Aufsicht über nicht anerkannte Wohnheime für urteilsunfähige
Personen mit Behinderung
1 Die Aufsicht erfolgt auf der Grundlage von Art. 5 Abs. 1 IFEG durch Berichterstattung der Leistungserbringenden an das AKJB zusammen mit dem externen
Prüfungsbericht (Audit) alle 3 Jahre.
2 Das Referenzsystem richtet sich nach § 39 Abs. 4 dieser Verordnung.
3 Die Leistungserbringenden müssen den Nachweis betreffend Zugang zu einer unabhängigen Anlaufstelle gemäss § 35 dieser Verordnung erbringen.
5 Bedarfsplanung
§ 42
Eckwerte
1 Die Bedarfsplanung wird periodisch alle 3 Jahre erstellt und umfasst jeweils
einen Zeitraum von 3 Jahren.
2 Die Kommission „Gemeinsame Planung Behindertenhilfe BL/BS“ gibt vor dem
Entscheid des Regierungsrates über die Bedarfsplanung ihre Stellungnahme
ab.
3 Die Anzahl der Mitglieder setzt sich paritätisch aus den Kantonen Basel-
Landschaft und Basel-Stadt zusammen. Die Mitglieder des Kantons Basel-
Landschaft sind: *
a. 1 Mitglied der kantonalen IV-Stelle (BL);
b. 1 Mitglied des Behindertenforums, Bereich Selbsthilfe;
c. 1 Mitglied des Verbands Soziale Unternehmen beider Basel (SUbB);
d. 1 Mitglied des Amts für Gesundheit Basel-Landschaft;
e. 3 Mitglieder des Amts für Kind, Jugend und Behindertenangebote als federführende Dienststelle.
11) SGS 853
19 853.11
6 Rechtsmittel
§ 43
Mündliche Einsprache
1 Bei einer mündlich erhobenen Einsprache hält das AKJB die Einsprache in einem Protokoll fest; die Person mit Behinderung, welche die Einsprache führt,
oder ihre Vertretung muss das Protokoll unterzeichnen.
7 Übergangsbestimmungen
§ 44
Übergangsbestimmung zu § 1 Abs. 3 dieser Verordnung
1 Personen, die gemäss § 1 Abs. 3 bei Inkrafttreten dieser Verordnung die Altersgrenze der AHV erreicht haben und Leistungen der Tagesstruktur beziehen, geniessen Besitzstand während 2 Jahren.
§ 45
Übergangsbestimmung zu § 13 und § 14 dieser Verordnung
1 Eine Bedarfsermittlung für Sonder- bzw. Zusatzbedarf für Personen mit Behinderung, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des BHG Leistungen der Behindertenhilfe beziehen, kann frühestens 1 Jahr nach Inkrafttreten des BHG
beantragt werden.
§ 46
Übergangsbestimmung zu § 15 Abs. 5 dieser Verordnung
1 Personen mit Behinderung, welche bei Inkrafttreten dieser Verordnung im Bereich Wohnen ambulante Leistungen der Behindertenhilfe und parallel einen
Assistenzbeitrag der IV (Art. 42quater ff. IVG12)) beziehen, geniessen Besitzstand
bis 31. Dezember 2018.
§ 47
Übergangsbestimmung zu § 16 dieser Verordnung
1 Personen mit Behinderung, welche bei Inkrafttreten dieser Verordnung Leistungen im Bereich Wohnen in einer Institution gemäss IFEG beziehen und gemäss § 16 dieser Verordnung keinen Anspruch auf IFEG-Leistungen haben,
geniessen Besitzstand.
2 Personen mit Behinderung, welche bei Inkrafttreten dieser Verordnung ambulante Leistungen der Behindertenhilfe beziehen und nach Ende des Bedarfsvermittlungsverfahren gemäss § 41 Abs. 2 BHG13) unter die absolute Zugangsschwelle gemäss § 16 Abs. 1 dieser Verordnung fallen, geniessen Besitzstand
für diese Leistungen. *
12) SR 831.20
13) SGS 853
20 853.11
§ 48
Rücklagen der Institutionen gemäss IFEG
1 Bis zur Einführung von Normkosten führen die Institutionen ein zweckgebundenes Rücklagenkonto. Dieses umfasst alle Leistungsbereiche gemäss IFEG.
Das Betriebsergebnis pro Jahr wird dem Rücklagenkonto gutgeschrieben oder
belastet. Entnahmen bedürfen der Bewilligung des AKJB. Sie können für alle
anrechenbaren Investitionen, die im Zusammenhang mit Leistungen der Behindertenhilfe stehen, beantragt werden. Eine Doppelfinanzierung von Investitionen durch die Entnahme aus dem Rücklagenkonto und einer Belastung in der
Erfolgsrechnung ist nicht möglich.
2 Bestehende Rücklagen, die aus der Leistungserbringung auf der Grundlage
einer Leistungsvereinbarung im Rahmen der Behindertenhilfe bis 31. Dezember 2016 entstanden sind, werden per 1. Januar 2017 überführt.
3 Grundsätzlich werden mit Erreichen von Normkosten für die Institution in allen
von ihr angebotenen Leistungsarten die bestehenden Rücklagen gemäss
Abs. 1 aufgelöst. Bei den Institutionen noch bestehende Guthaben aus diesen
Rücklagen sind dem Kanton geschuldet. Verlustvorträge verbleiben bei der
Trägerschaft der Institution. Der Zeitpunkt der Auflösung richtet sich nach der
Umsetzung der Angleichung der institutionsspezifischen Pauschalen gemäss
den §§ 21 und 24 dieser Verordnung.
4 Erreicht eine Institution gemäss IFEG in allen Leistungsbereichen Normkosten vor dem 1. Januar 2023, verbleibt auch ein positiver Saldo als zweckgebundenes Fremdkapital bis zu diesem Datum bei der Institution. Entnahmen
richten sich grundsätzlich nach Abs. 1. In Ausnahmefällen können Entnahmen
zur Deckung von Verlusten bewilligt werden.
§ 49 * Übergangsbestimmungen zu § 20 Abs. 4 und § 23 Abs. 2bis in
der Version vom 28. November 2023 (GS 2023.081)
1 Der Regierungsrat gewährt für die einzelnen Leistungsarten in Abweichung
von § 20 Abs. 4 und § 23 Abs. 2bis in den Jahren 2026, 2027 und 2028 grundsätzlich keinen Teuerungsausgleich.
2 Der Regierungsrat kann in Abweichung zu Abs. 1 den Teuerungsausgleich
ganz oder teilweise gewähren, wenn es die finanzpolitischen Rahmenbedingungen zulassen. Dabei berücksichtigt er auch das Verhältnis der Normkosten
zu den Ist-Kosten in den Leistungen.
21 853.11
Änderungstabelle - Nach Beschlussdatum
Beschlussdatum Inkraft seit Element Wirkung Publiziert mit
06.12.2016 01.01.2017 Erlass Erstfassung GS 2016.072
04.12.2018 01.01.2019 § 1 Abs. 1, Bst. d. geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 5 Abs. 1 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 8 Abs. 1 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 9 Abs. 5, Bst. abis. eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 9 Abs. 6, Bst. abis. eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 15 Abs. 5 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 15 Abs. 5bis eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 15 Abs. 5ter eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 15 Abs. 7 eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 16 Abs. 1 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 16 Abs. 2 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 18 Abs. 1 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 18 Abs. 2 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 18 Abs. 2bis eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 18 Abs. 2ter eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 18 Abs. 4 eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 20 Abs. 2 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 20 Abs. 3 aufgehoben GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 23 Abs. 2 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 23 Abs. 4 aufgehoben GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 32 Abs. 4 eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 38 Abs. 3 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 39 Abs. 1 geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 § 47 Abs. 2 eingefügt GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 Anhang 1 Inhalt geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 Anhang 2 Inhalt geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 Anhang 3 Inhalt geändert GS 2018.078
04.12.2018 01.01.2019 Anhang 4 Inhalt geändert GS 2018.078
20.10.2020 01.11.2020 § 33 Abs. 2 geändert GS 2020.080
20.10.2020 01.11.2020 § 42 Abs. 3 eingefügt GS 2020.080
28.11.2023 01.01.2024 § 9 Abs. 5, Bst. b. geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 17 Abs. 1 geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 20 Abs. 1 geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 20 Abs. 4 eingefügt GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 23 Abs. 1 geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 23 Abs. 2bis eingefügt GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 27 Abs. 1 geändert GS 2023.081
22 853.11
Beschlussdatum Inkraft seit Element Wirkung Publiziert mit
28.11.2023 01.01.2024 § 27 Abs. 1bis eingefügt GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 27 Abs. 4 geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 27 Abs. 5 geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 28 Abs. 1 geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 § 28 Abs. 2 eingefügt GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 Anhang 2 Inhalt geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 Anhang 3 Inhalt geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 Anhang 4 Inhalt geändert GS 2023.081
28.11.2023 01.01.2024 Anhang 5 Inhalt geändert GS 2023.081
12.11.2024 01.01.2025 § 28 Abs. 1 geändert GS 2024.053
12.11.2024 01.01.2025 § 49 eingefügt GS 2024.053
23 853.11
Änderungstabelle - Nach Paragraf
Element Beschlussdatum Inkraft seit Wirkung Publiziert mit
Erlass 06.12.2016 01.01.2017 Erstfassung GS 2016.072
§ 1 Abs. 1, Bst. d. 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 5 Abs. 1 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 8 Abs. 1 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 9 Abs. 5, Bst. abis. 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 9 Abs. 5, Bst. b. 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 9 Abs. 6, Bst. abis. 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 15 Abs. 5 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 15 Abs. 5bis 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 15 Abs. 5ter 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 15 Abs. 7 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 16 Abs. 1 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 16 Abs. 2 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 17 Abs. 1 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 18 Abs. 1 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 18 Abs. 2 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 18 Abs. 2bis 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 18 Abs. 2ter 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 18 Abs. 4 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 20 Abs. 1 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 20 Abs. 2 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 20 Abs. 3 04.12.2018 01.01.2019 aufgehoben GS 2018.078
§ 20 Abs. 4 28.11.2023 01.01.2024 eingefügt GS 2023.081
§ 23 Abs. 1 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 23 Abs. 2 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 23 Abs. 2bis 28.11.2023 01.01.2024 eingefügt GS 2023.081
§ 23 Abs. 4 04.12.2018 01.01.2019 aufgehoben GS 2018.078
§ 27 Abs. 1 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 27 Abs. 1bis 28.11.2023 01.01.2024 eingefügt GS 2023.081
§ 27 Abs. 4 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 27 Abs. 5 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 28 Abs. 1 28.11.2023 01.01.2024 geändert GS 2023.081
§ 28 Abs. 1 12.11.2024 01.01.2025 geändert GS 2024.053
§ 28 Abs. 2 28.11.2023 01.01.2024 eingefügt GS 2023.081
§ 32 Abs. 4 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 33 Abs. 2 20.10.2020 01.11.2020 geändert GS 2020.080
§ 38 Abs. 3 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
§ 39 Abs. 1 04.12.2018 01.01.2019 geändert GS 2018.078
24 853.11
Element Beschlussdatum Inkraft seit Wirkung Publiziert mit
§ 42 Abs. 3 20.10.2020 01.11.2020 eingefügt GS 2020.080
§ 47 Abs. 2 04.12.2018 01.01.2019 eingefügt GS 2018.078
§ 49 12.11.2024 01.01.2025 eingefügt GS 2024.053
Anhang 1 04.12.2018 01.01.2019 Inhalt geändert GS 2018.078
Anhang 2 04.12.2018 01.01.2019 Inhalt geändert GS 2018.078
Anhang 2 28.11.2023 01.01.2024 Inhalt geändert GS 2023.081
Anhang 3 04.12.2018 01.01.2019 Inhalt geändert GS 2018.078
Anhang 3 28.11.2023 01.01.2024 Inhalt geändert GS 2023.081
Anhang 4 04.12.2018 01.01.2019 Inhalt geändert GS 2018.078
Anhang 4 28.11.2023 01.01.2024 Inhalt geändert GS 2023.081
Anhang 5 28.11.2023 01.01.2024 Inhalt geändert GS 2023.081
Seite 1 von 1
Anhang 1: LEISTUNGSKATALOG PERSONALE LEISTUNGEN (§ 1 ABS. 2 BHV)
Lebensbereich Wohnen (Kernaufgaben) Lebensbereich Tagesstruktur (Kernaufgaben)
Die untenstehenden Leistungen werden ergänzt
durch unterstützende Gespräche, Begleitung und
Kontrolle.
Unterstützungsleistungen nach
Lebensbereichen, wobei beim ambulanten
Leistungsbezug ausschliesslich anleitende
bzw. begleitende Unterstützung enthalten ist.
1. Alltägliche Lebensverrichtungen
a) An-/Auskleiden
b) Aufstehen / Absitzen / Abliegen /
Fortbewegen zu Hause
c) Essen und Trinken
d) Körperpflege
e) Toilette / WC
2. Haushalt
a) Administration
b) Ernährung
c) Wohnungspflege
d) Einkaufen / Besorgungen
e) Wäsche- und Kleiderpflege
3. Tagesstruktur
a) -
b) -
c) -
d) -
e) -
4. Freizeit
a) Ermöglichung von Fort- / Weiterbildung
b) Freizeit und Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben
5. Persönliche Überwachung am Tag sowie
Hilfe in der Nacht (Nachtdienst)
a) Persönliche Überwachung am Tag
b) Persönliche Überwachung in der Nacht
6. Planung und Organisation
a) Planung des Helfernetzes
b) Suche eines Aus-/Weiterbildungsplatzes
c) Suche einer Stelle
(Arbeitsplatz/Beschäftigung)
7. Subsidiäre Pflege / therapeutische
Unterstützung
a) subsidiäre medizinische Pflege
Die untenstehenden Leistungen werden ergänzt
durch unterstützende Gespräche, Begleitung und
Kontrolle.
Unterstützungsleistungen nach
Lebensbereichen
1. Alltägliche Lebensverrichtungen (nur in
Zusammenhang mit Tätigkeiten aus Pkt. 3+4)
a) An-/Auskleiden
b) Aufstehen / Absitzen / Abliegen /
Fortbewegen zu Hause
c) -
d) -
e) Toilette / WC
2. Haushalt
a) -
b) -
c) -
d) -
e) -
3. Tagesstruktur
a) Arbeit / Beschäftigung
b) Gemeinnütziges Engagement
c) Kindererziehung
d) Gewährleistung des Arbeitswegs
e) Fort- / Weiterbildung
4. Freizeit
a) -
b) -
5. Persönliche Überwachung am Tag sowie
Hilfe in der Nacht (Nachtdienst)
a) Persönliche Überwachung am Tag
b) -
6. Planung und Organisation
a) -
b) -
c) -
7. Subsidiäre Pflege / therapeutische
Unterstützung
a) -
SGS 853.11 – Anhang 2
1/1
Anhang 2: PERSONALE LEISTUNGEN WOHNEN
Personale Leistungen Wohnen
IHP-Stunden
pro Monat
(FLS)
IHP-
Stufe
Stufenmittelwert
IHP-Stunden
IBB-
Punkte
IBB-
Stufe Leistungsbezug
ab
2 1 3.5
0-20 0
i.d.R. nur
ambulant
(unter
14 IBB-
Punkten)
Zusatzbedarf
5 2 7
9 3 11
ambulant oder
stationär13 4 15
21-40 1
17 5 19
21 6 23
25 7 27
29 8 31
33 9 35
41-60 2
i.d.R. nur stationär
37 10 39
41 11 43
45 12 47
49 13 54.5
61-80 360 14 65.5
71 15 76.5
82 16 87.5
81-100 4
93 17 98.5
104 18 109.5
115 19 127
138 20 max. 144.5
SGS 853.11 – Anhang 3
1/1
Anhang 3: PERSONALE LEISTUNGEN BETREUTE TAGESGESTALTUNG
Personale Leistungen Betreute Tagesgestaltung
IHP-Stunden
pro Monat
(FLS)
IHP-
Stufe
Stufenmittelwert
IHP-Stunden
IBB-Punkte IBB-
Stufe Leistungsbezug
ab
2 1 3.5 0-12 0
i.d.R. nur in IFEG-Institution
möglich
Zusatzbedarf
5 2 7
9 3 11 13-24 1
13 4 15
17 5 19 25-36 2
24 6 23
31 7 27 37-48 3
38 8 31
59 9 35 49-60 4
80 10 max. 89
SGS 853.11 – Anhang 4
1/1
Anhang 4: PERSONALE LEISTUNGEN BEGLEITETE ARBEIT
Personale Leistungen Begleitete Arbeit
IHP-Stunden
pro Monat
(FLS)
IHP-
Stufe
Stufenmittelwert
IHP-Stunden
IBB-Punkte IBB-
Stufe Leistungsbezug
ab
2 1 3.5 0-12 0
i.d.R. nur in IFEG-Institution
möglich
Zusatzbedarf
5 2 7 13-24 1
9 3 11
13 4 15 25-36 2
17 5 19
21 6 23 37-48 3
25 7 27
31 8 31
49-60 451 9 35
80 10 max. 89
SGS 853.11 – Anhang 5
1/1
Anhang 5: PERSONALE LEISTUNGEN ENTLASTUNG FAMILIÄRES UMFELD
Personale Leistungen
Entlastung familiäres Umfeld
IBB-Stufe Max. Stundendach
pro Monat
0 4
1 8
2 12
3 16
4 20
Anhang 6: Themenbereiche Referenzsystem (§ 39 Absatz 4 BHV)
a. Themenbereich Grundlagen
1. Es besteht ein Leitbild.
2. Es bestehen Grundlagen, welche die strategische Führung und Organisation beschreiben.
3. Es bestehen Grundlagen, welche die operative Führung und Organisation beschreiben, namentlich betreffend
- Aufbau- und Ablauforganisation
- Vernetzung
- Qualitätssicherung und -entwicklung
- Personalmanagement
- Lohnsystem
4. Es bestehen Grundlagen, welche die Finanzierung beschreiben.
5. Es bestehen Grundlagen, welche die Leistungen beschreiben, namentlich betreffend
- Alle leistungsbezogenen Grundlagen
- Betreuung und Begleitung
- Tagesstruktur
- Freiheitsbeschränkende Massnahmen
- Sicherheit
- Ernährung
- Gesundheitsversorgung
- Hygiene und Raumpflege
b. Themenbereich Organisation und Infrastruktur
6. Bauten, Ausstattung inkl. Einrichtungen sind zweckmässig und klientengerecht.
c. Themenbereich Personal und Führung
7. Die Leitung ist fachlich und persönlich geeignet für die Führung der Einrichtung.
8. Das Personal ist fachlich und persönlich geeignet für seine Tätigkeiten und entspricht in der
Anzahl dem Betreuungsbedarf.
d. Themenbereich Klient/innen und Fachlichkeit
9. Die Rechte und Pflichten der Klient/innen sind schriftlich festgehalten.
10. Die seelische, geistige und körperliche Integrität der Klient/innen ist geschützt.
11. Das Recht auf Selbstbestimmung sowie die Privat- und Intimsphäre der Klient/innen sind gewahrt.
12. Die Aufnahme-, Übertritts- und Austrittsverfahren sind transparent und nachvollziehbar geregelt.
13. Es wird mit Klient/innen zielorientiert gearbeitet und die Zielorientierung ist schriftlich nachvollziehbar.
14. Die Angehörigen und/oder gesetzliche Vertretung sind angemessen einbezogen und ihre Interessen ausreichend berücksichtigt.