Ende der Konzession – Verzicht
1 Der Konzessionär kann jederzeit mit Zustimmung des Staatsrates aus triftigen Gründen auf sein Ausbeutungsrecht gänzlich oder teilweise verzichten.
2 In diesem Falle unterbreitet er dem Staatsrat ein Jahr im voraus ein Gesuch;
der Staatsrat stimmt zu oder nicht.
Art. 42
Ende der Konzession – Erlöschen
1 Die Konzession erlischt:
a) nach Ablauf, wenn die Erneuerung verweigert oder nicht ein Jahr vor
Ablauf verlangt wurde;
b) durch Entzug in den in Artikel 8 vorgesehenen Fällen.
Art. 43
Ende der Konzession – Instandstellung
1 Nach Beendigung von besonderen Arbeiten in bestimmten Sektoren hat der
Konzessionär so rasch wie möglich alle für eine Wiederherstellung der Örtlichkeiten geeigneten Massnahmen zu ergreifen.
Art. 44
Rückfall
1 Wenn die Konzession erlischt, so gehen die erforderlichen Einrichtungen
zur Erhaltung der Schächte und zum Schutze des Nachbareigentums unentgeltlich in das Eigentum des Staates über.
2 Der Konzessionsverleiher kann das Eigentum an den übrigen Einrichtungen
gegen eine angemessene Entschädigung erwerben. Übt der Konzessionsverleiher dieses Recht nicht aus, so hat der Konzessionär diese Einrichtungen zu
beseitigen und alle erforderlichen Massnahmen zur Instandstellung der Örtlichkeiten zu treffen.
4 Übergangs- und Schlussbestimmungen
Art. 45
Aufhebungsbestimmung und intertemporales Recht
1 Alle mit diesem Gesetz in Widerspruch stehenden Bestimmungen sind aufgehoben.
2 Die Bestimmungen des Gesetzes vom 4. Oktober 1850 über den Betrieb der
Minen und Steinbrüche sind nicht mehr auf die Schürfung und Ausbeutung
von flüssigen und gasförmigen Kohlenwasserstoffen anwendbar.
3 Dieses Gesetz ist anwendbar auf Personen, welche vor dessen Inkrafttreten
eine Schürfbewilligung oder Ausbeutungskonzession erhalten haben, unter
Vorbehalt allfälliger wohlerworbener Rechte.
Art. 46
Ausführung und Inkrafttreten
1 Der Staatsrat erlässt die Ausführungsvorschriften.
2 Er ist mit der Veröffentlichung dieses Gesetzes beauftragt und setzt den
Zeitpunkt des Inkrafttretens fest. 2)
2) Datum des Inkrafttretens: 5. April 1960 (StRB 05.04.1960).
Änderungstabelle – Nach Beschlussdatum
Beschluss Berührtes Element Änderungstyp Inkrafttreten Quelle (ASF seit 2002)
27.02.1960 Erlass Grunderlass 27.02.1960 BL/AGS 1960 f 26 / d 25
23.02.1984 Art. 10 geändert 01.07.1984 BL/AGS 1984 f 28 / d 30
23.02.1984 Art. 11 geändert 01.07.1984 BL/AGS 1984 f 28 / d 30
23.02.1984 Art. 12 geändert 01.07.1984 BL/AGS 1984 f 28 / d 30
25.09.1991 Art. 10 geändert 01.01.1992 BL/AGS 1991 f 448 / d 455
25.09.1991 Art. 20 geändert 01.01.1992 BL/AGS 1991 f 448 / d 455
25.09.1991 Art. 38 geändert 01.01.1992 BL/AGS 1991 f 448 / d 455
19.09.2002 Art. 3 geändert 01.06.2002 2002_100
14.11.2002 Art. 10 geändert 01.01.2003 2002_120
14.11.2002 Art. 14 geändert 01.01.2003 2002_120
14.11.2002 Art. 19 geändert 01.01.2003 2002_120
08.01.2008 Art. 20 geändert 01.01.2008 2008_001
08.01.2008 Art. 38 geändert 01.01.2008 2008_001
Änderungstabelle – Nach Artikel
Berührtes Element Änderungstyp Beschluss Inkrafttreten Quelle (ASF seit 2002)
Erlass Grunderlass 27.02.1960 27.02.1960 BL/AGS 1960 f 26 / d 25
Art. 3 geändert 19.09.2002 01.06.2002 2002_100
Art. 10 geändert 23.02.1984 01.07.1984 BL/AGS 1984 f 28 / d 30
Art. 10 geändert 25.09.1991 01.01.1992 BL/AGS 1991 f 448 / d 455
Art. 10 geändert 14.11.2002 01.01.2003 2002_120
Art. 11 geändert 23.02.1984 01.07.1984 BL/AGS 1984 f 28 / d 30
Art. 12 geändert 23.02.1984 01.07.1984 BL/AGS 1984 f 28 / d 30
Art. 14 geändert 14.11.2002 01.01.2003 2002_120
Art. 19 geändert 14.11.2002 01.01.2003 2002_120
Art. 20 geändert 25.09.1991 01.01.1992 BL/AGS 1991 f 448 / d 455
Art. 20 geändert 08.01.2008 01.01.2008 2008_001
Art. 38 geändert 25.09.1991 01.01.1992 BL/AGS 1991 f 448 / d 455
Art. 38 geändert 08.01.2008 01.01.2008 2008_001