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Ausführungsreglement zum Jagdgesetz

Valais · 922.100 · regulation

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Contents: 64 provisions
  1. Art. 1
  2. Art. 2
  3. Art. 3 Ausbildung auszuschliessen. *
  4. Art. 4
  5. Art. 5
  6. Art. 6
  7. Art. 7
  8. Art. 8
  9. Art. 9
  10. Art. 10
  11. Art. 11
  12. Art. 12
  13. Art. 13
  14. Art. 14
  15. Art. 15
  16. Art. 16
  17. Art. 17
  18. Art. 18
  19. Art. 19
  20. Art. 20
  21. Art. 21
  22. Art. 22
  23. Art. 23
  24. Art. 24
  25. Art. 25
  26. Art. 26
  27. Art. 27
  28. Art. 28
  29. Art. 29
  30. Art. 30
  31. Art. 31
  32. Art. 32
  33. Art. 33
  34. Art. 34
  35. Art. 35
  36. Art. 36
  37. Art. 37
  38. Art. 38
  39. Art. 39
  40. Art. 40
  41. Art. 41
  42. Art. 42
  43. Art. 43
  44. Art. 44
  45. Art. 45
  46. Art. 46
  47. Art. 47
  48. Art. 48
  49. Art. 49
  50. Art. 50 Angaben in sein elektronisches Kontrollbüchlein einzutragen. *
  51. Art. 51
  52. Art. 52
  53. Art. 53
  54. Art. 54
  55. Art. 55
  56. Art. 56
  57. Art. 57
  58. Art. 58
  59. Art. 59
  60. Art. 60
  61. Art. 61
  62. Art. 62
  63. Art. 63
  64. Art. 64

64 provisions

Art. 41

Jagd in den Kulturen 1 Die Jagd in den Rebkulturen ist vom 25. Oktober an gestattet. Diese Bestimmung gilt nicht für einzelne Rebkulturen inmitten anderer Kulturen, insofern die Weinlese stattgefunden hat. 2 In den Obstgärten und anderen Kulturen ist die Jagd ab Ende der Ernte gestattet.

Art. 42

Köder 1 Das Auslegen von Futter oder anderen Locksubstanzen zum Anlocken, zur Lokalisierung oder Stabilisierung des Wildes ist verboten, ausgenommen für die Passjagd auf Kleinraubwild.

Art. 43

Geschütztes Wild 1 Unter Vorbehalt ergänzender Bestimmungen im periodischen Beschluss oder Nachtrag sind folgende Tiere geschützt: das Muffelwild, melke Gäms- und Rehgeissen, melke Bachen, Gämskitze, mit Ohrmarken markiertes Steinwild sowie sämtliches Wild, das einen Halsbandsender oder ein funktionell gleichartiges Gerät trägt. *

Art. 44

Fehlabschuss von geschütztem oder nicht erlaubtem Wild 1 Jeder Jäger, der ein geschütztes oder nicht erlaubtes Wild erlegt hat, ist verpflichtet, dieses im Kontrollbüchlein einzutragen und unverzüglich dem am Abschussort zuständigen Wildhüter zu melden und persönlich vorzuzeigen. 2 Er hat die nötigen Vorkehrungen zu treffen, damit das Wildbret erhalten und das Wildtier identifizierbar bleibt. Der Jäger, der dieser Bestimmung nicht Folge leistet, der versucht das Wild zu seinen Gunsten zu unterschlagen, es freiwillig an Ort und Stelle belässt, es verstümmelt, damit es nicht mehr erkenntlich ist, wird verzeigt. 3 Beim irrtümlichen Abschuss eines geschützten oder nicht erlaubten Wildes durch den Inhaber eines Patentes, für welches die betroffene Wildart erlaubt ist und sofern eine korrekte Selbstanzeige erfolgt, werden folgende Pauschalen erhoben: * a) während der Hochjagd: 1. Abschuss einer melken Gämsgeiss: Fr. 300.- 2. Abschuss eines Gämskitzes: Fr. 200.- 3. * Abschuss eines nicht erlaubten Gämsjährlings (mit Kontingentverlust): Fr. 100.- 3bis. * Abschuss eines nicht erlaubten Gämsjährlings (ohne Kontingentverlust): Fr. 200.- 3ter. * Abschuss einer 2,5 jährigen Gämse (mit Kontingentverlust): Fr. 100.- 3quater * Abschuss einer 2,5 jährigen Gämse (ohne Kontingentverlust): Fr. 200.- 4. Abschuss einer Gämse aus einer Kategorie, über die der Jäger nicht mehr verfügt: Fr. 200.- 5. Abschuss einer melken Rehgeiss: Fr. 250.- 6. Abschuss eines Rehkitzes: Fr. 200.- 6bis. * Abschuss eines Rehbocks ohne Geweih oder mit einer mittleren Geweihlänge bis und mit 5cm: Fr. 250.- 6ter. * Abschuss eines Rehbocks mit einer mittleren Geweihlänge über 5cm und bis und mit 15cm: Fr. 300.- 6quater. * Abschuss eines Rehbocks mit einer mittleren Geweihlänge über 15cm: Fr. 350.- 7. Abschuss einer 3. Hirschkuh/eines 3. Schmaltiers: Fr. 500.- 8. * Abschuss eines starken Spiessers mit einer mittleren Geweihlänge über 25cm und bis und mit 30cm: Fr. 750.- 9. * Abschuss eines starken Spiessers mit einer mittleren Geweihlänge über 30cm und bis und mit 35cm: Fr. 1'000.- 10. * Abschuss eines starken Spiessers mit einer mittleren Geweihlänge über 35cm: Fr. 1'250.- 11. Abschuss einer melken Bache: Fr. 250.- b) während der Rehbockjagd: 1. Abschuss einer melken oder nicht melken Rehgeiss: Fr. 300.- 2. Abschuss eines Rehkitzes: Fr. 200.- 3. Abschuss einer melken Bache: Fr. 250.- c) * … d) während der Spezialjagd auf Wildschweine (Patent S): 1. Abschuss einer melken Bache: Fr. 250.- e) * während der Steinwildregulierung gelten die Pauschalen gemäss der zugehörigen Weisung über die Regulierungsjagd auf Steinwild (WR- JS). 1. * … 2. * … 4 In allen anderen Fällen wird für den Abschuss eines geschützten oder nicht erlaubten Wildes eine Busse ausgesprochen und der Jäger bezahlt zusätzlich für das erlegte Wild den vom Staatsrat festgesetzten Fleischwert (ganzes Tier ausgeworfen im Fell). 5 Beim Abschuss eines geschützten oder nicht erlaubten Wildes wird die Trophäe beim Vorzeigen direkt beschlagnahmt. 6 Der Jäger ist in allen vorgenannten Fällen verpflichtet, das von ihm erlegte Wild zu den vorgenannten Bedingungen zu übernehmen.

Art. 45

Verletztes Wild 1 Jedes beschossene Wildtier muss vom Jäger nachgesucht werden. Diese Pflicht kann im periodischen Beschluss präzisiert werden. 2 Die Nachsuche eines verletzten Wildes in einem Banngebiet erfolgt unter Aufsicht des Wildhüters, der die Bedingungen festlegt.

Art. 46

Meldepflichtiges Wild 1 Alle Rothirsche, Rehe, Wildschweine und Gämsen müssen gemäss den im periodischen Beschluss oder Nachtrag enthaltenen Bestimmungen vorgezeigt werden. * 2 Im Rahmen der Tierseuchenprävention muss alles kranke oder tot aufgefundene Wild dem zuständigen Wildhüter gemeldet werden.

Art. 47

Transport von Waffen 1 Einzig Jäger mit einem gelösten Patent und Personen im Besitze einer Spezialbewilligung sind berechtigt, während den Jagdtagen der entsprechenden Patentart oder der Gültigkeitsdauer einer Spezialbewilligung Jagdwaffen mitzuführen. 2 Am Sonntag vor der Eröffnung der Hochjagd sowie am 2. Sonntag der Hochjagd darf sich der Jäger ab 12.00 Uhr mit der Waffe ins Jagdgebiet begeben. Zu diesem Zweck ist die Benutzung von Motorfahrzeugen erlaubt, solange die Strasse für alle offen ist. 3 Während der Niederjagd ist es gestattet, sich am Vorabend des Jagdtages ab 18.00 Uhr mit der Waffe in seine Jagdunterkunft zu begeben. Zu diesem Zweck ist die Benutzung von Motorfahrzeugen erlaubt, solange die Strasse für alle offen ist. 4 Bei Verschiebungen mit einem Transportmittel müssen Waffen gemäss den im periodischen Beschluss enthaltenen Bestimmungen transportiert werden. * 5 Die Tatsache, dass ein Jäger mehrere Patentarten gelöst hat, erlaubt es ihm nicht, gleichzeitig 2 unterschiedliche Waffentypen (Büchse und Flinte) mit sich zu führen.

Art. 48

Verkauf von Wildbret - Fleischschau 1 Alles erlegte Schalenwild, das nicht in den Räumen des Jägers zerlegt und verwertet wird, muss durch eine fachkundige Person kontrolliert und mit einer Kontrollmarke versehen werden sowie von einer Bescheinigung für die Abgabe als Lebensmittel (nachfolgend: Begleitschein Wild) begleitet sein. 2 Die Jäger, welche ihre Ausbildung und Jagdprüfung im Kanton Wallis absolviert haben, gelten als fachkundige Personen. Sie sind berechtigt die Kontrollen durchzuführen, die Kontrollmarken anzubringen und den Begleitschein Wild auszustellen. 3 Kontrollmarken können auf den Kontrollposten oder direkt beim Wildhüter bezogen werden. 4 Das Formular für den Begleitschein Wild kann von der Webseite der DJFW heruntergeladen werden. Es steht ebenfalls auf den Kontrollposten zur Verfügung. 5 Bei Wildschweinen ist eine Untersuchung auf Trichinen obligatorisch. Diese ist in jedem Fall durchzuführen, auch wenn durch die fachkundige Person bei der Untersuchung des Wildschweins keine Auffälligkeiten festgestellt werden. 6 Die fachkundige Person entnimmt die Trichinenprobe und sendet diese zur Untersuchung in ein Fachlabor ein. 7 Für alles durch Private, Wirte oder Geschäfte eingeführte Wildbret ist auf Verlangen der Jagdpolizei dessen Herkunft nachzuweisen.

Art. 49

Kontrollbüchlein 1 Jeder Jäger ist verpflichtet, der DJFW eine komplette Auflistung des von ihm und allfällig von seinem eingeladenen Gastjäger erlegten Wilds abzugeben. Zu diesem Zweck erhält der Jäger ein Kontrollbüchlein. 2 Falls ein Jäger ein Wildtier erlegt hat, ist er verpflichtet, sobald er sich beim Tier befindet, vor dem Aufbrechen und vor dem Abtransport, mit Kugelschreiber alle verlangten Angaben in sein Kontrollbüchlein einzutragen. Alle Schmierereien oder Radierungen, welche die Eintragungen unleserlich machen, sind untersagt. 3 Das Kontrollbüchlein gilt als Bestandteil des Patentes. Sein Verlust verpflichtet den Jäger, unverzüglich jegliche Jagd abzubrechen und bei der DJFW gegen eine Gebühr ein Duplikat zu besorgen. Das neue Kontrollbüchlein muss nachgeführt werden. 4 Nach Abschluss der Jagd ist das betreffende Kontrollbüchlein vom Jäger unterschrieben innert 10 Tagen der DJFW abzugeben. Nach erfolgloser Mahnung spricht die Verwaltungsbehörde eine Busse aus. 5 Diese Bestimmungen gelten nicht für das elektronische Kontrollbüchlein. Falls ein Jäger ein Wildtier erlegt hat, ist er verpflichtet, sobald er sich beim Tier befindet, vor dem Aufbrechen und vor dem Abtransport alle verlangten

Art. 50 Angaben in sein elektronisches Kontrollbüchlein einzutragen. *

Streunende Katzen 1 Einzig Wildschutzorgane sind ermächtigt, streunende Katzen zu erlegen.

Art. 51

Beschlüsse und Nachträge 1 Der Staatsrat legt in den periodischen Beschlüssen und ihren Nachträgen sowie in den Spezialbeschlüssen die Bestimmungen über die Ausübung der Jagd fest. 4 Wildschäden

Art. 52

Vorbeugungsmassnahmen 1 Die Pflanzungen werden durch einen wirksamen Schutz umgeben oder mit erprobten Abwehrprodukten behandelt, die von den kantonalen Ämtern für Obst- und Weinbau erprobt und empfohlen werden. Diese Ämter informieren zu gegebener Zeit über diese Vorbeugungsmassnahmen und beraten regelmässig die Interessierten. 2 Um eine Zunahme der Schäden zu vermeiden, sind abgenagte Bäume unverzüglich zu verkitten. 3 Die im KJSG vorgesehenen Vorbeugungsmassnahmen bleiben vorbehalten. 4 Die forstwirtschaftlichen Vorbeugungsmassnahmen umfassen insbesondere die Verbesserung bestimmter Biotope in Zusammenarbeit zwischen den Besitzern und den zuständigen Dienststellen.

Art. 53

Herabsetzung der Entschädigung 1 Der Herabsetzungsgrad der Entschädigung an den Geschädigten, der keine angemessenen Vorbeugungsmassnahmen getroffen hat, hängt insbesondere ab: a) von der Zweckmässigkeit der getroffenen Vorbeugungsmassnahmen zur Verhinderung des Schadens; b) von der unkorrekten Anwendung der Vorbeugungsmittel; c) vom ungenügenden Unterhalt der Vorbeugungsmittel; d) von der nach Kenntnis des Schadens getroffenen Massnahmen, um dessen Ausmass zu senken. 2 Die Herabsetzung beträgt im Prinzip mindestens 20 und höchstens 80 Prozent.

Art. 54

Aufhebung der Entschädigung 1 Wer durch grobes Verschulden nicht die angemessenen Vorbeugungsmassnahmen trifft, erhält keine Entschädigung. 2 Eines groben Verschuldens macht sich insbesondere schuldig, wer: a) es unterlässt, Vorbeugungsmassnahmen zu treffen, die sich unter denselben Umständen jeder vernünftigen Person aufgedrängt hätten; b) es unterlässt, Vorbeugungsmassnahmen zu treffen, die ihm die DJFW oder ein Wildschutzorgan empfiehlt, sofern ein vernünftiges Verhältnis zwischen den effektiven Kosten dieser Vorbeugungsmassnahmen und der Höhe des vorzubeugenden Schadens besteht; c) es unterlässt, die Vorbeugungsmittel zu unterhalten; d) es unterlässt, zur gegebenen Zeit die Ernten einzubringen.

Art. 55

Vorsorgliche Beweisaufnahme 1 Ab Feststellung des Schadens hat der Geschädigte unverzüglich die DJFW zu orientieren, damit diese alle nützlichen Feststellungen machen kann, um den Verlust eines Beweismittels oder zu grosse Schwierigkeiten in der Beweisaufnahme zu vermeiden. 2 Die DJFW ist unter anderem zuständig, Auskunftspersonen einzuvernehmen, einen Augenschein durchzuführen oder durchführen zu lassen, oder eine Expertise anzuordnen. Die anfallenden Kosten trägt der Kanton. 3 Vorbehalten bleibt die Möglichkeit des Geschädigten, auf eigene Kosten die vorläufige Beweisaufnahme beim ordentlichen Zivilrichter zu beantragen. 4 Der Staatsrat ernennt periodisch die Experten, die auf Gesuch der DJFW die Wildschadentaxation vornehmen. Für besondere Fälle erfolgt diese Ernennung von Fall zu Fall.

Art. 56

Kantonaler Fonds 1 Ein jährlicher Minimalbetrag von 25 Franken pro gelöstem Patent wird vom Patentpreis entnommen. 5 Allgemeine Bestimmungen

Art. 57

Sonderbewilligung 1 Der Staatsrat setzt in einem Entscheid die Tarife einer Sonderbewilligung für die Regulierung von Steinwild fest. Die Verwaltungskosten und Entscheidgebühren sind in dem vom Staatsrat festgelegten Tarif über die jeweilige Regalgebühr, die für die Wildart gilt, bereits enthalten. Für den im Wallis wohnhaften Antragsteller gilt ein vom Staatsrat festgesetzter ermässigter Tarif. * 2 Die DJFW ist berechtigt, den Abschusspreis des erlegten Tieres zu senken, wenn dieses Missbildungen oder andere Mängel aufweist. 3 Das für die Jagd zuständige Departement kann in Ausnahmefällen eine unentgeltliche Sonderbewilligung erteilen. Der Entscheid über die Vergabe von Trophäen aus Regulierungs- oder Hegeabschüssen fällt in die Zuständigkeit der DJFW.

Art. 58

Beschlagnahme der Gegenstände und Fahrzeuge 1 Die Wildhüter richten sich nach den Bestimmungen der Strafprozessordnung, um Gegenstände und Fahrzeuge zu beschlagnahmen, welche zur Begehung einer Zuwiderhandlung gedient haben oder deren Produkt sind, sowie aller anderen Gegenstände, die als Beweisstücke gebraucht werden können.

Art. 59

Einziehung von verbotenen Waffen 1 Die Einziehung von verbotenen Waffen ist im Schweizerischen Strafgesetzbuch und dessen kantonalen Einführungsgesetz geregelt. Im Weiteren ist das Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz, WG), dessen Vollzugsverordnung sowie das kantonale Ausführungsgesetz zum Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition (AG- WG) anwendbar. 2 Als verboten gilt: a) während der Jagdperiode: jede für die entsprechende Jagd nicht bewilligte Schusswaffe; b) ausserhalb der Jagdperiode: jede Schusswaffe.

Art. 60

Zäune 1 Die DJFW ist befugt, Zäune, welche für das Wild gefährlich sein können, zu verbieten, beziehungsweise ablegen oder entfernen zu lassen.

Art. 61

Banngebiete 1 Die Banngebiete werden auf der Jagdkarte der DJFW festgelegt. 2 Die Jagdkarte ist integraler Bestandteil des periodischen Beschlusses und wird deshalb vom Staatsrat genehmigt. 3 Im Streitfall sind die Perimeter der Banngebiete wie auf der Jagdkarte festgelegt, massgebend. 4 Bei der Festlegung der Perimeter sind zu berücksichtigen: a) die Ziele, die das Jagdgesetz durch die Banngebiete anstrebt; b) die Bestimmungen des kantonalen Richtplanes bezüglich der Sektoren, auf die sich die Banngebiete auswirken. Diese Sektoren werden durch das für die Raumentwicklung zuständige Departement bestimmt. 5 Für die Schaffung oder Aufhebung eines Banngebietes sind die in Artikel 8 KJSG aufgeführten interessierten Kreise anzuhören.

Art. 62

Bestandesregulierung von jagdbaren Wildtieren in Eidgenössischen Jagdbanngebieten und Wasser- und Zugvogelreservaten von internationaler und nationaler Bedeutung 1 Die DJFW erlässt jährlich die Bestimmungen zur Bestandesregulierung von jagdbaren Arten gemäss Artikel 11 Absatz 5 Satz 2 des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz, JSG), Artikel 9 der Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete (VEJ) und Artikel 9 der Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung (WZVV). 2 Zu diesem Zweck erstellt die DJFW einen jährlichen Abschussplan mit konkreten Angaben zum Zweck der Massnahme, den geplanten Abschüssen, deren Verteilung auf Alters- und Geschlechtsgruppen, zeitliche und örtliche Einschränkungen, den zugelassenen Mitteln, den abschussberechtigten Personen (konkret und individuell) sowie den begleitenden Massnahmen zur Minimierung der Störung.

Art. 63

Strafbestimmung 1 Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieses Reglements oder aller anderen Beschlüsse samt Beilagen oder Nachträgen werden mit den im JSG und den in den kantonalen Bestimmungen vorgesehnen Sanktionen geahndet. 2 Als schwerwiegende Verstösse im Sinne von Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe g KJSG gelten: a) das nicht sofortige Eintragen von erlegtem Wild; b) der Austausch von Abschussrechten, unter Vorbehalt besonderer Bestimmungen; c) das Eintragen von nicht selbst erlegtem Wild, unter Vorbehalt besonderer Bestimmungen; d) das Eintragen lassen von selbst erlegtem Wild durch andere Jäger, unter Vorbehalt besonderer Bestimmungen; e) das Nichteinhalten der Vorschriften zur Anschusskontrolle und der Nachsuche eines beschossenen Wildes. Namentlich das Unterlassen der Kontrolle des Anschussortes, der Nachsuche eines beschossenen und nicht an Ort und Stelle liegenden Wildtieres sowie das nicht Beiziehen eines Schweisshundes beim Vorliegen von Pirschzeichen; f) das Nichteinhalten der maximalen Schussdistanzen; g) das unerlaubte Benutzen eines Motorfahrzeugs im Wiederholungsfall; h) Drohungen oder tätliche Angriffe gegenüber anderen Jägern während der Jagdausübung; i) der nicht den erforderlichen Sicherheitsanforderungen entsprechende Umgang mit Jagdwaffen während der Jagdausübung, insbesondere betreffend Kugelfang, Sichtbereich und Identifikation des Jagdobjektes und Abgabe von Schüssen, die Eigentum oder Personen gefährden können.

Art. 64

Übergangsfristen 1 Während einer Übergangsfrist von 4 Jahren ab Inkrafttreten dieses Ausführungsreglements muss der Jäger mindestens alle 2 Jahre einen Treffsicherheitsnachweis über die Befähigung zum effizienten Umgang mit seiner Waffe vorlegen, die den Anforderungen der DJFW gemäss der Richtlinie über periodische Schiessübungen entspricht. Für das Jahr 2021 muss der Jäger, der seit 2018 keinen Treffsicherheitsnachweis mehr vorgelegt hat, für die Erteilung eines Patentes zwingend einen Treffsicherheitsnachweis vorlegen. 2 Während einer Übergangsfrist von 2 Jahren ab Inkrafttreten dieses Ausführungsreglements sind Schrotpatronen mit einem Durchmesser von mehr als 4,5 Millimetern erlaubt für die Ausübung der Jagd mit Flinten gemäss Artikel 30 Absatz 2 Buchstabe a dieses Reglements. * 3 Während einer Übergangsfrist von 5 Jahren ab Inkrafttreten dieses Ausführungsreglementes wird bleihaltige Munition zur Ausübung der Jagd mit Büchsen gemäss Artikel 30 Abstand 1 Buchstabe d dieses Reglements erlaubt, um die sich in Umlauf befindlichen Munitionsbestände zu verringern. Beim Kauf neuer Munition muss es sich vorrangig um bleifreie Munition handeln. 4 Hunde, die die von der DJFW anerkannten Mindestanforderungen für den Fähigkeitsnachweis nicht erfüllen, dürfen eingesetzt werden, solange sie keine Gefahr für sich selbst oder das Wild darstellen. Ein Wildhüter kann den Einsatz eines offensichtlich untauglichen Hundes verbieten; dieses Verbot wird von der DJFW bestätigt und aufgehoben, sobald der Hundeführer die erfolgreiche Absolvierung der Prüfung bescheinigen kann, die die Tauglichkeit des betreffenden Hundes bestätigt. Nach Ablauf einer Frist von 3 Jahren nach Inkrafttreten dieses Ausführungsreglements dürfen Hunde, die den Fähigkeitsnachweis gemäss Artikel 33 des vorliegenden Reglements nicht erbringen können, nicht eingesetzt werden. T1 Übergangsbestimmung der Änderung vom 28. Juni 2022 * Art. T1-1 * Anpassungen der Bestimmungen und Übergangsbestimmungen 1 Während einer Übergangsfrist von 4 Jahren ab Inkrafttreten dieses Ausführungsreglements muss der Jäger mindestens alle 2 Jahre einen Treffsicherheitsnachweis über die Befähigung zum effizienten Umgang mit seiner Waffe vorlegen, die den Anforderungen der DJFW gemäss der Richtlinie über periodische Schiessübungen entspricht. Für das Jahr 2022 muss der Jäger, der 2021 keinen Treffsicherheitsnachweis vorgelegt hat, für die Erteilung eines Patentes zwingend einen Treffsicherheitsnachweis vorlegen. T2 Übergangsbestimmung der Änderung vom 14. Juni 2023 * Art. T2-1 * 1 Während einer Übergangsfrist von 4 Jahren ab Inkrafttreten dieses Ausführungsreglements muss der Jäger mindestens alle 2 Jahre einen Treffsicherheitsnachweis über die Befähigung zum effizienten Umgang mit seiner Waffe vorlegen, die den Anforderungen der DJFW gemäss der Richtlinie über periodische Schiessübungen entspricht. Für das Jahr 2023 muss der Jäger, der 2022 keinen Treffsicherheitsnachweis vorgelegt hat, für die Erteilung eines Patentes zwingend einen Treffsicherheitsnachweis vorlegen. Ab dem Jahr 2025 muss der Jäger jährlich einen Treffsicherheitsnachweis vorlegen, welcher vom entsprechenden Kalenderjahr datiert ist. 2 Die Übergangsfrist für das Verwenden von Schrotpatronen mit einem Durchmesser von mehr als 4,5 Millimetern wird um ein Jahr verlängert. Das Verbot dieser Munition tritt mit der Jagderöffnung 2024-2025 in Kraft. T3 Übergangsbestimmung der Änderung vom 19. Juni 2024 * Art. T3-1 * Anpassungen der Bestimmungen und Übergangsbestimmungen 1 Während einer Übergangsfrist von 4 Jahren ab Inkrafttreten dieses Ausführungsreglements muss der Jäger mindestens alle 2 Jahre einen Treffsicherheitsnachweis über die Befähigung zum effizienten Umgang mit seiner Waffe vorlegen, die den Anforderungen der DJFW gemäss der Richtlinie über periodische Schiessübungen entspricht. Für das Jahr 2024 muss der Jäger, der 2023 keinen Treffsicherheitsnachweis vorgelegt hat, für die Erteilung eines Patentes zwingend einen Treffsicherheitsnachweis vorlegen. Ab dem Jahr 2025 muss der Jäger jährlich einen Treffsicherheitsnachweis vorlegen, welcher vom entsprechenden Kalenderjahr datiert ist. 2 Die Übergangsfrist für die Validierung der Mindestanforderungen an die von der DJFW anerkannten Fähigkeiten von Hunden gemäß den Bestimmungen von Artikel 33 dieser Verordnung wird um zwei Jahre verlängert. Die Umsetzung dieser Bestimmung tritt mit der Jagderöffnung 2026-2027 in Kraft. T4 Übergangsbestimmung der Änderung vom 18. Juni 2025 * Art. T4-1 * Anpassungen der Bestimmungen und Übergangsbestimmungen 1 Während einer Übergangsfrist von 4 Jahren ab Inkrafttreten dieses Ausführungsreglements muss der Jäger mindestens alle 2 Jahre einen Treffsicherheitsnachweis über die Befähigung zum effizienten Umgang mit seiner Waffe vorlegen, die den Anforderungen der DJFW gemäss der Richtlinie über periodische Schiessübungen entspricht. Ab dem Jahr 2025 muss der Jäger jährlich einen Treffsicherheitsnachweis vorlegen, welcher vom entsprechenden Kalenderjahr datiert ist. 2 Die Übergangsfrist betreffend der Erlaubnis zur Verwendung von bleihaltiger Munition zur Ausübung der Jagd mit Büchsen gemäss Artikel 30 Abstand 1 Buchstabe d dieses Reglements wird basierend auf der revidierten eidg. Jagdverordnung verlängert. Das Verbot tritt auf den 1. Januar 2030 in Kraft. T5 Übergangsbestimmung der Änderung vom 17. Juni 2026 * Art. T5-1 * Anpassungen der Bestimmungen und Übergangsbestimmungen 1 Die Übergangsfrist für die Validierung der Mindestanforderungen an die von der DJFW anerkannten Fähigkeiten von Hunden gemäss den Bestimmungen von Artikel 33 dieser Verordnung wird um ein Jahr verlängert. Die Umsetzung dieser Bestimmung tritt mit der Jagderöffnung 2027-2028 in Kraft. Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation 16.06.2021 25.06.2021 Erlass Erstfassung RO/AGS 2021-075 28.06.2022 08.07.2022 Art. 29 Abs. 1 geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 29 Abs. 2bis eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 30 Abs. 1, a) geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 32 Abs. 5 geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 32 Abs. 5bis eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 34 Abs. 1, b) geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 34 Abs. 1, c) eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3 geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, a), 6bis. eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, a), 6ter. eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, a), 6quater. eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, a), 8. geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, a), 9. geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, a), 10. geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, c), 2bis. eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, c), 2ter. eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 44 Abs. 3, c), 2quater. eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. 64 Abs. 2 geändert RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Titel T1 eingefügt RO/AGS 2022-059 28.06.2022 08.07.2022 Art. T1-1 eingefügt RO/AGS 2022-059 14.06.2023 01.07.2023 Titel 1 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 1 Abs. 1 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 1 Abs. 2 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 1 Abs. 4 aufgehoben RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 1 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 2 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 2, a) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 2, b) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 2, e) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 3 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 4 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 4, a) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 4, b) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 4, c) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 2 Abs. 5 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 3 Abs. 1 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 4 Titel geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 4 Abs. 3 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 5 Abs. 2, a) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 5 Abs. 2, b) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 5 Abs. 3 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 5 Abs. 4 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 5 Abs. 5 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 5 Abs. 6 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 6 Abs. 1 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 6 Abs. 3 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 6 Abs. 4 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 7 Abs. 1, a) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 7 Abs. 1, c) geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 25 Abs. 1 geändert RO/AGS 2023-073 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Quelle Publikation 14.06.2023 01.07.2023 Art. 32 Abs. 8 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 33 Titel geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 33 Abs. 3 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 43 Abs. 1 geändert RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. 44 Abs. 3, a), 3bis. eingefügt RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Titel T2 eingefügt RO/AGS 2023-073 14.06.2023 01.07.2023 Art. T2-1 eingefügt RO/AGS 2023-073 19.06.2024 01.07.2024 Art. 32 Abs. 6 geändert RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Art. 32 Abs. 8 geändert RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Art. 32 Abs. 10 eingefügt RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Art. 43 Abs. 1 geändert RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Art. 46 Abs. 1 geändert RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Art. 49 Abs. 5 eingefügt RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Art. 57 Abs. 1 geändert RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Titel T3 eingefügt RO/AGS 2024-070 19.06.2024 01.07.2024 Art. T3-1 eingefügt RO/AGS 2024-070 18.06.2025 01.07.2025 Art. 29 Abs. 4 geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 30 Abs. 1, d) geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 30 Abs. 1, e) eingefügt RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 36 Abs. 1 geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 36 Abs. 1, b) geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 36 Abs. 2 geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 36 Abs. 4 geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 44 Abs. 3, a), 3. geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 44 Abs. 3, a), 3bis. geändert RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 44 Abs. 3, a), 3ter. eingefügt RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 44 Abs. 3, a), 3quater eingefügt RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. 44 Abs. 3, c) aufgehoben RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Titel T4 eingefügt RO/AGS 2025-066 18.06.2025 01.07.2025 Art. T4-1 eingefügt RO/AGS 2025-066 17.06.2026 01.07.2026 Art. 11 Abs. 2 aufgehoben RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 32 Abs. 8 geändert RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 33 Abs. 1, e) geändert RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 34 Abs. 1, b) geändert RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 36 Abs. 1 geändert RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 36 Abs. 5 geändert RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 44 Abs. 3, e) geändert RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 44 Abs. 3, e), 1. aufgehoben RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 44 Abs. 3, e), 2. aufgehoben RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. 47 Abs. 4 geändert RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Titel T5 eingefügt RO/AGS 2026-074 17.06.2026 01.07.2026 Art. T5-1 eingefügt RO/AGS 2026-074 Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation Erlass 16.06.2021 25.06.2021 Erstfassung RO/AGS 2021-075 Titel 1 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 1 Abs. 1 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 1 Abs. 2 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 1 Abs. 4 14.06.2023 01.07.2023 aufgehoben RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 1 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 2 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 2, a) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 2, b) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 2, e) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 3 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 4 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 4, a) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 4, b) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 4, c) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 2 Abs. 5 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 3 Abs. 1 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 4 14.06.2023 01.07.2023 Titel geändert RO/AGS 2023-073 Art. 4 Abs. 3 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 5 Abs. 2, a) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 5 Abs. 2, b) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 5 Abs. 3 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 5 Abs. 4 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 5 Abs. 5 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 5 Abs. 6 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 6 Abs. 1 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 6 Abs. 3 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 6 Abs. 4 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 7 Abs. 1, a) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 7 Abs. 1, c) 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 11 Abs. 2 17.06.2026 01.07.2026 aufgehoben RO/AGS 2026-074 Art. 25 Abs. 1 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 29 Abs. 1 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 29 Abs. 2bis 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 29 Abs. 4 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 30 Abs. 1, a) 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 30 Abs. 1, d) 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 30 Abs. 1, e) 18.06.2025 01.07.2025 eingefügt RO/AGS 2025-066 Art. 32 Abs. 5 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 32 Abs. 5bis 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 32 Abs. 6 19.06.2024 01.07.2024 geändert RO/AGS 2024-070 Art. 32 Abs. 8 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 32 Abs. 8 19.06.2024 01.07.2024 geändert RO/AGS 2024-070 Art. 32 Abs. 8 17.06.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-074 Art. 32 Abs. 10 19.06.2024 01.07.2024 eingefügt RO/AGS 2024-070 Art. 33 14.06.2023 01.07.2023 Titel geändert RO/AGS 2023-073 Art. 33 Abs. 1, e) 17.06.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-074 Art. 33 Abs. 3 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 34 Abs. 1, b) 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 34 Abs. 1, b) 17.06.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-074 Art. 34 Abs. 1, c) 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Quelle Publikation Art. 36 Abs. 1 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 36 Abs. 1 17.06.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-074 Art. 36 Abs. 1, b) 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 36 Abs. 2 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 36 Abs. 4 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 36 Abs. 5 17.06.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-074 Art. 43 Abs. 1 14.06.2023 01.07.2023 geändert RO/AGS 2023-073 Art. 43 Abs. 1 19.06.2024 01.07.2024 geändert RO/AGS 2024-070 Art. 44 Abs. 3 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, a), 3. 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 44 Abs. 3, a), 3bis. 14.06.2023 01.07.2023 eingefügt RO/AGS 2023-073 Art. 44 Abs. 3, a), 3bis. 18.06.2025 01.07.2025 geändert RO/AGS 2025-066 Art. 44 Abs. 3, a), 3ter. 18.06.2025 01.07.2025 eingefügt RO/AGS 2025-066 Art. 44 Abs. 3, a), 3quater 18.06.2025 01.07.2025 eingefügt RO/AGS 2025-066 Art. 44 Abs. 3, a), 6bis. 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, a), 6ter. 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, a), 6quater. 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, a), 8. 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, a), 9. 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, a), 10. 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, c) 18.06.2025 01.07.2025 aufgehoben RO/AGS 2025-066 Art. 44 Abs. 3, c), 2bis. 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, c), 2ter. 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, c), 2quater. 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 44 Abs. 3, e) 17.06.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-074 Art. 44 Abs. 3, e), 1. 17.06.2026 01.07.2026 aufgehoben RO/AGS 2026-074 Art. 44 Abs. 3, e), 2. 17.06.2026 01.07.2026 aufgehoben RO/AGS 2026-074 Art. 46 Abs. 1 19.06.2024 01.07.2024 geändert RO/AGS 2024-070 Art. 47 Abs. 4 17.06.2026 01.07.2026 geändert RO/AGS 2026-074 Art. 49 Abs. 5 19.06.2024 01.07.2024 eingefügt RO/AGS 2024-070 Art. 57 Abs. 1 19.06.2024 01.07.2024 geändert RO/AGS 2024-070 Art. 64 Abs. 2 28.06.2022 08.07.2022 geändert RO/AGS 2022-059 Titel T1 28.06.2022 08.07.2022 eingefügt RO/AGS 2022-059 Art. 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