist unbeachtlich, soweit Anordnungen mit geltendem Recht unvereinbar sind oder soweit konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass Anordnungen nicht mehr dem Willen des Patienten entsprechen.
Art. 48 Eintritt in eine psychiatrische Klinik
1 Der freiwillige Eintritt in eine Klinik für psychisch Kranke bedarf eines ärztlichen Zeugnisses und der Zustimmung des Patienten, oder, wenn dieser zur
Erteilung nicht in der Lage ist, des gesetzlichen Vertreters.
Art. 49 Fürsorgerische Unterbringung und Zwangsbehandlung
1 Zwangsmassnahmen im Sinne dieses Gesetzes sind Massnahmen, die gegen den Willen oder gegen den Widerstand der betroffenen Person erfolgen.
2 Die fürsorgerische Unterbringung richtet sich nach der entsprechenden
Bundes- und kantonalen Gesetzgebung (Art. 429 ZGB; Art. 66a EG ZGB). *
3 Als Zwangsmassnahmen kommen die fürsorgerische Unterbringung und
die Zwangsbehandlung in Frage. Insbesondere fallen darunter: *
a. Beschränkung der Aussenkontakte;
b. Ausgangslimitierung;
c. Isolierung;
d. Anbindung;
e. medikamentöse Behandlung.
Es ist jeweils die mildeste der geeigneten Zwangsmassnahmen zu wählen.
4 Zwangsmassnahmen dürfen nur so lange dauern, als die sie rechtfertigenden Voraussetzungen gegeben sind. Die Höchstdauer einer fürsorgerischen
Unterbringung richtet sich nach Artikel 66a EG ZGB. *
5 Zwangsmassnahmen sind umgehend zu dokumentieren. *
6–7 … *
Art. 50 Sterben
1 Sterbende haben Anrecht auf angemessene Behandlung und Begleitung.
2 Den nächsten Bezugspersonen werden eine würdevolle Sterbebegleitung
und ein würdevolles Abschiednehmen von Verstorbenen ermöglicht.
3 Die bewilligungspflichtigen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung
(Art. 23), welche Sterbende betreuen, schaffen die Bedingungen für ein Sterben in Ruhe und für die Begleitung von Sterbenden. Sie sind verpflichtet, eine Behandlung, Pflege und Betreuung anzubieten, die nicht Heilung,
sondern umfassende Linderung nach dem jeweiligen Stand der Erkenntnisse zum Ziel haben. *
Art. 51 Obduktion
1 Eine Obduktion darf vorgenommen werden, sofern die Zustimmung des
Verstorbenen vorliegt oder an seiner Stelle die nächsten Bezugspersonen
zustimmen.
2 Das Departement kann die Obduktion zur Sicherung der Diagnose auch
ohne Zustimmung anordnen, insbesondere wenn Verdacht auf eine übertragbare Krankheit besteht.
3 … *
4 Die gesetzliche Vertretung und die nächsten Bezugspersonen können Einsicht in den Obduktionsbefund verlangen.
Art. 51a * Transplantationen von Organen, Gewebe und Zellen
1 Das Departement ernennt einen lokalen Koordinator am Kantonsspital gemäss Artikel 56 Absatz 3 des eidgenössischen Transplantationsgesetzes.
2 Der Regierungsrat bezeichnet die unabhängige Instanz, die zuständig ist,
ausnahmsweise der Entnahme von regenerierbarem Gewebe oder regenerierbaren Zellen von minderjährigen oder urteilsunfähigen Personen zuzustimmen. Er regelt das Verfahren.
Art. 52 Kommissionen
1 Der Regierungsrat ernennt die vom Bundesrecht verlangten Kommissionen, welche die Einhaltung der Patientenrechte überwachen oder im Interesse derselben beratend tätig sind.
2 Er kann die Aufgaben solcher Kommissionen inter- oder ausserkantonalen
Behörden oder einer privaten Fachorganisation übertragen, soweit dies das
Bundesrecht zulässt.
7. Heil- und Betäubungsmittel
Art. 53 Heil- und Betäubungsmittel
1 Der Regierungsrat regelt den Vollzug des eidgenössischen Heilmittelgesetzes und des eidgenössischen Betäubungsmittelgesetzes5). *
2 Er kann Vereinbarungen mit anderen Kantonen über den gemeinsamen
Vollzug oder dessen Übertragung auf ausserkantonale Organe abschliessen.
Art. 54 Abgabe von Arzneimitteln durch Medizinalpersonen
1 Medizinalpersonen dürfen im Rahmen ihrer Tätigkeit Arzneimittel abgeben.
Sie sind bei medizinischem Bedarf verpflichtet, auf Verlangen des Patienten
Rezepte auszustellen.
Art. 55–57 * …
8. Bestattungswesen
Art. 58 Bestattungswesen
1 Die Gemeinden stellen Friedhöfe zur Bestattung der im Gemeindegebiet
wohnhaft gewesenen Personen bereit. Sie können Friedhöfe gemeinsam
führen oder andere Formen der Zusammenarbeit vereinbaren.
2 Die Benutzung der Friedhöfe steht den Angehörigen aller Glaubensrichtungen offen. *
3 Die Bestattungskosten gehen zulasten der Gemeinde, falls die Nachlassenschaft nachweislich nicht in der Lage ist, für die Kosten aufzukommen. *
Art. 59–60 * …
5) GS VIII A/4/1
9. Schlussbestimmungen *
Art. 61 Strafbestimmungen
1 Mit Busse wird bestraft, wer: *
a.
* eine nach diesem Gesetz bewilligungspflichtige Tätigkeit oder
einen bewilligungspflichtigen Betrieb ohne Bewilligung oder aufgrund einer durch unwahre Angaben erwirkten Bewilligung ausübt
beziehungsweise betreibt;
b.–c.
* …
d.
* für eine nach diesem Gesetz bewilligungspflichtige Tätigkeit oder
einen bewilligungspflichtigen Betrieb wirbt, ohne dass die entsprechende Berufsausübungs- beziehungsweise Betriebsbewilligung
vorliegt;
e.
* eine nicht bewilligungspflichtige Tätigkeit nach Artikel 37 Absatz 1
in einer Weise bekannt macht, die zu Täuschungen Anlass geben
könnte;
f.
* eine Tätigkeit des Gesundheitswesens unter Missachtung eines
Verbots oder einer Einschränkung ausübt.
2 An Stelle einer juristischen Person, einer Gesellschaft oder einer Einzelfirma sind die natürlichen Personen strafbar, die für sie gehandelt haben oder
hätten handeln sollen. Können diese nicht ohne unverhältnismässigen Aufwand festgestellt werden, wird die juristische Person, die Gesellschaft oder
die Einzelfirma zur Bezahlung der Busse verurteilt. *
3 Versuch und Gehilfenschaft sind strafbar. *
Art. 62 Gebühren
1 Der Regierungsrat kann durch Verordnung für die Erfüllung bestimmter Auf
gaben durch Verwaltungsorgane, wie Kontrollen, Beratungen oder Auskunftserteilungen, die Erhebung von Gebühren vorsehen. Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem Fach- und dem Zeitaufwand.
Art. 63 Rechtsschutz
1 Der Rechtsschutz richtet sich unter Vorbehalt der nachfolgenden Absätze
nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz6).
2 Wird der Spitalbetrieb durch eine öffentlich-rechtliche Organisation geführt, kann gegen Rechnungsstellungen des Kantonsspitals beim zuständigen Spitalorgan Einsprache erhoben werden. *
3 Wird der Spitalbetrieb durch eine juristische Person des Privatrechts geführt, entscheidet das Departement über Streitigkeiten zwischen Spitalbetreiberin und Patienten. Der Entscheid des Departements unterliegt unmittelbar der Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Das Beschwerderecht
steht auch der Spitalbetreiberin zu. *
6) GS III G/1
3bis Gegen Entscheide der Standesorganisation über die Befreiung von der
Notfalldienstpflicht und die Leistung von Ersatzabgaben kann beim Departement Beschwerde erhoben werden. *
4 Gegen die Anordnung von Zwangsmassnahmen gemäss Artikel 49 kann
unmittelbar Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben werden. Bei notfallmässig durchgeführten Zwangsmassnahmen kann mittels Beschwerde
die nachträgliche Überprüfung durch das Verwaltungsgericht verlangt werden; die Beschwerdefrist beginnt nach Wegfall der Zwangsmassnahme zu
laufen. *
5 Gegen Entscheide betreffend Beiträge, auf welche das Gesetz oder das
Ausführungsrecht keinen Anspruch verankert, ist die Beschwerde an das
Verwaltungsgericht ausgeschlossen. *
Art. 64 Bisheriges Recht
1 Mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes werden aufgehoben:
a. das Gesetz vom 5. Mai 1963 über das Gesundheitswesen;
b. der Beschluss der Landsgemeinde vom 5. Mai 1918 über die Unentgeltlichkeit des Krankentransportes;
c. das Gesetz vom 5. Mai 1957 über die Änderung des Gesetzes
betreffend Errichtung einer kantonalen Irrenanstalt;
d. der Beschluss der Landsgemeinde vom 2. Mai 1965 über die
Gewährung von Ruhegehältern an Hebammen;
e. die Vollziehungsverordnung vom 28. März 1989 zur Verordnung
des Bundesrates über den Handel mit Wein.
2 Die übrigen Erlasse betreffend das Gesundheitswesen gelten bis zu ihrer
formellen Aufhebung oder ihrer Anpassung weiter, soweit sie mit diesem
Gesetz nicht in Widerspruch stehen.
Art. 65 Inkrafttreten
1 Der Regierungsrat bestimmt das Inkrafttreten dieses Gesetzes. Er kann es
gestaffelt in Kraft setzen.
Datum des Inkrafttretens:7) 1. Juli 2008; bereits per 1. Januar 2008 die Bestimmungen über die Patientenrechte (Art. 40–52); erst per 1. Januar 2011
die Bestimmungen über die Spitex (Art. 5 Bst. c, 19), bis zu diesem Datum
bleiben die Artikel 31a–31c bisher in Kraft.
7) B des RR vom 18. Dezember 2007
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
04.05.2008 01.01.2009 Art. 63 Abs. 4 geändert SBE X/7 519
04.05.2008 01.01.2009 Art. 63 Abs. 5 eingefügt SBE X/7 519
03.05.2009 03.05.2009 Art. 3a eingefügt SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 4 Abs. 1, b. geändert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 4 Abs. 1, f. eingefügt SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 6 totalrevidiert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 8 Abs. 3, g. eingefügt SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 11 totalrevidiert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 16 totalrevidiert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 16a eingefügt SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 16b eingefügt SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 22 totalrevidiert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 28 Sachüberschrift geänd. SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 28 Abs. 1 geändert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 31a eingefügt SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 40 totalrevidiert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 63 Abs. 2 geändert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 63 Abs. 3 geändert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 63 Abs. 4 geändert SBE XI/3 185
03.05.2009 03.05.2009 Art. 63 Abs. 5 geändert SBE XI/3 185
06.05.2012 01.09.2013 Art. 4 Abs. 1, g. eingefügt SBE XII/4 281
06.05.2012 01.09.2013 Art. 6 aufgehoben SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 49 Sachüberschrift geänd. SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 49 Abs. 2 geändert SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 49 Abs. 3 geändert SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 49 Abs. 4 geändert SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 49 Abs. 5 geändert SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 49 Abs. 6 aufgehoben SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 49 Abs. 7 aufgehoben SBE XII/4 281
06.05.2012 01.01.2013 Art. 35 Abs. 2 geändert SBE XII/4 282
06.05.2012 01.01.2013 Art. 46 Abs. 1 geändert SBE XII/4 282
06.05.2012 01.01.2013 Art. 47 Abs. 1 geändert SBE XII/4 282
06.05.2012 01.07.2012 Art. 34 Abs. 1 geändert SBE XII/4 300
04.05.2014 01.07.2014 Art. 4 Abs. 1, a. geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 4 Abs. 1, g. geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 5 Abs. 1, c. geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 6a eingefügt SBE 2014 28
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
04.05.2014 01.07.2014 Art. 7 Abs. 1 geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 7 Abs. 1, a. aufgehoben SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 7 Abs. 1, b. aufgehoben SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 8 Abs. 3, d. geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 8 Abs. 3, e. aufgehoben SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 8a eingefügt SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 11 Abs. 2 geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 11 Abs. 3 geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 12 Abs. 1 geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 12 Abs. 2 geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 14 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 14 Abs. 1 geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 15 Abs. 3 geändert SBE 2014 28
04.05.2014 01.07.2014 Art. 16b Abs. 1 geändert SBE 2014 28
Art. 20
Sachüberschrift geänd. SBE 2014 29
04.05.2014 01.07.2014 Art. 20 Abs. 1 geändert SBE 2014 29
04.05.2014 01.07.2014 Art. 20 Abs. 2 aufgehoben SBE 2014 29
04.05.2014 01.01.2018 Art. 25 Abs. 1 geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 25 Abs. 2 geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 25 Abs. 2, a. geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 25 Abs. 2, b. geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 25 Abs. 2, c. aufgehoben SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 25 Abs. 3 geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 27 Abs. 1, d. geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 27 Abs. 1, e. eingefügt SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 29 Sachüberschrift geänd. SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 29 Abs. 1 geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 29 Abs. 2 geändert SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 29 Abs. 3 eingefügt SBE 2017 33
04.05.2014 01.01.2018 Art. 30 aufgehoben SBE 2017 33
01.05.2016 01.01.2017 Erlasstitel geändert SBE 2016 14
01.05.2016 01.01.2017 Art. 35 Abs. 3 geändert SBE 2016 14
05.05.2019 01.07.2019 Art. 5 Abs. 1 geändert SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 5 Abs. 2 eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 9 Abs. 2 eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22a aufgehoben SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Titel 4.1a eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22b eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22c eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22d eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22e eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22f eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22g eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 22h eingefügt SBE 2019 17
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
05.05.2019 01.07.2019 Art. 34b Abs. 2 geändert SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 34b Abs. 4 eingefügt SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Titel 9. geändert SBE 2019 17
05.05.2019 01.07.2019 Art. 63 Abs. 5 geändert SBE 2019 17
05.05.2019 01.02.2020 Art. 23 Abs. 1, c. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 23 Abs. 3a eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 24a eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 25 Abs. 1 geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 25 Abs. 1, a. aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 25 Abs. 1, a1. eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 25 Abs. 2 aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 25 Abs. 3 aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 1 geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 1, a. aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 1, b. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 1, c. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 1, d. aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 2 geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 2a eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 27 Abs. 3 aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 28 aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 29 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 29 Abs. 1 geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 29 Abs. 2 aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 30a eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1 geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1, a. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1, c. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1, d. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1, e. aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1, f. eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1, g. eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 1, h. eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31 Abs. 2 eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 31a aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 34 Abs. 1 geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 37 Abs. 2 eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Titel 5.3. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 39 aufgehoben SBE 2020 01
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung SBE Fundstelle
05.05.2019 01.02.2020 Art. 39a eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 39b eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 1 geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 1, a. geändert SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 1, b. aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 1, c. aufgehoben SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 1, d. eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 1, e. eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 1, f. eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 2 eingefügt SBE 2020 01
05.05.2019 01.02.2020 Art. 61 Abs. 3 eingefügt SBE 2020 01
05.09.2021 01.01.2023 Art. 5 Abs. 1, b. aufgehoben SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 5 Abs. 1, c. aufgehoben SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 19 aufgehoben SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 23 Abs. 3b eingefügt SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 23a eingefügt SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 40 Abs. 1 geändert SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 40 Abs. 1, a. eingefügt SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 40 Abs. 1, b. eingefügt SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 40 Abs. 1, c. eingefügt SBE 2022 53
05.09.2021 01.01.2023 Art. 61 Abs. 2 geändert SBE 2022 53
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Erlasstitel 01.05.2016 01.01.2017 geändert SBE 2016 14
Art. 3a 03.05.2009 03.05.2009 eingefügt SBE XI/3 185
Art. 4 Abs. 1, a. 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 4 Abs. 1, b. 03.05.2009 03.05.2009 geändert SBE XI/3 185
Art. 4 Abs. 1, f. 03.05.2009 03.05.2009 eingefügt SBE XI/3 185
Art. 4 Abs. 1, g. 06.05.2012 01.09.2013 eingefügt SBE XII/4 281
Art. 4 Abs. 1, g. 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 5 Abs. 1 05.05.2019 01.07.2019 geändert SBE 2019 17
Art. 5 Abs. 1, b. 05.09.2021 01.01.2023 aufgehoben SBE 2022 53
Art. 5 Abs. 1, c. 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 5 Abs. 1, c. 05.09.2021 01.01.2023 aufgehoben SBE 2022 53
Art. 5 Abs. 2 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 6 03.05.2009 03.05.2009 totalrevidiert SBE XI/3 185
Art. 6 06.05.2012 01.09.2013 aufgehoben SBE XII/4 281
Art. 6a 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 7 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 7 Abs. 1, a. 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 7 Abs. 1, b. 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 8 Abs. 3, d. 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 8 Abs. 3, e. 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 8 Abs. 3, g. 03.05.2009 03.05.2009 eingefügt SBE XI/3 185
Art. 8a 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 9 Abs. 2 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 11 03.05.2009 03.05.2009 totalrevidiert SBE XI/3 185
Art. 11 Abs. 2 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 11 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 12 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 12 Abs. 2 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 14 04.05.2014 01.07.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 28
Art. 14 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 15 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 16 03.05.2009 03.05.2009 totalrevidiert SBE XI/3 185
Art. 16a 03.05.2009 03.05.2009 eingefügt SBE XI/3 185
Art. 16a Abs. 4 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 29
Art. 16b 03.05.2009 03.05.2009 eingefügt SBE XI/3 185
Art. 16b Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 19 04.05.2014 01.07.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 28
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 19 05.09.2021 01.01.2023 aufgehoben SBE 2022 53
Art. 19 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 19 Abs. 2 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 19 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 20 04.05.2014 01.07.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 29
Art. 20 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 29
Art. 20 Abs. 2 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 29
Art. 22 03.05.2009 03.05.2009 totalrevidiert SBE XI/3 185
Art. 22 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 22a 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 22a 05.05.2019 01.07.2019 aufgehoben SBE 2019 17
Titel 4.1a 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 22b 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 22c 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 22d 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 22e 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 22f 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 22g 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 22h 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 23 Abs. 1, c. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 23 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 23 Abs. 3a 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 23 Abs. 3b 05.09.2021 01.01.2023 eingefügt SBE 2022 53
Art. 23a 05.09.2021 01.01.2023 eingefügt SBE 2022 53
Art. 24a 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 25 Abs. 1 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 25 Abs. 1 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 25 Abs. 1, a. 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 25 Abs. 1, a1. 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 25 Abs. 2 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 25 Abs. 2 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 25 Abs. 2, a. 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 25 Abs. 2, b. 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 25 Abs. 2, c. 04.05.2014 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 33
Art. 25 Abs. 3 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 25 Abs. 3 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 27 05.05.2019 01.02.2020 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
Art. 27 Abs. 1 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 27 Abs. 1, a. 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 27 Abs. 1, b. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 27 Abs. 1, c. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 27 Abs. 1, d. 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 27 Abs. 1, d. 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 27 Abs. 1, e. 04.05.2014 01.01.2018 eingefügt SBE 2017 33
Art. 27 Abs. 2 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 27 Abs. 2a 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 27 Abs. 3 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 28 03.05.2009 03.05.2009 Sachüberschrift geänd. SBE XI/3 185
Art. 28 04.05.2014 01.07.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 28
Art. 28 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 28 Abs. 1 03.05.2009 03.05.2009 geändert SBE XI/3 185
Art. 28 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 29 04.05.2014 01.01.2018 Sachüberschrift geänd. SBE 2017 33
Art. 29 05.05.2019 01.02.2020 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
Art. 29 Abs. 1 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 29 Abs. 1 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 29 Abs. 2 04.05.2014 01.01.2018 geändert SBE 2017 33
Art. 29 Abs. 2 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 29 Abs. 3 04.05.2014 01.01.2018 eingefügt SBE 2017 33
Art. 30 04.05.2014 01.01.2018 aufgehoben SBE 2017 33
Art. 30a 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 31 05.05.2019 01.02.2020 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1, a. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1, c. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1, d. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1, e. 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1, f. 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1, g. 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 1, h. 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 31 Abs. 2 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 31a 03.05.2009 03.05.2009 eingefügt SBE XI/3 185
Art. 31a 04.05.2014 01.07.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 28
Art. 31a 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 31a Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 32 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 32 Abs. 6 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 33 Abs. 2 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 34 Abs. 1 06.05.2012 01.07.2012 geändert SBE XII/4 300
Art. 34 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 34 Abs. 1 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 34 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 34 Abs. 4 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 34a 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 34b 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 34b Abs. 2 05.05.2019 01.07.2019 geändert SBE 2019 17
Art. 34b Abs. 4 05.05.2019 01.07.2019 eingefügt SBE 2019 17
Art. 35 Abs. 2 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 282
Art. 35 Abs. 3 01.05.2016 01.01.2017 geändert SBE 2016 14
Art. 35 Abs. 3bis 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 37 Abs. 2 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Titel 5.3. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 39 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 39a 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 39b 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 40 03.05.2009 03.05.2009 totalrevidiert SBE XI/3 185
Art. 40 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 40 Abs. 1 05.09.2021 01.01.2023 geändert SBE 2022 53
Art. 40 Abs. 1, a. 05.09.2021 01.01.2023 eingefügt SBE 2022 53
Art. 40 Abs. 1, b. 05.09.2021 01.01.2023 eingefügt SBE 2022 53
Art. 40 Abs. 1, c. 05.09.2021 01.01.2023 eingefügt SBE 2022 53
Art. 44 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 46 Abs. 1 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 282
Art. 47 Abs. 1 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 282
Art. 49 06.05.2012 01.01.2013 Sachüberschrift geänd. SBE XII/4 281
Art. 49 Abs. 2 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 281
Art. 49 Abs. 3 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 281
Art. 49 Abs. 4 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 281
Art. 49 Abs. 5 06.05.2012 01.01.2013 geändert SBE XII/4 281
Art. 49 Abs. 6 06.05.2012 01.01.2013 aufgehoben SBE XII/4 281
Art. 49 Abs. 7 06.05.2012 01.01.2013 aufgehoben SBE XII/4 281
Art. 50 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 51 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 51a 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 53 04.05.2014 01.07.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 28
Art. 53 Abs. 1 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 55 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 56 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 57 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Art. 58 04.05.2014 01.07.2014 Sachüberschrift geänd. SBE 2014 28
Art. 58 Abs. 2 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 58 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 59 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung SBE Fundstelle
Art. 60 04.05.2014 01.07.2014 aufgehoben SBE 2014 28
Titel 9. 05.05.2019 01.07.2019 geändert SBE 2019 17
Art. 61 05.05.2019 01.02.2020 Sachüberschrift geänd. SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 1 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 1, a. 05.05.2019 01.02.2020 geändert SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 1, b. 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 1, c. 05.05.2019 01.02.2020 aufgehoben SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 1, d. 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 1, e. 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 1, f. 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 2 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 61 Abs. 2 05.09.2021 01.01.2023 geändert SBE 2022 53
Art. 61 Abs. 3 05.05.2019 01.02.2020 eingefügt SBE 2020 01
Art. 63 Abs. 2 03.05.2009 03.05.2009 geändert SBE XI/3 185
Art. 63 Abs. 3 03.05.2009 03.05.2009 geändert SBE XI/3 185
Art. 63 Abs. 3 04.05.2014 01.07.2014 geändert SBE 2014 28
Art. 63 Abs. 3bis 04.05.2014 01.07.2014 eingefügt SBE 2014 28
Art. 63 Abs. 4 04.05.2008 01.01.2009 geändert SBE X/7 519
Art. 63 Abs. 4 03.05.2009 03.05.2009 geändert SBE XI/3 185
Art. 63 Abs. 5 04.05.2008 01.01.2009 eingefügt SBE X/7 519
Art. 63 Abs. 5 03.05.2009 03.05.2009 geändert SBE XI/3 185
Art. 63 Abs. 5 05.05.2019 01.07.2019 geändert SBE 2019 17