Art. 1
1 Für den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur wird der Ausbauschritt 2035 beschlossen. 2 Dieser umfasst: a. bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) folgende Massnahmen:1. La Plaine–Genf–Lausanne–Biel/Bienne: Leistungssteigerung und Kapazitätsausbau, 2. Lausanne–Brig: Kapazitätsausbau, 3. Lausanne–Bern: Kapazitätsausbau, 4. Bern–Neuenburg–Le Locle: Kapazitätsausbau und Beschleunigung, (Direktverbindung), 5. Delsberg–Basel: Kapazitätsausbau, 6. Biel/Bienne–Zürich und Bern–Zürich: Leistungssteigerung und Kapazitätsausbau, 7. Zofingen–Lenzburg: Kapazitätsausbau, 8. Zürich–Winterthur–Stein am Rhein und Tösstal: Kapazitätsausbau und Beschleunigung, 9. Zürich–Bülach–Schaffhausen: Kapazitätsausbau, 10. Zürich Stadelhofen–Zürcher Oberland und rechtes Zürichseeufer: Kapazitätsausbau, 11. Winterthur–Konstanz, Winterthur–Romanshorn und Winterthur–St. Gallen–St. Margrethen mit Doppelspur Rorschach–Rorschach Stadt: Kapazitätsausbau und Beschleunigung, 12. Ziegelbrücke–Linthal: Kapazitätsausbau, 13. Olten–Luzern: Kapazitätsausbau, 14. Luzern–Zug–Zürich: Kapazitätsausbau und Beschleunigung, inklusive Ausbau Bahnhof Ebikon (mit vier Perronkanten), 15. Integration Vorleistung für Meilibachtunnel; b. bei folgenden Infrastrukturbetreiberinnen Leistungssteigerungen oder Kapazitätsausbauten:1. Compagnie du chemin de fer Lausanne-Echallens-Bercher SA: Lausanne–Echallens, 2. Transports de la région Morges–Bière–Cossonay SA: Délices–Morges, 3. Transports Vallée-de-Joux–Yverdon-les-Bains–Sainte-Croix SA: Lausanne–Orbe, Yverdon–Valeyres, 4. Chemin de fer Montreux Oberland Bernois SA: Montreux–Les Avants– Zweisimmen, 5. Transports Publics du Chablais SA: Aigle–Monthey–Champéry, Aigle–Leysin, 6. Matterhorn Gotthard Infrastruktur AG: Visp–Zermatt, 7. Transports publics fribourgeois Infrastructure (TPF INFRA) SA: Broc Fabrique–Fribourg/Freiburg, 8. BLS Netz AG: Ferden–Mitholz–Frutigen (Vollausbau) und Frutigen–Wengi-Ey (Bahntechnik-Ausrüstung), Ausbau Bahnhof Brig, Bern–Niederscherli, Ausbau Bahnhof Ins, 9. Regionalverkehr Bern-Solothurn AG: Bern–Zollikofen, Bern–Deisswil, Bern–Gümligen Siloah, 10. Baselland Transport AG: Leimental–Basel, Waldenburg–Liestal, 11. Aare Seeland mobil AG: Solothurn–Flumenthal, 12. Aargau Verkehr AG: Berikon-Widen–Dietikon, 13. Sihltal Zürich Uetliberg Bahn AG: Sihltal, 14. Frauenfeld-Wil-Bahn AG: Frauenfeld–Wil einschliesslich neuer Haltestelle Wil West, 15. Rhätische Bahn AG: Bahnhof Landquart, St. Moritz–Tirano, Prättigau, 16. Schweizerische Südostbahn AG: Wädenswil–Einsiedeln einschliesslich neuer Haltestelle Wädenswil-Reidbach, Arth-Goldau–Pfäffikon, 17. Zentralbahn AG: Luzern–Interlaken Ost und Luzern–Engelberg, 18. Ferrovie Luganesi SA: Bioggio–Lugano Centro, 19. Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi SA: Locarno–Intragna; c. neue Haltestellen:1. SBB: St-Imier-La-Clef, Yverdon Y-Parc, Collombey-Muraz La Barme, Agy, Thun Nord, Dornach Apfelsee, Oensingen Dorf, Winterthur Grüze Nord, Bellinzona Piazza Indipendenza, Basel Morgartenring, 2. Transports de Martigny et Régions SA: Martigny-Expo, 3. Berner Oberland-Bahn AG: Wilderswil Flugplatz, 4. BLS Netz AG: Kleinwabern, 5. Chemins de fer du Jura SA: Noirmont Sous-la-Velle, 6. DB-Netz AG: Basel Solitude; d. betriebliche Anlagen; e. Bundesbeitrag zur Finanzierung von grenzüberscheitenden Massnahmen; f. verschiedene Einzelinvestitionen; g. Planungsarbeiten für den nächsten Ausbauschritt: Langfristperspektive, Planungen und Vorstudien, inklusive Studien Westschweiz (ArcExpress, Bypass Bussigny); h. Projektierung (inkl. Auflageprojekt) für Kapazitätsausbau Knoten Luzern (Durchgangsbahnhof); i. Projektierung für Kapazitätsausbau Knoten Basel (Herzstück der trinationalen S-Bahn Basel); j. Projektaufsicht; k. Projektierung des multifunktionalen Grimseltunnels in Abstimmung mit dem Netzprojekt der Swissgrid; l. erste Massnahmen zur Behebung negativer Auswirkungen des Fahrplans 2025 in der Westschweiz; m. Zürich–Chur: Kapazitätsausbau (Projektierung Doppelspurausbau Tiefenwinkel). 3 Der Bundesrat legt der Bundesversammlung bis 2026 eine Botschaft zu einem nächsten Ausbauschritt vor. Für diesen werden insbesondere folgende Massnahmen geprüft: a. Aarau–Zürich (Direktverbindung): Kapazitätsausbau; b. Knoten Luzern (Durchgangsbahnhof): Kapazitätsausbau; c. Knoten Basel (Herzstück der trinationalen S-Bahn Basel): Kapazitätsausbau; d. Lausanne–Bern: Beschleunigung und Kapazitätsausbau; e. Winterthur–St. Gallen: Beschleunigung; f. Behebung von Engpässen und Verdichtung des Angebotes im Agglomerations- und Regionalverkehr sowie Zugang zu den Tourismusregionen. 4 Werden die Mittel, die für die Massnahmen in Absatz 2 vorgesehen sind, nicht ausgeschöpft, so kann die Bundesversammlung über eine vorgezogene Umsetzung der unter Absatz 3 aufgeführten Massnahmen beschliessen. Eine Umwidmung von Mitteln ist möglich, wenn die in Absatz 3 aufgeführte Massnahme weit fortgeschritten ist und die weiteren Projektphasen aufgrund der fehlenden Mittel behindert würden. Fassung gemäss Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061). Eingefügt durch Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061). Fassung gemäss Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061). Fassung gemäss Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061). Fassung gemäss Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061). Eingefügt durch Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061). Eingefügt durch Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061). Eingefügt durch Ziff. I 2 des BB vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Aug. 2024 (AS 2024 338; BBl 2023 2061).