Art. 1 OGS 1991, 62 / ABl 1991, 582
Eidgenössische Jagdbanngebiete
1 Gemäss bundesrätlicher Verordnung3) bestehen folgende eidgenössische Jagdbanngebiete:
a. * Banngebiet Hutstock (Obwalden und Nidwalden): Grenzen: Von der
Storegg (P. 1742) den Fussweg hinunter bis an den Luterseebach
und diesem entlang zur Engelberger-Aa; der Engelberger-Aa entlang aufwärts bis zur Einmündung des Trüebenbaches, weiter der
Kantonsgrenze folgend über Bitzistock (P. 1895), den Laubergrat
(P. 2449.9), Rotstöckli bis zum Jochstock (P. 2563.5) und hinunter
zum Jochpass (P. 2209.2). In nordwestlicher Richtung zum Graustock (P. 2661.8), dem Grat folgend zum Fikenloch (P. 2406), dann
dem markierten Fussweg entlang gegen Follenseeli, Hengliboden,
zum Henglibach. Von der Henglibachbrücke in nördlicher Richtung
zum Fuss des Tannenstockes (Markierung), dann weiter nördlich
zum Fuss der Barglenkante (P. 2515). Von hier in südwestlicher
Richtung am Fuss des Felsens folgend bis zu den Türmli (Markierung), am südlichen Ende des Tannenbandes in westlicher Richtung
hinauf über den Grat (P. 2305) und hinunter zur Bettenalpschrote
(Markierung und Hinweistafeln), dem Fuss des Felsens folgend über
Heumatt zum Bettenalpbach, diesem abwärts folgend bis Hugschwendistrasse und dieser entlang bis zur Waldmattbrücke. Von
hier in östlicher Richtung dem Bächlein aufwärts bis zur Unterbodenstrasse (Einmündung Fomattweg), auf der Strasse nördlich nach
Rütigraben-Turrenbach und weiter der Rütistrasse folgend bis zur
Bergstation der Rütialpbahn. Dann den Weg aufwärts über Ober
Stafel und Gruebi bis an die Kantonsgrenze (P. 2204) und dieser in
nördlicher Richtung folgend bis Storegg (P. 1742).
3) SR 922.31
b. * Banngebiet Hahnen (Obwalden): Grenzen: Vom Restaurant Ende
der Welt an dem Bärenbach aufwärts bis zum Teufelsstein und von
da in gerader Richtung bis Sättelistock (P. 2636.9), der Kantonsgrenze entlang über Planggengrat, Laucherenstock, Ruchstock, Rot-
Grätli, Engelberger-Rotstock, Wissigstock, Stotziberggrat bis Wissberg (P. 2627.2). Von da in westlicher Richtung über die Felskante,
übers Leiterli und über die Felskante zum Chalberdössli und hinunter zum Tätschbach (Markierung). Den Bach abwärts bis oberhalb
Wasserfassung (Markierung) und von hier zur Dagenstalhütte. Dann
dem markierten Wanderweg nach abwärts bis zur Klosterhütte im
unteren Dagenstal. Von dort in westlicher Richtung dem Waldrand
folgend bis zum Wanderweg, danach dem Wanderweg folgend bis
zu dessen letzter Kehre. Von dort in gerader Linie abwärts bis zum
Kiessammelbecken am Chüelauibach, dem Spazierweg nach Wegscheid-Rütelihöhe-Holzgass-Tellenstein-Matter, Berg-Winkelstein-
Waldrand Schwändi, weiter den Markierungen bis zum Stall Vorderist Rüti, Vorderhorbis, dem Waldrand entlang bis hinter das Restaurant Ende der Welt, im linken Winkel den Markierungen folgend bis
zum Bärenbach.
c. * Banngebiet Bannalp-Walenstöcke (Obwalden): Grenzen: Von Rigidalstock (P. 2593) in westlicher Richtung entlang dem Leiterligraben
bis Höhenkurve 2140. Von hier in nordwestlicher Richtung entlang
den Felsbändern bis Planggenegg und von da dem oberen Weg folgend über Spissegg bis Walenkreuz. Von da der Kantonsgrenze
entlang über Walegg bis Rigidalstock.
Art. 2
Kantonale Wildschutzgebiete
1 Als kantonale Wildschutzgebiete, in denen jede Jagdausübung verboten
ist, gelten:
a. * Städerried, Alpnach: Das Schongebiet umfasst die ganze Naturschutzzone. Die genauen Grenzen sind auf den Informationstafeln
ersichtlich. Diese befinden sich an folgenden Standorten: Koordinaten 2664.300/1200.640; 2664.800/1200.600; 2664.200/1200.360;
2665.280/1200.260. Ausgenommen ist die Jagd auf Kormorane im
Bereich der Sarner-Aa.
b. * Wichelsee: Von der Nationalstrassenunterführung Chernmatt über
das Stollenportal zum oberen Rand des Wartdossen. Von hier der
oberen Krete des Dossen folgend bis zum Etschidossen. Dem Dossen folgend nordwärts einschliessend das Felsband und, wo letzteres sich verliert, ab oberen Waldrand bei Etschi verlaufend bis zum
Stauwehr. Von hier der Sarneraa folgend bis zur ersten Fussgängerbrücke unterhalb des Stauwehrs. Von dort in direkter Linie über den
Kiessammler der Grossen Schliere zur Nationalstrassenunterführung Schlierenrüti. Von da der Nationalstrasse N8 entlang zur Nationalstrassenunterführung Chernmatt.
c. Giswilerstock: Von der Panoramastrasse bei Einmündung des Brosmattsträssli diesem entlang über Brosmatt bis Mittlist-Fluonalp
(P. 1582), von hier gegen Rüebenhütten (P. 1587), dann in südlicher
Richtung zu den Hochspannungsmasten (Dundelegg), westwärts
der Gemeindegrenze folgend bis Mändli (P. 2063), von da dem Grat
entlang nach der Chringen (P. 1915), von der Chringen abwärts der
Hochspannungsleitung folgend bis zum Jänzimattsträssli, diesem
und der Panoramastrasse entlang bis zur Einmündung des Brosmattsträssli.
d. * Sachsler Dorfbach: In 1000 m ü.M. vom Sachsler Dorfbach ausgehend der Wolflisbergstrasse folgend über Unterholz, entlang der
neuen Müllerenschwandstrasse bis zum Selibach, dem Selibach
nach bis zu dessen Ausgang, von da auf den Grat und allem Grat
entlang bis Büeldössli, Stockalp (P. 2028.8), Stuckli (P. 1800), in
Burgletsflue dem Waldrand entlang bis zur Erschliessungsstrasse,
dieser folgend bis zur Riederbergstrasse und darauf zum Sachsler
Dorfbach, von da dem Bach entlang bis zur Wolflisbergstrasse, dieser entlang bis zum Ausgangspunkt Sachsler Dorfbach.
e. Ranft: Vom Hotel Paxmontana in gerader östlicher Linie der
Starkstromleitung EWO folgend über die Grosse Melchaa bis in die
Strasse Kerns-St. Niklausen-Melchtal, dieser Strasse in südlicher
Richtung entlang bis zur Starkstromleitung EWO, die die Strasse
von Engiberg Richtung Flüeli überquert, der Starkstromleitung in
westlicher Richtung folgend über die Grosse Melchaa bis in die
Strasse Flüeli-Melchtal und der Strasse in nördlicher Richtung entlang bis zum Hotel Paxmontana.
f. * Wasserwild-Schongebiete Sarnersee-Nord und Sarneraa: Die Jagd
auf Wasserwild ist unterhalb (nördlich) der durch Bojen und Uferzeichen markierten Wasserlinie Seehof, Sachseln, bis zur Einmündung
des Gerengräbli in den Sarnersee, Wilen, auf der Wasserfläche und
am angrenzenden Ufer bis zu einer Landtiefe von 50 m sowie in einem beidseitig 10 m breiten Uferstreifen entlang der Sarneraa zwischen Sarnersee-Nord und Wichelsee verboten.
g. Eugenisee Engelberg: Die Jagd auf Wasserwild ist auf dem ganzen
Eugenisee in Engelberg und am angrenzenden Ufer bis zu einer
Landtiefe von 50 m verboten.
h. * Hanenried, Sachseln: Das Gebiet ist abgegrenzt durch den Seeweg,
über den Radweg entlang der Schwerzbachstrasse, Zufahrt zur Liegenschaft Ried (Ried 2), Verbindungslinie zum östlichen Siedlungsrand am Seeufer (Ried Ost 55), ab dort Begrenzungslinie mit Uferabstand 50 Meter bis zum Bootssteg Zollhaus und zum Seeweg.
Art. 3
Anwendbare Vorschriften
1 Die Vorschriften der Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete4), über das Jagdverbot, das Tragen von Schusswaffen, die Wildhut
und die Hegeabschüsse sind auf die kantonalen Wildschutzgebiete sachgemäss anwendbar.
2 Der Regierungsrat kann in begründeten Ausnahmefällen zeitlich befristete Massnahmen zur Regulierung bestimmter Arten anordnen. *
4) SR 922.31
Art. 4 * Sondergebiete
1 Als Sondergebiete mit besonderen Abschussbestimmungen, welche in
den jährlichen Ausführungsbestimmungen über die Jagdausübung festgelegt werden, gelten:
a. * Sarneraatal: Vom Lopper der Kantonsgrenze entlang Richtung
Rengg bis Pilatus Kulm. Der Zahnradbahnlinie abwärts bis Ämsigen,
dem höheren Weg zur Schluecht folgend, nach der Vorderen Unteren Chretzenalp, weiter der Strasse entlang nach Lütholdsmatt und
bis Schybachbrücke; weiter in nördlicher Richtung aufwärts nach
Feldalp bis zur Kantonsgrenze (P. 1701); in westlicher Richtung der
Kantonsgrenze folgend bis zur Panoramastrasse, dieser weiter bis
zur Einmündung Brosmattsträssli, entlang dem Brosmattsträssli über
Fluonalp zur Rüebenhütte, dann in südlicher Richtung zu den Hochspannungsmasten (Dundelegg). Der Hochspannungsleitung folgend
bis zur Brünigstrasse, dieser entlang bis Abzweigung Obsee, der
Obseestrasse entlang bis Diesselbach, von hier auf der linksufrigen
Strasse dem Lungerersee entlang bis Kaiserstuhl, von hier der Brunnenmadstrasse folgend bis Brücke über Kl. Melchaa, der Strasse
folgend über Wägis, Altersboden, Flüeli, Sachseln, Edisried zur Kantonsstrasse. In Giswil Abzweigung Mörlistrasse, über gedeckte
Brücke über Laui nach Grossteil, Forst Wilen, Strasse über Husen
nach Stalden, der Kantonsstrasse folgend nach Ramersberg, über
Tumli zur Zimmertalstrasse, Schwandiriedstrasse, Schwarzenberg-
und Guberstrasse nach Schoried, über Chlewigen zur Schlierenbrücke der Kantonsstrasse, dieser folgend nach Alpnachstad, dem
See entlang zum Lopper.
b. * ...
Art. 5
Inkrafttreten
1 Diese Ausführungsbestimmungen treten auf den 1. Juni 19915) in Kraft.
5) Ursprüngliches Inkrafttretensdatum gestützt auf Art. 11c Abs. 1 des Publikationsgesetzes wiederhergestellt (vgl. OGS 2014, 26)
Informationen zum Erlass
Ursprüngliche Fundstelle: OGS 1991, 62 / ABl 1991, 582
geändert durch
- Nachtrag vom 25. Juni 1991, in Kraft seit 25. Juni 1991 (ABl 1991, 689),
- Nachtrag vom 9. Juni 1992, in Kraft seit 1. Juli 1992 (OGS 1993, 35),
- Nachtrag vom 25. Mai 1999, in Kraft seit 1. Juli 1999 (OGS 1999, 79),
- Nachtrag vom 27. Mai 2002, in Kraft seit 1. Juli 2002 (OGS 2002, 22),
- Nachtrag vom 3. Juni 2003, in Kraft seit 1. Juli 2003 (OGS 2003, 22),
- Nachtrag vom 25. Mai 2004, in Kraft seit 1. Juli 2004 (OGS 2004, 42),
- Nachtrag vom 31. Mai 2005, in Kraft seit 1. Juli 2005 (OGS 2005, 38),
- Nachtrag vom 29. Mai 2007, in Kraft seit 1. Juli 2007 (OGS 2007, 30),
- Nachtrag vom 2. Juni 2009, in Kraft seit 1. Juli 2009 (OGS 2009, 30),
- Nachtrag vom 7. Juni 2011, in Kraft seit 1. Juli 2011 (OGS 2011, 34),
- Nachtrag vom 26. Mai 2014, in Kraft seit 1. Juli 2014 (OGS 2014, 26),
- Nachtrag vom 2. Juni 2015, in Kraft seit 1. Juli 2015 (OGS 2015, 33),
- Nachtrag vom 30. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juli 2017 (OGS 2017, 34),
- Nachtrag vom 23. Mai 2023, in Kraft seit 1. August 2023 (OGS 2023,
14)
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Fundstelle
21.05.1991 01.06.1991 Erlass Erstfassung OGS 1991, 62 /
ABl 1991, 582
25.06.1991 25.06.1991 Art. 1 Abs. 1, a. geändert ABl 1991, 689
09.06.1992 01.07.1992 Art. 2 Abs. 1, d. geändert OGS 1993, 35
25.05.1999 01.07.1999 Art. 4 totalrevidiert OGS 1999, 79
27.05.2002 01.07.2002 Art. 2 Abs. 1, a. geändert OGS 2002, 22
27.05.2002 01.07.2002 Art. 2 Abs. 1, d. geändert OGS 2002, 22
03.06.2003 01.07.2003 Art. 4 totalrevidiert OGS 2003, 22
25.05.2004 01.07.2004 Art. 4 totalrevidiert OGS 2004, 42
31.05.2005 01.07.2005 Art. 4 totalrevidiert OGS 2005, 38
29.05.2007 01.07.2007 Art. 4 Abs. 1, a. geändert OGS 2007, 30
29.05.2007 01.07.2007 Art. 4 Abs. 1, b. aufgehoben OGS 2007, 30
02.06.2009 01.07.2009 Art. 4 Abs. 1, a. geändert OGS 2009, 30
07.06.2011 01.07.2011 Art. 2 Abs. 1, h. eingefügt OGS 2011, 34
26.05.2014 01.07.2014 Art. 1 Abs. 1, c. eingefügt OGS 2014, 26
02.06.2015 01.07.2015 Art. 2 Abs. 1, f. geändert OGS 2015, 33
30.05.2017 01.07.2017 Art. 1 Abs. 1, a. geändert OGS 2017, 34
30.05.2017 01.07.2017 Art. 1 Abs. 1, b. geändert OGS 2017, 34
30.05.2017 01.07.2017 Art. 2 Abs. 1, a. geändert OGS 2017, 34
30.05.2017 01.07.2017 Art. 2 Abs. 1, b. geändert OGS 2017, 34
30.05.2017 01.07.2017 Art. 2 Abs. 1, f. geändert OGS 2017, 34
23.05.2023 01.08.2023 Art. 3 Abs. 2 eingefügt OGS 2023, 14
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Fundstelle
Erlass 21.05.1991 01.06.1991 Erstfassung OGS 1991, 62 /
ABl 1991, 582
Art. 1 Abs. 1, a. 25.06.1991 25.06.1991 geändert ABl 1991, 689
Art. 1 Abs. 1, a. 30.05.2017 01.07.2017 geändert OGS 2017, 34
Art. 1 Abs. 1, b. 30.05.2017 01.07.2017 geändert OGS 2017, 34
Art. 1 Abs. 1, c. 26.05.2014 01.07.2014 eingefügt OGS 2014, 26
Art. 2 Abs. 1, a. 27.05.2002 01.07.2002 geändert OGS 2002, 22
Art. 2 Abs. 1, a. 30.05.2017 01.07.2017 geändert OGS 2017, 34
Art. 2 Abs. 1, b. 30.05.2017 01.07.2017 geändert OGS 2017, 34
Art. 2 Abs. 1, d. 09.06.1992 01.07.1992 geändert OGS 1993, 35
Art. 2 Abs. 1, d. 27.05.2002 01.07.2002 geändert OGS 2002, 22
Art. 2 Abs. 1, f. 02.06.2015 01.07.2015 geändert OGS 2015, 33
Art. 2 Abs. 1, f. 30.05.2017 01.07.2017 geändert OGS 2017, 34
Art. 2 Abs. 1, h. 07.06.2011 01.07.2011 eingefügt OGS 2011, 34
Art. 3 Abs. 2 23.05.2023 01.08.2023 eingefügt OGS 2023, 14
Art. 4 25.05.1999 01.07.1999 totalrevidiert OGS 1999, 79
Art. 4 03.06.2003 01.07.2003 totalrevidiert OGS 2003, 22
Art. 4 25.05.2004 01.07.2004 totalrevidiert OGS 2004, 42
Art. 4 31.05.2005 01.07.2005 totalrevidiert OGS 2005, 38
Art. 4 Abs. 1, a. 29.05.2007 01.07.2007 geändert OGS 2007, 30
Art. 4 Abs. 1, a. 02.06.2009 01.07.2009 geändert OGS 2009, 30
Art. 4 Abs. 1, b. 29.05.2007 01.07.2007 aufgehoben OGS 2007, 30