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Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen (Kanalisationsverordnung) Stadtratsbeschluss

Zürich (city) · 711.200 · ordinance

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In force since 1998-11-21, as the publisher states.

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Contents: 46 provisions
  1. Art. 1 A. Allgemeine Bestimmungen
  2. Art. 2
  3. Art. 3
  4. Art. 4
  5. Art. 5
  6. Art. 6
  7. Art. 7
  8. Art. 8
  9. Art. 9
  10. Art. 10
  11. Art. 11
  12. Art. 12 I. Anschluss an die Kanalisation
  13. Art. 13
  14. Art. 14
  15. Art. 15
  16. Art. 16
  17. Art. 17 II. Ableitung und Vorbehandlung der Abwässer
  18. Art. 18
  19. Art. 19
  20. Art. 20
  21. Art. 21
  22. Art. 22
  23. Art. 23
  24. Art. 24
  25. Art. 25
  26. Art. 26
  27. Art. 27 III. Bewilligungsverfahren
  28. Art. 28
  29. Art. 29
  30. Art. 30
  31. Art. 31
  32. Art. 32
  33. Art. 33 IV. Kontrolle
  34. Art. 34
  35. Art. 35 V. Haftung
  36. Art. 36 VI. Bau und Betrieb der privaten Abwasseranlagen
  37. Art. 37
  38. Art. 38
  39. Art. 39
  40. Art. 40
  41. Art. 41
  42. Art. 42
  43. Art. 43 C. Schluss , Übergangs und Strafbestimmungen
  44. Art. 44
  45. Art. 45
  46. Art. 46

46 provisions

Art. 41

Spezielle Bauvorschriften 1 Ausserhalb der Gebäude muss die Überdeckung über der Leitung mindestens 80 cm betragen. 2 Steinzeugrohre dürfen nicht angespitzt werden. Bei nachträglichen Anschlüssen ist nur das Schneiden mit Spezialgeräten und das Einsetzen eines Abzweigers respektive Bohren und Einsetzen eines Anschlusses zugelassen.

Art. 42

Weitere Ausführungsvorschriften Die Vorsteherin/der Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements kann weitere Ausführungsvorschriften erlassen.

Art. 43 C. Schluss , Übergangs und Strafbestimmungen

Anpassungen 1 Entsorgung + Recycling Zürich kann gebietsweise oder zusammen mit Sanierungen am öffentlichen Kanalnetz die Privaten auffordern, ihre Abwasseranlagen an geänderte gesetzliche Vorschriften anzupassen. 2 Die Anpassungskosten gehen zu Lasten der Grundeigentümer.

Art. 44

Rechtsschutz Gegen eine Verfügung der Vorsteherin/des Vorstehers des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, welche gestützt auf diese Verordnung erlassen wird, kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, schriftlich Einsprache beim Stadtrat erhoben werden. Gegen einen Beschluss des Stadtrates, welcher gestützt auf Art. 7 Abs. 6 dieser Verordnung erlassen wird, kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat erhoben werden. 17Kanalisationsverordnung 711.200

Art. 45

Strafbestimmungen Die Übertretung dieser Verordnung und behördlicher Anordnungen, die sich darauf stützen, wird mit Busse im Rahmen der Strafbefugnis des Stadtrates bestraft. Vorbehalten bleibt eine Bestrafung nach den einschlägigen Bestimmungen der Gewässerschutzgesetzgebung von Bund und Kanton.

Art. 46

Inkrafttreten Diese Verordnung tritt nach Genehmigung durch die kantonale Baudirektion2 auf einen vom Stadtrat bestimmten Zeitpunkt in Kraft3. Auf diesen Zeitpunkt werden alle bisherigen damit in Widerspruch stehenden Vorschriften, insbesondere die Kanalisationsverordnung vom 26. November 19544 und die Vorschriften für die Entwässerung von Grundstücken vom 22. Februar 19685, aufgehoben. 2 Genehmigt von der Baudirektion am 21. Oktober 1998. 3 21. November 1998 (veröffentlicht im Städtischen Amtsblatt am 20. November 1998). 4 BS 2, 530, 541. 5 BS 2, 530, 541.

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