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Verordnung über Wasser, Boden und Abfall

Solothurn · 712.16 · ordinance

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Contents: 52 provisions
  1. § 1
  2. § 2
  3. § 3
  4. § 4
  5. § 5
  6. § 6
  7. § 7
  8. § 8
  9. § 9
  10. § 10
  11. § 11
  12. § 12
  13. § 13
  14. § 14 (§ 73 Abs. 2 GWBA)
  15. § 15
  16. § 16
  17. § 17
  18. § 18
  19. § 19
  20. § 20
  21. § 21
  22. § 22
  23. § 23
  24. § 24
  25. § 25 (§ 89 GWBA)
  26. § 26
  27. § 27
  28. § 28
  29. § 29
  30. § 30
  31. § 31
  32. § 32
  33. § 33
  34. § 34
  35. § 35
  36. § 36
  37. § 37
  38. § 38
  39. § 39
  40. § 40
  41. § 41
  42. § 42
  43. § 43
  44. § 44 Buchstaben a und e die nachfolgenden.*
  45. § 45 dem Regierungsrat.*
  46. § 46
  47. § 47
  48. § 48
  49. § 49
  50. § 50
  51. § 51
  52. § 52

52 provisions

§ 41

Zweck und Satz von Beiträgen nach § 165 Absatz 1 Buchstabe a GWBA 1 Gestützt auf § 165 Absatz 1 Buchstabe a GWBA können Beiträge gewährt werden: a) an die technische und organisatorische Planung neu gebildeter oder bestehender Träger, welche Aufgaben der Siedlungswasserwirtschaft für grössere Regionen wahrnehmen (§ 103 GWBA); b) an die Erstellung oder Erweiterung von Anlagen der Siedlungswasserwirtschaft von Trägern im Sinne von Buchstabe a, soweit diese Anlagen der Bildung von grösseren Regionen dienen (§ 103 GWBA); c) an die Aufwendungen der Träger der Wasserversorgung in Erfüllung der Aufgaben nach § 84 Absatz 2 GWBA. 2 Der Beitragssatz beträgt maximal 35 %. Basis der Beitragsberechnung bilden die erforderlichen Gesamtkosten.

§ 42

… 7.2. Vollzug

§ 43

Massgebliche Bestimmungen 1 Für Beiträge nach § 165 Absatz 1 Buchstabe b GWBA1) gelten die Vollzugsbestimmungen der kantonalen Energiegesetzgebung2), für solche nach

§ 44 Buchstaben a und e die nachfolgenden.*

Zuständigkeiten 1 Beitragsgesuche sind beim Amt einzureichen. 2 Beiträge bis zu 100'000 Franken spricht das Departement, höhere der Regierungsrat. Die Ablehnung von Beitragsgesuchen obliegt

§ 45 dem Regierungsrat.*

Zeitpunkt des Beitragsgesuches 1 Das Gesuch ist zu stellen, bevor das Gegenstand bildende Vorhaben an die Hand genommen wird. Späteren Gesuchen kann nicht entsprochen werden. 2 Bei Vorhaben, welche den Bau von Anlagen mit umfassen, entfällt die Beitragsberechtigung nur für die Planungskosten, wenn das Gesuch noch vor Baubeginn gestellt wird. 3 Nicht nachteilig wirken vorgezogene Planungsvorkehren, die für die Dokumentation des Gesuches unerlässlich sind. 1) BGS 712.15. 2) BGS 941. 4 In begründeten Ausnahmefällen kann das Departement dem vorzeitigen Planungs- oder Baubeginn zustimmen.* 5 Sind nach § 41 Absatz 1 Buchstaben a oder b potentiell beitragsberechtigte Massnahmen aus der Sicht einer zweckmässigen Siedlungswasserwirtschaft angezeigt und dringlich, kann der Regierungsrat bereits für das Stellen des hinreichend dokumentierten Beitragsgesuches Frist ansetzen, verbunden mit der Androhung, dass einem späteren Gesuch nicht mehr entsprochen wird.*

§ 46

Auszahlung der Beiträge 1 Entsprechend dem Fortschritt der Arbeiten können Abschlagszahlungen geleistet werden. 2 Die Schlusszahlung erfolgt gestützt auf die vom Amt genehmigte Schlussabrechnung.

§ 47

Verfall 1 Zugesicherte Beiträge verfallen, wenn mit den geförderten Arbeiten nicht innert zwei Jahren begonnen wird; desgleichen, wenn die rechtzeitig aufgenommenen Arbeiten nicht binnen zumutbarer Frist abgeschlossen werden. 2 Die Zahlung oder Schlusszahlung verfällt, wenn die Schlussabrechnung nicht innert eines Jahres seit Abschluss der Arbeiten eingereicht wird. 3 In beiden Fällen kann das Amt auf Gesuch hin eine angemessene Fristverlängerung gewähren, wenn besondere Umstände dies rechtfertigen.

§ 48

Rückforderung 1 Das Departement fordert bezogene Beiträge zurück, wenn die Anlage oder Einrichtung ihrem Zweck entfremdet wird, wenn Beitragsbedingungen ausfallen respektive eintreten oder wenn verfügte Auflagen nicht eingehalten werden. 2 Rückforderungsansprüche verjähren mit Ablauf eines Jahres, nachdem das Departement davon Kenntnis erlangt hat, in jedem Fall aber mit Ablauf von zehn Jahren seit ihrer Entstehung. 8. Ordnungsbussen (§ 170 GWBA)

§ 49

Tatbestände und Erhebung 1 Die Übertretungen nach § 170 GWBA und die entsprechenden Ordnungsbussen sind in Anhang III Ziffer 1 geregelt. 2 Die Ordnungsbussen werden durch die Kantonspolizei und die Polizeikorps der Städte erhoben.* 2bis Die Polizeiorgane gemäss Absatz 2 sind befugt, die Ordnungsbussen gemäss Anhang III Ziffer 1 in Dienstuniform und in Zivil zu erheben.* 3 Täter und Täterinnen, die das 15. Altersjahr noch nicht vollendet haben, verzeigt die Polizei bei der Jugendanwaltschaft. 4 Die Formulare im Ordnungsbussenverfahren müssen mindestens die Angaben nach Anhang III Ziffer 2 enthalten. 9. Übergangs- und Schlussbestimmungen

§ 50

Aufhebung bisherigen Rechts 1 Mit Inkrafttreten dieser Verordnung werden die folgenden Erlasse aufgehoben: a) die Vollzugsverordnung zum Gesetz über die Rechte am Wasser (Wasserrechtsverordnung) vom 22. März 19601); b) die Verordnung über die Revision des kantonalen Wasserrechtskatasters vom 13. Februar 19452); c) die Ausführungsbestimmungen für die Berechnung der Wasserzinse vom 7. Januar 19553); d) die Vollzugsverordnung über die Trinkwasserversorgung in Notlagen vom 1. April 19964); e) die Verordnung über Gruppenwasserversorgungen vom 5. Januar 19625); f) die Verordnung zum Schutz der Gewässer (Gewässerschutzverordnung, GSchV-SO) vom 19. Dezember 20006); g) die Verbindlicherklärung der Richtlinie über den Gewässerschutz in der Landwirtschaft vom 27. April 19997); h) die Sicherheitsvorschriften für den Bau und Betrieb von Wärmepumpen mit öffentlichem Grundwasser vom 29. April 19808); i) die Verordnung über den Vollzug der Altlasten-Verordnung und der Verordnung über Belastungen des Bodens (ABV)9).

§ 51

Änderung bisherigen Rechts 1 Die Änderungen wurden in den entsprechenden Erlassen nachgeführt.

§ 52

Inkrafttreten 1 Diese Verordnung tritt zusammen mit dem Gesetz über Wasser, Boden und Abfall (GWBA) vom 4. März 200910) in Kraft. Vorbehalten bleibt das Einspruchsrecht des Kantonsrates. Die Einspruchsfrist ist am 26. Februar 2010 unbenutzt abgelaufen. Inkrafttreten am 1. Januar 2010. Publiziert im Amtsblatt vom 5. März 2010. 1) GS 81, 278 (BGS 712.12). 2) GS 76, 314 (BGS 712.561). 3) GS 80, 6 (BGS 712.572). 4) GS 93, 906 (BGS 712.61). 5) GS 82, 201 (BGS 712.651). 6) GS 95, 347 (BGS 712.912). 7) GS 94, 787 (BGS 712.916.1). 8) BGS 712.918.2. 9) GS 100, 107 (BGS 812.54). 10) BGS 712.15. * Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle 07.11.2016 01.01.2017 § 49 Abs. 2 geändert GS 2016, 33 07.11.2016 01.01.2017 § 49 Abs. 2bis eingefügt GS 2016, 33 21.08.2018 01.11.2018 Ingress geändert GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 Titel 2.1. aufgehoben GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 3 aufgehoben GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 7 Sachüberschrift geändert GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 10 Abs. 2 geändert GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 24 Abs. 1 geändert GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 40 Sachüberschrift geändert GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 42 aufgehoben GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 43 Abs. 1 geändert GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 44 Abs. 2 geändert GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 45 Abs. 4 eingefügt GS 2018, 17 21.08.2018 01.11.2018 § 45 Abs. 5 eingefügt GS 2018, 17 * Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle Ingress 21.08.2018 01.11.2018 geändert GS 2018, 17 Titel 2.1. 21.08.2018 01.11.2018 aufgehoben GS 2018, 17 § 3 21.08.2018 01.11.2018 aufgehoben GS 2018, 17 § 7 21.08.2018 01.11.2018 Sachüberschrift geändert GS 2018, 17 § 10 Abs. 2 21.08.2018 01.11.2018 geändert GS 2018, 17 § 24 Abs. 1 21.08.2018 01.11.2018 geändert GS 2018, 17 § 40 21.08.2018 01.11.2018 Sachüberschrift geändert GS 2018, 17 § 42 21.08.2018 01.11.2018 aufgehoben GS 2018, 17 § 43 Abs. 1 21.08.2018 01.11.2018 geändert GS 2018, 17 § 44 Abs. 2 21.08.2018 01.11.2018 geändert GS 2018, 17 § 45 Abs. 4 21.08.2018 01.11.2018 eingefügt GS 2018, 17 § 45 Abs. 5 21.08.2018 01.11.2018 eingefügt GS 2018, 17 § 49 Abs. 2 07.11.2016 01.01.2017 geändert GS 2016, 33 § 49 Abs. 2bis 07.11.2016 01.01.2017 eingefügt GS 2016, 33 Laufmeterpauschalen für Unterhaltsmassnahmen der Einwohnergemeinden nach § 6 Absatz 2 (Anhang I) [Der Erlass von Anhang I obliegt dem Bau- und Justizdepartement.] Zuständigkeit für die Bewilligung von Versickerungen und Einleitungen von nicht verschmutztem Abwasser nach § 22 Absatz 2 (Anhang II) 1. Liegenschaften Wohnen, Büros, Land wirtschaft Industrie, übriges Gewer be und öffentliche Anla gen a) Versickerungen kleiner Mengen über die Oberfläche (d. h. ohne Anlage bzw. ohne Verletzung von Deckschichten) --- --- b) Im Übrigen aa) Regenabwasser von Dachflächen Einwohnergemeinde Departement Vorplätzen, Sitzplätzen Einwohnergemeinde Departement Hauszufahrten Einwohnergemeinde Departement Parkplätzen für Personenwagen Einwohnergemeinde Departement Parkplätzen für Lastwagen Einwohnergemeinde Departement bb) Reinabwasser Brunnen-, Sicker-, Grund- und Quellwasser Einwohnergemeinde Departement nicht belastetes Kühlwasser Einwohnergemeinde Departement 2. Verkehrswege Geh- und Radwege Einwohnergemeinde Einwohnergemeinde Privatstrassen Einwohnergemeinde Gemeindestrassen Einwohnergemeinde Kantonsstrassen Departement Nationalstrassen Bund Eisenbahntrassen Bund Flugplätze Bund 3. Besondere Fälle Umschlag- und Lagerplätze Departement Grundwasserschutzzonen und -areale Departement mit Abfällen belastete Standorte Departement öffentliche Versickerungsanlagen und Einlei tungen Departement Meliorationen Departement unklare (nicht eindeutige) Situationen Departement Liste der Ordnungsbussen (§ 49 Absatz 1) und Mindestinhalt der Formulare (§ 49 Absatz 4) (Anhang III) 1. Bussenliste nach § 170 GWBA1) 1.1 Liegenlassen oder Wegwerfen von a) einzelnen Kleinabfällen wie Dosen, Flaschen, Verpackungen, Zigarettenstummeln, Kaugummis, Essensresten Fr. 40.- b) Kleinabfällen unter einer Menge von 5 Litern (inkl. Hundekot oder Inhalt eines Aschenbechers) Fr. 80.- c) Kehrichtsäcken oder Kleinabfällen ab einer Menge von 5 Litern bis maximal 110 Liter Fr. 250.- 1.2 Zeigt der Täter oder die Täterin keine Einsicht, z. B. keine Bereitschaft, die Abfälle ordentlich zu entsorgen, so kann die Busse erhöht werden um Fr. 20.-- 2. Mindestinhalt der Formulare im Ordnungsbussenverfahren A. Quittungen für Ordnungsbussen Die Quittung muss mindestens folgende Angaben enthalten: a)Polizeikorps; b)Datum der Widerhandlung; c)§ 170 Gesetz über Wasser, Boden und Abfall (GWBA); d)Angewendete Ziffer der Bussenliste; e)Bussenbetrag; f)Polizeiorgan. 1 ) BGS 712.15. B. Bedenkfrist-Formulare Das Formular muss zusätzlich zu den Angaben nach Buchstabe A noch Folgendes enthalten: g)Name, Vorname, Geburtsdatum, Heimatort und Wohnort der Täterin oder des Täters; h)Zeit und Ort der Widerhandlung; i)Datum der Abgabe des Formulars; j)Hinweis, dass bei Nichtbezahlung innert dreissig Tagen das ordentliche Ver fahren durchgeführt wird. Zusammen mit dem Formular ist ein Einzahlungsschein zur Überweisung des Bussenbetra ges abzugeben.

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