32 provisions
Art. 1 I. Organisation der Kantonspolizei (1.1.)
Gliederung
1 Die Kantonspolizei ist in Abteilungen unterteilt.
2 Die Abteilungen stehen unter der Leitung von Polizeioffizierinnen oder -offizieren; diese bilden den Kommando-Führungsstab, welcher unter der Leitung der Polizeikommandantin oder des Polizeikommandanten steht.
3 Die Abteilungen können in Dienststellen und Polizeiposten unterteilt werden.
Art. 2
Informationspflicht
1 Die Polizeikommandantin oder der Polizeikommandant hat das Departement Inneres und Sicherheit in geeigneter Form über die Aufgabenerfüllung
und die Bewältigung von Ereignissen zu informieren. *
1) bGS 521.1
* vgl. Änderungstabelle am Schluss des Erlasses
Art. 3 Lf. Nr. / Abl. 806 1
Kader
1 Das Kader der Kantonspolizei besteht aus dem Kommando-Führungsstab,
der Chefin oder dem Chef Stabsdienste, den Stellvertretungen der Abteilungschefinnen oder Abteilungschefs sowie Personen mit besonderen Führungsfunktionen.
2 Das Kader unterstützt die Polizeikommandantin oder den Polizeikommandanten in den Führungsaufgaben.
Art. 4
Aufgaben
1 Die Kantonspolizei erfüllt die ihr vom Gesetz, vom Regierungsrat oder vom
Art. 5 Departement Inneres und Sicherheit zugewiesenen Aufgaben. *
Dienstbetrieb
1 Die Polizeikommandantin oder der Polizeikommandant bestimmt die Personalstärke der Abteilungen und Polizeiposten; es ist eine ausreichende Polizeipräsenz auf dem Kantonsgebiet sicherzustellen.
2 Soweit dies für den betrieblichen Ablauf oder Einsatz notwendig ist, erlässt
das Polizeikommando Dienstbefehle oder Weisungen.
3 Für die einzelnen Funktionen erstellt das Polizeikommando Stellenbeschriebe und bei Bedarf Pflichtenhefte. *
Art. 6
Dienstweg
1 Die Polizeiangehörigen haben in dienstlichen Angelegenheiten den Dienstweg einzuhalten.
Art. 7
Standorte
1 Das Polizeikommando befindet sich in Herisau.
2 In Herisau, Teufen und Heiden befinden sich Regionalposten, welche
durch weitere Posten ergänzt werden können. *
3 Die Gemeinden verpflichten sich, der Kantonspolizei bei Bedarf ausreichende und geeignete Arbeitsräume gegen angemessene Entschädigung
zur Verfügung zu stellen.
Art. 7a * Kantonale Notrufzentrale
1 Die von der Kantonspolizei geführte Kantonale Notrufzentrale koordiniert
die Einsätze zu Gunsten der Bevölkerung und der Hilfesuchenden. Sie fungiert als Alarmzentrale für die Blaulichtorganisationen und den Bevölkerungsschutz, daneben erfüllt sie Koordinationsaufgaben zu den Bundesstellen, dem Grenzwachtkorps, der Armee sowie ausserkantonalen Polizeikorps.
2 Die Notrufzentrale befindet sich am Standort des Polizeikommandos.
Art. 8
Zuteilung des Arbeitsortes
1 Die Personalzuweisung erfolgt durch die Polizeikommandantin oder den
Polizeikommandanten. Bei einem Wechsel der Zuweisung ist auf die persönlichen Verhältnisse der Betroffenen angemessen Rücksicht zu nehmen.
2 Die Polizeikommandantin oder der Polizeikommandant kann auch Arbeitsplatz- Zuweisungen ausserhalb des Kantons, in einem Kompetenz- oder
Dienstleistungszentrum des Polizeikonkordates oder des Bundes anordnen.
Art. 9
Polizeiverstärkung
1 Die Kantonspolizei ist in Absprache mit dem Amt für Militär- und Bevölkerungsschutz für die Ausbildung und den Einsatz der Polizeiverstärkung verantwortlich.
2 Im Einsatz untersteht die Polizeiverstärkung direkt der Polizeikommandantin oder dem Polizeikommandanten. *
Art. 10 II. Aus- und Weiterbildung (1.2.)
Fort- und Weiterbildung
1 Das Polizeikommando fördert die fachliche Fort- und Weiterbildung und die
körperliche Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden.
2 Es kann die Polizeiangehörigen zum Besuch von Fort- und Weiterbildungskursen verpflichten und vorübergehend zu anderen Amtsstellen abkommandieren.
3 Die fachliche Weiterbildung im Anschluss an die Polizeiausbildung und in
den Folgejahren erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen
Polizei-Institut, dem Ostschweizer Polizeikonkordat, der Ostschweizer Polizeikommandantenkonferenz sowie weiteren Ausbildungsstätten des In- und
Art. 11 Auslandes. *
Rückerstattung der Ausbildungskosten
1 Polizeiangehörige, die während der Polizeiausbildung oder im Verlauf der
ersten vier Jahre nach Abschluss der eidgenössischen Berufsprüfung freiwillig aus der Kantonspolizei austreten, oder Polizeiangehörige, denen in dieser Zeit fristlos gekündigt wird aus Gründen, die sie zu vertreten haben, haben dem Kanton die Ausbildungskosten zurückzuerstatten. *
1bis Zurückzuerstatten sind: *
a) * während der Polizeiausbildung bisher angefallene Kosten;
b) im ersten Jahr Fr. 35 000.--;
c) im zweiten Jahr Fr. 25 000.--;
d) im dritten Jahr Fr. 15 000.--;
e) im vierten Jahr Fr. 10 000.--;
f) * …
2 Der Regierungsrat kann in begründeten Fällen Ausnahmen von der Rückerstattungspflicht vorsehen.
Art. 12 III. Polizeiliche Daten (1.3.)
Polizeiliche Datensammlungen
1 Die elektronische Bearbeitung von polizeilichen Datensammlungen richtet
sich nach der Verordnung über die elektronische Bearbeitung von polizeilichen Datensammlungen2).
Art. 12a * Aufschaltung von Videoaufnahmen
1 Videoaufnahmen mit Personenidentifikation werden grundsätzlich ohne
Aufschaltung in der kantonalen Notrufzentrale gespeichert.
2) bGS 521.12
2 Sie können in der kantonalen Notrufzentrale aufgeschaltet werden:
a) unmittelbar aufgrund eines Alarms, der bei der Kantonspolizei nach
Drücken einer Alarm-Taste im überwachten Bereich eingeht;
b) auf Veranlassung einer Dienst habenden Person, wenn ein anderweitiger Alarm eingeht, der den überwachten Bereich betrifft;
c) auf Anweisung des Pikettoffiziers, wenn aufgrund der polizeilichen
Lagebeurteilung die Annahme gerechtfertigt ist, dass im überwachten
Bereich eine besondere Gefährdungssituation besteht.
3 Für eine unmittelbar notwendige Fahndung oder Sachverhaltsabklärung
können Sequenzen reproduziert und an Strafverfolgungsbehörden übergeben werden.
Art. 12b * Nachträgliche Einsichtnahme in gespeicherte Videoaufnahmen
1 In gespeicherte Videoaufnahmen wird im Übrigen nur auf Anweisung des
Staatsanwaltes bzw. der Staatsanwältin Einsicht genommen.
Art. 12c * Potokollierung
1 Sämtliche Aufschaltungen, Reproduktionen und Einsichtnahmen werden
protokolliert. Das Protokoll nennt den Grund des Zugriffs, die anordnende
Person sowie das Bildmaterial auf das zugegriffen wurde.
2 Das Datenschutzkontrollorgan entscheidet über Zeitpunkt und Periodizität
der Berichterstattung durch die Kantonspolizei.
Art. 12d * Datensicherheit
1 Die Videoaufzeichnungen sind geschützt aufzubewahren. Der Verlust oder
die Manipulation der Daten, etwa durch Diebstahl, unbefugte Vernichtung,
zufälligen Verlust, Fälschung oder widerrechtliche Verwendung, ist mittels
geeigneter Massnahmen zu verhindern.
2 Namentlich ist:
a) der Zutritt zum Speicherraum für Unberechtigte durch Einsatz geeigneter Massnahmen zu verunmöglichen;
b) dafür zu sorgen, dass die digitalen Speichermedien in einem in baulicher und klimatischer Hinsicht geeigneten Raum aufbewahrt werden;
c) ein unerwünschter Datentransfer in andere Systeme auszuschliessen.
Art. 12e * Datenschutzkontrollorgan
1 Das kantonale Datenschutzkontrollorgan überwacht die rechtmässige
Durchführung der Videoüberwachung und kontrolliert insbesondere, ob:
a) Aufschaltungen und nachträgliche Einsichtnahmen rechtmässig erfolgen;
b) Aufzeichnungsmaterial nach Massgabe von Art. 24 Abs. 3 des Polizeigesetzes3) gelöscht wird.
2 Das Datenschutzkontrollorgan ist in seiner Kontrolltätigkeit unabhängig und
erstattet dem Regierungsrat über festgestellte Mängel Bericht und beantragt
die erforderlichen Massnahmen.
Art. 13 IV. Präventiver Bundesstaatsschutz (1.4.)
Organisation
1 Die Polizeikommandantin oder der Polizeikommandant bezeichnet die Polizeiangehörigen, welche im Staatsschutzbereich tätig sind.
2 Bei dieser Aufgabenbearbeitung sind die Polizeiangehörigen direkt der Polizeikommandantin oder dem Polizeikommandanten unterstellt.
3 Die Kantonspolizei erfüllt ihren Staatsschutzauftrag gemäss Weisungen
des Departements Inneres und Sicherheit und führt eine Geschäftskontrolle
Art. 14 über die eingegangenen und erledigten Aufträge oder Anfragen. *
Informationspflicht
1 Die Polizeikommandantin oder der Polizeikommandant informiert das Departement Inneres und Sicherheit über die Aufgabenerfüllung im Staatsschutzbereich. *
3) bGS 521.1
2. Abschnitt: Dienstverhältnis (2.)
Art. 15 I. Rechte und Pflichten der Polizeiangehörigen (2.1.)
Dienstpflicht
1 Die Polizeiangehörigen erfüllen ihren Dienst nach bestem Wissen und
Gewissen. Sie haben auch dann tätig zu werden, wenn damit Gefahren für
die eigene Person verbunden sind, es sei denn, dass das Ausmass der Gefahren in keinem angemessenen Verhältnis steht.
2 Der Gefahrenabwehr ist grundsätzlich Vorrang vor der Strafverfolgung zu
geben, insbesondere wenn das Leben oder die Gesundheit von Menschen
oder hochwertige Sachgüter bedroht sind.
3 Muss im Rahmen der Dienstausübung unmittelbarer Zwang angewendet
werden, so ist dieser, soweit es die Umstände zulassen, vorgängig schriftlich
oder mündlich anzudrohen.
4 Die Polizeiangehörigen müssen während ihrer Dienst- und Pikettzeit jederzeit erreichbar und innert nützlicher Frist einsatzbereit sein.
Art. 16
Annahme von Geschenken
1 Die Angehörigen der Kantonspolizei dürfen im Rahmen ihrer amtlichen Tätigkeit keine Geschenke oder andere Vorteile beanspruchen, annehmen
oder sich versprechen lassen. Ausgenommen sind die üblichen Gelegenheits- und Höflichkeitsgeschenke von geringem Wert. Das Polizeikommando
Art. 17 ist im Zweifelsfall zu orientieren. *
Pflichten ausser Dienst
1 Die Polizeiangehörigen haben wenn nötig, auch wenn sie nicht im Dienst
sind, einzugreifen, sofern dies ihnen zumutbar ist.
2 Sie können auch ausserhalb ihrer Arbeitszeit für besondere Einsätze oder
Pikettdienst- Leistungen herangezogen werden.
3 Sie haben in der Regel das vom Polizeikommando zur Verfügung gestellte
Kommunikationsmittel zu tragen. Einzelheiten und Ausnahmen von der
Tragpflicht regelt das Polizeikommando in einer Dienstvorschrift.
Art. 18
Arbeitszeit
1 Die Arbeitszeit richtet sich nach der Dienstplanung sowie nach besonderen
Weisungen.
2 Das Polizeikommando kann in Absprache mit dem Departement Inneres
und Sicherheit Teilzeitarbeit bewilligen. *
Art. 20 Art. 19 * …
Uniform und Bewaffnung
1 Der Polizeidienst erfolgt in der Regel bewaffnet und wird, abgesehen von
der Kriminalpolizei, in der Regel in Uniform ausgeführt. Über Ausnahmen
entscheidet das Polizeikommando.
2 Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft sind auf dem Arbeitsweg die
Waffe und das auf Empfang geschaltete Kommunikationsmittel mitzuführen. *
Art. 21
Ausrüstung
1 Uniform, Bewaffnung, benötigte Spezialausrüstungen und andere Ausrüstungsgegenstände werden durch das Polizeikommando beschafft und den
Polizeiangehörigen zur Verfügung gestellt.
2 Die Polizeiangehörigen sorgen für die Pflege und den Unterhalt des ihnen
anvertrauten Materials; sie haften dem Kanton gegenüber bei grobfahrlässigen oder vorsätzlichen Verlusten und Beschädigungen.
3 Defekte und Mängel an Waffen und Ausrüstungsgegenständen sind dem
Polizeikommando unverzüglich zu melden. Instandstellungs- oder Wiederbeschaffungskosten gehen in der Regel zu Lasten des Kantons.
4 Bei Austritt oder Entlassung sind die anvertrauten Gegenstände und Akten
dem Polizeikommando zurückzugeben. Das Polizeikommando kann Ausnahmen vorsehen.
Art. 22
Namensschild
1 Im Polizeieinsatz wird auf der Uniform in der Regel ein Namensschild getragen.
2 In besonderen Situationen oder bei Sondereinsätzen kann auf das Tragen
des Namensschildes verzichtet werden.
3 Das Namensschild entbindet nicht von der im Polizeigesetz4) festgelegten
Ausweispflicht.
4 Das Polizeikommando regelt die Einzelheiten.
Art. 23
Schusswaffengebrauch
1 Polizeiangehörige melden jeden Schusswaffengebrauch unverzüglich dem
Polizeikommando.
2 Der Einsatz von Spezialwaffen wird von der Polizeikommandantin oder
vom Polizeikommandanten angeordnet oder in einer Dienstvorschrift oder
Weisung geregelt. *
3 Das Polizeikommando regelt die Einzelheiten.
Art. 23a * Erkennungsdienstliche Behandlung
1 Die Polizeiangehörigen werden bei Ihrem Eintreten in die Kantonspolizei
zum Zweck allfälliger Spurenausscheidungen daktyloskopisch und fotografisch erfasst. Im Bedarfsfall können ihnen im Rahmen des Bundesrechts5)
nachträglich auch Proben zur DNA-Analyse abgenommen werden. Bei
Korpsangehörigen, welche bereits eingetreten sind, jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennungsdienstlich behandelt worden sind, wird dies
nachgeholt.
2 Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kriminaltechnischen Dienstes werden neben der daktyloskopischen und fotografischen Erfassung
gleichzeitig Proben zur DNA-Analyse genommen.
Art. 24
Wohnsitz
1 Das Departement Inneres und Sicherheit kann Ausnahmen von der gesetzlichen Wohnsitzpflicht bewilligen, wenn *
a) achtenswerte persönliche Gründe der gesuchstellenden Person vorliegen, und
4) Art. 9 (bGS 521.1)
5) Art. 7 DNA-Profil-Gesetz (SR 363)
b) die Fahrzeit mit einem Motorfahrzeug vom ersuchten Wohnort zum
zugeteilten Dienstort nicht über 20 Minuten beträgt oder innerhalb
des Kantons liegt.
2 Keine Ausnahmebewilligungen werden für Angehörige des Kaders sowie
von Einzel- und Doppelposten erteilt.
Art. 25
Unfälle
1 Sind Polizeiangehörige auf einer Dienstfahrt mit einem privaten oder mit einem Dienstfahrzeug an einem Verkehrsunfall beteiligt, so ist, unabhängig
von der gesetzlichen Meldepflicht, unverzüglich das Polizeikommando in
Kenntnis zu setzen. Das Polizeikommando kann in jedem Fall eine Unfallaufnahme anordnen.
Art. 26
Haftbarkeit bei Unfällen
1 Polizeiangehörige haften dem Kanton für vorsätzlich oder grobfahrlässig
verursachte Schäden an Dienstfahrzeugen.
2 Für Schäden an privaten Fahrzeugen, welche während einer Dienstfahrt
verursacht wurden, gilt das Reglement über die Entschädigung von Inkonvenienzen, Spesen, Pikettdienst und ausserordentliche Arbeitszeit6). *
Art. 27
Private Motorfahrzeuge
1 Polizeiangehörige von Einzel- oder Doppelposten sind, sofern dem Posten
kein Dienstfahrzeug zugeteilt ist, verpflichtet, ihre privaten Motorfahrzeuge
jederzeit für dienstliche Zwecke einzusetzen.
2 Für die übrigen Polizeiangehörigen gilt diese Verpflichtung im Einsatzfall.
3 Es wird dafür eine Entschädigung ausgerichtet; Unterhalt und Reparaturen
gehen zu Lasten der Polizeiangehörigen.
Art. 28 II. Beförderungen (2.2.)
Dienstgrade
1 Die Kantonspolizei hat folgende Dienstgrade:
a) Polizeioffizierin / Polizeioffizier
6) REIS (bGS 142.211.1)
b) * Polizei-Adjutantin / Polizei-Adjutant (Adj)
c) * Polizei-Feldweibelin / Polizei-Feldweibel (Fw)
d) Polizei-Wachtmeisterin 1 und 2/Polizei-Wachtmeister 1 und 2 (Wm 1
und Wm 2)
e) * Polizei-Korporalin / Polizei-Korporal (Kpl)
f) * Polizei-Gefreite (Gfr)
g) * Polizistin / Polizist (Pol)
gbis * Polizistin / Polizist in Ausbildung (Pol i A)
Art. 29 h) Polizeiaspirantin / Polizeiaspirant
Begriff und Zuständigkeit
1 Als Beförderung im Polizeidienst gilt der Aufstieg in einen höheren Dienstgrad.
2 Beförderungen bis und mit Polizei-Adjutantin oder Polizei-Adjutant nimmt
das Departement Inneres und Sicherheit vor, darüber der Regierungsrat. *
3 Beförderungstermin ist in der Regel der 1. Januar.
Art. 30
Allgemeine Voraussetzungen
1 Beförderungen erfolgen aufgrund fachlicher und persönlicher Fähigkeiten.
Eine Grundvoraussetzung ist die bisherige Bewährung im Polizeidienst bzw.
in der ausgeübten Funktion.
2 Beförderungen hängen ausserdem von der Funktion und dem Dienstalter
der Polizeiangehörigen ab.
3 Während der Dauer eines Disziplinarverfahrens wird eine Beförderung in
der Regel aufgeschoben.
Art. 31
Dienstjahre
1 Für Beförderungen sind folgende Dienstjahre eine weitere Voraussetzung:
a) * Polizistin / Polizist in Ausbildung: Bestehen der Prüfung der Einsatzfähigkeit (PEF)
abis) * Polizistin / Polizist: Erfolgreicher Abschluss der eidgenössischen
Berufsprüfung
b) * Polizei-Gefreite: 3 Jahre nach Abschluss der eidgenössischen Berufsprüfung bzw. 4 Jahre nach Bestehen der PEF
c) * Polizei-Korporalin / Polizei-Korporal: 3 Jahre seit der Beförderung zur
oder zum Polizei-Gefreiten
d) * Polizei-Wachtmeisterin 2 / Polizei-Wachtmeister 2: 4 Jahre seit der
Beförderung zur Polizei-Korporalin / zum Polizei-Korporal
e) * Polizei-Wachtmeisterin 1 / Polizei-Wachtmeister 1: 4 Jahre seit der
Beförderung zur Polizei-Korporalin / zum Polizei-Korporal
f) * Polizei-Feldweibelin/Polizei-Feldweibel: 4 Jahre seit der Beförderung
zur Polizei-Wachtmeisterin 1 / zum Polizei- Wachtmeister 1
g) * Polizei-Adjutantin / Polizei-Adjutant 2 Jahre seit der Beförderung zur
Polizei-Feldweibelin/zum Polizei-Feldweibel
2 Bei Führungsfunktionen und beim Vorliegen ausserordentlicher Leistungen
kann das Departement Inneres und Sicherheit die für Beförderungsschritte
vorgesehenen Dienstjahre kürzen. *
3 Bei der Übernahme einer Führungsposition kann das Departement Inneres
und Sicherheit die direkte Beförderung in den dafür vorgesehenen Grad vornehmen. *
Art. 32 * Funktionen
1 Zu Polizei-Wachtmeisterinnen 1 oder Polizei-Wachtmeistern 1 können ernannt werden: *
a) die Chefin oder der Chef von Polizeiposten;
b) Polizeiangehörige, welche für besonders qualifizierte Spezialgebiete
zuständig sind;
c) Polizeiangehörige, welche eine Funktion bekleiden, die eine Beförderung zu höheren Graden erlaubt.
2 Zu Polizei-Feldweibelinnen oder Polizei-Feldweibeln können ernannt werden:
a) * die Stellvertreterin oder der Stellvertreter der Regionenchefs bzw. der
Dienstchefs;
b) * Polizeiangehörige, welche eine Funktion bekleiden, die eine Beförderung zu höheren Graden erlaubt.
c) * …
2bis Polizeiangehörige mit Spezialaufgaben erhalten zusätzlich die Bezeichnung „mit besonderen Aufgaben“ (mbA). *
3 Zu Polizei-Adjutantinnen oder Polizei-Adjutanten können ernannt werden:
a) * die Chefin oder der Chef der Regionalpolizeiposten;
b) * die Chefin oder der Chef eines Dienstes;
c) * Offizier-Stellvertreter oder die Chefin bzw. der Chef Stabsdienste.
Diese erhalten zusätzlich die Bezeichnung „ mit besonderen Aufgaben“ (mbA).
Art. 33 d) * …
Offizierinnen oder Offiziere
1 Die Beförderung zur Polizei-Offizierin oder zum Polizei-Offizier setzt in der
Regel die Führung einer Abteilung, eines Dienstleistungszentrums oder die
Funktion einer Chefin / eines Chefs Support und Personelles voraus. *
III. Besoldung und Entschädigungen (2.3.)
Art. 34–44 * …
IV. Diensthundewesen (2.4.)
Art. 45 Allgemeines
1 Die Haltung und Ausbildung von Diensthunden wird gefördert durch:
a) finanzielle Beiträge;
b) Beurlaubung der Polizeihundeführerinnen und -führer zu den Übungen, Kursen und Prüfungen;
c) Koordination des dienstlichen Einsatzes von Polizeihunden.
Art. 46 Anschaffung und Ausbildung
1 Die Anschaffung eines Polizeihundes muss vom Polizeikommando bewilligt
werden.
2 Das Polizeikommando kann Weisungen über die Ausbildung von Polizeihunden erlassen.
Art. 47 Finanzielle Beiträge
1 Für Diensthunde wird ein jährliches Futtergeld ausgerichtet.
2 Das Polizeikommando beteiligt sich an den Kosten für die Anschaffung von
Polizeihunden, für bauliche Einrichtungen im Zusammenhang mit der Hundehaltung sowie für tierärztliche Besuche.
3 Die Höhe der Beiträge bestimmt das Departement Inneres und Sicherheit. *
4 Das Polizeikommando kann die Entrichtung dieser Beiträge vom erfolgreichen Abschluss anerkannter jährlicher Prüfungen abhängig machen.
Art. 48 Versicherung
1 Es besteht eine Haftpflichtversicherung des Kantons für Diensthunde. Eine
allfällige Zusatzversicherung wird vom Polizeikommando bezahlt.
V. Disziplinarwesen (2.5.)
Art. 49 Massnahmen
1 Disziplinarmassnahmen sind:
a) der schriftliche Verweis;
b) die Versetzung im Dienst;
c) die vorübergehende Einstellung im Dienst;
d) die disziplinarische Entlassung.
2 Mehrere Disziplinarmassnahmen können miteinander verbunden werden.
Art. 50 Verfahren
1 Für die vorgesehenen Massnahmen sind zuständig:
a) die Polizeikommandantin oder der Polizeikommandant für den schriftlichen Verweis und die Versetzung im Dienst;
b) * das Departement Inneres und Sicherheit zusätzlich für die vorübergehende Einstellung im Dienst und für die disziplinarische Entlassung;
c) der Regierungsrat für die disziplinarische Entlassung, soweit sie fristlos erfolgt.
2 Das Verfahren richtet sich nach dem Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege7).
3 Rekurse haben keine aufschiebende Wirkung. Die Rekursbehörde kann eine gegenteilige Verfügung treffen8).
3. Abschnitt: Weitere Bestimmungen (3.)
I. Gebühren (3.1.)
Art. 51
1 Die Gebühren sind in der Verordnung über die Gebühren der Kantonspolizei geregelt9).
II. Massnahmen gegen Häusliche Gewalt und Stalking * (3.2.)
Art. 52 Häusliche Gewalt
1 Häusliche Gewalt liegt insbesondere vor, wenn Personen innerhalb einer
bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder partnerschaftlichen
Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt ausüben oder
androhen.
2 Die Kriterien für den Entscheid einer Wegweisung, eines Rückkehr-, eines
Annäherungs- oder eines Kontaktverbotes sind: *
a) Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sind ernsthaft gefährdet; sie
wurden verbal, psychisch, physisch oder sexuell konkret bedroht;
b) wiederholte Interventionen ohne vorgängige Wegweisung; jeder Fall
ist in Berücksichtigung der Kriterien und unter Miteinbezug früherer
Vorfälle neu zu beurteilen;
c) der Zustand der auszuweisenden Person ist für die Mitbewohnerin
oder den Mitbewohner aufgrund von Gewalttätigkeit, Aggressivität,
Unberechenbarkeit, massiver Drohung gegen die Gesundheit, das
Leben und oder die sexuelle Integrität nicht zumutbar.
7) VRPG (bGS 143.1)
8) Art. 36 Abs. 2 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (bGS 143.1)
9) bGS 521.13
d) * die nachstellende Person verfolgt den davon betroffenen Menschen
fortgesetzt, belästigt oder bedroht ihn und versetzt ihn so in Angst
und Schrecken (Stalking).
3 Wenn die Kriterien erfüllt sind, wird die Gewalt ausübende oder gewaltbereite Person weggewiesen aus:
a) dem gemeinsam benutzten Wohnraum, ungeachtet der Miet- oder
Eigentumsverhältnisse;
b) dem Wohnraum der gewaltbetroffenen Person.
4 Das Polizeikommando ist in Zusammenarbeit mit dem Departement Inneres und Sicherheit für die Bereitstellung der Informationsunterlagen an die
Betroffenen verantwortlich. *
5 Der Notfallzettel wird vom Polizeikommando bereitgestellt und aktualisiert.
6 Wenn die Kriterien erfüllt sind, wird die belästigende Person mit einem Annäherungsverbot belegt. Der Umfang des Annäherungsverbotes wird in der
Verfügung räumlich und distanzmässig begrenzt. *
Art. 52a * Stalking
1 Stalking liegt insbesondere dann vor, wenn eine Person einer anderen
nachstellt und beharrlich:
a) deren räumliche Nähe sucht;
b) unter Verwendung von Kommunikationsmitteln oder über Dritte Kontakt herzustellen versucht;
c) unter missbräuchlicher Verwendung von Daten Bestellungen von
Waren oder Dienstleistungen aufgibt;
d) sie mit der Verletzung von Leib und Leben, körperlicher Unversehrtheit, Gesundheit oder Freiheit ihrer selbst oder einer ihr nahestehenden Person bedroht, oder
e) eine andere vergleichbare Handlung vornimmt und dadurch ihre
Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt.
III. Gefahrenabwehr durch Private (3.3.)
Art. 53 Grossveranstaltungen
1 Das Polizeikommando verfügt bei Grossveranstaltungen die gemäss
Strassenverkehrsgesetz10) und den dazugehörenden Ausführungsbestimmungen notwendigen Verkehrsanordnungen und -beschränkungen.
2 Die Veranstalter haben rechtzeitig und mit der notwendigen Begründung
ein entsprechendes Gesuch zu stellen.
3 Das Erteilen der Bewilligung kann von der Gewährleistung eines angemessenen Ordnungs- und Sicherheitsdienstes abhängig gemacht werden11)
Art. 54 Uniformen und ähnliche Erkennungszeichen
1 Um Verwechslungen zu verhindern, ist es anderen im Sicherheitsbereich
im Kanton tätigen Personen untersagt, Uniformstücke, Abzeichen oder
Schriftzüge zu verwenden, die denjenigen der Kantonspolizei ähnlich sehen.
IV. Sicherheitskommission (3.4.)
Art. 55
1 Für die Bereiche Polizei, Armee, Bevölkerungsschutz und Feuerwehr
beruft das Departement Inneres und Sicherheit eine aus Vertreterinnen oder
Vertretern von Kanton und Gemeinden sowie Mitgliedern des Kantonalen
Führungsstabes und Fachspezialistinnen oder Fachspezialisten zusammengesetzte Sicherheitskommission. *
2 Die Kommission hat Beratungsfunktion, jedoch keine Weisungsbefugnis.
4. Abschnitt: Schlussbestimmungen (4.)
Art. 56 Dienstvorschriften
1 Die Polizeikommandantin oder der Polizeikommandant erlässt die erforderlichen Dienstvorschriften.
10)SR 741.01
Art. 37
Polizeigesetz (bGS 521.1)
Art. 57 Inkrafttreten
1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2003 in Kraft.
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
30.10.2006 01.01.2008 Art. 19 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 34 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 35 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 36 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 37 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 38 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 39 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 40 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 41 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 42 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 43 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
30.10.2006 01.01.2008 Art. 44 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
02.03.2010 15.03.2010 Erlasstitel geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 5 Abs. 3 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 7 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 7a eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 9 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 11 Abs. 1 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 11 Abs. 1bis eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 12a eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 12b eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 12c eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 12d eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 12e eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 16 Abs. 1 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 20 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 23 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 23a eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 26 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 28 Abs. 1, b) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 28 Abs. 1, c) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 28 Abs. 1, e) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 28 Abs. 1, f) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 28 Abs. 1, g) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 29 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 1, a) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 1, b) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 1, c) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 1, d) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 1, e) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 1, f) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 1, g) geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 31 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 32 totalrevidiert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 33 Abs. 1 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Titel 3.2. geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 52 Abs. 2 geändert 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 52 Abs. 2, d) eingefügt 1145 / 2010, S. 261
02.03.2010 15.03.2010 Art. 52 Abs. 6 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl.
02.03.2010 15.03.2010 Art. 52a eingefügt 1145 / 2010, S. 261
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 1 geändert 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 2, a) geändert 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 2, b) geändert 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 2, c) aufgehoben 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 2bis eingefügt 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 3, a) geändert 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 3, b) geändert 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 3, c) geändert 1182 / 2010, S. 1548
14.12.2010 14.12.2010 Art. 32 Abs. 3, d) aufgehoben 1182 / 2010, S. 1548
11.05.2015 01.01.2016 Art. 2 Abs. 1 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 4 Abs. 1 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 13 Abs. 3 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 14 Abs. 1 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 18 Abs. 2 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 24 Abs. 1 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 29 Abs. 2 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 31 Abs. 2 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 31 Abs. 3 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 47 Abs. 3 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 50 Abs. 1, b) geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 52 Abs. 4 geändert 1287 / 2015, S. 588
11.05.2015 01.01.2016 Art. 55 Abs. 1 geändert 1287 / 2015, S. 588
24.11.2020 01.07.2021 Art. 10 Abs. 3 geändert 1410 / 27.11.2020
24.11.2020 01.07.2021 Art. 11 Abs. 1 geändert 1410 / 27.11.2020
24.11.2020 01.07.2021 Art. 11 Abs. 1bis, a) geändert 1410 / 27.11.2020
24.11.2020 01.07.2021 Art. 11 Abs. 1bis, f) aufgehoben 1410 / 27.11.2020
24.11.2020 01.07.2021 Art. 28 Abs. 1, gbis eingefügt 1410 / 27.11.2020
24.11.2020 01.07.2021 Art. 31 Abs. 1, a) geändert 1410 / 27.11.2020
24.11.2020 01.07.2021 Art. 31 Abs. 1, abis) eingefügt 1410 / 27.11.2020
24.11.2020 01.07.2021 Art. 31 Abs. 1, b) geändert 1410 / 27.11.2020
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Erlasstitel 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 2 Abs. 1 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 4 Abs. 1 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 5 Abs. 3 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 7 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 7a 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 9 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 10 Abs. 3 24.11.2020 01.07.2021 geändert 1410 / 27.11.2020
Art. 11 Abs. 1 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 11 Abs. 1 24.11.2020 01.07.2021 geändert 1410 / 27.11.2020
Art. 11 Abs. 1bis 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 11 Abs. 1bis, a) 24.11.2020 01.07.2021 geändert 1410 / 27.11.2020
Art. 11 Abs. 1bis, f) 24.11.2020 01.07.2021 aufgehoben 1410 / 27.11.2020
Art. 12a 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 12b 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 12c 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 12d 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 12e 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 13 Abs. 3 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 14 Abs. 1 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 16 Abs. 1 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 18 Abs. 2 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 19 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 20 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 23 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 23a 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 24 Abs. 1 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 26 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 28 Abs. 1, b) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 28 Abs. 1, c) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 28 Abs. 1, e) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 28 Abs. 1, f) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 28 Abs. 1, g) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 28 Abs. 1, gbis 24.11.2020 01.07.2021 eingefügt 1410 / 27.11.2020
Art. 29 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 29 Abs. 2 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 31 Abs. 1, a) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 1, a) 24.11.2020 01.07.2021 geändert 1410 / 27.11.2020
Art. 31 Abs. 1, abis) 24.11.2020 01.07.2021 eingefügt 1410 / 27.11.2020
Art. 31 Abs. 1, b) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 1, b) 24.11.2020 01.07.2021 geändert 1410 / 27.11.2020
Art. 31 Abs. 1, c) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 1, d) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 1, e) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 1, f) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 1, g) 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 31 Abs. 2 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 31 Abs. 3 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.
Art. 32 02.03.2010 15.03.2010 totalrevidiert 1145 / 2010, S. 261
Art. 32 Abs. 1 14.12.2010 14.12.2010 geändert 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 2, a) 14.12.2010 14.12.2010 geändert 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 2, b) 14.12.2010 14.12.2010 geändert 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 2, c) 14.12.2010 14.12.2010 aufgehoben 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 2bis 14.12.2010 14.12.2010 eingefügt 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 3, a) 14.12.2010 14.12.2010 geändert 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 3, b) 14.12.2010 14.12.2010 geändert 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 3, c) 14.12.2010 14.12.2010 geändert 1182 / 2010, S. 1548
Art. 32 Abs. 3, d) 14.12.2010 14.12.2010 aufgehoben 1182 / 2010, S. 1548
Art. 33 Abs. 1 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 34 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 35 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 36 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 37 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 38 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 39 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 40 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 41 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 42 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 43 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 44 30.10.2006 01.01.2008 aufgehoben 1032 / 2006, S. 978
Art. 47 Abs. 3 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 50 Abs. 1, b) 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Titel 3.2. 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 52 Abs. 2 02.03.2010 15.03.2010 geändert 1145 / 2010, S. 261
Art. 52 Abs. 2, d) 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 52 Abs. 4 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588
Art. 52 Abs. 6 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 52a 02.03.2010 15.03.2010 eingefügt 1145 / 2010, S. 261
Art. 55 Abs. 1 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588