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Verordnung über die Luftseilbahnen mit Personenbeförderung ohne Bundeskonzession und die Skilifte

Appenzell Ausserrhoden · 763.11 · decree

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Contents: 9 provisions
  1. Art. 1
  2. Art. 2
  3. Art. 3
  4. Art. 4
  5. Art. 5
  6. Art. 6 den Regierungsrat rekurriert werden. *
  7. Art. 7 Massgabe des Gesetzes betreffend die Erhebung von Staatsgebühren. *
  8. Art. 8
  9. Art. 9

9 provisions

Art. 1

1 Für den Bau und Betrieb der nicht eidgenössisch konzessionierten Luftseilbahnen und der Skilifte gelten, soweit diese Verordnung keine abweichenden Bestimmungen enthält, die Vorschriften des Konkordats über die nicht eidgenössisch konzessionierten Luftseilbahnen und Skilifte sowie die von den Konkordatsorganen erlassenen ergänzenden Bestimmungen.

Art. 2

1 Die Erstellung einer Luftseilbahn, eines Schrägliftes oder eines Skiliftes ist in allen Fällen dem kantonalen Tiefbauamt zu melden. * 2 Handelt es sich um Anlagen, für die eine kantonale Bewilligung erforderlich ist, so ordnet das kantonale Tiefbauamt die Durchführung des Bewilligungsverfahrens an. * 1) SR 743.21 (aufgehoben per 1. Januar 2007) 2) bGS 763.1 3) aGS I/1 (heute: KV; bGS 111.1) * vgl. Änderungstabelle am Schluss des Erlasses Lf. Nr. / Abl. aGS V/696 1 763.11 Ausserrhodische Gesetzessammlung

Art. 3

1 Die Bewilligungsgesuche sind samt Plänen und Baubeschrieb während 30 Tagen auf der Kanzlei oder dem Bauamt der Gemeinde, auf deren Gebiet die Anlage errichtet oder betrieben wird, öffentlich aufzulegen und durch öffentliche Auskündung im Amtsblatt und im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde bekannt zu machen. 2 Einsprachen gegen das Projekt sind innert der Auflagefrist schriftlich beim kantonalen Tiefbauamt einzureichen. * 3 Die Gemeinde, auf deren Gebiet die Anlage errichtet oder betrieben wird, ist zur Stellungnahme einzuladen.

Art. 4

1 Der Regierungsrat entscheidet über die Verleihung des Enteignungsrechts. * 2 Das kantonale Tiefbauamt entscheidet über: * a) die Erteilung der Bau- und Betriebsbewilligung, die Bewilligungsdauer und die allfällige Kautionspflicht des Bewilligungsempfängers; b) die Änderung, die Erneuerung und den Widerruf der Bewilligungen; 3 Für kleine oder sonstwie nicht bedeutende Anlagen, wie demontable Übungslifte, Baubahnen etc., kann das kantonale Tiefbauamt Erleichterungen, insbesondere ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren, vorsehen. *

Art. 5

1 Dem Departement Bau und Volkswirtschaft obliegt die Aufsicht über den Vollzug des Konkordats. Es entscheidet in allen Fällen, in denen weder das kantonale Tiefbauamt noch ein Konkordatsorgan zuständig ist. * 2 Gegen Verfügungen des Departements Bau und Volkswirtschaft kann an

Art. 6 den Regierungsrat rekurriert werden. *

1 Die von den Konkordatsorganen verrechneten Kosten werden den Inhabern der unterstellten Anlagen belastet. Zur Deckung der kantonalen Aufwendungen wird ein Zuschlag erhoben. Ausserrhodische Gesetzessammlung 763.11 2 Das Departement Bau und Volkswirtschaft und das kantonale Tiefbauamt erheben für ihre Entscheide nebst den Kosten eine Staatsgebühr nach

Art. 7 Massgabe des Gesetzes betreffend die Erhebung von Staatsgebühren. *

1 Für die bauliche und technische Anpassung bereits bestehender Anlagen, die unter das Konkordat fallen, kann das kantonale Tiefbauamt in begründeten Fällen eine Übergangsfrist von höchstens 10 Jahren bewilligen. *

Art. 8

1 Der Regierungsrat ist befugt, weitere Ausführungsvorschriften4) zu erlassen und diese Verordnung Änderungen von Bundes- oder Konkordatsvorschriften anzupassen.

Art. 9

1 Diese Verordnung tritt mit ihrer Genehmigung durch das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement5) in Kraft. 4) Vgl. bGS 763.111 5) Das Eidg. Amt für Verkehr hat festgestellt, dass die Verordnung nicht genehmigungspflichtig ist; somit steht sie seit dem 3. November 1975 in Kraft. 763.11 Ausserrhodische Gesetzessammlung Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl. 24.10.1994 01.01.1995 Art. 2 Abs. 1 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 2 Abs. 2 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 3 Abs. 2 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 4 Abs. 1 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 4 Abs. 2 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 4 Abs. 3 eingefügt 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 5 Abs. 1 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 5 Abs. 2 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 6 Abs. 2 geändert 530 / 1994, S. 887 24.10.1994 01.01.1995 Art. 7 Abs. 1 geändert 530 / 1994, S. 887 09.09.2002 01.01.2003 Art. 5 Abs. 2 geändert 793 / 2002, S. 825 11.05.2015 01.01.2016 Art. 5 Abs. 1 geändert 1287 / 2015, S. 588 11.05.2015 01.01.2016 Art. 5 Abs. 2 geändert 1287 / 2015, S. 588 11.05.2015 01.01.2016 Art. 6 Abs. 2 geändert 1287 / 2015, S. 588 Ausserrhodische Gesetzessammlung 763.11 Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl. Art. 2 Abs. 1 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 2 Abs. 2 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 3 Abs. 2 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 4 Abs. 1 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 4 Abs. 2 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 4 Abs. 3 24.10.1994 01.01.1995 eingefügt 530 / 1994, S. 887 Art. 5 Abs. 1 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 5 Abs. 1 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588 Art. 5 Abs. 2 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 5 Abs. 2 09.09.2002 01.01.2003 geändert 793 / 2002, S. 825 Art. 5 Abs. 2 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588 Art. 6 Abs. 2 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887 Art. 6 Abs. 2 11.05.2015 01.01.2016 geändert 1287 / 2015, S. 588 Art. 7 Abs. 1 24.10.1994 01.01.1995 geändert 530 / 1994, S. 887

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