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Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Wirtschaftsmittelschule

Aargau · 423.155 · ordinance

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Contents: 10 provisions
  1. § 1
  2. § 2
  3. § 3
  4. § 4
  5. § 5
  6. § 6
  7. § 7
  8. § 12
  9. § 13
  10. § 13b

10 provisions

§ 1

Geltungsbereich 1 Diese Verordnung regelt die Beurteilungen, die Promotionsentscheide, den Übertritt vom Gymnasium an die Wirtschaftsmittelschule, das Qualifikationsverfahren zur Erlangung des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) Kauffrau beziehungsweise Kaufmann sowie die Berufsmaturität mit Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, an Wirtschaftsmittelschulen. * § 1a * Stundentafeln und Lehrpläne 1 Die Stundentafeln und die dazugehörigen Bestimmungen zum betrieblichen Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) sowie die Lehrpläne sind in den Anhängen geregelt.

§ 2

Beurteilung 1 Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler erfolgt lehrplanbezogen und umfasst alle Leistungskomponenten. 1) SAR 422.200 2) SAR 423.100 * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses 2 Das Ergebnis der Beurteilung wird in jedem Fach mit einer ganzen oder halben Note ausgedrückt. 6 ist die höchste, 1 die tiefste Note. Noten unter 4 stehen für ungenügende Leistungen. 3 Die Fachlehrpersonen nehmen die Beurteilungen vor. § 2a * Nachteilsausgleich 1 Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, bei denen die damit verbundenen Funktionsstörungen ärztlich beziehungsweise fachpsychologisch nachgewiesen sind, haben Anspruch auf einen angemessenen Nachteilsausgleich. Hierbei müssen die allgemeinen Bildungsziele und Kompetenzen gemäss Lehrplan ohne Reduktion der Leistungsanforderungen erreicht werden. * 2 Die betreffenden Nachweise sind rechtzeitig vor Inanspruchnahme des Nachteilsausgleichs im Hinblick auf Promotionsentscheide und Prüfungen zu erbringen. 3 Über Art und Umfang der Massnahmen zum Nachteilsausgleich entscheidet die Schulleitung nach Vorgaben des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS). * 2. Promotion und Übertritt *

§ 3

Promotionsentscheide 1 Promotionsentscheide dienen der Zuordnung der Schülerinnen und Schüler in diejenigen Klassen, die ihren Fähigkeiten entsprechen, sowie der Entlassung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die den schulischen Anforderungen nicht zu genügen vermögen. 2 Die Promotionskonferenz setzt die Zeugnisnoten fest und entscheidet am Ende jedes Semesters über die Promotion ins nächste Semester. * 3 … *

§ 4

Promotionsfächer 1 Promotionswirksam in der 1. Klasse sind: * a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik; b) * die Schwerpunktfächer Finanz und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und Recht; c) * die Ergänzungsfächer Geschichte und Politik sowie Technik und Umwelt; d) * das auf den Handlungskompetenzbereichen b.–e. (b. Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld, c. Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen, d. Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen, e. Einsetzen von Technologien der digitalen Arbeitswelt) beruhende Fach Technologie und Kommunikation; e) * das Fach Sport. 2 Promotionswirksam in der 2. Klasse sind: * a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik; b) * die Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht sowie Finanz- und Rechnungswesen; c) * das Ergänzungsfach Geschichte und Politik; d) * die auf den Handlungskompetenzbereichen b.–e. beruhenden Fächer Projektmanagement und Kommunikation, Projekte und Prozesse sowie Technologie und Kommunikation; e) * ein zusätzliches, allgemeinbildendes Fach der schulisch organisierten Grundbildung (Fach SOG Flexibel) und das Fach Sport. Wenn mehr als ein Fach SOG Flexibel belegt wird, zählt dasjenige mit der besseren Note. 3 Promotionswirksam im 1. Semester der 3. Klasse sind: * a) die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik; b) die Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht sowie Finanz- und Rechnungswesen; c) das Ergänzungsfach Geschichte und Politik; d) * das auf den Handlungskompetenzbereichen b.–e. beruhende Fach Technologie und Kommunikation; e) * ein Fach SOG Flexibel und das Fach Sport. Wenn mehr als ein Fach SOG Flexibel belegt wird, zählt dasjenige mit der besseren Note. § 4a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen 1 Die Schulleitung entscheidet über Dispensationen vom Unterricht. Für Dispensationen von den entsprechenden Abschlussprüfungen gilt § 16a. * 2 Für Schülerinnen und Schüler mit einem anerkannten Fremdsprachendiplom gemäss § 17 gilt die Dispensationsregelung gemäss Art. 22 Abs. 5 der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung, BMV) vom 13. Juni 2025 3). *

§ 5

Definitive Aufnahme, Beförderung 1 Schülerinnen und Schüler werden nach der allfälligen Probezeit, die bis zum Ende des 1. Semesters dauert, definitiv aufgenommen beziehungsweise am Ende des Semesters definitiv befördert, wenn kumulativ die Promotionsvoraussetzungen gemäss Art. 16 BMV erfüllt sind sowie in den Promotionsfächern gemäss § 4 * a) der Durchschnitt der Fachnoten mindestens 4,0 beträgt, b) höchstens drei Fachnoten ungenügend sind, c) die Differenz der ungenügenden Fachnoten zur Note 4,0 gesamthaft den Wert 2,5 nicht übersteigt. 2 … * 3) SR 412.103.1

§ 6

Nichtbeförderung 1 Wer die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende eines Semesters nicht erfüllt, wird provisorisch befördert. Nach einer provisorischen Beförderung müssen die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des nachfolgenden Semesters erfüllt werden, andernfalls müssen die letzten beiden absolvierten Semester repetiert werden. * 2 Eine freiwillige Repetition gilt als Nichtbeförderung.

§ 7

Entlassung 1 Wer am Ende der Probezeit die Voraussetzungen gemäss § 5 nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen. * 2 Wer nach erfolgter Nichtbeförderung die Voraussetzungen gemäss § 5 ein weiteres Mal nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen. Vorbehalten bleibt Absatz 3. * 3 Wer das letzte Schuljahr gemäss § 26 Abs. 2 lit. b wiederholt und die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des 1. Semesters des zu wiederholenden Schuljahrs ein weiteres Mal nicht erfüllt, wird nicht aus der Schule entlassen. * § 8 * … § 9 * … § 10 * … § 11 * … § 11a * Übertritt vom Gymnasium an die Wirtschaftsmittelschule 1 Schülerinnen und Schüler, die in der 1. Klasse des Gymnasiums die Probezeit nicht bestehen, sind berechtigt, auf Beginn des nachfolgenden Schuljahrs in die 1. Klasse der Wirtschaftsmittelschule überzutreten. 2 Die Zulassung erfolgt provisorisch für eine Probezeit von einem Semester. 3. EFZ Kauffrau beziehungsweise Kaufmann *

§ 12

Qualifikationsverfahren 1 Das Qualifikationsverfahren zur Erlangung des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses Kauffrau beziehungsweise Kaufmann richtet sich nach den massgebenden Bestimmungen des Bundes und der Verordnung über die Berufs- und Weiterbildung (VBW) vom 7. November 2007 4). * 2 … * 4) SAR 422.211 3 Das Qualifikationsverfahren für die Erlangung des EFZ Kauffrau beziehungsweise Kaufmann findet am Ende des betrieblichen Praxisaufenthalts (Langzeitpraktikum) statt. * 3.bis Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) * § 12a * … § 12b * … § 12c * Absolvierung des Langzeitpraktikums 1 Das Langzeitpraktikum wird in der Regel unmittelbar nach dem schulischen Teil des Lehrgangs absolviert. In begründeten Fällen kann die Schulleitung einen Beginn des Langzeitpraktikums bis maximal zwei Jahre nach dem Abschluss des schulischen Teils gestatten. § 12d * Zulassung zum Langzeitpraktikum 1 Zum Langzeitpraktikum wird zugelassen, wer das Kurzzeitpraktikum (kaufmännisches Praktikum) absolviert hat. 4. Berufsmaturität 4.1. Abschlussprüfung *

§ 13

Prüfungstermin, Zulassung 1 Die Abschlussprüfung findet am Ende der schulischen Ausbildung statt. * 2 Die Zulassung zur Abschlussprüfung setzt den Besuch des letzten Schuljahrs in der Regel an derjenigen Wirtschaftsmittelschule voraus, an der die Prüfung abgelegt wird. * § 13a * Prüfungsorganisation 1 Für die Organisation und Durchführung der Abschlussprüfung ist die von der jeweiligen Schule beauftragte Prüfungsleitung zuständig. 2 Das BKS erstellt eine einheitliche Prüfungswegleitung zuhanden der Wirtschaftsmittel-, Informatikmittel- und Berufsfachschulen. * § 13b * Prüfungsaufgaben und Validierung * 1 … * 1bis An den Wirtschaftsmittelschulen werden dieselben schriftlichen Abschlussprüfungen wie an den Informatikmittel- und Berufsfachschulen mit der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, absolviert. Sie sind mit denselben Hilfsmitteln zu lösen und finden zum gleichen Zeitpunkt statt. * 2 Die Validierung der Prüfungsaufgaben obliegt den Wirtschafts- und Informatikmittelschulen gemeinsam mit den Berufsfachschulen in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen. * 3 Die mündlichen Abschlussprüfungen werden von den Wirtschaftsmittelschulen individuell erarbeitet und organisiert. * 4 Nachprüfungen werden von den Wirtschaftsmittelschulen individuell organisiert und müssen validiert sein. * § 14 * … § 15 * … § 16 Art und Dauer der Prüfungen 1 … * 1bis Hinsichtlich Art und Dauer der Abschlussprüfung ist der Rahmenlehrplan des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Zusammenhang mit der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, massgebend. * 2 Die Grundlagenfächer Französisch beziehungsweise Italienisch und Englisch werden schriftlich geprüft. * 3 Die mündlichen Abschlussprüfungen in den Grundlagenfächern Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch und Englisch dauern je Fach 15 Minuten. * § 16a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen 1 Wer in einem Fach die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweist, kann auf Gesuch hin durch das BKS von der entsprechenden Abschlussprüfung dispensiert werden. Im Notenausweis zum Berufsmaturitätszeugnis wird der Vermerk "erfüllt" eingetragen. Vorbehalten bleibt § 17. * § 17 Fremdsprachen 1 Anerkannte Fremdsprachendiplomprüfungen können die Abschlussprüfung in der betreffenden Fremdsprache ersetzen und werden in eine Prüfungsnote umgerechnet. Es gilt die Empfehlung der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) betreffend Berücksichtigung und Umrechnung der Fremdsprachendiplome im Rahmen der Berufsmaturität. * 2 Die Schulleitung setzt den Zeitpunkt fest, bis zu welchem die Schülerinnen und Schüler entscheiden müssen, ob das Ergebnis der Diplomprüfung oder dasjenige der Abschlussprüfung als Prüfungsnote angerechnet werden soll. * § 18 * … § 19 * … § 19a * Prüfungsordnung 1 Hinsichtlich der Prüfungsordnung und der Information der Schülerinnen und Schüler gelten die §§ 34 Abs. 4 und 38 VBW. 2 Hinsichtlich der Verstösse gegen die Prüfungsordnung und bei Nichterscheinen zur Prüfung gilt § 36a VBW. § 20 * … 4.2. Berufsmaturitätsabschluss * § 21 * … § 22 * … § 23 Notengebung und Antrag 1 … * 1bis Die Notenkonferenz der jeweiligen Schule setzt sich aus den Lehrpersonen sämtlicher für den Berufsmaturitätsabschluss relevanten Fächer sowie einem Mitglied der Schulleitung zusammen. Bei Bedarf können weitere Lehrpersonen zugezogen werden. * 2 Das Mitglied der Schulleitung leitet die Notenkonferenz. * 3 Die an der Notenkonferenz beteiligten Lehrpersonen erarbeiten die Grundlagen für die Entscheide betreffend Berufsmaturitätsabschluss zuhanden des BKS. * § 24 * … § 25 Entscheid Berufsmaturitätsabschluss * 1 Das BKS entscheidet über das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses. * § 26 Wiederholung bei Nichtbestehen * 1 … * 2 … * 3 … * 4 … * 5 Wird der Unterricht zur Vorbereitung der Wiederholung der Berufsmaturitätsprüfung nicht besucht, ist in den Fächern Geschichte und Politik und Technik und Umwelt eine mündliche Prüfung von je 15 Minuten zu absolvieren. * § 27 * … § 28 Erlangung des Berufsmaturitätszeugnisses 1 Das eidgenössische Berufsmaturitätszeugnis erhält, wer den Berufsmaturitätsabschluss bestanden hat und das EFZ Kauffrau beziehungsweise Kaufmann besitzt. * § 29 * … 5. Übergangs- und Schlussbestimmungen § 30 Übergangsbestimmung 1 … * 2 … * 3 … * 4 … * 5 … * 6 … * 7 … * 8 … * 9 … * 10 Für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2023/24 begonnen haben und das Qualifikationsverfahren für die Erlangung des EFZ Kauffrau beziehungsweise Kaufmann wiederholen, gelten bis längstens zum 31. Dezember 2028 die Bestimmungen des bisherigen Rechts. Auf ihren schriftlichen Antrag hin werden sie nach neuem Recht beurteilt. * § 30a * Übergangsbestimmung zur Änderung vom 13. Mai 2026 1 Für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2026/27 begonnen haben, gelten die Bestimmungen des bisherigen Rechts. 2 Im Falle der Repetition eines Schuljahrs gelten für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang im Schuljahr 2025/26 begonnen haben, die Bestimmungen des neuen Rechts. § 31 Publikation und Inkrafttreten 1 Diese Verordnung ist in der Gesetzessammlung zu publizieren. Sie tritt am 1. August 2010 in Kraft. Aarau, 19. August 2010 Regierungsrat Aargau Landammann BEYELER Staatsschreiber DR. GRÜNENFELDER Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 19.05.2010 01.08.2010 Erlass Erstfassung 2010 S. 156 11.05.2011 01.08.2011 § 11 aufgehoben 2011/3-32 11.05.2011 01.08.2011 § 30 Abs. 1 geändert 2011/3-32 11.05.2011 01.08.2011 § 30 Abs. 2 geändert 2011/3-32 11.05.2011 01.08.2011 § 30 Abs. 3 eingefügt 2011/3-32 02.11.2011 01.01.2012 § 30 Abs. 1 geändert 2011/6-18 02.11.2011 01.01.2012 § 30 Abs. 2 geändert 2011/6-18 25.09.2013 01.01.2014 § 2a eingefügt 2013/7-16 20.05.2015 01.08.2015 Ingress geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 1 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 Titel 2. geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 2 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 3 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. a) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. b) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. c) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. d) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. e) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. a) geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. b) geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. c) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. d) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. e) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 3 eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 4a eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 6 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 2 eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 8 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 9 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 10 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 12 Abs. 2 eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.1. geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 13 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 13 Abs. 2 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 13a eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 13b eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 14 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 15 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 1bis eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 2 eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 3 eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 16a eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 17 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 18 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 19 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 19 Abs. 2 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 19 Abs. 3 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 20 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.2. geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 21 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 22 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 23 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 24 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Titel geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 1 geändert 2015/3-15 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 20.05.2015 01.08.2015 § 26 Titel geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 2 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 2, lit. a) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 2, lit. b) eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 3 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 27 Abs. 1 geändert 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 29 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 3 aufgehoben 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 4 eingefügt 2015/3-15 20.05.2015 01.08.2015 § 30 Abs. 5 eingefügt 2015/3-15 03.05.2017 01.08.2017 § 17 Abs. 1 geändert 2017/5-20 03.05.2017 01.08.2017 § 17 Abs. 2 eingefügt 2017/5-20 03.05.2017 01.08.2017 § 30 Abs. 6 eingefügt 2017/5-20 09.05.2018 01.08.2018 § 19 Abs. 1 geändert 2018/4-18 09.05.2018 01.08.2018 § 19 Abs. 2 geändert 2018/4-18 09.05.2018 01.08.2018 § 19 Abs. 3 geändert 2018/4-18 15.05.2019 01.08.2019 § 1 Abs. 1 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 Titel 3. geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 Titel 3.bis eingefügt 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 12a eingefügt 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 12b eingefügt 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 26 Abs. 3 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 26 Abs. 4 eingefügt 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 27 Abs. 1 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 1 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 4 aufgehoben 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 5 aufgehoben 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 6 aufgehoben 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 30 Abs. 7 eingefügt 2019/3-14 17.05.2023 01.08.2023 § 1 Abs. 1 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 1, lit. d) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 2, lit. d) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 2, lit. e) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 3, lit. d) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 3, lit. e) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 2 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 3 eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 Titel 3. geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 12 Abs. 1 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 12 Abs. 2 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 12 Abs. 3 eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 Titel 3.bis geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 12a aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 12b aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 12c eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 13 Abs. 2 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 19 Abs. 3 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 23 Abs. 1 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 26 Abs. 3 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 26 Abs. 4 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 27 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 7 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 8 eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 9 eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 30 Abs. 10 eingefügt 2023/05-05 13.05.2026 01.08.2026 Erlasstitel geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Ingress geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 1 Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 1a eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 3 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Titel 2. geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 1 geändert 2026/05-11 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 2 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 5 Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 11a eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12d eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 13 Abs. 2 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 13a Abs. 2 geändert 2026/05-11

§ 13b

Titel geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 2 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 3 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 13b Abs. 4 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 16a Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 17 Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 19 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 19a eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 2 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 23 Abs. 3 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 26 Abs. 2 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 26 Abs. 5 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 28 Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 30 Abs. 8 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 30 Abs. 9 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 30a eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Anhang 01 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Anhang 02 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Anhang 03 eingefügt 2026/05-11 Änderungstabelle - Nach Paragraph Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Erlass 19.05.2010 01.08.2010 Erstfassung 2010 S. 156 Erlasstitel 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 Ingress 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 Ingress 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 1 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 1 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 1 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 1 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 1a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 2a 25.09.2013 01.01.2014 eingefügt 2013/7-16 § 2a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 2a Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 Titel 2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 Titel 2. 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 3 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 3 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 4 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 4 Abs. 1, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 1, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 1, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 1, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 1, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4 Abs. 1, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 4 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 4 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 4 Abs. 2, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 2, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 2, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4 Abs. 2, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 2, lit. e) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4 Abs. 3, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4 Abs. 3, lit. e) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 4a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 4a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 5 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 5 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 5 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 6 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 7 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 7 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 7 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 7 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 8 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 9 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 10 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 11 11.05.2011 01.08.2011 aufgehoben 2011/3-32 § 11a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Titel 3. 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 Titel 3. 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 12 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 12 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 12 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 12 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 Titel 3.bis 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 Titel 3.bis 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 12a 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 § 12a 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 12b 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle § 12b 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 12c 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 12d 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Titel 4.1. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 13 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 13 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 13 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 13 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 13a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 13a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 13b 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 13b 13.05.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026/05-11 § 13b Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 13b Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 13b Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 13b Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 13b Abs. 4 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 14 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 15 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 16 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 16 Abs. 1bis 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 16 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 16 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 16a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 16a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 17 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 17 Abs. 1 03.05.2017 01.08.2017 geändert 2017/5-20 § 17 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 17 Abs. 2 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20 § 18 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 19 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 19 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 19 Abs. 1 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18 § 19 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 19 Abs. 2 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18 § 19 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 19 Abs. 3 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18 § 19 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 19a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 20 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 Titel 4.2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 21 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 22 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 23 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 23 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 23 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 23 Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 23 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 23 Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 24 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 25 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-15 § 25 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 26 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-15 § 26 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 26 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 26 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 26 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 26 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 26 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 § 26 Abs. 3 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 26 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 26 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 § 26 Abs. 4 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 26 Abs. 5 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 27 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 27 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-15 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle § 27 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 28 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 28 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 29 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 30 Abs. 1 11.05.2011 01.08.2011 geändert 2011/3-32 § 30 Abs. 1 02.11.2011 01.01.2012 geändert 2011/6-18 § 30 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 30 Abs. 2 11.05.2011 01.08.2011 geändert 2011/3-32 § 30 Abs. 2 02.11.2011 01.01.2012 geändert 2011/6-18 § 30 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 30 Abs. 3 11.05.2011 01.08.2011 eingefügt 2011/3-32 § 30 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-15 § 30 Abs. 4 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 30 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14 § 30 Abs. 5 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-15 § 30 Abs. 5 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14 § 30 Abs. 6 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20 § 30 Abs. 6 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14 § 30 Abs. 7 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 § 30 Abs. 7 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 30 Abs. 8 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 30 Abs. 8 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 30 Abs. 9 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 30 Abs. 9 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 30 Abs. 10 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 30a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 01 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 02 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 03 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 1 1 (Stand 1. August 2026) 1. Stundentafel Wirtschaftsmittelschule A. Obligatorische Fächer Klasse 1. 2. 3. 1. Grundlagenfächer Deutsch 4 4 4 Französisch bzw. Italienisch 1) 2) 4 3 3 Englisch 2) 4 3 3 Mathematik 3 2 3 2. Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht 3 4 4 Finanz- und Rechnungswesen 3 3 3 3. Ergänzungsfächer Geschichte und Politik 2 2 2 Technik und Umwelt 4 - - 4. EFZ-Fächer Projektmanagement und Kommunikation - 2 - Projekte und Prozesse 3) - 4 - Technologie und Kommunikation 4 3 3 5. Weitere obligatorische Fächer SOG Flexibel 4) - 2/3 2/3 Sport 5) 2 2 2 Interdisziplinäre Projektarbeit - - 1 Total obligatorische Lektionen 33 34/35 30/31 B. Freifächer Klasse 1. 2. 3. Italienisch oder Spanisch 3 3 3 1 Anhang 1 zur Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Wirtschaftsmittelschule (V WMS) vom 19. Mai 2010 (SAR 423.155) 1) Italienisch nur für Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse in Französisch (z.B. anderssprachige Zugezogene). 2) Bestandteil der Fächer Französisch bzw. Italienisch oder Englisch ist mindestens ein Sprachaufenthalt von drei bis fünf Wochen. 3) Bestandteil von Projekte und Prozesse ist ein Kurzzeitpraktikum (kaufmännisches Praktikum) von in der Regel fünf Wochen. Es kann wahlweise in die Schulferien gelegt werden. 4) Zusätzliche, allgemeinbildende Fächer der schulisch organisierten Grundbildung (SOG). Die Schulen setzen das Angebot fest. Die Dotation von drei Jahreslektionen in der 2. und 3. Klasse bezieht sich auf die Fächer Italienisch oder Spanisch. Die anderen Fächer im Bereich SOG Flexibel werden in einer Dotation von zwei Lektionen in der 2. und 3. Klasse angeboten. Die Schülerinnen und Schüler besuchen mindestens ein Fach im Bereich SOG Flexibel. Italienisch oder Spanisch kann nur wählen, wer die entsprechende Fremdsprache in der 1. Klasse als Freifach belegt hat. Italienisch als Grundlagenfach schliesst Italienisch als Fach im Bereich SOG Flexibel aus. 5) Zuzüglich Sporttage. 2. Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) Dauer Der betriebliche Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) dauert mindestens zwölf Monate Vollzeit (inkl. überbetriebliche Kurse und Ferien). Praktika Die Schülerinnen und Schüler suchen ihren Praktikumsplatz selbst. Hinsichtlich der Praktika gelten die massgebenden Bestimmungen des Bundes. Begleitung Die Schülerinnen und Schüler werden während des Praktikums von einer Lehrperson der Wirtschaftsmittelschule und einer vom Praktikumsbetrieb bezeichneten Person begleitet. Eine Lehrperson der Wirtschaftsmittelschule ist Kontaktperson zwischen Schule und Praktikumsstelle. 3. Freifächer Die Schulen können weitere Freifächer im Rahmen der verfügbaren Ressourcen anbieten. Anhang 2 (Stand 1. August 2026) 423.155 * Anhang 2 zur Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Wirtschaftsmittelschule (V WMS) vom 19. Mai 2010 (SAR 423.155). Dieser Anhang gilt für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2026/27 begonnen haben. LEHRPLAN WIRTSCHAFTSMITTELSCHULE Lehrgang ab Eintritt Schuljahr 2026/27 August 2026 Anhang 3 (Stand 1. August 2026) 423.155 Inhaltsverzeichnis Grundlagenfächer ....................................................................................................................................... 3 Fach Deutsch .......................................................................................................................................................3 Fach Französisch ................................................................................................................................................18 Fach Englisch .....................................................................................................................................................59 Fach Mathematik .............................................................................................................................................105 Schwerpunktfächer ................................................................................................................................. 122 Fach Wirtschaft und Recht ..............................................................................................................................122 Fach Finanz- und Rechnungswesen .................................................................................................................147 Ergänzungsfächer .................................................................................................................................... 170 Fach Geschichte und Politik.............................................................................................................................170 Fach Technik und Umwelt ...............................................................................................................................185 EFZ-Fächer .............................................................................................................................................. 193 Fach Technologie und Kommunikation (TEK) ..................................................................................................193 Fach Projektmanagement und Kommunikation (PRK) ....................................................................................210 Fach Projekte und Prozesse (PRP) ...................................................................................................................216 Übrige Fächer.......................................................................................................................................... 230 Fach Italienisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ..............................................................................................230 Fach Spanisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ................................................................................................271 Fach Wirtschaftsgeografie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ............................................................................281 Fach Naturwissenschaften (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ............................................................................290 Fach Wirtschaftspsychologie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ........................................................................303 Fach Physik (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) ....................................................................................................312 Fach Sport ........................................................................................................................................................317 Fach IDAF / IDPA ..............................................................................................................................................338 Anhang zum Lehrplan: in den Berufsmaturitätsfächern vermittelte Handlungskompetenzen ......................341 Seite 3 Grundlagenfächer Fach Deutsch Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 2026 4 4 4 4 4 4 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung: 150 Minuten Mündliche Prüfung: 15 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate: BM Der Unterricht in der ersten Landessprache verhilft den Lernenden zu einer sicheren Beherrschung der Sprache, damit sie sich beruflich und ausserberuflich sowie in der wissenschaftlichen Welt zurechtfinden. Der überlegte und versierte Gebrauch der Sprache einerseits und die intensive Auseinandersetzung mit ihren Normen und Möglichkeiten, ihrer Wirkungsweise, ihren medialen Erscheinungen und künstlerischen Ausdrucksformen andererseits fördern Verantwortungsbewusstsein, kritisches Denken sowie selbstständiges Handeln und unterstützen generell die Entfaltung der Persönlichkeit. Diese übergeordneten Ziele werden in den drei Lerngebieten «Mündliche Kommunikation», «Schriftliche Kommunikation» und «Literatur und Medien» umgesetzt. Die Lerngebiete durchdringen sich im Unterricht und bilden einen Kontext, in dem sich unsere Gesellschaft spiegelt. Insbesondere werden die Fähigkeiten gefördert, sich korrekt und angemessen auszudrücken und andere zu verstehen (kommunikative Kompetenz), mit sprachlichen Mitteln die Welt zu erschliessen sowie sprachgebundenes Denken zu entwickeln und zu systematisieren (sprachbezogene Denkkompetenz) und schliesslich eine sprachlich-kulturelle Identität weiterzuentwickeln (kulturelle Kompetenz). Seite 4 • Reflexive Fähigkeiten: kritisch und differenziert denken; eigene Gedanken präzis und strukturiert formulieren; das Wesentliche einer Botschaft erfassen; Handlungsmotive in einem grösseren Zusammenhang verstehen; eigene Urteilsfähigkeit entwickeln; eine kritische Haltung zu einem Text und zu anderen medialen Erzeugnissen gewinnen • Sozialkompetenz: eigene Ansichten formulieren; anderen zuhören; sich in den Standpunkt des anderen versetzen; respektvoll kommunizieren; ergebnisorientiert zusammenarbeiten; kulturelle Offenheit entwickeln • Arbeits- und Lernverhalten: Bewusstsein für die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen (z.B. wissenschaftlichen, politischen, persönlichen etc.) entwickeln; schriftliche Dokumente als wissenschaftliche Quelle für die Recherche einsetzen; mit Quellen und Quellennachweisen korrekt umgehen; Bibliotheken als Quelle für die Recherche nutzen; individuelle Arbeiten und Gruppenarbeiten planen und ausführen • Interessen: kritische Auseinandersetzung mit kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Funktionsweise von KI-Anwendungen verstehen, kritisch reflektieren und zielgerichtet einsetzen; Umgang mit digitaler Kommunikation und sozialen Medien reflektieren (Digital Literacy) Seite 5 1. 25 1. Mündliche 10 1.1 Sprechen und Hören • sich flüssig und angemessen in Standarddeutsch ausdrücken • Redebeiträge differenziert verstehen und das Wesentliche erfassen • aufmerksam, wohlwollend und kritisch zuhören Wirksames Präsentieren (IDPA) Kommunikationskompete nz Schulung der Wahrnehmung 10 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und weitere strukturierte Kommunikationssituatio • verschiedene Formen der Präsentation • z.B. informierender Kurzvortrag, argumentierender Thesenvortrag, visualisierende Präsentation Präsentationswerkzeuge Auftritts- und Präsentationskompetenz 5 1.3 Kommunikationstheorie • ich-, sach- und adressatenbezogene Ebenen des Sprechens und Schreibens unterscheiden • ein kommunikationstheoretisc hesModell, z.B. Bühlersches Organonmodell Inhalte in Informationen für verschiedene 1. 30 2. Schriftliche 25 2.1 Lesen und Schreiben • Lesetechniken und -strategien gezielt einsetzen • grundlegende Regeln in Rechtschreibung und Grammatik korrekt anwenden und auf ein Seite 6 Repertoire an grammatikalischen Begriffen zurückgreifen • Schreiben als strukturierten Prozess gestalten • für das Schreiben relevante Schreibtechniken 5 2.2 Textanalyse und Textproduktion • Gebrauchstexte / Sachtexte verstehen und von literarischen Texten unterscheiden • sich in einer Auswahl von schriftlichen Textsorten angemessen und korrekt ausdrücken • z. B. Mitschrift, Protokoll, Zusammenfassung, Inhaltsangabe, Stellungnahme 1. 25 3. Literatur und 16 3.1 Verständnis von literarischen Werken • eigene Eindrücke, Reaktionen und Beobachtungen zu einer Lektüre ausarbeiten und wiedergeben • literarische Werke im Klassenverband • literarische Gattungen unterscheiden sowie grundlegende literarische Fachbegriffe für die Analyse von epischen Texten verwenden • z.B. Erzählperspektive 3 3.2 Methoden der Analyse und Interpretation • grundlegende Interpretationsverfahren unterscheiden und anwenden • z.B. textimmanente und textübergreifende Verfahren 3 3.3 Kultur- und Literaturgeschichte • unterschiedliche (z.B. historische oder soziale) Dimensionen von Texten erkennen Porträts von Autoren / Epochen / Orten (z.B. mit Fach Geschichte / Geografie) 3 3.4 Medien • eigene Eindrücke, Reaktionen und Beobachtungen zu verschiedenen Medienprodukten formulieren Seite 7 2. 20 1. Mündliche 7 1.1 Sprechen und Hören • in ausgewählten Situationen frei sprechen • verbale und nonverbale Kommunikation bewusst einsetzen • Diskussionen problemorientiert führen und das Gespräch weiterbringen Wirksames Präsentieren 8 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und weitere strukturierte Kommunikationssituationen • Diskussionen moderieren • Informationen themenbezogen beschaffen und verarbeiten sowie die Quellen wissenschaftlich korrekt verwenden Recherche (IDPA) 5 1.3 Kommunikationstheorie • mündliche Kommunikation in einem linguistischen, rhetorischen oder sozialwissenschaftlichen Modell beschreiben • z.B. von Friedemann Schulz v. Thun oder Paul Watzlawick d1.bs5a Sie deuten nonverbale Signale. (K3) 2. 24 2. Schriftliche 4 2.1 Lesen und Schreiben • Wörterbücher, Lexika, Informationskanäle und verschiedene Schreibmedien nutzen Recherche 20 2.2 Textanalyse und Textproduktion • grundlegende Regeln in den Bereichen Syntax und Zeichensetzung korrekt anwenden • zu altersgerechten Themen Pro- und Kontra- Argumente entwickeln und gewichten • Kriterien für fiktionales Schreiben anwenden • z.B. Figuren entwickeln, Spannung aufbauen, Erzählperspektiven bewusst wählen 2. 24 3. Literatur und 12 3.1 Verständnis von literarischen Werken • literarische Gattungen anhand ausgewählter literarischer Werke charakterisieren sowie grundlegende literarische Fachbegriffe für die Analyse von lyrischen und dramatischen Texten verwenden Seite 8 3 3.2 Methoden der Analyse und Interpretation • Interpretationsverfahren an komplexeren Texten anwenden 3 3.3 Kultur- und Literaturgeschichte • Texte als Dokumente verstehen, die in einem kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Kontext stehen 6 3.4 Medien • sich in der Medienlandschaft orientieren • Produktionsbedingungen, Sprache, politische Tendenz gewisser journalistischer Textsorten Seite 9 3. 25 1. Mündliche 12 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen verständlich und adressatengerecht formulieren und begründen • Äusserungen von anderen in ihrer Wirkung beschreiben und beurteilen • z.B. Debatten Wirksames Präsentieren (IDPA) Interdisziplinäre Debatte 13 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und weitere strukturierte Kommunikationssitua- • rhetorische Mittel der Rede beschreiben und • gehaltvolle Feedbacks zu Vortragsleistungen geben • Einführung in die Rhetorik, z.B. mit (Kurz-)Vorträgen Historische Reden (Geschichte und Politik) 3. 25 2. Schriftliche 10 2.1 Lesen und Schreiben • schriftliche Texte differenziert verstehen und das Wesentliche erfassen und aktiven Wortschatz erweitern • stilistische Varianten in ihrer Wirkung unterscheiden Handbuch Projekte (Informationen beurteilen und strukturieren) 15 2.2 Textanalyse und Textproduktion • textsortenorientiert schreiben • eigene und fremde Texte kriteriengeleitet überarbeiten • z.B. Erörterung, Interview, Porträt, Leserbrief, kreative Texte 3. 30 3. Literatur und Seite 10 12 3.1 Verständnis von literarischen Werken • literarische Werke als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Ich und der Gesellschaft verstehen Themenreihe (z.B. soziale Gerechtigkeit, Migration, Gender, Arbeit, Industrialisierung etc.) 3 3.2 Methoden der Analyse und Interpretation • wesentliche Inhalte, thematische Schwerpunkte und Absichten erkennen und in Bezug auf das Textganze erschliessen und 12 3.3 Kultur- und Literaturgeschichte • mindestens eine literarische Epoche in ihrer literaturgeschichtlichen Dimension erfassen Porträts von Autoren / Epochen / Orten (z.B. mit Fach Geschichte / Geo 3 3.4 Medien • traditionelle, neue und soziale Medien in ihren Besonderheiten unterscheiden und deren Wirkung und Gebrauch reflektieren (Filter Bubble, Soft-, Hardnews) Seite 11 4. 10 1. Mündliche 2 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen auf das Wesentliche fokussiert und wirkungsvoll formulieren und begründen Wirksames Präsentieren 8 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und weitere strukturierte Kommunikationssituationen • verschiedene strukturierte Kommunikationssituationen gezielt planen und umsetzen • z.B. Gruppenarbeit, Interview, Vorstellungsgespräch, Gesprächsführung d2.bs2a Sie leiten Gespräche mithilfe gängiger Fragetechniken. 4. 25 2. Schriftliche 11 2.1 Lesen und Schreiben • verschiedene Texte verstehen und textsortengerecht verfassen • sprachliche, stilistische und rhetorische Mittel erfassen und gezielt einsetzen • z.B. journalistische Texte, Erörterung, Satire Reportage Zeitungsprojekt 11 2.2 Textanalyse und Textproduktion • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen klar und adressatengerecht formulieren und begründen • die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens anwenden (u.a. zitieren, Quellenarbeit, Themeneingrenzung, Seite 12 Informationen themenbezogen beschaffen und verarbeiten, Aufbau einer Arbeit) • sich im Umgang mit Quellen kritisch auseinandersetzen – sowohl bei der Textrezeption als auch bei der Textproduktion, dazu gehört u.a. die Überprüfung der Korrektheit und Vertrauenswürdigkeit von Quellen 3 2.3 Kommunikationstheorie • Kommunikationsstrategien und Kommunikationsverhalten verstehen wie z.B. Manipulation in Werbung oder Politik, Informieren und kommentieren in der Mediensprache • z.B. Manipulation in Werbung oder Politik, Informieren und Kommentieren in der Mediensprache 4. 25 3. Literatur und 10 3.1 Verständnis von literarischen Werken • Literatur als Konstrukt mit bestimmter Wirkung erfahren • ein begründetes Werturteil über einen literarischen Text abgeben 3 3.2 Methoden der Analyse und Interpretation • verschiedene Methoden der Analyse und Interpretation verstehen und anwenden • z.B. erzähltheoretischer, persönlicher, psychologischer, historischer oder gesellschaftlicher Zugang 10 3.3 Kultur- und Literaturgeschichte • weitere literarische Epochen exemplarisch in ihrer literaturgeschichtlichen Dimension erfassen 2 3.4 Medien • eigene und gesellschaftliche Mediengewohnheiten erkennen und reflektieren b5.bs4a Sie reflektieren charakteristische Vorgehensweisen im persönlichen Umgang mit Seite 13 Veränderungen in einem Betrieb. (K4) z.B. Analyse wirtschaftlicher / gesellschaftlicher / ökologischer Aspekte und Auswirkungen der veränderten Mediengewohnheiten („liken“, Datenschutz, „alternative Fakten“, …) Seite 14 5. 6 1. Mündliche 4 1.1 Sprechen und Hören • sich grammatikalisch korrekt, situationsgerecht und mit differenziertem Wortschatz in der Standardsprache ausdrücken 2 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und weitere strukturierte Kommunikationssituationen • eigene und fremde Vorträge kriteriengeleitet und begründet beurteilen. d2.bs3a Sie setzen die zentralen Elemente einer wertschätzenden Kommunikation um. (K3) d2.bs2b Sie hören aktiv zu. (K3) Interdisziplinäre Vortragsreihe 5. 32 2. Schriftliche 9 2.1 Lesen und Schreiben • komplexe Sachtexte verstehen, zusammenfassen und kommentieren • z.B. Hintergrundberichterstattung, historische oder sozialwissenschaftliche Fachtexte 20 2.2 Textanalyse und Textproduktion • Fertigkeiten im erörternden Schreiben gezielt vertiefen • weitere Formen des fiktionalen Schreibens themenbezogen und wirkungsvoll einsetzen • komplexere Texte planen, umsetzen und überarbeiten • z. B. textgebundene Erörterung, innerer Monolog, Figurenrede, Dialog Verfassen von IDPA 3 2.3 Kommunikationstheorie • Texte im gesellschaftlichen Umfeld verorten, beschreiben und verstehen Seite 15 5. 34 3. Literatur und 13 3.1 Verständnis von literarischen Werken • literarische Werke selbstständig oder in Gruppen erschliessen sowie im literarischen, gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Umfeld einbetten und ihre Relevanz erkennen 4 3.2 Methoden der Analyse und Interpretation • mit literarischen Fachbegriffen umgehen • z.B. Epik, Drama, Lyrik, Motiv, Metapher, innerer Monolog, Dialog, Vers und Reim, Akt und Szene, Erzählperspektive, Sprachebene, Ironie 13 3.3 Kultur- und Literaturgeschichte • ausgewählte Texte exemplarisch in ihrem kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrund verstehen und einordnen • z. B. Mythen der Antike; Heldenepen des Mittelalters; philosophische Texte der Aufklärung; Balladen der Klassik; Beispiele zur Vorkriegs-, Nachkriegs- und neuesten Literatur Bezüge zu Malerei, Musik, Architektur, … 4 3.4 Medien • Nutzung und Wirkung analoger und digitaler Medien kritisch hinterfragen z.B. Analyse wirtschaftlicher / gesellschaftlicher / ökologischer Aspekte und Auswirkungen der veränderten Mediengewohnheiten („liken“, Datenschutz, „alternative Fakten“, …) Seite 16 6. 10 1. Mündliche 2 1.1 Sprechen und Hören • eigenes und fremdes Sprechverhalten reflektieren 8 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und weitere strukturierte Komm. situationen • ein (Prüfungs)gespräch kompetent und fachsprachlich adäquat gestalten d2.bs3b Sie setzen wichtige Faktoren für den Vertrauensaufbau um. d2.bs6a Sie setzen Argumentationstechniken ein. (K3) 6. 10 2. Schriftliche 5 2.1 Lesen und Schreiben • eigene Lese- und Schreibprozesse bewusst planen, gestalten, reflektieren und verbessern 5 2.2 Textanalyse und Textproduktion • freiere Erörterungsformen umsetzen • Argumentationstechniken zielgerichtet • z. B. Kolumne, Leitartikel, Kommentar 6. 24 3. Literatur und 9 3.1 Verständnis von literarischen Werken • intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge herstellen • ausgehend von der Begegnung mit literarischen Texten eigene Positionen und Werte entwickeln und diese im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld einbringen Architektur, Malerei, Musik, Kunst, Kultur, Literatur der Fremdsprachen (Englisch, Französisch), Philosophie 3 3.2 Methoden der Analyse und Interpretation • formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf das Textganze erschliessen und interpretieren • z. B. Gattungen, Motive, sprachlich-stilistische Eigenheiten oder thematische Schwerpunkte Seite 17 9 3.3 Kultur- und Literaturgeschichte • relevante literaturgeschichtliche Epochen von der Aufklärung bis zur Gegenwart überblicken und charakterisieren Architektur, Malerei, Musik (Schwerpunktfach Gestaltung, Kunst, Kultur), Literatur der Fremdsprachen (Englisch, 3 3.4 Medien • Medienprodukte unter Beachtung manipulativer und ideologischer Tendenzen (Fake News, Propaganda, Populismus, Deepfakes) kritisch einordnen Seite 18 Fach Französisch - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 4 4 3 3 3 3 Schlussprüfung Entweder DELF B2 (extern) oder interne Schlussprüfung auf Niveau B2, die alle vier Sprachkompetenzen (Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben) umfasst Einbezug in Abschlusszertifikate BM Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der zweiten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und Austausch von Lernenden. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinandergreifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs Seite 19 Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren Lektionenzahl einen breiteren Raum ein. Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen, Gruppe 2). Die Deskriptoren vom ersten bis vierten Semester entsprechen dem Niveau B1 nach GER, diejenigen vom fünften und sechsten Semester dem Niveau B2. Seite 20 • Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen • Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen • Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und in einen anderen Kontext transferieren • Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen • Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden Seite 21 1. 15 1. Rezeption Die Lernenden können 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/ Hörverstehen Niveau A2/B1 • Hör- und Sehtexte aus Schulbüchern, einfache Radio- und Fernsehnachrichten, Lieder, Gebrauchsanweisungen, Durchsagen, Wetterberichte, Telefonate, etc. • Repetition der Zahlen • Hörstrategien 7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen Niveau A2/B1 • Schulbuchtexte zu verschiedenen Lebens- und Berufsbereichen • private Korrespondenz: Datum / Ereignisse, Gefühle und Wünsche / Grussformeln • Statistiken: Zahlen, Brüche, Prozentsätze • vereinfachte literarische Texte • Bilder lesen: Bildbeschreibung 1. 20 2. Mündliche Seite 22 10 2.1. Mündliche Niveau A2/B1 • Berichte über Erfahrungen und Ereignisse • kürzere Vorträge zu persönlichen Erfahrungsbereichen (z.B. Selbstporträts) 7 2.2. Mündliche Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und erklären etwas problematisch ist, oder sich beschweren) Niveau A2/B1 • Simulation von Telefongesprächen, Rollenspiele, Interviews • einfache Ausdrücke der Meinungsäusserung 3 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich • Übersetzungen, Zusammenfassungen und Seite 23 1. 15 3. Schriftliche 8 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind Niveau A2/B1 • Zusammenfassungen, Erlebnisberichte, persönliche Korrespondenz; siehe auch 1.2. 4 3.2. Schriftliche • Nachfragen per Mail • Briefwechsel 3 3.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): schriftlich • Telefonnotizen, etc. Seite 24 1. 8 4. Sprachreflexion und 2 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Selbstevaluation in Schulbüchern • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen • Erkennung und 2 4.2. Rezeptionsstrategien 2 4.3. Produktionsstrategien • Synonymie, Antonymie, Definition von Wörtern, Paraphrasen • Strategien zum Lernen von Vokabeln • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge • Sprachspiele Seite 25 2 4.4. Interaktionsstrategien • Rollenspiele über Hobbies, Ferien, zu Lektüren • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 1. 5 5. Soziokulturelle 5 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione • z.B. Jugendsprache • Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen • formelle und informelle Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte Dankesformeln 1. 17 6. Kultur und 3 6.1. Persönliches und • bei Lese- und Hörtexten Herstellen von Bezügen zur eigenen Lebenswelt und Kultur 4 6.2. Zeitgeschehen und • Untersuchen der Medienlandschaft • Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit Seite 26 • Suisse romande, Francophonie • internationale Unternehmen in der Schweiz 2 6.3. Wirtschaft und • z.B. Gesundheitswesen, Dienstleistungsbetriebe • Vergleich welsche und italienische Schweiz 8 6.6. Literatur und • In einfacher Sprache geschriebene Erzählungen, Kurzgeschichten, Krimis, Drehbücher, Comics aus dem 20./21. Jahrhundert • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Zusammenfassungen • themenbezogene Lieder Seite 27 2. 10 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ Hörverstehen • Hör- und Sehtexte aus Schulbüchern, einfache Radio- und Fernsehnachrichten, Lieder, Gebrauchsanweisungen, Durchsagen, Wetterberichte, Telefonate, etc. • Repetition der Zahlen • Hörstrategien 5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen • Schulbuchtexte zu verschiedenen Lebens- und Berufsbereichen • private Korrespondenz: Datum / Ereignisse, Gefühle und Wünsche / Grussformeln • Statistiken: Zahlen, Brüche, Prozentsätze • vereinfachte literarische Texte • Bilder lesen: Bildbeschreibung 2. 15 2. Mündliche Seite 28 6 2.1. Mündliche • Berichte über Erfahrungen und Ereignisse • kürzere Vorträge zu persönlichen Erfahrungsbereichen (z.B. Familienstammbaum) • Deutsch / andere Fächer: Sinnvoller Aufbau und wirkungsvoller Hilfsmitteleinsatz bei Präsentationen • Geographie / Wirtschaft: Porträts von welschen Kantonen, ev. mit Exkursion verbunden, siehe auch 3.1. und 6.2. 6 2.2. Mündliche Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und erklären • Simulation von Telefongesprächen, Rollenspielen, Interviews, Vorstellungsgesprächen (auch im Hinblick auf ev. Praktika in der Welschschweiz) • einfache Ausdrücke der Meinungsäusserung • Vorstellen von Lieblingsfilmszenen / diese im szenischen Spiel auf Französisch nachspielen • Poetryslamprojekt Seite 29 etwas problematisch ist, oder sich beschweren) 3 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich • Übersetzungen, Zusammenfassungen und • Informationen 2. 13 3. Schriftliche 5 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • Zusammenfassungen, Erlebnisberichte, persönliche Korrespondenz; siehe auch 1.2. • siehe auch 2.1. 5 3.2. Schriftliche • Lebensläufe und Bewerbungsschreiben im Hinblick auf Praktika oder Sommerjobs, formale Anpassung an aktuelle Anforderungen • Nachfragen per Mail • Briefwechsel • Informatik: Bewerbung auf Französisch verfassen Seite 30 3 3.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): schriftlich • Telefonnotizen, etc. 2. 8 4. Sprachreflexion und 2 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Selbstevaluation in Schulbüchern • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen • Erkennung und 2 4.2. Rezeptionsstrategien Seite 31 2 4.3. Produktionsstrategien • Synonymie, Antonymie, Definition von Wörtern, Paraphrasen • Strategien zum Lernen von Vokabeln • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge • Sprachspiele 2 4.4. Interaktionsstrategien • Rollenspiele zu Szenen aus literarischen Texten • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 2. 5 5. Soziokulturelle 5 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione 2. 17 6. Kultur und Seite 32 3 6.1. Persönliches und 4 6.2. Zeitgeschehen und • Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit • Suisse romande, Francophonie • internationale Unternehmen in der Schweiz 2 6.3. Wirtschaft und Unternehmens behandeln (Organigramm) • siehe 1. Semester, 2.1. 8 6.6. Literatur und • in einfacher Sprache geschriebene Erzählungen, Kurzgeschichten, Krimis, Drehbücher, Comics aus dem 20./21. Jahrhundert / • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Seite 33 Handlungen, Beziehungen, Themen • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Zusammenfassungen • themenbezogene Lieder Seite 34 3. 10 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ Hörverstehen • einfache Originaldokumente: Radio- und Fernsehnachrichten, Filme, Internetsendungen, Hörspiele • zusätzlich DELF-Hörtexte • Englisch: Probleme der Grossstadt anhand von Liedtexten 5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen • Schulbuchtexte, leichtere literarische Texte sowie Sachtexte • DELF-Textverständnis • siehe auch 1.1. 3. 15 2. Mündliche 5 2.1. Mündliche • Erklärung und Begründung von Vorlieben und Zukunftsplänen, Vergleichen • Mitteilen von Träumen, Hoffnungen und Zielen • Wiedergabe einer Handlung (Buch/Film) und Beschreibung von Reaktionen • Präsentationen zu des Berufslebens und der Seite 35 Gesellschaft und Wirtschaft • Techniken der Visualisierung vertiefen • siehe auch 1.1. • Präsentation von französischen „objets cultes“ (von der Idee zum wirtschaftlichen Erfolgsprodukt) 5 2.2. Mündliche Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und erklären etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Konversationsübungen in des beruflichen Alltags, der Gesellschaft, der Wirtschaft und Politik • Grundwortschatz der Argumentation • Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation • Feedbackkultur (z.B. Schülerfeedbacks nach Präsentationen) • auf Interviews basierende Porträts von französischsprachigen Personen, die in der Schweiz leben (allenfalls im Zusammenhang mit Francophonie, siehe auch 6.2.) Seite 36 5 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich • Übersetzungen, Zusammenfassungen und 3. 13 3. Schriftliche 5 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • beschreibende Texte zu verschiedenen Themen der Gesellschaft und Umwelt, etc., siehe auch 4.3. • Optimierung von Internetrecherchen • siehe auch 2.1. und 2.2. 5 3.2. Schriftliche • Nachfragen per Mail • Briefwechsel • SMS-Sprache • Teilnahme in Internetforen Seite 37 3 3.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): schriftlich • Telefonnotizen, etc. • eigene Zusammenfassungen 3. 8 4. Sprachreflexion und 2 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Selbstevaluation in Schulbüchern • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen • Erkennung und • Parallelen zwischen Französisch und Englisch (Italienisch...) erkennen und im eigenen Lernprozess gewinnbringend einsetzen 2 4.2. Rezeptionsstrategien Seite 38 2 4.3. Produktionsstrategien • Synonymie, Antonymie, Definition von Wörtern, Paraphrasen • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge • Sprachspiele 2 4.4. Interaktionsstrategien • Rollenspiele zu Szenen aus literarischen Texten • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 3. 3 5. Soziokulturelle 3 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione 3. 11 6. Kultur und 1 6.2. Zeitgeschehen und • Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der Seite 39 französischen Sprache schweiz- und weltweit • Suisse romande, Francophonie • internationale Unternehmen in der Schweiz Zeitungsartikels 1 6.3. Wirtschaft und Unternehmens behandeln (Organigramm) 2 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen • Organisation des Rechtsstaats Frankreich und seine Parteien • Diskussion von aktuellen politischen Themen in Frankreich 1 6.5. Wissenschaft, 5 6.6. Literatur und • literarische Texte lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Erzählungen, Kurzgeschichten, Krimis, Drehbücher, kürzere und einfachere Romane, Theaterstücke / Niveau B1 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Seite 40 Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • gesellschaftliche Aspekte • Buch-/Filmkritik 1 6.7. Dokumentation Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 41 4. 7 1. Rezeption Die Lernenden können 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/ Hörverstehen Niveau B1/B2 • einfache Originaldokumente: Radio- und Fernsehnachrichten, Filme, Internetsendungen, Hörspiele • zusätzlich DELF-Hörtexte 3 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen Niveau B1/B2 • leichtere literarische Originaltexte sowie Sachtexte • DELF-Textverständnis 4. 11 2. Mündliche 4 2.1. Mündliche Niveau B1/B2 • Erklärung und Begründung von Vorlieben und Zukunftsplänen, Vergleichen • Mitteilen von Träumen, Hoffnungen und Zielen • Wiedergabe einer Handlung (Buch/Film) und Beschreibung von Reaktionen • Präsentationen zu • Techniken der Visualisierung vertiefen • Wirtschaft: Länder der Francophonie; siehe auch 3.1. • Vorstellen der Praktikumsfirma mit Erfahrungsbericht Seite 42 der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik 4 2.2. Mündliche Grammatikstrukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und erklären etwas problematisch ist oder sich beschweren) Niveau B1/B2 • Konversationsübungen in des beruflichen Alltags, der Gesellschaft, der Wirtschaft und Politik • Grundwortschatz der Argumentation • Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation • Feedbackkultur (z.B. Schülerfeedbacks nach Präsentationen) • siehe 3. Semester, 2.2. 3 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich • Übersetzungen, Zusammenfassungen und 4. 10 3. Schriftliche Seite 43 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind Niveau B1/B2 • beschreibende Texte zu verschiedenen Themen der Politik, Gesellschaft, Umwelt, Wirtschaft etc., siehe auch 4.3. • Film- und Literaturkritiken • Optimierung von Internetrecherchen • siehe auch 2.1. und 6.6. 4 3.2. Schriftliche • Nachfragen per Mail • Briefwechsel • SMS-Sprache • Teilnahme in Internetforen 2 3.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): schriftlich • Telefonnotizen, etc. • eigene Zusammenfassungen 4. 4 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • Selbstevaluation in Schulbüchern Seite 44 • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen • Erkennung und 1 4.2. Rezeptionsstrategien 1 4.3. Produktionsstrategien • Synonymie, Antonymie, Definition von Wörtern, Paraphrasen • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge • Sprachspiele 1 4.4. Interaktionsstrategien • Rollenspiele zu Szenen aus literarischen Texten • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. Seite 45 4. 2 5. Soziokulturelle 2 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione 4. 11 6. Kultur und 1 6.2. Zeitgeschehen und • internationale Unternehmen in der Schweiz Zeitungsartikels • eigene Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen ausdrücken 1 6.3. Wirtschaft und Seite 46 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen • Organisation des Rechtsstaats Frankreich und seine Parteien • Aktuelle politische Themen in Frankreich 2 6.5. Wissenschaft, 5 6.6. Literatur und • literarische Texte lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Erzählungen, Kurzgeschichten, Krimis, Drehbücher, kürzere und einfachere Romane, Theaterstücke / Niveau B1/B2 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • gesellschaftliche Aspekte • Buch-/Filmkritik • Literaturverfilmungen • Nach Lektüre von Kurzgeschichten eigene kurze Geschichten verfassen / gelesene oder selbst verfasste Kurzgeschichten in einem One Minute Film darstellen; ev. Teilnahme am One Minute Festival in Aarau (Mai) • Filme im Zeitraffer als One Minute Film darstellen 1 6.7. Dokumentation Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 47 5. 10 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ Hörverstehen • längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermassen vertraut ist • Nachrichtensendungen, aktuelle Reportagen, Diskussionen, Spielfilme mit klarer Diktion in Standardsprache. • DELF-Hörtexte 5 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen • Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten • auch anspruchsvollere Originaltexte (Literatur- und Sachtexte) • DELF-Textverständnis 5. 13 2. Mündliche 5 2.1. Mündliche • eine korrekte Aussprache pflegen • mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht fliessend zurechtkommen Spezialgebieten zusammenhängend und detailliert präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit dem Publikum herstellen, Nachfragen beantworten • Präsentationen, auch von Lektüren • Erwerb der wichtigsten Verknüpfungsmittel zur logischen Präsentation von Inhalten • Vorbereitung mündlicher Produktionen analog DELF-Prüfung : Freier Seite 48 • Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben Bericht über längere Zeit anhand von Mind-Maps • siehe auch 6.6. • Geographie / Geschichte / Wirtschaft: Globalisierung: Vom Rohstoff zum Endprodukt 5 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem Gegenüber angepasst auszudrücken über verschiedene Themen teilnehmen, Meinung und Reaktion begründen und erklären etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Konversationsübungen in der Gesellschaft, der Wirtschaft und Politik, z.B. Gruppendiskussionen / TV- Debatten • Grundwortschatz der Argumentation • Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation • Feedbackkultur (z.B. Schülerfeedbacks nach Präsentationen) 3 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich • Übersetzungen, Zusammenfassungen und Seite 49 5. 11 3. Schriftliche 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • In einem Text Argumente für und/oder gegen einen Standpunkt darlegen • Verschiedene Textformen beherrschen • Vertiefung des Wortschatzes zur Argumentation • Kennenlernen der wichtigsten Verknüpfungsmittel • Vorbereitung schriftlicher Produktionen analog DELF- Prüfung, z.B. Leserbriefe oder offizielle Briefe, in denen Anliegen vertreten werden, kurze Artikel 4 3.2. Schriftliche • Briefe und Mitteilungen der Geschäftskorrespondenz • adäquat auf Kundenanliegen eingehen • Allgemeiner Brief, Reservationen, Anfragen, Offerten, Bestellungen, Reklamationen nach gängigen Normen • Verwendung von Textbausteinen und Geschäftssprache 3 3.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): schriftlich Seite 50 5. 4 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Selbstevaluation in Schulbüchern • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen • Erkennung und 1 4.2. Rezeptionsstrategien 1 4.3. Produktionsstrategien • Synonymie, Antonymie, Definition von Wörtern, Paraphrasen • Erstellung von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge • Sprachspiele 1 4.4. Interaktionsstrategien • Rollenspiele zu Szenen aus literarischen Texten Seite 51 • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 5. 2 5. Soziokulturelle 2 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione 5. 14 6. Kultur und 1 6.1. Persönliches und 1 6.2. Zeitgeschehen und • internationale Unternehmen in der Schweiz Zeitungsartikels • Ausdruck der eigenen Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen 2 6.3. Wirtschaft und • Migration mit Thementag Seite 52 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen 2 6.5. Wissenschaft, • Vergleich der West- und Deutschschweizer Berichterstattung zu einem aktuellen Anlass • Werbung in den Medien und Produktion von Werbefilmen 6 6.6. Literatur und • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren Werken) von unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen, einordnen und • bis zum Ende des 6. Semesters 3 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren • repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren • Erzählungen, Kurzgeschichten, Krimis, Drehbücher, Romane, Theaterstücke / Niveau B2 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • gesellschaftliche Aspekte • Salon littéraire (kritische Gruppendiskussion über ein literarisches Werk mit Publikum) • Exkursion mit Vor- und Nachbehandlung (Theater, Film, Ausstellungen) Seite 53 • Buch-/Filmkritik • Literaturverfilmungen • Geschichte: z.B. Shoa in Literatur und Geschichte 1 6.7. Dokumentation Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 54 6. 8 1. Rezeption Die Lernenden können 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/ Hörverstehen • längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermassen vertraut ist • Nachrichtensendungen, aktuelle Reportagen, Diskussionen, Spielfilme mit klarer Diktion in Standardsprache. • DELF-Hörtexte 4 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen • Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten • auch anspruchsvollere Originaltexte (Literatur- und Sachtexte) • DELF-Textverständnis 6. 10 2. Mündliche 5 2.1. Mündliche • eine korrekte Aussprache pflegen • mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht fliessend zurechtkommen Spezialgebieten zusammenhängend und detailliert präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit dem Publikum herstellen, Nachfragen beantworten • Präsentationen, auch von Lektüren • Erwerb der wichtigsten Verknüpfungsmittel zur logischen Präsentation von Inhalten • Vorbereitung mündlicher Produktionen analog DELF-Prüfung: Freier Seite 55 • Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben Bericht über längere Zeit anhand von Mind-Maps • siehe auch 6.6. 5 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem Gegenüber angepasst auszudrücken über verschiedene Themen teilnehmen, Meinung und Reaktion begründen und erklären etwas problematisch ist oder sich beschweren) • Konversationsübungen in der Gesellschaft, der Wirtschaft und Politik, z.B. Gruppendiskussionen / TV- Debatten • Grundwortschatz der Argumentation • Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation • Feedbackkultur (z.B. Schülerfeedbacks nach Präsentationen) 6. 6 3. Schriftliche 3 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • In einem Text Argumente für und/oder gegen einen Standpunkt darlegen • Verschiedene Textformen beherrschen • Vertiefung des Wortschatzes zur Argumentation • Kennenlernen der wichtigsten Verknüpfungsmittel Seite 56 • Vorbereitung schriftlicher Produktionen analog DELF- Prüfung, z.B. Leserbriefe oder offizielle Briefe, in denen Anliegen vertreten werden, kurze Artikel 3 3.2. Schriftliche • Briefe und Mitteilungen der Geschäftskorrespondenz • adäquat auf Kundenanliegen eingehen • Allgemeiner Brief, Reservationen, Anfragen, Offerten, Bestellungen, Reklamationen nach gängigen Normen • Verwendung von Textbausteinen und Geschäftssprache 6. 9 6. Kultur und 1 6.1. Persönliches und 2 6.2. Zeitgeschehen und • internationale Unternehmen in der Schweiz Zeitungsartikels Seite 57 • Ausdruck der eigenen Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen 2 6.3. Wirtschaft und 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen 1 6.5. Wissenschaft, 2 6.6. Literatur und • literarische Originaltexte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen, einordnen und diskutieren • bis zum Ende des 6. Semesters 3 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren • repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren • Erzählungen, Kurzgeschichten, Krimis, Drehbücher, Romane, Theaterstücke / Niveau B2 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • gesellschaftliche Aspekte • Tandem- oder Gruppenlektüre • siehe auch 4. und 5. Semester 6.6. Seite 58 • Buch-/Filmkritik • Literaturverfilmungen Seite 59 Fach Englisch - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 4 4 3 3 3 3 Schlussprüfung Entweder Cambridge First (oder Advanced oder Proficiency) Certificate in English (extern) oder interne Schlussprüfung auf Niveau B2, die alle vier Sprachkompetenzen (Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben) umfasst Einbezug in Abschlusszertifikate BM Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch Immersionsprojekte und Aufenthalte in anderen Sprachgebieten. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörbeispiels eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Seite 60 Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2, was durch erfolgreiches Bestehen des Cambridge First Certificate in English oder einer vergleichbaren schulinternen Schlussprüfung bestätigt wird. Konkret bedeutet dies, dass der Studierende / die Studierende „[…] die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen [kann]; [er oder sie] versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fliessend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne grössere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.“ (vgl. http://www.europaeischerreferenzrahmen.de/. Zugriff: 21.08.2025). Seite 61 • Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte selbständig planen • Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen • Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und in einen anderen Kontext transferieren • Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich in den Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung zu beziehen • Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Vor- und Nachteile von Onlinehilfen wie Wörterbücher, Lernprogramme und KI- Anwendungen beurteilen und diese für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden zusätzlich: Fremdsprachenaufenthalte: Sprachaufenthalte können einen echten Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen und die Sozialkompetenz fördern. Die Lernenden tauchen in die Sprache ein, sind umgeben davon und profitieren somit von einem «bain linguistique». Ausserdem befassen sie sich über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen intensiver mit der Fremdsprache, als sie das während der regulären Schulzeit können, wodurch ein hoher Lernfortschritt gegeben ist. Die Sprachaufenthalte finden vor den Zertifikatsprüfungen statt und ermöglichen dadurch eine optimale Vorbereitung darauf. Seite 62 1 18 1. Rezeption Die Lernenden können: 1 13 1.1. Hörverstehen und Alltagsthemen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen • Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Kurze Mitteilungen (private und öffentliche Durchsagen) verstehen Interpretationsstrategien, reflexive Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit 1 5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach gewünschten • Lesen von Texten zu vertrauten Themen; einfache Zeitungsmeldungen, Berichte Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming (Bezug Deutsch, 1 20 2. Mündliche 1 6 2.1. Mündliche • Aussprache anhand von Lernplattformen ansehen, lernen, üben Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Selbstvertrauen beim Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache 1 10 2.2. Mündliche Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Automatisieren von typischen Wendungen in Alltagssituationen (z.B. Smalltalk) Seite 63 Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen Gesprächsführung und adäquate Reaktion auf das Gegenüber (Bezug zu Fächern, in denen das Vertreten der eigenen Meinung ausdrücklich erwünscht ist) 1 4 2.3. Sprachmittlung/ Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen aus Diskussionsrunden 1 20 3. Schriftliche 1 8 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind zusammenhängende, kurze Texte verfassen • Elektronische und konventionelle Wörterbücher anwenden können, um Rechtschreibung selbständig zu überprüfen Seite 64 • Anhand von Textbeispielen Kriterien zur Gestaltung und Gliederung erarbeiten • Tagebucheinträge, Blogs, Zusammenfassungen, freies Schreiben, adressatengerechtes Schreiben (effect on target reader) üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche 1 7 3.2. Schriftliche • Checklisten mit Textbausteinen erstellen • Stichwortartige Bemerkungen in adäquaten Text umformulieren Fähigkeit zur schriftlichen 1 5 3.3. Sprachmittlung/ schriftlich aus der und schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines aus Texten weitergeben Anwendung von Mediationsstrategien, Erkennen und Wiedergabe von 1 7 4. Sprachreflexion und 1 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren • Geeignete Testformate (z.B. in Form eines Placement Tests) anbieten • Elektronische Möglichkeiten des Reflexion über eigene Lernfortschritte Verbesserungsmassnahm en formulieren Seite 65 sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen Vokabellernens anhand von geeigneten Apps und geeigneten Webseiten 1 2 4.2. Rezeptions- • einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) • erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen • Verständigungsprobleme erkennen; Verwendung von zweisprachigen und von Online Wörterbüchern • Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Verständnis von Kritisch-forschendes Denken Umgang mit Komplexität 1 2 4.3. Produktions- • mit dem vorhandenen Sprachmaterial • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Sprachebenen (register) 1 2 4.4. Interaktionsinteressierende Themen führen • einfache Rollenspiele • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von einem Geschehen Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 1 3 5. Soziokulturelle 1 3 5.1. Soziokulturelle • Rollenspiele Kommunikationsfähigkeit , Sozialkompetenzen, Seite 66 1 12 6. Kultur und 1 3 6.1. Persönliches und • Bildgeschichten, Rollenspiele, Alltagssituationen Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Lernstrategien, 1 1 6.2. Zeitgeschehen und • Nachrichtensendungen aus verschiedenen Medien Medienbildung Informations- und Kommunikationstechnolo gien (IKT- Kompetenzen) 1 1 6.3. Wirtschaft und • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren 1 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation anderen Ländern der Zielsprache vergleichen Staatsformen und Rechtswesen vergleichen Staatsformen USA, England, englischsprachiger Länder sowie deren Bildungssysteme und Rechtsformen kennenlernen 1 3 6.5. Wissenschaft, • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder Bewusstsein für kulturelle 1 2 6.6. Literatur und • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus • In einfacher Sprache geschriebene Erzählungen und Kurzgeschichten Methodenkompetenzen, Lesetechnik, Kreativität Neugierde, Selbstmotivation Seite 67 der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und 1 1 6.7 Dokumentation Erfahrung • Z.B. mithilfe von Lesetagebüchern interkulturelle Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit Medien anderer Kulturen (englische Zeitungen) festhalten • Lektüre von englischsprachigen kurzen, einfachen Artikeln zum aktuellen Zeitgeschehen sowie schriftliches Festhalten der Erfahrungen Bezug zu den Fächern Deutsch, Französisch sowie zu weiteren geisteswissenschaftlichen Fächer Seite 68 2 17 1. Rezeption Die Lernenden können: 2 12 1.1. Hörverstehen und Alltagsthemen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen • Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Kurze Mitteilungen (private und öffentliche Durchsagen) verstehen Interpretationsstrategien, reflexive Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit 2 5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach gewünschten • Lesen von Texten zu vertrauten Themen; einfache Zeitungsmeldungen, Berichte Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming 2 20 2. Mündliche 2 6 2.1. Mündliche • Aussprache anhand von Lernplattformen ansehen, lernen, üben Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Selbstvertrauen beim Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache 2 10 2.2. Mündliche Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Automatisieren von typischen Wendungen in Alltagssituationen (z.B. Smalltalk) • Rollenspiele üben: z.B. Termine vereinbaren, verschieben, sich entschuldigen, Gründe für Terminwechsel angeben Seite 69 beschweren) Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen Gesprächsführung und adäquate Reaktion auf das Gegenüber (Bezug zu Fächern, in denen das Vertreten der eigenen Meinung ausdrücklich erwünscht ist) 2 4 2.3. Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen aus Diskussionsrunden 2 20 3. Schriftliche 2 7 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind zusammenhängende, kurze Texte verfassen • Elektronische und konventionelle Wörterbücher anwenden können, um Rechtschreibung selbständig zu überprüfen Seite 70 • Anhand von Textbeispielen Kriterien zur Gestaltung und Gliederung erarbeiten • Tagebucheinträge, Blogs, Telefon-Notizen, Zusammenfassungen, freies Schreiben, adressatengerechtes Schreiben (effect on target reader) üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche 2 8 3.2. Schriftliche • Checklisten mit Textbausteinen erstellen • Stichwortartige Bemerkungen in adäquaten Text umformulieren Fähigkeit zur schriftlichen 2 5 3.3. schriftlich aus der und schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines aus Texten weitergeben Anwendung von Mediationsstrategien, Erkennen und Wiedergabe von 2 8 4. Sprachreflexion und 2 3 4.2. Rezeptionsstrategi en • einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) • erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen • Verständigungsprobleme erkennen; Verwendung von zweisprachigen und von Online Wörterbüchern • Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Verständnis von Kritisch-forschendes Denken Umgang mit Komplexität Seite 71 2 3 4.3. Produktionsstrateg ien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Sprachebenen (register) 2 2 4.4. Interaktionsstrateg ien interessierende Themen führen • einfache Rollenspiele • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von einem Geschehen Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 2 2 5. Soziokulturelle 2 2 5.1. Soziokulturelle • Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Rollenspiele Kommunikationsfähigkeit , Sozialkompetenzen, 2 13 6. Kultur und 2 2 6.1. Persönliches und • Bildgeschichten, Rollenspiele, Alltagssituationen Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Lernstrategien, Seite 72 2 1 6.2. Zeitgeschehen und • Nachrichtensendungen aus verschiedenen Medien Medienbildung Informations- und Kommunikationstechnolo gien (IKT- Kompetenzen) 2 1 6.3. Wirtschaft und • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren 2 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation anderen Ländern der Zielsprache vergleichen Staatsformen und Rechtswesen vergleichen Staatsformen USA, England, englischsprachiger Länder sowie deren Bildungssysteme und Rechtsformen kennenlernen 2 3 6.5. Wissenschaft, • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von • Kulturelle Anlässe verschiedener Ländervergleichen Bewusstsein für kulturelle 2 4 6.6. Literatur und • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • In einfacher Sprache geschriebene Erzählungen und Kurzgeschichten, Novellen und kürzere Romane Methodenkompetenzen, Lesetechnik, Kreativität Neugierde, Selbstmotivation (Bezug zu Deutsch und Seite 73 • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und 2 1 6.7 Dokumentation Erfahrung • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur erkennen, festhalten und reflektieren • Mündliche oder schriftliche Präsentationen zum Unterschied verschiedener kultureller Anlässe (vgl. 6.5) Bezug zu den Fächern Deutsch, Französisch sowie zu weiteren geisteswissenschaftlichen Fächer Seite 74 3 14 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 8 1.1. Hörverstehen und • Verschiedenste Formen der Kommunikation anhand von Interviews, Gesprächen, Nachrichtenausschnitten, TV-Programmen etc. vorstellen und diskutieren Interpretationsstrategien, reflexive Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit 3 6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen Textsorten nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lesen von Zeitschriften (z.B. Spotlight, Spot On), Zeitungsartikel, Reiseführer etc. • Gruppenpuzzle erstellen Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Globalverständnis von Texten – nützlich nicht nur für Sprachfächer 3 17 2. Mündliche 3 5 2.1. Mündliche in Alltagssituationen mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Aussprache anhand von Lernplattformen lernen und üben • Kurzvorträge Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Selbstvertrauen beim Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache 3 9 2.2. Mündliche Strukturen) so einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Konversationsstrategien erkennen und üben • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen Seite 75 Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen • Rollenspiele Anspruchsgruppen Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen Gesprächsführung und adäquate Reaktion auf das Gegenüber (Bezug zu Fächern, in denen das Vertreten der eigenen Meinung ausdrücklich erwünscht ist) 3 3 2.3. Sprachmittlung / Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität Seite 76 Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen aus Diskussionsrunden und den Umgang mit Fragestellungen Anteilnahme am Tagesgeschehen (Bezug zu allen geisteswissenschaftlichen 3 17 3. Schriftliche 3 7 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • einfache, zusammenhängende Texte verfassen • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) • Textstrukturen üben • Tagebucheinträge, Blogs, Zusammenfassungen, freies Schreiben, adressatengerechtes Schreiben (effect on target reader) üben • Bewerbungsschreiben und CV verfassen Seite 77 Textgestaltungskompeten z unterschiedliche Selbständigkeit und 3 6 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen Informationen • Notizen schreiben • Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Kommunikations- und (register) Sozialkompetenz 3 4 3.3. schriftlich aus der aus Texten weitergeben Anwendung von Mediationsstrategien, Erkennen und Wiedergabe von 3 3 4. Sprachreflexion und 3 1 4.2. Rezeptions- • Lesestrategien anwenden, Querverweise visualisieren • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele Verständnis von Kritisch-forschendes Denken Umgang mit Komplexität Seite 78 intelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen mit Hilfe von Alltagstexten und -situationen fördern • Gebrauch von Wörterbüchern und elektronischen Medien fördern und fordern 3 1 4.3. Produktions- • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen 3 1 4.4. Interaktionsinteressierende Themen führen • einfache Rollenspiele • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von einem Geschehen • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen Fähigkeit zum Perspektivenwechsel 3 1 5. Soziokulturelle 3 1 5.1. Soziokulturelle • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle verdeutlichen und , Sozialkompetenzen, Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber einer anderen Kultur Seite 79 • Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Rollenspiele (Bezug zu allen anderen 3 8 6. Kultur und 3 1 6.1. Persönliches und • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Lernstrategien, 3 1 6.2. Zeitgeschehen und • Nachrichtensendungen aus verschiedenen Medien vergleichen, diskutieren • Reden analysieren und Medienbildung Informations- und Kommunikationstechnolo gien (IKT- Kompetenzen) 3 1 6.3. Wirtschaft und • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Arbeiten mit Statistiken 3 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation anderen Ländern der Zielsprache vergleichen Staatsformen und Rechtswesen vergleichen Staatsformen USA, England, englischsprachiger Länder sowie deren Bildungssysteme und Rechtsformen kennen Seite 80 3 1 6.5. Wissenschaft, • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Ausstellungen und Kulturanlässe einbeziehen Bewusstsein für kulturelle (Bezug zu anderen geisteswissenschaftlichen 3 2 6.6. Literatur und • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und • Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Methodenkompetenzen, Lesetechnik, Kreativität Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation 3 1 6.7 Dokumentation Erfahrung und die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten erkennen und kritisch hinterfragen (vgl. 6.1) • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen • Feedback und Debatten im Plenum im Anschluss an Rollenspiele oder Auseinandersetzung mit Bildgeschichten Kritische Auseinandersetzung mit kulturellen Unterschieden sowie Wertschätzung der entdeckten Unterschiede und/oder Gemeinsamkeiten Bezug zu allen Fächern Seite 81 4 13 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 6 1.1. Hörverstehen und • Verschiedenste Formen der beruflichen und privaten Kommunikation anhand von Gesprächen und Interviews in Bezug auf Hör- und Sehverständnis einüben. Zum Beispiel: Vereinbarungen treffen und bestätigen oder Termine abmachen und verschieben und dabei die Intention des Gegenübers verstehen Interpretationsstrategien, reflexive Fähigkeiten Konzentrationsfähigkeit 4 7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen Textsorten nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lesen von gut verständlichen Zeitungs- oder Magazinartikeln Lesetechniken, Methoden des scanning /skimming Globalverständnis von Texten 4 17 2. Mündliche 4 5 2.1. Mündliche in Alltagssituationen mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Aussprache anhand von Lernplattformen lernen und üben, sich gegenseitig korrigieren • Kurzvorträge Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Selbstvertrauen beim Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Seite 82 4 9 2.2. Mündliche Strukturen) so einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Konversationsstrategien erkennen und üben • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen Seite 83 Gesprächsführung und adäquate Reaktion auf das Gegenüber (Bezug zu Fächern, in denen das Vertreten der eigenen Meinung ausdrücklich erwünscht ist) 4 3 2.3. Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen aus Diskussionsrunden Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen Anteilnahme am Tagesgeschehen 4 17 3. Schriftliche 4 7 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • zusammenhängende Texte verfassen • Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) • Bewerbungsschreiben und CV verfassen • Textstrukturen üben • verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review) üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche Selbständigkeit und 4 6 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen Informationen von unmittelbarer Bedeutung austauschen • Notizen schreiben • Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) Seite 84 • Verarbeitung von vorgegeben Informationen / Anforderungen in schriftlicher Form erarbeiten und wirksam • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Kommunikations- und (register) Sozialkompetenz 4 4 3.3. Sprachmittlung / schriftlich aus der aus Texten weitergeben Anwendung von Mediationsstrategien, Erkennen und Wiedergabe von Seite 85 4 3 4. Sprachreflexion und 4 1 4.2. Rezeptionsintelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen • Lesestrategien anwenden, Querverweise visualisieren • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mit Hilfe von Alltagstexten und -situationen fördern • Gebrauch von Wörterbüchern und elektronischen Medien fördern und fordern Verständnis von Kritisch-forschendes Denken Umgang mit Komplexität 4 1 4.3. Produktions- • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen 4 1 4.4. Interaktions- • Gespräche über vertraute oder interessierende Themen führen • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von einem Geschehen • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen Fähigkeit zum Perspektivenwechsel Seite 86 4 1 5. Soziokulturelle 4 1 5.1. Soziokulturelle • Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle verdeutlichen und , Sozialkompetenzen, Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber einer anderen Kultur 4 9 6. Kultur und 4 1 6.1. Persönliches und • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Lernstrategien, 4 1 6.2. Zeitgeschehen und • Nachrichtensendungen aus verschiedenen Medien vergleichen, diskutieren • Reden analysieren und Medienbildung Informations- und Kommunikationstechnolo gien (IKT- Kompetenzen) 4 1 6.3. Wirtschaft und • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Arbeiten mit Statistiken Seite 87 4 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation anderen Ländern der Zielsprache vergleichen Staatsformen und Rechtswesen vergleichen Staatsformen USA, England, englischsprachiger Länder sowie deren Bildungssysteme und Rechtsformen kennen 4 1 6.5. Wissenschaft, • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Ausstellungen und Kulturanlässe einbeziehen Bewusstsein für kulturelle 4 2 6.6. Literatur und • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und anspruchsvollere Klassenlektüre gemeinsam erarbeiten • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Methodenkompetenzen, Lesetechnik, Kreativität Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Seite 88 4 2 6.7 Dokumentation Erfahrung • Z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios interkulturelle Erfahrungen persönlicher und beruflicher Natur dokumentieren • Begleitend zum Berufspraktikum konkrete Fragen zur Zusammenarbeit in einem interkulturellen Arbeitsumfeld schriftlich beantworten eglAnschluss an Rolhhhh Strategien zur Zusammenarbeit in einem interkulturellen Arbeitsumfeld entwickeln Bezug zu allen Fächern Seite 89 5 20/12 1. Rezeption Die Lernenden können: 5 12/5 1.1. Hörverstehen und • in Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen • Reden oder Gespräche verstehen • Gesprächspartnern oder anderen Sendern von Informationen (TV, Radio, Hörbeispiel) zuhören, verstehen, was gesagt wird und gegebenenfalls situationsgemäss reagieren (z.B. durch Ausführen eines Auftrages, Nachfragen oder aktives Weiterführen des Gesprächs) Interpretationsstrategien, reflexive Fähigkeiten Konzentrationsfähigkeit 5 8/7 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lesen von anspruchsvolleren Zeitungs- und Magazinartikeln Lesetechniken, Methoden des scanning /skimming Globalverständnis von Texten 5 24/18 2. Mündliche 5 8/6 2.1. Mündliche • eine gut verständliche Aussprache pflegen • über sich selbst Auskunft geben • über ein vorgegebenes Thema oder einen Gegenstand selbständig und verständlich sprechen, argumentieren (z.B. Bildbeschreibung) (Bezug zu allen Fächern) Seite 90 5 12/10 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem Gegenüber angepasst teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen mündlich bewältigen • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Konversationsstrategien erkennen und üben • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen • Mit einem Gesprächspartner über ein vorgegebenes Thema diskutieren und verhandeln, gemeinsam Lösungen oder einen Konsens finden Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen Seite 91 Gesprächsführung und adäquate Reaktion auf das Gegenüber Treffen gemeinsamer Entscheidungen Teamfähigkeit Mitverantwortung für die anderen (Bezug zu Fächern, in denen das Vertreten der eigenen Meinung ausdrücklich erwünscht ist) 5 4/2 2.3. Anweisungen) anderen Personen erklärend aus Diskussionsrunden Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen Anteilnahme am Tagesgeschehen 5 24/18 3. Schriftliche 5 12/9 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung anwenden • Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) • Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review) üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche Selbständigkeit und Seite 92 5 12/9 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen Informationen • Notizen schreiben • Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Kommunikations- und (register) Sozialkompetenz Seite 93 5 3 4. Sprachreflexion und 5 1 4.2. Rezeptionsintelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen • Wörterbücher und elektronische Medien adäquat anwenden • Lesestrategien anwenden, Querverweise visualisieren • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mithilfe von Alltagstexten und -situationen fördern Verständnis von Kritisch-forschendes Denken Umgang mit Komplexität 5 1 4.3. Produktions- • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen 5 1 4.4. Interaktionsstrategien • Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • Diskussionen in kleinen • mündliche Berichterstattung von einem Geschehen Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen Fähigkeit zum Perspektivenwechsel Seite 94 • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben 5 1 5. Soziokulturelle 5 1 5.1. Soziokulturelle • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle verdeutlichen und , Sozialkompetenzen, Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber einer anderen Kultur 5 8 6. Kultur und 5 1 6.1. Persönliches und • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Lernstrategien, 5 1 6.2. Zeitgeschehen und • Nachrichtensendungen aus verschiedenen Medien vergleichen, diskutieren • Reden analysieren und Medienbildung Informations- und Kommunikationstechnolo gien (IKT- Kompetenzen) 5 1 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft mit entsprechenden • Firmenpräsentationen, Interviews, Arbeiten mit Statistiken Seite 95 Geschäftsporträts, Leitbilder einbringen • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren 5 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation anderen Ländern der Zielsprache vergleichen Staatsformen und Rechtswesen vergleichen Staatsformen USA, England, englischsprachiger Länder sowie deren Bildungssysteme und Rechtsformen diskutieren 5 1 6.5. Wissenschaft, • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Ausstellungen und Kulturanlässe einbeziehen Bewusstsein für kulturelle 5 2 6.6. Literatur und • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Individuelle Lektüre (alleine oder in Gruppen) und eigenständige Auseinandersetzung mit den Texten und ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Methodenkompetenzen, Lesetechnik, Kreativität Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Bezug zu Deutsch, Seite 96 • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und 5 1 6.7 Dokumentation Erfahrung • die Grundzüge der staatlichen Organisation anderen Ländern der Zielsprache vergleichen und auffällige Unterschiede festhalten (vgl. 6.4) Staatsformen und Rechtswesen miteinander vergleichen und deren Ursprünge ergründen Wenn möglich praktische Beispiele beiziehen: • anstehende Präsidentschaftswahle n in den USA oder Wahlen in Grossbritannien • politische Entwicklungen in Afrika, Asien und anderen mit englischsprachigen Ländern assoziierte Gebiete (Stichwort ‘Partition’, ‘Apartheid’ etc.) Staatsformen USA, England, englischsprachiger Länder sowie deren Bildungssysteme und Rechtsformen diskutieren Bezug zu vielen geisteswissenschaftlichen Fächern Seite 97 6 9/11 1. Rezeption Die Lernenden können: 5/6 1.1. Hörverstehen und • in Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen • Reden oder Gespräche verstehen • Gesprächspartnern oder anderen Sendern von Informationen (TV, Radio, Hörbeispiel) zuhören, verstehen, was gesagt wird und gegebenenfalls situationsgemäss reagieren (z.B. durch Ausführen eines Auftrages, Nachfragen oder aktives Weiterführen des Gesprächs) Interpretationsstrategien, reflexive Fähigkeiten Konzentrationsfähigkeit 6 4/5 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen • Neben der Lektüre von anspruchsvolleren Zeitungs- und Magazinartikeln (z. B. aus The Guardian, The Economist) auch Lektüre von fiktionalen Texten Lesetechniken, Methoden des scanning /skimming Globalverständnis von Texten (Bezug Deutsch, 6 12/17 2. Mündliche 6 4/6 2.1. Mündliche • eine gut verständliche Aussprache pflegen • Literarische Texte oder Textausschnitte inhaltlich beschreiben und Auskunft geben über ihren Bezug zu anderen Texten / literarischen Werken sowie über deren gesellschaftliche, Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Selbstvertrauen beim Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Seite 98 geschichtliche und kulturelle Bedeutung Einordnen von spezifischen Aspekten ins grosse Ganze 6 6/8 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem Gegenüber angepasst teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen mündlich bewältigen • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen • In einem Prüfungsgespräch über ein vorgegebenes Thema (z.B. literarischer Text) diskutieren und verhandeln Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Seite 99 Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen Gesprächsführung und adäquate Reaktion auf das Gegenüber Treffen gemeinsamer Entscheidungen Teamfähigkeit Mitverantwortung für die anderen (Bezug zu Fächern, in denen das Vertreten der eigenen Meinung ausdrücklich erwünscht ist) 6 2/3 2.3.Sprachmittlung / Anweisungen) anderen Personen erklärend aus Diskussionsrunden Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen Anteilnahme am Tagesgeschehen 6 6/16 3. Schriftliche 6 3/8 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung anwenden • Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) Textgestaltungskompeten z unterschiedliche Seite 100 Selbständigkeit und (Bezug zu Deutsch und 6 3/8 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen Informationen • Notizen schreiben • Zusammenfassungen und Reviews von literarischen Werken • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Kommunikations- und (register) Seite 101 Sozialkompetenz (Bezug zu Deutsch und 6 3 4. Sprachreflexion und 6 1 4.2. Rezeptionsintelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen • Wörterbücher und elektronische Medien adäquat anwenden • Lesestrategien anwenden, Querverweise visualisieren • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mithilfe von Alltagstexten und –situationen fördern Verständnis von Kritisch-forschendes Denken Umgang mit Komplexität (Bezug Deutsch, 6 1 4.3. Produktions- • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen (Bezug Deutsch, 6 1 4.4. Interaktions- • Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • Diskussionen in kleinen • Berichterstattung von einem Geschehen Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen Seite 102 • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Fähigkeit zum Perspektivenwechsel (Bezug Deutsch, 6 1 5. Soziokulturelle 6 1 5.1. Soziokulturelle • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle verdeutlichen und , Sozialkompetenzen, Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber einer anderen Kultur Bezug zu allen anderen 6 12 6. Kultur und 6 1 6.1. Persönliches und • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen Selbstbewusstsein, Selbstmotivation, Lernstrategien, 6 1 6.2. Zeitgeschehen und • Nachrichtensendungen aus verschiedenen Medien vergleichen, diskutieren • Reden analysieren und Medienbildung Informations- und Kommunikationstechnolo gien (IKT- Kompetenzen) Seite 103 6 1 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft mit entsprechenden • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Arbeiten mit Statistiken Bezug zu vbr 6 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation anderen Ländern der Zielsprache vergleichen Staatsformen und Rechtswesen vergleichen Staatsformen USA, England, englischsprachiger Länder sowie deren Bildungssysteme und Rechtsformen diskutieren 6 1 6.5. Wissenschaft, • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Ausstellungen und Kulturanlässe einbeziehen Bewusstsein für kulturelle 6 5 6.6. Literatur und • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, • Individuelle Lektüre (alleine oder in Gruppen) und eigenständige Auseinandersetzung mit den Texten und ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld Methodenkompetenzen, Lesetechnik, Kreativität Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation (Bezug Deutsch, Seite 104 geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache 6 2 6.7 Dokumentation Erfahrung • Kritische Auseinandersetzung mit literarischem Kanon sowie zeitgenössischer Literatur aus allen mit den englischsprachigen Sprachräumen assoziierten Ländern (vgl. 6.6) • Lektüre und Dokumentation der kritischen Auseinandersetzung (mündliche Präsentationen oder Erstellung von Dossiers) von Texten aus Afrika, Indien, Hongkong, Jamaica und vielen weiteren englischsprachigen Ländern mit kolonialem Hintergrund oder andersartig mit den englischen Sprachräumen verbundenen Ländern Auseinandersetzung mit und Analyse von (bei uns) wenig bekannter Literatur Bezug zum Fach Französisch aufgrund vergleichbarer kolonialer Erfahrungen Seite 105 Fach Mathematik - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 3 3 2 2 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Mathematik im Grundlagenbereich vermittelt fachspezifische und fachübergreifende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Fach leitet die Lernenden an, Problemstellungen zu analysieren, zu bearbeiten und zu lösen. Dadurch werden exaktes und folgerichtiges Denken, kritisches Urteilen sowie präziser Sprachgebrauch ebenso wie geistige Beweglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer geübt. Durch die Förderung des mathematisch-logischen Denkens leistet die Mathematik einen wesentlichen Beitrag zu Bildung und Kultur. Der Unterricht macht die Lernenden mit den spezifischen Methoden der Mathematik vertraut. Die aktuellen technischen Hilfsmittel erlauben die Visualisierung der Mathematik und unterstützen die Erforschung von mathematischen Sachverhalten. Es werden Fertigkeiten erlernt, die auf andere Situationen übertragen und in anderen Wissenschaftsbereichen angewendet werden können. Mathematik im Grundlagenbereich fördert insbesondere auch Kompetenzen wie Abstrahieren, Argumentieren und experimentelles Problemlösen und schafft damit bei den Lernenden das für ein Fachhochschulstudium erforderliche mathematische Verständnis. Die Verwendung von Hilfsmitteln ist Teil der fachlichen Kompetenzen. Seite 106 • Reflexive Fähigkeiten: differenzierend und kritisch denken und urteilen; logisch argumentieren; mathematische Modelle (Formeln, Gleichungen, Funktionen, geometrische Skizzen, strukturierte Darstellungen, Ablaufpläne) in überfachlichen Anwendungen darstellen und kritisch reflektieren • Sprachkompetenz: über die Mathematik als formale Sprache die allgemeine Sprachkompetenz in Wort und Schrift weiterentwickeln; umgangssprachliche Aussagen in die mathematische Fachsprache übersetzen und umgekehrt; sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Fachleuten und Laien sprachlich gewandt und verständlich ausdrücken • Arbeits- und Lernverhalten: Beharrlichkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Exaktheit und Problemlöseverhalten durch mathematische Strenge weiterentwickeln und sich neues Wissen mit Neugier und Leistungsbereitschaft aneignen Seite 107 1. 20 1. Grundlagen Algebra und Arithmetik 4 1.1. Grundlagen • den Aufbau der Zahlen verstehen und Zahlen nach Zahlenarten klassieren • Zahlenmengen, insbesondere Intervalle, notieren und mit Hilfe der Zahlengeraden visualisieren • Grundoperationen in verschiedenen Zahlenmengen unter Einhaltung der Regeln durchführen • algebraische Terme unter Einhaltung der Regeln für die Grundoperationen umformen • einfache Polynome 2. Grades in Linearfaktoren zerlegen • Aufbau der Zahlen: Vorzeichen, Betrag, Rundung, Ordnungsrelationen und Zahlenarten (N, Z, Q, R) • Darstellung von Mengen (beschreibende und aufzählende Form, Intervalle) • Grundoperationen und Rechenregeln (Vorzeichenregeln, Hierarchie der Operationen) • Algebraische Termumformungen: Terme zusammenfassen, kürzen, erweitern, ausmultiplizieren, ausklammern, vereinfachen, … • Zerlegung von einfachen Polynomen 2. Grades in Linearfaktoren Kurze Repetition der Grundlagen aus der Bezirksschule Zwingende Grundlagen für die Mathematik an der WMS Seite 108 (Faktorisieren, ohne Polynomdivision) 16 1.2. Potenzen • die Potenzgesetze mit ganzzahligen Exponenten verstehen und auf einfache Beispiele anwenden • die Hierarchie der Operationen erkennen und • Potenzen mit ganzzahligen Exponenten • Potenzgesetze • Quadratwurzeln • Potenzen von Summen, Pascal‘sches Dreieck üben der rechnerischen Grundfertigkeiten Grundlage für Differential-, Zinseszins- und Rentenrechnung Stellenwertsysteme (Dezimal-, Dualsystem) 1. 20 2. Gleichungen Die Lernenden können 5 2.1. Grundlagen • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Gleichung formulieren • algebraische Äquivalenz erklären und • lineare und einfache nicht-lineare Gleichungen erkennen und lösen • Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend einsetzen und Lösungen überprüfen • lineare und einfache nichtlineare Gleichungen sowohl abstrakt als auch in wirtschaftlichem Kontext • Einfache nicht-lineare Gleichungen, die auf lineare Gleichungen führen • Äquivalenz-, Gewinn- und Verlustumformungen nicht-lineare Gleichungen mit einem Solver lösen 15 2.2. Quadratische Gleichungen • quadratische Gleichungen lösen • beliebige Polynome 2. Grades in Linearfaktoren zerlegen • die Lösbarkeit anhand der Diskriminante • quadratische Gleichungen • quadratisches Ergänzen • Zerlegung von Polynomen 2. Grades in Linearfaktoren Satz von Vieta Anwendungsaufgaben (Optik: Linsengleichung, Goldener Schnitt, …) Seite 109 • Herleitung der Lösungsformel • Diskussion der Lösbarkeit (Diskriminante) Einfache quadratische Gleichungen mit Formvariablen 1. 20 3. Funktionen Die Lernenden können 10 3.1. Grundlagen • reelle Funktionen als Zuordnung/Abbildung zwischen dem reellen Definitionsbereich und dem reellen Wertebereich verstehen und erläutern • mit Funktionen beschreiben, wie sich Änderungen einer Grösse auf eine abhängige Grösse auswirken und damit auch den Zusammenhang als Ganzes erfassen • reelle Funktionen verbal, tabellarisch, grafisch (in kartesischen Koordinaten) und analytisch mit beliebigen Symbolen für Argumente und Werte lesen und interpretieren • Funktionsgleichung, Wertetabelle und Graph kontextspezifisch anwenden • anhand der Gleichung einer elementaren Funktion deren Graphen skizzieren und umgekehrt anhand des Graphen die Funktionsgleichung bestimmen • reelle Funktionen ( ) in verschiedenen Notationen lesen und schreiben • Funktionsbegriff sowohl abstrakt als auch anhand praktischer Beispiele • verschiedene Notationen: Zuordnungsvorschrift x ↦ y = f(x) Funktionsgleichung mit 𝑦𝑦 = 𝑓𝑓(𝑥𝑥) Funktionsterm f(x) • Graphen von Funktionen im kartesischen Koordinatensystem Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Geogebra) Praktische Anschauungsbeispiele aus (Wirtschaft, Biologie, Chemie, …) Seite 110 10 3.2. Lineare Funktionen • den Graphen einer linearen Funktion als Gerade in der kartesischen Ebene darstellen • die Koeffizienten der Funktionsgleichung geometrisch interpretieren (Steigung, Achsenabschnitt) • die Funktionsgleichung einer Geraden aufstellen • Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch bestimmen und berechnen • lineare Funktionen aus wirtschaftlichem Kontext herleiten, z.B. Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktion • Probleme der vollkommenen Konkurrenz mit linearen Funktionen für Angebot und Nachfrage modellieren und algebraisch lösen • lineare Funktion sowohl abstrakt als auch anhand praktischer Beispiele • Gerade als Graph einer linearen Funktion • Steigung (Differenzenquotient) und Achsenabschnitte • Bestimmung der Geradengleichung bzw. der Funktionsgleichung einer linearen Funktion • Schnittprobleme Grundlagen für lineare Optimierung / Fixkosten, Erlös- und Kostenfunktion Preis-Absatz-Funktion Normale einer Geraden Seite 111 2. 9 4. Wurzeln Die Lernenden können 9 4.1. Wurzeln und Potenzen mit rationalen Exponenten • Wurzeln als Potenzen mit rationalen Exponenten schreiben • die Potenzgesetze mit rationalen Exponenten verstehen und auf einfache Beispiele anwenden • elementare Potenzgleichungen mit rationalen Exponenten lösen • Potenzen mit rationalen Exponenten • Wurzeln • Potenzgesetze für Potenzen mit rationalen Exponenten • Lösen von elementaren Potenzgleichungen mit rationalen Exponenten üben der rechnerischen Grundfertigkeiten Potenzen mit reellen Exponenten Auflösen der Zinseszinsformel nach dem Zinssatz Bestimmung der prozentualen Zu- /Abnahme pro Einheit bei exponentiellem Wachstum 2. 21 5. Gleichungssysteme Die Lernenden können 21 5.1. Lineare Gleichungssysteme • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Gleichungssystem formulieren • Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend einsetzen und Lösungen überprüfen • ein lineares Gleichungssystem lösen • die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und interpretieren • lineare Gleichungssysteme sowohl abstrakt als auch in wirtschaftlichem Kontext • verschiedene Lösungsmethoden: - Einsetzmethode - Additionsmethode • Diskussion der Lösbarkeit bei linearen Gleichungssystemen mit zwei Variablen Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Geogebra) Gaussalgorithmus Determinantenmethode einfache nicht-lineare Gleichungssysteme über- und unterbestimmte lineare Gleichungssysteme 2. 21 6. Quadratische Funktionen Seite 112 15 6.1. Quadratische Funktionen • den Graphen einer quadratischen Funktion als Parabel 2. Ordnung visualisieren • die verschiedenen Darstellungsformen der Funktion geometrisch interpretieren • Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch und rechnerisch bestimmen • quadratische Funktion • Nullstellen- und Scheitelpunktsform mit Diskussion der Parameter (Parabelöffnung, Nullstellen, Scheitelpunkt, Achsenabschnitte,…) • Verschiebungen im Koordinatensystem • Schnittpunkte von Geraden und Parabeln • Schnittpunkte von zwei Parabeln Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Geogebra) Spiegelung von Parabeln Praktische Anschauungsbeispiele aus (Wirtschaft, Physik, …) Z.B. Wurfparabel, Preisabsatzfunktion,… 6 6.2. Optimierungsprobleme • einfache quadratische Extremalprobleme lösen • Lösung quadratischer Extremalprobleme mittels Bestimmung des Scheitelpunkts Optimierung Preisabsatzfunktion Statistik: Lineare Regression (Abstandsminimierung) Seite 113 3. 18 7. Datenanalyse Die Lernenden können 3 7.1. Grundlagen • Grundbegriffe der Datenanalyse erklären • Datengewinnung und -qualität diskutieren • Grundbegriffe: Grundgesamtheit, Urliste, Stichprobe, Stichprobenumfang, Rang • Datengewinnung und - qualität (z.B.: Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Kohärenz, …) Darstellung von Daten mit Hilfe geeigneter Software Kritischer Aktualitätsbezug (veröffentlichte Statistiken aus Zeitungen oder vom BFS) 6 7.2. Diagramme • univariate Daten charakterisieren, ordnen, klassieren und univariate Daten visualisieren • Diagramme charakterisieren und interpretieren • bivariate Daten charakterisieren, visualisieren und interpretieren • entscheiden, wann welches Diagramm angemessen ist • univariate Daten (kategorial, diskret, stetig) • Rangliste, Klasseneinteilung • Visualisierungen: Balkendiagramm, Kuchendiagramm, Histogramm, Boxplot • Diagramme charakterisieren: symmetrisch, schief, unimodal/multimodal • bivariate Daten: lineare Regression 9 7.3. Masszahlen • Lagemasse und Streumasse berechnen, interpretieren sowie auf ihre Plausibilität hin prüfen • Lagemasse: Mittelwert, Median, Modus Auswertung von Daten mit Hilfe geeigneter Software Seite 114 • entscheiden, wann welche Masszahl relevant ist • Streumasse: Varianz, Standardabweichung, Quartilsdifferenz • Korrelation/Regression: Kovarianz, pearsonscher Korrelationskoeffizient Üben an aktuellen Beispielen 3. 6 8. Potenz- und Wurzelfunktion 6 8.1. Grundlagen • die Wurzelfunktion als Umkehrfunktion einer Potenzfunktion mit natürlichen Exponenten berechnen, interpretieren und grafisch darstellen • Potenzfunktion mit rationalen Exponenten • Potenzfunktionen mit ganzen und rationalen Exponenten • Umkehrfunktion • graphischer Zusammenhang zwischen Funktion und Umkehrfunktion • Wurzelfunktion Vorbereitung für Differentialrechnung und Wirtschaftsmathematik 3. 16 9. Exponentialfunktion Die Lernenden können 12 9.1. Exponentialfunktion • Exponentialfunktionen in Anwendungsbeispielen erkennen und zur Problemlösung beiziehen • die Koeffizienten in der Funktionsgleichung einer Exponentialfunktion interpretieren • die Koeffizienten a, b und c der Exponentialfunktion f: x ↦ y = b ⋅ ax + c • in konkreten Problemen die Funktionsgleichung aufstellen und auswerten Populationsmodelle Aktualitätsbezug (z.B. Weltbevölkerung, globale Erwärmung,…) Grundlagen für Finanzmathematik Seite 115 • Wachstums-, Zerfalls- und Sättigungsprozesse mit Hilfe der natürlichen Exponentialfunktion • Wachstums- und Zerfallsprozesse mit Hilfe von Exponentialfunktionen interpretieren, modellieren, visualisieren und berechnen • Wachstums-, Zerfallsprozesse • die eulersche Zahl als Basis einer Exponentialfunktion (Zinseszins, Rentenrechnung) Stetiges Wachstum 4 9.2. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung • jährliche Verzinsung unterjährige Verzinsung Grenzübergang: Stetige Verzinsung Rechnungswesen Seite 116 4. 18 10. Logarithmusfunktion 9 10.1. Logarithmus • eine Exponentialgleichung in die entsprechende Logarithmusgleichung umschreiben und umgekehrt • die Logarithmengesetze bei Berechnungen • mit Logarithmen in verschiedenen Basen numerisch rechnen • Logarithmus als Lösung einer Exponentialgleichung: 𝑎𝑎𝑥𝑥 = 𝑏𝑏 ⇔ 𝑥𝑥 = 𝑙𝑙𝑙𝑙𝑙𝑙𝑎𝑎(𝑏𝑏), 𝑎𝑎, 𝑏𝑏 ∈ ℝ+, 𝑎𝑎 ≠ 1 • Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion einer Exponentialfunktion • Logarithmengesetze • Logarithmen in verschiedenen Basen und Basiswechsel Laufzeiten von Kapitalanlagen logarithmische Skalen 6 10.2. Exponential- und Logarithmusgleichungen • Exponential- und Logarithmusgleichungen lösen • Exponential- und Logarithmusgleichungen 3 10.3. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung nach allen Variablen auflösen • die Grundformel der Zinseszinsrechnung auf Schulden und andere wirtschaftliche Bereiche • Zinseszinsformel insbesondere nach der Laufzeit auflösen Rechnungswesen 4. 12 11. Ungleichungen und Systeme von Ungleichungen 12 11.1. Lineare Ungleichungen und • lineare Ungleichungen mit einer Variablen lösen • lineare Ungleichungen und Systeme linearer Grundlagen für lineare Optimierung Seite 117 Systeme linearer Ungleichungen • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Ungleichung oder Ungleichungssystem formulieren • die Lösungsmenge eines linearen Ungleichungssystems mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und interpretieren Ungleichungen algebraisch und graphisch lösen • Anwendung in wirtschaftlichem Kontext Äquivalenzumformungen bei Ungleichungen Seite 118 5. 15 12. Differentialrechnung 15 12.1. Grundlagen • Tangenten an Funktionsgraphen (Parabeln n. Ordnung) bestimmen • Polynomfunktionen ableiten • Extremalprobleme für einfache Polynomfunktionen lösen • Tangentenproblem • Differentialquotient • Ableitung von Potenz- und Polynomfunktionen • Extremalprobleme • Anwendung in wirtschaftlichem Kontext Grundlagen für Wirtschaftsmathematik (Preisbildung) 5. 21 13. Finanz- und Wirtschaftsmathematik 9 13.1. Finanzmathematik • die Grundformel zur Berechnung des äquivalenten Zinssatzes einsetzen und nach allen Variablen auflösen • die Grundformel der Annuität im wirtschaftlichen Kontext anwenden und dabei nach allen Variablen (ausser dem Zins) auflösen • die Grundformel der Annuität auf Darlehen und Renten anwenden • Äquivalenter Zinssatz • Grundformel für Annuität • Spar- und Abzahlungsvorgänge • Endwert- und Barwert Endwert- und Barwertmodelle Renditeberechnungen für Finanzanlagen 12 13.2. Wirtschaftsmathematik: Lineare Optimierung • lineare Optimierungsprobleme mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und lösen • Lineare Optimierung: - Formulierung und Darstellung der Nebenbedingungen als Logistik-Probleme Seite 119 Ungleichungen (Planungspolygon) - Formulierung und Darstellung der Zielfunktion - Optimierung algebraisch (Geradenschnittpunkte in die Zielfunktion einsetzen) und graphisch (Parallelverschiebung der Zielfunktion) - Anwendung in wirtschaftlichem Kontext 5.-6. 0-29 14. Wahrscheinlichkeits- Rechnung 0-11 14.1. Grundlagen • die Grundregeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung erklären • das Zufallsexperiment und seine Elemente als Modell von zufälligen Vorgängen in der realen Welt erklären • die Grundbegriffe aus der Theorie der diskreten Zufallsexperimente erklären • Verteilungen der Ergebnisse von einstufigen Zufallsexperimenten beschreiben und • Laplace- Wahrscheinlichkeit • Grundbegriffe (Zufallsexperiment, Ergebnis, Ereignis, Wahrscheinlichkeitsverteil ung) • Einstufige, diskrete Zufallsexperimente Lebensversicherung, Sterbetafel, Lebenserwartung (Glücks-) Spiele Bezug zur Statistik Gesetz der grossen Zahlen Seite 120 visualisieren sowie für Wahrscheinlichkeitsberechnungen nutzen 0-18 14.2. Mehrstufige Zufallsexperimente • Verteilungen der Ergebnisse von mehrstufigen, diskreten Zufallsexperimenten durch Baumdiagramme visualisieren sowie für Wahrscheinlichkeitsberechnungen nutzen • Pfadregeln (Baumdiagramm) Seite 121 6. 22 13. Finanz- und Wirtschaftsmathematik 22 13.3. Wirtschaftsmathematik: Preisbildung bei Monopolen • die Preisbildung bei Monopolen erklären sowie mit einfachen Modellen den optimalen Preis und die Gewinnzone ermitteln • Preisbildungsprobleme: Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktion, Gewinnzone, Grenzkostenfunktionen, Optimierung (mittels Differentialrechnung) Synergie zum Fach Wirtschaft (BWL) Seite 122 Schwerpunktfächer Fach Wirtschaft und Recht Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 3 3 4 4 4 4 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Wirtschaft und Recht im Schwerpunktbereich hilft den Lernenden, sich in der bestehenden, wandelbaren Wirtschafts- und Rechtsordnung als Mitarbeitende in Unternehmungen und Organisationen, als Familienmitglieder, Konsumentinnen/Konsumenten und Staatsbürgerinnen/Staatsbürger zurechtzufinden sowie einen Beitrag zur weiteren nachhaltigen Entwicklung dieser Ordnung zu leisten. Dieses Ziel wird erreicht, wenn die Lernenden zu einer eigenen, sachlich fundierten und normativ begründeten Meinung bei konkreten betriebs- und volkswirtschaftlichen sowie rechtlichen Problemstellungen gelangen (mündige Wirtschafts- und Rechtsbürgerinnen/Rechtsbürger), eigene Lösungsideen einbringen und von Expertinnen/Experten vorgeschlagene Lösungen einschätzen können. Voraussetzung dazu ist, dass die Lernenden wesentliche betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Strukturen und Prozesse verstehen sowie normative Grundlagen von Entscheidungen durchschauen. Dazu eignen sie sich ein ökonomisches und rechtliches Grundlagenwissen an, welches sie auf konkrete Fälle anwenden. Im Bereich Betriebswirtschaftslehre beschäftigen sich die Lernenden mit unternehmerischen Aspekten des Profit- und Non-Profit-Bereichs. Unternehmungen stellen aufgrund einer Nachfrage Güter her oder erbringen Dienstleistungen, weil es nachfragende Personen gibt, die zu einer monetären Gegenleistung bereit sind. Die Lernenden erwerben Kenntnisse wichtiger Aufbau- und Prozessstrukturen der Unternehmung und ihrer Umwelt sowie ein Verständnis für Entscheidungsprozesse, Wahlfreiheiten, Sachzwänge und Zielkonflikte im Management. Im Bereich Volkswirtschaftslehre befassen sich die Lernenden mit gesamtwirtschaftlichen Aspekten: Die Volkswirtschaftslehre untersucht, wie knappe Ressourcen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse verwendet werden. Diese sowie die arbeitsteilige Bereitschaft von Unternehmungen, die Bedürfnisse entgeltlich zu befriedigen, stellen den Motor der Wirtschaft dar. Die Lernenden erwerben Wissen über die wirtschaftlichen Grundvorgänge, d.h. Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern, über die regulierenden monetären und nichtmonetären Rahmenbedingungen und deren Wirkung, über die damit verbundenen Tätigkeiten und Institutionen sowie über die Wirtschaftspolitik. Damit erhalten sie Einsicht in wichtige mikro- und makroökonomische Seite 123 Zusammenhänge und sind in der Lage, entsprechende Problemstellungen unter Einbezug gesellschaftlicher, ökologischer und technischer Entwicklungen zu erkennen und zu beurteilen. Im Bereich Recht erwerben die Lernenden ein Grundwissen über unser Rechtssystem sowie über dessen normative Grundlagen als Rahmen unserer Gesellschaftsordnung. Damit verbunden erlangen sie eine juristische Mithörkompetenz (juristisches Grundlagenwissen, juristische Arbeitstechniken, Beurteilung von Fällen) sowie die Fähigkeit, bei rechtlichen Wertkonflikten sowohl gegenüber dem Rechtsstaat als auch gegenüber anderen Rechtssubjekten Entscheidungen treffen zu können. Die Lernenden gelangen zur Einsicht, dass die – evolutiv veränderbaren – Gesetze die Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft strukturieren und organisieren, zur Konfliktlösung beitragen und dass eine Gesellschaft ohne Gesetze nicht funktionsfähig ist. Seite 124 • Reflexive Fähigkeiten: das Tagesgeschehen in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen reflektieren; Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Gegebenheiten und deren Veränderungen beurteilen • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung auseinander-setzen und dabei gemeinsam Zukunftsentwürfe skizzieren, welche helfen, sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt Sorge zu tragen • Interessen: das wirtschaftliche, rechtliche, ökologische und politische Geschehen mit Aufmerksamkeit verfolgen • Arbeits- und Lernverhalten: Lernprozesse selbständig und in Gruppen organisieren; Lern- und Arbeitsmethoden (z.B. Textanalyse, Interpretation von Statistiken, Analyse von Daten, Verwendung von Recherchetools) anwenden; das eigene Lern- und Arbeitsverhalten systematisieren und kritisch reflektieren • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): wirtschaftliche und rechtliche Problemstellungen mit Hilfe von Medien allein und im Team analysieren; Lösungsvarianten entwickeln, bewerten und einer Entscheidung zuführen • Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden Seite 125 1. 36 1. Unternehmerische 7 1.1 Einführung • den Ursprung wirtschaftlichen Handelns • die Aufgaben einer Unternehmung benennen • den Leistungsprozess mit den betroffenen Güterarten beschreiben • Betriebe anhand von Unterscheidungskriterien einordnen • Bedürfnispyramide Maslow • Wertschöpfungskette • Wirtschaftlichkeit und Produktivität • Güterarten • Wirtschaftssektoren b3.bs4a Sie beurteilen die Auswirkungen wirtschaftlicher und wirtschaftspolitischer Entwicklungen auf ein Unternehmen. (K4) c3.bs1a Sie beschreiben die typischen Leistungserstellungsproze sse eines Unternehmens. Unternehmensportrait aus verschiedenen Branchen erstellen 10 1.2 Unternehmungsmodell • die einzelnen Umweltsphären unterscheiden und jeweilige Entwicklungen zuordnen • Änderungen in den Umweltsphären erkennen und mögliche Reaktionen der Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilneh mer beurteilen • Anspruchsgruppen erkennen sowie mögliche Zielkonflikte daraus ableiten und erklären • ein nachhaltiges Unternehmungs-Umwelt- Modell anhand eines Fallbeispiels erklären • Einfaches Unternehmungsmodell • Stakeholder-Value Ansatz • Gegenseitige Erwartungen zwischen Anspruchsgruppen und Unternehmung • Zielbeziehungen b2.bs2a Sie erläutern die Anliegen der Anspruchsgruppen in einem betrieblichen Prozess. (K2) b2.bs2c Sie leiten aus Bedürfnissen von Anspruchsgruppen im kaufmännischen Bereich zweckmässige Aufgaben ab. (K4) Seite 126 Mit Hilfe des Unternehmensmodells aktuelle Ereignisse und Entwicklungen Rollenspiel mit 7 1.3 Einführung Unternehmungskonzept • Zusammenhang zwischen Grundstrategie, Leitbild und Unternehmenskonzept aufzeigen • die verschiedenen Bereiche des Unternehmungskonzepts abgrenzen • anhand eines einfachen Beispiels Ziele, Mittel und Verfahren für einzelne Bereiche herleiten • Inhalte einer Grundstrategie • Leistungswirtschaftlicher, finanzwirtschaftlicher und sozialer Bereich • Ziele, Ressourcen und Massnahmen b2.bs5a Sie erläutern die Rolle von normativen und strategischen Zielen für eine Unternehmung. (K2) b5.bs1a Sie erläutern grundlegende Ursachen, Merkmale und Auswirkungen von unternehmensbezogenen Veränderungsprozessen. b5.bs2a Sie recherchieren aktuelle Entwicklungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich und reflektieren Auswirkungen auf Betrieb und Arbeitsbereich. (K4) Seite 127 Unternehmenskonzept aus Schülersicht erstellen; Ziele, Mittel und Verfahren während der Ausbildung Geeignete Techniken: Mindmap, Netzplan 12 1.4 Bereich Leistung: Organisation • Ablauf- und Aufbauorganisation unterscheiden • verschiedene Organisationsformen und deren Vor- und Nachteile nennen • anhand einfacher Fallbeispiele Organigramme zeichnen • Tätigkeiten mit Hilfe eines Flussdiagrammes aufzeigen • Flussdiagramm • Stellenbeschreib • Funktionsorientierte, produktorientierte und marktorientierte Organisation • Ein- und Mehrdimensionale Organisationsformen • Kontrollspanne • Informationswege b2.bs2b Sie identifizieren Schnittstellen, Abhängigkeiten und Verbesserungsmöglichkei ten in einem betrieblichen Prozess. (K4) b5.bs2b Sie erläutern organisatorische Veränderungsmöglichkeit en im betrieblichen Bereich kritisch. (K2) c1.bs1a: Sie stellen die Grundlagen der Arbeitsorganisation dar. c1.bs1e: Sie erstellen zweckmässige Aufbauorganisationen mit gängigen Seite 128 Anwendungsprogrammen . (K3) HKB c1.bs1d & c1bs1c (Fach PRP): Eisenhower- und ALPEN-Methode, Ablauf-Organisation erstellen Abläufe aus dem Rechnungswesen als Flussdiagramm darstellen Organisation eines Schulanlasses Vernetzung: Bewerbung Praktikum, 1 24 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 12 2.1 Rechtsordnung und Grundbegriffe • die Rechtsordnung als wesentlichen Bestimmungsgrund sozialen Verhaltens • den Aufbau und die Aufgaben des schweizerischen Rechtssystems beschreiben • grosse Rechtsgebiete charakterisieren • gezielt und systematisch Fälle anhand praktischer und aktueller Rechtsfragen lösen • allgemeine Rechtsgrundsätze auf einfache Rechtsfälle anwenden • Recht / Sitte / Moral, Rechtsquellen • Unterschied öffentliches - privates Recht • Staats-, Verwaltungs-, Straf-, Zivil-, Obligationenrecht, Prozessrecht • Sachverhalt, Tatbestand, Tatbestandsmerkmale, Rechtsfolge, Rechtsanwendung • Einleitungsartikel ZGB 1 - Einführung anhand konkreter Fälle: Quellen z.B. Beobachter, Kassensturz, Besuch eines Gerichtsfalls am jeweiligen Bezirksgericht Geeignete Techniken: Zielharmonie, -neutralität und -konflikt mit Problemlösungsstrategie, Seite 129 Umgang mit Rechtsbüchern (Zitiertechnik) 10 2.2 ZGB: Personenrecht • Rechts-, Urteils-, Handlungs- und Deliktfähigkeit von natürlichen und juristischen Personen beschreiben und rechtliche Konsequenzen ableiten • die rechtlichen Folgen des Schutzes der Persönlichkeit erkennen und einfache Fälle dazu lösen • ZGB 11 - 19, ZGB 301, ZGB • ZGB 27 und ZGB 28 Einführung anhand konkreter Fälle: Quellen z.B. Beobachter, Kassensturz, Evtl. stark vereinfachte Bundesgerichtsentscheid e Hinweis auf Obligationen- und Strafrecht bei Persönlichkeitsverletzung en 2 2.3 ZGB: Sachenrecht • den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum und die Regeln zum Übergang von Eigentum • ZGB 641, ZGB 655ff, ZGB 713ff, ZGB 933ff Seite 130 2. 19 1. Unternehmerische 19 1.5 Bereich Leistung: Marketing • verschiedene Formen der Markuntersuchung unterscheiden und deren Zweckmässigkeit beurteilen • eine Marktsegmentierung nach verschiedenen Kriterien vornehmen • für einen vorgegebenen Fall typische Produkt- bzw. Markziele ableiten • wesentliche Konflikte innerhalb dieser Ziele und gegenüber den Anspruchsgruppen sowie der Umwelt beschreiben und Lösungsansätze entwickeln • Auswirkungen von Leistungszielen auf die anderen Unternehmungsbereiche beurteilen • Marketinginstrumente beschreiben und für eine vorgegebene Zielgruppe einen Marketing- Mix erstellen • Methoden der Marktumfrage • Marktsegmentierungskrite rien • Unterschiedliche Marktgrössen • Produktpolitik • Preispolitik • Distributionspolitik • Kommunikationspolitik c4.bs6a Sie beschreiben die wichtigsten Merkmale von Marketingstrategien und -aktivitäten. (K2) HKB C4 (Fach PRK) HKB c4.bs6b (Fach PRP) Beiträge zum Marketing (Texte, Werbespots) in Englisch Diskussionen zur Beeinflussbarkeit des Konsumverhaltens Aktuelle Marketingkampagne analysieren (z.B. Rivella, Nespresso) Geeignete Techniken: Brainstorming, Morphologischer Kasten, Mindmap, Nutzwertanalyse Vernetzung Einführung des YES- Projekts, anschliessend Seite 131 Produkt-, evtl. Preisdefinition und Marktabklärung für Miniunternehmen 2. 32 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 18 2.4 OR: Allg. Bestimmungen • die Entstehung einer Obligation aus Vertrag, unerlaubter Handlung und ungerechtfertigter Bereicherung unterscheiden und anhand eigener Beispiele erklären • Verträge beurteilen bezüglich ihrer Entstehung • Verträge beurteilen bezüglich ihrer Erfüllung • einfache Problemstellungen bei Haftungsfragen beurteilen • Willensübereinstimmung OR 1ff, unerlaubte Handlung OR 41 ff, ungerechtfertigte Bereicherung OR 62ff • Nichtigkeit und deren Folgen; Anfechtbarkeit und deren Folgen • Erfüllung bezüglich Person, Ort (bei Spezies-, Gattungsware und Geld), Zeit (Gläubigerverzug, Schuldnerverzug mit Mahn-, Fixgeschäft) und Gegenstand (Nicht-, Schlechterfüllung) • Verjährung • Schaden, Rechtswidrigkeit, Verschulden, Vorsatz/Fahrlässigkeit bei Verschuldenshaftung, Kausalhaftung (Geschäftsherren-, Werkeigentümer-, Tierhalterhaftung und c2.bs5b Sie erläutern die zentralen Elemente von anderen gängigen Verträgen (Einzelarbeitsvertrag, Fahrniskauf, Einfacher Auftrag, Mietvertrag, Darlehensvertrag, Einfache Gesellschaft, Werkvertrag und Leasing) und weiteren rechtlichen Grundlagen. (K2) Einführung anhand konkreter Fälle: Quellen z.B. Beobachter, Kassensturz, Evtl. stark vereinfachte Bundesgerichtsentscheid e zum Rechnungswesen (Debitorenverluste) und zum öffentlichen Recht (SchKG) bei verspäteter Seite 132 Haftung des Familienoberhauptes, Gefährdungshaftung), Folgen der Haftung Lieferung und Verjährung, (Strafrecht) bei Haftpflichtfällen 14 2.5 OR: Kaufvertrag • die rechtlichen Regeln bezüglich Übergang von Nutzen und Gefahr sowie Eigentum bei Gattungs- und Speziesware auf einfache Fälle • die rechtlichen Folgen einer verspäteten Lieferung im kaufmännischen und nichtkaufmännischen Verkehr unterscheiden • die speziellen Regeln des Kreditkaufs erklären • die Regeln bei Mängeln der Kaufsache erklären und auf einfache Rechtssituationen anwenden • OR 74, OR 184f und ZGB • OR 102ff (nichtkaufmännischer Verkehr), OR 190 (kaufmännischer Verkehr) • Konsumkreditgesetz beim Kreditkauf und beim Leasing (Geltungsbereich, Rechtsfolgen) • Rechtsgewährleistung OR 193 und ZGB 933ff Sachgewährleistung (Schlechtlieferung mit offenen OR 197ff und verdeckten OR 210 Mängeln sowie Falschlieferung) HKB d3.bs4a (Fach PRP) Einführung anhand konkreter Fälle: Quellen z.B. Beobachter, Kassensturz, Evtl. stark vereinfachte Bundesgerichtsentscheid e Konsumentenschutzorgan isationen: Vertreter einladen Leasing Seite 133 3. 28 1. Unternehmerische 5 1.5 Business Plan • Sinn und Zweck eines Business Planes erläutern • unternehmerische und betriebliche Massnahmen in einer Unternehmensstrategie, dem Unternehmungskonzept und in einem Businessplan verorten sowie Wechselwirkungen zwischen den Bereichen Leistung, Finanzen und Soziales zeigen • Inhalt und Aufbau Business Plan Evtl. Einführung mit Business Canvas Präsentation von Businessplänen Geeignete Techniken: Mindmap, Nutzwertanalyse Vernetzung: Businessplan der Miniunternehmen 9 1.6 Bereich Soziales: Personalpolitik • Formen der Personalhonorierung sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Lohnarten erläutern • Bedeutung der Personalentwicklung für die Arbeitsproduktivität aufzeigen • Mitwirkungsalternativen und –modelle erklären und beurteilen • Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn • Formen der Motivation • Methoden der Personalentwicklung • Führungsformen c2.bs5c Sie erläutern den Aufbau und die Sprache von personalbezogenen Dokumenten. (K2) c2.bs5d Sie definieren für gängige administrative und personalbezogene Dokumente die wesentlichen Inhalte. (K3) b5.bs2c Sie leiten von unternehmens- und betriebsbezogenen Veränderungsprozessen Auswirkungen auf Seite 134 kaufmännische Tätigkeiten ab. (K4) Diskussionen zur Lohngerechtigkeit Lohnunterschiede Mann/Frau Hinweis auf VWL und Recht: - Lohn in der Mikroökonomie - Arbeitslosigkeit - Arbeitsvertrag, Kündigung Iconomix-Lehrmaterial (Lohnunterschiede; Spitzenverdiener) 14 1.7 Bereich Finanzen • finanzwirtschaftliche Ziele unter Verwendung der Kennzahlen formulieren • verschiedene Finanzierungsformen erläutern und vergleichen: Fremd- und Beteiligungsfinanzierung sowie Selbstfinanzierung und Finanzierung aus Vermögensumschichtung • für eine konkrete Situation einen Lösungsvorschlag zur Kapitalbeschaffung unterbreiten • Liquidität, Sicherheit, Rentabilität • Goldene Finanzierungsregel • Gedeckte und ungedeckte Kredite • Obligationen, Namenaktien, Inhaberaktien, Partizipationsscheine Bilanz und ER von Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten erstellen und vergleichen Geschäftsbericht ausgewählter Unternehmen studieren und Kennzahlen berechnen Aktien und Obligationen, Anlagefonds Seite 135 Verbindung FRW 3. 25 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 11 2.6 Gesellschaftsrecht und Handelsregister • anhand der wichtigsten Kriterien Einzelunternehmung, Personen- und Kapitalgesellschaften unterscheiden • anhand einfacher Beispiele mit Hilfe des Obligationenrechtes einen Vorschlag für eine geeignete Rechtsform machen. Sie begründen ihre Wahl • den Sinn des Handelsregisters, die Voraussetzungen und wesentliche Folgen des Handelsregistereintrags benennen • Kriterien: Haftung, Kapital, Kapitalbeschaffung, Anzahl Gründer, Fortbestand, Selbständigkeit, Steuern • Eintragungspflicht, Auswirkung auf Entstehung, Buchführung, SchKG, Firmenrecht • Konzern Portraitieren von Unternehmen mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen, Unternehmensstruktur in der eigenen Wohngemeinde aufzeigen Geeignete Technik: Mindmap, Nutzwertanalyse Aktien und Obligationen, die AG in Aktion zur BWL (Finanzierung) zum FRW (Gesellschaftsbuchungen) Vernetzung: Gründung einer AG 8 2.7 ZGB: Familienrecht • die Vor- und Nachteile des Konkubinats und wesentlichen Inhaltspunkte eines möglichen Konkubinatsvertrags benennen • wesentliche Wirkungen der Ehe erklären • Finanziell und rechtlich • gegenseitiger Beistand, Beiträge an die Gemeinschaft, Vertretung nach Aussen Formen des Zusammenlebens aufzeigen (Verbindung zur Soziologie) Lösen konkreter Fälle: Quellen z.B. Beobachter, Kassensturz, Seite 136 • die verschiedenen Güterstände charakterisieren und deren Eignung in konkreten Situationen abschätzen • Folgen einer Ehescheidung benennen • Errungenschaftsbeteiligun g, Gütergemeinschaft, Gütertrennung • Finanziell (Vermögensaufteilung, Vorsorgegelder, Unterhaltszahlungen) Evtl. stark vereinfachte Bundesgerichtsentscheid e Mögliche Anlaufstellen bei Konflikten zeigen (Mediator, Friedensrichter), Vertreter einladen 6 2.8 ZGB: Erbrecht • das Testament und den Erbvertrag in Entstehung und Wirkung unterscheiden • verwandtschaftliche Verhältnisse in Form eines Stammbaums darstellen und daraus die gesetzlichen Erb- und die Pflichtteile ablesen • Entstehung und Wirkung • Erbrechtliche Regeln bezüglich Nachkommen, elterlichem und grosselterlichem Stamm und dem überlebenden Ehegatten Lösen konkreter Fälle: Quellen z.B. Beobachter, Kassensturz, Evtl. stark vereinfachte Bundesgerichtsentscheid e Erbschaftssteuer Besuch bei einem Notar oder beim Erbschaftsamt 3. 27 3. Volkswirtschaftliche 12 3.1 Mikroökonomie: Marktmechanismus • anhand eines Beispiels erklären, wie Wirtschaftssubjekte Entscheidungen zur Bedürfnisbefriedigung treffen • die Funktionsweise des Marktes (Preismechanismus) beschreiben • Folgen der Veränderung des Marktgleichgewichts im Preis-Mengen- Diagramm einzeichnen und erläutern • Arten von Bedürfnissen • Prinzipien zur Bedürfnisbefriedigung • Homo oeconomicus • Gleichgewichtspreis und - menge • Angebots- und Nachfrageüberhang • Gründe für die Verschiebung der Angebots- und Nachfragekurve Die Auswirkungen aktueller Ereignisse auf Angebot und Nachfrage im Preis-Mengen- Diagramm analysieren Iconomix-Lehrmaterial Seite 137 • Elastizitäten 15 3.2 Marktversagen und wirtschaftspolitische Markteingriffe • die verschiedenen Gründe für Marktversagen • die Folgen von wirtschaftspolitischen Eingriffen in Märkte anhand des Angebots- und Nachfragemodells ermitteln • die Auswirkungen von Markteingriffen auf den Wohlstand beurteilen • die Bedeutung von Lenkungsinstrumente für ein nachhaltiges Wirtschaften beschreiben • eine eigene Meinung zur Wünschbarkeit der Eingriffe bilden und vertreten • Externe Effekte • Monopole • öffentliche Güter • Folgen von Preiskontrolle und Steuern • Wohlfahrtseffekte • Umweltpolitik • CO2-Abgabe und Emissionszertifikate b3.bs1b Sie identifizieren in aktuellen wirtschaftlichen Fachthemen Aspekte und Themen der Ethik, Moral, Technologie, Ökologie, Nachhaltigkeit sowie des Rechts und bringen diese in wirtschaftliche Fachdiskussionen ein. c1.bs5a Sie analysieren die Umweltbelastung einer Veranstaltung und leiten geeignete Massnahmen zur Reduktion der Belastung ab. (K4) Diskussion zur Trittbrettfahrer Problematik Beiträge zur Globalisierung und Nachhaltigkeit bearbeiten Iconomix-Lehrmaterial Seite 138 4. 14 1. Unternehmerische 14 1.8 Spezielle BWL: Banken und Börse • die Funktionsweise und die Bedeutung der Banken in den Grundzügen beschreiben • einzelne Bankengruppen voneinander unterscheiden • Merkmale verschiedener Geschäftsfelder aufzeigen. • die Grundstruktur einer Bankbilanz erklären und die Bedeutung der Höhe der Eigenkapitalbasis in Bezug auf das Risiko einschätzen • die Funktionsweise der Börse in den Grundzügen beschreiben und die an ihr gehandelten Effekten erläutern • anhand vorgegebener Merkmale die gängigsten Anlagestrategien vorschlagen • Grössen-, Risiko-, Fristentransformation • Grossbanken, Kantonalbanken, Raiffeisenbanken, Privatbanken • Kreditvergabeprozess • Zinsdifferenzgeschäft • Kommissionsgeschäft • Aktien, Obligationen, Fonds, Lebensversicherung • Magisches Dreieck der Kapitalanlage Rollenspiel: Unternehmung (Kapitalbeschaffung) und Bank Erstellung Flussdiagramm Kreditvergabe Anlagestrategie für einen Schüler erstellen Banking Today Börsenspiel Was ist eine Bank? Besuch eines Anlageberaters zum Recht (KKG) zum FRW (Bankbelege/Kontenausz üge) Vernetzung Bankkonto Miniunternehmen 4. 10 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 10 2.9 OR: Mietvertrag • die Regeln zur Entstehung und Auflösung von Mietsverhältnissen erklären • OR 253ff, OR 266 - 266o, OR 267, OR 268, OR 271ff Lösen konkreter Fälle: Seite 139 • Regeln bei Mängel an der Mietsache benennen • grundsätzliche Bestimmungen zu missbräuchlichen Mietzinsen nennen • OR 256, OR 257g - 259h • OR 269, OR 269a, OR 269d, OR 270f Quellen z.B. Beobachter, Kassensturz, Evtl. stark vereinfachte Bundesgerichtsentscheid e Mietvertrag gemeinsam anschauen, was ist zu beachten bei der ersten eigenen Wohnung? Besuch eines Vertreters der Mieterschlichtungsstelle Immobilienmarkt zur VWL (Wohnungs-, Mietmarkt) 4. 36 3. Volkswirtschaftliche 6 3.3 Einführung Makroökonomie: gesamtwirtschaftliche Daten • das Verhalten und Zusammenwirken der Wirtschaftsakteure im erweiterten Wirtschaftskreislauf analysieren • die drei Arten zur Berechnung des Bruttoinlandprodukts erklären • neue Indikatoren für das nachhaltige Wirtschaften als Ergänzung zum BIP • Geldflüsse im erweiterten Wirtschaftskreislauf • Funktionen BIP b3.bs1a Sie beschreiben grundlegende gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (volkswirtschaftliche Zusammenhänge, marktwirtschaftliche Prinzipien, Seite 140 konjunkturelle Entwicklung, Wirtschafts-, Geld- und Finanzpolitik, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik). (K2) Vergleich und Interpretation der Daten verschiedener Volkswirtschaften Bruttonationalglück am Beispiel Bhutan 14 3.4 Geld, Preisstabilität und Geldpolitik • die Bedeutung von Geld für die Entwicklung einer Volkswirtschaft anhand derer Eigenschaften darlegen • das in der Schweiz angewandte Konzept zur Messung des Preisniveaus beschreiben • den Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation im Modell analysieren • die Ursachen und Folgen der Inflation und Deflation erklären • die Instrumente der Nationalbank zur Geldmengensteuerung erklären und deren Wirksamkeit einschätzen • Funktionen von Geld • Geldmengen • LIK • Instrumente zur Geldmengensteuerung • Geldpolitisches Konzept der SNB Beiträge zur aktuellen Geldpolitik Auswirkungen der Aufhebung des Euro- Mindestkurses von 2015 Auswirkungen der Negativzinsen Iconomix-Lehrmaterial 16 3.5 Konjunkturpolitik • die Phasen eines Konjunkturzyklus beschreiben • die Ursachen für den Auf- und Abschwung erläutern • die Instrumente einer expansiven und restriktiven Konjunkturpolitik erklären und deren Wirkungen einschätzen • Konjunkturzyklus • Konjunkturindikatoren • Geld- und Fiskalpolitik • Probleme der antizyklischen Konjunkturpolitik Analyse aktueller Konjunkturdaten, eigene Prognosen erstellen Iconomix-Lehrmaterial Seite 141 • die Interdependenzen zwischen Preisstabilität, Arbeitslosigkeit und Konjunkturverlauf einschätzen Seite 142 5. 22 1. Unternehmerische 14 1.9 Spezielle BWL: Versicherungen • das Grundprinzip des Versicherungswesens beschreiben und deren Probleme aufzeigen • typische Risiken für Privatpersonen und für Unternehmungen beschreiben sowie Möglichkeiten des finanziellen Schutzes durch Versicherungen nennen • Versicherungsvorschläge für konkrete Situationen entwickeln • Merkmale und Funktionsweise staatlicher und privater Vorsorge nennen • Risikoanalyse • Moral Hazard • Privatversicherung • Sozialversicherungen • Drei Säulen System Erstellen eines Risikoprofils mit entsprechenden Lösungsvorschlägen Altersvorsorge, Was ist eine Versicherung? zum FRW (Sozialabzüge berechnen und verbuchen) zum Recht (Haftungsverhältnisse) 8 1.10 Bereich Soziales: Sozialverantwortliches Handeln und Nachhaltigkeit • die Bedeutung von Corporate Social Responsibility erkennen und erklären • Instrumente für die Umsetzung der CSR anhand von ausgewählten Beispielen aus der Unternehmungswelt beschreiben • Menschenrechte • Umweltgesetze Beiträge von NGO‘s (Greenpeace, Erklärung von Bern, Amnesty International usw.) bearbeiten zur VWL (externe Effekte) 5. 24 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 13 2.10 OR: Arbeitsvertrag • wesentliche Charakteristika des Arbeitsvertrages nennen • die Regeln zur Entstehung und Inhalt von Arbeitsverträgen erklären • Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer benennen • Sorgfaltspflicht • OR 319f mit Erklärung zu dispositiven, relativ und absolut zwingenden Regeln. c2.bs5a Sie erklären die Elemente des Lehrvertrags sowie die Rechte und die Pflichten der Vertragsparteien. (K2) Seite 143 • Regeln zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf einfache Fälle • Lohn, Freizeit /Ferien, Arbeitszeugnis; Arbeits-, Sorgfalts-, Treue, Herausgabepflicht, Überstunden • ordentliche, fristlose und missbräuchliche Kündigung, Kündigung zur Unzeit Bewerbungsschreiben für das Jahrespraktikum optimieren Muster Arbeitsvertrag oder Lehrlingsvertrag ausfüllen Kündigungsschreiben Besuch beim Arbeitsgericht, Besuch eines Gewerkschaftsvertreters z.B. der unentgeltlichen Rechtsauskunft 11 2.11 Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz • Einzel- und Gesamtvollstreckung unterscheiden • Abläufe und Fristen mit Hilfe des Gesetzes herleiten • einen einfachen Kollokationsplan mit Hilfe des Gesetzes erstellen • Pfändung/Pfandverwertun g, Betreibung auf Konkurs und Wechselbetreibung • Betreibungs-, Fortsetzungs-, Verwertungsbegehren; Verlustschein aus Pfändung und aus Konkurs, Pfandausfallschein • Schuldner in Klasse einteilen Einführung mit Iconomix- Lehrmaterial: Budget-Spiel Zeitungsartikel zum Thema Verschuldung Jugendlicher Besuch eines Betreibungs-, Konkursamtes Besuch eines Vertreters der Schuldenberatung Aargau/Solothurn 5. 26 3. Volkswirtschaftliche 12 3.6 Wachstum • Wachstum als langfristiges Phänomen • Unterschied zwischen Konjunktur und Wachstum Wachstum und Entwicklung Seite 144 • Faktoren des Wachstums beschreiben • nachhaltiges Wachstum erklären • Aussagekraft des BIP als Massstab für Wohlfahrt beurteilen • Beschäftigung und Arbeitsproduktivität, politische Stabilität, Rechtssystem • Unterschied qualitatives und quantitatives Wachstum • Wohlstand vs. Wohlfahrt, Wertschöpfung und NPO's/unbezahlte Arbeit, BIP und Verteilung (Lorenzkurve), BIP und Lebenshaltungskosten zur BWL (Soziales: Sozialverantwortliches Handeln und Nachhaltigkeit) 14 3.7 Arbeitsmarkt • den Arbeitsmarkt grafisch und verbal • Formen der Arbeitslosigkeit beschreiben • Kenngrössen zur Messung der Arbeitsmarktsituation beschreiben • Arbeitsangebot und - Nachfrage im Preis- Mengen-Diagramm zeichnen • Sockelarbeitslosigkeit (friktionell und strukturell) und konjunkturelle Arbeitslosigkeit • Arbeitslosenquote, Erwerbsquote, Erwerbstätigenquote Einführung Bundesamt für Statistik Arbeitsmarkt Iconomix: Lohnunterschiede zur BWL (Personalpolitik) zum Recht (Arbeitsvertrag) Seite 145 6. 12 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 12 2.12 Steuerrecht • Grundprinzipien des Steuerrechts und mindestens drei Steuern auf Bundes- und Kantonsebene nennen • Steuersatz, Steuerfuss und Steuertarif unterscheiden, erklären und anwenden • indirekte Steuer und direkte Steuern, Ausfüllen einer einfachen Steuererklärung • Aufgrund des steuerbaren Einkommens die Einkommenssteuer berechnen Leitfaden Beobachter: Steuern leicht gemacht Leitfaden Bund: Leitfaden für zukünftige Steuerpflichtige Besuch auf einem Steueramt Ausfüllen Steuererklärung in Papierform und/oder easy tax zur VWL (Staatsfinanzen) zum FRW (Mehrwerts-, Verrechnungssteuer) 6. 32 3. Volkswirtschaftliche 16 3.8 Staatsfinanzen • verschiedene Staatsausgaben beschreiben • Ursachen für die wachsende Staatsquote nennen • Staatseinnahmen und deren Zweck • Vor- und Nachteile von Staatsdefiziten erklären • Unterschied Bundes-, Kantonsausgaben, wichtigste Ausgabenposten • Neue Staatsaufgaben, Einkommenselastizität, Arbeitsproduktivität • direkte und indirekte Steuern, Fiskal-, Lenkungs-, Umverteilungszweck • Nachteile: Verdrängung, Zinskosten, Monetisierung, Einstieg: Schuldenuhr Bundesamt für Statistik: Staatsausgaben / Staatseinnahmen Staatsverschuldung zur VWL (Mikro: Eingriffe in den Markt: Steuern) Seite 146 • Regeln der nachhaltigen Staatsverschuldung nennen Demokratie Vorteile: Investitionen, Steuerglättung, makroökonomischer Stabilisator • Goldene Finanzierungsregel, konstante Schuldenquote, Ausgaben- = Wirtschaftswachstum • Schuldenbremse zum Recht (Steuerrecht) 16 3.9 Aussenwirtschaft • komparative Kostenvorteile beschreiben • Zahlungsbilanz und ihre Bestandteile nennen • verschiedene Formen des Protektionismus und der Handelsliberalisierung beschreiben • flexible und fixe Wechselkurssysteme • Europäische Währungsunion und deren Auswirkung innerhalb der EU und bezüglich Schweiz EU beschreiben • wirtschaftliche, ökologische und energiepolitische Aspekte der globalen wirtschaftlichen Verflechtung beurteilen • Theorie von David Riccardo; Vor- und Nachteile des internationalen Handels • Zahlungsbilanz, Leistungs-, Kapitalverkehrsbilanz • Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse Multilaterale, bilaterale und regionale Abkommen • Wechselkurssysteme Einstieg: ECO-Kompakt David Ricardo Bundesamt für Statistik: Zahlungsbilanz Arbeitsteilung und Handel, Parallelimporte, Europäische Währungsunion Seite 147 Fach Finanz- und Rechnungswesen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 180 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Die Lernenden erfahren das Finanz- und Rechnungswesen und die Daten, die es liefert, als wichtige Grundlagen und Instrumente unternehmenspolitischer Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht die Informationsfunktion für interne und externe Zwecke, wobei ein besonderes Augenmerk der Rolle des Rechnungswesens bei der Ermittlung des Unternehmenserfolges gilt. Deshalb bildet auch die Kosten- und Leistungsrechnung mit ihrer Bedeutung für die Steuerung des Unter-nehmens ein zentrales Lerngebiet. Im Besonderen sind die Lernenden fähig, eine Finanzbuchhaltung (FIBU), welche den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten der Wirtschaftspraxis entspricht, zu führen und auszuwerten, die grundlegenden Zusammenhänge der Betriebsabrechnung zu verstehen, die notwendigen Berechnungen im kaufmännischen Bereich anzustellen und finanzwirtschaftliche Analysen durchzuführen. Überdies kennen die Lernenden das Buchführungs- und Rechnungslegungsrecht und setzen sich mit seinen Vorschriften auseinander. Dadurch festigt sich das Verständnis für den Stellenwert des Finanz- und Rechnungswesens in einer Unternehmung, für unternehmerische und betriebliche Strukturen sowie Prozesse und für die Ansprüche, die von verschiedenen Interessengruppen an die Unternehmung gestellt werden. Zudem zeigt der Unterricht die fächerübergreifenden Zusammenhänge zur Volkswirtschaftslehre, zur Betriebswirtschaftslehre, zum Wirtschaftsrecht und zu quantitativen Methoden. (Quelle: Rahmenlehrplan, 2012) Seite 148 • Reflexive Fähigkeiten: Finanzdienstleistungen und die Interessen ihrer Akteure auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen beurteilen; Unternehmen mithilfe finanzieller und betrieblicher Wertgrössen positionieren • Arbeits- und Lernverhalten: die bei der Arbeit mit Zahlen gebotene Sorgfalt, Ausdauer und Konzentration beweisen und das Selbstvertrauen in die eigenen numerischen Fähigkeiten stärken • Interessen: das wirtschaftliche Geschehen verfolgen und Berichte über das Finanz- und Rechnungswesen in den Medien beachten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Daten mithilfe von Tabellenkalkulation und Grafik erfassen und aufbereiten sowie Umgang mit Software üben • Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden Seite 149 1. 60 1. Grundlagen der Finanzbuchhaltung 1 20 1.1. Doppelte Buchhaltung • Bilanzen von kleinen und mittleren Unternehmen korrekt mithilfe der Gruppen Umlaufvermögen, Anlagevermögen, Fremdkapital und Eigenkapital gliedern sowie die Gliederungsprinzipien erklären • Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung, Vermögensbeschaffung und Vermögensabbau beschreiben und deren Auswirkungen auf die Bilanz zeigen • den Aufbau der Erfolgsrechnung erläutern • Aufbau und Konten einer Buchhaltung anhand der Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1 bis 9 nach «Kontenrahmen KMU» (Walter Sterchi) erklären und Konten richtig zuordnen • Aufbau Bilanz und Erfolgsrechnung • Einführung in die Notwendigkeit einer doppelten Buchhaltung im Gegensatz zu einer einfachen Buchhaltung. • Einstufige Erfolgsrechnung • Systematik des Kontenrahmens KMU verstehen c6.bs1a Sie erläutern die grundlegenden Elemente und Zusammenhänge im Rechnungswesen (Erfolgsrechnung, Bilanz, Ertrag und Aufwand, Hilfsbücher (Kreditoren, Debitoren), Anlagewesen, Liquidität, Deckungsbeitragsrechnun g, Betriebsabrechnungsboge n) unter Berücksichtigung der relevanten rechtlichen Vorgaben. • Einstieg mit Fallstudie aus dem Erfahrungsbereich der Lernenden • Bilanzgliederung: 3 Wirtschaftssektoren • Verknüpfung mit Rechtsformen Seite 150 • Kontenplan für Unternehmen verschiedener Branchen analysieren 1 15 1.2. Geschäftsfälle • einfache, miteinander zusammenhängende Geschäftsabläufe verschiedenartiger Betriebe verbuchen und Abschlüsse mit geeigneten Hilfsmitteln erstellen • die Auswirkungen von erfolgs- und nicht erfolgswirksamen sowie liquiditäts- und nicht liquiditätswirksamen Geschäftsfällen auf die Bilanz und die Erfolgsrechnung erklären • Aktiv- und Passivtausch • Buchungssätze für Dienstleistungsunternehm en • Aktiv-, Passiv-, Aufwands- und Ertragskonto • Journal und Hauptbuch c6.bs1c Sie verbuchen Geschäftsfälle entsprechend den relevanten rechtlichen Vorgaben. (K3) • Praxisbelege verbuchen • Belegwesen und Schritte zur Registrierung von Buchungsbelegen (Kontierungsstempel) • Einsatz einfache Buchhaltungssoftware (Semester 1). Praktisches Fallbeispiel mit geeignetem Buchhaltungsprogram m (Semester 4). 1 2. Warenverkehr und Kalkulation 1 10 2.1. Konten des Warenhandels (exkl. Verluste aus Forderungen) • Einkaufs- und Verkaufsgeschäftsfälle (inkl. Aufwands- und Ertragsminderungen, exkl. endgültige Debitorenverluste) über die Konten für den Warenhandel verbuchen und die Konten abschliessen • Warenbestand nur als ruhendes Konto führen • Bestandskorrektur • Bezugskosten • Beschaffungsprozesse und Lagerprogramme Seite 151 • zentrale Grössen wie Einstand der eingekauften und verkauften Waren, Bruttoerlös, Nettoerlös und Bruttogewinn ermitteln • Zweistufige Erfolgsrechnung • Transportkosten gemäss Art. 189 Abs. 1 OR • Lagerhaltungskosten 1 3. Geld- und Kreditverkehr 1 5 3.1. Skonto, Rabatt • Skonto, Rabatt berechnen • Verbuchen, sowie Storno vornehmen können 1 2. Warenverkehr und Kalkulation 1 10 2.2. Mehrwertsteuer (MWST) • Grundzüge und Zweck der MWST-Systematik erläutern • MWST-Geschäftsfälle verbuchen und abrechnen (inkl. Zahlung) • Netto- und Saldosteuersatzmethode anwenden • eine MWST-Abrechnung erstellen • Besteuerung des Mehrwerts bei Unternehmen • Abrechnung der Mehrwertsteuer nach vereinbartem Entgelt • Vorsteuer und Umsatzsteuer berechnen • Unterscheidung der Vorsteuer in Konto 1170 und 1171 • Staatseinnahmen, direkte/indirekte Steuern, Wertschöpfungskette • Steuerrecht • Hinweis auf Abrechnung nach vereinnahmtem Entgelt Seite 152 2 51 2. Warenverkehr und Kalkulation 2 4 2.3. Mehrstufige Erfolgsrechnungen • die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Erfolgsrechnung anwenden • mehrstufige Erfolgsrechnungen mit Ausweis von Bruttogewinn, Betriebs- und Unternehmungsergebnis sowie EBIT und EBITDA erstellen und interpretieren • 3-stufige Erfolgsrechnung erstellen (Bruttogewinn, Betriebserfolg, Unternehmenserfolg) • EBITDA und EBIT c5.bs1b Sie zeigen den Aufbau einer Erfolgsrechnung und einer Bilanz auf. (K2) • Erfolgsrechnung aus Geschäftsbericht 2 15 2.4. Gesamt- und Einzelkalkulation, Kalkulationsgrössen • das Gesamtkalkulationsschema erstellen und die Kalkulationsgrössen aus den Erfolgszahlen errechnen • vom Einstandspreis zum Nettoerlös und umgekehrt mittels Bruttogewinnmarge und - zuschlag sowie Gemeinkosten- und Reingewinnzuschlag rechnen • das Einzelkalkulationsschema eines Handelbetriebs inkl. MWST (Vorsteuer und Umsatzsteuer) anwenden • Bruttogewinnzuschlag und –quote • Reingewinnzuschlag und – quote • Handelsmarge • Excel für Kalkulationen • Produkt- und Marktziele 2 6 2.5 Verluste aus Forderungen • Endgültige Debitorenverluste verbuchen und die Konten abschliessen • direkte Abschreibung von endgültigen Debitorenverlusten • Korrektur der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) • Beschaffungsprozesse und Lagerprogramme • SchKG • Betreibungsverfahren • Verlustschein • Mahnbrief 2 4. Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle Seite 153 2 6 4.1. Delkredere • die mutmasslichen Debitorenverluste festlegen und auf die richtigen Konten verbuchen • Indirekte Abschreibung von mutmasslichen Debitorenverlusten 2 3. Geld- und Kreditverkehr 2 10 3.2. Geschäftsfälle mit Fremdwährungen • Fremdwährungen unter Anwendung von Kursen (Noten-/ Devisenkurse, Geld- /Briefkurse) umrechnen • Geschäftsfälle in fremder Währung inkl. Ausgleich der Kursdifferenz bei Zahlung und bei Bilanzierung (Tages-, Buch- und Bilanzkurs) erfassen und verbuchen • Kursgewinne bzw. - verluste verbuchen. • Kurstabellen der Banken verstehen • Einfluss von Wechselkursen auf Exporte und Importe • Wirtschafts- und Währungsraum 2 4. Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle 2 10 4.2. Abschreibungen • den Zweck der Abschreibungen erklären und Abschreibungsbeträge linear und geometrisch degressiv berechnen • den Abschreibungsbetrag gemäss direkter und indirekter Abschreibungsmethode mithilfe der richtigen Konten verbuchen • einen Wechsel der Abschreibungsmethode (inkl. Berechnungen) buchhalterisch durchführen • Betriebswirtschaftlich angemessene Abschreibungen vom Anlagevermögen berechnen • nach der direkten oder indirekten Methode verbuchen • Steuerungsmöglichkeiten des ausgewiesenen Gewinnes aufzeigen • Gewinn oder Verlust aus Verkauf einer alten Anlage verbuchen. • Höchstabschreibungss ätze (Bundessteuer): Tabelle vom Eidg. Finanzdepartement Seite 154 3 60 5. Kosten- und Leistungsrechnung 3 20 5.1. Deckungsbeitrag und Break-Even • die zwei Systeme Vollkosten- und Teilkostenrechnung unterscheiden • Nutzschwellen berechnen und grafisch darstellen • Aufteilung der Selbstkosten in variable und fixe Kosten • Berechnung von Deckungsbeitrag und Nutzschwelle (Break-Even- Point) mengen- und wertmässig. c6.bs1b Sie wenden die grundlegenden Elemente des Rechnungswesens (Erfolgsrechnung, Bilanz, Ertrag, Aufwand, Hilfsbücher, Deckungsbeitragsrechnun g) an. (K3) • Mathematik: Lineare Gleichungssysteme (graphisch und analytisch) • Praktisches Beispiel: Organisation einer Klassenzusammenkun ft (Programmierung von Excel-Formel) 3 3. Geld- und Kreditverkehr 3 4 3.3. Zinsen • die allgemeine Zinsformel nach Deutscher Usanz (360/30) inkl. Umformungen anwenden • Berechnen von Bank- und Darlehenszinsen sowie Marchzinsen • Originale Kontoauszüge verwenden, Zinsberechnungen der Bank nachvollziehen und selbst erstellen (Excel) FRW: Seite 155 • Nutzschwelle mit Szenarien berechnen 3 4. Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle 3 15 4.3. Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen • den Periodenerfolg mithilfe der entsprechenden Konten korrekt abgrenzen und überspringende Posten bereinigen • Rückstellungen verschiedener Art bilden, auflösen und von den passiven Rechnungsabgrenzungen unterscheiden • Notwendigkeit von Rechnungsabgrenzungen erkennen, abzugrenzende Aufwände und Erträge berechnen und verbuchen • Berechnung der Korrekturwerte • Vorbereiten des Jahresabschlusses • Steuerungsmöglichkeiten des ausgewiesenen Gewinnes • Fallstudie: Verlust trotz gutem Geschäftsgang Hinweis: Lernkartei zu Begrifflichkeiten: leistungsguthaben, Leistungsschuld, Geldguthaben, Geldschuld 3 6. Personal/ Gehalt Die Lernenden können: 3 11 6.1. Lohnabrechnungen und Arbeitgeberbeiträge • Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen • Arbeitgeberbeiträge berechnen und auf die richtigen Konten verbuchen • Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen • Bruttolohn und Nettolohn unterscheiden, Personalaufwand als Summe von Bruttolohn und Sozialleistungen verstehen c6.bs2a Sie beschreiben die zentralen Merkmale einer Lohnbuchhaltung inklusive der Sozialabgaben korrekt. c6.bs2b Sie erklären den Aufbau einer Lohnabrechnung und einer Lohndeklaration. Seite 156 • Einzelarbeitsvertrag (Lohnfortzahlung, Überstunden, Überzeit) • Sozialversicherungen (3 Säulen-Prinzip, Sinn und Zweck für die Arbeitnehmer) • Personalwesen • Originalbelege lesen • Auswirkungen von sozialpolitischen Entscheiden auf Liquidität, Sicherheit und Rentabilität von Unternehmen beurteilen FRW: • Lohnabrechnung für Mitarbeiter 3 4. Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle 3 10 4.4. Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Einzelunternehmungen • Eigenlohn, Eigenzins, Privatbezüge, Kapitalveränderungen und Geschäftserfolg auf die richtigen Konten verbuchen und diese korrekt abschliessen • Konto Privat • Warenentnahmen durch den Eigentümer • Familie arbeitet im Unternehmen mit • Gesellschaftsrecht • Direkte Steuern und MWST • Konsequenzen: kein Eigenlohn Seite 157 • die Grösse Unternehmereinkommen (Eigenlohn, Eigenzins, Geschäftserfolg) berechnen Hinweis: Verbuchen und Abschluss Kollektivgesellschaft gemäss Fachschaftsrichtlinie Seite 158 4 45 4. Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle 4 12 4.5. Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Aktiengesellschafte n (inkl. Gewinnverteilung) • die besonderen Konten der Aktiengesellschaft führen (inkl. Abschlusskonten) • einen Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung von nicht einbezahltem Aktienkapital aufstellen und die Gewinnverteilung verbuchen (inkl. Auszahlungen) • eine Kapitalerhöhung (Agio, Zeichnung und Liberierung) buchhalterisch korrekt durchführen • Bilanzgewinn, Bilanzverlust, Unterbilanz und Überschuldung erklären sowie einen Verlust korrekt erfassen und verbuchen (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) • Konto: Aktien-, Partizipationskapital, Reserven, Dividenden, Verlust- und Gewinnvortrag • Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung der gesetzlichen Reservevorschriften erstellen und verbuchen • Entsprechende OR-Artikel • Gesellschaftsrecht: Eignung und Gefahren verschiedener Rechtsformen • Börsen- und Fusionsgesetz • Finanzierungsformen • Möglichkeiten der finanziellen Sanierung eines Unternehmens, ausgehend von Art. 725 f. OR, beurteilen • Geschäftsbericht • Gewinnverteilungsant rag • Vergleich mit internationalen Bestimmungen und Vorschriften • Nachtragungsbuchung en und Gewinnverteilung mit dem Computer 4 7. Bilanz- und Erfolgsanalyse 4 12 7.1. Bilanz- und Erfolgsanalyse • eine Jahresrechnung formell und materiell bereinigen • Bilanz- Erfolgs- und Aktivitätskennzahlen c5.bs1c Sie erläutern Funktion und Ablauf von Seite 159 • Kennzahlen aus den Bereichen Finanzierung, Sicherheit, Liquidität und Rentabilität anhand von vorgegebenen Formeln berechnen und beurteilen • geeignete Massnahmen zur Verbesserung vorschlagen, falls die Beurteilung mittels Kennzahlen ungenügend ausfällt berechnen und beurteilen, Verbesserungsvorschläge machen • Branchenvergleiche • Kaufleute nutzen die Informationen aus der Buchhaltung ihres Unternehmens als Führungsinstrument • Original Jahresrechnungen von einfachen Unternehmen verwenden (z.B: Kleinbrauerei) • Kennzahlen werden an der Prüfung vorgegeben, die optimalen Werte kennen Zwischen- und Jahresabschluss. (K2) c5.bs1d Sie erstellen Budgets, Abrechnungen, Aufstellungen und Kalkulationen über Aufwand und Ertrag und leiten Handlungsempfehlungen ab. (K4) c6.bs3a Sie erläutern die grundlegenden Prinzipien beim Jahresabschluss im finanziellen Rechnungswesen. (K2) • Finanzierung (finanzwirtschaftliche Ziele, Leverage-Effekt) • Goldene Bilanzregel • Controlling • Auswirkungen einer renditeorientierten Unternehmensführun g und Alternativen erkennen und beurteilen • Abschlussrechnungen in Geschäftsberichten Seite 160 • Rollenspiel: Gespräch bei einer Bank zwecks Erhöhung der Kreditlimite, Besprechung einer Jahresrechnung zwischen Treuhänder und Unternehmer • Analyse von Geschäftsberichten 4 1. Grundlagen der Finanzbuchhaltung 4 2 1.3. Rechtliche Rahmenbedingunge • die obligationenrechtlichen Vorschriften für die kaufmännische Buchführung und für die Rechnungslegung erfassen • die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Jahresrechnung anwenden • Art. 959a-c OR Kontenplan ist vorgegeben 4 4. Abschlussarbeiten und besondere Geschäftsfälle 4 2 4.6. Konzernrechnung und internationale Rechnungslegung • nationale und internationale Regelwerke für Konzerne und börsenkotierte Unternehmen (Swiss-GAAP-FER, IFRS, US- GAAP) überblicken und unterscheiden • Rechtliche Vorschriften anhand eines Geschäftsberichtes prüfen, wichtige Teile interpretieren • Geschäftsberichte Seite 161 4 5 4.7. Bewertungen • die gesetzlichen Bewertungs- und Rechnungslegungsvorschriften anwenden • Art. 960ff. OR (neue Rechnungslegungsordnung seit 01.01.2013) • Verweis auf Punkt 5.7 • Bewertungsgrundsätz e gemäss OR • Gesetzliche Folgen einer Missachtung der Bewertungsvorschrift en erläutern 4 12 4.8. Stille Reserven • den Begriff der stillen Reserven erläutern • stille Reserven bilden und auflösen (inkl. Verbuchung) • eine materielle Bilanzbereinigung (Überleitung der externen Jahresrechnung in die interne) durchführen • Gläubigerschutz (OR) • Auswirkungen auf den Jahresabschluss • Echte und ‚frisierte’ Bilanzen • Problematik des Vertrauens in Unternehmungen bei schwankenden Gewinnen • Maximale Abschreibungssätze (Steuerrecht) Seite 162 5 54 3. Geld- und Kreditverkehr 5 2 3.4. Konten des Geld- und Kreditverkehrs • die Konten des Geld- und Kreditverkehrs inkl. Ausweis erklären und führen • Geschäftsfälle nach dem System der Offenpostenbuchhaltung verbuchen und abschliessen • Einzelkonten Debitoren und Kreditoren und Übertrag in Sammelkonten • Geschäftsfälle im Zusammenhang mit dem Bank- und Postkonto buchen • Offenpostenbuchhaltung: Verbuchen, abschliessen und Rückbuchung der offenen Rechnung nach der Wiedereröffnung • Verknüpfung zum Thema MWST-Abrechnung herstellen • Originalbank- und Postbeleg verbuchen 5 6 3.5. Bank-Kontokorrent (inkl. Verrechnungssteue r) • ein vorgegebenes Kontokorrentkonto interpretieren und kontrollieren • Geschäftsfälle des Kontokorrentkontos der Unternehmung (inkl. Verrechnungssteuer) verbuchen • gesetzliche Grundlage, Systematik und Zweck der Verrechnungssteuer erklären (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) • Brutto- und Nettoverbuchung, Debitor Verrechnungssteuer • Steuerrecht • Finanzierung 5 8. Wertschriften, Immobilien und mobile Sachanlagen Seite 163 5 12 8.1. Konten im Zusammenhang mit Wertschriften, Immobilien und mobilen Sachanlagen • Wertschriftenkäufe und -verkäufe, Rückzahlungen von Obligationen, Anpassung von Buchwerten, Dividenden- und Zinserträge (inkl. Verrechnungssteuer), Bankspesen und Kursverluste mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen • Nominalwert, Kurswert, Marchzinsen, Schlusswert und Spesen korrekt ermitteln und verwenden • Immobilienkäufe und -verkäufe, Veränderung von Hypotheken, Hypothekarzinsen, Abschreibungen, Unterhalt, wertvermehrende Investitionen, Mietzinsen sowie Eigen- und Fremdmieten mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen • Anlagenkäufe und -verkäufe (inkl. Anlageneintausch sowie Verbuchung von Gewinnen und Verlusten aus Anlagenverkäufen) mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen Wertschriften: • Kauf- und Verkauf von Wertschriften simulieren • Obligationsanleihen und Aktien, Marchzins, Dividende, Kurs, Rendite von Aktien und Obligationen berechnen und interpretieren • Wertschriftenbestand, Wertschriftenaufwand und –ertrag, Verbuchung von Wertschriftentransaktione n und Kursgewinnen bzw. – verlusten • Die Wertschriftenverbuchung erfolgt nach der Bruttomethode (Kauf- und Verkaufsabrechnung inkl. Spesen) Immobilien • Immobilien, Hypotheken, Immobilienaufwand und – ertrag, Käufe, Verkäufe • Verschiedene Nutzungen von Liegenschaften • Nebenkostenabrechnunge n erstellen und verbuchen • Bankwesen, Verkaufs- und Kaufsabrechnungen von Wertschriftentransakt ionen • Steuern auf Wertschriftentransakt ionen • Börse • Finanzierung und Cash Management • Wertpapiere • Mietvertrag • Kaufvertrag • Kursblatt aus Zeitungen lesen und • Vor- und Nachteile von Immobilieneigentum • Auswirkung von Hypothekarzinsänder ungen besprechen Seite 164 • Liegenschaftsbewertung (Ertragswert) Anlagenkäufe und -verkäufe • Verkaufsgewinne von Anlagevermögen ORkonform verbuchen 5 5 8.2. Renditen bei Wertschriften und Immobilien • die Renditen bei Aktien- und Obligationenanlagen anhand der allgemeinen Renditeformel berechnen und interpretieren • die Brutto- und Nettorendite bei Immobilien berechnen und interpretieren • Die Definition der Kennzahlen wird an der Prüfung nicht vorgegeben • Magisches Dreieck der Anlagegrundsätze • Steuern • Gesellschaftsrecht • Anhand von Original Kaufs- bzw. Verkaufs- und Dividenden- oder Zinsabrechnungen die Rendite berechnen • Vergleich von Renditen mit anderen Anlageformen 5 5. Kosten- und Leistungsrechnung 5 5 5.2. Konten im Produktionsunternehmen • Geschäftsfälle in Produktionsunternehmen verbuchen (inkl. Konten Eigenleistungen, Bestandesänderungen, Halb- und Fertigfabrikate) und Produktionserfolgsrechnung • Unterscheidung zum Handelsbetrieb und Dienstleistungsunternehm en kennen • Bilanzen aus Geschäftsberichten 5 5 5.3. Mehrstufige Erfolgsrechnungen • mehrstufige Erfolgsrechnung mit Ausweis von Betriebsergebnis, Unternehmungsergebnis, EBIT und EBITDA (inkl. Ertrag aus Eigenleistungen und Bestandesveränderungen • Bilanzen und Erfolgsrechnungen mit französischer und englischer Seite 165 der Halb- und Fertigfabrikate) erstellen und Terminologie verstehen 5 15 5.4. Betriebsabrechnung mit Ausweis von Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern • eine Kostenartenrechnung aufgrund der FIBU- Aufwandzahlen unter Berücksichtigung der sachlichen Abgrenzungen (inkl. kalkulatorischen Kosten) und der Differenzierung nach Einzel- und Gemeinkosten erstellen • eine Kostenstellenrechnung durch verursachergerechte Zuweisung der, bei der Kostenartenrechnung identifizierten, Gemeinkosten an die definierten Kostenstellen (inkl. Abrechnung der Vorkostenstellen) erstellen • eine Kostenträgerrechnung bei den einzelnen Produkten durch verursachergerechte Belastung der Einzelkosten (gemäss Kostenartenrechnung) und der Gemeinkosten (gemäss Kostenstellenrechnung) erstellen • im Rahmen der Kostenträgerrechnung Zuschlagssätze, Herstellkosten Produktion, Herstellkosten Verkauf, Selbstkosten, Nettoerlös und Erfolg je Produkt ermitteln • den Unterschied zwischen FIBU- und BEBU- Erfolg ermitteln Kostenartenrechnung • Unterscheidung zwischen effektiven und kalkulatorischen Abschreibungen, keine Berechnungen. • Berechnung des betriebsnotwendigen Kapitals und der kalkulatorischen Zinsen. • Ausserordentliche und Betriebsfremde Aufwände. Kostenstellenrechnung • Umlage von Vor- und Hauptkostenstellen ohne innerbetriebliche Leistungen. • Direkte (Verhältniszahlen gegeben) und indirekte (via einfachem Schlüssel) Zurechnung der Kostenarten auf die Kostenstellen. • Berechnung der Zuschlagssätze. • Umlage der Kostenstellen auf die Kostenträger mittels der Zuschlagssätze. • Kritischen Zeitungsartikel über die fehlende Berücksichtigung von Eigenlohn und –zins im BAB einsetzen. • Produktionsprozesse, Wertschöpfungskette in Industrieunternehme • Notwendigkeit der Kostenoptimierung (Re-strukturierung) und deren gesellschaftliche Folgen thematisieren • Excel Instrument zur Erstellung von einfachen BAB Seite 166 Kostenträgerrechnung • Umlage der Kostenstellen auf die Kostenträger mittels einfachem Schlüssel. • Berechnung der Zuschlagssätze. • Einzelkalkulation mit Zuschlagssätzen inkl. Gewinnzuschlag, Rabatt, Skonto, MWST. • Bestandesänderung im Fertigfabrikatelager (ohne Buchungen) berücksichtigen. • Begriffsspalte im BAB auswendig kennen. • Keine aktivierte Eigenleistungen 5 4 5.5. Gesamt- und Einzelkalkulation sowie Kalkulationsgrössen im Produktionsbetrieb • aufgrund des Betriebsabrechnungsbogens die Gesamtkalkulationsgrössen errechnen • von den Herstellkosten zum Nettoerlös und umgekehrt rechnen • das Einzelkalkulationsschema eines Produktionsbetriebs inkl. MWST (Umsatzsteuer) auf einzelne Produkte oder Aufträge anwenden vgl. 3.4 Die Mehrwertsteuer in der Kalkulation c5.bs1a Sie erläutern die grundlegenden Funktionen des finanziellen und des betrieblichen Rechnungswesens. (K2) • Unterschied zur Kalkulation in Handelsbetrieben aufzeigen und Seite 167 Bezug zur Preiskalkulation herstellen • Excel für Kalkulationen Seite 168 6 33 5. Kosten- und Leistungsrechnung 6 33 5.6. Geldflussrechnung • die Bedeutung der Geldflussrechnung als dritte Abschlussrechnung einschätzen • eine vollständige Geldflussrechnung in Berichtsform aufgrund von Eröffnungs- und Schlussbilanz, Erfolgsrechnung und ergänzenden Finanzinformationen erstellen • den Cashflow des Betriebsbereichs (bzw. Cashdrain) nach direkter und indirekter Berechnungsmethode ermitteln • den Free Cashflow berechnen und • eine Geldflussrechnung auswerten und • Zweck und Nutzen • Liquidität versus Rentabilität • Fonds Geld ohne Wertschriften (d.h. Wertschriftenkauf = Investition) • Liquiditätswirksame und - unwirksame Geschäftsfälle. • Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. • Arten der Darstellung: Berichts- und Kontenform • Berechnung des Cash Flow (direkt (alle Faktoren) und indirekt (nur Gewinn, Abschreibungen, Rückstellungen)). • Geldflussrechnung mittels Interpretation von Anfangs- und Schlussbilanz und Erfolgsrechnung (die entsprechenden Konten müssen geführt werden). • Bestandesänderungen von FLL, VLL, Warenbestand berechnen. • Kap. Finanzierung • Unternehmungskonze pt • Liquiditätsbudget eines privaten Haushaltes analysieren und Massnahmen ableiten • OR 961 b Rechnungslegung für grössere Unternehmen POU: • Praxisbeispiele aus Geschäftsberichten verwenden zur Analyse (wie z.B. ob Cash Flow direkt oder indirekt berechnet wurde) • Bedeutung als Planungsrechnung besprechen Seite 169 • Interpretation des Mittelflusses aus Geschäftstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Investitionstätigkeit. • Massnahmen zur Liquiditätsverbesserung erarbeiten Seite 170 Ergänzungsfächer Fach Geschichte und Politik - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 2 2 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Geschichte und Politik bietet den Lernenden eine historische Orientierung und hilft ihnen, sich im laufenden Prozess der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung zu situieren. Einsichtig gemacht werden wichtige politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen, die für unser Land und unsere Kultur in den letzten zwei bis drei Jahrhunderten bedeutsam waren und es heute noch sind. Der Unterricht beleuchtet zentrale geschichtliche Ereignisse, Personen und Prozesse in einer exemplarischen Auswahl und fördert so ein Grundverständnis für die Herausforderungen der Moderne und für die Probleme der Gegenwart. Geschichtliche Abläufe wiederholen sich nie gleich. Wer aber über Grundkenntnisse in Geschichte verfügt, kann leichter abschätzen, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt und welche Kräfte wirksam sind. Vermittelt wird weiter das Grundwissen, um politische Prozesse zu verstehen. Die Lernenden werden über die wesentlichen Strukturen und Funktionsweisen des Staates sowie über ihre staatspolitischen Rechte und Pflichten informiert. Sie erkennen überdies, dass Politik und Medien in Wechselbeziehungen zueinander stehen und durch Interessenvertretungen beeinflusst werden. Auf dieser Basis bilden sich die jungen Menschen in politischen Fragen eine fundierte Meinung und tragen später als aufgeklärte Persönlichkeiten eine demokratische Kultur und pluralistische Gesellschaft mit. Des Weiteren lernen sie mit Quellen kritisch umzugehen, Zeugnisse aus der Vergangenheit zu befragen, sie im jeweiligen Kontext einzuordnen und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu verstehen. Auf diese Weise werden die Lernenden darin unterstützt, das spezialisierte moderne Wissen in einer integrativen Sicht wieder zusammenzufügen. Durch die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, Personen, Prozessen und Strukturen gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einsichten in die Komplexität geschichtlicher Prozesse. Sie erkennen Faktoren und Wirkungszusammenhänge, die zum Verständnis und zur Erklärung von Seite 171 Gegenwartsphänomenen erforderlich sind und erfassen so die gegenwärtige Welt besser. Der Geschichtsunterricht lässt Gegenwartsphänomene als Folge von historischen Ereignissen, Prozessen und Strukturen verstehen. Das Fach Geschichte schafft ausserdem Einsichten in Daseinsformen und Denkvorstellungen früherer Epochen oder anderer Kulturen. Die reflektierte Auseinandersetzung mit dem Anderssein bewirkt eine kritische Distanz zur eigenen Gegenwart und somit die Einsicht in die historische Gebundenheit des eigenen Standortes. Die Schülerinnen und Schüler können sich in einer komplexen Welt orientieren, indem sie auf ihre historischen Kenntnisse in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur zurückgreifen. Sie sind fähig, differenziert persönliche und kollektive Haltungen gegenüber Fragen im politischen und gesellschaftlichen Leben nachzuvollziehen und zu beurteilen. Sie erlernen einen reflektierten Umgang mit Informationen aus der und über die Vergangenheit, weil sie erkennen, dass alle Informationen ihre eigene Entstehungsgeschichte haben und von dieser beeinflusst sind. Diese historische Orientierungskompetenz kann dazu beitragen, die eigene Lebenswelt und aktuelle wie zukünftige Probleme und Entwicklungen besser zu verstehen. Damit verbunden ist die Fähigkeit und Bereitschaft, die im Umgang mit Geschichte erworbenen Erkenntnisse und Einsichten auf die eigene Person und Lebenspraxis zu beziehen. Das bedeutet auch, die Fähigkeit und die Bereitschaft auszubilden, erworbenes Wissen, eigene Vorstellungen und Haltungen zu überprüfen, zu erweitern und gegebenenfalls zu revidieren. Und nicht zuletzt erkennen die Schülerinnen und Schüler durch den Unterricht in Geschichte und Politik, dass Friede, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Wohlstand nicht selbstverständlich sind und von jeder Generation neu aufgebaut, gefestigt und erhalten werden müssen. Seite 172 • Reflexive Fähigkeiten: sich ein kritisch-forschendes Denken aneignen; grundlegendes Orientierungs-, Kultur- und Weltwissen aufbauen; verstehen, dass die Darstellung gesellschaftlicher Zusammenhänge nicht einfach als Sammlung von Fakten anzusehen ist, sondern Fragen folgt, die vom Standpunkt und von den jeweiligen Interessen abhängig sind; geisteswissenschaftliche Problemstellungen verstehen und sich mit ihnen auseinandersetzen; Fragestellungen entwickeln und differenziert Antworten dazu entwickeln. • Sozialkompetenz: Empathie für Menschen verschiedener sozialer, kultureller und geografischer Herkunft sowie Mitverantwortung für die Durchsetzung der Menschenrechte entwickeln; fähig und bereit sein, im Team zu arbeiten, seine eigene Werte verstehen und angemessen dafür einzustehen. • Interessen: Interesse an Politik, Kultur und kultureller Vielfalt entwickeln; eine eigene politische Meinung bilden und diese auch einzubringen wissen; sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im globalen Rahmen auseinandersetzen; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; Vorstellungen über die Gestaltung der Zukunft entwickeln; Bedeutung des Individuums und der Interaktion mit Mitmenschen und der Umwelt reflektieren • Wissenstransfer: Bezüge zu anderen Fächern herstellen; eine soziale, technische und wirtschaftliche Optik entwickeln; fähig sein und bereit sein, Wissen und Kompetenzen auch in anderen Bereichen anzuwenden. • Sprachkompetenzen: Wissenschaftliche Texte und Darstellungen verstehen, kontextualisieren und verarbeiten; fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden; sich in der Fachsprache äussern und diskutieren; sich situationsgerecht und mit differenziertem Wortschatz ausdrücken • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Die Fähigkeit entwickeln, unter anderem mithilfe aktueller IKT zielorientierte Recherchen durchzuführen, Informationen zu analysieren, zu beurteilen und zu verarbeiten; den kritischen Umgang mit IKT üben. Seite 173 1. Grundlagen der Moderne (18. bis 21. Jahrhundert) 1 20 1.1. Demografische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen • politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wesenszüge des Ancien Régimes erschliessen • die Bedingungen für die Entstehung neuer Ideen und für ihre Weiterentwicklung erfassen • die zentralen Errungenschaften der Aufklärung darstellen und deren Chancen und Gefahren • ein Verständnis für die Funktion und die Rolle des Staates entwickeln • die Aufklärung als wesentliches Merkmal der westlichen Kultur erkennen • Veränderbarkeit und Beharrungsvermögen sozialer und politischer Strukturen über längere Zeiträume an geeigneten Beispielen erkennen • wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge mit historischen Sonden erforschen • Wesenszüge des Ancien Régime • zentrale Strukturen des Absolutismus • Hauptforderungen der Aufklärung Die Problematik von demographischen Entwicklungen (youth bulge) erkennen Die Wirkung aufklärerischer Ideen auf den einzelnen Menschen und die Gesellschaft darlegen Rolle der Bildung sowie der Meinungs- und Gedankenfreiheit für Gesellschaften thematisieren Strategien der Machtlegitimation 1 20 1.2. Politische Umbrüche und Revolutionen • historische Quellen und Darstellungen kritisch analysieren, im Kontext verstehen und die Bedeutung für die Gegenwart erkennen • Bürgerliche Revolutionen • Europa nach dem Wiener Kongress Grenzen der Meinungs- und Pressefreiheit thematisieren Seite 174 • politische Strukturen und Zusammenhänge • die historischen Hintergründe der bürgerlichen Revolutionen sowie deren Ablauf und Auswirkungen analysieren • Verständnis entwickeln für die Ursachen von politischen Umbrüchen und Revolutionen • die wichtigsten Ideologien verstehen und die Vor- und Nachteile beschreiben können • innerhalb komplexer Abläufe und Ereignisse wesentliche Faktoren identifizieren und beschreiben können • Zusammenhänge erkennen zwischen den bürgerlichen Revolutionen und der heutigen Situation • Liberalismus, Nationalismus und Konservativismus als prägende Ideen des 19. Jahrhunderts Modelle für Revolutionen entwickeln Länder mit ähnlichen strukturellen Problemen in der Gegenwart Rolle der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung für politische Umbrüche erörtern Seite 175 2. Werden und Entwicklung der Modernen Schweiz (Schweizergeschichte) 2 4 2.1. Werden des modernen Bundesstaates • politische und wirtschaftliche Kräfte und ihre Beiträge zur Entwicklung der modernen Schweiz identifizieren und einordnen • Mythen als geschichtswirksame Kräfte wahrnehmen, sie von der historischen Realität unterscheiden und ihre Instrumentalisierung in Politik und Wirtschaft erkennen • Schweiz im 18. und 19. Jahrhundert: Strukturen, Prozesse, Konflikte Beitrag der Literatur und Kunst zur Mythenbildung der Schweiz untersuchen Parteien in Bezug auf ihre Darstellung der nationalen Identität Föderalismus als Lösung für innerstaatliche Konflikte erkennen Erklärungsansätze für den Erfolg der Schweiz erarbeiten 2 4 2.2 Politische und wirtschaftliche Herausforderungen eines Kleinstaates (mit Schweizergeschichte) • Chancen und Grenzen der Neutralität für die moderne Schweiz einschätzen • den Wechsel zwischen Isolation und Öffnung als Konstante der Schweizer Geschichte erkennen • Schweiz im 20. Jahrhundert: Herausforderungen und Bewältigungsstrategien Die Schweiz in fünfzig Jahren – Szenarien entwerfen Strategien der Parteien zur Zukunft der Schweiz Stärken und Schwächen des politischen Systems der Schweiz analysieren Seite 176 2 4 2.3 Migration, nationale Identität und soziokultureller Wandel (mit Schwerpunkt Zeitgeschichte) • Modernisierungsprozesse und ihre Folgen an geeigneten Beispielen analysieren • die Spannung zwischen der eigenen Kultur und anderen Kulturen als bedeutsam erleben • kulturelle Faktoren wie Religion, Kunst, Wissenschaft und Technik als Bestandteil menschlichen Lebens erkennen. • Schweiz in der Gegenwart: Brennpunkte, Debatten, Zukunftsaussichten Reportage über eine Schweizer Firma schreiben Reportage über Flüchtlinge in der Schweiz verfassen Das Bild der Schweiz im Ausland untersuchen Geschichte des Tourismus in der Schweiz dokumentieren Die Schweiz als Einwanderungs- und Auswanderungsland thematisieren 3. Politik und Demokratie (Staatskunde) Seite 177 2 15 3.1. Zivilgesellschaft, politische Willensbildung und moderne schweizerische Institutionen • Funktionen und Wirkungen von politischen Prozessen und die Bedeutung der Medien in Grundzügen erkennen • die Sprache der Politik in geeigneten Situationen anwenden, sich an einer Debatte beteiligen und eine konstruktive Streitkultur entwickeln • die staatspolitischen Rechte und Pflichten, insbesondere im Hinblick auf Menschenrechte und Demokratie, erkennen • Machtverhältnisse und Interessenvertretung kritische hinterfragen • das politische Modell des schweizerischen Bundesstaates und der halbdirekten Demokratie besser verstehen • die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für die Bürgerin und den Bürger zur Wahrnehmung der Interessen erkennen • Stimmrecht, Wahlrecht, Initiativrecht, Referendumsrecht, Petitionsrecht • Staatliche Institutionen der Schweiz • Parteien, Verbände, Interessengruppen • Verhältnis Staat-Bürger • Rolle der Medien als vierte Gewalt im Staat • Zielkonflikte zwischen Freiheit und Sicherheit Kommunikative Situationen in der Politik modellhaft beschreiben Politisches Modell der Schweiz mit politischen Modellen anderer Staaten vergleichen Machtverhältnisse und Interessenvertretung kritisch hinterfragen Aktuelle Abstimmungen und Debatten Einfluss der neuen Medien auf die Politik 2 7 3.2 internationale Organisationen und Globalisierungstendenze • die Schweiz als Teil der Völkergemeinschaft begreifen und die wichtigsten internationalen Institutionen, welche der politischen, wirtschaftlichen und soziale Zusammenarbeit dienen, in ihren Grundzügen verstehen • die Auswirkungen der Globalisierung erkennen • die Rolle und Funktion des Nationalstaates im Zeitalter der Globalisierung analysieren • Internationale Organisationen im Überblick • Meilensteine der Europäischen Integration • Stärken und Schwächen der EU Englische und/oder französische Original- Quellentexte oder Reden lesen und verarbeiten Globalisierung früher und heute vergleichen Globalisierungsprozesse aus wirtschaftlicher und Seite 178 • Die Schweiz und die EU • Chancen und Gefahren der Globalisierung nationalstaatlicher Sicht darstellen Lösungsansätze für globale Probleme entwerfen Seite 179 4. Gesellschaftliche Bewegungen, nationale Ambitionen und politische Systeme 3 15 4.1 Wirtschaftliche Systeme und ihre Auswirkungen • verschiedene Wirtschaftssystem und die jeweilige Rolle des Staates vergleichen • Die Ursachen und die Folgen der Industriellen Revolution darlegen • Die Digitalisierung als nächste industrielle Revolution diskutieren • Industrialisierung und Wirtschaftsentwicklung von 1750 bis heute: Triebkräfte, Ablauf, Phasen, Auswirkungen Die industrielle Revolution mit der Situation in Schwellenländern heute Das Wirtschaftsmodell von Adam Smith erläutern Die Auswirkungen der digitalen Revolution auf die Arbeits- und Lebenswelt der Menschen untersuchen Werbestrategien im Zeitalter der Massenproduktion Die ökologischen Folgeprobleme der industriellen Revolution 3 10 4.2 Imperialistische Expansion und Konflikte • Beispiele globaler oder regionaler Konflikte auf Ursachen untersuchen, den Ablauf festhalten und ihre Auswirkungen beschreiben • Zeitalter des Imperialismus: Triebkräfte, Erscheinungsformen, Statistische Vergleiche zwischen Kolonialmächten und eroberten Gebieten Seite 180 • die Brutalität von Kriegen aus Sicht der Betroffenen verstehen • das Konzept des Selbstbestimmungsrechtes der Völker an aktuellen Fällen verstehen • die Wirkung von Propaganda, Feindbildern und Massenpsychologie erkennen • Motive der imperialen Politik kennen • Folgen der imperialen Politik differenziert beschreiben können • Dekolonisierungsvorgänge beschreiben und beurteilen Auswirkungen • Dekolonisierung vornehmen Wirtschaftliche Folgen des Imperialismus für die einzelnen Länder abschätzen Gründe für die damalige Überlegenheit Europas auflisten und gewichten Wahrnehmung anderer Kulturen anhand von Bildern oder Werbung 3 15 4.3 Nationale Forderungen und Probleme der Identitätsfindung • einige wesentliche Bedingungen für die Entstehung und Verbreitung von Nationalismen • den Nationalismus als wichtige Ursache für Spannungen und Kriege begreifen • Ursachen für die zunehmende Identitätsproblematik kennen • Vor- und Nachteile des Nationalismus kennen • Nationalismus und Nationalstaatenbildung als Hintergrund des Ersten Weltkriegs • Erster Weltkrieg: Ursachen, Ablauf, Wesenszüge und Folgen. Möglichkeiten und Grenzen des Nationalstaates kennen Das Spannungsfeld zwischen Nationalstaaten und internationalem Handel ausloten Nationalistische Strömungen und Symbole in der Politik Seite 181 4 30 4.4 Aufkommen von totalitären Systemen • Bedingungen für das Aufkommen totalitärer Systeme analysieren • Herrschaftsinstrumente und -techniken in totalitären Systemen erklären • verschiedene totalitäre Ideologien vergleichen und ihre Folgen beurteilen • Zwischenkriegszeit • Wurzeln und Wesen des Totalitarismus • Nationalsozialismus • Zweiter Weltkrieg • Holocaust Totalitäre Systeme in der Literatur und im Film Sozialpsychologische Experimente thematisieren Politische Propaganda einst und jetzt Rassismus früher und heute vergleichen Konformitätsdruck in Gesellschaften Seite 182 5 36 4.5 Neue soziale Bewegungen • Kalter Krieg als historischer Hintergrund der Jugendbewegungen einordnen können • Ursprung, Ausdrucksformen und Folgen von Jugendbewegungen aufzeigen • Den Einfluss von Mentalitäten, Lebensformen und Geschlechterrollen an geeigneten Themen • Die Auswirkungen des Kalten Krieges auf die heutige Situation darlegen • Die unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Phänomene des Kalten Krieges kennen • Die Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen des Kalten Krieges einordnen • Die Situation nach dem Ende des Kalten Krieges verstehen, einordnen und beurteilen können • Kalter Krieg • Vietnamkrieg • Jugendbewegungen • Die Welt nach dem Kalten Krieg Planwirtschaft und Marktwirtschaft Das „Wirtschaftswunder“: Ursachen und Folgen Alternative gesellschaftliche Modelle Der Kalte Krieg in Musik, im Film und im Sport Situation der Dritten Welt nach dem Kalten Krieg analysieren Seite 183 5. Aktuelle Herausforderungen 6 15 5.1 Politische, wirtschaftliche und soziale Aktualität • sich sachgerecht informieren, sich in der Vielfalt der Information zurechtfinden sowie eine fundierte Meinung bilden und begründen • den historischen und politischen Hintergrund in Themen anderer Fächer einbeziehen • fundierte gesellschaftliche und individuelle Schlussfolgerungen aus aktuellen Problemen und Erscheinungen ziehen und begründen • sich als verantwortungsbewusstes Mitglied unserer Gesellschaft einsetzen, insbesondere auch im Bereich des Globalen Lernens und der nachhaltigen Entwicklung • Aktuelle Konflikte und Herausforderungen (z.B. Nahostkonflikt, Nord-Süd- Konflikt, Arabischer Frühling, Digitale Revolution) analysieren • Schwellenländer im Längsschnitt vergleichen Historische Hintergründe von aktuellen Konflikten Die Digitalisierung als zweite industrielle Revolution thematisieren und Folgen für die Bildung untersuchen Globale Machtverhältnisse und Ungleichheiten thematisieren Aktuelle Herausforderungen / Debatten in der westlichen demokratischen Welt thematisieren Einen Blick in die Zukunft werfen: Szenarien bilden 6 7 5.2 Rezeption von Geschichte • den Wandel als konstitutives Element der Geschichte verstehen • Besonderheiten der Verfassungsgeschichte, der Kultur-, Wirtschafts-, Sozial-, Geschlechter- und Darstellung von Geschichte im Film Seite 184 • einige Gegenwartsprobleme mit historischen Mitteln erforschen und auf diese Weise die geschichtlichen Wurzeln der Gegenwart begreifen • Methodische Zugänge der Geschichtswissenschaft reflektieren Umweltgeschichte • Wirkungsweisen von Vergangenheitsdeutung in Politik und Kultur Interviews durchführen mit Personen aus der Politik, Wirtschaft, Kultur Vergleich der Darstellung geschichtlicher und politischer Inhalte in modernen Medien (bspw. YouTube, Wikipedia, Facebook, Twitter) Seite 185 Fach Technik und Umwelt - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 4 4 0 0 0 0 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Der Unterricht in Technik und Umwelt hat zum Ziel, bedeutsame allgemeinbildende Themen auf der Basis der naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und technischen Grundkenntnisse der Lernenden und im Kontext zur Umwelt zu bearbeiten. Bei der Auswahl der Themen hat der Aktualitätsbezug hohe Priorität. Unter dem Leitbegriff Technik werden alle von Menschen gemachten Produkte und die besonderen Fähigkeiten verstanden, die direkt oder indirekt der Erhaltung und Entfaltung des menschlichen Lebens dienen. Unter dem Leitbegriff Umwelt werden primär die natürlichen Ressourcen der Lebenswelt Erde und sekundär die von den Menschen bestimmte sozio-kulturelle Umwelt (Technologie, Ökonomie, Kultur, Politik und Recht) verstanden. Die ganzheitliche Sichtweise im Spannungsfeld zwischen Technik und Umwelt fördert das vernetzte und selbstständige Erarbeiten einer persönlichen Meinung und verantwortungsvolles Handeln. Dadurch werden Grundlagen für den persönlichen und gesellschaftlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung gelegt. Seite 186 • Reflexive Fähigkeiten: selbstorganisiert lernen (das eigene Lernen planen und auswerten); sich in neue Themengebiete einarbeiten; Kritik anbringen und annehmen, begründet beurteilen; Meinungen kritisch hinterfragen; andere Sichtweisen verstehen; nichtlinear, vernetzt und systemisch denken • Sozialkompetenz: im Team ergebnisorientiert arbeiten; Verantwortung wahrnehmen; die eigene Meinung hinterfragen • Sprachkompetenz: Fachbegriffe verstehen und korrekt anwenden, Fachtexte verstehen und zusammenfassen; sich schriftlich und mündlich mit differenziertem Wortschatz ausdrücken • Arbeits- und Lernverhalten: zielgerichtet recherchieren; Quellen korrekt zitieren und in deren Kontext einbetten; Strategien entwickeln und anwenden, die zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen (Energie, Rohstoffe und Umwelt einschliesslich des sozialen Umfelds) führen • Interessen: für Neues offen sein; andere Sichtweisen und Kulturen verstehen • Umfang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen) Seite 187 1. 80 1. Die Welt: ein vernetztes System 1. 40 1.1. Das Ökosystem und die Umweltbereiche (Atmosphäre, Boden, Wasser, Biosphäre) • wichtige chemische Elemente, Verbindungen und Reaktionen sowie biologische Prozesse nennen und ihre Bedeutung an Beispielen • die vier Umweltbereiche beschreiben und ihre Funktion im Ökosystem erklären • wichtige Kreisläufe und Stoffflüsse wie Kohlenstoff- und Wasserkreislauf oder Energiefluss beschreiben • Grundlagen der Chemie: Stoffeinteilung, Teilchenmodell, Atomaufbau, Überblick über chemische Bindung • Ökologie • Stoffwechsel, Photosynthese • Biotische und abiotische Umweltfaktoren • Artensterben, Biodiversität • Verwitterung, Bodenbildung • Meteorologie, Klimatologie • Kreislauf der Gesteine • Eutrophierung, Dünger Arbeit mit Modellen, Datenreihen, Feldarbeit 1. 40 1.2. Vernetzte Systeme • Elemente und Beziehungen in Systemen an Beispielen verstehen und darstellen • Folgen von Eingriffen in vernetzte Systeme abschätzen (Luftschadstoffe, CO2 und Klima, Rodung des Regenwalds) • Probleme und Zusammenhänge mit geeigneten Verfahren, wie Messung oder Dokumentenanalyse, selbstständig erarbeiten • Luft: Zusammensetzung, Luftschadstoffe: Entstehung, Verbreitung und Folgen, Verbrennung, Reaktionsgleichungen • Bevölkerungsentwicklung, Ressourcen (Ernährung, Energieversorgung) und ihre Endlichkeit, globale Netzwerke des Statt Luft könnte auch Wasser als Medium gewählt werden Besuch einer Kehrichtsverbrennungsanlage (oder Gewässerrevitalisierung) Regionale Fallstudien Seite 188 • die erforderlichen naturwissenschaftlichen und technischen Grundkenntnisse nutzen bzw. erarbeiten • Wechselbeziehungen und Rückkoppelungen in ein bis zwei Systemen erkennen Güteraustausches und der Information • Nahrungsnetze • Natürlicher und anthropogener Klimawandel, Ursachen und Folgen, Klimapolitik • Populationsdynamik, natürliche, Ressourcennutzung, Biodiversität • Qualitative und quantitative Analyseverfahren an Beispielen üben: Arbeit mit Modellen und Simulationen, Messung, Interviews, Fragebogen, Kartierung, systematische Beobachtung, Szenariobildung Seite 189 2. 55 2. Der Mensch in seiner Beziehung zur Umwelt 2. 15 2.1. Leben in einem vernetzten System • den Aufbau einer Zelle und die Funktion der wichtigsten Organellen verstehen • die Bedeutung der Zellteilung und die Entstehung von Tumoren nachvollziehen • die Eigenschaften des Lebens (Erbgut, Stoffwechsel, usw.) erklären • mikroskopieren (Analysemethoden) • Prinzipieller Aufbau einer Zelle • Kernaufbau und Zellteilung • Mitose • Krebs • Eigenschaften des Lebens • Mikroskopier-Kenntnisse Das Ziel Mikroskopieren kann auch im SOG Flexibel erfolgen 2. 15 2.2. Material- und Stoffflüsse • erneuerbare und nichterneuerbare Ressourcen unterscheiden und Beispiele erläutern • den Unterschied zwischen Recycling und Downcycling erklären • den Weg vom Rohstoff bis zur Entsorgung (Produktlebezyklus) an Beispielen, insbesondere des Welthandels, erfassen und hinsichtlich seiner ökologischen und sozialen Folgen analysieren. • die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Rohstoffgewinnung und -nutzung (Anbau und Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Entsorgung) an Beispielen beurteilen • Fossile Energieträger, Solarenergie / Bioenergie, Windenergie, Wassernutzung, Geothermie usw. hinsichtlich Abbau, Handel, Emissionen, Welthandel, Gerechtigkeitsaspekte, Geopolitik usw. diskutieren • Erdöl: vom Rohstoff über Kunststoff bis zur Entsorgung • Vergleich natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe hinsichtlich Quellen und Senken. Stoffkreisläufe und Gerechtigkeit am Beispiel von Agrarrohstoffen, mineralischen Stoffen und organischen Stoffen Exkursionen (Kraftwerke, Deponien, Recyclinghöfe, Kehrichtverbrennungsanl agen), Analyse von Geodaten im AGIS Seite 190 2. 15 2.3. Energie und Energieflüsse • chemische, thermische, kinetische und elektrische Energieformen nennen • unterschiedliche Formen der Energiegewinnung beschreiben • den Energieerhaltungssatz erklären • Grundbegriffe und Einheiten verstehen und richtig anwenden • die historische Entwicklung des Energieverbrauchs und der Energieabhängigkeit sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt beschreiben • Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Energieformen abwägen • Technische Prozesse der Energiegewinnung bei erneuerbaren und nichterneuerbaren Ressourcen • Technikfolgenabschätzung für verschiedene Prozesse beispielshaft durchspielen • Energie und Stoffnutzung aus historischer Perspektive: von der Industriellen Revolution bis zur postfossilen Energieformen und Energieträger können exemplarisch vertieft werden Berücksichtigung von Gerechtigkeitsaspekten („Zukunftstauglichkeit“) 2. 10 2.4. Umwelteinwirkungen • wichtige globale und lokale Umwelteinwirkungen nennen • die naturwissenschaftlichen Grundlagen von Umwelteinwirkungen und deren Folgen • Umweltdaten auswerten, interpretieren und Schlüsse ziehen • Wirkung von Schadstoffen auf Lebewesen und Ökosysteme • Massnahmen zur Schadensvermeidung • Einfluss von Agrar- und Forstwirtschaft auf die globalen Ökosysteme • Kolonialismus, Neokolonialismus und Umwandlung der Ökosysteme auf globaler Ebene • Abholzung der Tropenwälder • Stoffeinträge (Emission, Transmission, Immission),in Boden, Ausgewählte historische und/oder aktuelle Fallbeispiele Seite 191 Wasser und Luft (Deponien, Altlasten) • Umweltmonitoring und Arbeit mit Umweltstatistiken 2. 25 3. Lösungsansätze zu einer nachhaltigen Entwicklung 2. 10 3.1. Konzepte der nachhaltigen Entwicklung • Verschiedene Konzepte der nachhaltigen Entwicklung erklären • ökologische, soziale und ökonomische Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung nennen • anhand von Nachhaltigkeitskriterien Fallbeispiele beurteilen (Biosphärenreservate, lokale Agendas 21, Agrotreibstoffe, Tourismusprojekte, Holzwirtschaft, Car- Sharing, Entwicklungsprojekte, Verkehrspolitik usw.) • Umwelteinwirkungen mit geeigneten Methoden wie ökologischer Fussabdruck, Ökobilanz (LCA) oder Ökosozialprodukt beurteilen • Grundlagen des Nachhaltigkeitsverständnis ses des Bundes, sowie Unterschiede zur forstwirtschaftlichen Nachhaltigkeit • Vergleichende Diskussion der historischen Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzeption en: Grenzen des Wachstums, Umweltkonferenz in Rio de Janeiro, Agenda 21 und local Agenda 21, usw. • Überblick über das Nachhaltigkeitsmonitoring und die Nachhaltigkeitsstatistiken des Bundes Ausgewählte historische und/oder aktuelle Fallbeispiele 2. 15 3.2. Lösungsansätze • nationale und globale Instrumente des Umweltschutzes wie Klima- und Artenschutzabkommen, Umweltrecht und Kostenwahrheit darlegen • Ausgewählte Abkommen oder Verträge in Bezug zu den behandelten Aspekten Seite 192 • die Begriffe Effizienz und Suffizienz unterscheiden und erklären • das Cradle-to-Cradle-Prinzip an Beispielen • technische Produkte und Verfahren einer nachhaltigen Entwicklung (alternative Energien, Cleantech) verstehen und beurteilen; wirtschaftliche und politische Massnahmen wie Subventionen, Ökolabels, Handelsbegrenzungen, Verkehrspolitik oder Energiepolitik auf ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung beurteilen • Nano-, Gen-, Kommunikations- und weitere aktuelle Technologien erklären und bezüglich ihres Beitrags zu einer nachhaltigen Entwicklung beurteilen • persönliche Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung und zukunftsfähigen Lebensführung entwerfen (z.B. Medien, Stoffkreisläufe) • Grundkonzepte umweltpolitischer Lösungsansätze anhand konkreter Fälle untersuchen und beurteilen: Effizienz, Suffizienz, Substitution, Kreisläufe schliessen usw. Diesbezüglich die eigene Betroffenheit und die eigenen Handlungsmöglichkeiten reflektieren • Grundlagen der Gentechnologie verstehen: Anwendungen, Chancen, Gefahren und Risiken analysieren und beurteilen • Grundlagen der Nanotechnologie verstehen: Anwendungen, Chancen, Gefahren und Risiken analysieren und beurteilen Seite 193 EFZ-Fächer Fach Technologie und Kommunikation (TEK) Grundlagen Bisheriger Lehrplan Fach IKA für die WMS Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021 (BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG) Ausführungsbestimmungen SKKAB Lektionenverteilung 1. Sem 2. Sem 3. Sem 4. Sem 5. Sem 6. Sem 4 4 3 3 3 3 Schlussprüfung 8. Semester EFZ Schriftliche Prüfung, 75 Minuten – Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ Dieser Lernplan basiert auf den Anforderungen spezifiziert je in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauf-frau/Kaufmann EFZ, Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität, 1. Schuljahr, 2. Schuljahr und 3. Schuljahr sowie in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule, Kauffrau/Kaufmann EFZ, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr und 3. Lehrjahr. Zusätzlich zu den weiter unten ausgewiesenen Lektionen pro Handlungskompetenz, die während des Unterrichts besucht werden, wenden die Schülerinnen und Schüler die erworbenen Kompetenzen in Praktika und Auslandaufenthalten an. Kauffrauen und Kaufmänner mit EFZ arbeiten in vielfältiger Weise in betriebswirtschaftlichen Prozessen mit. Sie beraten Kundinnen und Kunden, verhandeln mit Lieferanteninnen und Lieferanten, koordinieren interne Schnittstellen und verrichten branchenspezifische Sachaufgaben. Kauffrauen und Kaufmänner arbeiten in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Grössen. Der Kontakt mit internen und externen Kundinnen und Kunden sowie Lieferantinnen und Lieferanten prägen das Arbeitsgebiet ebenso wie die Interaktion mit weiteren Anspruchsgruppen sowie Tätigkeiten in standardisierten und weniger standardisierten Prozessen und Abläufen. 2. Wichtigste Handlungskompetenzen Kauffrauen und Kaufmänner sind insbesondere dienstleistungsorientierte Mitarbeitende in betriebswirtschaftlichen Prozessen. Sie handeln in agilen Arbeits- und Organisationsformen, interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld und setzen Technologien der digitalen Arbeitswelt ein. Ihr Berufsfeld reicht von der Seite 194 Gestaltung von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen über die Koordination unternehmerischer Arbeitsprozesse bis zur branchenspezifischen Sachbearbeitung. Auf der Grundlage gemeinsamer Handlungskompetenzen üben sie ihre Tätigkeit nach Branche, Unternehmensstrategie und persönlicher Eignung mit unterschiedlichen Schwerpunkten aus. Ihre Haltung ist durch Kundenorientierung, eigenständiges und reflektiertes Handeln sowie die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen gekennzeichnet. Damit Kauffrauen und Kaufmänner ihre Arbeiten fachgerecht und selbstständig ausführen können, verfügen sie über Freude am Kontakt mit Menschen, ein gutes Verständnis von unternehmens- und wirtschaftsbezogenen Zusammenhängen und Prozessen, ein breites Verständnis moderner Kommunikations- und Informationstechnologien und -kanäle, Analyse- und Reflexionsfähigkeiten, gute Kommunikationsfähigkeiten einschliesslich Gesprächs- und Verhandlungstechniken, ein hohes Bewusstsein im Umgang mit unterschiedlichen Haltungen und Ansprüchen sowie für situationsgerechte Umgangsformen, gute Sprachkenntnisse in der Standardsprache des Schulortes sowie in mindestens einer Fremdsprache sowie ein hohes Mass an Flexibilität und Offenheit im Umgang mit Veränderungen. Kauffrauen und Kaufmänner fügen sich proaktiv und konstruktiv in Teams ein und setzen betriebliche Vorgaben sowie die Vorgaben im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz verantwortungsbewusst um. Seite 195 3. Lehrmethodisches Vorgehen Das Aneignen von Handlungskompetenzen setzt ein verändertes methodisches Vorgehen im Unterricht voraus. Weg von der Fachorientierung (Bezug zu den Fachwissenschaften  zielt auf Inhalte und Strukturen der Fächer ab) hin zur interdisziplinären Situationsdidaktik welche vom Projektgedanke ausgeht: Der Zusammenhang von Denken und Handeln steht im Fokus und zielt auf die Bearbeitung realer gesellschaftlicher Herausforderungen ab, womit erst erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen ermöglicht wird. Im Vordergrund steht das Selbstorganisierte Lernen und die Selbstorganisation der Lernenden, mit dem Ziel: • Stärkung der Selbstständigkeit • Schaffung einer sozialen Lernstruktur • Vermittlung und Erwerb von situativem Fachwissen • Erhöhung der (Selbst-) Verantwortung • Erwerb und Beurteilung von Projektkompetenz • Erwerb von Handlungskompetenz Die Lehrperson tritt vermehrt als Lerncoach und als gefragte Expertin, gefragter Experte auf. Lerncoaching zielt auf den Lernprozess der Lernenden ab. Entsprechend ist Lerncoaching sowohl für den lern-/leistungsstarken als auch für den lern-/leistungsschwachen Lernenden geeignet. Der Lerncoach fördert die Selbstständigkeit, das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortung der Lernenden und nimmt folgende zentralen Aufgaben wahr: Die Lehrperson • regt den Lernenden zur eigenen Lösungsfindung an. • stellt Fragen, aber gibt keine Antworten. • gibt Impulse, keine Ratschläge. • animiert zum Berichten. • schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre. • regt Reflexionsprozesse an, in dem sie zum Beispiel o konstruktive Rückmeldungen gibt. o regelmässig Selbsteinschätzung und Standortbestimmung zum Lernprozess ermöglicht. o nächste Ziele und entsprechende Schritte vereinbart. Seite 196 Um in der veränderten und zukünftigen Arbeitswelt sowie der auf Kommunikation basierenden Gesellschaft und dem sozialen Umfeld erfolgreich bestehen zu können, sind die 4K-Kompetenzen gefragt: • Kreativität: Neu denken, lernen und arbeiten können • Kritisches Denken: Selbst denken, lernen und arbeiten können • Kollaboration: Mit anderen zusammen denken, lernen und arbeiten können • Kommunikation: Das eigene Denken, Lernen und Arbeiten mit anderen teilen können Für die erfolgreiche Umsetzung und Unterstützung des selbstorganisierten Lernens ist kompetenzorientiertes Unterrichtsmaterial Voraussetzung. Es fördert die Eigenaktivität der Lernenden und ermöglicht selbstorganisiertes Lernen, knüpft an die Lebens- und Arbeitswelt der Lernenden an und bietet Handlungsanweisungen, Musterbeispiele und Hilfsmittel für die Praxis. 4. Schulspezifika Zertifikate Beide WMS-Schulstandorte bieten die Möglichkeit, in der Wirtschaft gefragte und anerkannte Zertifikate zu erwerben (AKSA: ECDL, KSBA: SIZ). Beide Lehrgänge sind modular aufgebaut und bei den Kosten in der gleichen Grössenordnung. Beide Zertifikate haben sich in den Schulen bewährt und sind fester Bestandteil in deren Leistungsbeurteilung. ECDL besteht aus mehreren, fein gegliederten Modulen mit verschiedenen Levels. Bei SIZ sind es vier umfangreiche (Komplett-) Module. Es ist nicht möglich, die Zertifikats-Module im Lehrplan aufzuführen, da die Häufigkeit sowie der Zeitpunkt der Modulprüfungen zu unterschiedlich sind. Diese müssen schulintern individuell auf den Lehrplan abgestimmt werden. Seite 197 5. Handlungskompetenzbereiche 1. Schuljahr 1./2. e1 Lernfeld 1: Applikationen anwenden und Anwendungsprogramme erläutern 1./2. e1.bs1a Sie wenden gängige Applikationen im kaufmännischen Bereich an. (K3) 1./2. 32 e1.bs1a Sie gestalten mit einem Textverarbeitungsprogramm sauber formatierte und strukturierte Geschäftsdokumente (wie z.B. ein Angebot oder mehrseitige Dokumente). Grundlage Textverarbeitung: Zeichenformatierung, Absatzformatierung, Seitenformatierung, Tabellen, Tabulatoren und Spalten. Formatvorlagen: Mehrseitige Dokumente gestalten, Suchen und ersetzen, Ansichten, Seitenlayout, Zeichenformate, Absatzformate, Rahmen und Schattierungen. Aufzählungen: Aufzählungszeichen: Nummerierung, Tabulatoren, Formeln, Tabellen, Formulare, Spalten, Textobjekte einfügen, Hyperlinks: Seitenlayout II: Abschnitte, Formatvorlagen, Inhaltsverzeichnis, Indexverzeichnis, Fussnoten: Beschriftungen, Zitate und Literaturverzeichnis, Kopf- und Fusszeilen. Serienbrief 1, Serienbrief 2, Seriendruck: Briefdarstellung 1./2. 2 c4.bs1d Sie kommunizieren adressatengerecht auf unterschiedlichen Kanälen (digital und analog). Verständlich Formulieren (Duden Stilistik) DEU, WIR (YES) 1./2. 2 c5.bs3a Sie nennen verschiedene Anwendungen zur Abrechnung und Zahlungsverfolgung. Zahlungserinnerung und Mahnung FRW Seite 198 1./2. 40 e1.bs1a Sie führen in einem Tabellenkalkulationsprogramm effizient Berechnungen mit Formeln und Funktionen aus und formatieren das Resultat ansprechend. Excel Grundlagen, Navigieren und Daten eingeben im Excel, Zellen Formatieren Formate übertragen: Anzeigeprobleme und Fehler, Formeln einfügen, rechnen mit Excel, Bezüge, Rechnen im Büroalltag, Überprüfen, Seitenlayout, Ansichten, Einfache Funktionen, Rechnen mit Datum und Zeit. MAT 1./2. 2 c5.bs1e Sie nutzen gängige digitale Hilfsmittel und Anwendungsprogramme zur Verarbeitung von Zahlen und Daten. (K3) Excel 1./2. 2 c5.bs3a Sie erstellen Rechnungsdokumente und Zahlungsaufträge. (K3) Word und Excel FRW 1./2. 36 e1.bs1a Grundlagen Präsentationen Regeln der Gestaltung einer Präsentation mit PowerPoint, Gestaltung von Präsentationsfolien, Folientypen, Schrift, Text, Grafiken, Bilder, Fotos, Zahlen und Diagramme, Animation, Ablauf einer Präsentation 1./2. 2 e1.bs1b Sie erläutern die wesentlichen Aspekte und Herausforderungen beim Arbeiten in der Cloud. Office Grundlagen: Speichern, Teilen und Drucken, Markieren, Kopieren, Verschieben, Suchen, Datenschutz und Urheberrecht, sicher Arbeiten. 1./2. 2 e1.bs1b Sie erläutern zielgruppengerecht die Vor- und Nachteile, die Datenschutzaspekte sowie die Arten von Cloud-Systemen. Office Grundlagen: Arbeiten in der Cloud WIR 1./2. 2 e1.bs3a Sie erklären die wichtigsten Schritte bei der Aktualisierung von Anwendungsprogrammen und Betriebssystemen. (K2) Office Grundlagen Fehlermeldungen und Problemen Betriebssysteme und Programme aktualisieren 1./2. e2 Lernfeld 2: Recherchieren mithilfe digitaler Technologien Seite 199 1./2. 2 e2.bs1a Sie nutzen verschiedene Methoden und Hilfsmittel für die Recherche von Informationen aus dem wirtschaftlichen und kaufmännischen Bereich. (K3) Suche im Internet Suchstrategien Suchbegriffe eingeben Suchen mit Suchmaschinen Suchen in Foren Webseiten auswerten und Dateien runterladen DEU, ETEU, WIR 1./2. 2 e2.bs1a Sie erläutern das Vorgehen bei der Recherche von verschiedenen Informationen. Grundlagenwissen Sie erläutern Vor- und Nachteile vorhandener Informationskanäle und Recherchemethoden. Sie beschreiben die aktuellen Gefahren und Möglichkeiten des Internets. Fertigkeiten Sie nutzen verschiedene Methoden und Hilfsmittel für die Recherche von Informationen aus dem wirtschaftlichen und kaufmännischen Bereich. 1./2. 2 e2.bs2a Sie wenden sicherheitsrelevante Massnahmen bei Recherchen im Internet an. (K3) Sicherheit bei Recherchen im Internet Verschlüsselte Übertragung mittels TLS/SSL Sicherheit bei Recherchen Verifizierungskriterien 1./2. 3 e2.bs2a Sie beschreiben die aktuellen Gefahren im Internet. Sie kennen die Bedrohungen durch Abofalle, betrügerische Gewinnspiele und Supportanrufe, E-Banking Schadsoftware, Fake Sextortion, Investmentbetrug, Paketabofalle, Phishing und Vorschussbetrug. 1./2. 3 e2.bs2a Sie schützen sich bei Recherchen mit verschiedenen Massnahmen Browserkonfiguration Passwörter Chronik, Cache und Downloads Seite 200 (Browserkonfiguration, Cookie- und Sicherheitseinstellungen usw.). Cookies Sicherheitseinstellungen 1./2. 3 e2.bs3b Sie erkennen und definieren an einfachen Rechercheaufträgen die wichtigen Daten und Informationen. (K3) Ziel, Zweck, Zeit von Recherche Aufträgen Suchfunktionen, Differenzierung und Strukturierung von Suchaufträgen, z. B. Mindmap, Matrix, Dezimalstruktur DEU, WIR, ETEU 1./2. 3 e2.bs3c Sie plausibilisieren Rechercheergebnisse. (K4) Sie prüfen die Qualität von Informationsquellen anhand von relevanten Kriterien. Falschinformationen erkennen Seriosität von Informationen prüfen Fake-Check Fake-Suche in Sozialen Medien DEU, WIR, ETEU 140 Total Anzahl Lektionen 1. Schuljahr Seite 201 2. Schuljahr 3./4. e1 Lernfeld 1: Applikationen anwenden und Anwendungsprogramme erläutern 3./4. e1.bs3b Sie aktualisieren Anwendungsprogramme sowie Daten und Inhalte in Datenbanken und Inhaltsverwaltungssystemen (Content Management Systemen). (K3) 3./4. 1 e1.bs3b Sie erklären den Nutzen von CMS sowie dessen unterschiedliche Anwendungen. Was ist ein CMS? Komponenten eines CMS aufzeigen 3./4. 1 e1.bs3b Sie richten an ihrem eigenen Gerät Sicherheitsmassnahmen ein. Begriffe Sicherheitssoftware und Firewall, Grundsätze für sichere Passworte 3./4. 16 e1.bs3b Sie bearbeiten Inhalte in einem CMS. Eigene CMS-Umgebung (z.B. XAMPP, lokal) aufbauen. Eigene Inhalte verwalten: Webseite erstellen, Inhalte hinzufügen, Webhosting und Domain WIR (YES) 3./4. 2 e1.bs3b Sie organisieren und führen die Rechtevergabe durch. Benutzer und Rollen zuweisen 3./4. e1.bs5a Sie lösen regelmässig auftretende Probleme und Aufgaben bei der Nutzung gängiger digitaler Programme, Software und Geräte im kaufmännischen Bereich. (K3) Seite 202 3./4. 3 e1.bs5a Sie erklären verständlich die Funktionsweise und die Sicherheitsprobleme des Internets. Aufbau und Funktionsweise des Internets Beurteilung von Internetdiensten wie WWW, E-Mail, VoIP, Chat, Diskussionsforen Arten von Browser (Chrome, Google, Firefox, Safari) Add-ons, Register/Fenster/Tabs Lesezeichen, Favoriten erstellen und verwalten (z. B. bei mehreren Geräten) Webseiten drucken und speichern In-Private-Browser, Cookies, Temporäre Dateien Vorsichtsmassnahmen beim Surfen Malware (z. B. Viren), SPAM Unterscheidung Virenprogramm und Firewall Überprüfung Dateien/E-Mails auf Viren 3./4. 2 e1.bs5a Sie erläutern die wichtigsten Grundlagen zu Computer-Hardware, Datenspeicherung und Software. EVA-Prinzip, wichtige Ein-, Ausgabegeräte Einteilung Computerarten und deren Einsatzgebiete analoge und digitale Daten Verarbeitungsgeräte/Zentraleinheit (Prozessor, interne Speicher) Messgrössen für Geräte (Speicher, Prozessor, Bildschirm, Drucker, Internetverbindungen) externe Speichermedien (Festplatten, CD/DVD/BD, USB-Stick, Memory Cards) Unterscheidung bzw. Aufgaben von Systemsoftware (Betriebssysteme) und Anwendersoftware (Standardsoftware, Branchensoftware, Individualsoftware), aktuelle Beispiele nennen Seite 203 3./4. 4 e1.bs5a Sie führen mit einem Betriebssystem die wichtigsten Aufgaben effizient und sicher durch (Dateiablage und -suche, Taskmanager usw.). Desktopeinstellungen vornehmen: Bildschirmdarstellung/-auflösung, Tastatursprache, Screenshots Druckmanager (Standarddrucker, neue Drucker installieren); Desktop einrichten, Taskleiste, Schnellstartleiste, Startmenü, Verknüpfungssymbole auf Desktop; Daten verschieben, kopieren, Verknüpfungen erstellen, Dateieigenschaften; Organisation der Speicherungsmittel verschiedener Speichermöglichkeiten (Festplatte, Netzwerk, CD/DVD, USB-Stick, Synchronisation der Daten, Backup), Dateien extrahieren und komprimieren, Dateien verschlüsseln, Umgang mit grossen Dateien; Daten nach verschiedenen Kriterien suchen (Name, Grösse, Datum, Dateityp) und aus Papierkorb wiederherstellen Suchlisten erstellen; Ordner erstellen, löschen, verschieben, kopieren und umbenennen Dateien löschen, verschieben, kopieren und umbenennen Grundsätze zur Bildung von Datei- und Ordnernamen 3./4. 3 b4.bs2a Sie definieren eine für Projekte zweckmässige digitale Arbeitsumgebung und Dokumentationsstruktur. (K3) Gründe für die Aufbewahrung von Akten; Führung und Aufbewahrung von Geschäftsdokumenten; Wertstufenmethode; Analoge Ordnungssysteme; Digitale Ordnungssysteme in Baumstrukturen von Ordnern, Vorlagen und Dateien organisieren; Standorte der Schriftgutverwaltung und Archivierung WIR (YES) Seite 204 digitaler Daten; Datenschutz; Beispiel von Handlungsschritte zur Erstellung von einer digitalen Arbeitsumgebung sowie Dokumentationsstruktur. 3./4. 3 b4.bs4a Sie definieren für einfache Projekte Instrumente für die Überwachung des Projektverlaufs. (K3) Projektorganisation Projektvorbereitung Projektdurchführung und -überwachung Projektauswertung WIR (YES) 3./4. c2.bs4a Sie erstellen Text-, Tabellen- und Präsentationsdokumente zielgruppengerecht. 3./4. 2 c2.bs4a Sie beschreiben die Vorgehensweise (verschiedene Funktionen, Aufbau eines Dokuments) zur Erstellung von Text-, Tabellen- und Präsentationsdokumenten. 3./4. 3 c1.bs1b Sie wenden gängige Arbeitstechniken und digitale Hilfsmittel zur Planung, Priorisierung und Bearbeitung von Aufgaben und Terminen an. (K3) Pareto-Prinzip Alpenmethode Eisenhower-Prinzip Zeitdimensionen für Ziele Hilfsmittel für die Terminüberwachung Checklisten Termine verwalten und Terminplanung in App durchführen Praktikumsbericht 3./4. 2 c3.bs1d Sie erstellen mit gängigen Anwendungsprogrammen Prozessbeschreibungen in grafischer und in Textform. (K3) Prozesspläne in gängigen Apps erstellen und Elemente und den Aufbau von Ablaufdiagrammen Praktikumsbericht 3./4. 1 e1.bs5a Sie lösen häufig auftretende einfache Probleme mit Druckern, dem Netzwerk oder beim Anschluss von externen Geräten. Netzwerke (z. B. LAN, WAN, WLAN), Begriff und Einsatzbereiche Server, Arbeitsstation Seite 205 3./4. e1.bs7a Sie leiten Massnahmen ab, um den Energieverbrauch am Arbeitsplatz zu reduzieren. Ökologie und Ökonomie am Arbeitsplatz 3./4. e3 Lernfeld 3: Inhalte multimedial aufbereiten I 3./4. 9 e4.bs1a Sie setzen die wichtigsten Aspekte bei der visuellen und auditiven Gestaltung (Bild, Ton, Film) von Informationen zielgruppenorientiert um. (K3) Die Audio-Aufnahme, Aufnahmegeräte, Mono, Stereo, Mehrkanal, Audioeinstellungen, Die Codecs, Die Video- Aufnahme, Aufnahmegeräte, Objektive, Brennweiten, Blenden, die Videoformate, Übertragung GSC, Sprachen, WIR 3./4. 1 e4.bs1a Sie beurteilen an konkreten Beispielen die Wirksamkeit von Farben und Farbtönen. Farbsymbolik PSY 3./4. 9 e4.bs1a Sie erstellen mit einer geeigneten Software eine übersichtliche Präsentation. Vertiefung von: Regeln der Gestaltung einer Präsentation mit PowerPoint, Gestaltung von Präsentationsfolien, Folientypen, Schrift, Text, Grafiken, Bilder, Fotos, Zahlen und Diagramme, Animation, Ablauf einer Präsentation, benutzerdefinierte Präsentationen DEU, WIR, GSC usw. 3./4. 6 e4.bs1a Sie bearbeiten und optimieren Bilder selbständig. Bildbearbeitung mit App, Bild zuschneiden, Bildgrösse, Bild drehen und spiegeln, Helligkeit und Kontrast, rote Augen, Text in Bilder einfügen 3./4. 3 e4.bs1a Sie erstellen und optimieren Tonaufzeichnungen zielgruppengerecht. Audiobearbeitung (z. B. Audacity) 3./4. 9 e4.bs1a Sie erstellen und bearbeiten selbständig Filmaufnahmen und schneiden diese zu einem kurzen Film. Videobearbeitung (z. B. Animotica) Visuelle und auditive Gestaltung, Aspekte bei Schriften, die Wirksamkeit von Farben, Bilder aufbereiten und optimieren, Sound schneiden und bearbeiten, Video Kurzfilme- Seite 206 Gestaltung, Grundregeln Kurzfilme, Videoschnitt-Programme 3./4. 5 e4.bs1b Sie erläutern den Aufbau eines Drehbuchs für Audio- und Videoproduktionen. (K2) Drehbuch und/oder Storyboard, Aufbau eines Drehbuchs, WIR (YES) 3./4. 2 e4.bs1c Sie bestimmen situationsgerecht digitale Tools für die Aufbereitung von Unterlagen und Informationsmitteln. (K3) Digitale Tools, Projekte, Kommunikation, Präsentation, Dokumentation, Daten und Tabellen, Texterkennung (OCR) 3./4. 5 e4.bs1c Sie bereiten systematisch Bilder und Aufnahmen für die Publikation auf verschiedenen Plattformen auf. Bild und Ton (Bearbeitung) 3./4. 2 e4.bs1d Sie erstellen mit gängigen Anwendungsprogrammen einen Gestaltungsentwurf für verschiedene Unterlagen und Informationsmittel. (K3) Gestaltungsentwurf erstellen, Texte, Präsentationen, Briefe, Newsletter, Website, Subtraktives Farbmodell für Printerzeugnisse 3./4. 2 e4.bs1d Sie wenden die wichtigsten Gestaltungsregeln für verschiedene Kanäle an (Newsletter, Geschäftsbericht, Blog, Website usw.). Acht allgemeine Gestaltungsregeln mit PowerPoint und Co. 96 Total Anzahl Lektionen 2. Schuljahr Seite 207 3. Schuljahr 5./6. Lernfeld 1: Informationen recherchieren und Ergebnisse datenschutzkonform aufbereiten 5./6. 2 e1.bs4a Sie wenden Massnahmen und Regelungen zu Datensicherheit und Datenschutz an. (K3) Sie erklären die wichtigsten Massnahmen zur Informatiksicherheit aus Unternehmenssicht. WIR 5./6. 2 e1.bs4a Sie erläutern zielgruppengerecht die gesetzlichen Datenschutzregelungen und deren konkrete Auswirkungen für Firmen. Sensible Daten und deren Speicherung Auskunftsrecht Datenschutzwürdigkeit Strafmassnahmen im Fall von Verstoss gegen das Datenschutzgesetz WIR 5./6. 3 e1.bs4a Sie erklären die wichtigsten Massnahmen zur Informatiksicherheit aus Unternehmenssicht. Informationssicherheit: Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität Schutz vor: Gefahren und Bedrohungen wirtschaftliche Schäden Minimierung von Risiken Datensicherheitsmanagement Grossvater- Vater-Sohn-Datensicherungsprinzip Massnahmen gegen Cyberangriffe, im Home-Office und beim CMS. WIR 5./6. 3 e2.bs3a Sie beschreiben die wichtigsten Möglichkeiten zur Überprüfung der Qualität von Informationsquellen. (K2) Aktualität der Information Glaubwürdigkeit der Information Urheber der Information Zweck der Information DEU, WIR, ETEU 5./6. 3 e2.bs4a Sie bereiten Daten und Informationen empfängergerecht auf. (K3) Datenqualität und Datenschutz einhalten Kundenorientiert, kurz, klar, korrekt DEU, WIR, ETEU 5./6. 3 e2.bs4a Sie stellen mit einem Präsentationstool Daten und Informationen professionell und empfängergerecht dar. Präsentationen zielgruppengerecht organisieren Daten visualisieren DEU, WIR, ETEU Seite 208 5./6. 2 e2.bs5a Sie setzen die Regeln des Urheberrechts und des Datenschutzes bei Recherchen und Verwertung von Informationen sicher um. (K3) Regeln zur Wiederverwendung von Zitierregeln Copyright, Markenrecht DEU, WIR, ETEU 5./6. 2 e2.bs5a Sie verwenden Bilder und Texte urheberrechtskonform. Marken, Design, Urheberrecht Schülerinnen und Schüler als Rechteinhaber Fotografien DEU, WIR, ETEU 5./6. 1 e3.bs1a Sie erläutern gängige Methoden zur Analyse von Daten und Statistiken. (K2) mögliche Methoden zur Analyse von Daten aufzeigen MAT 5./6. e3.bs1b Sie erstellen und interpretieren Statistiken und Datensätze. (K3) MAT 5./6. 6 e3.bs1b Sie bereiten Datensätze aus elektronischen Umfragen auf. Daten erfassen, speichern Datenstrukturen, Daten visualisieren, Ausreisser beurteilen 5./6. 5 e3.bs1b Sie tauschen und verlinken Daten zwischen verschiedenen Programmen. Querverweise, Textmarken Hyperlinks, Einfügeoptionen in den Office Programmen, Daten einbetten und aktualisieren 5./6. e3.bs1c Sie führen inhaltliche Analysen und kleinere quantitative Auswertungen aus. (K3) 5./6. 4 e3.bs1c Sie stellen Resultate aus Datenanalysen grafisch dar. Hyperlinks, Einfügeoptionen in den Office Programmen, Daten einbetten und aktualisieren, Diagramme auswählen 5./6. 6 e3.bs1c Sie werten Datensätze mit geeigneten Werkzeugen (z.B. Sortierungen, Filtern, bedingte Formatierungen, Pivot) aus. Datenlisten sortieren, filtern mit Autofilter (mehrere Autofilter gleichzeitig, benutzerdefinierte Autofilter, Autofilter löschen), Pivottabelle 5./6. 6 e3.bs1c Sie werten Datensätze mit statistischen Funktionen aus. Excel-Statistikfunktionen MAT 5./6. 3 e3.bs2a Sie bereiten Statistiken und Datensätze auf und präsentieren sie zielgruppengerecht. (K3) Seite 209 5./6. 4 e3.bs2a Sie wählen geeignete Visualisierungsarten (z.B. Diagrammtypen) für die Präsentation von Datensätzen aus. Passende Excel-Diagramme erstellen Excel-Diagramme bearbeiten, um sie in Präsentationen zu visualisieren 5./6. e3.bs3a Sie berechnen und interpretieren betriebliche Kennzahlen. (K4) FRW, WIR 5./6. 4 e3.bs3a Sie nutzen die Funktionen von Tabellenkalkulationsprogrammen, um betriebliche Kennzahlen zu berechnen. Pivot Tabellen, Was-wäre-wenn-Analyse, Teilergebnisse, Minimum, Maximum, Summe, Mittelwert FRW, WIR 5./6. Lernfeld 3: Inhalte multimedial aufbereiten II 5./6. 1 e1.bs2a Sie geben adressatengerechte Hilfestellungen zur Anwendung von Software und Systemen. (K3) Gängige Office Programme kennen 5./6. 3 e1.bs2a Sie erstellen kleine Handbücher oder Arbeitsanleitungen digital oder in Papierform. Umfangreiche Dokumente mit einem Textverarbeitungssystem erstellen 5./6. 3 e4.bs1e Sie erstellen und präsentieren Inhalte (Texte, Bilder, Ton, Video) in einem gängigen Format. Videofilme und Präsentationsprogramme praxisnahe anwenden 5./6. 6 e4.bs3a Sie erarbeiten Vorlagen für gängige Informationsmittel und Medienformate. (K3) Vorlagen für Dokumente adressatengerecht erstellen und anwenden 5./6. 6 e4.bs3a Sie gestalten digitale und analoge Dokumente (z.B. Newsletter, Social-Media-Post, Blog-Post, Geschäftsbericht). In der digitalen und analogen Welt die Kommunikationsmöglichkeiten kennen und anwenden, Blog erstellen 5./6. c2.bs3a Sie entwerfen physische und digitale Ablagestrukturen. (K3) WIR (YES) 5./6. 6 c2.bs3a Sie beschreiben die verschiedenen Arten der physischen und digitalen Ablagesysteme sowie deren Ordnungsprinzip. WIR (YES) 84 Total Anzahl Lektionen 3. Schuljahr Seite 210 Fach Projektmanagement und Kommunikation (PRK) Grundlagen Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021 (BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG) Ausführungsbestimmungen SKKAB 0 0 2 2 0 0 Schlussprüfung 8. Semester EFZ Schriftliche und mündliche Prüfungen, Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ Dieser Lernplan basiert auf den Anforderungen spezifiziert je in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ, Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität, 1. Schuljahr, 2. Schuljahr und 3. Schuljahr sowie in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule, Kauffrau/Kaufmann EFZ, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr und 3. Lehrjahr. Das Fach befähigt die Lernenden, Teile der Handlungskompetenzen aus dem Bereich B (Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld) sowie aus dem Bereich C (Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen) zu erlernen und zu üben. 3. Umsetzung Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu präsentieren. Sie erweitern und relativieren ihr disziplinäres Wissen und Können und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in Zusammenhängen und Systemen zu denken, wissenschaftlich zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team zu arbeiten. Begleitend zu ihrem Erarbeitungsprozess üben sich die Lernenden in der Kommunikation und kritischen Reflexion. Die erlernten Handlungskompetenzen werden in interdisziplinären Projekten geübt und gefestigt. Diese Projekte werden im Rahmen der IDAF bewertet. Seite 211 4. Handlungskompetenzbereiche b Handlungskompetenzbereich b: interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld b1 Handlungskompetenz b1: in unterschiedlichen Teams zur Bearbeitung kaufmännischer Aufträge zusammenarbeiten und 3 1 b1.bs1a Sie erläutern wichtige interkulturelle Unterschiede, die in der Kommunikation und der Zusammenarbeit im Team eine Rolle spielen. Interkulturalität im weiteren Sinne, Respekt und Interesse verbinden, andere Kulturen – andere Sitten und Gebräuche DEU, PRP, IDAF 3 1 b1.bs3a Sie wenden in kaufmännischen Team-Situationen Gesprächstechniken adressatengerecht an. (K3) 4-Ohren-Modell, Feedback geben und empfangen, Sitzungskultur DEU, PRP, IDAF 3 1 b1.bs3b Sie interagieren in kaufmännischen Kommunikationssituationen mit interkulturellen Unterschieden im Team adressatengerecht. (K3) neues Projekt im interkulturellen Team: Begrüssung, Gesprächsführung, Verabschiedung DEU, PRP, IDAF 3 1 b1.bs5a Sie analysieren eigene soziale, kulturelle und generationenbedingte Werte, die ihre Handlungen beeinflussen. (K4) interkulturelle Unterschiede, Respekt und Interesse verbinden, andere Kulturen, andere Sitten und Gebräuche, Werte analysieren und reflektieren die Handlungen beeinflussen DEU, PRP, IDAF 3 2 b1.bs6a Sie identifizieren für kaufmännische Auftragssituationen Konsequenzen bei Fallstudie mit Anwendung des 4-Ohren-Modells, des DEU, PRP, IDAF Seite 212 Abweichungen von Terminen und leiten geeignete Massnahmen ab. (K4) Eisbergmodells und der Abschätzung von Konsequenzen von Terminabweichungen aufzeigen; Theorie zu Konflikt- Reflexion und Feedback- Regeln b4 Handlungskompetenz b4: kaufmännische Projektmanagementaufgaben ausführen und Teilprojekte bearbeiten 3 1 b4.bs1a Sie erläutern die Grundlagen zur Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle von Projekten. (K2) Aufgaben planen und priorisieren PRP, IDAF 3 1 b4.bs3a Sie erstellen für einfache Projekte oder Teilprojekte Terminpläne. (K3) einfache Terminpläne erstellen PRP, IDAF 3 1 b4.bs4b Sie kontrollieren den Projektverlauf anhand der projektspezifischen Vorgaben. (K3) kaufmännische Auftragssituationen, Konsequenzen und Massnahmen PRP, IDAF c Handlungskompetenzbereich c: koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen c1 Handlungskompetenz c1: Aufgaben und Ressourcen im kaufmännischen Arbeitsbereich planen, koordinieren und optimieren 3 1 c1.bs7b Sie überprüfen ihr Zeitmanagement sowie ihre Planungs- und Arbeitstechniken und leiten geeignete Massnahmen ab. (K4) Scrum-Methode zur Planung eines Anlasses, Kanban- Methode für kleinen Anlass, Zeitmanagement mit agilen Methoden PRP, IDAF Seite 213 c2 Handlungskompetenz c2: kaufmännische Unterstützungsprozesse koordinieren und umsetzen 3 4 c2.bs1a Sie beschreiben die grundlegenden Merkmale von betrieblichen Identitätskonzepten (Corporate Identity und Corporate Design) anschaulich. (K2) Style Guide bestehend aus Markenstory, Logo, Farbpalette, Typographie, Bilder und Stimme entwickeln; die Markenstory bestehend aus Produktidee, USP/UAP, Markenidentität (Vision, Mission, Zielgruppe, Markenpersönlichkeit und Werte des Unternehmens) erstellen PRP, IDAF c3 Handlungskompetenz c3: betriebliche Prozesse dokumentieren, koordinieren und umsetzen 3 1 c3.bs3a Sie erstellen Terminpläne für Arbeitsprozesse. Termine koordinieren, Termin- und Ressourcenpläne erstellen PRP, IDAF c4 Handlungskompetenz c4: Marketing- und Kommunikationsaktivitäten umsetzen 3 2 c4.bs1a Sie beschreiben die grundlegenden Merkmale von betrieblichen Informations- und Kommunikationskonzepten. (K2) Analyse durchführen, Strategie und Umsetzung von Informations- und Kommunikationskonzepten in Print und/oder elektronischen Medien entwickeln PRP, SWIR, IDAF 3 1 c4.bs1b Sie stellen die Wesensmerkmale der gängigen Kommunikationskanäle dar. (K2) Unterschiede der Kommunikationskanäle PRP, IDAF Seite 214 3 1 c4.bs1c Sie planen passende Vorgehensweisen und Kommunikationsformen in der mündlichen, schriftlichen und digitalen Kommunikation mit betriebsinternen und externen Anspruchsgruppen. (K3) situationsspezifisch für den passenden Kanal entscheiden und entsprechendes Konzept erarbeiten PRP, SWIR, IDAF 3/4 1 c4.bs3a Sie analysieren ihre zielgruppengerechte Kommunikation und leiten Verbesserungsmassnahmen ab. (K4) Analyse von Schriften (Emails, Briefe, Social-Media-Kanälen) bzgl. Zielgruppen und Entwicklung von Verbesserungsmassnahmen SWIR, DEU, IDAF 3 20 Style-Guide Social-Media-Konzept b3 In wirtschaftlichen Fachdiskussionen mitdiskutieren 3/4 1 b3.bs2a Sie recherchieren Informationen zu aktuellen und grundlegenden wirtschaftlichen Fachthemen kritisch. (K3) Recherche in verschiedenen Quellen, Beurteilung von Quellen mit folgenden vier Kriterien: Aktualität, Glaubwürdigkeit, Urheber und Zweck der Information c4 Marketing- und Kommunikationsaktivitäten umsetzen 4 1 c4.bs4a Sie recherchieren Entwicklungen im Kommunikationsbereich. (K3) Einordung von Mitteilungen auf verschiedenen Kanälen aus unterschiedlichen Zeiten und Situationen DEU, IDAF b1 In unterschiedlichen Teams zur Bearbeitung kaufmännischer Aufträge zusammenarbeiten und kommunizieren Seite 215 4 2 b1.bs4a Sie wenden Konfliktlösungsstrategien im Team an. (K3) 3 Phasen der Konfliktbearbeitung, Eisbergmodell, gewaltfreie DEU, PRP, IDAF c2 Kaufmännische Unterstützungsprozesse koordinieren und umsetzen 4 2 c2.bs5e Sie überprüfen die sachliche und die sprachlich formale Richtigkeit von Dokumenten. (K3) Überprüfung auf sachliche Korrektheit, Einsatz von KI für sprachlich formale Richtigkeit DEU, PRP, SWIR, IDAF 4 24 schriftliche Projektarbeiten zu aktuellen Themen Präsentationen Seite 216 Fach Projekte und Prozesse (PRP) Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021 (BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG) Ausführungsbestimmungen SKKAB Lektionenverteilung 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. 0 0 4 4 0 0 Schlussprüfung 8. Semester EFZ Schriftliche und mündliche Prüfungen, Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ Dieser Lernplan basiert auf den Anforderungen spezifiziert je in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ, Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität, 1. Schuljahr, 2. Schuljahr und 3. Schuljahr sowie in: Nationaler Lehrplan Berufsfachschule, Kauffrau/Kaufmann EFZ, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr und 3. Lehrjahr. 1. Allgemeine Bildungsziele Das Fach befähigt die Lernenden, Teile der Handlungskompetenzen aus dem Bereich B (Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld), aus dem Bereich C (Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen) sowie aus dem Bereich D (Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen) zu erlernen und zu üben. Seite 217 2. Umsetzung Im Rahmen der Gründung und Führung eines Miniunternehmens und mit einem 5-wöchigen Praktikum mit Praktikumsbericht wird der Bildungsplan wie folgt umgesetzt: b2: Schnittstellen in betrieblichen Prozessen koordinieren. b4: Kaufmännische Projektmanagementaufgaben ausführen und Teilprojekte bearbeiten. c1: Aufgaben und Ressourcen im kaufmännischen Arbeitsbereich planen, koordinieren und optimieren. c3: Betriebliche Prozesse dokumentieren, koordinieren und umsetzen. c4: Marketing- und Kommunikationsaktivitäten umsetzen. c5: Finanzielle Vorgänge betreuen und kontrollieren. c6: Aufgaben im finanziellen Rechnungswesen bearbeiten (Option “Finanzen”) d1: Anliegen von Kunden und Lieferanten entgegennehmen. d2: Information- und Beratungsgespräche mit Kunden oder Lieferanten führen. d3: Verkaufs- und Verhandlungsgespräche mit Kunden oder Lieferanten führen. d4: Beziehungen mit Kunden oder Lieferanten pflegen Seite 218 3. Handlungskompetenzbereiche d Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen d1 Anliegen von Kunden oder Lieferanten entgegennehmen 3 4 d1.bs6a Sie wenden gängige Fragetechniken im Rahmen der Bedürfnisabklärung an. • Sales Management: Kundenbedürfnisse mit offenen und geschlossenen Fragen erfragen und zusammenfassen. • Die verschiedenen Fragetechniken unterscheiden und situativ anwenden können. • Für Verkaufs- oder Beratungsgespräch geeignete Fragen formulieren können. • Die Bedeutung der Fragetechniken zur Ermittlung der Kundenwünsche verstehen. • Die Auswirkungen schlecht gestellter Fragen beurteilen können. • Die Arten von Verkaufsgesprächen und Argumenten unterscheiden und anwenden können. HKB D LF2 Bedürfnis und Bedarf unterscheiden können, Arten von Bedürfnissen unterscheiden können. Bedürfnisabklärung mit offenen, geschlossenen, Alternativ-, Suggestiv- und rhetorischen Fragen durchführen. d2 Informations- und Beratungsgespräch mit Kunden oder Lieferanten führen 3 4 d2.bs1a Sie erläutern die Erfolgsfaktoren von Gesprächssituationen über die gängigen Kanäle. • Kunden- und Lieferantenbeziehungen CASE: LAB HKB D Seite 219 gestalten: Die gängigen Kommunikationsinstrumente wie Telefon, E-Mail und Videocall für Gespräche richtig nutzen. • Vor- und Nachteile der Instrumente erkennen. • Die unterschiedlichen Gesprächssituationen erkennen und das für die jeweilige Anspruchsperson geeignete Kommunikationsinstrument verwenden. • Einen Leitfaden für die Kommunikationskanäle erstellen. Betreffend Verwendung von Kommunikationsinstrumenten auf Sicherheit, Formalität und Verfügbarkeit achten. 3 3 d2.bs1b Sie setzen die Schritte von Informationsgesprächen um. • Informations- und Beratungsgespräche führen: Kompetent informieren • Informationsgespräche von Kundenberatungen unterscheiden können. • Das Dreiecks-Modell zur Vorbereitung von Informationsgesprächen erstellen erklären und anwenden, können. • Die 7 Schritte des Ablaufs eines Informationsgesprächs erklären und anwenden können. • Die Wichtigkeit des ersten Eindrucks erklären können. • Die 3 Schritte: Den ersten Eindruck gestalten, den ersten HKB D LF3 Rollenspiele durchführen Wertschätzend Mündlich argumentieren und überzeugen Schriftlich argumentieren und überzeugen. Seite 220 Eindruck bestätigen und den ersten Eindruck besiegeln, erklären und anwenden können. 3 2 d2.bs1c Sie setzen die Schritte von Beratungsgesprächen um. • Informations- und Beratungsgespräche führen: Kompetent beraten • Small Talk erklären und kundenorientiert gestalten und geführte Talks reflektieren können. • Das Phasenmodell von Beratungsgesprächen erklären und anwenden können. • Kritische Erfolgsfaktoren von Beratungsgesprächen erkennen, reflektieren und anwenden können. HKB D LF3 Rollenspiele durchführen. Wertschätzend Mündlich argumentieren und überzeugen Schriftlich argumentieren und überzeugen. 3 4 d2.bs2c Sie führen eine umfassende Bedarfsanalyse durch. • Methode im Verkaufsgespräch kennen, um Kundenbedürfnisse zu ermitteln. • Plan erstellen, welche Inhalte müssen erfragt werden, damit Bedarf des Kunden ermittelt werden kann. HKB B LF3 d3 Verkaufs- und Verhandlungsgespräche mit Kunden oder Lieferanten führen 3 2 d3.bs4a Sie erstellen eine kundenorientierte Offerte. • Inhalt einer Offerte erklären. • Aufbau einer Offerte erklären. • Offerte selbständig erstellen können. HKB D LF4 Seite 221 d4 Beziehungen mit Kunden oder Lieferanten pflegen 3 5 d4.bs1a Sie erläutern die relevanten Faktoren für die Pflege von Kunden- und Lieferantenbeziehungen. • Kunden und Lieferantenbeziehungen führen: Die gängigen Kommunikationskanäle für Gespräche richtig nutzen. Gespräche vorbereiten, führen und nachbereiten. • Gespräche zielführend und verständlich führen können. • Zu einer guten Gesprächsvorbereitung sollten Sie sich unter anderem die folgenden Fragen stellen: • Wer genau ist mein Gegenüber? • Was sind die Anliegen und Bedürfnisse meines Gegenübers? • Was möchte ich mit dem Gespräch erreichen? • Was kann ich dem Gegenüber anbieten? • Welchen Kommunikationskanal will ich nutzen, und warum passt gerade er am besten? • Was muss ich zum Einrichten des Kommunikationskanals tun? (Bei Sitzungen vor Ort: Sitzungszimmer reservieren, Wasser und Kaffee organisieren. Bei virtuellen Treffen: Link zum Betritt des HKB D LF2 Seite 222 Online-Mediums bereitstellen, Mikrofon und Kamera überprüfen usw.) • Welche Kleidung ist für das Gespräch angemessen? (Braucht es z. B. einen Anzug, evtl. sogar mit Krawatte?) • Protokolle erstellen können. 3 5 d4.bs2a Sie entwickeln Kundenbindungs- und Loyalitätsmassnahmen. • Beschreiben von Funktionsweise und Wirkung von verschiedenen Kundenbindungs- und Loyalitätsmassnahmen. HKB D LF2 3 3 b4.bs4c Sie erstellen Protokolle und weitere projektbezogene Dokumente. • Telefonnotizen, Sitzungsprotokolle, Gesprächsnotizen etc. erstellen. HKB D LF4 c Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen c1 Aufgaben und Ressourcen im kaufmännischen Arbeitsbereich planen, koordinieren und optimieren. 3 4 c1.bs1c Sie entwickeln für Aufträge im kaufmännischen Bereich systematisch Terminpläne und Ressourceneinsatzpläne. • Arbeitsorganisation planen und optimieren: Termin- und Ressourcenpläne entwickeln • Aufgaben planen (mit geeigneten Tools wie Sticky Notes, Outlook, Onenote) • Ablauforganisation erstellen? HKB C LF1 3 2 c1.bs1d Sie begründen ihre Prioritätensetzung betreffend Terminpläne und Ressourceneinsatz. • Arbeitsorganisation planen und optimieren: Aufgaben planen und priorisieren • Eisenhower- und ALPEN-Methode HKB C LF1 Projektplanung Mini- Unternehmen z.B. beim Seite 223 erklären. • Aufgaben gem. Eisenhower- oder ALPEN-Methode priorisieren. • Termin- und Ressourcenpläne entwickeln. Erstellen von Businessplan 3 5 c1.bs4a Sie planen einen kleinen Anlass. • Bei internen und externen Anlässen mitwirken • Verschiedene Arbeitsschritte zur Planung eines vorgegebenen Anlasses erläutern und • Anwendung der gelernten Methoden auf einen konkreten Anlass. HKB C LF2 und 4 Eröffnungsveranstaltung und Schlussveranstaltung organisieren. IDAF. Verkaufsanlässe organisieren. c4 Marketing- und Kommunikationsaktivitäten umsetzen 3 3 c4.bs2a Sie legen Anliegen adressatengerecht in geeigneter Form schriftlich und mündlich dar. • Gesprächsprotokoll erstellen • Aufbau des Gesprächsprotokolls erklären und anwenden HKB C LF2 Offerten 3 4 c4.bs6b Sie erstellen gängige analoge und digitale Kommunikations- und Marketingdokumente. • Serienbriefe erstellen (Einladungen für Infoveranstaltung). • Marketingkonzept erstellen. • Posts auf Social Media erstellen. • Werbeflyer, -film etc. erstellen. HKB C LF6 c5 Finanzielle Vorgänge betreuen und kontrollieren 3 3 c5.bs5a Sie überprüfen Zahlungsprozesse und leiten Optimierungsmassnahmen ab. • Gängige Buchhaltungsprogramme verwenden. • Zahlungen und Einzahlungen HKB C LF5 Seite 224 überprüfen. • Analyse und Reflexion der eigenen Buchhaltung, Optimierungen/Anpassungen vorschlagen und umsetzen. In Geschäftsbericht Finanzen überprüfen, analysieren, reflektieren und die Methode der Überprüfung schriftlich festhalten. d Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen d1 Anliegen von Kunden oder Lieferanten entgegennehmen 3 4 d1.bs1a Sie setzen die wichtigsten Faktoren für eine gute Dienstleistungsqualität um. • Kunden- und Lieferantenbeziehungen gestalten: Erfolgsfaktoren als auch Dienstleistungsqualität und Vertrauensaufbau • Verhaltenskodex für Vertrauensaufbau erstellen. CASE: LAB HKB D 4 5 d1.bs1b Sie zeigen die zentralen Faktoren für die Gestaltung einer Kunden- oder Lieferantenbeziehung auf. • Kunden- und Lieferantenbeziehungen gestalten: Erfolgsfaktoren • Gespräche (persönlich, telefonisch, online) führen können. • Zentrale Faktoren (gute Umgangsformen, Authentizität, Ehrlichkeit, aktives Zuhören, Vertrauensaufbau) für die Gestaltung einer Kunden- oder Lieferantenbeziehung aufzeigen und Bedeutung verdeutlichen. Seite 225 4 4 d1.bs2a Sie nehmen Kunden- oder Lieferantenanliegen systematisch entgegen und stellen die erforderliche Weiterbearbeitung sicher. • Kundenbedürfnisse erfassen: Kundenanliegen entgegennehmen • Vorgehensweisen, wie Kunden- oder Lieferantenanliegen weiterbearbeitet werden können, beschreiben. • Anfragen vollständig aufnehmen, richtige Informationen notieren, korrekt antworten können. • 4-Punkte-Plan (Begrüssung, Anliegen aufnehmen, Anfrage beantworten, Verabschiedung) und Checkliste erklären und • Menschen im Hotel (Rollenspiel): Willkommen im Hotel Seeblick! HKB D LF2 CASE: LAB HKB D Rollenspiel Wandfarben durchführen. Rollenspiel das perfekte Cover durchführen. 4 4 d1.bs2b Sie geben eine umfassende Erstauskunft und wenden dabei gängige Kommunikationstechniken an. • Kundenbedürfnisse erfassen: Kommunikationstechniken Kommunikationstechniken (Aktives Zuhören, Sender und Empfänger, Todsünden der Kommunikation) anhand von Beispielen beschreiben. • Anhand eines Fallbeispiels aufzeigen können, wie Sie aktives Zuhören umsetzen. • Erklären, wie und weshalb es zu Missverständnissen kommen kann. • Missverständnisse vermeiden, HKB D LF2 Seite 226 indem Nachricht zureichend übermittelt oder auf der Empfängerseite richtig aufgenommen oder korrekt entschlüsselt wird. • 11 Todsünden erklären und Vermeidungsmöglichkeiten aufzeigen. d2 Informations- und Beratungsgespräche mit Kunden oder Lieferanten führen 4 2 d2.bs5a Sie setzen verschiedene Präsentationstechniken im Kundengespräch ein. • Sie beschreiben und beurteilen Präsentationstechniken im Kundengespräch. d3 Verkaufs- und Verhandlungsgespräche mit Kunden oder Lieferanten führen 4 2 d3.bs1a Sie setzen die Schritte von Verkaufsgesprächen um. • Die Phasen des Verkaufsgesprächs erklären und umsetzen. • Elevator-Pitch CASE: LAB HKB D 4 2 d3.bs1b Sie setzen die Schritte von Verhandlungsgesprächen um. • Lieferengpass mit Folgen (Rollenspiel): Schritte des Verhandlungsgesprächs erklären und umsetzen. • Rollenspiel: Lieferengpass mit Folgen (Cola ist nicht gleich Cola) CASE: LAB HKB D 4 2 d3.bs1c Sie setzen gängige Gesprächs- und Verkaufstechniken ein. • Gängige Gesprächs- und Verkaufstechniken erklären und Seite 227 4 2 d3.bs1d Sie wählen für ein Verkaufs- oder Verhandlungsgespräch mit Kund/innen oder Lieferant/innen eine zielführende Kommunikationstechnik und setzen sie um. • Kommunikationstechniken in einem Verkaufs- oder Verhandlungsgespräch konkret anwenden und umsetzen. • Analyse der verwendeten Kommunikationstechnik und Verbesserungsvorschläge für künftige Gespräche erarbeiten. Rollenspiele zur Übung; Umsetzung anlässlich Verkaufsaktivitäten als Miniunternehmen. 4 2 d3.bs7a Sie wenden die Vorgehensmethodik bei einem Einwand des Gegenübers an. Kompetent auf Einwände eingehen: • Was ist ein Einwand • Schritte zur wertschätzenden Einwandbehandlung • Einwand oder Vorwand? HKB D LF3 Rollenspiel Kritische Kunden d4 Beziehungen mit Kunden oder Lieferanten pflegen 4 3 d4.bs3a Sie zeigen die Aspekte für die Erreichung von Kundenzufriedenheit auf. • Kennen der psychologischen, technologischen, organisatorischen, ökonomischen und rechtlichen Kundenbindungsmassnahmen. • Erarbeiten von Massnahmen, um Kunden zufrieden zu stellen HKB D LF4 4 4 d4.bs4a Sie analysieren die Wirkung gängiger Kommunikationskanäle auf die Kund/innen. • Analyse und Reflexion von Kommunikationskanälen. • Verwendung von aktuelle, auf Kunden zugeschnittenen Kommunikationskanälen. HKB D LF4 Businessplan: Marketing, Kommunikationskanäle. Seite 228 c1 Aufgaben und Ressourcen im kaufmännischen Arbeitsbereich planen, koordinieren und optimieren 4 3 c1.bs7a Sie ermitteln und definieren Möglichkeiten, Zeit und Ressourcen bei ihrer Organisation und Planung einzusparen. • Werkzeug «Reflexionsbogen», Zeitmanagement führen • Sie können Methoden (Scrum- und Kanban-Methoden und Zeitmanagement mit agilen Methoden), für die Eventplanung erklären und anwenden. HKB C LF7 c3 Betriebliche Prozesse dokumentieren, koordinieren und umsetzen 4 3 c3.bs6a Sie analysieren Prozessabläufe, identifizieren Probleme und erarbeiten Optimierungsmassnahmen. • Ablauforganisationsprozesse und betriebliche Prozesse (z.B. Produktionsprozesse) analysieren, Probleme identifizieren und optimieren. • Prozessoptimierung: Verbesserungspotenziale erkennen? HKB C LF6 Anwendung im Geschäftsbericht 4 3 c3.bs1b Sie zeigen die grundlegenden Elemente und Schnittstellen eines betrieblichen Prozesses auf. • Bei internen und externen Anlässen mitwirken: Methoden für die Eventplanung HKB C LF1 und 2 Praktikum mit Reflexion (Praktikumsbericht) 4 3 c3.bs1c • Sie identifizieren Schnittstellen, Abhängigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten in einem betrieblichen Prozess. • Sie erläutern die Grundlagen des Prozessmanagements. • Alles im Fluss: Flowcharts (Betriebliche Prozesse dokumentieren, koordinieren und umsetzen) HKB C LF1 CASE: LAP HKB C Alles im Fluss Praktikum mit Reflexion (Praktikumsbericht) Seite 229 4 3 c3.bs4a • Sie geben Informationen und Instruktionen zu Arbeitsprozessen adressatengerecht weiter. • Erstellen eines Kommentars als Ergänzung zum Flowcharts HKB C LF4 Praktikum mit Reflexion (Praktikumsbericht) 4 2 c3.bs5a • Sie zeigen die Bedeutung von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz sowie Nachhaltigkeit in betrieblichen Prozessen stufengerecht auf. • Erkennen und adressatengerechte Erklärung der Aspekte der gesundheitlichen, nachhaltigen betrieblichen Prozesse sowie der Arbeitssicherheit. HKB C LF5 Praktikum mit Reflexion (Praktikumsbericht) c6 Aufgaben im finanziellen Rechnungswesen bearbeiten 4 3 c6.bs4a Sie ermitteln Abweichungen der Budget- von den effektiven Zahlen und interpretieren diese. Analyse und Reflexion der eigenen Buchhaltung, Optimierungen/Anpassungen vorschlagen und umsetzen. HKB C LF4 Anwendung im Geschäftsbericht Seite 230 Übrige Fächer Fach Italienisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung Einbezug in Abschlusszertifikate BM Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der dritten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und Austausch von Lernenden. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinandergreifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs Seite 231 Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren Lektionenzahl einen breiteren Raum ein. Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B1 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen). Seite 232 • Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen • Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen • Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und in einen anderen Kontext transferieren • Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen • Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden Seite 233 1 25 1. Rezeption Die Lernenden können: 1 11 1.1. Hörverstehen und erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) und in der Standardsprache gesprochen wird. • Anweisungen der Lehrperson • Dialoge im Lehrbuch, kurze und einfache Audiodateien verstehen (z.B. Dialog zur Begrüssung, sich vorstellen, den Tagesablauf einer Person, Zahlen, Bestellung im Restaurant), Freizeitaktivitäten und Interessen, Lieder als • Ausfüllen eines einfachen Formulars aufgrund auditiv erfasster Informationen auf einfachem Niveau (Namen, Alter, Wohnort etc); Vorstellen einer Familie anhand eines Stammbaums • Konzentrationsfähigk eit • Strategien erarbeiten für das Hörverstehen 1 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • Lehrbuchtexte, Texte aus dem Alltag (z.B. eine E-mail, Bestätigung oder Absage einer Einladung, Tagesablauf, Reiseberichte. • Lesetechniken (diagonales Lesen, aus dem Kontext den Inhalt eines Textes erkennen) • Schlüsselbegriffe finden Seite 234 Speisekarten, Fahrpläne, Mitteilungen und Wetterbericht) Alltagssituationen, Lieder, filastrocche, poesie di festività 1 15 2. Mündliche 1 7 2.1. Mündliche • Schulbuchtexte aus dem Alltag in Dialog umsetzen • Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen kurzen Dialog, z. B. sich vorstellen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen • Lieder und Texte zur Pflege der Aussprache • Aussprache anhand von online Videos bzw. Plattformen üben und auf autonome Weise verbessern • Lieder zusammen singen und Gedichte lernen, um die Aussprache sowie die Satzmelodie zu üben 1 6 2.2. Mündliche Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • Lehrbuchtexte • vereinfachte Texte aus dem Alltag in kurze Dialoge umsetzen • Rollenspiele, Simulationen von Alltagssituationen Seite 235 Meinung und Reaktion begründen und • einfache Satzstrukturen für den Small-Talk einführen (z.B. anhand von Videos) • in kleinen Gruppen (oder Partnerarbeit) kleine Rollenspiele erstellen und präsentieren 1 2 2.3.Sprachmittlung/Me diation (Begriff • Einfache Audio- oder Textdatei hören/lesen und den Inhalt weitergeben 1 10 3. Schriftliche 1 7 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • einfache Karten (Ferien) und E-mails • kurze Beschreibungen (Bildergeschichten) • kurze Texte in der Gegenwart und in der Vergangenheit schreiben (z.B. Kindheitserinnerungen, Ferien) erkennen (formell, informell) • Textgestaltungskomp etenz • sprachlich einfaches Interview-Video studieren und eines Seite 236 • Konjugationsübungen der einfachen Verben • Basis-Übungen zur Grammatik selber schriftlich erstellen 1 1 3.2. Schriftliche • Kurzbriefwechsel (E-Mail, SMS) • Online Blogs recherchieren und kurze Texte schreiben 1 2 3.3. schriftlich aus der • Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache • vereinfachte Texte aus dem Alltag • vielfältige Übungen zum Basis- Wortschatz • Wortfeldübungen • Synonyme und Antonyme 1 3 4. Sprachreflexion und Seite 237 1 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Fehleranalyse bei Korrekturen • Selbstevaluation in Lehrmitteln • Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) • online Übungen für den Spracherwerb mit Korrekturmöglichkeit en, z.B.(Vokabellernen, Konjugationsdrill usw.) 1 1 4.2. Rezeptions- • Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten • Lesestrategien anwenden • Umgang mit dem Wörterbuch • Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse • Textinhalt aus dem Kontext herauslesen • einen Text anhand der Hilfsmittel (Wörterbuh online/Papierformat) verstehen 1 1 4.3. Produktions- • Ableiten von Wörtern (Wortfeld) • Brainstorming zu einem Thema erstellen für eine einfache kleine Berichterstattung zum Thema (Diskussionen in kleinen Gruppen) • Strukturieren eines Textes • Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation verstehen und umsetzen Seite 238 1 2 5. Soziokulturelle 1 5.1. Soziokulturelle • Didaktisch aufbereite kurze News • Kurze Videosequenzen • Sprichwörter • Begrüssung im italienischsprechendem Raum; Mimik und Gestik • Umgangsformen • Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber einer anderen Kultur 1 5 6. Kultur und 1 1 6.1. Persönliches und • einfache Texte • Dialoge • Alltagssituationen szenisch darstellen • Dankes-und Grussformel • Rollenspiele: die kulinarische Tradition Italiens/des Tessins 1 2 6.2. Zeitgeschehen und • einfache Zeitungsausschnitte • Lieder • Fumetti • Veranstaltungskalender verstehen und kommentieren • Informations- und Kommunikationstech nologien • Videosequenzen (Werbespots verstehen und analysieren) 1 1 6.5. Wissenschaft, • Zeitungsartikel • Dokumentationen • Feste und Bräuche kennenlernen und • Tagesschau (Podcast) Seite 239 1 1 6.6. Literatur und • Comics • Vignetten • Lieder • literarische Zitate • Wichtigkeit der Ironie in der italienischsprachigen Kulturtradition • kurze Videosequenzen mit einfachem sprachlichem Inhalt (Werbung, Trickfilme) Seite 240 2 15 1. Rezeption Die Lernenden können: 2 8 1.1. Hörverstehen und erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Anweisungen der Lehrperson, • Dialoge im Lehrbuch, einfache Audiodateien verstehen (z.B. Dialog verstehen, Beschreibung einer Person, den Tages- und Wochenplan, die Uhrzeit verstehen, eine Reiseinformation: Namen, Reiseziel, Preis des Billets, Unterkunft) • Lieder als Hörverstehensübung 2 7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lehrbuchtexte, Texte aus dem Alltag (z.B. eine E-mail, Wochenplan, Ferien, die eigene Lebensgeschichte, die Arbeitswelt), Alltagssituationen • Lesestrategien entwickeln • längere Texte lesen und verstehen; z.B. vereinfachter Zeitungsartikel mit Fragen und Übungen zum Vokabular • Liedertexte verstehen (wörtlich) und erste Interpretationsstrate gie entwickeln 2 12 2. Mündliche 2 7 2.1. Mündliche • Schulbuchtexte aus dem Alltag in Dialog umsetzen • Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen einfachen Seite 241 • Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen kurzen Dialog, z. B. sich vorstellen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen Dialog, z. B. sich und die Familie vorstellen, über sich und die Kindheit sprechen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen, über die Ferien sprechen • Lieder und Texte zur Pflege der Aussprache 2 4 2.2. Mündliche Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und • Lehrbuchtexte • Texte aus dem Alltag in Dialog umsetzen • Rollenspiele, Simulationen von Alltagssituationen • einfache Satzstrukturen für den Small-Talk einführen (z.B. anhand von Videos) • in Partnerarbeit komplexere Rollenspiele erstellen und präsentieren Seite 242 • einfache vorgegebene Satzstrukturen aneignen, um die eigene Meinung zu äussern 2 1 2.3. • Einfache Audio- oder Textdatei hören/lesen und den Inhalt weitergeben • Informationen mündlich • zu einer Aussage Stellung nehmen 2 12 3. Schriftliche 2 7 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • Kurzbriefe • kurze Texte in der Gegenwart und in der Vergangenheit schreiben (Wochenendaktivitäten, Hobbys) • Konjugationsübungen der einfachen und irregulären Verbgruppen • Übungen zur Basis- Grammatik • Zusammenfassungen zu einfachen Texten schreiben • kurze Beschreibungen (Bildergeschichten) 2 3 3.2. Schriftliche • erste Briefe schreiben • Seite 243 • Chatkorrespondenz, Emailwechsel 2 2 3.3.Sprachmittlung/Me diation (Begriff schriftlich aus der • Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache • Texte aus dem Alltag • vielfältige Übungen zum Wortschatz: Lückentexte, Wortfeldübungen, Synonyme und Antonyme • kleine Übersetzungen 2 3 4. Sprachreflexion und 2 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Fehleranalyse bei Korrekturen • Selbstevaluation in Lehrmitteln • Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) • online-Übungen für den Spracherwerb mit Korrekturmöglichkeit en, z.B.(Vokabellernen, Konjugationsdrill usw.) Seite 244 2 1 4.2. Rezeptionsstrategi en • Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten • Lesestrategien anwenden • Umgang mit dem Wörterbuch • Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse • Textinhalt aus dem Kontext herauslesen 2 1 4.3. Produktionsstrateg ien • Ableiten von Wörtern (Wortfeld) • Brainstorming • Strukturieren eines Textes • Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation verstehen und umsetzen 2 1 5. Soziokulturelle 2 1 5.1. Soziokulturelle • Didaktisch aufbereite kurze News und Sachtexte • Kurze Videosequenzen • Jugendsprache, SMS- Sprache: Bedeutung und Gebrauch verstehen und reflektieren • Sozialkompetenzen reflektieren 2 8 6. Kultur und 2 1 6.2. Zeitgeschehen und • einfache Zeitungsausschnitte • Lieder • Informations- und Kommunikationstech nologien Seite 245 • Videosequenzen/Kurzdok us • Fumetti • Das italienische Schulsystem in Grundzügen • Videosequenzen einfacher Dokumente zu versch. Themen (z.B: Mafia (zur Literatur), wichtige aktuelle Ereignisse vereinfacht vermitteln anhand von Zeitungsartikeln oder Videosequenzen) 2 1 6.5. Wissenschaft, • Zeitungsartikel • Tagesschau • Dokumentationen • Kulturelle erkennen und sich darüber äussern anhand von Podcasts, Texte oder Bilder 2 6 6.6. Literatur und • Erste literarische Texte (z.B. Mafia, amore e polizia, ALMA Ed.), mit Einführung des entspr. Basisvokabulars • Didaktisch aufbereitete Belletristik Seite 246 3 16 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 8 1.1. Hörverstehen und erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Komplexere Unterrichtssprache, Tondokumente, Video Schwierigkeitsgrades mit Fragen zum Hörverständnis • Liedtexte mit Analyse • Lieder als Hörverstehensübung • Bewusstsein für Textsorten und verschiedener Typen von Hörverständnis entwickeln 3 8 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • Vereinfachte Literatur oder didaktisch bearbeitete Zeitungen und Zeitschriften, Gedichte, Lieder • Lesestrategien entwickeln • längere Texte lesen und verstehen • Liedertexte verstehen und Interpretationsstrate gie vertiefen 3 15 2. Mündliche 3 8 2.1. Mündliche • szenische Darstellungen • Dialoge nach Rollenvorgaben gestalten z. B: Reise buchen, Verkauf und Einkaufssituationen, eigene Mini- Autobiographie darstellen • Kurzvorträge zu Themen mit Internetrecherche (z.B. versch. Regionen) • Diskussionen zu aktuellen Themen Seite 247 3 5 2.2. Mündliche Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und • Diskussionen zu aktuellen Themen • Dialoge nach Rollenvorgaben gestalten z. B: Reise buchen, Verkauf und Einkaufssituationen, eigene Mini- Autobiographie darstellen • Präsentation mit anschliessendem Peerfeedback • Vertreten der eigenen Meinung • Teamfähigkeit • Theaterstücke/Drehb ücher auszugsweise szenisch umsetzen 3 2 2.3. Sprachmittlung / • Kurzzusammenfassungen • einfache Übersetzungen Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 3 11 3. Schriftliche Seite 248 3 6 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • Zusammenfassungen • längere Berichte und Beschreibungen erfassen • Verschiedene komplexere Grammatikübungen • Texte im Zusammenhang mit der Lektüre schreiben • Die Ausdrucksformen für einen argumentativen Text entwickeln • kurze Texte schreiben (Meinung zu einem Thema, fiktionaler Text usw.) 3 4 3.2. Schriftliche • Bewerbungsbriefe mit Zu- /Absage 3 1 3.3. Sprachmittlung / schriftlich aus der • Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache • vielfältige Übungen zum Wortschatz • Texte aus dem Alltag in Zeitschriften/Zeitung en/Blogs recherchieren • Erweiterung des Vokabulars anhand verschiedener Textsorten und Vokabularübungen Seite 249 3 3 4. Sprachreflexion und 3 1 4.2. Rezeptions- • Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten • Lesestrategien anwenden • Umgang mit dem Wörterbuch • Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse • Textinhalt aus dem Kontext herauslesen • Selbstevaluation anhand der Online- Prüfungen PLIDA/CELI ecc. 3 1 4.3. Produktions- • Ableiten von Wörtern (Wortfeld) • Brainstorming • Strukturieren eines Textes • Vergleich mit anderen (Französisch, Spanisch) 3 1 4.4. Interaktions- • Diskussionen in kleinen • Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation verstehen und umsetzen • Fähigkeit zum Perspektivenwechsel 3 3 5. Soziokulturelle 3 3 5.1. Soziokulturelle • Versch. komplexere Artikel • Videosequenzen • Lebensweise in Italien/Tessin; Lebensphilosophie (z.B. ein Tag am Seite 250 Strand/See, Feiertage, usw.) • Unterschiede sprachlich und kulturell festlegen anhand von Sprichwörter 3 12 6. Kultur und 3 3 6.2. Zeitgeschehen und • Zeitungsausschnitte • Lieder • Videosequenzen • Geschichte (Faschismus) • Geographie (Inselleben, Vulkanismus) • Medienbildung, IKT • Recherche von Medienbeiträgen zu aktuellen Themen 3 1 6.3. Wirtschaft und • Verschiedene wichtige Unternehmen Italiens/des Tessins kennenlernen • Kommunikationsfähig keit • Arbeiten mit Statistiken • kurze Stellenanzeigen lesen und verstehen 3 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen • Italiens Bildungssystem und Staatsform kennen Seite 251 3 2 6.5. Wissenschaft, • Zeitungsartikel • Tagesschau • Dokumentarfilme 3 5 6.6. Literatur und • Didaktisch aufbereite Lektüre von Kurzprosa, ersten Romanen etc. begleitet von Filmanalyse • Einführung in die italienische Filmkunst und Entwicklung des italienischen Films • Die italienische Musik: Geschichte, Bedeutung, Aktualität • Methodenkompetenz en, Lesetechnik, Kreativität Selbstmotivation • kurze und einfache Filmsequenzen anhand von didaktisch aufbereitetemTextau sschnitt verstehen, analysieren und Seite 252 4 12 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 5 1.1. Hörverstehen und erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Komplexere Dokumente im Lehrmittel • Originaldokumente wie Kurzfilme, Radio-und Fernsehclips • Radio-und Fernsehclips online recherchieren, 4 7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • Didaktisch aufbereitete Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, Kurzgedichte, Liedtexte 4 8 2. Mündliche 4 2.1. Mündliche • Fragen/Antworten, Konjugationsdrill, Erzählübungen, Satztransformationen • Kurzpräsentationen, Vorträge • Vorstellung von Liedern und italienischen Spezialitäten 4 2.2. Mündliche Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • Diskussionen zu aktuellen Themen • Dialoge und Rollenspiele in Gruppen (Termine besprechen, geschäftliche Verabredungen) Seite 253 Meinung und Reaktion begründen und • Simulation Bewerbungsgespräch • Vermutungen über die persönliche und berufliche Zukunft anstellen (Horoskope, Pläne, Wünsche, etc.) • Podcasts von Bewerbungsgespräch en / Peer-Feedback als Podcast auf Schulserver 4 2.3. • praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen • Zusammenfassungen und • Vergleich mit Muttersprache 4 8 3. Schriftliche Seite 254 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • fortgeschrittener Konjugationsdrill, Satztransformationen • Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen (Komplexe nominale und verbale Strukturen, Futur I und II, Plusquamperfekt, Konditional, Imperativ, Gerundium, Präpositionen, Doppelpronomina) • Kurze Texte wie Zusammenfassungen, Stellungsnahmen; Einstieg in Diskussionen • Kurzprotokolle von Gesprächen • Erzählübungen • Bewerbungsdossiers 4 3.2. Schriftliche • Briefe nach Inhaltsvorgaben • Schriftliche Anliegen äussern und beantworten Seite 255 4 3 4. Sprachreflexion und 4 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln • Bewusstwerdung der Bedeutung des Spracherwerbs • Erkennen und 4 1 4.3. Produktions- • Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen • Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, einfache Sprachspiele • Erstellen von Checklisten/Mind-Maps als Vorbereitung von Seite 256 schriftlichen oder mündlichen Beiträgen 4 1 4.4. Interaktions- • Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten Geschäftsleben: Telefongespräche, Email- Berichte • Notizen am Telefon • Gebrauch und Bedeutung des kritischen Denkens 4 2 5. Soziokulturelle 4 5.1. Soziokulturelle • Versch. Artikel • Videosequenzen • Sprichwörter • Sinn und Zweck der italienische Alltagsgesten 4 12 6. Kultur und 4 1 6.1. Persönliches und • Erfahrungsbericht nach Sprachaufenthalt 4 1 6.2. Zeitgeschehen und • Die Presselandschaft der italienischen Schweiz und Italiens im Vergleich Zeitungsartikels • Erstellen einer Linksammlung auf Schulserver Seite 257 4 1 6.3. Wirtschaft und • Werbespots • Traditionen und Feste • Stadt/Land-Gesellschaft 4 1 6.5. Wissenschaft, • Kurze Dokumentarfilme • Lektüre von Zeitungen • Recherche im Internet 4 8 6.6. Literatur und • Schwierigere vereinfachte Belletristik • Kurzgeschichten/Erzählung en (z.B. Baricco, Ammaniti), Krimis, Kurzromane, Theaterstücke, Hörspiele • Literaturverfilmungen, Film als Spiegel sozialer Realitäten (Neorealismo in Auszügen: Rossellini, De Sica, Visconti, Fellini) • Musica leggera (Festival di Sanremo) Seite 258 5 23 1. Rezeption Die Lernenden können: 5 9 1.1. Hörverstehen und erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Authentische Dokumente (z.B. Filme, Kurzhörspiele, Sketches Radio-und Fernsehreportagen) 5 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • Lesetexte in Lehrmittel • Mittlere bis längere Originaltexte aus der Praxis (Zeitungsnachrichten, Werbung, Wirtschaft) • Selbstständige Recherche im Internet; Auswahl von geeigneten Texten 5 8 2. Mündliche 5 2.1. Mündliche • Konjugationsdrill, Satztransformationen • Kurzpräsentationen, Vorträge Vorstellung von Liedern, Filmen, Zeitungsartikeln; Einführung in die besonderen Merkmal eder Regionen Italiens und der Südschweiz (Monumente, Persönlichkeiten, Kulinarik) • Erstellen von kurzen Audiobeiträgen/Podc asts Seite 259 5 2.2. Mündliche Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und • Diskussionen zu aktuellen Themen • Dialoge und Rollenspiele in Gruppen s. 2.1. 5 2.3. • praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen • Zusammenfassungen und s. 2.1. Seite 260 5 10 3. Schriftliche 5 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • Konjugationsdrill als Repetition, Satztransformationen • Kurze Texte wie Zusammenfassungen, Stellungsnahmen; Einstieg in Diskussionen • Kurzprotokolle von Diskussionen oder Gesprächen • Erzählübungen • Verschiedene Textsorten 5 3.2. Schriftliche • Handelskorrespondenz: Anfragen und Buchungen im Tourismusbereich • Erstellen eines Reiseprogramms mit Buchung/Absage, Fragen, u.ä. Seite 261 5 1 4. Sprachreflexion und 5 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln • Bewusstwerdung der Bedeutung des Spracherwerbs • Erkennen und 5 4.2. Rezeptions- • In Anlehnung an Verstehens- und Lesestrategien in der Erstsprache (Deutsch) • Linksammlung elektronischer Lernhilfen auf Schul- Server 5 4.3. Produktions- • Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen • Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, Sprachspiele generell • Querverweise auf andere romanische (Französisch, Spanisch) • Deutsch / IDPA Seite 262 • Erstellen von Mind-Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen 5 4.4. Interaktions- • Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten Geschäftsleben: Telefongespräch/- konferenz, Notizen am Telefon, Szenen im Grossraumbüro • s. 4.2. 5 6 5. Soziokulturelle 5 5.1. Soziokulturelle • Simulation Restaurant / Geschäftsessen: Bezahlung am Ende, Verhaltenskodex u.ä. • Aberglaube, regionale • Evt. Videoaufnahmen von Rollenspielen zwecks Visionierung/ Besprechung 5 6 6. Kultur und 5 6.1. Persönliches und • Erfahrungsbericht nach Sprachaufenthalt 5 6.2. Zeitgeschehen und • Umgang mit div. Elektronischen Seite 263 • Die Presselandschaft der italienischen Schweiz und Italiens im Vergleich Zeitungsartikels 5 6.3. Wirtschaft und • Wirtschaft, organisierte Kriminalität & Korruption • Die moderne italienische (Gleichstellungsfragen; die Familie im Wandel; Tradition und Gegenwart) • Sachbücher/Reportagen in Auszügen (z.B. Arbeitswelt: Nove, Mi chiamo Roberta…) • La questione meridionale (Nord-Süd-Gefälle) • Problematik des Meridione (Jugend, Arbeit, u.ä.) • Vergleiche mit Wirtschafts- und Arbeitswelt in der Deutschschweiz bzw. der italienischsprachigen Schweiz 5 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen • Verständnis für die historische Bedingtheit der Prima bzw. Seconda Repubblica • Parallelen zu Geschichte/Staatkund eunterricht 5 6.5. Wissenschaft, • Kurze Dokumentarfilme, Lektüre von Zeitungen • Sachbücher in Auszügen 5 6.6. Literatur und • Kurzgeschichten/Erzählung en, und Novellen, Krimis, Romane, Theaterstücke, Hörspiele • Basale Element der Filmanalyse Seite 264 • Literaturverfilmungen, Film als Kunstform und Spiegel sozialer Realitäten (Benigni, Tornatore, Giordana, Özpetek, Sorrentino) Seite 265 6 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 1.1. Hörverstehen und erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Authentische Dokumente (z.B. Filme, Kurzhörspiele, Sketches Radio-und Fernsehreportagen) 6 6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • Lesetexte in Lehrmittel • Mittlere bis längere Originaltexte aus der Praxis (Zeitungsnachrichten, Werbung, Wirtschaft, literarische Texte) • Selbstständige Recherche im Internet; Auswahl von geeigneten Texten 6 6 2. Mündliche 6 3 2.1. Mündliche • Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen • Satztransformationen • Kurzpräsentationen, Vorträge • Vorstellung von Zeitungsartikeln 6 2 2.2. Mündliche Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, • Diskussionen zu aktuellen Themen Seite 266 dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken Meinung und Reaktion begründen und • Dialoge und Rollenspiele in Gruppen • Podcastmitschnitt von Diskussionen 6 1 2.3. Sprachmittlung / • praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen • Zusammenfassungen und 6 6 3. Schriftliche Seite 267 6 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind • Satztransformationen auf fortgeschrittenem Niveau • Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen • Kurze Texte wie Zusammenfassungen, Stellungsnahmen; Einstieg in Diskussionen • Kurzprotokolle von Diskussionen oder Gesprächen • Erzählübungen • Verschiedene Textsorten 6 2 3.2. Schriftliche • Diskussionsforen b2.bs4a Sie Seite 268 6 4 4. Sprachreflexion und 6 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln • Erkennen und • Selbsteinschätzung anhand von CELI/PLIDA 6 4.2. Rezeptions- • In Anlehnung an Verstehens- und Lesestrategien in der Erstsprache (Deutsch) 6 1 4.3. Produktions- • Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen • Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, Sprachspiele generell • Querverweise auf andere romanische (Französisch, Spanisch) Seite 269 • Erstellen von Mind-Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen 6 2 4.4. Interaktions- • Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten Geschäftsleben: Telefongespräch/- konferenz, 6 7 6. Kultur und 6 2 6.5. Wissenschaft, • Kurze Dokumentarfilme, Lektüre von Zeitungen • Sachbücher in Auszügen 6 5 6.6. Literatur und • Kurzgeschichten/Erzählung en und Novellen, Krimis, Romane, Theaterstücke: Gruppenlektüre/- diskussion • Literaturverfilmungen, Film als Kunstform • Musica Seite 270 5. Sprachzertifikat (freiwillig) Die Kaufleute haben die Möglichkeit, ihre Italienischkenntnisse in speziellen Diplomvorbereitungskursen zu vertiefen und ein international anerkanntes Sprachdiplom auf Niveau B1/B2 (letzteres vor allem für Kaufleute mit muttersprachlichem Hintergrund) zu erwerben (PLIDA/CELI). Seite 271 Fach Spanisch (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) Grundlagen Spanisch als SOG-Flexibel-Fach gemäss Nationalem Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der Spanischunterricht befähigt die Lernenden sich in der Zielsprache auszudrücken und andere zu verstehen, um sich in der spanischsprachigen Welt zurechtzufinden. Dem Einblick in verschiedene Kulturen wird im Spanischunterricht auf sehr vielseitige Art Rechnung getragen, zumal die spanischen Sprachgebiete zahlreiche, sehr unterschiedliche Kulturen umfassen. Das Beherrschen der spanischen Sprache mit dem entsprechenden Fachwortschatz eröffnet vielfältige Möglichkeiten in Bezug auf weitere Ausbildung, Praktikum und Beruf und im Hinblick auf ein weiterführendes Studium. Der Spanischunterricht erleichtert den Absolventinnen und Absolventen der WMS den Erwerb internationaler Sprachdiplome. Die Lernenden verfügen über die sprachlichen Instrumente, welche das Erreichen von Niveau B1 des Europäischen Sprachenportfolios ermöglichen. Besonders leistungsfähige Studierende können das Niveau B2 erreichen. Seite 272 • Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen • Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen • Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und in einen anderen Kontext transferieren • Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen • Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden Seite 273 1. 60 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können • einfache spanisch gesprochene Anweisungen und Erklärungen verstehen. • Anweisungen der Lehrkraft • Hörverständnis aus dem Lehrbuch 2. Sprechen Die Lernenden können • spanische Wörter korrekt aussprechen. • einfache Aussagen über sich selbst und andere machen. • Ausspracheübungen (Zungenbrecher, Lieder, Reime) • Auf einfache Fragen antworten • Sich oder andere vorstellen • Lehrbuchtexte, einfache Dialoge 3. Lesen Die Lernenden können • einfache Sätze verstehen und korrekt lesen. • Lehrbuchtexte, Dialoge 4. Schreiben Die Lernenden können • kurze informelle Mitteilungen und Dialoge verfassen. • E-Mails, SMS 5. Grammatik Die Lernenden können • einfachste grammatikalische Strukturen erkennen und anwenden. • Nominale und verbale Strukturen, Adjektive, einige Pronomen 6. Wortschatz Die Lernenden können • ca. 300 Wörter verstehen und anwenden. • Wortschatzübungen Lernstrategien Vergleich und Erschliessung über andere Fremdsprachen Seite 274 (Französisch, Englisch, Italienisch) Umgang mit dem Wörterbuch 7. Kultur Die Lernenden können • ausgewählte Aspekte der spanischsprachigen Welt mit anderen Kulturen vergleichen. • Speisekarte, Öffnungszeiten Vergleiche mit anderen Kulturen Seite 275 2. 51 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können • einfachen Alltagsgesprächen folgen. • auditiv erhaltene Informationen zur Lösung einer weiterführenden Aufgabe verarbeiten. • Hörverstehensübungen 2. Sprechen Die Lernenden können • einfache Alltagsgespräche mit korrekter Aussprache führen. • einfache Dialoge, Monologe, Tandemübungen, Rollenspiele (z.B. Telefongespräche) 3. Lesen Die Lernenden können • einfache Texte verstehen und korrekt lesen • Lehrbuchtexte, Dialoge, einfache Texte aus dem Alltag 4. Schreiben Die Lernenden können • kurze Texte verfassen • Tagebucheintrag • einfache Beschreibungen 5. Grammatik Die Lernenden können • einfache grammatikalische Strukturen erkennen und anwenden. • erste Vergangenheitszeit • weitere Pronomen • Verlaufsform 6. Wortschatz Die Lernenden können • ca. 600 Wörter verstehen und anwenden. • Lehrbuchvokabular erarbeiten, anwenden und erweitern 7. Kultur Die Lernenden können • sich mit Dokumenten aus der spanischsprachigen Kultur auseinandersetzen. • Videosequenzen, einfache Artikel, Werbung, Flyer Seite 276 3 60 1. Hören Die Lernenden können • Alltagsgesprächen folgen. • auditiv erhaltene Informationen zur Lösung einer weiterführenden Aufgabe angemessen verarbeiten. • einfache Hörverstehensaufgaben mit authentischem Material 2. Sprechen Die Lernenden können • zunehmend komplexere Gedankengänge formulieren. • anspruchsvollere Dialoge und Tandemübungen 3. Lesen Die Lernenden können • einfache Texte über Kultur, Wirtschaft und Geschichte verstehen. • Lehrbuchtexte, adaptiertes Material, Lecturas fáciles 4. Schreiben Die Lernenden können • komplexere Texte verfassen. • Zusammenfassungen • Beschreibungen • kurze Berichte 5. Grammatik Die Lernenden können • anspruchsvollere Strukturen anwenden. • Vergangenheitszeiten • doppelte Pronomen 6. Wortschatz Die Lernenden können • ca. 1000 Wörter korrekt anwenden. • Wortschatzübungen • Lehrbuch • Lektüre 7. Kultur Die Lernenden können • sich zu typischen kulturellen und landeskundlichen Gegebenheiten äussern. • Filmmaterial • Interviews • Zeitungsartikel • Sachtexte Landeskunde (Regionen, Länder, Städte, soziale Realitäten) Seite 277 4 45 1. Hören Die Lernenden können • komplexere Tondokumente im Wesentlichen verstehen. • anspruchsvollere Hörverstehensübungen mit authentischem Material 2. Sprechen Die Lernenden können • eigene Ausdrucksformen entwickeln. • szenische Spiele • Diskussionen 3. Lesen Die Lernenden können • längere adaptierte und einfache authentische Texte verstehen. • Lieder 4. Schreiben Die Lernenden können • Texte nach Inhaltsvorgaben verfassen. • Kurze Aufsätze • Berichte • Beschreibungen 5. Grammatik Die Lernenden können • anspruchsvollere Strukturen korrekt • Präpositionen • Futur • Verbalperiphrasen • Komparativ 6. Wortschatz Die Lernenden können • ca. 1500 Wörter aktiv verstehen und • Wortschatz systematisch verfestigen und erweitern 7. Kultur Die Lernenden können • sich kontrastiv zu kulturellen Themen äussern. • Kurzfilme • Podcasts • Artikel • Musik- und Tanzvideos Verschiedene Musik- und Tanzstile erkennen und Seite 278 5 54 1. Hören Die Lernenden können • Originalbeiträge im Wesentlichen verstehen. • authentische Beiträge aus Radio, Fernsehen und Internet Aktuelle Themen, Tagesgeschehen aus Politik und Wirtschaft 2. Sprechen Die Lernenden können • an Gesprächen und Diskussionen aktiv teilnehmen. • Lektürebesprechungen • Kurzpräsentationen 3. Lesen Die Lernenden können • ausgewählte literarische und nicht literarische Originaltexte verstehen. • Kurzgeschichten • Novelas gráficas • Theaterstücke • Zeitungs- und Internetartikel Selbständige Internetrecherchen 4. Schreiben Die Lernenden können • Meinungsäusserungen zu verschiedenen Themen angemessen formulieren. • Kurzaufsätze • Leserbriefe • Stellungnahmen 5. Grammatik Die Lernenden können • anspruchsvollere Strukturen korrekt • Konjunktiv Präsens • Nebensätze • Futur • Plusquamperfekt Vergleiche Französisch, Englisch 6. Wortschatz Die Lernenden können • ca. 2000 Wörter aktiv anwenden. • Wortschatzübungen (Wortfelder, Wortfamilien, Synonyme, Antonyme 7. Kultur Die Lernenden können • sich zu verschiedenen kulturellen Themen auf differenzierterem Niveau äussern. • Dokumentarfilme • Literatur • Balladen Seite 279 6 33 1. Hören Die Lernenden können • im Detail Originalbeiträge verstehen. • Nachrichten • Reportagen • Kurzfilme • Spots • Ausschnitte aus Telenovelas Analysieren unterschiedlicher Sprachregister (z.B. Jugendsprache, Dialekte) 2. Sprechen Die Lernenden können • spontan oder vorbereitet in verschiedenen Gesprächssituationen Stellung nehmen. • Debatten • Vorträge • Präsentationen • Literaturbesprechungen 3. Lesen Die Lernenden können • literarische und nicht literarische Originaltexte verstehen. • Romane • Kurzgeschichten • Drehbücher • Kolumnen • Kurzbiographien Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wirtschaft, Politik 4. Schreiben Die Lernenden können • sich sprachlich korrekt ausdrücken und verschiedene Textsorten produzieren. • Handelskorrespondenz • kreative Texte • Filmanalyse • Buchkritiken Vergleiche Französisch, Deutsch 5. Grammatik Die Lernenden können • komplexe und idiomatisch korrekte Satzstrukturen anwenden. • Konditional • Imperativ • Vertiefen der bereits bekannten Themata 6. Wortschatz Die Lernenden können Seite 280 • 2500 - 3000 Wörter anwenden. • Übungen zur Verfestigung und Erweiterung 7. Kultur Die Lernenden können • sich zu verschiedenen kulturspezifischen Themen differenziert äussern. • Vielfältiges aus Film, Kunst, Literatur, Geschichte, Politik, Musik, Presse Parallelen zu Geschichte, Bildnerisches Gestalten, politische Bildung, Wirtschaft Seite 281 Fach Wirtschaftsgeografie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) Grundlagen Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität 0 0 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Die Wirtschaftsgeographie untersucht die vielfältigen Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen Aktivitäten und ihrem grösseren gesellschaftlichen und naturräumlichen Kontext. Der Unterricht vermittelt Kenntnisse über Naturgegebenheiten, gesellschaftliche Verhältnisse und wichtige Institutionen auf globaler Ebene, mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. Er baut auf Grundlagen des Faches „Technik und Umwelt“ auf, und führt in analytischer wie in anschaulicher Weise in wirtschaftliche, soziale und ökologische Denkweisen ein. Damit befähigt er die Lernenden, sich in der modernen Welt zu orientieren, ihre Veränderungen zu analysieren, zu beurteilen und zu beeinflussen. Er trägt dazu bei, Verantwortung für die natürliche Umwelt zu entwickeln und anderen Kulturen mit Offenheit und Respekt zu begegnen. Seite 282 • Analytische Fähigkeiten: sich gezielt über aktuelle Vorgänge in der modernen Weltgesellschaft informieren können. Die verfügbaren Informationen, insbesondere statistische Daten, Karten, Aussagen von Betroffenen und Experten, zueinander in Beziehung setzen, um sich daraus ein tieferes Verständnis und Grundlagen für eine Beurteilung erarbeiten zu können. • Reflexive Fähigkeiten: sich der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten von anderen Akteuren und seiner selbst bewusst werden und dies im eigenen Urteilen und Handeln berücksichtigen. Dabei erkennen die Lernenden insbesondere auch die Chancen und Risiken der globalen wirtschaftlichen Entwicklung und ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten. • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: sich mit Fragen der Gerechtigkeit im Umgang mit Ressourcen und Entwicklungschancen auseinandersetzen und daraus Einsichten zugunsten einer verallgemeinerbaren Entwicklung gewinnen. • Aspekte der Sozial- und Medienkompetenz: überlegter Umgang mit Informationsquellen und verschiedensten Darstellungsformen; höflich-taktvoller Umgang mit Gesprächspartnern und gewinnend-souveränes Auftreten vor einem Publikum. Seite 283 3. 20 Die Lernenden können (optio nal) A. Visualisierung räumlicher Vorstellungen, Arbeit mit geographischen Daten und Modellen • mit thematischen und topografischen Karten arbeiten. • Luft- und Satellitenbilder interpretieren. • Einfache GIS-Anwendungen nutzen (AGIS, Google Earth) • Daten aus Karten lesen und Daten in Karten darstellen • Modelle erstellen, bearbeiten und beurteilen. Interpretation von thematischen und topographischen Karten. GPS, Fernerkundung, GIS Räumliche Daten und Statistiken Dieses Lernziel wird situativ während des ganzen SOG Flexibel umgesetzt. Spezifische Übungen (evtl. im Gelände) in den Lerngebieten. (optio nal) B. Kulturgeographische oder länderkundliche • Eine Ethnie, einen Staat oder eine Grossregion hinsichtlich klimatischer, naturräumlicher, demographischer, gesellschaftlicher, kultureller, wirtschaftlicher und politischer Aspekte analysieren. • die im besprochenen Gebiet auftretenden Prozesse hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit beurteilen. Vernetzung des erworbenen Wissens im Rahmen eines konkreten kulturellen oder länderkundlichen Kontextes Anwendung der Prinzipien der Nachhaltigkeit an einem Beispiel Dieses Lernziel kann als eigener Block (integrative Fallstudie) oder situativ während des ganzen SOG Flexibel (kulturgeografische oder länderkundliche Aspekte mitberücksichtigen) umgesetzt werden. Gruppenarbeit, Poster, Vorträge, Fachartikel problematische naturalistische oder geodeterministische Deutungen sollen sichtbar gemacht werden. 3. 10 1. Klimazonen, Landschaften, Vegetation Wirtschaftsweisen und Lebensraum • das lokale Klima anhand der globalen Meteorologie erklären. • aus Klimadaten auf die anzutreffende Vegetation schliessen. Klima und Vegetation nach Breitengraden, nach Höhenlage, Kontinentalität. Wahrnehmung, Nutzung und Veränderung des Zusammenspiel von Abstraktion und Anschauung Seite 284 • sich exemplarisch mit den zentralen Typen von Wirtschaftsweisen und den damit einhergehenden Formen der Wahrnehmung, Nutzung und Veränderung des Lebensraumes auseinandersetzen. Lebensraumes im Laufe der kulturellen Entwicklung der Menschheit Klare Abgrenzung zum geodeterministischen Ansatz In Frage stellen von Stereotypen und Vorurteilen; Filme. 3. 10 2. Globale und lokale Perspektiven der wirtschaftlichen Nutzung von Rohstoffen und Energie • sich exemplarisch mit einer Auswahl wichtiger Grundgüter des Welthandels auseinandersetzen. • die Konsequenzen der weltweiten Nutzung von Rohstoffen und Energie aufzeigen und ihre Bedeutung für die Wirtschaft der Schweiz abschätzen. • Perspektiven und Szenarien zukünftiger Rohstoff- und Energienutzungen erklären und beurteilen. Z.B. Produktion, Handel, Konsum diverser Grundgüter (Erdöl, Baumwolle, Reis, Fisch, Eisen usw.), sowie daraus erwachsende ökologische und soziale Folgen. Perspektiven und Szenarien zukünftiger Ressourcennutzung (z.B. ökologischer Fussabdruck, 2000W-Gesellschaft, Peak Oil usw.). Recherche, Präsentation, Diskussion Exkursionen, Arbeit mit Modellen. Seite 285 4. 20 Die Lernenden können 4. 12 3. Grundkonzepte der Wirtschaftsgeographie, wirtschaftlicher Strukturwandel • Fachbegriffe und theoretische Konzepte zur Analyse wirtschaftsgeographischer Sachverhalte nutzen. • sich exemplarisch in den Strukturwandel auf globaler und nationaler Ebene vertiefen, seine Ursachen, Zusammenhänge und seine Konsequenzen analysieren. • die Raumwirksamkeit von Steuern, Subventionen und Lenkungsabgaben erkennen. Grundkonzepte der Wirtschaftsgeographie (Bsp: Ressourcen, Produktion, Distribution, Sektoren, Standortfaktoren und Standortwahl, Standorttheorien, Standortförderung, Transportkosten, Lagerente, Zentralität; Wertschöpfungsketten, Konzentrationsprozesse, Handel und komparative Vorteile) Strukturwandel in verschiedenen Sektoren und Branchen (Bsp: Wirtschaftsstruktur der Schweiz; Industrialisierung und Desindustrialisierung, Tertiärisierung; Krisen, internationale Märkte und Verlagerung der Arbeitsplätze), Verkehrsinfrastruktur, Entstehung von Verkehrsnetzen, Neat, LSVA, usw.) Zusammenhang von lokalen und globalen Prozessen, sowie von verschiedenen lokalen Prozessen untereinander, Geographische Aspekte von grundlegenden wirtschaftlichen Aktivitäten sowie von Grundbegriffen und Grundkonzepten der Ökonomie aufzeigen Arbeit mit Modellen, Abstraktionsleistungen Regionaler Bezug, Recherche, Präsentation, schriftliche Arbeit, Exkursionen, Interviewpartner. Seite 286 durch wirtschaftliche und politische Beziehungen 4. 8 4. wirtschaftliche Verflechtungen, global und mit der EU • die aus den weltweiten wechselseitigen Abhängigkeiten entstehenden Probleme und Chancen, sowie das Handeln der daran beteiligten Akteure erkennen und analysieren. Aspekte des Welthandels und Auswirkungen der Globalisierung, (z.B.: komparative Vorteile, Terms of Trade, Abhängigkeiten, Regulation des Welthandels, Funktion von WTO, Weltbank und IMF, Arbeitsbedingungen, Fair Trade- und Ökolabels, Mikrofinanzdienstleistungen). Institutionelle Strukturen der Europäischen Union, Handelsstatistiken, bilaterale Verträge Fallstudien, Filmanalyse, Internetrecherche. Seite 287 5. 20 Die Lernenden können 10 5. Migration und Bevölkerungspolitik • die unterschiedlichen Handlungsweisen der an der Migration beteiligten Akteure (Migranten, Behörden, NGOs, lokale Bevölkerung, Schlepper usw.) sowie ihr Zusammenspiel verstehen und kritisch beurteilen. • bevölkerungspolitische Massnahmen exemplarisch erklären, beurteilen und deren Konsequenzen an einem Fallbeispiel aufzeigen. • migrationspolitische Diskurse hinsichtlich Fakten und Vorurteilen, Emotionen und Ideologien analysieren und kritisch beurteilen. Migration: globale und lokale Aspekte (Bsp.: Push- und Pullfaktoren; Geschichte der Emigration und Immigration in der Schweiz; Asylwesen, Binnenmigration; globale Migrationsströme; kulturelle und soziale Integration, Konflikte; ethnische Minoritäten). Demographische Daten, Zeitreihen, historische Debatten und Ereignisse (z.B. Initiativen, internationale Abkommen) Perspektiven und Konsequenzen der demographischen Entwicklung, bevölkerungspolitische Massnahmen. Statistiken, Diagramme, Graphiken Filme, Gespräche mit Akteuren, Rollenspiele, Diskussionen, Migration in den Medien 10 6. Entwicklungszusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung • die wichtigsten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme der Entwicklungsländer beurteilen. • die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten der Entwicklungszusammenarbeit erkennen. Probleme der Bevölkerung und der Behörden in Entwicklungs- und Schwellenländern, Erklärungsmodelle und Theorien der Unterentwicklung, aktuelle Lösungsansätze und Entwicklungsperspektiven, Entwicklungszusammenarbeit. Macht- und Genderaspekte Filme, Interviews, Diskussionen, Rollenspiele. Seite 288 Eigene Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten reflektieren Seite 289 6. 20 Die Lernenden können 10 7. Landschaftswandel, Siedlungsentwicklung und Raumplanung • die Entwicklung der Raumnutzung in der Schweiz analysieren, in Fallstudien raumordnungspolitische Prozesse verfolgen und sich ein Urteil bilden. • den Prozess der Urbanisierung aus historischer und aktueller Perspektive verstehen. • sich exemplarisch mit Raumnutzungsproblemen in anderen Ländern, insbesondere der Entwicklungs- und Schwellenländer auseinandersetzen. Wandel der Flächennutzung in der Schweiz; Ursachen und Folgen. Auftrag und Instrumente der Raumplanung auf Ebene Gemeinde, Kanton und Bund. Aktuelle Probleme der Raumnutzung in der Schweiz und international (z.B.: Zersiedelung, Verlust des Kulturlandes, Tourismus und Brachflächen im Alpenraum, Slums, Megacities, Infrastrukturprojekte, Waldrodungen usw.) Recherche, Präsentation, schriftliche Arbeit Analysen von Karten, Zeitreihen und statistischen Daten Rollenspiel, Exkursionen 10 8. Umgang mit Naturrisiken und Klimawandel • sich in Fallstudien zu verschiedenen Naturgefahren und den Handlungsoptionen, Massnahmen und Kostenfolgen auseinandersetzen. • den Einfluss des Klimawandels auf die verschiedenen Naturgefahren aufzeigen sowie die Argumentationsweisen von wissenschaftlichen Berichten und Massenmedien analysieren. • sich kritisch mit dem Wissensstand über den anthropogenen Einfluss auf das Klima auseinandersetzen und Prognosen von Szenarien unterscheiden Ausgewählte Naturgefahren hinsichtlich Ursachen, Wirkungen und Folgen, Aspekte des Umgangs mit Naturrisiken (z.B.: Risikomanagement, Raumplanung, Vorsorge, Katastrophenhilfe, Versicherungen, Restrisiko, Umweltforschung, Politischer Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, Wahrnehmung in den Massenmedien) Recherchen, Präsentationen, schriftliche Arbeiten. Analyse von Berichten und Artikeln, Rollenspiel, Argumentationsweisen. Seite 290 Fach Naturwissenschaften (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) Grundlagen Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität 0 0 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der naturwissenschaftliche Unterricht beinhaltet Biologie sowie Chemie und hat zum Ziel, die Neugier für alltägliche Phänomene zu wecken. Er schärft das Beobachten, Analysieren, Abstrahieren, Interpretieren und das logische Denken und befähigt die Lernenden zu deduktiven Gedankengängen. Der Unterricht orientiert sich an den drei Hauptbereichen Natur, Wissenschaft und Mensch: • Natur: Die Lernenden werden mit den natürlichen Prozessen vertraut. Sie verfeinern ihre ganzheitliche Sicht dieser Prozesse und werden zu einem umweltbewussten Verhalten ermutigt. • Wissenschaft: Die Lernenden werden an die stringente und exakte Denkweise der Wissenschaft sowie an die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens herangeführt, wobei Experiment, Modellierung und Anwendung miteinander verbunden werden. Sie eignen sich das nötige Grundwissen an, um eigene Überlegungen zum Thema Technologie und Umwelt anzustellen, mit Sicht auf eine nachhaltige Entwicklung. • Mensch: Die Lernenden erkennen sich im Umgang mit den Naturwissenschaften selbst und erhalten Anhaltspunkte für die Gesunderhaltung des Menschen und seiner Umwelt. Der Biologieunterricht beleuchtet aus wissenschaftlicher Sicht das Phänomen Leben. Die Prinzipien zur Funktionsweise von Lebewesen und die der Beziehungen des Menschen zu anderen Lebewesen und zu seiner Umwelt, werden von den Lernenden einbezogen. Der Chemieunterricht vermittelt grundlegende Einsichten in den Aufbau, die Eigenschaften und die Umwandlung von Stoffen und erweitert so die naturwissenschaftlichen Kenntnisse und das Weltbild der Lernenden. Besonders in der Beschäftigung mit dem Atom- und Molekülmodell lassen sich alltägliche Erscheinungen auf exemplarische Weise verstehen, darstellen und erklären. Gesamthaft vermittelt der Unterricht in diesen Fächern den Lernenden die Grundlagen der Wissenschaftskultur und lässt das Verständnis für die Wichtigkeit und für die Bedeutung der Naturwissenschaften in ihren Beziehungen zu Gesellschaft, Technik, Umwelt, Wirtschaft und Politik reifen. Die Lernenden erwerben Seite 291 die notwendigen konzeptionellen Werkzeuge, um sich mit Ihresgleichen über Themen mit Wissenschaftsbezug auszutauschen und werden dadurch in gesellschaftlich bedeutsame Debatten eingeführt. Generell stehen die Naturwissenschaften im Zentrum technologischer Entwicklungen und ihrer Realisierung (Produktion, Nutzung, Entsorgung). Sie bieten eine vorzügliche Gelegenheit, auf interdisziplinäre Weise an Fragen der nachhaltigen Entwicklung heranzutreten. Seite 292 • Reflexive Fähigkeiten: Phänomene untersuchen, verknüpfen und ganzheitlich betrachten; sich eine Meinung zu einem aktuellen Thema bilden; ethische Fragen zum Verhältnis von Experimentalwissenschaften, Mensch und Umwelt diskutieren; kritische Auseinandersetzung mit den in den Medien verbreiteten Informationen • Sozialkompetenz: Aufgaben im Team erarbeiten, Treffen und Umsetzen gemeinsamer Entscheidungen, Empathie für Mitmenschen und Umwelt • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf Mitmenschen und Umwelt abschätzen • Sprachkompetenz: Naturwissenschaftliche Fachbegriffe klar verstehen und präzise verwenden; einfache wissenschaftliche Texte verstehen und zusammenfassen; sich in verschiedenen Fachsprachen ausdrücken und diskutieren • Interessen: Interesse und Neugier gegenüber wissenschaftlichen Fragen entwickeln; für Fragen zur Umwelt, Technologie, nachhaltigen Entwicklung und Gesundheit zugänglich sein • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Informationen zu wissenschaftlichen und insbesondere naturwissenschaftlichen Themen gezielt recherchieren Seite 293 Die fachlichen Grundkompetenzen entsprechen den minimalen Anforderungen an die Lernenden am Ende ihres Lehrganges zur Berufsmaturität. Im Fach Naturwissenschaften werden folgende fachlichen Grundkompetenzen vertieft und entwickelt: • Grössenordnung von Ergebnissen voraussehen und deren Relevanz abschätzen. • Natürliche Phänomene mit Hilfe wissenschaftlicher Konzepte beschreiben. • In grafischen Darstellungen enthaltenen Informationen qualitativ interpretieren. • Wissenschaftliche Modelle innerhalb ihres Anwendungsbereichs anwenden. • Naturwissenschaftliche Beobachtung selbstständig beschreiben. • Experimente selbstständig durchführen, auswerten und in einem Bericht darstellen. • Technische Geräte mit Bezug zu den Unterrichtsfächern benutzen. 3. 10 1. Mikrobiologie (Biologie) 1 1.1 Systematik • den Begriff „Mikroorganismen“ beschreiben • die Bedeutung der Mikroorganismen für den Menschen verdeutlichen • Mikroorganismen als Destruenten • Eukaryoten vs. Prokaryoten 3 1.2 Bakterien • Vorkommen, Bedeutung und Wachstumsbedingungen nennen • bakterielle Infektionskrankheiten nennen und über ihre Behandlungsmöglichkeiten Auskunft geben (Antibiotika) • Aufbau und Vermehrung von Bakterien • Bedeutung von Infektionskrankheiten in IL/EL • Resistenzbildung • Mikroskopieren • Antibiotika in Landwirt-schaft und Medizin 3 1.3 Viren • Eigenschaften und Bedeutung der Viren • spezielle Bedeutung der Viren zwischen belebter und unbelebter Natur erläutern • virale Infektionskrankheiten nennen • Lebenszyklen von Bakteriophagen und Retroviren erklären (z.B. anhand HIV) • globale Verbreitung und politische Lösungs-ansätze Seite 294 3 1.4 Pilze • allgemeine Merkmale, Vorkommen, Lebensweisen und Bedeutung beschreiben • Pilze als Destruenten, Symbionten und Parasiten • Vertreter der niederen und höheren Pilze • Mikroskopieren • wirtschaftliche Bedeutung 10 2. Genetik (Biologie) Die Lernenden können 6 2.1 Klassische Genetik • verschiedene Arten, wie ein Merkmal vererbt wird, erklären • die Darstellung eines Erbgangs interpretieren • Vererbungslehre nach Mendel • Genotyp / Phänotyp • Erbkrankheiten • Blutgruppenerbgänge 4 2.2 Molekulargenetik • den Aufbau der DNA und die Verschlüsselung des genetischen Codes erklären • erläutern, wie die genetische Information in ein Merkmal umgesetzt wird • die Gründe und mögliche Folgen von Mutationen in der DNA benennen • Bau der DNA • Genexpression • Replikation • Mutationen • ethische Aspekte • Vaterschaftstest 3. 20 1. Aufbau von Stoffen (Chemie) 10 1.1 Elektronenpaarbindung • die Elektronenpaarbindung erläutern • die Molekülgeometrie beschreiben • die Polaritäten von Bindungen erklären • die zwischenmolekularen Kräfte beschreiben • die Eigenschaften von molekularen Stoffen und von solchen mit Atomgittern erläutern • die Bedeutung der zwischen molekularen Kräfte im Alltag z.B. Siedepunkte, Mischbarkeiten • Duftstoffe 10 1.2 Ionenbindung • die Ionenbindung erläutern • die Ionenbildung erklären und die dazugehörigen Reaktionsgleichungen schreiben • geladene Atomverbände (mehratomige Ionen) • Ionengitter beschreiben und den Unterschied zu Molekülen erklären • Salzformeln herleiten • die Bedeutung der Eigenschaften von Salzen im Alltag • Salze im menschlichen Körper, in der Landwirt-schaft Seite 295 • das Lösen von Salzen beschreiben • Reaktionsgleichung der Lösereaktion schreiben • die Eigenschaften von Salzen anhand der Ionenbindung erläutern Seite 296 4. 4 3. Evolution (Biologie) Die Lernenden können 4 3. Evolution • die Entstehung der Vielfalt von Lebewesen • die Evolutionstheorie nach Darwin nachvollziehen • die Bedeutung und praktische Anwendung der Lebensvielfalt in unserer heutigen Welt • Evolutionstheorien • Mutation, Selektion und Rekombination • sexuelle vs. asexuelle Selektion • Züchtungen (z.B. Obstsorten, Hunderassen • Religion (Schöpfungslehre) 11 4. Biologie des Menschen (Biologie) 4 4.1 Systeme und Struktur des Menschen • den verschiedenen Systemen des menschlichen Organismus ihrer Hauptfunktion zuweisen und mit ausgewählten tierischen Organismen vergleichen • hierarchische Ebenen im System „Mensch“ erkennen und zuordnen • Zellen, Gewebetypen, Organe • Mikroskopieren • Fischsektion 7 4.2 Herz- und Kreislaufsystem • die wichtigsten Bestandteile des Blutes und ihre Funktionen nennen • den Weg des Blutes durch das Kreislaufsystem und das Herz beschreiben • die wichtigsten anatomischen Unterschiede zwischen Venen, Arterien und Kapillargefässen erfassen • den Zusammenhang zwischen Herzminutenvolumen, Blutdruck, Gasaustausch und Muskelarbeit analysieren • Blutwerte • Wirbeltierkreisläufe und deren Entwicklung im Vergleich zum Menschen • Blutdruck (Systole und Diastole), Puls • Anatomie und Funktion des Herzens • Herzinfarkt • Blutausstrich und Blutuntersuchung • Blutdruckmessung • Herzsektion 4. 2 1. Aufbau von Stoffen (Chemie) Seite 297 2 1.3 Metallbindung • die Metallbindung erläutern • die Eigenschaften von Metallen anhand der Metallbindung erklären • die Bedeutung der Eigenschaften von Metallen im Alltag: Verwendungszwecke (Leiter im Vergleich zu Isolatoren), technische Verarbeitung, Recycling 13 2. Chemische Reaktionen (Chemie) 5 2.1 Grundlagen • das allgemeine Prinzip chemischer Reaktionen • einfache chemische Gleichungen aufstellen • einfache stöchiometrische Berechnungen durchführen • sinnvoller Umgang mit Ressourcen • Medikamentendotati on 8 2.2 Säure-Base- Reaktionen • die Gleichung der Dissoziation von Säuren und Basen in wässriger Lösung aufstellen • das allgemeine Prinzip der Neutralisationsreaktionen erklären und die entsprechende chemische Gleichung aufstellen • Säure-Base-Reihe • Säuren und Basen in Haushalt und Technik • pH-Wert in Nahrung, Umwelt und Kosmetik • Säuren als Konservierungsmittel • Entkalken • pH-Wert der Blutes • Magensäure • Hyperventilieren • Zähne, Zahnbelag, Zahnpasta • Brausetablette (Funktion der Bestandteile) • Feuerlöscher Seite 298 5. 18 4. Biologie des Menschen (Biologie) 8 4.3 Ernährung, Verdauung und Ausscheidung • die Bedeutung von Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen in der Ernährung verstehen • Bau und Funktion des Verdauungsapparates erklären sowie die dabei beteiligten Organe • Stoffwechselstörungen und -Krankheiten verstehen • ausgewogene Ernährung • Kopfdarm und Rumpfdarm • Darmflora • ausgesuchte Krankheiten (z.B. Diabetes) • Ernährungstrends • Ernährungsstörungen (z.B. Magersucht) 7 4.4 Fortpflanzung • männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane benennen und ihre Funktion erklären • die Bildung der Spermien und der Ei-Follikel • den Ei- und Gebärmutterzyklus erklären • die hormonelle Regulation bei der männlichen und weiblichen Gametenbildung beschreiben • die Übertragung von Geschlechtskrankheiten und den Schutz davor erläutern • Meiose • weiblicher Zyklus • Verhütung • Verhütungsmittel und deren Wirkung • pränatale Diagnostik 3 4.5 Entwicklungsbiologie • die zentralen Mechanismen und Stadien der menschlichen Embryonalentwicklung aufzeigen • den Einfluss der Lebensweise auf die Entwicklung erkennen • die Geburt und den Geburtsvorgang • Schwangerschaftsstadien • Frühgeburten • Abtreibung (gesetzliche Regelung) 5. 18 2. Chemische Reaktionen (Chemie) 4 2.3 Säure-Base- Reaktionen (Fortsetzung) • die pH-Wert-Skala erklären • die wichtigsten Säuren und Basen aus dem Alltag nennen • die Reaktion der Indikatoren erklären • Säuren und Basen in Haushalt und Technik • pH-Wert in Nahrung, Umwelt und Kosmetik • Säuren als Konservierungsmittel (E-Nummern) • pH-Wert der Blutes • Magensäure • Hyperventilieren • Zähne, Zahnbelag, Zahnpasta Seite 299 • Entkalken • Brausetablette (Funktion der Bestandteile) • Feuerlöscher 14 2.4 Redoxreaktionen • das allgemeine Prinzip der Redoxreaktion • Redoxreaktionen (Elektronenbilanz, Spontaneität, Potentialdifferenz) analysieren und die entsprechende chemische Gleichung aufstellen • das Prinzip der Korrosion und die Wirkungsweise von Batterien und Akkumulatoren erklären • die Wirkungsweise von Opferanode und der Brennstoffzelle erklären • das Prinzip der Elektrolyse erklären • Redox-Reihe • Metallgewinnung • Korrosion in Haushalt und Technik • Aufbau von Batterie und Akkumulatoren • Brennstoffzelle • Elektrolytische Abscheidung von Metallen • ökonomische Konsequenzen der Korrosion • Überblick über Batterieformen • alternative Energieformen zu Batterien Seite 300 6. 11 4. Biologie des Menschen (Biologie) Die Lernenden können Aus den Teilgebieten 4.6 – 4.10 können im 6. Semester zwei frei gewählt werden. 5-6 4.6 Bewegungsapparat • die wichtigsten Teile des Skeletts benennen • Aufbau und Funktion der Skelettmuskulatur • die Funktionen der Gelenke beschreiben • die Reaktion des Muskels auf Trainingsbelastung beschreiben • schnelles vs. langsames Muskelgewebe • Muskelkater • Erkrankung der Skelettmuskulatur • Fehlhaltungen 5-6 4.7 Atmungssystem • Atmungsorgane und Atemmechanik beschreiben sowie die Ursachen und Folgen wichtiger Erkrankungen erläutern • Blutkreislauforgane und Herzpumpenmechanik • die Verknüpfung zwischen Atmung, Blutkreislauf und Muskelfunktion erläutern • Gasaustausch • Atemvolumina • Säure-Base-Haushalt • Erkrankungen der Atemorgane (z.B. Asthma) • Rauchen 5-6 4.8 Immunsystem • die Bedeutung des Immunsystems erläutern • die Organe des Immunsystems nennen sowie deren Funktion beschreiben • die Bedeutung von Impfung und Immunisierung erklären • humorale und zelluläre Abwehr • aktive und passive Schutzimpfung • ausgesuchte Krankheiten (z.B. HIV, Grippe) • Allergien • Autoimmunerkrankun gen • Impfpolitik 5-6 4.9 Sinnesorgane und Neurobiologie • die Funktion eines Sinnesorganes erklären • den Aufbau und die Funktionsweise unseres Nervensystems erklären • die Signalübertragung vom Reiz bis zur Handlung nachvollziehen • neurologische Phänomene experimentell erforschen • Seh-, Gehör-, Geruchs-, Tast- oder Geschmacksinn • vegetatives vs. somatisches Nervensystem • Bau von Nervenzellen • Drogen • Psychopharmaka 5-6 4.10 Ein Körperorgan nach Wahl • die wesentlichen Aufgaben, die das Organ vollbringt, erklären und die erworbenen • mögliche Beispiele der Organe sind: Seite 301 physiologischen und anatomischen Kenntnisse über die im System vorhandenen Organe • zwei Interaktionen zwischen dem gewählten Organ und anderen Systemen des Organismus o Leber o Niere o Gehirn 6. 7 3. Organische Chemie (Chemie) Die Lernenden können Aus den Teilgebieten 3 – 4.3 können im 6. Semester zwei frei gewählt werden. 7-11 3. Grundlagen • die Stoffgruppen der organischen Chemie beschreiben und die dazugehörigen funktionellen Gruppen zeichnen • die Konstitutionsformel von einfachen organischen Verbindungen interpretieren und die dazugehörige Valenzstrichformel zeichnen • die Verbrennungsgleichung von Kohlenwasserstoffen und Alkoholen aufstellen • Stoffgruppen aus dem Alltag kennenlernen • Kohlenwasserstoffe als Energieformen • Alkoholproblematik für die Gesellschaft • Zucker und Zuckerersatzstoffe, Süsskraft, Übergewicht • ökologische Konsequenzen der Erdölverarbeitung 4 4. Energetische und kinetische Aspekte von Reaktionen (Chemie) 2-3 4.1 Energieumsatz von Reaktionen • endotherm und exotherm verlaufende Reaktionen erkennen • die Energieerhaltung in chemischen Reaktionen erklären • Bedeutung 2. Hauptsatz der Thermodynamik 2 4.2 Geschwindigkeit von Reaktionen • den Einfluss verschiedener Parameter auf die Reaktionsgeschwindigkeit erläutern • Parameter kennenlernen, z.B. Konzentration, Temperatur, Zerteilungsgrad, Katalysator • Bedeutung für die chemische Industrie Seite 302 2-3 4.3 Katalyse • den Einfluss von Katalysatoren auf die chemische Reaktion erklären • Haber-Bosch-Verfahren • Bedeutung Ammoniakgewinnung auf die Düngergewinnung • Enzyme Seite 303 Fach Wirtschaftspsychologie (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) Grundlagen Nationaler Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität 0 0 0 0 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der Unterricht im Fach Psychologie vermittelt ein Orientierungswissen, das den Lernenden ermöglicht, exemplarisch anhand von einzelnen Themen ihr bereits vorhandenes psychologisches Vorwissen zu ergänzen, zu vertiefen, aber auch kritisch zu hinterfragen. Sie setzen sich mit dem Erleben und Verhalten des Menschen auseinander, d.h. mit individuellen und psychosozialen Prozessen im Alltag, in der Schule und im Berufsleben. Sie sollen verschiedene Wirkfaktoren kennen lernen, die einerseits das Erleben und Verhalten des Menschen beeinflussen oder sogar manipulieren. Diese neu erworbenen Kenntnisse sollen die Lernenden dazu befähigen, sich ein Stück weit von diesen Einflüssen emanzipieren zu können. Andererseits ist beabsichtigt, dass sie ein erstes Verständnis dafür gewinnen, dass und wie solche Techniken in einem für die Lebensgestaltung förderlichen Sinn von Nutzen sind. Zudem besteht ein Ziel darin, in Ansätzen die Einsicht in die Störanfälligkeit des Menschen in seinem Alltags- und Berufsleben zu vermitteln. Der Unterricht soll dazu beitragen, dass die Lernenden dabei die Fähigkeit entwickeln, menschliches Erleben und Verhalten im weitesten Sinn nicht eindimensional zu verstehen und zu beurteilen, sondern dazu, verschiedene Erklärungsansätze zuzulassen. Dazu gehört ebenso die Sensibilisierung für eine respektvolle Haltung gegenüber jedem Menschen mit seinen jeweils eigenen Kompetenzen und Entwicklungsmöglichkeiten. Seite 304 • Reflexive Fähigkeiten: sich in komplexen psychologischen Zusammenhängen mit Hilfe von erworbenen Begriffen, Modellen und Fragestellungen zurechtfinden und die äussere Realität in Ansätzen mit dem Menschen als handelndes und erlebendes Subjekt verknüpfen • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: sich mit Fragen des menschlichen Entwicklungspotentials auseinandersetzen, sowohl in Bezug allgemein auf den Menschen mit seinen begrenzten Ressourcen (z.B. in der Arbeitswelt) als auch auf die eigene Person; im Hinblick auf die weitere Karriere Wertschätzung für den Menschen als grundlegende Ressource entwickeln • Interessen: sich für die Vielfalt an möglichen menschlichen Lebens- und Erlebensweisen interessieren und diese mit mehrdimensionalen Erklärungsansätzen hinterfragen • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): verantwortungsvoll und kritisch mit Informations- und Kommunikations-Technologien umgehen Seite 305 5. 12 1. Einführung in die Psychologie 8 1.1. Gegenstand der Psychologie • die Wichtigkeit von psychologischen Alltagstheorien in ihren Funktionen erkennen • erläutern, womit sich das Fachgebiet Psychologie beschäftigt: Wahrnehmung, Denken, Emotion / Motivation und Verhalten im Kontext von Person und Umwelt / Situation • psychische Vorgänge im Alltag auf dem Hintergrund eines multikausalen Bedingungsgefüges beschreiben • Erwerb und Sicherung von Orientierungswissen in der individuellen und sozialen Lebensführung • Integratives Modell von Nolting und Paulus • Gemäss dem erlernten Modell mit Fallbeispielen die mehrdimensionale Betrachtungsweise erarbeiten Beispiele aus konkreten Lebenserfahrungen beiziehen Mit praktischen Beispielen aus Lebensbereichen verdeutlichen 4 1.2. Wirtschaftspsychologie • subjektives Erleben und Verhalten von Menschen im ökonomischen Umfeld und in sozialen Zusammenhängen in groben Zügen beschreiben und erläutern • Bisher erarbeitete Inhalte auf Beispiele im Alltags- und Arbeitsleben anwenden, z.B. in der Werbung, beim Kaufen und Verkaufen, bei Personalfragen, am Arbeitsplatz und im Zusammenhang mit der Arbeitstätigkeit Eigene Erfahrungen oder solche aus dem näheren sozialen Umfeld einbeziehen 5. 28 2. Ich und die anderen Die Lernenden können 10 2.1. Beeinflussung der Wahrnehmung und des Denkens • Vorteile und Gefahren von Schemata und Stereotypen benennen und anhand von Beispielen aus dem Alltag erläutern • Z.B. selbsterfüllende Prophezeiung, Geschlechtsstereotypen Die betrachteten Einflussarten kritisch in Bezug setzen zu Seite 306 • verschiedene Heuristiken nennen und an konkreten Beispielen erläutern • Strategien nennen, um sich vor der Beeinflussung von Heuristiken zu schützen • erläutern, was man unter kognitiver Dissonanz versteht und wie sie das alltägliche Erleben und Verhalten beeinflusst • erläutern, was man unter Einstellungen versteht und wie sie entstehen • an konkreten Beispielen erläutern, wie Menschen dazu gebracht werden können, ihre Einstellungen zu ändern und welche Abwehrstrategien sie zur Verfügung haben • Z.B. Reziprozitätsheuristik, „Teuer gleich gut“- Heuristik Einfache Szenarien werden entwickelt, wie Heuristiken in Werbung und Verkauf eingesetzt werden können. • Z.B. Reziprozitätsheuristik (Geschenke als Tricks umdefinieren) • Z.B. Lowballing-Technik, Strafen mit unzureichender Rechtfertigung, Benjamin- Franklin-Effekt • Z.B. Aufbau durch klassische Konditionierung • Z.B. Yale-Ansatz zur Einstellungsänderung, Elaborations- Wahrscheinlichkeits- Modell, furchterregende Botschaft Z.B. Einstellungsimpfung, „auf der Hut sein“ persönlichen Erfahrungen der Lernenden, insbesondere zu Erfahrungen aus Schule, Praktikum, Werbung und Verkauf Die Effekte mit eigenen Experimenten und Versuchen erfahrbar machen Seite 307 10 2.2. Verhalten in • Vorteile und Gefahren von Gruppenbildung nennen und an konkreten Beispielen aus dem Alltag erläutern • Techniken gegen ungünstige Effekte von Gruppenbildung aufzeigen • ausgewählte Führungsmodelle skizzieren und sie in Bezug zu eigenen Erfahrungen setzen • verschiedene Arten der Beeinflussung, die Konformitätsdruck erzeugen, nennen und deren Wirkungsweise anhand einfacher Beispiele aus dem persönlichen Alltag und der Wirtschaft erläutern sowie mögliche Chancen und Gefahren benennen • Verschiedene Vorteile sowie Gefahren von Gruppenbildung werden besprochen: z.B. Mobbing, »basking in reflected glory«, soziale Erleichterung, soziales Faulenzen, Gruppendenken, Deindividualisierung • Z.B. Kontakthypothese und deren Weiterentwicklung • Z.B. Great-Man-Theorie, Führungsstile nach Kurt Lewin, transaktionale und transformationale Führung • Z.B. normativer sozialer Einfluss (Experiment von Asch), informationaler sozialer Einfluss (Experiment von Sherif), Gehorsam gegenüber Autoritäten (Experiment von Milgram) Befragung von Führungsverantwortliche n über deren eigene Erfahrungen Die Effekte durch Film oder Textdokumente (die Welle, Experiment von Milgram, Judenverfolgung usw.) verdeutlichen 8 2.3. Verhalten gegenüber anderen • erläutern, was man unter prosozialem Verhalten versteht und welche Faktoren diesem Verhalten entgegenwirken • Z.B. Bystander-Effekt, pluralistische Ignoranz und Verantwortungsdiffusion, Geschlechtsunterschiede, Stadt vs. Land Kleine Experimente und Beobachtungsstudien durchführen Mögliche Verhaltensstrategien Seite 308 • anhand konkreter Beispiele aufzeigen, wie sich eine Person verhalten sollte, damit die Bereitschaft zu helfen erhöht wird • die zentralen Merkmale von Vorurteilen nennen und Vorurteile im Alltag erkennen • verschiedene Ansätze nennen, welche die Entstehung von Vorurteilen erklären, und Vorschläge entwickeln, wie diesen entgegen gewirkt werden kann • Z.B. Personen konkret ansprechen, Zivilcourage • Z.B. soziale Ungleichheit, Eigengruppe vs. Fremdgruppe, Erinnerungen an beeindruckende Fälle entwickeln, um das Gelernte sinnvoll im Alltag (bspw. Schule, Praktikum, Beruf) einzusetzen Seite 309 6. 18 3. Psychische Störungen und Gesundheit 8 3.1. Psychische Störungen • Kriterien für eine psychische Störung nennen und in groben Zügen abwägen • sich mit der Problematik der Norm, Etikettierung und Krankenrolle auseinandersetzen • einige psychische Störungen, die im Berufsalltag auftreten können, erkennen und benennen • Symptome und Ursachen psychischer Störungen beschreiben • einige Beispiele bestehender Behandlungsansätze nennen • Fallbeispiele mit besonderer Berücksichtigung von psychisch bedingten Einschränkungen im Alltags- und Arbeitsleben, sowie Leidensdruck und Gefährdung, erarbeiten • Z.B. anhaltende Stresssymptome (Aufmerksamkeit, Konzentration, emotionale Labilität und Suchtverhalten) und Burnout-Syndrom • Z.B. Depression, Schizophrenie, Angststörungen auf dem Hintergrund des biopsycho-sozialen Entstehungsmodells • Neben psychologischen Therapiemethoden auch Mit versicherungs- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen verbinden Gesundheitsökonomische Daten für die Erhellung der gesellschaftspolitischen Relevanz einbeziehen Mit vielfältigem Behandlungsangebot in Seite 310 3.2. Gesundheit • verschiedene Faktoren, welche die körperliche und psychische Gesundheit beeinflussen, erläutern • grundlegende stresspsychologische Erkenntnisse erläutern • das Phänomen Stress mit Fragen nach der Entstehung von Mobbing und Suchtverhalten in Beziehung setzen • verschiedene Umgangsformen mit Stress darstellen und diese in ausgewählten Beispielen anwenden medikamentöse Behandlungsformen und präventive Massnahmen • Z.B. SOC-Modell nach Antonovsky, in Verbindung mit Zufriedenheit am Arbeitsplatz • In ausgewählten Beispielen aus dem Alltag und der Arbeitswelt typische Wahrnehmungs- und Denkmuster sowie emotionales Missbefinden identifizieren und diese mit einzelnen Stressoren verbinden • Verschiedene Coping- Strategien mit den entsprechenden Ressourcen (z.B. Work- Life-Balance, Achtsamkeit) der Region bekannt machen Eigene Lebenserfahrungen einbeziehen 6. 12 4. Der Mensch als Ressource Seite 311 4.1. Menschenbilder 4.2. Personalauswahl • verschiedene psychologische Menschenbilder benennen und deren Konsequenzen für Schule, Beruf und Politik aufzeigen • verschiedene Arten von Personalauswahlverfahren nennen und anhand konkreter Beispiele deren Aufbau und Leitgedanken erläutern • für ihr Berufsleben relevante Kompetenzen benennen • verschiedene Techniken der Selbstdarstellung nennen, verstehen und anwenden • Z.B. Erbtheorie, Milieutheorie, Wechselwirkungsmodell, psychologische Schulen • Biographieorientierte Verfahren (z.B. biografisches Interview, Bewerbungsunterlagen); eigenschaftsorientierte Verfahren (z.B. Intelligenztests, Persönlichkeitstests); simulationsorientierte Verfahren (z.B. Arbeitsproben, Praktika und Probezeit, Assessment Center) • Die Lernenden erarbeiten sich im Unterricht einen für ihr zukünftiges Berufsfeld relevanten Kompetenzenkatalog • Z.B. „was sagt die Kleidung über uns aus“, „Stellenwert des ersten Eindrucks“, „adäquate Redensart“ Exkurse in Bereichen wie bspw.: Persönlichkeit, Intelligenz, Biographie/Entwicklung Befragen von Personalverantwortlichen , Durchführung von Tests Seite 312 Fach Physik (SOG-Flexibel Wahlpflichtfach) Grundlagen Physik als SOG-Flexibel-Fach gemäss Nationalem Lehrplan Berufsfachschule Kauffrau/Kaufmann EFZ Fokus SOG EFZ mit Berufsmaturität 0 0 0 0 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der Unterricht im Grundlagenfach Physik vermittelt einen Überblick über die experimentellen und theoretischen Methoden zur Erforschung der Natur. Er ermöglicht Einblicke in die technischen Anwendungen der Physik. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Naturphänomene und Prozesse der Technik mathematisch und sprachlich zu beschreiben. Sie lernen mit Modellvorstellungen umzugehen, in kausalen Zusammenhängen zu denken und Experimente zur Erkenntnisgewinnung einzusetzen. Der Unterricht vermittelt allgemeinbildende Aspekte und zeigt die Bedeutung von Physik und Technik für die moderne Gesellschaft auf. Schliesslich gibt der Unterricht auch Einblick in die historische Entwicklung des physikalischen Denkens. Seite 313 • Reflexive Fähigkeiten: Sachverhalte auf das Wesentliche reduzieren und mathematisch formalisieren; Grössenordnungen richtig abschätzen und Resultate auf Plausibilität prüfen • Sprachkompetenz: Sachverhalte verständlich formulieren und erklären; Gesetze und Diagramme als Kommunikationsmittel sinnvoll einsetzen; sich präzise in der Fachsprache ausdrücken Seite 314 5. 2 1. Grundlagen Die Lernenden können 1.1. Physikalische Grössen und Einheiten • zwischen Grösse und Einheit unterscheiden. • formale Lösungen erstellen, die nur von gegebenen Grössen abhängen. 18 2. Kräfte und Bewegung 2.1. Unbeschleunigte und beschleunigte Bewegung • Bewegungen mathematisch beschreiben. • gleichförmige Bewegung • gleichmässig beschleunigte Bewegung • freier Fall 2.2. s-t-, v-t- und a-t- Diagramme • Diagramme erstellen und interpretieren. 2.3. Kräfte, Masse und Beschleunigung • Kräfte als Vektoren graphisch darstellen. • für ein bestimmtes System Kräfte einzeichnen. • Systeme im Gleichgewicht • beschleunigte Systeme 5. 18 3. Arbeit, Energie und Leistung 3.1. Arbeit • verschiedene Arbeitsformen benennen und berechnen. • Hubarbeit • Beschleunigungsarbeit 3.2. Energie • Energieformen den entsprechenden Arbeitsformen zuordnen. • potentielle Energie • kinetische Energie 3.3. Leistung • die Leistung als Energiefluss erkennen. 3.4. Energieerhaltung • die Energieerhaltung in konkreten Situationen formulieren. 3.5. Wirkungsgrad • den Wirkungsgrad einer Maschine ermitteln. Seite 315 6. 8 4. Elektrizität Die Lernenden können 4.1. Ladung • die wichtigsten Begriffe definieren und Zusammenhänge zwischen diesen Grössen formulieren. 4.2. Eine Auswahl aus: Strom, Spannung, elektrischer Energie, elektrische Leistung, Ohm’scher Widerstand, Serien- und Parallelschaltung • einige dieser Begriffe definieren und die Zusammenhänge zwischen diesen Grössen qualitativ oder auch quantitativ erklären • Schaltungen aufbauen und ausmessen 6. 12* 5.* Wärmelehre Die Lernenden können 5.1. Temperatur • die Temp. als mittlere kin. Energie erkennen. 5.2. Wärme und Energie • Unterschiede/Gemeinsamkeiten dieser beiden Begriffe aufzeigen. 5.3. Aggregatszustände • die Zustände aufzählen und beschreiben. 5.4. Umwandlungswärme • Phasenübergänge mathematisch beschreiben und damit klimarelevante Aussagen machen. • die physikalischen Grundlagen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen erläutern. 6. 12* 6.* Technik, Physik im Alltag 6.1. Theoretische • ausgewählte Phänomene (z.B. der Kernphysik, Solarzellen, Windenergieanlagen, Akustik oder Optik) erklären. 6.2. Anwendungen • ausgewählte Zusammenhänge mathematisch formulieren. 6. 12* 7.* Neuere Physik Die Lernenden können 7.1. Theoretische • ausgewählte Zusammenhänge (z.B. der speziellen Relativitätstheorie, Quanten-, Astro- oder Teilchenphysik) erklären. Seite 316 7.2. Anwendungen • ausgewählte Zusammenhänge mathematisch formulieren. Bei den Themengebieten 5*, 6.* und 7.* soll eine Wahl getroffen werden Seite 317 Fach Sport Grundlagen Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung vom 17. Juni 2011, Stand am 1. September 2023 2 2 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der Sportunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und fördert die Lernenden in ihrer Körperwahrnehmung, Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem sozialen Verhalten. Er dient durch vielseitige Beanspruchung der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und verbessert das physische, psychische und soziale Wohlbefinden. Der Sportunterricht fördert die Beziehungs-, die Kommunikations-, Team-, Konflikt- und Leistungsfähigkeit – Eigenschaften, die im Berufsleben gefragt sind. Durch gezielte Haltungsschulung und Vermittlung von Kraft- und Ausdauertrainingsformen lernen die Studierenden einen Ausgleich zu ihrer sitzenden Tätigkeit zu schaffen. Der Sportunterricht erweitert die Bewegungserfahrung, das Bewegungslernen, stärkt die Leistungs- und Ausdrucksfähigkeit und ermöglicht intensives emotionales Erleben. Durch eine gezielte Auswahl von Sportarten lernen die Studierenden Möglichkeiten kennen, wie sie sich lebenslang sportlich betätigen können und erfahren dadurch einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst. Der Sportunterricht prägt mit umfassenden Anlässen die Schulkultur mit. Seite 318 • Sozialkompetenz: Sich in ein Team integrieren und eine unterstützende oder tragende Rolle übernehmen. Sich gegenüber anderen fair verhalten. Kommunikation und Kooperation in der Gruppe, rivalisierende Auseinandersetzung im Wettkampf, Konflikte lösen können. Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Leistungsgrenzen erfahren, akzeptieren und steigern. • Reflexive Fähigkeiten: Die sportliche Leistungsfähigkeit als Teil der Gesundheit und des Wohlbefindens erkennen und verinnerlichen. • Den eigenen Körper in Bewegungssituationen einschätzen. Erkennen eigener Wirksamkeit, aber auch der Grenzen der eigenen Kompetenzen/des eigenen Verhaltens. • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Verantwortungsvolles sportliches Handeln entwickeln, der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst Sorge tragen. Den Wert der Natur als Ort für sportliche Betätigung erkennen und sich rücksichtsvoll verhalten. • Interessen: Gesunde Lebenshaltung erlernen, erfahren und erleben (nicht nur wissen/kennen) und dadurch physisch und psychisch gesund bleiben, um dem Druck und den Belastungen des (Berufs-)Alltags standhalten zu können. Sich selbst als ganzheitliches Wesen (Körper, Seele, Geist) bewusst sein und eine positive Einstellung zum eigenen Körper haben. Bewegung, Sport und Spiel als Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens wahrnehmen. Veränderungen, Tendenzen und Neuerungen verfolgen. • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Den korrekten Umgang mit technischen Hilfsmitteln beherrschen, Digitale Medien zur Bewegungsanalyse einsetzen können. Seite 319 Der Sportunterricht besteht aus den folgenden 6 Lerngebieten: • Spielen • Leichtathletik • Geräteturnen • Fitness • Bewegung gestalten und Rhythmisieren • Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten (sofern Hallenbad verfügbar) Jeweils im ersten Semester pro Schuljahr werden daraus mindestens zwei Lerngebiete behandelt, im darauffolgenden Semester mindestens zwei weitere. 1. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.1. Spielsportarten 1.2 ergänzende Spielsportarten (Trendsportarten) • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer von sechs vorgegebenen Spielsportarten • die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln im Spiel anwenden. • Mögliche Spielsportarten: Basket-, Volley-, Hand-, Fussball, Unihockey, Badminton • Mögliche Trendsportarten: Baseball, Ultimate, Intercrosse, Tchoukball, Smolball, Touchrugby, usw. Spielprüfung 1. 6 2. Leichtathletik Die Lernenden können 6 2.1 Laufen, Werfen, Springen • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer Disziplin die Fertigkeiten praktisch • Mögliche Bereiche: Laufen, Werfen, Springen Seite 320 1. 8 3. Geräteturnen Die Lernenden können 8 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus mindestens einem vorgegebenen Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen. Balancieren, Drehen, Schwingen 1. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.1 Ausdauer 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen fördern und ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich verstehen. • Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen fördern. • Dauerlauf • Vermittlung der Trainingsgrundsätze • Gesundheitsorientiertes Basisprogramm im Bereich von Kraft und Beweglichkeit Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 1. 2 5. Bewegung gestalten und Rhythmisieren 2 5.1 Rhythmische Bewegungsabfolge • Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. • Bewegungsmuster reproduzieren (mit/ohne Hilfsmittel) • Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 1. 5 6. Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten Nach Möglichkeit ein Thema aus den folgenden Bereichen: Seite 321 6.1 Schwimmtechniken 6.2 Distanzschwimmen 6.3 Wasserspringen 6.4 Schwimmsportart • eine der vier vorgegebenen Schwimmtechniken demonstrieren. • ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • Sprünge mit Eintauchen fusswärts und kopfwärts demonstrieren. • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. • Crawl, Brustgleichschlag, Rückencrawl oder Delphin • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wassergymnastik, Rettungsschwimmen Seite 322 2. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.1. Spielsportarten 1.2. Ergänzende Spielsportarten (Trendsportarten) • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln in einer weiteren Trendsportart • Mögliche Spielsportarten: Basket-, Volley-, Hand-, Fussball, Unihockey, Badminton • Mögliche Trendsportarten: Baseball, Ultimate, Intercrosse, Tchoukball, Smolball, Touchrugby, usw Spielprüfung 2. 8 2. Leichtathletik Die Lernenden können 8 2.1 Laufen, Werfen, Springen • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, Werfen, Springen 2. 6 3. Geräteturnen Die Lernenden können 6 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus mindestens einem weiteren vorgegebenen Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen. Balancieren, Drehen, Schwingen 2. 5 4. Fitness Die Lernenden können Seite 323 4.1 Ausdauer 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen weiterentwickeln und ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich verstehen und praktisch anwenden. • Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen weiterentwickeln. • Dauerlauf • Vermittlung der Trainingsgrundsätze • Gesundheitsorientiertes Basisprogramm im Bereich von Kraft und Beweglichkeit Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 2. 2 5. Bewegung gestalten und Rhythmisieren 2 5.1 Rhythmische Bewegungsabfolge • Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. • Einfache Bewegungsformen (Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz) AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 2. 5 6. Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten Nach Möglichkeit ein weiteres Thema aus den folgenden Bereichen: 6.1 Schwimmtechniken 6.2 Distanzschwimmen 6.3 Wasserspringen • eine weitere der vier vorgegebenen Schwimmtechniken demonstrieren. • ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und kopfwärts demonstrieren. • Crawl, Brustgleichschlag, Rückencrawl oder Delphin • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, Seite 324 6.4 Schwimmsportart • ihr Bewegungsrepertoire und Know-How im Wasser erweitern. 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wassergymnastik, Rettungsschwimmen Seite 325 3. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.1. Spielsportarten 1.2. Ergänzende Spielsportarten (Trendsportarten) • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und anwenden. • Mögliche Spielsportarten: Basket-, Volley-, Hand-, Fussball, Unihockey, Badminton • Mögliche Trendsportarten: Baseball, Ultimate, Intercrosse, Tchoukball, Smolball, Touchrugby, usw. Spielprüfung 3. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, Springen • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, Werfen, Springen 3. 7 3. Geräteturnen Die Lernenden können 7 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. Balancieren, Drehen, Schwingen 3. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.1 Ausdauer 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich anwenden. • ihre Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein • pulsanalysierendes Training • selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Seite 326 gesundheitsorientiertes Basisprogramm Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 3. 2 5. Bewegung gestalten und Rhythmisieren 2 5.1 Rhythmische Bewegungsabfolge • ihr Bewegungsrepertoire zu Musik vertiefen. • Rhythmische Bewegungsfolge gestalten • Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 3. 5 6. Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten Nach Möglichkeit ein weiteres Thema aus den folgenden Bereichen: 6.1 Schwimmtechniken 6.2 Distanzschwimmen 6.3 Wasserspringen 6.4 Schwimmsportart • eine weitere der vier vorgegebenen Schwimmtechniken demonstrieren. • ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und kopfwärts demonstrieren. • Crawl, Brustgleichschlag, Rückencrawl oder Delphin • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Seite 327 • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Tauchen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wassergymnastik, Rettungsschwimmen Seite 328 4. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.1. Spielsportarten 1.2. Ergänzende Spielsportarten (Trendsportarten) • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und • Mögliche Spielsportarten: Basket-, Volley-, Hand-, Fussball, Unihockey, Badminton • Mögliche Trendsportarten: Baseball, Ultimate, Intercrosse, Tchoukball, Smolball, Touchrugby, usw. Spielprüfung 4. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, Springen • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, Werfen, Springen 4. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können 5 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. Balancieren, Drehen, Schwingen 4. 7 4. Fitness Die Lernenden können Seite 329 4.1 Ausdauer 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich • ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes Basisprogramm • pulsanalysierendes Training • selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 4. 2 5. Bewegung gestalten und Rhythmisieren 2 5.1 Rhythmische Bewegungsabfolge • ihr Bewegungsrepertoire zu Musik erweitern und verbessern. • Rhythmische Bewegungsfolge gestalten • Choreographie in Kleingruppen erarbeiten • Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 4. 5 6. Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten Nach Möglichkeit ein weiteres Thema aus den folgenden Bereichen: 6.1 Schwimmtechniken 6.2 Distanzschwimmen • eine weitere der vier vorgegebenen Schwimmtechniken demonstrieren. • ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. • Crawl, Brustgleichschlag, Rückencrawl oder Delphin • Distanzschwimmen Seite 330 6.3 Wasserspringen 6.4 Schwimmsportart • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und kopfwärts demonstrieren. • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wassergymnastik, Rettungsschwimmen Seite 331 5. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.3. Spielsportarten 1.4. Ergänzende Spielsportarten (Trendsportarten) • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und • Mögliche Spielsportarten: Basket-, Volley-, Hand-, Fussball, Unihockey, Badminton • Mögliche Trendsportarten: Baseball, Ultimate, Intercrosse, Tchoukball, Smolball, Touchrugby, usw. Spielprüfung 5. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, Springen • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, Werfen, Springen 5. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können 5 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. Balancieren, Drehen, Schwingen Seite 332 5. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.1 Ausdauer 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich • ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes Basisprogramm • pulsanalysierendes Training • selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 5. 2 5. Bewegung gestalten und Rhythmisieren 2 5.1 Rhythmische Bewegungsabfolge • ihr Bewegungsrepertoire zu Musik ergänzen und weiter verbessern. • Rhythmische Bewegungsfolge gestalten • Choreographie in Kleingruppen erarbeiten • Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 5. 5 6. Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten Nach Möglichkeit ein weiteres Thema aus den folgenden Bereichen: 6.1 Schwimmtechniken • eine weitere der vier vorgegebenen Schwimmtechniken demonstrieren. • Crawl, Brustgleichschlag, Rückencrawl oder Delphin Seite 333 5 6.2 Distanzschwimmen 6.3 Wasserspringen 6.4 Schwimmsportart • ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und kopfwärts demonstrieren. • ihr Bewegungsrepertoire und Know-How im Wasser erweitern. • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wassergymnastik, Rettungsschwimmen Seite 334 Der Sportunterricht im 6. Semester an der Alten Kantonsschule Aarau: Es soll eine Wahl aus den 6 Lerngebieten getroffen werden. • Der Unterricht ist teilweise koedukativ und abteilungsübergreifend (Sporttagteambildung und Sporttagvorbereitung). • Der Unterricht wird insgesamt in 2 Unterrichtseinheiten aufgeteilt. Der Sportunterricht im 6. Semester an der Kantonsschule Baden: • Der Unterricht findet als Wahlsport statt. • Der Unterricht ist koedukativ und abteilungsübergreifend. • Der Unterricht wird insgesamt in 2 Kurse (Unterrichtseinheiten) aufgeteilt. • Pro Kurs werden parallel mehrere Themen angeboten. • Die Lernenden wählen aus vorgegeben Inhalten nach ihren Interessen bestimmte Sportarten aus. Aus den 6 Lerngebieten werden 2 Lerngebiete ausgewählt: 6. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.1. Nach Möglichkeit Spielsportarten 1.2. Ergänzende Spielsportarten (Trendsportarten) und Outdoorsportarten • im ausgewählten Sportspiel ihre spielspezifischen Fertigkeiten verbessern. • in spezifischen Spielsituationen individuell- und kollektivtaktisch angemessen handeln. • anhand ihrer Fähigkeiten die verlangten technischen und taktischen Kompetenzen anwenden und zu einem gelungenen Spielerlebnis beitragen. • Schwerpunkte aus den folgenden Spielsportarten: Basketball, Handball, Futsal / Fussball, Volleyball, Unihockey, Badminton • ein Spiel aus den bereits Erworbenen vertiefen: Baseball, Ultimate, Intercrosse, Tchoukball, Smolball, Touchrugby oder weitere Spielprüfung Seite 335 Outdoorsportarten Eishockey, Curling, Rudern usw. 6. 10 2. Leichtathletik Die Lernenden können 10 2.1 Nach Möglichkeit Laufen, Werfen, Springen • die disziplinspezifischen Fertigkeiten unter Wettkampfbedingungen differenziert • Mehrkampf aus folgenden Bereichen: Laufen, Werfen, Springen 6. 10 3. Geräteturnen und Klettern 3.1 Nach Möglichkeit Balancieren, Drehen, Schwingen 3.2 Nach Möglichkeit Klettern • einzelne Elemente zu einer Verbindung zusammenstellen. • Bewegungsaufgaben situationsangepasst lösen. • sich gegenseitig korrekt sichern und die Grundtechniken des Sportkletterns anwenden. • folgende Bereiche: Geräteturnen, Parkour • Einführung Sportklettern (indoor) 6. 10 4. Fitness Die Lernenden können 5.1 Nach Möglichkeit Ausdauer 5.2 Nach Möglichkeit Kraft und Beweglichkeit • Grundlagenausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen trainieren und erhalten. • Schwerpunkte in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit setzen • Kräftigungsübungen im Kraftraum Seite 336 • Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht und an Krafttrainingsgeräten korrekt ausführen. • das Beweglichkeitstraining selbständig und korrekt anwenden. • Beweglichkeitstraining allgemein und sportartenspezifisch 6. 10 5. Bewegung gestalten und Rhythmisieren 6.1 Nach Möglichkeit weiterführende, fortgeschrittene Tanzschritte und/oder Bewegungsformen 6.2 Nach Möglichkeit vorgegebene, weiterführende Bewegungsfolgen mit oder ohne Requisiten • in verschiedenen Raum- und Bewegungsebenen (Spiegelungen, zeitlich versetzt) gestaltend arbeiten. • ein vorgegebenes Bewegungsmuster mit oder ohne Requisiten in Kraft, Raum und Zeit variierend gestalten. • Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz 6. 10 6. Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten 6.1 Nach Möglichkeit weitere Schwimmstile oder Sprünge 6.2 Nach Möglichkeit ergänzende Wassersportarten wie Wasserball, Tauchen, • ihre Bewegungserfahrungen in den bekannten Schwimmstilen und im Wasserspringen erweitern und vertiefen. • Ihr Bewegungsrepertoire auf die ergänzenden Wassersportarten übertragen. • Crawl, Brustgleichschlag, Rückencrawl oder Delphin • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Seite 337 Synchronschwimmen, Rettungsschwimmen Synchronschwimmen, Wasserball, Wassergymnastik, Rettungsschwimmen Seite 338 Fach IDAF / IDPA Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März - Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität 2025 Teile des Berufsmaturitätsunterrichts und der Lernstunden sind dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es umfasst das interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Die entsprechenden Lektionen und Projekte verteilen sich wie folgt auf die Ausrichtungen der Berufsmaturität: Zwei IDAF- Projekte Zwei IDAF- Projekte 2 Lektionen (IDPA) Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu präsentieren. Sie erweitern ihr disziplinäres Wissen und Können, setzen es in Relation und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in Zusammenhängen und Systemen zu denken, wissenschaftlich zu schreiben, zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team oder allein zu arbeiten. Begleitend zu ihrem Erarbeitungsprozess üben sich die Lernenden in der kritischen Reflexion und Diskussion. Ausschlaggebend für den Gesamterfolg von interdisziplinärem Arbeiten (IDAF und IDPA) ist, ob Erkenntnisse, Denkweisen und Methoden aus zwei oder mehreren Fächern so integriert werden, dass der Kompetenz- und Erkenntnisgewinn die Möglichkeiten eines Einzelfaches übersteigt. Eine sachkundige und unterstützende Betreuung durch die Lehrpersonen ist für den Kompetenzzuwachs der Lernenden sowie für die Qualität von IDAF und IDPA unabdingbar. IDAF und IDPA bereiten die Lernenden auf die Bewältigung komplexer Aufgaben und selbstständiger Arbeiten auf Fachhochschulstufe vor. Seite 339 Die Lernenden werden im Rahmen von IDAF und IDPA in den folgenden überfachlichen Kompetenzen gefördert: • Transferleistungen (Wissenstransfer): Wissen, Konzepte, Modelle, Verfahrenswissen auf Bereichen der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft etc. übertragen; neue Inhalte mit Erlerntem verknüpfen • Methodisches Vorgehen: Lernstrategien kennen und anwenden können; sich in ein Thema einarbeiten; eine Fragestellung, Hypothese oder Gestaltungsidee formulieren; disziplinäres Wissen und Können zur Problemlösung nutzen; geeignete methodische Vorgehensweisen für die Untersuchung und Gestaltung anwenden oder entwickeln • Planung und Durchführung von Projekten (Selbstorganisation): konzeptionell denken; ein Projekt in Grundzügen skizzieren; die Arbeit nach einem Zeitplan strukturieren; selbstständig und selbstverantwortlich auf ein Ziel hinarbeiten; den Erarbeitungsprozess und insbesondere die verwendeten Methoden kritisch reflektieren • Kommunikation und Präsentation: die Ergebnisse strukturieren und in geeigneter Form festhalten; die Ergebnisse und ihre Erarbeitung (Hypothese / Fragestellung und Arbeitsschritte) vor Publikum präsentieren und kommentieren bzw. in der Diskussion kritisch hinterfragen • Sprachkompetenz: wissenschaftliche Texte verstehen und wissenschaftlich schreiben, sich fachlich korrekt und mit differenziertem Wortschatz ausdrücken • IKT und künstliche Intelligenz (KI): zeitgemässe IKT-Anwendungen nutzen; KI-Anwendungen kennenlernen; sich einen kritischen Umgang mit KI aneignen; Resultate aus KI-Anwendungen sinnvoll einbinden • Informationssuche: verschiedenartige Quellen auswählen, überprüfen, bewerten und reflektiert nutzen; lesen und verstehen von anspruchsvollen Texten; sich mit dem Stand der wissenschaftlichen und künstlerischen Welt auseinandersetzen; Gewährspersonen befragen; das Ergebnis von Recherchen im geeigneten Medium festhalten; Quellen korrekt zitieren und KI (z.B. Prompts offenlegen) angeben; Quellenverzeichnis korrekt erstellen • Sozialkompetenz: im Falle von Teamarbeit die Verantwortlichkeiten im Team festlegen, sachorientiert zusammenarbeiten, eigene Stärken einbringen sowie mit Widerständen und Konflikten umgehen; mit den Betreuungspersonen konstruktiv zusammenarbeiten, Vereinbarungen mit ihnen einhalten und Unterstützung bei ihnen holen, wenn sie nötig ist • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: die eigenen und fremden Werte und Haltungen kritisch reflektieren; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; sich an einem konkreten Fall mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinandersetzen; gemeinsame Vorstellungen über die Gestaltung der Zukunft entwickeln • Kreative Betätigung: innovative Ideen und Konzepte entwickeln, ausprobieren und begründen können; mutig mit Medien, Methoden und Prozessen experimentieren; originelle und kreative Eigenleistungen und Produkte anstreben; sich mit Kriterien für Kreativität und Originalität auseinandersetzen Diese überfachlichen Kompetenzen werden im interdisziplinären Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) erworben und in der interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) eingesetzt. Sie ergänzen die fachlichen Kompetenzen, die in den verschiedenen Beiträgen der Lernenden zum IDAF sowie in der IDPA zum Zuge kommen und die hier nicht weiter ausgeführt werden. Die überfachlichen Kompetenzen werden soweit überprüft, als sie beobachtbar und mit Kriterien bewertbar sind. Seite 340 4. IDAF-Elemente Es werden vier IDAF-Module bearbeitet, woran insgesamt sechs BM-Fächer beteiligt sind. Die Schulen bestimmen in einem separaten Reglement, welche Fächer in welchem Semester an den IDAF beteiligt sind. Den Ablauf der IDPA und die beteiligten Fächer bestimmen die Schulen ebenfalls in einem separaten Reglement. Seite 341 Anhang zum Lehrplan: in den Berufsmaturitätsfächern vermittelte Handlungskompetenzen Grundlagen Bildungsplan Kauffrau / Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung vom 16. August 2021 (BiPla Kauffrau / Kaufmann SOG) Ausführungsbestimmungen SKKAB Schlussprüfung 8. Semester EFZ Schriftliche und mündliche Prüfungen, Einbezug in Abschlusszertifikat EFZ Die Handlungskompetenzen für das EFZ werden in den Fächern Technologie und Kommunikation, Projekte und Prozesse sowie Projektmanagement und Kommunikation unterrichtet. Ausgenommen sind die folgenden Handlungskompetenzen für das EFZ, die in den folgenden Berufsmaturitätsfächern unterrichtet werden: HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität b1.bs2a: Sie kommunizieren in der regionalen Landessprache und in einer Fremdsprache (Niveau B1). (K3) Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch b2.bs2a Sie erläutern die Anliegen der verschiedenen Anspruchsgruppen in einem betrieblichen Prozess. (K2) b2.bs2b Sie identifizieren Schnittstellen, Abhängigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten in einem betrieblichen Prozess. (K4) b2.bs2c Sie leiten aus Bedürfnissen von Anspruchsgruppen im kaufmännischen Bereich zweckmässige Aufgaben ab. (K4) b2.bs4a Sie kommunizieren anspruchsvolle technische und fachliche Inhalte in Informationen für verschiedene Anspruchsgruppen zielgruppengerecht, auch in einer Fremdsprache (Niveau B1). (K3) Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch b2.bs5a Sie erläutern die Rolle von normativen und strategischen Zielen für eine Unternehmung. (K2) b3.bs1a Sie beschreiben grundlegende gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen (volkswirtschaftliche Zusammenhänge, marktwirtschaftliche Prinzipien, konjunkturelle Entwicklung, Wirtschafts-, Geld- und Finanzpolitik, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik). (K2) Seite 342 HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität b3.bs1b Sie identifizieren in aktuellen wirtschaftlichen Fachthemen Aspekte und Themen der Ethik, Moral, Technologie, Ökologie, Nachhaltigkeit sowie des Rechts und bringen diese in wirtschaftliche Fachdiskussionen ein. (K3) b3.bs4a Sie beurteilen die Auswirkungen wirtschaftlicher und wirtschaftspolitischer Entwicklungen auf ein Unternehmen. (K4) b5.bs1a Sie erläutern grundlegende Ursachen, Merkmale und Auswirkungen von unternehmensbezogenen Veränderungsprozessen. (K2) b5.bs2a Sie recherchieren aktuelle Entwicklungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich und reflektieren Auswirkungen auf Betrieb und Arbeitsbereich. (K4) b5.bs2b Sie erläutern organisatorische Veränderungsmöglichkeiten im betrieblichen Bereich kritisch. (K2) b5.bs2c Sie leiten von unternehmens- und betriebsbezogenen Veränderungsprozessen Auswirkungen auf kaufmännische Tätigkeiten ab. (K4) b5.bs4a Sie reflektieren charakteristische Vorgehensweisen im persönlichen Umgang mit Veränderungen in einem Betrieb. (K4) Grundlagenfach Deutsch c1.bs1a: Sie stellen die Grundlagen der Arbeitsorganisation dar. (K2) Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht c1.bs1e: Sie erstellen zweckmässige Aufbauorganisationen mit gängigen Anwendungsprogrammen. (K3) c1.bs5a Sie analysieren die Umweltbelastung einer Veranstaltung und leiten geeignete Massnahmen zur Reduktion der Belastung ab. (K4) c2.bs5a Sie erklären die Elemente des Lehrvertrags sowie die Rechte und die Pflichten der Vertragsparteien. (K2) c2.bs5b Sie erläutern die zentralen Elemente von anderen gängigen Verträgen (Einzelarbeitsvertrag, Fahrniskauf, Einfacher Auftrag, Mietvertrag, Darlehensvertrag, Einfache Gesellschaft, Werkvertrag und Leasing) und weiteren rechtlichen Grundlagen. (K2) c2.bs5c Sie erläutern den Aufbau und die Sprache von personalbezogenen Dokumenten. (K2) Seite 343 HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität c2.bs5d Sie definieren für gängige administrative und personalbezogene Dokumente die wesentlichen Inhalte. (K3) c3.bs1a Sie beschreiben die typischen Leistungserstellungsprozesse eines Unternehmens. (K2) c4.bs2b Sie kommunizieren mündlich und schriftlich in der regionalen Landessprache sowie in einer Fremdsprache mit betriebsinternen und externen Anspruchs-gruppen (Niveau B1). (K3) Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch c4.bs6a Sie beschreiben die wichtigsten Merkmale von Marketingstrategien und -aktivitäten. (K2) c5.bs1a Sie erläutern die grundlegenden Funktionen des finanziellen und des betrieblichen Rechnungswesens. (K2) c5.bs1b Sie zeigen den Aufbau einer Erfolgsrechnung und einer Bilanz auf. (K2) Schwerpunktfach Finanz- und Rechnungswesen c5.bs1c Sie erläutern Funktion und Ablauf von Zwischen- und Jahresabschluss. c5.bs1d Sie erstellen Budgets, Abrechnungen, Aufstellungen und Kalkulationen über Aufwand und Ertrag und leiten Handlungsempfehlungen ab. (K4) c6.bs1a Sie erläutern die grundlegenden Elemente und Zusammenhänge im Rechnungswesen (Erfolgsrechnung, Bilanz, Ertrag und Aufwand, Hilfsbücher (Kreditoren, Debitoren), Anlagewesen, Liquidität, Deckungsbeitragsrechnung, Betriebsabrechnungsbogen) unter Berücksichtigung der relevanten rechtlichen Vorgaben. (K2) c6.bs1b Sie wenden die grundlegenden Elemente des Rechnungswesens (Erfolgsrechnung, Bilanz, Ertrag, Aufwand, Hilfsbücher, Deckungsbeitragsrechnung) an. (K3) c6.bs1c Sie verbuchen Geschäftsfälle entsprechend den relevanten rechtlichen Vorgaben. (K3) c6.bs2a Sie beschreiben die zentralen Merkmale einer Lohnbuchhaltung inklusive der Sozialabgaben korrekt. (K2) c6.bs2b Sie erklären den Aufbau einer Lohnabrechnung und einer Lohndeklaration. (K2) Seite 344 HKB-Nr. und HKB-Ziel Fach der Berufsmaturität c6.bs3a Sie erläutern die grundlegenden Prinzipien beim Jahresabschluss im finanziellen Rechnungswesen. (K2) d1.bs5a Sie deuten nonverbale Signale. (K3) Grundlagenfach Deutsch d1.bs8a Sie kommunizieren in der regionalen Landessprache und in einer Fremdsprache (Niveau B1). (K3) Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch d2.bs2a Sie leiten Gespräche mithilfe gängiger Fragetechniken. (K3) Grundlagenfach Deutsch d2.bs2b Sie hören aktiv zu. (K3) Grundlagenfach Deutsch d2.bs3a Sie setzen die zentralen Elemente einer wertschätzenden Kommunikation um. (K3) Grundlagenfach Deutsch d2.bs3b Sie setzen wichtige Faktoren für den Vertrauensaufbau um. (K3) Grundlagenfach Deutsch d2.bs6a Sie setzen Argumentationstechniken ein. (K3) Grundlagenfach Deutsch d2.bs7a Sie kommunizieren in der regionalen Landessprache und in einer Fremdsprache (Niveau B1). (K3) Grundlagenfächer Deutsch, Französisch, Englisch

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