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Investmentunternehmensverordnung (IUV) vom 22. März 2016

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Contents: 50 provisions
  1. Art. 1 Gegenstand
  2. Art. 2 Begriffsbestimmungen und Bezeichnungen
  3. Art. 3 Zeichnungsschein
  4. Art. 4 Investmentunternehmen für Einanleger
  5. Art. 5 Investmentunternehmen für eine Familie
  6. Art. 6 Investmentunternehmen für eine Interessengemeinschaft
  7. Art. 7 Investmentunternehmen für einen Konzern
  8. Art. 8 Eintragung in das Handelsregister
  9. Art. 9 Anerkennung anderer Rechtsformen einer Investmentgesellschaft
  10. Art. 10 Entstehung der Anlage-Kommanditgesellschaft und der Anlage-Kommanditärengesellschaft
  11. Art. 11 Ausschluss von Anlegern
  12. Art. 12 Segmentierte Investmentunternehmen
  13. Art. 13 Prospektinhalt und Veröffentlichung
  14. Art. 14 Prospektänderungen bei Umstrukturierungen oder Vermögensübertragungen
  15. Art. 15 Verfahrensgrundsätze für die Verschmelzung, Spaltung und Vermögensübertragung
  16. Art. 16 Umbildung eines Investmentunternehmens in einen OGAW oder AIF
  17. Art. 17 Grundsätze der Buchführung
  18. Art. 18 Bewertung des Vermögens und der Anteile
  19. Art. 19 Lineare Ab- und Zuschreibung
  20. Art. 20 Kapitalgewinne und Kapitalverluste
  21. Art. 21 Aufwertungen und Abschreibungen
  22. Art. 22 Jahresbericht
  23. Art. 22a
  24. Art. 23 Antragsunterlagen
  25. Art. 24 Qualifizierte Beteiligungen
  26. Art. 25 Meldepflichten
  27. Art. 26 Wohlverhaltensregeln (Code of Conduct)
  28. Art. 27 Delegation
  29. Art. 28 Auflösung und Liquidation eines Investmentunternehmens
  30. Art. 29 Verwahrstellenvertrag
  31. Art. 30 Anlagen
  32. Art. 31 Abweichung von Anlagevorschriften
  33. Art. 32 Wertpapierleihe und Pensionsgeschäft
  34. Art. 33 Ausnahme vom Recht auf jederzeitige Kündigung
  35. Art. 34 Aufschub der Rückzahlung durch die Verwaltung
  36. Art. 35 Anerkennung von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bzw. Wirtschaftsprüfern
  37. Art. 36 Nachweis gegenüber der FMA
  38. Art. 37 Vorgaben zur Prüfung
  39. Art. 38 Pflichten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
  40. Art. 39 Wechsel der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  41. Art. 40
  42. Art. 41 Bestellung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Verwaltungsgesellschaften nach IUG mit einer Zulassung als Verwaltungsgesellschaft nach UCITSG oder als AIFM nach AIFMG
  43. Art. 42 Anzeigepflichten
  44. Art. 43 Prüfungsberichte
  45. Art. 44 Verzeichnisse
  46. Art. 45 Ausserordentliche Prüfungen
  47. Art. 46 Halbjahresbericht in Bezug auf die Verwaltungsgesellschaft
  48. Art. 47 Aussergerichtliche Schlichtungsstelle
  49. Art. 48 Aufhebung bisherigen Rechts
  50. Art. 49 Inkrafttreten

50 provisions

Art. 40

Aufgehoben

Art. 41 Bestellung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Verwaltungsgesellschaften nach IUG mit einer Zulassung als Verwaltungsgesellschaft nach UCITSG oder als AIFM nach AIFMG

Eine Verwaltungsgesellschaft hat für Tätigkeiten nach dem IUG, dem UCITSG oder dem AIFMG dieselbe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu bestellen.

Art. 42 Anzeigepflichten

Anzeigen im Sinne von Art. 52 Abs. 1 IUG sind unverzüglich ab der Verifizierung des Sachverhalts bei der FMA zu erstatten.

Art. 43 Prüfungsberichte

1) Die Prüfungsberichte sind die vertraulichen, ausführlichen Berichte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die aufsichtsrechtliche Prüfung der Verwaltungsgesellschaft und des von ihr verwalteten Investmentunternehmens. Sie sind nicht zu veröffentlichen. 2) Die FMA legt den Inhalt und die Gliederung der Prüfungsberichte betreffend die Verwaltungsgesellschaft und des von ihr verwalteten Investmentunternehmens fest.

Art. 44 Verzeichnisse

1) Die FMA erstellt jeweils ein gesondertes Verzeichnis über die in Liechtenstein bewilligten: a) Investmentunternehmen; und b) Verwaltungsgesellschaften. 2) Die Verzeichnisse werden Interessenten in geeigneter Weise zur Verfügung gestellt.

Art. 45 Ausserordentliche Prüfungen

1) Die FMA kann für die Durchführung einer ausserordentlichen Prüfung im Sinne von Art. 61 Abs. 4 Bst. e IUG eine nach Art. 50 IUG iVm Art. 35 dieser Verordnung anerkannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragen. 2) Sie kann von der Verwaltungsgesellschaft einen Kostenvorschuss verlangen.

Art. 46 Halbjahresbericht in Bezug auf die Verwaltungsgesellschaft

Verwaltungsgesellschaften haben halbjährlich einen Bericht nach Massgabe des von der FMA zur Verfügung gestellten Formulars zu erstellen und diesen jeweils innerhalb von zwei Monaten nach dem entsprechenden Stichtag bei der FMA einzureichen.

Art. 47 Aussergerichtliche Schlichtungsstelle

Auf die aussergerichtliche Schlichtungsstelle finden die Bestimmungen der Finanzdienstleistungs-Schlichtungsstellen-Verordnung Anwendung.

Art. 48 Aufhebung bisherigen Rechts

Es werden aufgehoben: a) Verordnung vom 23. August 2005 über Investmentunternehmen für andere Werte oder Immobilien (Investmentunternehmensverordnung; IUV), LGBl. 2005 Nr. 179; b) Verordnung vom 20. Dezember 2005 betreffend die Abänderung der Verordnung über Investmentunternehmen (IUV), LGBl. 2005 Nr. 290; c) Verordnung vom 16. Dezember 2008 betreffend die Abänderung der Verordnung über Investmentunternehmen, LGBl. 2008 Nr. 367; d) Verordnung vom 29. September 2009 über die Abänderung der Investmentunternehmensverordnung, LGBl. 2009 Nr. 257; e) Verordnung vom 9. Dezember 2009 betreffend die Abänderung der Verordnung über Investmentunternehmen, LGBl. 2009 Nr. 317; f) Verordnung vom 5. Juli 2011 betreffend die Abänderung der Verordnung über Investmentunternehmen, LGBl. 2011 Nr. 313.

Art. 49 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt gleichzeitig mit dem Beschluss des Gemeinsamen EWR-Ausschusses betreffend die Übernahme der Richtlinie 2011/61/EU in Kraft. Fürstliche Regierung: gez. Adrian Hasler Fürstlicher Regierungschef

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