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6 provisions
Art. 1
Gegenstand
1 Diese Direktionsverordnung regelt
a die Höhe des genormten Betriebsaufwands im Rettungswesen,
b die Parameter zur Aus- und Weiterbildung in nichtuniversitären Gesundheitsberufen,
c * die Art, den Umfang und den Zeitpunkt der Datenlieferung der Leistungserbringer,
d * die unterversorgten Fachrichtungen im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung.
Art. 2
Genormter Betriebsaufwand im Rettungswesen
1 Der genormte Betriebsaufwand beträgt 1'759'301 Franken pro Jahr und Rettungsteam. *
2 Allfällige Abgeltungen für Leistungen im Rahmen des kantonalen Bevölkerungsschutz- und Zivilschutzgesetzes vom 19. März 2014 (KBZG)2) sind im Betrag nach Absatz 1 nicht enthalten.
Art. 3
Aus- und Weiterbildung in nichtuniversitären Gesundheitsberufen
1 Anhang 1 regelt, bei welchen nichtuniversitären Gesundheitsberufen sich die
Leistungserbringer an der Aus- und Weiterbildung beteiligen.
1) BSG 812.112
2) BSG 521.1
* Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
21-126
812.113 2
2 Anhang 2 regelt die Standards für die einzelnen nichtuniversitären Gesundheitsberufe.
3 Anhang 3 regelt die Gewichtung der Aus- und Weiterbildungen in nichtuniversitären Gesundheitsberufen.
4 Anhang 4 regelt die Abgeltungen für die einzelnen Aus- und Weiterbildungen
in nichtuniversitären Gesundheitsberufen.
Art. 4
Datenlieferungspflicht der Leistungserbringer
1 Die Erbringer von Spitalleistungen und die Geburtshäuser liefern dem Gesundheitsamt die Daten nach Anhang 5.
2 Die Erbringer von Rettungsleistungen liefern dem Gesundheitsamt die Daten
nach Anhang 6.
3 Die Leistungserbringer übermitteln dem Gesundheitsamt die Daten nach den
Ziffern 1 sowie 5 bis 9 des Anhangs 5 auf der elektronischen Plattform, die ihnen das Gesundheitsamt zur Verfügung stellt.
Art. 4a * Unterversorgte Fachrichtungen im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung
1 Als unterversorgte Fachrichtungen im Rahmen der Abgeltung von Weiterbildungsleistungen nach Artikel 31c SpVV gelten
a die Kinder- und Jugendmedizin,
b die Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.
2 Als unterversorgte Fachrichtungen im Rahmen der Förderung von Weiterbildungsstellen nach Artikel 31e SpVV gelten
a die Allgemeine Innere Medizin,
b die Psychiatrie und Psychotherapie,
c die Kinder- und Jugendmedizin,
d die Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.
Art. 5
Inkrafttreten
1 Diese Direktionsverordnung tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.
Bern, 23. November 2021 Der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektor: Schnegg
3 812.113
Änderungstabelle - nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung BAG-Fundstelle
23.11.2021 01.01.2022 Erlass Erstfassung 21-126
06.12.2022 01.01.2023 Ingress geändert 22-116
06.12.2022 01.01.2023 Art. 1 Abs. 1, c geändert 22-116
06.12.2022 01.01.2023 Art. 1 Abs. 1, d eingefügt 22-116
06.12.2022 01.01.2023 Art. 2 Abs. 1 geändert 22-116
06.12.2022 01.01.2023 Art. 4a eingefügt 22-116
06.12.2022 01.01.2023 Anhang 5 Inhalt geändert 22-116
09.12.2024 01.03.2025 Anhang 5 Inhalt geändert 25-007
03.12.2025 01.01.2026 Art. 2 Abs. 1 geändert 25-117
812.113 4
Änderungstabelle - nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung BAG-Fundstelle
Erlass 23.11.2021 01.01.2022 Erstfassung 21-126
Ingress 06.12.2022 01.01.2023 geändert 22-116
Art. 1 Abs. 1, c 06.12.2022 01.01.2023 geändert 22-116
Art. 1 Abs. 1, d 06.12.2022 01.01.2023 eingefügt 22-116
Art. 2 Abs. 1 06.12.2022 01.01.2023 geändert 22-116
Art. 2 Abs. 1 03.12.2025 01.01.2026 geändert 25-117
Art. 4a 06.12.2022 01.01.2023 eingefügt 22-116
Anhang 5 06.12.2022 01.01.2023 Inhalt geändert 22-116
Anhang 5 09.12.2024 01.03.2025 Inhalt geändert 25-007
1 812.113-A1
Anhang 1 zu Artikel 3 Absatz 1
(Stand 01.01.2022)
Die Leistungserbringer beteiligen sich bei den folgenden nichtuniversitären
Gesundheitsberufen an der Aus- und Weiterbildung:
a Berufliche Grundbildung (Sekundarstufe II):
1. Assistentin Gesundheit und Soziales EBA und Assistent Gesundheit und Soziales EBA
2. Fachfrau Gesundheit EFZ und Fachmann Gesundheit EFZ
3. Fachfrau Betreuung Menschen im Alter EFZ und Fachmann Betreuung Menschen im Alter EFZ
b Höhere Berufsbildung (Studiengänge Höhere Fachschule):
1. Diplomierte Pflegefachfrau HF und diplomierter Pflegefachmann HF
2. Diplomierte Fachfrau Operationstechnik HF und diplomierter Fachmann Operationstechnik HF
3. Diplomierte Rettungssanitäterin HF und diplomierter Rettungssanitäter HF
4. Diplomierte Biomedizinische Analytikerin HF und diplomierter Biomedizinischer
Analytiker HF
5. Diplomierte Dentalhygienikerin HF und diplomierter Dentalhygieniker HF
6. Diplomierte Radiologiefachfrau HF und diplomierter Radiologiefachmann HF
7. Diplomierte Aktivierungsfachfrau HF und diplomierter Aktivierungsfachmann HF
c Höhere Berufsbildung (Berufsprüfungen [BP] und Höhere Fachprüfungen [HFP]):
1. Eidgenössischer Fachausweis für Transportsanitäterin BP und Eidgenössischer Fachausweis für Transportsanitäter BP
2. Eidgenössischer Fachausweis für Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung
BP und Eidgenössischer Fachausweis für Fachmann Langzeitpflege und –
betreuung BP
3. Eidgenössischer Fachausweis für Fachfrau in psychiatrischer Pflege- und Betreuung BP und Eidgenössischer Fachausweis für Fachmann in psychiatrischer Pflege- und Betreuung BP
4. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in Nephrologiepflege HFP und Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in Nephrologiepflege HFP
5. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in Onkologiepflege HFP und Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in Onkologiepflege HFP
6. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in Psychiatriepflege HFP und Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in Psychiatriepflege HFP
2 812.113-A1
7. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in Diabetesfachberatung HFP und
Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in Diabetesfachberatung HFP
8. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in Infektionsprävention im Gesundheitswesen HFP und Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in Infektionsprävention im Gesundheitswesen HFP
9. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in Palliative Care HFP und Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in Palliative Care HFP
10. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in Biomedizinischer Analytik und
Labormanagement HFP und Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in Biomedizinischer Analytik und Labormanagement HFP
11. Eidgenössisches Diplom für Fachexpertin in geriatrischer und psychogeriatrischer Pflege HFP und Eidgenössisches Diplom für Fachexperte in geriatrischer
und psychogeriatrischer Pflege HFP
d Fachhochschulbildung (Studiengänge Fachhochschule):
1. Bachelor of Science in Pflege
2. Bachelor of Science in Physiotherapie
3. Bachelor of Science in Ergotherapie
4. Bachelor of Science Hebamme
5. Bachelor of Science in Ernährung und Diätetik
6. Master of Science in Pflege
e Weiterbildungen:
1. Diplomierte Expertin Intensivpflege Erwachsene NDS HF und diplomierter Experte Intensivpflege Erwachsene NDS HF
2. Diplomierte Expertin Intensivpflege Pädiatrie NDS HF und diplomierter Experte
Intensivpflege Pädiatrie NDS HF
3. Diplomierte Expertin Anästhesiepflege NDS HF und diplomierter Experte Anästhesiepflege NDS HF
4. Diplomierte Expertin Notfallpflege NDS HF und diplomierter Experte Notfallpflege NDS HF
5. CAS Forensisch psychiatrische Pflege und Betreuung
6. CAS Suizidprävention
1 812.113-A2
Anhang 2 zu Artikel 3 Absatz 2
(Stand 01.01.2022)
Für die einzelnen Gesundheitsberufe nach Anhang 1 gilt folgender Standard:
Beruf oder Berufsgruppe Standard
in Anzahl Wochen
Berufsgruppe Pflege und Betreuung, umfassend die Berufe
– Assistentin und Assistent Gesundheit und Soziales EBA
– Fachfrau und Fachmann Gesundheit EFZ
– Diplomierte Pflegefachfrau HF und diplomierter Pflegefachmann HF
– Bachelor of Science in Pflege
11.9 (Listenspitäler)
7.9 (Psychiatrie)
7.9 (Rehabilitationskliniken)
Diplomierte Fachfrau Operationstechnik HF und diplomierter Fachmann Operationstechnik HF 9.3
Diplomierte Rettungssanitäterin HF und diplomierter Rettungssanitäter HF 6.6
Diplomierte Biomedizinische Analytikerin HF und diplomierter Biomedizinischer
Analytiker HF 4.1
Diplomierte Radiologiefachfrau HF und diplomierter Radiologiefachmann HF 6.0
Diplomierte Aktivierungsfachfrau HF und diplomierter Aktivierungsfachmann HF 11.3
Bachelor of Science in Physiotherapie 4.9
Bachelor of Science in Ergotherapie 6.3
Bachelor of Science Hebamme 5
Bachelor of Science in Ernährung und Diätetik 16.0
1 812.113-A3
Anhang 3 zu Artikel 3 Absatz 3
(Stand 01.01.2022)
Die Aus- und Weiterbildungen in den Gesundheitsberufen nach Anhang 1 werden folgendermassen gewichtet:
Ausbildungsgewicht
Berufswahlvorbereitung
Einblickstag Gesundheitsberufe 0
Berufswahlpraktika Gesundheitsberufe 0
Berufliche Grundbildung
Assistentin und Assistent Gesundheit und Soziales EBA 1.0
Fachfrau und Fachmann Gesundheit EFZ 1.0
Fachfrau und Fachmann Gesundheit EFZ mit Kurs Erweiterte Allgemeinbildung 1.0
Fachfrau und Fachmann Gesundheit EFZ mit integrierter Berufsmaturität 1.0
Fachfrau und Fachmann Gesundheit Erwachsene EFZ 1.0
Berufspraktikum Fachmittelschule FMS 0
Praktikum Fachmaturität Gesundheit 0
Höhere Berufsbildung
Berufseinblick Pflege HF 0
Diplomierte Pflegefachfrau HF und diplomierter Pflegefachmann HF 1.0
Diplomierte Fachfrau Operationstechnik HF und diplomierter Fachmann Operationstechnik
HF 1.0
Diplomierte Rettungssanitäterin HF und diplomierter Rettungssanitäter HF 1.0
Diplomierte Biomedizinische Analytikerin HF und diplomierter Biomedizinischer Analytiker
HF 1.0
Diplomierte Dentalhygienikerin HF und diplomierter Dentalhygieniker HF 1.0
Diplomierte Radiologiefachfrau HF und diplomierter Radiologiefachmann HF 1.0
Diplomierte Aktivierungsfachfrau HF und diplomierter Aktivierungsfachmann HF 1.0
Fachhochschulbildung
Zusatzmodule A 0
Bachelor of Science in Pflege 1.0
Bachelor of Science in Physiotherapie 1.0
Bachelor of Science in Ergotherapie 1.0
Bachelor of Science Hebamme 1.0
Bachelor of Science in Ernährung und Diätetik 1.0
Zusatzmodule B 0
Weiterbildungen
Diplomierte Expertin Intensivpflege Erwachsene NDS HF und diplomierter Experte Intensivpflege Erwachsene NDS HF 0
Diplomierte Expertin Intensivpflege Pädiatrie NDS HF und diplomierter Experte Intensivpflege Pädiatrie NDS HF 0
2 812.113-A3
Ausbildungsgewicht
Diplomierte Expertin Anästhesiepflege NDS HF und diplomierter Experte Anästhesiepflege
NDS HF 0
Diplomierte Expertin Notfallpflege NDS HF und diplomierter Experte Notfallpflege NDS HF 0
1 812.113-A4
Anhang 4 zu Artikel 3 Absatz 4
(Stand 01.01.2022)
Die Aus- und Weiterbildungen in den Gesundheitsberufen nach Anhang 1 werden folgendermassen abgegolten:
Abgeltung pro Lehrstelle oder Ausbildungsgang
Abgeltung pro
Ausbildungswoche
in CHF
Abgeltung pro
Ausbildungstag
in CHF
Berufswahlvorbereitung
Einblickstag Gesundheitsberufe 190.00
Berufswahlpraktika Gesundheitsberufe 95.00
Berufliche Grundbildung
Assistentin und Assistent Gesundheit und
Soziales EBA 75.34
Fachfrau und Fachmann Gesundheit EFZ 57.89
Fachfrau und Fachmann Gesundheit EFZ mit
Kurs Erweiterte Allgemeinbildung 240.05
Fachfrau und Fachmann Gesundheit EFZ mit
integrierter Berufsmaturität 273.22
Fachfrau und Fachmann Gesundheit Erwachsene EFZ 87.46
Berufspraktikum Fachmittelschule FMS 235.00
Praktikum Fachmaturität Gesundheit 0.00
Höhere Berufsbildung
Berufseinblick Pflege HF 150.00
Diplomierte Pflegefachfrau HF und diplomierter Pflegefachmann HF 300.00
Diplomierte Fachfrau Operationstechnik HF
und diplomierter Fachmann Operationstechnik HF
300.00
Diplomierte Rettungssanitäterin HF und diplomierter Rettungssanitäter HF 300.00
Diplomierte Biomedizinische Analytikerin HF
und diplomierter Biomedizinischer Analytiker
HF
300.00
Diplomierte Dentalhygienikerin HF und diplomierter Dentalhygieniker HF 300.00
Diplomierte Radiologiefachfrau HF und diplomierter Radiologiefachmann HF 300.00
Diplomierte Aktivierungsfachfrau HF und diplomierter Aktivierungsfachmann HF 300.00
Fachhochschulbildung
Zusatzmodule A 0.00
Bachelor of Science in Pflege 450.00
2 812.113-A4
Abgeltung pro Lehrstelle oder Ausbildungsgang
Abgeltung pro
Ausbildungswoche
in CHF
Abgeltung pro
Ausbildungstag
in CHF
Bachelor of Science in Physiotherapie 300.00
Bachelor of Science in Ergotherapie 300.00
Bachelor of Science Hebamme 300.00
Bachelor of Science in Ernährung und Diätetik 300.00
Zusatzmodule B 0.00
Weiterbildungen
Diplomierte Expertin Intensivpflege Erwachsene NDS HF und diplomierter Experte Intensivpflege Erwachsene NDS HF
26’000.00
Diplomierte Expertin Intensivpflege Pädiatrie
NDS HF und diplomierter Experte Intensivpflege Pädiatrie NDS HF
26’000.00
Diplomierte Expertin Anästhesiepflege NDS
HF und diplomierter Experte Anästhesiepflege NDS HF
26’000.00
Diplomierte Expertin Notfallpflege NDS HF
und diplomierter Experte Notfallpflege NDS
HF
26’000.00
1 812.113-A5
Anhang 5 zu Artikel 4 Absatz 1
(Stand 01.03.2025)
Die Erbringer von Spitalleistungen und die Geburtshäuser liefern dem Gesundheitsamt insbesondere folgende Daten:
Leistungserbringer
Spitalversorgung Periodizität
und Frist
Art der Erhebung
und Lieferung
Rechtsgrundlage
1 Erbringer von
und Geburtshäuser
Krankenhausstatistik nach
Vorgaben der GSI
jährlich, drei Monate nach Ende
des Kalenderjahres
elektronisch über
SpiGes1
Art. 127
SpVG2
2 Erbringer von
und Geburtshäuser
Geschäftsbericht bestehend aus
- Jahresrechnung
- Bilanz,
- Erfolgsrechnung,
- Mittelflussrechnung,
- Eigenkapitalnachweis,
- Anhang
- Jahresbericht
jährlich, sechs
Monate nach
Ende des Geschäftsjahres
3 Erbringer von
und Geburtshäuser
Leistungsdaten gemäss
Vorgabe des Gesundheitsamts
vierteljährlich,
20 Tage nach
Quartalsende
4 Erbringer von
und Geburtshäuser
Sammelrechnungen gemäss Vorgabe des Gesundheitsamts
jährlich, gemäss
Auftrag
5 Erbringer von
und Geburtshäuser
Erhebung SpiGes nach
Vorgaben der GSI
jährlich, drei Monate nach Ende
des Kalenderjahres
elektronisch über
SpiGes
Art. 127 SpVG
6 … … … … …
1 Spitalstationäre Gesundheitsversorgung
2 Spitalversorgungsgesetz vom 13. Juni 2013 (SpVG; BSG 812.11)
2 812.113-A5
Leistungserbringer
Spitalversorgung Periodizität
und Frist
Art der Erhebung
und Lieferung
Rechtsgrundlage
7 … … … … …
8 … … … … …
9 Erbringer von
ambulanten
in der Psychiatrie
Ambulante und tagesklinische Spitalversorgungsleistungen nach Leistungsvertrag und Vorgaben der GSI
jährlich, drei Monate nach Ende
des Kalenderjahres
10 Erbringer von
und Geburtshäuser
Daten zur Qualitätssicherung (Qualitätsindikatoren,
Angaben zur Struktur-,
Prozess- und Ergebnisqualität)
gemäss Auftrag elektronisch Art. 127 SpVG
11 Listenspitäler
und Listengeburtshäuser
ITAR_K-Modell
(integriertes Tarifmodell
Kostenträgerrechnung
nach Rekole®)
jährlich, vier Monate nach Ende
des Kalenderjahres
Art. 15 elektronisch
VKL1,
Art. 127 SpVG
12 Listenspitäler
und Listengeburtshäuser
Daten zur Ausübung des
Rückgriffrechts des Kantons nach Artikel 79a KVG
vierteljährlich,
ein Monat nach
Quartalsende
und Art. 79a
KVG2
13 Listenspitäler Konzept zur Sicherstellung der Spitalseelsorge
sofort nach Änderungen des
Konzepts
14 Listenspitäler Tätigkeitsbericht zur Spitalseelsorge
jährlich am 31.
März
15 Erbringer von
und Geburtshäuser
Statistik der Sozialmedizinischen Institutionen
(BFS)
jährlich, drei Monate nach Ende
des Kalenderjahres
elektronisch Art. 84a Abs.
1 Bst. f KVG
1 Verordnung des Bundesrates vom 3. Juli 2002 über die Kostenermittlung und die Leistungserfassung durch Spitäler, Geburtshäuser und Pflegeheime in der Krankenversicherung (VKL; SR
832.104)
2 Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10)
3 812.113-A5
Leistungserbringer
Spitalversorgung Periodizität
und Frist
Art der Erhebung
und Lieferung
Rechtsgrundlage
16 Erbringer von
Ist-Stellenplan für Pflege
und Betreuung sowie für
medizin-technische und
medizin-therapeutische
nichtuniversitäre Gesundheitsberufe
jährlich, vier Monate vor Ende
des Kalenderjahres
17 Erbringer von
Höhe der tatsächlich erbrachten Ausbildungsleistung
jährlich, zwei
Monate nach
Ende des Kalenderjahres
1 812.113-A6
Anhang 6 zu Artikel 4 Absatz 2
(Stand 01.01.2022)
Die Erbringer von Rettungsleistungen liefern dem Gesundheitsamt insbesondere
folgende Daten:
Rettungswesen Periodizität Zeitpunkt Art der
Lieferung Rechtsgrundlage
Geschäftsbericht bestehend aus Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung,
Mittelflussrechnung, Eigenkapitalnachweis, Anhang) und Jahresbericht
jährlich
sechs Monate
nach Jahresabschluss
in Papierform
und elektronisch
Art. 127 SpVG1
Kostenstellenrechnung jährlich vier Monate nach
Jahresabschluss elektronisch Art. 127 SpVG
Kostendaten der letzten drei Jahre alle drei
Jahre per Ende Mai elektronisch Art. 127 SpVG
Daten zur Qualitätssicherung (Qualitätsindikatoren, Angaben zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität)
gemäss Auftrag
in Papierform
und elektronisch
Art. 127 SpVG
Einsatzzahlen (gem. Definition im Leistungsvertrag), sofern sie nicht im System AVANTI erfasst sind
jährlich drei Monate nach
Jahresabschluss
Information zu Personal, Standorten
und Fahrzeugen (gem. Definition im
Leistungsvertrag)
jährlich drei Monate nach
Jahresabschluss
Controllingdatei (inkl. Personalstatistik)
und Stellenplan für den Vollzug von Art.
31 bis 40 SpVV2
jährlich drei Monate nach
Jahresabschluss
Aus- und Weiterbildungsleistungen Periodizität Zeitpunkt Art der
Lieferung Rechtsgrundlage
Ist-Stellenplan für Pflege und Betreuung
sowie für medizin-technische und medizin-therapeutische nichtuniversitäre Gesundheitsberufe
jährlich vier Monate vor
Ende des Kalenderjahres
Höhe der tatsächlich erbrachten Ausbildungsleistung
jährlich zwei Monate nach
Ende des Kalenderjahres
1 Spitalversorgungsgesetz vom 13. Juni 2013 (SpVG; BSG 812.11)
2 Spitalversorgungsverordnung vom 23. Oktober 2013 (SpVV; BSG 812.112)