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Vorschriften zum privaten Gestaltungsplan «Altwiesen-/Dübendorfstrasse»

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Contents: 33 provisions
  1. Art. 1 A. Allgemeine Bestimmungen
  2. Art. 2
  3. Art. 3
  4. Art. 4 B. Bau- und Nutzungsvorschriften
  5. Art. 5
  6. Art. 6
  7. Art. 7
  8. Art. 8
  9. Art. 9
  10. Art. 10
  11. Art. 11
  12. Art. 12 C. Freiraum
  13. Art. 13 Grünraum
  14. Art. 14
  15. Art. 15
  16. Art. 16
  17. Art. 17 Pflanzgärten
  18. Art. 18
  19. Art. 19 D. Gestaltung
  20. Art. 20
  21. Art. 21 E. Erschliessung und Parkierung
  22. Art. 22
  23. Art. 23 Motorräder
  24. Art. 24
  25. Art. 25 F. Umwelt
  26. Art. 26
  27. Art. 27
  28. Art. 28 Abfallentsorgung
  29. Art. 29 G. Etappierung
  30. Art. 30
  31. Art. 31
  32. Art. 32
  33. Art. 33 H. Schlussbestimmungen

33 provisions

Art. 1 A. Allgemeine Bestimmungen

1 Der Gestaltungsplan «Altwiesen-/Dübendorfstrasse» (nachfolgend Gestaltungsplan) soll die gesamtheitliche Erneuerung der ursprünglich als Siedlungseinheit erstellten Bebauung nach einem gemeinsamen städtebaulichen Konzept ermöglichen und hierfür die planungsrechtliche Voraussetzung schaffen. 2 Im Besonderen: a. sollen die Voraussetzungen für eine städtebaulich und architektonisch besonders gut gestaltete Überbauung unter Weiterentwicklung der Qualitäten der Idee des «Steinerplans» geschaffen werden. b. sollen Freiräume von hoher Qualität geschaffen werden. c. soll eine zweckdienliche Lösung für die Verkehrserschliessung geschaffen werden. d. soll die Voraussetzung für eine Erneuerung in Etappen geschaffen werden.

Art. 2

1 Der Gestaltungsplan gilt für den im Situationsplan bezeichneten Geltungsbereich. 2 Der Gestaltungsplan besteht aus den nachfolgenden Vorschriften und dem zugehörigen Situationsplan im Massstab 1:1000.

Art. 3

1 Soweit der Gestaltungsplan nichts Abweichendes festlegt, gelten die Bestimmungen der kommunalen Bau- und Zonenordnung (BZO)3 und insbesondere auch jene zur Arealüberbauung. 1 LS 700.1 2 Begründung siehe STRB Nr. 384 vom 21. April 2021. 3 AS 700.100 Zweck Geltungsbereich und Bestandteile Geltendes Recht 2 Vorbehalten bleibt zwingendes übergeordnetes Recht. Für den Gestaltungsplan gelten die Baubegriffe gemäss dem Planungs- und Baugesetz (PBG)4 in der Fassung bis zum 28. Februar 2017.

Art. 4 B. Bau- und Nutzungsvorschriften

1 Der Gestaltungsplan ist in die Baubereiche 1 bis 10 gegliedert. Oberirdische Gebäude und Gebäudeteile sind innerhalb der Baubereiche anzuordnen. 2 Gebäude und Gebäudeteile dürfen ohne Rücksicht auf Abstandsbestimmungen an die Baubereichsbegrenzungen gestellt werden. Sicherzustellen sind feuerpolizeilich sowie wohn- bzw. arbeitshygienisch einwandfreie Verhältnisse. 3 Folgende Bauten und Anlagen dürfen, vorbehaltlich der Bestimmungen zu den Baulinien, ausserhalb der Baubereiche erstellt werden: a. Einzelne Gebäudevorsprünge wie Balkone, Erker und dergleichen bis höchstens 3,0 m Auskragung ab der erstellten Fassade, jedoch höchstens auf einem Drittel der betreffenden Fassadenlänge. Sicherzustellen sind feuerpolizeilich einwandfreie Verhältnisse. b. untergeordnete Lichtschächte sowie Technikschächte c. Unterstände für Abstellplätze für leichte Zweiräder d. Oberirdische Autoabstellplätze, Anlagen und Ausstattungen der Freiraumgestaltung, gedeckte Sitzplätze und dergleichen e. besondere Gebäude in Zusammenhang mit Gartenunterhalt.

Art. 5

1 Innerhalb des Geltungsbereichs sind nebst Wohnnutzungen nur nicht störende Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen zulässig. 2 Im Baubereich 6 sind im Erdgeschoss in der ersten Raumtiefe mit Ausrichtung auf die Dübendorfstrasse nur gewerbliche Nutzungen zulässig.

Art. 6

1 Unterirdische Gebäude, Gebäudeteile und Anlagen sind innerhalb der im Situationsplan bezeichneten Baubereiche und der Baubereiche für Untergeschosse zulässig. 4 LS 700.1 Baubereiche Nutzweise Baubereiche für Untergeschosse 2 Eine Transformatorenstation darf ausserhalb der Baubereiche für Untergeschosse erstellt werden.

Art. 7

1 Innerhalb der Baubereiche ist die geschlossene Bauweise erlaubt. 2 Die Gebäude dürfen mit Ausnahme des Baubereichs 6 eine Gebäudetiefe von 16,0 m nicht überschreiten. 3 Die Gebäude müssen mit Ausnahme des Baubereichs 6 in Längsrichtung einen Knick aufweisen. 4 Die Gebäude in den Baubereichen 3, 5, 7 und 9 sind vertikal zu gliedern. Der höchstgelegene Gebäudeteil hat sich in Richtung Dübendorfstrasse, der tiefstgelegene in Richtung Altwiesenstrasse zu befinden. 5 In den Baubereichen 3 und 5 müssen mindestens 50 % der Gesamtlänge der Gebäude um mindestens ein Geschoss tiefer als der jeweils höchstgelegene Gebäudeteil liegen.

Art. 8

1 Wo dies im Situationsplan bezeichnet ist, sind oberirdische Gebäude auf die Pflichtbaulinie zu stellen. 2 Im Erdgeschoss sind Ausnahmen für Haus- und Kellerzugänge, Gartenausgänge sowie Ein- und Ausfahrten und dergleichen zulässig.

Art. 9

1 Die im Situationsplan mit Höhenkoten in Meter über Meer (m ü. M.) festgelegte Gesamthöhe darf nur mit untergeordneten technischen Anlagen (z. B. Antennen, Lüftungsrohre, Kamine, Treppenhaus- und Liftkerne [Überfahrten], Absturzsicherungen, Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie, Anlagen zum Gebäudeschutz wie Blitzableiter und dergleichen) überschritten werden. 2 Für die Gesamthöhe in den Baubereichen 5 und 10 ist auch § 279 Abs. 2 PBG5 zu berücksichtigen.

Art. 10

1 Es gelten folgende Grundmasse: Baubereich max. anrechenbare Geschossfläche [m2] max. Anzahl Vollgeschosse 1 5 012,00 7 2 5 136,00 6 3 5 370,00 6 4 3 630,00 6 5 6 162,00 6 5 LS 700.1 Bauweise Pflichtbaulinien Gesamthöhe Grundmasse Baubereich max. anrechenbare Geschossfläche [m2] max. Anzahl Vollgeschosse 6 3 864,00 7 7 4 158,00 6 8 4 302,00 6 9 4 848,00 6 10 4 302,00 6 Total 46 784,00 2 Die Anrechenbarkeit der Geschossfläche richtet sich nach § 255 PBG6. 3 Übertragungen von anrechenbarer Geschossfläche zwischen den Baubereichen sind zulässig, soweit in keinem Baubereich die maximal zulässige anrechenbare Geschossfläche um mehr als 10 Prozent erhöht wird. 4 Dachgeschosse sind nicht zulässig.

Art. 11

1 Es sind Gemeinschaftsräume im Umfang von mindestens 230 m2 anrechenbarer Geschossfläche zu erstellen, wovon mindestens 170 m2 mit der ersten Etappe zu erstellen sind. 2 Mindestens die restlichen 60 m2 müssen vom Erstbauenden der weiteren Etappen erstellt werden. 3 Die Gemeinschaftsräume sind an geeigneten Lagen anzuordnen.

Art. 12 C. Freiraum

1 Die im Situationsplan als Grünraum bezeichnete Fläche reicht bis an die erstellte Fassade. Der Grünraum ist das verbindende und prägende Freiraumelement und als solches nach einheitlichen Grundsätzen zu gestalten. 2 Der Grünraum ist naturnah und ökologisch wertvoll zu begrünen sowie 75 % unversiegelt zu gestalten. 3 Private Aussenräume haben sich in ihrer Gestaltung dem gemeinsamen Grünraum unterzuordnen. Sie dürfen befestigt ausgeführt werden. 4 Abgrenzungen und Abschirmungen von privaten Aussenräumen mit Mauern, Zäunen und dergleichen sind nicht zulässig. Ausnahmen bilden Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten sowie Spielflächen und gemeinschaftliche Freizeitflächen und Pflanzgärten. 6 LS 700.1 Gemeinschaftsräume

Art. 13 Grünraum

1 Die im Situationsplan als Vorzone bezeichnete Fläche gegen die Dübendorfstrasse dient als überbreiter Fussgänger- und Aufenthaltsbereich. 2 Sie ist frei zugänglich, in Abhängigkeit zu den Erdgeschossnutzungen und einheitlich zu gestalten. 3 Sie ist angemessen mit Bäumen zu bepflanzen. 4 Einfriedungen und Mauern sind nicht zulässig.

Art. 14

1 Die im Situationsplan als gemeinschaftliche Eingangsbereiche bezeichneten Flächen sind den Gebäuden vorgelagerte, der Adressbildung des jeweiligen Baubereichs dienende, wohnungsnahe, gemeinschaftlich nutzbare Bereiche. 2 Bei den Gebäuden in den Baubereichen 3, 7 und 9 können die gemeinschaftlichen Eingangsbereiche wahlweise entlang der West- oder Ostfassade angeordnet werden. Sie haben eine Breite von mindestens 4,0 m, gemessen ab der erstellten Fassade, aufzuweisen. 3 Die gemeinschaftlichen Eingangsbereiche sind angemessen zu begrünen und möglichst unversiegelt zu gestalten.

Art. 15

1 Die im Situationsplan als Spielflächen bezeichneten Flächen dienen dem Spiel und Aufenthalt für Kinder. 2 Mit der ersten Etappe sind alle Spielflächen im Umfang von mindestens 500 m2 zu erstellen. 3 Spielflächen für Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten dienen primär dem Spiel und Aufenthalt von Kindern, welche Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten besuchen. Sie sind auch ausserhalb der im Situationsplan mit Spielflächen bezeichneten Flächen erlaubt.

Art. 16

1 Die im Situationsplan als gemeinschaftliche Freizeitflächen und Pflanzgärten bezeichneten Flächen bieten Platz für verschiedene gemeinschaftliche Nutzungen der Bewohnerinnen und Bewohner. Sie sind angemessen zu begrünen. 2 Es sind gemeinschaftliche Freizeitflächen und Pflanzgärten im Umfang von mindestens 1200 m2 zu erstellen. 3 Mit der ersten Etappe sind gemeinschaftliche Freizeitflächen und Pflanzgärten im Umfang von mindestens 750 m2 zu erstellen. 4 Mit den weiteren Etappen ist die verbleibende Fläche zu erstellen. Vorzone Gemeinschaftliche Eingangsbereiche Spielflächen Gemeinschaftliche Freizeitflächen und

Art. 17 Pflanzgärten

1 Die Gestaltung des Grünraums, der Vorzone, der gemeinschaftlichen Eingangsbereiche, der Spielflächen und der gemeinschaftlichen Freizeitflächen und Pflanzgärten hat nach einem übergeordneten Gestaltungskonzept zu erfolgen, das den Zusammenhang und die Gliederung dieser Freiraumelemente aufzeigt. Ebenso ist die Einbettung der privaten Aussenräume aufzuzeigen. 2 Die oberirdische Parkierung ist in die übergeordnete Gestaltung des Freiraums zu integrieren und so zu gestalten, dass die Freiraumelemente möglichst wenig tangiert werden. 3 Das übergeordnete Gestaltungskonzept ist zusammen mit dem Baugesuch der ersten Etappe gemäss Art. 29 des vorliegenden Gestaltungsplans einzureichen.

Art. 18

1 Bestehende Bäume sind so weit wie möglich zu erhalten. 2 Pro 700 m2 Grundstücksfläche ist mindestens ein Grossbaum vorzusehen und bei Abgang zu ersetzen, sofern die Grundstücksnutzung dadurch nicht übermässig eingeschränkt wird. Die Anzahl Bäume ist auf die Parzellengrösse bezogen aufzurunden. Bäume dürfen auch auf benachbarten Parzellen innerhalb des Geltungsbereichs liegen. 3 Ein Baumbestand mit Grossbäumen ist auch in den Baubereichen für Untergeschosse sicherzustellen. Dafür ist eine ausreichende Überdeckung vorzusehen.

Art. 19 D. Gestaltung

1 Die Bauten und Anlagen sowie deren Umschwung müssen besonders gut gestaltet sowie zweckmässig ausgestattet und ausgerüstet sein. 2 In Bezug auf den architektonischen Ausdruck sind die Bauten sorgfältig aufeinander abzustimmen. 3 Die unter Art. 19 Abs. 1 und Abs. 2 formulierten Anforderungen müssen jederzeit erfüllt sein.

Art. 20

1 Es sind nur Flachdächer mit einer Neigung bis höchstens 5° zulässig. 2 In allen Baubereichen ist der nicht als begehbare Terrasse genutzte Bereich der Flachdächer von Hauptgebäuden als Retentionsvolumen zu nutzen und ökologisch wertvoll zu begrünen, Übergeordnetes Gestaltungskonzept Bäume Bauten und Anlagen Dächer auch dort, wo Solaranlagen installiert sind. Die Pflicht, ökologisch wertvoll zu begrünen, besteht, soweit dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. 3 Ausgenommen sind Flachdächer von kleineren, technisch bedingten Aufbauten.

Art. 21 E. Erschliessung und Parkierung

Die Erschliessung für den motorisierten Verkehr erfolgt an den im Situationsplan bezeichneten Bereichen.

Art. 22

1 Die Anzahl der erforderlichen Abstellplätze für Personenwagen, Motorräder und leichte Zweiräder bestimmt sich nach der zum Zeitpunkt des baurechtlichen Entscheides für die Stadt Zürich geltenden Verordnung über private Fahrzeugabstellplätze (Parkplatzverordnung)7. 2 Die Anzahl Abstellplätze für Personenwagen entspricht dem minimal erforderlichen Anteil des Normalbedarfs. 3 Mindestens die nicht für Besucherinnen, Besucher sowie Kundschaft vorgesehenen Abstellplätze für Personenwagen sind unterirdisch anzuordnen. 4 Im Baubereich 6 darf für Betriebe und Einrichtungen, die vorwiegend die in einem näheren Umkreis wohnende Bevölkerung mit Produkten oder Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs versorgen, die Anzahl Abstellplätze für Personenwagen vom minimal erforderlichen Anteil des Normalbedarfs abweichen. Diese Abstellplätze über dem minimal erforderlichen Anteil des Normalbedarfs sind unterirdisch anzuordnen. 5 Für autoarme Nutzungen kann der Minimalparkplatzbedarf für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Beschäftigte abweichend von den Vorgaben der Parkplatzverordnung im Einzelfall gestützt auf ein Mobilitätskonzept festgelegt werden. 6 Für leichte Zweiräder sind mindestens die Abstellplätze für Besucherinnen, Besucher sowie Kundschaft oberirdisch anzuordnen. Sie dürfen innerhalb der Vorzone, der gemeinschaftlichen Eingangsbereiche, im Grünraum entlang der Glattwiesen- und Altwiesenstrasse sowie dem Luchswiesenweg angeordnet werden. 7 vom 16. Dezember 2015, AS 741.500. Bereiche für Zu-/Wegfahrt Tiefgarage Abstellplätze für Personenwagen, leichte Zweiräder und

Art. 23 Motorräder

1 Der Pflichtbedarf an Abstellplätzen für Personenwagen für Besucherinnen und Besucher sowie Kundschaft kann oberirdisch entlang der Glattwiesen- und Altwiesenstrasse sowie dem Luchswiesenweg angeordnet werden, sofern die geforderte Gestaltungsqualität gemäss Art. 19 des vorliegenden Gestaltungsplans erfüllt wird. 2 Oberirdische Abstellplätze dürfen nicht gesetzliche Zufahrten behindern, die Verkehrssicherheit gefährden und den Strassenkörper beeinträchtigen.

Art. 24

1 Die im Situationsplan bezeichneten Fusswegverbindungen sind als solche zu gestalten und dauernd für die Benützung freizuhalten. 2 Die Fusswegverbindungen sind gemäss den FKS-Richtlinien für Feuerwehrzufahrten, Bewegungs- und Stellflächen (02/2015)8 auszubilden. 3 Die Fusswegverbindungen sind zu befestigen und über die Schulter zu entwässern.

Art. 25 F. Umwelt

Der Energiebedarf für Raumheizung und Warmwasser ist durch Fernwärme zu decken, soweit er nicht durch arealinterne Abwärme gedeckt wird. Andere erneuerbare Energieträger sind zulässig, falls keine Fernwärme zur Verfügung steht.

Art. 26

Die im Geltungsbereich anfallenden Abwässer sind gemäss dem Entwässerungskonzept9 abzuleiten.

Art. 27

1 Für die Bewirtschaftung der im Geltungsbereich anfallenden Abfälle sind die nötigen Flächen auszuscheiden und die erforderlichen Einrichtungen zu schaffen. 2 Einrichtungen für die Abfallentsorgung dürfen entlang der Glattwiesen- und Altwiesenstrasse sowie dem Luchswiesenweg angeordnet werden. Diese Einrichtungen sind ins Gestaltungskonzept gemäss Art. 17 des vorliegenden Gestaltungsplans zu integrieren. 8 Bezugsquelle: Feuerwehr Koordination Schweiz FKS, Christoffelgasse 6, 3011 Bern, www.feukos.ch. 9 Entwässerungskonzept, Gossweiler Ingenieure AG, Stand 28.05.2018. Einsehbar beim Amt für Städtebau, Lindenhofstrasse 19, 8021 Zürich. Abstellplätze für Personenwagen für Besucherinnen, Besucher sowie Kundschaft Fusswegverbindungen Wärmeversorgung Entwässerung

Art. 28 Abfallentsorgung

1 Im Geltungsbereich gilt die Empfindlichkeitsstufe II gemäss Lärmschutzverordnung10. 2 Lärmempfindliche Wohnräume dürfen nicht ausschliesslich zur Dübendorfstrasse hin orientiert sein.

Art. 29 G. Etappierung

Mindestens die Baubereiche 2, 3, 5, 6, 8, 9 und 10 sind in einer ersten Etappe gemeinsam zur Baubewilligung einzureichen.

Art. 30

Die Baubereiche 1, 4 und 7 können unter Vorbehalt von Art. 19 Abs. 3 unabhängig voneinander zur Baubewilligung eingereicht werden, jedoch frühestens gleichzeitig mit der ersten Etappe.

Art. 31

1 Mit dem Baugesuch der ersten Etappe respektive den nachfolgenden Baugesuchen ist aufzuzeigen, wie die geforderten Gemeinschaftsräume, Spielflächen sowie gemeinschaftlichen Freizeitflächen und Pflanzgärten umgesetzt werden. 2 In den weiteren Etappen genügt der Nachweis des Bauwilligen, dass die Erstellung der noch nicht realisierten Gemeinschaftsräume auf den Zeitpunkt der Vollendung der Gesamtüberbauung sichergestellt ist (vergleiche Art. 11 Abs. 2 des vorliegenden Gestaltungsplans).

Art. 32

Bauten und Anlagen ausserhalb der Baubereiche wie Spielflächen, gemeinschaftliche Freizeitflächen und Pflanzgärten, Fusswegverbindungen und dergleichen, welche aufgrund der Etappierung nur provisorisch erstellt werden können, sind unter Vorbehalt von Art. 19 Abs. 3 des vorliegenden Gestaltungsplans zulässig.

Art. 33 H. Schlussbestimmungen

Der Stadtrat setzt diesen Gestaltungsplan nach Rechtskraft der Genehmigung durch die zuständige Direktion in Kraft11. 10 vom 15. Dezember 1986, SR 814.41. 11 Genehmigt durch die Baudirektion des Kantons Zürich am 10. September 2021; Inkraftsetzung auf den 17. Januar 2022 (STRB Nr. 1170/2021). Lärmschutz Erste Etappe Weitere Etappen Gemeinschaftliche Anlagen Provisorische Bauten und Anlagen Inkrafttreten Schule Stet Familiengartenareal Familiengartenareal Kirche St.Gallus 27403492 27402970 27403727 27402502 27402507 27403038 27403040 27402510 27402513 27402968 27402965 27402962 27402960 27403461 27400018 27402690 27403847 27403848 27403849 27403850 Glattwiesenstrasse Altwiesenstrasse Dübendorfstrasse Ste 97a 70a 145143 27403494 27400002 27403851 27403851 Reben SW6094 SW6094 SW529 SW530 SW533 SW543 SW544 SW545 SW3107 SW3361 SW33 SW5287 SW5288 SW521 SW522 SW523 SW535 SW536 SW537 SW540 SW541 SW542 SW1620 SW3844 SW3687 SW36 SW3690 SW619 SW5860 SW6201 SW SW5550 SW6190 SW6191 SW3110 SW5408 SW3643 SW5873 SW3712 SW3855 SW5871 SW6189 71 73 62 52 50 60 452.40 m 457.75 m ü. M. S1 S4 S1 S3 Altwiesenstrasse Dübendorfstrasse Tram 435.00 m ü. M. 429.30 m ü. M. 427.25 m ü. M. 428.70 m ü. M. 455.20 m ü. M. 452.70 m ü. M. Altwiesenstrasse Dübendorfstrasse Tram 434.55 m ü. M. 428.30 m. ü. M. 428.70 m ü. M. 426.95 m ü .M. 457.75 m ü. M. 452.40 m ü. M. S2 Altwiesenstrasse Dübendorfstrasse Tram 435.00 m ü. M. 428.85 m ü. M. 426.75 m ü. M. 428.70 m ü. M. 455.20 m ü. M. 449.40 m ü. M. 429.35 m ü. M. 426.75 m ü. M. 435.50 m ü. M. Dübendorfstrasse Tram 455.70 m ü. M. 449.40 m ü. M Privater Gestaltungsplan «Altwiesen-/Dübendorfstrasse» Situationsplan 1:1000 Kanton Zürich, Zürich-Schwamendingen, Kreis 12 Erstellungsdatum: 29. April 2020, Druckdatum: 22.01 .2021 Stadt Zürich, Immobilien Danijel Pavlovic, Stv. Abteilungsleiter Die Grundeigentümerschaft: Einfache Gesellschaft Projektentwicklung «Altwiesen-/Dübendorfstrasse» vertreten durch die Swiss Life AG Paul Stocker, Vorsitzender der Einfachen Gesellschaft Projektentwicklung «Altwiesen-/Dü bendorfstrasse» Ort, Datum ........................................... ……………………..…........................... Ort, Datum ........................................... Zustimmung des Stadtrats am: STRB-Nr. ................................................. Die Stadtpräsidentin: Zürich, den ........................................... Die Stadtschreiberin: ……………………..…................................ ……………………..…................................ Von der Baudirektion genehmigt mit BDV Nr. …………....….….. vom …….…….....………..... Für die Baudirektion ……………………………………………...................... In Kraft gesetzt mit STRB Nr. ………..… vom ……………......…….. auf den ……………….......... ……………………..…........................... 21. April 2021 384/2021 0662/21 10. September 2021 1170 17. November 2021 17. Januar 2022 ttbach Stefanskirche 27403297 27401443 27402586 27402587 27400662 27400661 27400659 27400658 27400655 27400654 27400653 27400628 27400623 27400622 27400621 27400620 27400619 27403223 27403491 27402703 27402704 27402705 27402706 27401438 27401439 27401442 27401455 27401454 27401453 27401452 27401450 27400793 27400792 27400791 27403002 27400405 27403471 27400422 27400421 27400434 27400438 27400435 27402999 27403003 27400037 27401806 27401807 27401808 27401809 27401810 27401811 27401812 27401813 27400664 27400665 27400663 27400666 27400667 27400678 27400679 27403203 27402708 27402707 27403731 27402941 27403294 27403305 27403298 27402899 27402874 27402901 27402945 27402950 27402957 27403200 27402896 27402889 27401431 27401440 27401456 27400992 27400987 27401009 27403000 27403206 27402993 27402995 27402997 27402879 27402882 27402893 27403108 27403204 27403310 27402876 27400999 27401008 27400561 27401444 27401449 27401448 27402885 27401451 Luchswiesenstrasse Glattwiesenstrasse GrosswiesenstrassGrosswiesenstrasse ttbachstrasse Dübendorfstrasse Altwiesenstrasse Luchswiesenweg Eichacker Altwiesenstrasse Riedackerstrasse 230a 227225 7a 9a 9b 50a 163a 167 169 125a 125b 125c 125d 125e 127a 125f 127b 127c 127d 127e 127f 127g 129e 129f 129g 131h 88a 30 28 26a 22a 25a 30a 18a 129a 129b 129c 129d 131a 131b 131c 131d 131e 131f 131g 45a 43a 27400617 27400185 27403695 SW531 SW5861 SW3672 SW3675 SW3676 SW3678 SW3679 SW3688 SW3694 SW3695 SW3696 SW3697 SW3698 SW6194 SW6195 SW3699 SW5811 SW5812 SW5813 SW5814 SW5815 SW5816 SW5818 SW5819 SW5820 SW5822 SW5823 SW5897 SW6196 W3673 SW3674 SW3680 SW3700 SW5895 SW5896 SW5817 SW4110 SW4776 SW4848 SW3276 SW3283 SW3483 SW3546 SW3547 SW3548 SW3681 SW3682 SW3683 SW3684 SW3685 SW3686 SW4104 SW4968 SW1585 SW1586 SW1587 SW1588 SW6198 SW6200 SW4111 SW2825 SW3280 SW3534 SW3535 SW3536 SW3537 SW3538 SW3539 SW3540 SW3541 SW3701 SW4304 SW4305 SW5890 SW5891 SW5892 SW5893 SW5894 SW5898 SW5899 SW5900 SW5901 SW5902 SW5903 SW5904 SW6514 SW6515 SW2669 SW2670 SW2671 SW2672 SW2673 SW2674 SW2680 SW2681 SW2691 SW2692 SW3974 SW4312 SW6202 SW6197 SW6203 SW4544 SW4581 SW4774 SW4775 SW4777 SW5230 SW4974 SW4970 SW4971 SW4972 SW4973 SW5872 SW3677 SW5821 SW4849 SW3278 SW6457 SW4969 SW4303 SW5232 SW5233 SW5231 SW3897 SW3896 SW3895 SW6455 SW2668 455.20 m ü. M. 453.20 m ü. M. ü. M. 455.20 m ü. M. 449.40 m ü. M. 452.70 m ü. M. 455.20 m ü. M. 449.40 m ü. M. 455.70 m ü. M. F/P F/P 15 16 28 29 68 73 74 75 76 S2 S2 S3 S3 S5 S5 S1 S3 S3 S4 S5 428.70 m ü. M.Altwiesenstrasse M. 429.30 m ü. M. 435.00 m ü. M. 429.00 m ü. M. 430.90 m ü. M. 433.90 m ü. M. Altwiesenstrasse Dübendorfstrasse Tram 455.20 m ü. M. 453.20 m ü. M. S4 Koordinatenverzeichnis (Amtliche Vermessung LV95) Punkt Nr. E - Koordinate N - Koordinate 1 2’686’299.34 1’250’816.19 2 2’686’315.08 1’250’812.01 3 2’686’317.12 1’250’811.40 4 2’686’308.12 1’250’777.47 5 2’686’297.97 1’250’756.27 6 2’686’281.35 1’250’764.22 7 2’686’290.76 1’250’783.85 8 2’686’335.06 1’250’805.99 9 2’686’345.89 1’250’802.72 10 2’686’382.76 1’250’789.05 11 2’686’402.20 1’250’785.52 12 2’686’398.96 1’250’767.69 13 2’686’377.85 1’250’771.53 14 2’686’328.98 1’250’789.62 15 2’686’414.45 1’250’783.21 16 2’686’416.39 1’250’782.70 17 2’686’431.67 1’250’777.22 18 2’686’419.47 1’250’743.25 19 2’686’398.36 1’250’710.68 20 2’686’383.09 1’250’720.58 21 2’686’402.95 1’250’751.17 22 2’686’453.55 1’250’773.06 23 2’686’466.87 1’250’769.60 24 2’686’485.42 1’250’761.95 25 2’686’501.16 1’250’758.77 26 2’686’497.54 1’250’740.86 27 2’686’479.87 1’250’744.42 28 2’686’447.30 1’250’757.91 29 2’686’524.05 1’250’754.70 30 2’686’526.00 1’250’754.17 31 2’686’541.18 1’250’747.92 32 2’686’526.20 1’250’711.54 33 2’686’500.17 1’250’675.21 34 2’686’485.23 1’250’685.91 35 2’686’509.89 1’250’720.34 36 2’686’451.25 1’250’686.29 37 2’686’470.65 1’250’677.77 38 2’686’506.99 1’250’653.43 39 2’686’497.78 1’250’639.68 40 2’686’489.30 1’250’643.17 41 2’686’456.96 1’250’664.84 42 2’686’444.27 1’250’670.43 43 2’686’449.68 1’250’731.69 44 2’686’464.84 1’250’721.83 45 2’686’439.51 1’250’682.91 46 2’686’432.73 1’250’666.46 47 2’686’415.95 1’250’673.37 48 2’686’423.23 1’250’691.05 49 2’686’361.39 1’250’721.90 50 2’686’375.40 1’250’716.13 51 2’686’414.64 1’250’691.21 52 2’686’405.93 1’250’677.49 53 2’686’394.70 1’250’682.11 54 2’686’366.88 1’250’699.79 55 2’686’354.40 1’250’704.92 56 2’686’348.04 1’250’765.07 57 2’686’363.07 1’250’755.41 58 2’686’341.79 1’250’722.75 59 2’686’335.15 1’250’706.63 60 2’686’318.62 1’250’713.43 61 2’686’325.90 1’250’731.12 62 2’686’271.52 1’250’758.54 63 2’686’309.35 1’250’742.92 64 2’686’301.43 1’250’723.75 65 2’686’263.62 1’250’739.32 66 2’686’313.57 1’250’798.01 67 2’686’327.65 1’250’794.27 68 2’686’321.89 1’250’772.51 69 2’686’307.96 1’250’743.49 70 2’686’294.51 1’250’749.04 71 2’686’269.28 1’250’759.46 72 2’686’261.38 1’250’740.24 73 2’686’400.06 1’250’773.66 74 2’686’410.34 1’250’771.76 75 2’686’408.27 1’250’766.00 76 2’686’427.63 1’250’765.96 77 2’686’442.50 1’250’760.62 78 2’686’433.66 1’250’736.02 79 2’686’416.19 1’250’709.09 80 2’686’423.21 1’250’704.69 81 2’686’387.39 1’250’727.20 82 2’686’382.61 1’250’730.21 83 2’686’368.38 1’250’736.08 84 2’686’370.50 1’250’739.33 85 2’686’357.92 1’250’747.51 86 2’686’337.34 1’250’711.95 87 2’686’498.44 1’250’745.32 88 2’686’518.52 1’250’741.27 89 2’686’512.36 1’250’666.48 90 2’686’449.80 1’250’682.99 91 2’686’441.84 1’250’686.50 92 2’686’452.62 1’250’703.06 93 2’686’472.80 1’250’694.17 94 2’686’495.53 1’250’726.01 95 2’686’476.54 1’250’729.85 96 2’686’465.38 1’250’734.39 97 2’686’470.94 1’250’748.12 0 2010 50m30 40 N 2210.06_16_210122_Situationsplan.vwx Fusswegverbindungen , ungefähre Lage Gemeinschaftliche Eingangsbereiche Festsetzungsinhalt Geltungsbereich Baubereiche - 10 Informationsinhalt Bereiche für Zu-/Wegfahrt Tiefgarage Vorzone Bestehende Bauten und Anlagen Baubereiche für Untergeschosse xxx m ü. M. Maximale Höhenkoten von Gebäuden in Meter über Meer (m ü . M .) Pflichtbaulinien (Lage der Baubereichsbegrenzung massgebend) Städtebauliches Konzept Abbruch bestehende Bauten und Anlagen Verkehrsbaulinie Grünraum (reicht bis an die erstellte Fassade) Spielflächen , ungefähre Lage Gemeinschaftliche Freizeitflächen und Pflanzgärten , ungefähre Lage F/P Art. 2 Art. 9 Art. 6 Art. 8 Art. 4 Art. 12 Art. 13 Art. 14 Art. 15 Art. 16 Art. 21 Art. 24̈

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