Art. 42
Schlussbestimmungen
1 Das für die Jagd zuständige Departement ist für den Vollzug des vorliegenden Beschlusses zuständig.
2 Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss wird zur Gewährleistung der Jagdausübung und der damit verbundenen erforderlichen Regulation der Wildbestände zur Verhinderung von Schaden am Schutzwald, an
landwirtschaftlichen Kulturen, zur Erhaltung der Lebensräume und der Artenvielfalt die aufschiebende Wirkung entzogen.
1 Anhang 1 zu Artikel 8 des Beschlusses über die Ausübung
der Jagd im Wallis 2026-2027
Art. A1-1 Jagddaten
1 Die Jagddaten sind wie nachfolgend aufgeführt:
Patentart Jagdbares Wild Jagddaten Wochentage
A Rothirsch, Gämse, Rehgeiss,
Wildschwein, Murmeltier,
Fuchs, Dachs
21.09.2026 -
03.10.2026
Mo - Sa
B Rehbock, Wildschwein, Feldhase, Schneehase, Wildkaninchen, Wildschwein,
Fuchs, Dachs, Baummarder,
Steinmarder, Rabenkrähe,
Nebelkrähe, Saatkrähe, Kolkrabe, Elster, Eichelhäher,
Türkentaube, Ringeltaube
06.10.2026 -
24.10.2026
Di + Sa
B Feldhase, Schneehase, Wildkaninchen
27.10.2026 -
28.11.2026
Di + Do + Sa
B Birkhahn und Schneehuhn
(nur mit Vorsteh- oder Apportierhund)
16.10.2026 -
31.10.2026
Mo - Sa
B Waldschnepfe (nur mit Vorsteh- oder Apportierhund)
20.10.2026 -
31.10.2026
Mo - Sa
B Birkhahn, Schneehuhn und
Waldschnepfe (nur mit Vorsteh- oder Apportierhund)
03.11.2026 -
28.11.2026
Di + Do + Sa
Patentart Jagdbares Wild Jagddaten Wochentage
B Wildschwein, Fuchs, Dachs,
Baummarder, Steinmarder,
Rabenkrähe, Nebelkrähe,
Saatkrähe, Elster, Eichelhäher, Kolkrabe, Türkentaube,
Ringeltaube
27.10.2026 -
28.11.2026
Di + Do + Sa
C Wildente, Haubentaucher,
Blässhuhn, Kormoran,
Fuchs, Dachs, Baummarder,
Steinmarder, Rabenkrähe,
Nebelkrähe, Saatkrähe, Elster, Eichelhäher, Kolkrabe
03.11.2026 -
28.11.2026
Di + Do + Sa
C Wildente, Haubentaucher,
Blässhuhn, Kormoran,
Fuchs, Dachs, Baummarder,
Steinmarder, Rabenkrähe,
Nebelkrähe, Saatkrähe, Elster, Eichelhäher, Kolkrabe
01.12.2026 -
30.01.2027
Mo - Sa
C Dachs Ab 16. Januar
geschützt
---
E Fuchs, Dachs, Baummarder,
Steinmarder
16.11.2026 -
27.02.2027
Mo - Sa
E Dachs Ab 16. Januar
geschützt
---
E Baummarder, Steinmarder Ab 16. Februar
geschützt
---
S Wildschwein, Fuchs, Dachs 05.12.2026
12.12.2026
19.12.2026
09.01.2027
16.01.2027
23.01.2027
30.01.2027
06.02.2027
Sa
S Dachs Ab 16. Januar
geschützt
---
2 Anhang 2 zu den Artikeln 10, 13 und 37 des Beschlusses über
die Ausübung der Jagd im Wallis 2026-2027
Art. A2-1 Murmeltiere
1 Das Murmeltier ist in folgenden Gebieten geschützt:
a) 200 Meter links und rechts aller Alpenbahnen, Drahtseilbahnen und
touristischen Sesselbahnen, sowie der Bergstrassen des Grossen
Sankt Bernhards oberhalb von Bourg-St-Pierre, des Simplons, der Furka, der Grimsel, des Nufenen und längs des Herrenweges vom Märjelensee bis zur Riederalp;
b) in einem Umkreis von 500 Meter um sämtliche SAC- und Skiclubhütten und in einem Umkreis von 1000 Meter um die Klubhütte von Susanfe;
c) auf Gebiet der Gemeinde Unterbäch: im Ginals von der Brücke des
Mühlebaches im Unner Senntum dem Weg entlang nach Altstafel; von
hier in südlicher Richtung der Wasserfuhr entlang bis zum Bach der
vom Altstafeltälli herunterfliesst; diesen Bach abwärts zum Mühlebach
bei Unner Senntum;
d) auf dem Gebiet der Gemeinde Naters: 200 Meter links und rechts des
Weges vom Stäg Alpe Bel über Sattlen bis Hotel Belalp;
e) auf dem Gebiet der Gemeinde Mund: 300 Meter um die Erilalpkapelle
im Baltschiedertal;
f) auf Gebiet der Gemeinde Visperterminen: am Ort Wyss Flüoh;
g) auf Gebiet der Gemeinde St.Niklaus: 250 Meter um die Hütten von
Geisstrift, Taaflue, Sparren und Altstafel (Stellirigg) und beidseitig entlang der beiden Hüttenwege zur Bordier- und Topalihütte;
h) auf Gebiet der Gemeinde Zermatt: 250 Meter um die Bergstation Sunnegga;
i) auf Gebiet der Gemeinde Täsch: ganze linke Talseite sowie 100 Meter
ober- und unterhalb des Europaweges;
j) im Turtmanntal, 500 Meter links und rechts des Turtmannbaches;
k) auf Gebiet der Gemeinde Blatten: von der Einmündung des Indre Talbach in die Lonza, diesen Bach hinauf zur oberen Brücke, von hier
dem Alpweg nach bis zur Guggialp, dann den Falländ-Bach hinunter
zur Lonza, die Lonza hinunter zum Ausgangspunkt;
l) auf dem Gebiet der Gemeinde Leukerbad:
1. 200 Meter links und rechts der Passstrasse Gemmi – Spittelmatten,
2. 200 Meter links und rechts des Wanderweges Gemmi – Adelboden und des Daubenseerundganges;
m) Murmeltiere im Saastal:
1. durch den vorliegenden Beschluss werden die Rechte des Saastales betreffend die Jagd auf Murmeltiere nicht beeinträchtigt.
Rechte, die durch Titel vom 16. Mai 1804 erworben und durch
die Bundesbehörde als zivilrechtlicher Natur anerkannt worden
sind. Für die Murmeltiere im Saastal gelten die Bestimmungen
gemäss Beschlüssen der Burgerverwaltungen,
2. Jäger, die Murmeltiere im Saastal jagen wollen, müssen sich eine Abschussbewilligung beschaffen, in welcher die Jagdausübung geregelt ist und von der Gemeinde Saas-Grund ausgegeben wird. Die Abschussbewilligung wird nur an Burger der vier
Talgemeinden abgegeben, die gleichzeitig in einer dieser
Gemeinden wohnsässig sind;
n) auf dem Gebiet der Gemeinde Evolène:
1. in einem Umkreis von 500 Meter um den Kurort Salay (Ferpècle),
2. auf einer Breite von 200 Meter rechts und links der Borgne von
Arolla entlang, und zwar auf der ganzen Strecke,
3. 200 Meter entlang des Weges Pas-de-Chèvres, auf der ganzen
Strecke,
4. 400 Meter entlang des Weges der "La Gouille" und Satarma, bis
Blausee verbindet,
5. in einem Umkreis von 300 Meter beim Restaurant "Chemeuille";
o) zwischen der Staumauer der Grande-Dixence, dem Bach Merdere, der
Dixence und dem Bach Déchénaz;
p) 200 Meter um den Stausee von Zeuzier;
q) in den Maiensässen von Dorbagnon (Savièse);
r) auf dem Gebiet der Gemeinde Chamoson: von der Alpe Les Pouays
und Lortier von hier zum Bach Fontaine Froide; von diesem Bach dem
Fussweg folgend der nach den Chalets von Chamosentse führt und
weiter bis zur Losentse;
s) im Bezirk Martigny auf den Alpen von Arpille, Mont-Ravoire und am
Orte genannt Chez-Larze sur Chemin de Martigny;
t) auf dem Gebiet von Bagnes:
1. in Verbier, im Gebiet zwischen Pierre-Avoi und Mont-Fort, das
heisst die Alpen la Marlène, les Grands Plans, le Vacheret und la
Chaux,
2. in der Region von Bagnes-Mauvoisin: von der Dranse, die vom
Stausee Mauvoisin abfliesst, hinunter bis zur Einmündung des
Torrent de Bocheresse, diesen Bach hinauf bis zum Rand der
Felsen von Pierre à Vire, von hier in die Dranse, Ausgangspunkt;
u) Catogne-Entremont: Gebirge von Catogne, ab der Höhenlinie 1400;
v) Val d'Arpette, Champex: das gesamte Tal;
w) auf dem Gebiet der Gemeinden Dorénaz und Collonges;
x) von der Hauptwasserfassung des Sankt Barthélémy-Baches, diesem
Bach aufwärts folgend bis zum Orgièrespass. Dann dem Grat des Gagneries entlang bis zum Joratpass. Von hier dem Passweg folgend bis
zur Abzweigung des Weges nach Frête. Weiter dem Weg Cocorier-
Jorat folgend zurück zum Passweg. Diesem Weg folgend bis zum Ausgangspunkt.
Art. A2-2 Wasserwild
1 Das Wasserwild ist in folgenden Gebieten geschützt:
a) entlang des Grossgrundkanals vom Fabrikareal Lonza Visp bis zur
Einmündung in die Rhone;
b) der Bereich zwischen der Strasse zur Reitanlage und der Strasse auf
dem Rhonedamm, der letzteren folgend bis zur Brücke de Pré-Loup,
von hier aus wieder dem linken Ufer des Kanals des Mangettes hinauf
bis zur Reitanlage;
c) die Rhone zwischen der Brücke von St-Maurice – Lavey-Village (flussabwärts) bis oberhalb der Einmündung des Baches Pissechèvre;
d) von der Brücke Porte du Scex die Strasse dem Rhoneufer entlang hinauf bis zur Strasse, welche hinunterführt zum Orte genannt Les Illes,
der Kantonalstrasse in Richtung Vouvry folgend bis zur Reitanlage Les
Iles, von hier aus Richtung Südost bis zum P. 379, geradlinig über die
Geleise bis zum Kanal des Chambettes, weiter in Richtung les Grands
Prés bis zur Kantonsstrasse, über die Kantonsstrasse in Richtung Porte du Scex, Ausgangspunkt.
3 Anhang 3 zu Artikel 28 des Beschlusses über die Ausübung
der Jagd im Wallis 2026-2027
Art. A3-1 Gebiete, in denen das Trainieren von Jagdhunden gestattet ist
(CH)
1 Das Trainieren von Jagdhunden ist vom 1. Juli bis 1. September 2026 und
vom Montag, welcher auf die Hochjagd folgt bis am 31. Dezember 2026 in
Gebieten erlaubt, die auf der Jagdkarte mit "CH" markiert sind.
Art. A3-2 Gebiete, in denen das Trainieren der Vorstehhunde auf Raufusshühner gestattet ist (TE)
1 Das Trainieren von Jagdhunden ist vom 15. August bis 13. September
2026 in Gebieten, die auf der Jagdkarte mit "TE" markiert sind, erlaubt.
Art. A3-3 Gebiete, in denen das Trainieren von Jagdhunden auf Hasen
gestattet ist (LI)
1 Das Trainieren von Jagdhunden ist vom 1. Juli 2026 bis 31. Januar 2027 in
Gebieten, die auf der Jagdkarte mit "LI" markiert sind, erlaubt.
2 In diesen Gebieten ist die Jagd auf Hasen verboten.
4 Anhang 4 zu den Artikeln 15, 33 und 37 des Beschlusses über
die Ausübung der Jagd im Wallis 2026-2027
Art. A4-1 Kantonale Banngebiete
1 Gemäss Artikel 37 Absatz 2 dieses Beschlusses gelten für die folgenden
KBG besondere Bestimmungen:
a) KBG Nr. 21 Ganter:
1. die Forststrasse zwischen Bärisal P. 1525 und der Brücke über
den Ganterbach P. 1534 darf mit entladener Waffe zu Fuss begangen werden. Die Fahrzeugbenutzung auf der Forststrasse
zwischen Bärisal P. 1525 und der Brücke über den Ganterbach
P. 1534 ist für den Hirschtransport nach vorgängiger Meldung an
den Wildhüter gestattet;
b) KBG Nr. 27 Laggintal:
1. das Überschiessen der Laggina zwischen dem Dristulgraben und
der Brücke unterhalb Pästa ist untersagt;
c) KBG Nr. 36 Plattjen:
1. dieses Banngebiet darf mit entladener Waffe durchquert werden:
1.1 auf folgenden Wegen: Saastalstrasse Weiler Zum Moos, Edelgasse, beim Schönblick,
1.2 zum Abtransport von Wild darf das Banngebiet zwischen der
Saastalstrasse und dem Weg Zenlauinen – Zum Moos überquert
werden,
2. während der Niederjagd bildet die Hauptstrasse zwischen den
Weilern Zenlauinen und Zum Moos die Banngebietsgrenze,
3. während der Niederjagd bildet die Hauptstrasse zwischen der
Bushaltestelle Wildi und der Wegabzweigung Egguwald die
Banngebietsgrenze;
d) KBG Nr. 56 Melchflueh:
1. die Durchquerung des Banngebiets auf dem Weisshornweg und
dem Weg zwischen Melchflue und Schatzplatte ist mit entladener
Waffe gestattet;
e) KBG Nr. 126 Veisivi:
1. das Begehen des Banngebiets mit einer entladenen Waffe ist
von der Brücke der Borgne in Richtung des Cafés des Alpes bis
zum Bach Tzené Le Long gestattet;
f) KBG Nr. 127 Arolla:
1. das Begehen des Banngebietes mit einer entladenen Waffe ist
gestattet vom Dorf Arolla entlang der Strasse Pra Gra bis Unterer
Pra Gra, P. 2164, und von dort auf dem kürzesten Weg bis zur
Banngebietsgrenze;
g) KBG Nr. 130 Toueno-Hérémence:
1. das Begehen des Banngebiets mit einer entladenen Waffe ist auf
dem Weg von Dixence über Orchéraz und Grenier de Métail gestattet;
h) KBG Nr. 157 Bel Oiseau:
1. die Durchquerung des Banngebiets von der Abfahrt der Strasse
Col de la Gueulaz bis zu den Stallungen de Barberine ist mit entladener Waffe gestattet.
Art. A4-2 Kantonale gemischte Banngebiete
1 Gemäss Artikeln 33 Absatz 4 und 37 Absatz 3 dieses Beschlusses gelten
für die folgenden gemischten KBG besondere Anforderungen:
a) Gämsen sind in den folgenden gemischten KBG geschützt:
1. Mixte Nr. 5 Seebach,
2. Mixte Nr. 6 Griwald,
3. Mixte Nr. 7 Wileralp,
4. Mixte Nr. 14 Bortelhorn,
5. Mixte Nr. 21 Bielti,
6. Mixte Nr. 26 Täschalp,
7. Mixte Nr. 38 Schwelliwald,
8. Mixte Nr. 43 Varner Chumme,
9. Mixte Nr. 47 Grossgufer,
10. Mixte Nr. 52 Pramagnon,
11. Mixte Nr. 53 Longeborgne,
12. Mixte Nr. 61 Forêt de l’Avantché,
13. Mixte Nr. 66 Les Herbagères,
14. Mixte Nr. 70 Cotter,
15. Mixte Nr. 71 Täsch,
16. Mixte Nr. 72 Riffelalp-Bodmen,
17. Mixte Nr. 73 Furgg;
b) Gämsen und Federwild sind in den folgenden gemischten KBG geschützt:
1. Mixte Nr. 16 Tochuhorn,
2. Mixte Nr. 20 Grauhorn,
3. Mixte Nr. 29 Erholungsraum Visp;
c) in den folgenden gemischten KBG ist nur die Rotwildjagd gestattet:
1. Mixte Nr. 12 Hohgibirg,
2. Mixte Nr. 15 Mäderhorn,
3. Mixte Nr. 48 Plumachit,
4. Mixte Nr. 74 Steinumatte,
5. Mixte Nr. 75 Furmule;
d) die Jagd in den folgenden gemischten KBG ist nur während der Hochjagd erlaubt:
1. Mixte Nr. 39 Bietschhorn,
2. Mixte Nr. 49 Ayer,
3. Mixte Nr. 59 La Meina;
e) die Hochjagd ist in den folgenden gemischten KBG nicht erlaubt:
1. Mixte Nr. 34 Rieberg,
2. Mixte Nr. 54 Nétage,
3. Mixte Nr. 55 Sérac,
4. Mixte Nr. 56 Sénin,
5. Mixte Nr. 57 Mont-Gond,
6. Mixte Nr. 63 Pointe de Chemo,
7. Mixte Nr. 64 Rogneux,
8. Mixte Nr. 65 La Maye;
f) in den folgenden gemischten KBG ist die Jagd in den ersten 3 Wochen
der Niederjagd (Rehbockjagd) nicht erlaubt:
1. Mixte Nr. 27 Tufteren,
2. Mixte Nr. 28 Riffelberg-Hermetje,
3. Mixte Nr. 40 Blatten,
4. Mixte Nr. 41 Ferden,
5. Mixte Nr. 68 Massongex;
g) in den folgenden gemischten KBG ist die Gämse geschützt und die
Jagd in den ersten 3 Wochen der Niederjagd (Rehbockjagd) nicht erlaubt:
1. Mixte Nr. 25 Täschberg;
h) die Jagd auf Rehbock, Wildschwein und Kleinraubwild ist in den ersten
3 Wochen der Niederjagd (Rehbockjagd) in den folgenden gemischten
KBG erlaubt:
1. Mixte Nr. 62 Grand Garde,
2. Mixte Nr. 67 St-Maurice;
i) Hasen sind in den folgenden gemischten KBG geschützt:
1. Mixte Nr. 8 Laggerwald,
2. Mixte Nr. 51 Ayent,
3. Mixte Nr. 60 Ardon;
j) der Hase ist die einzige Art, die während der Niederjagd (Patent B) in
den folgenden gemischten KBG jagdbar ist:
1. Mixte Nr. 58 Mont d’Orge;
k) der Birkhahn ist in den folgenden gemischten KBG geschützt:
1. Mixte Nr. 50 Mont Lachaux,
2. Mixte Nr. 69 Derrière Pertuis;
l) alles Federwild ist in den folgenden gemischten KBG geschützt:
1. Mixte Nr. 1 Üerlichergale,
2. Mixte Nr. 2 Scheematte,
3. Mixte Nr. 3 Minstigertal-Bächital,
4. Mixte Nr. 4 Bellwald,
5. Mixte Nr. 9 Gorneralpa-Tunetsch,
6. Mixte Nr. 10 Wurzenbord,
7. Mixte Nr. 11 Hohfluh,
8. Mixte Nr. 13 Belalp,
9. Mixte Nr. 17 Galehorn,
10. Mixte Nr. 18 Howeng-Spilbodu,
11. Mixte Nr. 19 Alpjerwald,
12. Mixte Nr. 22 Senntum-Aarbegga,
13. Mixte Nr. 23 Linde Bode,
14. Mixte Nr. 24 Mattmark,
15. Mixte Nr. 30 Basper,
16. Mixte Nr. 31 Turtig-Mutt,
17. Mixte Nr. 32 Turtig-Biotop,
18. Mixte Nr. 33 Galdi Niedergesteln,
19. Mixte Nr. 35 Rinderalp,
20. Mixte Nr. 36 Griebjini,
21. Mixte Nr. 37 Leukerfeld,
22. Mixte Nr. 42 Torrentalp,
23. Mixte Nr. 44 Salgesch,
24. Mixte Nr. 45 Horiläger,
25. Mixte Nr. 46 Lötschpass.
2 Als Zugang zum gemischten KBG 39 Bietschhorn und für den Wildtransport darf der offizielle Wanderweg zwischen Ritzibodo und Jegisand durch
die EBG mit entladener Waffe benutzt werden.
Art. A4-3 Eidgenössische Banngebiete und Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung
1 Es ist verboten in den EBG und den WZVV zu jagen.
2 Regulationsabschüsse jagdbarer Arten in EBG und WZVV können gemäss
Artikel 62 des ReKJSG geplant werden.
Art. A4-4 Teilgebiete
1 Gemäss Artikeln 15 Absatz 3 und 33 Absatz 4 dieses Beschlusses sind die
Teilgebiete von KBG auf der Jagdkarte enthalten.
2 Sie werden mit dem Kürzel DFC-KBG, ergänzt durch die Nummer des jeweiligen KBG, bezeichnet.
3 Gemäss Artikel 33 Absatz 4 dieses Beschlusses gelten für die folgenden
Teilgebiete besondere Bestimmungen:
a) Die Benutzung der Strassen ist in den folgenden Teilgebieten verboten:
1. DFC-KBG Nr. 109 Zinal/Garde de Bordon,
2. DFC-KBG Nr. 113 Grimentz & Tsirouc.
5 Anhang 5 zu den Artikeln 32 und 33 des Beschlusses über die
Ausübung der Jagd im Wallis 2026-2027
Art. A5-1 Eingeschränkt zugelassene Strassen
1 Der Jäger mit einem gültigen Jagdpatent darf die eingeschränkt zugelassenen Strassen zwischen 20.00 Uhr und 6.30 Uhr, beziehungsweise 19.00 Uhr
und 07.30 Uhr während der Rehbockjagd, benutzen. Die Bestimmungen für
den Wildtransport gemäss Artikeln 32 und 33 des vorliegenden Beschlusses
bleiben vorbehalten:
a) Gemeinde-, Flur- und Forststrassen gemäss nachfolgender Auflistung:
1. Bettmeralp: um folgende Strassen zu befahren, ist eine Bewilligung der Gemeinde erforderlich:
1.1 Betten-Domo-Ried (2'649'159/1'136'466 bis
2'648'317/1'137'547),
1.2 Betten West – Hegi – Domo (2'648'386/1'136'422 bis
2'648'317/1'137'547),
1.3 Betten – Martisberg (2'649'159/1'136'466 bis
2'650'466/1'137'146),
2 Binn: Forststrasse Imfeld – Grossi Twära,
3. Binn: Forststrasse Binn – Aebnimatt,
4. Blatten (Lötschen): Ausfahrt Weissenried (2'628'281/1'140'907) –
Staffel Tellialp,
5. Ernen: Gemeindestrasse Mühlebach – Chäserstatt
(2'655'640/1'140'340 bis 2'656'496/1'139'885),
6. Ernen: Forststrasse Ernen – Frid (2'654'515/1'138'900 bis
2'655'100/1'138'200),
7. Ernen; Forststrasse Ernen – Rappental (2'654'515/1'138'900 bis
2'656'295/1'138'490),
8. Ernen: Forststrasse Cholegga – Ried (2'653'985/1'137'465 bis
2'655'347/1'137'582),
9. Ernen: Landwirtschaftstrasse Wasen – Binnachra
(2'653'215/1'137'395 bis 2'652'590/1'136'900),
10. Ernen: Gemeindestrasse Rufibord – Bättelbach
(2'656'870/1'141'505 bis 2'657'620/1'142'547),
11. Ernen: Landwirtschaftstrasse Lätzes Üsserbi – Biine
(2'654'814/1'136'739 bis 2'655'202/1'136'568),
12. Ernen: Landwirtschaftstrasse Lätzes Üsserbi – Bodme
(2'654'814/1'136'739 bis 2'654'555/1'136'525),
13. Grächen: Forststrasse Rinderwald,
14. Grengiols: Forststrasse Hofstatt – Hittentwärra
(2'651'950/1'136'020 bis 2'652'374/1'134'515),
15. Grengiols: Flurstrasse, Hofstatt – Hockmatta
(2'651'950/1'136'020 bis 2'653'510/1'136'720),
16. Grengiols: Forst-/Flurstrasse Heilig Kreuz – Aschpi
(2'656'540/1'132'450 bis 2'655'725/1'132'710),
17. Leukerbad: Für die Benutzung der mit einem Fahrverbot versehenen Strassen ist die Bewilligung bei der Gemeindepolizei von
Leukerbad einzuholen,
18. Mörel-Filet: Forststrasse Tunetsch,
19. Oberems: Forststrasse Richtung Raftalp und Griebelalp nur mit
Bewilligung der Gemeinde,
20. Täsch: die Strasse auf die Täschalp,
21. Termen: Forststrasse von der Nationalstrasse N9 bis Z’Gartu (P.
1400) mit Bewilligung der Gemeinde.
Art. A5-2 Verbotene Strassen
1 Unter Vorbehalt des Wildtransports nach den Artikeln 32 und 33 des vorliegenden Beschlusses ist die Benutzung der in der folgenden Tabelle aufgeführten Strassen verboten:
Gemeinde(n) Strasse(n)
Anniviers, Ayer Forststrasse Morasses: vom Dorf Mottec bis Biolec
Anniviers, Ayer Strasse von Nava, von der Kantonsstrasse Ayer
St.Luc bis zum Stall Tsahélet (P. 2523)
Anniviers, Ayer Strasse von Petit-Mountet: von der Brücke Arpitetta
(Höhenlinie 1900m) bis zur Hütte Petit Mountet
Anniviers, Ayer Strasse Singline, von der Brücke Singline bis zum
Bergrestaurant Sorebois
Anniviers, Chandolin Strasse Step, vom Ort "Sempelet" bis zur interkommunalen Kläranlage
Anniviers, Chandolin Strasse Gozan, von der Talstation des Sesselliftes
Chandolin/Le Tsapé bis zu Verzweigung mit der
Strasse Tignousa
Anniviers, Chandolin Strasse Ponchet, von der Verzweigung mit der
Alpstrasse bis zum Wildbeobachtungsposten (abwärts von P. 2057) bis zum Ort "Ponchet"
Anniviers, Grimentz Strasse von Avoin/Les Tzougdires, ab Avoin (P.
1948) bis Tsougdires (P. 2098)
Anniviers, St-Jean Strasse Tracui d’en Bas/Orzival, an der Gemeindegrenze Anniviers (2'608'354/1'119'179, P. 2052) bis
Orzival (P. 2097)
Anniviers, St Luc Die Forststrasse vom Orte genannt "Le Prilett" zur
Alpe Gilloux
Bellwald Forststrasse Richinen (2'655'565/1'142'568 bis
2'656'089/1'143'685)
Gemeinde(n) Strasse(n)
Bettmeralp Goppisberg (2'647'085/1'136'266) – Guferstrasse
(2'648'001/1'137'317)
Binn Alle anderen als die im Art. A5-1 dieses Anhanges
aufgeführten mit einem Fahrverbot versehenen Alp-,
Flur- und Forststrassen
Blatten, Lötschen Forststrasse Steinschlag
Blatten, Lötschen Forststrasse Firt
Blatten, Lötschen Alle Alp-, Flur, und Forststrassen mit einem allgemeinen Fahrverbot
Crans-Montana Alle mit einem Fahrverbot versehenen Strassen. Die
Bewilligung ist bei der Gemeindepolizei von Crans-
Montana einzuholen
Evionnaz Gemeindestrasse Orto (zwischen
2'564'948/1'113'328 und 2'564'465/1'112'897)
Fully Alle mit einem allgemeinen Fahrverbot versehenen
Gemeinde-, Flur- und Forststrassen
Goms Alle mit einem Fahrverbot versehenen Gemeinde-,
Flur- und Forststrassen
Grächen Forststrasse Hohtschuggo, ab Restaurant Jägerstube, ausser Wildtransport mit Bewilligung der
Gemeinde
Grächen Flurstrasse "Ober Bärgji", ab Wasserschloss, ausser
Wildtransport mit Bewilligung der Gemeinde
Grächen Flurstrasse "Zum See - Ritti" ab "Zum See" – Dirri-
Ritti, ausser Wildtransport mit Bewilligung der
Gemeinde
Grächen Flurweg Hannig, ab "Zum See", ausser Wildtransport
mit Bewilligung der Gemeinde
Grächen Flurweg Bina-Hohtschuggo, ab Binna-Titter-Chummulti, ausser Wildtransport mit Bewilligung der
Gemeinde
Grächen Flurweg Taa, ab Depot "Ruppen" Ritti-Taa, ausser
Wildtransport mit Bewilligung der Gemeinde
Gemeinde(n) Strasse(n)
Grengiols Forst-/Flurstrasse Hittentwärra – Furgerschäller
(2'652'374/1'134'515 bis 2'653'345/1'133'280)
Grengiols Forststrasse Holzicheer – Firsitte
(2'652'460/1'135'705 bis 2'653'700/1'135'560)
Grengiols Flurstrasse Aschpi – Furgerschäller
(2'655'725/1'132'710 bis 2'653'345/1'133'280)
Hérémence Forststrasse Riod (2'595'779/1'112'959)
Hérémence Forststrasse Grands-Plans (2'598'119/1'112'609)
Isérables Alle Forststrassen nach den Barrieren
Naters Forststrasse Tätschen – Vogelbrunnji
Naters Forststrasse Hegdorn – Aegerten
Naters Gemeinde- und Forststrasse Kieswerk – Driesten
Nendaz Strasse Le Favouet – Fontanettes
Nendaz Strasse Le Favouet – Les Crêtes Blanches
Nendaz Auf allen Forststrassen ab den Barrieren
Obergoms Alle mit einem Fahrverbot versehenen Gemeinde-,
Flur- und Forststrassen
Randa Forststrasse Bodi
Randa Strasse Eie – Kieswerk
Randa Strasse Schiessstand – Dorfbach
Randa Strasse Randa – Unners Lerch
Riddes Alpstrasse Chassoure ab Marteau aux Plans (zwischen 2'585'264/1'108'941 und 2'586'438/1'106'971)
Ried-Brig Forststrasse von der alten Ganterbrücke entlang des
Ganterbaches bis in den Gantergrund
Ried-Brig Forststrasse von der Simplonstrasse nach Mittubäch
Ried-Brig Forststrasse die vom Rothwald Richtung Santantoniwald führt
Ried-Brig Strasse von der Rosswaldstrasse Richtung
Stückiegga-Eist
Gemeinde(n) Strasse(n)
Riederalp Strasse Oberried-Riederalp
Riederalp Strasse Goppisberg-Riederalp
Saas-Almagell Strasse Staudamm Mattmark – Schwarzbergalp –
Distelalp
Sierre Alle mit einem allgemeinen Fahrverbot versehenen
Gemeinde-, Flur- und Forststrassen
Simplon-Dorf Forststrasse, welche Üssers Täl mit Walderubärg
verbindet (Panoramastrasse)
Simplon-Dorf Forststrasse Chastelberg: offen bis Bachquerung
Walibach "Homatta"
Simplon-Dorf Forststrasse Bodmen: offen bis 2. Kurve "Gäri"
Simplon-Dorf Flurstrasse Heji: offen bis Ausgangspunkt "Heji"
Sion, les Agettes Route des Combes
Sion, les Agettes Route du Goully
St-Maurice Route forestière Mex Les Planets/Ceintaneire
Stalden Strasse Liechtbielzug ab Grillplatz bis Holzumschlagplatz
Stalden Strasse Obere Riedjiwald ab Ende geteerter Strasse
nach dem Weiler Riedji
Staldenried Zufahrtsstrasse nach Gspon ab Territorium Stalden
(2'635'665/1'120'432) bis Finilu
(2'636'929/1'117'279)
Staldenried Zufahrtsstrasse Klebodo ab dem Wendeplatz zum
Trigi (zwischen 2'636'930/1'117'280 und
2'635'560/1'118'020)
St. Niklaus Alle Flur- und Forststrassen ausserhalb des roten
Strassennetzes
Termen Strasse Rosswald – Stafelalpe
Trient Forststrasse Preise (zwischen 2'562'490/1'099'184
und 2'563'470/1'099'690)
Vex Chemin des Moulins (während der Traubenlese)
Gemeinde(n) Strasse(n)
Visperterminen Von Giw ins Nanztal sind folgende Strassenabschnitte verboten: Mättwe – Alte Stafel, Bististafel –
Gross Läger, Bistimatte – Hermettje – zer Altu
Chilchu. Für den Zugang ins Nanztal ist eine
Gemeindebewilligung erforderlich.
Wiler Forststrasse Bannwald
Wiler Forststrasse Obrä Wald
Zermatt Alle Strassen ab Fahrverbotstafeln Spiss
Änderungstabelle - Nach Beschluss
Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation
17.06.2026 01.07.2026 Erlass Erstfassung RO/AGS 2026-075
08.07.2026 01.07.2026 Art. 22 Abs. 1 geändert RO/AGS 2026-096
Änderungstabelle - Nach Artikel
Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation
Erlass 17.06.2026 01.07.2026 Erstfassung RO/AGS 2026-075
Art. 22 Abs. 1 08.07.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-096